BTR Transportlogistik GmbH
Dickeler Straße 42, 49453 Rehden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephanus Bernholt seit 18.4.2017 | Geschäftsführer |
Bruno Boes seit 31.8.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Bruno BoesBruno Boes GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BTR Transportlogistik GmbHRehdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die BTR Transportlogistik GmbH (BTR Transportlogistik) wurde am 15.08.2012 gegründet. Gegenstand der Geschäftstätigkeit ist der Betrieb eines Dienstleistungsunternehmens, welches die Logistik, die Lagerhaltung und das Zwischenlagern von Kraftfahrzeugen sowie die Organisation des Transports derselben und die Durchführung aller damit verbundenen Zusatzdienstleistungen zum Inhalt hat. Hierfür betreibt die BTR Transportlogistik auf einem ca. 2,0 Millionen Quadratmeter umfassenden Gelände eine Konsolidierungs- und Distributionsdrehschreibe im Nord-Westen Deutschlands. Das komplett umzäunte Gelände umfasst Asphaltflächen, Lagerhallen, ein verzweigtes 22 km langes Straßennetz sowie einen 6,8 km langen Gleisanschluss an das Schienennetz der Deutschen Bahn AG. Eine Lagerung der Transportfahrzeuge ist auf Freilagerflächen aber auch auf den 20.000 m 2 Hallenflächen sowie auf 13.000 m 2 Lagerflächen in Bunkern mit konstanter Temperatur möglich. Die Freilagerflächen umfassen aktuell rund 35.000 Fahrzeugstellplätze. Durch den drei Meter hohen Zaun und den rund um die Uhr laufenden Videokameras wird die technische und physische Überwachung des Logistikzentrums gewährleistet. Der Schwerpunkt der Logistikdrehscheibe liegt auf der Automobilindustrie. Die zentrale Lage im Nord-Westen und die Nähe zur Nordsee und somit zu den wichtigen deutschen Seehäfen Emden, Wilhelmshaven, Bremerhaven, Bremen und Hamburg bietet hierbei optimale Bedingungen für den Güterumschlag und die Lagerung außerhalb der kostenintensiven Hafengebiete. Im Auftrag der Kunden übernehmen unsere Fachkräfte auch die Pflege, Wartung, Aufbereitung, Instandsetzung sowie Umrüstung von Kraftfahrzeugen. II. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Die Preise blieben trotz der jüngsten Rückgänge auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Die Finanzierungsbedingungen verschlechterten sich darüber hinaus aufgrund steigender Zinsen. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. In Deutschland wurden im Jahr 2023 gut 2,84 Mio. PKW neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen damit die Neuzulassungen um 7,3 %. Mit alternativen Antrieben ausgestattete PKW wurden mit einem Anteil von 48,4% (-1,2% zum Vorjahr) zugelassen. (Quelle: Kraftfahrtbundesamt) Die Entwicklung der Industrie hängt vor allem davon ab, inwieweit es den Unternehmen gelingen wird, die Kostensteigerung an die Kunden weiterzugeben. Sofern sich die Kostensituation nicht stabilisiert, ist mit einem Arbeitsplatzabbau oder einer Verlagerung von Produktionen ins Ausland zu rechnen. Die Unsicherheit der Marktentwicklung im Zusammenhang mit den hohen Energiepreisen und der Entwicklung der Inflationsrate bremsen umfangreicherere Investitionen von Unternehmen. Der Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr bleibt daher gemischt und weiterhin mit hohen Unsicherheiten bezüglich Kosten und Verzögerungen verbunden. b. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 verlief insgesamt zufriedenstellend. Das Ergebnis basiert auf Vorjahresniveau und ist um T€ 183 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das Rohergebnis betrug im Jahr 2023 15.633 TEuro im Vergleich zu 14.423 TEuro im Vorjahr. Als weiterer finanzieller Leistungsindikator wird das Ergebnis vor Steuern herangezogen. Hier ist ein Rückgang von 6.559 TEuro im Jahr 2022 auf 6.300 TEuro im Jahr 2023 festzustellen. Das Jahresergebnis weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 4.469 TEuro (Vorjahr: 4.652 TEuro) aus. Die Auftragslage kann für das Berichtsjahr 2023 als sehr zufriedenstellend beurteilt werden. c. Ertragslage Das positive Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.209 TEuro von 14.423 TEuro auf 15.633 TEuro gestiegen. Es beruht im Wesentlichen auf der bereits in Vorjahren begonnen Ausweitung der Geschäftstätigkeit. Wichtige Geschäftspartner haben unsere Dienstleistungen im Berichtsjahr weiterhin in Anspruch genommen. Das grundsätzliche Unternehmenswachstum ist auch an der Entwicklung des Personalaufwands erkennbar. Der personalbedingte Aufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 791 gestiegen. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Es wurden durchschnittlich 128 (Vorjahr 117) Mitarbeiter beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 2,9 % im Vergleich zum Jahr 2023 gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern als auch der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 6.300 TEuro (Vorjahr: 6.559 TEuro) haben das im Vorjahr prognostizierte Wachstum von 5% somit nicht vollumfänglich bestätigen können. d. Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen der BTR Transportlogistik ist im Jahr 2023 auf 13.664 TEuro (Vorjahr: 8.557 TEuro) gestiegen. Das hohe Jahresergebnis schlägt sich im Wesentlichen im Eigenkapital nieder. Im Berichtsjahr wurde keine Gewinnausschüttung vorgenommen, wodurch insbesondere der Zugang bei den flüssigen Mitteln in Höhe von T€ 4.648 auf T€ 6.124 resultiert. Auf der Passivseite resultiert die Zunahme der Bilanzsumme im Wesentlichen aus dem Vortrag des Jahresüberschusses des Berichtsjahres. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft stieg in der Folge von 61,1 % auf 71,0 % im Berichtsjahr. Die Rückstellungen sind im Berichtsjahr von 912 TEuro im Jahr 2022 auf 1.316 TEuro gestiegen. Die Zunahme resultiert überwiegend aus gestiegenen Ertragssteuerrückstellungen als Folge von niedriger geleisteten Vorauszahlungen. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen mittels Innenfinanzierung aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Außenfinanzierung ist in verhältnismäßig geringem Umfang durch die Einräumung von Zahlungszielen vorhanden, spielt aber in der Finanzplanung unseres Unternehmens eine untergeordnete Rolle. Das Investitionsvolumen in 2023 von 351 TEuro geht im Wesentlichen auf Investitionen in das Sachanlagevermögen zurück. Den Investitionen in Geschäftsbauten, technische Anlagen sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 351 TEuro standen Abschreibungen in Höhe von 366 TEuro entgegen. Das Sachanlagevermögen hat sich demzufolge um 15 TEuro vermindert. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a. Chancen und Risiken Auf Basis der in diesem Bericht beschriebenen Geschäftsentwicklung ergeben sich innerhalb der vorherrschenden Rahmenbedingungen verschiedene Potenziale. Einen signifikanten Beitrag leistet die konjunkturelle Entwicklung. Eine hohe Priorität haben allerdings auch die ständige Optimierung und innovative Weiterentwicklung des Dienstleistungsportfolios, damit die BTR Transportlogistik weiterhin den Anforderungen des Marktes gerecht wird. Die BTR Transportlogistik ist im Rahmen ihres Betätigungsfeldes als Dienstleister für verschiedene Kundengruppen diversen Veränderungen und Risiken verschiedenster Art unterworfen. Dazu zählen neben den operativen auch finanzielle und rechtliche Risiken, die jedoch auch als Weiterentwicklungsmöglichkeiten zur ständigen Optimierung des Unternehmens angesehen werden. Als Logistikdienstleister ist die BTR Transportlogistik wesentlich von der Produktion und den damit verbundenen Warenströmen in der Gesamtwirtschaft, aber im Speziellen in der Automobilindustrie abhängig. Die Abhängigkeit sowohl von der verarbeitenden Industrie als auch vom Konsumentenverhalten kann als größtes Risiko angesehen werden. Hier haben zudem ein Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise, zunehmende Handelskonflikte sowie die Ausweitung von politischen Konflikten indirekt Einfluss auf die Geschäftstätigkeit. Speziell die geringen Wachstumserwartungen in der Automobilindustrie können die optimistischen Wachstumsprognosen der Gesellschaft langfristig dämpfen. Da viele Länder die Ausfuhr durch handelshemmende Maßnahmen erschweren, wird der Wettbewerb verzerrt und die Industrie im Exportland Deutschland belastet. Nachdem die Nachfrage in den Weltmärkten durch konjunkturelle Abschwächungen bereits in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist, ist auch weiterhin ein Rückgang der Nachfrage und der Produktion in Deutschland zu erwarten. Dazu steht die deutsche Automobilindustrie vor dem Hintergrund der zunehmenden Elektrifizierung der Antriebe, der zunehmenden Einführung autonomer Fahrfunktionen sowie neuer Mobilitätsdienstleistungen vor einem längerfristigen Strukturwandel, der die Wertschöpfungsnetzwerke und die Produktion von Herstellern und Zulieferern stark verändern wird. Es ist davon auszugehen, dass die gedämpften Wachstumserwartungen in der Industrie aufgrund dieser Herausforderungen auch zukünftig Einfluss auf die Logistikbranche haben werden. Der anhaltende Fachkräftemangel und eine überdurchschnittlich hohe Insolvenzanfälligkeit bei einfachen Transport- und Logistikdienstleistungen in der Lieferkette sind weitere allgemeine Risiken der BTR Transportlogistik. Auch das Risiko der Verlagerung von Gütertransporten vom Nutzfahrzeug auf andere Verkehrsmittel kann nicht ausgeschlossen werden. Mit dem einzigartigen Standortvorteil, den die BTR Transportlogistik mit ihrem angemieteten 2,0 Millionen Quadratmeter großem Areal im Nord-Westen Deutschlands hat, wird die Gesellschaft auch zukünftig die Möglichkeit haben, die angebotenen Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu platzieren. Zudem verfügt das BTR-Logistikzentrum über einen Gleisanschluss an dem Schienennetz der Deutschen Bahn AG, um auf neue und außergewöhnliche Kundenwünsche flexibel reagieren zu können. Die Gesellschaft besitzt zudem Fahrzeugtransporter mit modernster Technik, die eine lückenlose Verfolgung und folglich weiterhin eine zeitgenaue Lieferung an den Kunden ermöglichen. Ein hoher Sicherheitsstandard durch eine lückenlose technische und physische Überwachung des Logistikzentrums sichert dem Kunden außerdem ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Vertrauen zu. Aufgrund der Personenidentität des Standorteigentümers und des Geschäftsführers ist die Anmietung der Fläche auch zukünftig infolge gleichgerichteter Ziele gesichert. Im Bereich Service haben wir im Berichtsjahr weitere Wachstumsmöglichkeiten für die Instandsetzung und Umrüstung von Kraftfahrzeugen ausgemacht, da Arbeiten an dem Automobilen zunehmend elektronisch und per Fernwartung durchgeführt werden können. Durch Investitionen in die dafür nötige Infrastruktur versprechen wir uns zukünftig auch in diesem Bereich, unser Dienstleistungsportfolio zu optimieren. Insgesamt sind derzeit keine Risiken ersichtlich, welche als bestandsgefährdend eingestuft und einen Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. b. Prognosebericht Die Auftragslage des Unternehmens hat sich auch nach dem Abschlussstichtag sehr erfreulich entwickelt. Die Kontrolle und ständige Optimierung unserer Dienstleistungsportfolios macht sich weiterhin bezahlt. Durch die Möglichkeit, auf ein weit verzweigtes Strom- und Glasfasernetz zurückzugreifen, wurde in eine Leichtbauhalle mit 5.000 m 2 investiert, in der bis zu 150 Fahrzeuge Platz finden. Feld- und Gewährleistungsaktionen, speziell in Bezug auf die E-Mobilität, können dort problemlos durchgeführt werden. Unter anderem haben wir durch die Investitionen unser Angebot in folgenden Bereichen verbessern können: Diagnose von Softwaremodulen und -funktionen, Inbetriebnahme elektronischer Bauteile und Komponenten, Prüfen und Instandsetzung von Elektro-Fahrzeugen, Aus- bzw. Nachrüsten von Neufahrzeugen mit Zusatzeinrichtungen, Aufspielen von Software an Neufahrzeugen sowie die Aktualisierung von Steuergeräten. Ersten Einschätzungen nach kann auch das Jahr 2024 als sehr erfolgreich angesehen werden. Wir haben erneut hohe Auftragseingänge verzeichnen können. Für 2024 sehen wir infolge der in Vorjahren getätigten Investitionen weiterhin Wachstumspotenzial. Für die gesamte Logistikbranche wird mit einem Wachstum von 5 % gerechnet. Für die Jahre nach dem Berichtsjahr gehen wir weiterhin von der Ausweitung der Geschäftstätigkeit und steigenden Ergebnissen aus. Ein Wachstum des Rohergebnisses wie im Vorjahr wird angestrebt. Auch für das Ergebnis vor Steuern prognostizieren wir kurzfristig weiterhin Anstiege. Wir glauben daran, unseren Arbeitnehmern weiterhin ein guter Arbeitgeber, unseren Geschäftspartnern ein zuverlässiger Kunde bzw. Lieferant, und auch über unsere Region hinaus wirtschaftlich bedeutend sein zu können. Demnach verfolgen wir das Ziel, die nachhaltige positive Entwicklung des Unternehmens fortzusetzen. IV. Versicherung der gesetzlichen Vertreter Die Geschäftsführer der BTR Transportlogistik GmbH versichern, dass sie im Rahmen dieses Lageberichts den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns nach bestem Wissen und Gewissen so dargestellt haben, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und entsprechend die Chancen und Risiken, die auf die Gesellschaft wirken, dargestellt werden.
49453 Rehden, den 03. Dezember 2024 gez. Herr Boes gez. Herr Bernholt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die BTR Transportlogistik GmbH hat ihren Sitz in Rehden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter HRB 203884 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf und wird gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt, wobei die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB). 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Dies gilt auch für im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Ausnahme der geringwertigen Wirtschaftsgüter. Die Anschaffungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und, soweit eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorlag, auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die grundsätzlich alle innerhalb eines Jahres nach dem Bilanzstichtag fällig werden, werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1 % des Netto-Forderungsbestandes Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben gebildet, die Aufwand künftiger Geschäftsjahre darstellen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Das Anlagevermögen wird in dem ausgewiesenen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§ 284 Abs. 3 HGB).
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Personal in Höhe von T€ 17 mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag € 25.000,00. Es ist zu einem Betrag in Höhe von € 12.500,00 eingezahlt. Der ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von € 9.694.132,59 (Vorjahr: € 5.225.111,33) enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von € 5.225.111,33 (Vorjahr: € 1.573.034,92). Die Steuerrückstellungen betreffen die Ertragssteuern des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die voraussichtlichen Kosten für nicht genommenen Urlaub der Arbeitnehmer (T€ 160) sowie für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 44). Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB) Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) besichert. 5. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB) Wesentliche finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus dem Jahresabschluss ersichtlich sind, bestehen in Form von Mietverträgen zum Bilanzstichtag in Höhe T€ 2.748. Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 128 Arbeitnehmer (Vorjahr: 117) beschäftigt, davon 2 leitende Angestellte sowie 2 Auszubildende (Vorjahr 3), 25 Teilzeitkräfte (Vorjahr 19) und 6 Aushilfen (Vorjahr 7). Die gewährten Gesamtbezüge i.S.d. (§ 285 Nr. 9 a HGB) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu den Organen (§ 285 Nr. 10 HGB) Im Geschäftsjahr waren Herr Kaufmann Bruno Boes, Dickel und Herr Kaufmann Stephanus Bernholt, Damme, zu Geschäftsführern bestellt. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)Einstimmig wurde beschlossen, dass der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 4.469.021,26 auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.
49453 Rehden, den 03. Dezember 2024 gez. Herr Boes gez. Herr Bernholt sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.02.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkNachstehend geben wir unseren nach § 322 Abs. 7 Satz 1 HGB datierten und an anderer Stelle unterzeichneten Vermerk über unsere Abschlussprüfung wieder. "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BTR Transportlogistik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BTR Transportlogistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BTR Transportlogistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
26127 Oldenburg, den 26. Februar 2025 FTSP
Frisia-Treuhand GmbH
gez. Dipl.-Kfm. M. Schmädeke, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Christeleit, Wirtschaftsprüfer |
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