Biotest Aktiengesellschaft
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Borja Lizari Illarramendi seit 15.4.2026 | Prokura |
Jaume Oliva Romero seit 12.9.2025 | Prokura |
Marion Langer seit 12.8.2025 | Prokura |
Matthias Gleimann seit 12.8.2025 | Prokura |
Magdalena Griegal seit 12.8.2025 | Prokura |
Antje Gutmann seit 12.8.2025 | Prokura |
Jörg Dr. Schüttrumpf seit 24.6.2025 | Geschäftsführer |
Dimitri Vangheel seit 17.6.2025 | Geschäftsführer |
Olha Wieder seit 16.10.2024 | Prokura |
Enrique López Navarro seit 16.10.2024 | Prokura |
Andreas Schramenko seit 16.10.2024 | Prokura |
Miriam Oehme seit 16.10.2024 | Prokura |
Selma Henrichsen seit 31.5.2024 | Prokura |
Alexander Möhlenkamp-Röttger seit 31.5.2024 | Prokura |
Denis Lagumersindez Nielsen seit 16.1.2024 | Prokura |
Michael Gläser seit 17.3.2023 | Prokura |
Sarah Dallal seit 17.3.2023 | Prokura |
Kerstin Ahrendt-S Költer seit 17.3.2023 | Prokura |
Nicolette Mamant seit 5.8.2022 | Prokura |
Stefanie Fas seit 30.3.2022 | Prokura |
Stefan Krämer seit 10.2.2021 | Prokura |
Michaela Ring seit 18.11.2020 | Prokura |
Christian Polus seit 3.1.2020 | Prokura |
Natascha Rippel seit 30.10.2019 | Prokura |
John Hodkinson seit 10.4.2019 | Prokura |
Nina Isabel Goes seit 21.8.2018 | Prokura |
Niklas Rorarius seit 22.1.2018 | Prokura |
Enrico D ́Aiuto seit 26.6.2017 | Prokura |
Oliver Hein seit 24.4.2017 | Prokura |
Thomas Nickel seit 21.12.2016 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Biotest Pharma GmbHDreieichJahresabschluss Biotest Pharma GmbHBestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Biotest Pharma GmbH, Dreieich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, den 11. März 2014 Ernst
& Young GmbH
Kretschmer, Wirtschaftsprüfer Barkey, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013(1) Geschäftsbetrieb der GesellschaftDie Biotest Pharma GmbH hat mit Wirkung zum 1. Juni 2004 ihren Geschäftsbetrieb an die Biotest AG verpachtet und dieser eine Lizenz zur Nutzung der Zulassungen für die Produkte der Biotest Pharma GmbH erteilt. Damit erfolgen die Herstellung und der Vertrieb der Produktpalette der Biotest Pharma GmbH nunmehr durch die Biotest AG. Im Zusammenhang mit der Verpachtung sind auch die Mitarbeiter der Gesellschaft auf die Biotest AG übergegangen. Darüber hinaus wurden die Vorräte, wesentliche Teile des übrigen Umlaufvermögens sowie Teile der Rückstellungen von der Biotest AG übernommen. Die Biotest Pharma GmbH bleibt jedoch Eigentümerin der verpachteten Anlagen und Gebäude sowie der Zulassungen und fungiert weiterhin als Verantwortlicher im Sinne des Arzneimittelgesetzes. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, WährungsumrechnungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt worden. Die Biotest Pharma GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (drei bis fünf Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungszeiträume betragen für Gebäude und Einbauten zehn bis 50 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen zehn bis 13 Jahre und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend drei bis zehn Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert bis zu EUR 150 werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Anlagegüter von EUR 150 bis EUR 1.000 werden in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre jeweils mit 20 % abgeschrieben, die Abgangsbuchung erfolgt nach fünf Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit der Wert, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, dauerhaft unter den Anschaffungskosten liegt, wird dieser angesetzt. Bestehen die Gründe für die Abschreibungen nicht mehr, werden Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen werden auf den Barwert abgezinst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf fremde Währung lautende Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes sowie der Sterbetafeln von 2005 G von Prof. Dr. Heubeck versicherungsmathematisch errechnet; diese Berechnung entspricht der Projected Unit Credit Methode. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,0 % bei den Renten ausgegangen. Da die Gesellschaft zum Abschlussstichtag keine aktiven Mitarbeiter hat, wurden keine Entgeltsteigerungen berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen beläuft sich auf 4,89 %. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Gemäß § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB werden die Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung der Rückstellungen in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter den Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge beziehungsweise sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis einer im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus von temporären Differenzen geltenden Steuerquote von 31,02 %. Unterschiedliche Wertansätze vor allem bei Pensionsrückstellungen führen zu aktiven latenten Steuern, die die passive Steuerlatenz übersteigen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. (3) AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013 ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. (4) Anteile an verbundenen UnternehmenDer Posten enthält mit TEUR 4.523 den 98%-Anteil der Gesellschaft an der Biotest Grundstücksverwaltungs GmbH, Dreieich, mit TEUR 250 den 100%-Anteil an der Plasma Service Europe GmbH, Dreieich. Die Biotest Grundstücksverwaltungs GmbH erwirtschaftete in 2013 einen Jahresüberschuss von TEUR 423, das Eigenkapital zum 31. Dezember 2013 betrug TEUR 2.908. Bei der Plasma Service Europe GmbH entstand in 2013 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.508, der auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags von der Biotest Pharma GmbH übernommen wurde. Das Eigenkapital der Plasma Service Europe GmbH betrug am 31. Dezember 2013 TEUR 250. (5) Ausleihungen an verbundene UnternehmenDer Posten beinhaltet das von der Gesellschaft in 2012 an die Plasma Service Europe GmbH gewährte Darlehen sowie Zinsen. (6) BeteiligungenDer Posten enthält den 49% Anteil an dem im Januar 2004 gegründeten Joint Venture BioDarou P.J.S. Co., Teheran/Iran. Die BioDarou P.J.S. Co. erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Gewinn von TEUR 1.965 (nach IFRS), das Eigenkapital betrug TEUR 6.762 (nach IFRS). Da kein testierter Abschluss für das Geschäftsjahr 2013 der BioDarou P.J.S. Co. zum Erstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses vorliegt, werden die Vorjahreszahlen der BioDarou P.J.S. Co. berichtet. (7) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrafen im Vorjahr den aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags abzuführenden Gewinn der Plasma Service Europe GmbH, Dreieich. Die Forderungen hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtliche Restlaufzeiten von unter einem Jahr. (8) RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 115 (i. Vj. TEUR 35). Im Vorjahr wurden außerdem Rückstellungen für Erfolgsbeteiligungen in Höhe von TEUR 125 und in Höhe von TEUR 50 für Sanierungskosten gebildet. Von den sonstigen Rückstellungen haben TEUR 0 (i. Vj. TEUR 50) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. (9) Verbindlichkeiten
(10) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenIm Rahmen der Konsortialkredit-Vereinbarung hatte die Biotest Pharma GmbH als Drittsicherungsgeber ihren gesamten Grundbesitz (Globalgrundschuld) als Sicherheit den kreditgebenden Banken gestellt. Die Konsortialkredit-Vereinbarung vom November 2007 wurde im November 2013 gekündigt. Im Rahmen des zum 30. Oktober 2013 von der Biotest AG begebenen Schuldscheindarlehens mit einem Volumen von EUR 210 Mio. garantieren die Biotest Grundstücksverwaltungs GmbH und die Biotest Pharma GmbH gegenüber den Darlehensgebern für die ordnungsgemäße und fristgerechte Zahlung sämtlicher aus dem Schuldscheindarlehensvertrag resultierender Tilgungen und Zinsen durch die Biotest AG. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Garantie für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden verbundenen Unternehmen als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.564 (i.Vj. TEUR 3.927) betreffen das Bestellobligo. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung(11) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 22.274 (i. Vj. TEUR 19.754) betreffen ausschließlich inländische Pacht- und Lizenzerlöse aus der Verpachtung des Geschäftsbetriebs der Biotest Pharma GmbH an die Biotest AG. (12) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Geschäftsjahr 2013 im Wesentlichen konzernfremde Mieterträge (TEUR 815; Vorjahr TEUR 947), Erträge aus der Verminderung von Wertberichtigungen (TEUR 197; i. Vj. TEUR 0) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 55; Vorjahr TEUR 711). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind in Höhe von TEUR 254 (i. Vj. TEUR 1.030) periodenfremd und betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Verminderung von Wertberichtigungen aus Vorjahren. (13) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Forschungs- und Entwicklungskosten (TEUR 8.920; Vorjahr TEUR 8.238) sowie allgemeine Verwaltungskosten. (14) Erträge aus BeteiligungenDie Gesellschaft hat Ausschüttungen der BioDarou P.J.S. Co., Teheran, Iran, in Höhe von TEUR 110 (i. Vj. TEUR 131) vereinnahmt. (15) Aufwendungen aus Verlustübernahme / Erträge aus GewinnabführungDie Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von TEUR 1.508 (i.Vj. Erträge aus Gewinnabführung in Höhe von TEUR 147) resultieren aus dem mit der Plasma Service Europe GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrag. (16) Zinsaufwendungen und -erträgeIn den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen und Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind keine (i.Vj. TEUR 1) periodenfremde Aufwendungen und TEUR 4 (i. Vj. TEUR 9) periodenfremde Erträge enthalten, die Zinsen auf Steuern aus einer Betriebsprüfung betreffen. (17) Steuern vom Einkommen und vom ErtragIn den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine periodenfremden Aufwendungen (i. Vj. TEUR 14) und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 21 (i. Vj. TEUR 0) enthalten. (18) MitarbeiterIm Berichtsjahr waren keine Arbeitnehmer (i. Vj. durchschnittlich ein Arbeitnehmer) beschäftigt . (19) GeschäftsführerGeschäftsführer im Geschäftsjahr 2013 waren Hr. Prof. Dr. med. Gregor Schulz, Vorstandsvorsitzender der Biotest AG, und Hr. Dr. Georg Floß, Mitglied des Vorstands der Biotest AG. Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung. Die Bezüge ehemaliger Geschäftsführer in 2013 betrugen TEUR 118. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern sind TEUR 1.038 (i. Vj. TEUR 1.011) zurückgestellt. (20) KonzernzugehörigkeitDie Gesellschaft hat gemäß § 291 HGB die Befreiung von der Verpflichtung zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts in Anspruch genommen. Muttergesellschaft ist die Biotest AG, Dreieich, die einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden Vorschriften aufstellt. Dieser Konzernabschluss und -lagebericht, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird im Bundesanzeiger sowie auf der Internetseite der Biotest AG bekannt gemacht. Der Konzernabschluss der Biotest AG, Dreieich, wird seinerseits in den Konzernabschluss der OGEL GmbH, Frankfurt einbezogen, die gleichzeitig als oberstes Mutterunternehmen der Gruppe den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. (21) GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 578.338,47 zuzüglich des Gewinnvortrags von EUR 8.561.704,32 auf neue Rechnung vorzutragen.
Dreieich, den 11. März 2014 Biotest Pharma GmbH Prof. Dr. Gregor Schulz Dr. Georg Floß Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20131. AllgemeinDie Biotest Pharma GmbH übertrug zum 1. Juni 2004 im Wege der Verpachtung und der Lizensierung das Recht an die Biotest AG, die Anlagen der Gesellschaft ebenso wie die Zulassungen und Verfahren zur Herstellung zu nutzen. Auch alle Mitarbeiter der Gesellschaft wurden von der Biotest AG übernommen. Die Biotest Pharma GmbH bleibt Eigentümerin der Anlagen und Gebäude sowie der arzneimittelrechtlichen Zulassungen und fungiert weiterhin als Verantwortliche im Sinne des Arzneimittelgesetzes. Für die Durchführung von Investitionen in Produktionsanlagen, für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie für die administrative Abdeckung wurden dementsprechend Verträge mit der Biotest AG abgeschlossen. Die Gesellschaft ist in die organisatorische Struktur des Biotest Konzerns eingebunden und dem operativen Segment Therapie zugeordnet. Die unternehmerische Steuerung der Gesellschaft erfolgt der Segmentierung folgend nach den Grundsätzen des Biotest Konzerns auf Basis der IFRS. Zur Unternehmenssteuerung eingesetzte Kennzahlen auf Konzernebene sind bezogen auf den Gesamtkonzern die Kapitalrendite (Return on Capital Employed, RoCE) und auf Ebene von Segmenten das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sowie das Ergebnis vor Steuern (EBT). Für die strategische Steuerung gesellschaftsrechtlicher Strukturen sowie für die Entscheidungen zur steuerlichen Strategie wird das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach Abzug sonstiger Steuern gemäß HGB verwendet. 2. GeschäftslageDas Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug 1,2 Mio. € nach 3,1 Mio. € im Vorjahr. Der Jahresüberschuss sank um 2,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr auf 0,6 Mio. € (Vorjahr 2,6 Mio. €). Die Umsatzerlöse, die auf Verpachtungs- und Lizenzerlöse entfallen, betrugen 22,3 Mio. €. Im Vorjahr betrugen die Umsatzerlöse 19,8 Mio. €. Entwicklung der Aufwendungen und ErträgeDer Personalaufwand in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €) beinhaltet im Geschäftsjahr überwiegend Aufwendungen aus der Zuführung zu Pensionsrückstellungen. Im Vorjahr enthielt die Position im Wesentlichen Entgeltzahlungen an einen Mitarbeiter der Gesellschaft. Die Abschreibungen sind von 8,7 Mio. € auf 10,1 Mio. € gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 2,0 Mio. € im Vorjahr auf 1,1 Mio. € gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Auflösungen von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 9,2 Mio. € im Vorjahr auf 9,5 Mio. €, was vor allem auf gestiegene Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen zurückzuführen ist. Die Erträge aus Beteiligungen resultieren aus der Dividendenausschüttung der BioDarou P.J.S. Co., Teheran, Iran. Das Zinsergebnis betrug im Geschäftsjahr 2013 nahezu unverändert -0,5 Mio. €. Unsere Tochtergesellschaft Plasma Service Europe GmbH wies ein Ergebnis vor Verlustausgleich in Höhe von -1,5 Mio. € (i. Vj. Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von 0,1 Mio. €) aus, das im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Biotest Pharma GmbH übernommen wurde. Der Steueraufwand vom Einkommen und vom Ertrag der Gesellschaft betrug 0,6 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €). 3. InvestitionenIm Rahmen des Verpachtungsvertrages bleibt die Gesellschaft - wie bereits beschrieben - Eigentümerin der Anlagen und Gebäude sowie der arzneimittelrechtlichen Zulassungen. Die Investitionen in die Produktionsanlagen werden dementsprechend von der Biotest Pharma GmbH vorgenommen und die neu hinzukommenden Produktionsanlagen werden anschließend an die Biotest AG verpachtet. Zur Absicherung des Weiteren strategischen Wachstums beschloss der Vorstand der Biotest AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates mit dem Projekt "Biotest Next Level" die Kapazität der Biotest Pharma GmbH am Standort Dreieich bis 2018/2019 zu verdoppeln. Dies wird das Investitionsvolumen bei der Biotest Pharma GmbH in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Um auf den bisherigen Parkplatzflächen Platz für die Baulichkeiten zu schaffen, wurde ein Parkhaus erstellt, das den Parkplatzbedarf der Mitarbeiter decken wird. Die Biotest Pharma GmbH investierte unter anderem im Zusammenhang mit dem Projekt "Biotest Next Level" 29,0 Mio. € in die Erneuerung und Erweiterung der Sachanlagen und trug damit auch einen erheblichen Teil der Gesamtinvestitionen innerhalb des Biotest Konzerns. Am Standort Dreieich investierte die Biotest Pharma GmbH unter anderem in die Erweiterung der Abfüllung und Verpackung, in die Erweiterung der Albuminproduktion sowie in den Bau eines Parkhauses. Diesen Investitionen stehen Jahresabschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von insgesamt 10,0 Mio. € (Vorjahr 8,6 Mio. €) gegenüber. 4. Vermögens- und FinanzlageDas Vermögen der Gesellschaft besteht fast ausschließlich aus dem Anlagevermögen, das 99,6 % der Bilanzsumme ausmacht (Vorjahr: 99,2%). Die Eigenkapitalquote sank von 80,0 % auf 68,9 %, was darauf zurückzuführen ist, dass sich die Bilanzsumme aufgrund des hohen Investitionsvolumens um 18,5 Mio. € erhöhte, dagegen der erwirtschaftete Jahresüberschuss nur 0,6 Mio. € betrug. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ging leicht von 12,5 Mio. € auf 12,3 Mio. € zurück, was im Wesentlichen aus gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultierte. Aufgrund der gestiegenen Auszahlungen für Investitionen (Investitionen in Höhe von 29,1 Mio. €) ergab sich ein gestiegener Finanzierungsbedarf (Finanzierungstätigkeit um 16,8 Mio. € gestiegen). Zum 31. Dezember 2013 bestehen 0,2 Mio. € (i. Vj. 0,1 Mio. €) Steuerrückstellungen. Die Biotest Pharma GmbH ist eng in das Finanzmanagement des Biotest Konzerns eingebunden, dies sowohl im Cash-Management als auch in der Langfristfinanzierung. Aufgrund der der Biotest AG aktuell und für die nähere Zukunft zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln und freien Kreditlinien geht die Gesellschaft davon aus jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Die Biotest AG hat im Rahmen ihrer erfolgreichen Kapitalerhöhung zum 30. Juni 2013 die maximal mögliche Anzahl von 1.461.909 neuen Vorzugsaktien zu einem Preis von 52 Euro je Aktie platziert; hieraus ist der Gesellschaft ein Nettoemissionserlös nach Abzug der Kosten der Kapitalerhöhung von 72,7 Mio. € zugeflossen. Die Biotest AG als finanzierende Obergesellschaft des Biotest Konzerns hat im Geschäftsjahr 2013 ihre Fremdfinanzierung vollständig neu strukturiert: Der im Vorjahr bestehende Konsortialkreditvertrag über ursprünglich 175 Mio. € wurde vollständig zurückgeführt und zum 11. November 2013 beendet. Dieser wurde ersetzt durch ein Schuldscheindarlehen über 210 Mio. €, welches nun den Kern der Fremdfinanzierung bildet. Der Mittelzufluss aus dem Schuldscheindarlehen und aus der Kapitalerhöhung dient insbesondere dem Ausbau des Standortes Dreieich sowie der allgemeinen Unternehmensfinanzierung. Weiterhin sind der Biotest AG von Banken langfristige Kredite in Höhe von 18,6 Mio. € zur Verfügung gestellt sowie Kreditlinien in Höhe von 99,0 Mio. € eingeräumt worden, die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurden. Der Biotest Konzern erwartet für das kommende Jahr einen in Bezug auf Mengen wachsenden Markt für Plasmaproteine. Allerdings dürfte zumindest im Jahr 2013 der Preisdruck in Deutschland und Europa weiter anhalten, so dass wir insgesamt von einer stabilen Geschäftsentwicklung der Biotest Pharma GmbH ausgehen. Im Vorjahr wurde die Biotest Immobilien Verwaltungs-GmbH, Dreieich auf die Biotest Pharma GmbH verschmolzen. Die Biotest Immobilien GmbH & Co. KG, Dreieich, ist ebenfalls im Vorjahr auf die Biotest Pharma GmbH angewachsen. 5. Forschung und EntwicklungDie Biotest Pharma GmbH trägt einen bedeutenden Anteil zur Forschung und Entwicklung des Biotest Konzerns bei. Die Biotest Pharma GmbH generiert dabei immaterielle Rechte und Know-how bei den aus Blutplasma gewonnenen Derivaten. An den neuen und verbesserten Präparaten und Zulassungen von bestehenden Präparaten in zusätzlichen Ländern partizipiert die Biotest AG im Rahmen des Lizenz- und Know-how-Überlassungsvertrages. Seit dem Übergang der Beschäftigungsverhältnisse auf die Biotest AG verfügt die Biotest Pharma GmbH über keine personellen Ressourcen für ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mehr. Deshalb wurde mit der Biotest AG ein Dienstleistungsvertrag zur Erbringung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten geschlossen. Entsprechend der Unternehmensstrategie lag im Geschäftsjahr 2013 der Fokus bei Forschung und Entwicklung weiterhin darauf, bereits zugelassene Produkte in Richtung zusätzlicher Indikationen und neuer Applikationsformen weiterzuentwickeln und das Angebot durch Neuentwicklungen abzurunden. Weiterentwicklung bestehender ProdukteFovepta®: Nach dem im Jahr 2013 erfolgten Vermarktungsstart und ersten Umsätzen in Vietnam ist für das laufende sowie das kommende Jahr die Zulassung in weiteren Ländern geplant. Die Markteinführung in den entsprechenden Regionen ist für 2015 vorgesehen. Intratect® 100g/l (10%ige Lösung): Im laufenden Geschäftsjahr 2014 soll die Vermarktung des Präparats auf dem spanischen Pharmamarkt erfolgen und somit die Abdeckung der wichtigsten europäischen Länder weiter vorangetrieben werden. Weitere Zulassungen im internationalen Bereich wurden bei den Landesbehörden eingereicht, sodass nach Genehmigung auch hier mit dem Vertrieb begonnen werden soll. Zutectra®: Die Patientenrekrutierung für die Phase-III-Studie (ZEUS - Zutectra Early USe, Nr. 987) läuft beschleunigt an. Zutectra® ist seit 2009 in der EU für die Indikation der Prävention einer Hepatitis-B-Virus (HBV)-Reinfektion, bei Patienten sechs Monate nach einer Lebertransplantation aufgrund einer HBV induzierten Leberinsuffizienz, zugelassen. Das Ziel ist, mit den Daten der ZEUS-Studie, die Zulassung für die Verwendung von Zutectra® bereits ein bis zwei Wochen nach der Transplantation zu erhalten. Diese Studie umfasst ca. 20 Studienzentren in Italien, Frankreich, England und Spanien. NeuentwicklungenBT-094 (Cytotect 70): In die laufende Phase-III-Studie (Nr. 963) zur Prävention der Cytomegalie-Virus (CMV)-Infektion des Ungeborenen bei primärer CMV-Infektion der Mutter in der Schwangerschaft wurden weitere Schwangere mit Serokonversion eingeschlossen. Fibrinogen: Hinsichtlich des in der Entwicklung befindlichen Fibrinogenkonzentrats wurde in allen fünf geplanten Ländern die Genehmigung zur Durchführung der klinischen Phase-I/II-Studie (Nr. 984) erteilt. Im ersten Teil der Studie werden Patienten, die an angeborenem Fibrinogenmangel leiden, mit einer Einmalgabe behandelt, um die pharmakokinetischen Eigenschaften, Verträglichkeit und Sicherheit des Fibrinogenkonzentrates zu evaluieren. Auch im zweiten Teil der Studie - hier erfolgt die individuell auf den Patienten abgestimmte Gabe von Fibrinogen aufgrund akuter Blutungen bzw. als Prophylaxe bei geplanten Eingriffen mit Blutungsneigung - wurde bereits mit der Behandlung erster Patienten begonnen. 6. MitarbeiterMit dem Pachtvertrag gingen auch die Beschäftigungsverhältnisse aller Arbeitnehmer der Biotest Pharma GmbH zum 1. Juni 2004 auf die Biotest AG über. Notwendige personelle Kapazitäten für die Durchführung von Investitionen, für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie zur Administration werden durch Dienstleistungsverträge mit der Biotest AG abgedeckt. 7. Risiko- und ChancenberichtDie Geschäftstätigkeit und die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Biotest Pharma GmbH hängen zum Teil von Faktoren ab, deren Eintritt nicht immer vorhersehbar ist und nur bis zu einem gewissen Grad oder überhaupt nicht von uns beeinflusst werden kann. Daraus resultieren Risiken, die bei Eintritt nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben können. Zugleich birgt dieser Umstand auch Chancen auf eine über den Planungen liegende Geschäfts- und Ertragsentwicklung. Die Biotest Pharma GmbH ist in das Risikomanagement-System des Biotest Konzerns eingebettet. In enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der obersten Führungsebene und des Vorstands der Biotest AG hat die Gesellschaft kontinuierlich ein Bild der jeweils aktuellen Situation und ist in der Lage, auf mögliche Änderungen der Risikolage schnell und im Biotest Konzern abgestimmt zu reagieren. Die Erfassung und Bewertung sowie das effiziente Management von operativen und strategischen Risiken sind integraler Bestandteil der Steuerung der Geschäftsaktivitäten im Biotest Konzern. Alle Risiken von wesentlicher Tragweite und hinreichender Eintrittswahrscheinlichkeit werden engmaschig kontrolliert. Sämtliche unternehmerischen Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung - wie etwa die Genehmigung von Investitionen - werden nach ausführlicher Würdigung der damit verbundenen Risiken getroffen. Risikomanagement und -controllingDie Gesellschaft erfasst und bewertet systematisch die operativen und strategischen Risiken. Alle Risiken von wesentlicher Tragweite und hinreichender Eintrittswahrscheinlichkeit werden engmaschig kontrolliert. Die Prozesse im Risikomanagement sind detailliert dokumentiert und entsprechend im Risikomanagement-System hinterlegt. Das EDV-gestützte Risikomanagement-System der Gesellschaft erfüllt die Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG). Um die finanziellen Folgen von Haftungsrisiken und Elementarschäden zu begrenzen, hat Biotest Versicherungen abgeschlossen. Wir kontrollieren regelmäßig, ob der Umfang des Versicherungsschutzes angemessen ist und passen ihn gegebenenfalls an. Die Interne Revision prüft die Geschäftsprozesse in allen Segmenten und Tochtergesellschaften. Ihre Befugnisse, Pflichten und ihre Stellung im Konzern sind in der Revisionsrichtlinie festgelegt. Die Prüfung folgt einem Jahres-Revisionsplan, der durch den Vorstand und den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats beschlossen wird. Die einzelnen Prüfungsergebnisse werden dem Vorstand der Biotest AG zeitnah vorgelegt. Die Revision berichtet darüber hinaus dem Vorstand und den Mitgliedern des Prüfungsausschusses jeweils einmal jährlich ausführlich. Darstellung der wesentlichen EinzelrisikenDie nachstehend beschriebenen Risiken sind nicht die einzigen, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist. Weitere Risiken und Unsicherheiten, die uns derzeit nicht bekannt sind oder die wir gegenwärtig als unwesentlich betrachten, können den Geschäftsbetrieb ebenfalls beeinträchtigen und nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Die Reihenfolge, in der die nachfolgenden Risiken aufgeführt werden, enthält keine Aussage über die Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts. Die Risiken lassen sich nach folgenden Kategorien unterscheiden: Konjunkturelle und politische RisikenKonjunkturschwankungen in den wesentlichen Absatzmärkten haben auf die Geschäftslage der Gesellschaft nur einen mittelbaren Einfluss, da das Produktgeschäft bei der Biotest AG liegt. Den Folgen einer tiefgreifenden und lang anhaltenden Rezession könnte sich die Biotest AG nicht dauerhaft entziehen, wenn auch der unmittelbare Effekt begrenzt ist. Das Risiko möglicher Umsatzrückgänge ergibt sich aus einer eventuell geringeren Nachfrage und einem steigenden Druck seitens der Abnehmer, die Preise zu senken. Ein weiterer potenziell dämpfender Effekt besteht darin, dass die Biotest AG gezwungen sein könnte, die Belieferung einzelner Märkte zu reduzieren oder einzustellen. Dies könnte der Fall sein, wenn keine ausreichende Absicherung gegen den Ausfall entsprechender Forderungen möglich ist oder diese nur zu deutlich verschlechterten Konditionen zu erreichen wäre. Wenn die gesamtwirtschaftliche Lage eines Landes sich so sehr verschlechtert, dass gravierende Auswirkungen auf dessen Zahlungsfähigkeit sowie auf das dortige Gesundheitssystem zu befürchten sind, könnte die Biotest AG gezwungen sein, Lieferungen in solche Länder zur Risikoreduzierung einzustellen. Dies wurde so bereits im Geschäftsjahr 2012 in Griechenland praktiziert. Davon könnte mittelfristig auch die Biotest Pharma GmbH betroffen sein. Die Konjunkturrisiken sehen wir angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds unverändert als erhöht an und beobachten die Entwicklung genau. Die Biotest Pharma GmbH ist direkt durch ihre Beteiligung an der Gesellschaft BioDarou P.J.S. Co. mit Sitz in Teheran/Iran und direkt über ihre Muttergesellschaft, der Biotest AG, politischen Risiken ausgesetzt. Einen Teil des Umsatzes erzielt die Biotest AG über Ausschreibungsgeschäfte. Diese unterliegen in bestimmten Ländern einer hohen politischen Beeinflussbarkeit, was sich in Einzelfällen zu Ungunsten der Gesellschaft auswirken könnte. Da die Biotest AG in diesem Marktbereich sehr risikobewusst agiert, ist diese Gefahr überschaubar. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu Unternehmen weltweit. Eine Destabilisierung der Lage in einzelnen Ländern kann unter ungünstigen Umständen die Geschäftsbeziehungen und Geschäftsaussichten beeinträchtigen. Im Extremfall kann sich das politische und wirtschaftliche System einzelner Länder destabilisieren. Mögliche Auswirkungen wären Devisenexportbeschränkungen sowie Import- und Exportverbote, wodurch die Geschäftsbeziehungen zwischen der Biotest AG und den meist staatlichen Einrichtungen in solchen Ländern gefährdet würden. Die Situation in mehreren Ländern des Nahen und Mittleren Ostens hat sich in den vergangenen Jahren destabilisiert. Da die Biotest AG in diesen Ländern ebenfalls vertreten ist, ist hier ein erhöhtes Risiko zu verzeichnen. Als weiteres Risiko ist zu nennen, dass es immer schwieriger wird, Zahlungen für Arzneimittellieferungen, die derzeit von den Embargo- und Sanktionsmaßnahmen ausgenommen sind, aus Ländern zu erhalten, gegen die ansonsten ein Embargo verhängt ist. Die Biotest AG versucht diese Schwierigkeiten durch intensiven Kontakt zu ihren Banken und Erläuterung der dahinterstehenden Geschäfte zu minimieren. Die Gesellschaft beobachtet sämtliche politischen Risiken kontinuierlich. Die im Falle eines Eintritts möglicherweise resultierenden wirtschaftlichen Folgen werden genau verfolgt. BeschaffungsmarktrisikenBeschaffungsmarktrisiken könnten für Biotest Pharma GmbH nur bei der Beschaffung von Investitionsausrüstungen bestehen. Hier besteht jedoch ein großer internationaler Markt, der eine gravierende Verknappung oder drastische Verteuerung bei den benötigten Produkten nicht zulässt. Beschaffungsmarktrisiken bei der Biotest AG, die zu Umsatzrückgängen bei der Biotest AG führen können, können sich auch mittelbar auf die Biotest Pharma GmbH auswirken. Für die Herstellung der biologischen Arzneimittel der Biotest AG benötigt diese spezielle Ausgangs- und Hilfsstoffe. Sollte es hier zu einer Verknappung oder wesentlichen Verteuerung kommen, besteht die Gefahr, dass die Produktions- und Lieferfähigkeit von Biotest eingeschränkt sein könnte. Biotest bezieht große Teile der benötigten Ausgangsstoffe aus eigenen Quellen und hat für übrige Lieferungen langfristige Verträge geschlossen. Deshalb ist das Beschaffungsmarktrisiko aus unserer Sicht sehr begrenzt. AbsatzmarktrisikenAbsatzmarktrisiken setzen sich aus Preis-, Mengen-, Substitutions- und Forderungsausfallrisiken zusammen. Diese Risiken bestehen für die Biotest Pharma GmbH für ihre Lizenzerträge, da diese vom Umsatz des Lizenznehmers Biotest AG abhängig sind. Die Preise, die der Biotest Konzern für die Biotest Produkte erzielen kann, hängen maßgeblich von der Entwicklung der Nachfrage und des Angebots an den internationalen Märkten ab. Durch die Erschließung weiterer internationaler Märkte und durch den Abschluss längerfristiger Lieferverträge senken wir das Risiko kurzfristiger Schwankungen von Absatzmenge und Preisen. Prozess- und ProduktionsrisikenProzess- und Produktionsrisiken beinhalten die Beeinträchtigung einer effizienten, umweltfreundlichen Leistungserstellung durch ineffiziente Strukturen und Produktionsabläufe sowie durch Elementarschäden. Personalrisiken in der Produktion resultieren aus einem möglichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlverhalten von Mitarbeitern, das etwa die Effizienz oder die Sicherheit in der Produktion negativ beeinflusst. Die Biotest AG beobachtet und analysiert die Prozesse in der Produktion ständig, um möglicherweise entstehenden Risiken frühzeitig entgegenzutreten. Die Abläufe in der Produktion sind über Arbeitsanweisungen jedem damit befassten Mitarbeiter bekannt. Durch umfassende und genau dokumentierte Standards und Arbeitsanweisungen sowie die regelmäßige Schulung der Mitarbeiter wird möglichen Risiken begegnet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich Hygiene. Aktuell wird in diesem Bereich kein erhöhtes Risiko gesehen. Forschungs- und EntwicklungsrisikenNeue Arzneimittel müssen bis zur Zulassung und Markteinführung mehrere klinische Tests durchlaufen, wobei die Gefahr besteht, dass sich eine zuvor vermutete therapeutische Wirkung nicht bestätigt. Bei der Entwicklung neuer Indikationen und Applikationsformen für bereits eingeführte Plasmaproteine ist dieses Risiko vergleichsweise gering. MitarbeiterrisikenMit Übergang der Beschäftigungsverhältnisse aller Mitarbeiter auf die Biotest AG in 2004 hat die Biotest Pharma GmbH zur Abdeckung ihrer Belange entsprechende Dienstleistungsverträge mit der Biotest AG geschlossen. Die Biotest AG verfügt über ausreichende personelle Ressourcen in Produktion und Verwaltung und war in der Vergangenheit stets in der Lage, qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Hinsichtlich der Vertragstreue und der Qualität der Vertragserfüllung seitens der Biotest AG im Bereich Forschung und Entwicklung bestehen keine Risiken, da die Biotest AG als exklusiver Nutzer aller Produktrechte größtes Eigeninteresse am Fortschritt und an der Qualität der Arbeiten hat. Finanzielle RisikenDie Biotest AG hat im Jahr 2013 eine Kapitalerhöhung durchgeführt sowie ein Schuldscheindarlehen emittiert. In diesem Zusammenhang wurde die Konsortialkredit-Vereinbarung beendet. Das Schuldscheindarlehen wurde ohne Sicherheiten und Einhaltung von Finanzkennzahlen begeben. Für ihre Haftung gegenüber den Gläubigern des Schuldscheindarlehens erhält die Gesellschaft eine Vergütung von der Biotest AG. Finanzwirtschaftliche Risiken können aus der unerwarteten Kündigung von Kreditlinien resultieren. Die Biotest AG hat für einen großen Teil der Fremdkapitalfinanzierung langfristige Verträge abgeschlossen. Die Biotest Pharma GmbH ist somit zwar weiterhin von der Finanzierung durch Fremdkapital abhängig, ohne dass daraus allerdings ein Risiko für den Unternehmensfortbestand resultiert, das über das mit jeder Kreditfinanzierung verbundene Maß hinausgeht. Die Biotest AG hat sich gegenüber der Gesellschaft mit Erklärung vom 24. Februar 2014 dazu verpflichtet, ihre Forderungen aus der Kreditgewährung an die Gesellschaft bis zum 31. März 2015 nicht fällig zu stellen. Sonstige RisikenDie Steuerbescheide der Biotest Pharma GmbH für die Jahre 2009 bis 2012 unterliegen dem Vorbehalt der steuerlichen Nachprüfung. Aus einer solchen Überprüfung können Nachforderungen der Finanzbehörden resultieren. Darüber hinaus war die Gesellschaft keinen wesentlichen rechtlichen Risiken ausgesetzt. ChancenDie Biotest Pharma GmbH teilt die Chancen der Biotest Gruppe. Biotest betrachtet Chancen und Risiken im Rahmen eines ganzheitlichen Managementansatzes. Eine kontinuierliche Beobachtung der Entwicklung von Absatzmärkten und regulatorischen Rahmenbedingungen ermöglicht es, frühzeitig Chancen zu erkennen. Die aktuelle Chancenlage ist Gegenstand der regelmäßigen Berichterstattung an den Vorstand der Biotest AG. Ändert sich die Chancenlage so, dass rasches Handeln sinnvoll wäre, wird der Vorstand bei Bedarf kurzfristig und direkt darüber in Kenntnis gesetzt. Biotest evaluiert identifizierte Chancen umfassend und entscheidet auf Basis der Ergebnisse über mögliche Investitionen. Zur Prüfung werden unter anderem risikoadjustierte Barwerte (Net Present Value-Verfahren) sowie der Vergleich mehrerer Szenarien herangezogen. Darüber hinaus fließen mögliche Risiken in die Bewertung der Chancen mit ein. Schließlich muss das potenzielle Vorhaben auch in die strategische Ausrichtung des Segments und der Biotest Gruppe passen. Chancen aus der Weiterentwicklung des ProduktportfoliosDie Erweiterung der Anwendung bestehender Produkte oder Entwicklungsprojekte auf zusätzliche Indikationen könnte im Bereich der Immunglobuline weitere Vermarktungspotenziale für die Biotest Gruppe eröffnen. Daneben können erweiterte Indikationsfelder auch aus verbesserten beziehungsweise breiter eingesetzten Diagnoseverfahren resultieren, die dazu führen, dass potenziell therapierbare Erkrankungen besser entdeckt werden und durch die Gabe von Immunglobulinen behandelt werden können. Zusätzliche Potenziale ergeben sich aus dem konsequenten Produkt- und Lifecycle-Management bestehender Präparate. Durch die Weiterentwicklung bereits am Markt befindlicher Produkte - unter anderem durch die Etablierung zusätzlicher Konzentrationen oder Darreichungsformen - wird das Produktportfolio weiter differenziert und somit die Adressierung weiterer Marktsegmente ermöglicht. Chancen aus der UnternehmensstrategieVor allem die Internationalisierungsstrategie der Biotest AG bietet erhebliche Potenziale für das zukünftige Unternehmenswachstum. Die Marktzulassung von Albumin in Brasilien sowie die im laufenden Geschäftsjahr geplante Wiederaufnahme der Aktivitäten im chinesischen Markt belegen diese Entwicklung. Außerdem werden in zahlreichen Schwellenländern die Mittel für das Gesundheitssystem erhöht, Krankenversicherungen eingeführt und so die Patientenversorgung verbessert. Dieser positive Trend ist in den Golfstaaten, Saudi-Arabien, Tunesien und Algerien, aber auch in der Türkei und Mittel- und Südamerika zu erkennen - Länder, in denen die Biotest AG bereits aktiv ist und von diesen Entwicklungen profitieren kann. Aus der im Rahmen des Programms "Biotest Next Level" geplanten Verdopplung der Produktionskapazitäten bis zum Jahr 2018/2019 und der bis 2020 angestrebten Umsatzausweitung auf 1 Mrd. € ergeben sich vielfältige Chancen, die die Biotest AG auf eine neue Stufe heben werden. In diesem Zusammenhang verbessern auch die im Geschäftsjahr 2013 sehr erfolgreich abgeschlossenen Kapitalmaßnahmen, wie die Kapitalerhöhung und die Platzierung eines Schuldscheindarlehens, die Chancensituation im Hinblick auf die Finanzierung des zukünftigen Wachstums erheblich. Zusätzlich bietet die Entwicklung neuer Plasmaprotein-Produkte - die Zulassung vorausgesetzt - hohe Absatzpotenziale, da diese Therapieoptionen darstellen, die sich deutlich von den aktuell am Markt befindlichen Ansätzen unterscheiden. Gesamtaussage zur Risikosituation der Biotest Pharma GmbHDie Gesellschaft ist aus Sicht der Geschäftsführung derzeit keinen Risiken ausgesetzt, die über das untrennbar mit dem Geschäft verbundene Maß hinausgehen. Sämtliche wesentliche Risiken werden kontinuierlich auch im Biotest Konzern beobachtet. Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, welche die wirtschaftliche Stabilität der Gesellschaft gefährden könnten. 8. AusblickGesamtkonjunkturLaut aktuellen Studien wird die weltweite Nachfrage nach Immunglobulinen im Geschäftsjahr 2014 sowie den kommenden Jahren weiter um jährlich rund 7 bis 8 % zunehmen. Das Angebot steigt leicht überproportional, somit bleibt nach Einschätzung der Biotest trotz eines Nachfrageanstiegs der Preisdruck bei diesen Produkten aktuell bestehen. Bei plasmatischen Gerinnungsfaktoren rechnet Biotest mit einer Zunahme des Weltmarktvolumens um etwa 2 % pro Jahr. Darüber hinaus birgt die Wiederaufnahme der Aktivitäten in China mit Humanalbumin mittelfristig erhebliche Absatzpotenziale. Erwartete Umsatz- und ErtragsentwicklungDie Lizenzerträge der Biotest Pharma GmbH sind einerseits an den Umsatz des Biotest Konzerns im Bereich Therapie gekoppelt, andererseits ist die Ertragslage der Gesellschaft auch von der Höhe ihrer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen abhängig. Wir gehen von einer zukünftigen Stabilisierung der Preissituation aus. Für die Jahre 2014 und 2015 erwartet der Biotest Konzern eine Steigerung bei Umsatz und Ergebnis im Geschäftsbereich Therapie. Mit dem Verpachtungs- sowie dem Lizenzvertrag mit der Biotest AG verfügt die Biotest Pharma GmbH über relativ stabile Erträge in der Zukunft, um auch weiterhin Forschung und Entwicklung im Bereich der plasmatischen Erzeugnisse auf hohem Niveau halten zu können. Dies wird den Ertragswert der Gesellschaft weiter erhöhen sowie zusätzliche Lizenzerträge generieren. Die Gesellschaft erwartet daher für 2014 und 2015 ein weiterhin positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Sondereffekten, das in etwa auf einem vergleichbaren Niveau wie 2013 liegen wird. Erwartete InvestitionenDie Biotest Pharma GmbH geht von einem Investitionsvolumen in Höhe von bis zu 40,0 Mio. € für das Jahr 2014 aus, wovon bis zu 20,0 Mio. € auf "Biotest Next Level" entfallen. 9. Wesentliche Ereignisse im neuen GeschäftsjahrWesentliche Ereignisse und Entwicklungen von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.
Dreieich, den 11. März 2014 Biotest Pharma GmbH Die Geschäftsführer Prof. Dr. Gregor Schulz Dr. Georg Floß Beschluss
über die Verwendung des Jahresergebnisses 2013
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