Wiedenmann GmbH
Bahnhof, 89192 Rammingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Irene Caroline Schick seit 17.10.2025 | Geschäftsführer |
Michael Rüter seit 24.2.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Hauer seit 19.9.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
| 22.26% | |
NORD Holding S.C.S. SICAV-RAIF | 2.74% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wiedenmann GmbHRammingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Wiedenmann GmbH, Rammingen1. Darstellung des Geschäftsverlaufes A) Generelle Konjunkturelle Lage 2023: Das Jahr 2023 war weiterhin durch eine weltweit bestehende Inflation geprägt, die sich durch den anhaltenden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine zudem weiter in ansteigenden Kosten niedergeschlagen hat. Weltweit haben alle westlichen Notenbanken die Zinsen deutlich in mehreren Schritten nach oben angepasst. Zu Beginn des Jahres befand sich die Weltwirtschaft auf Konsolidierungskurs, der sich durchgehend an die neuen Herausforderungen angepasst hat. Die Prognosen aller großen Volkswirtschaften haben sich von Januar 2023 zu Dezember 2023 deutlich abgeschwächt, so allein in Deutschland um 1,7 % auf nur noch 0,02 % Wachstum. Auch die Rohstoffkosten blieben in 2023 hoch. B) Konjunkturelle Aussichten 2024: Ende 2023 wurden die Wachstumsprognosen für die großen Volkswirtschaften durch den IWF auf 1,8 % angehoben (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Schlaglichter der Wirtschaft, Online-Version vom 28. November 2023), sie liegen aber immer noch deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2019 (+ 4,9 %). Die Weltwirtschaft wird weiterhin von der weiteren Anhebung der Zentralbankzinsen zur Bekämpfung der Inflation und des Krieges Russlands gegen die Ukraine belastet. Laut IWF wird die globale Inflation in 2024 weiter sinken (BMWK, a. a. O.). Deutschland Das ifo Institut prognostiziert für Deutschland im Jahr 2024 eine Inflation von 2,2 % und ein Wachstum von 0,9 % (ifo Institut, Pressemitteilung vom 14. Dezember 2023). Ab der zweiten Jahreshälfte werden aufgrund der gestiegenen Einkommen die Konsumausgaben wieder steigen, die Baukonjunktur wird sich weiter aufgrund der gestiegenen Zinsen und der hohen Beschaffungskosten abschwächen. Das verarbeitende Gewerbe wird aufgrund der abschwächenden Lieferengpässe und den hohen Auftragsbestand vor allem in der zweiten Jahreshälfte expandieren. Euroraum Nach der Prognose des Europäischen Kommission wird im Euroraum für 2024 von einem Wachstum von 1,7 % ausgegangen. Es wird mit einer Inflation von 3,5 % in 2024 gerechnet nach 6,9 % im Jahr 2023. Inflationsrisiken bestehen aufgrund der Energiepreise weiter, auch die Außennachfrage aus China beinhaltet ein Inflationsrisiko. Chancen bestehen weiterhin durch eine robuste Binnennachfrage. USA In den USA wird von einem geringen Wachstum auch in 2024 von 0,2 % ausgegangen. Dem gegenüber wird die Lage von Goldman Sachs Research deutlich positiver eingeschätzt (+ 1,3 %), da die Abwärtsspirale aus 2023 beim real verfügbaren Einkommen sich deutlich gedreht hat und von einer Einkommenssteigerung von 3,6 % ausgegangen wird. Auch die Arbeitsmarktdaten zeigen nach oben, so sind viele offene Stellen trotz steigender Zinsen vorhanden, da das Wachstum nach der Pandemie nicht zu einem deutlichen Beschäftigungsüberschuss geführt. So wuchs die Wirtschaft der USA im vierten Quartal 2023 Schätzungen zufolge um 2,9 %. C) Entwicklung des Klimas Die klimatische Komponente spielt eine starke Rolle im Geschäftsverlauf. Nach Daten des europäischen Klimawandeldienstes Copernicus (C3S) war 2023 das wärmste Jahr aller Zeiten in Europa. In Deutschland gab es 2023 erneut Hitze- und Dürreperioden, und auch ein regenreiches Jahr. Die Niederschläge lagen über dem langjährigen Mittel. Es ist offensichtlich nicht davon auszugehen, dass die Erwärmung in den nächsten Jahren zurückgeht. D) Umsatz und Auftragsentwicklung im Unternehmen Die Wiedenmann GmbH erzielt ihre Erlöse mit Rasenpflegemaschinen, Maschinen für die Pflege von Kunstrasenspielfeldern und Winterdienstprodukten. Wir haben im ersten und zweiten Quartal 2023 das geplante Budget erreicht und konnten dann in den Folgequartalen einen Jahresumsatz von 26,7 Mio. EUR erzielen. Dies entspricht einem Umsatzzuwachs von 5,5 %. Der Auftragseingang lag 2023 unter dem von 2022 und betrug rund 19 Mio. EUR. Gut gefüllt waren die Auftragsbücher jedoch zum Ende des Geschäftsjahres (Auftragsbestand zum 31.12.2023: 7,3 Mio. EUR). 2. Produktion / Montage Die in 2018 installierten Fertigungsanlagen in Rammingen sind ein sehr wichtiges Element in der Wertschöpfungskette von Wiedenmann. Dort werden neben hochpräzisen Rahmen für die Tiefenlüfter auch Prototypen- und Vorserienteile für zukünftige Produktinnovationen hergestellt. Die Montage in Rammingen war 2023 mit der anhaltenden Auftragsentwicklung voll ausgelastet. Ein wesentliches Augenmerk in 2023 lag auf der Zulieferung durch unsere Schwestergesellschaft in Ungarn und dem entsprechend verbesserten logistischen Ablauf. Dies war ein wesentlicher Treiber, dass im 2. - 3. Quartal deutlich mehr Umsatz umgesetzt werden konnte. Die Herausforderungen am Beschaffungsmarkt waren auch in 2023 gegeben und sind unverändert zum Jahresende geblieben (siehe detailliert unter 4.) Dabei herauszuheben ist vor allem die Versorgung mit und die Verfügbarkeit von Kaufteilen. Durch vorausschauende Planung und rechtzeitige Ausweitung der Lagerhaltung konnte eine durchgängige Produktion jederzeit sichergestellt werden. 3. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung von neuen Produkten und neuen Technologien hat traditionell in unserem Haus einen überaus hohen Stellenwert. Wir halten deshalb die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf demselben Niveau wie in den Jahren zuvor. Schwierig indes bleibt die Personalakquise von qualifizierten Mitarbeitern im Bereich Forschung und Entwicklung. Ingenieure mit Erfahrungen im kommunal- und landwirtschaftlichen Bereich sind schwer zu finden. 4. Beschaffung Die sich bereits Ende 2020 abgezeichnete Beschleunigung steigender Einkaufspreise hat sich über das gesamte Jahr 2023 weiterhin erstreckt und an Dynamik gewonnen. Ausgehend von einer mäßigen Erholung der Weltwirtschaft und damit einer entsprechenden Nachfrage haben teilweise eingeschränkte Verfügbarkeiten von See-Containern nicht nur die Rohstoffpreise, sondern insbesondere auch die Lieferzeiten erhöht. Bei für unsere Produktion wesentlichen Zukaufteilen, wie beispielsweise Getriebe oder Kurbelwellen, liegen diese bei mehreren Wochen. Bei der Beschaffung gab es aufgrund des anhaltenden Angriffskrieges Russlands gegenüber der Ukraine weiterhin keine Entspannung, die Inflation ist weiterhin vorhanden. Im Energiesektor hat sich das aufgrund von langfristigen Verträgen nur bei der Beschaffung von Öl ausgewirkt. Insgesamt haben wir 2023 eine Steigerung der Einkaufspreise um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. 5. Investitionen Die Investitionen in 2023 lagen mit TEUR 120 um TEUR 59 niedriger als in 2022. 6. Personal und Sozialbereich In 2023 wurden 105,25 Mitarbeiter zzgl. Auszubildenden, Aushilfen und Geschäftsführer beschäftigt. 7. Darstellung der Lage Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Aktivseite: Anlagevermögen: Das Sachanlagevermögen ist um TEUR 107 niedriger als in 2022. Es beträgt TEUR 889. Umlaufvermögen: Das Umlaufvermögen ist um TEUR 867 gestiegen. Dies beruht auf dem Aufbau von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 701 und der Zunahme der sonstigen Vermögensgegenständen TEUR 153 abzüglich Abbau der Vorräte abzüglich erhaltener Anzahlungen TEUR - 553. Passivseite: Anstieg der Verbindlichkeiten: Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 573 gestiegen. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um TEUR 371 und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 535 gestiegen sind. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 243 gesunken. Rückstellungen: Die Summe der Rückstellungen (inkl. Pensionsrückstellungen) hat sich um TEUR 278 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf einen Aufbau der Vertriebsprovisionen um TEUR 235 und der Personalkostenrückstellung um TEUR 51 zurückzuführen. Eigenkapitalentwicklung: Das Eigenkapital hat sich durch das negative Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr um TEUR 122 auf TEUR 3.810 verringert und entspricht 32,1 % (Vorjahr 35,4 %) der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die Vermögenslage der Wiedenmann GmbH ist somit stabil. Die Bilanzsumme erhöht sich um TEUR 763 auf TEUR 11.863. b) Finanzlage Unsere Finanzlage zeigt sich wie folgt:
Die Abschreibungen sind um TEUR 163 gesunken. Die liquiden Mittel haben um TEUR 153 zugenommen. c) Ertragslage Unsere Ertragslage hat folgendes Bild:
Das Jahresergebnis beträgt TEUR -122 und hat sich um TEUR 375 gegenüber dem Vorjahr verbessert. Im Vorjahr wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR -497 ausgewiesen. Das Rohergebnis war um TEUR 1.611 höher als im Vorjahr. d) Gesamteinschätzung der Lage Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 lag unter den Erwartungen. Statt des prognostizierten Umsatzanstiegs von 24 % wurde lediglich ein Umsatzplus von rund 5,6 % erreicht und die tatsächliche Ergebnisverbesserung von TEUR 375 blieb unter der erwarteten Ergebnisverbesserung von TEUR 765. Die weiter eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung des Ertrags haben ihre Wirkung entfaltet, obwohl neben den Herausforderungen und Unsicherheiten der auslaufenden Corona-Pandemie und des anhaltenden Angriffskrieges Russlands weiterhin die Verwerfungen auf dem Beschaffungsmarkt bestanden hatten. Das Geschäftsjahr konnte für die GmbH mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen werden. In der Gruppe haben sich die Erwartungen erfüllt. Der Ausblick auf 2024 bleibt hinsichtlich des Absatzmarktes weiterhin gut. Risiken sehen wir in der konjunkturellen Abschwächung und einkaufseitig in den weiter steigenden Erzeugerpreisen sowie in der Verfügbarkeit unseres wichtigsten Werkstoffes (Stahl bzw. Blech), beides wesentlich beeinflusst durch den weiter anhaltenden russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Die geplanten Umsatzziele hängen im Wesentlichen an diesen Faktoren. Um eine nahtlose Versorgung mit Fertigungsteilen sicher zu stellen, wird die Lieferantenbasis stetig und zusätzlich erweitert. 8. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung a) Klimatischer Wandel: Der klimatische Wandel hat Einfluss auf das Kerngeschäft von Wiedenmann. Selbst bei trockenen Sommern ist das saisonale Pflegefenster für Rasen ungleich größer, als im Winterdienst. Wiedenmann verkauft in mehr als 40 Ländern der Welt seine Produkte. Wir können davon ausgehen, dass immer irgendwo auf der Welt Rasen wächst und zu pflegen ist. Zudem stellt sich die Saatgutindustrie durch die Züchtung von trocken- und hitzeresistenteren Rasensorten auf diese Entwicklung ein. b) Wechselkursrisiken: Der EURO hat sich im Verhältnis zum US-Dollar im ersten Halbjahr 2023 im Rahmen unserer Erwartung von einem Wechselkurs von 1 EUR = 1,08 USD bewegt. Seit Juli 2023 hat der EURO etwas an Boden verloren und notierte Ende des Jahres nur bei 1 EUR = 1,10 USD. Unsere Erwartung für den Jahresmittelwert 2024 liegt weiterhin bei einem Wechselkursverhältnis von 1 EUR = 1,07 USD. c) Beschaffungsmarkt Ungarn: Ungarn und insbesondere die Wiedenmann Kft. sind für die Wiedenmann GmbH seit 30 Jahren zuverlässiger Beschaffungsmarkt. 2023 gab es eine Lohnkostensteigerung von 5 %. In Zusammenhang damit steht die Konkurrenz der Unternehmen um gut ausgebildetes Fachpersonal, weswegen wir weiterhin zweigleisig fahren und neben der eigenen Produktion weiterhin systematisch Drittlieferanten beauftragen, um weitere Beschaffungsquellen für unsere Produkte zu nutzen. Dies ist und bleibt auch für kommende Perioden eine strategische Schlüsselaufgabe. d) Cyberkriminalität / Datenschutz: Wir sind uns bewusst, dass Cyberkriminalität ein immer zunehmendes Risiko darstellt. Wir haben aus diesem Grund unsere Firewall schon 2021 neu aufgestellt und Mitarbeiter geschult. Auf allen Rechnern ist aktuelle Anti-Viren-Software installiert. Systemrelevante IT-Systeme sind physisch getrennt, so dass kein Durchgriffsrisiko besteht. Ein Datenschutzbeauftragter stellt sicher, dass die geltenden Datenschutzrichtlinien und -gesetze eingehalten werden. e) Neuentwicklungen: Neuentwicklungen sind der Treiber für Marktchancen und zukünftige Möglichkeiten. Diese wollen wir konsequent nutzen und arbeiten konstant an der Weiterentwicklung des bestehenden Portfolios sowie an der Einführung neuer und neuartiger Produkte. Innovation in vielen Produkten sind für das kommende Jahr 2024 vorgesehen. f) Künftige Entwicklung/Ausblick: Wir sind sehr optimistisch in Bezug auf die Auftragslage. Unser Auftragsbestand befindet sich auf einem sehr hohen Wert und sollte uns in eine anhaltende Wachstumsphase tragen. Insgesamt erwarten wir einen um 1 % verbesserten Umsatz und ein um knapp 100 TEUR verbessertes Ergebnis für 2024. 9. Berichterstattung nach § 289 (2) HGB a) Verwendung von Finanzinstrumenten Die Wiedenmann GmbH hat in der Vergangenheit ihre Finanzmittel sehr konservativ eingesetzt und sich zu keinen Spekulationen entschieden. An diesem Verhalten wird sich auch 2024 nichts ändern. Es werden keine Finanzinstrumente eingesetzt. b) Forschung und Entwicklung Die Wiedenmann GmbH wird ihre Bemühungen zur Entwicklung neuer Produkte weiter aufrechterhalten und verstärken. In 2023 wurden 13 Mitarbeiter für Forschung und Entwicklung eingesetzt. c) Bestehende Zweigniederlassungen Es bestehen keine direkten Unternehmensbeteiligungen. Über die Wiedenmann Holding GmbH + Co. KG besteht mittelbar eine Beteiligung an der Wiedenmann Kft. in Ungarn und an der Wiedenmann NA in Savannah, GA.
Rammingen, den 30. Januar 2024 Uwe Wiedenmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023Wiedenmann GmbH, RammingenI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist gem. den Größenklassen des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Sie hat ihren Sitz in Rammingen und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Ulm unter der HRB 192 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265, 266 ff. HGB). Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 266, 268 und 275, 277 HGB. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und ggf. ergänzender Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgte linear. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungsdatum in 2022 und 2023 und mit Anschaffungskosten von Euro 250,00 bis Euro 800,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter GWG) wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen werden die im Geschäftsjahr zugegangenen GWG im Anlagenspiegel des Geschäftsjahres als Abgang ausgewiesen. Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem geringeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei Artikeln, die länger als 6 Monate nicht verkauft oder für die weitere Herstellung verwendet wurden, wurde eine pauschale Abwertung - je nach Dauer in Höhe von 25% - 100% - vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von rd. 2% auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Der ausschüttungsgesperrte Betrag per 31.12.2023 beläuft sich auf EUR 1.486,00. Die sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die auf fremder Währung lauten, wurden am Entstehungstag und am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die aktiven latenten Steuern berücksichtigen Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist in einer Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) dargestellt. Die Angaben zu den Beteiligungen gem. § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben nach § 286 Abs. 3 HGB, weil die Beteiligungen von untergeordneter Bedeutung sind. Die aktiven latenten Steuern wurden mit einem kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von 27,725 % bewertet. Die Steuerlatenzen beruhen auf folgenden Differenzen:
Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Zum Abschlussstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus Bürgschaften zugunsten Dritter in Höhe von TEUR 2.432 mit einer Restverbindlichkeit in Höhe von TEUR 15. Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag, aus Leasingverträgen und anderen Verträgen in Höhe von TEUR 1.134 verteilt auf folgende Laufzeiten:
Die Gewinnrücklage resultiert aus der ergebnisneutralen (Teil-)Auflösung einer nach BilMoG überdotierten sonstigen Rückstellung (TEUR 452). Die hierauf entfallenden latenten Steuern (TEUR 125) wurden gegen die Gewinnrücklage verrechnet. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. V. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt wurden 105,25 Mitarbeiter, davon 40 Angestellte, 59,75 Arbeiter und 5,5 leitende Angestellte zzgl. Auszubildende und Geschäftsführer beschäftigt (Mitarbeiter im Sinne des § 267 HGB). Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch: • Herrn Uwe Wiedenmann, Dipl. Betriebswirt (FH), Thalfingen, • Herrn Horst Wiedenmann, Dipl. Ing. (FH), Ulm-Jungingen (bis 15. Juni 2023). Die Geschäftsführer haben Einzelvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Geschäftsführern wurden insgesamt TEUR 419 zurückgestellt. Die Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9 Buchst. a und b HGB unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Zum Abschlussstichtag unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 117 der Ausschüttungssperre. Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug im Geschäftsjahr EUR 17.000,00. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Rammingen, 21. Februar 2024 Wiedenmann Gesellschaft mit beschränkter Haftung -Geschäftsführung- Uwe Wiedenmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023(Verkürzt zum Zwecke der Offenlegung
sonstige Berichtsbestandteile
Uwe Wiedenmann, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDem vollständigen, nicht für Offenlegungszwecke nach § 327 HGB gekürzten Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wiedenmann GmbH, Rammingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wiedenmann GmbH, Rammingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wiedenmann GmbH, Rammingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Grünwald b. München, den 23. Februar 2024 LKC Grünwald GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Malte Thalemann Alexander Fuchs Wirtschaftsprüfer |
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