Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 7064
Eingetragen
12.8.1998
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von produktionstechnologischen Anlagen aller Art, insbesondere von integrierten Transport-, Handling- und Test-Systemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Reipert
seit 1.9.2025
Geschäftsführer
Hans van Reusel
seit 2.5.2024
Geschäftsführer
Wolodimir Dobosch
seit 10.6.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
IPTE N.V.BEL
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
IPTE Factory Automation
Belgium
1.023.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IPTE Germany GmbH

Heroldsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht Geschäftsjahr 2023

Inhalt

1 Allgemeines Geschäftsklima / Lage des Maschinenbaus

2 Darstellung der Lage und des Geschäftsverlaufs des Unternehmens

2.1 Umsatz und Auftragsentwicklung

2.2 Produktion

2.3 Beschaffung

2.4 Investitionen

2.5 Finanzierungsmaßnahmen und Liquiditätssituation der Gesellschaft

2.6 Personal- und Umweltbelange

2.7 Sonstige wichtige Ereignisse

2.8 Darstellungen der Unternehmenssteuerung

2.9 Internes Kontrollsystem

2.10 Risikobericht

3 Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung / Ergebnisprognose

3.1 Hinweise auf Chancen und Risiken

3.1.1 Markt

3.1.2 Produkte

3.1.3 Prozesse

3.1.4 Mitarbeiter

3.1.5 Finanzen

3.2 Ausblick und Prognose

3.3 Vermögensplanungen

3.4 Investitionsplanungen

3.5 Ertragsplanungen

3.6 Finanzplanungen

1 Allgemeines Geschäftsklima / Lage des Maschinenbaus

Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt im Jahr 2023 weltweit.

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr um real 0,6 Prozent gesunken.

Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik.

Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent.

Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 8 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Viele Maschinenbauer berichteten im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen.

Die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau sank von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich ab. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut.

In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu.

2 Darstellung der Lage und des Geschäftsverlaufs des Unternehmens

2.1 Umsatz und Auftragsentwicklung

Der Auftragseingang belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 22.581 (Vorjahr T€ 33.527). Insgesamt wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 71.437 (Vorjahr T€ 23.321) erzielt. Das Ergebnis nach Steuern und nach Ergebnisabführung beträgt T€ -12.428 gegenüber T€ -7.066 im Vorjahr. Im vorgenannten Ergebnis ist die Verlustübernahme der Tochtergesellschaft IPTE Platzgummer GmbH in Höhe von T€ -3.657 (Vorjahr T€ 133) berücksichtigt. Das negative Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus der Beendigung strategischer Projekte bei der IPTE Germany GmbH und der IPTE Platzgummer GmbH, bei denen die Kosten die erzielbaren Erlöse deutlich überstiegen. Hierbei handelt es sich um Aufwendungen, um mittelfristig in neue Geschäftsfelder expandieren zu können. Ziel ist es, ab 2024/2025 einen Teil der Investitionen durch wachsende Aufträge aus neuen Geschäftsfeldern wieder zu erwirtschaften und den langfristigen Erfolg der deutschen Standorte zu sichern.

Im Jahr 2023 wurden einige Großprojekte abgeschlossen, die aufgrund der Liefersituation von Schlüsselkomponenten in den Vorjahren nicht umgesetzt werden konnten. Der Großteil der Aufträge kommt weiterhin aus Europa. Aufträge aus Asien bewegen sich wie im Vorjahr auf niedrigem Niveau.

Mit Blick auf das Jahr 2022 wurde eine strategische Neuausrichtung eingeleitet. Das Wachstum wurde auf einzelne Bereiche beschränkt und der hohe Bestand an Projektaufträgen erfolgreich abgebaut.

Durch den Abschluss einiger Großprojekte ist der Bestand an unfertigen Leistungen im Jahr 2023 außerordentlich stark gesunken und beträgt zum 31.12.2023 Mio. € 24,4 (Vorjahr Mio. € 58,4).

Die Organisation der Gesellschaft ist eine Business-Unit Organisation mit einer starken Produkt- und Kundenorientierung. Während der Vertrieb nach Key Accounts organisiert ist, sind die Business-Unit Manager und ihre Projektleiter für die erfolgreiche Abwicklung der Aufträge ganzheitlich verantwortlich. Das Unternehmen verfügt derzeit über folgende Zertifizierungen:

ISO 9001:2008 Qualitätsmanagement

S-Rating - Sustainability Rating

ISO 14001

TISAX - in Vorbereitung

2.2 Produktion

Die in den Vorjahren eingeführte Organisation in Business Units wurde planmäßig fortgeführt und umgesetzt. Die Planung, Budgetierung und das Controlling der einzelnen Cost Center ermöglichen eine detaillierte Übersicht und Messbarkeit der Business Units. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, lag ein wichtiger Fokus im Jahr 2023 auf der weiteren Erhöhung der Flexibilität der Organisation. Kunden fordern zunehmend eine "agile Abwicklung" von Projekten. Dies resultiert vor allem daraus, dass sich die Projektentstehungszyklen der Kunden deutlich verkürzt haben. Sie finden zum Teil während der Industrialisierung der Produkte statt.

Neben diesen Maßnahmen wurden die Systeme an die sich ändernden Anforderungen angepasst und über die deutschen Standorte hinweg vereinheitlicht. Dies betrifft sowohl das ERP-System als auch alle Prozesse und Tools. Alle eingeleiteten Veränderungen wurden im Kontext der Digitalisierung stringent gesteuert.

2.3 Beschaffung

Die erste Jahreshälfte 2023 war weiterhin geprägt durch eine schwierige Lage zur Beschaffung von Bauteilen. Hier sind vor allem die elektronischen Komponenten wie Steuerungen, Komponenten für den elektrischen Schaltschrank aber auch zeitweise Grundmaterialien wie Aluminium und Stahl zu erwähnen.

Ab Mitte 2023 änderte sich die Situation allmählich. Die Verbesserung der Verfügbarkeit bzw. die Verkürzung der Lieferzeiten trat jedoch nicht bei allen Komponenten gleichzeitig ein. Aufgrund der verbesserten Verfügbarkeit kam es zu massiven Auftragsstornierungen im Markt, vor allem im Bereich der elektronischen Komponenten wie Steuerungen, Schaltschrankkomponenten. In der Folge wurden diese Stornierungen von den Lieferanten zurückgewiesen, was zu teilweise erhöhten Kosten und Lagerbeständen führte.

2.4 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 41 (Vorjahr: T€ 186) getätigt. Diese betrafen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung.

2.5 Finanzierungsmaßnahmen und Liquiditätssituation der Gesellschaft

Die Liquiditätslage der Gesellschaft blieb auch im Jahr 2023 schwierig. Die hohen Kosten für die Fertigstellung der Großprojekte führten zu höheren Mittelabflüssen als Mittelzuflüssen. Dennoch kann die Liquiditätsversorgung zunächst weiterhin als gesichert angesehen werden, da die Muttergesellschaft in Belgien der IPTE Germany GmbH - wie im Vorjahr - eine zunächst bis zum 31. Dezember 2024 befristete Patronatserklärung ausgestellt hat. Außerdem hat die Muttergesellschaft weitere Kreditlinien zugesagt. Die Liquiditätsentwicklung wird stetig überwacht.

Darüber hinaus ist auf folgenden Sachverhalt hinzuweisen: Zum 31.12.2023 bestehen Darlehens- und Projektverbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von insgesamt Mio. € 14,8 (Vorjahr: Mio. € 20,4). Zum 31.12.2022 hat die Muttergesellschaft einen Teilbetrag in Höhe von Mio. € 5,0 zur Stärkung des Eigenkapitals in die Kapitalrücklage eingestellt (Debt-Equity-Swap), wobei die Muttergesellschaft aufgrund der prognostizierten zukünftigen Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft von einer vollen Werthaltigkeit der in die Kapitalrücklage eingestellten Forderungen ausgeht.

2.6 Personal- und Umweltbelange

Der überwiegende Teil der Mitarbeiter des Unternehmens verfügt über ein sehr gutes technisches Know-how (Facharbeiterausbildung, Absolventen der Technikerschule oder einer FH- bzw. Universitätsstudium). Fortbildungen und wiederkehrende Schulungen erfolgen arbeitsplatzbezogen nach Anforderung und Aufgabenstellung. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden. Es gilt die gleitende flexible Arbeitszeit mit einer fest definierten Kernarbeitszeit. Die Entlohnung basiert auf 4 Säulen:

1.

Arbeitsplatzbezogene Basisvergütung

2.

Individuelle Leistungszulage

3.

Ergebnisbeteiligung und

4.

Zielvereinbarungsprämien.

Der ressourcenschonende Umgang mit der Umwelt ist bereits in 2015 mit in die Unternehmenspolitik der IPTE Germany GmbH aufgenommen worden. 2023 wurde die Zertifizierung 14001 (Umweltzertifizierung) erfolgreich abgeschlossen.

2.7 Sonstige wichtige Ereignisse

Der Fachkräftemangel hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiter verschärft. Vor diesem Hintergrund wurden im Jahr 2023 weitere Maßnahmen ergriffen, um Mitarbeiter zu halten und Talente für das Unternehmen zu gewinnen.

2.8 Darstellungen der Unternehmenssteuerung

Neben dem monatlichen Reporting, insbesondere GuV, Bilanz und Personalentwicklung, werden wöchentlich Kennzahlen zur Auftrags- und Bestandsentwicklung dargestellt. In monatlichen Managementmeetings werden alle wichtigen Ereignisse besprochen. Insgesamt wurde in der IPTE Germany GmbH im Jahr 2019 eine Balanced Scorecard (BSC) eingeführt. Diese ist langfristig ausgerichtet und beschreibt die Ziele für das gesamte Unternehmen in allen Bereichen. Alle Ziele werden detailliert beschrieben und über Maßnahmenblätter definiert. Diese werden von der Geschäftsführung verantwortet und quartalsweise überprüft.

2.9 Internes Kontrollsystem

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses der IPTE-Gruppe. Damit wird sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennt und - falls erforderlich - rechtzeitig Maßnahmen zur Gegensteuerung einleiten kann. Über das konzernweit einheitliche monatliche Berichtswesen hinaus steht das Management Board der IPTE-Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Geschäftsführung, um neben der Unternehmensstrategie und der aktuellen Geschäftsentwicklung auch Fragen des Risikomanagements zu erörtern.

2.10 Risikobericht

Im Rahmen des internen Risikomanagements wird die Risikoentwicklung der GmbH laufend überwacht. Als Ziele sind die Sicherung des Fortbestandes der Gesellschaft durch das Erkennen bestandsgefährdender Risiken sowie sonstiger Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage definiert.

3 Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung / Ergebnisprognose

3.1 Hinweise auf Chancen und Risiken

Die IPTE gliedert die wesentlichen Chancen und Risiken, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können, in die fünf Risikofelder Markt, Produkte, Prozesse, Mitarbeiter und Finanzen.

3.1.1 Markt

Die Kundenzufriedenheit wurde durch eine enge Kooperation sichergestellt. Dabei wurde auch im Jahr 2023 auf eine offene Zusammenarbeit und Abstimmung hinsichtlich der Beschaffungssituation Wert gelegt. Die Kunden sind bei der Auswahl der Komponenten weiterhin offen, um gemeinsam Lösungen zur Optimierung der Lieferzeiten zu finden, was zu einer engeren Zusammenarbeit und Vertrauensbasis mit den meisten Kunden geführt hat.

Der Markt reagiert sehr positiv auf die Fähigkeit von IPTE, sich flexibel und schnell auf die sich ständig ändernden Anforderungen einzustellen und gemeinsam mit dem Kunden nach Lösungen zu suchen. Das Umfeld und die Marktsegmente der IPTE Germany GmbH haben im Jahr 2023 weiter an Dynamik gewonnen. Es ist zu beobachten, dass Lieferzeit und Flexibilität in der Entscheidungsfindung der Kunden deutlich an Bedeutung gewonnen haben.

Risiken bestehen in einem weiterhin unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfeld sowie in steigenden Finanzierungskosten, die zu einer schwächeren Nachfrage nach Investitionsgütern führen.

3.1.2 Produkte

Die in den Vorjahren begonnene Standardisierung wurde planmäßig fortgesetzt. Der bereits in den Vorjahren entwickelte Standardbaukasten wurde erfolgreich umgesetzt und wird kontinuierlich erweitert. Darüber hinaus wurde eine Initiative zur Kostensenkung bei Standardmaschinen gestartet.

3.1.3 Prozesse

Die Prozesse wurden an die neuen Anforderungen in den Projekten angepasst. Simultaneous Engineering hat bei den Kunden von IPTE mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert. Durch verkürzte Entwicklungszyklen/-zeiten sind die Produkte zu Beginn der Projekte oft noch nicht fertig und werden parallel zur Entwicklung der Automatisierung fertiggestellt. Dies wurde als Chance erkannt und die Prozesse darauf ausgerichtet. Um daraus kein zusätzliches Risiko abzuleiten, mussten sowohl die Prozesse angepasst als auch ein Umdenken bei den Mitarbeitern erzeugt werden.

3.1.4 Mitarbeiter

Durch die schwierige Situation vieler Mitbewerber wurden Fachkräfte auf dem Markt frei, die IPTE gezielt zur Verstärkung und Kompetenzentwicklung angesprochen hat. Die Gesamtzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Im Personalbereich wurden in Zusammenarbeit mit den Geschäftsbereichen gezielte Potenzialanalysen durchgeführt, um Talente zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wurden gezielte Analysen zur Teamstrukturierung durchgeführt.

3.1.5 Finanzen

Bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht, auch aufgrund der Finanzierungszusagen der Muttergesellschaft (vgl. Abschnitt 2.5), nicht erkennbar.

3.2 Ausblick und Prognose

Durch die Fokussierung auf den Automotive-Sektor, Prozessverbesserungen sowie Leistungs- und Produktivitätssteigerungen soll das Unternehmen den flexiblen und internationalen Anforderungen des Marktes gerecht werden. Ziel des Unternehmens ist es, durch die Stärkung des Vertriebs/Kundenbetreuung (Key-Account-Ansatz), der lokalen und globalen Lieferanten- und Fertigungskooperationen bei gleichzeitiger Steigerung der Produktivität und Qualität in allen Bereichen und Prozessen die Marktposition zu behaupten und auszubauen. Mit dieser Strategie sieht sich das Unternehmen auch bei anhaltendem Wettbewerbsdruck und steigenden Kundenanforderungen gut im Markt positioniert. Darüber hinaus werden verstärkt globale Projekte zur Realisierung in der Triade angefragt, wobei die Übergabe und Inbetriebnahme der ersten Anlagen in der Regel in Deutschland erfolgt. Die Folgeanlagen werden gemeinsam oder ausschließlich von den Schwestergesellschaften geliefert.

Operativ wird die Standardisierung weiter vorangetrieben und die Organisation weiter gestrafft. Die Nutzung von Synergien zwischen den Standorten weiter auszubauen und agiles Denken und Handeln in allen Bereichen zu verankern. Im Bereich der Digitalisierung wird auch in den kommenden Jahren vor allem das Zusammenspiel mit der IT-Infrastruktur, den Projekten und den Marktanforderungen gefordert sein.

Die IPTE Germany GmbH und die IPTE Platzgummer GmbH erwarten auch für die Folgejahre eine positive Entwicklung. Durch die Positionierung im Markt der Elektromobilität partizipiert die IPTE am Wachstum, das unter anderem durch neue Gesetzgebungen und einen Strukturwandel getrieben wird.

Der Beteiligungsbuchwert der IPTE Platzgummer GmbH ist lediglich aufgrund einer Abschreibung aus den Vorjahren aktuell wertgemindert. Bezogen auf die aktuelle Situation sind die eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wirksam, sodass die IPTE Platzgummer GmbH insbesondere durch die eingeleiteten Maßnahmen als restrukturiert bezeichnet werden kann. Dabei wurden vor allem Strukturen verschlankt, Kosten gesenkt und strategische Geschäftsfelder definiert. Darüber hinaus wurden die Kompetenzen im Bereich der Elektromobilität weiter ausgebaut. Hervorzuheben ist die Umstellung auf die konzernweite Standardsoftware IPTE, die eine gemeinsame Abwicklung von Projekten ermöglicht. Durch diese Maßnahmen wird sich der beizulegende Zeitwert der IPTE Platzgummer GmbH mittel- bis kurzfristig erholen (temporäre Wertminderung), so dass auf eine Abschreibung verzichtet werden konnte.

3.3 Vermögensplanungen

Hinsichtlich der Vermögenslage für das Jahr 2024 ist festzuhalten, dass eine deutlich reduzierte Bilanzsumme wie im Vorjahr geplant wurde.

3.4 Investitionsplanungen

Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe T€ 200 geplant.

3.5 Ertragsplanungen

Für 2024 werden die Umsatzziele nach unten korrigiert. Das weiterhin unsichere politische und wirtschaftliche Umfeld schränkt das mögliche Wachstum ein. Der Fokus liegt daher auf der Verbesserung der Ergebnissituation.

3.6 Finanzplanungen

Unter Berücksichtigung der bestehenden Kredit- und Avallinien sowie des Darlehens der Muttergesellschaft ist die Liquidität bis 31. Dezember 2024 gesichert.

 

Heroldsberg, im September 2024

Hans Van Reusel

Geschäftsführung

Wolodimir Dobosch

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 638.186,76 1.115.386,40
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.714,82 67.982,33
Geleistete Anzahlungen 7.500,00 0,00
661.401,58 1.183.368,73
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.758,53 28.656,89
Technische Anlagen und Maschinen 52.873,03 68.860,19
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 231.946,29 375.370,16
Anlagen im Bau 479.703,21 441.338,32
787.281,06 914.225,56
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.491.023,68 4.491.023,68
5.939.706,32 6.588.617,97
Umlaufvermögen
Vorräte 5.434.610,54 15.025.320,39
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.613.411,43 5.560.104,92
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.553.578,30 47.259,16
10.601.600,27 20.632.684,47
Rechnungsabgrenzungsposten 197.650,40 11.634,24
Aktive latente Steuern 750.000,00 750.000,00
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 10.614.450,52 0,00
28.103.407,51 27.982.936,68

PASSIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 1.023.000,00 1.023.000,00
Kapitalrücklage 16.700.000,00 16.700.000,00
Verlustvortrag -15.909.121,53 -8.843.330,09
Jahresfehlbetrag -12.428.328,99 -7.065.791,44
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 10.614.450,52 0,00
0,00
Rückstellungen
Steuerrückstellungen 42.800,00 42.800,00
Sonstige Rückstellungen 1.232.433,71 1.475.184,01
1.275.233,71 1.517.984,01
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.469.934,83
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.112.404,29 3.642.501,04
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.884.232,84 19.337.886,22
Sonstige Verbindlichkeiten 831.536,67 200.752,11
26.828.173,80 24.651.074,20
28.103.407,51 27.982.936,68

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
Rohergebnis 9.852.975,23 12.294.201,59
Personalaufwand 12.216.793,89 13.404.641,37
Abschreibungen 717.876,99 505.485,83
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.164.311,46 5.092.680,96
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36,21 -13,71
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 347.463,89 470.586,73
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 170.812,99 10.729,26
Ergebnis nach Steuern -8.764.247,78 -7.189.936,27
Sonstige Steuern 7.178,00 8.914,00
Ergebnis aus Gewinnabführungsverträgen -3.656.903,21 133.058,83
Jahresfehlbetrag -12.428.328,99 -7.065.791,44

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma IPTE Germany GmbH mit Sitz in Heroldsberg im Handelsregister B des Amtsgerichts Fürth unter der Nummer HRB 7064 eingetragen.

Die IPTE Germany GmbH, Heroldsberg gilt zum Bilanzstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Bilanzgliederung erfolgte gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung sind zu jedem Posten die entsprechenden Beträge des Vorjahres angegeben. Es wurden ferner die für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften angewendet.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Gesellschaft wendet in Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Vorschriften des § 7 EStG die lineare bzw. die degressive Abschreibungsmethode an. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Gesellschaft erfasst die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Wege der permanenten Inventur.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 2 HGB. Kosten für die allgemeine Verwaltung werden in die Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Gesellschaft erfasst die unfertigen Erzeugnisse im Wege der Stichtagsinventur.

Erhaltene Anzahlungen für bis zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Projekte (unfertige Erzeugnisse) weist die Gesellschaft in einem separaten Bilanzposten aus. Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte erfolgt durch offene Absetzung gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Für alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen, die am Abschlussstichtag dem Grunde oder der Höhe nach ungewiss sind, werden - der Risikolage entsprechend - angemessene Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Im Rahmen ggf. erforderlicher Schätzungen finden grundsätzlich verlässliche Schätzverfahren unter Berücksichtigung von Erfahrungen der Vergangenheit Anwendung.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Umrechnung von auf Fremdwährung lautenden Beträgen erfolgt gemäß § 256a HGB.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Anlagenspiegel

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens können dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.

Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgte über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die Bemessung der Nutzungsdauer basierte im Wesentlichen auf den prognostizierten Produktlebenszyklen.

In 2018 wurde erstmalig das Aktivierungswahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen und Kosten für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Technologien als immaterieller Vermögensgegenstand in der Bilanz ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt gem. § 255 Abs. 2, 2a HGB. Die Abschreibung erfolgt über einen Zeitraum von 5 Jahren.

(2) Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist zu 100 % am Nennkapital der IPTE Platzgummer GmbH, Dachau, beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2023 2.467 T€. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 (vor Ergebnisabführung) belief sich auf -3.657 T€.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von 1.785 T€ (Vorjahr: 1.225 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen gegenüber anderen Gesellschaften der IPTE-Gruppe.

(4) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von 12.399 T€ (Vorjahr: 10.399 T€) Darlehensverbindlichkeiten sowie in Höhe von 4.046 T€ Lieferverbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft. Die Restlaufzeit der Darlehensverbindlichkeiten beträgt mehr als ein Jahr, die Lieferverbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen kurzfristig fällige Lieferungen und Leistungen gegenüber weiteren Gesellschaften der IPTE-Gruppe.

(5) Gewinn- und Verlustrechnung

Das Ergebnis aus Gewinnabführungsverträgen (Vorjahr: Aufwendungen aus Verlustübernahme) betrifft in voller Höhe das Tochterunternehmen IPTE Platzgummer GmbH, Dachau.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 369 T€ enthalten, die im Wesentlichen Vorgänge des Vorjahres betreffen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 437 T€ enthalten, die im Wesentlichen Vorgänge des Vorjahres betreffen.

IV. Sonstige Angaben

(6) Ausschüttungsgesperrte Beträge (Angabe gem. § 285 Nr. 28 HGB)

In 2018 wurde erstmals das Aktivierungswahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB in Anspruch und Kosten für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Technologien in Höhe von 560 T€ als immaterieller Vermögensgegenstand in die Bilanz aufgenommen. In 2023 wurden keine weiteren Beträge aktiviert. Der Buchwert zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf 638 T€.

Darüber hinaus werden seit 2018 unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 30% aktive latente Steuern in einem Umfang von 750 T€ aktiviert.

(7) Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte / Eventualverbindlichkeiten

Die Gesellschaft ist Besserungsscheinen auf den mit der Muttergesellschaft vereinbarten Darlehensforderungsverzicht in einer Gesamthöhe von 6.100 T€ verpflichtet. Im Jahr des Eintritts des Besserungsfalls wird in Höhe der Besserung das Ergebnis der Gesellschaft belastet.

(8) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Miete und Leasing von Räumlichkeiten sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung (z. B. KFZ, Büromaschinen). Diese hatten in 2023 einen Umfang von rd. 800 T€ (repräsentativer Wert für Folgejahre auf Basis der jeweiligen Laufzeit).

(9) Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 150 Mitarbeiter (Vorjahr: 150). Die Angestelltenquote beläuft sich auf rd. 40%.

(10) Geschäftsführung

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans waren in 2023:

Herr Wolodimir Dobosch

Herr Wolf Erdmann, Heroldsberg (bis 2. Mai 2023)

Herr Karl Schmaußer, Hetzles (bis 22. März 2023)

Vorgenannte Geschäftsführer waren bzw. sind bei weiteren Unternehmen der IPTE-Gruppe tätig.

(11) Konzernabschluss

Die IPTE Germany GmbH ist eine 100%-iges Tochterunternehmen der IPTE Factory Automation N.V. mit Sitz in Genk, Belgien. Das Mutterunternehmen erstellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht im Sinne des § 290 HGB, der in Belgien veröffentlicht wird.

(12) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Muttergesellschaft hat gegenüber der IPTE Germany GmbH in 2024 zur Sicherstellung deren jederzeitiger Zahlungsfähigkeit bis zum 31. Dezember 2024 eine Patronatserklärung abgegeben.

(13) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2023 gemeinsam mit dem bestehenden Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Heroldsberg, im September 2024

Wolodimir Dobosch, Geschäftsführer

Hans van Reusel, Geschäftsführer

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023 Stand 01.01.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.703.480,51 0,00 0,00 1.703.480,51 588.094,11
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.960.158,53 13.265,85 0,00 1.973.424,38 1.892.176,20
Geleistete Anzahlungen 0,00 7.500,00 0,00 7.500,00 0,00
3.663.639,04 20.765,85 0,00 3.684.404,89 2.480.270,31
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 387.099,21 0,00 0,00 387.099,21 358.442,32
Technische Anlagen und Maschinen 391.247,47 11.677,27 52.824,00 350.100,74 322.387,28
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.357.731,35 15.939,14 5.054,00 2.368.616,49 1.982.361,19
Geleistete Anzahlungen 441.338,32 38.364,89 0,00 479.703,21 0,00
3.577.416,35 65.981,30 57.878,00 3.585.519,65 2.663.190,79
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.491.023,68 0,00 0,00 4.491.023,68 0,00
11.732.079,07 86.747,15 57.878,00 11.760.948,22 5.143.461,10
Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 477.199,64 0,00 1.065.293,75 638.186,76
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.533,36 0,00 1.957.709,56 15.714,82
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 7.500,00
542.733,00 0,00 3.023.003,31 661.401,58
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.898,36 0,00 364.340,68 22.758,53
Technische Anlagen und Maschinen 18.533,54 43.693,11 297.227,71 52.873,03
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 159.360,01 5.051,00 2.136.670,20 231.946,29
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 479.703,21
183.791,91 48.744,11 2.798.238,59 787.281,06
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 4.491.023,68
726.524,91 48.744,11 5.821.241,90 5.939.706,32
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.115.386,40
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.982,33
Geleistete Anzahlungen 0,00
1.183.368,73
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.656,89
Technische Anlagen und Maschinen 68.860,19
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 375.370,16
Geleistete Anzahlungen 441.338,32
914.225,56
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.491.023,68
6.588.617,97

Versagungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IPTE Germany GmbH, Heroldsberg:

Erklärung der Nichtabgabe eines Prüfungsurteils

Wir haben den Jahresabschluss der ITPE Germany GmbH, Heroldsberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IPTE Germany GmbH, Heroldsberg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Wir geben keine Prüfungsurteile zu dem beigefügten Jahresabschluss und dem beigefügten Lagebericht ab. Aufgrund der Bedeutung des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalts sind wir bezüglich der Eröffnungsbilanzwerte zum 1. Januar 2023 nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht zu erlangen und versagen daher den Bestätigungsvermerk.

Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen

Zu den Schlussbilanzwerten zum 31. Dezember 2023 konnten sämtliche für die Prüfung des Nachweises und der Bewertung erforderlichen Aufklärungen und Nachweise erbracht werden.

Zu den nachfolgend genannten Jahresabschlussposten zum 31. Dezember 2022 (Eröffnungs-bilanzwerte zum 1. Januar 2023) konnten die für die Prüfung des Nachweises und der Bewertung erforderlichen Aufklärungen und Nachweise nicht erbracht werden: Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Erhaltene Anzahlungen, Sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Sonstige Verbindlichkeiten, Umsatzerlöse, Bestandsveränderung sowie Materialaufwand. Daher waren wir nicht in der Lage zu beurteilen, ob bezüglich der Eröffnungsbilanzwerte (1. Januar 2023) Anpassungen in Bezug auf die Bilanzierung dieser Jahresabschlussposten, einschließlich der zugehörigen Angaben notwendig waren. Dieser Sachverhalt hat umfassende Bedeutung auch für die Beurteilbarkeit der im Lagebericht erfolgten Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens sowie der Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Es liegt in unserer Verantwortung, eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung bzw. Lageberichtsprüfung durchzuführen. Des Weiteren liegt es in unserer Verantwortung, einen Bestätigungsvermerk zu erteilen. Aufgrund des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und diesem Lagebericht zu erlangen.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

 

Köln, den 04. November 2024

dgmp Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Oliver Megsner, Wirtschaftsprüfer

Es wird darauf hingewiesen, dass sich dieser Versagungsvermerk auf den aufgestellten und nicht den unter Inanspruchnahme von Erleichterungen offengelegten Jahresabschluss bezieht.

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