Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 881
Vorher
Trifolio-M GmbH, Herstellung und Vertrieb hochreiner Biosubstanzen
Eingetragen
9.8.1985
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Gegenstand
Erforschung, Herstellung und Vertrieb von Biosubstanzen und deren Anwendung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Freier
seit 4.3.2020
Prokura
Maxi Helene Mattern
seit 19.2.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jenny Kleeberg
seit 19.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

Daten zu Gesellschaftern mit Minderheitsbeteiligung (natürliche Personen) sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Beteiligungen

NameAnteil
24.24%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trifolio-M GmbH

Lahnau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der Trifolio-M GmbH Herstellung und Vertrieb hochreiner Biosubstanzen, Lahnau

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Trifolio-M GmbH produziert und verkauft Produkte auf Basis natürlicher Wirkstoffe für den biologischen Pflanzenschutz und als biologische Biozide. Im Fokus stehen dabei sowohl Wirkstoffe, welche aus Pflanzenmaterial gewonnen werden, als auch Pheromone. Die Wirkstoffe werden entweder am Ort der Rohstoffquelle produziert oder über Dienstleister in Deutschland. Die Formulierung wird selbstständig am Firmenstandort durchgeführt. Der Verkauf findet in dem Segment Pflanzenschutz über Vertriebspartner statt, im Bereich Biozid wird sowohl mit Partnern als auch mit dem direkten Vertrieb gearbeitet. Parallel dazu wird kontinuierlich an neuen Produkten gearbeitet und bestehende Produkte werden optimiert. Stets werden weitere Kooperationen anvisiert, um mögliche Potentiale zu erkennen und zu nutzen.

Ziel ist es, insbesondere den europäischen Markt mit attraktiven Produkten dieser Art zu versorgen, und auch darüber hinaus langfristig Märkte zu etablieren. Mit langfristigen, weltweit bestehenden Partnerschaften gelingt es so, eine sehr hohe Produktqualität sicher zu stellen, wobei Zuverlässigkeit und Transparenz wichtige Schlüsselkriterien sind.

Die wachsende Nachfrage nach alternativen Pflanzenschutzmitteln begünstigt die Marktposition und bietet wachsende Chancen, allerdings bestehen aktuell kaum anwendbare Regularien zur Zulassung von biologischen Produkten, weshalb eine genaue zeitliche Planung schwer umzusetzen ist.

Der Geschäftssitz von Trifolio-M befindet sich in Lahnau.

Gesellschafter der GmbH sind zu Beginn des Jahres 2022 Dr. Hubertus Kleeberg (bis 18.11.2022), Jenny Kleeberg, Dr. Christian Kleeberg, Maxi Helene Mattern, Ina Charlotte Kleeberg und Dr. Katja Ulrike Kleeberg.

Geschäftsführer sind Dr. Hubertus Kleeberg, Jenny Kleeberg, Ina Charlotte Kleeberg und Maxi Helene Mattern. Als Prokurist ist zudem Alexander Freier-Kleeberg Teil der Unternehmensleitung.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der biologische Pflanzenschutz erlebt neben den steigenden Rückfragen ebenfalls durch die Politik Rückenwind. Die im Europaparlament diskutierte SUR soll hier zukünftig Weichen stellen, als Folge des Green Deals. Weiterhin sind stetig diskutierte nationale Regelungen antreibend.

Eine Reduktion der konventionellen Pflanzenschutzmittel um 15% stellt sich hier bspw. Deutschland als Ziel.

Auf der anderen Seite stehen immer weniger chemisch-synthetisch hergestellte Wirkstoffe und Produkte für die Landwirtschaft zur Verfügung, reguliert durch die zulassende Behörde. Auch hier ist der Ruf nach umweltfreundlichen Alternativen ausschlaggebend. Andererseits sind die Behörden immer noch in der Bringschuld, geeignete Regularien zur Zulassung pflanzlicher Extrakte für den Pflanzenschutz bereit zu stellen. Dies bedeutet, dass eine realistische Einschätzung von Markteintritten nicht möglich ist. Ebenso wird der Druck seitens der chemisch-synthetischen Hersteller immer größer, biologische Produkte verschärft zu regulieren.

Dahingegen ist der Biozid Markt mit der Anwendung gegen den Eichenprozessionspinner rückläufig. Die Kommunen geben anders als zu Beginn des Auftretens des Schädlings weniger Geld zur Bekämpfung dessen aus und greifen hier vermehrt auf nachgelagerte Aktionen zurück (wie Nestabsaugung etc.) anstelle von protektiven Anwendungen.

Die Produktherstellung und der Bezug der Rohmaterialien wiederum sind abhängig von klimatischen Bedingungen und somit natürlichen Schwankungen unterworfen. Zu Ende des Jahres 2022 wurde deutlich, dass sich im kommenden Jahr ein absoluter Tiefstand bzgl. der Verfügbarkeit der Neemkerne abzeichnen wird. Heftige Monsun Ereignisse haben dazu geführt, dass in der Erntesaison 2022 (welche das Rohmaterial für 2023 liefert), weder die gewohnte Menge noch die gewohnte Qualität der Kerne zur Verfügung gestellt werden kann. Einfluss auf dessen Verfügbarkeit nimmt auch ein funktionierendes Transport- und Zahlungssystem - deren Existenz mittlerweile ebenfalls nicht selbstverständlich sind.

Covid19 hat nicht nur in Europa seine Spuren hinterlassen. Neben erschwerten Verfügbarkeiten von Verpackungsmaterial und anderen Betriebs- und Produktionsmitteln erfährt der Markt einiger Rohmaterialien starke Veränderungen. Hier ist es von großer Bedeutung, flexibel auf Geschehnisse zu reagieren und leider auch preisliche Umbrüche abfedern zu können.

Der Krieg in der Ukraine hatte bisher keine direkten Auswirkungen auf das Geschäftsgeschehen, wobei erwartet wird, dass bei gleichbleibender politischer Situation sich der Absatz in den Märkten zumindest kurzfristig verringert, was wie folgt begründet wird:

- Die gestiegenen Ausgaben der Nebenkosten (Gas- und Strompreise) führen in einigen Fällen zu einer verringerten Bereitschaft, höhere Preise für biologisch erzeugte Lebensmittel auszugeben.

- Die gestiegenen Strompreise in den Niederlanden führten zu einem lukrativen Nebenerwerb einiger Gewächshausbetreiber. Diejenigen, die sich noch rechtzeitig über einen längeren Zeitraum einen guten Preis sichern konnten, können nun ihren "günstig" eingekauften Strom selbst verkaufen, womit mehr und einfacher Geld verdient werden kann als mit der Pflanzenzucht. Dies führt zu reduzierten Mengen an benötigten Pflanzenschutzmitteln.

- Ebenso war bisher Russland einer der Hauptabnehmer von Zierpflanzen, dies kann nun langfristig nicht mehr angenommen werden.

Immer deutlicher zeichnet sich zudem eine Problematik in der Verfügbarkeit von Arbeitskräften ab. Neben der steigenden finanziellen und freizeitlichen Vorstellung der Arbeitnehmer fehlt es an Fachpersonal im Bereich der Zulassung aber auch im Labor. Zu befürchten ist, dass weitere Bereiche folgen.

b) Geschäftsverlauf

Trotz aller Widrigkeiten konnte in 2022 ein weiteres Verkaufshoch erreicht werden. Ebenso konnten weitere Gesellschaftsanteile an den polnischen und deutschen Partnerunternehmen erworben werden.

Die Dossier Einreichungen zum Wirkstoffrenewal für das Pflanzenschutzmittel konnte nach vielen Verschiebungen platziert werden, wodurch sich die Investitionen im Bereich Zulassung stark fokussiert haben.

Wie erwartet konnten die Umsätze in den Niederlanden nicht gehalten werden, allerdings ist die Entwicklung in Osteuropäischen Ländern sehr positiv zu vermerken.

Die im Vorjahr erwarteten Planwerte sind somit eingetreten.

Das allgemeine Geschäftsklima im Geschäftsjahr 2022 war durchwachsen. Dem allgemeinen wirtschaftlichen Abwärtstrend mit einhergehender Materialverknappung ist das Unternehmen erwartungsgemäß gefolgt.

3. Lage des Unternehmens

a) Vermögenslage

31.12.2022 31.12.2021 Veränderungen
TEUR % TEUR % TEUR %
Langfristiges Vermögen 5.368 33,8 4.974 41,7 394 7,5
Kurzfristiges Vermögen 10.494 58,2 6.940 58,3 3.556 51,2
Gesamtvermögen 15.866 100 11.914 100 3.952 33,2
Eigenkapital 10.517 90 10.720 90 -203 -1,9
Fremdkapital 5.349 10 1.194 10 4.155 348
Gesamtkapital 15.866 100 11.914 100 3.952 33,2

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 33% erhöht. Diese Erhöhung resultiert überwiegend aus der Zunahme der Vorräte (TEUR 3.134), der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.133), des Anlagevermögens (TEUR 394) sowie der sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 337). Gegenläufig wirkt sich die Reduzierung der Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen (TEUR -667) sowie der Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR -391) aus.

Die Erhöhung des Fremdkapitals resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.973) sowie der sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 375). Gegenläufig wirkt sich der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR -119) sowie der Rückstellungen (TEUR -74) aus.

Alle Verbindlichkeiten der Gesellschaft konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

b) Finanzlage

Die Veränderung der Finanzmittel sowie die Ermittlung der Ursachen zeigt die nachfolgende verkürzt dargestellte Kapitalflussrechnung:

2022 TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.086
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -101
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.376
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -391
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.182
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.791

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr 1.086 TEUR.

Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von TEUR -101. Dies ist im Wesentlichen die Folge von Investitionen in das Sachanlagevermögen (TEUR 260) sowie in das Finanzanlagevermögen (TEUR 315). Gegenläufig wirkten sich die Einzahlungen aus Beteiligungserträgen aus der Beteiligung an der Biofa AG (TEUR 458) sowie aus erhaltenen Zinsen (TEUR 16) aus Darlehen an Beteiligungsunternehmen aus.

Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr auf TEUR 1.376. Dieser setzt sich aus der Gewinnausschüttung (TEUR 1.250), den Tilgungen der Finanzkredite (TEUR 119) sowie der gezahlten Zinsen (TEUR 7) zusammen.

Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr eine Reduzierung des Finanzmittelfonds um -391 TEUR auf 1.791 TEUR.

Aufgrund der sehr guten Eigenkapitalquote und des steigenden Umsatzes sieht sich Trifolio in einer guten Finanzlage. Investitionen wurden 2022 insbesondere im Bereich der Zulassung getätigt (Studien für die Dossiererstellung).

Die Bankverbindlichkeiten konnten vollständig getilgt werden. Da nicht genau vorhergesagt werden kann, welche Kosten bzgl. der Zulassung auf Trifolio-M zukommen, werden vorerst keine weiteren großen Investitionen geplant.

c) Ertragslage

2022 2021 Veränderungen
TEUR % vom
TEUR
% vom
TEUR
%
Rohergebnis Rohergebnis
Rohergebnis 5.032,40 100,0 6.159,00 100,0 -1.126,60 -18,3
Personalaufwand 2.089 41,5 2.178,20 35,4 -89,2 -4,1
Abschreibung 181 3,6 163 2,7 18 11,0
Sonst. betriebliche Aufw. 1.938,30 38,5 1.893,50 30,7 44,8 2,4
Betriebsergebnis 823,7 16,4 1.924,30 31,2 -1.100,60 -57,2
Finanzergebnis 467,2 9,3 339,7 5,5 127,5 37,5
EE-Steuern 243,8 4,8 547 8,9 -303,2 -55,4

Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr im Wesentlichen durch die gestiegene Nachfrage an biologischen Pflanzenschutzmitteln vor dem Hintergrund steigender Nachfrage an biologisch erzeugten Lebensmitteln geprägt. Gegenläufige Entwicklung der Materialaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Aufwendungen der Rohstoffbeschaffung, die insbesondere bei Zulieferungen aus dem asiatischen Raum gestiegen sind.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt 1.290,9 TEUR.

Unter Berücksichtigung des positiven Finanzergebnisses in Höhe von 467 TEUR und den Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 244 TEUR ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von 1.047 TEUR, das um 670 TEUR unter dem Niveau des Vorjahres liegt.

Nach Berücksichtigung der sonstigen Steuern verbleibt ein Jahresergebnis in Höhe von 1.046 TEUR.

4. Prognose, Chancen- und Risikobericht

Die politischen Akteure scheinen sich Richtung grün zu bewegen. Immer deutlicher wird, dass der gesellschaftliche Trend auch hier nicht mehr ignoriert werden kann. (siehe Green Deal und Farm to Fork).

Für die kleinen Player im Bereich der Pflanzenschutzmittel ist es um so wichtiger, hier ihre Kompetenzen richtig auszuspielen. Sie haben viel Know-How und sind flexibel - zudem ist die Nähe zum Anwender ein großer Vorteil.

Es ist geplant, gemeinsam mit den bisherigen Partnern aus der Rohstoffzulieferung mehrere Standorte zu etablieren und die Kosten der Rohmaterialbeschaffung zu optimieren. Es wird mit den Partnern weiterhin daran gearbeitet, die Qualität des Rohmaterials zu optimieren. Für den Bezug von Rohstoffen aus dem Ausland bestehen unterschiedliche Auslegungsformen im Zoll- und Umsatzsteuerrecht. Strittige Punkte wurden teilweise im Verhandlungsweg geklärt, für verbleibende Restpunkte wird eine Klärung über den gerichtlichen Weg geprüft.

Risiken im Produktionsprozess bestehen durch verzögerte Lieferketten. Hier wird zusätzlich entweder mit alternativen Herstellern gearbeitet oder das Lager entsprechend aufgestockt. An der Versorgungsabhängigkeit wird mit Hochdruck gearbeitet.

Es bleibt zu hoffen, dass mit angemesseneren Zulassungsanforderungen für den biologischen Pflanzenschutz endlich eine Planungssicherheit in der Branche eingeführt werden kann. Die aktive Teilnahme an der Gestaltung dieser Anforderung wird mit Nachdruck verfolgt.

Aufgrund der nach wie vor bestehenden Exotenrolle im Pflanzenschutz- und Biozidbereich ist es nicht vorherzusehen, welche Auflagen, Einstufungen und Anforderungen seitens der Behörden in den kommenden Jahren gestellt werden. Sicher ist, dass die bestehenden Regularien nicht erfüllt werden können, die Behörden allerdings willens sind, kooperativ an individuellen Lösungen zu arbeiten. Es bleibt nach wie vor abzuwarten, wie lange das noch der Fall sein wird. Über die rege Teilnahme in entsprechenden Vereinen wird versucht, das Anliegen bei den Behörden und der Politik nahezulegen und zu bearbeiten.

Die Folgen für die Volkswirtschaft sind durch den militärischen Konflikt (Ukraine-Krieg) bisher schon von großer Tragweite. Neben potenziellen kriegerischen Gefahren sind die Bereiche Energie, Flüchtlinge, punktuelle Ressourcenknappheit, einhergehend mit zum Teil extrem steigenden Kosten nur einige Aspekte des am 24.02.2022 ausgebrochenen Krieges auf europäischem Boden.

Folgen und Konsequenzen für das Unternehmen sind derzeit nicht vollständig absehbar und hängen von vielen Faktoren ab. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es beschaffungsseitig zu deutlichen Preisanstiegen kommen wird.

Unter Berücksichtigung dieser Effekte rechnen wir trotzdem für 2023 mit einem gleichbleibenden Niveau der Gesamtleistung. Aufgrund des Kostendruckes ist von einem nicht unerheblichen Ergebnisrückgang auszugehen.

 

Lahnau, den 12. Juli 2024

gez. Jenny Kleeberg, Geschäftsführerin

gez. IM.A. Sc. Ina Charlotte Kleeberg, Geschäftsführerin

gez. Dipl.-Betriebswirtin (FH) Maxi Helene Mattern, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 5.368.295,59 4.973.966,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12,00 221,00
II. Sachanlagen 854.106,00 774.325,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.557,00 118.781,00
2. technische Anlagen und Maschinen 281.917,00 120.976,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 458.632,00 526.568,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.000,00
III. Finanzanlagen 4.514.177,59 4.199.420,50
1. Beteiligungen 4.514.177,59 4.199.420,50
B. Umlaufvermögen 10.441.988,43 6.895.582,13
I. Vorräte 5.292.418,00 2.158.593,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.358.373,00 2.554.566,93
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 243,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 243,73
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 95.294,89 762.439,24
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.263.078,11 1.791.883,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.791.197,43 2.182.422,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.195,57 44.821,59
Aktiva 15.865.479,59 11.914.370,22

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 10.516.306,84 10.720.409,05
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 10.490.742,25 10.694.844,46
davon Gewinnvortrag 9.444.845,46 8.978.288,83
B. Rückstellungen 427.427,00 500.951,00
C. Verbindlichkeiten 4.921.745,75 693.010,17
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 118.865,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 118.865,67
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 500.218,40 13.230,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 500.218,40 13.230,07
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.421.527,35 560.914,43
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.421.527,35 560.914,43
Passiva 15.865.479,59 11.914.370,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 5.127.022,63 6.158.982,05
2. Personalaufwand 2.089.243,03 2.178.180,20
a) Löhne und Gehälter 1.703.083,71 1.793.906,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 386.159,32 384.273,69
davon für Altersversorgung 43.392,57 39.009,16
3. Abschreibungen 181.004,11 162.985,64
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 181.004,11 162.985,64
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.033.094,86 1.893.500,42
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 14.116,90 1.935,60
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 457.720,00 343.290,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.488,17 2.498,67
davon Erträge aus Abzinsung 58,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.039,89 6.103,49
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 25,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 243.802,06 546.971,44
9. Ergebnis nach Steuern 1.047.046,85 1.717.029,53
10. sonstige Steuern 1.150,06 473,90
11. Jahresüberschuss 1.045.896,79 1.716.555,63
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.444.845,46 8.978.288,83
13. Bilanzgewinn 10.490.742,25 10.694.844,46

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Allgemeine Angaben zur Bilanzierung

Der Jahresabschluss der Trifolio-M GmbH zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gesellschaft firmiert unter Trifolio-M GmbH mit Sitz in Lahnau. Sie wird beim Amtsgericht Wetzlar unter HRB 881 im Handelsregister geführt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung des Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten, vermindert um die darin enthaltenen Vorsteuern, zwischen Euro 250,01 und Euro 800,00 wurden analog § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs, auf Grund der handelsrechtlichen Vereinfachungsregel, in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Unfertigen Erzeugnisse wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber dem Finanzamt Gießen in Höhe von TEUR 1.080,97 sowie gegenüber der Gemeine Lahnau in Höhe von TEUR 178,10 ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sind zum Nennwert angesetzt.

Zum Bilanzstichtag waren Rechnungsabgrenzungsposten, welche in künftigen Wirtschaftsjahren als Aufwand aufzulösen sind, auszuweisen.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Ferner wurden Preis- und Kostensteigerungen bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt, soweit sie hinreichend sicher waren. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins nach Maßgabe des Einzelbewertungsgrundsatzes abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden wurden mit dem Devisenkassamittelkurs nach § 256a HGB bewertet.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den angefügten Anlagenspiegel.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.036,46 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 26.036,46 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 509.061,02 7.443,69 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 312.959,06 214.603,23 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.016.770,10 38.528,19 10.804,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.000,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.846.790,18 260.575,11 10.804,59
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 4.199.420,50 314.757,09 0,00
Summe Finanzanlagen 4.199.420,50 314.757,09 0,00
Summe Anlagevermögen 6.072.247,14 575.332,20 10.804,59
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 26.036,46
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 26.036,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 516.504,71
2. technische Anlagen und Maschinen 8.000,00 535.562,29
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.044.493,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -8.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.096.560,70
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 4.514.177,59
Summe Finanzanlagen 0,00 4.514.177,59
Summe Anlagevermögen 0,00 6.636.774,75
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.815,46 209,00 0,00 0,00 26.024,46
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 25.815,46 209,00 0,00 0,00 26.024,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 390.280,02 12.667,69 0,00 0,00 402.947,71
2. technische Anlagen und Maschinen 191.983,06 61.662,23 0,00 0,00 253.645,29
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 490.202,10 106.465,19 10.804,59 0,00 585.862,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.072.465,18 180.795,11 10.804,59 0,00 1.242.455,70
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.098.280,64 181.004,11 10.804,59 0,00 1.268.480,16
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 12,00 221,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 12,00 221,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 113.557,00 118.781,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 281.917,00 120.976,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 458.632,00 526.568,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 8.000,00
Summe Sachanlagen 1,00 854.106,00 774.325,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 4.514.177,59 4.199.420,50
Summe Finanzanlagen 0,00 4.514.177,59 4.199.420,50
Summe Anlagevermögen 1,00 5.368.295,59 4.973.966,50

Angaben zu Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2022
Euro
2021
Euro
Forderungen 0,00 243,73
Verbindlichkeiten 500.218,40 13.230,07

Angabe zu Restlaufzeitvermerken der Forderungen

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 1.957,5 1.957,5 0,0
gegenüber beteiligten Unternehmen 95,3 95,3 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 1.305,6 1.305,6 0,0
Summe 3.358,4 3.358,4 0,0

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entwickeln sich wie folgt:

Entwicklung Stand 31.12.2022
Euro
Stand 31.12.2021
Euro
Versuchskosten 246.000,00 244.600,00
Tantiemen 46.777,00 82.097,00
Urlaubsansprüche 74.265,00 73.327,00
Überstunden von Arbeitnehmern 27.755,00 39.247,00
Jahresabschlusskosten 30.500,00 30.500,00
Rückstellungen Bonizahlungen 0,00 28.312,00
Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen 1.182,00 1.920,00
künftige Betriebsprüfungen 948,00 948,00
Summe der sonst. Rückstellungen 427.427,00 500.951,00

Angabe zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
davon größer 5 Jahre
TEuro
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0 0,0 0,0
(118,9) (118,9) (0,0) (0,0)
aus Lieferungen und Leistungen 4.372,1 4.372,1 0,0 0,0
(399,6) (399,6) (0,0) (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 549,7 549,7 0,0 0,0
(174,5) (174,5) (0,0) (0,0)
Summe 4.921,8 4.921,8 0,0 0,0
(693,0) (693,0) (0,0) (0,0)

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Weiterhin sind in den sonstige betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen (TEUR 4,1) und Einstellungen in die einzelwertberichtigten Forderungen (TEUR 10,7) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 31
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 27
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 4

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In den folgenden Jahren werden jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 186,3 erwartet.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Dr. Hubertus Kleeberg (bis 01.02.2023)
Weitere Geschäftsführer: Jenny Kleeberg, Kauffrau
Weitere Geschäftsführer: M.A. Sc. Ina Charlotte Kleeberg
Weitere Geschäftsführer: Dipl.-Betriebswirtin (FH) Maxi Helene Mattern

Der Unternehmensleitung gehören weiterhin an:

Prokurist: M. A. Alexander Freier-Kleeberg

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 462.072,24 Euro gewährt.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
Euro
Eigenkapital
Euro
Biofa AG, Münsingen (Deutschland) 24,273% 1.691.446,56 6.568.271,17

Nach § 286 (3) Satz 1 Nr. 2 HGB werden die Angaben zu drei Beteiligungen unterlassen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Am 24. Februar 2022 begann der Angriff der Russischen Föderation auf das Nachbarland Ukraine und führt zu einer völligen Neueinschätzung von Beziehungen auf politischer und kultureller Ebene in Europa.

Wie sich die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die in der Folge verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte insgesamt und abschließend auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich beurteilen.

Ebenso sind die Folgen des Nah-Ost-Konfliktes, welcher durch den Angriff der Hamas am 07. Oktober 2023 wieder zu steigenden Risikoaufschlägen und somit steigenden Preisen auf dem Weltwirtschaftsmarkt führte, nicht absehbar. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung war daher keine verlässliche Beurteilung möglich.

Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht im Chancen- und Risikobericht und im Prognosebericht.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB, sind nicht eingetreten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss i. H. v. 1.045.897,79 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Lahnau, den 12. Juli 2024

gez. Jenny Kleeberg

gez. IM.A. Sc. Ina Charlotte Kleeberg

gez. Dipl.-Betriebswirtin (FH) Maxi Helene Mattern

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Trifolio-M GmbH Herstellung und Vertrieb hochreiner Biosubstanzen, Lahnau

An die Trifolio-M GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Trifolio-M GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trifolio-M GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Gießen, den 12. Juli 2024

THEOBALD JUNG SCHERER AG WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Prof. Dr. Hubert Jung, Wirtschaftsprüfer

Sebastian Jung, Wirtschaftsprüfer

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