Koenig Leatherwear GmbHLiquidiert

65189 Wiesbaden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 12863
Eingetragen
18.12.2001
Branche
Großhandel mit TextilienHerstellung von Lederbekleidung und PelzwarenGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Der Handel mit Lederbekleidung und waren sowie Textilien jeder Art

Historie

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Management

NameRolle
Nina Koenig
seit 11.7.2013
Geschäftsführer
Florian Koenig
seit 18.3.2003
Geschäftsführer
Roland Heil
seit 18.3.2003
Prokura
Joachim Ebling
seit 18.3.2003
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Koenig Leatherwear GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Koenig Leatherwear GmbH

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung

Lage der Konjunktur

Zum dritten Mal in Folge hat sich das Wachstum der Weltwirtschaft auf zuletzt 2,8 Prozent verlangsamt. Im gesamten Euroraum herrschte, wie bereits in den Vorjahren in der Summe leichte Rezession mit einem BIP Rückgang von 0,4%, bei recht unterschiedlichen Bedingungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten. Denn Deutschland, Österreich und auch noch Frankreich hoben sich 2013 mit leichtem Wachstum von diesem Trend ab. Außerhalb des Euroraumes wuchsen die meisten europäischen Volkswirtschaften leicht, vor allem Osteuropa wuchs nicht mehr in dem Maße wie nach der Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern ebenfalls nur noch moderat mit der Tendenz in die Rezession (Commerzbank Januar/Februar 2014).

Neben der schwachen Konjunktur wirkte vor allem die hohe Arbeitslosigkeit in Europa dämpfend auf den privaten Konsum. Eine besondere Ausnahme ist dabei Deutschland mit konstant niedriger Arbeitslosigkeit.

Lage der Branche

Der private Konsum in Deutschland floss dabei aber vermehrt in die Tourismus- und Elektronik- und weniger in die Textil- und Bekleidungsindustrie. Hier blieben die Gesamtumsätze 2% unter denen des Vorjahres (Textilwirtschaft 2.2014). Grund dafür waren einerseits der lange, kalte Winter des ersten Halbjahres sowie der viel zu warme Winter des letzten Quartals, in dem lt. Gesamtverband Textil + Mode die Auftragseingänge im Lederbekleidungsbereich in durchschnittlich 40% (ggü. 2010) einbrachen. Das ganze Jahr über klagten die Einzelhändler über stark rückläufige Kundenfrequenz, was vor allem auf den eCommerce Handel zurückzuführen sein dürfte.

Besonders wegen rückläufiger privater Einkommen ist der private Konsum im europäischen Ausland in gleichem oder stärkerem Maße als in Deutschland zurückgegangen. Besonders schwierige Marktbedingungen herrschten in Südeuropa, Tschechien, Ungarn, Irland. Aber auch bisher solide wachsende Volkswirtschaften wie Polen und Niederlande entwickelten sich 2013 rückläufig. Ausnahmen waren nur Russland und Skandinavien.

Aufgrund dieser nachlassenden Nachfrage nach Bekleidung waren die Beschaffungsmärkte ruhig und stabil.

2. Überblick über den Geschäftsverlauf

Die Koenig Leatherwear GmbH beliefert unter mehreren Marken unterschiedlichen Zielgruppen in allen Preissegmenten maßgeschneiderte Kollektionen in guter Qualität.

Die Schärfung unseres Eigenmarkenprofils in der Marke Trapper ist gelungen und hat sich in entsprechenden Umsatzentwicklungen niedergeschlagen.

In 2013 hatten wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Beschaffungsqualität weiter zu steigern. Erste Strukturierungsmaßnahmen haben die Beschaffungskosten deutlich reduziert. Neue Beschaffungsmärkte konnten erfolgreich erschlossen werden. Insgesamt haben wir die Qualität deutlich gesteigert, obwohl wir noch nicht das Optimum erreicht haben.

Wichtig war uns weiterhin, die internen Strukturen zu optimieren und auf wesentliche Dinge zu konzentrieren. Auch hier haben wir erste Erfolge im Bereich Schwerpunktsetzung bei Marken, Optimierung der Lager- und Aufbereitungsstrukturen und auch Nutzung von Synergien in Verwaltungsbereichen erreicht, die unsere Kostenstruktur deutlich entlastet haben.

Im Zuge der Nutzung neuer Vertriebswege konnten wir Erfolge im Bereich eCommerce Handel verzeichnen. Ein weiterer systematischer Ausbau wird in diesem Jahr fortgesetzt.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

In 2013 konnten die Koenig Leatherwear GmbH die gesetzten Umsatzziele durch die beschriebenen wetterbedingten Einflüsse nicht erreichen. Aufgrund der Konzentration in unserem Markenportfolio haben wir einen Umsatzrückgang ggü. dem Vorjahr geplant. Wir sind der Überzeugung richtige und wichtige Weichenstellung für die kommenden Jahre vorgenommen zu haben, die uns mittelfristig den gewünschten Umsatzerfolg bescheren werden.

Grundsätzlich konnten die Vorordergeschäfte mit verbesserter Marge realisiert werden. Zusätzlich haben wir von der Lagerbereinigung im Jahre 2012 profitiert. Retouren konnten weiter reduziert werden. Dennoch mussten wir erneut einen Verlust von TEUR 497 hinnehmen.

Unsere Exportquote konnte erfreulich konstant gehalten werden auf 50,98% ggü. 50,33% im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote stieg um 5,9% auf 87,3%, auch bedingt durch Abbau des Lagerbestandes. Dadurch ist die Liquidität gewährleistet und es mussten am Bilanzstichtag nur in geringem Umfang Bankkredite in Anspruch genommen werden. Die Bankfinanzierungsquote des working capital der Gruppe beträgt 3% am Stichtag 31.12.2013 bei einem working capital von 4.366 TEUR.

Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 199 (3,5 % der Bilanzsumme) (VJ TEUR 388) stehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.116 (19,8% der Bilanzsumme) (VJ TEUR 1.401) gegenüber.

4. Chancen und Risiken

Veränderungen nationaler und internationaler Rahmenbedingungen, klimatischer und demographischer Wandel oder interne Faktoren können Risiken, aber auch Chancen für unser Geschäftsmodell beinhalten. Koenig Leatherwear GmbH begegnet diesen Risiken mit einer sicherheitsorientierten Strategie, einem ausreichenden Versicherungsschutz und der Identifizierung, Analyse und Bewertung aller erkennbaren Risiken durch ein umfassendes und aussagekräftiges Berichtswesen und Controlling. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit, auch aufgrund der hohen Eigenkapitalquote, nicht erkennbar. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

4. Makroökonomische Risiken

Die Aussichten für die globale Wirtschaft sind nach Einschätzung der Weltbank so gut wie lange nicht mehr - dank einer positiven Entwicklung in den Industriestaaten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2014 demnach weltweit um 3,2 Prozent zulegen nach 2,4 Prozent im vergangenen Jahr. 2015 werde das Plus 3,4 Prozent betragen und 2016 dann 3,5 Prozent (Spiegel Online, Weltbank).

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich auch in Deutschland leicht verbessert. Das Münchner Ifo-Institut veröffentlicht für Januar bis März 2014 einen konstant gestiegenen Geschäftsklimaindex (111,3 im Februar 2014) der damit 4,6 Punkte über dem Geschäftsklimaindex Februar des Vorjahres liegt. Auch der Konsumklimaindex liegt mit 8 Pkt. 2,5 Pkt. über dem des Vorjahres.

Während Umsätze und Beschäftigung in der Textil- und Bekleidungsindustrie im März 2014 zum Vormonat zurückgegangen sind, zeigen Indikatoren wie Auftragseingang und Einzelhandelsumsätze leicht nach oben. Insgesamt ist die Stimmung leicht positiv (Gesamtverband Textil + Mode 3.2014).

Die Erwartungen für die nächsten 6 Monate sind jedoch uneinheitlich und im Bekleidungshandel eher pessimistisch, so dass man davon ausgehen kann, dass auch das Jahr 2014 kein herausragend positives für das deutsche Bekleidungsgewerbe sein wird. Die Prognosen für das Wachstum in Deutschland belaufen sich auf ca. 1,8% und für 2015 auf 2,1% (DIW Berlin)

Auf den osteuropäischen Märkten spürte man zunächst eine positive Entwicklung, die sich mit der Rubelkrise und der Krise auf der Krim für die Bekleidungsbranche sehr negativ entwickelt hat. Wir versuchen dieser, für uns kurzfristig entstandenen Entwicklung, durch Nutzung der Chancen im übrigen Europa entgegenzuwirken.

4.2. Branchenrisiko und Marktrisiken

Moderisiko

Unsere verantwortlichen Designer und Produktmanagement Teams beobachten die nationalen und internationalen Märkte, um aktuelle Trends, neue Materialien und Techniken frühzeitig zu identifizieren und umzusetzen. Diese Informationen finden umgehend Einfluss in unsere aktuellen Kollektionen, wodurch das Moderisiko minimiert wird. Ferner lässt sich der Kollektionserfolg frühzeitig an den Vorordereingängen unserer Handelskunden ablesen, sodass das Risiko nicht am Trend entsprechende Waren zu produzieren ebenfalls reduziert wird.

Veränderte Wettbewerbsstruktur

Einzelne Erfolge im Binnenmarkt werden vor allem durch Verdrängung erzielt. Risikomindernd wirken sich einerseits die Produktvielfalt als auch die Bekanntheitsgrade unserer Marken aus. Nennenswerte Erfolge aus strategischen Weichenstellungen erwarten wir erst 2015.

Ungünstige witterungsbedingte Einflüsse

Wetterbedingte Einflüsse, wie hohe Temperaturen im Herbst/Winter oder Kälte im Sommer können den Abverkauf unserer jeweils saisonorientierten Kollektionen negativ beeinflussen. Folge könnten nicht nur geringere Umsätze, sondern auch höhere Abschriften und höhere Lagerbestände durch "Altware" sein. Wir wirken diesem Risiko unter anderem durch eine erhöhte Zahl von sogenannten "Never out of stock items", die ganzjährig getragen werden können, entgegen.

Kundenrisiken

Abhängigkeiten zu einzelnen unserer Handelspartner bestehen nicht und werden auch bewusst vermieden.

4.3. Unternehmensstrategische Risiken

Markenimage

Der hohe Qualitätsstandard und die gute Passform unserer am Trend orientierten Mode bilden die Grundlage für unser Markenimage. Eine klare Vermittlung des Markenimages und eine eindeutige Markenpositionierung und damit verbunden eine klare Abgrenzung der Marken innerhalb des Portfolios unterstützt die positive Wahrnehmung unserer Produktwelt bei unseren Handelspartnern.

Produktionsrisiken

Die Einhaltung von Menschenrechten und Sozialstandards und faire Löhne ist für uns ein unabdingbares Muss bei der Auswahl unserer Produzenten. Trotzdem können Zulieferer und deren Subunternehmer gegen unsere Standards verstoßen. Durch regelmäßige, persönliche Überprüfungen vor Ort bei unseren Lieferanten und durch externe Partner, versuchen wir dieses Risiko zu mindern.

4.4. Finanzwirtschaftliche Risiken

Währungsrisiken

Wir begegnen Wechselkursrisiken mit Kurssicherungsgeschäften.

Zinsänderungsrisiken

Die globale Zinsentwicklung wird von uns aufmerksam verfolgt und mit entsprechenden Maßnahmen begleitet.

Forderungsausfallrisiko/Länderrisiken

Die Bonität und Zahlungsfähigkeit unserer Kunden wird von uns umfassend geprüft. Trotzdem kann es zu verspäteten Zahlungen oder gar Forderungsausfällen kommen. Um dem entgegen zu wirken, ist unser Forderungsbestand kreditversichert. Bei unzureichender Kreditversicherung verlangen wir Vorkasse.

4.5. Leistungswirtschaftliche Risiken

Beschaffungsrisiko

Lieferungen von Roh- und Handelswaren können mit Risiken hinsichtlich Preisen, Qualitäten und Lieferterminen behaftet sein. Auf den Rohstoffmärkten hat sich die starke Nachfrage der vergangenen Jahre auf ein handhabbares Maß normalisiert. Durch eine Optimierung bei der Auswahl qualifizierter Lieferanten, deren Stärken und Schwächen durch z.T. langjährige Zusammenarbeit bekannt sind, kann dieses Risiko gemindert, aber nicht ausgeschlossen werden. Die Preise auf allen Beschaffungsmärkten werden von uns intensiv beobachtet, um eine günstige Versorgung zu sichern.

Lagerrisiko

Die Beherrschung des Lagerrisikos spielte in 2012 eine bedeutende Rolle in der Modeindustrie. Für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Handel ist die Lieferfähigkeit wichtig. Dennoch achten wir darauf, dass unser effektiver Lagerbestand eine relative Größe des Umsatzes nicht übersteigt.

Logistikrisiken

Nicht termingerechte Lieferung von Waren durch Verzögerung bei Transport, Auslieferung oder falscher Aufbereitung und Kommissionierung der Waren können ebenfalls zu Belastungen der Umsatz- und Ertragssituation führen. Um diese Risiken zu minimieren haben wir sachkundige Aufbereitungs- und Logistikunternehmen beauftragt, die von uns permanent überwacht und gesteuert werden.

Rechtliche Risiken

Sind derzeit nicht erkennbar.

Informationstechnische Risiken

Im IT-Sektor ist es unerlässlich, stets über aktuelles Know-How zu verfügen. Daher haben wir in 2013 weitere Investitionen in die Weiterentwicklung unseres, in 2010 grundlegend erneuertes ERP-System, getätigt.

Um Risiken der Systemunterbrechung, des Datenverlustes und der unberechtigten Zugriffe zu reduzieren, werden unsere Netzwerke ständig überwacht. Wir haben Sicherungs- und Schutzsysteme implementiert, um dem Verlust und dem Missbrauch von Daten entgegenzuwirken.

Dank an die Mitarbeiter

Koenig Leatherwear GmbH lebt von den Menschen die in den Unternehmen arbeiten und ihre Leistung mit Leidenschaft und Loyalität erbringen. Wir sind stolz, dass wir uns auf die Treue dieser Mitarbeiter verlassen können. Die Geschäftsleitung bedankt sich bei allen Mitarbeitern für ihr großes Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr.

5. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftlicher Ausblick

Die deutsche Wirtschaft ist wieder auf Kurs. Die weiter steigenden Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass die Staatsschuldenkrise kaum noch eine Rolle spielt.

Dennoch dürfte die deutsche Wirtschaft nicht die Wachstumsraten vergangener Aufschwünge erreichen, da die Weltwirtschaft nur verhalten zulegen wird (Spiegel online). Die Wirtschaft im Euroraum arbeitet sich zwar langsam aus der Krise. Eine kräftige Erholung ist aber weiterhin nicht zu erwarten. Getrübt wird der Konjunkturausblick vor allem durch die wirtschaftlichen Probleme in Italien, Frankreich und besonders Russland durch der Krise auf der Krim und den schwachen Rubel. Die Inflationsrate dürfte in den nächsten Monaten weiter fallen (Gesamtverband Textil + Mode 2.2014).

Branchenausblick

Aufgrund der robusten Arbeitsmarktsituation, höheren Tarifabschlüsse und den wenig verlockenden Anlagezinsen könnte sich in Deutschland das Konsumklima leicht positiv entwickeln. Bei normalem Wetterverlauf könnte die Branche mit einem Umsatzplus von 1-2% rechnen. Dennoch wird der Wettbewerb in der Branche hart bleiben. Zudem besteht die Gefahr, dass Konjunktur- und Wetterschwankungen den Trend schnell ändern, auch wenn die volkswirtschaftlichen Institute für 2014 dies derzeit nicht sehen (Handelsblatt).

Koenig Leatherwear GmbH 2013

Solides, nachhaltiges und profitables Wachstum nach Restrukturierung ist das Ziel für unsere mittelfristige Unternehmensentwicklung. Dies soll mit folgenden strategischen Maßnahmen erreicht werden:

- Wachstum im eCommerce

- Wachstum im Depotgeschäft

- Steigerung des Exportanteils vor allem in den Märkten Frankreich, Italien, Spanien,

Skandinavien, Österreich

- Kostenführerschaft in Beschaffung und logistischen Prozessen

- Steigerung der Vertriebsqualität

Wir befinden uns in der Restrukturierung unserer gesamten Unternehmensprozesse und haben auf diesem Weg bereits große Erfolge verzeichnet. Diesen Weg werden wir in 2014 konsequent weitergehen um den Turnaround zu schaffen. Wir rechnen 2014 mit geringerem Umsatz bei prozentual verbessertem Rohertrag.

 

Wiesbaden, im März 2014

Florian W. Koenig, Geschäftsführer

Nina Koenig, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen 114.069,00 143.962,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.078,00 6.392,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.078,00 6.392,00
II. Sachanlagen 110.991,00 137.570,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.991,00 137.570,00
B. Umlaufvermögen 5.446.394,56 6.473.395,81
I. Vorräte 1.372.830,98 2.312.436,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.039.192,50 4.146.011,90
1. sonstige Vermögensgegenstände 4.039.192,50 4.146.011,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 34.371,08 14.947,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.552,51 34.576,16
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.636.016,07 6.651.933,97

Passiva

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital 4.920.319,38 5.417.737,98
I. gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 612.012,49 612.012,49
III. Gewinnvortrag 2.805.725,49 3.821.554,14
IV. Jahresfehlbetrag 497.418,60 1.015.828,65
B. Rückstellungen 267.800,00 347.000,00
C. Verbindlichkeiten 447.896,69 887.195,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 70.286,41 142.684,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 70.286,41 142.684,26
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 178.013,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 178.013,90
3. sonstige Verbindlichkeiten 377.610,28 566.497,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 377.610,28 566.497,83
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.636.016,07 6.651.933,97

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1. Rohergebnis 4.360.748,51 4.849.787,77
2. Personalaufwand 1.955.230,76 2.049.733,02
a) Löhne und Gehälter 1.687.754,63 1.778.346,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 267.476,13 271.386,78
davon für Altersversorgung 212,36 0,00
3. Abschreibungen 63.974,61 183.392,90
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 63.974,61 183.392,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.884.185,48 3.675.827,86
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54.161,42 82.865,36
davon aus verbundenen Unternehmen 46.073,00 67.171,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.657,93 34.355,46
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -496.138,85 -1.010.656,11
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -28,97 290,11
9. sonstige Steuern 1.308,72 4.882,43
10. Jahresfehlbetrag 497.418,60 1.015.828,65

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Koenig Leatherwear GmbH, Wiesbaden, ist nach den Vorschriften der §§ 266 ff. und 275 ff. HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches gemäß §§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB aufgestellt.

Mitzugehörigkeitsvermerke

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 2.829.409,09 beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit Euro 155.309,44.

Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst.

Die Anpassung bestand aus folgenden Maßnahmen: Der im Vorjahr als Verbindlichkeit gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht ausgewiesene Betrag von Euro 178.013,90 wurde umgegliedert in die Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss 2013 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im wesentlichen ist hierzu aufzuführen:

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs und Bewertungsmethoden angewendet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu zwei Jahren) bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare bzw. degressive Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen zwei und vierzehn Jahren) bewertet.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten in 2008 und 2009 Euro 150,00 aber nicht Euro 1.000,00 übersteigen, wurden nach den in diesen Jahren geltenden steuerlichen Regelungen Sammelposten gebildet. Die Sammelposten werden linear über 5 Jahre aufgelöst.

Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter, mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in 2013 bis Euro 410,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Sofortabschreibung wird im Anlagenspiegel als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 4% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungen betreffen zeitliche Abgrenzungen.

Das Eigenkapital lautet auf Euro.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 1 HGB).

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2013 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro € 70.270,04 sind durch eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sicherungsübereignung des Warenlagers gesichert.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Avale US-Dollar-Konten in EUR 763.413,50
  EUR 70.192,50

Haftungsverhältnisse, aus der Bestellung von Bürgschaften für verbundene Unternehmen werden hier i.H. des zum Bilanzstichtag valutierten Betrages ausgewiesen: Euro 77.154,64

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

ingesamt mtl. Euro 46.493,64

Gewinn- und Verlustrechnung

Von der Vereinfachungsregelung gem. § 276 Satz 1 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 605,20 (2012: Euro 211,33).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag für das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belaufen sich auf Euro 0,00.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresfehlbetrag in laufender Rechnung vorzutragen.

Sonstige Pflichtangaben

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer: Florian W. Koenig, Kaufmann, Wiesbaden

Nina Koenig, Dipl. Kauffrau, Wiesbaden (seit 11.07.2013)

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Befreiungsvorschrift für die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde angewandt.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zugunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Verrechnungskonto Herr Koenig Euro 1.431,00

Es handelt sich um ein Kontokorrentkonto, das unverzinslich und ungesichert ist und der gesetzlichen Kündigungsfrist unterliegt.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern besteht die nachfolgende Forderung:

Sachverhalte Betrag

Koenig Grundstücks GmbH & Co. KG 248,95 Euro

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 30
Auszubildende 5
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 10

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 40 (ohne Auszubildende)

 

Wiesbaden, den 31. März 2014

Florian W. Koenig

Nina Koenig

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2013
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Umbuchungen 31.12.2013
Euro
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, ge- werbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 486.313,24 3.273,00 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 486.313,24 3.273,00 0 0
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 599.142,29 45.641,61 60.732,17 0
Summe Sachanlagen 599.142,29 45.641,61 60.732,17 0
Summe Anlagevermögen 1.085.455,53 48.914,61 60.732,17 0
  Abschreibungen
Euro
Abschreibungen
Euro
Zuschreibungen
Euro
Buchwert 31.12.2013
Euro
Buchwert 31.12.2012
Euro
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, ge- werbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 486.508,24 6.587,00 0 3.078,00 6.392,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 486.508,24 6.587,00 0 3.078,00 6.392,00
II. Sachanlagen          
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 473.060,73 57.387,61 0 110.991,00 137.570,00
Summe Sachanlagen 473.060,73 57.387,61 0 110.991,00 137.570,00
Summe Anlagevermögen 959.568,97 63.974,61 0 114.069,00 143.962,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2014 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenen Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gesellschaft

Koenig Leatherwear GmbH

65189 Wiesbaden

für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.

Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanzund Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Lohr am Main, den 06. Juni 2014

Dipl.-Finanzwirt (FH) Ludwig Emrich, Wirtschaftsprüfer

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