IRS Systementwicklung GmbH
Pfaffenthanner Weg 5, 93179 Brennberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reinhard Schiegl seit 3.12.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IRS Systementwicklung GmbHBrennbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023
Anhang 2023Allgemeine Angaben Die Firma IRS Systementwicklung GmbH hat ihren Sitz in 93179 Brennberg. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Regensburg unter der Nummer HRB 6959 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rückstellungen sowie die Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Aktiva Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Umlaufvermögen Vorräte Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch ausreichende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Sie werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Passiva Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und Nachzahlungen für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Soweit die zugrundeliegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem Zinsfuß entsprechend der Abzinsungssätze der Deutschen Bundesbank nach § 253 Abs. 2 HGB angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Einnahmen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Diese werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Angaben zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit über einem Jahr in Höhe von 113.200,00 Euro (Vj. 107.100,00 Euro). Es werden keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen. Stammkapital
Das gezeichnete Kapital entspricht der im Handelsregister eingetragenen Haftsumme. Gewinnvortrag Im Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 12.153.460,58 Euro ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 7.735.033,45 Euro enthalten. Sonstige Rückstellungen
Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Aus Miet- und Pachtverträgen bestehen Verpflichtungen. Sie haben folgende Fälligkeiten nach dem Bilanzstichtag:
Es bestehen Verpflichtungen aus Altersversorgung in Höhe von 24.000,00 Euro jährlich bis zum Jahr 2027. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist der Nutzungsanteil für privat genutzte Pkws und Versicherungserstattungen enthalten. Abschreibungen Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens vorgenommen. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden folgende aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse: Es bestehen Anzahlungsbürgschaften in Höhe von 3.331.529,32 Euro (Vj. 3.865.399,01 Euro). Es besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung für die IRS Systementwicklung GmbH und Herrn Reinhard Schiegl für das von der Sparkasse Regensburg aus Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kfw) zur Errichtung des an die IRS Systementwicklung GmbH vermieteten Erweiterungsbaus in Brennberg, Pfaffenthanner Weg 5, und zur Anschaffung von Maschinen und Einrichtungen gewährte Darlehen über 610.000,00 Euro (Nr. 6704072153), das zusätzlich durch eine Grundschuld in Höhe von 610.000,00 Euro auf dem finanzierten Objekt gesichert ist. Das Darlehen valutiert zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 101.650,00 Euro (Vj. 169.430,00 Euro). Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Ergebnisverwendung Im Wirtschaftsjahr 2023 wurde keine Ausschüttung vorgenommen. Geschäftsführung und Vertretung Zur Vertretung der Gesellschaft ist der Gesellschafter berechtigt und verpflichtet. Geschäftsführer ist Herr Reinhard Schiegl, Elektroingenieur, Brennberg. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse aufgetreten.
Brennberg, den 27. Dezember 2024 IRS Systementwicklung GmbH gez. Reinhard Schiegl, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Anlagenspiegel)
Lagebericht des Geschäftsjahres 2023Darstellung der Gesellschaft Die IRS Systementwicklung GmbH entstand 1998 aus dem Ingenieurbüro Reinhard Schiegl, das bereits 1991 gegründet wurde. Aus dem Einzelunternehmen entwickelte sich ein mittelständisches Unternehmen. Wir entwickeln heute sehr spezielle Lösungen, gerade auch im Hardwarebereich. Neben dem Ingenieurbereich ist eine Fertigung entstanden. Die Lösungen, die von den Ingenieuren geplant werden, werden immer komplexer. Es sind nicht mehr nur die Einzelkomponenten, die von uns geplant, entwickelt und programmiert werden, es sind ganze Prüfanlagen, die wir als Generalunternehmer planen und aufbauen. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. 1 Der Umsatz bei der IRS Systementwicklung GmbH (IRS) hat sich von den negativen Entwicklungen in den Absatzmärkten aus den Vorjahren sehr gut erholt. So konnte sich IRS trotz der schwierigen Bedingungen auch im Jahr 2023 komplett von der negativen Stimmung in Deutschland und Europa abkoppeln. Die Auftragslage befindet sich weiter auf einem hohen Niveau. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung der IRS stieg im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr deutlich um rd. 28,5 % (Vorjahr: Anstieg 19,9 %) auf € 27,9 Mio. (Vorjahr € 21,7 Mio.). Im Berichtsjahr hat sich das Anlagevermögen bedingt durch höhere Abschreibungen als Neuinvestitionen leicht vermindert. Das Umlaufvermögen, insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich deutlich um € 4,2 Mio., sodass dadurch die Bilanzsumme gestiegen ist. Die Erhöhung der Forderungen ist auf die Abrechnung von mehreren Großprojekten im Dezember zurückzuführen. Das Eigenkapital erhöhte sich infolge des Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beläuft sich nun auf 71,7 % (Vorjahr: 62,3 %). Sachverständigenrat für Wirtschaft: Jahresgutachten 2023/24 Das Jahresergebnis beläuft sich im Berichtsjahr auf € 4,4 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf die Fixkostendegression zurückzuführen und vor allem auf die niedrigere Materialquote bei den abgerechneten Großprojekten. Aufgrund der oben erwähnten Sachverhalte wurde die Prognose des Vorjahres deutlich übertroffen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weiterhin durch den erwirtschafteten Cashflow. Unser Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) beläuft sich im Berichtsjahr auf € 4,8 Mio. (Vorjahr: € 1,6 Mio.). Zusätzlich wurde der im Vorjahr aufgenommene KfW Förderkredit i.H.v. € 1,5 Mio. zurückgeführt. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der IRS ist als gut einzuschätzen. Das Finanzmanagement der Unternehmung ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets pünktlich zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024 (Chancen/Risiko-Analyse) Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. "Die Konsum-Zurückhaltung, die hohen Zinsen und Preissteigerungen, die Sparbeschlüsse der Regierung und die schwache Weltkonjunktur dämpfen derzeit die Konjunktur in Deutschland und führen erneut zu einer Rezession", sagt Prof. Dr. Timo Wolmerhäusen, der stellvertretende Leiter des ifo Zentrums über das Jahr 2024. Die Inflationsrate wird weiter zurückgehen von durchschnittlich 5,9 % im vergangenen Jahr auf 2,3 % in diesem und 1,6 % im kommenden Jahr. Insbesondere die Gas- und Strompreise werden für die Verbraucher günstiger werden. Daher dürfte die Energiekomponente im Prognosezeitraum den Preisauftrieb senken. Die Kerninflationsrate (also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) wird sich langsamer zurückbilden und in diesem und im kommenden Jahr mit 2,8 % und 2,2 % über der Gesamtinflationsrate liegen. Insbesondere die Teuerung bei den arbeitsintensiven Dienstleistern wird nur langsam zurückgehen, weil steigende Lohnkosten den Preisdruck hochhalten. 2
2 ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024:
Deutsche Wirtschaft wie gelähmt | Fakten | ifo
Institut
Die Geschäftsführung der Unternehmung sieht Chancen in der Erschließung internationaler Kundenpotenziale für das Geschäftsfeld Messtechnik und Prüftechnik und erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein leichtes Wachstum. Durch den Ausbau der Belegschaft, des Maschinenparks und der Produktionsflächen wurden im Geschäftsjahr 2020 und 2021 am Unternehmensstandort in Wörth/Wiesent zusätzliche Fertigungskapazitäten geschaffen, die es bei einem Aufschwung zu nutzen gilt. Tragendes Fundament ist dabei die eigene Ausbildung. In den Jahren 2021 und 2022 wurde der Standort in Wörth/Wiesent noch um ein Bürogebäude für weitere Arbeitsplätze erweitert. Wesentliche Risiken für die Geschäftsentwicklung liegen weiterhin in der wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Markt. In der aktuellen Herbstprojektion rechnet die Bundesregierung im Jahr 2024 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,2 % und Anstiegen von 1,1 % im nächsten Jahr und 1,6 % im Jahr 2026. Zunehmend herausfordernd stellt sich weiterhin die Beschaffungsseite dar. Die Lieferketten sind seit der Pandemie deutlich fragiler. Die insgesamt steigende Preissituation, die sich in der Inflation widerspiegelt, birgt das Risiko einer Rezession, mit negativen Effekten auf der Absatzseite. Aktuell ist das Rezessionsrisiko in unserem Geschäftsumfeld allerdings nur abstrakt, die Nachfrage ist weiterhin auf hohem Niveau. Neben den genannten Marktrisiken liegt ein Risiko der Zukunft im verstärkt auftretenden Fachkräftemangel, insbesondere in allen technischen Bereichen. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Ertragslage sowie die Cash-Situation des Unternehmens in Kombination mit den eingeführten Organisationsverbesserungen die besten Voraussetzungen für weiteres Wachstum auch in schwierigen Zeiten liefern. Wir erweitern unser Know-How und unsere Kapazitäten, indem gezielt Fachpersonal gesucht und eingestellt wird, damit wir zusätzliche Potenziale auf dem Markt ausschöpfen können. Man geht für 2024 trotz der negativen Gesamtstimmung in Deutschland und Europa von einer Gesamtleistung auf Vorjahresniveau aus. Die prognostizierte Gesamtleistung im Jahr 2024 liegt bei ca. € 19 bis 23 Mio. Die Gesamtleistung ist abhängig von der Entwicklung der teilfertigen Arbeiten. Für das Jahresergebnis wird mit rd. € 1 bis 2 Mio. gerechnet. Risikofrüherkennungssystem Die Analyse unseres Risikoprofils ergibt nach unserer Ansicht derzeit keine Hinweise auf Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Mittelfristig, insbesondere für die nächsten zwei Geschäftsjahre, sehen wir auch keine firmeninternen Anzeichen, die zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen können.
Brennberg, 27. Dezember 2024 gez. Die Geschäftsführung In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IRS Systementwicklung GmbH, Brennberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IRS Systementwicklung GmbH, Brennberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IRS Systementwicklung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 27. Dezember 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer gez. Ekkehard Lorenz, Wirtschaftsprüfer Amtsgericht Regensburg, HRB 6959Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27.12.2024 festgestellt. |
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