Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 4226
Vorher
Barmenia Versicherungs-Vermittlungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
28.3.2003
Branche
Tätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertreternTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklernTätigkeiten von Werbeagenturen
Gegenstand
Aufgabe des Unternehmens ist es, Versicherungsprodukte zu vertreiben und auch die Vertragsverwaltung und Schadenbearbeitung von Versicherungsverträgen im Auftrag des Versicherers zu übernehmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Stefan Schlack
seit 18.10.2022
Prokura
Michael Groß
seit 21.3.2022
Prokura
Angelika Jäckel
seit 21.3.2022
Geschäftsführer
Prokura
Michael Albrecht
seit 12.8.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

adcuri GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Wuppertal HRB 4226

Geschäftsführung

Michael Albrecht Hauptabteilungsleiter Makler- und Kooperationsvertrieb Radevormwald
Angelika Jäckel Hauptabteilungsleiterin Tarif BA Köln
Thomas Menzel Geschäftsführer Intentus GmbH Cottbus

LAGEBERICHT DER GESCHÄFTSFÜHRUNG

Grundlagen der adcuri GmbH

Die Geschäftsanteile der adcuri GmbH werden zu 100 % von der Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG gehalten. Die adcuri GmbH vertreibt Versicherungsprodukte und führt die Vertragsverwaltung von Versicherungsverträgen im Auftrag des Versicherers durch. Der Sitz der beiden Unternehmen ist Wuppertal. Die adcuri GmbH ist zudem alleinige Gesellschafterin der Intentus GmbH (vormals Onesty Tech GmbH) mit Sitz in Cottbus. Diese erbringt EDV-Leistungen jeder Art.

Alleinige Aktionärin der Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG ist die Barmenia Versicherungen a. G. Die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG betreibt das selbst abgeschlossene und das in Rückdeckung übernommene Schaden-/Unfallversicherungsgeschäft fast ausschließlich im Inland.

Die Barmenia Versicherungen a. G. und die Barmenia Lebensversicherung a. G. bilden zusammen einen Gleichordnungskonzern nach § 18 Abs. 2 des Aktiengesetzes. Die Barmenia Versicherungen a. G. hält zudem 100 % der Aktien an der Barmenia Krankenversicherung AG und 100 % der Geschäftsanteile der Servicegesellschaft für Beratungsleistung mbH. Der Sitz aller Gesellschaften ist Wuppertal. In den Vorständen und Aufsichtsräten besteht teilweise Personalunion.

Zwischen der Barmenia Krankenversicherung AG und der adcuri GmbH besteht ein Mietvertag über die Geschäftsräumlichkeiten der adcuri GmbH. Ferner bestehen zwischen den beiden Unternehmen Verträge über verschiedene Dienstleistungen, die die Barmenia Krankenversicherung AG für die adcuri GmbH erbringt. Eine weitere Vereinbarung regelt die Kooperation im Rahmen des Vertriebs. Auch zwischen der Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG und der adcuri GmbH besteht eine Kooperationsvereinbarung, die insbesondere die Assekuradeurtätigkeit der adcuri GmbH zum Gegenstand hat.

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes aus Januar 2024 leicht zurückgegangen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 %. Hauptgründe für diese Entwicklung waren die nach wie vor hohen Preise und ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen. Diese gingen einher mit einer schwachen Nachfrage aus dem In- und Ausland. Insbesondere die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Auch aus dem Baugewerbe gab es kaum noch positive Impulse für die Gesamtwirtschaft. Dagegen konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich ausweiten. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich bei 5,9 %. (Vj.: + 6,9 %). Die privaten Haushalte sparten vor allem bei Gütern mit stark gestiegenen Preisen sowie langlebigen Gütern. Auch die Lohnerhöhungen für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konnten den Rückgang der privaten Konsumausgaben nicht verhindern. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor.

Allgemeine Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung

Für den deutschen Versicherungsmarkt ist im Berichtsjahr nach vorläufigen Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) von einem Anstieg der Beitragseinnahmen gegenüber 2022 auszugehen. Die Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung stand im Jahr 2023 im Zeichen von inflationsbedingten Summen- und Beitragsanpassungen. Der Schadenaufwand wuchs - ebenfalls inflationsbedingt - mit einer noch höheren Dynamik. Insgesamt kann in der Schaden- und Unfallversicherung 2023 mit einer Zunahme der Beitragseinnahmen von voraussichtlich 6,7 % gerechnet werden.

Entwicklung der adcuri GmbH

Der Courtageumsatz des Unternehmens wuchs um 26,7 % auf 25.926 Tsd Euro (Vj.: 20.459 Tsd Euro). Der Courtageaufwand stieg um 25,2 % auf 23.319 Tsd Euro (Vj.: 18.620 Tsd Euro). Die Umsatzsteigerung resultierte im Wesentlichen aus der Absatzsteigerung in der Sparte Tierversicherung der Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG. Der insgesamt für die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG vermittelte Bestand umfasste zum 31.12.2023 insgesamt 446.989 Verträge mit einem Jahresnettobeitrag von 87,5 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung um 45.943 Verträge bzw. 11,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG erzielte im Geschäftsjahr 2023 voraussichtlich einen Beitragsanstieg von 14,5 % auf 316,9 Mio. Euro.

Der Jahresüberschuss der adcuri GmbH lag bei 403 Tsd Euro (Vj.: -244 Tsd. Euro).

Die adcuri GmbH ist im Wesentlichen durch Eigenkapital finanziert und der größte Teil des Vermögens entfällt auf das Anlagevermögen. Durch eine sorgfältige Abstimmung und Überwachung aller Zahlungsströme ist für eine ausreichende Liquidität zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen gesorgt.

Prognoseabgleich bei der adcuri GmbH

Die Courtageumsätze wuchsen 2023 wie erwartet sehr deutlich. Gleiches gilt für den Courtageaufwand. Wie prognostiziert schloss das Berichtsjahr mit einem Jahresüberschuss.

Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Die adcuri GmbH ist aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt sehr gut und skalierbar aufgestellt. Die Investitionen der letzten Jahre in Technik, Software und Prozesse zahlen sich zunehmend in Form von schlankeren Geschäftsabläufen und professioneller Verarbeitung sowie einer guten Marktpositionierung aus.

Das Risikomanagement der adcuri GmbH fokussiert sich auf die Kernaspekte Fortsetzung der Wachstumsstrategie sowie auf die Sicherung der technischen Entwicklungskapazitäten und deren Qualität. Die Fortsetzung der Wachstumsstrategie erfolgt im Einklang mit den Zielen und Vorgaben durch die Muttergesellschaft Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG. Dies wird durch die Besetzung der Geschäftsführung mit Führungskräften der Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG sowie des IT-Geschäftsführers der Intentus GmbH und durch einen institutionalisierten Prozess in der Produktentwicklung und der technischen Umsetzung sichergestellt. Die Sicherung der technischen Entwicklungskapazitäten erfolgte durch die 100 %-ige Tochter Intentus GmbH. Die Qualität der technischen Weiterentwicklungen wird durch ein dezidiertes Testmanagement gesichert.

Allerdings sind die Wachstumsaussichten mit weiteren Unsicherheiten der wirtschaftlichen Entwicklung verbunden. Hierzu zählen u. a. eine generell schwache Konjunkturentwicklung, eine hohe Inflation und Energiekosten und die Entwicklung der globalen Sicherheitslage. Auf Grundlage einer hohen Kostenbelastung der privaten Haushalte ist mit einer gewissen Abschlusszurückhaltung zu rechnen, eventuell auch mit einem erhöhten Stornoverhalten.

Die adcuri GmbH erwartet dennoch eine weitere Umsatzsteigerung auch im Jahr 2024. Ein Teil der Wachstumsstrategie des Unternehmens ist die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung bestehender Produkte der Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG.

Bei den durch die adcuri GmbH übernommenen Tätigkeiten ist durch geeignete Maßnahmen sichergestellt, dass die Prozesse in den Systemen korrekt abgebildet und die automatisierten Prozesse auch durchgehend verfügbar sind. Durch die Intentus GmbH ist die IT-Ressourcenverfügbarkeit für die Zukunft sichergestellt.

Ausblick

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft bleiben insgesamt mit großen Unsicherheiten behaftet. Auch für 2024 ist den letzten Jahresprognosen einiger Wirtschaftsforschungsinstitute nicht mit einer durchgreifenden Besserung der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland zu rechnen. Zwar geht das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung - auch aufgrund einer sinkenden Inflation, einer Steigerung der Lohneinkommen und einer hohen Beschäftigung - in seiner letzten Prognose aus Dezember 2023 von einem Wachstum aus. Dabei konnte das Institut aufgrund des Zeitpunkts der Prognose aber noch nicht die wirtschaftspolitischen Konsolidierungsmaßnahmen der Bundesregierung berücksichtigen, die das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum zweiten Nachtragshaushalt 2021 zufolge hatte. Die letzte Prognose des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung zum Jahresende 2023 beziffert diesen finanzpolitischen Gesamtimpuls in 2024 mit rund 0,8 % stark negativ. Das Institut geht unter dieser Voraussetzung sogar insgesamt von einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in 2024 aus.

Für den deutschen Versicherungsmarkt geht der GDV in seiner Herbstprognose 2023 für das Jahr 2024 von einer gegenüber 2023 deutlich stärkeren Beitragssteigerung aus. In der Schaden- und Unfallversicherung könnte einerseits aufgrund des Nachlassens der Teuerungsraten der beitragsseitige Anpassungsdruck entsprechend geringer ausfallen. Andererseits können die Beitragserhöhungen aus 2023 die gestiegenen Schadenkosten zum Teil nicht kompensieren, so dass Profitabilität ein wichtiger Faktor bleibt. Entsprechend ist im Jahr 2024 mit einem erneut deutlichen Beitragswachstum in der Schaden- und Unfallversicherung von 7,7 % zu rechnen.

Voraussichtliche Entwicklung der adcuri GmbH

Die geschäftspolitische Strategie des Unternehmens ist unverändert an hoher Kundenzufriedenheit durch höchste Digitalisierung ausgerichtet. Einer Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird so weit wie möglich mit konkreten Maßnahmen begegnet, was sich auch in der innovativen Produktpalette ausdrückt, die laufend optimiert wird. Es wird damit gerechnet, dass auch in 2024 eine sehr starke Steigerung der Courtageumsätze erreicht werden kann. Als maßgeblicher Einflussfaktor werden hier unter anderem die Entwicklung in der Tierversicherung und die Chancen in weiteren neuen Geschäftsfeldern, wie dem Dienstradleasing, der Barmenia Allgemeinen Versicherungs-AG gesehen. Beim Courtageaufwand wird wachstumsbedingt ebenfalls von einem sehr deutlichen Anstieg ausgegangen. Auch für 2024 wird mit einem positiven Ergebnis gerechnet, welches gegenüber dem Vorjahr aber sehr deutlich zurückgehen dürfte.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

2023 2022
Tsd Euro Tsd Euro Tsd Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.818 1.675
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 7 9
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.521 3.521
5.346 5.205
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 195 99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.287 1.117
davon gegenüber Gesellschaftern : 1.287 Tsd Euro (Vj.: 1.117 Tsd Euro)
3. sonstige Vermögensgegenstände 292 324
1.774 1.540
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.481 961
3.255 2.501
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6 6
8.607 7.712

Passiva

2023 2022
Tsd Euro Tsd Euro Tsd Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 870 870
II. Kapitalrücklage 2.500 2.500
III. Gewinnvortrag 2.132 2.376
IV. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 403 -244
5.905 5.502
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen - -
2. sonstige Rückstellungen 121 150
121 150
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.183 1.569
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 386 477
davon gegenüber Gesellschaftern : 0 Tsd Euro (Vj.: 0 Tsd Euro)
3. sonstige Verbindlichkeiten 12 14
davon aus Steuern : 5 Tsd Euro (Vj.: 6 Tsd Euro) 2.581 2.060
8.607 7.712

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
Posten Tsd Euro Tsd Euro Tsd Euro
1. Umsatzerlöse 25.926 20.459
2. sonstige betriebliche Erträge 13 -
3. Provisionsaufwand 23.319 18.620
4. Personalaufwand 569 578
a) Löhne und Gehälter 472 487
b) soziale Abgaben 97 91
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 666 604
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 872 944
7. Zinsen und ähnliche Erträge 18 -
davon verbundene Unternehmen : 0 Tsd Euro (Vj.: 0 Tsd Euro)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 128 -44
9. Ergebnis nach Steuern 403 -243
10. Sonstige Steuern - 1
11. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 403 -244
12. Gewinnvortrag 2.132 2.376
13. Bilanzgewinn 2.535 2.132

ANHANG

ANGABEN ZUR BILANZ

Aktiva

Entwicklung der Aktivposten A I bis A III im Geschäftsjahr 2023

Aktivposten Anschaffungskosten Zugänge Geschäftsjahr Abgänge Geschäftsjahr Umbuchungen Geschäftsjahr
GJ Beginn Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
AI. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.794 808 - -
AII. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 32 - - -
AIII. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.521 - - -
Insgesamt 10.347 808 - -
Aktivposten Anschaffungskosten GJ Ende Abschreibungen GJ Beginn Abschreibungen Geschäftsjahr Zuschreibungen Geschäftsjahr Abschreibungen Gj Ende
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
AI. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.602 5.119 665 - 5.784
AII. Sachanlagen 32 23 2 - 25
Betriebs- und Geschäftsausstattung
AIII. Finanzanlagen 3.521 - - - -
Anteile an verbundenen Unternehmen 11.155 5.142 667 - 5.809
Insgesamt
Aktivposten Bilanzwerte GJ Beginn Bilanzwerte GJ Beginn Bilanzwerte GJ Ende
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
AI. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten - 1.675 1.818
AII. Sachanlagen - 9 7
Betriebs- und Geschäftsausstattung
AIII. Finanzanlagen - 3.521 3.521
Anteile an verbundenen Unternehmen - 5.205 5.346
Insgesamt

Zu A. Anlagevermögen

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen Software erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich linearer planmäßiger Abschreibung über fünf Jahre.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über drei bis fünf Jahre planmäßig abgeschrieben.

Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen stehen mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem auf Dauer beizulegenden Wert zu Buche.

Die adcuri GmbH hält alle Anteile an der Intentus GmbH, Cottbus. Das Eigenkapital der Intentus GmbH beträgt 0,7 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr ergab sich ein Jahresüberschuss von 19 Tsd. Euro.

Zu B. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Passiva

Zu A. Eigenkapital

Alleinige Gesellschafterin ist die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG, Wuppertal. Die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG ist zugleich Tochterunternehmen der Barmenia Versicherungen a. G., Wuppertal. Diese erstellt einen befreienden Konzernabschluss gemäß § 291 HGB, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Zu B. Rückstellungen

2. Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

2023 2022
Tsd. Euro Tsd. Euro
Personal 83 112
Stornorückstellung 31 31
Übrige 7 7
121 150

Als Teil des Barmenia Konzerns ist die Gesellschaft grundsätzlich vom Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) betroffen, welches erstmals auf das Geschäftsjahr 2024 anzuwenden ist. Es entstehen keine quantitativen Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023. Mögliche Auswirkungen auf zukünftige Jahresabschlüsse können zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht quantifiziert werden.

Zu C. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten enthalten Posten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Mitarbeiterbezogene Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 15 Mitarbeiter.

Die Bezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr betrugen 67 Tsd Euro.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Bilanzgewinn soll wie folgt verwendet werden:

Bilanzgewinn 2.535 Tsd. Euro
Ausschüttung an die Gesellschafterin 200 Tsd. Euro
Vortrag auf neue Rechnung 2.335 Tsd. Euro

 

Wuppertal, 14.02.2024

adcuri GmbH

Die Geschäftsführung

Michael Albrecht

Angelika Jäckel

Thomas Menzel

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die adcuri GmbH, Wuppertal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der adcuri GmbH, Wuppertal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der adcuri GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 19. Februar 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kathlen Bläser, Wirtschaftsprüferin

Susanne Horst, Wirtschaftsprüferin

Niederschrift über die ordentliche Gesellschafterversammlung am 21. Februar 2024 in Wuppertal

-Auszug-

IV. Tagesordnung:

Sodann wurde die in der Einladung angekündigte Tagesordnung für die Gesellschafterversammlung

(...)

4. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

(...)

wie folgt abgehandelt:

(...)

Zu Punkt 4 der Tagesordnung

erläuterte der Vorsitzende:

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

Jahresüberschuss 403.291,27 Euro
Gewinnvortrag 2.131.975,69 Euro
Bilanzgewinn 2.535.266,96 Euro

Sodann wurde - dem Beschlussvorschlag folgend - einstimmig per Zuruf beschlossen:

Der Bilanzgewinn in Höhe von 2.535.266,96 Euro wird wie folgt verwendet:

Ausschüttung an die Gesellschafterin: 200.000,00 Euro
Vortrag auf neue Rechnung: 2.335.266,96 Euro

Die Zahlung der Ausschüttung an die Gesellschafterin ist am 01.03.2024 fällig.

Der Vorsitzende stellte fest und verkündete, dass der Beschlussvorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns damit einstimmig ohne Gegenstimmen und Enthaltungen angenommen worden ist.

(...)

 

Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG

Für die Gesellschafterin

Dr. Andreas Eurich

Frank Lamsfuß

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