Senger Rent GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Walter Hemelt seit 10.9.2024 | Geschäftsführer |
Christian Ulrich Weber seit 16.5.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
Juich Senger | 12.75% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ulrich Senger Group SERheineKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KONZERNLAGEBERICHT 2021ULRICH SENGER GROUP SE1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1. Organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen Die Senger Gruppe wurde im Jahre 1953 von Herrn Egon Senger als Kfz-Werkstatt gegründet und zählt heute zu den größten Handelsgruppen in Deutschland. Die Senger-Gruppe ist ein Familienunternehmen und wird in dritter Generation von der Familie Senger geführt. Der Konzern Ulrich Senger Group SE ist im Vertrieb und Service für folgende Marken tätig:
Daneben werden folgende zusätzliche Dienstleistungen vom Konzern durchgeführt:
Neben dem Konzern Ulrich Senger Group SE besteht noch der Schwester-Konzern Egon Senger Group SE, welcher im Vertrieb und Service der Marken Mercedes Benz, Smart, DAF, MAN, Iveco und FUSO tätig ist. Der Konzern Ulrich Senger Group SE ist folgendermaßen aufgebaut:
1.2 Gesamtwirtschaftliche Situation Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war auch im Jahr 2021 geprägt von der Corona Pandemie. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft aber nach dem Einbruch im Jahr 2020 erholen. Im Jahr 2021 ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 2,7 % gestiegen. Die privaten Konsumausgaben veränderten sich im Vergleich zum Vorjahr nicht. Im Inland investierten Unternehmen und Staat zusammen 3,2 % mehr in Ausrüstungen und 0,5 % mehr in Bauten. Die Inlandsnachfrage stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,9 %. Die Zahl der Erwerbstätigen hat sich im Jahresdurchschnitt kaum verändert und lag weiterhin bei ca. 44,8 Millionen Personen. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zu 2020 geringfügig um 0,2 % auf 5,7 %. 1.3 Branchensituation Die Zahl der Neuzulassungen von Personenkraftwagen in Deutschland sank im Jahr 2021 auf 2,60 Mio. Fahrzeuge und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 10,1 % gesunken. Wesentlicher Treiber für den Rückgang der Zulassungen ist neben der Corona-Pandemie der Halbleitermangel und die damit verbundenen Lieferschwierigkeiten von Neuwagen. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt herrschte eine hohe Nachfrage bei sehr knappem Angebot. PKW-Neuzulassungen und Besitzumschreibungen im Trend Angaben in Mio. Stück Die Besitzumschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesunken und belaufen sich im Geschäftsjahr auf 6,7 Mio. Fahrzeuge. Bei den von der Ulrich Senger Group SE vertretenen Marken zeigte sich in der Neuzulassungsbilanz der PKW 2021 bei allen Marken, bis auf Porsche, eine negative Entwicklung aufgrund der Pandemie und dem Halbleitermangel. VW (-6,8%) und Skoda (-17,31 %) konnten ihr Vorjahresergebnis nicht erreichen. Ebenfalls negativ schließt Audi (-15,0 %) die Jahresbilanz. Nur bei Porsche wurden im Jahr 2021 2.606 mehr PKW zugelassen, dies entspricht einem Anstieg von 9,9 %. VW konnte seinen Marktanteil mit 18,7 % dennoch leicht steigern (Vorjahr 18,0 %) und ist weiterhin Anteilsstärkste Marke in Deutschland. Den größten Neuzulassungsanteil bei den Importmarken behauptete wie auch bereits im Vorjahr Skoda mit einem Marktanteil im Bundesgebiet von 5,7 %. Der Anteil benzinbetriebener PKW (37,1 %) lag deutlich unter dem Vorjahresniveau (46,7 %); der Anteil dieselbetriebener PKW wies in der Jahresbilanz 20,0 % (Vorjahr: 28,1 %) auf. Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2021 ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. 42,9 % aller PKW-Neuzulassungen des Jahres 2021 waren mit alternativen Fahrzeugen ausgestattet, dies entspricht einem Anstieg von 70,2 % zum Vorjahr. Fahrzeuge mit Hybridantrieb lagen bei einem Anteil von 16,4 %, Plug-In-Hybride bei einem Anteil von 12,4 %. Elektro PKW konnten einen Anteil von 13,6 % ausweisen und somit den Anteil mehr als verdoppeln. Das Jahr 2021 war aus Sicht der Werkstätten aufgrund der reduzierten Fahrleistung ein durchwachsenes Jahr. Bei einem PKW Bestand von rund 48,6 Mio. PKW im Jahr 2021 (2020: 48,3 Mio. PKW) summiert sich der Gesamtaufwand im Privatkundengeschäft für Reparatur und Wartungsarbeiten auf insgesamt rund 15,36 Mrd. Euro (2020: 15,20 Mrd. Euro). Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 2,28 % zum Vorjahr. 1.4 Allgemeine Geschäftsentwicklung In einem herausfordernden Marktumfeld wurde mit TEUR 3.040 ein Jahresergebnis deutlich über dem Niveau des Vorjahres (TEUR: -262) erreicht und folglich die Prognose des Vorjahres erfüllt. 2021 wurden 8.531 Neu- und Vorführfahrzeuge (Vorjahr: 8.917) sowie 8.112 Gebrauchtfahrzeuge (Vorjahr: 8.874) verkauft. 2. Ertragslage Überblick Ergebniszahlen
Die Umsatzerlöse erhöhten sich, insbesondere bedingt durch die außerordentlich guten Verkaufspreise im Fahrzeugbereich im Berichtsjahr, um 3,5 % auf TEUR 424.691 gegenüber TEUR 410.312 im Vorjahr. Sie entfallen zu 80,1 % (Vorjahr: 80,7 %) auf den Fahrzeugbereich und zu 16,9 % (Vorjahr: 16,6 %) auf den After-Sales-Bereich; 3,0 % (Vorjahr 2,7 %) betreffen Erlöse aus kaufmännischen Dienstleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um TEUR 295 auf TEUR 2.950 erhöht. Das Rohergebnis erhöhte sich um TEUR 12.044 bzw. 14,0 % auf TEUR 97.828. Dieser Anstieg ist auf die deutlich angestiegenen Umsatzerlöse aus dem Fahrzeugbereich zurückzuführen. Die operative Rohertragsmarge stieg um 2,08 Prozentpunkte auf 22,34 % (Vorjahr 20,26 %) an. (TEUR 424.691 Umsatzerlöse abzüglich des Materialaufwands i. H. v. TEUR 329.813 ins Verhältnis gesetzt zu den Umsatzerlösen.) Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 3.630 bzw. 7,1 % auf TEUR 54.705. Dies lässt sich im Wesentlichen auf die Inanspruchnahme des Kurzarbeiterentgelts im Vorjahr zurückführen. Die Abschreibungen reduzierten sich marginal um TEUR 16, was einem Rückgang von 0,3 % entspricht. Wir verweisen diesbezüglich auf den Konzern-Anlagenspiegel. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 5.081 bzw. 20,1 % erhöht. Dies ist auf verschiedenste Effekte zurückzuführen; zu nennen sind hier beispielsweise gestiegene Leasingaufwendungen für Mobilitätsfahrzeuge sowie erhöhte Rechts- und Beratungskosten. Das Betriebsergebnis hat sich somit um TEUR 3.349 bzw. 70 % auf TEUR 8.156 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 4.807) erhöht. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis in Höhe von TEUR 1.475 zeigt sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.414) verschlechtert; dies ist insbesondere auf höhere Zinsaufwendungen zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 6.681 um TEUR 3.286 über dem Vorjahr (TEUR 3.393). Die sonstigen Steuern verringerten sich deutlich um TEUR 494 auf TEUR 364, was auf Steuernachzahlungen für Vorjahre infolge der in 2020 abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Jahre 2015 - 2017 im Vorjahr zurückzuführen ist. Der Konzern schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 3.040 ab. 3. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr planmäßig entwickelt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich um TEUR 10.157 auf TEUR 11.708 verringert. Der hohe Cashflow aus operativer Tätigkeit im Vorjahr war insbesondere durch einen erheblichen Aufbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (+ TEUR 13.112) bedingt. Im Berichtsjahr haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderen Passiva deutlich vermindert (- TEUR 7.917) und den Cashflow aus operativer Tätigkeit entsprechend negativ beeinflusst. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit hat sich im Berichtsjahr um TEUR -2.676 auf TEUR -5.804 (Vorjahr: TEUR -3.128) verringert. Dies ist insbesondere auf erhöhte Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen zurückzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR -10.449 (Vorjahr: -12.772). Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf leicht verminderte Tilgungszahlungen für langfristige Kredite zurückzuführen. In Summe ergibt sich in 2021 eine Verringerung des Finanzmittelbestandes um TEUR 4.545 auf TEUR -6.911 (Vorjahr: TEUR -2.366). Für die Deckung des kurzfristigen Finanzbedarfs stehen neben den Eigenmitteln Kontokorrentlinien bei Geschäfts- und Herstellerbanken in ausreichender Höhe zur Verfügung. Auch die Kundenanzahlungen werden zur Vorfinanzierung eingesetzt. Nach Einschätzung der geschäftsführenden Direktoren wird der Konzern auch in Zukunft alle finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen. Für weitere Einzelheiten zur Finanzlage verweisen wir auf die Kapitalflussrechnung. 4. Vermögenslage Überblick Finanzkennzahlen
Die Bilanzsumme verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10.148 auf TEUR 118.709. Dies entspricht einem Rückgang von 7,9 %. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Berichtsjahr um TEUR 1.142 (3,6 %). Dieser Anstieg ist insbesondere auf Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung und Anlagen im Bau zurückzuführen. Die Vorräte haben sich um TEUR 6.357 auf TEUR 58.953 gemindert. Dies ist dem Fahrzeugmanagement zuzuschreiben; der Bestand an Fahrzeugen hat sich um TEUR 6.549 verringert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände lagen am Jahresende um 10,7 % (TEUR 2.994) unter dem Vorjahresniveau. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind die externen Kundenforderungen (-TEUR 5.666). Aufgrund eines optimierten Mahnprozesses sind die Kundenforderungen stark gesunken. Die liquiden Mittel haben sich um TEUR 35 auf TEUR 331 reduziert; wir verweisen hierzu auf die Konzernkapitalflussrechnung. Das Konzern-Eigenkapital erhöhte sich um TEUR 14.571 gegenüber dem Vorjahresstichtag. Diese Erhöhung ist neben dem Konzernjahresüberschuss 2021 auf die Abspaltung der Senger NewCo. GmbH von der Egon Senger Group SE auf die Ulrich Senger Group SE zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich infolgedessen erheblich um 13,2 Prozentpunkte auf 24,0 %. Die Rückstellungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 821 auf TEUR 6.636. Der Rückgang resultiert überwiegend aus geringeren Steuerrückstellungen. Die Verbindlichkeiten verminderten sich erheblich um TEUR 24.057 auf TEUR 83.364. Diese Entwicklung ist zum einen auf deutlich reduzierte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag aufgrund regelmäßigerer Zahlläufe (-TEUR 10.168) zurückzuführen. Durch die Abspaltung der Senger NewCo. GmbH auf die Ulrich Senger Group SE ist weiterhin eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR 11.500 durch Konfusion untergegangen, da die Senger NewCo. GmbH Inhaberin der entsprechenden Forderung war. Die durchschnittlichen Finanzierungskosten in Abhängigkeit zum durchschnittlichen Saldo der Bankverbindlichkeiten betragen in 2021 0,46 % und haben sich gegenüber dem Vorjahr (1,27 %) nochmal reduziert. 5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die operative Rohertragsmarge hat sich im Berichtsjahr um 2,08 Prozentpunkte von 20,26 % auf 22,34% verbessert. Die Umsatzrendite hat sich in 2021 um 0,78 Prozentpunkte von -0,06 % auf 0,72 % gesteigert. Die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns hat sich im Berichtsjahr deutlich verbessert. Die Eigenkapitalquote, als bedeutsamer Indikator der Bestandsfestigkeit, hat sich infolge des Konzernjahresergebnisses 2021 sowie der oben erläuterten Abspaltung um 13,2 Prozentpunkte von 10,80 % auf 24,00 % erhöht. Der operative Cashflow als Kennzahl der Selbstfinanzierungskraft des Konzerns hat sich um TEUR 10.156 von TEUR 21.865 auf TEUR 11.709 deutlich reduziert, ist jedoch wie bereits erläutert wesentlich durch die stark schwankenden Verbindlichkeiten beeinflusst. Neben den vorgenannten finanziellen Leistungsindikatoren werden im Konzern zusätzlich nicht finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung verwendet. Im Fahrzeugbereich gelten als wesentliche Kennzahlen die ausgelieferten Einheiten sowie der Auftragsbestand. Im After-Sales-Bereich werden die Arbeitswerte, die Fahrzeugdurchläufe sowie die Leistungsgrade zur Steuerung verwendet. Der Kunde steht im Konzern absolut an erster Stelle. Um die Kundenbedürfnisse zu jeder Zeit mit höchstem Qualitätsanspruch bedienen zu können, werden regelmäßig Kundenbefragungen und Qualitätsaudits seitens des Konzerns sowie auch der Hersteller durchgeführt, aus denen entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden. Im Bereich der Social-Media-Kanäle werden die Kundeninteraktionen durch Follower, Likes sowie Nachrichten auf den jeweiligen Kanälen analysiert. Gleiches gilt für Kundenkontakte im Rahmen der Inbound-Telefonie. Daneben werden die Verbräuche von Elektrizität, Gas, Wärme, Wasser und Treibstoff regelmäßig analysiert und Maßnahmen abgeleitet, um die Verbräuche weiterhin im Sinne einer nachhaltigen Konzernführung zu reduzieren; es wird ein professionelles Energiemanagement betrieben. Abschließend werden einschlägige HR-Kennziffern wie z. B. Fluktuationsraten, Übernahmequoten von Auszubildenden sowie Arbeitsgeberbewertung durch Mitarbeiter und Bewerber mit der Maßgabe genutzt, die Attraktivität des Konzerns als Arbeitgeber und die damit korrelierende Qualität und Zufriedenheit der Mitarbeiter stetig zu verbessern. 6. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Der Konzernjahresüberschuss konnte im Geschäftsjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Zusätzlich hat sich das Eigenkapital und die Eigenkapitalquote der Ulrich Senger Group SE durch das Konzernjahresergebnis 2021 sowie die Abspaltung der Senger NewCo. GmbH von der Schwestergesellschaft Egon Senger Group SE auf die Ulrich Senger Group SE deutlich verbessert. Insgesamt wird die wirtschaftliche Lage des Konzerns auf Basis der vorhergehenden Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als stabil und gut eingeschätzt. 7. Chancen- und Risikobericht Der Konzern verfügt über geeignete organisatorische Strukturen, um Planabweichungen frühzeitig erkennen zu können. Die einzelnen Betriebe, Gesellschaften und der Konzern werden monatlich im Hinblick auf Budget- und Vorjahresabweichung analysiert. Hierbei werden die Ursachen und das Ausmaß sowohl für die einzelnen Betriebe als auch für den Konzern festgestellt. Auf dieser Basis werden bei negativen Planabweichungen Maßnahmen eingeleitet, die geeignet sind, Risiken zu begrenzen oder zu eliminieren. Daneben werden unterjährig Forecasts erstellt, um eine möglichst genaue Prognose des zu erwartenden Jahresergebnisses zu erhalten. Preisänderungen durch die Hersteller sind nicht vorhersehbar. Marktpreisschwankungen bei gebrauchten Fahrzeugen werden sofort berücksichtigt. Eventuellen Schwerverkäuflichkeiten oder niedrigeren Marktpreisen vom Vorratsvermögen werden durch entsprechende bilanzielle Maßnahmen (Abschreibungen und Wertberichtigungen) in ausreichendem Maße Rechnung getragen. Die im Rahmen des Risikomanagements identifizierten Einzelrisiken werden nach der Wahrscheinlichkeit des Risikoeintritts und nach dem finanziellen Ausmaß bewertet und in einer Risikomatrix zusammengefasst. Als zentrale Risikofelder sind die markt- und finanzwirtschaftlichen Risiken bei gelegentlichen Rückkaufverpflichtungen sowie das Vermarktungsrisiko aus der Fahrzeugübernahme bei Auslauf von Leasingverträgen mit Kunden zu nennen. Dem Risiko für Fahrzeugrücknahmen aus Kundenleasingverträgen begegnet die Gruppe durch die Inanspruchnahme der Restwertabsicherungsmodelle der Hersteller bzw. der Herstellerbanken. Damit wird das Risiko aus sich verändernden Restwerten bei festen Rücknahmewerten auf den Hersteller verlagert bzw. in seinem Umfang begrenzt. Für vereinzelte Fahrzeuge werden jedoch keine Restwertabsicherungsmodelle der Hersteller angeboten. Zusätzlich besteht für bestimmte Finanzierungsverträge mit Rückgabeoption des Kunden ein Restwertrisiko. Für diese Leasing- und Finanzierungsverträge erfolgt eine monatliche Überwachung der Restwerte und Marktpreise. Die Stillhalterprämie des Konzerns bei diesen nicht abgesicherten Geschäften wird entsprechend quantifiziert und als Verbindlichkeit passiviert. Bestandsrisiken in den Fahrzeug- und Teilebeständen wird durch ein wöchentliches Bestandsberichtswesen Rechnung getragen. Hier werden u. a. die Altersstrukturen der Bestände analysiert und zur internen Steuerung verwendet. Es bestehen, wie im Vorjahr, Risiken aus der Dieselthematik, da der Konzern die VW-Konzernmarken vertritt und insbesondere diese von der Thematik betroffen sind. Der Fokus der Konzernleitung liegt weiterhin darauf, als Mobilitätsdienstleister das Kundenvertrauen wiederherzustellen und zu erhöhen. Eine professionelle Abwicklung betroffener Fahrzeuge zusammen mit den Herstellern wird gewährleistet. Bestandsrisiken im Bereich der Forderungen wird durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. Die Außenstände werden permanent nach Ihrer Altersstruktur analysiert und systematisch in Form eines OP-Reportings in regelmäßigen Abständen an die zuständigen Vertriebsmitarbeiter kommuniziert. Daneben besteht ein effektives Mahnwesen einschließlich Inkassoprozess, um Vermögensschäden durch Forderungsausfälle auf ein Minimum zu begrenzen. Risikovorsorge in Form von Wertberichtigungen werden in ausreichendem Maß gebildet. Der Konzern verfügt über ein Business Development, welches neue Geschäftsmodelle in einem dynamischen Marktumfeld entwickelt. Für neue Geschäftsmodelle werden Business-Cases gerechnet, welche u. a. den Return on Investment (ROI) als Entscheidungsgrundlage ausweisen. Der gegenwärtige und zukünftige strukturelle Wandel des Automobilhandels ist für den Konzern mit Chancen sowie Risiken verbunden. Ein erfolgreicher Wandel des Geschäftsmodells hin zur Digitalisierung wird mittelfristig neue Umsatzpotentiale generieren. Gleiches gilt für die Entwicklung innovativer Mobilitätskonzepte. Diese Entwicklung fördert der Konzern durch diverse Maßnahmen und Investitionen. Daneben bietet die voranschreitende Konsolidierung des Händlermarktes die Chance, durch anorganisches Wachstum weiteres Umsatzpotential und Deckungsbeiträge zu generieren sowie Synergien zu heben. Den im Rahmen des Frühwarnsystems aufgedeckten und bewerteten Risiken wird aus jetziger Sicht in angemessenem Umfang begegnet. Somit ist der Konzern für die zukünftige Entwicklung des Automobilmarktes ausreichend vorbereitet. Der Konzern Ulrich Senger Group SE hat in seinen Marktverantwortungsgebieten einen sehr guten Ruf. Dies hat seinen Grund in den überaus qualifizierten Mitarbeitern und einer hohen Service- und Produktqualität, was u. a. durch diverse Hersteller-Auszeichnungen regelmäßig untermauert wird. 8. Prognosebericht Die VW-Konzernmarke platziert in 2022 folgende Modellneuheiten bzw. Updates auf dem Markt:
Der Ausbau der Elektromobilität im gesamten Produktportfolio schreitet weiter voran und spiegelt sich in den angebotenen Antriebsformen der verschiedenen Marken und Modellen wider. Von den Produktneuheiten wird zusätzliches Umsatzwachstum aus Bestands- sowie Neukunden im Neufahrzeugbereich erwartet. Kurz- bis mittelfristig werden damit auch neue Umsätze im After-Sales-Bereich generiert. Neben dem Absatz von Fahrzeugen wird das Hauptaugenmerk vor dem Hintergrund eines starken Wettbewerbs im Gebiet auf der Qualität der Geschäfte liegen. Wir sind auf eine möglichst hohe Erreichung der Boni unserer Hersteller angewiesen. Der Vertrieb von Finanzdienstleistungen ist ein weiterer, wichtiger Fokus der Geschäftsführung. Dieser wird seitens der Herstellerbanken entsprechend bonifiziert und unsererseits eine maximale Bonifizierung angestrebt. Im Gebrauchtwagenbereich wird an zahlreichen Aktionen der Hersteller teilgenommen, um zusätzlich die entsprechenden Boni und Prämien erzielen zu können. Die Vermarktung von Leasing-Rückläufern ist weiterhin die zentrale Herausforderung für 2022, der wir mit marktgerechten Preisen und attraktiven Zusatzangeboten begegnen. Darüber hinaus führt der Mangel an Halbleitern zu einer Verknappung von Gebrauchtfahrzeugen im Markt. Die Beschaffung von Fahrzeugen wird ebenfalls eine zentrale Herausforderung für das Jahr 2022 darstellen. Neben der Auslastung der Werkstätten und der Durchsetzung der Verrechnungssätze liegt der Fokus der Geschäftsführung im Kundendienst auf der Kundenzufriedenheit, der Optimierung der Servicekernprozesse und der professionellen Durchführung der Dieselthematik. Daneben wird auch in 2022 die digitale Transformation in den internen Prozessen sowie Geschäftsmodellen weiter forciert, um hier eine Vorreiterstellung zu erzielen. Ziel des Konzerns ist es, die Prozessabläufe zu vereinfachen, die Prozessqualität wesentlich zu erhöhen und die Prozesskosten weiter zu reduzieren. Die Stellung als Mobilitätsdienstleister wird durch die Senger NEO GmbH weiter ausgebaut. Dort werden an einigen Standorten Fahrräder, Scooter u. ä. vertrieben. Das Geschäftsjahr 2022 ist weiterhin durch den Halbleitermangel und die damit verbundenen Lieferschwierigkeiten geprägt. Zudem ist durch den Beginn des Krieges in der Ukraine von weiteren Lieferengpässen sowie weiteren Unsicherheiten auszugehen. Daneben ist davon auszugehen, dass auch das Geschäftsjahr 2022 weiterhin von der Corona-Pandemie beeinflusst werden wird. Diese Effekte haben insbesondere negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns im Ja Geschäftsjahr hr 2022. Nichtsdestotrotz ist die zukünftige Liquidität des Konzerns über entsprechende Kreditlinien gesichert und es wird davon ausgegangen, dass das Plan-Ergebnis 2022 erreicht wird. Unter Berücksichtigung der bis jetzt bereits abgelaufenen ersten Monate im Geschäftsjahr 2022 wird, trotz der dargestellten schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage, ein Konzernjahresergebnis deutlich über dem Niveau des Jahres 2021 erwartet.
Rheine, den 31. März 2022 Ulrich Senger Group SE gez. Michael Hemelt, Geschäftsführender Direktor gez. Andrea Arntz-Kohl, Geschäftsführende Direktorin KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021ULRICH SENGER GROUP SE, RHEINEAKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2021
KapitalflussrechnungUlrich Senger Group SE, RheineIn der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach den Cashflows für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert dargestellt. Die Ermittlung erfolgt unter Anwendung des Deutschen Rechnungslegungs-Standards Nr. 21 (DRS 21).
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021Ulrich Senger Group SE, Rheine
KONZERNANHANG 2021Ulrich Senger Group SEI. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss der Ulrich Senger Group SE, Rheine, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 11833 ist nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB und den ergänzenden Regelungen der Verordnung über das Statut der Europäischen Gesellschaft (SE) in Verbindung mit dem Aktiengesetz (AktG) aufgestellt worden. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Es wurden alle Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres stetig im Berichtsjahr fortgeführt 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der Ulrich Senger Group SE sind neben der Konzernmutter insgesamt 12 Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die Ulrich Senger Group SE jeweils unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss gem. § 290 Abs. 2 Nr. 1 i. V. m. Abs. 3 HGB ausübt. Eine Aufstellung aller in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen kann der Anteilsbesitzliste entnommen werden. 3. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss ist auf den Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 erstellt, der zugleich auch der Jahresabschlussstichtag aller einbezogenen Unternehmen ist. Für die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde die Kapitalkonsolidierung gem. § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Die Schuldenkonsolidierung ist entsprechend der Regelungen des § 303 HGB vorgenommen worden. Dabei ergaben sich keine ertragswirksamen Auswirkungen. Die Anwendung des § 304 HGB war nicht notwendig, da die damit in Zusammenhang stehenden Zwischenergebnisse nur von untergeordneter Bedeutung sind. Der § 305 HGB wurde insoweit beachtet, als die Voraussetzungen des Absatzes 2 nicht gegeben waren. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurde für Mieten und Pachten, Dienstleistungen, Umsatzerlöse und Aufwendungen aus Lieferungen und Leistungen, Beteiligungserträge, Zinsaufwendungen und- Erträge sowie Aufwendungen aus Ergebnisabführungen bzw. Verlustausgleichen vorgenommen. Ertragswirksame Auswirkungen ergaben sich dabei aus Konzernsicht nicht. An der Senger Management GmbH, der Senger NEO GmbH und der Senger Fleet GmbH sind andere Gesellschafter beteiligt. Deren Anteil am Eigenkapital der jeweiligen Gesellschaft ist unter dem Eigenkapital als gesonderter Posten "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. Der Anteil der anderen Gesellschafter am Jahresergebnis ist in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach der Position "Konzernjahresüberschuss" unter der Position "nicht beherrschende Anteile" gesondert abgesetzt. Das Gebot des § 308 HGB wurde beachtet. In allen Gesellschaften der Senger Gruppe wird nach einheitlichen Grundsätzen bilanziert und bewertet. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden von sämtlichen konsolidierten Unternehmen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren), bewertet. Sie betreffen entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte sowie EDV-Programme. Die entgeltlich erworbenen Firmenwerte wurden gem. § 253 Abs. 3 S. 1 und 4 HGB über 10 Jahre linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer von 10 Jahren ist durch die langfristigen Verträge und Bindungen mit den Herstellern begründet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei Gebäuden wird eine voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen 4 und 50 Jahren zugrunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 1 und 33 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen und Aufwendungen für betriebliche Altersvorsorge wurden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen werden entsprechend des Wahlrechts gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1,0 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen bzw. Einzahlungen erfasst, die Aufwand bzw. Ertrag nach dem Stichtag betreffen. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Die Leistungen hängen in der Regel von der Beschäftigungsdauer und dem Entgelt der Mitarbeiter ab. Die betriebliche Altersvorsorge erfolgt auf Basis von individuellen Leistungszusagen. Die Pensionsrückstellungen für Leistungszusagen werden mit der Projected Unit Credit Method ermittelt. Bei der Bewertung werden Trendannahmen für die relevanten Größen, die sich auf die Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Bei allen Leistungssystemen sind versicherungsmathematische Berechnungen erforderlich. Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,87 % angesetzt (Vorjahr: 2,30 %). Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von EUR 28.392,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Abhängig von individuellen Zusagen wird ein Gehaltstrend von 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) und ein Rententrend von 1,5 % (Vorjahr: 1,5 %) unterstellt; Fluktuationsabschläge bleiben unberücksichtigt. Gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aus dem Zuführungsbedarf aufgrund der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschrift des BilMoG zum 1. Januar 2010 1/15 zuzuführen. Zum 31. Dezember 2021 besteht ein noch anzusammelnder Zuführungsbedarf von EUR 1.314,00. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung mit einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger findet § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB keine Anwendung. Bei Forderungen, Verbindlichkeiten und Devisenbeständen werden Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist im Konzernanlagenspiegel der Ulrich Senger Group SE dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen aus Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 3.187 (Vorjahr: TEUR 1.373) enthalten. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 120 (Vorjahr: TEUR 120). Das Grundkapital ist eingeteilt in 120.000 Stück auf den Namen laufende nennwertlose Stückaktien. Im Berichtsjahr wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 11.531 in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt. Die Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von TEUR 221 beinhalten saldierte positive (TEUR 458) sowie negative (TEUR -237) Anteile. 4. Rückstellungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: 8) enthalten. Es handelt sich vollständig um Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. 5. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind antizipative Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 608 (Vorjahr: TEUR 2.393) enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen sowie aus Verpflichtungen aus Fahrzeug-Leasing-Rücknahme-Restwerten belaufen sich nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag auf insgesamt TEUR 380.604 (Vorjahr: TEUR 253.862). IV. Angaben zu Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland erzielt. 2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 1.466 (Vorjahr: TEUR 1.221) enthalten, die aus - Auflösung von Rückstellungen (TEUR 360), - Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen (TEUR 138), - Eingang abgeschriebener Forderungen (TEUR 2), - Versicherungsentschädigungen (TEUR 10) - sonstigen aperiodischen Erträgen (TEUR 818) und - Anpassungen aus der Betriebsprüfung (TEUR 138) resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von insgesamt TEUR 2.038 (Vorjahr: TEUR 583) enthalten, die aus - Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 41), - Forderungsausfällen und -verlusten (TEUR 345), - Einstellung der Wertberichtigung zu Forderungen (TEUR 249) und - sonstigen periodenfremden Aufwendungen (TEUR 1.393) resultieren. Die sonstigen periodenfremden Aufwendungen resultieren insbesondere aus nachträglich abgerechneten Energiekosten des Vorjahres. In den Steueraufwendungen sind periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 35 (Vorjahr: Aufwendungen TEUR 1.393) enthalten; davon entfallen TEUR 39 auf die Steuern vom Einkommen und Ertrag und TEUR -4 auf die sonstigen Steuern. V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt in diesem Geschäftsjahr:
2. Organbezüge Auf die Angabe der Organbezüge wird gem. § 314 Abs. 3 S. 2 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Honorar Abschlussprüfer Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für Honorare der Abschlussprüfer für Abschlussprüfung (TEUR 172), Steuerberatungsleistungen (TEUR 51) und sonstige Leistungen (TEUR 52) angefallen. 4. Unternehmen, die von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch machen Gesellschaften, die aufgrund von Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen bzw. einer Einstandsverpflichtung der Ulrich Senger Group SE von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht haben, sind in einer Anteilsbesitzliste dargestellt. 5. Erläuterung zur Kapitalflussrechnung Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel, d. h. Kassenbestand, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Außerdem werden jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. 6. Erläuterungen zum Eigenkapitalspiegel Der zur Gewinnausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens zur Verfügung stehende Betrag beträgt TEUR 1.234. Gesetzliche Ausschüttungssperren bei in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehen in Höhe des Unterschiedsbetrages aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen (TEUR 28). 7. Nachtragsbericht Auch das Jahr 2022 wird weiterhin von der Corona Pandemie beeinflusst. Weltweite Eindämmungen des Corona-Virus haben nach wie vor negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Trotz der noch anhaltenden Pandemie ist aber davon auszugehen, dass das Plan-Ergebnis 2021 erreicht wird. Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg"). Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs stellen ein wertbegründendes Ereignis dar und haben daher keine Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahr 2022 können zum jetzigen Zeitpunkt nicht quantifiziert werden.
Rheine, den 31.03.2022 Ulrich Senger Group SE gez. Michael Hemelt, Geschäftsführender Direktor gez. Andrea Arntz-Kohl, Geschäftsführende Direktorin Der Konzernabschluss wurde am 29.06.2022 gebilligt. Entwicklung des AnlagevermögensUlrich Senger Group SE, Rheine
Verbindlichkeitenspiegel 2021Ulrich Senger Group SE, Rheine
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ulrich Senger Group SE, Rheine Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Ulrich Senger Group SE, Rheine, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Ulrich Senger Group SE, Rheine, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 10. Juni 2022 Dr.
Klein. Dr. Mönstermann + Partner GmbH
gez. Dr. Niemann, Wirtschaftsprüfer gez. Boberg, Wirtschaftsprüfer Bericht des Verwaltungsrates für das Geschäftsjahr 2021der Ulrich Senger Group SESehr geehrte Aktionäre, im Geschäftsjahr 2021 nahm der Verwaltungsrat der Gesellschaft seine ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben gewissenhaft wahr und war in sämtliche aktuelle Themen, die die Geschäftsentwicklung, finanzielle Lage und strategische Ausrichtung der Ulrich Senger Group SE einschließlich sämtlicher Tochtergesellschaften und Beteiligungen betrafen, eingebunden. Hierzu hat sich der Verwaltungsrat in vier ordentlichen Sitzungen über die Geschäftspolitik, über alle relevanten Aspekte der Unternehmensentwicklung und Unternehmensplanung, über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, einschließlich ihrer Vermögens-, Finanz und Ertragslage sowie über alle für den Konzern wichtigen Entscheidungen beraten und Beschlüsse gefasst. Alle Mitglieder haben an den Beschlussfassungen teilgenommen. Ferner überwachte er die Arbeit der geschäftsführenden Direktoren und begleitete sie bei Bedarf beratend. Sofern es die Lage der Gesellschaft erforderte, fand ein Austausch zwischen den Mitgliedern des Verwaltungsrats und den geschäftsführenden Direktoren der Gesellschaft statt. Im Geschäftsjahr 2021 sind für die Konzernstruktur und den Geschäftsgang insbesondere folgende Veränderungen zu erwähnen: Das Eigenkapital der Ulrich Senger Group SE erhöhte sich durch die Abspaltung einer Beteiligung sowohl im Einzel- als auch im Konzernabschluss um EUR 11,5 Mio. Im Übrigen fanden keine außergewöhnlichen Ereignisse statt. Der im Geschäftsjahr 2021 amtierende Verwaltungsratsvorsitzende Herr Dr. Volker Bechtloff wurde über sämtliche durch die geschäftsführenden Direktoren getroffenen Entscheidungen und die wesentlichen Entwicklungen der Gesellschaft unterrichtet. Der Jahresabschluss und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 sowie der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 wurden von den geschäftsführenden Direktoren der Gesellschaft aufgestellt. Anschließend hat die Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Osnabrück, die genannten Abschlüsse und den Konzernlagebericht geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Verwaltungsrat hat die vorgenannten Unterlagen und die Berichte des Abschlussprüfers in Vorbereitung auf die Sitzung vom 29. Juni 2022 durchgesehen und geprüft. In der Sitzung am 29. Juni 2022 wurden der Jahresabschluss und der Konzernabschluss sowie die Prüfungsberichte ausführlich erörtert. Der Abschlussprüfer hat in der Sitzung über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Nach eingehender Prüfung sämtlicher Unterlagen ergaben sich für uns keine Einwendungen. Dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers stimmen wir deshalb zu und billigen den Jahresabschluss und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021. Der Jahresabschluss ist damit zugleich festgestellt. Der Verwaltungsrat hat ferner den Vorschlag der geschäftsführenden Direktoren zur Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2021 geprüft. Er stimmt dem Beschlussvorschlag zu und schließt sich diesem an. Der Verwaltungsrat dankt den im Geschäftsjahr 2021 amtierenden geschäftsführenden Direktoren, den Geschäftsführern der Tochtergesellschaften und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns für ihre engagierte Leistung im Geschäftsjahr 2021.
Rheine, im August 2022 Dr. Volker Bechtloff, Vorsitzender des Verwaltungsrates |
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