Koenig Leatherwear GmbHLiquidiert
65189 Wiesbaden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nina Koenig seit 11.7.2013 | Geschäftsführer |
Florian Koenig seit 18.3.2003 | Geschäftsführer |
Roland Heil seit 18.3.2003 | Prokura |
Joachim Ebling seit 18.3.2003 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Koenig Leatherwear GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013Koenig Leatherwear GmbH1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Lage der Konjunktur Zum dritten Mal in Folge hat sich das Wachstum der Weltwirtschaft auf zuletzt 2,8 Prozent verlangsamt. Im gesamten Euroraum herrschte, wie bereits in den Vorjahren in der Summe leichte Rezession mit einem BIP Rückgang von 0,4%, bei recht unterschiedlichen Bedingungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten. Denn Deutschland, Österreich und auch noch Frankreich hoben sich 2013 mit leichtem Wachstum von diesem Trend ab. Außerhalb des Euroraumes wuchsen die meisten europäischen Volkswirtschaften leicht, vor allem Osteuropa wuchs nicht mehr in dem Maße wie nach der Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern ebenfalls nur noch moderat mit der Tendenz in die Rezession (Commerzbank Januar/Februar 2014). Neben der schwachen Konjunktur wirkte vor allem die hohe Arbeitslosigkeit in Europa dämpfend auf den privaten Konsum. Eine besondere Ausnahme ist dabei Deutschland mit konstant niedriger Arbeitslosigkeit. Lage der Branche Der private Konsum in Deutschland floss dabei aber vermehrt in die Tourismus- und Elektronik- und weniger in die Textil- und Bekleidungsindustrie. Hier blieben die Gesamtumsätze 2% unter denen des Vorjahres (Textilwirtschaft 2.2014). Grund dafür waren einerseits der lange, kalte Winter des ersten Halbjahres sowie der viel zu warme Winter des letzten Quartals, in dem lt. Gesamtverband Textil + Mode die Auftragseingänge im Lederbekleidungsbereich in durchschnittlich 40% (ggü. 2010) einbrachen. Das ganze Jahr über klagten die Einzelhändler über stark rückläufige Kundenfrequenz, was vor allem auf den eCommerce Handel zurückzuführen sein dürfte. Besonders wegen rückläufiger privater Einkommen ist der private Konsum im europäischen Ausland in gleichem oder stärkerem Maße als in Deutschland zurückgegangen. Besonders schwierige Marktbedingungen herrschten in Südeuropa, Tschechien, Ungarn, Irland. Aber auch bisher solide wachsende Volkswirtschaften wie Polen und Niederlande entwickelten sich 2013 rückläufig. Ausnahmen waren nur Russland und Skandinavien. Aufgrund dieser nachlassenden Nachfrage nach Bekleidung waren die Beschaffungsmärkte ruhig und stabil. 2. Überblick über den Geschäftsverlauf Die Koenig Leatherwear GmbH beliefert unter mehreren Marken unterschiedlichen Zielgruppen in allen Preissegmenten maßgeschneiderte Kollektionen in guter Qualität. Die Schärfung unseres Eigenmarkenprofils in der Marke Trapper ist gelungen und hat sich in entsprechenden Umsatzentwicklungen niedergeschlagen. In 2013 hatten wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Beschaffungsqualität weiter zu steigern. Erste Strukturierungsmaßnahmen haben die Beschaffungskosten deutlich reduziert. Neue Beschaffungsmärkte konnten erfolgreich erschlossen werden. Insgesamt haben wir die Qualität deutlich gesteigert, obwohl wir noch nicht das Optimum erreicht haben. Wichtig war uns weiterhin, die internen Strukturen zu optimieren und auf wesentliche Dinge zu konzentrieren. Auch hier haben wir erste Erfolge im Bereich Schwerpunktsetzung bei Marken, Optimierung der Lager- und Aufbereitungsstrukturen und auch Nutzung von Synergien in Verwaltungsbereichen erreicht, die unsere Kostenstruktur deutlich entlastet haben. Im Zuge der Nutzung neuer Vertriebswege konnten wir Erfolge im Bereich eCommerce Handel verzeichnen. Ein weiterer systematischer Ausbau wird in diesem Jahr fortgesetzt. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage In 2013 konnten die Koenig Leatherwear GmbH die gesetzten Umsatzziele durch die beschriebenen wetterbedingten Einflüsse nicht erreichen. Aufgrund der Konzentration in unserem Markenportfolio haben wir einen Umsatzrückgang ggü. dem Vorjahr geplant. Wir sind der Überzeugung richtige und wichtige Weichenstellung für die kommenden Jahre vorgenommen zu haben, die uns mittelfristig den gewünschten Umsatzerfolg bescheren werden. Grundsätzlich konnten die Vorordergeschäfte mit verbesserter Marge realisiert werden. Zusätzlich haben wir von der Lagerbereinigung im Jahre 2012 profitiert. Retouren konnten weiter reduziert werden. Dennoch mussten wir erneut einen Verlust von TEUR 497 hinnehmen. Unsere Exportquote konnte erfreulich konstant gehalten werden auf 50,98% ggü. 50,33% im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote stieg um 5,9% auf 87,3%, auch bedingt durch Abbau des Lagerbestandes. Dadurch ist die Liquidität gewährleistet und es mussten am Bilanzstichtag nur in geringem Umfang Bankkredite in Anspruch genommen werden. Die Bankfinanzierungsquote des working capital der Gruppe beträgt 3% am Stichtag 31.12.2013 bei einem working capital von 4.366 TEUR. Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 199 (3,5 % der Bilanzsumme) (VJ TEUR 388) stehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.116 (19,8% der Bilanzsumme) (VJ TEUR 1.401) gegenüber. 4. Chancen und Risiken Veränderungen nationaler und internationaler Rahmenbedingungen, klimatischer und demographischer Wandel oder interne Faktoren können Risiken, aber auch Chancen für unser Geschäftsmodell beinhalten. Koenig Leatherwear GmbH begegnet diesen Risiken mit einer sicherheitsorientierten Strategie, einem ausreichenden Versicherungsschutz und der Identifizierung, Analyse und Bewertung aller erkennbaren Risiken durch ein umfassendes und aussagekräftiges Berichtswesen und Controlling. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit, auch aufgrund der hohen Eigenkapitalquote, nicht erkennbar. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 4. Makroökonomische Risiken Die Aussichten für die globale Wirtschaft sind nach Einschätzung der Weltbank so gut wie lange nicht mehr - dank einer positiven Entwicklung in den Industriestaaten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2014 demnach weltweit um 3,2 Prozent zulegen nach 2,4 Prozent im vergangenen Jahr. 2015 werde das Plus 3,4 Prozent betragen und 2016 dann 3,5 Prozent (Spiegel Online, Weltbank). Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich auch in Deutschland leicht verbessert. Das Münchner Ifo-Institut veröffentlicht für Januar bis März 2014 einen konstant gestiegenen Geschäftsklimaindex (111,3 im Februar 2014) der damit 4,6 Punkte über dem Geschäftsklimaindex Februar des Vorjahres liegt. Auch der Konsumklimaindex liegt mit 8 Pkt. 2,5 Pkt. über dem des Vorjahres. Während Umsätze und Beschäftigung in der Textil- und Bekleidungsindustrie im März 2014 zum Vormonat zurückgegangen sind, zeigen Indikatoren wie Auftragseingang und Einzelhandelsumsätze leicht nach oben. Insgesamt ist die Stimmung leicht positiv (Gesamtverband Textil + Mode 3.2014). Die Erwartungen für die nächsten 6 Monate sind jedoch uneinheitlich und im Bekleidungshandel eher pessimistisch, so dass man davon ausgehen kann, dass auch das Jahr 2014 kein herausragend positives für das deutsche Bekleidungsgewerbe sein wird. Die Prognosen für das Wachstum in Deutschland belaufen sich auf ca. 1,8% und für 2015 auf 2,1% (DIW Berlin) Auf den osteuropäischen Märkten spürte man zunächst eine positive Entwicklung, die sich mit der Rubelkrise und der Krise auf der Krim für die Bekleidungsbranche sehr negativ entwickelt hat. Wir versuchen dieser, für uns kurzfristig entstandenen Entwicklung, durch Nutzung der Chancen im übrigen Europa entgegenzuwirken. 4.2. Branchenrisiko und Marktrisiken Moderisiko Unsere verantwortlichen Designer und Produktmanagement Teams beobachten die nationalen und internationalen Märkte, um aktuelle Trends, neue Materialien und Techniken frühzeitig zu identifizieren und umzusetzen. Diese Informationen finden umgehend Einfluss in unsere aktuellen Kollektionen, wodurch das Moderisiko minimiert wird. Ferner lässt sich der Kollektionserfolg frühzeitig an den Vorordereingängen unserer Handelskunden ablesen, sodass das Risiko nicht am Trend entsprechende Waren zu produzieren ebenfalls reduziert wird. Veränderte Wettbewerbsstruktur Einzelne Erfolge im Binnenmarkt werden vor allem durch Verdrängung erzielt. Risikomindernd wirken sich einerseits die Produktvielfalt als auch die Bekanntheitsgrade unserer Marken aus. Nennenswerte Erfolge aus strategischen Weichenstellungen erwarten wir erst 2015. Ungünstige witterungsbedingte Einflüsse Wetterbedingte Einflüsse, wie hohe Temperaturen im Herbst/Winter oder Kälte im Sommer können den Abverkauf unserer jeweils saisonorientierten Kollektionen negativ beeinflussen. Folge könnten nicht nur geringere Umsätze, sondern auch höhere Abschriften und höhere Lagerbestände durch "Altware" sein. Wir wirken diesem Risiko unter anderem durch eine erhöhte Zahl von sogenannten "Never out of stock items", die ganzjährig getragen werden können, entgegen. Kundenrisiken Abhängigkeiten zu einzelnen unserer Handelspartner bestehen nicht und werden auch bewusst vermieden. 4.3. Unternehmensstrategische Risiken Markenimage Der hohe Qualitätsstandard und die gute Passform unserer am Trend orientierten Mode bilden die Grundlage für unser Markenimage. Eine klare Vermittlung des Markenimages und eine eindeutige Markenpositionierung und damit verbunden eine klare Abgrenzung der Marken innerhalb des Portfolios unterstützt die positive Wahrnehmung unserer Produktwelt bei unseren Handelspartnern. Produktionsrisiken Die Einhaltung von Menschenrechten und Sozialstandards und faire Löhne ist für uns ein unabdingbares Muss bei der Auswahl unserer Produzenten. Trotzdem können Zulieferer und deren Subunternehmer gegen unsere Standards verstoßen. Durch regelmäßige, persönliche Überprüfungen vor Ort bei unseren Lieferanten und durch externe Partner, versuchen wir dieses Risiko zu mindern. 4.4. Finanzwirtschaftliche Risiken Währungsrisiken Wir begegnen Wechselkursrisiken mit Kurssicherungsgeschäften. Zinsänderungsrisiken Die globale Zinsentwicklung wird von uns aufmerksam verfolgt und mit entsprechenden Maßnahmen begleitet. Forderungsausfallrisiko/Länderrisiken Die Bonität und Zahlungsfähigkeit unserer Kunden wird von uns umfassend geprüft. Trotzdem kann es zu verspäteten Zahlungen oder gar Forderungsausfällen kommen. Um dem entgegen zu wirken, ist unser Forderungsbestand kreditversichert. Bei unzureichender Kreditversicherung verlangen wir Vorkasse. 4.5. Leistungswirtschaftliche Risiken Beschaffungsrisiko Lieferungen von Roh- und Handelswaren können mit Risiken hinsichtlich Preisen, Qualitäten und Lieferterminen behaftet sein. Auf den Rohstoffmärkten hat sich die starke Nachfrage der vergangenen Jahre auf ein handhabbares Maß normalisiert. Durch eine Optimierung bei der Auswahl qualifizierter Lieferanten, deren Stärken und Schwächen durch z.T. langjährige Zusammenarbeit bekannt sind, kann dieses Risiko gemindert, aber nicht ausgeschlossen werden. Die Preise auf allen Beschaffungsmärkten werden von uns intensiv beobachtet, um eine günstige Versorgung zu sichern. Lagerrisiko Die Beherrschung des Lagerrisikos spielte in 2012 eine bedeutende Rolle in der Modeindustrie. Für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Handel ist die Lieferfähigkeit wichtig. Dennoch achten wir darauf, dass unser effektiver Lagerbestand eine relative Größe des Umsatzes nicht übersteigt. Logistikrisiken Nicht termingerechte Lieferung von Waren durch Verzögerung bei Transport, Auslieferung oder falscher Aufbereitung und Kommissionierung der Waren können ebenfalls zu Belastungen der Umsatz- und Ertragssituation führen. Um diese Risiken zu minimieren haben wir sachkundige Aufbereitungs- und Logistikunternehmen beauftragt, die von uns permanent überwacht und gesteuert werden. Rechtliche Risiken Sind derzeit nicht erkennbar. Informationstechnische Risiken Im IT-Sektor ist es unerlässlich, stets über aktuelles Know-How zu verfügen. Daher haben wir in 2013 weitere Investitionen in die Weiterentwicklung unseres, in 2010 grundlegend erneuertes ERP-System, getätigt. Um Risiken der Systemunterbrechung, des Datenverlustes und der unberechtigten Zugriffe zu reduzieren, werden unsere Netzwerke ständig überwacht. Wir haben Sicherungs- und Schutzsysteme implementiert, um dem Verlust und dem Missbrauch von Daten entgegenzuwirken. Dank an die Mitarbeiter Koenig Leatherwear GmbH lebt von den Menschen die in den Unternehmen arbeiten und ihre Leistung mit Leidenschaft und Loyalität erbringen. Wir sind stolz, dass wir uns auf die Treue dieser Mitarbeiter verlassen können. Die Geschäftsleitung bedankt sich bei allen Mitarbeitern für ihr großes Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr. 5. Prognosebericht Gesamtwirtschaftlicher Ausblick Die deutsche Wirtschaft ist wieder auf Kurs. Die weiter steigenden Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass die Staatsschuldenkrise kaum noch eine Rolle spielt. Dennoch dürfte die deutsche Wirtschaft nicht die Wachstumsraten vergangener Aufschwünge erreichen, da die Weltwirtschaft nur verhalten zulegen wird (Spiegel online). Die Wirtschaft im Euroraum arbeitet sich zwar langsam aus der Krise. Eine kräftige Erholung ist aber weiterhin nicht zu erwarten. Getrübt wird der Konjunkturausblick vor allem durch die wirtschaftlichen Probleme in Italien, Frankreich und besonders Russland durch der Krise auf der Krim und den schwachen Rubel. Die Inflationsrate dürfte in den nächsten Monaten weiter fallen (Gesamtverband Textil + Mode 2.2014). Branchenausblick Aufgrund der robusten Arbeitsmarktsituation, höheren Tarifabschlüsse und den wenig verlockenden Anlagezinsen könnte sich in Deutschland das Konsumklima leicht positiv entwickeln. Bei normalem Wetterverlauf könnte die Branche mit einem Umsatzplus von 1-2% rechnen. Dennoch wird der Wettbewerb in der Branche hart bleiben. Zudem besteht die Gefahr, dass Konjunktur- und Wetterschwankungen den Trend schnell ändern, auch wenn die volkswirtschaftlichen Institute für 2014 dies derzeit nicht sehen (Handelsblatt). Koenig Leatherwear GmbH 2013 Solides, nachhaltiges und profitables Wachstum nach Restrukturierung ist das Ziel für unsere mittelfristige Unternehmensentwicklung. Dies soll mit folgenden strategischen Maßnahmen erreicht werden: - Wachstum im eCommerce - Wachstum im Depotgeschäft - Steigerung des Exportanteils vor allem in den Märkten Frankreich, Italien, Spanien, Skandinavien, Österreich - Kostenführerschaft in Beschaffung und logistischen Prozessen - Steigerung der Vertriebsqualität Wir befinden uns in der Restrukturierung unserer gesamten Unternehmensprozesse und haben auf diesem Weg bereits große Erfolge verzeichnet. Diesen Weg werden wir in 2014 konsequent weitergehen um den Turnaround zu schaffen. Wir rechnen 2014 mit geringerem Umsatz bei prozentual verbessertem Rohertrag.
Wiesbaden, im März 2014 Florian W. Koenig, Geschäftsführer Nina Koenig, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Koenig Leatherwear GmbH, Wiesbaden, ist nach den Vorschriften der §§ 266 ff. und 275 ff. HGB aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches gemäß §§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB aufgestellt. Mitzugehörigkeitsvermerke Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 2.829.409,09 beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit Euro 155.309,44. Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst. Die Anpassung bestand aus folgenden Maßnahmen: Der im Vorjahr als Verbindlichkeit gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht ausgewiesene Betrag von Euro 178.013,90 wurde umgegliedert in die Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss 2013 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im wesentlichen ist hierzu aufzuführen: Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs und Bewertungsmethoden angewendet. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu zwei Jahren) bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare bzw. degressive Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen zwei und vierzehn Jahren) bewertet. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten in 2008 und 2009 Euro 150,00 aber nicht Euro 1.000,00 übersteigen, wurden nach den in diesen Jahren geltenden steuerlichen Regelungen Sammelposten gebildet. Die Sammelposten werden linear über 5 Jahre aufgelöst. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter, mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in 2013 bis Euro 410,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Sofortabschreibung wird im Anlagenspiegel als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 4% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungen betreffen zeitliche Abgrenzungen. Das Eigenkapital lautet auf Euro. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 1 HGB). Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2013 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro € 70.270,04 sind durch eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sicherungsübereignung des Warenlagers gesichert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Haftungsverhältnisse, aus der Bestellung von Bürgschaften für verbundene Unternehmen werden hier i.H. des zum Bilanzstichtag valutierten Betrages ausgewiesen: Euro 77.154,64 Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: ingesamt mtl. Euro 46.493,64 Gewinn- und Verlustrechnung Von der Vereinfachungsregelung gem. § 276 Satz 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 605,20 (2012: Euro 211,33). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag für das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belaufen sich auf Euro 0,00. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresfehlbetrag in laufender Rechnung vorzutragen. Sonstige Pflichtangaben Organe der Gesellschaft Geschäftsführer: Florian W. Koenig, Kaufmann, Wiesbaden Nina Koenig, Dipl. Kauffrau, Wiesbaden (seit 11.07.2013) Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführer Die Befreiungsvorschrift für die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde angewandt. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zugunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet: Verrechnungskonto Herr Koenig Euro 1.431,00 Es handelt sich um ein Kontokorrentkonto, das unverzinslich und ungesichert ist und der gesetzlichen Kündigungsfrist unterliegt. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern besteht die nachfolgende Forderung: Sachverhalte Betrag Koenig Grundstücks GmbH & Co. KG 248,95 Euro Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 40 (ohne Auszubildende)
Wiesbaden, den 31. März 2014 Florian W. Koenig Nina Koenig Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2014 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenen Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gesellschaft Koenig Leatherwear GmbH 65189 Wiesbaden für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanzund Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Lohr am Main, den 06. Juni 2014 Dipl.-Finanzwirt (FH) Ludwig Emrich, Wirtschaftsprüfer |
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