Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
K-Park Energie GmbHLiquidiert
67061 Ludwigshafen am Rhein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Kercher seit 29.12.2009 | Geschäftsführer |
Karl Heinz Weingarten seit 30.10.2008 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
K-Park Energie GmbHLudwigshafen am RheinJahresabschluss zum 31.12.2011Lagebericht 31.12.2011Geschäftsverlauf Die Geschäftstätigkeit der K-Park Energie GmbH (K-Park) ist die Dampf- und Energieproduktion sowie deren Vertrieb. Hierfür stehen eine Bestandsanlage (Erdgaskessel) von der DuPont de Nemours (Deutschland) GmbH (DuPont) und die Neuanlagen (Biomasse Heizkraftwerk BMHKW und KWK-Anlage) zur Verfügung. Das Geschäftsjahr 2011 ist das neunte Betriebsjahr und geprägt vom laufenden Schiedsgerichtsverfahren. Das im Jahr 2009 nach einem Rückbrand faktisch vom Werksleiter von DuPont unter Verweis auf Sicherheitsgründe stillgelegte BMHKW wurde entgegen der Erwartungen auch im Jahr 2011 nicht wieder angefahren. Gemäß bestehendem Energielieferungsvertrag zwischen DuPont und K-Park (derzeit nach Auffassung von DuPont gekündigt) erfolgt die Bedienung der Kraftwerksanlagen durch DuPont mit eigenem Personal. DuPont verweigert jedoch nach wie vor das Wiederanfahren. Da sich DuPont weiterhin weigerte, die gemäß vertraglicher Vereinbarung fälligen Zahlungen zu leisten und weitere vertragliche Pflichten zu erfüllen, übte die K-Park im Oktober 2010 ihre Rechte zur Liefereinstellung und Zurückbehaltung aus. Damit wurde auch die KWK-Anlage stillgelegt. Daraufhin hat DuPont den Energielieferungsvertrag gekündigt. K-Park hat dieser Kündigung widersprochen. Die Gesellschaft besitzt keine eigenen Anlagen, sondern nutzt Anlagen der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein. Im Berichtszeitraum hatte die K-Park neben der Geschäftsführung noch einen Mitarbeiter, dessen Vertrag im Dezember 2011 ausgelaufen ist. Für die Gesellschaft entwickelte sich das Geschäftsjahr aus Sicht der Geschäftsführung nicht zufriedenstellend. Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 2.572 (i. Vj. TEUR 16.118). Der Materialaufwand betrug TEUR 140 (i. Vj. TEUR 7.932). Die Veränderungen bei den Umsatzerlösen zum Vorjahr sind im Wesentlichen auf den Anlagenstillstand der BMHKW und KWK-Anlage zurückzuführen. Die auflaufenden Kosten inkl. der von K-Park zu zahlenden Contractingrate werden weiterhin gemäß dem gültigen Energielieferungsvertrag an DuPont berechnet. Der Materialaufwand hat sich wegen der stehenden Anlagen um TEUR 7.791 vermindert. Die Materialaufwandsquote, die das Verhältnis des Materialaufwands zu den Umsatzerlösen darstellt, beträgt in 2011 5 % (i. Vj. 49 %). Diese Kennzahl ist im laufenden Jahr auf Grund der stehenden Anlagen wenig aussagefähig. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich im laufenden Jahr um TEUR 5.694 auf TEUR 2.786 im Wesentlichen auf Grund der geringeren Einzelwertberichtigungen auf Forderungen. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 387 (i. Vj. TEUR 44) ab. Finanzlage Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -142 (i. Vj. TEUR -1.284). Maßgeblich für die Entwicklung sind die Weigerung von DuPont, die von K-Park gestellten Jahresrechnungen bzw. Nachforderungen 2006 bis 2010 vollständig zu begleichen und die Abschlagsrechnungen 2011 zu bezahlen. Durch den fehlenden Zahlungseingang von DuPont und weitere Aufwendungen von K-Park für die Konservierung der stehenden Anlagen, wurde die Liquidität der K-Park belastet. Die PFALZWERKE AKTIEN-GESELLSCHAFT hat der K-Park eine Kreditlinie von 2.200 TEUR zur Verfügung gestellt, die zum 31. Dezember 2011 in Höhe von TEUR 1.650 in Anspruch genommen wurde. Der Zinssatz beträgt 4,00 % p. a. Mit Hilfe der Betriebsmittellinie soll die kurz- und mittelfristige Liquiditätslage der Gesellschaft unterstützt werden. Bis zum Ende der Schiedsverfahren ist eine weitere Verschlechterung der Finanzlage zu erwarten. Vermögenslage Die Aktivseite ist geprägt durch den hohen Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (89 % der Bilanzsumme) aus Nachforderungen gegen einen Großkunden aus Vorjahren sowie dem Geschäftsjahr. Dem stehen auf der Passivseite hohe Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber (91 % der Bilanzsumme). Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Gesellschaft nicht in der Lage, die planmäßige Zahlung der Contractingraten an die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT im kommenden Jahr zu gewährleisten. Die Entwicklung der Vermögens- und Ertragslage wird maßgeblich beeinflusst von dem Ausgang des Schiedsverfahrens. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten. Risiken und Chancen Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein, eingebunden. Danach werden mögliche Risiken regelmäßig identifiziert und bewertet sowie, wenn möglich, entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Die aktuelle Risikolage wird schriftlich und mündlich durch eine eigens für Großprojekte und Gesellschaften der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH, Ludwigshafen am Rhein, einberufene Projektgruppe abgefragt. Das wesentliche bestandsgefährdende Risiko liegt in der strittigen Vertragsauslegung zwischen der K-Park und dem alleinigen Kunden DuPont. Der Ausgang des laufenden Schiedsverfahrens ist nicht zuletzt wegen der Höhe der streitigen Beträge für die Jahre 2006 bis 2010 von großer Bedeutung für den Fortbestand des Unternehmens. Ein dauerhafter Stillstand der Anlagen kann neben dem Ausfall von Umsätzen zu Schäden an der Anlage und zur Nichteinhaltung der Zahlung der Contractingraten an die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT führen. Ausblick Auf Grund der derzeitigen Geschäftssituation ist keine Verbesserung des Jahresergebnisses zu erwarten. Trotz eines nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags liegt keine insolvenzrechtliche Überschuldung vor, da die K-Park nachhaltig durch die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT unterstützt wird und insoweit von der Unternehmensfortführung ausgegangen werden kann. Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT steht dafür ein, dass die K-Park in der Lage ist, alle Verbindlichkeiten zu erfüllen und über ausreichend liquide Mittel verfügt, um ihren Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hängt im Wesentlichen von dem Ausgang der juristischen Verfahren mit DuPont bezüglich der Dampfrechnungen ab. DuPont ist derzeit nicht bereit, den Regelbetrieb wieder aufzunehmen und hat den Vertrag gekündigt. K-Park hat der Kündigung widersprochen. Das Ergebnis des Schiedsgerichtsverfahrens wird das Geschäftsergebnis maßgeblich bestimmen. Unter der Prämisse einer andauernden Konservierung der Anlagen, d. h. eines weiteren Anlagenstillstands, wird sich der Jahresfehlbetrag in den kommenden Jahren fortschreiben. Eine deutliche Abweichung von dieser Planung kann sich ergeben, wenn die Planungsprämissen nicht eintreten. Parallel dazu strebt die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT einen Verkauf der Gesamtanlagen an. Bisher ist ein Verkauf der Anlagen an der erforderlichen Zustimmung von DuPont zu einem neuen Liefervertrag mit dem Erwerbsinteressenten gescheitert. Ein Verkauf der Anlagen in Teilen ist möglich und wird zurzeit rechtlich geprüft. Auf Grund der oben erwähnten Entwicklungen können wir derzeit keine detailliertere Prognose der Ergebnisentwicklung für die Folgejahre vorlegen.
Ludwigshafen am Rhein, den 1. März 2012 K-Park Energie GmbH Karl-Heinz Weingarten Thomas Kercher Bilanz 31.12.2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung 31.12.2011
Anhang 31.12.2011(1) Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der K-Park Energie GmbH, Ludwigshafen am Rhein, ist nach den maßgeblichen Vorschriften des dritten Buchs des HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederungs-, Ausweis- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren unter Anwendung des in § 275 Abs. 2 HGB vorgesehenen Gliederungsschemas aufgestellt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend der in § 266 HGB gesetzlich vorgeschriebenen Form. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und unter Zugrundelegung ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen werden pro rata temporis ermittelt. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden über fünf Jahre linear, die übrigen (Anschaffungskosten bis EUR 150,00) im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Die flüssigen Mittel, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zu Grunde liegenden Verpflichtungen zu erfüllen. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. (3) Anlagevermögen Zusammensetzung und Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind aus der unten dargestellten Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ersichtlich. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011
(4) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Die Position beinhaltet den Holzvorrat, sonstige Betriebsmittel und Ersatzteile. (5) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Auf Grund des erwarteten Ausgangs eines anhängigen Schiedsverfahrens bezüglich strittiger Forderungen gegen einen Großkunden, steht dem signifikanten Anstieg des Bruttoforderungsbestands eine entsprechende Erhöhung der vorgenommenen Einzelwertberichtigungen gegenüber. (6) Sonstige Vermögensgegenstände
Gegen die KBG besteht eine Forderung auf Rückzahlung von geleisteten Vorschüssen gemäß Betriebsführungsvertrag in Höhe von EUR 2.746.578,22 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen wurden einzelwertberichtigt, da auf Grund der Insolvenz und der vorliegenden Kenntnis über deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht mehr mit der Einbringung gerechnet werden kann. (7) Guthaben bei Kreditinstituten Das ausgewiesene Guthaben besteht auf dem Girokonto bei der Deutsche Bank AG, Filiale Mannheim. (8) Rechnungsabgrenzungsposten Bei dem Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Vorauszahlungen für Maschinenversicherungen und Betriebsunterbrechungsversicherungen. (9) Eigenkapital Das Stammkapital beträgt zum Jahresende EUR 50.000,00 und ist vollständig eingezahlt. Gesellschafter ist die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH, Ludwigshafen am Rhein (100 %). Durch den Jahresfehlbetrag 2011 in Höhe von EUR 386.758,61 erhöht sich die Position "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" auf EUR 1.111.182,90. Aufgrund der bestehenden positiven Unternehmensfortführungsprognose wegen der von der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein gewährten Patronatserklärung liegt keine rechtliche Überschuldung vor. Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT steht danach dafür ein, dass die K-Park Energie GmbH ("K-Park") in der Lage ist, alle Verbindlichkeiten zu erfüllen und über ausreichend liquide Mittel verfügt, um ihren Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. (10) Sonstige Rückstellungen
Die Rückstellungen für den sonstigen Bereich betreffen Jahresabschlusskosten. Die Rückstellung für ausstehenden Rechnungen entfällt im Wesentlichen auf Aufwendungen im Zusammenhang mit dem laufenden Schiedsverfahren. (11) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert. (12) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen wie im Vorjahr gegenüber der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein, und sind innerhalb eines Jahres fällig. Sie entfallen im Wesentlichen auf die Inanspruchnahme gewährter Kreditlinien sowie Lieferungen und Leistungen. (13) Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen gegenüber dem Finanzamt Ludwigshafen, betreffen Umsatzsteuer und Lohnsteuer und sind innerhalb eines Jahres fällig. (14) Umsatzerlöse
In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erlöse in Höhe von EUR 53.822,00 enthalten. (15) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 245.490,36 enthalten. (16) Materialaufwand
Die Entwicklung des Materialaufwandes ist geprägt durch die derzeitige Stilllegung des Biomasse-Heizkraftwerks. (17) Personalaufwand
Die Gesellschaft beschäftigte neben den Geschäftsführern im Jahresdurchschnitt einen Mitarbeiter (Vorjahr zwei Mitarbeiter). (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(19) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus einem Contracting- bzw. Leasingvertrag mit der PFALZWERKE AKTIENGESELL-SCHAFT, Ludwigshafen am Rhein, mit einer Laufzeit von 15 Jahren beginnend mit dem 1. Januar 2005 besteht eine Verpflichtung in Höhe von TEUR 2.107 pro Jahr. Mit dem Vertrag wird die langfristige Verfügbarkeit der Anlage gesichert. (20) Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG Im Jahr 2011 wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen der K-Park Energie GmbH, Ludwigshafen am Rhein, getätigt: Pacht einer Energieversorgungsanlage (Biomasse-Heizkraftwerk), juristische und sonstige Dienstleistungen (insgesamt T€ 77), sowie Inanspruchnahme von zwei Kreditlinien von der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT (T€ 3.111) und Zinsaufwendungen hierauf (T€ 60). (21) Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Geschäftsführer sind: Herr Dipl.-Ing. Karl-Heinz Weingarten, Pulheim Herr Thomas Kercher, Mutterstadt Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird auf Grund des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (22) Verwendung des Jahresergebnisses Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 386.758,61 wird auf neue Rechnung vorgetragen. (23) Abschlussprüferhonorare Die Angaben zu den Honoraren der Abschlussprüfer erfolgen im Konzernabschluss der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein. (24) Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH, Ludwigshafen am Rhein, die wiederum ein verbundenes Unternehmen der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein, ist. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der PFALZWERKE AKTIENGESELL-SCHAFT einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Ludwigshafen am Rhein, den 1. März 2012 K-Park Energie GmbH Karl-Heinz Weingarten Thomas Kercher Bestätigungsvermerk 31.12.2011Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der der K-Park Energie GmbH, Ludwigshafen am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt. Pflichtgemäß weisen wir darauf hin, dass der Fortbestand der Gesellschaft durch Risiken bedroht ist, die im Lagebericht dargestellt sind. Dort ist ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der unveränderten finanziellen Unterstützung durch die Konzernmutter abhängig ist.
Mannheim, den 9. März 2012 PricewaterhouseCoopers
Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer ppa. Andreas Hellwig Wirtschaftsprüfer |
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