Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 7911
Eingetragen
7.8.2008
Branche
Herstellung von Mineralölerzeugnissen und von fossilen BrennstoffenHerstellung von Düngemitteln und StickstoffverbindungenHerstellung von Batterien und Akkumulatoren
Gegenstand
Von Amts wegen berichtigt: Die Herstellung und der Vertrieb von kohlenwasserstoffhaltigen Produkten sowie Entwicklung und Vertrieb von Industrieanlagen zur Herstellung dieser Produkte.

Historie

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Management

NameRolle
Bernhard von Reiche
seit 7.8.2008
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Carbon Clean Tech GmbH

Bad Lauchstädt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 82.011,00 33.745,75
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 925,00 82.936,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.767,00 45.952,00
2. technische Anlagen und Maschinen 492.183,00 529.022,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.522,00 544.472,00 9.883,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.575,00 2.575,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 780.400,00 782.975,00 780.400,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27,54 4.890,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 994.928,06 719.313,86
3. sonstige Vermögensgegenstände 67.215,55 1.062.171,15 337.140,78
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 227.073,20 578.180,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.421,96 8.566,00
2.702.049,31 3.049.669,96

PASSIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.833,00 50.833,00
II. Kapitalrücklage 1.081.521,00 1.079.021,00
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 0,00 2.500,00
IV. Verlustvortrag - 763.530,38 - 375.265,08
V. Jahresfehlbetrag - 315.224,51 - 388.265,30
B. Stille Beteiligung 2.149.750,00 2.149.750,00
C. Sonderposten für Investitionsförderung 126.608,86 185.558,00
D. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 3.900,00 5.500,00
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,43 0,00
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,43 (EUR 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 134.395,39 58.887,15
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 134.395,39 (EUR 58.887,15)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 204.753,38
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (EUR 204.753,38)
4. sonstige Verbindlichkeiten 233.795,52 368.191,34 76.397,81
-davon aus Steuern EUR 0,00 (EUR 3.432,71)
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 424,95 (EUR 154,73)
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 233.795,52 (EUR 76.397,81)
2.702.049,31 3.049.669,96

Anhang des Jahresabschlusses auf den 31. Dezember 2012

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2012 wurde erstmals nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches nach Maßgabe der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erstellt. Bei der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung fanden die §§ 266 bzw. 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) Beachtung. Leerposten wurden nicht vermerkt und Postenanpassungen an den tatsächlichen Inhalt vorgenommen.

Die Vorjahresvergleichszahlen wurden dem nach gleichen Grundsätzen aufgestellten Vorjahresabschluss entnommen.

Größenabhängige Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften bei der Aufstellung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Aufstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden - sofern nicht Änderungen ausdrücklich vermerkt wurden - unverändert gegenüber dem Vorjahr folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer (5 Jahre) abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Außerplanmäßige Abschreibungen werden, soweit erforderlich, vorgenommen.

Für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das Aktivierungswahlrecht in Anspruch genommen und mit den Herstellungskosten, abzüglich Abschreibung aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibung und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibung. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode unter Berücksichtigung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für die dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 im Zugangsjahr sofort aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in Form der im Jahr 2008 eingeführten Sammelposten abgeschrieben. Das bedeutet, dass alle Wirtschaftsgüter mit einem Wert von 410 EUR bis zu 1.000 EUR in den Pool eingestellt sind und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben werden.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden zum Nennbetrag oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt..

3. Latente Steuern

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern auf Grund sich ergebender Steuerentlastungen infolge bestehender Verlustvorträge wird von der Gesellschaft kein Gebrauch gemacht.

4. Sonderposten für Investitionsförderung

Im Sonderposten für Investitionsförderung sind die in den Kalenderjahren 2010 bis 2012 erhaltenen Investitionszuschüsse ausgewiesen. Dieser wird entsprechend der betrieblichen Nutzungsdauer der begünstigten Wirtschaftsgüter aufgelöst und von den Abschreibungen abgesetzt. Die bisher in diesem Posten ausgewiesenen Investitionszulagen 2010 wurden im Geschäftsjahr zur besseren Vermittlung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes ertragswirksam aufgelöst.

5. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erweiterter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wir, abgezinst.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012 ist dem beigefügten Anlagespiegel, der integrierter Bestandteil des Anhangs ist, zu entnehmen.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen weisen langfristige Darlehen gegenüber der Tochtergesellschaft cct Stegelitz GmbH, Bad Lauchstädt, aus. Für diese Darlehen an verbundene Unternehmen wurde auf die Stellung von Sicherheiten verzichtet und der Rangrücktritt für den Überschuldungsfall erklärt.

2. Verbunden Unternehmen

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der cct Stegelitz GmbH (vormals: CARBO-TECH GmbH) mit Sitz in Stegelitz, OT Möckern. Das Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich auf € 25.000,00. In 2012 weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von € 626.247,90 aus.

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sämtlichst eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Auf die Stellung von Sicherheiten wurde dabei verzichtet und der Rangrücktritt für den Überschuldungsfall erklärt.

4. Eigenkapital

Gemäß §§ 268 Abs. 8 i. V. 285 Abs. 28 HGB besteht infolge der Aktivierung von selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten eine Ausschüttungssperre in Höhe von € 82.011,00.

5. Stille Beteiligung

Die Kapitalkonten der stillen Gesellschafter enthalten Einlagen in Höhe von € 745.750,00 bzw. € 1.400.000,00 der IBG RKF I GmbH & Co. KG und der IBG RKF II GmbH & Co. KG, beide Magdeburg. Die Laufzeit der Einlagen endet im Geschäftsjahr 2016 bzw. 2018.

6. Sonderposten für Investitionsförderung

Der Sonderposten für Investitionsförderung zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 126,6 (Vj.: T€ 185,6) beruht auf in den Vorjahren und im Geschäftsjahr vereinnahmten Investitionszuschüssen und mindern durch den passivischen Ausweis die Anschaffungskosten der jeweiligen angeschafften Anlagengegenstände. Er ist in 2012 entsprechend der Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens mit T€ 25,3 (Vj.: T€ 11,8) aufgelöst worden, die erstmalig bei den Abschreibungen offen abgesetzt wurden. Die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Auflösungsbeträge wurden daher zur Verbesserung des Einblickes auf die Ertragslage entsprechend umgegliedert. Im Geschäftsjahr wurde der im Vorjahr für die Investitionszulagen gebildete Betrag in Höhe von T€ 19,4 ertragswirksam aufgelöst.

7. Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 3,9 (Vj.: T€ 3,9) wurden im Wesentlichen gebildet für Abschlusskosten.

8. Verbindlichkeiten

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten wurden bestehende Zinsverbindlichkeiten gegenüber den stillen Gesellschaftern in Höhe von T€ 216,9 (Vj.: T€ 61,3) ausgewiesen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Verrechnungen zwischen der Carbon Clean Rech GmbH und der cct Stegelitz GmbH in Höhe von T€ 430,0 (Vj.: T€ 0,0) und Erträge aus einer Versicherungsentschädigung in Höhe von T€ 54,7 (Vj.: T€ 97,8) enthalten.

2. Abschreibungen

Eine Darstellung der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergibt sich aus dem in der Anlage beigefügten Anlagespiegel. Daneben sind die Abschreibungen um einen Betrag in Höhe von T€ 25,3 (Vj.: T€ 11,8) aus der Auflösung der Sonderposten für Investitionsförderung gekürzt.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Raumkosten in Höhe von T€ 56,0, Werbe- und Reisekosten in Höhe von T€ 75,5 sowie Kosten der Warenabgabe in Höhe von T€ 311,6 ausgewiesen.

E. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich vier Mitarbeiter beschäftigt.

2012 2011
- Angestellte 4 7
- gewerbliche Arbeitnehmer 0 0
Insgesamt 4 7

2. Haftungsverhältnisse

Zur Besicherung eines von der cct Stegelitz GmbH aufgenommenen Darlehens in Höhe von € 1.000.000,00 bzw. € 850.000,00 hat die Gesellschaft jeweils die selbstschuldnerische Bürgschaft gegenüber der Investitionsbank Sachsen Anhalt erklärt.

Darüber hinaus garantiert die Gesellschaft die Rückzahlung der stillen Beteiligungen der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (MBG) an der cct Stegelitz GmbH in Höhe von € 1 Mio. zuzüglich Beteiligungsentgelten gegenüber der MBG und gegenüber deren Garant (Bürgschaftsbank).

Des Weiteren hat die Gesellschaft für die Besicherung eines von der cct Stegelitz GmbH aufgenommenen Darlehens bei der UniCredit Bank AG in Höhe von € 1.250.000,00 bzw. € 750.000,00 jeweils eine selbstschuldnerische Bürgschaft übernommen.

Das Risiko der Inanspruchnahme wegen der Haftungsübernahme wird auf Grund der finanziellen Unterstützung der Gesellschafter als gering eingestuft.

3. Sonstiges

a) Zum alleinvertretungsberechtigten kaufmännischen Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dipl. Kfm. Bernhard von Reiche, Bad Lauchstädt, bestellt.

b) Die Ergebnisverteilung wird gemäß Satzung vorgenommen. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung daher vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bad Lauchstädt, 14. Juni 2013

Carbon Clean Tech GmbH

gez. Bernhard von Reiche, Geschäftsführer

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