ETB Electronic Systemtechnik GmbH

Pappelallee 1, 15838 Am Mellensee, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 12315
Eingetragen
30.5.2006
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln
Gegenstand
Die Herstellung von Kabelkonfektion, Montage und Verdrahtung kompletter Geräte sowie die Bestückung und Lötung von elektrischen und elektronischen Baugruppen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bastian Siekmann
seit 24.1.2024
Prokura
Matthias Berkhahn
seit 16.5.2014
Prokura
Marco Runge
seit 30.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
75.00%
Simone Korall
25.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

29223 Celle
187.500 €
75.00%
Simone Korall
52223 Stolberg (Rhld.)
62.500 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ETB Electronic Systemtechnik GmbH

Am Mellensee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen ETB Electronic Systemtechnik GmbH (ETB Systemtechnik) mit Sitz in der Region Berlin/Brandenburg ist als Unternehmen im Bereich Electronic Engineering & Manufacturing Services (E2MS - Fertigungsdienstleistung) tätig.

ETB Systemtechnik erbringt innerhalb der Unternehmensgruppe die Produktionsleistung für die Vertriebsgesellschaft. Modernste Produktionsanlagen bilden den Grundstein für eine hoch automatisierte und effiziente Fertigung. Die individuellen/innovativen Lösungen und Dienstleitungen werden am Stammsitz in Klausdorf sowie dem Entwicklungszentrum in Erkner (Berlin) erbracht.

Das Unternehmen verfügt neben der ISO 9001 auch über Zertifizierungen nach IATF 16949, EN ISO 13485 sowie UL für Kabelkonfektionen und Leiterplattenbestückung. Das Unternehmen ist im Rahmen des Brandenburger Umweltsiegels zertifiziert und Mitglied der Umweltpartnerschaft des Landes Brandenburg.

ETB Systemtechnik steht für kontinuierliche Optimierung hinsichtlich Materialeinsatz und Produktionskosten. Langjährige Kundenbeziehungen basieren auf individueller und persönlicher Beratung. Innovative Abläufe in der gesamten Organisation schaffen die notwendige Flexibilität als Dienstleistungsunternehmen. Mit verschiedenen Auszeichnungen wie dem EMS-Award, TOP100 und dem Großen Preis des Mittelstandes wurden wiederholt die Qualität, Service und Innovationsfähigkeit bestätigt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahre 2023 sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 21.02.2024 um 0,3%. Im Jahre 2022 war die Wirtschaftsleistung um 1,9% gestiegen und es wurde Anfang 2023 für das Jahr 2023 noch ein Zuwachs in Höhe von 0,2% prognostiziert.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Jahreswirtschaftsberichts im Februar 2024 lag die Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes 2024 ebenfalls bei 0,2%. Während im I. Quartal 2024 laut Statistischen Bundesamt ein Rückgang von 0,9% gegenüber dem Vorjahresquartal zu verzeichnen war, so konnte im II. Quartal 2024 ein kleines Wachstum von 0,3% sowie 0,1% im III. Quartal 2024 verzeichnet werden.

Laut Herbstprojektion vom 09.10.2024 rechnet die Bundesregierung nun für das Jahr 2024 abermals mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung. Eine Erholung der Konjunktur wird erst ab Anfang 2025 erwartet, so dass dann nach zwei rückläufigen Jahren wieder mit einer geringen Steigerung von 1,1% gerechnet wird.

In der Elektro- und Digitalindustrie konnte der Umsatz im Jahre 2023 um 6,0% gesteigert werden (Veröffentlichung des ZVEI-Konjunkturbarometer Ausgabe Oktober 2024 des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI e.V.). In den ersten 8 Monaten des Kalenderjahres 2024 musste dann allerdings auch in der Branche ein sehr starker Einbruch um 7,6% verzeichnet werden. Die Auftragseingänge waren bereits im Jahre 2023 rückläufig und deuten mit -10,9% im Jahre 2024 nicht auf eine kurzfristige Erholung.

2. Geschäftsverlauf

Mit einem Umsatzwachstum von 13,3% konnte ETB Systemtechnik weiterhin eine positive und auch branchenübertreffende Entwicklung verzeichnen. Die Umsätze sind dabei vollständig wertschöpfende Tätigkeiten, die innerhalb der Unternehmensgruppe abgerechnet werden.

Der Auftragsbestand befand sich zum Abschluss des Vorjahres weit oberhalb des normalen Niveaus. Bedingt durch die kritische Beschaffungsmarktlage von elektronischen Komponenten hatten viele Kunden ihre Vorausdispositionszeiträume erheblich ausgeweitet. Mit der zunehmend besseren Verfügbarkeit vieler Komponenten sind die Auftragseingänge bereits ab Herbst 2022 normalisiert. Diese deutliche Verkürzung der Vorlaufzeiten gegenüber dem Jahre 2021/2022 führt insgesamt zu einer Auftragsbestandsreichweite auf Branchenniveau.

Die Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden wurde trotz der vereinzelt schwierigen Beschaffungsmarktlage wie in den Vorjahren durch unterschiedliche Maßnahmen innerhalb der Unternehmensgruppe sichergestellt.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurden weitere verschiedene hochleistungsfähige Maschinen in Betrieb genommen. Dies führte zu einer weiteren Kapazitätserhöhung und Qualitätssteigerungen.

3. Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens ist weiterhin zufriedenstellend. Das Geschäftsjahr 2023/24 konnte mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 337 TEUR (Vorjahr 330 TEUR) abgeschlossen werden. Insgesamt wurde das gesetzte Ertragsziel erreicht.

b) Vermögenslage

Die Summe aller Aktiva der ETB Systemtechnik ist im Berichtsjahr um 4,3% gestiegen. Mit 7.038 TEUR (Vorjahr 7.335 TEUR) hatte das Anlagevermögen den größten Anteil.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit 1.277 TEUR leicht gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

c) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote konnte nach einer rückläufigen Entwicklung in den Vorjahren wieder auf 43,3% (Vorjahr 41,2%) gesteigert werden. Die liquiden Mittel sind am Bewertungsstichtag um 535 TEUR erhöht und für weitere in der Umsetzung befindliche Investitionen vorgesehen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund einer hohen Einzelinvestition im Vorjahr nun wieder auf dem normalen Niveau. Die Gesamtkapitalstruktur kann weiterhin als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Der ifo-Geschäftsklimaindex bewegt sich im November 2024 mit 85,7 Punkten weiterhin auf einem schlechten Niveau. Insbesondere im verarbeitenden Gewerbe zeigt der Index einen skeptischen Ausblick auf die kommenden Monate, da Aufträge rückläufig waren.

Entsprechend des ZVEI-Konjunkturbarometers Oktober 2024 wird auch in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie das Geschäftsklima negativ bewertet. Mit Blick auf die kommenden sechs Monate gehen 61% der Unternehmen von gleichbleibender und 30% von rückläufiger Entwicklung aus. Insbesondere die Lagebeurteilung wird dabei aber gegenüber dem Vorjahr deutlich schlechter bewertet. Nur 17% der Branchenunternehmen beschrieben die wirtschaftliche Situation im September 2024 als gut.

Auch das Stimmungsbarometer des ZVEI für die Baugruppenhersteller vom September 2024 zeigt ein ähnliches Bild. So gehen hier 33,8% der befragten Unternehmen von einer gleichbleibenden und sogar 40% von einer schlechteren Geschäftsentwicklung aus.

Die Geschäftsjahresplanung der ETB Systemtechnik für das Geschäftsjahr 2024/25 wurde im April 2024 abgeschlossen. Wir erwarten für 2025 aufgrund der eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung eine rückläufige Umsatz- und Ertragsentwicklung. Die Auftragsbestandsreichweiten sind wieder auf dem Normal- und Branchenniveau und bieten daher nicht mehr langfristige gesicherte Planungshorizonte. Die erstellten Planungen werden in kürzeren Abständen unter den aktuellen Bedingungen bewertet.

Um uns in dem Markt der Dienstleistungsunternehmen weiterhin in einer guten Wettbewerbsposition zu bewegen und auch weiterhin Neukunden mit wettbewerbsfähigen Preisen zu gewinnen, wurden die begonnenen Rationalisierungsprojekte vorangetrieben und auch neue Projekte initiiert. Diese dienen der konsequenten Verbesserung der Prozesse, Abläufe und Effizienz.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Aufgrund der sich eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Zukunftsaussichten und der verstärkenden Rezession bei gleichzeitig weiterhin hohen Zinsen steht die Wirtschaft und auch ETB Systemtechnik vor Herausforderungen. Auch wenn aktuell nur vereinzelt Kunden Rahmenlaufzeitverlängerungen anfragen, so besteht dennoch das Risiko, dass in diesem angespannten Marktumfeld weitere Kunden selbst Rückgänge verzeichnen, die dann ebenfalls zu Laufzeitverlängerungen oder auch vereinzelt Stornierungen führen könnten.

Auch wenn die Intensität der Preissteigerungen in den vergangenen Monaten abgenommen hat und die Zeitintervalle von Preissteigerungen durch Vorlieferanten und Hersteller ansteigen, so nimmt bei rückläufigen Auftragseingängen im Markt die Wettbewerbsintensität zu. Dementsprechend ist im kommenden Jahr von rückläufigen Margen auszugehen.

Durch die breite Branchen- und Kundenverteilung innerhalb der Unternehmensgruppe auf Abnehmerseite wird das Risiko bei einer eintretenden Rezession minimiert. Die Auftragsbestände sind mit festen Abnahmeterminen kundenseitig hinterlegt, so dass die Umsatz- und Ertragslage bei einem gravierenden gesamtwirtschaftlichen Einbruch sich erst verzögert und damit mit Vorbereitungszeit bei ETB Systemtechnik auswirkt.

Die Motivation und Qualifikation unserer Mitarbeiter ist wesentlichster Baustein für den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens. Die Mitarbeiter werden aufgrund der Komplexität unserer Geschäftstätigkeit weitestgehend selbst ausgebildet. Durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen sind die Mitarbeiter entscheidend am Unternehmenserfolg beteiligt, so dass insgesamt eine sehr hohe Stetigkeit besteht.

Die Fertigung und Entwicklung qualitativ hochwertiger Produkte für die unterschiedlichsten Branchen erfordert ein intensives und gut ausgebautes Qualitätsmanagementsystem. Dieses über Jahre aufgebaute und stetig weiterentwickelte System wirkt risikobegrenzend.

Weiterhin wird ein intensives Risikomanagement über die verschiedensten Erfolgs- und Risikofaktoren betrieben. Die Auswertung erfolgt regelmäßig und sichert damit das rechtzeitige Erkennen und Einleiten von Maßnahmen.

Nach unserer Einschätzung sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten.

2. Chancenbericht

Es konnten im Berichtsjahr innerhalb der Unternehmensgruppe weitere neue Projekte und neue Kunden gewonnen werden. Durch die Erweiterungen in zusätzliche Produktionsflächen und weitere Investitionen in Maschinen wurde die Leistungsfähigkeit quantitativ und qualitativ deutlich ausgebaut. Diese weiteren Investitionen stützen insofern auch die Chancen einer weiteren positiven Unternehmensentwicklung. Die gute Branchen- und Kundenstruktur innerhalb der Unternehmensgruppe wird auch weiterhin ein wichtiger Träger einer mittel- und langfristig erfolgreichen Entwicklung bilden.

Der innerhalb der Unternehmensgruppe aufgebaute Lagerbestand führte zu einer deutlichen Verbesserung der Lieferfähigkeit auch bei Störungen in der Lieferkette. Diese Bestandsstrategie bietet den Kunden eine deutlich gesteigerte Lieferfähigkeit auch bei kurzfristigen Bedarfen und Umsatzpotential. Bestehende intensivere Kundenbeziehungen sind entstanden, die eine langfristig gute Entwicklung sichern und fördern.

Die umfangreichen Investitionen in neue Maschinen haben zu einer deutlichen Erhöhung der Produktionskapazitäten geführt und bieten noch Potential weiterer Steigerungen.

Aufgrund unserer Ausrichtung im Marktsegment der technisch anspruchsvollen Low-Volume und High-Mix-Produkte könnten wir mit unserer über Jahre erarbeiteten wettbewerbsfähigen Preisstruktur auch weiterhin neue Projekte und Kunden gewinnen. In Zusammenhang mit den vorhandenen Zertifizierungen, von denen die Kunden branchenübergreifend profitieren, wird auf einem sehr hohen Qualitätsniveau produziert. Dies sichert auf Bestandskundenseite auch künftig hohe Zufriedenheit und Kontinuität in der Umsatzentwicklung.

Die initiierten Rationalisierungsprojekte könnten weitere Kostenvorteile gegenüber den Wettbewerbern schaffen und gleichzeitig Prozesse, Abläufe und Effizienz verbessern. Durch unsere qualifizierten und sehr individuell auf die Kundenanforderungen agierenden Mitarbeiter bestehen auch künftig sehr gute Chancen neue Projekte und neue Kunden zu gewinnen.

 

Am Mellensee, 06.12.2024

Marco Runge, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 7.037.996,20 7.335.296,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.521,46 201.328,73
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.521,46 201.328,73
II. Sachanlagen 6.976.474,74 7.133.968,23
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.852.713,81 5.026.469,81
2. technische Anlagen und Maschinen 1.651.092,00 1.756.912,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.965,00 264.854,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 210.703,93 85.732,42
B. Umlaufvermögen 2.004.679,00 1.341.954,72
I. Vorräte 882,36 1.364,32
1. geleistete Anzahlungen 882,36 1.364,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.411.667,19 1.283.827,95
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.276.944,43 1.134.525,79
2. sonstige Vermögensgegenstände 134.722,76 149.302,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 592.129,45 56.762,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.191,82 0,00
Summe Aktiva 9.052.867,02 8.677.251,68

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 3.915.924,30 3.579.220,98
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 250.000,00 250.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Bilanzgewinn 3.665.924,30 3.329.220,98
B. Rückstellungen 992.326,99 938.492,58
1. Steuerrückstellungen 24.959,79 81.535,58
2. sonstige Rückstellungen 967.367,20 856.957,00
C. Verbindlichkeiten 4.144.215,73 4.159.138,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.957.334,97 2.181.240,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 107.867,10 1.231.919,84
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.079.013,66 745.978,28
D. Passive latente Steuern 400,00 400,00
Summe Passiva 9.052.867,02 8.677.251,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Betriebsergebnis 556.408,74 498.798,51
a) Rohergebnis 9.826.168,48 8.674.629,13
b) Personalaufwand 7.332.269,79 6.554.902,99
Löhne und Gehälter 5.969.128,84 5.407.460,33
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.363.140,95 1.147.442,66
c) Abschreibungen 701.993,05 564.285,14
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 701.993,05 564.285,14
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 1.235.496,90 1.056.642,49
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -81.058,98 -34.199,38
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 5,02
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 81.058,98 34.204,40
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 129.231,25 126.306,80
4. Ergebnis nach Steuern 346.118,51 338.292,33
5. sonstige Steuern 9.415,19 8.007,04
Jahresüberschuss 336.703,32 330.285,29

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der ETB Electronic Systemtechnik GmbH mit Sitz in 15838 Am Mellensee (eingetragen beim Amtsgericht Potsdam unter der Registernummer HRB 12315) wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Er besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Anhang sowie dem Lagebericht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich im Berichtsjahr um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Bewertung der Bilanzposten werden folgende Grundsätze angewendet:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - und soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Soweit Investitionszuschüsse gewährt worden sind, wurden diese von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der geförderten Vermögensgegenstände gekürzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt mit dem Nennwert. Eine Berichtigung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird nicht vorgenommen, da die Forderungen zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung bereits ausgeglichen sind.

Die Bewertung des Kassenbestands sowie der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt mit dem Nennwert.

Rückstellungen werden in dem Umfang gebildet, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheinen. Die Bewertung erfolgt mit dem wahrscheinlichen Erfüllungsbetrag.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen.

Passive latente Steuern wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz auf den Unterschiedsbetrag zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen bei den Gegenständen des Sachanlagevermögens in Ansatz gebracht.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem anliegenden Anlagengitter dargestellt.

Sowohl bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch bei den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 0,00 zu verzeichnen.

Von den Verbindlichkeiten

- haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.557.492,88
- haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, aber weniger als fünf Jahren: EUR 1.482.448,48
- haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren: EUR 1.104.274,37
- sind durch Grundpfandrechte gesichert: EUR 2.957.334,97
- bestehen gegenüber Gesellschaftern: EUR 500.000,00 (Vorjahr: EUR 500.000,00)

Sonstige Angaben

Die künftigen Auswirkungen der sich verstärkenden gesamtwirtschaftlichen Rezession sind noch nicht quantifizierbar, jedoch bedingt als negativ zu beurteilen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben.

Die Gesellschaft hat jährliche Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 10).

In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von EUR 3.329.220,98 einbezogen.

Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer betrug 160 (Vorjahr: 150) und die Zahl der in Ausbildung befindlichen Personen 10 (Vorjahr: 15).

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Marco Runge, Burgdorf

Der ausgeübte Beruf ist mit der Organstellung identisch. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs 4 HGB verzichtet.

Der Jahresabschluss wurde am 06. Dezember 2024 festgestellt.

 

Am Mellensee, den 06.12.2024

Marco Runge, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL ZUM 31.03.2024

Anschaffungs- , Herstellungskosten 01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 385.410,85 0,00 -66.923,23
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 385.410,85 0,00 -66.923,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.516.035,26 0,00 -1.039,83
2. technische Anlagen und Maschinen 4.585.747,74 571.053,45 -748.745,57
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 910.287,94 157.228,18 -79.620,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 85.732,42 169.220,23 -44.248,72
Summe Sachanlagen 12.097.803,36 897.501,86 -873.654,48
Summe Anlagevermögen 12.483.214,21 897.501.86 940.577,71
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- , Herstellungskosten 31.03.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -20.599,00 297.888,62
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände -20.599,00 297.888,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.514.995,43
2. technische Anlagen und Maschinen 48.214,73 4.456.270,35
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -27.615,73 960.280,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 210.703,93
Summe Sachanlagen 20.599,00 12.142.249,74
Summe Anlagevermögen 0,00 12.440.138,36
kumulierte Abschreibung 01.04.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.03.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 184.082,12 61.785,70 -8.715,66 -785,00 236.367,16
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 184.082,12 61.785,70 -8.715,66 -785,00 236.367,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.489.565,45 172.716,17 0,00 0,00 1.662.281,62
2. technische Anlagen und Maschinen 2.828.835,74 376.331,69 -403.076,81 3.087,73 2.805.178,35
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 645.433,94 91.159,49 -35.975,67 -2.302,73 698.315,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.963.835,13 640.207,35 -439.052,48 785,00 5.165.775,00
Summe Anlagevermögen 5.147.917,25 701.993,05 -447.768,14 0,00 5.402.142,16
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.03.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 61.521,46
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 61.521,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.852.713,81
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.651.092,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 261.965,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 210.703,93
Summe Sachanlagen 0,00 6.976.474,74
Summe Anlagevermögen 0,00 7.037.996,20

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ETB Electronic Systemtechnik GmbH, Am Mellensee:

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der ETB Electronic Systemtechnik GmbH, Am Mellensee,- bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ETB Electronic Systemtechnik GmbH, Am Mellensee, für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hannover, den 06. Dezember 2024

Langhanki, Wirtschaftsprüfer

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