Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 5968
Vorher
Gunold GnbH
Eingetragen
1.8.1995
Branche
Herstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen darausHerstellung von gewirktem und gestricktem StoffHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Stickgarnen, Stickmaterial und verwandten Produkten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kevin Gunold
seit 8.4.2024
Geschäftsführer
Aileen Gunold
seit 8.4.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
33.33%
11.11%
D****** C******** H*****
11.11%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Gunold + stickma GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gunold GmbH

Stockstadt a.M.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Geschäftsjahr
EUR

Vorjahr
TEUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

24.179,00

43

II. Sachanlagen

339.571,00

301

III. Finanzanlagen

533.340,84

533

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

3.854.128,88

3.964

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.745.089,78

1.601

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

567.437,73

559

C. Rechnungsabgrenzungsposten

24.418,01

24

Summe Aktiva

7.088.165,24

7.025



PASSIVA

Geschäftsjahr
EUR

Vorjahr
TEUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

1.540.000,00

1.540

II. Bilanzgewinn

3.149.635,38

2.652

B. Rückstellungen

496.948,82

504

C. Verbindlichkeiten

1.901.581,04

2.329

Summe Passiva

7.088.165,24

7.025

Anhang für das Geschäftsjahr 2023


1. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft firmiert unter Gunold GmbH und hat ihren Sitz in Stockstadt am Main. Die Gesellschaft wird im Handelsregister unter der Registernummer HRB 5968 beim Registergericht Aschaffenburg geführt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt worden. Der Anhang wurde unter teilweiser Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB für kleine Kapitalgesellschaften unter vorzeitiger Anwendung des Art. 93 (2) EGHGB i.V.m. § 267 (1) HGB aufgestellt.

Für die Zwecke der Offenlegung werden die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften nach § 326 (1) HGB in Anspruch genommen.

2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 bis 274 HGB vorgenommen.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden, soweit keine Bewertungseinheit auf Grund von Devisentermingeschäften vorliegt, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlusstag umgerechnet; bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt dies gemäß § 256a S. 2 HGB unter Berücksichtigung des Anschaffungskostenprinzips gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und des Realisationsprinzips gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen "pro rata temporis" unter Anwendung der linearen Methode. Im Berichtsjahr erworbene geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach der steuerlichen Pauschalregelung über fünf Jahre abgeschrieben. Für die Bestimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern legt die Gesellschaft die steuerlichen AfA-Tabellen zugrunde.

Die Finanzanlagen sind zu historischen Anschaffungskosten aktiviert.

Bei den Vorräten werden die fertigen und unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 2 HGB unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren sind zu Einstandspreisen bzw. ggf. zum am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Lager- und Verwertungsrisiken wurden berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten abzüglich einzeln und pauschal ermittelter Wertberichtigungen angesetzt. Die Pauschalwertberichtigung wurde in Höhe von 2,0 % auf die nicht bereits einzeln wertberichtigten Forderungen ermittelt. Forderungen in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag unter Beachtung von § 256a S. 2 HGB oder zum Sicherungskurs bewertet.

Kassen- und Bankguthaben entsprechen den Nominalwerten, Abgrenzungen den zeitanteiligen Vorauszahlungen.

Das Stammkapital und der Gewinnvortrag entsprechen der Satzung bzw. dem Gesellschaftsvertrag und den Gesellschafterbeschlüssen. Aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag i. S. d. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in Höhe von € 35.

Bei der Bildung und Dotierung der Rückstellungen wurden die §§ 249, 253 Abs. 1 Satz 2 und § 253 Abs. 2 HGB beachtet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind durch ein externes versicherungsmathematisches Gutachten unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt worden. Dabei wurden ein Rententrend von 2,0 % p.a. und ein Abzinsungssatz von 1,82 % p.a. angesetzt. Fluktuation und Gehalts- bzw. Karrieretrend blieben unberücksichtigt, da es sich um keine aktiven Mitarbeiter handelt. Wegen Geringfügigkeit wurde auf die Aufteilung des Unterschiedsbetrages gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB auf 15 Jahre verzichtet und bereits in 2010 der volle Unterschiedsbetrag zugeführt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Erfüllungsbetrages dotiert.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung von § 256a S. 2 HGB zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Haftungsverhältnisse entsprechen den am Bilanzstichtag valutierenden Verpflichtungen.

3. ANGABEN ZUR BILANZ

3.1 Anlagevermögen

Im Anlagevermögen sind nur solche Gegenstände ausgewiesen, die bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen entfallen € 934.417,70 (Vj. T€ 926) auf verbundene Unternehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben € 3.118,88 (Vj. T€ 3) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3.3 Bildung von Bewertungseinheiten

Zur Absicherung von Währungsrisiken aus erwarteten Zahlungseingängen in USD schließen wir üblicherweise zeitlich gestaffelte Devisentermingeschäfte ab. Zum Bilanzstichtag waren aber keine solche Devisentermingeschäfte offen und somit wurden keine Bewertungseinheiten mit Fremdwährungsforderungen in USD gebildet.

3.4 Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte.

Von dem Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten haben € 1.863.616,74 (Vj. T€ 2.269) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und € 0 (Vj. T€ 0) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten von € 962.827,00 (Vj. T€ 868). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren sowohl aus Lieferungen und Leistungen als auch aus Darlehensverhältnissen.

Auf Verbindlichkeiten aus Steuern entfallen € 35.143,85 (Vj. T€ 29) und auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit € 4,10 (Vj. T€ 1).

4. SONSTIGE ANGABEN

4.1 Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 85 Arbeitnehmer (nach § 267 Abs. 5 HGB).

4.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von € 1.740.220,80. Diese Verpflichtungen bestehen gegenüber dem Alleingesellschafter.

Aus Mietkäufen bestehen Verpflichtungen von € 27.500,70 und aus Mietverträgen von Drucker und Kopierern € 36.580,60.

4.3. Haftungsverhältnisse

Die Bürgschaft bzw. Garantieerklärung wurde für Verbindlichkeiten der Tochter- bzw. Enkelgesellschaft GUNOLD USA Inc. bzw. Sulky of America Inc. gegenüber Kreditinstituten übernommen.

a) unmittelbare Verpflichtung

0*

(Vj.: T€ 0)

b) mittelbare Verpflichtung

0*

(Vj.: T€ 0)

* Angaben basieren auf voraussichtlichem Geschäftsjahresergebnis 2023

Für die im Anhang angegebenen Haftungsverhältnisse sehen wir derzeit kein Risiko einer Inanspruchnahme, da sich die beiden Gesellschaften in geordneten finanziellen Verhältnissen befinden und keine Umstände bekannt sind, die eine Inanspruchnahme begründen würden.

4.4 Organe

Geschäftsführung:

- Christoph Gunold, Obernburg bis 08.04.2024

- Peter van den Bruck, Hanau bis 08.04.2024

- Kevin Gunold, Großostheim ab 08.04.2024

- Aileen Gunold, Frankfurt/Main ab 08.04.2024

4.5 Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist einen Jahresüberschuss von € 497.649,40 und einen Gewinnvortrag von € 2.651.985,98 aus. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

4. 6 Nachtragsberichterstattung

Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

 

Stockstadt, 2. August 2024, gez. Kevin Gunold; gez. Aileen Gunold


Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- /
Herstellungskosten 01.01.2023

Zugänge

Abgänge

Um-
buchungen

I.

immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

43.329,00

0,00

0,00

0,00

II.

Sachanlagen

1.

technische Anlagen und Maschinen

226.826,00

7.136,02

0,00

50.000,00

2.

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

59.523,00

63.553,93

0,00

0,00

3.

geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

15.000,00

38.300,00

50.000,00

0,00

301.349,00

108.989,95

50.000,00

50.000,00

III.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

533.340,84

0,00

0,00

0,00

878.018,84

108.989,95

50.000,00

50.000,00

.

Abschreibung

Buchwert 31.12.2023

Buchwert Vorjahr

T€

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

19.150,00

24.179,00

43

II.

Sachanlagen

1.

technische Anlagen und Maschinen

34.201,02

249.761,00

227

2.

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

36.566,93

86.510,00

59

3.

geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

0,00

3.300,00

15

70.767,95

339.571,00

301

III.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

0,00

533.340,84

533

89.917,95

897.090,84

877


Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18. Oktober 2024 festgestellt.

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