Teleminer GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Feng Bao seit 30.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jiangsu Zhongtian Technology Co., Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZTT Europe GmbHTauberbischofsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagerbericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen der Gesellschaft Die ZTT Europe GmbH ("die Gesellschaft") wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 04. Januar 2017 gegründet, sie ist seit 18. Juli 2020 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Jiangsu Zhongtian Technology Co., Ltd, Nantong / China. Der alte Gesellschafter ZTT International Ltd., Nantong / China trat ab 18.07.2020 gemäß Kauf- und Abtretungsvertrag vom 13. Juli 2020, UR-Nr. 159 / 2020 des Notars Dr. Daniel Komo, Frankfurt am Main seine Anteile ab. Die Gesellschaft vertreibt Glasfaser- und Kabelprodukte, welche von verbundenen Unternehmen aus China und Marokko angeschafft werden. Die Hauptkunden sind Telekommunikationsbetreiber, Generalunternehmer, kommunale Betreiber und Distributoren. Gegenwärtig haben wir stabile Kooperations- und Lieferbeziehungen mit den wichtigsten Betreibern in Deutschland, einschließlich der Deutschen Telekom, aufgebaut. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsverlauf einschließlich makroökonomischer und branchenspezifischer Umgebung Das Geschäftsjahr 2021 der Gesellschaft war weiterhin durch die Corona-Krise negativ beeinflusst. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr nicht gesteigert werden und lag mit TEUR 20.872 (Vorjahr TEUR 21.591) leicht unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund der Corona-Einschränkungen insbesondere im ersten Halbjahr war es nicht möglich, an die Umsätze des Vorkrisenjahres anzuknüpfen bzw. diese zu übertreffen. Der leichte Umsatzrückgang ist erwartungsgemäß insbesondere auf die Störungen in der Lieferkette während der Coronapandemie zurückzuführen. Die Covid 19-Pandemie hat auch in 2021 das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben geprägt. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Sommer trotz zunehmender Liefer- und Materialengpässe, die aus Störungen der globalen Lieferketten resultierten, wieder gewachsen war, wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft durch die vierte Corona-Welle und erneute Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen zum Jahresende gestoppt. Nach dem Einbruch im Krisenjahr 2020 - damals schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 4,6 % - wuchs die deutsche Wirtschaft zwar wieder um 2,9 %. Das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019 hat Deutschland jedoch noch nicht wieder erreicht. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im 4. Quartal 2021 von rund 45,4 Mio. Erwerbstätigen (- 172.000 Personen) erbracht. Demzufolge ist die durchschnittliche Erwerbslosenquote um 1,5 Punkte auf 3,2% gesunken. Die Corona-Krise hat im Jahr 2021 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zu einem Finanzierungsdefizit des Staates in Höhe von 132,5 Milliarden Euro geführt. Die Frachtpreise für See- und Luftfracht in der gesamten Logistikbranche stiegen um das Vier- bis Fünffache, was zu einem deutlichen Anstieg der Produktionskosten und damit zu einer Verschlechterung unserer Profitabilität führte. Gleichzeitig führte der Einfluss der Pandemie dazu, dass die lokale Bautätigkeit langsamer als erwartet voranschritt, was einen leichten Rückgang der Marktnachfrage zur Folge hatte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es für unsere Gesellschaft ein schwieriges Jahr war, was vor allem auf das ungünstige Marktumfeld zurückzuführen ist. Gemäß einer Studie des Bundesverbandes Breitbandkommunikation e. V. (Breko) in Deutschland stieg die Verbreitung von Glasfaser im Jahr 2021 um 4,2 Prozentpunkte auf 17,7%. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liegt das Wachstum der FTTX (Fiber to the X) in Deutschland weiterhin über dem Durchschnitt. Die Anzahl der Haushalte mit FTTX in Deutschland stieg von 8,3 Millionen im Jahr 2020 auf 11,4 Millionen im Jahr 2021. Es wird prognostiziert, dass diese Zahl bis 2024 auf 26 Millionen steigen wird. Dabei entfällt ein Anteil von 25% auf die Deutsche Telekom, während der Großteil des Marktes weiterhin von anderen Netzwerkbetreibern vorangetrieben wird. (https://www.brekoverband.de/site/assets/files/13870/breko_broadband_study_21.pdf). 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens weist zum 31. Dezember 2021 TEUR 13.208 aus. Diese besteht auf der Aktivseite insbesondere aus dem Sachanlagevermögen (TEUR 1.575), Vorratsvermögen (TEUR 5.063), liquide Mittel (TEUR 1.776) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 4.741). Die Passivseite beinhaltet im Wesentlichen das Eigenkapital (TEUR 1.287) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 11.224). In der Vermögenslage haben sich gegenüber dem Vorjahr folgende wesentliche Veränderungen ergeben: Auf der Aktivseite verminderte sich das Sachanlagevermögen insbesondere aufgrund außerplanmäßiger Abschreibungen i.H.v. TEUR 283 um TEUR 777; das Vorratsvermögen fiel um TEUR 1.436, während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hingegen um TEUR 1.554 zunahmen. Die liquiden Mittel verminderten sich um TEUR 4.027. Die Passivseite war im Wesentlichen gekennzeichnet durch die Minderung des Eigenkapitals infolge des Jahresfehlbetrages i.H.v. TEUR 712. Daneben ist die Minderung der Passivseite hauptsächlich auf die Veränderung bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um (TEUR 2.500) zurückzuführen. Ansonsten entfällt die betragsmäßig größte Veränderung auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sich um TEUR 142 erhöhten. Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.287 (Vorjahr TEUR 1.999). Die Eigenkapitalquote liegt mit 10 % (Vorjahr 12,25 %) auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert: So reduzierten sich die liquiden Mittel um TEUR 4.027 auf TEUR 1.776 zum 31. Dezember 2021. Für das Geschäftsjahr 2021 ergibt sich ein Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR -3.641, was insbesondere neben dem Jahresfehlbetrag auf die Zunahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.554) sowie auf die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR -2.500) zurückzuführen ist. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt im Wesentlichen bedingt durch Investitionen im Anlagevermögen TEUR 396. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit des Geschäftsjahres beläuft sich aufgrund der gezahlten Zinsen auf einen Betrag von TEUR - 4. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Gesellschaft stets dazu in der Lage gewesen, Ihren finanziellen Verpflichtungen ohne Verzug nachzukommen. 3.3 Ertragslage Der Jahresfehlbetrag hat sich im Berichtsjahr von TEUR -259 auf TEUR -712 verschlechtert, was vor allem im Vergleich zum Vorjahr auf höhere operative Kosten (u.a. für Personal und Fracht/Transport) sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen infolge der Einstellung der Produktion, in Höhe von TEUR 283 zurückzuführen ist. Das EBITDA beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf TEUR 79 (Vorjahr TEUR -32). Damit wurden unsere Erwartungen für 2021, trotz der Schwierigkeiten wegen der Corona-Krise, hinsichtlich des postiven EBITDA übertroffen. Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2021 ist aufgrund der Corona-Krise wie erwartet leicht rückläufig (-3,3 %). Grund für den Umsatzrückgang ist der Nachfragerückgang aufgrund der Corona-Krise im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 und insbesondere die damit verbundenen Lieferschwierigkeiten aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen Lebens und des Handels in China. Materialaufwand sank proportional zum Umsatz um 3,1%. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr von TEUR 990 auf TEUR 1.429 aufgrund der Erhöhung der Mitarbeiterzahl von 14 auf 27 stark angestiegen und hat das Ergebnis negativ beeinträchtigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von TEUR 1.005 auf TEUR 1.610, was insbesondere auf höhere Fracht- und Transportkosten sowie Schadenersatzleistungen zurückzuführen ist. 4. Leistungsindikatoren Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Indikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung des EBITDA. Daneben verfolgen wir nachrangig das Ziel einer Steigerung der Umsatzerlöse. b. Personal Unser Personalstand zum 31. Dezember 2021 ist gegenüber dem Vorjahresstichtag um 13 Mitarbeiter gestiegen und liegt bei 27 Mitarbeitern. 5. Chancen-, Risikobericht und Prognosebericht 5.1 Chancenbericht Mit der stetig wachsenden Nachfrage nach FTTX-Ausbau in Deutschland besteht eine langfristige und stabile Nachfrage nach unseren Produkten. Als Zulieferer der deutschen Telekom hat das Unternehmen auf bestehende Kanäle zurückgegriffen, um sich zu vertiefen, lokale Endkunden zu erreichen, über eine stabile Geschäftsquelle zu verfügen und eine langfristige und stabile Zusammenarbeit mit lokalen Kunden aufzubauen. Unsere Muttergesellschaft hat im Vorfeld Fabriken in Übersee errichtet, um den europäischen Markt zu bedienen und die negativen Auswirkungen möglicher Antidumpingmaßnahmen zu verringern. Gleichzeitig verfügen wir im Vergleich zu unseren einheimischen Kollegen über mehr Export- und Produktionskanäle und können unterschiedliche Kundenbedürfnisse in Bezug auf Preis, Lieferzeit und andere Aspekte erfüllen. Seit März 2022 haben wir uns als Reaktion auf die Autidumping-Maßnahmen neu aufgestellt, indem wir uns ausschließlich auf den Handel mit Glasfaserkabel konzentrieren und unsere lokale Vorratshaltung in den Mittelpunkt stellen wollen. Daher haben wir sämtliche unserer Pruduktionsanlagen zu unserer Schwestergesellschaft nach Marokko verlagert. Wir gehen davon aus, dass wir künftig durch die alleinige Fokussierung auf den Handel und Vertrieb höhere Effizienzvorteile erzielen und unseren Kunden dadurch einen besseren Service bieten werden. Anlässlich dieser Neuausrichtung haben wir mit Wirkung vom 30. Juni 2022 unseren Standort mit Produktions- bzw. Lagerhalle und Bürotrakt gekündigt. 5.2 Risiken Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Unser Risikomanagement soll vornehmlich sicherstellen, dass Risiken erkannt und kalkuliert eingegangen werden, um so auch sich aus den Risiken ergebende Chancen nutzen zu können. Die Europäische Kommission hat am 19.01.2022 Antisubventionszölle auf die Einfuhren von Glasfaserkabeln aus China eingeführt. Diese Zölle kommen zu den Antidumpingmaßnahmen hinzu, die im November 2021 für dieselbe Ware eingeführt wurden. Aus makroökonomischer Sicht besteht für unser Unternehmen ein weiteres Risiko hinischtlich unserer Profitabilität, falls die Fracht- und Transportkosten in der Zunkunft weiter ansteigen. Weitere Risiken bestehen für unsere Gesellschaft in hohen Schwankungen des EUR/USD Währungspaares sowie in einem weiteren Anstieg der Preise für Rohstoffe durch geopolitische Konflikte bzw. dem Andauern des Ukraine-Krieges. 5.3 Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2021 wurde vorbehaltlich der Prüfung des Jahresabschlusses 2021 mit einem weiteren negativen Jahresergebnis abgeschlossen. Grund für die schlechtere Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere ein weiterer leichter Rückgang der Umsatzerlöse verbunden mit einer schlechteren EBIT-Marge. Die Geschäftsjahre 2022 und 2023 waren von Antidumping-Maßnahmen, von Folgewirkungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2 und dem Ukrainekrieg beeinträchtigt. Das Geschäftsjahr 2022 wird vorbehaltlich der noch zu erfolgenden Abschlussprüfung ebenfalls mit einem negativen Jahresergebnis bei Umsätzen auf dem Niveau vom Jahre 2022 abgeschloßen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 weist vorbehaltlich der noch vorzunehmenden Abschlussbuchungen und der ausstehenden Jahresabschlussprüfung ein deutlich positives Ergebnis aus. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir unseren Umsatz bedingt durch die Akquise neuer Kunden deutlich steigern. Eine Umsatzprognose unter alleiniger Berücksichtigung der näheren Vergangenheit ist jedoch mit großen Unsicherheiten behaftet. Gleichwohl planen wir auf der Basis aktueller Entwicklungen sowie unserem derzeitigen Auftragsbestand mit moderaten Umsatzerlösen für das laufende Jahr 2024 sowie 2025 von 25 bis 30 Mio.€. Beim Jahresergebnis rechnen wir trotz der von uns erwarteten Umsatzsteigerung nur mit einem leichten Anstieg. Maßgebend dafür sind einerseits umsatzbedingt höhere Kosten. Andererseits rechnen wir konjunkturell bedingt mit weiter steigendem Konkurrenzdruck.
16. April 2024 Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Sitz der Gesellschaft ist Tauberbischofsheim. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 733849 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die den Abschreibungen zu Grunde gelegte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 1 bis 14 Jahre. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger Kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen unterlag im Geschäftsjahr 2021 einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von TEUR 283, die sich korrespondierend im Ergebnis niedergeschlagen hat. Sie liegt begründet an den vorbereitenden Maßnahmen für die Veräußerung des Anlagevermögens an eine Schwestergesellschaft aus der Unternehmensgruppe und des damit in Verbindung stehenden niedrigen Veräußerungserlöses, der für Teile der Anlagegüter erzielt worden ist. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 875,5 (Vorjahr: TEUR 432,1). Davon resultieren solche im Umfang von TEUR 575,5 (Vorjahr TEUR 432,1) aus Lieferungen und Leistungen. Die Fälligkeit dieser Verbundforderung in Höhe von TEUR 575,5 (Vorjahr: TEUR 432,1) liegt bei mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr (TEUR 4.165,9; Vorjahr TEUR 1.545,6) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 11.224,0 (Vorjahr TEUR 13.724,2) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 34,3 (Vorjahr: TEUR 24,2) sonstige Verbindlichkeiten. Sie bestehen mit TEUR 2.134,7 (Vorjahr: TEUR 2.678,3) gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 17,6 (Vorjahr: TEUR 22,0). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 20,3 (Vorjahr: TEUR 18,0) Steuern und mit TEUR 3,7 (Vorjahr: TEUR 3,8) Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 11.523,4 (Vorjahr: TEUR 13.875,4). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesamtverpflichtung aus den derzei bestehenden Miet(raum)verträgen beträgt zum Bilanzstichtag rd. TEUR 150. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 27. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Konzernzugehörigkeit Die ZTT Europe GmbH wurde in den Konzernabschluss der Jiangsu Zhongtian Technology Co., Ltd. einbezogen. Die Jiangsu Zhongtian Technology Co., Ltd. stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresfehlbetrag beträgt 712.124,78 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrag ergibt sich ein Betrag von 1.031.221,57 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 1.031.221,57 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ZTT Europe GmbH, Tauberbischofsheim Eingeschränkte Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der ZTT Europe GmbH, Tauberbischofsheim, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ZTT Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "GRUNDLAGE FÜR DIE EINGESCHRÄNKTEN PRÜFUNGSURTEILE" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen, den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "GRUNDLAGE FÜR DIE EINGESCHRÄNKTEN PRÜFUNGSURTEILE" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE EINGESCHRÄNKTEN PRÜFUNGSURTEILE Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von TEUR 5.063 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil ich die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnte. Ich kann daher nicht ausschließen, dass Änderungen, insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Düsseldorf den, 23. April 2024 Dr. Okan Bülbül, Wirtschaftsprüfer |
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