Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
NUREG GmbH
Dorfäckerstraße 31, 90427 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Zeiner seit 2.12.2025 | Prokura |
Michael Hartwig seit 2.12.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 6.00% | |
| 5.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NUREG GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Wirtschaftsentwicklung 2023 Die Folgen der globalen Krisen haben die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 erheblich belastet. Im internationalen Vergleich blieb die deutsche Wirtschaft deutlich hinter anderen großen EU-Mitgliedsstaaten und auch den großen Volkswirtschaften wie den USA und China zurück. Deutschland verzeichnete als einziger großer europäischer Staat einen Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes. Im Vergleich zum Jahr 2019, also dem Jahr vor der Corona-Pandemie, stieg die Wirtschaftsleistung in Deutschland verglichen mit anderen großen europäischen Staaten am schwächsten. Die durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Energiekrise und die derzeit weltweit bestehenden geopolitischen Spannungen haben zu einem Verlust der Dynamik im Welthandel geführt. So verzeichnete in Deutschland das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einen Rückgang gegenüber 2022 in Höhe von 0,3%. Im Vorjahr lag das Wachstum des preisbedingten Bruttoinlandsproduktes noch bei + 1,8%. Nach vorläufigen Erkenntnissen ging das Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem 3. Quartal 2023 zurück. Im 3. Quartal 2023 stagnierte das Bruttoinlandsprodukt. Die deutsche Wirtschaft wurde in 2023 von den meisten Dienstleistungsbereichen positiv unterstützt, wogegen die Wertschöpfung im Produzierenden Gewerbe zurückging. Der Bereich Information und Kommunikation hatte das stärkste Wachstum mit 2,6% und knüpfte somit an die langjährige Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe verzeichnete ein Minus von 1,0 %, welches vor allem am rückläufigen Groß- und Einzelhandel auf Grund der gestiegenen Kosten lag. Das Baugewerbe, das schon im Jahr 2021 und auch 2022 eine negative Entwicklung zeigte, wurde auch im Jahr 2023 durch gestiegene Kosten sowie durch den Material- und Fachkräftemangel wie auch den zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen belastet. Im Jahr 2023 ging sowohl der Staatskonsum und die Bauinvestitionen wie auch der Konsum der privaten Haushalte zurück. Im Bereich des privaten Konsums dürfte es vor allem auf die hohen inflationsbedingten Verbraucherpreise zurückzuführen sein und es traf hier vor allem den Bereich von Einrichtungsgegenständen, Geräte für den Haushalt, Nahrungsmittel und Getränke. Die NUREG GmbH deckt im Wesentlichen die Bereiche Foto- und Videografie, 3DScan, Digitale Medien, Medienproduktion Print, Printservice und IT-Lösungen ab. Als Fullservice-Mediendienstleister war auch die NUREG GmbH im Jahr 2023 von den Entwicklungen der Dienstleistungsbereiche positiv betroffen. Gemäß dem Prognosebericht im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 ist die Geschäftsleitung auf Grund der Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2023 von einem in etwa gleichbleibendem Umsatz wie im Jahr 2022 ausgegangen. Trotz der geopolitischen Spannungen und der rückläufigen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und der damit auch im Zusammenhang stehenden Zunahme der Insolvenzen konnte die Prognose erfüllt werden. So bewegt sich die Gesamtleistung in 2023 nahezu unverändert auf dem Vorjahresniveau. Aufgrund der im Plan liegenden Umsatzentwicklung konnte im Jahr 2023 auch wiederum eine positive Ergebnissituation erzielt werden. II. Ertragslage Die Gesamtleistung im Jahr 2023 war nahezu unverändert zur Gesamtleistung des Vorjahres. So verzeichnete die Gesamtleistung im Jahr 2023 gegenüber dem Jahr 2022 einen minimalen Rückgang in Höhe von 0,2%, was absolut einer Reduzierung von T€ 26,9 entspricht. Im Rohergebnis konnte eine positive Entwicklung gegenüber dem Stand des Vorjahres erreicht werden. So verbesserte sich das Rohergebnis um 3,8%, was einer absoluten Veränderung und somit Steigerung von T€ 475,0 entspricht. Ursächlich hierfür war vorwiegend der um 16,6% gesunkene Material- und Fremdleistungsaufwand, was absolut einer Reduzierung von T€ 521,6 entspricht. Die Mitarbeiterzahl hat sich im Jahresdurchschnitt marginal gegenüber dem Stand des Vorjahres erhöht. Die Personalkosten haben sich im Jahr 2023 um 2,9% erhöht, was einer absoluten Veränderung in Höhe von T€ 228,2 entspricht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht um 1,4% erhöht, was einer absoluten Veränderung in Höhe von T€ 27,9 entspricht. Die Kostensteigerungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten größtenteils durch einige Kostenreduzierungen ausgeglichen werden. Die deutlichsten Kostensteigerungen betrafen den Bereich Reparaturen und Instandhaltung, der um 13,6% bzw. T€ 44,7 stieg, die Werbe- und Reisekosten, die um 21,1% bzw. T€ 21,7 stiegen, und der Bereich Versicherungen/Beiträge, der um 15,8% stieg, was absolut T€ 20,4 entspricht. Der Bereich der Fahrzeugkosten konnte bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduziert werden um 9,5%, was absolut T€ -47,2 entspricht. Das Finanzergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert werden. Es erhöhte sich um T€ 40,0 auf T€ 18,2. So konnten die Zinsaufwendungen durch die Rückführung von Darlehen gegenüber dem Vorjahr um 8,2% bzw. T€ 1,8 reduziert werden. Deutlicher zur Verbesserung des Finanzergebnisses trug bei, dass es im Jahr 2023 auf Grund der Leitzinssteigerungen der europäischen Zentralbank seit langer Zeit wieder Zinsen im Bereich Tages-, Wochen-, und Monatsgelder gab. Bedingt durch eine nahezu gleichbleibende Kundennachfrage wie im Jahr 2022 und durch das weiterhin schnelle und konsequente Handeln der Geschäftsleitung konnte wiederum ein deutlich positives Jahresergebnis erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Jahresüberschuss um 7,2% auf T€ 1.602,4. III. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 196,2 bzw. 8,3% erhöht. Das Sachanlagevermögen wurde gegenüber dem Vorjahr um 8,4% erhöht, was einer absoluten Veränderung von T€ 199,3 entspricht. Die Investitionen in das Anlagevermögen lagen im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 829,0 deutlich über dem Vorjahr. Entsprechend der im Unternehmen bestehenden langfristigen Investitionsplanung wurden auch in 2023 alle notwendigen Ersatzinvestitionen wie auch Investitionen in moderne zukunftsweisende Technologien laufend getätigt. Die Sachanlagen sind auf einem modernen und dem aktuellen Stand der Technik entsprechenden Niveau. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. So wurde das Umlaufvermögen um absolut T€ 1.262,2 erhöht, was einer relativen Veränderung von 27,2% entspricht. Diese Veränderung steht vorwiegend im Zusammenhang mit der Erhöhung des Bestandes der liquiden Mittel zum Jahresende. Die Vorratsbestände, die im Wesentlichen aus unfertigen Leistungen bestehen, sind um 25,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken, was einer absoluten Reduzierung von T€ 55,1 entspricht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich stichtagsbezogen unter dem Stand des Vorjahres. So wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um 21,8% reduziert, was absolut betrachtet eine Reduzierung von T€ 754,2 bedeutet. Die Bankguthaben und Kassenbestände haben sich relativ um 211,8% erhöht, was einer absoluten Veränderung von T€ 2.071,4 entspricht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote erhöhte sich von 73,1% zum Ende des Geschäftsjahres 2022 auf 79,8% im Geschäftsjahr 2023. Relativ erhöhte sich das Eigenkapital um 30,1%, was absolut einer Steigerung von um T€ 1.602,4 entspricht. Die Eigenkapitalbasis der NUREG kann damit nach wie vor sowohl absolut als auch relativ betrachtet als sehr gut bezeichnet werden.
Die Finanzlage des Unternehmens kann wie in den Vorjahren als sehr stabil bezeichnet werden. Bedingt durch die Ertragssituation der letzten Jahre und einer seit Jahren vorausschauenden und sehr bedachten Ausschüttungspolitik erfolgt die Unternehmensfinanzierung weiterhin zu einem großen Teil aus Eigenmitteln. Die Finanzierung über festverzinsliche Mitarbeiterdarlehen (sog. Beteiligungsdarlehen) wurde im Geschäftsjahr 2023 weiter zurückgeführt. Das "Modell" der Beteiligungsdarlehen diente ursprünglich unter anderem als strategisches Instrument, die Verbundenheit der Mitarbeiter zu fördern und auszubauen.
Die Energiekrise und die geopolitischen Spannungen haben das Jahr 2023 weiterhin stark geprägt. Der Welthandel hat an Dynamik verloren, was vor allem für Deutschland negative Auswirkungen hatte. Hohe Energiepreise, verschlechterte Finanzierungsbedingungen und inflationsbedingte hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen hat die deutsche Wirtschaft ins Minus rutschen lassen. In wieweit die geopolitischen Spannungen und weltwirtschaftlichen Verwerfungen auch in 2024 die weltweite Wirtschaftsentwicklung beeinflussen werden, bleibt abzuwarten. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Gefahr eines wirtschaftlichen Einbruchs der globalisierten Wirtschaft noch nicht wieder vollständig gebannt ist. Neben den daraus resultierenden Risiken steht und fällt der Unternehmenserfolg der NUREG wie bislang mit dem Einsatz eines sehr gut ausgebildeten und motivierten Personals und dem Einsatz modernster IT-Technologien. Um demzufolge die Grundlage für eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung zu schaffen, ist das Unternehmen zum einen ständig auf der Suche nach gut ausgebildeten neuen Mitarbeitern, zum anderen aber auch fortlaufend darum bemüht, die bereits im Unternehmen am bisherigen Unternehmenserfolg beteiligten Mitarbeiter weiter zu qualifizieren. Auch die ständige Anpassung der bestehenden IT-Systeme an den stetigen technologischen Wandel und Fortschritt ist eine wichtige Voraussetzung für eine positive Unternehmensentwicklung und wird seitens der Geschäftsleitung auch als eine Markt- und Wachstumschance angesehen. Gleichwohl sind die Themen Personalrekrutierung und Personalentwicklung ebenso wie die Anwendung modernster IT-Technologien auch wesentliche Risikofaktoren, sofern sie nicht positiv für das Unternehmen gelöst werden können. Nachdem in den beiden Geschäftsjahren 2021 und 2022 unser Fokus pandemiebedingt nicht auf dem Schwerpunkt der Personalrekrutierung lag, haben wir im Jahr 2023 begonnen unseren Mitarbeiterstamm wieder zu erhöhen. Auf Grund der sehr guten Reputation der Firma NUREG GmbH am Markt gehen wir auch für 2024 und für die Zukunft davon aus das jeweils notwendige und geeignete Personal zu finden. Auch unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Marktsituation sieht sich die NUREG GmbH den derzeitigen Anforderungen des Marktes mit ihrem Produkt- und Dienstleistungsangebot gegenüber gut aufgestellt. Über weltwirtschaftliche, kriegsbedingte Risiken hinaus bestehen Risiken in dem seit Jahren schwierigen, stagnierenden, wirtschaftlichen Marktumfeld, das gekennzeichnet ist durch einen harten Preis- und Wettbewerbsdruck und einer zunehmenden Internationalisierung, die mit dem strukturellen Wandel hin zu einer immer stärkeren IT-Lastigkeit einhergeht. Gerade bedingt durch die wirtschaftliche Situation der letzten Jahre mit der aktuell einhergehenden Energiekrise und der unter anderem dadurch bedingten Inflation könnte sich die Investitionszurückhaltung unserer Kunden sowie Forderungsausfälle, Preiszugeständnisse und eventuelle Verluste von Kundenbeziehungen (sowohl ausgelöst durch mögliche Insolvenzen, wie auch durch Abwanderung zu Konkurrenten) negativ auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken. Dies kann vor allem dann Auswirkungen haben, wenn es sich um umsatzstarke Kunden handelt. Chancen sieht die NUREG GmbH in diesem Umfeld unter anderem in dem ITbasierten individuellen Workflowmanagement und der damit für die Kunden oftmals verbundenen verbesserten Wirtschaftlichkeit in der Medienproduktion. Die Auftragssituation der NUREG ist nach wie vor gut. Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen.
Unter Abwägung der vorgenannten Chancen geht die Geschäftsführung der NUREG GmbH davon aus, dass sich in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stabil und auf dem Niveau des Jahres 2023 entwickeln wird. Auf Grund der Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsleitung der NUREG GmbH derzeit von einem in etwa gleichbleibendem Umsatz wie im Jahr 2023 aus. Für das Jahr 2025 plant die Geschäftsleitung aus heutiger Sicht wieder mit einem im oberen einstelligen Prozentbereich höheren Umsatz gegenüber dem Geschäftsjahr 2024. Hinsichtlich der Ergebnisentwicklung in den beiden folgenden Geschäftsjahren geht die Geschäftsführung weiterhin von positiven Ergebnisbeiträgen aus.
Die Gesellschaft unterhält derzeit keine Zweigniederlassungen.
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Darlehensverbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden in der Regel nach Abzug von Skonto innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Faktura erfolgt bislang ausschließlich in Euro.
Nürnberg, den 23.02.2024 Michael Schmidt, Geschäftsführer Stefan Boas, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Firma NUREG GmbH wurde wie im Vorjahr unter Beachtung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§§ 266 ff. HGB) aufgestellt. Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte wie in den Vorjahren auch nach den Gliederungsvorschriften nach dem Gesamtkostenverfahren. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einzelner Bilanzposten Der Ansatz des Sachanlagevermögens sowie der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen soweit nicht aufgrund dauernder Wertminderung ein niedrigerer beizulegender Wert anzusetzen war. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und als Abgang im laufenden Geschäftsjahr behandelt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt: Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse bzw. Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert - vermindert um pauschale Wertberichtigungen - angesetzt. Diese berücksichtigen Ausfallrisiken sowie Skontoabzüge. Anhaltspunkte für die Notwendigkeit von Einzelwertberichtigungen lagen nicht vor. Flüssige Mittel und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). In den sonstigen Rückstellungen sind alle Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erfasst und bewertet. Die sonstigen Rückstellungen umfassen ausschließlich Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am Bilanzstichtag entweder der Höhe oder der Fälligkeit nach nicht bekannt waren. Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich im Einzelnen:
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag sind keine Verpflichtungen in Fremdwährung enthalten. Es wurden keine Sicherheiten bestellt, die über die üblichen Eigentumsvorbehalte hinausgehen. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Änderungen im Ausweis gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben. 4. Angaben zu Haftungsverhältnissen, sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Angaben nach § 285 Nr. 3 HGB Haftungsverhältnisse sowie Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB, die wesentlich für die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens sind, lagen im Berichtsjahr nicht vor. Aus Mietverträgen für Räume bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 318,4 TEuro (VJ: 318,4 TEuro) netto. Dabei wurde das Sonderkündigungsrecht berücksichtigt. Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen in Höhe von 532,5 TEuro (VJ: 487,8 TEuro) netto. 5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte i.S.d. § 285 Nr. 21 HGB lagen im Geschäftsjahr nicht vor. 6. Angaben zur Ergebnisverwendung Ein Ergebnisverwendungsbeschluss bzw. ein Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses 2023 liegt derzeit noch nicht vor. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass zunächst der Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen wird. 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. 8. Sonstige Pflichtangaben
Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Angaben zur Vergütung entfallen gem. § 286 Abs. 4 HGB.
Nürnberg, 23.02.2024 gez. Michael Schmidt, Geschäftsführer Stefan Boas, Geschäftsführer Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 13.03.2024 Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkDer nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich nicht auf die verkürzt offengelegte Fassung des Jahresabschlusses, sondern wurde für den vollständigen Jahresabschluss erteilt: an die NUREG GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der NUREG GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der NUREG GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Augsburg, den 28.02.2024 Melanie Liebert, Wirtschaftsprüferin |
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