Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 310949
Vorher
Ulf Bräutigam UBC Composites GmbH
Eingetragen
9.3.1998
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Design, Entwicklung, Berechnung, Konstruktion, Werkzeugbau, Herstellung und Vertrieb von Bauteilen, Baugruppen sowie Endprodukten aus Kohlenstoff-, Glas- und Aramidfaser verstärkten Kunststoffen und Metallen in hybrider Bauweise.

Historie

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Management

NameRolle
Ulf Lutz Bräutigam
seit 8.9.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Alpina Partners (ScotGP) LPGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CF Holding GmbH
Germany
255.929 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ubc gmbh

Murr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.265,00 74.625,00
2. Geleistete Anzahlungen 50.681,30 0,00
  105.946,30 74.625,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.112,00 4.720,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.663.161,00 387.216,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.323.465,70 420.731,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.607,96 427.484,92
  3.001.346,66 1.240.151,92
  3.107.292,96 1.314.776,92
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.006.682,46 719.779,66
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.271.844,90 2.292.985,42
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 364.689,74 89.551,47
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 4.745,00
  3.643.217,10 3.107.061,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.754.591,29 1.015.214,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 784.870,05
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.006.381,02 1.392.018,47
  4.760.972,31 3.192.102,99
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 772.134,91 261.757,28
  9.176.324,32 6.560.921,82
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 30.319,26 7.700,05
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 0,00 552.769,99
  12.313.936,54 8.436.168,78

PASSIVA

   
31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 255.929,00 50.223,00
II. Kapitalrücklage 8.686.695,00 2.553.608,00
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 171.480,00 171.480,00
IV. Verlustvortrag -3.328.080,99 -883.493,87
V. Jahresfehlbetrag -1.655.667,38 -2.444.587,12
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 552.769,99
  4.130.355,63 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 82.557,00 52.161,39
2. Steuerrückstellungen 31.663,35 322.362,45
3. Sonstige Rückstellungen 2.596.478,45 2.553.172,13
  2.710.698,80 2.927.695,97
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 346.326,87 1.585.855,42
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 16.302,52 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.393.559,63 1.578.848,06
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 2.063.890,60
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.716.693,09 279.878,73
  5.472.882,11 5.508.472,81
  12.313.936,54 8.436.168,78

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

1.1.2015 - 31.12.2015 1.7.2014 - 31.12.2014
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 24.819.522,64 6.818.547,87
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 272.105,42 1.728.822,64
3. Sonstige betriebliche Erträge 312.768,30 66.172,61
davon Erträge aus Währungsumrechnung: EUR 1.443,20 (Vorjahr TEUR 0)    
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -6.774.202,76 -2.048.829,38
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.860.813,39 -1.483.893,14
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -6.707.600,13 -4.149.129,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.404.729,99 -678.054,51
davon für Altersversorgung: EUR 58.231,53 (Vorjahr TEUR 13)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -259.872,87 -98.638,58
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.653.529,95 -1.720.743,72
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: EUR 1.897,15 (Vorjahr TEUR 0)    
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.678,24 14.812,39
davon Erträge aus der Abzinsung: EUR 3.554,88 (Vorjahr TEUR 3)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -535.648,85 -596.539,79
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung: EUR 15.855,53 (Vorjahr TEUR 4)    
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.758.323,34 -2.147.472,80
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 38.424,64 -174.979,58
12. Sonstige Steuern 64.231,32 -122.134,74
13. Jahresfehlbetrag -1.655.667,38 -2.444.587,12

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

der ubc gmbh, Murr

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Das Geschäftsjahr wurde im Jahr 2014 vom 1.7. eines Jahres bis zum 30.6 des Folgejahres auf das Kalenderjahr umgestellt. Daher ist das Geschäftsjahr 2014 ein Rumpfgeschäftsjahr (vom 1.7. 2014 bis 31.12.2014) und nur eingeschränkt mit dem Berichtsjahr vergleichbar.

Im Hinblick auf eine klarere Darstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Anpassungen der Vorjahreszahlen vorgenommen.

Der Ausweis von Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungen in Höhe von TEUR 171 erfolgte im Vorjahr innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Ausweis wurde angepasst und erfolgt künftig unter den sonstigen Verbindlichkeiten.

Der Ausweis der im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Kosten für Fremdarbeiter in Höhe von TEUR 688 erfolgt im Berichtsjahr innerhalb der Aufwendungen für bezogene Leistungen.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Bauten auf fremden Grundstücken 5 - 12 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 8 - 14 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre

Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto zwischen EUR 150,00 und EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.

3. Vorräte

Die Vorräte werden im Berichtsjahr zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Im Vorjahr erfolgte die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse anhand einer retrograden Ermittlung mit einem Abschlag von 5 % vom voraussichtlichen Verkaufspreis. Aufgrund der Umstellung der Bewertungsmethode ergab sich im Berichtsjahr ein Effekt in Höhe von TEUR -469.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

5. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

7. Rückstellung für Pensionen

Die Rückstellung für Pensionen wurde nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,89 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

8. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

9. Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Ein Überhang aktiver latenter Steuern wird nicht bilanziert.

10. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

11. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der auf der folgenden Seite dargestellt ist.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2015 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 356.682,66 12.292,00 0,00 69.247,11 299.727,55
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 50.681,30 0,00 0,00 50.681,30
  356.682,66 62.973,30 0,00 69.247,11 350.408,85
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 107.295,15 0,00 0,00 63.983,77 43.311,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 873.200,63 161.862,55 1.240.754,65 75.443,47 2.200.374,36
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.599.224,31 530.624,16 472.463,21 534.585,16 2.067.726,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 427.484,92 1.299.340,90 -1.713.217,86 0,00 13.607,96
  3.007.205,01 1.991.827,61 0,00 674.012,40 4.325.020,22
  3.363.887,67 2.054.800,91 0,00 743.259,51 4.675.429,07
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2015 Abschreibungen Abgänge Stand 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 282.057,66 31.651,00 69.246,11 244.462,55
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  282.057,66 31.651,00 69.246,11 244.462,55
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 102.575,15 3.608,00 63.983,77 42.199,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 485.984,63 126.668,20 75.439,47 537.213,36
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.178.493,31 97.945,67 532.178,16 744.260,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.767.053,09 228.221,87 671.601,40 1.323.673,56
  2.049.110,75 259.872,87 740.847,51 1.568.136,11
Restbuchwerte
Stand 31.12.2015 Stand 31.12.2014
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.265,00 74.625,00
2. Geleistete Anzahlungen 50.681,30 0,00
  105.946,30 74.625,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.112,00 4.720,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.663.161,00 387.216,00
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.323.465,70 420.731,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.607,96 427.484,92
  3.001.346,66 1.240.151,92
  3.107.292,96 1.314.776,92

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind am Abschlussstichtag Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 794 (Vorjahr: TEUR 785) enthalten.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

31.12.2015 31.12.2014
TEUR TEUR
BA (Kurzarbeit) 1.692 1.627
Abfindungen 286 241
Ausstehende Rechnungen 279 213
Urlaubsansprüche 148 147
Preisnachlässe 39 0
Berufsgenossenschaft 39 9
Sonstige, je unter TEUR 36 113 316
  2.596 2.553

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre ab 5 Jahre Gesamt Vorjahr
bis 1 Jahr Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 245 101 0 346 1.146 1.586
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 16 0 0 16 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 3.394 0 0 3.394 1.579 1.579
gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0 2.064 2.064
Sonstige 568 1.149 0 1.717 110 280
  4.223 1.250 0 5.473 4.899 5.509

Die Lieferantenverbindlichkeiten sind in der Regel durch übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten versehen.

5. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 500.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft gegenüber Kreditinstituten wird als gering eingeschätzt.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre ab 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Miet- & Leasingverpflichtungen 588 578 0 1.166

IV. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2015 durchschnittlich 142 Mitarbeiter, davon 24 Angestellte und 118 gewerbliche Mitarbeiter.

2. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:

Herr Ulf Bräutigam, technischer Geschäftsführer

Herr Yves Bräutigam, technischer Geschäftsführer (vom 01.01.2015 bis 12.04.2015)

Herr Michael Hanke, Diplom-Kaufmann (vom 13.04.2015 bis 14.09.2015)

Herr Andreas Pahl, Diplom-Kaufmann (seit 15.09.2015)

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für das Jahr 2015 TEUR 483.

Zum Abschlussstichtag beliefen sich die von der Gesellschaft an die oben genannten Geschäftsführer ausgereichten Darlehen auf TEUR 1.051, welche mit 1,17 % verzinst wurden.

3. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -1.655.667,38 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Murr, den 2. Februar 2016

ubc gmbh

- Geschäftsführung -

Ulf Bräutigam

Andreas Pahl

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

DER UBC GMBH, MURR

I. Grundlagen des Unternehmens

Die ubc gmbh ("ubc") ist ein Hersteller hochfester Compositebauteile für Struktur, Sicherheit, Aerodynamik und Antrieb und Zulieferer namhafter Unternehmen im Bereich Aerospace, Automotive und Rennsport.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft hat sich 2015 weiterhin gut entwickelt; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 1,7% gestiegen. Die konjunkturelle Lage ist damit weiterhin stabil und auch die Beschäftigung nimmt weiter zu. Für die PKW Industrie, für die die Composite Industrie in erheblichem Maße tätig ist, ist die Entwicklung differenziert zu betrachten. Die Zulassungszahlen steigen tendenziell nur noch in den ehemaligen Schwellenländern wie China und Indien; die Zulassungszahlen in den Stammländern wie USA, Japan und Europa ist eher rückläufig und weit von den früheren Höchstzahlen entfernt.

Seit dem Höchststand von 5,7 Mio. Neuzulassungen 2005 ist der japanische Markt im Trend bis heute auf rund 4,6 Mio. geschrumpft. In den USA wird der Höchststand von 17,8 Mio. Neuzulassungen aus dem Jahr 2000 nicht mehr erreicht werden - und das trotz der bisher anhaltenden Niedrigzinspolitik der US-Notenbank.

In Westeuropa hat sich der Markt 2015 nach dem tiefen Fall in den Vorjahren auf ca. 13 Mio. Zulassungen erholt, wird aber immer noch weit hinter früheren Normalzeiten von rund 15 Mio. zurückbleiben.

In Deutschland ist der Automobilmarkt seit dem Jahr 2000 nicht mehr gewachsen, die Pkw-Neuzulassungen stagnieren bei etwa 3,0 Mio. jährlich. Der Höchststand von 3,5 Mio. (2006) wurde bis heute nicht mehr annähernd erreicht (sieht man vom Einmaleffekt der Abwrackprämie 2009 ab).

Allerdings ist der Compositemarkt nicht von den Massenprodukten der Kfz.- Industrie abhängig, sondern wird nur in gewissen Nischen der PKW Industrie wie Motorsport, Kleinserien, Spezialfahrzeuge und Leichtbauweise eingesetzt. In diesen Nischen gehen wir weiterhin von einem moderaten Wachstum des Marktes aus. Weitere Möglichkeiten bieten sich insbesondere in der Luftfahrt, speziell bei unbemannten Flugkörpern. In diesem Geschäftsfeld ist mit deutlichen Steigerungen zu rechnen.

Der globale Bedarf an Carbonfasern ("CFK") hat sich von 26.500 to. in 2009 auf 60.000 to. in 2014 erhöht. Dies entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von rd. 18% p.a. Die 10 führenden Hersteller produzieren rd. 91% dieser Fasern. Der Anteil der Luft- und Raumfahrt an CFK beträgt rd. 30%, der Fahrzeuganteil an CFK hat sich auf über 11% verdoppelt.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Der Umsatz konnte im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Kalenderjahr 2014 (unter Berücksichtigung der vollen Periode vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014) beinahe verdoppelt werden (von 13,4 Mio. € auf 24,8 Mio. €). Möglich war dies durch die Fertigung von Komponenten einer Kleinserie eines namhaften deutschen Automobilherstellers. Die Fertigung wurde im Sommer 2015 in einer neu angemieteten Produktionshalle in Freiberg, in der Nähe von Murr, aufgenommen.

Bereinigt um Sondereffekte in Höhe von ca. 2,3 Mio. € im Zusammenhang mit dem Anlauf der Serienfertigung, Kosten aufgrund einer Kapitalerhöhung, Personalanpassungen und Umstellungen in der Bestandsbewertung sowie unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses (-0,5 Mio. €) und Ertragsteuern (TEUR 38) konnte ein positives betriebswirtschaftliches Ergebnis in Höhe von 1,1 Mio. € erzielt werden. Der Jahresüberschuss ist aufgrund dieser Effekte im Berichtsjahr negativ (- 1,66 Mio. €).

Aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Lackierer in der Serienfertigung sind erhebliche Mehrkosten in Höhe von ca. T€ 500 entstanden, die ggf. zu Rückerstattungen führen werden, welche einen positiven Ergebniseffekt auf zukünftige Jahresergebnisse bewirken können. In 2016 wird versucht, eine Einigung mit dem Lieferanten zu erzielen.

Im August erfolgte eine Kapitalerhöhung, infolgedessen erhöhte der bisherige Minderheitsgesellschafter seine Anteile auf 90% des Stammkapitals. Aufgrund der erfolgten Kapitalerhöhung kann die Gesellschaft das operative Geschäft weitgehend aus eigenen Mitteln finanzieren. Eine zur Verfügung stehende Betriebsmittellinie wurde zum Bilanzstichtag nicht genutzt.

Im Dezember 2015 wurde eine weitere Produktionsstätte in Murr in Betrieb genommen. Damit ist die Grundlage für weiteres Wachstum gegeben.

Die Verdoppelung des Umsatzes führte zu einem entsprechenden Aufbau der Mitarbeiter. Die Anzahl der Leiharbeiter hat sich im Jahresverlauf nahezu verdoppelt (von 58 auf 99). Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter stieg von 130 auf 162. Mit der Erhöhung der Mitarbeiteranzahl wurde dem Umsatzwachstum Rechnung getragen und sichert gleichzeitig die nötige Flexibilität bei Umsatzschwankungen.

Ein besonderes Augenmerk liegt im Bereich der Entwicklung. Hierbei wird nicht nur mit eigenen Mitarbeitern, sondern auch mit externen Spezialisten kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Produkte gearbeitet.

Im April schied Herr Yves Bräutigam aus der Geschäftsführung aus. Im August 2015 schied der Geschäftsführer, Herr Michael Hanke, aus dem Unternehmen aus und wurde durch Herrn Andreas Pahl ersetzt.

a. Ertragslage

Die Vergleichbarkeit der Zahlen des Rumpf-Geschäftsjahres 2014 (1. Juli 2014 bis 31. Dezember 2014) mit dem abgeschlossenen Geschäftsjahr 2015 ist sehr eingeschränkt. Die Gesamtleistung in den 6 Monaten des Geschäftsjahres 2014 betrug 8,5 Mio. €, die des Geschäftsjahres 2015 25,1 Mio. € Der Rohertrag verringerte sich von 58,7% auf 41,7% der Gesamtleistung. Dies ist zum einen auf den höheren Materialanteil bei den Komponenten in der Serienfertigung zurück zu führen, ferner auch auf eine Umstellung der Bewertungsmethode (T€ 469) bei den Vorräten. Zum anderen sind deutliche Produktivitätssteigerungen in der Serienfertigung möglich, so dass für 2016 mit einem höheren Rohertrag zu rechnen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen in absoluten Werten mit 0,5 Mio. € über dem Vorjahr (auf 12-Monatsbasis: 3,6 Mio. € zu 3,1 Mio. €). Prozentual zum Umsatz reduzierte sich der Aufwand von ca. 23% auf 14,6%.

Die Personalkosten (nur festangestellte Mitarbeiter) stiegen auf 8,1 Mio. €, da die Mitarbeiterstruktur dem erhöhten Umsatzvolumen angepasst wurde. Der Anteil der Leiharbeiter stieg von 9,8% auf 12,1% vom Umsatz, um den Serienanlauf zu gewährleisten. Im kommenden Jahr rechnen wir aufgrund von Produktivitätsfortschritten mit einem prozentualen Rückgang der Leiharbeiter.

Durch die Sondereffekte in Höhe von 2,3 Mio. € wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 1,66 Mio. € erzielt. Wesentliche außerordentliche Belastungen resultieren aus Rückstellungen für ausgeschiedene Mitarbeiter, erhöhten Rechts- und Beratungskosten aufgrund der Kapitalerhöhung, Bewertungsänderungen bei den Halb- und Fertigfabrikaten sowie Anlaufkosten aufgrund der erstmaligen Serienfertigung in einem neuen Standort. Bereinigt um diese Sonderfaktoren erwirtschaftet die ubc operativ ein positives Ergebnis.

b. Vermögens- und Finanzlage

Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft wurde durch die Kapitalerhöhung wieder deutlich gestärkt und beträgt zum 31. Dezember 2015 4,1 Mio. € bzw. 33,6%. Mit der Kapitalerhöhung wurde dem Wachstum der Gesellschaft Rechnung getragen.

Rückstellungen wurden im Wesentlichen aufgrund von Abfindungen (TEUR 286) und Rückzahlungen an die Bundesagentur für Arbeit gebildet (1,7 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Umsatzanstieges um TEUR 1.815 angestiegen. Gleiches gilt für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ TEUR 1.740).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verpflichtungen in Höhe von 1,2 Mio. € aufgrund eines Mietkaufes im Zusammenhang mit Anlagegütern für den neuen Produktionsstandort in Murr. Entsprechend haben sich die Sachanlagen im Berichtszeitraum erhöht.

Die Finanzlage ist in Folge der Kapitalerhöhung weniger angespannt als im Vorjahr. Anlaufkosten im Zuge der Eröffnung von zwei neuen Standorten sind überwiegend im abgelaufenen Geschäftsjahr angefallen. Weitere wesentliche Investitionen sind in 2016 nicht zu erwarten.

Der Vergleich zum Vorjahr ist nicht nur aufgrund des Rumpfwirtschaftsjahres im Vorjahr eingeschränkt. Vielmehr ist noch zu berücksichtigen, dass im abgelaufenen Geschäftsjahr der Serienanlauf für einen Automobilhersteller im Premiumbereich erfolgte. Dies führte zu erhöhten Anlaufverlusten, Aufbau von Working Capital sowie insbesondere höheren Investitionen. Diese Effekte spiegeln sich in der Vermögens- und Finanzlage wieder.

Der Auftragsbestand liegt weiterhin auf hohem Niveau und beträgt ca. 19,1 Mio. €. Unsere Beschäftigungslage und Auftragslage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Der cash flow (DVFA/SG) in Höhe TEUR -1.365 (Vj.: TEUR -2.349) blieb insbesondere aufgrund der Sondereffekte deutlich negativ.

c. Forschung und Entwicklung

Die ubc betreibt keine eigene Forschung. Die Herstellung und Produktion ist Auftragsbezogen, daher erfolgen Produktentwicklungen immer in enger Abstimmung mit dem Kunden.

III. Nachtragsbericht

Im Januar 2016 trat Herr Frank Wittchen als weiterer Geschäftsführer in das Unternehmen ein.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Bericht über die Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Um die positive Entwicklung des Unternehmens, insbesondere das in 2015 vollzogene Umsatzwachstum nachhaltig abzusichern und das Unternehmen für die nächsten Wachstumsschritte vorzubereiten, ist sowohl die Mitarbeiteranzahl in der Produktion, als auch in der Verwaltung, insbesondere im Bereich Konstruktion, Qualität und Vertrieb erhöht worden. Zum 31. Dezember 2015 waren 162 festangestellte Mitarbeiter im Unternehmen tätig, die durch 99 Leiharbeiter unterstützt wurden. In 2016 gehen wir von einem moderaten Anstieg der festangestellten Mitarbeiter aus, wobei die Anzahl der Leiharbeiter reduziert wird.

Neben dem Ausbau der Kleinserienfertigung stehen die Verbreiterung der Kundenbasis sowie der Ausbau im Bereich Aerospace für die nächsten Jahre im Vordergrund.

2. Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Potenzielle Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinflussen könnten, sehen wir bei der aktuellen Konjunktur und Auftragslage nicht. Der Mangel an qualifiziertem Personal könnte die geplante Entwicklung unserer Gesellschaft beeinträchtigen, dieses Problem betrifft aber viele Unternehmen im deutschen Mittelstand. Ab Sommer 2016 wird die ubc selber Mitarbeiter ausbilden, um so dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Den hohen Qualitätsansprüchen, den Zulieferer im Automotive- und Aerospace-Bereich ausgesetzt sind, begegnen wir durch kontinuierliche Verbesserungen des personellen Know-How und einer engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Preissteigerungsrisiken werden durch frühzeitige Rohstoffbeschaffung soweit als möglich versucht aufzufangen.

Zur Absicherung gegen mögliche Liquiditätsrisiken wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die finanzielle Lage vermittelt.

Spezieller Risikobericht

Potenzielle Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig beeinflussen könnten, sehen wir in der Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Mit drei Kunden erzielten wir 81% unseres Umsatzes und erhöhen mit der erheblichen Erweiterung unserer Infrastruktur und Produktionskapazität unsere Fixkosten. Andererseits ergeben sich daraus auch Chancen, den Umsatz zu steigern und damit das Ergebnis nachhaltig zu verbessern.

Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft war im abgelaufenen Jahr geprägt durch die Kapitalerhöhung und ermöglichte damit die Wachstumsfinanzierung. Eine bestehende Betriebsmittellinie wurde seit der Kapitalerhöhung bis Ende des Geschäftsjahres nicht genutzt und steht weiterhin zur Verfügung.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählt darüber hinaus weiterhin das Factoring der Forderungen, welches zukünftig vermehrt in Anspruch genommen werden soll.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle aufgrund wirtschaftlich schwacher Kunden sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

V. Prognosebericht

Im kommenden Geschäftsjahr wird der Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau liegen. Aufgrund des Wegfalls der Sondereffekte aus dem Vorjahr sowie der Optimierung der Serienfertigung erwarten wir einen positiven Jahresüberschuss in Höhe zwischen 0,3 Mio. € und 0,5 Mio. €.

Insgesamt beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Composite Branche bietet ein großes Wachstumspotenzial, welches wir durch die aufgebauten neuen Kapazitäten bedienen können.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Murr. In Freiberg und in Murr wurden Produktionsstätten angemietet, so dass die ubc jetzt an drei Standorten vertreten ist.

 

Murr, im Februar 2016

ubc gmbh

Ulf Bräutigam, Geschäftsführer

Andreas Pahl, Geschäftsführer

Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss macht von den Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ubc gmbh, Murr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschluss-prüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Un-richtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung um-fasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt. Die im Vorjahr ausgewiesenen Vorräte in Höhe von TEUR 3.102 sind nicht hinreichend nachgewiesen, weil die Bewertung unzutreffend nach einer retrograden Be-wertungsmethode erfolgte und wir durch alternative Prüfungshandlungen keine hinrei-chende Sicherheit über die Bewertung der Vorräte des Vorjahres und somit auch über die Richtigkeit des Materialaufwands im Geschäftsjahr gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit nicht frei von Fehlern ist.

Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 4. Februar 2016

GKK PARTNERS Audit GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hermann Krämer, Wirtschaftsprüfer

Stephan Raitl, Wirtschaftsprüfer

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