Klebl Baulogistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Klebl seit 14.6.2022 | Geschäftsführer |
Thomas Bruckschlegel seit 13.7.2020 | Prokura |
Stefan Traut seit 30.1.2015 | Geschäftsführer |
Gregor Frank seit 11.1.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Michael Klebl GmbH & Co. KGNeumarktKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022Michael Klebl GmbH & Co. KGA. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Die Michael Klebl GmbH & Co. KG ist Obergesellschaft der Unternehmen der Firmengruppe Klebl. Die Firmengruppe ist überregional in den Bereichen Bau, Fertigteilwerke und Handel aktiv. Die Herstellung von konstruktiven Stahlbetonfertigteilen in sechs eigenen Werken, der Wirtschafts- und Schlüsselfertigbau sind die Kerngeschäftsfelder. Weiter betreibt die Gruppe den Handel mit Baustoffen sowie einen OBI- Bau- und Heimwerkermarkt. B. WIRTSCHAFTSBERICHT Marktentwicklung Mit großen Unsicherheiten und nicht abschätzbaren Risiken startete die deutsche Baubranche in das Jahr 2022. Durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wurden die bestehenden Lieferkettenprobleme bei bedeutenden Roh- und Baustoffen und die massiven Preiserhöhungen vor allem im Energiesektor enorm verstärkt. Darüber hinaus trugen spürbare Zinserhöhungen bei den Immobilienkrediten verbunden mit einer inflationären Entwicklung zu einem Rückgang der Bauaktivität bei. Nominal konnte das deutsche Bauhauptgewerbe zwar eine Umsatzsteigerung zum Vorjahr in Höhe von rund 11 % verzeichnen, jedoch bedeutet dies zugleich aufgrund der drastisch angestiegenen Baupreise einen realen Rückgang des Jahresumsatzes 2022 von 5 %. Eine erhebliche Nachfragereduktion musste der Wohnungsbau hinnehmen. Ursachen sind vor allem die endende Niedrigzinsphase sowie gestiegene Baupreise und hohe Lebenshaltungskosten. Auch auslaufende staatliche Förderungen wie etwa das Baukindergeld beeinflussten die Nachfrage vor allem bei Neubauprojekten im privaten Sektor. Ebenso musste der Wirtschaftsbau einen preisbereinigten Umsatzrückgang und eine verhaltene Bauaktivität verzeichnen. Jedoch ist der zu Jahresbeginn prognostizierte starke Konjunktureinbruch ausgeblieben und es konnte vor allem im Bereich der Lager- und Logistikgebäude eine konstante Nachfrageentwicklung festgestellt werden. Gründe hierfür sind zum einen der seit der Corona-Pandemie verstärkte Handel im Internet. Zum anderen war der Wunsch nach ausreichend Lagerkapazitäten aufgrund der Preisentwicklungen und der vorherrschenden Materialverknappung deutlich spürbar. Der öffentliche Bau musste 2022 im Vergleich zu den übrigen Bausparten die größten Umsatzeinbußen (real) registrieren. Vor allem weil die budgetierten Mittel nicht an die Entwicklung der Baupreise angepasst wurden, konnte der bestehende Investitionsstau nicht behoben werden. Weiterhin begrenzte die hohe Auslastung der personellen Kapazitäten auf Planungs-, Genehmigungs- und Ausführungsebene eine positive Entwicklung der Wachstumsraten. Die konjunkturelle Abschwächung machte sich auch im Baustoff- und Fliesenfachhandel sowie im Bau- und Gartenmarktbereich bemerkbar. Die Baustoffbranche hatte vermehrt mit bestehenden Lieferverpflichtungen zu kämpfen, während sich bei den Baumärkten und Gartencentern die sinkende Kaufkraft der Verbraucherhaushalte negativ auswirkte. Umsatzentwicklung Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen, aktivierten Eigenleistungen und der sonstigen betrieblichen Erträge wurde eine Gesamtbetriebsleistung von 565 Mio. Euro (Vorjahr 538 Mio. Euro) erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse werden nahezu ausschließlich im Wirtschaftsbau, in der Herstellung von Stahlbeton-Fertigteilen und im Handel erzielt. Ertragslage Der Materialeinsatz betrug 417 Mio. Euro (Vorjahr 398 Mio. Euro) und hat sich somit um 4,8 % erhöht. Das Konzern-Rohergebnis ohne neutrale Erträge beläuft sich auf 131 Mio. Euro und liegt damit über dem Vorjahreswert von 115 Mio. Euro. Bei unverändert äußerst konservativer Bewertung konnte ein Konzern-Jahresüberschuss (vor Ergebnisverwendung) der Michael Klebl GmbH & Co KG von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr 36,6 Mio. Euro) erzielt werden. Liquiditätsentwicklung Die Liquiditätsversorgung des Konzerns war im Berichtszeitraum durch Eigenmittel sowie eingeräumte Barkreditlinien jederzeit sichergestellt. Die Liquidität hat sich positiv entwickelt. Personal Der Konzern Klebl beschäftigte im Berichtsjahr 1.295 (Vorjahr 1.287) Mitarbeiter, davon 574 (Vorjahr 571) Angestellte und 721 (Vorjahr 716) gewerbliche Mitarbeiter (berechnet nach § 267 Absatz 5 HGB). Die Personalkosten betrugen 75,5 Mio. Euro (Vorjahr 71,3 Mio. Euro). Investitionen und Finanzierung Bei Abschreibungen von 9,5 Mio. Euro (Vorjahr 9,1 Mio. Euro) betragen die Investitionen in Ersatz- und Rationalisierungsbeschaffungen sowie in Grundstücke und Bauinvestitionen 26,6 Mio. Euro (Vorjahr 20,3 Mio. Euro). Die Investitionen wurden aus dem Cashflow bestritten. Kapitalstruktur und Bilanzrelationen Bei einem Anstieg der Bilanzsumme um 20 Mio. Euro von 318 Mio. Euro im Vorjahr auf 338 Mio. Euro zum 31.12.2022 hat sich die Eigenkapitalquote auf 51,5 % leicht erhöht (Vorjahr 51,3 %). Absolut hat sich das Eigenkapital um 10,7 Mio. Euro erhöht. Das Anlagevermögen von 119 Mio. Euro (Vorjahr 102 Mio. Euro) wird durch Eigenkapital zu 146,2 % gedeckt (Vorjahr 160,1 %). Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr 40 Mio. Euro (Vorjahr 74 Mio. Euro). Auftragsbestand Zum Beginn des Jahres wurde ein Auftragsbestand von 461 Mio. € aus dem Vorjahr übernommen. Der aktuelle Auftragsbestand per Anfang Juni 2023 beträgt 450 Mio. € (Vorjahr 587 Mio. €). C. NACHTRAGSBERICHT Es wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen. D. GESCHÄFTSRISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Risiken / Risikomanagement Risiken sieht die Gesellschaft längerfristig in der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung. Insbesondere ergeben sich Risiken aus den weltweiten geopolitischen Krisen und Handelsspannungen sowie der finanzpolitischen Lage in der Eurozone. Es ist davon auszugehen, dass potenzielle Auftraggeber bei ihrer Investitionsbereitschaft im Inland hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben, weshalb sich die Auftragseingänge nicht nur im Wirtschaftsbau rückläufig entwickeln und Wettbewerb und Preisdruck zunehmen werden. Drastisch verschärft hat sich zwischenzeitlich auch der Wettbewerb um geeignetes Personal. Damit verbunden sind überproportional steigende Arbeitskosten. Die durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine entstandenen Risiken bleiben weiter bestehen und verursachen in der Baubranche große Verunsicherung. Während sich bei einigen Baumaterialien die Preise auf einem hohen Niveau eingependelt haben, ist der Preisanstieg bei energieintensiven Produkten wie Zement ungebrochen. Die hohen Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten sorgen zunehmend für einen merklichen Rückgang der Nachfrage nach Bauleistungen. Zudem wird die Baubranche wegen der stetig steigenden Kosten für den Klimaschutz vor große Herausforderungen gestellt. Die Gesellschaft reagiert mit der fortlaufenden Beobachtung der Entwicklung, der Anpassung an die jeweiligen Gegebenheiten und vielfältigen Maßnahmen zum Schutz und zur Sicherheit ihrer Beschäftigten. Die Gesamtrisikosituation bei der Klebl Firmengruppe ist trotz der aktuellen Gefahren begrenzt und überschaubar. Dazu tragen neben der hohen Eigenkapitalquote des Mutterkonzerns, der soliden Unternehmensfinanzierung ohne Bankkredite und Leasingverpflichtungen auch ein intensives Controlling und die ständige Analyse der einzelnen Bauprojekte hinsichtlich technischer und kaufmännischer Risiken bei. Ein konsequentes Debitorenmanagement überwacht die Außenstände, stabilisiert die Liquiditätsplanung, sichert die Liquiditätslage und verhütet weitestgehend Forderungsausfälle. Das Unternehmen verfügt über einen umfassenden Versicherungsschutz, der finanzielle Folgen aus Schadensfällen und Haftungsrisiken ausschließt bzw. vertretbar begrenzt und der regelmäßig fachlich überprüft sowie angepasst wird. Trotz der nicht abschätzbaren Unsicherheiten, insbesondere aus dem russischen Angriffskrieg, sind derzeit keine Risiken bekannt, welche die künftige wirtschaftliche Lage der Unternehmensgruppe Klebl gefährden könnten. Chancen Chancen sehen wir auch weiterhin in der strategischen Ausrichtung der Unternehmensgruppe mit der Spezialisierung auf schlüsselfertige Projekte ausschließlich in Deutschland unter Verwendung von in eigenen Werken hergestellten konstruktiven Fertigteilen. Des Weiteren forcieren wir die Bearbeitung von Projekten mit eigener Planung und Baubeschreibung und den Bau von schlüsselfertigen Schul- und Wohnbaumaßnahmen. Mit der zunehmenden Standardisierung der Geschäftsprozesse und der konsequenten Vernetzung der sechs Fertigteilwerke festigt die Klebl Firmengruppe bei der Abwicklung komplexer Bauaufgaben ihre Positionierung im Markt mit hoher qualitativer und terminlicher Leistungsstärke. Die Betriebsgröße des Gesamtunternehmens ist so ausgelegt, dass Deutschland als Markt ausreicht und nicht jedes Projekt zu jedem Preis hereingenommen werden muss. Die niedrige Personalkostenquote schafft die entsprechende Flexibilität und verhindert das Abgleiten in die Fixkostenfalle auch bei niedrigerer Auslastung. Mit einem klaren Profil, schlanken Strukturen, einer hohen Akzeptanz bei namhaften Auftraggebern, mit leistungsstarken Führungskräften, engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer gesunden Finanzstruktur stehen eingegangenen Risiken angemessene Chancen gegenüber, die ständig analysiert, bewertet, gesteuert und kontrolliert werden. Ein solider Auftragsbestand zu Jahresbeginn lässt für die Firmengruppe auch 2023 eine ganzjährige Vollauslastung erwarten. E. PROGNOSEBERICHT Ausblick auf das Geschäftsjahr 2023 Besorgniserregend ist der drastische Rückgang der Baugenehmigungen sowie die große Zurückhaltung der Investoren bei bereits genehmigten Bauprojekten. Auch 2023 werden sich die preisbereinigten Umsatzzahlen rückläufig entwickeln, die Baukonjunktur wird zunehmend an Schwung verlieren. Am gravierendsten wird sich die Schwächephase aufgrund der derzeitigen Rahmenbedingungen beim bisherigen Konjunkturtreiber, dem Wohnungsbau, bemerkbar machen. Vor allem die stark gestiegenen Finanzierungskosten und die hohen Baupreise bremsen den weiterhin vorhandenen Bedarf nach Wohnraum aus. Im öffentlichen Bau werden die Kommunen vor allem mit den steigenden Personalkosten zu kämpfen haben. Die geplanten Steuereinnahmen werden nicht ausreichen, um diese hohen Kosten zu decken. Fest geplante Objekte können wegen der Preissteigerungen auf der einen und fixen Budgets auf der anderen Seite vorerst nicht realisiert werden. Somit wird sich der hohe Investitionsstau auch 2023 weiter fortsetzen. Auch im Wirtschaftsbau haben sich die Aussichten aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen deutlich eingetrübt. Große Verunsicherungen und eine verhaltene Nachfrage auf Investorenseite sind vor allem bei Büro- und Fabrikgebäuden deutlich spürbar. Wegen hoher Material- und Energiekosten, anhaltender Lieferproblematik, steigender Finanzierungskosten und der großen Nachfrage nach Fachkräften werden die Umsätze und Ergebnisse in der Baubranche im Jahr 2023 deutlich zurückgehen. In das Geschäftsjahr ist die Klebl-Gruppe mit einem soliden Auftragsbestand und weiteren erfreulichen Auftragseingängen gestartet, weshalb die Auslastung bis weit in das Jahr 2023 gesichert ist. Aufgrund der aktuellen Situation gehen wir für das Jahr 2023 von einer stabilen Gesamtleistung und einem positiven, wegen der nicht absehbaren Kostensteigerungen jedoch niedrigeren Betriebsergebnis aus. F. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB für die Tochtergesellschaft Klebl GmbH, Neumarkt Da sich der Aufsichtsrat bei der Gesellschaft nicht konstituiert hatte, sind keine Zielgrößen für einen Aufsichtsrat oder die Gesellschaft vorgegeben. Die Führungsebene 1 unterhalb der Geschäftsführer umfasst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die entsprechend unternehmensinterner Definition der Führungsgruppe 1 zugeordnet sind. Für diese Führungsebene 1 haben die Geschäftsführer eine Zielgröße von 3% festgelegt. Per 31.12.2022 beträgt der Frauenanteil in der Führungsebene 1 unterhalb der Geschäftsführer 3 %. Die Führungsebene 2 unterhalb der Geschäftsführer umfasst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die entsprechend unternehmensinterner Definition der Führungsgruppe 2 zugeordnet sind. Für diese Führungsebene 2 haben die Geschäftsführer eine Zielgröße von 3 % festgelegt. Per 31.12.2022 beträgt der Frauenanteil in der Führungsebene 2 unterhalb der Geschäftsführer 3 %. Branchenbedingt ergeben sich in der Bauwirtschaft naturgemäß geringe Frauenquoten. Die Geschäftsführer werden sich entsprechend bemühen, die Zielerreichung zu festigen.
Neumarkt, den 04.08.2023 Klebl Verwaltungs-GmbH Die Geschäftsführung Dipl.-Ing., Dipl.-Kfm. Werner Klebl Dipl.-Ing., M. Sc. Johannes Klebl KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGMICHAEL KLEBL GmbH & Co. KG
KonzerneigenkapitalspiegelMICHAEL KLEBL GmbH & Co. KG
Konzernanhang zum Geschäftsjahr 2022der Michael Klebl GmbH & Co. KG , Neumarkt/Opf.I. KONSOLIDIERUNGSGRUNDLAGEN 1. Allgemeine Hinweise Die Konzern-Muttergesellschaft Michael Klebl GmbH & Co. KG mit Sitz in Neumarkt/Opf. ist im Handelsregister beim Amtsgericht Nürnberg unter der Registernummer HRA 3381 eingetragen. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Bestimmungen der §§ 290 - 315 HGB aufgestellt. Die Gliederung von Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 266 und § 275 HGB. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Konzern umfasst die Geschäftsbereiche Fertigbau, Bau und Handel. Wegen bauspezifischer Angaben erfolgte im Bereich der Vorräte sowie bei der Bestandsveränderung eine Anpassung des allgemeinen Gliederungsschemas. Der Konzernabschluss wurde auf den 31. Dezember 2022, dem Bilanzstichtag des Mutterunternehmens, aufgestellt. Der 31. Dezember 2022 ist zugleich Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Für die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen lagen auf diesen Stichtag geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschlüsse vor. 2. Konsolidierungskreis Zum Konsolidierungskreis gehören neben der Muttergesellschaft selbst grundsätzlich alle Gesellschaften, an denen das Mutterunternehmen mit mehr als 50 % beteiligt ist. Auf die Einbeziehung der Klebl Unterstützungskasse GmbH wurde gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da ihre Einbeziehung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist. Nicht einbezogen ist daher:
In die Konsolidierung wurden neben der Michael Klebl GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen folgende Konzernunternehmen, mit denen mit Ausnahme der drei untersten Gesellschaften Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge bestehen, einbezogen, deren Anteile - direkt oder indirekt - sämtlich zu 100 % vom Mutterunternehmen gehalten werden:
3. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Aufrechnung der Beteiligungswertansätze mit den auf sie entfallenden Anteilen am Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbes bzw. ihrer Erstkonsolidierung nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. i.V.m. § 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB. Sich hieraus ergebende passive Unterschiedsbeträge haben Eigenkapitalcharakter, sie sind als Rücklagen zu interpretieren. Vom Wahlrecht nach § 301 Absatz 1 Satz 3 HGB a.F., aktive Unterschiedsbeträge (unverändert T€ 14) mit den passiven Unterschiedsbeträgen (unverändert T€ 2.726) zu verrechnen, wurde Gebrauch gemacht. Entsprechend der Neufassung des § 301 HGB ist ein Ausweis von passiven Unterschiedsbeträgen nicht mehr möglich. Die Erstkonsolidierung der Klebl Verwaltungs-GmbH in 2011 erfolgte dagegen gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Da die Klebl VerwaltungsGmbH in Form einer Sacheinlage unter dem Zeitwert in die Konzernmutter eingelegt wurde, handelt es sich um einen technischen Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 136, der im Rahmen der Kapitalkonsolidierung unter den Rücklagen erfasst wurde. Die Erstkonsolidierung der Sand- und Baustoffwerke Neumarkt GmbH & Co. KG sowie deren Komplementärgesellschaft der Kalksandsteinwerk Neumarkt GmbH in 2017 erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Geringfügige Anschaffungsnebenkosten von T€ 14 wurden in die Neubewertung mit einbezogen, so dass bei Erstkonsolidierung kein Unterschiedsbetrag entstanden ist. Das neubewertete Eigenkapital der neuen Tochtergesellschaft inkl. VerwaltungsGmbH beträgt T€ 5.719. Die Aufstockung gegenüber den Einzelabschlüssen in Höhe von T€ 2.974 entfällt im Wesentlichen auf Sachanlagen. Aufstockungen auf Buchwerte erfolgten entsprechend der Bewertungen beim Kauf ebenso im Bereich der Sachanlagen. Schuldenkonsolidierung Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Erfolgswirksame Aufrechnungsdifferenzen ergaben sich dabei nicht (§ 303 HGB). Aufwands- und Ertragskonsolidierung Erträge und Aufwendungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderen konzerninternen Verrechnungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet (§ 305 HGB). Zwischenergebniseliminierung Die im Berichtsjahr im Anlagevermögen sowie im Umlaufvermögen angefallenen Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen sind von nur untergeordneter Bedeutung (§ 304 Abs. 2 HGB). 4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte entsprechend der handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Bilanzierungsgebote und Wahlrechte sind bereits in den Jahresabschlüssen entsprechend der Rechnungslegung des Mutterunternehmens berücksichtigt worden. Die Grundsätze der einheitlichen Bilanzierung (§ 300 HGB) und Bewertung (§ 308) wurden beachtet. Der Abschluss der Muttergesellschaft wurde unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet worden. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die zugrundegelegten Nutzungszeiten entsprechen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Vorräte sind mit den durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit den nach handelsrechtlichen Vorschriften mindestens anzusetzenden Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Von den Vorräten wurden erhaltene Anzahlungen global aktiv abgesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten nach Abzug von Einzelwertberichtigungen wegen spezieller Ausfallrisiken und nach Pauschalwertberichtigungen zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Wertpapiere und liquide Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Bewertungsmethode ist die Projected Unit Credit Methode (PUC). Als Rechnungsgrundlage dienten die biometrischen Heubeck-Richttafeln 2018 G. Der Berechnung lag der von der deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre von 1,78 % p.a. zugrunde (Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten zehn Jahre von 1,87 %). Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Rechnungszinssatzes werden im Personalaufwand erfasst. Erwartete Anpassungen der laufenden Leistungen wurden mit 1-2 % angesetzt. Aus der Abzinsung der Rückstellung mit dem Durchschnittszinssatz der letzten zehn Jahre anstelle des Durchschnittszinssatzes der letzten sieben Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 331.227,00. Steuerrückstellungen wurden in angemessener Höhe vorgenommen. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle Risiken, die bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbar waren. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Absatz 2 S. 1 HGB). Für künftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Verpflichtungen für Gewährleistung und Archivierung wurden Preis- bzw. Kostensteigerungen von 4,0 % p.a. (Vorjahr 4,0 % p.a.) zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. II. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände (Software bzw. Lizenzgebühren für Software) werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Sachanlagevermögen Die Entwicklung der in der Konzernbilanz mit den Buchwerten ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus der Übersicht, die dem Konzernanhang beigefügt ist (Anlagengitter). Finanzanlagevermögen Die Bewertung der Anteile an Beteiligungen erfolgt zu Anschaffungskosten. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Vorräte In den abgesetzten "Erhaltenen Anzahlungen" sind ausschließlich Abschlagszahlungen auf bereits erbrachte Leistungen enthalten. Die erhaltenen Anzahlungen werden global und offen von den Vorräten abgesetzt. In Einzelfällen kommt es abrechnungstechnisch bedingt auch zu Anzahlungsquoten (Anzahlung im Vergleich zur Leistung) von über 100 %. Es bestanden jedoch keine typischen Vorauszahlungen. Entsprechend lagen auch keine Vorauszahlungsbürgschaften zum Abschlussstichtag vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zusammensetzung (Vorjahr in Klammern):
Eigenkapital Der Ausweis entspricht den Vorschriften des § 264c HGB. Wie im Vorjahr wurde im Berichtsjahr der Abschluss der Muttergesellschaft unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Kapital der Komplementärin Die Komplementärin hat keine Einlage zu erbringen. Sie ist am Vermögen der Gesellschaft nicht beteiligt. Kapital der Kommanditisten - Kommanditkapital Die Kommanditeinlagen betragen unverändert € 6 Mio. Sie sind voll erbracht. Rücklagen Hier werden die laut den gesellschaftsvertraglichen Vereinbarungen als Rücklagen auszuweisenden Beträge erfasst. Im Berichtsjahr wurden weitere € 10 Mio. gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung in Rücklagen eingestellt. In 2010 wurde der bestehende Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung zugunsten der Rücklagen aufgelöst. Konzernbilanzgewinn Es wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, Gewinnvorträge und Konzerngewinne zusammen zu fassen. Der Posten betrifft mit T€ 5.602 Gewinne der Klebl GmbH Gröbzig aus Vorjahren, in denen keine Ergebnisabführungsverträge bestanden. In der Muttergesellschaft wurde von dem Bilanzgewinn von T€ 60.781 ein Betrag von T€ 28.000 den Verrechnungskonten der Gesellschafter zugewiesen. Außerdem wurden T€ 10.000 in Rücklagen eingestellt. Der Restbetrag von T€ 22.781 wird bei der Muttergesellschaft im Bilanzgewinn vorgetragen. Über dessen Verwendung wird gesondert entschieden. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Ausweis von T€ 8.668 (Vorjahr T€ 8.893) betrifft Pensionszusagen sowie Verpflichtungen aus bereits laufenden Pensionszahlungen. Es bestehen keine Fehlbeträge. Steuerrückstellungen bestehen für Gewerbesteuer des Mutterunternehmens mit T€ 4.937 (Vorjahr T€ 3.343). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen wie Urlaubsansprüche und Arbeitszeitguthaben in Höhe von insgesamt T€ 6.191 (Vorjahr T€ 6.011), für Rekultivierungsverpflichtungen, für Kosten und Risiken der Auftragsabwicklung, Drohverluste, Wartungen, unterlassene Instandhaltungen, Rekultivierung, Gewährleistungen und Baustellenrestaufwand T€ 37.739 (Vorjahr T€ 33.805). Für diverse andere Verpflichtungen sind Rückstellungen in Höhe von T€ 3.974 (Vorjahr T€ 4.012) gebildet worden. Verbindlichkeiten Struktur, Restlaufzeit und Sicherheiten ergeben sich aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel (in Klammern das Vorjahr):
Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen Bilanzposten aus handels- und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Zur Berechnung der latenten Steuern wird unter Berücksichtigung der Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrages auf die Betriebsstätten und zahlreichen Baustellen von einem durchschnittlichen Hebesatz von 333 % ausgegangen. Zum 31.12.2022 ergaben sich per Saldo lediglich aktive latente Steuern aus Unterschieden in den Bilanzansätzen der Pensionsrückstellungen, der sonstigen Rückstellungen, der Grundstücke, grundstücksgleichen Rechten und Bauten auf fremden Grundstücken sowie der Finanzanlagen. Die aktiven latenten Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Bürgschaften bestehen zum Bilanzstichtag gegenüber vier (Vorjahr vier) Spezialversicherern im Rahmen von Kautionsversicherungen. Diese bestehen allerdings gegenüber Tochtergesellschaften und sind somit nicht angabepflichtig. Gesamtschuldnerische Haftung bei Beteiligungen an Arbeitsgemeinschaften bestehen derzeit nicht. III. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe werden zu über 80 % im Hochbau erzielt, und zwar ausschließlich im Inland. Daneben werden Umsatzerlöse in den Bereichen Tiefbau, Hausbau und Handel sowie Nebenerlöse erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtsjahr eine Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von T€ 14.293. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Zuführung zu Rückstellungen von T€ 4.543 enthalten. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen gemäß § 277 Abs. 5 HGB in Höhe von T€ 242. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten nur Beträge für das aktuelle Geschäftsjahr. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL UND ZUR KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG Konzerneigenkapitalspiegel Der ausgewiesene Bilanzgewinn steht für Ausschüttungen zur Verfügung. Ausschüttungssperren bestehen nicht. Konzernkapitalflussrechnung Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand besteht ausschließlich aus Kassenbeständen und Bankguthaben. V. SONSTIGE ANGABEN Inanspruchnahme von Erleichterungen Für Zwecke der Offenlegung wird für den Einzelabschluss der Konzernmuttergesellschaft Michael Klebl GmbH & Co. KG, Neumarkt/Opf., die Befreiung des § 264b HGB in Anspruch genommen. Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin der Michael Klebl GmbH & Co. KG ist die Klebl Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Neumarkt, deren Stammkapital beträgt € 100.000,00. Die Geschäftsführung erfolgt durch die Klebl Verwaltungs-GmbH, deren Geschäftsführer Herr Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Werner Klebl, Neumarkt/Opf. und Herr DiplIng. M.Sc. Johannes Klebl, Neumarkt/Opf. sind. Angaben gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 6 HGB Die Kalksandsteinwerk Neumarkt GmbH ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Sand- und Baustoffwerke Neumarkt GmbH & Co. KG. Beide Gesellschaften werden als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB Honorare für Abschlussprüfer betragen für das Berichtsjahr für Abschlussprüfungsleistungen T€ 148, Steuerberatungsleistungen T€ 29 und für sonstige Leistungen T€ 25. Unternehmen, die von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB / 246b HGB Gebrauch gemacht haben Die Befreiungsmöglichkeiten wurden neben der Muttergesellschaft von folgenden vollkonsolidierten Tochterunternehmen in Anspruch genommen:
Die Gesellschafterbeschlüsse nach § 264 Absatz 3 HGB bzw. 264b HGB und der Konzernabschluss der Muttergesellschaft werden gemäß § 325 HGB offen gelegt. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgt durch die Komplementärin, die Klebl Verwaltungs-GmbH, Neumarkt/Opf., vertreten durch ihre Geschäftsführer, Herrn Dipl.-Ing., Dipl.-Kfm. Werner Klebl, Neumarkt/Opf. und Herrn Dipl.Ing. M.Sc. Johannes Klebl, Neumarkt/Opf. Gesamtbezüge der Geschäftsführung In analoger Anwendung von § 286 Absatz 4 HGB wird auf die Angaben verzichtet. Nachtragsbericht Es besteht weiterhin Unsicherheit hinsichtlich der Folgen für die Weltwirtschaft aus dem russischen Angriff auf die Ukraine und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Klebl-Gruppe, insbesondere in Bezug auf Preissteigerungen und Lieferketten bei Vorprodukten sowie einer sich abzeichnenden sinkenden Nachfrage nach Bauleistungen. Die Geschäftsführung wird mit geeigneten Maßnahmen auf die weitere Entwicklung reagieren.
Neumarkt, den 3. August 2023 KLEBL Verwaltungs-GmbH Die Geschäftsführung Dipl. Ing. Dipl. Kfm. Werner Klebl Dipl. Ing. M.Sc. Johannes Klebl KonzernanlagespiegelEntwicklung des Konzern-Anlagevermögens der MICHAEL KLEBL GmbH & Co. KG, Neumarkt
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MICHAEL KLEBL GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der MICHAEL KLEBL GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der MICHAEL KLEBL GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 4. August 2023 DÜNKEL
& PARTNER mbB
Florian Bletschacher, Wirtschaftsprüfer |
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