National Adhesives GmbHLiquidiert

Kalkarer Straße 81, 47533 Kleve, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 1129
Vorher
NSC Verwaltungs-GmbH
Eingetragen
2.5.1990
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenHerstellung von Klebstoffen
Gegenstand
Die Gesellschaft ist weiterhin zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des vorerwähnten Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen, sie ist ferner berechtigt, sich an ander an Unternehmen zu beteiligen und solche zu erwerben sowie Zweigniederlassungei und Tochtergesellschaften im In- und Ausland zu errichten. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere die Verpachtung eines Unternehmens, welches die Herstellung und den Vertrieb von Klebstoffen aller Art und verwandter Produkte sowie die Durchführung aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte zum Gegenstand hat.

Historie

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Management

NameRolle
Detlef Vervoortz
seit 15.1.2008
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

National Adhesives GmbH

Kleve

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

BILANZ



AKTIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

724.244

0

II. Sachanlagen

3.737.469

2.150.314

4.461.713

2.150.314

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

6.987.600

0

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

16.543.801

14.336.632

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

286.707

0

23.818.108

14.336.632

C. Rechnungsabgrenzungsposten

1.368

0

D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

13.612.610

0

Summe Aktiva

41.893.799

16.486.946



PASSIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

1.533.900

1.533.900

II. Kapitalrücklage

17.895.216

17.895.216

III. Verlustvortrag

-5.628.244

-5.628.244

IV. Jahresfehlbetrag, soweit durch Eigenkapital gedeckt

-13.800.872

0

(Jahresfehlbetrag insgesamt Euro 27.413.482; i.Vj. Euro 0

0

13.800.872

B. Rückstellungen

31.301.995

2.686.074

C. Verbindlichkeiten

10.591.804

0

Summe Passiva

41.893.799

16.486.946

ANHANG

Allgemeine Hinweise

Gesellschafterwechsel und Geschäftsübertragung
Am 3. April 2008 hat Henkel die Geschäftsbereiche Adhesives (Klebstoffe) und Electronic Materials (Elektronik) der National Starch & Chemical Company von Akzo Nobel erworben. Im Rahmen dieser Transaktion wurden sämtliche Anteile an der NSC Verwaltungs-GmbH von der Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf, übernommen, die somit seit diesem Zeitpunkt die alleinige Gesellschafterin ist. Zuvor hatte die bisherige Gesellschafterin, die National Starch & Chemical GmbH, Kleve, ihr Klebstoffgeschäft an die NSC Verwaltungs-GmbH verkauft.

Der bisher zwischen der National Starch & Chemical GmbH und der NSC Verwaltungs-GmbH bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde mit Wirkung zum 31. März 2008 gekündigt und das bis zu diesem Zeitpunkt erzielte Ergebnis von TEUR 319 abgeführt.

Schließung des Betriebes in Kleve
Henkel hat im Zuge der nach dem Erwerb eingeleiteten Konsolidierung der National Starch-Geschäfte beschlossen, den Betrieb in Kleve in 2010 zu schließen. Hierdurch wurden im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 in erheblichem Umfang außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen notwendig. Insbesondere für die Aufwendungen aus der vorgesehenen Freisetzung des Personals wurden zudem Restrukturierungsrückstellungen gebildet. Diese Maßnahmen haben das Jahresergebnis deutlich negativ beeinflusst, so dass für das Jahr 2008 ein Jahresfehlbetrag von TEUR 27.413 ausgewiesen wird.

Bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft
Durch den im Jahr 2008 erzielten Jahresfehlbetrag von TEUR 27.413 weist die NSC Verwaltungs-GmbH zum 31. Dezember 2008 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 13.613 aus und ist damit bilanziell überschuldet.

Mit Patronatserklärung vom 30. Juni 2009 hat die Henkel AG & Co. KGaA bestätigt, dass Sie sämtliche Anteile an der NSC Verwaltungs-GmbH hält und dass trotz vorliegender Überschuldung der Gesellschaft sichergestellt ist, dass die Gesellschaft mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet wird, um Ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen. Es besteht seitens der Henkel AG & Co. KGaA nicht die Absicht, die Beteiligung an der NSC Verwaltungs-GmbH ganz oder teilweise zu veräußern. Die Patronatserklärung hat Gültigkeit bis zum 31.12.2010.

Währungsumrechnung
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Umrechnungskurs des Entstehungstages bewertet. Ergibt jedoch die Umrechnung der Währungsposten zum Kurs des Bilanztages bei Forderungen einen niedrigeren oder bei Verbindlichkeiten einen höheren Betrag, erfolgt die Bewertung zum Wechselkurs des Bilanz­tags.

Übrige Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den ein­schlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2008 eine große Kapitalgesellschaft, gilt aber weiterhin als kleine Kapitalgesellschaft. Es gelten somit die Vorschriften für kleine Kapital­gesellschaften.

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen des HGB für kleine Kapitalgesellschaften weitgehend Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Grundsätze
Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde infolge der beschlossenen Schließung des Betriebes in Kleve in 2010 von der zeitlich begrenzten Fortführung der bisherigen Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Abweichend zum Vorjahr werden die Pensionsrückstellungen nicht mehr gemäß § 6a EStG, sondern in Anlehnung an IAS 19 mit dem Barwert der zukünftigen Verpflichtungen unter Berücksichtigung von künftigen Lohn-, Gehalts- und Rententrends angesetzt. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Pensionsaufwand beträgt TEUR 385.

Spezielle Grundsätze
Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und, sofern notwendig, außerplanmäßige Abschreibungen sowie steuerlich zulässige Sonderabschreibungen.

Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens werden - unter Anwendung der steuerlichen Höchst­grenzen - linear/degressiv, unbewegliche Anlagegegenstände linear bzw. degressiv abgeschrieben. Von der gem. § 7 Abs. 3 EStG bei beweglichen Anlagegütern gegebenen Möglichkeit des Übergangs von der degressiven auf die lineare Abschreibungsmethode wird Gebrauch gemacht. Die Anschaf­fungs- oder Herstellungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Von der nunmehr zulässigen Möglichkeit, Anlagengegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen Euro 150 und Euro 1.000 in einem Sammelposten zu aktivieren und über fünf Jahre abzuschreiben, wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Wenn die Börsen- oder Marktpreise beziehungsweise beizulegenden Werte niedriger sind, werden diese angesetzt. In die Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch notwendige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen erfasst.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert aktiviert. Enthaltenen Risiken ist durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) sind zu den Nennwerten bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden in der Vergangenheit gemäß § 6a EStG nach ver­siche­rungsmathematischen Berechnungen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % mit ihrem Teilwert angesetzt. Die Berechnung erfolgte auf Basis der "Richttafeln 2005 G". Die Pensionsrückstellungen werden zum 31. Dezember 2008 in Anlehnung an IAS 19 mit dem Barwert der zukünftigen Verpflichtungen unter Berücksichtigung von künftigen Lohn-, Gehalts- und Rententrends bewertet. Sie sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Zinssatzes von 4,7 Prozent, eines Lohn- und Gehaltstrends von 3,25 Prozent und eines Rententrends von 2,0 Prozent unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken ab und sind nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen ermittelt worden. Die Höhe der in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Restrukturierungsrückstellungen orientiert sich dabei an Erfahrungswerten der Vergangenheit.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Erläuterungen zur Bilanz

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zum 31. Dezember 2008 sind Forderungen von TEUR 28 an den Gesellschafter enthalten.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten haben jeweils Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht gesichert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von TEUR 11.668 vorgenommen.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Beträge aus Konzernverbund­beziehungen stellen auf die Konzernzugehörigkeit zum 31. Dezember 2008 ab.

Konzernzugehörigkeit

Die NSC Verwaltungs-GmbH, Kleve, wird in den Konzernabschluss des Mutterunte­rnehmens, der Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf einbezogen. Der Konzernabschluss der Henkel AG & Co. KGaA wird im elektronischen Bundesanzeiger in deutscher Sprache veröffentlicht.

Kleve, den 30. Juni 2009

National Adhesives GmbH (vormals: NSC Verwaltungs-GmbH)

Die Geschäftsführung

Dieter Schwerdfeger, Chemiker

 

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