Fitnesshotline GmbH
Auerbach/Vogtl.
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
I.
Grundlagen des Unternehmens
1.
Geschäftsmodell des Unternehmens
Unser Unternehmen beschäftigt sich mit der
Entwicklung und dem Vertrieb von Sporternährung,
Nahrungsergänzungsmitteln sowie Fitnesszubehör
unter den eigenen Dachmarken "Best Body Nutrition" und
"Mammut Nutrition". Unsere gewerblichen
Vertriebsaktivitäten erstrecken sich auf die
Kanäle des Onlinehandels, des stationären
Groß- und Einzelhandels, den Bereich Fitnessstudio
sowie dem Export. Außerdem sind wir im
Privatkundengeschäft tätig. Unsere Leistungen
erbringen wir schwerpunktmäßig auf dem Inlands-
sowie dem EU Binnenmarkt und in geringerem Umfang in
Drittländern.
2.
Forschung und Entwicklung
Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die
Neu- und Weiterentwicklung von
Nahrungsergänzungsmitteln zur
bestmöglichen Unterstützung unserer Kunden bei
der Umsetzung Ihrer sportlichen Ziele. Dabei arbeiten wir
eng mit unseren Vorlieferanten zusammen. Wir betreiben
keine Grundlagenforschung im eigentlichen Sinn.
Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist
unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter.
II.
Wirtschaftsbericht
1.
Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Der Sporternährungsmarkt hat auch 2023 eine
weitere Ausweitung des Geschäftsvolumens verzeichnet.
Dabei ist insbesondere bei jungen Menschen ein Trend zum
Krafttraining und eine Renaissance des klassischen
Bodybuilding-Sports zu verzeichnen. Vor allem im Bereich
der sozialen Medien sind innerhalb kürzestes Zeit eine
Vielzahl an Fitness-Influencern entstanden, die sich mit
Trainingsroutinen sowie -methoden und Supplementierung
beschäftigen und dieses Wissen einem breiten Publikum
zur Verfügung stellen. Gerade unter jungen Nutzern
verfängt dies hervorragend, die Abonnentenzahlen der
großen Fitness-Influencer sowie der Zuspruch auf
Fachmessen wie der jährlichen Leitmesse FIBO zeichnen
hiervon ein eindrucksvolles Bild. Die Konsumenten
beschäftigen sich mehr denn je mit Maßnahmen zur
Optimierung ihrer Trainingsleistungen, was von einer
Fokussierung auf gesunde Nahrungsmittel und wirksame
Nahrungsergänzungsmittel begleitet wird. Hiervon hat
die Branche durch eine weitere Verbreitung der
Distributionskanäle profitiert. Gleichzeitig hat die
Angebotsdichte und der Wettbewerb innerhalb der Branche
weiter zugenommen, wobei ein zunehmendes Markenbranding und
die verstärkte Entwicklung von Eigenmarken im
Preiseinstiegs-Bereich zu verzeichnen sind. Wir begleiten
diese positive Entwicklung und bieten den Verbrauchern
unter unseren Dachmarken "Best Body Nutrition" und "Mammut
Nutrition" eine breite Auswahl moderner und effektiver
Supplements. Unsere Produkte zeichnen sich durch hohe
Rohstoffqualität und eine konsequente Nutzenstiftung
aus. Gleichzeitig treiben wir die Schärfung unseres
Markenimages voran.
2.
Geschäftsverlauf und Lage
Das Geschäftsjahr 2023 zeigte eine hohe, jedoch
nicht mehr auf dem Niveau des Vorjahres befindliche
Dynamik. Während der Preisauftrieb an den Märkten
etwas an Fahrt verloren hat, blieben die
Beschaffungsprobleme an den Rohstoffmärkten über
weite Teile des Jahres bestehen. Vor allem punktuell waren
hier Engpässe bei einzelnen Grundrohstoffen zu
verzeichnen, welche sich auf die Verfügbarkeit
mehrerer Artikel auswirkten. Gleichzeitig zeigte sich am
Markt eine deutliche Abschwächung der Nachfrage nach
Creatin, was zu erheblichen Angebotsüberhängen
geführt hat. Der "Hype" um Creatin-Produkte sollte
damit zunächst sein Ende gefunden haben.
Unsere Lieferenten bzw. Prodozenten verzeichneten
über weite Teile des Jahres eine hohe Auslastung nahe
der Kapazitätsgrenze, wodurch
Produktionspriorisierungen erforderlich erschienen.
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr einen
Jahresüberschuss in Höhe von 1.421,2 TEUR.
a) Ertragslage
Auch im Berichtsjahr konnten die
Vertriebsaktivitäten weiter ausgebaut und die
Umsatzerlöse zum Vorjahr deutlich gesteigert werden.
Dabei gelang es, die Preissteigerungen im
Beschaffungsbereich in den Verkaufspreisen durchzusetzen
sowie die Rohmarge leicht zu steigern. Hierdurch gelang es,
die Materialaufwandsquote um 1,6% zu senken. Im Ergebnis
konnte ein Rohergebnis in Höhe von 9.113,6 TEUR im
Geschäftsjahr erwirtschaftet werden.
Die Personalkosten sind im Geschäftsjahr
angestiegen, wobei die Steigerung durch die Zuwächse
im Umsatz und im Rohergebnis überkompensiert wurde.
Die Aufwands-Umsatzrelation zeigt sich daher zum Vorjahr
noch einmal deutlich verbessert. Die Abschreibungen auf
Sachanlagen reduzierten sich im Berichtsjahr um -26,9%. Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen als Folge des
gestiegenen Geschäftsvolumens im Berichtsjahr mit
28,0% zum Vorjahr an. Aufgrund der starken
Umsatzperformance zeigten sich dennoch eine so positive
Entwicklung, die zu einem Anstieg der Profitabilität
des Unternehmens führten.
Die Ertragslage des Unternehmens ist weiterhin als
stabil zu bezeichnen. Für das Jahr 2024 erwarten wir
Preissteigerungen im Rohstoffbereich, was zu einer
veränderten Ergebnissituation führen kann
b) Finanzlage
Die nachstehende Kapitalflussrechnung soll einen
Überblick über die Finanzlage der Gesellschaft im
Geschäftsjahr vermitteln:
Kapitalflussrechnung
|
|
2023
|
|
2022
|
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
|
Periodenergebnis
|
1.421
|
|
661
|
+
|
Abschreibungen auf
Gegenstände des Anlagevermögens
|
93
|
|
127
|
+/-
|
Zunahme / Abnahme der
Rückstellungen
|
-134
|
|
40
|
+/-
|
Abnahme / Zunahme der
Vorräte
|
-103
|
|
-1.382
|
+/-
|
Abnahme / Zunahme der
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
|
-413
|
|
164
|
+/-
|
Abnahme / Zunahme
anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
|
-103
|
|
1.028
|
+/-
|
Zunahme / Abnahme der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
|
-931
|
|
1.219
|
+/-
|
Zunahme / Abnahme
anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
|
-36
|
|
-195
|
-
|
Zinserträge
|
-2
|
|
-1
|
+
|
Zinsaufwendungen
|
4
|
|
36
|
-
|
Sonstige
Beteiligungserträge
|
-1
|
|
-1
|
+/-
|
Ertragssteueraufwand/-ertrag
|
583
|
|
274
|
-/+
|
Ertragssteuerzahlungen/-erstattungen
|
-162
|
|
-557
|
=
|
Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit
|
215
|
|
1.413
|
-
|
Auszahlungen für
Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen
|
-10
|
|
-10
|
-
|
Auszahlungen für
Investitionen in das Sachanlagevermögen
|
-57
|
|
-40
|
-
|
Auszahlung zur
Herstellung von Deckungsvermögen
|
0
|
|
0
|
+
|
Erhaltene Zinsen
|
2
|
|
1
|
+
|
Erhaltene Dividenden
|
1
|
|
1
|
=
|
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
|
-64
|
|
-48
|
-
|
Auszahlungen an
Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter
|
-204
|
|
-227
|
-
|
Auszahlungen aus der
Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten
|
0
|
|
-894
|
-
|
Gezahlte Zinsen
|
-4
|
|
-36
|
=
|
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
|
-208
|
|
-1.157
|
|
Zahlungswirksame
Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der
Cashflows)
|
-57
|
|
208
|
+
|
Finanzmittelfonds am
Anfang der Periode
|
851
|
|
643
|
=
|
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
|
794
|
|
851
|
Die Gesellschaft erwirtschaftete im
Geschäftsjahr 2023 einen Mittelzufluss aus laufender
Geschäftstätigkeit i. H. v. 215 TEUR. Nach
Einbeziehung des Mittelabflusses aus der
Investitionstätigkeit von -64 TEUR und des
Mittelabflusses aus der Finanzierungstätigkeit i. H.
v. -208 TEUR ergibt sich eine zahlungswirksame
Veränderung des Finanzmittelbestands von -57 TEUR im
Vergleich zum Vorjahr.
Die Gesellschaft verfügt insgesamt zum
Bilanzstichtag über einen positiven
Finanzmittelbestand von 794 TEUR (Vorjahr: 851 TEUR),
welcher dem Posten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben,
Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" entspricht.
Unsere Ausstattung mit liquiden Mitteln ist damit um -6,7%
im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
bestehen zum Stichtag nicht. Für die Deckung
zusätzlichen Kapitalbedarfs stehen uns Kreditlinien
unserer Banken zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen konnten trotz des Wachstums
im Geschäftsvolumen reduziert werden und belaufen sich
auf 1.872,9 TEUR. Sämtliche Verbindlichkeiten
können stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele
unter Ausnutzung von Skontierungsoptionen beglichen werden.
Das Finanzergebnis lag im Berichtsjahr bei -2,1 TEUR.
c) Vermögenslage
Die Vermögenslage unserer Gesellschaft wird in
der nachfolgenden Übersicht tabellarisch
zusammengefasst:
wesentliche Bilanzposten
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
%
|
Aktiva
|
|
|
|
|
Anlagevermögen
|
1.597,8
|
1.623,5
|
-25,7
|
-1,6
|
kurzfristige
Vermögenswerte
|
6.072,7
|
5.452,9
|
619,8
|
11,4
|
liquide Mittel
|
794,3
|
851,3
|
-57,0
|
-6,7
|
Bilanzsumme
|
8.464,8
|
7.927,7
|
537,1
|
6,8
|
Passiva
|
|
|
|
|
Eigenkapital
|
4.830,9
|
3.613,7
|
1.217,2
|
33,7
|
Sonderposten
|
663,2
|
689,5
|
-26,3
|
-3,8
|
Langfristiges
Fremdkapital
|
13,4
|
753,7
|
-740,3
|
-98,2
|
kurzfristiges
Fremdkapital
|
2.957,4
|
2.870,9
|
86,5
|
3,0
|
Bilanzsumme
|
8.464,8
|
7.927,7
|
537,1
|
6,8
|
Investitionen wurden im Geschäftsjahr nur im
moderaten Umfang zur Optimierung der Lagerkapazität
getätigt. Für das Geschäftsjahr 2024 sind
ebenfalls Investitionen, jedoch in geringem Umfang,
geplant. Überwiegend werden Ersatzinvestitionen ins
Auge gefasst. Die Vorräte sind aufgrund des positiven
Geschäftsverlaufs im Berichtsjahr leicht gestiegen.
Durch die Steigerung der Lagerumschlagshäufigkeit
konnte der Anstieg der Kapitalbindung jedoch
unterproportional zum Umsatzanstieg gehalten werden, sodass
das Unternehmen eine bessere Lagerperformance zeigt.
Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände
überdecken die kurzfristigen Verbindlichkeiten
vollständig.
Unsere Kapitalstruktur hat sich im Berichtsjahr
weiter verbessert. Die Eigenkapitalquote stieg um 33,7% auf
57,1% an.
3.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT und
Eigenkapitalrentabilität heran.
Das EBIT berechnen wir aus dem Jahresüberschuss,
bereinigt um die Steuern auf Einkommen und Ertrag, das
Finanzergebnis sowie das neutrale Ergebnis. Für die
Berechnung der Eigenkapitalrentabilität setzen wir die
Größen Jahresüberschuss und bilanzielles
Eigenkapital (ohne Sonderposten für Zuschüsse und
Zulagen) zueinander in Relation.
Das EBIT stellt sich im Geschäftsjahr wie folgt
dar:
|
|
|
2023
|
2022
|
Jahresüberschuss
|
|
|
1.421,2
|
661,0
|
Hinzurechnungen
außerordentliche Ereignisse (neutrales
Ergebnis)
|
|
|
-31,2
|
-10,4
|
Bereinigter Jahresüberschuss
|
|
|
1.390,0
|
650,6
|
Hinzurechnung Steuern
(Ertragssteuern)
|
|
|
583,2
|
273,5
|
EBT
|
|
|
1.973,2
|
924,1
|
Hinzurechnung Zinsen
(Finanzergebnis)
|
|
|
2,4
|
34,3
|
EBIT
|
|
|
1.975,6
|
958,4
|
Erfolg im operativen Bereich (Leistungsbereich)
= Operativer Gewinn
|
|
|
|
|
Das EBIT beträgt im Berichtsjahr 1.975,6 TEUR.
Im Vorjahr betrug dieses 958,4 TEUR. Die Verzinsung des
Eigenkapitals liegt im Berichtsjahr bei 41,7% nach 22,4% im
Vorjahreszeitraum. Das EBIT und die Eigenkapitalrendite
unterstreichen die gute wirtschaftliche Lage der
Gesellschaft.
4.
Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist
gut. Die Umsatzentwicklung ist steigend, die
Ergebnisentwicklung solide. Unser Finanzmanagement ist
darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der
Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der
Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft
verfügt grundsätzlich über einen solventen
Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige
Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skontierungsoptionen
gezahlt.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management
der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine
konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das
Liquiditätsrisiko betreibt das Unternehmen
tägliche Liquiditätsforecasts sowie eine
rollierende monatliche und jährliche
Liquiditätsplanung. Große
Handelsgeschäfte, welche im Rahmen der
Geschäftsplanung nicht berücksichtigt wurden,
werden vor deren Abschluss in einer separaten
Liquiditätsplanung betrachtet. Soweit bei finanziellen
Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken
erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen
vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken
verfügt das Unternehmen über ein adäquates
Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir
uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets
über die Bonität unserer Kunden. Zu den im
Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im
Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben
bei Kreditinstituten.
Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft
gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
III.
Zweigniederlassungsbericht
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft
nicht unterhalten.
IV.
Prognosebericht
Um die Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben,
werden wir auch zukünftig den Fokus unserer
Tätigkeiten auf den Ausbau der Vertriebskanäle
und dabei insbesondere auf den Bereich Export und
stationäre Shops sowie Apotheken legen. Darüber
hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der
Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die
voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die
Prognose der Entwicklung im Sporternährungsmarkt
gestaltet sich schwierig, nach Jahren des Wachstums sind
unseres Erachtens, bedingt durch die Steigerung der
Ausgaben der persönlichen Lebensführung, in den
nächsten Jahren deutlich geringere Zuwachsraten zu
erwarten. Für das Geschäftsjahr 2024 zeichnet
sich diese Entwicklung bereits durch einen eher
seitwärts verlaufenden Umsatztrend ab. Umso wichtiger
ist uns, auch zukünftig eine solide und gesunde
Kostenstruktur im Unternehmen zu halten und dieses weiter
organisch zu entwickeln. Unser Ziel ist nicht die
Maximierung der Umsatzerlöse, sondern eine starke und
nachhaltige Ertragsbasis.
Die Planung für 2024 geht von einer Steigerung
des Rohergebnisses um 17,7% aus. Unter Einbezug von
Personalkosten- und Allgemeinkostensteigerungen
(insbesondere Marketing-, Lager- und Logistikkosten sowie
Kosten der Verwaltung) wird ein zum Jahresüberschuss
2023 vergleichbares Ergebnis erwartet
Wir erwarten insgesamt eine solide Entwicklung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
V.
Chancen- und Risikobericht (Angaben zu einzelnen Risiken
und Chancen)
1.
Risiken
a) Branchenspezifische Risiken
Die aktuell größten branchenspezifischen
Risiken manifestieren sich in der Verfügbarkeit von
Rohstoffen. Hierbei ergeben sich einerseits
Beschränkungen aus der Abhängigkeit vom
asiatischen Markt, andererseits lassen sich Klumpenrisiken
innerhalb Europas durch die Fokussierung auf nur noch
wenige Produzenten im Bereich Molkereiprodukte feststellen.
Diese oligopolistische Marktsituation führt zu
Beschränkungen der Produktionskapazitäten sowie
vermindertem Wettbewerb. Es lassen sich zwar Entwicklungen
zur Ausweitung der Anbietervielfalt und der Produktion in
Europa feststellen, diese befinden sich jedoch noch auf
niedrigem Niveau. Wir reagieren hierauf mit einem Ausbau
unseres Lieferantenpools sowie dem Erschließen neuer
Bezugsquellen.
b) Ertragsorientierte Risiken
Ertragsseitige Risiken ergeben sich auch weiterhin
durch, teilweise kurzfristige und nachfragegetriebene,
Preiserhöhungen am Rohstoffmarkt. Hierbei ist nahezu
quartalsweise mit einer Änderung der
Beschaffungspreise zu rechnen. Dies lässt sich nur
bedingt durch Preisbindungsvereinbarungen managen, eine
Fixierung der Beschaffungspreise über den Zeitraum
eines Quartals hinaus ist anspruchsvoll. Gleichzeitig ist
im Großkundenbereich eine fortdauernde
Erwartungshaltung zur Preisstabilität über
Zeiträume von 6 Monaten und mehr zu verzeichnen. Auch
wenn die Preissteigerungen konsequent auf die
Verkaufspreise überwälzt werden, können
bereits aus der fehlenden Fristenkongruenz Belastungen
für die Ertragslage entstehen. Wir managen diese
Risiken durch den Abschluss eigener, möglichst
fristenkongruenter, Preisbindungsvereinbarungen mit unseren
Lieferanten bei gleichzeitiger Reduktion eigener
Preiszusagen. Zudem streben wir Puffereffekte aus
Bevorratungen an.
Weitere Ertragsrisiken können sich aus der
zunehmenden Eigenmarkenpolitik mit dem Ziel der
Preisführerschaft seitens der Handelsunternehmen
ergeben. Dies kann zu Preisdruck bei den etablierten Marken
führen. Wir begegnen diesen Effekten durch eine solide
Markenpolitik sowie ein konsequentes Branding auf
Endkundenebene.
Im Sachkostenbereich und dabei insbesondere bei
den Personal- und Logistikkosten, ist aufgrund der
Inflation, der angespannten Situation am Arbeitsmarkt,
sowie der Verteuerung von Energiekosten jeglicher Art zu
erwarten, dass sich die hohen Teuerungsraten auch
zukünftig fortsetzen. Wir begegnen diesen Effekten
durch kontinuierliche Einpreisung dieser Effekte in unsere
Kalkulation.
c) Finanzwirtschaftliche Risiken
Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und
Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind
Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.
Potenzielle Währungsrisiken, die die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
beeinflussen könnten, sind durch ausschließliche
Fakturierung in Euro weitestgehend beschränkt.
Währungsrisiken können im Bereich der Beschaffung
durch die Fakturierung in US-Dollar entstehen. Das Volumen
ist in diesem Bereich jedoch gering. Sollten sich
entsprechende Risiken in signifikantem Umfang abzeichnen,
werden wir entsprechende Sicherungsgeschäfte
tätigen. Die Liquiditätslage ist
zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.
2.
Chancen
Der Sporternährungsmarkt zeigt sich auch
zukünftig als attraktiver Wachstumsmarkt. Ein
sportlich aktiver Lebensstil verbunden mit bewusster und
gesunder Ernährung sowie zielgerichteter
Supplementierung liegt weiterhin im Trend. Insbesondere die
junge Zielgruppe agiert dabei äußerst
wissbegierig, körperbewusst und zielstrebig.
Gleichzeitig hat sich der Anspruch der Bevölkerung
insgesamt nach einer guten körperlichen Konstitution
bis ins hohe Alter hinein weiter verstärkt.
Die Fitnesshotline GmbH ist hierfür mir ihrer
breiten und schlagkräftigen Vertriebsstruktur bestens
aufgestellt. Durch Spezialisierung auf die jeweiligen
Vertriebskanäle und deren individuelle Anforderungen
werden diese zielorientiert und effektiv adressiert.
Liefergeschwindigkeit, Lieferfähigkeit und
Verlässlichkeit sind dabei Kernattribute, die für
hohe Kundenzufriedenheit sorgen. Diese Stärken werden
wir weiterhin ausbauen. Unser Produktportfolio ist
hervorragend aufgestellt und bildet die gesamte Range an
Verbraucherbedürfnissen ab. Hierdurch sind wir in der
Lage, die Kundenanforderungen und Zielsetzungen jederzeit
bestmöglich zu bedienen. Änderungen in den
Verbraucherbedürfnissen und Trends begegnen wir mit
hoher Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.
Diesen Anspruch werden wir auch zukünftig an uns
selbst stellen.
Zudem werden wir das Branding unserer Dachmarken
weiter ausbauen und am Markt noch sichtbarer machen.
Innovation, Zuverlässigkeit, Qualität und
Vertrauenswürdigkeit sind die Hauptpfeiler, auf denen
der Erfolg unserer Marken "Best Body Nutrition" und "Mammut
Nutrition" ruht und welche wir in unseren Markenbotschaften
kommunizieren.
VI.
Risikoberichterstattung über die Verwendung von
Finanzinstrumenten
Zu den in der Gesellschaft bestehenden
Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen,
Verbindlichkeiten und Guthaben bei Geldinstituten.
Verbindlichkeiten gegenüber den Geldinstituten werden
innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.
Das Risikomanagement in Bezug auf Finanzinstrumente
ist der Geschäftsgröße und den
Geschäftsvorgängen angepasst und unterliegt einer
täglichen Überwachung von Seiten der
Geschäftsleitung.
Auerbach/Vogtl., 21. Mai
2024
gez.
Angelika Arzt, Geschäftsführerin
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.597.831,69 |
1.623.482,69 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
6.355,00 |
7.823,00 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
6.355,00 |
7.823,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.563.085,82 |
1.587.268,82 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
1.469.511,82 |
1.521.593,82 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
93.574,00 |
65.675,00 |
| III.
Finanzanlagen |
28.390,87 |
28.390,87 |
| 1.
sonstige Finanzanlagen |
28.390,87 |
28.390,87 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.789.763,35 |
6.266.670,22 |
| I.
Vorräte |
4.223.829,39 |
4.121.088,46 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.771.658,56 |
1.294.269,84 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
794.275,40 |
851.311,92 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
77.215,58 |
37.566,04 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
8.464.810,62 |
7.927.718,95 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.830.871,81 |
3.613.679,01 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
100.000,00 |
100.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
4.730.871,81 |
3.513.679,01 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
663.223,06 |
689.489,30 |
| C.
Rückstellungen |
746.503,70 |
459.881,43 |
| D.
Verbindlichkeiten |
2.224.212,05 |
3.153.197,22 |
| E.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
11.471,99 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
8.464.810,62 |
7.927.718,95 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
9.113.616,48 |
6.727.176,82 |
| 2.
Personalaufwand |
2.310.021,57 |
1.956.128,76 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.923.305,10 |
1.645.852,21 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
386.716,47 |
310.276,55 |
| davon
für Altersversorgung |
112,48 |
266,04 |
| 3.
Abschreibungen |
93.045,69 |
127.332,46 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
93.045,69 |
127.332,46 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.698.144,20 |
3.669.394,51 |
| davon
Aufwendungen aus Währungsumrechnung |
56,99 |
5.202,84 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
686,80 |
613,87 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
1.550,54 |
958,16 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
4.381,93 |
35.827,66 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
583.159,48 |
273.504,70 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
1.427.100,95 |
666.560,76 |
| 10.
sonstige Steuern |
5.908,15 |
5.552,15 |
| Jahresüberschuss |
1.421.192,80 |
661.008,61 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Jahresüberschuss |
1.421.192,80 |
661.008,61 |
| 2.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
3.309.679,01 |
2.852.670,40 |
| 3.
Bilanzgewinn |
4.730.871,81 |
3.513.679,01 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
(offenzulegende Fassung gemäß § 327
HGB)
Für den offen zu legenden Jahresabschluss der
Gesellschaft wurde von den Offenlegungserleichterungen und
der Möglichkeit der Nachholung von
Aufstellungserleichterungen nach § 327 i.V.m. §
325 Absatz 1 bis 2 und § 328 HGB für
mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Absatz
2 HGB) Gebrauch gemacht.
1.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Firma:
|
Fitnesshotline GmbH
|
Firmensitz:
|
Auerbach/Vogtl.
|
Registergericht:
|
Chemnitz
|
Register-Nr.:
|
HRB 22185
|
Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2023
ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des
Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu
diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes
zu beachten.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittelgroßen
Kapitalgesellschaft nach § 264 Abs. 1 i.V.m. §
267 Abs. 2 HGB auf. Für die Gliederung der Bilanz und
der Gewinn- und Verlustrechnung werden jedoch freiwillig
die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften
nach § 267 Abs. 3 HGB angewandt.
Der vorliegende Jahresabschluss ist
grundsätzlich unter Beibehaltung der für den
Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und
Bewertungsgrundsätze aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem
Gesamtkostenverfahren erstellt.
2.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Bewertungsansatz aller Vermögens- und
Schuldposten geht vom going-concern-Prinzip aus.
Von dem Ansatzwahrecht des § 268 Abs. 1 HGB
wurde Gebrauch gemacht.
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu
Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
planmäßigen Abschreibungen wurden nach der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten
bis EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr in voller
Höhe abgeschrieben.
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu
Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden
Wert, der sich aus dem Marktpreis ergab.
Die Bewertung der Waren erfolgte zu
Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert,
der sich aus dem Marktpreis oder dem Durchschnittspreis
ergab. Das Niederstwertprinzip wurde beim Ansatz der
Gegenstände des Vorratsvermögens beachtet.
Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nominalwert
bewertet.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw.
Anschaffungskosten bilanziert.
Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessen
dotierter Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind
mit den Nominalwerten aktiviert.
Der Sonderposten für Investitionszuschüsse
zum Anlagevermögen wurde gemäß
IDW-Stellungnahme HFA 1/1984 i.d.F. 1990
"Bilanzierungsfragen bei Zuwendungen dargestellt am
Beispiel der öffentlichen Hand" für die
erfolgsneutrale Behandlung von Investitionszuschüssen
gebildet. Die Auflösung erfolgt entsprechend des
Abschreibungsverlaufs der betreffenden
Vermögensgegenstände.
Die Rückstellungen wurden für alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten
gebildet. Sie sind mit dem nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrag bewertet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
3.
Angaben zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus der
Anlage zum Anhang hervor.
Eigenkapital
Bei der Aufstellung der Bilanz unter
Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung
wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR
3.309.679,01 (Vorjahr: EUR 2.852.670,40) einbezogen.
Pensionsrückstellungen
Die Pensionsrückstellungen sind an
leistungskongruente Rückdeckungsversicherungen
gekoppelt. Gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB
ist die Rückstellung deshalb mit dem Aktivwert der
Versicherung zu bewerten. Die Berechnung erfolgte auf Basis
der "Richttafeln von 2018G" mit einem Rechnungszins von
6,00 %. Gemäß Gutachten der SLPM Schweizer Leben
Pensionsmanagement GmbH vom 8. April 2024 betrug der
Aktivwert zum 31. Dezember 2023 EUR 115.354,00.
Durch die vollständige Verpfändung der
Rückdeckungsversicherungen in Höhe von EUR
115.354,0 und der damit gebotenen Saldierung von
Planvermögen und Schulden gemäß § 246
Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich ein Ausweis in Höhe von
EUR 0,00.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine
Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v.
EUR 150.195,00 (Vorjahr: EUR 167.055,13) enthalten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i.
H. v. 93 TEUR aus Leasingverträgen und i. H. v. 111
TEUR p.a. aus Mietverträgen.
4.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267
Abs. 5 HGB
Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen
gemäß § 285 Nr. 7 HGB folgende Mitarbeiter
beschäftigt:
|
2023
|
Gewerbliche Arbeitnehmer
|
11
|
Angestellte
|
31
|
Summe
|
42
|
Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB
wurde unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB
verzichtet.
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung im Geschäftsjahr
2023 oblag:
Frau Angelika Arzt, Auerbach/Vogtland.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des
Geschäftsführers wird gemäß § 286
Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Nr.9 HGB verzichtet.
Unterschrift der Geschäftsführung
Auerbach/Vogtl., 21. Mai
2024
gez.
Angelika Arzt, Geschäftsführerin
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten
|
Zugänge
|
davon
FK-Zinsen
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
268.115,46
|
10.445,24
|
0,00
|
8.166,04
|
0,00
|
270.394,66
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
268.115,46
|
10.445,24
|
0,00
|
8.166,04
|
0,00
|
270.394,66
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
2.303.955,87
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.303.955,87
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
506.537,03
|
56.964,45
|
0,00
|
32.216,79
|
0,00
|
531.284,69
|
Summe Sachanlagen
|
2.810.492,90
|
56.964,45
|
0,00
|
32.216,79
|
0,00
|
2.835.240,56
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
30.090,68
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
30.090,68
|
Summe Finanzanlagen
|
30.090,68
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
30.090,68
|
Summe
Anlagevermögen
|
3.108.699,04
|
67.409,69
|
0,00
|
40.382,83
|
0,00
|
3.135.725,90
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
260.292,46
|
11.910,24
|
0,00
|
8.163,04
|
0,00
|
264.039,66
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
260.292,46
|
11.910,24
|
0,00
|
8.163,04
|
0,00
|
264.039,66
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
782.362,05
|
52.082,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
834.444,05
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
440.862,03
|
29.053,45
|
0,00
|
32.204,79
|
0,00
|
437.710,69
|
Summe Sachanlagen
|
1.223.224,08
|
81.135,45
|
0,00
|
32.204,79
|
0,00
|
1.272.154,74
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
1.699,81
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.699,81
|
Summe Finanzanlagen
|
1.699,81
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.699,81
|
Summe
Anlagevermögen
|
1.485.216,35
|
93.045,69
|
0,00
|
40.367,83
|
0,00
|
1.537.894,21
|
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
6.355,00
|
7.823,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
6.355,00
|
7.823,00
|
Sachanlagen
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
1.469.511,82
|
1.521.593,82
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
93.574,00
|
65.675,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.563.085,82
|
1.587.268,82
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
0,00
|
28.390,87
|
28.390,87
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
28.390,87
|
28.390,87
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
1.597.831,69
|
1.623.482,69
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Wirtschaftsprüfers
An die Fitnesshotline GmbH, Auerbach/Vogtl.:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Fitnesshotline
GmbH, Auerbach/Vogtl., - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.
Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Fitnesshotline GmbH, Auerbach/Vogtl., für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht
der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der
gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat
er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet
hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ·
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung
des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu
den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
KJF GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Kellner
Wirtschaftsprüferin
|