Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 14270
Eingetragen
11.1.2013
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Gegenstand
Die Erbringung von kaufmännischen und technischen Dienstleistungen im Bereich der Verwaltung und Verwaltungsorganisation für andere Unternehmen. Zu den Dienstleistungen gehören insbesondere, aber nicht ausschließlich, Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensorganisation, Personal, Rechnungswesen, Finanzen, IT, Kommunikation, politische Beratung, Immobilienverwaltung, Einkauf, Marketing, technische Dienstleistungen sowie der Handel mit Waren aller Art, insbesondere im Zusammenhang mit der Verwaltung für andere Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Mauritz
seit 7.6.2023
Geschäftsführer
Nadja Beer
seit 2.3.2017
Prokura
Arne Schugt
seit 2.3.2017
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SG Service Zentral GmbH

Coesfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

SG Service Zentral GmbH, Coesfeld

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1. Geschäftsmodell

Das Kerngeschäft der SG Service Zentral GmbH, Coesfeld (nachfolgend auch kurz: SGZ), ist die Erbringung von Service- und Verwaltungsdienstleistungen u. a. in den Bereichen des Finanz-, Immobilien- und Personalmanagements, der Finanz- und Lohnbuchhaltung und der Betriebstechnik.

Diese Dienstleistungen werden seitens der SGZ überwiegend für die einzelnen Geschäftsbereiche der SCHMIDT.Gruppe erbracht, im Wesentlichen für den Betrieb von Fitnessstudios (Geschäftsbereich Fitness) und Entertainmentcentern (Geschäftsbereich Entertainment) oder für den Bereich der Immobilien (Geschäftsbereich Immobilien).

Die SGZ hat sich in den letzten Jahren als zentraler Dienstleister innerhalb der SCHMIDT.Gruppe etabliert. Die geschaffenen Organisationsstrukturen helfen, gleichartige und gleichwertige Service- und Verwaltungsdienstleistungen kaufmännischer und technischer Art effizient für alle Unternehmen bzw. Geschäftsbereiche der SCHMIDT.Gruppe zu erbringen.

1.2. Leistungsindikatoren (Steuerungssystem)

Wir haben uns durch unsere Dienstleistungen optimal positioniert. Unsere Verträge sowie unser Dienstleistungsgedanke stellen das Fundament für unsere operative Geschäftstätigkeit dar. Darüber hinaus sind wir in enger Abstimmung mit unseren Auftraggebern, um unsere Angebote stetig zu optimieren und uns auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Auftraggeber auszurichten. Neben einer hohen Mitarbeiterqualität verfolgen wir das fortlaufende Ziel, unsere Prozesse zur Leistungserbringung zunehmend standardisiert und somit effizienter auszugestalten.

Die SGZ wird im Wesentlichen über die finanziellen Kennzahlen Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern gesteuert. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden, wie im Vorjahr, nicht für die interne Steuerung herangezogen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der SGZ sind im Wesentlichen von den Rahmenbedingungen der weiteren Geschäftsbereiche der SCHMIDT.Gruppe abhängig, da die SGZ insbesondere für diese Geschäftsbereiche Service- und Verwaltungsdienstleistungen übernimmt.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Unterhaltungsautomaten- und Fitnessbranche waren bis ins Frühjahr 2022 weiterhin durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt. Nach vollständigem Wegfall der behördlich verordneten Auflagen und Zutrittsbeschränkungen, konnte der Betrieb von Entertainmentcentern und Fitnessstudios wieder normalisiert erfolgen, womit positive Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und Finanzkennzahlen der jeweiligen Branchen einhergingen. Darüber hinaus wirkte sich die Novellierung des Glücksspielstaatsvertrages sowie dessen Umsetzung in den einzelnen Bundesländern auch im Jahr 2022 weiterhin erkennbar auf die Geschäftstätigkeit der Unterhaltungsautomatenbranche aus.

Während im Jahr 2021 Entertainmentcenter und Fitnessstudios im gesamten Bundesgebiet infolge der behördlichen Schließungsverfügungen für einen Zeitraum von insgesamt fünf bis sechs Monaten vollständig schließen mussten, ergaben sich im Jahr 2022 keine neuerlichen Standortschließungen mit Ausnahme der Fitnessstudiobetriebe in Sachsen, die bis Mitte Januar 2022 geschlossen waren. Jedoch hatten bestimmte behördlich verordnete Auflagen und Zutrittsbeschränkungen für den Betrieb von Entertainmentcentern und Fitnessstudios bis ins Frühjahr 2022 Bestand, was sich negativ auf die Geschäftstätigkeit der Branche auswirkte. Eine Normalisierung der Geschäftstätigkeit und eine wirtschaftliche Verbesserung ging erst mit Wegfall sämtlicher Beschränkungen ab dem 2. Quartal 2022 einher.

Aus dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, beginnend im Frühjahr 2022, resultierten signifikante negative Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft in Form von erhöhten Energieversorgungsrisiken sowie hohen Preissteigerungen. Im Jahr 2022 betrug die Inflationsrate in Deutschland 7,9 %, wobei ein maßgeblicher Treiber die deutlich gestiegenen Energiekosten waren. Die Folgen des Ukraine-Kriegs wirkten sich erkennbar auf die Geschäftstätigkeit der Unterhaltungsautomatenbranche aus, insbesondere durch gestiegene Kostenstrukturen.

Die Unterhaltungsautomatenbranche war darüber hinaus in 2021 weiterhin von den politischen und rechtlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland gekennzeichnet. Infolgedessen mussten im Geschäftsbereich Entertainment der SCHMIDT.Gruppe einige unserer Auftraggeber in 2022 weitere Geldspielgeräte abbauen. Wenngleich unsere Auftraggeber im Geschäftsbereich Entertainment der SCHMIDT.Gruppe infolge des GlüStV 2021 weitere Geldspielgeräte abbauen müssen, ist insgesamt von einer für den Geschäftsbereich Entertainment stabilen Geschäftsbasis für die Zukunft auszugehen.

Laut der aktuellen Branchenstudie "Der deutsche Fitnessmarkt 2023" der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft verzeichnete die deutsche Fitnessbranche aufgrund der vollständigen Aufhebung der behördlich veranlassten Schließungen sowie der schrittweisen Lockerungen der coronabedingten Einlassbeschränkungen und Hygienevorschriften im Jahr 2022 ein deutliches Mitglieder- und Umsatzwachstum. Zum Jahresende hatte die Branche 10,3 Mio. Mitglieder (+10,8 % zum Vorjahr) in 9.149 Anlagen. Der Fitnesssport bleibt weiterhin die mitgliederstärkste Sportart in Deutschland.

Der Geschäftsbereich Immobilien der SCHMIDT.Gruppe bewegte sich in 2022 gegenüber dem Vorjahr auf einem konstanten Niveau.

2.2. Geschäftsverlauf

Die dargestellten Rahmenbedingungen hatten einen positiven Einfluss auf den Geschäftsverlauf der SGZ im Jahr 2022. Die Nachfrage nach den durch uns erbrachten Verwaltungs- und Servicedienstleistungen erhöhte sich im Vergleich zu den durch die Corona-Pandemie negativ beeinflussten Jahre 2020 und 2021 wieder. Daneben war das Geschäftsjahr 2022 von weiteren internen und externen Entwicklungen geprägt.

Für das Geschäftsjahr 2022 war somit eine vollständige Mitarbeiterauslastung der Auftraggeber gegeben bzw. möglich. Dies führte dazu, dass die SGZ ihre Dienstleistungen wieder vollumfänglich abrechnen konnte, mit entsprechend positiven Auswirkungen auf die Ergebnis- und Liquiditätssituation der Gesellschaft.

Im Oktober 2021 wurde durch den beihilferechtlichen Unternehmensverbund "Entertainment" die sog. Überbrückungshilfe III beantragt, welche eine Erstattung von Fixkosten bei pandemiebedingten Umsatzrückgängen in 2021 beinhaltet. Die prozentuale Erstattung der Fixkosten richtet sich dabei am Ausmaß der Umsatzrückgänge und ist pro beilhilferechtlichen Unternehmensverbund auf einen Betrag von € 52,0 Mio. gedeckelt. Die Beantragung der sog. Überbrückungshilfe III war extrem voraussetzungsvoll, komplex und mit Unsicherheiten behaftet. Die Umsetzung sämtlicher Voraussetzungen zur Gewährung der Überbrückungshilfe III konnte der Unternehmensverbund "Entertainment" zum 31. Dezember 2021 abschließen, so dass die auf die Gesellschaft entfallende Corona-Finanzhilfe bereits im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ertragswirksam berücksichtigt wurde. Der Antrag des Unternehmensverbunds "Entertainment" auf die sog. Überbrückungshilfe III wurde schließlich im April 2022 positiv beschieden, so dass der SGZ hierdurch ebenfalls im April 2022 staatliche Corona-Finanzhilfen in Höhe von € 0,8 Mio. zugeflossen sind.

Während der Corona-Pandemie lag in kaufmännischer Hinsicht ein wesentlicher Fokus auf der Reduzierung und gezielten Steuerung von Kosten und Liquiditätsabflüssen. Der Ukraine-Krieg und die hiermit einher gegangene Inflation führten auch im Jahr 2022 zu einer umfassenden Kostenanalyse. Aufgrund der bestehenden Verträge mit den Auftraggebern ergibt sich für die Gesellschaft hieraus jedoch kein unmittelbares Ertragsrisiko.

Im Rahmen ihrer Dienstleistungserbringung ist die SGZ abhängig von funktionierenden IT-Systemen, deren Betrieb und Wartung überwiegend durch eine Schwestergesellschaft im Auftrag der SGZ übernommen wird. Infolge von externen Einflüssen waren im Geschäftsjahr 2022 vorübergehend nicht sämtliche IT-Systeme vollständig einsetzbar, was mit erhöhten operativen Herausforderungen insbesondere mit Blick auf die kaufmännischen Dienstleistungen der SGZ einherging. Mit Behebung der temporären IT-Störungen konnten sämtliche Dienstleistungen wieder uneingeschränkt aufgenommen und etwaig nachzuholende Tätigkeiten im Sinne der Auftraggeber der SGZ vorgenommen werden. Entsprechend einer gruppeninternen Vereinbarung wird die SGZ einen Kostenbeitrag für die Behebung der IT-Störungen in Höhe von T€ 200 leisten, welche über die sonstigen Rückstellungen zum Bilanzstichtag abgegrenzt wurde. Weitergehende Auswirkungen auf die Ertragslage der SGZ ergeben sich nicht.

2.3. Ertragslage - Gewinn- und Verlustrechnung

Unsere Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um € 1,8 Mio. auf € 26,9 Mio. (Vorjahr € 25,1 Mio.) gestiegen. Der überwiegende Teil der Umsatzerlöse wird mit Service- und Verwaltungsdienstleistungen erwirtschaftet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um € 57,7 Mio. gesunken auf € 0,9 Mio. (Vorjahr € 58,6 Mio.). Der Posten beinhaltete im Vorjahr im Wesentlichen Corona-Finanzhilfen in Höhe von 54,2 Mio., von denen € 53,0 Mio. an die übrigen Gesellschaften des Unternehmensverbundes "Entertainment" durchgeleitet wurden und von denen € 1,2 Mio. auf die SGZ entfielen.

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 % auf € 1,4 Mio. gesunken. Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Aufwendungen, die an nahestehende und/oder verbundene Unternehmen weiterberechnet worden sind.

Der Personalaufwand ist in 2022 um € 1,8 Mio. (20,2 %) auf € 10,4 Mio. gestiegen. Der Anstieg hat sich insbesondere aufgrund der gestiegenen Mitarbeiteranzahl sowie allgemeiner Gehaltserhöhungen gegenüber dem Vorjahr ergeben.

Die Abschreibungen verringerten sich im Geschäftsjahr 2022 um € 4,1 Mio. auf € 0,7 Mio. Ursächlich für den Rückgang ist im Wesentlichen eine Sonderabschreibung auf das ERP-System infolge der realisierten Entwicklungskostenzuschüsse in 2021.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben im Vergleich zum Vorjahr um € 53,3 Mio. (77,8 %) auf € 15,2 Mio. abgenommen. Die Abnahme begründet sich im Wesentlichen durch die Weiterberechnung der erhaltenen Hilfen an die betreffenden Gesellschaften im Vorjahr.

Das Zinsergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2021 -0,05 Mio. € (VJ -0,1 Mio.).

Das Ergebnis vor Steuern ist im Jahr 2022 infolge der o. g. Entwicklungen in den Erlös- und Aufwandspositionen um € 0,1 Mio. auf € 0,04 Mio. gesunken.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag weisen in 2022 einen Aufwand von € 0,0 Mio. aus (Vorjahr Aufwand in Höhe von € -0,1 Mio.).

Wir weisen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von € -0,01 Mio. aus (Vorjahr Jahresüberschuss in Höhe von € 0,02 Mio.).

2.4. Vermögens- und Finanzlage - Bilanz

Unsere Vermögenslage ist geprägt durch einen Überhang der kurzfristigen gegenüber den langfristigen Vermögensgegenständen. Insgesamt belaufen sich die kurzfristigen Vermögensgegenstände auf € 4,6 Mio. (Vorjahr € 43,1 Mio.); dies entspricht 70,0 % (Vorjahr 94,9 %) der Bilanzsumme.

Das Anlagevermögen beträgt zum Stichtag € 2,0 Mio. (Vorjahr € 2,3 Mio.). Den getätigten Investitionen in Höhe von € 0,5 Mio. stehen Abschreibungen in größerer Höhe gegenüber. Die immateriellen Vermögensgegenstände betragen € 0,1 Mio. (VJ € 0,2 Mio.). Die Sachanlagen reduzierten sich im Geschäftsjahr 2022 auf € 1,9 Mio.

Die Vorräte betreffen am 31. Dezember 2022 im Wesentlichen Waren, die der Erbringung der Service- und Verwaltungsdienstleistungen dienen. Der Vorratsbestand bewegt sich mit € 0,9 Mio. um € 0,4 Mio. unter dem Vorjahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben stichtagsbedingt um € 36,4 Mio. auf € 3,3 Mio. abgenommen. Der Rückgang begründet sich im Wesentlichen durch die Forderungen aus der Ü3-Hilfe in Höhe von € 32,2 Mio. ggü. der SGZ aus dem Vorjahr.

Die für die Vermögenslage unbedeutenden aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

Die Kapitallage ist gekennzeichnet durch einen Überhang der Fremdmittel gegenüber den Eigenmitteln.

Das Eigenkapital beläuft sich zum 31. Dezember 2022 unverändert auf € 2,0 Mio. (Vorjahr € 2,0 Mio.).

Die Rückstellungen haben im Vergleich zum Vorjahr um € 0,3 Mio. auf € 0,5 Mio. abgenommen. Die Reduzierung begründet sich im Wesentlichen durch die Auflösung der Rückstellungen für Wiederherstellungsverpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten haben sich um 92,7 % auf € 3,1 Mio. (Vorjahr € 42,6 Mio.) reduziert. Die Ursache für den signifikanten Rückgang liegt in den ausgeglichenen Verbindlichkeiten aus der Ü3-Hilfe gegenüber Verbundunternehmen in Höhe von € 31,3 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen, wie im Vorjahr, zum Bilanzstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 0,6 Mio.), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (€ 1,4 Mio.), die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (€ 0,7 Mio.) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (€ 0,4 Mio.) haben stichtagsbedingt abgenommen.

Wir sind stets in der Lage unsere Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Darüber hinaus bestehen kurzfristige Kontokorrentvereinbarungen mit verbundenen und nahestehenden Unternehmen, so dass weitere finanzielle Mittel für einen zukünftig etwaig gegebenen externen Finanzbedarf zur Verfügung stehen. Unsere Finanzlage schätzen wir insgesamt als stabil ein.

2.5. Gesamtaussage

Der Geschäftsverlauf der SGZ im Geschäftsjahr 2022 kann als zufriedenstellend eingestuft werden. Die gesetzten operativen Ziele konnten im Geschäftsjahr erfolgreich umgesetzt werden. Unsere Erwartungen zu Beginn des Geschäftsjahres wurden mit Blick auf die Umsatzentwicklung und Ergebnissituation im Wesentlichen erfüllt.

Die prognostizierte Entwicklung der Umsatzerlöse sah für das Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse auf einem gegenüber 2021 deutlich höheren Niveau vor. Die Umsatzerlöse der SG Service Zentral liegen in 2022 bei € 26,9 Mio. und somit um € 1,8 Mio. über den Umsatzerlösen des Vorjahres (€ 25,1 Mio.).

Ferner war für 2022 ein positives Ergebnis vor Steuern prognostiziert worden, welches deutlich über dem Niveau des Jahres 2021 liegt. Das Ergebnis vor Steuern lag bei € 0,04 Mio. (Vorjahr € 0,1 Mio.).

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die zukünftigen Chancen und Risiken der SGZ sind maßgeblich von den Rahmenbedingungen der Geschäftsbereiche der SCHMIDT.Gruppe abhängig. Daher werden im Weiteren auch die Chancen und Risiken unserer Auftraggeber dargestellt.

3.1. Risikobericht

Die Fähigkeit der SGZ zur Steigerung ihres Geschäftsvolumens und des Ertragspotenzials ist maßgeblich abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Auftraggeber. Entsprechend ergibt sich für die SGZ aufgrund dieses Abhängigkeitsverhältnisses ein operatives und wirtschaftliches Geschäftsrisiko.

Externe, nicht beeinflussbare Entwicklungen, wie beispielsweise Pandemien oder volkswirtschaftlich negative Entwicklungen wie Rezessionen, eine hohe Inflation und ein hohes Zinsniveau, können sich wesentlich nachteilig auf die Geschäftstätigkeit und negativ auf die Erlös-, Ergebnis- und Liquiditätssituation der SGZ auswirken. Dieses Risiko wird gegenwärtig als gering bis moderat eingestuft. Die Corona-Pandemie mit ihren massiven Auswirkungen ist nach Einschätzung der Experten insgesamt überwunden und wirkt sich nicht weiter auf die Geschäftstätigkeit der SGZ aus. Das nur geringe Wirtschaftswachstum in Deutschland in Verbindung mit der weiterhin hohen Preisteuerungsrate könnten sich negativ auf das Konsumverhalten der Bevölkerung bei den Auftraggebern auswirken. Künftig gehen unsere Auftraggeber von einer allgemein hohen Marktnachfrage aus und sind von ihren Angebotsqualitäten überzeugt, so dass die SGZ auch mittelfristig ihre Service- und Verwaltungsdienstleistungen ausführen kann.

Der Geschäftsbetrieb der SGZ ist abhängig von funktionierenden IT-Systemen. Sofern wesentliche IT-Systeme teilweise oder vollständig über einen längeren Zeitraum ausfallen, bspw. durch externe Störungen wie infiltrierte Schadsoftware, können sich erhebliche negative Folgen für uns und unsere Auftraggeber ergeben, was sich wiederum nachteilig auf die Ertrags- und Liquiditätssituation auswirken kann. Das bestehende IT-Ausfallrisiko wird gegenwärtig als gering bis moderat eingestuft. Ursächlich für diese Einschätzung ist, dass im letzten Geschäftsjahr die IT-Infrastruktur und die IT-Systeme intensiv hinsichtlich ihrer IT-Sicherheit ausgerichtet wurden und entsprechende Verbesserungen im Sicherungssystem einschließlich der Datensicherheit der SGZ implementiert wurden.

Die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen in der Unterhaltungsautomatenbranche führen im Geschäftsbereich Entertainment der SCHMIDT.Gruppe in den kommenden Jahren dazu, dass sich die Regulierungsentscheidungen der politischen Entscheidungsträger grundsätzlich nachteilig auf das Geschäft unserer Auftraggeber auswirken können und entsprechend mit operativen Risiken einhergehen. Der Prozess um die Novellierung des Glücksspielstaatsvertrags wurde in den Jahren 2021 und 2022 überwiegend abgeschlossen. Mit der Fortführung der an strikten quantitativen Maßstäben orientierten Spielhallenregulierung, insbesondere dem Verbot der Mehrfachkonzession und dem Mindestabstand zwischen Spielhallenstandorten, wurde der Bestand von Spielhallen weiter reduziert. Die gegenwärtig noch offenen Erlaubnisentscheidungen einiger Kommunen insbesondere aufgrund von Abstandskonflikten können sich unmittelbar negativ auf den Fortbestand bzw. auf die Geräteanzahl der betreffenden Spielhallenstandorte unserer Auftraggeber auswirken. Infolge dieser Unsicherheiten hinsichtlich der politischen und rechtlichen Entwicklungen in der Unterhaltungsautomatenbranche behält die SGZ es sich auch künftig vor, ihr Dienstleistungsangebot bezogen auf den Geschäftsbereich Entertainment anzupassen.

Wenngleich der Fitnessmarkt in Deutschland trotz der temporär negativen Auswirkungen der Vorjahre insgesamt ein weiterhin hohes Wachstumspotential aufweist, von dem auch der Geschäftsbereich Fitness der SCHMIDT.Gruppe profitieren kann (siehe auch Abschnitt 3.2 Chancenbericht), unterliegen auch die diesbezüglichen Auftraggeber der SGZ grundsätzlichen unternehmerischen Risiken (u. a. bei der Auswahl geeigneter Standorte). Negative operative und wirtschaftliche Entwicklungen im Geschäftsbereich Fitness könnten sich somit auf das Geschäftsvolumen der SGZ auswirken. Aufgrund der stabilen Positionierung unserer Auftraggeber im Geschäftsbereich Fitness im Fitnessmarkt und der prognostizierten positiven Entwicklung der Fitnessbranche wird dieses Risiko mittelfristig als gering eingestuft.

Die Geschäftstätigkeit der SGZ unterliegt einem grundsätzlichen Forderungsausfallrisiko. Da die Auftraggeber nahezu ausschließlich Gesellschaften der SCHMIDT.Gruppe darstellen und somit der Gesellschaft nahe stehend sind, wird das Risiko als gering eingestuft, zumal in der Vergangenheit keine wesentlichen Zahlungsausfälle aus Sicht der SGZ eingetreten sind.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt maßgeblich über die Muttergesellschaft, so dass ein entsprechendes finanzwirtschaftliches Risiko gegeben ist. Durch die Einbindung in die Finanzierungsstruktur der SG Service Gruppe war es der SGZ in der Vergangenheit jederzeit möglich, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

3.2. Chancenbericht

In Zusammenhang mit der operativen und wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche können sich auch für die SGZ Wachstumspotenziale ergeben, die sich positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft auswirken.

Die aktuelle Branchenstudie "Der deutsche Fitnessmarkt 2023" der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft besagt, dass infolge der positiven Entwicklung der Fitnessbranche in der Vergangenheit, des anhaltenden Imagewandels vom Fitnessangebot zum Lifestyleprodukt und des damit zusammenhängenden, und aufgrund der Pandemie weiter gestiegenen Gesundheitsbewusstseins in der Gesamtbevölkerung, sich die positiven Erwartungen für die Fitnessbranche auch in den nächsten Jahren weiter verstärken werden. Diese Erwartung spiegelte sich auch im deutlichen Nettomitgliederwachstum der FitX-Gruppe im Geschäftsjahr 2022 wider. Dementsprechend hat die SGZ ihre Dienstleistungen infolge der weiter vorangetriebenen Expansion im Geschäftsbereich Fitness der SCHMIDT.Gruppe sukzessive weiter ausbauen können.

Mit der sukzessiven Weiterentwicklung des ERP-Systems sowie zugehöriger Subsysteme wird es der SGZ in den folgenden Jahren möglich sein, ihre Prozesse effektiver und effizienter auszugestalten und somit auch ihr Dienstleistungsangebot qualitätserhöhend und breiter auszugestalten, so dass sich hieraus mittel- bis langfristig weitere Ertragspotentiale ergeben könnten.

3.3. Prognosebericht

Die Dienstleistungsverträge mit unseren Auftraggebern sind grundsätzlich langfristig ausgerichtet. Die künftigen Entwicklungen in der SGZ sowie in den einzelnen Geschäftsbereichen der SCHMIDT.Gruppe zeigen auf, dass die SGZ auch künftig über eine stabile Auslastung und Geschäftstätigkeit verfügen wird.

Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir ein leicht erhöhtes Geschäftsvolumen. Entsprechend nehmen wir an, dass die Umsatzerlöse über dem Niveau von 2022 liegen werden. Die Kosten werden sich entsprechend entwickeln. Das Ergebnis vor Steuern sollte sich in 2023 daher im Vergleich zu 2022 somit leicht verbessern.

 

Coesfeld, den 2. Mai 2024

gez. Arne Schmidt

gez. Daniel Mauritz

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

SG SERVICE ZENTRAL GMBH, COESFELD

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.966.846,28 2.332.436,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 110.544,77 221.637,21
II. Sachanlagen 1.856.301,51 2.110.799,65
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.432.824,00 43.011.028,22
I. Vorräte 883.336,71 1.289.771,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.275.206,91 39.668.187,30
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 274.280,38 2.053.068,97
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 150.102,20 41.680,83
6.549.772,48 45.385.145,91

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.023.343,74 2.033.819,01
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Bilanzverlust -76.656,26 -66.180,99
B. RÜCKSTELLUNGEN 476.695,71 753.160,11
C. VERBINDLICHKEITEN 3.099.333,03 42.598.166,79
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 950.400,00 0,00
6.549.772,48 45.385.145,91

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Rohergebnis 26.413.318,83 82.151.573,72
2. Personalaufwand -10.404.050,46 -8.653.925,09
a) Löhne und Gehälter -8.693.732,85 -7.317.555,09
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.710.317,61 -1.336.370,00
- davon für Altersversorgung: EUR 46.416,11 (Vorjahr: EUR 2.680,88)
3. Abschreibungen -708.746,93 -4.762.743,91
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -708.746,93 -4.762.743,91
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -15.215.642,57 -68.531.584,00
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.000,88 1.056,69
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -50.046,79 -84.593,87
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 47.117,70 (Vorjahr: EUR 77.528,50)
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 1.242,56 (Vorjahr: EUR 2.975,71)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,05 -65.864,18
8. Ergebnis nach Steuern 35.832,91 53.919,36
9. Sonstige Steuern -46.308,18 -29.691,26
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss -10.475,27 24.228,10
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -66.180,99 -90.409,09
12. Bilanzverlust -76.656,26 -66.180,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

SG Service Zentral GmbH, Coesfeld

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der SG Service Zentral GmbH, Coesfeld (Amtsgericht Coesfeld HR B 14270), wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögengegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen (auf den niedrigeren beizulegenden Wert) bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr. Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beläuft sich in der Regel auf 5 Jahre.

Sachanlagen

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen (auf den niedrigeren beizulegenden Wert) bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr.

Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens beläuft sich im Einzelnen für:

Bauten, Rechte auf fremden Grundstücken und Einbauten auf 4 bis 15 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung auf 2 bis 15 Jahre

Aus Vereinfachungs- und unter Wesentlichkeitsaspekten werden abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte

In den Vorräten werden unfertige Leistungen, Waren sowie geleistete Anzahlungen mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten in angemessener Höhe.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Für Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungs- und Sachleistungsverpflichtungen abzudecken.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten Marktzins entsprechend der Veröffentlichung der Deutsche Bundesbank abgezinst. Mögliche Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Ermittlung der Rückstellungen entsprechend berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Für Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Haftungsverhältnisse

Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem zum Bilanzstichtag ermittelten Haftungsumfang.

III. Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengestellten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind im Anlagespiegel, als Anlage zum Anhang, dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 19 (Vorjahr T€ 10) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von € 0 (Vorjahr T€ 97).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Kostenerstattungen, Personalverpflichtungen und ausstehende Eingangsrechnungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich nach ihrer Fristigkeit wie folgt zusammen:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2022
T€
bis zu einem Jahr
T€
zwischen einem und fünf Jahren
T€
von mehr als fünf Jahren
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 603 603 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.387 1.387 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 749 749 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 361 361 0 0
3.100 3.100 0 0

Die Verbindlichkeiten setzten sich zum 31. Dezember 2021 nach ihrer Fristigkeit wie folgt zusammen:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2021
T€
bis zu einem Jahr
T€
zwischen einem und fünf Jahren
T€
von mehr als fünf Jahren
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 806 806 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.911 3.911 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.434 7.434 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 30.447 30.447 0 0
42.598 42.598 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf T€ 1.387 (Vorjahr T€ 3.911). Die Verbindlichkeiten resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen T€ 749 (Vorjahr T€ 7.434) und beruhen, wie im Vorjahr, auf kurzfristigen Kontokorrentverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind ungesichert.

IV. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und enthalten im Wesentlichen Erlöse aus Service- und Verwaltungsdienstleistungen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung der Wiederherstellungsrückstellung in Höhe von T€ 506 und verrechneten Sachbezügen sowie aus Versicherungsentschädigungen. Auf aperiodische Posten entfällt ein Betrag von T€ 713 (Vorjahr T€ 4.058). In den sonstigen betrieblichen Erträgen im Vorjahr sind Zuschüsse aus staatlichen Corona-Hilfsprogrammen in Höhe von T€ 54.166 enthalten (Erträge im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB), die die Gesellschaft als Antragsführerin des beihilferechtlichen Unternehmensverbundes "Entertainment" erhalten hat. Auf die Gesellschaft selbst entfielen dabei Zuschüsse in Höhe von T€ 1.191.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen die Betriebskosten in Zusammenhang mit den erbrachten Service- und Verwaltungsdienstleistungen, Instandhaltungskosten, EDV-Kosten und Raumkosten enthalten. Auf aperiodische Posten entfällt ein Betrag von T€ 45 (Vorjahr T€ 35).

V. Nachtragsbericht

Darüber hinaus sind keine weiteren wesentlichen Ereignisse eingetreten, über die an dieser Stelle zu berichten ist.

VI. Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Gesellschaft hat Leasingverträge für Kraftfahrzeuge zum 31. Dezember 2022 in folgendem Umfang abgeschlossen:

Liquiditätsvorteil im Zugangszeitpunkt
T€
Liquiditätsabfluss
T€
Geschäftsjahr 2019 43 2
Geschäftsjahr 2020 570 43
Geschäftsjahr 2021 360 105
Geschäftsjahr 2022 390 148
1.363 298
Geschäftsjahr 2023 133
Geschäftsjahr 2024 72
Geschäftsjahr 2025 19
224
522

Vorteil des Leasings von Wirtschaftsgütern ist, dass im Zeitpunkt des Zugangs (Leasingbeginn) die eigene Liquidität nicht beansprucht wird und somit für andere Unternehmenszwecke zur Verfügung steht. Zusätzlich ist die Gesellschaft in der Lage, in kürzeren Zeitzyklen neue, aktuelle Vermögensgegenstände einsetzen zu können.

Nachteilig kann sich auswirken, dass die zukünftigen Leasingraten, im Gegensatz zu zahlungsunwirksamen Abschreibungen, zu einem Liquiditätsabfluss in späteren Jahren führen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich zum 31. Dezember 2022 nach ihrer Fälligkeit wie folgt zusammen:

bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Mietverträge 946 357 0

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beziehen sich im Wesentlichen auf langfristige Mietverhältnisse für Büromöglichkeiten.

Mitarbeiter

Die SG Service Zentral GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 190 Mitarbeiter (Vorjahr 181).

Gesamthonorare des Abschlussprüfers

Hinsichtlich der Angabe der Gesamthonorare des Abschlussprüfers, gemäß § 285 Nr. 17 HGB, wird auf den Anhang des Konzernabschlusses der SCHMIDT Gruppe Service GmbH, Coesfeld, zum 31. Dezember 2022 verwiesen.

Übrige Angaben

Als Geschäftsführer bestellt sind:

- Herr Arne Schmidt, Münster

- Herr Daniel Mauritz, Coesfeld (ab 1. Juni 2023)

- Herr Burkhard Revers, Velen (bis 31. Mai 2023)

- Herr Axel Schmidt, Lübbecke (bis 31. Mai 2023)

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SCHMIDT Gruppe Service GmbH, Coesfeld, zum 31. Dezember 2022 einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der SCHMIDT Gruppe Service GmbH, Coesfeld, werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzverlust zum 31. Dezember 2022 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Coesfeld, 2. Mai 2024

gez. Daniel Mauritz

gez. Arne Schmidt

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.485.278,86 0,00 0,00 0,00 6.485.278,86
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 890.884,93 49.548,67 0,00 0,00 940.433,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.404.935,44 438.442,81 0,00 436.932,46 3.406.445,79
4.295.820,37 487.991,48 0,00 436.932,46 4.346.879,39
10.781.099,23 487.991,48 0,00 436.932,46 10.832.158,25
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.263.641,65 111.092,44 0,00 6.374.734,09
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 405.579,84 82.668,21 0,00 488.248,05
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.779.440,88 514.986,28 292.097,33 2.002.329,83
2.185.020,72 597.654,49 292.097,33 2.490.577,88
8.448.662,37 708.746,93 292.097,33 8.865.311,97
NETTOBUCHWERTE
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 110.544,77 221.637,21
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 452.185,55 485.305,09
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.404.115,96 1.625.494,56
1.856.301,51 2.110.799,65
1.966.846,28 2.332.436,86

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SG Service Zentral GmbH, Coesfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der SG Service Zentral GmbH, Coesfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SG Service Zentral GmbH, Coesfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rheine, 2. Mai 2024

Hartmann & Associates GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. J. Hartmann, Wirtschaftsprüfer

gez. M. Smeddinck, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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