Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 6959
Eingetragen
24.3.1998
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Die Erbringung von Ingenieurdienstleistungen und das Entwickeln und Erstellen von Systemen, insbesondere in den Bereichen Meß-, Prüf-, Steuerungs- und Datentechnik, der Handel mit elektronischen Komponenten, Baugruppen und Systemen, ferner alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Weiterbildung und Schulung, der Einführung und dem Betrieb von Multimedia-Lösungen, sowie Arbeitnehmerüberlassung für kundenspezifische Entwicklungen in oben genannten Bereichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Reinhard Schiegl
seit 3.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Reinhard Schiegl
Schwaig 5, 93179 Brennberg
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IRS Systementwicklung GmbH

Brennberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.015,00 18.910,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 104.911,00 115.321,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 316.967,00 335.570,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.136.523,00 1.262.636,00
1.558.401,00 (1.713.527,00)
1.563.416,00 (1.732.437,00)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.519.589,00 7.647.541,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.755.253,86 1.635.060,47
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.063.080,40 1.381.819,28
15.337.923,26 (10.664.421,52)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.541,00 54.974,00
16.978.880,26 12.451.832,52

PASSIVA

Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.565,00 25.565,00
II. Bilanzgewinn 12.153.460,58 7.735.033,45
12.179.025,58 (7.760.598,45)
B. Rückstellungen 2.646.093,51 740.515,00
C. Verbindlichkeiten 2.146.236,99 3.950.113,07
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.524,18 606,00
16.978.880,26 12.451.832,52

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023

Vorjahr
1. Rohergebnis 14.498.490,02 8.787.786,80
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.350.018,13 -4.378.956,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.130.550,97 -1.156.410,06
- davon für Altersversorgung: € 88.049,68 (Vorjahr: € 76.475,27) -6.480.569,10 (-5.535.366,59)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -401.569,52 -408.777,91
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.414.525,04 -1.187.069,52
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.524,39 5.612,05
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: € 400,00 (Vorjahr: € 400,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -51.543,04 -53.918,49
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.734.329,13 -449.925,54
8. Ergebnis nach Steuern 4.421.478,58 1.158.340,80
9. Sonstige Steuern -3.051,45 -3.075,77
10. Jahresüberschuss 4.418.427,13 1.155.265,03
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.735.033,45 7.079.768,42
12. Ausschüttung 0,00 -500.000,00
13. Bilanzgewinn 12.153.460,58 7.735.033,45

Anhang 2023

Allgemeine Angaben

Die Firma IRS Systementwicklung GmbH hat ihren Sitz in 93179 Brennberg. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Regensburg unter der Nummer HRB 6959 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rückstellungen sowie die Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB).

Aktiva

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Umlaufvermögen

Vorräte

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch ausreichende Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Sie werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Passiva

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und Nachzahlungen für Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Soweit die zugrundeliegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem Zinsfuß entsprechend der Abzinsungssätze der Deutschen Bundesbank nach § 253 Abs. 2 HGB angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einnahmen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Diese werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Angaben zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit über einem Jahr in Höhe von 113.200,00 Euro (Vj. 107.100,00 Euro).

Es werden keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen.

Stammkapital

Gezeichnetes Kapital 31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Gesellschafter
Reinhard Schiegl (DM 50.000,00) 25.565,00 25.565,00

Das gezeichnete Kapital entspricht der im Handelsregister eingetragenen Haftsumme.

Gewinnvortrag

Im Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 12.153.460,58 Euro ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 7.735.033,45 Euro enthalten.

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Rückstellung Personalkosten 752.900,00 333.100,00
Rückstellung Garantieleistungen 75.900,00 40.800,00
Rückstellung Abschluss- und Prüfungskosten 53.200,00 44.100,00
Rückstellung Archivkosten 17.600,00 18.000,00
Rückstellung Betriebsprüfung 11.100,00 8.400,00
Rückstellung Sonstige 3.500,00 0,00
Summe 914.200,00 444.400,00
Verbindlichkeiten Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr größer 1 Jahr über 5 Jahre 31.12.2023 Gesamt
Euro Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahreswert) (1.500.000,00) (0,00) (0,00) (1.500.000,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.540.279,69 0,00 0,00 1.540.279,69
(Vorjahreswert) (1.715.362,22) (0,00) (0,00) (1.715.362,22)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 605.957,30 0,00 0,00 605.957,30
(Vorjahreswert) (734.750,85) (0,00) (0,00) (734.750,85)
- davon aus Steuern 188.810,86 0,00 0,00 188.810,86
(Vorjahreswert) (170.878,88) (0,00) (0,00) (170.878,88)
- davon im Rahmen der soz. Sicherheit 10.654,12 0,00 0,00 10.654,12
(Vorjahreswert) (13.862,24) (0,00) (0,00) (13.862,24)
2.146.236,99 0,00 0,00 2.146.236,99
Vorjahreswert 3.950.113,07 0,00 0,00 3.950.113,07

Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Aus Miet- und Pachtverträgen bestehen Verpflichtungen. Sie haben folgende Fälligkeiten nach dem Bilanzstichtag:

2023 2022
Euro Euro
bis 1 Jahr 507.960,00 480.130,00
1 bis 5 Jahre 2.031.840,00 2.031.840,00
mehr als 5 Jahre 0,00 0,00

Es bestehen Verpflichtungen aus Altersversorgung in Höhe von 24.000,00 Euro jährlich bis zum Jahr 2027.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist der Nutzungsanteil für privat genutzte Pkws und Versicherungserstattungen enthalten.

Abschreibungen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens vorgenommen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse:

Es bestehen Anzahlungsbürgschaften in Höhe von 3.331.529,32 Euro (Vj. 3.865.399,01 Euro).

Es besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung für die IRS Systementwicklung GmbH und Herrn Reinhard Schiegl für das von der Sparkasse Regensburg aus Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kfw) zur Errichtung des an die IRS Systementwicklung GmbH vermieteten Erweiterungsbaus in Brennberg, Pfaffenthanner Weg 5, und zur Anschaffung von Maschinen und Einrichtungen gewährte Darlehen über 610.000,00 Euro (Nr. 6704072153), das zusätzlich durch eine Grundschuld in Höhe von 610.000,00 Euro auf dem finanzierten Objekt gesichert ist.

Das Darlehen valutiert zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 101.650,00 Euro (Vj. 169.430,00 Euro).

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Mitarbeiter 90 79

Ergebnisverwendung

Im Wirtschaftsjahr 2023 wurde keine Ausschüttung vorgenommen.

Geschäftsführung und Vertretung

Zur Vertretung der Gesellschaft ist der Gesellschafter berechtigt und verpflichtet.

Geschäftsführer ist Herr Reinhard Schiegl, Elektroingenieur, Brennberg.

Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse aufgetreten.

 

Brennberg, den 27. Dezember 2024

IRS Systementwicklung GmbH

gez. Reinhard Schiegl, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 122.178,82 0,00 -1.659,46 120.519,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 164.076,40 0,00 0,00 164.076,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 374.072,86 107,00 0,00 374.179,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.659.424,42 241.985,52 -97.973,64 2.803.436,30
3.197.573,68 242.092,52 -97.973,64 3.341.692,56
3.319.752,50 242.092,52 -99.633,10 3.462.211,92
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 103.268,82 13.894,00 -1.658,46 115.504,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.755,40 10.410,00 0,00 59.165,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.502,86 18.710,00 0,00 57.212,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.396.788,42 358.555,52 -88.430,64 1.666.913,30
1.484.046,68 387.675,52 -88.430,64 1.783.291,56
1.587.315,50 401.569,52 -90.089,10 1.898.795,92
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.015,00 18.910,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 104.911,00 115.321,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 316.967,00 335.570,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.136.523,00 1.262.636,00
1.558.401,00 1.713.527,00
1.563.416,00 1.732.437,00

Lagebericht des Geschäftsjahres 2023

Darstellung der Gesellschaft

Die IRS Systementwicklung GmbH entstand 1998 aus dem Ingenieurbüro Reinhard Schiegl, das bereits 1991 gegründet wurde. Aus dem Einzelunternehmen entwickelte sich ein mittelständisches Unternehmen.

Wir entwickeln heute sehr spezielle Lösungen, gerade auch im Hardwarebereich. Neben dem Ingenieurbereich ist eine Fertigung entstanden. Die Lösungen, die von den Ingenieuren geplant werden, werden immer komplexer. Es sind nicht mehr nur die Einzelkomponenten, die von uns geplant, entwickelt und programmiert werden, es sind ganze Prüfanlagen, die wir als Generalunternehmer planen und aufbauen.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. 1

Der Umsatz bei der IRS Systementwicklung GmbH (IRS) hat sich von den negativen Entwicklungen in den Absatzmärkten aus den Vorjahren sehr gut erholt. So konnte sich IRS trotz der schwierigen Bedingungen auch im Jahr 2023 komplett von der negativen Stimmung in Deutschland und Europa abkoppeln. Die Auftragslage befindet sich weiter auf einem hohen Niveau.

Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

Die Gesamtleistung der IRS stieg im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr deutlich um rd. 28,5 % (Vorjahr: Anstieg 19,9 %) auf € 27,9 Mio. (Vorjahr € 21,7 Mio.). Im Berichtsjahr hat sich das Anlagevermögen bedingt durch höhere Abschreibungen als Neuinvestitionen leicht vermindert. Das Umlaufvermögen, insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich deutlich um € 4,2 Mio., sodass dadurch die Bilanzsumme gestiegen ist. Die Erhöhung der Forderungen ist auf die Abrechnung von mehreren Großprojekten im Dezember zurückzuführen. Das Eigenkapital erhöhte sich infolge des Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beläuft sich nun auf 71,7 % (Vorjahr: 62,3 %).

1 Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2023/24

Sachverständigenrat für Wirtschaft: Jahresgutachten 2023/24

Das Jahresergebnis beläuft sich im Berichtsjahr auf € 4,4 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf die Fixkostendegression zurückzuführen und vor allem auf die niedrigere Materialquote bei den abgerechneten Großprojekten. Aufgrund der oben erwähnten Sachverhalte wurde die Prognose des Vorjahres deutlich übertroffen.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weiterhin durch den erwirtschafteten Cashflow. Unser Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) beläuft sich im Berichtsjahr auf € 4,8 Mio. (Vorjahr: € 1,6 Mio.).

Zusätzlich wurde der im Vorjahr aufgenommene KfW Förderkredit i.H.v. € 1,5 Mio. zurückgeführt.

Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der IRS ist als gut einzuschätzen.

Das Finanzmanagement der Unternehmung ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets pünktlich zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024 (Chancen/Risiko-Analyse)

Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks.

"Die Konsum-Zurückhaltung, die hohen Zinsen und Preissteigerungen, die Sparbeschlüsse der Regierung und die schwache Weltkonjunktur dämpfen derzeit die Konjunktur in Deutschland und führen erneut zu einer Rezession", sagt Prof. Dr. Timo Wolmerhäusen, der stellvertretende Leiter des ifo Zentrums über das Jahr 2024.

Die Inflationsrate wird weiter zurückgehen von durchschnittlich 5,9 % im vergangenen Jahr auf 2,3 % in diesem und 1,6 % im kommenden Jahr. Insbesondere die Gas- und Strompreise werden für die Verbraucher günstiger werden. Daher dürfte die Energiekomponente im Prognosezeitraum den Preisauftrieb senken. Die Kerninflationsrate (also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) wird sich langsamer zurückbilden und in diesem und im kommenden Jahr mit 2,8 % und 2,2 % über der Gesamtinflationsrate liegen. Insbesondere die Teuerung bei den arbeitsintensiven Dienstleistern wird nur langsam zurückgehen, weil steigende Lohnkosten den Preisdruck hochhalten. 2

2 ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024: Deutsche Wirtschaft wie gelähmt | Fakten | ifo Institut

Die Geschäftsführung der Unternehmung sieht Chancen in der Erschließung internationaler Kundenpotenziale für das Geschäftsfeld Messtechnik und Prüftechnik und erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein leichtes Wachstum. Durch den Ausbau der Belegschaft, des Maschinenparks und der Produktionsflächen wurden im Geschäftsjahr 2020 und 2021 am Unternehmensstandort in Wörth/Wiesent zusätzliche Fertigungskapazitäten geschaffen, die es bei einem Aufschwung zu nutzen gilt. Tragendes Fundament ist dabei die eigene Ausbildung. In den Jahren 2021 und 2022 wurde der Standort in Wörth/Wiesent noch um ein Bürogebäude für weitere Arbeitsplätze erweitert.

Wesentliche Risiken für die Geschäftsentwicklung liegen weiterhin in der wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Markt. In der aktuellen Herbstprojektion rechnet die Bundesregierung im Jahr 2024 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,2 % und Anstiegen von 1,1 % im nächsten Jahr und 1,6 % im Jahr 2026. Zunehmend herausfordernd stellt sich weiterhin die Beschaffungsseite dar. Die Lieferketten sind seit der Pandemie deutlich fragiler. Die insgesamt steigende Preissituation, die sich in der Inflation widerspiegelt, birgt das Risiko einer Rezession, mit negativen Effekten auf der Absatzseite. Aktuell ist das Rezessionsrisiko in unserem Geschäftsumfeld allerdings nur abstrakt, die Nachfrage ist weiterhin auf hohem Niveau. Neben den genannten Marktrisiken liegt ein Risiko der Zukunft im verstärkt auftretenden Fachkräftemangel, insbesondere in allen technischen Bereichen.

Wir sind fest davon überzeugt, dass die Ertragslage sowie die Cash-Situation des Unternehmens in Kombination mit den eingeführten Organisationsverbesserungen die besten Voraussetzungen für weiteres Wachstum auch in schwierigen Zeiten liefern.

Wir erweitern unser Know-How und unsere Kapazitäten, indem gezielt Fachpersonal gesucht und eingestellt wird, damit wir zusätzliche Potenziale auf dem Markt ausschöpfen können.

Man geht für 2024 trotz der negativen Gesamtstimmung in Deutschland und Europa von einer Gesamtleistung auf Vorjahresniveau aus. Die prognostizierte Gesamtleistung im Jahr 2024 liegt bei ca. € 19 bis 23 Mio. Die Gesamtleistung ist abhängig von der Entwicklung der teilfertigen Arbeiten. Für das Jahresergebnis wird mit rd. € 1 bis 2 Mio. gerechnet.

Risikofrüherkennungssystem

Die Analyse unseres Risikoprofils ergibt nach unserer Ansicht derzeit keine Hinweise auf Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Mittelfristig, insbesondere für die nächsten zwei Geschäftsjahre, sehen wir auch keine firmeninternen Anzeichen, die zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen können.

 

Brennberg, 27. Dezember 2024

gez. Die Geschäftsführung

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IRS Systementwicklung GmbH, Brennberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IRS Systementwicklung GmbH, Brennberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IRS Systementwicklung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 27. Dezember 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer

gez. Ekkehard Lorenz, Wirtschaftsprüfer

Amtsgericht Regensburg, HRB 6959

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27.12.2024 festgestellt.

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