Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 114486
Eingetragen
17.9.2004
Branche
Veredlung von HolzwarenDruck- und MedienvorstufeHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Von Amts wegen berichtigt: Bedruckung und Veredelung von Wellpappendeckpapieren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Josef Meier
seit 14.11.2025
Geschäftsführer
Tobias Braatz
seit 10.4.2024
Prokura
Sabrina Beuermann
seit 10.4.2024
Prokura
Barbara Kassner
seit 10.4.2024
Prokura
Ekkehard Dürr
seit 20.6.2023
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

DK-6000 Kolding, Gyden 20
37.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Christiansen Print GmbH

Ilsenburg (Harz)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Grundlagen

Christiansen Print bedruckt Wellpappendeckpapiere zur industriellen Weiterverarbeitung zu Wellpappen-Verpackungen und ist damit Lieferant für die europäische Wellpappenindustrie. Unser Unternehmen zählt zu den größten Anbietern in diesem Segment.

Wir beliefern unsere Kunden sowohl aus dem eigenen Standort in Ilsenburg als auch über unsere Tochtergesellschaft Christiansen Print Garancieres in Garancières-en-Beauce (Frankreich). Mit dieser zentralen Lage in Europa besteht eine hervorragende Anbindung an die Kundenmärkte.

Christiansen Print bietet seinen Kunden die Vorteile dreier unterschiedlicher Preprint-Technologien. In Ilsenburg wird auf zwei der größten und modernsten Zentralzylinder‐Flexo-Druckmaschinen der Welt gedruckt. Eine Belt-Druckmaschine, die mit einem besonderen, patentierten Flexo-Druckverfahren arbeitet, befindet sich im Produktionswerk der französischen Tochtergesellschaft in Garancières-en-Beauce. Diesen Technologiemix erweiterte das Unternehmen im Jahr 2017 am Standort Ilsenburg mit einer Investition in die erste digitale HP PageWide Rollendruckmaschine T1100S in Deutschland. Mit der Investition wurde der Fokus auf digitale Lösungen inklusive neuer, digitaler Workflows in der Auftragsabwicklung gelegt.

Mit dem Digitaldruck bieten wir unseren Kunden völlig neuartige Möglichkeiten: Emotionalisierung der Marken- und Produktbotschaft durch individuelle Bedruckung, Interaktion mit dem Endkunden beispielsweise durch QR-Codes, Sicherheitslösungen und Nachverfolgbarkeit mittels ausschließlich maschinell erkennbarer Druckmuster, Kostenreduktion durch Wegfall von Klischeekosten sowie verkürzte „Time-to-Market“ dank digitales Workflows.

Unsere Produkte werden individuell für den Kunden vorbereitet und produziert. Dabei nutzen wir jeweils die Drucktechnologie, mit der die Anforderungen unserer Kunden besonders gut realisiert werden können. Obwohl wir keine spezielle Forschungs- und Entwicklungsabteilung vorhalten, prüfen wir immer wieder im Rahmen von Einzelprojekten die Möglichkeiten der Bedruckung neuer Papiersorten und anderer Bedruckstoffe oder arbeiten mit unseren Farblieferanten an der Verbesserung von Farben und Farbeinsatz.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In der EU wuchs die Wirtschaft im Schlussquartal Q4 2024 beim realen Bruttoinlandsprodukt um 0 % zum Vorquartal und +1,1 % zum Vorjahresquartal. In Deutschland ging das BIP um -0,2 % zum Vorquartal ebenso wie zum Vorjahresquartal zurück.

Die nicht preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte für Verbrauchsgüter stiegen in der EU im dritten Quartal 2024 um +0,7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Für Q4 liegen noch keine Daten vor. Für Deutschland wird ein Anstieg von +1,2 % ausgewiesen. Die genannten Steigerungen werden aber durch Inflation mehr als neutralisiert.

Die schwache Konjunktur schlug sich auch in der Nachfrage nach Produkten der Wellpappenindustrie nieder. Die Absatzmenge im Wellpappmarkt wuchs nach Angaben des Verbandes der Wellpappen-Industrie (VDW) in den letzten 12 Monaten (11/23-10/24) in Deutschland lediglich um +0,7 %.

2. Geschäftsverlauf

Absatzmenge und Umsatzerlöse

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IST PLAN IST ABWEICHUNG
2024 2024 2023 IST - PLAN IST - VJ
Absatzmenge [Mio m2 ] 166,1 170,3 179,2 -2,5% -7,3%
Umsatzerlöse [Mio. €] 38,3 39,4 42,3 -2,7% -9,3%
Materialeinsatz [Mio. €] 23,7 25,4 29,5 -6,7% -19,7%
Rohergebnis [Mio. €] 15,1 14,2 14,3 5,9% 5,1%
Rohmarge [%] 37,8% 35,5% 30,7% 6,5% 23,1%
EBITDA [Mio. €] -0,1 -0,7 0,7 89,1% -110,6%
EDITDAR [Mio. €] 1,9 1,3 2,7 49,2% -28,8%
Mitarbeiterzahl (FTE per 31.12) 93 97 126 -3,9% -25,8%

Im Geschäftsjahr 2024 wurde eine Gesamtabsatzmenge von 166,1 Mio. m2 erzielt, wodurch das geplante Wachstum auf 170,3 Mio. m2 verfehlt wurde. Auch die Vorjahresmenge von 179,2 Mio. m2 konnte nicht erreicht werden. Betrachtet man die einzelnen Technologien, so wuchs das Volumen im Digitaldruck um weitere 7 Mio. m2 auf 50,1 Mio. m2 (2023: 43,3 Mio. m2 ). Im Gegensatz dazu verfehlten die Absatzmengen der Flexodruckanlagen (Zentralzylinder- und Beltdruckanlagen) mit 116 Mio. m2 das Ziel von 135,6 Mio. m2.

Der Trend hin zur Nutzung der Vorteile der Digitaldrucktechnologie führte zu einer Unterauslastung der Beltdruckanlagen beim Flexodruck. Zu Beginn des Jahres 2024 wurde daher die Entscheidung getroffen, die Beltdruckanlagen nicht weiter zu betreiben und den Standort Northeim, an dem mit zwei Beltdruckanlagen gedruckt wurde, für die eine technische Überholung angestanden hätte, aufzugeben. Die Schließung des Standortes, die zum 1. Mai 2024 erfolgte, führte zu außergewöhnlichen Aufwendungen im Wesentlichen durch die Freisetzung von Mitarbeitern in Höhe von 1,9 Mio. €.

Der Umsatz betrug 38,3 Mio. € und blieb mit -4,0 Mio. € bzw. 9,3 % unter Vorjahr (42,3 Mio. €), das geplante Umsatzziel von 39,4 Mio. € wurde um 2,7 % verfehlt.

Investitionen

Es wurden Gesamtinvestitionen in Sachanlagen und immaterielles Vermögen in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr 0,5 Mio. €) getätigt, die sich auf verschiedene Anlagengüter verteilen. Im Rahmen der Finanzanlagen wurde das an die französische Tochtergesellschaft gewährte Darlehen um 0,2 Mio. € auf 3,0 Mio. € erhöht.

Beteiligungen

Christiansen Print Garancieres S.A.S.:

Die Gesellschaft war bis April 2024 ein Joint Venture zwischen Christiansen Print GmbH (51 %) und Saica France S.A. (49 %). Mit Unterzeichnung des Anteilskaufvertrages am 25.04.2024 erwarb Christiansen Print alle Anteile von Saica France S.A. und ist damit heute allleiniger Gesellschafter.

Christiansen Print Garancieres weist für 2024 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -0,7 Mio. € aus (Vorjahr: -0,5 Mio. €).

3. Wirtschaftliche Lage

a. Ertragslage

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2024 2023 Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatzerlöse 38.347 42.257 -3.910 -9,3%
Bestandsveränderung -243 357 -600 -168,1%
aktivierte Eigenleistung 0 0 0 0,0%
Gesamtleistung 38.104 42.614 -4.510 -10,6%
sonstige betriebliche Erträge 650 1.227 -577 -47,0%
Materialeinsatz -23.695 -29.516 5.821 -19,7%
Rohergebnis 15.059 14.324 735 5,1%
Personalaufwand -6.163 -6.903 740 -10,7%
a) Löhne und Gehälter -5.088 -5.715 627 -11,0%
b) soziale Abgaben und Altersvorsorg -1.074 -1.188 114 -9,6%
Abschreibungen -1.488 -1.449 -39 2,7%
sonstiger betrieblicher Aufwand -8.974 -6.696 -2.278 34,0%
Beteiligungsergebnis 0 0 0 0,0%
Ergebnis vor Zinsen und Steuern -1.564 -723 -841 116,3%
Zinsergebnis -665 -466 -199 42,7%
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.230 -1.189 -1.041 87,6%
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1 1 0 0,0%
sonstige Steuern -21 -24 3 -12,5%
Jahresergebnis -2.250 -1.212 -1.038 85,6%

Mit einem Umsatz von 38,3 Mio. € blieb Christiansen Print aufgrund der rückläufigen Menge unter dem Vorjahreswert von 42,3 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich um fast 50 % auf 0,65 Mio. € (Vorjahr 1,2 Mio. €) aufgrund des um 0,5 Mio. € geringeren Ertrages aus einer Energiepreis-Sicherungsvereinbarung, die die Gesellschaft mit der Muttergesellschaft THIMM Group abgeschlossen hat.

Eine Farbpreissenkung sowie der rückläufige Absatz führten dazu, dass sich die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 5,4 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr verringerten. Darüber hinaus trugen Einsparungen im Energiekostenbereich in Höhe von 0,5 Mio. € dazu bei, dass sich der Materialeinsatz um rund 20 % auf 23,7 Mio. € im Vorjahresvergleich reduzierte.

Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag 93,2 FTE (Full-Time Euivalents) (Vorjahr: 125,6 FTE). Der Rückgang der Mitarbeiterzahl ist in der Schließung des Standortes Northeim im Mai 2024 begründet. Der Personalaufwand verminderte sich entsprechend um 0,7 Mio. € auf 6,2 Mio. €.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 2,2 Mio. € auf 9,0 Mio. € (Vorjahr: 6,7 Mio. €). Wesentlich für diesen Anstieg sind die Restrukturierungskosten, die im Zusammenhang mit der Schließung der Betriebsstätte in Northeim in Höhe von 1,9 Mio. € entstanden sind.

Christiansen Print erzielte in 2024 ein negatives EBITDA in Höhe von -0,1 Mio. € , eine Abweichung in Höhe von -0,8 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr.

b. Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank im Vergleich zum Vorjahr um -1,9 Mio € auf 17,1 Mio. €.

Aufgrund geringer Investitionstätigkeit hat sich das langfristig gebundene Vermögen um 0,9 Mio. € auf 10,8 Mio. € reduziert.

Das kurzfristige Vermögen stieg mit 6,1 Mio. € leicht zum Vorjahr (5,6 Mio. €) an. Der Anstieg stammt aus Erhöhungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den kurzfristigen übrigen Vermögensgegenständen um +0,2 bzw. +0,3 Mio. €.

Bankguthaben bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 0,1 Mio. € (Vorjahr: 1,7 Mio. €).

Die Gesellschafterin führte im Berichtsjahr 2,0 Mio. € der Kapitalrücklage zu, die sich damit auf 10,6 Mio. € erhöhte. In Verbindung mit dem Jahresverlust 2024 führt dies zu einer Verminderung des Eigenkapitals der Gesellschaft um -0,2 Mio. € auf 1,2 Mio. €. Die Eigenkapitalquote beträgt 7,3 % (Vorjahr 7,9 %).

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2024 2023 Veränderung
T€ T€ T€
AKTIVA
Immaterielle Vermögensgegenstände 61 73 -12
Sachanlagen 7.729 8.807 -1.078
Finanzanlagen 3.000 2.800 200
Langfristig gebundenes Vermögen 10.790 11.680 -890
Vorräte 3.701 3.739 -38
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 436 219 217
Forderungen im Verbundbereich 1.139 1.082 57
übrige kurzfristige Vermögensgegenstände 491 220 271
aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 382 325 57
Kurzfristig gebundenes Vermögen 6.149 5.585 564
Liquide Mittel 141 1.679 -1.538
Bilanzsumme 17.080 18.944 -1.864
PASSIVA
Eigenkapital 1.242 1.492 -250
Pass. Unterschiedsbetrag aus Kapitalkons. 0 0 0
Pensions- und sonstige langfristige Rückstellung 47 44 3
Langfristiges Fremdkapital 47 44 3
Mittelfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.000 5.000 0
Mittelfristiges Fremdkapital 5.000 5.000 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 764 70 694
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.870 3.850 -1.980
Verbindlichkeiten im Verbundbereich 7.317 7.680 -363
übrige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 840 808 32
passiver Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Kurzfristiges Fremdkapital 10.791 12.408 -1.617
Bilanzsumme 17.080 18.944 -1.864

Die mittelfristigen Bankverbindlichkeit blieben mit 5 Mio. € unverändert, während die kurzfristige Inanspruchnahme der Kreditlinien mit 0,8 Mio. € deutlich über Vorjahr (+0,1 Mio. €) ausfiel.

Die Erhöhung der Kapitalrücklage erfolgte durch Umwandlung von Verbindlichkeiten des Verbundbereichs. Unter Berücksichtigung deutlich gesunkener Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (IST: 1,9 Mio. €, -2,0 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr) hat sich das kurzfristige Fremdkapital um 1,6 Mio. € auf 10,8 Mio. € reduziert.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in 2024 -2,0 Mio. €. Der Rückgang (-3,1 Mio. €) im Vergleich zu 2023 resultiert neben dem zum Vorjahr verrringerten Periodenergebnis (-1,0 Mio. € zum Vorjahr) aus einem Rückgang der Lieferantenverbindlichkeiten (-1,6 Mio. € im Vorjahresvergleich) sowie einem Abbau der Forderungen aus Lieferung und Leistungen (-0,6 Mio. € im Vorjahresvergleich).

Kapitalflussrechnung (DRS 21)

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[in 1000 EUR] 2024 2023 Abw.
Zahlungsmittelbestand am Anfang der Periode 1.679 1.463 216
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -2.011 1.069 -3.080
Periodenergebnis -2.250 -1.212 -1.038
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.488 1.449 39
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -36 -25 -11
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -2 -2 0
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -511 226 -737
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.368 241 -1.609
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 3 3 0
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 665 466 199
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag -1 -1 0
-/+ Ertragsteuerzahlungen 1 -76 77
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -437 -391 -46
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -21 0 -21
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 70 128 -58
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -449 -560 111
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -200 -100 -100
+ Erhaltene Zinsen 163 141 22
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 146 -463 -341
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens und anderen Gesellschaftern 0 0 0
- Gezahlte Zinsen -804 -463 -341
+/- IC Darlehen Einzahlung aus Gewährung/Auszahlung für Gewährung bzw. Einzahlung aus Tilgung/Auszahlung für Tilgung 950 0 950
zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfondsbestands -2.302 216 -3.467
Wechselkurs-, Konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0 0
Veränderung des Finanzmittelfonds -2.302 216 -2.518
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -623 1.679 -2.302
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 141 1.679 -1.538
jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -764 0 -764
Free Cash Flow -2.448 678 -3.126

Für die Investitionstätigkeit wurden in 2024 - wie auch im Vorjahr - Mittel in Höhe von 0,4 Mio. € eingesetzt. Der Free Cash Flow betrug -2,4 Mio. € nach +0,7 Mio. € im Vorjahr.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 0,1 Mio. € setzt sich zusammen aus den gezahlten Zinsen von -0,8 Mio. € (Vorjahr: -0,5 Mio. €) und der Zuführung von Darlehen durch die Muttergesellschaft über 1,0 Mio. €. Die Erhöhung der Kapitalrücklage durch den Gesellschafter in Höhe von 2,0 Mio. € erfolgte zahlungsneutral durch Umwandlung von Gesellschafterdarlehen.

Zum Jahresende nutzte das Unternehmen Kreditlinien in Höhe von -0,6 Mio. € (Vorjahr: Bankguthaben über 1,7 Mio. €). Die Liquidität von Christiansen Print war wie im Vorjahr zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres durch die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konsortialkreditvertrag der THIMM Gruppe sichergestellt.

Die Zusammenarbeit mit einem Bankenkonsortium wurde auch im Geschäftsjahr 2024 weiter fortgesetzt. Christiansen Print hat im Januar 2019 mit weiteren Unternehmen der THIMM Gruppe einen Konsortialkredit über ein Volumen von 150,0 Mio. € zzgl. weiterer unter bestimmten Bedingungen zu ziehender Akquisitionsmittel in Höhe von 30,0 Mio. € abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag nutzte Christiansen Print hieraus Mittel in Höhe von 5,0 Mio. € (Vorjahr: 5 Mio. €). Die Gesamtinanspruchnahme durch die Unternehmen der THIMM Gruppe betrug 119,9 Mio. € (Vorjahr: 82,9 Mio. €). Zu möglichen bestandsgefährdenden Risiken im Zusammenhang mit dem Konsortialkreditvertrag der THIMM Gruppe wird auf die Ausführungen im Abschnitt Chancen- und Risikobericht, 1.d. Finanzielle Risken, zu Punkt „Bestandsgefährdende Risiken resultierend aus der Gesamtfinanzierung“ verwiesen.

Als weiteres außerbilanzielles Finanzierungsinstrument nutzen wir Leasing insb. für die Finanzierung von Kfz und IT-Hardware, aber auch zur Finanzierung von technischen Anlagen. Im Gesamtjahr fielen Leasingaufwendungen in Höhe von 2,0 Mio. € (Vorjahr 2,1 Mio. €) an. In den folgenden fünf Geschäftsjahren erwarten wir Aufwendungen in Höhe von 4,2 Mio. € aus den bestehenden Leasingkontrakten.

4. Corporate Responsibility

Corporate Responsibility bedeutet für die Unternehmen der THIMM Gruppe umsichtiges und nachhaltiges Denken sowie Handeln - gegenüber unseren Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden, aber auch gegenüber den natürlichen Ressourcen und der Gesellschaft.

Wir erstellen regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte, die insbesondere die Themenbereiche Umweltleistung, soziale Verantwortung und Governance-Praktiken abdecken. Fortschritte, Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen werden darin dokumentiert. Der jüngste Nachhaltigkeitsbericht 2022 fasst die wesentlichen Entwicklungen in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 zusammen. Er gibt darüber hinaus Einblicke in den Bereich Produktion & Technik, beleuchtet unsere Lieferkette und fasst die Situation auf dem Markt und bei unseren Kundinnen und Kunden zusammen. Der Nachhaltigkeitsbericht der THIMM Gruppe orientiert sich am international etablierten Leitfaden für die Nachhaltigkeitsberichterstattung GRI Standards unter Anwendung der Berichterstattungsoption „Kern“. Unser letzter Nachhaltigkeitsbericht 2022 steht auf der Website der THIMM Gruppe zum Download bereit.

Wir lassen unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten und Managementsysteme von unabhängigen Prüfunternehmen und anerkannten Plattformen regelmäßig überprüfen. Hierzu nutzen wir SEDEX und EcoVadis, zwei anerkannte externe Plattformen für die Bewertung von Nachhaltigkeitsmanagement: Beide Tools erstellen eine umfassende Analyse unserer Nachhaltigkeitspraktiken. Die Erkenntnisse aus den Bewertungen helfen dabei, unsere Aktivitäten kontinuierlich zu evaluieren sowie Verbesserungen und Potenziale zu ermitteln. Die Ergebnisse sind transparent einsehbar. Von EcoVadis wurden wir in den Jahren 2019 bis 2023 mit dem Silver-Rating ausgezeichnet.

In 2023 haben wir den Commitment Letter der Science Based Targets Initiative (SBTi) unterzeichnet. SBTi bietet Unternehmen eine wissenschaftlich fundierte Methodik zur Festlegung eigener Klimaziele. Unsere Ziele und Maßnahmen zu mehr Klimaschutz werden derzeit definiert.

Ebenfalls im Geschäftsjahr 2023 haben wir das Projekt „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD) gestartet, um in der THIMM Gruppe die neuen EU-weiten Nachhaltigkeitsberichtspflichten ab dem Geschäftsjahr 2025 zu erfüllen. Der Nachhaltigkeitsbericht wird durch CSRD standardisiert und erlaubt eine verbesserte Vergleichbarkeit von Unternehmen, Transparenz und Qualität des Nachhaltigkeitsberichts werden erheblich erhöht. Wir haben uns daher entschlossen, die Umsetzung des Nachhaltigkeitsberichts nach CSRD zu forcieren und auf die Erstellung von Berichten im bisherigen Format zu verzichten. Die EU-Kommission hat nun im Februar 2025 angekündigt, die CSRD-Regelungen zu überprüfen und zu vereinfachen, die Verpflichtung zur Berichtserstattung soll um 2 Jahre verschoben werden. Unabhängig davon will sich THIMM bis zum Jahresende 2025 befähigen, konzernweit nach den CSRD-Regeln zu berichten.

Für THIMM ist es als Familienunternehmen ein besonderes Anliegen, neben unseren geschäftlichen Aktivitäten auch einen positiven Beitrag zu unserer Gesellschaft zu leisten. Seit der Gründung von THIMM im Jahr 1949 kommen wir diesem sozialen Verantwortungsbewusstsein nach und engagieren uns aktiv für verschiedene gesellschaftliche Projekte. Einen besonderen Fokus legen wir dabei auf die Förderung der Regionen rund um unsere Standorte. Mit unseren Spenden-Aktivitäten unterstützen wir: karitative Organisationen und humanitäre Versorgungseinrichtungen, Einrichtungen und Projekte, die Bildung, Erziehung und Wissenschaft fördern, sowie Initiativen und Projekte, die zur Erhöhung der Lebensqualität in den Regionen unserer Standorte beitragen. Spenden leisten wir durch finanzielle Zuwendungen oder durch Materialspenden in Form von Papier, Wellpappe oder Verpackungen.

Wir hinterfragen und überprüfen fortlaufend unsere Prozesse, Managementsysteme und Compliance-Themen. Die Einhaltung gültiger Rechts- und Sicherheitsvorschriften haben bei uns höchste Priorität. Unsere THIMM-Produktionsstandorte sind nach den Anforderungen des Qualitäts-, Energie-, Umweltmanagements und der Arbeitssicherheit zertifiziert. Wir dokumentieren unsere Produkte und Abläufe ausführlich, überprüfen, sichern und optimieren sie kontinuierlich.

Die Menschen sind das Herzstück von THIMM und damit Motor für Entwicklung und Wachstum. Der THIMM Code of Conduct ist unser Handlungsrahmen, in dem unsere Grundhaltung und Überzeugungen für ein umsichtiges und verantwortungsvolles Miteinander in unserem Unternehmen festgehalten sind und zu dem wir uns gemeinsam verpflichten. Wir stellen sicher, dass alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die geltenden Vorschriften und Richtlinien informiert sind und sich an den Code of Conduct im täglichen Miteinander halten. In regelmäßigen Schulungen wird das Verständnis für ethische Standards weitergeben, um eine Kultur der Integrität und des verantwortungsvollen Handelns zu fördern.

Zum Bilanzstichtag beschäftigte Christiansen Print 96 Mitarbeiter (Vorjahr: 129), darunter 3 Auszubildende (Vorjahr: 10). Zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang von 33 Mitarbeitern, der im Wesentlichen durch die Schließung der Betriebsstätte in Northeim begründet ist. Umgerechnet in Full-Time Equivalents (FTE) wurden zum Bilanzstichtag 93,2 FTE (Vorjahr: 125,6) beschäftigt, ein Abbau um 32,4 FTE im Vergleich zum Vorjahr.

Chancen- und Risikobericht

1. Risiken

a. Risikomanagement

Unternehmerisches Handeln ist stets Risiken ausgesetzt. Wir definieren Risiko als die Gefahr, dass Ereignisse oder Handlungen zu einer negativen Abweichung von der Prognose führen. Jedes Unternehmen geht bewusst Risiken ein, um die sich bietenden Chancen auf den Märkten wahrnehmen zu können. Um Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, aber auch Chancen früh zu erkennen, bedienen wir uns einer Reihe von Kontrollsystemen. Im Mittelpunkt stehen die Unternehmensplanung und das interne Berichtswesen.

Unser internes monatliches Berichtswesen und zugehörige Managementmeetings zur Analyse und Durchsprache der Unternehmensentwicklung sind ein fester Bestandteil dieses Kontrollprozesses. Die regelmäßige monatliche Berichterstattung stellt sicher, dass Informationen über Geschäfts- und Markttrends stets aktuell sind. Monatlich aktualisierte, rollierende 12-Monats-Forecasts dienen zur laufenden Überprüfung der Unternehmensplanung. Abweichungen zwischen Soll- und Ist- bzw. Forecast-Zahlen werden im Rahmen des Unternehmenscontrollings laufend identifiziert und analysiert und sind Grundlage für die Entwicklung von notwendigen Korrekturmaßnahmen.

Nachfolgend sind die wesentlichen Risiken, die erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, in den Bereichen Markt, Kundenstruktur, Qualität, Produkte, Beschaffung, Fertigungsprozess, Mitarbeiter, Finanzen und Beteiligungsbereich dargestellt.

b. Strategische Risiken

» Konjunkturrisiken:

Die von Christiansen Print bedruckten Papierrollen werden überwiegend bei unseren Kunden zur Herstellung von Verpackungen für Konsumartikel des täglichen Bedarfs eingesetzt. Der Verbrauch solcher Waren des täglichen Bedarfs ist vergleichsweise stabil und reagiert unterproportional auf die konjunkturellen Schwankungen. Sofern unser Kunde über eigene Druckmöglichkeiten verfügt und Christiansen Print aus Gründen der Auslastung einsetzt, können konjunkturelle Schwächen zum Abzug solcher Druckaufträge führen.

Die Geschäftsführung erwartet für die beiden Folgejahre im Einklang mit den aktuellen Wirtschaftsprognosen (siehe unten Prognosebericht, Kapitel 1) in Deutschland nur ein leichtes Wachstum des Verpackungsmarktes. Das Unternehmen hat daher in 2024 die verfügbare Kapazität reduziert, um sich kostenseitig zu stärken.

Die Europäische Union hat mit verschiedenen Sanktionspaketen gegenüber Russland auf den Angriffskrieg auf die Ukraine reagiert. Die eingeleiteten und heute weiter wirksamen Sanktionen haben zu keinem spürbaren Nachfragerückgang bei Kunden der Christiansen Print geführt.

c. Operative Risiken

» Absatzrisiken

Christiansen Print produziert größere Volumina für verschiedene Unternehmen außerhalb der THIMM Gruppe. Der Ausfall eines Großkunden kann durch die damit fehlende Auslastung unsere Ertragslage spürbar belasten. Anpassungen auf Kostenseite können nur verzögert und bei mittelfristigem Fortfall der Auslastung vorgenommen werden.

Die von uns eingesetzten Anlagen im Flexodruck konkurrieren mit Post-Print-Druckanlagen, die in der Wellpapp-Industrie vielfach eingesetzt werden. Ein zunehmender Einsatz solcher Druckanlagen kann zu einer verringerten Nachfrage nach unseren Produkten führen. Durch kontinuierliche Verbesserung unserer Produktqualität einerseits und Reduzierung unserer Stückkosten andererseits sind wir für diesen Wettbewerb gut gerüstet. Im Bereich der hochwertig bedruckten Verpackungen bietet das von uns genutzte Druckverfahren zumal weiterhin deutliche Vorteile zum Post-Print-Verfahren.

Mit dem Digitaldruck können wir unseren Kunden erhebliche Vorteile für die Vermarktung ihrer Produkte bieten, die mit der herkömmlichen Drucktechnologie nicht erzielt werden können. Als einer von wenigen Anbietern dieser innovativen Drucktechnologie im deutschen und europäischen Markt besitzt Christiansen Print mit diesem Druckverfahren einen USP (Unique Selling Point) mit deutlichen Vorteilen gegenüber Wettbewerbsangeboten.

» Preisrisiken

Christiansen Print ist in Märkten tätig, die von einem intensiven Wettbewerb geprägt sind und in denen teilweise erheblicher Preisdruck herrscht, der durch Preissensitivität auf Kundenseite hervorgerufen wird. Durch kontinuierliche Verbesserung unserer Stückkosten begegnen wir diesem Preisdruck. Im Bereich des Digitaldrucks bewegen wir uns in einem neuen Markt, der noch nicht vom Preisdruck des konventionellen Marktes gekennzeichnet ist.

» Beschaffungsrisiko

Ein strategischer Mix aus Lieferanten, vertraglich vereinbarten Liefermengenzusagen und mehrjährigen Lieferantenverträgen sichern aus unserer Sicht die jederzeitige und ausreichende Rohstoffversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen. Unsere Beschaffungsstrategie ist langfristig ausgerichtet und fußt auf einer breiten Basis von Lieferanten, mit denen langjährige Lieferbeziehungen bestehen.

Sollte es zu Lieferausfällen oder -verzögerungen bei Rohpapieren einzelner Lieferanten kommen und es uns kurzfristig nicht gelingen, vergleichbare Rohpapiere anderweitig zu beziehen, könnte dies zu Produktionsausfällen und Lieferverzögerungen führen. Ein Risiko besteht auch darin, wenn es in solchen Fällen nicht gelingt, Ersatzlieferungen zu wirtschaftlich vergleichbaren Konditionen zu erhalten.

Darüber hinaus können Qualitätsprobleme bei den von Zulieferern bezogenen Materialien auftreten und zu einer Beeinträchtigung unseres Fertigungsprozesses führen.

Mit unseren Lieferanten stehen wir in regelmäßigem Kontakt. Anzeichen, dass diese ihren Lieferverpflichtungen nicht nachkommen, sind derzeit nicht ersichtlich. Das noch im Vorjahr bestehende Beschaffungsrisiko für Energie ist entfallen. Die Märkte haben sich auf die Abkoppelung günstigen russischen Gases eingestellt, die Versorgung war in 2024 ungefährdet gewährleistet. Die Energiepreise haben das hohe Preisniveau aus 2022/23 verlassen, ohne aber das günstige Preisniveau der Zeit vor dem Ukraine-Krieg wieder erreichen zu können.

» Mitarbeiterrisiko

Ohne hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist unser wirtschaftlicher Erfolg nicht möglich. Risiken sehen wir einerseits in dem sich abzeichnenden Mangel an Fach- und Führungspersonal. Andererseits besteht - verbunden mit dem Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter - ein Risiko in Form von Know-how-Verlust durch Fluktuation.

Diesem Risiko begegnet das Unternehmen mittels leistungsbezogener Vergütung und verschiedener Qualifizierungsmöglichkeiten. Umfangreiche Fortbildungsangebote werden zur Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter angeboten und durchgeführt, um neben einer fachlichen Qualifikation auch einen Austausch zu fördern.

» IT-Risiken

Um die Sicherheit und Effizienz der Geschäftsprozesse aktuell und zukünftig zu gewährleisten, werden die IT-Systeme ständig überprüft und weiterentwickelt. Zur Begrenzung von Ausfallrisiken bei anwendungskritischen Systemen werden industrietypische Standards wie Backups, redundante Netzverbindungen und getrennte Rechenzentren gehalten und es wird in zukunftsgerichtete Cloud-Lösungen investiert. Eine detaillierte IT-Dokumentation unterstützt darüber hinaus eine sichere Handhabung der IT-Umgebung bei Systemausfällen. Externe Service-Level-Agreements sichern die jederzeitige Verfügbarkeit externer Berater für die verschiedenen Software-Applikationen sowie im Zusammenhang mit den verschiedenen IT-Sicherheitsthemen ab.

» Betriebsausfallrisiko

Der Schutz des Werkes vor Ausfällen beispielsweise durch Brand wird durch regelmäßige Begehungen und organisatorische Vorkehrungen gewährleistet.

Die von uns eingesetzte Digitaldrucktechnologie ist eine technische Innovation. Nur wenige vergleichbare Maschinen arbeiten heute im europäischen Markt. Mit dem Eintreten von technischen Störungen müssen wir daher rechnen. Wir arbeiten zu diesem Zwecke eng mit unserem Lieferanten zusammen, um die Ursachen von auftretenden Störungen schnell analysieren und beseitigen zu können. Die Kapazität unserer Digitaldruckmaschine ist ausreichend, um kurzfristige Betriebsunterbrechungen ohne wesentliche Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit auffangen zu können.

Zur Absicherung der allgemeinen Betriebsrisiken besteht eine All-Risk-Versicherung bei einem namhaften Versicherer.

d. Finanzielle Risiken

» Gesamtfinanzierung

Christiansen Print ist zusammen mit weiteren deutschen Gesellschaften der THIMM Gruppe Kreditnehmer des Konsortialkreditvertrages, der eine Restlaufzeit bis Januar 2026 aufweist.

Der Konsortialkreditvertrag verpflichtet die Kreditnehmer, eine ertragsbasierte Verschuldungskennzahl („Leverage-Covenant“) sowie eine Eigenmittelkennzahl („Eigenmittel-Covenant“) einzuhalten. Diese Kennzahlen werden quartalsweise, rollierend für vier Quartale („Leverage-Covenant“) bzw. auf das Quartalsende („Eigenmittel-Covenant“) getestet und dem Bankenkreis berichtet. Sofern diese Finanzkennzahlen insgesamt oder einzeln nicht eingehalten werden und keine Maßnahmen zur Heilung der Verstöße binnen vereinbarter Fristen von der Gesellschaft eingeleitet wurden bzw. die Kreditgeber nicht auf die Einhaltung der vereinbarten Kennzahlen oder Verpflichtungen verzichtet haben, könnten nach den geltenden Vertragsbedingungen ein oder mehrere Kündigungsgründe vorliegen, die die Kreditgeber unter anderem zur sofortigen Kündigung und Fälligstellung der Finanzierungsverbindlichkeiten berechtigen.

Eine innerhalb des Geschäftsjahres 2024 eingetretene deutliche Ergebnisverschlechterung in den deutschen Gesellschaften der THIMM Gruppe führte bereits im Laufe des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2024 dazu, dass die Einhaltung der vertraglichen Finanzkennzahl Leverage-Covenant im Zeitraum Q2 2024 bis einschließlich Q1 2025 als gefährdet eingestuft wurde. In einer ausführlichen Bankenrunde wurden die finanzierenden Kreditinstitute über die erwartete Unternehmensentwicklung ausführlich informiert. Die vereinbarte Finanzkennzahl „Leverage-Covenant“ sowie eine vereinbarte einzuhaltende Mindest-Garantendeckung wurden auf Konzernebene zum 30. Juni 2024 nicht eingehalten. Die Kreditinstitute des Konsortialkredits haben daraufhin am 13. August 2024 auf Antrag der THIMM Gruppe auf die Geltendmachung ihrer vertraglichen Rechte verzichtet und dem Antrag auf Aussetzung der Finanzkennzahl „Leverage-Covenant“ und der Garantendeckung für den Zeitraum 30. Juni 2024 bis einschließlich 30. Dezember 2024 zugestimmt. Die Finanzierungsmittel aus dem Konsortialkredit standen den Kreditnehmern der THIMM Gruppe weiter in vollem vertraglichen Umfang zur Verfügung.

Um die Finanzierung der THIMM Gruppe über diesen Zeitraum der Aussetzung des „Leverage-Covenant“ hinaus sicherzustellen, haben sich die Konsortialbanken und THIMM auf die Erstellung eines Sanierungsgutachtens nach höchstrichterlichem Standard in Anlehnung an den Prüfungsstandard IDW S6 verständigt. Das Sanierungsgutachten soll neben der Bestätigung des Geschäftsmodells und der Dokumentation von Ergebnisverbesserungspotentialen einen Sanierungsplan beinhalten und eine wesentliche Grundlage für eine anschließende Neufassung des bestehenden Kreditvertrages mit einer Laufzeit bis mindestens März 2028 bilden. Ein vorläufiges Sanierungsgutachten wurde dem Bankenkonsortium am 14.11.2024 zugesandt und im Anschluss ausführlich erläutert. Das Bankenkonsortium hat daraufhin die Aussetzung der Finanzkennzahl „Leverage-Covenant“ sowie der Garantendeckung in zwei Schritten bis zum 30.06.2025 prolongiert. Die THIMM Gruppe hat mit dem finanzierenden Bankenkonsortium ein Term Sheet über die wesentlichen Rahmenbedingungen einer Anschlussfinanzierung bis März 2028 vereinbart. Die geplante Finanzierung basiert auf einer Sanierungsplanung, welche durch einen unabhängigen Sanierungsgutachter Anfang Juni 2025 final erstellt wurde. Die finanzierenden Banken haben der Anschlussfinanzierung in ihren Gremiensitzungen am 28.05.2025 zugestimmt. Die Unterzeichnung des final ausformulierten Konsortialkreditvertrages wird von den gesetzlichen Vertretern zeitnah bis Mitte Juli 2025 erwartet. Auf Basis des fortgeschrittenen Verhandlungsstands und der vorliegenden Gremienzustimmungen geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Finanzierung der Unternehmensgruppe gesichert ist.

Der neue Konsortialkreditvertrag wird ausweislich des vorliegenden finalen Term Sheets die Einhaltung des Sanierungsplans fordern, die quartalsweise durch den Sanierungsgutachter zu bestätigen ist. Das Erreichen der in der Sanierungsplanung benannten Ertragsziele setzt dabei voraus, dass definierte Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung, wie Optimierungsmaßnahmen im Operationsbereich, wie aber auch der Abbau von Mitarbeitenden im gesamten Unternehmen, umgesetzt werden. Unsicherheiten hinsichtlich der Einhaltung des Sanierungsplans können sich darüber hinaus aufgrund von Rohstoffpreisschwankungen ergeben, die nur zeitversetzt an unsere Kunden weitergegeben werden können. Die Verfehlung des Sanierungsplans stellt einen Kündigungsgrund dar, der das Bankenkonsortium zur Kündigung des Kredits und Fälligstellung der Kreditverbindlichkeiten berechtigt.

Die THIMM Gruppe hat, die vom Sanierungsberater in dessen vorläufigem Sanierungsplan benannten Monatsplanergebnisse für die Monate November 2024 bis Februar 2025 stets erreicht oder sogar deutlich übertroffen. Die im Sanierungsgutachten beschriebenen Maßnahmen sind eingeleitet, erste Ergebnisse sind umgesetzt. Zur Förderung der Maßnahmenumsetzung wurde ein „Programm-Management-Office“ eingerichtet, das ein sanierungserfahrener externer Experte leitet, der direkt der Geschäftsführung der THIMM Gruppe unterstellt ist.

Im finalen Stand des Sanierungsgutachtens vom 04.06.2025 attestierte der Sanierungsberater, dass eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Umsetzung des Sanierungsplans durch die THIMM Gruppe besteht.

» Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiken können dazu führen, dass Christiansen Print möglicherweise nicht in der Lage ist, eingegangene finanzielle Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft zu erfüllen.

Die Liquiditätssicherung des Unternehmens ist deshalb fester Bestandteil der laufenden Liquiditätssteuerung. Hierfür besteht ein Berichtssystem, aus dem der aktuelle und zukünftige Liquiditätsbedarf ersichtlich wird. Die langfristige Finanzplanung wird dabei durch eine revolvierende Finanzplanung über einen Zwölfmonatszeitraum ergänzt.

Die Gesellschaft verfügt zum Stichtag über Zugriff auf Konzernfinanzierungslinien in Höhe von insgesamt 150,0 Mio. €, die zum Bilanzstichtag insgesamt mit 119,9 Mio. € (Vorjahr: 82,9 Mio. €) in Anspruch genommen sind. Ein Teilbetrag in Höhe von 5,0 Mio. € entfällt dabei auf Christiansen Print.

Für die Versorgung des Unternehmens mit ausreichender Liquidität ist der Zugriff auf die Finanzierungslinien des Konsortialkredits erforderlich. Die weitere Bereitstellung der Mittel aus dem Konsortialkredit ist wesentlich abhängig von der Einhaltung des vereinbarten Sanierungsplanes lt. Sanierungsgutachten.

» Zinsänderungsrisiko

Risiken aufgrund der Änderung von Marktzinsen können aus dem Konsortialkredit resultieren, der in seinen Finanzierungssätzen auf variablen Zinssätzen basiert. Die Auswirkungen einer Veränderung des Zinsniveaus auf die Zahlungsströme werden regelmäßig untersucht. Aktuell wurden durch Christiansen Print keine Zinssicherungen abgeschlossen.

» Wechselkursrisiko

Die Geschäftsvorfälle des Unternehmens werden weitestgehend in EUR abgewickelt. Währungsrisiken bestehen im Unternehmen damit nur in einem sehr geringen Umfang.

» Ausfallrisiko

Ausfallrisiken ergeben sich, wenn Kunden oder andere Vertragspartner ihren Verpflichtungen aus einem Geschäft nicht oder nicht fristgerecht nachkommen und dadurch finanzielle Verluste verursacht werden.

Diesem Ausfallrisiko begegnet die Christiansen Print auf der einen Seite durch interne Beschränkungen auf Vertragspartner mit guter Bonität. Zur Absicherung von Forderungen können geeignete Vereinbarung wie Vorauskasse, Anzahlungen oder Garantien gefordert werden. Ein aktives Forderungsmanagement sorgt dafür, dass säumige Kunden unverzüglich auf Lieferstopp gesetzt und überfällige Forderungen eingefordert werden.

Lieferantenbezogen werden Ausfallrisiken aus geleisteten Anzahlungen grundsätzlich durch die Hinterlegung von geeigneten Sicherheiten wie z.B. Bankgarantien abgesichert.

e. Sonstiges

» Risiken aus den Beteiligungen

Es bestehen gegenüber unserer Tochtergesellschaft in Frankreich weder Patronatserklärungen noch ein Ergebnisübernahmevertrag. Eine finanzielle Unterstützung durch unser Unternehmen erfolgte im Berichtsjahr in Höhe von 0,2 Mio. €, somit beträgt das Darlehen per 31.12.2023 insgesamt 3,0 Mio. €.

2. Chancen

Unsere Kunden suchen immer wieder nach neuen Möglichkeiten, ihre Produkte attraktiver zu gestalten, um im Wettbewerb um die Endkunden Vorteile zu erlangen. Hochwertig bedruckte Verkaufsverpackungen, wie sie Christiansen Print liefert, bieten hervorragende Möglichkeiten, auf sein Produkt aufmerksam zu machen und den Endkunden zu begeistern.

Die von Christiansen Print als einem von wenigen Anbietern in Europa angebotene Digitaldrucktechnologie bietet darüber hinaus neue und einzigartige Möglichkeiten für unsere Kunden, sich zu differenzieren: Emotionalisierung der Marken- und Produktbotschaft durch individuelle Bedruckung, Interaktion mit dem Endkunden beispielsweise durch QR-Codes, Sicherheitslösungen und Nachverfolgbarkeit mittels ausschließlich maschinell erkennbarer Druckmuster, Kostenreduktion durch Wegfall von Klischeekosten sowie verkürzte „Time-to-Market“ dank digitalen Workflows.

Wir beliefern die Wellpappindustrie in Deutschland und Europa. Insgesamt ist die Wellpappenverpackung eine nachhaltige Verpackung, die Rohstoffe bestmöglich schont und so einen Beitrag zum Umweltschutz leistet. In der heutigen Zeit ist dies bei vielen Kaufentscheidungen ein wichtiges Kriterium.

Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Europäische Kommission erwartet in ihrem Herbst-Forecast für das Jahr 2025 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Höhe von 1,5 % für die Europäische Union. Für Deutschland wird ebenfalls ein BIP-Wachstum erwartet, dass mit +0,7 % allerdings deutlich schwächer ausfallen wird. Der Rückgang der Inflation und die gestiegenen Haushaltseinkommen sollen im Jahresverlauf zu einer Zunahme des privaten Konsums führen, der - wie in der gesamten EU - wesentlicher Treiber des erwarteten Wachstums werden soll. Demgegenüber werden aus dem Export weiter keine Wachstumsimpulse in Deutschland erwartet. Die weltpolitischen Rahmenbedingungen mit dem Regierungs- und Politikwechsel in den USA sowie den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten erhöhen nach Auffassung der Europäischen Kommission die Unsicherheiten bei der Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in der EU.

Der Verband der Wellpappen-Industrie in Deutschland (VDW) prognostiziert für das Gesamtjahr 2025 einen leichten Mengenrückgang von -0,1 % im Vergleich zu 2024. Hierfür ausschlaggebend ist die Erwartung eines schwachen ersten Halbjahres 2025 mit nachlassenden Absatzmengen in den ersten beiden Quartalen des Jahres mit -1,4 % und -0,2 %. Eine wachsende gesamtwirtschaftliche Dynamik soll im 2. Halbjahr die Absatzmenge mit +0,7 % in Q3 und +0,8 % in Q4 ansteigen lassen.

2. Erwarteter Geschäftsverlauf und Ertragslage

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IST 2024 PLAN 2025 ABWEICHUNG PLAN - GJ
Absatzmenge [Mio m2 ] 166,1 183,4 10,4%
Umsatzerlöse [Mio. €] 38,3 40,0 4,3%
Materialeinsatz [Mio. €] 23,7 26,0 9,9%
Rohergebnis [Mio. €] 15,1 14,0 -7,0%
Rohmarge [%] 37,8% 34,9% -7,7%
EBITDA [Mio. €] -0,1 1,1 1486,9%
EDITDAR [Mio. €] 1,9 3,1 61,4%
Mitarbeiterzahl (FTE per 31.12) 93 97,0 4,1%

Christiansen Print plant für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzanstieg um 1,7 Mio. € auf 40,0 Mio. €, begründet durch eine Steigerung der Absatzmenge um ca. 10 % bzw. 17,3 Mio.m2. Dieses Wachstum soll vor allem mit Produkten des Digitaldrucks sowie in neuen Anwendungsbereichen mit Eigenkunden außerhalb der Wellpappindustrie generiert werden.

Unsere Druck-Menge ist heute mit ca. 75 % auf verbundene Unternehmen und mit ca. 25 % auf Eigenkunden aufgeteilt. Der Anstieg im Digitaldruck wird durch die Digitaldruckstrategie von den verbundenen Gesellschaften der THIMM Gruppe stark zu Lasten des analogen Flexodrucks vorangetrieben. Gesunkene Farbkosten werden zugleich die Attraktivität des Produktes im Markt erhöhen.

Beim Flexodruck erwarten wir daher eine stagnierende bis leicht sinkende Nachfrage der verbundenen Unternehmen, die die vorhandenen Produktionskapazitäten im Flexodruck nicht auslasten wird. Wachstum soll mit neuen Anwendungsfeldern beispielsweise mit der Aufbringung von Beschichtungen für Lebensmitteldirektkontakt oder der Bedruckung von Primärverpackungen und Einschlagpapieren erzielt werden. Die geplante Flexodruckmenge für Eigenkunden ist auf die sich verändernde Nachfrage sowie eigene Druckkapazitäten dieser Unternehmen ausgelegt. Im 1. Quartal 2025 wurde die Planmenge erreicht.

In Summe planen wir für das Gesamtjahr eine Verbesserung der Ertragslage bei Christiansen Print mit einem steigendes EBITDA von ca. 1,1 Mio. € (Vorjahr: -0,1 Mio.€).

3. Erwartete Finanzlage

Die Einhaltung des Sanierungsplans ist die wesentliche Voraussetzung für eine Durchfinanzierung der THIMM Gruppe mit jederzeit ausreichenden Liquiditätsreserven in den Jahren 2025 und 2026. Deren Kern bildet der Konsortialkredit mit einem Gesamtvolumen über 150 Mio. € mit einer Laufzeit bis März 2028, dessen wesentlichen Regelungen zwischen dem Bankenkonsortium und THIMM vereinbart und im Mai 2025 von den Gremien der Banken positiv bestätigt wurden.

 

Ilsenburg, 3. Juli 2025

Christiansen Print GmbH

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

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31.12.2024 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.217,00 29
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 44
61.217,00 73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.564.034,12 4.788
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.329.804,00 2.175
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.802.286,00 1.530
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.545,00 314
7.728.669,12 8.807
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.000.000,00 2.800
3.000.000,00 2.800
10.789.887,12 11.680
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.536.770,31 3.332
2. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 26.896,57 0
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 137.358,00 407
3.701.024,88 3.739
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 435.775,97 219
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.139.442,23 1.082
3. Sonstige Vermögensgegenstände 490.524,22 220
2.065.742,42 1.520
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 141.248,08 1.679
5.908.015,38 6.938
C. Rechnungsabgrenzungsposten 382.384,60 325
17.080.287,10 18.944

Passiva

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31.12.2024 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50
II. Kapitalrücklage 10.599.663,42 8.600
III. Gewinnrücklagen 1.543.786,42 1.544
IV. Verlustvortrag -8.701.349,71 -7.490
V. Jahresfehlbetrag -2.249.644,17 -1.212
1.242.455,96 1.492
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 46.928,00 44
3. Sonstige Rückstellungen 484.717,13 410
531.645,13 454
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.841.286,16 5.070
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.869.551,93 3.850
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.316.679,08 7.680
4. Sonstige Verbindlichkeiten 278.668,84 399
davon aus Steuern: EUR 275.426,84 (Vorjahr: TEUR 248)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 3)
15.306.186,01 16.998
17.080.287,10 18.944

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

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2024 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 38.346.779,47 42.257
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -242.636,05 357
3. Sonstige betriebliche Erträge 650.100,65 1.227
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 22.250.866,78 27.670
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.444.079,71 1.846
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.088.495,50 5.715
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.074.084,62 1.188
davon für Altersversorgung EUR 30.514,32 (Vorjahr: TEUR 23)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.487.511,95 1.449
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.973.600,59 6.696
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 216.603,77 196
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 104.752,90 (Vorjahr: TEUR 196)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 881.946,21 662
davon aus Aufzinsung EUR 1.965,00 (Vorjahr: TEUR 2)
davon an verbundene Unternehmen EUR 160.351,81 (Vorjahr: TEUR 408)
10. Erträge aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.203,41 -1
11. Ergebnis nach Steuern -2.228.534,11 -1.188
12. Sonstige Steuern 21.110,06 24
13. Jahresfehlbetrag -2.249.644,17 -1.212

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

der Firma Christiansen Print GmbH, Ilsenburg

A. Vorbemerkung

Die Christiansen Print GmbH mit Sitz in Ilsenburg, Trift 4, ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Stendal (HRB 114486) eingetragen.

Der vorliegende Abschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft i.S.v. § 267 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

B. Angaben

I. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Allgemeine Angaben

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen.

Im Rahmen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden erworbene immaterielle Vermögensgegenstände zu um planmäßige lineare Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Als Nutzungsdauer wurde ein Zeitraum von 3 bis 8 Jahren zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen bei Gebäuden erfolgten linear mit 3 % p.a. und beim beweglichen Anlagevermögen linear. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 20 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 17 Jahre.

Für Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wird in analoger Anwendung der steuerlichen Regelung in § 6 Abs. 2 EStG die Sofortabschreibung gewählt. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten € 800,00 übersteigen, werden angesetzt und über die gewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sofern dauerhafte Wertminderungen beim immateriellen Anlagevermögen oder Sachanlagervermögen vorliegen, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Das Wertaufholungsgebot wurde beachtet und führte nicht zu Zuschreibungen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder, soweit geboten, zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungsgemeinkosten sowie planmäßige Abschreibungen einbezogen. Zinsen werden bei der Ermittlung der Herstellkosten nicht einbezogen.

Für überalterte und nicht gängige Gegenstände werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Sofern in Vorperioden abgewertete Vorräte im Berichtszeitraum verwandt wurden, ist eine Wertaufholung bis zur maximalen Höhe der Anschaffungskosten vorgenommen worden.

Zur Berücksichtigung drohender Verluste aus noch nicht abgerechneten Verträgen wurden fertige Erzeugnisse auf den niedrigen beizulegenden Wert abgeschrieben, soweit dies aktivisch möglich ist. Ansonsten erfolgt die Dotierung von Rückstellungen für drohende Verluste.

Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend erfasst.

Fremdwährungsrisiken bestanden nicht.

Beim Umlaufvermögen wurden bis zur Bilanzaufstellung eingetretene negative Wertschwankungen durch Abschreibungen berücksichtigt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2024 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,90 % (i.Vj.: 1,82 %). Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

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EUR
Pensionsrückstellung bewertet mit durchschnittlichem Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre: € 46.593,00
Pensionsrückstellung bewertet mit durchschnittlichem Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre: € 46.928,00
Unterschiedsbetrag aus Änderung Ermittlungsweise durchschnittlicher Zinssätze per 31. Dezember 2024: € 335,00

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 17,3% bis 2,0 %, bedingt durch die jeweils erwartete Inflation in künftigen Jahren (i.Vj.: 2,0 %) zugrunde gelegt.

Rechtsformbedingt unterliegt der ermittelte Unterschiedsbetrag in Höhe von € 335,00 per 31. Dezember 2024 der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB.

Die „sonstigen Rückstellungen“ berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

2. Besondere Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Der Anlagenspiegel weist auch die Aufteilung der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

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2024 2023
T€ T€
Nachlaufende Rechnungen 116 6
Abfindungen 82 5
Berufsgenossenschaft 56 82
Dienstjubiläen 49 91
Drohverlust 34 9
Urlaubsverpflichtungen, Freizeitausgleich und Gratifikationen 31 83
Reklamationen 15 30
Altersteilzeit 5 18
Rest 97 86
485 410

Für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden Rückstellungen in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Bei den Verpflichtungen aus Dienstjubiläen handelt es sich um Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Diese Position ist unter Anwendung der Regelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst.

Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,96 % (i.Vj. 1,74 % p.a.). und auf der Grundlage unternehmensinterner Erwartungen zur Eintrittswahrscheinlichkeit.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Absicherung durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten.

3. Besondere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Unsere Umsatzerlöse teilten sich wie folgt auf:

Inlands- und Auslandserlöse:

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2024
T€ %
Inland 32.804 85,5
Ausland 5.726 14,9
- Erlösschmälerungen -183 -0,5
38.347 100

Von den Auslandsumsätzen entfielen auf:

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EU-Staaten 5.375T€
übrige 351 T€

Wesentliche sonstige betriebliche Erträge betreffen Erträge aus Reklamationen T€ 116 (i.Vj. T€ 106), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 68 (i.Vj.: T€ 13) sowie Erträge aus Weiterbelastungen an weitere Unternehmen der THIMM Gruppe in Höhe von T€ 106 (i.Vj.: T€ 139). Periodenfremde Erträge sind mit T€ 58 (i.Vj.: T€ 115) vorhanden.

Erträge in erheblichem Umfang belaufen sich auf T€ 245 (im Vorjahr: T€ 758) und stammen aus einer Gutschrift, die durch die Bündelung der Energiebeschaffung der THIMM Group GmbH + Co. KG erzielt wurde.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Reparatur- und Instandhaltungskosten für Maschinen in Höhe von T€ 1.151 (i.Vj. T€ 1.182), Kosten für Konzernumlage in Höhe von T€ 1.558 (i.Vj. T€ 1.476), Ausgangsfrachten in Höhe von T€ 885 (i.Vj.: T€ 751) sowie Leasingkosten in Höhe von T€ 1.982 (i.Vj.: T€ 1.954).

Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von T€ 1.854 sind für die Schließung der Betriebsstätte in Northeim entstanden.

Periodenfremde Aufwendungen sind nur in einem Umfang vorhanden, der für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist.

Im Zinsergebnis sind Aufwendungen aus Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 2,3 (i.Vj. T€ 2,1) enthalten.

4. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Konzernfinanzierung

Die Christiansen Print GmbH hat mit der THIMM Group GmbH + Co. KG, der THIMM Display GmbH, der THIMM Verpackung GmbH + Co. KG sowie der THIMM Verpackung Süd GmbH + Co. KG mit Rahmenkreditvertrag vom 25. Januar 2019 die gesamtschuldnerische Mithaftung für eine Konsortialfinanzierung in Höhe von bis zu TEUR 150.000,00, einschließlich Optionen, auf bis zu TEUR 180.000 zu erhöhen, gewährt, die durch die vorgenannten Gesellschaften durch revolvierende oder endfällige Darlehen in Anspruch genommen werden kann.

Die Finanzierungsfazilitäten der Konsortialfinanzierung wurden zum 31. Dezember 2024 in Höhe von insgesamt T€ 138.000 abgerufen, von diesem Rahmen wurde ein Betrag in Höhe von T€ 119.946 in Anspruch genommen. Von den abgerufenen Fazilitäten entfiel ein Teilbetrag von T€ 6.000 auf Christiansen Print, von dem wiederum ein Betrag in Höhe von T€ 5.764 zum Bilanzstichtag in Anspruch genommen wurde.

Die Finanzierungsvereinbarung sieht neben weiteren Verpflichtungen die Einhaltung bestimmter finanzwirtschaftlicher Kennzahlen vor (z.B. Verschuldungsgrad und Eigenmittelquote), die die Kreditnehmerinnen anhand des Gruppenabschlusses nachzuweisen haben. Bei einer Verletzung der vereinbarten Kennzahlen sind die Kreditgeber grundsätzlich zu einer Kündigung und Fälligstellung der ausgereichten Finanzierungsmittel berechtigt. Zum 31. Dezember 2024 war die Einhaltung der vereinbarten Kennzahlen ausgesetzt. In Abstimmung mit dem finanzierenden Bankenkonsortium beauftragten die Kreditnehmer im 2. Halbjahr 2024 einen Gutachter mit der Erstellung eines Sanierungsgutachtens, das im November 2024 vorgelegt wurde und einen Sanierungsplan für einen Zeitraum bis Ende 2027 vorsieht. Aktuell befinden sich die Kreditnehmer mit dem Bankenkonsortium in der Abstimmung eines Konsortialkreditvertrages, der den Sanierungszeitraum abdecken und bis Mitte Juli 2025 abgeschlossen sein soll.

Für die gesamtschuldnerische Mithaftung zugunsten verbundener Unternehmen aus der Finanzierungsvereinbarung wird in Einklang mit der Beurteilung des Sanierungsgutachters, der der THIMM Gruppe eine überwiegende wahrscheinliche Sanierungsfähigkeit bestätigt, mit keiner Inanspruchnahme gerechnet, die Mithaftung wird nicht passiviert.

II. Bestimmte Sachverhalte

Miet- und Leasingverhältnisse

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag solche aus Miet- und Leasingverträgen, von denen im Geschäftsjahr 2025 T€ 1.935 und in den sich daran anschließenden vier Geschäftsjahren insgesamt rd. T€ 382 fällig werden.

Die Vorteile und Zwecke der Miet- und Leasingverträge liegen in der geringeren Kapitalbindung bei Abschluss der Verträge und in der flexibleren Anpassung der benötigten Ressourcen an die Geschäftsentwicklung. Leasingverträge erlauben im Vergleich zum Bankkredit eine einfachere Finanzierung von Sachanlageinvestitionen mit Absicherung über das Investitionsgut. Nachteilig sind bei längerfristigen Miet- und Leasingverträgen die künftigen Abflüsse liquider Mittel sowie die geringere Dispositionsfreiheit bis zum Ablauf der Verträge.

Bestellobligo

Das Bestellobligo aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hält sich im durchschnittlichen Jahresrahmen.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 109 Mitarbeiter (davon 5 Auszubildende)

beschäftigt. Davon entfallen 74 auf die Produktion sowie 30 auf Verwaltung und Vertrieb.

Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten an:

 

Herr Tankred Pörner

 

Herr Ekkehard Dürr (bis März 2024)

Unter Anwendung von § 286 (4) HGB unterbleibt die Angabe der Bezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB.

Anteilsbesitz

Einen Anteilsbesitz gem. § 271 Abs. 1 HGB haben wir an folgenden Gesellschaften:

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Gesellschaft nominell (insgesamt) Beteiligungsquote Eigenkapital 31.12.2024 Jahresergebnis 2024
% T€ T€
Christiansen Print
Garancieres SAS 2.623.611 100 -2.290 -699

Angabe zu Unternehmensverbindungen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der THIMM Holding GmbH + Co. KG mit Sitz in Northeim, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der THIMM Holding GmbH + Co. KG ist beim Betreiber des Unternehmensregisters einzureichen und im Unternehmensregister bekannt machen zu lassen.

Auf die Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB wurde wegen der Einbeziehung des Jahresabschlusses in den Konzernabschluss der THIMM Gruppe verzichtet.

Wir haben von der Befreiungsmöglichkeit von der Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 291 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht; die THIMM Holding GmbH + Co. KG in Northeim stellt als Mutterunternehmen den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf.

III. Zusammenfassendes Ergebnis nach § 264 Abs. 2 Satz 1 HGB

Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr die Betriebsstätte am Standort Northeim geschlossen. Hieraus fielen einmalige Aufwendungen in Höhe T€ 1.854 an. Weitere besondere Umstände von außergewöhnlicher Bedeutung oder einmaliger Art sind im Geschäftsjahr nicht angefallen.

IV. Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Ilsenburg, 3. Juli 2025

Christiansen Print GmbH

Die Geschäftsführung

Feststellung des Jahresabschlusses:

Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 18. Dezember 2025 den Jahresabschluss zum 31.12.2024 festgestellt und den Vortrag des Jahresergebnisses auf neue Rechnung beschlossen.

Anlagenspiegel

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Anschaffungs- oder Herstellungskosten 01.01.2024 Zugänge, laufendes Jahr Abgänge, laufendes Jahr Umbuchungen, laufendes Jahr AHK zum Berichtsdatum 31.12.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.722.676,16 EUR 20.950,00 EUR 0,00 EUR 43.850,00 EUR 1.787.476,16 EUR
2 Geleistete Anzahlungen 43.850,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR -43.850,00 EUR 0,00 EUR
1.766.526,16 EUR 20.950,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 1.787.476,16 EUR
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.351.490,75 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 8.351.490,75 EUR
2 Technische Anlagen und Maschinen 21.889.760,51 EUR 4.944,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 21.894.704,51 EUR
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.217.625,49 EUR 443.924,48 EUR -139.672,23 EUR 281.131,25 EUR 5.803.008,99 EUR
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 313.676,25 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR -281.131,25 EUR 32.545,00 EUR
35.772.553,00 EUR 448.868,48 EUR -139.672,23 EUR 0,00 EUR 36.081.749,25 EUR
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 2.923.610,00 EUR 1,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 2.923.611,00 EUR
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.800.000,00 EUR 200.000,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 3.000.000,00 EUR
5.723.610,00 EUR 200.001,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 5.923.611,00 EUR
I. - III. 43.262.689,16 EUR 669.819,48 EUR -139.672,23 EUR 0,00 EUR 43.792.836,41 EUR
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Kumulierte Abschreibung 01.01.2024 Abschreibung, laufendes Jahr Abschreibung von Abgängen, laufendes Jahr Kumulierte Abschreibung 31.12.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -1.693.418,16 EUR -32.841,00 EUR 0,00 EUR -1.726.259,16 EUR
2 Geleistete Anzahlungen 0,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR
-1.693.418,16 EUR -32.841,00 EUR 0,00 EUR -1.726.259,16 EUR
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -3.563.263,63 EUR -224.193,00 EUR 0,00 EUR -3.787.456,63 EUR
2 Technische Anlagen und Maschinen -19.714.524,29 EUR -850.376,22 EUR 0,00 EUR -20.564.900,51 EUR
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -3.687.418,49 EUR -380.101,73 EUR 66.797,23 EUR -4.000.722,99 EUR
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR
-26.965.206,41 EUR -1.454.670,95 EUR 66.797,23 EUR -28.353.080,13 EUR
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen -2.923.610,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR -2.923.610,00 EUR
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR
-2.923.610,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR -2.923.610,00 EUR
I. - III. -31.582.234,57 EUR -1.487.511,95 EUR 66.797,23 EUR -33.002.949,29 EUR
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Buchwert 31.12.2024 Buchwert 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.217,00 EUR 29.258,00 EUR
2 Geleistete Anzahlungen 0,00 EUR 43.850,00 EUR
61.217,00 EUR 73.108,00 EUR
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.564.034,12 EUR 4.788.227,12 EUR
2 Technische Anlagen und Maschinen 1.329.804,00 EUR 2.175.236,22 EUR
3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.802.286,00 EUR 1.530.207,00 EUR
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.545,00 EUR 313.676,25 EUR
7.728.669,12 EUR 8.807.346,59 EUR
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 EUR 0,00 EUR
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.000.000,00 EUR 2.800.000,00 EUR
3.000.001,00 EUR 2.800.000,00 EUR
I. - III. 10.789.887,12 EUR 11.680.454,59 EUR

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Christiansen Print GmbH, Ilsenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Christiansen Print GmbH, Ilsenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Christiansen Print GmbH, Ilsenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 3. Juli 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer

Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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