Enders Geschäftsführungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 66.67% | |
| 3.33% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Enders GmbH & Co. KGReiskirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Jahresabschluss per 31. Dezember 2015 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 mit Bestätigungsvermerk zum Zweck der Offenlegung gem. §§ 325 ff. HGBder Enders GmbH & Co. KG, ReiskirchenVerzeichnis der AnlagenBilanz zum 31. Dezember 2015 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 Anhang für das Geschäftsjahr 2015 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Feststellungsbeschluss:Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 8. Juni 2016 festgestellt. Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften nach den für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften i. S. von § 264a HGB geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrages beachtet. Bei der Gesellschaft handelt es sich am Abschlussstichtag 2015 um eine Kommanditgesellschaft im Sinne des § 264 a HGB, bei der keine natürliche Person persönlich haftender Gesellschafter ist. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2015 die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft & Co. gemäß § 264a Abs. 1 i. V. m. § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gesellschaft ist somit gemäß § 316 Abs. 1 HGB verpflichtet, ihren Jahresabschluss 2015 nebst Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 durch einen Abschlussprüfer prüfen zu lassen. Die Bilanz ist in der nach § 266 HGB vorgeschriebenen Form erstellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen beibehalten und gehen von der Unternehmensfortführung aus. Der innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände ausgewiesene Geschäftsund Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer - entsprechend der ertragsteuerlichen Regelungen - von 15 Jahren abgeschrieben. Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear bzw. degressiv im Rahmen der steuerlich zulässigen Möglichkeiten abgeschrieben. Falls beim beweglichen Anlagevermögen die degressive Abschreibungsmethode angewendet wird, erfolgt der Übergang zu linear ermittelten Beträgen, sobald diese höher liegen. Bei beweglichen Anlagegegenständen sind die Jahresabschreibungen auf Zugänge monatsgenau verrechnet worden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von jeweils über € 150,00 bis zu höchstens € 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit je 20 % linear abgeschrieben wird (§ 6 Abs. 2a EStG). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 150,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder den ihnen am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Anschaffungskostenminderungen angesetzt. Die Bewertung der Bedarfsartikel erfolgte unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag geltenden Marktpreise. Der Ansatz der zum Verkauf bestimmten Neu- und Gebrauchtmaschinen erfolgte unter Berücksichtigung der Grundsätze zur verlustfreien Bewertung gem. § 253 Abs. 3 HGB. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird erkennbaren Einzelrisiken durch Wertberichtigungen und dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten zum einen Verpflichtungen aus Pensionszusagen und zum anderen Verpflichtungen aus Zusagen an Arbeitnehmer aus einem Partnerschaftsvertrag. Für die Verpflichtung aus der Pensionszusage wurde eine versicherungsmathematische Rückstellungsberechnung nach der Teilwert-Methode (gemäß § 6a Abs. 3 EStG) vorgenommen. Der zugrunde gelegte jährliche Zinssatz beträgt 6,00 %. Als Sterbetafeln wurden die Richttafeln 2005 G zugrunde gelegt. Der Passivwert wurde mit dem Aktivwert verrechnet. Die Verpflichtung aus dem Partnerschaftsvertrag wurde zum Erfüllungsbetrag angesetzt soweit sie nicht eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hat. Bei einer Restlaufzeit von mehr einem Jahr werden sie mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Transaktionstag eingebucht. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Berechnung der passiven latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet. Der zur Berechnung der latenten Steuern anzuwendende Gewerbesteuersatz liegt bei 9,1234 % (i.V. 14,7355 %), der durchschnittliche Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 412,88% (i.V. 421,02%). Nach der Verrechnung verbleiben passive latente Steuern, die wie folgt ermittelt wurden:
Die Differenz zwischen handelsrechtlich und steuerlich zulässiger Partnerschaftsrückstellung resultiert aus der unterschiedlichen Abzinsung. Während der Sammelposten steuerlich mit 6 % abgezinst wurde, wurde er handelsrechtlich mit dem Bundesbankdiskontzinssatz entsprechend der Restlaufzeiten abgezinst. Dagegen wurden die verzinslichen Dauerposten der Mitarbeiterpartner handelsrechtlich pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst. III. Angaben zu den Posten der BilanzDie horizontale Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der folgende Anlagenspiegel: Entwicklung des Anlagevermögens in 2015(Anlagenspiegel)
Bei den Zugängen zu den Finanzanlagen handelt es sich die Erhöhungen der Beteiligungen i. H. von T€ 75 bei der Enders TzOV, Lviv / Ukraine. Gleichzeitig wurde die Beteiligungen an der Enders TzOV um T€ 75 abgeschrieben. Die Enders GmbH & Co. KG, Reiskirchen, war im Geschäftsjahr 2015 an folgenden Gesellschaften beteiligt:
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sowie gegenüber verbundenen und nahestehenden Unternehmen betragen insgesamt T€ 6.064. Die jeweiligen Verrechnungssalden resultieren im Wesentlichen aus gegenseitigen Warenlieferungen (T€ 4.564). Daneben besteht eine Darlehensforderung gegen ein verbundenes Unternehmen in Höhe von T€ 1.500. Sie haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen weisen Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern in Höhe von T€ 3.113 aus. Diese wurde gemäß dem Partnerschaftsvertrag für investive Erfolgsbeteiligung, der ab 1. Januar 1971 Gültigkeit hat, gebildet. Die Rückstellungen beinhalten sowohl einen Sammelposten (T€ 1.398) als auch einen Dauerposten der Mitarbeiterpartner (T€ 1.715). Der Sammelposten wurde mit den Abzinsungssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB der Deutschen Bundesbank entsprechend den Restlaufzeiten von 1 - 5 Jahren verzinst. Der Dauerposten der Mitarbeiterpartner wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst. Weiterhin wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 182 gebildet. Sie betrifft eine Zusage für einen Prokuristen. Sowohl der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung als auch der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung betrug zum 31.12.2015 T€ 182. Der Rückdeckungsversicherungsanspruch wird nach § 246 Abs. 2 HGB mit der Pensionsverpflichtung wie folgt verrechnet:
Die sonstigen Rückstellungen (T€ 966) enthalten Verpflichtungen gegenüber Personal (T€655), drohende Verluste aus Zins-Swap-Geschäften (T€38), Jahresabschlusskosten (T€ 82), Berufsgenossenschaft (T€ 112), Kosten aus Aufbewahrungsverpflichtungen (T€ 60) und sonstige (T€ 19). Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten unter Angabe der jeweiligen Restlaufzeiten ergibt sich aus nachstehender Aufstellung:
Zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen primär auf dem Grundbesitz Reiskirchen, Koblenz, Steinheim und Laatzen eingetragene Grundschulden in Höhe von T€ 9.995. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen die Enders Geschäftsführungs-GmbH (Gesellschafterin), Reiskirchen, die Enders GmbH & Co. KG, Gerichshain sowie die Enders GmbH & Co. KG, Laatzen, und resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 2.227 und in Höhe von T€ 336 aus einem Finanzdarlehen der Gesellschafterin. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen sonstige Darlehen in Höhe von T€ 3.900, Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 1.359 und kreditorische Debitoren i. H. von T€ 352. IV. Angaben zu der Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Betrag von € 290.937,64 (i.Vj. € 262.902,49) aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren umgegliedert. Der Vorjahresausweis wurde angepasst. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Eine aussagefähige Gliederung der Umsatzerlöse nach geographisch verschiedenen Märkten lässt sich aufgrund der Organisation des Verkaufs und der Absatzstruktur der Gesellschaft nicht erstellen. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, betreffen in Höhe von T€ 534 Forderungen gegen verbundene Unternehmen. V. Sonstige AngabenMietverpflichtungen Die Gesellschaft hat Räumlichkeiten zum Ein- und Abstellen von Kraftfahrzeugen, ein Kühllager, zwei Warenlager sowie eine Brandmeldeanlage gemietet. Hierfür fallen jährlich ca. T€ 177 Mietaufwendungen an. Leasingverpflichtungen Des Weiteren werden Personenkraftwagen und die neueingeführte SAP-Software geleast. Die Belastung der Gesellschaft durch die Leasingraten belief sich in 2015 auf T€ 1.175. Ohne weitere Neuzugänge werden im Folgejahr T€ 1.089 an Leasingraten fällig. Insgesamt betragen die finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für die Folgejahre zum Abschlussstichtag T€ 2.184. Wartungsverpflichtungen Die vertraglich vereinbarten Wartungsaufwendungen für Maschinen, Aufzüge, Kühlräume, die Brandmeldeanlage, Rolltore, Abgastester, Waagen, die Einbruchmeldeanlage sowie für Hardware und Software belaufen sich auf jährlich T€ 196. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2015 durchschnittlich 298 (i.V. 296) Arbeitnehmer. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Zum 31.12.2015 bestehen keine Haftungsverhältnisse. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat mit der DZ Bank AG, Frankfurt, folgende Swaps vereinbart, die zum 31.12.2014 von der Bank bewertet wurden:
Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss per 31.12.2015 beträgt € 26.580,00. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird durch die persönlich haftende Gesellschafterin Enders Beteiligungsgesellschaft mbH, Reiskirchen, ausgeübt. Das Stammkapital der Verwaltungs-GmbH beträgt € 26.000,00. Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin sind: Herr Karl Ludwig Enders, Reiskirchen, Herr Ludwig Enders, Reiskirchen. Die Angaben nach § 285 und Nr. 9 a) und b) HGB werden unter Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 2,3, 4 HGB nicht gemacht.
Reiskirchen, den 31. Mai 2016 Karl Ludwig Enders Ludwig Enders Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das deutsche Fleischerhandwerk hat sich im vergangenen Jahr auf gutem Niveau behaupten können. Insgesamt lag der Pro-Kopf-Fleischverzehr in Deutschland 2015 bei 60,6 kg (Vorjahr 60,4 kg). Schweinefleisch war auch im vergangenen Jahr mit 38,0 kg (-300 g) der Spitzenreiter im Fleischverzehr. Auch beim Geflügelfleisch hielt sich der Anteil 2015 bei einem konstanten Verbrauch von 11,6 kg (+100 g). Ähnlich geblieben ist ebenfalls der Konsum von Rind- und Kalbfleisch, er liegt bei 9,1 kg (+200 g). Das Fleischerhandwerk bewegte sich im abgelaufenen Jahr in vergleichsweise ruhigem Fahrwasser. Der Absatzmarkt war frei von Störeinflüssen wie Lebensmittelskandalen, das Wettbewerbsumfeld war weiterhin geprägt von dem anhaltenden Veränderungsund Konzentrationsprozess im Lebensmitteleinzelhandel und dem Trend zu weniger, aber dafür größeren Betriebseinheiten. Zum Fleischerhandwerk gehören aktuell 13.559 eigenständige Fleischerbetriebe mit 9.150 Filialen an, dazu kommen nochmals rund 5.000 Verkaufsmobile. Damit verfügt das Fleischerhandwerk über mehr Outlets als die Discounter Aldi, Lidl, Netto und Penny zusammen (rund 14.400). Die Branche setzte 2015 insgesamt rund 16,32 Mrd. Euro um (+0,1 Prozent). Davon fielen auf den Thekenverkauf 10,5 Mrd. Euro, auf Catering/Partyservice 1,6 Mrd. Euro und auf das Liefergeschäft 1,4 Mrd. Euro. Gerade in Bezug auf den teilweise erheblichen Preisverfall - etwa bei Fleisch und Milchprodukten - ist dieses Ergebnis, so Boddenberg, als durchaus positiv zu bezeichnen. 54 Prozent der Fleischerbetriebe gaben an, dass ihre Umsätze 2015 gestiegen seien, bei 28,1 Prozent ist der Umsatz gleich geblieben, bei 17,9 Prozent ist er gesunken. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse der Firma Enders GmbH & Co. KG, Reiskirchen, belaufen sich nach der vorliegenden Gewinn- und Verlustrechnung im Geschäftsjahr 2015 auf T€ 138.948, gegenüber T€ 137.649 im Geschäftsjahr 2014. 3. Produktion Die Gesellschaft betreibt nach wie vor ausschließlich Import, Export und Großhandel mit Fleischereibedarf und Gastronomieartikeln aller Art. Die Herstellung eigener Produkte ist nicht vorgesehen. 4. Beschaffung Die Beschaffung erfolgt im Wesentlichen über die Einkaufsverbände Dagema e.G., Willich, im Non-Food-Bereich sowie Markant Handels- und Industriewaren-Vermittlungs- AG, Pfäffikon/Schweiz, mit ihrer Tochter Intergast Großverbraucher-Service GmbH, Offenburg, im Food-Bereich. Für den merkantilen Food-Bereich (LEH-Sortiment) wird die Beschaffung über die Firma Internaga GmbH, Offenburg, abgewickelt. Die Verhältnisse zu den Lieferanten sind von Nachhaltigkeit geprägt; ein Lieferantenwechsel kommt nur in Ausnahmefällen vor. Dies gilt auch für den Importbereich. Investitionen Im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen getätigt, die sich wie folgt zusammensetzen:
5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Alle Maßnahmen wurden durch langfristige Leasing- oder Darlehensverträge und teilweise auch durch Eigenmittel finanziert. 6. Personal- und Sozialbereich Gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 erhöhten sich die Personalkosten um T€ 949 auf T€ 12.893. Die Lohnsummenentwicklung per 3/2016 liegt um 4,1 % über Vorjahresniveau. Die Personalstruktur ist durch eine ausgewogene Alterspyramide gekennzeichnet. Die Gesellschaft bildet laufend Lehrlinge aus und sorgt damit für ausreichend qualifizierten Nachwuchs aus den eigenen Reihen. B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2015 wurde bei um 0,9 % höheren Umsatzerlösen ein Jahresüberschuss von T€ 1.381 erzielt. Zusammen mit den um T€ 293 geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen hat sich die betriebliche Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % erhöht. Die gegenläufige Entwicklung beim Materialaufwand infolge der Abnahme von 0,2 % hat dazu geführt, dass das Rohergebnis um T€ 1.266 über dem Vorjahreswert liegt. Die höhere Rohergebnisquote beläuft sich aufgrund der Abnahme des Materialaufwands auf 16,0 % gegenüber 15,2 % in 2014. Aufgrund der Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 14, der Minderung der Abschreibungen auf Anlage- und Umlaufvermögen um T€ 1.730 und der Erhöhung bei den Personalkosten von T€ 949 hat sich das Betriebsergebnis um T€ 2.033 auf T€ 2.191 erhöht. Das negative Finanzergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2015 um T€ 234 verbessert. Dies ist vor allem auf geringere Abschreibung auf Finanzanlagen i. H. von T€ 383 zurückzuführen. Beide Ergebnisveränderungen führen zu einem positiven Ergebnis vor Steuern von T€ 1.379, das um T€ 2.267 über dem des Vorjahres liegt. Nach Abzug der Steueraufwendungen verbleibt ein Jahresüberschuss von T€ 1.381 dem im Vorjahr ein Jahresfehlbetrag von T€ 915 gegenübersteht. Das Jahresergebnis 2014 ergab sich aufgrund eines innerbetrieblichen einmaligen Sondereffektes im Rahmen der Konsolidierung. Die handelsrechtliche Ergebnisstruktur ist durch folgende Rentabilitätskennzahlen gekennzeichnet:
2. Finanzlage Der Gesellschaft steht am Abschlussstichtag 2015 Eigenkapital von T€ 7.322 (i. V. T€ 5.134) sowie langfristige Fremdmittel von T€ 7.065 (i. V. T€ 7.663) zur Verfügung. Hieraus ergibt sich ein langfristiges Deckungskapital von T€ 14.387 (i. V. T€ 12.797), was einer Quote von 202,9 % (i. V. 178,1 %) entspricht. Im gesamten Geschäftsjahr 2015 war die Liquidität der Gesellschaft sichergestellt, es standen ausreichende Kreditlinien und Kreditmittel zur Verfügung. Die bestehenden Bankdarlehen sowie übrigen Kreditmittel wurden planmäßig zurück geführt. Die Zahlungsfähigkeit war in 2015 stets gegeben. Auf Grundlage der erstellten Kapitalflussrechnung stellen sich die Mittelzu- und -abflüsse im Geschäftsjahr 2015 wie folgt dar:
3. Vermögenslage Gesamtvermögen und Gesamtkapital der Gesellschaft haben sich im Geschäftsjahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.986 auf T€ 38.320 erhöht. Auf der Vermögensseite entfällt dieser Zugang im Wesentlichen auf das mittel-/kurzfristige Vermögen, das um T€ 2.079 gestiegen ist. Die Kapitalseite zeigt eine Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 2.188, eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 642, der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 471, der Rückstellungen von insgesamt T€ 250 sowie der sonstigen Verbindlichkeiten T€ 35. Dem gegenüber stehen Minderungen bei den Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen von T€ 149, bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 1.373 sowie bei den passiv latenten Steuern von T€ 78. Die Vermögensstruktur stellt sich in Kennzahlen ausgedrückt wie folgt dar:
Das wirtschaftliche Eigenkapital setzt sich zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen:
C. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ablauf des Geschäftsjahres 2015 nicht bekannt. D. Risikobericht und Prognosebericht1. Risikobericht Bei der anhaltenden Marktanteilsentwicklung der Gesellschaft bestehen die Hauptrisiken aus unserer Sicht nach wie vor in einem hohen Forderungsausfallrisiko. Diesem Risiko wird durch eine deutlich verschärfte Vorgehensweise im Mahnwesen entgegengewirkt. Dies gilt sowohl im Kundenbereich als auch im Vorkassenbereich bei Lieferanten im Importsegment. Die Risiken im Food-Bereich aus der Problematik der Mindesthaltbarkeitsdauer bestehen unverändert. 2. Prognosebericht Für das Inlandsgeschäft erwarten wir in 2016 einen höheren Umsatz bei einer etwas negativen Spannenentwicklung. Da die Kosten in den ersten 4 Monaten etwas gesenkt werden konnten, gehen wir von einem verbesserten Betriebsergebnis gegenüber 2015 aus. Im Auslandsgeschäft gehen wir über alle Länder gesehen im Saldo von einem ausgeglichenen Ergebnis aus. Die Enders Tzov, Ukraine ist im Februar 2016 liquidiert worden.
Reiskirchen, den 31. Mai 2016 Karl Ludwig Enders Ludwig Enders Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Enders GmbH & Co. KG, Reiskirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gießen, den 3. Juni 2016 ANDAMOS
Uwe Hohn, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Bestattungsinstitute
Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen