Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 22185
Eingetragen
7.7.2005
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Im- und Export von Fitnessstudiobedarf, Groß- und Einzelhandel mit Fitnessstudiobedarf, Veranstaltungsservice.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Angelika Arzt
seit 10.8.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft Arzt, Angelika und Arzt, Arvid-Joel
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

08209 Auerbach
50.000 €
50.00%
08209 Auerbach
50.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fitnesshotline GmbH

Auerbach/Vogtl.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Sporternährung, Nahrungsergänzungsmitteln sowie Fitnesszubehör unter den eigenen Dachmarken "Best Body Nutrition" und "Mammut Nutrition". Unsere gewerblichen Vertriebsaktivitäten erstrecken sich auf die Kanäle des Onlinehandels, des stationären Groß- und Einzelhandels, den Bereich Fitnessstudio sowie dem Export. Außerdem sind wir im Privatkundengeschäft tätig. Unsere Leistungen erbringen wir schwerpunktmäßig auf dem Inlands- sowie dem EU Binnenmarkt und in geringerem Umfang in Drittländern.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Neu- und Weiterentwicklung von Nahrungs­ergänzungs­mitteln zur bestmöglichen Unterstützung unserer Kunden bei der Umsetzung Ihrer sportlichen Ziele. Dabei arbeiten wir eng mit unseren Vorlieferanten zusammen. Wir betreiben keine Grundlagenforschung im eigentlichen Sinn.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Sporternährungsmarkt hat auch 2023 eine weitere Ausweitung des Geschäftsvolumens verzeichnet. Dabei ist insbesondere bei jungen Menschen ein Trend zum Krafttraining und eine Renaissance des klassischen Bodybuilding-Sports zu verzeichnen. Vor allem im Bereich der sozialen Medien sind innerhalb kürzestes Zeit eine Vielzahl an Fitness-Influencern entstanden, die sich mit Trainingsroutinen sowie -methoden und Supplementierung beschäftigen und dieses Wissen einem breiten Publikum zur Verfügung stellen. Gerade unter jungen Nutzern verfängt dies hervorragend, die Abonnentenzahlen der großen Fitness-Influencer sowie der Zuspruch auf Fachmessen wie der jährlichen Leitmesse FIBO zeichnen hiervon ein eindrucksvolles Bild. Die Konsumenten beschäftigen sich mehr denn je mit Maßnahmen zur Optimierung ihrer Trainingsleistungen, was von einer Fokussierung auf gesunde Nahrungsmittel und wirksame Nahrungsergänzungsmittel begleitet wird. Hiervon hat die Branche durch eine weitere Verbreitung der Distributionskanäle profitiert. Gleichzeitig hat die Angebotsdichte und der Wettbewerb innerhalb der Branche weiter zugenommen, wobei ein zunehmendes Markenbranding und die verstärkte Entwicklung von Eigenmarken im Preiseinstiegs-Bereich zu verzeichnen sind. Wir begleiten diese positive Entwicklung und bieten den Verbrauchern unter unseren Dachmarken "Best Body Nutrition" und "Mammut Nutrition" eine breite Auswahl moderner und effektiver Supplements. Unsere Produkte zeichnen sich durch hohe Rohstoffqualität und eine konsequente Nutzenstiftung aus. Gleichzeitig treiben wir die Schärfung unseres Markenimages voran.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Das Geschäftsjahr 2023 zeigte eine hohe, jedoch nicht mehr auf dem Niveau des Vorjahres befindliche Dynamik. Während der Preisauftrieb an den Märkten etwas an Fahrt verloren hat, blieben die Beschaffungsprobleme an den Rohstoffmärkten über weite Teile des Jahres bestehen. Vor allem punktuell waren hier Engpässe bei einzelnen Grundrohstoffen zu verzeichnen, welche sich auf die Verfügbarkeit mehrerer Artikel auswirkten. Gleichzeitig zeigte sich am Markt eine deutliche Abschwächung der Nachfrage nach Creatin, was zu erheblichen Angebotsüberhängen geführt hat. Der "Hype" um Creatin-Produkte sollte damit zunächst sein Ende gefunden haben.

Unsere Lieferenten bzw. Prodozenten verzeichneten über weite Teile des Jahres eine hohe Auslastung nahe der Kapazitätsgrenze, wodurch Produktionspriorisierungen erforderlich erschienen.

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.421,2 TEUR.
a) Ertragslage

Auch im Berichtsjahr konnten die Vertriebsaktivitäten weiter ausgebaut und die Umsatzerlöse zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Dabei gelang es, die Preissteigerungen im Beschaffungsbereich in den Verkaufspreisen durchzusetzen sowie die Rohmarge leicht zu steigern. Hierdurch gelang es, die Materialaufwandsquote um 1,6% zu senken. Im Ergebnis konnte ein Rohergebnis in Höhe von 9.113,6 TEUR im Geschäftsjahr erwirtschaftet werden.

Die Personalkosten sind im Geschäftsjahr angestiegen, wobei die Steigerung durch die Zuwächse im Umsatz und im Rohergebnis überkompensiert wurde. Die Aufwands-Umsatzrelation zeigt sich daher zum Vorjahr noch einmal deutlich verbessert. Die Abschreibungen auf Sachanlagen reduzierten sich im Berichtsjahr um -26,9%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen als Folge des gestiegenen Geschäftsvolumens im Berichtsjahr mit 28,0% zum Vorjahr an. Aufgrund der starken Umsatzperformance zeigten sich dennoch eine so positive Entwicklung, die zu einem Anstieg der Profitabilität des Unternehmens führten.

Die Ertragslage des Unternehmens ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Für das Jahr 2024 erwarten wir Preissteigerungen im Rohstoffbereich, was zu einer veränderten Ergebnissituation führen kann
b) Finanzlage

Die nachstehende Kapitalflussrechnung soll einen Überblick über die Finanzlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr vermitteln:

Kapitalflussrechnung

2023

2022


TEUR

TEUR

Periodenergebnis
1.421

661
+
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
93

127
+/-
Zunahme / Abnahme der Rückstellungen
-134

40
+/-
Abnahme / Zunahme der Vorräte
-103

-1.382
+/-
Abnahme / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
-413

164
+/-
Abnahme / Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-103

1.028
+/-
Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
-931

1.219
+/-
Zunahme / Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-36

-195
-
Zinserträge
-2

-1
+
Zinsaufwendungen
4

36
-
Sonstige Beteiligungserträge
-1

-1
+/-
Ertragssteueraufwand/-ertrag
583

274
-/+
Ertragssteuerzahlungen/-erstattungen
-162

-557
=
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
215

1.413
-
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen
-10

-10
-
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
-57

-40
-
Auszahlung zur Herstellung von Deckungsvermögen
0

0
+
Erhaltene Zinsen
2

1
+
Erhaltene Dividenden
1

1
=
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
-64

-48
-
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter
-204

-227
-
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten
0

-894
-
Gezahlte Zinsen
-4

-36
=
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
-208

-1.157

Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows)
-57

208
+
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
851

643
=
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
794

851


Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit i. H. v. 215 TEUR. Nach Einbeziehung des Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit von -64 TEUR und des Mittelabflusses aus der Finanzierungstätigkeit i. H. v. -208 TEUR ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands von -57 TEUR im Vergleich zum Vorjahr.

Die Gesellschaft verfügt insgesamt zum Bilanzstichtag über einen positiven Finanzmittelbestand von 794 TEUR (Vorjahr: 851 TEUR), welcher dem Posten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" entspricht. Unsere Ausstattung mit liquiden Mitteln ist damit um -6,7% im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Stichtag nicht. Für die Deckung zusätzlichen Kapitalbedarfs stehen uns Kreditlinien unserer Banken zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten trotz des Wachstums im Geschäftsvolumen reduziert werden und belaufen sich auf 1.872,9 TEUR. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele unter Ausnutzung von Skontierungsoptionen beglichen werden.

Das Finanzergebnis lag im Berichtsjahr bei -2,1 TEUR.
c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft wird in der nachfolgenden Übersicht tabellarisch zusammengefasst:

wesentliche Bilanzposten
Geschäftsjahr
Vorjahr
Veränderung
T€
T€
T€
%
Aktiva

Anlagevermögen
1.597,8
1.623,5
-25,7
-1,6
kurzfristige Vermögenswerte
6.072,7
5.452,9
619,8
11,4
liquide Mittel
794,3
851,3
-57,0
-6,7
Bilanzsumme
8.464,8
7.927,7
537,1
6,8
Passiva

Eigenkapital
4.830,9
3.613,7
1.217,2
33,7
Sonderposten
663,2
689,5
-26,3
-3,8
Langfristiges Fremdkapital
13,4
753,7
-740,3
-98,2
kurzfristiges Fremdkapital
2.957,4
2.870,9
86,5
3,0
Bilanzsumme
8.464,8
7.927,7
537,1
6,8


Investitionen wurden im Geschäftsjahr nur im moderaten Umfang zur Optimierung der Lagerkapazität getätigt. Für das Geschäftsjahr 2024 sind ebenfalls Investitionen, jedoch in geringem Umfang, geplant. Überwiegend werden Ersatzinvestitionen ins Auge gefasst. Die Vorräte sind aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs im Berichtsjahr leicht gestiegen. Durch die Steigerung der Lagerumschlagshäufigkeit konnte der Anstieg der Kapitalbindung jedoch unterproportional zum Umsatzanstieg gehalten werden, sodass das Unternehmen eine bessere Lagerperformance zeigt.

Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände überdecken die kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig.

Unsere Kapitalstruktur hat sich im Berichtsjahr weiter verbessert. Die Eigenkapitalquote stieg um 33,7% auf 57,1% an.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT und Eigenkapitalrentabilität heran.

Das EBIT berechnen wir aus dem Jahresüberschuss, bereinigt um die Steuern auf Einkommen und Ertrag, das Finanzergebnis sowie das neutrale Ergebnis. Für die Berechnung der Eigenkapitalrentabilität setzen wir die Größen Jahresüberschuss und bilanzielles Eigenkapital (ohne Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen) zueinander in Relation.

Das EBIT stellt sich im Geschäftsjahr wie folgt dar:




2023
2022
Jahresüberschuss


1.421,2
661,0
Hinzurechnungen außerordentliche Ereignisse (neutrales Ergebnis)


-31,2
-10,4
Bereinigter Jahresüberschuss


1.390,0
650,6
Hinzurechnung Steuern (Ertragssteuern)


583,2
273,5
EBT


1.973,2
924,1
Hinzurechnung Zinsen (Finanzergebnis)


2,4
34,3
EBIT


1.975,6
958,4
Erfolg im operativen Bereich (Leistungsbereich) = Operativer Gewinn





Das EBIT beträgt im Berichtsjahr 1.975,6 TEUR. Im Vorjahr betrug dieses 958,4 TEUR. Die Verzinsung des Eigenkapitals liegt im Berichtsjahr bei 41,7% nach 22,4% im Vorjahreszeitraum. Das EBIT und die Eigenkapitalrendite unterstreichen die gute wirtschaftliche Lage der Gesellschaft.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist gut. Die Umsatzentwicklung ist steigend, die Ergebnisentwicklung solide. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skontierungsoptionen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko betreibt das Unternehmen tägliche Liquiditätsforecasts sowie eine rollierende monatliche und jährliche Liquiditätsplanung. Große Handels­geschäfte, welche im Rahmen der Geschäftsplanung nicht berücksichtigt wurden, werden vor deren Abschluss in einer separaten Liquiditätsplanung betrachtet. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

III. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

IV. Prognosebericht

Um die Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben, werden wir auch zukünftig den Fokus unserer Tätigkeiten auf den Ausbau der Vertriebskanäle und dabei insbesondere auf den Bereich Export und stationäre Shops sowie Apotheken legen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Prognose der Entwicklung im Sporternährungsmarkt gestaltet sich schwierig, nach Jahren des Wachstums sind unseres Erachtens, bedingt durch die Steigerung der Ausgaben der persönlichen Lebensführung, in den nächsten Jahren deutlich geringere Zuwachsraten zu erwarten. Für das Geschäftsjahr 2024 zeichnet sich diese Entwicklung bereits durch einen eher seitwärts verlaufenden Umsatztrend ab. Umso wichtiger ist uns, auch zukünftig eine solide und gesunde Kostenstruktur im Unternehmen zu halten und dieses weiter organisch zu entwickeln. Unser Ziel ist nicht die Maximierung der Umsatzerlöse, sondern eine starke und nachhaltige Ertragsbasis.

Die Planung für 2024 geht von einer Steigerung des Rohergebnisses um 17,7% aus. Unter Einbezug von Personalkosten- und Allgemein­kosten­steigerungen (insbesondere Marketing-, Lager- und Logistikkosten sowie Kosten der Verwaltung) wird ein zum Jahresüberschuss 2023 vergleichbares Ergebnis erwartet
Wir erwarten insgesamt eine solide Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

V. Chancen- und Risikobericht (Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen)

1. Risiken

a) Branchenspezifische Risiken

Die aktuell größten branchenspezifischen Risiken manifestieren sich in der Verfügbarkeit von Rohstoffen. Hierbei ergeben sich einerseits Beschränkungen aus der Abhängigkeit vom asiatischen Markt, andererseits lassen sich Klumpenrisiken innerhalb Europas durch die Fokussierung auf nur noch wenige Produzenten im Bereich Molkereiprodukte feststellen. Diese oligopolistische Marktsituation führt zu Beschränkungen der Produktionskapazitäten sowie vermindertem Wettbewerb. Es lassen sich zwar Entwicklungen zur Ausweitung der Anbietervielfalt und der Produktion in Europa feststellen, diese befinden sich jedoch noch auf niedrigem Niveau. Wir reagieren hierauf mit einem Ausbau unseres Lieferantenpools sowie dem Erschließen neuer Bezugsquellen.

b) Ertragsorientierte Risiken

Ertragsseitige Risiken ergeben sich auch weiterhin durch, teilweise kurzfristige und nachfragegetriebene, Preiserhöhungen am Rohstoffmarkt. Hierbei ist nahezu quartalsweise mit einer Änderung der Beschaffungspreise zu rechnen. Dies lässt sich nur bedingt durch Preisbindungsvereinbarungen managen, eine Fixierung der Beschaffungspreise über den Zeitraum eines Quartals hinaus ist anspruchsvoll. Gleichzeitig ist im Großkundenbereich eine fortdauernde Erwartungshaltung zur Preisstabilität über Zeiträume von 6 Monaten und mehr zu verzeichnen. Auch wenn die Preissteigerungen konsequent auf die Verkaufspreise überwälzt werden, können bereits aus der fehlenden Fristenkongruenz Belastungen für die Ertragslage entstehen. Wir managen diese Risiken durch den Abschluss eigener, möglichst fristenkongruenter, Preisbindungsvereinbarungen mit unseren Lieferanten bei gleichzeitiger Reduktion eigener Preiszusagen. Zudem streben wir Puffereffekte aus Bevorratungen an.

Weitere Ertragsrisiken können sich aus der zunehmenden Eigenmarkenpolitik mit dem Ziel der Preisführerschaft seitens der Handelsunternehmen ergeben. Dies kann zu Preisdruck bei den etablierten Marken führen. Wir begegnen diesen Effekten durch eine solide Markenpolitik sowie ein konsequentes Branding auf Endkundenebene.

Im Sachkosten­bereich und dabei insbesondere bei den Personal- und Logistikkosten, ist aufgrund der Inflation, der angespannten Situation am Arbeitsmarkt, sowie der Verteuerung von Energiekosten jeglicher Art zu erwarten, dass sich die hohen Teuerungsraten auch zukünftig fortsetzen. Wir begegnen diesen Effekten durch kontinuierliche Einpreisung dieser Effekte in unsere Kalkulation.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind durch ausschließliche Fakturierung in Euro weitestgehend beschränkt. Währungsrisiken können im Bereich der Beschaffung durch die Fakturierung in US-Dollar entstehen. Das Volumen ist in diesem Bereich jedoch gering. Sollten sich entsprechende Risiken in signifikantem Umfang abzeichnen, werden wir entsprechende Sicherungsgeschäfte tätigen. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancen

Der Sporternährungsmarkt zeigt sich auch zukünftig als attraktiver Wachstumsmarkt. Ein sportlich aktiver Lebensstil verbunden mit bewusster und gesunder Ernährung sowie zielgerichteter Supplementierung liegt weiterhin im Trend. Insbesondere die junge Zielgruppe agiert dabei äußerst wissbegierig, körperbewusst und zielstrebig. Gleichzeitig hat sich der Anspruch der Bevölkerung insgesamt nach einer guten körperlichen Konstitution bis ins hohe Alter hinein weiter verstärkt.

Die Fitnesshotline GmbH ist hierfür mir ihrer breiten und schlagkräftigen Vertriebsstruktur bestens aufgestellt. Durch Spezialisierung auf die jeweiligen Vertriebskanäle und deren individuelle Anforderungen werden diese zielorientiert und effektiv adressiert. Liefergeschwindigkeit, Lieferfähigkeit und Verlässlichkeit sind dabei Kernattribute, die für hohe Kundenzufriedenheit sorgen. Diese Stärken werden wir weiterhin ausbauen. Unser Produktportfolio ist hervorragend aufgestellt und bildet die gesamte Range an Verbraucherbedürfnissen ab. Hierdurch sind wir in der Lage, die Kundenanforderungen und Zielsetzungen jederzeit bestmöglich zu bedienen. Änderungen in den Verbraucherbedürfnissen und Trends begegnen wir mit hoher Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Diesen Anspruch werden wir auch zukünftig an uns selbst stellen.

Zudem werden wir das Branding unserer Dachmarken weiter ausbauen und am Markt noch sichtbarer machen. Innovation, Zuverlässigkeit, Qualität und Vertrauenswürdigkeit sind die Hauptpfeiler, auf denen der Erfolg unserer Marken "Best Body Nutrition" und "Mammut Nutrition" ruht und welche wir in unseren Markenbotschaften kommunizieren.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Geldinstituten. Verbindlichkeiten gegenüber den Geldinstituten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.

Das Risikomanagement in Bezug auf Finanzinstrumente ist der Geschäftsgröße und den Geschäftsvorgängen angepasst und unterliegt einer täglichen Überwachung von Seiten der Geschäftsleitung.

 

Auerbach/Vogtl., 21. Mai 2024

gez. Angelika Arzt, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.597.831,69 1.623.482,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.355,00 7.823,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 6.355,00 7.823,00
II. Sachanlagen 1.563.085,82 1.587.268,82
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.469.511,82 1.521.593,82
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.574,00 65.675,00
III. Finanzanlagen 28.390,87 28.390,87
1. sonstige Finanzanlagen 28.390,87 28.390,87
B. Umlaufvermögen 6.789.763,35 6.266.670,22
I. Vorräte 4.223.829,39 4.121.088,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.771.658,56 1.294.269,84
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 794.275,40 851.311,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.215,58 37.566,04
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.464.810,62 7.927.718,95

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.830.871,81 3.613.679,01
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 4.730.871,81 3.513.679,01
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 663.223,06 689.489,30
C. Rückstellungen 746.503,70 459.881,43
D. Verbindlichkeiten 2.224.212,05 3.153.197,22
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 11.471,99
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.464.810,62 7.927.718,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.113.616,48 6.727.176,82
2. Personalaufwand 2.310.021,57 1.956.128,76
a) Löhne und Gehälter 1.923.305,10 1.645.852,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 386.716,47 310.276,55
davon für Altersversorgung 112,48 266,04
3. Abschreibungen 93.045,69 127.332,46
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.045,69 127.332,46
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.698.144,20 3.669.394,51
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 56,99 5.202,84
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 686,80 613,87
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.550,54 958,16
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.381,93 35.827,66
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 583.159,48 273.504,70
9. Ergebnis nach Steuern 1.427.100,95 666.560,76
10. sonstige Steuern 5.908,15 5.552,15
Jahresüberschuss 1.421.192,80 661.008,61

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.421.192,80 661.008,61
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.309.679,01 2.852.670,40
3. Bilanzgewinn 4.730.871,81 3.513.679,01

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

(offenzulegende Fassung gemäß § 327 HGB)

Für den offen zu legenden Jahresabschluss der Gesellschaft wurde von den Offenlegungserleichterungen und der Möglichkeit der Nachholung von Aufstellungserleichterungen nach § 327 i.V.m. § 325 Absatz 1 bis 2 und § 328 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Absatz 2 HGB) Gebrauch gemacht.

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firma:
Fitnesshotline GmbH
Firmensitz:
Auerbach/Vogtl.
Registergericht:
Chemnitz
Register-Nr.:
HRB 22185



Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 264 Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden jedoch freiwillig die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 3 HGB angewandt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Bewertungsansatz aller Vermögens- und Schuldposten geht vom going-concern-Prinzip aus.

Von dem Ansatzwahrecht des § 268 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert, der sich aus dem Marktpreis ergab.

Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, der sich aus dem Marktpreis oder dem Durchschnittspreis ergab. Das Niederstwertprinzip wurde beim Ansatz der Gegenstände des Vorratsvermögens beachtet.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nominalwert bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. Anschaffungskosten bilanziert.

Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessen dotierter Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalwerten aktiviert.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde gemäß IDW-Stellungnahme HFA 1/1984 i.d.F. 1990 "Bilanzierungsfragen bei Zuwendungen dargestellt am Beispiel der öffentlichen Hand" für die erfolgsneutrale Behandlung von Investitionszuschüssen gebildet. Die Auflösung erfolgt entsprechend des Abschreibungsverlaufs der betreffenden Vermögensgegenstände.

Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus der Anlage zum Anhang hervor.

Eigenkapital

Bei der Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 3.309.679,01 (Vorjahr: EUR 2.852.670,40) einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind an leistungskongruente Rückdeckungsversicherungen gekoppelt. Gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB ist die Rückstellung deshalb mit dem Aktivwert der Versicherung zu bewerten. Die Berechnung erfolgte auf Basis der "Richttafeln von 2018G" mit einem Rechnungszins von 6,00 %. Gemäß Gutachten der SLPM Schweizer Leben Pensionsmanagement GmbH vom 8. April 2024 betrug der Aktivwert zum 31. Dezember 2023 EUR 115.354,00.

Durch die vollständige Verpfändung der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von EUR 115.354,0 und der damit gebotenen Saldierung von Planvermögen und Schulden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich ein Ausweis in Höhe von EUR 0,00.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. EUR 150.195,00 (Vorjahr: EUR 167.055,13) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i. H. v. 93 TEUR aus Leasingverträgen und i. H. v. 111 TEUR p.a. aus Mietverträgen.

4. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen gemäß § 285 Nr. 7 HGB folgende Mitarbeiter beschäftigt:


2023
Gewerbliche Arbeitnehmer
11
Angestellte
31
Summe
42


Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB wurde unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 oblag:

Frau Angelika Arzt, Auerbach/Vogtland.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Nr.9 HGB verzichtet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Auerbach/Vogtl., 21. Mai 2024

gez. Angelika Arzt, Geschäftsführerin


Anschaffungs-,
Herstellungskosten
Zugänge
davon
FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungskosten

01.01.2023




31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
268.115,46
10.445,24
0,00
8.166,04
0,00
270.394,66
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
268.115,46
10.445,24
0,00
8.166,04
0,00
270.394,66
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2.303.955,87
0,00
0,00
0,00
0,00
2.303.955,87
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
506.537,03
56.964,45
0,00
32.216,79
0,00
531.284,69
Summe Sachanlagen
2.810.492,90
56.964,45
0,00
32.216,79
0,00
2.835.240,56
Finanzanlagen






Wertpapiere des Anlagevermögens
30.090,68
0,00
0,00
0,00
0,00
30.090,68
Summe Finanzanlagen
30.090,68
0,00
0,00
0,00
0,00
30.090,68
Summe Anlagevermögen
3.108.699,04
67.409,69
0,00
40.382,83
0,00
3.135.725,90

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023




31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
260.292,46
11.910,24
0,00
8.163,04
0,00
264.039,66
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
260.292,46
11.910,24
0,00
8.163,04
0,00
264.039,66
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
782.362,05
52.082,00
0,00
0,00
0,00
834.444,05
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
440.862,03
29.053,45
0,00
32.204,79
0,00
437.710,69
Summe Sachanlagen
1.223.224,08
81.135,45
0,00
32.204,79
0,00
1.272.154,74
Finanzanlagen






Wertpapiere des Anlagevermögens
1.699,81
0,00
0,00
0,00
0,00
1.699,81
Summe Finanzanlagen
1.699,81
0,00
0,00
0,00
0,00
1.699,81
Summe Anlagevermögen
1.485.216,35
93.045,69
0,00
40.367,83
0,00
1.537.894,21

Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert
Buchwert


31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
6.355,00
7.823,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
6.355,00
7.823,00
Sachanlagen



Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
1.469.511,82
1.521.593,82
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
93.574,00
65.675,00
Summe Sachanlagen
0,00
1.563.085,82
1.587.268,82
Finanzanlagen



Wertpapiere des Anlagevermögens
0,00
28.390,87
28.390,87
Summe Finanzanlagen
0,00
28.390,87
28.390,87
Summe Anlagevermögen
0,00
1.597.831,69
1.623.482,69

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers


An die Fitnesshotline GmbH, Auerbach/Vogtl.:

Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Fitnesshotline GmbH, Auerbach/Vogtl., - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fitnesshotline GmbH, Auerbach/Vogtl., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Plauen, 9. Oktober 2024

KJF GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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