Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
MultiPet GmbH
Parkstraße 17, 06406 Bernburg (Saale), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lee Hope seit 15.4.2025 | Prokura |
Torsten Wuttke seit 28.11.2023 | Geschäftsführer |
Kathrin Henschel seit 26.9.2023 | Prokura |
Kevin Dräger seit 7.3.2023 | Geschäftsführer |
Melanie Storck seit 4.12.2020 | Prokura |
Axel Hoffmann seit 1.11.2018 | Prokura |
Bärbel Stibane seit 9.2.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
MultiPet GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MultiPet GmbHBernburg (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022MultiPet GmbH, Bernburg (Saale)1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der MultiPet GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Bestimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern (zulässige Höchstsätze) erfolgt in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten sowohl Materialeinzel- und -gemeinkosten als auch Fertigungseinzel- und -gemeinkosten. Forderungen wurden zu Nennwerten bilanziert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.284 (Vj.: TEUR 2.295) betreffen - den laufenden Geschäftsbetrieb und weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich zusammen aus gruppeninternen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 523 (Vj.: TEUR 2) und aus Forderungen gegen Gesellschafter durch Einlagen in den Veolia Cash-Pool in Höhe von TEUR 209 (Vj.: TEUR 2.749). Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen zusammengefasst die Umsatzsteuerforderung aus dem laufenden Jahr (TEUR 150), Erstattungsansprüche aus Stromsteuer (TEUR 44), Forderungen aus Erstattungsansprüchen (u. a. Konzessionsabgabe u. Boni) TEUR 10, Lieferantengutschriften (TEUR 5) und noch nicht abzugsfähige Vorsteuer (TEUR 23). 3.3 Eigenkapital Die Kapitalrücklage sowie die Gewinnrücklage haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. 3.4 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
3.5 Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1.976 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern durch Entnahmen aus dem Veolia Cash-Pool (Vorjahr: TEUR 1.378) und Aufwendungen aus dem Gewinnabführungsvertrag in Höhe von TEUR 757 (Vorjahr: TEUR 525), sowie Verbindlichkeiten aus gruppeninternen Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 267 (Vorjahr: TEUR 186). 3.6 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu vermerken. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Die Leasingverpflichtungen betreffen Leasingverträge für PKWs, Gabelstapler, einen Radlader, Produktionsanlagen sowie EDV-Hardware für die Verwaltung. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich zusammen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 43), periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 14), sowie sonstigen konzerninternen Erträgen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 10). 4.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich aus Ausgangsfrachten (TEUR 516), Versicherungsbeiträgen und Abgaben (TEUR 313), Reparaturen und Instandhaltungskosten (TEUR 447), Konzernumlagen (TEUR 524), fremde Dienstleistungen, z.B.: Abwasseraufbereitung (TEUR 390), Beratungskosten (TEUR 27), Mieten/Leasing (TEUR 158) Provisionen (TEUR 37), Fahrzeugkosten (TEUR 45), Werbe- und Reisekosten (TEUR 22) sowie verschiedenen betrieblichen Kosten (TEUR 223) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 31. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Zwei Geschäftsführer oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen vertreten die Gesellschaft gemeinsam. 5.3 Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführervergütungen wurde mit Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da zwei Mitglieder der Geschäftsführung für ihre Tätigkeit keine Vergütung erhalten und damit die Angabe der Vergütungen die Feststellung der Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung erlauben würde. 5.4 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: Es besteht eine Beteiligung an der GBP-Quality GmbH, Essen, in Höhe von 12,5 % (EUR 3.400,-). Zum 31.12.2020 weist die GBP-Quality GmbH ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 32 und einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2,7 aus. 5.5 Konzernzugehörigkeit Die Veolia Environnement S. A., Paris, Frankreich, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Konzernabschlüsse sind nach den Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und beim Greffe du Tribunal de Commerce, Paris, offengelegt. 5.6 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres. 5.7 Ergebnisverwendung Der Gewinn in Höhe von EUR 756.506,80 wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Veolia Umweltservice Beteiligungsverwaltungs GmbH, Hamburg, abgeführt. 5.8 Unterschrift der Geschäftsführung
Bernburg (Saale), den 20. Juni 2023 Guido Adomßent, Geschäftsführer Kevin Dräger, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022MultiPet GmbH, Bernburg (Saale)I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die MultiPet GmbH ist ein Rohstoffhersteller für die kunststoffverarbeitende Industrie. Aus PET Verpackungsabfällen (Flaschen und Schalen) werden PET Flakes (rPET) hergestellt und unter der Marke "multipet" vertrieben. Hierfür steht eine langjährig erprobte und optimierte Produktionsanlage zur Verfügung, mit der wir jährlich mehrere zehntausend Tonnen PET Flakes produzieren. Die von uns hergestellten PET-Flakes ersetzen in der kunststoffverarbeitenden Industrie Kunststoffe aus fossilen Ressourcen. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die kontinuierliche Verbesserung unseres Produktionsverfahrens und der Produkteigenschaften der von uns hergestellten Produkte unter Berücksichtigung der Veränderungen bei den Rohstoffen. Wesentliche Grundlage dafür ist die Innovationskraft unserer qualifizierten und langjährigen Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Als Rohstoffe in der kunststoffverarbeitenden Industrie stehen unsere Produkte im Wettbewerb zu aus fossilen Rohstoffen hergestellten Kunststoffen, sogenannter "Neuware". Der Preis hierfür wird gebildet durch die weltweite Nachfrage nach PET. Das Jahr 2022 war geprägt vom Ukraine-Krieg und der damit einhergehenden Energiekrise sowie einem extremen Anstieg der Inflationsrate. Im ersten Halbjahr konnten wir infolge einer anhaltenden Nachfrage nach unseren Produkten und damit verbundenen kontinuierlichen Erhöhungen unserer Verkaufspreise ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Hier konnten wir von den durch COVID Krise bedingten Produktionseinschränkungen und Störungen in den Logistikketten, stark angestiegenen Neuwarepreisen profitieren. In der zweiten Jahreshälfte wurden die Kriegsauswirkungen spürbar. Zum einen kam es aufgrund der Verschärfung der Energiekrise zu Produktionseinschränkungen bei vielen Unternehmen sowie zum Konsumrückgang bei den Endverbrauchern. Die Störungen in den Logistikketten wurden nach und nach behoben, so dass Importe von Neuware nach Europa wieder möglich sind. Daraus resultieren fallende Neuwarenpreise gestützt durch den Nachfragerückgang der Industrie, Absatzprobleme waren die Folge. 2. Geschäftsverlauf Wie oben beschrieben hat sich die Absatzsituation in der ersten Jahreshälfte gut entwickelt, es war kontinuierlich Nachfrage gegeben und wir konnten unsere Verkaufspreise anheben. Zum Ende des Jahres 2022 hin mussten wir auf den Nachfragerückgang reagieren und teilweise Fertigware einlagern. Dies auch weil wir aus Kostengründen, die Beschaffungskosten für Strom in 2022 waren deutlich geringer als in 2023, entschieden haben, die Revision statt im Dezember 2022 erst im Januar 2023 durchzuführen. Unser Absatz basiert auf einer regional breiten Basis, unser Exportanteil hat im zurückliegenden Geschäftsjahr 66 % (Vorjahr: 56%) betragen. Während zu Jahresbeginn die Rohstoffe noch zu hohen Preise angeboten wurden, hat sich dies zum Jahresende ein wenig verringert. Die Versorgung mit Rohstoffen hat sich weiterhin als problematisch herausgestellt. Wir mussten aufgrund von fehlendem Frachtraums und mangelhafter Rohstoffverfügbarkeiten die Produktion für einige Tage im April stilllegen und in den Monaten Mai, Juni und August teilweise drosseln. In den Monaten Januar, Februar und März mussten wir aufgrund von COVID Erkrankungen und daraus folgendem Personalmangel teilweise eine Linie abstellen. Die Investitionstätigkeit ist auch im Jahr 2022 eher verhalten ausgefallen. Insgesamt wurden 758 T€ investiert. Damit liegen wir immerhin um 256 T€ über dem Vorjahr. Den größten Posten macht die Neuanlage von Lagerplätzen mit 549 T€ aus. Des Weiteren erfolgte die Erweiterung der Sprinkleranlage mit 80 T€, die Anschaffung eines Laboranalysegerätes mit 50 T€, EDV-Technik mit 24 T€ und einige kleinere Ersatzinvestitionen. Planmäßige Tilgung auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde in Höhe von 45 T€ geleistet. Die Bankverbindlichkeiten wurden insgesamt auf nur noch 27 T€ reduziert. Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 51 Mitarbeiter (Vorjahr 58,4), davon 11,3 Angestellte (Vorjahr 12,6) sowie 39,8 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 45,8) beschäftigt. Der Personalaufwand verminderte sich von 2.195 T€ im Vorjahr auf 2.116 T€. Die Verminderung in Höhe von 79 T€ resultiert hauptsächlich aus einem Rückgang der ergebnisabhängigen variablen Sondervergütungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um 149 T€ gesunken und betrugen 2.702 T€ (Vorjahr 2.851 T€). Es handelt sich hier im Wesentlichen um Ausgangsfrachten, Instandhaltungskosten, Konzernumlagen, Versicherungen, Beratungskosten, Provisionen und sonstige Dienstleistungen. Die Kostenreduzierung resultiert im Wesentlichen aus geringeren Instandhaltungskosten, da die jährliche Revision nicht im Dezember 2022, sondern im Januar 2023 stattgefunden hat. 3. Lage Die Lage des Unternehmens hat sich in 2022 gegenüber 2021 weiter verbessert. Trotz immer noch anzutreffender Probleme (z.B. bei der Materialbeschaffung, Logistik sowie Personalverfügbarkeit- u. -beschaffung) konnte ein Gewinn in Höhe von 757 T€ (Vorjahr: 525 T€) erwirtschaftet werden. a. Ertragslage Zur internen Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Absatzmenge und Umsatzrendite herangezogen. Die Umsatzrendite wird aus dem EBIT (Ergebnis nach Steuern )zuzüglich Steuern und Finanzergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen berechnet. Die Umsatzrendite beträgt für das abgelaufene Jahr 3,7 % gegenüber 2,9% im Vorjahr. Die wesentliche Ergebnisquelle der MultiPet GmbH ist der Verkauf von PET Flakes (rPET) und Nebenprodukten. Die Umsatzerlöse hängen stark von der Nachfrage der kunststoffverarbeitenden Industrie nach diesen Rohstoffen ab. Die Absatzmenge ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3.790 t auf 19.298 t zurückgegangen. Dies wurde vor allem durch die seit Oktober 2022 deutlich sinkende Nachfrage für klare PET-Flakes hervorgerufen. Die Produktion wurde zwar gedrosselt, dennoch konnte ein Bestandsaufbau nicht verhindert werden. Trotz des mengenmäßigen Absatzrückgangs ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr (18.556 T€) um 3.418 T€ (+18,4 %) auf 21.974 T€ gestiegen. Das ist den überdurchschnittlich hohen Verkaufspreisen zu verdanken, die zwischenzeitlich aber unter Druck geraten sind. Die Beschaffungskosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind im Berichtsjahr drastisch gestiegen und zwar noch schneller und höher als die Verkaufspreise. Die Kosten betrugen insgesamt 18.335 T€ und lagen somit 6.732 T€ bzw.um 58,0 % über dem Vorjahr. Der Personalaufwand in Höhe von 2.116 T€ hat sich gegenüber dem Vorjahr um 79 T€ vermindert. Wir verweisen hier auf die bereits vorangegangenen Ausführungen unter Punkt 2. Geschäftsverlauf. b. Finanzlage Die Finanzlage der MultiPet GmbH ist weiterhin als stabil anzusehen. Das Finanzmanagement des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur ist nach wie vor stabil und hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter positiv entwickelt. Der Saldo aus Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen hat sich um 2.930 T€ auf 2.267 T€ erhöht. Ursachen sind die Gewinnabführung aus 2021 sowie die Finanzierung der Investitionen im abgeschlossenen Geschäftsjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden infolge planmäßiger Tilgungen in Höhe von 45 T€ auf 27 T€ reduziert. Dadurch sind nur noch 0,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr 0,7 %) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt 26,2 % (Vorjahr 20,9 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 12,5 % (Vorjahr 9,8 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Soweit es möglich war, mit den Lieferanten entsprechende Vereinbarungen zu treffen, nehmen wir Skontoabzug immer in Anspruch. Langfristige Anlagen sind, soweit vorhanden, durch unser Eigenkapital gedeckt. Kurzfristige Forderungen und Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 weiterhin solide. c. Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich verändert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich von 2.751 TEUR auf 733 TEUR sehr deutlich vermindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich von 2.089 TEUR auf 3.000 TEUR erhöht. Aufgrund des seit Oktober zu verzeichnenden Nachfragerückganges, welcher mit sinkenden Verkaufspreisen einhergeht, sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um 1.011 T€ auf 1.284 T€ zurückgegangen. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen von 740 TEUR um TEUR 163 auf TEUR 903 ist nahezu ausschließlich bedingt durch stichtagsbezogene Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. III. Prognosebericht Die Rohstoffversorgung mit PET-Abfällen war in 2022 sehr schwierig und blieb wegen der geringeren Sammelmengen vereinzelt aus. Es zeigt sich weiterhin unsere starke Abhängigkeit von vorsortierten PET Flaschen-Abfällen. Die Gesellschaft verfügt weiterhin nicht über eine eigene Sortieranlage. Teilmengen können auf einer konzerneigenen Sortieranlage sortiert werden. Im Vergleich zu einer eigenen Sortieranlage am Standort sind diese Mengen jedoch deutlich teurer. Im kommenden Geschäftsjahr ist zu erwarten, dass die externen Sortierkosten deutlich unsere Margen reduzieren werden. Die Qualität unserer Produkte wird bei den Kunden geschätzt und nachgefragt, Probleme sehen wir aufgrund der fehlenden Vorsortierung und mangelnden Versorgung mit vorsortiertem Material. Für das Jahr 2023 erwarten wir eine signifikante Reduzierung der Verkaufspreise für Recyclate. Wir planen für 2023 mit einer gewohnten Produktion unter Auslastung der zur Verfügung stehenden Kapazitäten. Die Verschiebung der Anlagenwartung in den Januar 2023 und eine zweite Wartung im Dezember 2023 wird die Jahreskapazität reduzieren. Durch eine breite Auswahl unserer Kunden und Kundenanwendungen (Flasche, Folie, Faser und Verpackungsband) stellen wir sicher, Absatzschwankungen in verschiedenen Branchen unserer Kunden entgegenwirken zu können. Ansonsten gehen wir von einer planmäßigen Produktion unter Ausnutzung aller verfügbaren Maschinen und Anlagen aus. Durch die enge Kundenbindung besteht eine ausreichende Planungssicherheit. Für das kommende Geschäftsjahr planen wir mit leicht reduzierten Absatzmengen und einer leicht reduzierten Umsatzrendite. Schon in den zurückliegenden Jahren mussten wir feststellen, dass es an Personal zum Betrieb aller Produktionsanlagen mangelt. Dies wird uns auch in 2023 belasten. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Es bestehen die folgenden Risiken des Geschäfts, insgesamt werden alle Risiken jeweils als gering eingeschätzt. Branchenspezifische Risiken: Für das Jahr 2023 rechnen wir mit fallenden Preisen für Neuware und für Recyclate. Nachdem die Logistikketten wieder funktionierten, sind die Preise für Transporte nach Europa deutlich gesunken, fast auf das Niveau vor der COVID Krise. Die mit der Inflation des letzten Jahres einhergehende Erhöhung der Zinsen hat Auswirkungen auf den Konsum. Ein weiteres Risiko sind die in der Öffentlichkeit geführten, emotionalen Diskussionen zum Einsatz und zur Verwendung von Kunststoffen in allen Lebensbereichen. Vor allem im Verpackungsbereich kommt es zu Veränderungen bei dem Einsatz von Kunststoffen, Papierverbunde ersetzen häufig Kunststoffverpackungen. Ertragsorientierte Risiken: Aufgrund der bestehenden Überkapazitäten für die Produktion von recycelten PET (rPET) sowohl in Europa als auch in Deutschland bestehen die Wettbewerbsrisiken weiterhin fort. Die Beschaffung von ausreichend Rohstoff für unsere Anlagen wird die Margen negativ beeinflussen. Wir sehen für unsere Produkte derzeit keine Markt- und Ausfallrisiken. Durch eine enge Kundenbindung besteht eine ausreichende Planungssicherheit. Die MultiPet nutzt ein umfangreiches monatliches Ergebnisreporting sowie jährlich neu aufgestellte Budgets für die Folgejahre. Dies ermöglicht eine stetige und zeitnahe Überwachung der Ergebnisse und Liquiditätssituation und stellt sicher, dass alle Entscheidungsträger unverzüglich informiert sind, um über Maßnahmen zur Gegensteuerung entscheiden zu können. Durch eine jeweils zum Jahreswechsel stattfindende Großrevision sämtlicher Produktionsanlagen wird die Anlagenverfügbarkeit auf einem hohen Niveau abgesichert. Wir führen vorbeugende Instandhaltungen durch, um die Produktion für das kommende Geschäftsjahr abzusichern. Daher werden die ertragsorientierten Risiken insgesamt als gering eingeschätzt. In 2023 sind die Stromkosten gegenüber den Vorjahren deutlich gestiegen. In 2023 werden wir den Strom zu tagesaktuellen Preisen beziehen können. Die Strompreisbremse hilft uns, die Kosten im beherrschbaren Rahmen zu halten. Finanzwirtschaftliche Risiken: Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen aktuell nicht, da überwiegend Geschäfte innerhalb der europäischen Union und in Euro getätigt werden. Die Liquiditätslage ist stabil. Sie wird im Wesentlich durch den Veolia-Cash-Pool und dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag bestimmt. Die Finanzierung der Gesellschaft ist überwiegend durch den Veolia-Cash-Pool abgesichert. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Auch die finanzwirtschaftlichen Risiken werden daher insgesamt als gering eingeschätzt. 2. Chancenbericht Die Nachfrage nach unseren Produkten war im letzten Jahr sehr gut. Für das Jahr 2023 erwarten wir eine nachlassende Nachfrage. Die Bedeutung der Chancen beurteilen wir als befriedigend. Aufgrund der Entwicklungen im Zusammenhang mit dem "Circular Economy Package" der europäischen Kommission sehen wir eine verstärkte Nachfrage von Recyclaten im Verpackungsbereich. Die EU Kommission hat einen Entwurf zur Überarbeitung der EU Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) vorgelegt. Hierin sind u.a. herausfordernde Quoten für den Verpackungsbereich vorgeschlagen, die einen maßgeblichen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit haben werden. Ab 2025 rechnen wir aufgrund des geänderten VerpackG mit einer guten Nachfrage aus dem Segment der Getränkeabfüller. Die Weiterentwicklung der europäischen Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft durch die EU-Kommission wird dafür sorgen, dass das Recycling von Kunststoffabfällen an Bedeutung gewinnt. 3. Ausblick Die größte Herausforderung besteht in der Beschaffung von geeignetem Material zu auskömmlichen Preisen. Dies gelingt nur durch eine eigene Vorsortierung. Steigende Kosten für Personal, Energie und Logistik können den Wachstumsprozess negativ beeinflussen. 4. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, insbesondere bei der Rohstoffbeschaffung. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gerüstet.
Bernburg (Saale), den 20. Juni 2023 Guido Adomßent, Geschäftsführer Kevin Dräger, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MultiPet GmbH, Bernburg (Saale) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MultiPet GmbH, Bernburg (Saale), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MultiPet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 30. Juni 2023 KPMG
AG
Nikolaus Schadeck, Wirtschaftsprüfer Christoph Wichmann, Wirtschaftsprüfer |
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