Manfred Jacob Kunststofftechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Kappler seit 26.10.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.67% | |
| 29.20% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jacob Plastics GmbH (vormals: Manfred Jacob Kunststofftechnik GmbH)WilhelmsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 ist nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher MaßnahmenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Manfred Jacob Kunststofftechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear als auch degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert in Höhe von € 150 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150,00 und 1.000,00 Euro) wurde im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren gewinnmindernd aufgelöst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Lagerrisikos angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungseinzelkosten unter Einbeziehung der notwendigen Gemeinkosten. Die Fertigerzeugnisse wurden retrograd zu Verkaufspreisen mit einem Abschlag bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter der Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Sämtliche Ausgangsrechnungen werden in Euro fakturiert. Die Pensionsrückstellungen wurden in vollem Umfang gem. § 6 a EStG angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungBruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der aktivierte Firmenwert wird gemäß den steuerlichen Vorschriften planmäßig bis zum Jahr 2019 abgeschrieben. Abschreibungen des Geschäftsjahres Bei Neuzugängen sind ausschließlich Abschreibungen nach den steuerlichen Vorschriften gemäß § 7 Abs. 2 EStG enthalten. Es wird sowohl linear als auch degressiv abgeschrieben. Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen wurden pauschal um 2% wertberichtigt. Eine Forderung gegenüber einem ausländischen Kunden wurde in Höhe von rund 29.000 € wertberichtigt. Sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 1.160.514,62 Euro eine Restlaufzeit mehr als ein Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Das Disagio wurde wie im Vorjahr abgegrenzt. Sonstige Rückstellungen Im Wesentlichen wurden Rückstellungen gebildet für Gewährleistungen T€ 77 (im Vj. T€ 94), Beiträge zur Berufsgenossenschaft T€ 53 (im Vj. T€ 46) sowie für Personalkosten wie Urlaub, Bonus und Zeitguthaben mit T€ 21 (im Vj. T€ 84). Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten sind fällig:
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten: Steuern € 87.489,26 Sicherheiten Die Banklinien sind in der Regel blanko, für Sachfinanzierungen bestehen sind Grundschulden, Maschinen/Anlagen gegeben, und es besteht noch eine persönliche Bürgschaft. Mitzugehörigkeitsvermerk
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in Höhe von € 688.557,17 ausgewiesen. Für diese Verbindlichkeiten besteht eine Rangrücktrittsvereinbarung. Währungsumrechnung Das Termingeld in Höhe von 600.037 SFr. wurde zum Kurs von 0,6727 € bewertet. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige PflichtangabenNamen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Johannes Jacob, Dr. Marcus Ruf Die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt, da bei nur zwei Personen die Vertraulichkeit dieser Information nicht sicherzustellen ist. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20% der Anteile:
1) Jahresabschluss 2006 Haftungsverhältnisse / Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft haftet für Bankverbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von € 278.460. An zukünftigen Leasingraten sind € 4.681.863 abzuführen. Davon fällig innerhalb eines Jahres € 1.586.722. Maximale Laufzeit der Leasingraten sind 5 Jahre. An Mieten bis zur ersten Kündigungsmöglichkeit sind € 170.740 zu bezahlen. Es bestehen zwei Bürgschaften gegenüber zwei Verbundunternehmen für deren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 35.800 EUR bzw. 71.600 EUR. Beschäftigte Durchschnittlich waren beschäftigt:
Gewinnverwendungsbeschluss Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis
auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschriften der Geschäftsführer
Wilhelmsdorf, den 28. Juli 2009 Johannes Dieter Jacob Dr. Marcus Ruf Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss 2008 wurde am 14.10.2009 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Anlagenspiegel
LageberichtGeschäftsverlauf Alle Geschäftsbereiche haben sich bis einschließlich Juli 2008 positiv entwickelt, bis einschließlich September 2008 verliefen die Geschäfte stabil. Ab Oktober sind die Umsätze im Zusammenhang mit der weltweiten Wirtschaftskrise in allen Bereichen eingebrochen. Ab Oktober wurde Kurzarbeit durchgeführt. Zusätzlich wurden alle Kostenarten und die Abläufe gründlich überprüft und dem aktuellen Geschäftsvolumen angepasst. Dadurch konnte trotz der schlechten Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte ein positives Jahresergebnis ausgewiesen werden. Investitionen Insgesamt wurden in 2008 Investitionen in Höhe von 3.231 T€ getätigt. Rund 610 T€ davon entfielen auf Grundstücke und Gebäude. Über Leasing wurden davon rund 1.300 T€ finanziert (Laufzeit maximal 60 Monate). Forderungen Die Forderungen in Höhe von rd. 945 T€ (nach Wertberichtigungen) sind gegenüber dem Vorjahr um rund 50% zurückgegangen. Das Delkredererisiko für die ausländischen Kunden wird weitestgehend durch die PB Factoring abgedeckt. Die Kunden mit reduzierten Kreditlimit werden ausschließlich per Vorauskasse beliefert. Personal Zum Jahresende waren bei der Gesellschaft 158 Mitarbeiter beschäftigt, darin enthalten 18 Auszubildende. Zum 31.12.2008 wurden keine Leiharbeiter eingesetzt. Risikomanagement Die Geschäftsleitung wird regelmäßig über die Entwicklung der Forderungsstände gegenüber den einzelnen Kunden informiert. Insbesondere werden Zielüberschreitungen besprochen und die Ursache der Nichtzahlung mit den Bereichsleitern geklärt. Falls erforderlich, wird für einzelne Kunden ein neuer Kreditrahmen definiert. Seit 2005 erfolgt die Absicherung des Delkredererisikos durch Verkauf der ausländischen Forderungen an eine Factoringgesellschaft. Ertragslage Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 376 ab. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat T€ 780 betragen (Vorjahr T€ 216). Chancen und Risiken Durch den massiven Umsatzeinbruch im zweiten Halbjahr 2008 war es notwendig, alle Kostenarten und Mitarbeiterpositionen zu überprüfen und, wo notwendig, erheblich zu korrigieren. Dadurch konnten die Fixkosten nachhaltig reduziert werden. Zusätzlich wurden neue Kunden und neue Geschäftsfelder akquiriert. Dadurch wird das Unternehmen bei verbesserten Umsätzen erheblich besser aufgestellt sein als bisher. Die positiven Auswirkungen sind bereits zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung bemerkbar. Die Risiken in Form von Forderungsausfällen wurden weitgehend durch kurzfristige Zahlungstermine und Übertragung des Delkredererisikos auf die Factoringgesellschaft reduziert. Ausblick Für das Jahr 2009 wird im ersten Halbjahr nicht mit einer nennenswerten Umsatzerhöhung gerechnet. Ab Juli wird die aus Holland übernommene Plattenproduktion anlaufen. Im September ist der Neustart der DecoMolding Teile für die neuen Opel Fahrzeuge. Wir gehen davon aus, dass dadurch ein positives Jahresergebnis erreicht wird. Auch für die Jahre 2010 bis 2011 wird eine wesentliche Erweiterung der Kundenstruktur und positive Umsatzentwicklung, verbunden mit der entsprechenden Ertragsverbesserung, erwartet. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Nach den derzeitigen Kenntnissen sind für die künftige Entwicklung Bestandsgefährdungspotentiale nicht erkennbar.
Wilhelmsdorf, im Juli 2009 Die Geschäftsleitung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Jacob Kunststofftechnik, Wilhelmsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bayreuth, 18. September 2009 UNION AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dipl. Kfm. Hubert E. Grünbaum, Wirtschaftsprüfer |
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