STOLL Financial Services GmbHLiquidiert
72760 Reutlingen, DEUStammdaten
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Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STOLL Financial Services GmbHReutlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für 20181. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Allgemeine Entwicklung, das Unternehmen und der Geschäftszweck der STOLL Financial Services GmbH 1.1 Gründung Die Gesellschaft wurde 2001 gegründet und ist im Handelsregister von Stuttgart unter HRB Nr. 354011 eingetragen. Das Stammkapital von Euro 2.500.000 ist voll eingezahlt. 1.2 Geschäftszweck Die STOLL Financial Services GmbH (kurz: SFS) mit Sitz in Reutlingen ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der H. Stoll AG & Co. KG (kurz: SKG), Reutlingen, die ein weltweit führender Hersteller von Flachstrickmaschinen ist. Die Anteile an der SKG liegen mehrheitlich bei Mitgliedern der Familie Stoll. Seit dem 14. Januar 2016 ist die Dürkopp Adler AG, Bielefeld (früher: ShangGong (Europe) Holding Corp. GmbH, Bielefeld), mit einem 26%- Anteil an der SKG als strategischer Investor eingetreten. In der Stoll-Gruppe ist die SFS für die Absatzfinanzierung zuständig. Seit 2017 wird grundsätzlich die gesamte Absatzfinanzierung bei der SFS gebündelt. Die SFS steht den Vertriebseinheiten der Stoll-Gruppe als Dienstleister bei Fragen und Angeboten zu Absatzfinanzierungsformen zur Verfügung. Zielsetzung ist dabei, die Muttergesellschaft und ihr Strickmaschinen-Portfolio auch in Märkten mit geringer Finanzierungskraft absatzfördernd zu unterstützen. Auftrag der SFS:
1.3 Geschäftsmodell Bei der klassischen Absatzfinanzierung für die SKG erwirbt die SFS in der Regel die Maschinen und verkauft diese dann an die Kunden einschließlich eines Finanzierungs- oder Leasingvertrages. Der Großteil dieser Forderungen an Kunden wird kreditversichert und durch Forderungsverkäufe bzw. Forfaitierungsvereinbarungen refinanziert. Ein Teil der Forderungen verbleibt im Portfolio der SFS, hierzu gehören beispielsweise aufgrund von einzelnen Risikofaktoren nicht platzierbare Forderungen. Auch werden in bestimmten Fällen leistungsgestörte Forderungen zurückgenommen, um das Inkasso selbst zu betreiben oder das Engagement neu zu strukturieren. Wie auch bereits in 2017 wurden in 2018 verstärkt Geschäfte über Akkreditive abgewickelt. Die Kunden stellen zur Begleichung der Kaufpreisforderung ein Akkreditiv einer in der Regel lokalen Bank aus dem Land des Kunden. Die Akkreditive haben häufig eine Laufzeit von über 24 Monaten. Auch diese Akkreditiv-Forderungen sind grundsätzlich zum Verkauf bestimmt. Wenn der Verkauf zu einem akzeptablen Preis durchgeführt werden kann, werden diese Forderungen an Investoren verkauft. Bis dahin verbleiben sie im Bestand der SFS. Unter bestimmten Voraussetzungen können Akkreditivunterlegte Forderungen auch kreditversichert und in die vorhandenen Forfaitierungsprogramme eingebracht werden. Drittgeschäfte werden seit 2015 nicht mehr getätigt. 2. Wirtschaftliche Entwicklung 2.1 Allgemeine Wirtschaftslage Die deutsche Wirtschaft befindet sich noch in einem starken Aufschwung. Angetrieben durch eine lebhafte Nachfrage aus dem Ausland wächst die Industrie dynamisch, und die kräftige Belebung der gewerblichen Investitionen setzt sich fort. Dieser Aufschwung wird zunehmend reifer, das Expansionstempo hat leicht nachgegeben. Die deutsche Exportwirtschaft verzeichnete in 2018 ein Wachstum von rd. 3 % (Vorjahr rd. plus 6 %). So werden dann die Exporte weniger dynamisch zunehmen, vor allem aber begrenzen die stark ausgelasteten Kapazitäten und insbesondere das knappe Arbeitsangebot die weiteren Wachstumsmöglichkeiten. Die Weltwirtschaft befindet sich weiterhin im Aufschwung, der Welthandel entwickelt sich, allerdings weniger dynamisch. Das Expansionstempo der Weltwirtschaft lag im Jahresverlauf 2018 unter den Erwartungen. Für die fortgeschrittenen Volkswirtschaften (ohne den Euroraum) wird davon ausgegangen, dass sich die Zuwachsraten von dem gegenwärtig recht hohen Niveau aus wieder etwas abschwächen. Die diversen Handelsstreitigkeiten, z.B. zwischen den USA und China, aber auch die (angedrohten) Sanktionen seitens der USA gegenüber der Türkei als auch die der EU gegenüber Myanmar oder aber wirtschaftliche Krisen in Südamerika wirken sich negativ auf die weltweite wirtschaftliche Entwicklung aus. Die Schwellenländer dürften das inzwischen erreichte Expansionstempo weitgehend halten. Eine Wachstumsabschwächung in China wird dabei möglicherweise durch die Entwicklung in anderen ostasiatischen Ländern kompensiert. Der Welthandel expandierte im Durchschnitt des laufenden Jahres geringer als erwartet. 2.2 Geschäftsverlauf In den letzten Jahren hat sich das Geschäft der Stoll-Gruppe verändert. Der Maschinenverkauf und der damit verbundene Umsatz resultiert v.a. aus einem geänderten Produktmix der Neumaschinen. Der Umsatz der Gruppe ist gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Ein ähnlicher Umsatzrückgang ist auch in der Branche wahrnehmbar. Dieser Rückgang ist auch und vor allem in der weltpolitischen und -wirtschaftlichen Situation und deren aktuellen Entwicklung begründet. Insgesamt konnte die SFS im Jahr 2018 ihr Neugeschäftsvolumen trotzdem auf dem Vorjahresniveau von EUR 53,1 Mio. halten; lag damit aber leicht unter den Erwartungen (EUR 56,4 Mio.). Das größte Volumen entfällt mit EUR 17,9 Mio. (Vorjahr: EUR 3,3 Mio.) auf den Markt in Hongkong, gefolgt von Bangladesch mit EUR 13,1 Mio. (Vorjahr: EUR 15,1 Mio.), der Türkei mit EUR 9,3 Mio. (Vorjahr: EUR 5,3 Mio.) und Südkorea mit EUR 5,6 Mio. (Vorjahr: EUR 4,9 Mio.). Für Hongkong wurde für das vergangene Jahr ein deutlich steigendes Geschäftsvolumen prognostiziert und erreicht. Für Bangladesch wurde ein rückläufiges Neugeschäft erwartet. Wie im Vorjahr sind die Hauptmärkte Hongkong, Bangladesch, die Türkei und Südkorea. Lediglich in Indien wurde das geplante Neugeschäft nicht realisiert. Das Türkei-Geschäft war gegenüber den Erwartungen im ersten Halbjahr weit über Plan, erst nach Ankündigung von Sanktionen seitens der US Regierung gegenüber der Türkei und dem dann folgenden Wechselkursverfall der türkischen Lira kam es im zweiten Halbjahr 2018 zu einen fast kompletten Investitionsstopp auf Seite der Kunden in der Türkei. Die Kreditversicherer sind zurückhaltend gegenüber Forderungen in die Türkei, wodurch 21 % der Lieferungen nicht refinanziert werden konnten. Das Neugeschäftsvolumen von Bangladesch ist entgegen den Erwartungen gegenüber dem Vorjahr nur leicht zurückgegangen. II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Auf der Aktivseite reduzierten sich die Forderungen an Kreditinstitute auf EUR 5,9 Mio. (Vorjahr: EUR 8,9 Mio.). Darin enthalten sind Akkreditiv-Forderungen in Höhe von EUR 5,4 Mio. Die Forderungen an Kunden erhöhten sich auf EUR 32,8 Mio. (Vorjahr: EUR 27,0 Mio.), ebenso stieg das Leasingvermögen auf EUR 5,5 Mio. (Vorjahr: EUR 1,8 Mio.); die sonstigen Vermögensgegenstände mit den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten reduzierten sich durch den Verkauf von Gebrauchtmaschinen auf EUR 1,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,2 Mio.). Die SFS verfügt über einen Risikovorsorgebestand von EUR 10,0 Mio. bei einem Forderungsbestand (nach Nominalwert) von EUR 42,8 Mio. Die Zunahme des Forderungsbestandes (nach Nominalwert) von EUR 35,3 Mio. in 2017 auf jetzt EUR 42,8 Mio. ist hauptsächlich durch den höheren Anteil von Mietkauf-Verträgen am Neugeschäftsvolumen verursacht. In 2018 wurden EUR 2,1 Mio. den Einzelwertberichtigungen netto zugeführt. Das Eigenkapital stieg ergebnisbedingt um EUR 0,6 Mio. auf EUR 17,5 Mio. und die Eigenkapitalquote sinkt um 3,0 % -Punkte auf 36 %. Die EK-Rendite (Vorsteuerergebnis/Eigenkapital) beträgt rund 4 % (Vorjahr: 5 %.). Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 5,3 Mio. (+12 %) auf EUR 48,6 Mio. erhöht, jedoch den Planwert von EUR 59,3 Mio. deutlich unterschritten. Finanzlage Zur Finanzierung der SFS wird mit Banken, Leasinggesellschaften und Kreditversicherungen sowie Forfaitierungshäusern zusammengearbeitet. Die SFS refinanziert ihre Kunden- und Leasingforderungen sowohl durch den Forderungsverkauf als auch über Sale-and-Lease-Back-Finanzierungen bei Leasingverträgen. Ein Teil der Kundenforderungen wird in den eigenen Bestand genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich auf EUR 8,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,8 Mio.) erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um EUR 0,9 Mio. auf EUR 20,4 Mio. reduziert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 11,7 Mio. (Vorjahr: EUR 10,7 Mio.) enthalten. Die Liquidität der SFS ist durch das vergleichsweise hohe Eigenkapital, die Gesellschafterdarlehen, den Kreditlinien bei Banken und den Beständen an liquiden Mitteln gegeben. Die Nettoverschuldung (Verbindlichkeiten gegenüber Banken abzüglich liquider Mittel) liegt durch den höheren Eigenfinanzierungsanteil in 2018 mit EUR 7,8 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 1,1 Mio. Ein Teil des auf den Eigenbestand genommenen Neugeschäftes wurde durch neue Gesellschafter-Darlehen fristen- und währungskongruent refinanziert. Ertragslage Trotz des im Vergleich zum Vorjahr konstanten Neugeschäftsvolumens haben sich die Leasingerträge um 17 % auf EUR 50,5 (Vorjahr: EUR 60,7 Mio.) reduziert. Ursächlich hierfür ist die seit Mitte 2017 auf Forderungsverkauf der künftigen Leasingraten umgestellte Refinanzierungsform und die damit verbundene Abgrenzung auf die Vertragslaufzeit. Darüber hinaus wirkte sich die im Vorjahr erfolgte Einstellung der Refinanzierung über Sale-and-Lease-Back-Verträge und die damit einhergehenden geringeren Erträge aus Maschinenverkäufen im Rahmen des Sale-and-Lease-Back mindernd auf die Leasingerträge aus. Die Zinserträge haben sich um 50 % auf EUR 7,3 Mio. (Vorjahr: EUR 4,9 Mio.) erhöht. Die Leasingaufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 16 % auf EUR 47,6 Mio. (Vorjahr: EUR 56,9 Mio.). Die Zinsaufwendungen entwickelten sich leicht überproportional zu den Erträgen und erhöhten sich auf EUR 2,5 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.). Die auf die Laufzeit abgegrenzten Zinserträge in Höhe von EUR 3,9 Mio. liegen leicht über dem Vorjahresniveau von EUR 3,8 Mio. Die Provisionsaufwendungen haben sich von EUR 0,6 Mio. auf EUR 1,1 Mio. erhöht. Durch den Verkauf von Akkreditivforderungen sind zusätzlich Akkreditivgebühren in Höhe von EUR 0,9 Mio. angefallen. Die Abschreibungen auf das Leasingvermögen liegen mit EUR 1,7 Mio. unter dem Vorjahresniveau von EUR 2,3 Mio. und sind auf die Umstellung von Leasingverträgen in Südkorea von Leasing auf Mietkauf zurückzuführen. In 2018 wurden höhere Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen vorgenommen als im Vorjahr. In die Einzelwertberichtigung wurden EUR 3,1 Mio. (Vorjahr: EUR 1,9 Mio.) zugeführt, im Gegenzug konnten EUR 1,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,3 Mio.) wieder aufgelöst werden. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit liegt bei EUR 0,7 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.). Bei einer niedrigeren rechnerischen Steuerquote von 19 % (Vorjahr: 31 %) ergibt sich ein Jahresüberschuss von 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,6 Mio.). Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SFS ist geordnet. III. Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Aus dem betriebenen Geschäftsmodell ergeben sich verschiedene Risiken, denen die SFS durch Identifikation, Bewertung, Begrenzung, fortlaufende Überwachung und konsequente Maßnahmen Rechnung trägt. Die Geschäftsführung ist für die Risikosteuerung zuständig. Sie wird hierbei durch die Leiterin Finance und die Leiterin Credit unterstützt. Die Steuerung aller wesentlichen Risiken erfolgt unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit. Die Risikostrategie wurde auf der Grundlage der Geschäftsstrategie und in Anbetracht der Risikotragfähigkeit entwickelt. Die SFS hat umfangreiche Risikoüberwachungssysteme implementiert, die frühzeitig greifen. Mit standardisierten Reports wird die Geschäftsführung von den Fachabteilungen regelmäßig und zeitnah informiert. Ferner wird das Berichtswesen zur Risikofrüherkennung laufend weiterentwickelt. Das eingesetzte Risikomanagementsystem entspricht den gesetzlichen Anforderungen und erfüllt dementsprechend die Anforderungen der MaRisk. Die Ermittlung der Risikotragfähigkeit ergab in 2018 zu jeder Zeit eine ausreichende Risikodeckungsmasse. 2. Risikoinventur und -kategorien Die Risikoinventur wird mindestens jährlich überprüft. Aktuell werden nachfolgend Risiken als wesentlich i. S. d. MaRisk eingestuft: a) Adressenausfallrisiken Kreditausfallrisiko: wesentlich Das Kreditausfallrisiko ist ein möglicher Wertverlust, der daraus entsteht, dass der Kunde die Zahlung einstellt. Das Kreditausfallrisiko wird auf Einzelebene (Risikoklassifizierungsverfahren) bewertet und auf Portfolioebene analysiert, klassifiziert und regelmäßig berichtet an die Geschäftsführung im Rahmen des Management-Reporting und des Portfolioberichtes. Länderrisiko: wesentlich Es handelt sich dabei um spezielle Risiken im Außenwirtschaftsverkehr, welche die Durchsetzung von Forderungen gegenüber ausländischen Vertragspartnern bedrohen. Hierzu gehört vor allem das Transfer- und Konvertibilitätsrisiko. Durch das Auftreten der Transfer-und Konvertibilitätsrisiken kann sich die Rückzahlung von Forderungen erheblich verzögern und damit auch zu einem Liquiditätsrisiko für die SFS werden. Es wurde in 2017 ein Länderlimit-System entwickelt und implementiert, welches in 2018 weiterentwickelt wurde. Konzentrationsrisiken: wesentlich Darunter sind die Gefahren zu verstehen, die aus ungleichmäßiger Verteilung von Kreditforderungen gegenüber einzelnen Kreditnehmern oder einzelnen Ländern entstehen. Bei der SFS besteht grundsätzlich eine hohe Branchen- und Länderkonzentration. Dies ist ein mit dem Geschäftsmodel einhergehender Risikoaspekt. Das Monitoring und die Steuerung dieser Risiken erfolgt auf Kreditnehmer- und Länderebene im Rahmen des Portfolioberichtes. b) Marktpreisrisiken Währungsrisiko (WÄR): wesentlich Das WÄR ist das Risiko erhöhter Kosten durch Veränderung der Wechselkurse, insbesondere USD / Euro. Grundsätzlich werden Neugeschäfte fristen- und währungskonform refinanziert. Nicht forfaitierte Bestände in Fremdwährung werden über die SKG kursgesichert. Altbestände aus den Jahren 2016 und früher wurden teilweise nicht kursgesichert. Diese Bestände wurden über die Laufzeit bereits anteilig zurückführt, so dass daraus heute nur noch ein geringes Währungsrisiko resultiert. Die Überwachung des Währungsrisikos erfolgt im Rahmen der Währungsbilanz und des Portfolio-Monitoring der SFS. c) Liquiditätsrisiken Verlust von Kreditlinien: wesentlich Das Liquiditätsrisiko entsteht für die SFS durch Ausfall oder Rückzug der finanzierenden oder ankaufenden Banken und Finanzdienstleister oder des bzw. der Kreditversicherer(s). Die Monitorings der Ausnutzung der Refinanzierungsrahmen und der täglichen Kontendisposition ermöglicht ein enges Überwachen und zeitnahes Handeln, um das Liquiditätsrisiko zu steuern. 3. Risikotragfähigkeit Basis für die Risikosteuerung ist die Risikotragfähigkeit (RTF). Die RTF wird quartalsweise ermittelt. Die Risikotragfähigkeitsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil zur Sicherstellung einer angemessenen Liquiditäts- und Kapitalausstattung des Unternehmens. Die Überwachung der Risikotragfähigkeit erfolgt bei der SFS auf Basis eines Going-Concem-Ansatzes. Es wird dabei eine konservative Risikobetrachtung zugrunde gelegt. Entgegen einer reinen bilanziellen Betrachtung werden auch die versicherten und verkauften Forderungen in die Ermittlung der Risikopotenziale (im Sinne eines unerwarteten Verlustes) einbezogen. Das Monitoring und die Berichterstattung zur RTF erfolgt aufgrund des Geschäftsmodels und der Größe der Gesellschaft auf vierteljährlicher Basis zum jeweiligen Quartalsende. Dabei wird das jeweilige Risikodeckungspotenzial, die Risikodeckungsmasse, die Allokation auf die einzelnen Risikoarten dargestellt sowie deren Auslastung gemessen. Es erfolgt eine Bewertung der Risikosituation und gegebenenfalls eine Empfehlung von Maßnahmen. Darüber hinaus wird die RTF zusätzlich in drei Stressszenarien ermittelt. Im Geschäftsjahr 2018 und zum 31.12.2018 war die RTF der Gesellschaft gegeben. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Entsprechend der Erwartungen war das Jahr 2018 ein Jahr der weiteren Stabilisierung und der zukunftsfähigen Neuausrichtung; aber auch operativ ein erfolgreiches Jahr. Vor allem in den Bereichen Steuerung, Risikomanagement, Personal und Organisation, in der Refinanzierung und im Absatzfinanzierungsgeschäft sowie im Servicing für die SKG wurden diverse Veränderungen und Optimierungen angegangen und umgesetzt bzw. werden auch noch in 2019 umgesetzt werden. Wieder einmal waren die Absatzmärkte von massiven Veränderungen geprägt. Es bestand ein noch härterer Wettbewerb, der vor allem über Preise und über Finanzierungskonditionen seitens der Wettbewerber geführt wurde. Diese Situation wird sich voraussichtlich auch in 2019 fortsetzten. Für 2019 wird ein Finanzierungsvolumen analog dem Vorjahr von rund EUR 53,2 Mio. angestrebt (Vorjahr: IST EUR 53,1 Mio.). Aufgrund anstehender und sich verzögernder Absatz-Projekte der Muttergesellschaft SKG mit Kunden in Myanmar mit Garant in China, wird dort in 2019 ein Finanzierungsvolumen von ca. EUR 9 Mio. erwartet. Auch sollte der Markt in Bangladesch mit einem Planfinanzierungsvolumen von ca. EUR 9 Mio. einen bedeutenden Teil zum Gesamtvolumen beitragen. Die Türkei hat sich in der ersten Jahreshälfte 2018 sehr gut entwickelt, trotz der politisch kritischen Situation, ist aber im zweiten Halbjahr sehr stark eingebrochen. Für den dortigen Markt wird für 2019 ein weit geringeres Finanzierungsvolumen - als noch in 2018 - erwartet. Impulse für das Neugeschäft in 2019 werden vor allem von den laufenden Großprojekten in den asiatischen Absatzmärkten und der Abrundung des Produktportfolios der Muttergesellschaft im Einstiegsbereich erwartet. Mit Blick auf die politischen und ökonomischen Entwicklungen, vor allem auch in der Türkei, China und Bangladesch, können ansteigende Risikovorsorgeaufwendungen auch in 2019 nicht ausgeschlossen werden. Das Drittgeschäft-Teilportfolio wird weiter abgewickelt, große Nachgeschäftspotenziale haben sich daraus nicht gegeben. Tendenziell hat sich das verbliebene Drittgeschäft eher als problembehaftet und bearbeitungsintensiv herausgestellt und für 2019 wird daraus keine Verbesserung erwartet. Trotz dem auf einem guten Niveau gleichbleibenden Neugeschäft, den wettbewerbsfähigen Verwaltungskosten, aber den gestiegenen Finanzierungskonditionen, vor allem auch aufgrund der im Akkreditivbereich hohen Provisionsleistungen und der geplanten Nettozuführung bei den Risikovorsorgeaufwendungen, erwartet die SFS für das Geschäftsjahr 2019 ein niedrigeres Ergebnis als in 2018. Die Gesellschaft geht von einem Jahresüberschuss von EUR 0,2 Mio. bzw. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von EUR 0,3 Mio. aus. Damit plant die Gesellschaft das operativ erfolgreiche Ergebnis auch in 2019 fortzusetzen. Eine wesentliche Voraussetzung ist, dass die Stoll-Gruppe das bisherige Absatzfinanzierungskonzept beibehalten wird, die Gesellschaft durch ihr bewährtes Risikomanagement von größeren Ausfällen verschont bleibt und die Stoll-Gruppe ihr geplantes Neugeschäftsvolumen umsetzen kann.
Reutlingen, 31. Mai 2019 Alexander Wiedenbach Bilanz der STOLL Financial Services GmbH, Reutlingen,zum 31. Dezember 2018Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnungder STOLL Financial Services GmbH, Reutlingen, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018
STOLL Financial Services GmbH,
Reutlingen
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| 2018 TEUR | Vorjahr TEUR | |
| Restlaufzeit 5 3 Monate | 513 | 2.107 |
| Restlaufzeit > 3 Monate 5 1 Jahr | 1.293 | 0 |
| Restlaufzeit > 1 Jahr 5 5 Jahre | 4.090 | 6.820 |
| Restlaufzeit > 5 Jahre | 0 | 0 |
| 5.896 | 8.927 |
Davon sind täglich fällig TEUR 358 (Vj. TEUR 1.715) und andere Forderungen in Höhe von TEUR 5.538 (Vj. TEUR 7.212). Der Rückgang bei anderen Forderungen ist hauptsächlich auf den Verkauf von Akkreditiv-Forderungen zurückzuführen.
Die Forderungen an Kunden weisen folgende Restlaufzeiten auf:
| 2018 TEUR | Vorjahr TEUR | |
| Restlaufzeit <- 3 Monate | 21.124 | 11.244 |
| Restlaufzeit > 3 Monate <- 1 Jahr | 4.358 | 3.022 |
| Restlaufzeit > 1 Jahr <- 5 Jahre | 7.341 | 12.695 |
| Restlaufzeit > 5 Jahre | 0 | 0 |
| 32.824 | 26.961 |
In den Forderungen mit Restlaufzeit bis 3 Monate ist eine Forderung an den Gesellschafter in unverbriefter Form in Höhe von TEUR 48 (Vj. TEUR 32) enthalten.
Von den Forderungen an Kunden entfallen TEUR 15.042 (Vj. TEUR 14.659) auf USD-Forderungen.
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Dieser Posten enthält ein börsenfähiges Wertpapier über TEUR 3.260 (Vj. TEUR 3.338), welches im Rahmen einer Sale-and-Lease-back Transaktion von einem Kunden in 2013 erworben wurde. Das Wertpapier ist nicht börsennotiert. Auf dieses Wertpapier wurde auf Basis einer Risikobewertung eine Abschreibung von TEUR 250 in Höhe eines Selbstbehaltes vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 78 (Vj. TEUR 63) zurückbezahlt. Für das Wertpapier besteht eine Verlustübernahmeerklärung der H. Stoll AG & Co. KG zugunsten der SFS. Die Verlustübernahmeerklärung wird als werthaltig eingestuft, so dass auf Ebene der SFS auf die Vornahme von Abschreibungen verzichtet wurde. Das Wertpapier war in 2018 zur Rückzahlung fällig. Mit Entscheidung vom 28.11.2018 wurde dem Verlängerungsantrag des Kunden vorerst für ein weiteres Jahr zugestimmt.
Leasingvermögen, immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen
Die Entwicklung des Leasingvermögens, der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen ergibt sich aus der Anlage zum Anhang (Anlagespiegel).
In den Sachanlagen sind im Rahmen der eigenen Geschäftstätigkeit genutzte andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Buchwert von TEUR 28 enthalten.
Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich zusammen aus:
| 2018 TEUR | Vorjahr TEUR | |
| Neu- und Gebrauchtmaschinenbestände | 714 | 1.047 |
| Steuererstattungsansprüche | 16 | 55 |
| Debitorische Kreditoren | 6 | 124 |
| Sonstiges | 4 | 2 |
| Sicherheitsleistung für Kundenforderungen | 0 | 475 |
| USt-Erstattungsanspruch aus EU-Lieferungen | 0 | 260 |
| 740 | 1.963 |
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Hierin enthalten sind in erster Linie Versicherungsprämien für Kreditversicherungen und Aufwendungen aus dem Forderungsverkauf künftiger Leasingraten.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
| 2018 TEUR | Vorjahr TEUR | |
| Restlaufzeit <- 3 Monate | 5.983 | 2.168 |
| Restlaufzeit > 3 Monate <- 1 Jahr | 702 | 236 |
| Restlaufzeit > 1 Jahr <- 5 Jahre | 1481 | 420 |
| Restlaufzeit > 5 Jahre | 0 | 0 |
| 8.166 | 2.824 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen vor allem Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in unverbriefter Form in Höhe von TEUR 5.129 (Vj. TEUR 9.302) aus dem laufenden Verrechnungsverkehr und Gesellschafterdarlehen der H. Stoll AG & Co. KG in Höhe von TEUR 11.664 (Vj. TEUR 10.700), die in USD valutieren.
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst:
| Restlaufzeiten: | |||||
| Stand 31.12.2018 | ≤ 3 Mon. | > 3 Mon. ≤ 1 Jahr 1 | > 1 Jahr ≤ 5 Jahre | > 5 Jahre | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| - Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 8.166 | 5.983 | 702 | 1.481 | 0 |
| - Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus Anzahlungen | 78 | 78 | 0 | 0 | 0 |
| - Sonstige Verbindlichkeiten | |||||
| davon gegenüber dem Gesellschafter: | |||||
| - aus laufendem Verrechnungsverkehr | 5.129 | 5.129 | 0 | 0 | 0 |
| - aus Gesellschafterdarlehen | 11.664 | 0 | 5.953 | 5.711 | 0 |
| aus Lieferungen und Leistungen | 57 | 57 | 0 | 0 | 0 |
| kreditorische Debitoren | 3.499 | 2.930 | 49 | 520 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 23 | 23 | 0 | 0 | 0 |
| 28.616 | 14.200 | 6.704 | 7.712 | 0 | |
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Mietsonderzahlungen aus Leasingverträgen, die linear aufgelöst werden.
Passive latente Steuern
Aufgrund der Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz besteht eine passive latente Steuer von TEUR 78 (Vj. TEUR 694). Der Unterschied besteht im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Fremdwährungsbilanzierung bei den Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und der Muttergesellschaft. Der Ausweis aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt saldiert. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 29,125 %.
Sonstige Rückstellungen
Folgende Rückstellungen wurden gebildet:
| 2018 TEUR | Vorjahr TEUR | |
| Personalrückstellungen | 84 | 64 |
| Ausstehende Rechnungen | 63 | 203 |
| Betriebsprüfungs-/Archivierungsrückstellung | 50 | 0 |
| Prüfung des Jahresabschlusses | 21 | 25 |
| Sonstige | 17 | 27 |
| 235 | 319 |
Fremdwährungspositionen
Die Aktiva umfassen Fremdwährungspositionen von TEUR 20.608 (Vj. TEUR 23.451) in USD. Fremdwährungspositionen in anderen Währungen liegen nicht vor. Die Währungsumrechnung erfolgt nach § 256a HGB. Für Forderungen, denen entsprechende Finanzierungen gegenüberstehen, erfolgte die Währungsumrechnung nach § 340h HGB. Den Fremdwährungspositionen der Aktiva stehen in den Passiva TEUR 21.644 (Vj. TEUR 16.682) in USD gegenüber, davon Verbindlichkeiten in USD in Höhe von TEUR 20.464 (Vj TEUR 16.452). Fremdwährungsverbindlichkeiten in anderen Währungen bestehen nicht.
4. Außerbilanzielle Geschäfte
Forfaitierung
Der Zweck der Forfaitierung von Forderungen, die aus der Finanzierung von Maschinenverkäufen stammen, ist die regresslose Refinanzierung.
Die Forderungen werden in der Regel über eine Ausfuhrkreditversicherung abgesichert, wodurch die Forderungen für die Forfaitierung geeignet werden. Der Eigenbehalt der Ausfuhrkreditversicherungen wird gegenüber den Versicherungen über Avale abgedeckt. Die Avale werden durch die SFS getragen. Der große Vorteil der Forfaitierung ist die Refinanzierung und die bilanzielle Ausplatzierung des Ausfallrisikos. Zum Stichtag waren Forderungen an Kunden in Nennwert von TEUR 46.099 (Vj. TEUR 47.242) im Rahmen diverser Forfaitierungsrahmenabkommen mit verschiedenen Kreditinstituten veräußert. Gegenüber der Kreditversicherung besteht gegebenenfalls eine Rückkaufverpflichtung aus der Kreditversicherungspolice: In den ersten 12 Monate nach Lieferung von 50 %, in den Monaten 13 - 24 von 35 % und in den Monaten 25 - 60 von 20 %. Diese Rückkaufwerte liegen in der Regel unter den Marktpreisen für gebrauchte Strickmaschinen des jeweiligen Alters.
Sale-and-Lease-Back-Geschäfte
Das Sale-and-Lease-Back-Geschäft dient dem Zweck der Refinanzierung von Leasingverträgen. Das Risiko eines Forderungsverlustes wird dabei, analog zur Forfaitierung, über eine Ausfuhrkreditversicherung abgedeckt. Das Gesamtvolumen der Sale-and-Lease-Back Transaktionen beträgt zum Stichtag TEUR 966 (Vj. TEUR 1.832). Seit 2017 werden neue Leasingverträge durch Forfaitierung künftiger Leasingraten refinanziert.
Haftungsverhältnisse
Die H. Stoll AG & Co. KG und die SFS haben einen Konsortialvertrag über insgesamt EUR 60 Mio. abgeschlossen, der sowohl von der H. Stoll AG & Co. KG als auch von der SFS in Anspruch genommen werden kann. Beide Gesellschaften haften gegenüber den Kreditgebern für den vollen Kreditbetrag. Zum 31.12.2018 valutiert dieses Konsortialdarlehen in Höhe von EUR 17,8 Mio. Davon hat die H. Stoll AG & Co. KG einen Betrag in Höhe von EUR 13,2 Mio. (Vj. EUR 26,9 Mio.) in Anspruch genommen, wofür auch die SFS gesamtschuldnerisch haftet. Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der H. Stoll AG & Co. KG halten wir die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme für gering. Die SFS selber hat den Kredit mit einem Betrag in Höhe von EUR 4,6 Mio. (Vj. EUR 1,7 Mio.) in Anspruch genommen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
In Höhe von TEUR 21 (Vj. TEUR 24) bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 14). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
| TEUR | |
| Mietvertrag Büroräume | 14 |
| Kopierer-Leasingverträge | 5 |
| Dell Surface | 2 |
| 21 |
Die Verträge haben zum Teil unkündbare Restlaufzeiten bis in das Geschäftsjahr 2022, welche im Folgejahr zu Zahlungen von TEUR 17 (Vj. TEUR 17) führen. Die Verpflichtungen aus dem Büroraummietvertag bestehen gegenüber der Gesellschafterin.
Derivative Finanzinstrumente
Die Gesellschaft hat keine Geschäfte dieser Art abgeschlossen.
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Leasing- und Zinserträge
| 2018 TEUR | Vorjahr TEUR | |
| Leasingerträge | 50.510 | 60.692 |
| Zinserträge | 7.297 | 4.877 |
| 57.807 | 65.569 |
Leasing- und Zinsaufwendungen
| 2018 TEUR | Vorjahr TEUR | |
| Leasingaufwendungen | 47.636 | 56.939 |
| Zinsaufwendungen | 2.465 | 1.458 |
| 50.101 | 58.397 |
Leasing- und Zinserträge nach geographischen Märkten
| 2018 TEUR | Vorjahr TEUR | |
| Asien | 38.406 | 47.481 |
| Europa | 10.316 | 9.129 |
| Deutschland | 7.041 | 6.439 |
| Südamerika | 1.665 | 2.083 |
| Afrika | 379 | 437 |
| Nord- u. Mittelamerika | 0 | 0 |
| 57.807 | 65.569 |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen Erträge aus:
| 2018 TEUR | Vorjahr TEUR | |
| Devisenkursgewinnen | 3.956 | 6.247 |
| Auflösung von Rückstellungen | 33 | 78 |
| Sonstige | 495 | 84 |
| 4.484 | 6.409 |
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten:
| 2018 TEUR | Vorjahr TEUR | |
| Devisenkursverluste | 3.904 | 8.276 |
| Rücknahme von Gebrauchtmaschinen | 426 | 0 |
| Übrige Aufwendungen | 0 | 11 |
| 4.330 | 8.287 |
Steuer vom Einkommen und vom Ertrag
Der Posten enthält den Ertrag aus der Auflösung latenter Steuern in Höhe von TEUR 616 (Vj. TEUR 314). Der übrige Steueraufwand betrifft die gewöhnliche Geschäftstätigkeit.
6. Sonstige Angaben
Geschäftsführung
Alexander Wiedenbach, Esslingen.
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Mitarbeiter
Zum 31.12.2018 sowie im Jahresdurchschnitt wurden 5 Mitarbeiter beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte. Davon wurde ein Mitarbeiter als Teilzeitkraft beschäftigt.
Konzernverhältnisse
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der H. Stoll AG & Co. KG, Reutlingen, (größter und kleinster Kreis) einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers
Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist in dem oben aufgeführten Konzernabschluss enthalten.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 601.226,68 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Reutlingen, 31. Mai 2019
Alexander Wiedenbach
Entwicklung des Anlagevermögens
der STOLL Financial Services GmbH, Reutlingen, im Geschäftsjahr 2018
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten | ||||
| Stand am 1.1.2018 | Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2018 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Leasingvermögen | 5.382.742,90 | 5.903.428,76 | 2.073.603,82 | 9.212.567,84 |
| II. Immaterielle Anlagewerte | ||||
| a) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 87.069,90 | 65.809,70 | 0,00 | 152.879,60 |
| b) Geleistete Anzahlungen | 54.995,02 | 27.917,50 | 53.812,52 | 29.100,00 |
| 142.064,92 | 93.727,20 | 53.812,52 | 181.979,60 | |
| III. Sachanlagen | ||||
| a) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 147.017,18 | 3.026,00 | 4.470,00 | 145.573,18 |
| b) Geringwertige Wirtschaftsgüter | 0,00 | 540,97 | 540,97 | 0,00 |
| 147.017,18 | 3.566,97 | 5.010,97 | 145.573,18 | |
| VI. Finanzanlagevermögen | ||||
| a) Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.600,15 | 0,00 | 0,00 | 2.600,15 |
| b) Wertpapiere des Anlagevermögens | 3.587.600,00 | 0,00 | 77.500,00 | 3.510.100,00 |
| 3.590.200,15 | 0,00 | 77.500,00 | 3.512.700,15 | |
| 9.262.025,15 | 6.000.722,93 | 2.209.927,31 | 13.052.820,77 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Stand am 1.1.2018 | Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2018 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Leasingvermögen | 3.630.623,36 | 1.712.998,24 | 1.616.679,25 | 3.726.942,35 |
| II. Immaterielle Anlagewerte | ||||
| a) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 75.227,86 | 16.409,06 | 0,00 | 91.636,92 |
| b) Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 75.227,86 | 16.409,06 | 0,00 | 91.636,92 | |
| III. Sachanlagen | ||||
| a) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 104.026,84 | 17.732,98 | 4.470,00 | 117.289,82 |
| b) Geringwertige Wirtschaftsgüter | 0,00 | 540,97 | 540,97 | 0,00 |
| 104.026,84 | 18.273,95 | 5.010,97 | 117.289,82 | |
| VI. Finanzanlagevermögen | ||||
| a) Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| b) Wertpapiere des Anlagevermögens | 250.000,00 | 0,00 | 0,00 | 250.000,00 |
| 250.000,00 | 0,00 | 0,00 | 250.000,00 | |
| 4.059.878,06 | 1.747.681,25 | 1.621.690,22 | 4.185.869,09 | |
| Buchwerte | ||
| Stand am 31.12.2018 | Stand am 31.12.2017 | |
| EUR | EUR | |
| 1. Leasingvermögen | 5.485.625,49 | 1.752.119,54 |
| II. Immaterielle Anlagewerte | ||
| a) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 61.242,68 | 11.842,04 |
| b) Geleistete Anzahlungen | 29.100,00 | 54.995,02 |
| 90.342,68 | 66.837,06 | |
| III. Sachanlagen | ||
| a) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 28.283,36 | 42.990,34 |
| b) Geringwertige Wirtschaftsgüter | 0,00 | 0,00 |
| 28.283,36 | 42.990,34 | |
| VI. Finanzanlagevermögen | ||
| a) Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.600,15 | 2.600,15 |
| b) Wertpapiere des Anlagevermögens | 3.260.100,00 | 3.337.600,00 |
| 3.262.700,15 | 3.340.200,15 | |
| 8.866.951,68 | 5.202.147,09 | |
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die STOLL Financial Services GmbH, Reutlingen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der STOLL Financial Services GmbH, Reutlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STOLL Financial Services GmbH, Reutlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| - | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und |
| - | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| - | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| - | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| - | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| - | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| - | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| - | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| - | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 31. Mai 2019
Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
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