Aera Verlag München GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Erziehung und Unterricht
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marietta Horton seit 30.8.2010 | Prokura |
Stuart Horton seit 30.1.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aera Verlag GmbH.BornheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Rechtliche Struktur Die Aera Verlag GmbH ist eine nach deutschem Recht gegründete Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit Sitz in Bornheim. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 999 eingetragen. Das vom Kalenderjahr abweichende und an das Schuljahr angeglichene Geschäftsjahr läuft vom 1. September bis zum 31. August des folgenden Jahres. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Dauer errichtet. Satzungsgemäßer Gegenstand des Unternehmens ist die Unterhaltung einer internationalen Schule und der damit verbundenen Erbringung von Unterrichtsleistungen. Der Name der internationalen Schule lautet: St. George's The British International School Cologne (i. F. SGSC). Die SGSC ist nach dem Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen als allgemeinbildende internationale Ergänzungsschule anerkannt. Ergänzend zu dem Betrieb der britisch internationalen Ganztagsschule gibt es auf dem Schulgelände die St. George`s Boarding School, welche mit 60 Plätzen für die Altersstufen der 11-18 jährigen, zusätzlich eine Internatsbetreuung anbietet. Als allgemeinbildende internationale Ergänzungsschule erhält die SGSC keinerlei staatlichen Fördergelder. Die SGSC wird ausschließlich über Schulgebühren der Elternschaft finanziert. Durch eine maximale Klassenstärke von 20 Schülern pro Klasse und einem Verhältnis von Schülern zu Lehrern von 7 :1 wird eine bestmögliche Lern- und Betreuungsumgebung geschaffen, wobei die SGSC insbesondere eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung anstrebt und nicht allein auf die bloße Wissensvermittlung ausgerichtet ist. Der Lehrplan richtet sich nach dem National Curriculum für England, Wales und Nordirland. Er bildet einen umfassenden, flexiblen und anspruchsvollen Rahmen und soll Schüler auf zukünftige, private wie berufliche, Herausforderungen vorbereiten. In der Sixth Form (Oberstufe) baut das International Baccalaureate Diploma auf den so erlernten Fähigkeiten auf und entlässt die Absolventen als voll entfaltete Persönlichkeiten mit einem neben Deutschland in über 90 Ländern zum Studium anerkannten Abschluss. Organisatorische Struktur Das familien- und eigentümergeführte Unternehmen wird durch den Geschäftsführer Herrn Stuart Horton vertreten. Die Schule wird durch den Schuldirektor Russell Sanderson geführt. Zusätzlich werden die einzelnen Schulbereiche (Pre-Nursery & Nursery, Early Years, Lower School, Middle School, Upper School, Sixth Form sowie das Boarding House) durch ihre jeweiligen Abteilungsleiter geleitet. Die aktuelle Schulstruktur stellt sich wie folgt dar:
Die Unterrichtssprache ist Englisch. Deutsch wird als Pflichtfach gelehrt. Historische Entwicklung Die SGSC wurde im Jahr 1985 als kleine englische Grundschule mit 15 Schülern am Standort Köln gegründet und schrittweise zu einer britischen-internationalen Ganztagsschule mit Internatsoption weiterentwickelt. Die hohen Ansprüche der britischen Privatausbildung sowie die außergewöhnliche Motivation des fast ausschließlich englischsprachigen Lehrpersonals in Verbindung mit einer langjährig bestehenden familiären Atmosphäre bestimmen den Geist der SGSC. Die kontinuierlich herausragenden Lern- und Examenserfolge sind das Ergebnis bewährter Lehrmethoden. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Das Bruttoinlandsprodukt von Nordrhein-Westfalen betrug 2022 794 Milliarden Euro und ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,9% gestiegen (https://de.statista.com/statistik/ daten/studie/5023/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-von-nordrhein-westfalen-seit-1970/). In dem Schuljahr 1992/1993 lag der deutschlandweite Anteil von Schülern auf Privatschulen bei 4,9% (Handelsblatt 12.03.2019: Privat statt Staat). Bis zum Schuljahr 2022/2023 ist der deutschlandweite Anteil von Schülern auf Privatschulen auf 9,2% angestiegen. In Nordrhein-Westfalen lag dieser Anteil bei 8,5% (DE Statis, Statistisches Bundesamt, Allgemeinbildende Schulen, Schuljahr 2022/2023). Der Anteil und die Bedeutung öffentlicher Bildungseinrichtungen ist damit in den letzten drei Jahrzenten tendenziell zurückgegangen. In Großbritannien liegt der Anteil von Schülern auf Privatschulen bei über 80%. 3. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SGSC ist wesentlich von den Schülerzahlen, den Personalkosten und den Gebäudekosten abhängig. Ertragslage Die absolute Höhe und das Wachstum der Schülerzahlen sind maßgeblich für die Entwicklung und den Verlauf des Geschäftsjahres der SGSC verantwortlich. Die Gesamtzahl der Schüler im Geschäftsjahr ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Das Rohergebnis belief sich auf TEUR 18.029. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 13.721 gestiegen und stellen den wichtigsten Kostenfaktor dar. Ursächlich hierfür sind Verstärkungen und Veränderungen der Lehrkräfte, um dem gestiegenen Unterrichtsbedarf abzudecken. Um das wachsende Geschäft auch von der administrativen Seite betreuen zu können, wurden auch hier Personalstellen im Vergleich zum Vorjahr angepasst. Regelmäßige Gehaltsanpassungen, Mitarbeiterboni und steigende Mitarbeiterzahlen tragen einem allgemein wachsenden Schulbetrieb und einem verstärkten internationalen Wettbewerb um ausgezeichnete Lehrkräfte Rechnung. Die Personalfluktuation zum Schuljahresende lag unter dem mehrjährigen Durchschnitt. Insgesamt konnten offene Stellen zeitnah besetzt werden, wobei im Recruiting der weltweite Wettbewerb um qualifiziertes (englischsprachiges Lehr-) Personal zunimmt. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betragen TEUR 814 und haben sich planmäßig entwickelt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen durch höhere Betriebskosten und Fortbildungskosten gestiegen. Finanzlage Die SGSC verfügte im ganzen Berichtsjahr über ausreichend Liquidität. Sämtliche finanziellen Verpflichtungen konnten stets im Rahmen der Fälligkeitstermine bedient werden. Laufende Zinsen aus langfristigen Darlehensverträgen in Zusammenhang mit Ausbauten und Erweiterungen des Schulgebäudes können aus dem laufenden operativen Cashflow finanziert werden. Aufgrund planmäßiger Tilgungen sind die Zinsaufwendungen wie im Vorjahr rückläufig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch laufende Rückzahlungen gegenüber dem Vorjahr verringert. Die SGSC ist allen ihren laufenden Kreditverträgen planmäßig nachgekommen. Vermögenslage Das Vermögen der SGSC setzt sich im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen in Höhe von TEUR 12.755 sowie den geleisteten Anzahlungen, Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen und flüssigen Mitteln von TEUR 5.197 zusammen. Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in das Anlagevermögen betragen TEUR 594. Die Investitionen betreffen insbesondere die laufende Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die flüssigen Mittel sind weitgehend auf die bereits für das Schuljahr 2023/2024 vorausbezahlten Schulgebühren zurückzuführen und spiegeln sich in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 7.435 wider. Der Kassen- und Guthabenbestand dient der Finanzierung des laufenden Schulbetriebes des ab September startenden Trimesters bzw. Autumn-Terms. Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP) umfasst im alten Geschäftsjahr bereits vereinnahmte Schulgebühren, die Unterrichtsleistungen im neuen Geschäftsjahr betreffen. Insgesamt bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 4.899. Im Ergebnis verfügt die Gesellschaft mit einem Betrag von TEUR 4.233 über eine angemessene Eigenkapitalbasis. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der SGSC haben sich wie folgt entwickelt:
Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Die Geschäftsführung wertet den Verlauf des Geschäftsjahres 2023/24 insgesamt als positiv. Die Schülerzahlen bewegen sich unverändert auf einem zufriedenstellenden Niveau. Die Schülerzufriedenheit ist insgesamt als hoch einzuschätzen. Die Personalfluktuation bewegt sich unter dem langjährigen Durchschnitt. Der Wettbewerb und Bemühungen um qualifizierte Fachkräfte sind weiterhin hoch und führen in der Tendenz zu steigenden Personalkosten. Die Finanz- und Vermögenssituation der SGSC ist im Geschäftsjahr als gut zu beurteilen. Verbindlichkeiten und Liquiditätsbedarf können aus den erzielten Umsätzen finanziert werden. Im Ergebnis schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von Euro 7.386,18. 4. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Risikobericht Der allgemeine Schulbetrieb der SGSC ist von ihrer Anerkennung als allgemeinbildende internationale Ergänzungsschule abhängig. Risiken, die gegen eine Anerkennung als allgemeinbildende internationale Ergänzungsschule sprechen würden, sind nicht ersichtlich. Die SGSC ist stets darauf bedacht, sämtliche Auflagen einzuhalten und Voraussetzungen für die Anerkennung als Ergänzungsschule sicherzustellen. Die SGSC wird ausschließlich über Schulgebühren finanziert. Eine gleichbleibende und idealerweise wachsende Schüleranzahl bei gleichzeitiger Erhöhung der Lehrkräfte zur Aufrechterhaltung des Betreuungsschlüssels sind daher wesentlich für den Erfolg des operativen Schulbetriebs. Eine sinkende und nachlassende Nachfrage an Schülerzahlen etwa aufgrund nachlassender Attraktivität des Wirtschaftsraumes, Wettbewerbern oder Reputationsschäden stellt ein operatives Risiko dar. Die SGSC versucht die Attraktivität des Schulbetriebes durch hohe Investitionen in die Infrastruktur und das Fachpersonal aufrecht zu erhalten und sich damit weiterhin positiv von den Wettbewerbern abzugrenzen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Schulbetrieb sind ausreichend qualifizierte Fachkräfte. Hohe Fluktuation bei den Lehrkräften und eine nicht ausreichend qualifizierte Nachbesetzung der Lehrerschaft stellen ein wesentliches Risiko für den Erfolg des operativen Schulbetriebs dar. Aufgrund der Ausrichtung als englischsprachige internationale Schule steht der SGSC ein internationaler Arbeitsmarkt zur Verfügung, wobei die Einhaltung der von der SGSC geforderten Qualitätsstandards diesbezüglich jedoch eine Herausforderung darstellt. Die Investitionen in Schulgebäude werden durch Bankdarlehen finanziert. Eine nachlassende Schüleranzahl und damit verbundene Reduzierung finanzieller Mittel stellt ein Risiko für die Bedienung der laufenden Zins- und Tilgungsleistungen gegenüber Banken dar. Aufgrund langfristiger Finanzierungsverträge besteht zudem ein allgemeines Zinsänderungsrisiko. Für die Lieferung von Schul- und Unterrichtsmaterialien sowie der Essensversorgung der Schüler greift die SGSC mitunter auf externe Lieferanten und Dienstleister zurück. Zeitliche und qualitative Lieferprobleme von Lieferanten stellen daher ein mögliches Risiko dar. Die SGSC greift dabei soweit möglich auf langjährige und etablierte Lieferanten und Dienstleister zurück. Es besteht indes keine größere Abhängigkeit von einem Lieferanten. Als datenverarbeitendes und IT-basiertes Unternehmen unterliegt die SGSC allgemeinen datenschutzrechtlichen, prozessrechtlichen und IT-Risiken. Chancenbericht Der Wirtschaftsraum Köln/Bonn als Einzugsgebiet der SGSC und die hohe Konzentration international ausgerichteter Unternehmen stellen eine gute Ausgangslage für eine anhaltend positive Entwicklung der SGSC dar. Die zunehmend internationale Ausrichtung der Unternehmen begünstigt dabei zum einen die Zunahme von aus dem Ausland stammenden Expatriates, die ihre Kinder auf eine international ausgerichtete Schule schicken, und zum anderen in Deutschland wohnende Eltern, die für ihr Kind eine englischsprachige Schule mit Blick auf eine zukünftige dauerhafte oder temporäre Karriere im Ausland suchen. Die SGSC weist aufgrund ihres ganzheitlichen Ansatzes zur Persönlichkeitsentwicklung ein umfangreiches Angebot an Sprachen, künstlerischen und sportlichen Aktivitäten auf, das weit über das übliche Maß einer staatlichen Schule hinausgeht. Dies eröffnet zusätzliche Chancen, die Schülerzahlen im Rahmen der jeweiligen Kapazitätsgrenzen und unter Einhaltung eines attraktiven Betreuungsschlüssels zu erhöhen. Prognosebericht Das Einzugsgebiet der SGSC erstreckt sich weitgehend auf den Großraum Köln/Bonn und Umgebung (Bundesland Nordrhein-Westfalen). Köln, die viertgrößte Stadt in Deutschland, ist ein vielversprechender Arbeits- und Absatzmarkt, an dem sich mehr als 10.000 ausländische Unternehmen angesiedelt haben. In einem Radius von nur 100 Kilometern leben rund 17 Millionen Menschen. Von der Kölner Innenstadt aus sind in weniger als einer Stunde Fahrtzeit drei internationale Flughäfen erreichbar (Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf und Frankfurt). Die hohe Dichte an international aufgestellten Unternehmen in Köln/Bonn und Umgebung wirken positiv auf die Nachfrage von englischsprachigen Schul- und Betreuungsplätzen. Der Anteil von Schülern auf Privatschulen ist in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern wie z. B. Großbritannien traditionell niedrig, jedoch in den letzten Jahren stetig gestiegen. In Köln/Bonn sind neben der St. George's The British International School Cologne die Cologne International School - Internationale Friedensschule Köln und die Bonn International School als internationale Privatschulen zu nennen. Die Zahl der Schulen ist insgesamt konstant geblieben. Die zunehmende Internationalisierung und das Wachstum in der Wirtschaft in Köln und Umgebung trägt insgesamt zur positiven Entwicklung der internationalen Schulen bei. Die Geschäftsführung geht aus den vorstehend beschriebenen positiven Rahmenbedingungen von konstanten, im unteren einstelligen Bereich liegenden Wachstumsraten beim Rohergebnis und Jahresüberschuss im kommenden Jahr aus. In etwa gleichen Maßen dürften sich die Kosten entwickeln, da mehr Schüler zugleich höhere Material- und Personalkosten und stetige Investitionen in die Infrastruktur und Gebäude wie Außenanlagen erforderlich machen. Im Jahr 2025 könnte ein erneutes inflationäres Umfeld und höhere Energiekosten die Personal- und Materialkosten erhöhen. Die Preiserhöhungs- und Anpassungseffekte dürften sich jedoch erst mit gewisser, zeitlicher Verzögerung infolge von Vertragsanpassungen auswirken.
Bornheim, den 10. Dezember 2024 Stuart Horton, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände über 3 bis 33 Jahre linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für das folgende Geschäftsjahr darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für das folgende Geschäftsjahr darstellen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Die Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt Euro 19.935,90. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Personalkosten und Abschluss- und Prüfungskosten gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 4.899 (Vorjahr: TEUR 5.753).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und Forderungszessionen gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 608.806,22 (Vorjahr: Euro 190.009,19) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 5.119,64 (Vorjahr: Euro 7.196,55). Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung von Euro 18.620,85 (Vorjahr: Euro 16.553,27). Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Zahl der 2023/2024 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 203. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen Euro 1.185.317,19. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Ausgaben für Leasing, Erbpacht und Miete. Die Vorteile der eingegangenen sonstigen finanziellen Verpflichtung sind die geringere Kapitalbindung sowie die Flexibilität gegenüber selbstangeschafften Vermögensgegenständen nach Ende der Vertragslaufzeit. Die Risiken der vorhandenen Verträge entsprechen den üblichen Risiken dieser Art von Vertragsbeziehungen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Aus dem Jahresüberschuss von Euro 7.386,18 und dem Gewinnvortrag von Euro 19.935,90 sollen Euro 6.765,43 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden. Der verbleibende Betrag von Euro 20.556,65 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Geschäftsführer Stuart Horton, M.A. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben die in § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben über die Geschäftsführerbezüge.
Bornheim, den 10. Dezember 2024 Stuart Horton, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
gez. Stuart Horton, Geschäftsführer
Bornheim, den 10.12.2024 Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 10.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Aera Verlag GmbH, Bornheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aera Verlag GmbH, Bornheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aera Verlag GmbH, Bornheim, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstelllungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. Dezember 2024 Marxer
Salzmann GmbH
Marxer, Wirtschaftsprüfer |
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