Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 1290
Vorher
F.EE GmbH Fleischmann Elektrotech + Engineering
Eingetragen
29.6.1990
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
die Erbringung von Leistungen im Bezug auf die elektrotechnische Ausrüstung im Zusammenhang mit der Automatisierung von Maschinen und Anlagen, insbesondere die Entwicklung von SPS- und PC-Software, die Roboterprogrammierung, die Projektierung von Hardware, der Bau von Schaltschränken sowie die elektrische Installation von Maschinen und Anlagen sowie deren Inbetriebnahme sowie die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung für elektrotechnisches Personal.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Franz Weinzierl
seit 5.3.2020
Geschäftsführer
Robert Fleischmann
seit 6.8.2003
Prokura
Johann Fleischmann
seit 6.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Fleischmann 10 GmbH & Co. KG
Germany
250.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

F.EE GmbH

Neunburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Grundlagen

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die F.EE GmbH (F.EE) vertreibt Automatisierungslösungen im Schwerpunkt für die Automobil- und Zulieferindustrie. Der Tätigkeitsbereich der Berichtsgesellschaft umfasst die Akquisition, Auftragsabwicklung und Betreuung der Projekte und Kunden für die von der Produktionsgesellschaft F.EE Industrieautomation GmbH u. Co KG bezogenen Leistungen und Produkte.

F.EE war im Berichtszeitraum als Systemlieferant für die weltweite Automobil- und Zulieferindustrie tätig, teils für diese direkt, teils als Unterauftragnehmer für Generalunternehmer. Des Weiteren realisierte man sehr erfolgreich Automatisierungslösungen im Bereich Wasserkraft, Maschinenbau, Energieversorgung und Gebäudeautomation. Zunehmend erfolgreich entwickelt sich das Geschäft mit Softwareprodukten aus den Produktreihen Software for INDUSTRY "fe.screen" und Enterprise-Resource-Planning "FactWork" und der Bereich IT-Serviceleistungen.

1.2. Forschung und Entwicklung

Da es sich bei F.EE um eine reine Vertriebsgesellschaft handelt, gibt es bei F.EE keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

WELTWIRTSCHAFT

Nach einem robusten Start in das Jahr 2023 verlor die Weltwirtschaft an Dynamik und das Wachstum verlangsamte sich im laufenden Geschäftsjahr. Ein signifikanter Anstieg der Zinsen in den meisten Weltregionen schlug sich insbesondere auf die Immobilienentwicklung und die Wohnungsbau-investitionen durch. Eine generell eher schwache Industrieproduktion und das unerwartet langsame Wachstum des BIPs in China, im Wesentlichen resultierend aus der Verschuldung im Immobilienbereich des Landes, hatten weltweit Einfluss auf die wirtschaftliche Stabilisierung.

Die hohe Inflation sank nur langsam. Die entstandenen Realeinkommenszuwächse erhöhten den privaten Konsum nicht signifikant, da diese lediglich aus Lohnanpassungen resultierten. Obwohl die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend wiederhergestellt wurden, zeigte das weltweite verarbeitende Gewerbe angesichts eines schwachen Produktivitätswachstums, dem Auslaufen der COVID-19-Stützungsmaßnahmen und schwieriger finanzieller Bedingungen Schwächen. Im Bereich des Dienstleistungssektors hat sich die Nachfrage im Allgemeinen erhöht.

Generell hat sich die Weltwirtschaft 2023 stabilisiert, jedoch auf niedrigem Niveau und großen regionalen Unterschieden je nach Volkswirtschaft. Wesentliche Hindernisse für eine stärkere und ebenso stabile weltweite Erholung der Konjunktur sind die langfristigen Folgen der Pandemie, anhaltende geopolitische Spannungen sowie zyklische Faktoren im Finanzsektor: anhaltende Inflation und eine sehr straffe Geldpolitik. Zum bestehenden Konflikt in der Ukraine verstärkt sich durch die Ereignisse im Oktober 2023 der Konflikt im Nahen Osten, der sich weiterhin auf Nachbarländer ausbreitet und die geopolitische Spannung weltweit zusätzlich stark belastet. Die daraus resultierende geoökonomische Zersplitterung der größten Volkswirtschaften behindert allgemein Warenströme und führt zu Preisspitzen bei Lebensmitteln und Energie und sorgt für anhaltende Unsicherheit und Zurückhaltung bei Investitionen.

Durch die oben genannten Ereignisse und daraus resultierenden ökonomischen Auswirkungen zeichnete sich weltweit eine Erholung des BIP Wachstums ab. Der Internationale Währungsfonds (IWF) beziffert das globale Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für 2023 auf 105,7 Billionen US$, was einem Anstieg um 4,7% entspricht. Im Vorjahr erhöhte sich das weltweite BIP um 3,5%.

Auch im Euro-Raum verzeichnete man ein geringeres Wirtschaftswachstum als global betrachtet. Das BIP erhöhte sich in 2023 um 0,4% nach einem Anstieg von 3,5% im Vorjahr.

Die Wachstumsraten haben sich 2023 sowohl in den USA (2,9% vs. 2,5%) als auch in China (5,3% vs. 3,0%) steigend entwickelt. Abschließend ist festzuhalten, dass außer China alle größeren Volkswirtschaften in 2023 wieder annähernd ein Prä-Covid-Niveau erreicht haben.

DEUTSCHE WIRTSCHAFT

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro, ein nomineller Anstieg von 5,9%. Preisbereinigt sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Deutschland ist innerhalb der Euro-Zone wirtschaftlich stark angeschlagen und findet sich als größte Volkswirtschaft der Eurozone unter den 11 Ländern mit schrumpfender Ökonomie wieder. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, stark steigende Energie- und Lebenshaltungskosten sowie Rekordinflation durch politische Richtungsentscheidungen in den Bereichen Energie, Verkehr und Wirtschaft trat dies jedoch nicht ein. Nachdem die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 bereits geringer ausfiel als erwartet, kam es nun im Jahr 2023 sogar zu einer Rezession.

AUTOMOBILMARKT

Laut Verband der Automobilindustrie (VDA) konnten die Automobilmärkte im Jahr 2023 ihr Absatzniveau um 10% kräftig steigern und erreichten ein Volumen von 75,7 Millionen Einheiten. Trotz des starken Wachstums liegt der Weltmarkt um nahezu 5 Millionen Fahrzeuge unter dem Niveau von 2018. Obgleich alle großen Einzelmärkte in 2023 deutliche Schritte auf dem Weg der ökonomischen Erholung machten, finden sich starke regionale Unterschiede: Europa und die USA haben noch viel Aufholpotential, um auf das Vorkrisenniveau der Covid-19 Jahre zu kommen, wohingegen die asiatischen Märkte die verursachte ökonomische Verwerfung bereits vollkommen kompensiert haben. Mit rund 12,8 Mio. neu zugelassenen Pkws lag Europa in 2023 um rund 14% über dem Vorjahresniveau, jedoch noch immer knapp ein Fünftel (-19%) unter Vorkrisenniveau. Der deutsche Markt verzeichnete im Gegensatz zu den anderen europäischen größten Einzelmärkten nur einen einstelligen Zuwachs von 7,0% und erreichte ein Marktvolumen von gut 2,8 Millionen Neuzulassungen. Dieses Ergebnis ist im Vergleich zum Jahresvolumen 2019 für den deutschen Pkw-Markt mit einem Delta von -21% einzuordnen. In China lag das Gesamtvolumen der Neuzulassungen 2023 bei rund 25,8 Mio. Pkw, dies entspricht einem Wachstum von rund 11% gegenüber dem Vorjahr und ist somit das vierte Wachstumsjahr in Folge. Im US-Markt stieg die Anzahl der Light-Vehicle-Verkäufe (Pkw und Light Trucks) um 12% auf knapp 15,5 Mio. Fahrzeuge. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 war der Markt 2023 gut 9% kleiner.

MASCHINEN- UND ANLAGENBAU

Der EU-Markt für Maschinen und Anlagen hatte 2023 ein Volumen im Wert von rund 908 Milliarden Euro, was rund 28% des Weltmaschinenumsatzes entspricht. Innerhalb des Binnenmarktes wurden rund 80% des europäischen Gesamtvolumens gefertigt, was für das Lieferland Deutschland mit einem Umsatz von 262,9 Milliarden Euro einen Anteil von 36% ausmacht und damit den 3. Platz im Länder-Ranking des Weltmaschinenumsatzes hinter den USA und dem weiterhin unerreichbaren China. Betrachtet man den deutschen Maschinenbau genauer, ergeben sich laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) für 2023 folgende Eckdaten: nominelles Umsatzwachstum 7,7%, reale Umsatzsteigerung 0,5%, Produktionssteigerung 7,3%, Auftragseingang nominal -5%, real jedoch -12% zum Vorjahr. Laut VDMA waren die Geschäftsaussichten der Branche weltweit eingetrübt, was sich im nominalen Umsatzrückgang von -1,5% ablesen lässt. 2023 wurden einzelne Länder, darunter der viertgrößte Produzent Japan und Spitzenreiter China, auffällig von Wechselkursveränderungen beeinflusst. Den stärksten Einfluss auf den Weltmaschinenumsatz scheint die weiterhin zurückhaltende Investitionsbereitschaft zu haben. Die bestehenden Nachwirkungen der Corona Maßnahmen - vor allem in China und den USA - sowie der bestehende Krieg in der Ukraine und der Ende 2023 eskalierende Konflikt im Nahen Osten waren die wesentlichen Gründe für den Rückgang und die anhaltende Zurückhaltung.

2.2. Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr ist mit Umsatzerlösen in Höhe von TEuro 95.367 ein Zuwachs von 22,5% gegenüber dem Vorjahr (TEuro 77.873) zu verzeichnen. Die Umsätze im Berichtszeitraum wurden überwiegend mit Projekten für die Automobil- und Zulieferindustrie generiert. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf Projekte im Inland (77%), das europäische Ausland (8%) und das außereuropäische Ausland (15%). Im Vorjahr erstreckten sich die Umsätze auf Projekte im Inland mit 89%, das europäische Ausland mit 3% und das außereuropäische Ausland mit 8%.

Der Auftragsbestand verteilte sich nahezu gleichmäßig über das gesamte Berichtsjahr und betrug zum Jahresende 78,6 Mio. EUR.

Der Jahresüberschuss im Berichtszeitraum liegt bei TEuro 2.030 (Vorjahr: TEuro 2.036) und ist damit nahezu gleichbleibend zum Vorjahr.

Die Planungen des Vorjahres im Bereich Umsatz wurden übertroffen. Es konnte ein Anstieg um 22.5% verzeichnet werden. Die Planungen im Bereich Jahresüberschuss hingegen konnten wegen des fast gleichbleibenden Jahresüberschusses nicht erreicht werden. Im Auftragsbestand konnten die Planungen zum Ende des Berichtszeitraums übertroffen werden. Hier wurde eine Steigerung von 53,8% erreicht. Angestrebt wurde ein Anstieg von Umsatzerlösen und Jahresergebnis um 20% mit einem gleichbleibenden Auftragsbestand.

2.3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEuro 77.873 auf TEuro 95.367 erhöht, dies entspricht einem Zuwachs von 22,5%. Der Umsatzzuwachs generiert sich vor allem aus den Zuwächsen im EU-Ausland und in Drittländern.

Die Umsätze erstrecken sich auf das Inland mit TEuro 73.051, auf EU-Staaten mit TEuro 7.644, sowie Drittländer mit TEuro 14.672.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Berichtsjahr mit TEuro 2.095 um TEuro 319 unter dem Vorjahresniveau (TEuro 2.414). Der Grund dafür sind unter anderem niedrigere Erträge aus Kursdifferenzen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen.

Der Materialaufwand blieb auf dem Vorjahresniveau von 94% der Gesamtleistung unverändert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEuro 2.637 um TEuro 529 auf TEuro 3.166 erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Zuführungen zu den Rückstellungen für Gewährleistungen aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse.

Unter Einbeziehung des Finanzergebnisses von TEuro 67 (Vorjahr: TEuro minus 42) und den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEuro 1.058 (Vorjahr: TEuro 889) errechnet sich ein Jahresüberschuss von TEuro 2.030 (Vorjahr: TEuro 2.036). Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht und beträgt TEuro 3.088 (Vorjahr: TEuro 2.925). Der Anstieg des Finanzergebnisses ist auf gestiegene Zinserträge zurückzuführen. Die Ertragslage ist daher zufriedenstellend.

2.4. Finanzlage

Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, jederzeit über ausreichende Liquiditätsreserven in Form von liquiden Mitteln und von nicht genutzten, langfristig zugesagten Kreditlinien sowie über ausreichende Avallinien zu verfügen, um die operativen und strategischen Finanzbedarfe sicherstellen zu können.

Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag betrug TEuro 8.643 (Vorjahr: TEuro 4.732). Eine Fremdfinanzierung über Bankdarlehen war im Berichtszeitraum nicht notwendig. Bestehende Kreditlinien wurden nicht belastet.

2.5. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft zum 31.12.2023 beträgt TEuro 63.147 und hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEuro 44.768) um TEuro 18.379 erhöht. Dies ist begründet in der Erhöhung der Bestände an geleisteten Anzahlungen auf Bestellungen (+ TEuro 11.100), liquiden Mitteln (+ TEuro 3.912) und Forderungen (+ TEuro 3.367). Entsprechend haben sich die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (+ TEuro 11.636) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ TEuro 5.343) stark erhöht.

Das Anlagevermögen der F.EE GmbH beschränkt sich auf Finanzanlagen. Das Umlaufvermögen gliedert sich im Wesentlichen in geleistete Anzahlungen auf Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände.

Die Vermögenslage kann als sehr stabil bezeichnet werden.

2.6. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung Renditekennzahlen zur Beurteilung des Betriebsergebnisses heran. Dabei wird das Jahresergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag ins Verhältnis zur Gesamtleistung gesetzt (EBT-Marge). Die EBT-Marge betrug im Berichtsjahr 3,2% (Vorjahr 3,8%) und ist mit einem leichten Rückgang weiterhin als zufriedenstellend einzustufen.

2.7. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist bei F.EE die Kundenzufriedenheit in der Geschäftsstrategie verankert. Die F.EE GmbH Automation erreicht eine besondere Marktstellung durch ihre hohe, auch auf Flexibilität abgestimmte Fertigungstiefe, eine breite bereichsübergreifende Know-how-Basis und eine seit über 40 Jahren andauernde zuverlässige Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Die vorbildliche Erfüllung der Kundenanforderungen in Bezug auf Produktivität, Qualität und Innovation hat F.EE zu einer anerkannten Marke gemacht.

2.8. Zusammenfassende Würdigung

Nach einer wirtschaftlichen Erholungsphase, die geprägt war durch Lockerungen der Covid Restriktionen und vorsichtigen Optimismus, verlief das Jahr 2023 im Hinblick auf die Entwicklung der Umsatzerlöse, des Jahresergebnisses und des Auftragsbestandes für F.EE zufriedenstellend. Mit der Geschäftslage und der Entwicklung der Gesellschaft zeigt sich die Geschäftsleitung daher zufrieden. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage entspricht größtenteils den Erwartungen. Eine Bestandsgefährdung ist nicht zu erkennen.

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1. Prognosebericht

Der IWF rechnet für 2024 mit einem realen Wachstum der weltweiten Wirtschaftsleistung um 1,7%.

Im Einzelnen gehen Prognosen für die USA von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,8% aus.

Für die Eurozone wird mit einem Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,8% gerechnet.

Die deutsche Wirtschaft wird laut IWF-Prognose 2024 stagnieren.

Für China prognostiziert der IWF ein Wachstum von 4,8% für 2024.

Der VDA rechnete noch im Januar 2024 für das Gesamtjahr mit einem moderaten Anstieg um 2% für den globalen Pkw-Markt. Der europäische Pkw-Markt erfuhr laut dieser Prognose eine Wachstumssteigerung von 4% gegenüber dem Vorjahr. In den USA wurde für den Light Vehicle Markt ein Plus von 2% prognostiziert, für China wird eine Steigerung um lediglich 1% gegenüber dem Vorjahr erwartet. Für Deutschland ging der VDA hingegen bereits von einem Rückgang in Höhe von 1% gegenüber dem Vorjahr aus. Kürzlich sah sich der VDA in seiner Prognose für den deutschen Automobilmarkt bestätigt, der Vergleich zum Vorkrisenniveau würde allerdings weiterhin deutlich negativ ausfallen: Der deutsche Pkw-Markt liege am Ende des Jahres 2024 noch 22 Prozent unter dem Volumen des Jahres 2019 zurück.

Der Maschinenbau steht vor zahlreichen Herausforderungen: angespannte Energie- und Rohstoffmärkte durch den anhaltenden Ukrainekrieg, die europäische Sanktionspolitik, vermehrte Berichtspflichten und verschärfte Gesetze auf EU-Ebene im Sinne der Ziele Agenda 2030, Fachkräftemangel und immer noch gestörte Lieferketten sowie anhaltende Inflation. Der VDMA geht für Deutschland von einem inflationsbereinigten Produktionsprognose von -8% für 2024 aus. Die Branche geht davon aus, dass sich aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Abkühlung und der Verunsicherung im Investitionsbereich die Auftragsbestände nicht auf Vorkrisenniveau erholen werden. Stattdessen wird erwartet, dass Auftragspolster abschmelzen und nur durch Großprojekte abgefedert werden können.

Da F.EE weitreichende Projekte im Anlagenbau tätigt, sind die Auswirkungen einer negativen oder stagnierenden konjunkturellen Entwicklung erst sehr viel später zu spüren. F.EE rechnet für das Geschäftsjahr 2024 daher unter Berücksichtigung des Geschäftsverlaufs bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und der Auswirkungen globaler Risikofaktoren mit annähernd gleichbleibenden Beträgen bei den Umsatzerlösen, beim Geschäftsergebnis und beim Auftragsbestand. Die Finanzlage der Gesellschaft wird weiterhin als stabil eingeschätzt.

3.2. Risiko- und Chancenbericht

Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Automatisierungstechnik in nahezu allen industriellen Branchen weltweit besteht Nachfragebedarf in Nischenbereichen, die F.EE stets im Blick behält und auf Bedienbarkeit prüft. Hier sehen wir die Chance zur Ausweitung unseres bereits vorhandenen, weitreichenden Dienstleistungsportfolios.

Negative konjunkturelle Entwicklungen sind auf Grund weitreichender Projekte im Anlagenbau der Automobilkunden erst zu einem späteren Zeitpunkt spürbar. Dies ermöglicht uns, durch geeignete Maßnahmen frühzeitig gegen die Folgen der Absatzschwäche zu steuern. Durch die zunehmende Internationalisierung von F.EE können wir zudem regionale zyklische Schwankungen besser kompensieren.

Eine gravierende Konjunkturabkühlung in China würde Umsatz und Ergebnis der F.EE beeinträchtigen. Lt. Prognose werden trotz Krisen für China für die kommenden Jahre weiterhin moderate Wachstumsraten im chinesischen Automobilmarkt von jährlich rd. 0,8% erwartet. China ist der weltweit größte Automobilmarkt, in dem Elektrofahrzeuge aufgrund staatlicher Fördermaßnahmen und sehr günstigen Verbraucherpreisen im Energiemarkt einen starken Aufschwung erfahren.

Wir gehen aus heutiger Sicht weiter davon aus, dass sowohl der Russland-Ukraine-Konflikt als auch der sich ausweitende Nahost Konflikt geringe Auswirkungen auf unser Geschäft haben wird. Alle direkt beteiligten Länder sind keine direkten Absatzmärkte der Gesellschaft. Die mittelbaren und längerfristigen Auswirkungen des Konfliktes auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland, Europa und der Welt sind steigende Energie- und Rohstoffpreise, erneute weltweite Störung der Lieferketten sowie allgemeine Investitionszurückhaltung. Weitaus größere Risiken können aufgrund von politischen Entscheidungen in Deutschland im Hinblick auf Energiewende, Verkehrswende und Wirtschaftstransformation, insbesondere auf EU Gesetzgeberebene entstehen. Abzuwarten bleibt, inwiefern sich die USA im Bereich der Wirtschaft dem Protektionismus und damit zusammenhängenden Zöllen und Einfuhrbeschränkungen zuwendet.

Anhaltendes Kostenbewusstsein und die Forderung nach ständigen Produktinnovationen aller Kunden weltweit, insbesondere aus der Automobilindustrie und von deren Zulieferern, stellen die wesentlichen Herausforderungen für das Produktangebot dar. Die Folge sind ein steter Preisdruck und potenziell längere Nutzungszyklen der eingesetzten Produkte bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an Qualität und längere Garantiezeiten.

F.EE wirkt diesem Trend mit der kontinuierlichen Entwicklung entgegen, die den Kunden in bestehenden Märkten nachweisbare finanzielle Vorteile durch einen raschen Mittelrückfluss bieten. Bei der Einführung neuer Produkte bestehen Risiken hinsichtlich der Produkteigenschaften und der Qualitätszusagen, die im Falle von Nacharbeiten zu entsprechenden Kosten führen könnten. F.EE verfügt zur Vermeidung und Beherrschung solcher Risiken über ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem, welches umfangreiche Test- und Prüfprozesse beinhaltet.

Die steigende Modellvielfalt sowie die angestrebte Umstellung auf E-Mobilität in der Automobilindustrie wirkt sich positiv auf das adressierbare Marktvolumen aus, da steigende Anforderungen an flexible Produktionssysteme gestellt werden, die zum Neubau bzw. Umbau von Produktionslinien führen. Hieraus ergeben sich für Systemanbieter und Zulieferer neue Geschäftsmöglichkeiten. Knappe Ressourcen erfordern den Bau von kleineren oder ressourcenschonenden Fahrzeugen, die mit alternativen Energien angetrieben werden. Deshalb werden insbesondere die amerikanischen Automobilhersteller zukünftig Investitionen in den Neubau von Produktionslinien bzw. den Umbau von bestehenden Produktionsanlagen tätigen müssen.

Jeder Auftrag unterliegt einer speziellen Chancen- und Risikoprüfung. Die kundenbezogene, finanztechnische Absicherung unserer Projekte wird stets im Vorfeld geprüft und ist fester Bestandteil der betriebswirtschaftlichen Risiko- und Projektanalyse. Bei nicht ausreichender Bonität bzw. Nichtversicherung durch unseren Kreditversicherer wird eine alternative finanzielle Sicherheit durch den Kunden angestrebt. Von risikobehafteten Projekten aufgrund negativer Bonitätseinschätzungen unseres Kreditversicherers und verlustträchtigen Vorhaben wird grundsätzlich Abstand genommen.

Das eingerichtete Projektcontrolling dient der ständigen Überwachung der wirtschaftlichen Soll-Ist-Situation im Projekt. Ein Softwaretool zur Erfassung von kundenseitigen Auftragsänderungen in laufenden Projekten erleichtert und vereinfacht die Geltendmachung von Zusatzkosten.

Über bestehende betriebliche Versicherungen sind Gefahren durch Haftung- oder Schadenersatzansprüche abgedeckt. Risiken durch Zahlungsausfälle sind durch Kreditversicherungen und Bankgarantien gedeckt.

BILANZ zum 31. Dezember 2023

F.EE GmbH, Neunburg v. Wald

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 438.115,85 438.115,85
2. Beteiligungen 25.411,92 25.411,92
463.527,77 463.527,77
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
geleistete Anzahlungen 35.900.000,00 24.800.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.069.278,55 11.999.851,56
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.146.050,78 555.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 0,00 (Euro 430.000,00)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 451.812,49 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 421.812,49 (Euro 0,00)
4. sonstige Vermögensgegenstände 3.472.693,52 2.218.438,39
18.139.835,34 14.773.289,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.643.179,92 4.731.515,37
63.146.543,03 44.768.333,09

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
III. Bilanzgewinn 157.245,41 326.766,37
- davon Gewinnvortrag Euro 326.766,37 (Euro 391.075,92)
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.134.814,00 2.043.917,00
2. Steuerrückstellungen 173.656,00 269.221,65
3. sonstige Rückstellungen 5.575.333,02 4.739.872,77
7.883.803,02 7.053.011,42
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 37.814.384,05 26.178.034,61
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 37.814.384,05 (Euro 26.178.034,61)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.312.939,92 5.969.771,79
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 11.312.939,92 (Euro 5.969.771,79)
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.228.170,63 4.490.748,90
54.355.494,60 36.638.555,30
- davon gegenüber Gesellschaftern Euro 4.300.000,00 (Euro 4.000.000,00)
- davon aus Steuern Euro 456.125,73 (Euro 385.592,44)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 3.268,97 (Euro 3.434,04)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 5.228.170,63 (Euro 4.490.748,90)
63.146.543,03 44.768.333,09

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

F.EE GmbH, Neunburg v. Wald

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 95.366.772,01 77.872.819,03
2. Gesamtleistung 95.366.772,01 77.872.819,03
3. sonstige betriebliche Erträge 2.094.772,54 2.414.267,99
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung Euro 6.671,43 (Euro 55.238,99)
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 89.796.967,22 73.201.074,17
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.333.458,33 1.300.912,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 144.284,65 181.365,56
1.477.742,98 1.482.278,46
- davon für Altersversorgung Euro 65.972,00 (Euro 107.346,00)
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.165.945,20 2.636.593,94
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 91.018,67 (Euro 0,00)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 114.365,86 820,51
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 47.174,84 42.871,27
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.057.601,13 889.399,24
10. Ergebnis nach Steuern 2.030.479,04 2.035.690,45
11. Jahresüberschuss 2.030.479,04 2.035.690,45
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 326.766,37 391.075,92
13. Ausschüttung 2.200.000,00 2.100.000,00
14. Bilanzgewinn 157.245,41 326.766,37

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

ANHANG zum 31.12.2023

F.EE GmbH

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma F.EE GmbH mit Sitz in Neunburg v. Wald im Handelsregister des Amtsgerichts Amberg unter der Nummer HRB 1290 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der F.EE GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Nach den in § 267 Abs. 2 und 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Soweit in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung Darstellungswahlrechte bestehen, erfolgen die entsprechenden Angaben vorzugsweise in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden im Berichtsjahr Forderungen in Höhe von TEuro 451,8 als Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen. Im Vorjahr waren die entsprechenden Forderungen in Höhe von TEuro 555,0 unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die Vorjahreswerte sind somit hinsichtlich dieser beiden Forderungspositionen nicht vergleichbar. Im Folgenden sind zur besseren Vergleichbarkeit die Vorjahreswerte unter Berücksichtigung des geänderten Ausweises dargestellt:

Geschäftsjahr Vorjahr (angepasst)
Euro Euro
- Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.146.050,78 0,00
- Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 451.812,49 555.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 421.812,49 (EUR 430.000,00)

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Finanzanlagevermögen werden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten beziehungsweise mit dem niederen beizulegenden Wert angesetzt, soweit der Buchwert den Beteiligungswert übersteigt und eine dauerhafte Wertminderung anzunehmen ist.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Die Pensionsrückstellung wird gemäß der PUC-Methode nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Professor Dr. Klaus Heubeck ermittelt und angesetzt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,00 % berücksichtigt.

Es wurden wie im Vorjahr keine Gehaltssteigerungen und keine Fluktuation berücksichtigt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEuro 29,2. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages ist die Rückstellung für Pensionen im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEuro 29,2 unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Der beizulegende Wert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich der Überschussbeteiligung.

Die beim Deckungsvermögen entstehenden Ergebnisauswirkungen und der laufende Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung werden im Finanzergebnis gezeigt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Erfüllungsbetrag ohne Umsatzsteuer angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Währungsumrechnung wurde der Devisenkassamittelkurs zugrunde gelegt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden dabei mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit ein Jahr oder länger beträgt, wurden unverändert unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- sowie des Realisations- und Imparitätsprinzips umgerechnet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01. Zugänge Abgänge Stand 31.12.
Euro Euro Euro Euro
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 438.115,85 0,00 0,00 438.115,85
2. Beteiligungen 25.411,92 0,00 0,00 25.411,92
Summe 463.527,77 0,00 0,00 463.527,77
Abschreibungen
Stand 01.01. Zugänge Abgänge Stand 31.12.
Euro Euro Euro Euro
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchwert
Stand 01.01. Stand 31.12.
Euro Euro
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 438.115,85 438.115,85
2. Beteiligungen 25.411,92 25.411,92
Summe 463.527,77 463.527,77

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 0,0 (VJ: TEuro 943,0) enthalten.

Latente Steuern

Latente Steuern resultieren aus zeitlichen Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei den Forderungen, den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. In 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Die sich ergebenden aktiven latenten Steuern wurden gemäß dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert.

Eigenkapital - ausschüttungsgesperrte Beträge

Aufgrund der Differenz zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEuro 29,2.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEuro
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 2.478,1
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 343,3
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 343,3
verrechnete Aufwendungen 43,6
verrechnete Erträge 10,6

Die Verrechnung der Aufwendungen und Erträge erfolgte im Finanzergebnis.

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind Kosten für Gewährleistung (TEuro 4.997,1), für Personal (TEuro 417,2), Boni (TEuro 80,7) und Sonstiges (TEuro 80,3) enthalten.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von TEuro 6.104,9 (VJ: TEuro 1.309,8). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als sehr gering ein. Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEuro 95.366,8 erstrecken sich auf das Inland mit TEuro 73.050,7, auf EU-Staaten mit TEuro 7.644,2 sowie Drittländer mit TEuro 14.671,9.

Zinsergebnis

2023 2022
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge: TEuro TEuro
- Erträge aus der Abzinsung der sonstigen Rückstellungen 50,7 0,0
- Übrige 63,7 0,8
114,4 0,8
2023 2022
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen: TEuro TEuro
- Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung (netto) -33,0 -33,5
- Aufwendungen aus der Aufzinsung der sonstigen Rückstellungen 0,0 -7,9
- Übrige -14,1 -1,5
-47,1 -42,9

Bei den Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen handelt es sich um den Nettobetrag nach Verrechnung der Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung mit dem Ergebnisbeitrag aus dem Deckungsvermögen.

2023 2022
Verrechnung Aufzinsungsaufwand/Vermögenserträge: TEuro TEuro
- Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung -43,6 -42,9
- Ergebnisbeitrag aus Rückdeckungsversicherungen 10,6 9,3
-33,0 -33,5

5. Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung der F.EE GmbH durch Herrn Johann Fleischmann, Frau Gerlinde Fleischmann und Herrn Franz Weinzierl.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Geschäftsführerbezüge für das abgelaufene Geschäftsjahr werden gem. § 286 Abs.4 HGB nicht genannt, da sich ansonsten die Bezüge der Geschäftsführer feststellen lassen würden.

Beteiligungsunternehmen

Die Angabe von Name, Sitz, Beteiligungsquote, Eigenkapital und letztem Jahresergebnis von Unternehmen mit Anteilsbesitz größer/gleich 20% werden gem. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB nicht genannt, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage nach § 264 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung sind.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen durchschnittlich drei Mitarbeiter beschäftigt, davon zwei Angestellte und ein gewerblicher Mitarbeiter.

Honorar des Abschlussprüfers

Für die gesetzlich vorgeschriebene Jahresabschlussprüfung sind im Geschäftsjahr 2023 Aufwendungen in Höhe von TEuro 13,0 angefallen.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 2.030,5. Einschließlich des Gewinnvortrags von TEuro 326,8 ergibt sich ein Betrag von TEuro 2.357,3, der zu verwenden ist. Es wird ein Betrag von TEuro 2.200,0 ausgeschüttet. Auf neue Rechnung werden TEuro 157,3 vorgetragen.

 

Neunburg v. Wald, den 20.12.2024

gez. Johann Fleischmann

Geschäftsführung F.EE GmbH

gez. Gerlinde Fleischmann

Geschäftsführung F.EE GmbH

gez. Franz Weinzierl

Geschäftsführung F.EE GmbH

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die F.EE GmbH, Neunburg v. Wald

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der F.EE GmbH, Neunburg v. Wald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der F.EE GmbH, Neunburg v. Wald, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, 20. Dezember 2024

SR Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Silvia Reiser, Wirtschaftsprüferin

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