NortonLifeLock Deutschland GmbHLiquidiert

88069 Tettnang, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 743791
Vorher
Symantec (Deutschland) GmbH
Eingetragen
19.11.1997
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Förderung von Verträgen über Kauf, Lizensierung, Pflege und/oder Erstellung von Computerprogrammen. Ferner Vertrieb, Bereitstellung und Entwicklung von EDV-Softwareprodukten, Beratung, Durchführung und Unterstützung von EDV-Software-Projekten, Erbringung von sämtlichen EDV-Dienstleistung einschließlich Training im Zusammenhang mit EDV-Produkten sowie die mit dem Vorgenannten in Zusammenhang stehenden Leistungen. Weiter Betreuung, Kontrolle und Pflege von Computernetzwerken, Leitung und Verwaltung von Computernetzwerken, insbesondere im Hinblick auf Sicherheit, Verfahrensweisen, Vorschriften und Installationen sowie Übernahme von IT-Funktionen und -Bereichen der Kunden durch die Gesellschaft.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sameer Sood
seit 26.9.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Pamela Reilly
seit 15.2.2022
Prokura
Racheal Jordan
seit 15.2.2022
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NortonLifeLock Deutschland GmbH

Tettnang (vormals: München)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021

Bilanz zum 31. März 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 3.897.187
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.876 50.876
50.876 3.948.063
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.932.809 5.333.771
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.722.001 4.243.447
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.476.816 17.131.626 520.692 10.097.910
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 24.251 19.474
17.155.877 10.117.384
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.023.176 3.330.915
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 97.117 581.777
19.327.046 17.978.139

Passiva

31.3.2021 31.3.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000
II. Verlustvortrag -631.777 -1.614.341
III. Jahresüberschuss 484.660 982.564
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 97.117 581.777
0 0
B. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen 9.522.668 8.438.848
2. Steuerrückstellungen 1.016.760 685.051
3. Sonstige Rückstellungen 1.461.214 1.135.017
12.000.642 10.258.916
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 152.463 312.344
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.512.392 3.972.208
3. Sonstige Verbindlichkeiten 541.746 254.347
- davon aus Steuern EUR 539.184 (i. Vj. EUR 245.687) -
4.206.601 4.538.899
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.119.803 3.180.324
19.327.046 17.978.139

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2020 bis 31. März 2021

2020/2021 2019/2020
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 23.200.574 45.215.676
2. Sonstige betriebliche Erträge 0 2.085.500
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0 -1.268.875
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -9.881.573 -9.881.573 -18.906.112 -20.174.987
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.492.658 -11.168.423
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -205.185 -1.697.843 -1.314.118 -12.482.541
- davon für Altersversorgung: EUR 53.774 (i. Vj. Aufwendungen für Altersversorgung: EUR 139.328) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -171.996 -1.934.901
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.025.014 -7.483.703
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.180.490 -1.114.003
- davon an verbundene Unternehmen EUR 73.109 (i. Vj. EUR 0) -
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -758.998 -3.128.477
- davon Aufwendungen aus latenten Steuern EUR 0 (i. Vj. EUR 475.457) -
9. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 484.660 982.564

Anhang zum Jahresabschluss 2020/2021

Allgemeine Anmerkungen

Die NortonLifeLock Deutschland GmbH ist beim Amtsgericht Ulm unter HRB 743791 eingetragen. Der Jahresabschluss der NortonLifeLock Deutschland GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Für die Gesellschaft gelten die Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Möglichkeit der Unterlassung von Angaben gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft wendet die Regelungen des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) gem. Art. 2 Abs. 1 BilRUG und § 75 Abs. 1 EGHGB an. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde an die Vorschriften des § 275 HGB i. d. F. des BilRUG angepasst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt, die gemäß den steuerlich zulässigen Höchstsätzen und unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode zwischen 1 und 5 Jahre beträgt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und ihr Abgang wird im Jahr der Anschaffung angenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten für das jeweilige Geschäftsjahr zusammengefasst. Dieser Sammelposten wird linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Wenn der beizulegende Zeitwert niedriger als der Buchwert ist, ist eine außerplanmäßige Abschreibung der Finanzanlagen vorzunehmen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Bewertungsrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst und zu ihrem Barwert bilanziert.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Diese werden zum Nennwert ausgewiesen.

Seit 1. April 2010 sind latente Steuern für temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten zu erfassen. Eine sich insgesamt ergebende latente Steuerbelastung ist gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB als passive latente Steuern in der Bilanz anzusetzen. Unter Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kann eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Zum 31. März 2021 weist die Gesellschaft keine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung aus.

Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Berücksichtigung des jeweils aktuellen Pensionsplans sowie unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens und der Richttafeln 2018G von Heubeck Richttafeln GmbH ermittelt. Hierbei wurde eine Rentendynamik von 1,8 % zugrunde gelegt (i. Vj.: 1,7 %). Als Abzinsungssatz wird der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre in Höhe von 2,19% (i. Vj.: 2,6%) verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Aufgrund der Gesetzesänderung zur Ermittlung des Abzinsungssatzes ergibt sich ein Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre und der Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre in Höhe von TEUR 1.570 (i. Vj.: TEUR 1.493). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Bei den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden sämtliche erkennbaren Risiken und Eventualverbindlichkeiten berücksichtigt. Sie werden zu ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag erfasst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung von Forderungen mit dem niedrigeren Wert der Wechselkurse am Tag des Geschäftsvorfalles und dem Bilanzstichtag. Die Umrechnung von Verbindlichkeiten erfolgt mit dem höheren Wert der Wechselkurse am Tag des Geschäfts Vorfalles und dem Bilanzstichtag.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der NortonLifeLock Security Deutschland GmbH i. L., Tettnang. In ihrem Jahresabschluss zum 31. März 2021 weist NortonLifeLock Security Deutschland GmbH i. L. ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.296 und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 5 aus.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem derzeitigen Liefer- und Leistungsverkehr und werden über das Cash-Pool-System abgerechnet. Die zum Bilanzstichtag fälligen Beträge belaufen sich auf TEUR 9.722 (i. Vj.: TEUR 4.243). Zum 31. März 2021 belaufen sich die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter auf TEUR 9.722 (i. Vj.: TEUR 0).

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

31.03. 2021 31.03.2020
TEUR TEUR
Steuerforderung 1.753 -
Umsatzsteuererstattung - 119
Mietkautionen 149 317
Forderung aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 508 -
Geleistete Anzahlungen - 9
Sonstige 67 76
2.477 521

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft überwiegend Umsatzkosten (und im Vorjahr ebenfalls Software- und Hardwareunterstützung). Zum 31. März 2021 belaufen sich die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf TEUR 37 (i. Vj.: TEUR 1.071).

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz für erworbene Kundenverträge, konzerninterne Forderungen sowie die Erfassung von Rückstellungen und Pensionsrückstellungen. Zur Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 30,52 % zugrunde gelegt. Zum 31. März 2021 bestehen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 2.152 und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 0, was nach Saldierung einen Aktivüberhang von TEUR 2.152 ergibt. Nach Veräußerung der Vermögensgegenstände des Geschäftsbereichs Enterprise und der Übertragung der Kundenverträge zu NortonLifeLock Ireland Limited am 30. April 2021 verzichtet die Gesellschaft auf den Ansatz des Überhangs der aktiven latenten Steuern in ihrem Jahresabschluss zum 31. März 2021.

Pensionsrückstellungen

Zum 31. März 2021 betrug die Pensionsverpflichtung TEUR 9.523 (i. Vj.: TEUR 8.439). In der Bilanz wird der Gesamtbetrag der Pensionsrückstellungen zum 31. März 2021 ausgewiesen.

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr 2020/21 beträgt TEUR 1.030 (i. Vj.: TEUR 1.060).

Sonstige Rückstellungen

31.03.2021 31.03.2020
TEUR TEUR
Ausstehende Lieferantenrechnungen 170 412
Verkaufsprovisionen 31 135
Sonstiger Personalaufwand 618 107
Verpflichtungen gegenüber Kundinnen und Kunden 263 361
Restrukturierungsmaßnahmen - 58
Lizenzgebühren [royalties] 212 -
Sonstige 167 62
1.461 1.135

Verbindlichkeiten

Sämtliche zum 31. März 2021 und 31. März 2020 bestehende Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Zum 31. März 2021 belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter auf TEUR 0 (i. Vj.: TEUR 3.743).

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.03.2021 31.03.2020
TEUR TEUR
Umsatzsteuerverbindlichkeiten 207 -
Lohnsteuer 332 246
Aktienbasiertes Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 3 8
542 254

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ergibt sich aus der Abgrenzung von Umsatzerlösen mit Dritten und stellt Fakturierungen im Rahmen unkündbarer Verträge dar, bevor das entsprechende Produkt oder die Dienstleistung an den Kunden übertragen wird.

Zum 31. März 2021 beläuft sich der passive Rechnungsabgrenzungsposten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf TEUR 69 (i. Vj.: TEUR 226).

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzten sich überwiegend aus Umsätzen mit Dritten im Zusammenhang mit dem V erkauf von bestimmten Lösungen an externe Kundinnen und Kunden in Deutschland und Provisionserträgen von verbundenen Unternehmen (die nahezu vollständig im Inland erzielt wurden) zusammen.

Sonstige betriebliche Erträge

Im Vorjahr entfielen sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 2.086 auf den Veräußerungserlös der Enterprise-Security- Vermögensgegenstände.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beziehen sich überwiegend auf Abfindungszahlungen, Verluste aus Abgängen von vorausgezahlten Vermögensgegenständen und Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, Mietaufwendungen, Marketing- und Werbeaufwendungen sowie Reisekosten, Arbeitsvermittlungskosten und sonstige externe Leistungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ebenfalls Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten, die sowohl im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr nicht wesentlich gewesen sind. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen mit Bezug auf Restrukturierung in Höhe von TEUR 5.883 enthalten.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Douglas Newton, San Jose, Kalifornien, USA, Geschäftsführer

(vom 19. Februar 2020 bis 11. August 2021)

Philip Reuther, Menlo Park, Kalifornien, USA, Geschäftsführe

(vom 19. Februar 2020 bis 30. September 2021)

Jessica Horrillo, Mountain View, Kalifornien, USA, Geschäftsführerin

(seit 11. August 2021)

Gavin Lazarus, Mountain View, Kalifornien, USA, Geschäftsführer

(seit 30. September 2021)

Claus Martin Caesar Kaufmann, München, Geschäftsführer

(seit 5. Mai 2022)

Die Mitglieder der Geschäftsführung erhielten im Geschäftsjahr für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen stellen sich wie folgt dar:

Fällig im Jahr 2021/22 Gesamt
TEUR TEUR
Gebäudemieten 11 11
11 11

Die Miet- und Leasingverträge laufen spätestens zum 30. Juni 2021 aus.

Mitarbeitende

Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 10 Mitarbeitende (i. Vj.: 67), aufgeschlüsselt nach den folgenden Abteilungen:

31.03.2021 31.03.2020
Vertrieb und Marketing 7 43
Allgemeine Verwaltung 1 24
Forschung und Entwicklung (F&E) 2 0
Summe 10 67

Prüfungshonorar

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2020/21 beträgt TEUR 18. Die erbrachten Leistungen umfassen ausschließlich Prüfungsleistungen.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der NortonLifeLock Deutschland GmbH, Tettnang, wird in den Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft Gen Digital Inc. (vormals NortonLifeLock Inc.), Tempe, USA, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Konzernobergesellschaft erhältlich. Die NortonLifeLock Deutschland GmbH ist aufgrund ihrer Größe von der Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 293 Absatz 1 HGB befreit.

Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres

Die COVID-19-Pandemie hat weitreichende, sich schnell entwickelnde und gleichzeitig unvorhersehbare Auswirkungen auf Gesellschaften weltweit sowie auf Volkswirtschaften, Finanzmärkte und Geschäftspraktiken. Um die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden, Partner*innen und Drittdienstleister:innen zu schützen, haben wir bis auf Weiteres eine nahezu konzernweite Homeoffice-Regelung für den Großteil unserer Mitarbeitenden eingeführt, wesentliche Anpassungen an unserer Reiserichtlinie für Mitarbeitende vorgenommen und unsere Konferenzen und anderen Marketingveranstaltungen abgesagt oder weichen für diese auf absehbare Zeit auf virtuelle Formate aus.

Wir werden die Entwicklungen weiterhin beobachten und unsere derzeitigen Regelungen an die jeweils aktuellen Empfehlungen und Leitlinien zum Gesundheitsschutz anpassen. Bisher konnten wir keine negativen Auswirkungen auf unseren Kundenerfolg, unsere Umsätze, unsere Marketingaktivitäten sowie die Produktivität unserer Mitarbeitenden feststellen. Nichtsdestotrotz besteht im Rahmen der Rückkehr zum Arbeitsplatz während der Pandemie für die Mitarbeitenden, Partner:innen und Drittdienstleister:innen das Risiko einer versehentlichen COVID-19-Infektion durch Kontakt zu anderen Personen, was zu Rechtsstreitigkeiten führen kann.

Einige Volkswirtschaften der EU und weltweit haben aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie eine Rezession erlebt. Obwohl im Jahr 2021 keine wesentlich höheren Auftragsstornierungen von Kundinnen und Kunden oder eine wesentliche Verringerung der Kundenbindungsrate verzeichnet wurde, können solche Ereignisse in Zukunft auftreten, insbesondere vor dem Hintergrund einer anhaltenden Rezession als Folge der COVID-19-Pandemie. Eine anhaltende Rezession könnte negative Folgen für die Nachfrage nach den Angeboten sowie für die Kundenbindung und Ertragslage der Gesellschaft haben, vor allem, da die von der Gesellschaft angebotenen Lösungen ermessensbehaftete Käufe sind und daher stärker von der makroökonomischen Lage abhängen.

Die Dauer und das Ausmaß der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ist von zukünftigen Entwicklungen abhängig, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht zutreffend bemessen werden können, darunter die Intensität und die Übertragungsrate der Krankheit sowie neue Virusvarianten, das Ausmaß, die Wirksamkeit und die öffentliche Akzeptanz von Eindämmungsmaßnahmen, wie z. B. der Impfkampagne, sowie die Auswirkung, die ebendiese und andere Faktoren auf unsere Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden, Geschäftspartner:innen und Drittdienstleister:innen haben werden. Sollten wir den Auswirkungen dieser Gegebenheiten nicht effektiv begegnen und ihnen nicht entgegenwirken können und sollten sich die Rahmenbedingungen der Gesamtwirtschaft oder der Branchen, in denen wir tätig sind, nicht verbessern oder sogar noch weiter verschlechtern, könnte sich dies nachteilig auf unser Geschäft, unsere Finanz- und Ertragslage sowie unsere Cashflows auswirken.

Aufgrund der Geschäftslage der Gesellschaft und der NortonLifeLock- Unternehmensgruppe zum Zeitpunkt der Unterzeichnung dieses Jahresabschlusses sind wir der Auffassung, dass keine Wertberichtigungen in Verbindung mit den Finanzanlagen, Sachanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den Forderungen gegen verbundene Unternehmen erforderlich sind.

Nachtragsbericht

Am 30. April 2021 hat die Gesellschaft den Verkauf bestimmter Cybersecuritylösungen an Dritte in Deutschland aufgegeben. Zu diesem Datum hat die Gesellschaft ihre Wiederverkäufervereinbarung mit einem nahestehenden Unternehmen beendet, ihre Kundenverträge abgetreten und bestimmte Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Zusammenhang mit dieser Geschäftstätigkeit an das nahestehende Unternehmen übertragen. Die Gesellschaft ist nun inaktiv und beschäftigt keine Mitarbeitenden. Die Gesellschaft wird als juristische Person bestehen bleiben. Die Auswirkungen der Einstellung der Geschäftstätigkeit wurden im vorliegenden Jahresabschluss berücksichtigt. Die Gesellschaft erhält von NortonLifeLock Ireland Limited eine Kostenerstattung zuzüglich einer Marge.

Am 9. August 2021 hat die Gesellschaft ihren Firmensitz von der Rosenheimer Str. 143c, 81671 München, zum Kaplaneiweg 1, 88069 Tettnang, geändert. Dies wurde am 15. Februar 2022 im Handelsregister eingetragen.

Am 12. September 2022 ist die Konzernobergesellschaft Gen Digital Inc. (vormals NortonLifeLock Inc.) mit Avast Limited (vormals Avast PLC) verschmolzen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses ist es nicht möglich, die weiteren potenziellen Auswirkungen dieser Verschmelzung zutreffend zu beurteilen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 484.660 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Tettnang, 17. März 2023

Jessica Horrillo

Gavin Lazarus

Claus Kaufmann

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020/2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.4.2020 Zugänge Abgänge 31.3.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.933.006 0 8.933.006 0
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.876 0 0 50.876
8.983.882 0 8.933.006 50.876
Kumulierte Abschreibungen
1.4.2020 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.3.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.035.819 171.996 5.207.815 0
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
5.035.819 171.996 5.207.815 0
Buchwerte
31.3.2021 31.3.2020
EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 3.897.187
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.876 50.876
50.876 3.948.063

Lagebericht 2020/2021

Die NortonLifeLock Deutschland GmbH wurde am 13. Juli 1990 als deutsches Tochterunternehmen der Gen Digital Inc. (vormals NortonLifeLock Inc.) mit Sitz in Tempe, Arizona, USA, gegründet. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Tettnang mit Niederlassungen in Hamburg und Düsseldorf.

Die Gesellschaft ist führender Anbieter von Sicherheitslösungen und unterstützt Privatkunden und Unternehmen bei der Sicherung ihres datengesteuerten Umfelds. Für ihre Tätigkeit im Auftrag der NortonLifeLock Ireland Limited, Dublin, Irland, erhält die Gesellschaft eine Vergütung in Form eines festen Prozentsatzes des vermittelten Umsatzes und eine Erstattung bestimmter Betriebskosten zzgl. eines Gewinnaufschlags (Kostenaufschlag). Während des Geschäftsjahres fungierte die Gesellschaft zudem als nicht ausschließlicher Wiederverkäufer von NortonLifeLock-Cybersecuritylösungen in Deutschland. Hierbei erwirbt sie Produkte der NortonLifeLock Ireland Limited, Dublin, Irland, für die Weiterveräußerung an externe Kunden in Deutschland.

Wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Branche

Das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland wird weiter durch die Coronavirus-Pandemie geprägt. Einfuhren von Investitions- und Vorleistungsgütern sind rückläufig. Merklich ausgeweitet wurden hingegen die Lieferungen von elektrischen Ausrüstungen sowie von Datenverarbeitungs-, elektronischen und optischen Geräten nach Deutschland. Dabei dürften die gestiegenen Aufwendungen für die Einfuhren von DV- und Telekommunikationstechnik eine Folge der coronabedingt verstärkten Digitalisierung von Office- und Homeoffice-Aktivitäten gewesen sein. [Bundesbank Monatsbericht - März 2021]

Deutschland hat sich selbst das ehrgeizige Ziel gesetzt, beim digitalen Wachstum Europas führende Nation zu werden. Der inländische Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie ist der fünftgrößte der Welt, mit einer wachsenden Nachfrage nach innovativen Software- und Cybersicherheitslösungen.

[GTAI Cybersecurity Fact Sheet 2019/Lagebericht des Vorjahres - bisher kein Fact Sheet für 2020/2021 herausgegeben]

Cybersicherheit ist ein wachsender Markt, dessen Wachstum durch den Anstieg der Online-Aktivitäten in den letzten Jahren und in der Zukunft angetrieben wird. Die Kernmärkte, in denen wir tätig sind, sind Sicherheit, Identität und Datenschutz. Wir sind der Auffassung, dass sich der Markt für Cybersicherheit über diese Kernmärkte hinaus ausweiten wird und bedingt durch die zunehmende Anzahl an Menschen, die im Internet ein digitales Leben führen, ein erhebliches Wachstum erfahren wird. [FY21 10k S. 8].

Die Cyberbedrohungslage ist umfassender und komplizierter denn je und setzt das digitale Leben von Verbraucherinnen und Verbrauchern einem erhöhten Risiko aus. Die weltweite Digitalisierung schreitet rasant voran und die Grenzen zwischen der physischen und der digitalen Welt verschwimmen mehr denn je. Neue Technologien, Smart Devices, digitale Identitäten und der Trend zu einer zunehmend vernetzten Welt haben zur Folge, dass Verbraucherinnen und Verbraucher mit einer Vielzahl neuer Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit konfrontiert werden. Die Bedürfnisse und das Verhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher unterliegen einem raschen Wandel und verlagern viele Aspekte unseres Alltags ins Internet, darunter das Einkaufen, die soziale Interaktion, das Arbeiten, das Tätigen von Bankgeschäften und zahlreiche weitere Aktivitäten in Bereichen wie z. B. dem Gesundheitswesen oder der Unterhaltung. Nahezu jeder Aspekt unseres Lebens hat inzwischen digitale Bestandteile. Unglücklicherweise sind allerdings viele dieser Aktivitäten nicht geschützt. Die einhergehenden Sicherheits- und Datenschutzlücken werden von Angreifern als Chance gesehen und entsprechend ausgenutzt. Cyberkriminelle haben nicht nur ihre Reichweite, sondern auch die Komplexität ihrer digitalen Bedrohungen ausgeweitet und ihre Angriffe stärker auf Verbraucherinnen und Verbraucher ausgerichtet.

[FY21 10KS.8].

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Die Umsatzerlöse der NortonLifeLock Deutschland GmbH ergaben sich vorwiegend aus Umsätzen mit Dritten im Zusammenhang mit dem Verkauf bestimmter NortonLifeLock-Cybersecuritylösungen an externe Kunden in Deutschland sowie aus Provisionserträgen der NortonLifeLock-Unternehmensgruppe. Die von der Gesellschaft eingesetzten wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Wie im Lagebericht des Vorjahres dargelegt, stieg das Jahresergebnis der Gesellschaft um TEUR 1.807 bzw. 219% auf einen Jahresüberschuss von TEUR 983. Im laufenden Geschäftsjahr sank das Jahresergebnis der Gesellschaft um TEUR 498 bzw. 51 % auf einen Jahresüberschuss von TEUR 485. Dieser Rückgang ist auf den im vorherigen Geschäftsjahr erfassten Gewinn aus der Veräußerung der Enterprise-Business-Vermögensgegenstände an bestimmte Tochtergesellschaften der Broadcom Inc. zurückzuführen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging um TEUR 2.801 bzw. 54 % auf TEUR 2.424 zurück. Auch dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf den im vorherigen Geschäftsjahr erfassten Gewinn aus der Veräußerung der Enterprise-Business-Vermögensgegenstände an bestimmte Tochtergesellschaften der Broadcom Inc. zurückzuführen. Die Umsatzerlöse gingen um TEUR 22.015 bzw. 49 % zurück. Die Umsatzerlöse umfassen Umsatzerlöse mit Dritten sowie konzerninterne Umsatzerlöse. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Veräußerung des Geschäftsbereichs Enterprise-Business am 1. Februar 2020, sodass die Umsatzerlöse mit Dritten im Vorjahr noch zehn Monate an Umsatzerlösen durch das Enterprise Business beinhalten. Auch die konzerninternen Umsatzerlöse sanken im Einklang mit der Reduzierung des Personalbestands und der erstattungsfähigen Kosten. Die Umsatzkosten im Zusammenhang mit Verkäufen an Dritte gingen um TEUR 10.293 bzw. 51 % zurück. Die operative Marge von 5 % ist aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend. Die operative Marge misst prozentual zu den Umsatzerlösen die Ertragskraft der Gesellschaft vor Steuern und Sondereffekten.

Die Ertragslage der Gesellschaft wird maßgeblich durch die Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie durch die Umsatzerlöse bestimmt. Die Personalaufwendungen sind infolge des Rückgangs des Personalbestands im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Veräußerung der Enterprise-Business-Vermögensgegenstände, die auch die Übertragung und Zuordnung von 51 Mitarbeitenden im letzten Quartal des vorherigen Geschäftsjahres umfasste, um TEUR 10.785 bzw. 86 % auf TEUR 1.698 gesunken. Die unterjährigen Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf TEUR 951 (i. Vj.: TEUR 0). Dieser Anstieg um TEUR 951 ist darauf zurückzuführen, dass die Gesellschaft seit der Überführung des F&E-Personalbestands ihrer Tochtergesellschaft NortonLifeLock Security Deutschland GmbH an die Gesellschaft am 4. April 2020 wieder F&E-Leistungen erbringt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.541 bzw. 21 % auf TEUR 9.025 gestiegen. Dieser Anstieg ist auf Verluste aus Abgängen von vorausgezahlten Vermögensgegenständen und Vermögensgegenständen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr sowie einen Rückgang von sämtlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch Reduzierung des Personalbestands und der Reise- und Marketingkosten zurückzuführen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch einen Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 1.834 bzw. 11 %. Andere Anlagen verringerten sich aufgrund von Abgängen im Geschäftsjahr um TEUR 3.897. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen um TEUR 5.479. Die Gesamtsalden mit verbundenen Unternehmen haben sich von einer Nettoforderung von TEUR 271 im Vorjahr zu einer Nettoforderung von TEUR 6.210 entwickelt. Diese Bewegung von TEUR 5.938 ist das Ergebnis zusätzlicher Finanzmittelfonds im Cash-Pooling mit NortonLifeLock Global Unlimited Company. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um TEUR 401 bzw. 8 % auf TEUR 4.933. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund von Ertragsteuerforderungen und Forderungen aus Abgängen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens um TEUR 1.956 auf TEUR 2.477. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten verringerte sich um TEUR 1.308 bzw. 39 %, was hauptsächlich auf die unterjährige Abschreibung von vorausgezahlten Vermögensgegenständen zurückzuführen ist.

Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich gemäß der versicherungsmathematischen Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen zum Jahresende um TEUR 1.084. Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 326 gestiegen, was hauptsächlich auf den Anstieg der Abgrenzungen für Lizenzgebühren [royalties] auf Grundlage der Umsatzerlöse der Gesellschaft und der Abgrenzungen für Boni zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich aufgrund der reduzierten Aktivitäten infolge des Personalrückgangs und der Abwicklung des Geschäftsbetriebs um TEUR 160. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um TEUR 460. Wie bereits oben erwähnt haben sich die Gesamtsalden mit verbundenen Unternehmen von einer Nettoforderung von TEUR 271 im Vorjahr zu einer Nettoforderung von TEUR 6.210 entwickelt. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen aufgrund einer umsatzsteuerlichen Mehrbelastung um TEUR 287. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten bleibt mit einem leichten Rückgang um TEUR 61 gegenüber dem Vorjahr weitestgehend unverändert.

Das Nettoumlaufvermögen erhöhte sich von TEUR -2.440 auf TEUR 2.910. Die Eigenkapitalquote (im Verhältnis zur Bilanzsumme) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von -3 % auf -1 %.

Die Bilanz ist durch einen hohen Anteil des Umlaufvermögens gekennzeichnet (89 % der Bilanzsumme verglichen mit 58 % im Vorjahr). Der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme beträgt 0,13 % (i. Vj.: 0,11 %).

Die Liquidität dritten Grades der Gesellschaft beträgt 1,2:1, die Liquidität zweiten Grades ebenfalls 1,2:1. Die Gesellschaft finanzierte sich hauptsächlich über konzerninterne Vereinbarungen mit dem nahestehenden Unternehmen NortonLifeLock Ireland Limited, durch die der NortonLifeLock Deutschland GmbH ein prozentualer Anteil des vermittelten Umsatzes zuzüglich anfallender Betriebskosten erstattet wurde.

Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Zukünftige Entwicklung

Am 30. April 2021 hat die Gesellschaft den Verkauf bestimmter Cybersecuritylösungen an Dritte in Deutschland aufgegeben. Zu diesem Datum hat die Gesellschaft ihre Wiederverkäufervereinbarung mit einem nahestehenden Unternehmen beendet, ihre Kundenverträge abgetreten und die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Zusammenhang mit dieser Geschäftstätigkeit an das nahestehende Unternehmen übertragen. Die Gesellschaft ist nun inaktiv und beschäftigt keine Mitarbeitenden.

Für das Geschäftsjahr 2021/2022 erwartet die Gesellschaft einen deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse und einen leichten Anstieg des Jahresergebnisses.

Risiken

Die Geschäftsführung hat für das in der Gesellschaft eingerichtete interne Finanzkontrollsystem die Letztverantwortung und legt hohen Wert auf die Aufrechterhaltung eines starken Kontrollumfelds. Damit die Geschäftsführer ihren Aufgaben nachkommen können, legt der Verwaltungsrat der Konzernobergesellschaft Standards für die interne Kontrolle fest, die darauf abzielen, Risiken für Fehler oder Verluste kostengünstig zu minimieren. Die Standards beinhalten zur Begrenzung von Risiken auf ein tolerierbares Maß die ordnungsgemäße Übertragung von Verantwortlichkeiten innerhalb eines eindeutig definierten Rahmens, wirksame Verfahren im Rechnungswesen und eine angemessene Aufgabentrennung. Diese Kontrollen werden unternehmensweit überwacht, und alle Mitarbeiter sind verpflichtet, höchste ethische Standards einzuhalten, damit gewährleistet ist, dass die Geschäfte der Gesellschaft angemessen und über jeden Zweifel erhaben geführt werden. Der Schwerpunkt des Risikomanagements der Gesellschaft liegt auf der Identifizierung, Bewertung, Steuerung und Überwachung sämtlicher bekannter unternehmensweiter Risiken.

Da die Gesellschaft nun inaktiv ist, ergeben sich entsprechend auch keine weiteren Chancen und Risiken.

Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 30. April 2021 hat die Gesellschaft den Verkauf bestimmter Cybersecuritylösungen an Dritte in Deutschland aufgegeben. Zu diesem Datum hat die Gesellschaft ihre Wiederverkäufervereinbarung mit einem nahestehenden Unternehmen beendet, ihre Kundenverträge abgetreten und bestimmte Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Zusammenhang mit dieser Geschäftstätigkeit an das nahestehende Unternehmen übertragen. Die Gesellschaft ist nun inaktiv und beschäftigt keine Mitarbeitenden.

Am 12. September 2022 ist die Konzernobergesellschaft Gen Digital Inc. (vormals NortonLifeLock Inc.) mit Avast Limited (vormals Avast PLC) verschmolzen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses ist es nicht möglich, die weiteren potenziellen Auswirkungen dieser Verschmelzung zutreffend zu beurteilen.

 

Tettnang, 17. März 2023

Die Geschäftsführung

Jessica Horrillo

Gavin Lazarus

Claus Kaufmann

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NortonLifeLock Deutschland GmbH, Tettnang

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NortonLifeLock Deutschland GmbH, Tettnang, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NortonLifeLock Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 17. März 2023

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Bernd Grottel, Wirtschaftsprüfer

Martin Rahn, Wirtschaftsprüfer

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