Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 114138
Eingetragen
9.1.2019
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von BöttcherwarenGroßhandel mit Roh- und SchnittholzHerstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus Holz
Gegenstand
Tätigkeiten auf dem Gebiet der Aufbereitung, Bahandlung und Lagerung von Abfällen und Sekundärrohstoffen, der Betrieb von Sortier-, Verwertungs- und Entsorgungsanlagen und die Bewirtschaftung von Abfälllen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torben Dr. Kraffczyk
seit 17.11.2025
Geschäftsführer
Dennis Göttert
seit 7.3.2022
Geschäftsführer
Frank Kühnle
seit 7.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Meinhardt Holzwerk GmbH

Hofheim am Taunus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Meinhardt Holzwerk GmbH, Hofheim-Wallau

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 310,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 453.351,00 461.956,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.880.372,00 6.058.784,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.301.709,00 1.046.511,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.635.432,00 2.139,48
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 298.332,78 193.314,45
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.041.859,63 2.050.995,02
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 303.500,21 1.039.623,46
3. sonstige Vermögensgegenstände 789.148,86 3.134.508,70 198.559,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.191,66 102.339,89
11.069.466,14 11.154.532,83

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 4.715.993,73 3.165.762,84
- davon Verlustvortrag Euro -1.550.230,89 (Euro -2.484.246,18)
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.280.733,71 934.152,65
2. sonstige Rückstellungen 249.362,00 1.530.095,71 1.872.021,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 714.762,81 569.878,63
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 714.762,81 (Euro 569.878,63)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.414.411,34 596.646,33
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.414.411,34 (Euro 596.646,33)
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.644.202,55 4.773.376,70 3.966.071,38
- davon aus Steuern Euro 11.230,10 (Euro 173.738,07)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,49 (Euro 16.712,15)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.632.972,45 (Euro 3.798.530,39)
11.069.466,14 11.154.532,83

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Meinhardt Holzwerk GmbH, Hofheim-Wallau

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 22.227.229,00 21.769.503,70
2. Gesamtleistung 22.227.229,00 21.769.503,70
3. sonstige betriebliche Erträge 439.575,44 122.479,30
4. Materialaufwand 11.958.905,04 10.910.423,74
5. Personalaufwand 1.520.366,23 1.136.501,44
6. Abschreibungen 1.836.003,25 1.235.873,53
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.127.904,18 5.010.489,95
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 982,40 519,48
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 69.183,63 44.740,57
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 604.855,62 1.070.227,07
11. Ergebnis nach Steuern 1.550.568,89 2.484.246,18
12. sonstige Steuern 338,00 0,00
13. Jahresüberschuss 1.550.230,89 2.484.246,18
14. Vortrag auf neue Rechnung 1.550.230,89 2.484.246,18
15. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang

Meinhardt Holzwerk GmbH

Hofheim-Wallau

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Sitz der Meinhardt Holzwerk GmbH ist 65719 Hofheim. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte unter der Nummer HRB 114138 bei dem Amtsgericht Frankfurt am Main.

Die Meinhardt Holzwerk GmbH, Hofheim ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat die Bilanz gemäß § 266 Abs.1 HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Von den gemäß § 288 HGB bestehenden Erleichterungsvorschriften wurde Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften entsprechend den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Somit sind die Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Im Einzelnen werden folgende Bewertungsgrundsätze angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten unter Abzug von Pauschalwertberichtigungen und Einzelwertberichtigungen angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die übrigen Forderungen und liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden, soweit vorhanden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung des Anlagevermögens ist als Anlage beigefügt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von Euro 2.468.776,56 (VJ: Euro 3.716.640,77) aus einem Verrechnungskonto Cash MBB KG.

IV. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 12.639.320 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug 27.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren

 

Herr Dennis Göttert, Wiesbaden

 

Herr Frank Kühnle, Westhofen

 

Hofheim-Wallau, den 30.06.2024

Dennis Göttert

Frank Kühnle

- Geschäftsführer -

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Meinhardt Holzwerk GmbH

Hofheim-Wallau

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnl. Rechte u. Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.015,00 0,00 0,00 0,00 1.015,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Bauten a.fremd.Grundstücke 475.394,76 16.650,80 0,00 0,00 492.045,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.362.849,94 2.745,40 0,00 6.501,59 7.372.096,93
3. andere Anlagen, Betriebs- u.Geschäftsausstattung 1.583.318,30 1.955.874,46 328.740,00 0,00 3.210.452,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.139,48 4.362,11 0,00 6.501,59 0,00
Gesamt 9.424.717,48 1.979.632,77 328.740,00 13.003,18 11.075.610,25
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnl. Rechte u. Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 705,00 309,00 0,00 1.014,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Bauten a.fremd.Grundstücke 13.438,76 25.255,80 0,00 38.694,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.304.065,94 1.187.658,99 0,00 2.491.724,93
3. andere Anlagen, Betriebs- u.Geschäftsausstattung 536.807,30 622.779,46 250.843,00 908.743,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 1.855.017,00 1.836.003,25 250.843,00 3.440.177,25
Buchwerte
31.12.2023 01.01.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnl. Rechte u. Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 310,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Bauten a.fremd.Grundstücke 453.351,00 461.956,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.880.372,00 6.058.784,00
3. andere Anlagen, Betriebs- u.Geschäftsausstattung 2.301.709,00 1.046.511,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.139,48
Gesamt 7.635.433,00 7.569.700,48

Lagebericht

Meinhardt Holzwerk GmbH

Hofheim-Wallau

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Meinhardt Holzwerk GmbH betreibt auf den beiden Standorten Bischofheim und Mainz-Weisenau jeweils eine Altholzaufbereitung um Holzbrennstoffe für Kraftwerke oder die spänne für die Spannplattenherstellung bereit zu stellen. Des Weiteren befindet sich auf dem Standort Mainz-Weisenau eine kombinierte Gewerbeabfallsortierung mit angeschlossen Ersatzbrennstoffherstellung auf der ein Brennstoff für Industrieheizkraftwerke produziert wird.

2. Forschung und Entwicklung

Es gab in 2023 keine wesentlichen Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im Wesentlichen durch die Abnahme von Brennstoff durch die unterschiedlichen Kraftwerke definiert. Wenn der Abfluss an Brennstoffen hoch ist, kann entsprechend genügend Input verarbeitet werden was dem Umsatz zugutekommt.

2. Geschäftsverlauf

Die Anlagen der Meinhardt Holzwerk GmbH waren wie im Vorjahr gut ausgelastet, über beide Standorte wurden ca. 300.000 Tonnen an Abfälle verarbeitet und einer weiteren Verwertung als Brennstoff oder für das stoffliche Recycling eingesetzt.

3. Lage

a.) Ertragslage

Das Umsatzvolumen liegt mit 22,2 Mio. Euro geringfügig über dem Vorjahreswert von 21,7 Mio. Euro.

Die Materialeinsatzquote ist mit 53,8 % (Vorjahr: 50,1 %) ebenfalls nahezu unverändert.

Die Personalaufwandsquote ist mit 6,8 % im Vergleich zum Vorjahr (5,2%) gestiegen.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf 1.550 TEUR (Vorjahr: 2.484 TEUR).

b.) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin sehr stabil. Das Debitorenmanagement ist darauf ausgerichtet, die Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen zu vereinnahmen.

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist ebenfalls stabil. Die Deckung des Investitionsbedarfs erfolgt durch eigene Mittel.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 43,1 % (Vorjahr: 28,8 %).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 6,5 % (Vorjahr 5,1 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsziele unter Ausnutzung von Skontomöglichkeiten beglichen.

Der Verschuldungsgrad hat sich auf 132,27€ fast halbiert (Vorjahr: 246,97€), was hauptsächlich an der Inanspruchnahme der Rückstellung Betriebspachtvertrag 03-12/2022 in Höhe von 1.537.923,00€ liegt.

c.) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist nach wie vor sehr stabil. Das langfristig gebundene Vermögen ist nahezu vollständig durch Eigenkapital und mittel-/langfristiges Fremdkapital gedeckt.

Die Sachanlagenintensität beträgt 69,0 % und liegt damit über dem Vorjahreswert von 67,9 %.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Durch die monatliche BWA und die Anlagenstatistiken aus denen sich die Auslastung der Anlagen ergibt kann frühzeitig auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagiert werden.

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 27 Mitarbeiter (Vorjahr: 20 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die rechnerische Umsatzrentabilität bezogen auf den Cashflow liegt im Geschäftsjahr 2023 mit 16,34 % etwas unter dem Vorjahresniveau (21,94 %). Dafür konnte die Liquidität 2. Grades auf 49,48 % etwas gesteigert werden (Vorjahr: 41,28%)

5. Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage wird insgesamt als gut bezeichnet.

Die Umsatzentwicklung ist ebenso wie die Cash-Flow-Entwicklung zufriedenstellend.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

III. Prognosebericht

Für das Prognosejahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem stabilen Marktumfeld und weiterhin sehr guten Ergebnisbeiträgen.

Die Planung für das Prognosejahr 2024 wurde unter Mitwirkung aller ergebnisverantwortlichen Führungskräfte erstellt. Meinhardt Holzwerk GmbH rechnet mit einem gleichbleibenden Jahresumsatz. Auswirkungen des Ukraine-Kieges sind für die Gesellschaft kaum zu erwarten, das Mengenaufkommen im Bereich des Altholz und der Gewerbeabfälle wird auf dem Niveau von 2023 liegen, somit ist nicht mit einer Unterauslastung der Anlage zu rechnen. Der Start in das Geschäftsjahr 2024 erfolgte zufriedenstellend. Umsatz und Ergebnis entsprechen im ersten Quartal 2024 den Erwartungen.

Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen leichten Rückgang des Jahresergebnisses sowie eine entsprechende Minderung des Cash-Flows bei annähernd gleicher Abschreibungshöhe.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die unterschiedlichen Aufbereitungsanlagen werden stark durch die verfügbaren Verbrennungskapazitäten am Markt beeinflusst. Von entscheidender Bedeutung für die Ertragslage ist die Entwicklung von Angebot und Nachfrage bei den Verbrennungskapazitäten.

Ertragsorientierte Risiken

Das Geschäftsmodell der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch diverse Abnahmevereinbarungen der Verbrennungsanlagen von einem Jahr abgesichert, wobei die Entgelte variabel sind. Durch eine breite Aufstellung von unterschiedlichen Verbrennungsanlagen wird das Risiko bzgl. Abnahmeschwankungen stark reduziert.

Ertragsrisiken bestehen hauptsächlich in der Preisentwicklung bezogen auf die Verbrennungspreise der Kraftwerke und denn dadurch sich veränderten Annahmepreis.

Die operativen Risiken werden von der Geschäftsführung derzeit als äußerst gering eingeschätzt. Bezüglich des Brandrisikos wurde durch entsprechende Branderkennungstechniken und automatischen Löscheinrichtungen weit möglichst Vorsorge getroffen.

Die Geschäftsführung sieht derzeit keine Risiken in der Auslastung in den Anlagen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Wesentlichen kurzfristigen Zinsschwankungen und damit -risiken ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt, da die Finanzierung durch die Aufnahme langfristiger Kredite zu Festzinssätzen sichergestellt ist. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Ziel der künftigen Unternehmenspolitik ist neben der Vollauslastung der Anlagen die Erschließung neuer und zusätzlicher Outputwege um die Marktschwankungen stärker glätten zu können.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm, wobei mit den meisten Kunden eine langjährige Zusammenarbeit besteht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor dem Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden.

Verbindlichkeiten werden seitens der Gesellschaft grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von angebotenen Skontomöglichkeiten gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art unter Gewährleistung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

 

Hofheim-Wallau, 30.06.2024

Dennis Göttert

Frank Kühnle

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Meinhardt Holzwerk GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Meinhardt Holzwerk GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meinhardt Holzwerk GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kriftel, 5. Juli 2024

Klug & Engelhard GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Andreas Klug, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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