eNeG Vertrieb- und Servicegesellschaft mbH

Försterweg 144, 22525 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 43343
Vorher
ENEG Vertrieb- und Servicegesellschaft mbH
Eingetragen
11.12.1989
Branche
Wärme- und KältehandelBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
die Erstellung und Instandhaltung von - Öl- und Gasfeuerungen, - Dampf- und Heisswasserkesselausrüstungen, - Systemlösungen, - Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie alle damit verbundenen Dienstleistungen aller Art und der Handel mit allen hiermit im Zusammenhang stehenden Artikeln. Die Gesellschaft kann sich an deren Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Schütt
seit 5.9.2013
Geschäftsführer
Gerd Dieter Witte
seit 25.4.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wilhelm Poppinga
Hamburg
13.000 €
50.00%
Gerd Witte
Jesteburg
13.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

eNeG Vertrieb- und Servicegesellschaft mbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

eNeG Vertrieb- und Servicegesellschaft mbH, Hamburg

1 Grundlagen des Unternehmens

Die eNeG Vertrieb- und Servicegesellschaft mbH wurde 1989 gegründet und hat ihren Firmensitz in Hamburg. Der Gegenstand des Geschäfts ist die Planung, der Bau, die Instandhaltung, Instandsetzung und Sanierung von gebäude-, produktions- und versorgungstechnischen Anlagen, das Energiemanagement für Geschäfts- und Produktionsbauten sowie damit verbundene Dienstleistungen, wie Notdienst oder Betreibertätigkeiten, und der Handel mit Artikeln im Zusammenhang damit. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Nichtwohngebäuden industrieller und gewerblicher Kunden im norddeutschen Raum. Vereinzelt werden auch ausgewählte Kunden und Anlagen im mittel- und süddeutschen Raum sowie im angrenzenden Ausland betreut.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Folgen des Ukrainekriegs, die Spätfolgen der Corona-Pandemie sowie das steigende Zinsniveau führten zu einer Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland. Während das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts 2022 noch bei +1,8% lag, schrumpfte das Wachstum im Verlaufe des Jahres 2023 auf -0,3%. Für das Jahr 2024 prognostiziert die Bundesregierung eine Erholung auf +1,3%.

Während sich die Bruttoanlageinvestitionen in Anlagen, Ausrüstung und Nichtwohnbauten, welche ein wesentlicher Indikator für die Entwicklung des Projektgeschäfts der eNeG sind, im Jahr 2022 zu 2021 noch deutlich verbessert haben (Anlageinvestitionen 11,1%, Ausrüstungsinvestitionen 11,4% sowie Nichtwohnbauten 15,7%), sind diese im Verlauf des Jahres 2023 wieder deutlich zurückgegangen.

Die Beschäftigung blieb im Berichtszeitraum nahezu unverändert auf hohem Niveau. Im Juni 2023 waren in Deutschland 45,81 Mio. Personen erwerbstätig. Insgesamt ein + von 0,7% gegenüber dem Vorjahr.

Für den Tätigkeitsbereich Bau und Dienstleistung in der technischen Gebäudeausrüstung im Bereich der Nichtwohnbauten rechnen wir mit einem insgesamt konstanten Auftragsvolumen, da Eintrübungen als Folge der oben beschriebenen Gesamtsituation wahrscheinlich durch Markttreiber, wie das neuen GEG, (Gebäudeenergiegesetz) ausgeglichen werden.

Hingegen werden Investitionen in die Wärmeversorgung und Wärmeinfrastruktur im Tätigkeitsfeld der eNeG in absehbarer Zeit sehr zurückhaltend getätigt. Die politisch beschlossenen CO 2 -Reduzierungen ebenso wie die von Teilen der Industrie selbst auferlegten CO 2 -Reduzierungsziele bedingen eine Abkehr von den fossilen Brennstoffen. Bis 2030 muss die Industrie 65 % CO2 einsparen, bis 2045 100 % - und nach 2050 gibt der Gesetzgeber negative Treibhausemissionen vor. Aufgrund fehlender universeller Lösungen und teils unklarer politischer Entwicklungen entsteht eine Verunsicherung und Zurückhaltung von Investitionen in dem Bereich.

Wir rechnen für unser Tätigkeitsfeld der technischen Dienstleistungen im Bereich der klassischen Feuerungstechnik mit fossilen Brennstoffen mit einem stark abnehmenden Marktvolumen. Für die Nachfrage nach alternativen Wärmeerzeugungskonzepten erwarten wir hingegen ein im mindesten gleichen Maß steigenden Bedarf.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Wartung, Instandhaltung, Sanierung, Überwachung, dem Bau und Umbau von Kundenanlagen im Bereich der mittelgroßen Wärmeversorgungsanlagen inklusive der dazugehörigen Mess- Steuer- und Regelungstechnik.

Schwerpunkte liegen in der Betreuung und Optimierung technisch hochwertiger Anlagen im Bestand sowie in der Überwachung prozesstechnischer Anlagen in der Industrie und Großgewerbe.

Die Kundschaft setzt sich hauptsächlich aus Energielieferanten sowie Industrie und Großgewerbe zusammen.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnte ein Umsatz von € 17,8 Mio. (Vorjahr: € 6,8 Mio.) erzielt werden. Haupttreiber dieser außergewöhnlichen Entwicklung mit einem Anstieg von rd. 160 % ist die zeitweise angespannte Lage am Erdgasmarkt. Dies sind zum einen die im Berichtszeitraum unklaren Preisentwicklungen für die Gasbeschaffung und Verunsicherung bezüglich der Zuverlässigkeit der Gasversorgung generell. Dies führte zu einer Investitionsbereitschaft, welche einzig eine zuverlässige Wärmeversorgung zur Heizperiode 2022/23 zum Ziel hatte und daher zu ungewöhnlich schnellen Projektlaufzeiten und damit einer deutlich erhöhten Auftragslage unserer Gesellschaft führte.

Das Ergebnis nach Steuern konnte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich gesteigert werden. Die Ziele bezüglich Umsatzes und Betriebsergebnis konnten dadurch weit übertroffen werden.

Der Personalaufwand hat sich im Berichtsjahr 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr um rd. € 1,1 Mio. auf € 5,0 Mio. erhöht. Der Anstieg ist neben dem Aufbau an Personal auch der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt und dem Fachkräftemangel geschuldet, sowie dem erhöhten Aufwand an ausgezahlten Prämien aufgrund der außerordentlich guten Ertragslage in diesem Geschäftsjahr.

Trotz eines gesamtwirtschaftlich unruhigem Marktumfeldes konnte das Geschäftsjahr aufgrund der klaren Positionierung im Umfeld der Energietechnik und speziell der Wärmeversorgung sehr zufriedenstellend abgeschlossen werden.

2.3 Ertrags- Finanz- und Vermögenslage

Im Hinblick auf die Ertragssituation lasten mehrere Faktoren derzeit auf den Ergebnissen. Neben den generellen Kostensteigerungen, sind insbesondere die Kosten für die Personalgewinnung, Kraftstoff- und Fahrzeugkosten sowie Mieten stark gestiegen. Letzteres durch die Innutzungnahme von neuen, zusätzlichen Büroflächen. Die Preissteigerungen für Wareneinkauf und Fremdleistungen haben sich zwar nach der Coronakrise und nach den Verwerfungen durch den Ukrainekrieg normalisiert, sie sind allerdings nicht zurück gegangen. Aufgrund des hohen Anteils an kurzfristigem Projektgeschäft können diese Preissteigerungen jedoch in den meisten Fällen direkt an die Kunden weiterberechnet werden.

Die Eigenkapitalquote von 60 % (Vorjahr: 36 %) - in Höhe von € 4,8 Mio. (Vorjahr € 2,59 Mio.) - ermöglicht uns die Finanzierung des operativen Geschäfts und der Investitionen aus eigenen Mitteln.

Die Bilanzsumme zum 30.06.2023 lag bei € 8,0 Mio. gegenüber € 7,1 Mio. im Vorjahr. Zurückzuführen ist die vergleichsweise geringere Erhöhung, die gleichfalls zu der vorgenannten deutlichen Erhöhung der Eigenkapitalquote führte, auf einen im Berichtsjahr geänderten Bilanzausweis der erhaltenen Anzahlungen, die offen von den Vorräten abgesetzt werden (T€ 3.357).

Das EBITDA beträgt im Berichtsjahr € 3,7 Mio. (Vorjahr: 626 T€).

Die Vermögens-, Ertrags-, Finanz- und Liquiditätslage wird als sehr stabil erachtet.

Die Auftragslage hat sich im Projektgeschäft gegenüber dem Vorjahr stark erhöht. Der Wartungs- und Servicebereich musste aus diesem Grund im Vergleich zum Vorjahr etwas reduziert werden, so dass der relative Anteil deutlich zurückgegangen ist. Eine Änderung dieser Zusammensetzung auf Vorjahresniveau wird erwartet.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Chancen- und Risikobericht

Ein wesentlicher Faktor, der das Leistungsvermögen bremst, ist die angespannte Personalsituation. Abgesehen vom weiterhin hohen pandemisch geprägten Krankenstand gelingt es momentan nur zögerlich, die Menge an Fachkräften analog zum Auftragsvolumen zu akquirieren und auf die Produkte und Systeme unseres Leistungsprogramms aus- und fortzubilden.

Kritischer Erfolgsfaktor wird auch in Zukunft die Gewinnung, Aus- und Weiterbildung sowie die Pflege von Personal und Fachkräften sein. Auf dieses Themengebiet legt eNeG insbesondere den Schwerpunkt des Handelns und der Investitionen. Im August 2022 wurde eine Fachkraft für das Personalwesen eingestellt, deren Schwerpunktaufgabe die Professionalisierung des Recruitings bei eNeG sein wird. Die HR-Managerin koordiniert seither die Bedarfsermittlung, Personalsuche und den Einstellungsprozess in Zusammenarbeit mit internen Ressourcen und externen Dienstleistern.

Neben der Etablierung eines zweiten Ausbildungszweiges wird eine noch engere Zusammenarbeit mit Bildungsträgern im Bereich der Hochschulausbildung sowie der Techniker- und Meisterschulen im Elektrohandwerk angestrebt.

Im Fachkräfterisiko liegt zugleich eine große Chance im Wettbewerb als Arbeitgeber. In der Außen- und Innendarstellung muss eNeG als Arbeitgebermarke einen besonderen regionalen Stellenwert erlangen. Zur Attraktivität kann beitragen, dass sich unser Unternehmen thematische in dem besonders gesellschaftsrelevanten Kontext der Energieeffizienz und Energiewende betätigt. Für das kommende Jahr ist ein Relaunch des Internetauftritts sowie eine Reihe von weiteren Kampagnen im Social-Media-Bereich und Veranstaltungen geplant, die allesamt auch auf die Ansprache von jungen Fachkräften abzielen.

Die klimabedingte Transformation des Energiemarktes und in unserem Fall insbesondere der Wärmeversorgung mit fossilen Brennstoffen trifft das Kerngeschäft der eNeG aus zweierlei Richtungen. Zum einen ist der Bedarf an effizienzsteigernden Maßnahmen zur Reduzierung des Brennstoffbedarfs sehr hoch, auf der anderen Seite führt dies zu einer generellen Abkehr vom Einsatz fossiler Brennstoffe, wie Erdgas und Erdöl. Bei der Gestaltung der zukünftigen Ausrichtung wird vorhandenes Know-how in einigen Teilen deutlich seltener benötigt, während gleichzeitig der Bedarf des Aufbaus bisher nicht oder nur in geringem Umfang vorhandenen Know-how sehr wichtig wird. Da dies die gesamte Branche betrifft, begreifen wir diesen Transformationszwang als Chance für die Unternehmensentwicklung.

Zu einem Großteil unserer Kunden pflegen wir eine langjährige Geschäftsverbindung. Forderungsausfälle sind hierbei auch unter Berücksichtigung der aktuellen konjunkturellen Abschwächung die absolute Ausnahme.

Außerordentliche Risiken für die Gesellschaft liegen auf Grund derzeitiger Kenntnisse nicht vor. Für die bekannten Risiken wurden Rückstellungen und Wertberichtigungen in ausreichender Höhe gebildet.

3.2 Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Einflüsse haben in den vergangenen Jahren immer nur sehr geringe Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf unseres Unternehmens gehabt. Langfristige Kunden- und Lieferantenbeziehungen führen zu einer stabilen und von konjunkturellen Schwankungen unabhängigen Auftragslage.

Eine kontinuierliche Überwachung der Betriebssicherheit und Funktionstüchtigkeit von hochwertigen technischen Anlagen wird für die Kunden des Unternehmens auch weiterhin notwendig sein und in seiner Bedeutung tendenziell zunehmen.

Neben dem Fokus auf unsere Bestandskunden wird eine fokussierte Neukundengewinnung betrieben. Darüber hinaus werden Bestandskunden verstärkt ganzheitlicher betreut und auch bisher nicht für diesen Kunden erbrachte Leistung aus dem eNeG Portfolio angeboten.

Bisher operiert das Unternehmen ausschließlich von Firmensitz in Hamburg. Es wird eine regionale Ausweitung angestrebt.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Die mit dem Krieg in der Ukraine entstandene Angst einer Gasmangelversorgung in Deutschland und die damit verbundenen Investitionen hat sich weitestgehend gelegt. Entsprechend ist die Investitionsbereitschaft im Geschäftsjahr 2022/23 als einmalige Sondersituation zu bewerten. Nach Abwägung aller übersehbaren Chancen und Risiken, und insbesondere unter Berücksichtigung der besonderen Einflussfaktoren für das Geschäftsjahr 2022/23, rechneten wir mit einem sehr deutlichen Rückgang beim Umsatz und Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023/2024 etwa auf das Vorjahresniveau. Nach der aktuellen Entwicklung wurde tatsächlich jedoch ein Umsatz in Höhe von rd. € 13 Mio. sowie ein Jahresergebnis von voraussichtlich ca. € 1 Mio. erzielt. Die tatsächliche Entwicklung bis zum 30. Juni 2024 wird damit nach derzeitigem Kenntnisstand positiv einzuschätzen sein. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 rechnen wir mit weiteren leichten Umsatzrückgängen; auch das Jahresergebnis 2024/2025 soll gegenüber dem Ergebnis in 2023/2024 weiter leicht rückläufig sein.

 

Hamburg, 28. Juni 2024

Wilhelm Poppinga

Gerd Witte

Torsten Schütt

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 606.587,00 565.648,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.151,00 15.616,00
II. Sachanlagen 594.436,00 550.032,00
1. technische Anlagen und Maschinen 358.686,00 386.820,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 235.750,00 163.212,00
B. Umlaufvermögen 7.398.771,62 6.525.137,38
I. Vorräte 948.689,47 4.286.595,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.721.637,10 1.384.011,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.728.445,05 854.530,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.199,43 11.577,00
Aktiva 8.021.558,05 7.102.362,38

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.812.855,75 2.589.046,63
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Bilanzgewinn 4.760.855,75 2.537.046,63
davon Gewinnvortrag 2.537.046,63 2.421.134,66
B. Rückstellungen 2.308.702,00 563.585,00
C. Verbindlichkeiten 889.106,79 3.941.457,23
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 889.106,79 3.941.457,23
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.893,51 8.273,52
Passiva 8.021.558,05 7.102.362,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.171.104,51 5.608.131,70
2. Personalaufwand 5.011.145,42 3.926.130,48
a) Löhne und Gehälter 4.291.933,17 3.280.110,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 719.212,25 646.019,68
davon für Altersversorgung 4.284,29 3.539,93
3. Abschreibungen 133.585,84 111.148,92
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 133.585,84 111.148,92
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.365.204,59 1.047.426,35
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.523,17 17.130,91
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.185.150,37 161.927,07
7. Ergebnis nach Steuern 2.453.495,12 344.367,97
8. sonstige Steuern 9.686,00 8.456,00
9. Jahresüberschuss 2.443.809,12 335.911,97
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.537.046,63 2.421.134,66
11. Ausschüttung 220.000,00 220.000,00
12. Bilanzgewinn 4.760.855,75 2.537.046,63

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023

eNeG Vertrieb- und Servicegesellschaft mbH, Hamburg

I. Allgemeine Angaben

Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 43343 eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der sie ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erfolgt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden, soweit nicht nachfolgend anderslautend, gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Die größenabhängigen (§ 288 HGB) wurden teilweise in Anspruch genommen.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände. Dabei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 13 Jahre Geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Netto-Einzelanschaffungskosten unter € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich:

Anlagenspiegel zum 30.06.2023

eNeG Vertrieb- und Servicegesellschaft mbH, Hamburg

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.06.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.224,73 4.301,04 9.722,77 99.803,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 105.224,73 4.301,04 9.722,77 99.803,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 425.793,07 425.793,07
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 733.638,00 170.223,80 76.436,11 827.425,69
Summe Sachanlagen 1.159.431,07 170.223,80 76.436,11 1.253.218,76
Summe Anlagevermögen 1.264.655,80 174.524,84 86.158,88 1.353.021,76
kumulierte Abschreibung 01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 30.06.2023
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 30.06.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 30.06.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 89.608,73 7.766,04 9.722,77 87.652,00 12.151,00 15.616,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 89.608,73 7.766,04 9.722,77 87.652,00 12.151,00 15.616,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 38.973,07 28.134,00 67.107,07 358.686,00 386.820,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 570.426,00 97.685,80 76.436,11 591.675,69 235.750,00 163.212,00
Summe Sachanlagen 609.399,07 125.819,80 76.436,11 658.782,76 594.436,00 550.032,00
Summe Anlagevermögen 699.007,80 133.585,84 86.158,88 746.434,76 606.587,00 565.648,00

Vorräte werden, soweit es sich um Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe handelt, zu Anschaffungs- bzw., soweit es sich um unfertige Leistungen handelt, in Höhe ihrer Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten Einzel- sowie notwendige Gemeinkosten. Vertriebskosten werden nicht aktiviert. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Die verlustfreie Bewertung wird beachtet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (€ 3.356.615,85) werden am Abschlussstichtag, abweichend zum Vorjahr, offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Insoweit hat sich die Bilanzsumme gegenüber einem gesonderten Ausweis der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen unter den Verbindlichkeiten reduziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten bewertet. Die in den Forderungen vorhandenen Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Daneben besteht für das allgemeine Ausfallrisiko sowie die Zins- und Beitreibungskosten eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2%.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Im Vorjahr wurden unter den sonstigen Vermögensgegenständen Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen in Höhe ihres beizulegenden Zeitwerts angesetzt (T€ 60). Aufgrund des Vorliegens der Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden diese im Berichtsjahr mit den korrespondierenden Pensionsrückstellungen saldiert. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die erst in einer bestimmten Zeit nach dem Abschlussstichtag Aufwand sind.

Das voll eingezahlte Stammkapital ist zum Nennbetrag bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Die biometrischen Faktoren finden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Richttafeln RT 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck Berücksichtigung. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Dabei wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ermittelt und in Höhe von 1,80% p.a. angesetzt. Renten- und Entgelttrends wurden nicht angenommen.

Aufgrund des Vorliegens der Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte die Verrechnung des Erfüllungsbetrags der Pensionsrückstellungen (€ 59.206,00) mit dem beizulegenden Zeitwert des korrespondierenden Deckungsvermögens (€ 59.206,00). Ebenfalls wurden Zinsaufwendungen und -erträge (jeweils € 2.002,00) verrechnet.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen decken die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag dotiert.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit € 937.470,00 den Personalbereich, mit € 356.000,00 Gewährleistungskosten sowie mit € 29.000,00 Abschluss- und Prüfungskosten.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet und haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen ausgewiesen, die erst in einer bestimmten Zeit nach dem Abschlussstichtag Ertrag sind.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. periodenfremde Erträge in Höhe von € 1.521,50.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 4.706,91.

IV. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 67.

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Herr Wilhelm Poppinga, Dipl.-Ingenieur, Hamburg Herr Gerd Witte, Kaufmann, Jesteburg Herr Torsten Schütt, Kaufmann, Quickborn.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung.

 

Hamburg, den 28. Juni 2024

Wilhelm Poppinga

Gerd Witte

Torsten Schütt

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die eNeG Vertrieb- und Servicegesellschaft mbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der eNeG Vertrieb- und Servicegesellschaft mbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eNeG Vertrieb- und Servicegesellschaft mbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 13. September 2024

TREUHANSA GmbH Doctores Völschau
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer

Guido Ottinger, Wirtschaftsprüfer

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