ArBe Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Beckhoff seit 22.8.2023 | Geschäftsführer |
Stefan Beckhoff seit 30.4.2014 | Geschäftsführer |
Arnold Beckhoff seit 27.9.2013 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ArBe GmbHVerlKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022der ArBe GmbHI. Grundlagen des Konzern 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die ArBe GmbH ist die Muttergesellschaft und vermietet Immobilien. Die ArBe II GmbH & Co. KG vermietet ebenfalls Immobilien, unter anderem an die Elektro Beckhoff GmbH. Auf die Entwicklung der Vermietungsgesellschaften wird im Konzernlagebericht nicht näher eingegangen, da im Wesentlichen nur konzernintern vermietet wird. Die ELEKTRO BECKHOFF GmbH realisiert elektrotechnische Anlagen für die Industrie, den Wohnungsbau, Krankenhäuser, Hotels und öffentliche Einrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die Gebäudeautomatisierung, Datennetzwerk- und Telefontechnik, Photovoltaik, Brandmeldeanlagen und den Schaltanlagenbau. Ferner wurde das neue Geschäftsfeld der Installation für die Elektromobilität weiter vorangetrieben und soll durch ein Komplettangebot für den Betrieb und die Abrechnung von elektrischen Tankvorgängen erweitert werden. Weiterhin werden Mess- und Wartungsarbeiten durchgeführt, sowie mit Produkten aus der Elektrotechnik gehandelt. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Elektrobranche und Gesamtwirtschaft Die Baubranche konnte von der allgemeinen und im Jahr 2022 anhaltenden Konjunkturbelebung profitieren. Zudem erzielte sie Zuwächse aus der Unsicherheit bezüglich der Entwicklung der Staatsverschuldung insbesondere in Südeuropa und somit des Euro, indem Investitionen zunehmend aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik in Sachwerte getätigt wurden. An dieser Entwicklung nahm der ArBe Konzern erfolgreich teil. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022 ist erneut positiv verlaufen. Die im Vorjahresbericht prognostizierte leichte Umsatzsteigerung für das Geschäftsjahr 2022 wurde übererfüllt. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr deutlich um 20,8 % auf TEUR 144.304 gestiegen. Im Vorjahresbericht wurde für das Rohergebnis und für den Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 prognostiziert das gute Niveau von 2021 zu halten. Sowohl die Prognose für das Rohergebnis als auch für den Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 wurden übererfüllt. Das Rohergebnis ist deutlich um 15,3 % von TEUR 67.697 auf TEUR 78.066 gestiegen. Trotz Tarif-/ Lohnanpassungen und gestiegenen sonstigen Aufwendungen konnte das Konzernjahresergebnis gegenüber dem Vorjahr um 31,3 % auf TEUR 15.542 deutlich verbessert werden. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse vermehrten sich um TEUR 24.822 auf TEUR 144.304. Nach gestiegenen teilfertigen Leistungen hat sich der Rohertrag um TEUR 10.370 auf TEUR 78.066 verbessert, da der Materialeinsatz sich nur um TEUR 10.089 auf TEUR 72.499 erhöht hat. Die Gesamtleistung hat sich insgesamt um TEUR 20.458,2 bzw. 15,7 % verbessert. Durch weitere Neueinstellungen sowie Tarif-/Lohnerhöhungen ist der Personalaufwand um TEUR 4.651 auf TEUR 45.706 angestiegen. Das Abschreibungsvolumen hat sich entsprechend der getätigten Investitionen in den letzten Jahren ebenfalls leicht um TEUR 276 auf TEUR 3.262 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind absolut um TEUR 1.278 und in Relation zur Gesamtleistung um 0,2 % auf 5,0 % gestiegen. Die Ertragslage des Jahres 2022 ist als sehr gut zu bezeichnen. Nahezu alle Bauvorhaben konnten ohne Verluste abgeschlossen werden. Der Konzernbilanzgewinn lag bei TEUR 53.983. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist auch im Jahr 2022 auf einem konstant positiven Niveau. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Thesaurierungspolitik, aufgrund derer wir wirtschaftliche Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Wir sind vollständig durch Eigenkapital finanziert und nehmen keine Kreditlinien in Anspruch. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 4,4 % (Vj. 4,3%) der Bilanzsumme und werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Die Investitionen ins Sachanlagevermögen betreffen im Wesentlichen Investitionen in unsere Betriebsgebäude und unseren Fuhrpark, resultierend aus dem weiteren Unternehmenswachstum. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquidität hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR 27.811 auf TEUR 33.634 trotz Investitionen und Ausschüttungen erhöht. Die hohen Liquiditätsbestände sind als sehr gut zu bewerten. c) Vermögenslage Die Eigenkapitalquote erhöhte sich trotz anteiliger Ausschüttung und Erhöhung der Bilanzsumme von 60,9 % auf 64,1 %. Die Konzerneigenkapitalausstattung ist als überdurchschnittlich gut zu bezeichnen. Der ArBe GmbH Konzern ist vollständig bankenunabhängig finanziert. Auch bei deutlich gestiegenem Auftragsbestand zum Stichtag gelang es, die unfertigen Bauleistungen zu 99,5 % (Vj. 98,0 %) durch Kundenanzahlungen zu finanzieren. Dieses ist ein Beweis unserer Kunden für die Qualität der Bauleistungen. Dieser Eindruck setzt sich durch sehr geringe Forderungsverluste fort. 4. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage war insgesamt sehr zufriedenstellend und hat unseren Erwartungen voll erfüllt. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Steuerung die Kennzahlen Umsatz, Jahresergebnis, Umsatzrendite, Eigenkapitalrentabilität und den Cash Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Verhältnis Konzernjahresüberschuss zu Umsatzerlösen und die Eigenkapitalrentabilität mit dem Verhältnis Konzernjahresüberschuss zum Eigenkapital. Die Umsatzrendite hat sich durch das gestiegene Konzernergebnis bei gleichzeitig gestiegenen Umsatzerlösen um 0,9 %-Punkt verbessert und beläuft sich jetzt auf 10,8 %. Die Eigenkapitalrentabilität ist im Vergleich zum Vorjahr durch die geringe Ausschüttungsquote gestiegen und beträgt nunmehr 24,9 % nach 23,6 % im Vorjahr. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 16.190 und besteht im Wesentlichen aus dem Konzernergebnis i.H.v. TEUR 15.542. Gegenüber dem Vorjahr ist der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit durch das höhere Konzernergebnis und höheren Verbindlichkeiten gestiegen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt durch die Investitionen ins Anlagevermögen im Geschäftsjahr TEUR -7.047 (Vj. TEUR -3.627). Durch im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Investitionen hat sich der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr um TEUR -3.420 erhöht. Ausschüttungen haben insgesamt zu einem negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR -3.320 (Vj. TEUR -3.168) geführt. Unsere Kennzahlen bewegen sich alle im positiven Bereich und sind gut. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Konzerns zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Insbesondere im Bereich der boomenden Installation von Photovoltaikanlagen konnte der ArBe Konzern bereits im zurückliegenden Geschäftsjahr erfreuliche Zuwächse verzeichnen. Dieser Weg wird auch für das Jahr 2023 weiter bestritten und wir rechnen daher in diesem Bereich mit guten Steigerungsraten. Um den Weg der Nachhaltigkeit weiter zu bestreiten und zu unterstützen, werden wir auch im Bereich der E-Mobilität den eingeschlagenen Weg fortsetzen und unser Netz an Ladesäulen weiter ausbauen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns positiv. Die Baubranche bietet trotz aller Risiken insbesondere durch die zunehmende Automatisierung großes Wachstumspotential. Für die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite sowie für den Cash flow aus der laufender Geschäftstätigkeit planen wir für das kommende Geschäftsjahr 2023 das gute Niveau von 2022 halten zu können. Für das kommende Geschäftsjahr 2023 erwarten wir gegenüber dem Vorjahr einen moderaten Anstieg der Umsatzerlöse. Nachdem insbesondere der Kupferpreis in 2022 und Anfang 2023 starken Schwankungen unterlag, stabilisiert sich die Preisentwicklung zu Beginn des zweiten Quartals 2023, sodass ebenfalls mit einem moderat steigenden Rohertrag gerechnet wird. Wir erwarten für 2023 durch die zuvor beschriebenen Rahmenbedingungen ein gegenüber dem Vorjahr höheres Jahresergebnis. Die gute Auftragslage lässt vermuten, dass der Bestand an teilfertigen Leistungen analog zur Unternehmensentwicklung anstiegen wird. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Der ArBe GmbH Konzern bleibt angesichts bestehender Marktchancen und eigener Leistungsqualität auf Wachstumskurs. Dieser ist bei demografisch bedingt abnehmenden Möglichkeiten, eigenen Nachwuchs an neue Herausforderungen heranzuführen und somit hieraus Wachstum zu erzeugen, nur aufrechtzuerhalten, wenn strategische Entscheidungen für den Erwerb von Mitbewerbern getroffen werden. Dennoch gelingt es dem ArBe Konzern auch durch den Betrieb eines eigenen Ausbildungszentrums einen Großteil der benötigten Fachkräfte aus eigenem Nachwuchs zu generieren. b) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Konzerns sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Unsere hohe technische Kompetenz mit motivierten und einsatzfreudigen Mitarbeitern ist die weitere Grundlage für unser erfolgreiches Wirken. Unser hoher Anteil eigener Mitarbeiter an Großbaustellen wirkt sich förderlich auf die Auftragsvergabe aus. Ausbildung hat einen hohen Stellenwert im Unternehmen, es wurden 53 neue Auszubildende im Jahr 2022 eingestellt. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage der Chancen- und Risikolage Der ArBe GmbH Konzern handelt aus einer gefestigten Marktposition heraus. Die Chancen des Konzerns beruhen auf der Fähigkeit, eine große Bandbreite bezüglich Komplexität und Volumen an Gewerken abzubilden. Insbesondere technisch aufwändige Lösungen wie die Gebäudeautomatisierung können nur von wenigen weiteren Mitbewerbern erbracht werden. Hohe Ausführungsqualität ist für langanhaltende und stabile Kundenbindungen verantwortlich. Aus der Tätigkeit der einzelnen Konzernunternehmen selbst erwachsen keine wesentlichen Risiken für die Entwicklung des Konzerns. Risiken können durch die allgemeine Konjunktur und die Entwicklung der Bauwirtschaft in der Region und in Deutschland entstehen. Zurzeit sind keine derartigen Entwicklungsbeeinträchtigungen festzustellen. Wir erwarten trotz der andauernden Krise im Osten Europas den wirtschaftlichen Wachstumskurs der letzten Jahre fortsetzen zu können. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen großen Kundenstamm. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Konzerntochter Elektro Beckhoff GmbH unterhält unselbständige Niederlassungen an den Standorten Grimma, Bad Driburg, Herzebrock, Bielefeld, Ohrdruf, Coswig, Frankfurt a.M. und Bad Wünnenberg. Das in 2022 neu erworbene Elektrounternehmen in Steinheim wurde erfolgreich als Niederlassung in die Elektro Beckhoff GmbH eingegliedert. Ab Oktober 2022 betreut die Niederlassung Bad Wünnenberg unsere Kunden aus einem neuen und modernen Standort mit 1.000 m 2 Nutzfläche. Für die Niederlassung Grimma wurde im Jahr 2021 ein großer Neubau begonnen um Kapazitäten für weiteres Wachstum am Standort zu schaffen. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 2022. Im Jahr 2023 darf die Elektro Beckhoff GmbH auf eine 70-jährige, sehr erfolgreiche Firmentradition zurückblicken und mit Thomas Beckhoff als Bestellung zum Geschäftsführer wird ein weiterer Schritt zur Unternehmensnachfolge und -fortführung gegangen.
Verl, den 02.04.2024 gez. Arnold Beckhoff, Geschäftsführer gez. Stefan Beckhoff, Geschäftsführer gez. Thomas Beckhoff, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernkapitalflussrechnungKapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS) (indirekte Methode)
Konzerneigenkapitalspiegel
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ArBe GmbH, VERLI. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben zum Mutterunternehmen Die ArBe GmbH mit Sitz in Verl ist im Handelsregister des Amtsgericht Gütersloh unter der Registernummer HRB 9531 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss der ArBe GmbH für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der neuen EU-Richtlinie (Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz, BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Wertansätze der Konzernbilanz zum 31.12.2021 sind unverändert übernommen worden. 3. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen alle in- und ausländischen Unternehmen einbezogen worden, auf die die ArBe GmbH zum 31. Dezember 2022 unmittel- oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. Neben der ArBe GmbH (Mutterunternehmen) sind nachstehende Tochterunternehmen gem. § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB auf Basis der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. 4. Konsolidierungsgrundsätze a) Einheitlicher Stichtag für die Aufstellung des Konzernabschlusses Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen wurden auf den 31.12.2022 aufgestellt. b) Einheitliche Bewertung Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einheitlich bewertet. c) Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung der Konzernunternehmen erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 und Abs. 2 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung war der 17.10.2013. Der aus der Erstkonsolidierung des Tochterunternehmens resultierende passivische Unterschiedsbetrag wird als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. d) Anteil anderer Gesellschafter Anteile anderer Gesellschafter werden in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital gesondert unter dem Ausgleichsposten "Nicht beherrschende Anteile" im Konzerneigenkapital ausgewiesen. Per 31. Dezember 2022 liegen Anteile anderer Gesellschafter für die Gesellschaft Elektro Beckhoff GmbH (15 %) vor. Die Anteile anderer Gesellschafter sind zum Vorjahr unverändert. e) Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden entsprechend § 303 HGB aufgerechnet. f) Zwischenergebnisse Zwischenergebnisse sind nicht entstanden. g) Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Konsolidierung der Aufwands- und Ertragsposten wurden die Umsatzerlöse sowie die anderen Erträge der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den ihnen entsprechenden Aufwendungen der empfangenden Unternehmen verrechnet. h) Abgrenzung latenter Steuern Für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, sind entsprechende latente Steuern in der Konzernbilanz angesetzt worden. 5. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt in Kontoform gem. § 266 HGB. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schulden erfolgte nach den für große Kapitalgesellschaften geltende Bewertungsvorschriften gemäß §§ 252 ff. HGB. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: a) Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear pro rata temporis über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden bei den Herstellungskosten nicht einbezogen. Die Sachanlagen werden pro-rata-temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen Euro 250,01 und Euro 800,00 wurden im aktuellen Jahr vollständig abgeschrieben und der sofortige Abgang unterstellt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung von immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sowie Sachanlagevermögen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der Ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. b) Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Zur Beachtung des Niederstwertprinzips werden Alterswertabschläge vorgenommen und soweit die Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese gemäß § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Zur Beachtung des Niederstwertprinzips werden die Grundsätze der retrograden verlustfreien Bewertung angewendet. Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ruhenden latenten Risiken wurde durch die Bildung einer ausreichend bemessenen Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Im Übrigen werden die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Nennwert bewertet. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. c) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt. d) Aktive latente Steuern Latente Steuern werden im Hinblick auf temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten der Vermögensgegenstände und Schulden für Konzernrechnungslegungszwecke und den verwendeten Beträgen für steuerliche Zwecke erfasst. Latente Steuern werden anhand der Steuersätze bewertet, die erwartungsgemäß auf temporäre Differenzen angewendet werden, sobald sie sich umkehren, und zwar unter Verwendung von Steuersätzen, die am Abschlussstichtag gültig oder angekündigt sind (29,11 %). e) Eigenkapital Das Stammkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. f) Rückstellungen Der Bilanzansatz der Pensionsrückstellung wurde nach den Vorschriften des HGB anhand versicherungsmathematischer Methoden ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels Teilwertverfahren unter Verwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,87 %). Als Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung von Trendannahmen ermittelt. Er ist in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Die Rückstellung für Pensionen berücksichtigt zudem Rentensteigerungen in Höhe von 0,0 %. Gehaltstrends wurden ebenfalls mit 0,0 % berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Bei der Bewertung der Rückstellungen werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungszinssätze werden die, den Restlaufzeiten der Rückstellung entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. g) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. II. Erläuterungen zur Konzernbilanz Aktiva 1. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 bis 5 Jahre zugrunde gelegt. Der in der Bilanz unter dem Posten "Geschäfts- oder Firmenwert" ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 1.435 entfällt vollständig auf den Jahresabschluss eines einbezogenen Tochterunternehmens. Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte dienen dem Ausbau der Standorte und der Stärkung des Geschäftsbetriebes. Aufgrund der Nachhaltigkeit und Stabilität der Geschäftsmodelle werden die erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Erworbene Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 bis 30 Jahre zugrunde gelegt. Der Posten Finanzanlagen entfällt vollständig auf Genossenschaftsanteile. Die Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns ergibt sich aus dem Konzernanlagespiegel. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Darlehen an eine Kapitalgesellschaft in Höhe von TEUR 10.000 und ein weiteres Darlehen an einen Sportverein in Höhe von TEUR 230 jeweils mit einer Restlaufzeit über einem Jahr enthalten. Alle übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 4. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 29,11 % berechnet. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den steuerlichen Wertansätzen:
Die aktiven latenten Steuersalden entwickelten sich wie folgt:
Passiva 1. Konzerneigenkapital Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist dem beigefügten Konzern-Eigenkapitalspiegel zu entnehmen. 2. Anteile anderer Gesellschafter Als Anteile anderer Gesellschafter (TEUR 8.078; Vj. TEUR 6.610) wird der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung sowie das erwirtschaftete Konzernergebnis, soweit diese Positionen auf die anderen Gesellschafter entfallen, ausgewiesen. 3. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der aus der Erstkonsolidierung zum 17.10.2013 resultierende passivische Unterschiedsbetrag (TEUR 12.546) wird als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen und hat aufgrund der hier ausgewiesenen thesaurierten Gewinne aus der Vorkonsolidierungszeit Eigenkapitalcharakter. 4. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mittels Teilwertverfahren (PUC-Methode = "Projected Unit Credit Methode") mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Abzinsung erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlicher Marktzinssatz der sich bei einer angenommen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 121. Dieser Betrag ist für Ausschüttungen gesperrt. 5. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen bestehen für erwartete Steuernachzahlungen (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer) für das Jahr 2022 und wurden für die Elektro Beckhoff GmbH, Verl und die ArBe GmbH, Verl gebildet. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:
8. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Absatz 3 GmbHG / § 264c Absatz 1 HGB) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 284 (Vj. TEUR 284). III. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 143.486 auf das Inland, mit TEUR 818 auf Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie mit TEUR 0 auf Drittland. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der KfZ-Nutzung, Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen, Versicherungsentschädigungen sowie Erträge aus dem Zahlungseingang von abgeschriebenen Forderungen enthalten. Währungsumrechnung Erträge oder Aufwendungen aus Währungsumrechnung sind im Geschäftsjahr nicht angefallen. Personalaufwand Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 45.706 und entfällt auf 803 Angestellte (Vorjahr: 671), davon sind 168 (Vorjahr: 186) Auszubildende. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns entfallen im Wesentlichen auf Verwaltungskosten, Raumkosten, Versicherungskosten, Werbe- und Reisekosten, Kosten der Warenabgabe, Fahrzeugkosten sowie sonstigen Personalkosten. Zinsergebnis Das Zinsergebnis setzt sich zusammen aus TEUR 47 Zinserträgen und TEUR 70 Zinsaufwendungen. Im Zinsaufwand sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 68 enthalten. Von den Zinsaufwendungen entfallen TEUR 2 auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. IV. Sonstige Angaben 1. Ausschüttungssperre Der Betrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 678 TEUR. Es besteht zudem nach § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe des Unterschiedsbetrages, der sich aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt. Der ausschüttungsgesperrte Betrag setzt sich zusammen aus:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Leasingverpflichtungen für PKW und Maschinen p. a. TEUR 40 sowie Mietverpflichtungen aus der Anmietung von Geschäftsräumen p.a. TEUR 267. Besondere Chancen und Risiken sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen nicht enthalten. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar für den Konzernabschlussprüfer des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschlusses einbezogenen Tochterunternehmen beträgt TEUR 18 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigten Arbeitnehmer betrug 803 (Vorjahr 671). 5. Geschäftsführung Geschäftsführer des Mutterunternehmens im Geschäftsjahr 2022 waren Herr Arnold Beckhoff, Elektromeister und Herr Stefan Beckhoff, Elektrotechnikermeister. Herr Thomas Beckhoff ist zum 01.08.2023 als weiterer Geschäftsführer bestellt worden. Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft verzichtet auf die Angaben gem. § 314 Nr. 6 Buchstabe a) HGB, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge einzelner Mitglieder dieser Organe feststellen lassen würden (§ 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB). 6. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses des MutterunternehmensDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Mutterunternehmens in Höhe von EUR 4.962.461,14 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Konzernangaben Die ArBe GmbH mit Sitz in Verl stellt den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser ist im elektronischen Bundesanzeiger erhältlich. 8. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind bisher keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten und werden auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2023 nicht erwartet. Davon ausgenommen sind die Auswirkungen des Krieges Russlands gegen die Ukraine, wodurch die Preis- und Versorgungssituation auf den Beschaffungsmärkten verschärft wurde.
Verl, den 02.04.2024 ArBe GmbH gez. Arnold Beckhoff, Geschäftsführer gez. Stefan Beckhoff, Geschäftsführer gez. Thomas Beckhoff, Geschäftsführer Konzernanlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 19.04.2024 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ArBe GmbH, Verl Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der ArBe GmbH, Verl, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ArBe GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse o entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und o vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus o identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, o gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben, o beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, o ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, o beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, o holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile, o beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns, o führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 29. Mai 2024 DR.
RÖHRICHT - DR. SCHILLEN GmbH
Cebulla, Wirtschaftsprüfer Heidbrink, Wirtschaftsprüfer |
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