CONAPRO GmbH
47mGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torben Dr. Kraffczyk seit 17.11.2025 | Geschäftsführer |
Dennis Göttert seit 7.3.2022 | Geschäftsführer |
Frank Kühnle seit 7.3.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meinhardt Holzwerk GmbHHofheim am TaunusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Meinhardt Holzwerk GmbH, Hofheim-WallauAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Meinhardt Holzwerk GmbH, Hofheim-Wallau
AnhangMeinhardt Holzwerk GmbHHofheim-WallauI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Sitz der Meinhardt Holzwerk GmbH ist 65719 Hofheim. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte unter der Nummer HRB 114138 bei dem Amtsgericht Frankfurt am Main. Die Meinhardt Holzwerk GmbH, Hofheim ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat die Bilanz gemäß § 266 Abs.1 HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Von den gemäß § 288 HGB bestehenden Erleichterungsvorschriften wurde Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften entsprechend den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Somit sind die Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung mit denen des Vorjahres vergleichbar. Im Einzelnen werden folgende Bewertungsgrundsätze angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten unter Abzug von Pauschalwertberichtigungen und Einzelwertberichtigungen angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die übrigen Forderungen und liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden, soweit vorhanden abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung des Anlagevermögens ist als Anlage beigefügt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von Euro 2.468.776,56 (VJ: Euro 3.716.640,77) aus einem Verrechnungskonto Cash MBB KG. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 12.639.320 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug 27. Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren
Hofheim-Wallau, den 30.06.2024 Dennis Göttert Frank Kühnle - Geschäftsführer - Anlagenspiegel zum 31.12.2023Meinhardt Holzwerk GmbHHofheim-Wallau
LageberichtMeinhardt Holzwerk GmbHHofheim-WallauI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Meinhardt Holzwerk GmbH betreibt auf den beiden Standorten Bischofheim und Mainz-Weisenau jeweils eine Altholzaufbereitung um Holzbrennstoffe für Kraftwerke oder die spänne für die Spannplattenherstellung bereit zu stellen. Des Weiteren befindet sich auf dem Standort Mainz-Weisenau eine kombinierte Gewerbeabfallsortierung mit angeschlossen Ersatzbrennstoffherstellung auf der ein Brennstoff für Industrieheizkraftwerke produziert wird. 2. Forschung und Entwicklung Es gab in 2023 keine wesentlichen Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im Wesentlichen durch die Abnahme von Brennstoff durch die unterschiedlichen Kraftwerke definiert. Wenn der Abfluss an Brennstoffen hoch ist, kann entsprechend genügend Input verarbeitet werden was dem Umsatz zugutekommt. 2. Geschäftsverlauf Die Anlagen der Meinhardt Holzwerk GmbH waren wie im Vorjahr gut ausgelastet, über beide Standorte wurden ca. 300.000 Tonnen an Abfälle verarbeitet und einer weiteren Verwertung als Brennstoff oder für das stoffliche Recycling eingesetzt. 3. Lage a.) Ertragslage Das Umsatzvolumen liegt mit 22,2 Mio. Euro geringfügig über dem Vorjahreswert von 21,7 Mio. Euro. Die Materialeinsatzquote ist mit 53,8 % (Vorjahr: 50,1 %) ebenfalls nahezu unverändert. Die Personalaufwandsquote ist mit 6,8 % im Vergleich zum Vorjahr (5,2%) gestiegen. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf 1.550 TEUR (Vorjahr: 2.484 TEUR). b.) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin sehr stabil. Das Debitorenmanagement ist darauf ausgerichtet, die Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist ebenfalls stabil. Die Deckung des Investitionsbedarfs erfolgt durch eigene Mittel. Die Eigenkapitalquote liegt bei 43,1 % (Vorjahr: 28,8 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 6,5 % (Vorjahr 5,1 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsziele unter Ausnutzung von Skontomöglichkeiten beglichen. Der Verschuldungsgrad hat sich auf 132,27€ fast halbiert (Vorjahr: 246,97€), was hauptsächlich an der Inanspruchnahme der Rückstellung Betriebspachtvertrag 03-12/2022 in Höhe von 1.537.923,00€ liegt. c.) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist nach wie vor sehr stabil. Das langfristig gebundene Vermögen ist nahezu vollständig durch Eigenkapital und mittel-/langfristiges Fremdkapital gedeckt. Die Sachanlagenintensität beträgt 69,0 % und liegt damit über dem Vorjahreswert von 67,9 %. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Durch die monatliche BWA und die Anlagenstatistiken aus denen sich die Auslastung der Anlagen ergibt kann frühzeitig auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagiert werden. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 27 Mitarbeiter (Vorjahr: 20 Mitarbeiter) beschäftigt. Die rechnerische Umsatzrentabilität bezogen auf den Cashflow liegt im Geschäftsjahr 2023 mit 16,34 % etwas unter dem Vorjahresniveau (21,94 %). Dafür konnte die Liquidität 2. Grades auf 49,48 % etwas gesteigert werden (Vorjahr: 41,28%) 5. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage wird insgesamt als gut bezeichnet. Die Umsatzentwicklung ist ebenso wie die Cash-Flow-Entwicklung zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. III. Prognosebericht Für das Prognosejahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem stabilen Marktumfeld und weiterhin sehr guten Ergebnisbeiträgen. Die Planung für das Prognosejahr 2024 wurde unter Mitwirkung aller ergebnisverantwortlichen Führungskräfte erstellt. Meinhardt Holzwerk GmbH rechnet mit einem gleichbleibenden Jahresumsatz. Auswirkungen des Ukraine-Kieges sind für die Gesellschaft kaum zu erwarten, das Mengenaufkommen im Bereich des Altholz und der Gewerbeabfälle wird auf dem Niveau von 2023 liegen, somit ist nicht mit einer Unterauslastung der Anlage zu rechnen. Der Start in das Geschäftsjahr 2024 erfolgte zufriedenstellend. Umsatz und Ergebnis entsprechen im ersten Quartal 2024 den Erwartungen. Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen leichten Rückgang des Jahresergebnisses sowie eine entsprechende Minderung des Cash-Flows bei annähernd gleicher Abschreibungshöhe. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die unterschiedlichen Aufbereitungsanlagen werden stark durch die verfügbaren Verbrennungskapazitäten am Markt beeinflusst. Von entscheidender Bedeutung für die Ertragslage ist die Entwicklung von Angebot und Nachfrage bei den Verbrennungskapazitäten. Ertragsorientierte Risiken Das Geschäftsmodell der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch diverse Abnahmevereinbarungen der Verbrennungsanlagen von einem Jahr abgesichert, wobei die Entgelte variabel sind. Durch eine breite Aufstellung von unterschiedlichen Verbrennungsanlagen wird das Risiko bzgl. Abnahmeschwankungen stark reduziert. Ertragsrisiken bestehen hauptsächlich in der Preisentwicklung bezogen auf die Verbrennungspreise der Kraftwerke und denn dadurch sich veränderten Annahmepreis. Die operativen Risiken werden von der Geschäftsführung derzeit als äußerst gering eingeschätzt. Bezüglich des Brandrisikos wurde durch entsprechende Branderkennungstechniken und automatischen Löscheinrichtungen weit möglichst Vorsorge getroffen. Die Geschäftsführung sieht derzeit keine Risiken in der Auslastung in den Anlagen. Finanzwirtschaftliche Risiken Wesentlichen kurzfristigen Zinsschwankungen und damit -risiken ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt, da die Finanzierung durch die Aufnahme langfristiger Kredite zu Festzinssätzen sichergestellt ist. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Ziel der künftigen Unternehmenspolitik ist neben der Vollauslastung der Anlagen die Erschließung neuer und zusätzlicher Outputwege um die Marktschwankungen stärker glätten zu können. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm, wobei mit den meisten Kunden eine langjährige Zusammenarbeit besteht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor dem Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden seitens der Gesellschaft grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von angebotenen Skontomöglichkeiten gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art unter Gewährleistung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Hofheim-Wallau, 30.06.2024 Dennis Göttert Frank Kühnle Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Meinhardt Holzwerk GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Meinhardt Holzwerk GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meinhardt Holzwerk GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kriftel, 5. Juli 2024 Klug
& Engelhard GmbH
Dr. Andreas Klug, Wirtschaftsprüfer |
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