Lite-Licht GmbHLiquidiert
33442 Herzebrock-Clarholz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Dr. Liehr seit 22.1.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Dr. M***** L**** | 0.00% |
M********* L*********** | 0.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LITE-LICHT GmbHHerzebrock-ClarholzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008I. Darstellung des GeschäftsverlaufsA. Geschäftstätigkeit Die LITE-LICHT GmbH ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen zur Herstellung und zum Vertrieb hochwertiger technischer Leuchten zur ergonomisch optimierten Raumbeleuchtung in gewerblichen, öffentlichen und privaten Gebäuden. Das Unternehmen wurde 1969 (1948) gegründet und wird bereits in der 3. Generation durch die Familie Liehr geführt. Alleiniger Gesellschafter der LITE-LICHT GmbH ist Herr Wilfried Liehr. In Deutschland ist die LITE-LICHT GmbH mit zwei Standorten in Herzebrock-Clarholz und Bartensleben vertreten. Darüber hinaus befinden sich Produktions- und Vertriebsgesellschaften in China, Frankreich, Polen und Rumänien. B. Geschäftsbereiche Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist aufgeteilt in die beiden Geschäftskundenbereiche LITE-LICHT (Objekte) und itec (OEM) sowie den Privatkundenbereich StarLicht. Dementsprechend heterogen ist die Kundenstruktur. Der Geschäftsbereich LITE-LICHT bedient Bauherren, Generalunternehmen, Architekten, Lichtplaner, Elektrogroßhandel, Elektroinstallateure und Key-Account-Kunden. Die vielfältigen beleuchtungstechnischen Anforderungen von Ladenbauern, Displayherstellern, Möbelindustrie oder des Lebensmitteleinzelhandels werden von dem Geschäftsbereich itec abgedeckt. Der Geschäftsbereich StarLicht spricht mit seinem Produktportfolio private Nachfrager insbesondere über Baumärkte an. II. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der BrancheA. Gesamtwirtschaft Im Jahr 2008 wuchs die Weltwirtschaft um 2,0 %. Das entspricht einer deutlichen Abschwächung gegenüber dem Vorjahr, als die Wachstumsrate 4,0 % betrug. Die Krise, die 2007 im Bankensektor begonnen hatte, erfasste 2008 auch die Realwirtschaft; die Regionen konnten durchweg nur ein gemäßigtes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verzeichnen. Ab Oktober 2008 verschlimmerte sich die Krise - alle wichtigen Wirtschaftsindikatoren wurden vom herrschenden Abwärtstrend erfasst. In Europa wuchs das BIP im Gesamtjahr 2008 um 0,9 % (2007: 2,8 %). Das niedrigere Wachstum in Westeuropa wurde lediglich zum Teil durch die Schwellenländer der Region ausgeglichen. Dort lag zwar das Wirtschaftswachstum bei 4,6 %, aber auch hier waren Anzeichen einer Abschwächung zu beobachten. Trotz leichter Verbesserungen in der Jahresmitte schwächte sich auch das Konsumklima in Europa im Jahresverlauf 2008 ab. B. Branche Elektroindustrie Nachdem der Rückgang bei Auftragseingängen und Produktion in der Elektroindustrie im März 2009 abflachte, hat sich die Abwärtsdynamik im April 2009 wieder beschleunigt. Für 2009 wird nach dem dramatischen Einbruch in den ersten vier Monaten mit einem preisbereinigten Produktionsrückgang von rund 20 % gerechnet. Für 2010 erwartet der ZVEI eine Erholung der Branche mit einem Wachstum von ca. 6 %. Beleuchtungsbranche Der Leuchtenmarkt befindet sich im Wandel. Das Ende der Glühlampe, das man derzeit durchlebt, ist hierbei der signifikante Markstein. Nachhaltige Energieeinsparung ist das große Thema der Branche, neue Technologien treiben den Leuchtenmarkt. Darauf wird das zukünftige Wachstum des Marktes beruhen. Das Marktvolumen - Wohnleuchten rückläufig - Zweckleuchten mit Wachstum Der Lichtmarkt erreichte 2008 zu Endverbraucherpreisen ein Volumen von 4,38 Mrd. Euro. Seit 2004 ist er insgesamt um 3,7 Prozent gewachsen, aber unterschiedlich nach seinen Segmenten:
Während Wohnleuchten insbesondere 2008 zurückfielen, sorgten Zweckleuchten und vor allem der Nachfrageschub bei ESL Energiesparlampen für das Marktwachstum. Bei Zweckleuchten stehen die Betriebskosten und damit das Energiesparen wesentlich stärker im Fokus als bei Wohnleuchten. Die Haushalte verhalten sich offensichtlich hinsichtlich des Energiesparens bei Leuchten eher konservativ. Das weitflächig erkennbare Hamstern von Glühlampen, das teilweise auch der Handel unterstützt, dürfte den Wohnleuchtenmarkt weiter ruhig halten. Entwicklung bei den Herstellern Die Zahl der einheimischen Leuchtenhersteller ist im Wohnleuchten-Segment, das inzwischen zu 75 Prozent von Importen bestimmt wird, zurückgegangen. Im Zweckleuchten-Markt ist die Position der deutschen Industrie mit hoher Exportquote vergleichsweise stark. Der Leuchtmittel-Markt wird von den weltweit agierenden Global-Playern PHILIPS, OSRAM und GE LIGHTING beherrscht. Aber durch die kräftig anziehende Nachfrage nach Energiesparlampen und das Vordringen von LED hat sich die Marktpräsenz einheimischer und ausländischer Hersteller beachtlich erhöht. Prognose mittelfristige Entwicklung Wie sich der Lichtmarkt mittelfristig entwickeln wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einflussgrößen wie Demographie/Veränderung der privaten Haushaltsstrukturen, Konjunktur/Bauwirtschaft, technologische Weiterentwicklung und Veränderung im Handel wirken positiv und negativ. Aber die positiven Impulse unter dem Zeichen einer nachhaltig energie- effizienten und umweltschonenden Weiterentwicklung von Leuchten, Leuchtmitteln und Beleuchtungssystemen - mit dem Eintritt von LED-Licht in den Massenmarkt - überwiegen. Der Lichtmarkt wird bis 2010 die Talsohle durchschritten haben und dann bis 2013 um 6 Prozent wachsen, getrieben vor allem durch Leuchtmittel. III. UmsatzentwicklungIm abgelaufenen Geschäftsjahr war der Gesamtumsatz der LITE-LICHT GmbH rückläufig. Dabei entwickelte sich die Geschäftstätigkeit nach Geschäftsbereichen unterschiedlich. Der Exportumsatz der LITE-LICHT GmbH erfolgte über Tochterunternehmen im Ausland oder direkt vom Stammsitz und betrug 2008 42,5 % (Vorjahr: 43,3 %).
Die umsatzstärkste Säule ist weiterhin der Geschäftsbereich StarLicht mit 53,0 % (Vorjahr: 57,9 %), gefolgt von dem Projektgeschäft LITE-LICHT mit 33,3 % (Vorjahr: 33,6 %) und itec mit 13,7 % (Vorjahr: 8,5 %) Anteil am Gesamtumsatz. IV. InvestitionenIm September 2006 wurde mit der Einführung einer ERP-Software (Enterprise Resource Planning) begonnen. Die Einführung wird im Laufe 2009 abgeschlossen und zu einer tieferen Integration aller Unternehmensbereiche in den betrieblichen Leistungsprozess beitragen. Werkzeuge zur Herstellung unserer Produkte werden laufend ersetzt und ergänzt für Neuprodukte. Die durch die globale Rezession erforderlichen Konzentrationsprozesse führten 2008 zu Desinvestitionen im Beteiligungsportfolio. Die Beteiligungen an der ungarischen Produktionsgesellschaft und der kroatischen Vertriebsgesellschaft wurden veräußert. Deren Funktionen werden von anderen Betriebsteilen oder Konzerngesellschaften übernommen. Eine weitere wesentliche Konzentration ist für 2009 mit der Zusammenlegung der beiden deutschen Betriebsstätten geplant. V. Wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresDie im Mai 2007 begonnene Umstellung der Verkaufsverpackung wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2008 erfolgreich abgeschlossen. Die beiden Geschäftsbereiche LITE-LICHT und itec wurden administrativ mit Beginn 2009 zum Bereich "Professional Lighting" zusammengefasst und einer neuen Leitung unterstellt. Der Geschäftsbereich StarLicht / "Consumer Lighting" steht seit November 2008 ebenfalls unter neuer Leitung. Die Reduzierung der Produktionsstandorte begann 2008 mit dem Verkauf des ungarischen Tochterunternehmens und wird 2009 mit der Zusammenlegung der deutschen Standorte fortgesetzt. Der Personalbestand wurde 2008 den Umsatzerwartungen und reorganisierten Strukturen angepasst. Im Laufe des Jahres 2008 wurden bereits 30 Mitarbeiter entlassen, ohne die Stellen neu zu besetzen; davon waren 14 gewerbliche Mitarbeiter und 16 Angestellte. Entsprechend der fortschreitenden Restrukturierung sind für 2009 weitere Entlassungen geplant. VI. Darstellung der Lage der GesellschaftA. Vermögenslage Die Bilanzsumme 2008 ist gegenüber dem Vorjahr um 8,8 % gesunken. Ursächlich hierfür ist überwiegend die Vorratsposition im Umlaufvermögen. Die zusätzliche Bevorratung von Waren für die Verpackungsumstellung wurde mit Abschluss des Projektes obsolet. Darüber hinaus wurden Überbestände reduziert und das Warenlager den gesunkenen Umsatzerwartungen angepasst. Im Bereich des Finanzanlagevermögens konnten Abschreibungen aus Vorjahren aufgrund der positiven Ertragslage der Tochtergesellschaften aufgeholt werden, gleichzeitig wurde ein ausgereichtes Darlehen getilgt. Nicht betriebsnotwendige Anlagegüter aus den Bereichen Sach- und Finanzanlagen wurden und werden zur Finanzierung der Restrukturierung veräußert. B. Finanzlage Die LITE-LICHT GmbH finanziert sich kurz- und langfristig über einen Bankenpool. Die Bankdarlehen sind in voller Höhe durch Grundschulden, eine Globalzession aller Kundenforderungen sowie durch Sicherungsübereignung von Maschinen und des Warenlagers abgesichert. 2008 wurden zwei nicht betriebsnotwendige und bereits vollständig abgeschriebene Maschinen für zusammen TEUR 392 veräußert. Des Weiteren wurden im Zuge der Standortkonzentration die Forderungen gegenüber und die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften LITE-LICHT d.o.o., Kroatien und LITE-LICHT Kft., Ungarn für TEUR 550 veräußert. C. Ertragslage Die Ertragslage ist 2008 aufgrund rückläufiger Umsatzerlöse und der notwendigen Restrukturierungskosten deutlich negativ. Das 2008 begonnene Kostensenkungs- und Restrukturierungsprogramm wird erst 2009 abgeschlossen sein und zu einer langfristig gesunden Ertragslage im operativen Geschäft führen. VII. Wesentliche Vorgänge nach Abschluss des GeschäftsjahresZur weiteren Umsetzung des 2008 begonnenen Restrukturierungsprozesses wurde ab März 2009 durch eine hierauf spezialisierte Unternehmensberatung ein Restrukturierungsprogramm konzipiert. Zur Umsetzung wurde ein Restrukturierungsexperte gewonnen, der die Planung und Steuerung der zahlreichen Teilprojekte übernommen hat. Im Zuge des Kostensenkungsprogramms werden die bereits 2008 initiierten Personalfreisetzungen fortgeführt. Hierzu trägt auch die ab Juni 2009 begonnene Zusammenlegung der deutschen Betriebsstätten in Herzebrock-Clarholz bei. Die Sortimentsstraffung sowie die Optimierung der Vorratshaltung, verbunden mit einer deutlichen Reduzierung der Vorräte, sind weitere wesentliche Projekte der Restrukturierung. Damit einhergehend wurden Gespräche geführt zur Finanzierung der Restrukturierungskosten und Sicherstellung der Liquidität. Diese umfassen neben einer Erweiterung der Kreditlinie bei den Hausbanken auch Beiträge der Gesellschafterfamilie in Form von Bareinlagen, Umwandlung von kurzfristigen Verbindlichkeiten in Darlehen und Rangrücktrittserklärungen für gegebene Darlehen. Zu Beginn des Monats August 2009 wurden die Gespräche erfolgreich mit den Hausbanken abgeschlossen. VIII. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie LITE-LICHT GmbH hat folgende Risiken identifiziert: A. Umfeld- und Branchenrisiken Ausgehend von den gesamtwirtschaftlichen Veränderungen auf den internationalen Märkten sind die Entwicklung der Preise auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten, der Währungskurse (insbesondere der des USD/€) und des Kupfer- und Stahlpreises für die LITE-LICHT GmbH von wesentlicher Bedeutung. Um die hieraus resultierenden Geschäftsrisiken zu minimieren, werden entsprechende Trends beobachtet und in den Risikoprognosen berücksichtigt. Zur Absicherung von Währungsrisiken werden darüber hinaus entsprechend den Bedarfsprognosen Kurssicherungsgeschäfte geschlossen. In der europäischen DIY-Branche sind weitere Konzentrations- und Zentralisierungsprozesse auf Kundenseite zu erwarten, die durch die Ausweitung der Einkaufsmacht der Kunden zu einer Erhöhung des Preisdrucks auf die Lieferanten führen können. B. Beschaffungsrisiken Dem möglichen Risikoaspekt der nicht bedarfsgerechten Versorgung mit wichtigen Rohstoffen (insbesondere Stahl) und Bauteilen/Produkten wirken wir mittels abgesicherten Bezugs - teilweise über längerfristige Rahmenverträge und langfristige Lieferantenbeziehungen - aus verschiedenen Regionen und/oder von mehreren Lieferanten entgegen. Außerdem optimieren wir unsere Lager- und Dispositionspolitik. Aufgrund unserer Einschätzung der Beschaffungsquellen sind wir sicher, dass die Verfügbarkeit dieser Rohstoffe und Bauteile/ Produkte in den benötigten Mengen und Qualitäten bestmöglich gewährleistet ist. C. Absatzrisiken Dem Absatzrisiko begegnen wir mit einem diversifizierten Portfolio an Produkten, Abnehmerbranchen und einer Veränderung der Internationalisierungspolitik. Unter Ausnutzung von Kompensationsmöglichkeiten infolge unterschiedlicher konjunktureller Einflüsse in den verschiedenen Unternehmensbereichen Professional Lighting und Consumer Lighting ergibt sich ein ausgeglichenes Risikoportfolio. D. Finanzierungsrisiken Notwendige kurzfristige Bankkredite sind zunächst bis zum 31. März 2010 gewährt worden. Wir gehen davon aus, dass diese Kredite bei weiterhin planmäßiger Restrukturierung der LITE-LICHT GmbH soweit erforderlich verlängert werden. E. Zukünftige Chancen Die globale Rezession wird zu einem temporär volatileren Markt für Elektroerzeugnisse führen, von dem sich die LITE-LICHT GmbH mit ihren drei Geschäftsbereichen einen wieder wachsenden Anteil wird sichern können, wenn die Restrukturierungsmaßnahmen ausreichend tief und rechtzeitig umgesetzt werden. Unterstützend werden hierbei Energieeffizienzprogramme der öffentlichen Hand, Sanierungsprojekte von Schulen, Universitäten und Behörden sowie ein geschärftes Energiekostenbewusstsein der Abnehmer wirken. Durch die Verschlankung der Prozesse und die Konzentration auf gewinnbringende Produkte und Geschäftsfelder sowie eine gestärkte Kundenausrichtung können langfristig gesicherte Erträge erzielt werden. Durch den permanenten Ausbau des Beteiligungscontrollings hat sich die Entwicklung im Verbundbereich nachhaltig und kontinuierlich verbessert. IX. Voraussichtliche EntwicklungAusblick Das Jahr 2009 wird ebenso wie 2008 durch eine weltweite Rezession geprägt sein, welche eine weitere Umsatzreduzierung erwarten lässt. Notwendige Restrukturierungsmaßnahmen in allen Betriebsbereichen werden die Ertragslage weiter kurzfristig belasten, jedoch mittelfristig zu einer Stärkung der LITE-LICHT GmbH beitragen. Zu diesem Zweck wird der Standort in Bartensleben geschlossen und dessen Aufgaben vom Standort Herzebrock-Clarholz übernommen. Hieraus werden Einsparungen in Höhe von jährlich 485 TEUR erwartet. Kurzfristig wird das Jahresergebnis durch die Umzugs- und Restrukturierungskosten sowie der Personalmaßnahmen in diesem Zusammenhang jedoch mit voraussichtlich TEUR 831 außerordentlichem Aufwand belastet. Abfindungen für diese und weitere Personalkürzungen wurden im Jahresergebnis 2008 in Höhe von TEUR 42 zurückgestellt. Insgesamt wird 2009 eine Verringerung des Personalbestandes um 21 gewerbliche Mitarbeiter und 31 Angestellte geplant. Hieraus resultieren ab 2010 jährliche Einsparungen für Personalaufwendungen in Höhe von 1.370 TEUR (Vergleichsbasis 2008). Insgesamt kann für 2009 noch kein Überschuss nach Steuern erwartet werden, aber eine erfolgreiche Umsetzung der angegangenen Restrukturierungsmaßnahmen wird die positive Entwicklung der LITE-LICHT GmbH für die Folgejahre deutlich werden lassen.
Herzebrock-Clarholz, 14. August 2009 Die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2008(Vorjahr zum Vergleich) AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008(Vorjahr zum Vergleich)
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008I. Allgemeine Angaben und rechtliche GrundlagenDer Jahresabschluss der LITE-LICHT GmbH für das Geschäftsjahr 2008 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße (Vorjahr: Große) Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Rechtsfolgen treten auf Grund des § 267 Abs. 4 HGB jedoch erst im Geschäftsjahr 2009 ein. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt, welche nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt wurden. Zugänge ab 2008 werden linear abgeschrieben. In der Vergangenheit wurden Anlagegüter nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Umstellung von der degressiven auf die lineare Abschreibung erfolgt in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibung zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die degressive Abschreibung. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (geringwertige Wirtschafsgüter), die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 150, aber nicht EUR 1.000 übersteigen, wurde ein jahrgangsbezogener Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt und bewertet. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie in angemessenem Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten. Für nicht gängige und technisch veraltete Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Erzeugnisse sind verlustfrei bewertet. Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände, ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Handelswaren wurden auch verlustfrei bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Notwendige Abzinsungen für Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden vorgenommen. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs oder zum niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Teilwerten bzw. Barwerten für laufende Renten angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften mit einem Zinsfuß von 6 % ermittelt werden. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Erläuterung zu Posten der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden im Geschäftsjahr Einzelwertberichtigungen von TEUR 35 (Vorjahr TEUR 21) vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 485 (Vorjahr TEUR 397) auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.183 enthalten. Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 892 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestanden am Bilanzstichtag keine Forderungen gegen Gesellschafter. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wird ein Disagio in Höhe von TEUR 2 ausgewiesen. Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von EUR 2.200.000,00 wird zum Bilanzstichtag unverändert von Herrn Wilfried Liehr, Herzebrock-Clarholz, gehalten. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag unverändert EUR 4.883.071,74. Gewinn- / Verlustvortrag Das Bilanzergebnis enthält einen Verlustvortrag in Höhe von EUR 1.093.780,89 (Vorjahr: Gewinnvortrag EUR 228.792,49). Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 4.549) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.886) enthalten. Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 10.534 eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr und TEUR 1.391 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Bankdarlehen sind in voller Höhe durch Grundschulden, eine Globalzession aller Kundenforderungen sowie durch Sicherungsübereignung des Warenlagers abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Sicherungsübereignung einer Maschine sowie handelsübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. IV. Sonstige AngabenAnteilsbesitz Die Gesellschaft ist zum Stichtag an den folgenden Unternehmen unmittelbar beteiligt:
1) Der letzte Abschluss lag uns zum 31.12.2007
vor mit Eigenkapital von TEUR 75 und Jahresergebnis TEUR
110
Das Eigenkapital wurde zum Stichtagskurs und das Ergebnis zum Durchschnittskurs umgerechnet. Haftungsverhältnisse Zugunsten der IFN Finance S.A. Levallois-Perret, Frankreich, wurde mit Datum vom 28. Februar 2005 eine Bürgschaftserklärung gegeben. Danach bürgt die LITE-LICHT GmbH für die Verbindlichkeiten ihrer Tochtergesellschaft STAR-LITE France S.A.R.L., Hoerdt, Frankreich, gegenüber der IFN Finance S.A. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden am Stichtag die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Anzahl der Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren im Jahresdurchschnitt bei der LITE-LICHT GmbH beschäftigt:
Zinsswapgeschäfte zu Bankverbindlichkeiten Zur langfristigen Absicherung einer variabel verzinslichen Bankverbindlichkeit wurde ein Zinsswapgeschäft mit einem Bezugsbetrag von TEUR 600 und einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2016 abgeschlossen. Der 6-Monats-Euribor wird durch einen Festzinssatz von 4,30 % ersetzt. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2008 waren:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB über die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung Gebrauch. Für die Geschäftsführung bestehen durch Rückdeckungsversicherungen abgesicherte Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 666. Konzernabschluss Wir stellen einen Konzernabschluss nach den Bestimmungen der §§ 290 bis 315 HGB auf.
Herzebrock-Clarholz, 14. August 2009 Die Geschäftsführung ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2008Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und den Lagebericht wurde der folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LITE-LICHT GmbH, Herzebrock-Clarholz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Bielefeld, 14. August 2009 MAZARS
GmbH
Hagen, Wirtschaftsprüfer Peters, Wirtschaftsprüfer |
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