Die Produktfabrik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Walter Gehrsitz seit 23.11.2006 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltung GmbHEttlingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Bilanz zum 31. Dezember 2009Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltung GmbH, EttlingenAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltung GmbH Ettlingen
Anhang für das Geschäftsjahr 2009Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltung GmbHA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und des Kreditwesengesetzes aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte unter Beachtung der Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV). Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Gemäß § 340a HGB ist die Gesellschaft jedoch als große Kapitalgesellschaft zu behandeln. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit bewertet. Die Darstellung und Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den für Kreditinstitute gesetzlich vorgeschriebenen Formblättern, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung die Staffelform gewählt wurde. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen kamen die Nennwerte zum Ansatz. Ausfallrisiken, die eine Wertberichtigung zur Folge hätten, bestanden am Bilanzstichtag nicht. Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände in Kontinuität zum Vorjahr nach der linearen Methode unter Beachtung der steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 151,00 und 1.000,00 werden entsprechend der steuerlichen Regelung in einem Sammelposten eingestellt, der linear über 5 Jahre aufgelöst wird. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten sind geleistete Zahlungen für bestimmte Zeiträume nach dem Abschlussstichtag zeitanteilig abgegrenzt. Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten, sind mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert. Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt und beträgt zum Bilanzstichtag EUR 50.000,00. Der Bilanzverlust 2009 ermittelt sich wie folgt:
Vom Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von TEUR 146.846,53 wurden TEUR 100.000,00 ausgeschüttet. Die übrigen TEUR 46.846,53 sind in den Gewinnrücklagen eingestellt. Der Bilanzverlust 2009 wird auf neue Rechnung vorgetragen. C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2009 sind in beiliegender Anlage dargestellt. Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Sie setzen sich aus Provisionsforderungen zusammen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Arbeitnehmerdarlehen in Höhe von TEUR 38 enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 46 beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 39) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 7). Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die anderen Rückstellungen wurden gebildet für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 19), rückständige Urlaubsgehälter (TEUR 8) sowie Archivierungskosten (TEUR 5,5). Für die nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 61.000,00 sind EUR 3.050,00 Zinsaufwendungen angefallen. Die einzelnen Darlehen erfüllen die Voraussetzungen des § 10 Abs. 5a KWG und stellen sich wie folgt dar:
Bei sämtlichen nachrangigen Darlehen tritt der Darlehensgeber mit seinem Rückzahlungsanspruch für den Fall, dass ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Darlehensnehmerin eröffnet wird, hinter alle anderen nicht nachrangigen Gläubiger zurück. Eine Kündigung sowie die vorzeitige Rückgewähr der Darlehenssumme sind während der Laufzeit jeweils ausgeschlossen. Die Aufrechnung des Rückzahlungsanspruches gegen Forderungen der Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltung GmbH ist ausgeschlossen. Es wurden von der Gesellschaft oder von Dritten keine Sicherheiten für die Darlehen gestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber der Helmut Bardusch GmbH & Co. KG bestanden am Abschlussstichtag Forderungen in Höhe von EUR 3.238,95 und Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 55.000,00 (Nachrangdarlehen). Gegenüber dem Gesellschafter Herrn Helmut Bardusch bestanden Forderungen in Höhe von EUR 779,51. Gegenüber dem Gesellschafter Michael Gehrsitz bestanden Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.000,00 (Nachrangdarlehen). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 5 enthalten. Eine Aufgliederung der Erträge nach geographischen Märkten gern § 34 Abs. 2 RechKredV entfällt, da unterschiedliche Organisationsstrukturen nicht vorliegen. D. Sonstige Angaben1. Nicht bilanzwirksame Geschäfte Es bestanden zum Bilanzstichtag keine nicht bilanzwirksamen Geschäfte. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse sowie sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen. 3. Geschäftsführung Im Berichtsjahr war Herr Michael Gehrsitz, Bankkaufmann, alleiniger Geschäftsführer und Geschäftsleiter im Sinne des KWG. Die Gesellschaft hat in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB die Angabe der Organbezüge nach § 285 Nr. 9 a) HGB unterlassen. 4. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt: 4 Angestellte
Ettlingen, den 7. Mai 2010 Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltung GmbH gez. Michael Gehrsitz, Geschäftsführer Anlagespiegel für den Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltung GmbH, Ettlingen
Lagebericht für das Jahr 2009der Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH besitzt die Erlaubnis zum Erbringen von Finanzdienstleistungen. Die Gesellschaft ist im Bereich der klassischen Vermögensverwaltung tätig und verwaltet Renten-, Aktien-, Fonds- und Optionsportfolien. Daneben ist sie unter anderem Initiator und Berater des Bardusch Gehrsitz Universal Aktenfonds sowie des Bardusch & Gehrsitz Alpha Fonds. Das Jahr 2009 stand im Zeichen der Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die privaten Anleger hielten sich jedoch trotz der Kurssteigerungen ab März 2009 mit Investitionen zurück. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Wegen einer unterschiedlichen Rechtsauffassung mit einer Depotbank sind auch in 2009 erneut erhöhte Belastungen aufgetreten. Die Differenzen führten zu einer Reduzierung des Kundenstammes von 45 auf 24 Kunden. Das verwaltete Vermögen betrug Ende des Jahres 58,2 Mio. € (im Vorjahr 60,5 Mio. €). Davon wurden 48,7 Mio. € über Investmentfonds verwaltet und betreut. Die restlichen 9,5 Mio. € wurden im Rahmen der klassischen Vermögensverwaltung geführt. Das Provisionsergebnis verminderte sich um T€172 auf T€ 235. Der Personalaufwand konnte um T€ 50 auf T€ 199 verringert werden. Das Geschäftsjahr ist gekennzeichnet von einem Rückgang der liquiden Mittel um T€ 156. Die Eigenkapitalquote beträgt 23,5% 3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft: Trotz der Erholung der Finanzmärkte in 2009 konnten die Mehreinnahmen in der klassischen Vermögensverwaltung nicht die durch die unterschiedliche Rechtsauffassung mit einer Depotbank weggefallene Geschäftstätigkeit kompensieren. Das Jahr 2009 wurde daher mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 54 T€ abgeschlossen. 4. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Es sind keine Angaben nach § 289 Abs. 2 Nr. 2 bis 4 HGB zu machen. 5. Risiko- und Prognosebericht Im 1. Quartal 2010 konnte die Gesellschaft ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen, Durch gezielte Kostenkontrolle wird zum Jahresende 2010 ein leicht positives Ergebnis angestrebt auch unter der Berücksichtigung weiterhin hoher Kosten für die Klärung der unterschiedlichen Rechtsauffassung mit einer Depotbank. Durch den Abschluss eines Vertrages mit einer Bank, die exklusiv für Vermögensverwalter tätig ist, sehen wir Chancen in der Neukundengewinnung, da diese Bank im Akquisitionsbereich mit ihren angeschlossenen Vermögensverwaltern gemeinsam auftritt. Auf Grund der Kosten aus der oben genannten rechtlichen Problematik mit einer Depotbank rechnen wir für das Geschäftsjahr 2010 nur mit einem leicht positiven Ergebnis.
Ettlingen, den 06.07.2010 Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Michael Gehrsitz, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERKNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 (Anlagen 1 bis 3) und zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 (Anlage 4) der Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltung GmbH, Ettlingen, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bardusch & Gehrsitz Vermögensverwaltung GmbH, Ettlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bruchsal, 9. Juli 2010 Seebach,
Bürk und Kollegen GmbH
Carmen Seebach, Wirtschaftsprüferin |
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