Zweite JCI Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Peter Schieser seit 25.1.2017 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johnson Controls Automotive Electronics GmbHBurscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015I. Grundlagen der GesellschaftDie Johnson Controls Automotive Electronics GmbH, Burscheid beschäftigte sich bis zur Werkschließung zum 31. August 2014 mit der Entwicklung und Herstellung von Elektroniksystemen. Im Rahmen des Verkaufs der europaweiten Johnson Controls Electronic Sparte war auch die Johnson Controls Automotive Electronics GmbH, Burscheid betroffen. Für den Produktionsstandort Remchingen wurde ein Asset Deal zum 1. Juli 2014 abgeschlossen, das Werk wurde zum 31. August 2014 geschlossen. Der Forschungs- und Entwicklungsstandort Durlach ging zum 1. Juli 2014 auf den Käufer Visteon über. Im Geschäftsjahr 2014/15 wurden keine Umsatzerlöse realisiert (Vorjahr T€ 59.769). II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltproduktion expandierte im Jahr 2015 schwächer als erwartet. Die starken Impulse der gesunkenen Ölpreise, die schon Ende 2014 die konjunkturelle Belebung gefördert haben, und die für die Exportwirtschaft günstigen Wechselkurse wurden durch die Auswirkungen der Wachstumsverlangsamung in China sowie durch die Belastung rohstoffexportierender Länder wie Russland und Brasilien durch die dauerhaft niedrigen Öl- und Rohstoffpreise abgeschwächt. 1 Im Jahr 2015 konnte die Weltproduktion um 2,4 % (im Vorjahr 2,6%) zulegen. 2 Für das Jahr 2016 wird ein Zuwachs um 3,4 % und für das Jahr 2017 um 3,6 % erwartet. 3 Das europäische Wirtschaftswachstum zog in 2015 an und betrug 1,9 % in der EU bzw. 1,6 % im Euroraum. Dieses Wachstum war neben den Einflüssen, die auch die Weltproduktion beeinflusst haben, durch die europäische Fiskalpolitik gestärkt worden. In 2016 wird mit der anhaltenden Beschleunigung des privaten Verbrauchs gerechnet und es soll wieder mehr investiert werden. 4 Die Wirtschaftstätigkeit in der EU und im Euroraum wird weiterhin ein mäßiges Wachstum aufweisen, das sich aber im Jahr 2017 weiter auf 2,0% in der EU bzw. 1,9% im Euroraum beschleunigen wird. 5 Die deutsche Wirtschaft expandiert ebenfalls weiter. Besonders stark war die gesamtwirtschaftliche Expansion im zurückliegenden ersten Kalenderhalbjahr 2015. Während das dritte Quartal schwächer ausfiel, lag das Jahresschlussquartal wieder auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2015. 6 Auch wegen dieses starken Jahresauftaktes erhöht sich das Bruttoinlandsprodukt im Durchschnitt des laufenden Jahres 2015 um 1,7 % leicht über dem Vorjahresdurchschnitt von 1,6%. 7 Während einige Institute ihre Prognose für das Jahr 2015 im Vergleich zur Gemeinschaftsdiagnose vom Herbst 2014 merklich nach oben revidierten, erhöhte der IWF seine Prognose vom Januar 2016 im Vergleich zu der vom Oktober 2015 lediglich um 0,1% auf 1,7% für 2016 und um 0,2% ebenfalls auf 1,7% für 2017. 8 Es wird erwartet, dass die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2016 real um 2% ansteigen und somit das Wirtschaftswachstum weiterhin unterstützen. 9 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen: Automobilkonjunktur Die beiden großen Automobilmärkte USA und China erreichten im Kalenderjahr 2015 jeweils neue Höchststände, während Westeuropa das beste Niveau seit fünf Jahren erreichte. In Brasilien, Russland und Japan hingegen ging der Neuwagenabsatz zurück, wobei der Rückgang in Japan lediglich schwach war. 10 Zulassungszahlen Die Zulassungszahlen in Europa (EU28) sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in den Monaten Oktober 2014 bis September 2015, also im Geschäftsjahr der Gesellschaft, um fast 8 % von 12.413 Tsd. Einheiten auf 13.388 Tsd. Einheiten angestiegen. Damit ist insgesamt eine weitere Erholung des europäischen Marktes im Geschäftsjahr 2014/15 zu sehen. Auf allen Top-5-Märkten ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus zu verzeichnen: Deutschland erhöhte sein Neuzulassungsvolumen um fast 5 % von 3.017 Tsd. auf 3.163 Tsd. Fahrzeuge, in Frankreich ist ein Anstieg um über 3% von 1.818 Tsd. Einheiten auf 1.880 Tsd. Einheiten und in Italien um über 13 % von 1.333 Tsd. Einheiten auf 1.512 Tsd. Einheiten zu verzeichnen. In Großbritannien ergibt sich eine Zunahme um fast 8 % von 2.428 Tsd. Einheiten auf 2.615 Tsd. Einheiten. Spitzenreiter ist Spanien, wo eine Zunahme der Neuzulassungen im zweistelligen Bereich von über 22 % von 817 Tsd. auf 999 Tsd. Einheiten zu verzeichnen ist. Diese Entwicklung hielt auch im Zeitraum Oktober bis Dezember 2015 im Vergleich zum Oktober bis Dezember 2014 weiter an. 11 Nachdem sich der Pkw-Inlandsmarkt im Kalenderjahr 2014 sowie auch im Geschäftsjahr 2013/2014 erwartungsgemäß positiv entwickelt hat, setzte sich der positive Trend auch im Zeitraum Oktober 2014 bis September 2015 fort, so dass im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein deutlicher Anstieg der Zulassungszahlen von annähernd 5 % zu verzeichnen ist. Produktion und Export In Deutschland ist im Geschäftsjahr 2014/15 sowohl bei den Exporten ein Anstieg um fast 2% von 4.314 Tsd. Einheiten auf 4.391 Tsd. Einheiten als auch bei der inländischen Produktion um annähernd 2 % von 5.601 Tsd. Einheiten auf 5.693 Tsd. Einheiten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013/14 zu verzeichnen. Die deutsche Automobilindustrie, deren Anteil am Welt-Pkw-Markt rund ein Fünftel beträgt, hat sich auf die Marktveränderungen eingestellt und hält Schritt mit der Entwicklung des Pkw-Weltmarktes, was sich deutlich an der derzeitigen positiven Entwicklung erkennen lässt. Der PKW-Inlandsmarkt, die Exporte sowie die Produktion sind somit weiter auf Wachstumskurs. Dies ist auch an den Ist-Zahlen für das letzte Quartal des Kalenderjahres 2015 zu erkennen. Die Anzahl der Neuzulassungen steigt um durchschnittlich 5,9%, die der Exporte um 2,9% und die der Produktion um 2,8%, wobei die Exporte und inländische Produktion im Dezember 2015 sogar unter Vorjahresniveau liegen. 12 Die aktuelle Entwicklung im Zusammenhang mit dem sogenannten Volkswagen-Abgasskandal können auf ihre künftige Wirkung momentan noch nicht abgeschätzt werden. 2. Ertragslage
Aufgrund des Verkaufs des Geschäftsbetriebes der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013/14 ist ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen nur bedingt aussagekräftig. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 2.247. Dieses Ergebnis resultiert insbesondere aus dem Ertrag aus der Ausschüttung einer Dividende der bulgarischen Tochtergesellschaft (T€ 2.811) sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen (T€ 702). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere solche aus der Auflösung von im Vorjahr gebildeten und nicht Anspruch genommenen Rückstellungen (T€ 416) sowie aus dem Verkauf von vollständig abgeschriebenen Anlagevermögen (T€ 220). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 1.166. Sie enthalten Restrukturierungsaufwendungen (T€ 548), nachlaufende Kosten des geschlossenen operativen Geschäfts (T€ 277), Wertberichtigungen (T€ 159) und Personalaufwendungen (T€ 146). Die Gesellschaft erzielte ein Ergebnis vor Gewinnabführung von T€ 2.247, das aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags vollständig an die Gesellschafterin abgeführt wurde. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Johnson Controls Automotive Electronics GmbH beträgt T€ 82.825 (Vorjahr: T€ 98.956). Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich aus dem Verkauf des verbliebenen Betriebsgrundstücks,. Aus diesem Sachverhalt resultiert auch der Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 89.354 im Vorjahr auf T€ 82.632 (Rückgang von 7,5 %) im Geschäftsjahr. Daneben wurden die im Vorjahr noch gezeigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gezahlt. Die Eigenkapitalquote beträgt 92,31 % (Vorjahr: 80,1 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um 257% von T€ 875 im Vorjahr auf T€ 2.247 im Geschäftsjahr. Die Verbindlichkeiten resultieren aus der Ergebnisabführungsverpflichtung gegenüber der alleinigen Gesellschafterin JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid. 4. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft ist durch das Cash-Pool Guthaben (T€ 82.430) nachhaltig sichergestellt. Aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses erfolgte eine Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von T€ 2.810. Der Jahresgewinn in Höhe von T€ 2.247 wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin abgeführt. 5. Wirtschaftliche Lage Nach dem Verkauf der Electronic Sparte durch den Asset Deal zum 1. Juli 2014 wurde die Werksschließung der Johnson Controls Automotive Electronics GmbH in Remchingen zum 31. August 2014 beschlossen und umgesetzt. Mit Datum vom 16. Juni 2014 wurde zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung diesbezüglich ein Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart. Die Auswirkungen aus dem Sozialplan wurden im Jahresabschluss 2013/14 berücksichtigt und die gebildeten Rückstellungen im Jahresabschluss 2014/15 entsprechend in Anspruch genommen bzw. aufgelöst. 6. Personal Die Anzahl der Arbeitnehmer zum 30. September 2015 ist im Vergleich zum Vorjahr und aufgrund der Betriebsschließung zum 30. September 2014 auf 1 Arbeitnehmer gesunken. Die Gesellschaft beschäftigte zum 30. September 2015 keine Angestellten. 7. Investitionen / Beschaffung / Forschung und Entwicklung / Umweltschutz Aufgrund der Aufgabe der operativen Tätigkeit der Gesellschaft wurden keine Tätigkeiten in den Bereichen Investitionen, Beschaffung, Forschung und Entwicklung, sowie Umweltschutz ausgeführt. 8. Sonstige Angaben Die Johnson Controls Automotive Electronics GmbH, Burscheid ist ein Unternehmen der Johnson Controls-Gruppe mit der Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, als Konzernobergesellschaft. III. NachtragsberichtNach dem 30. September 2015 sind keine Ereignisse von Bedeutung für die Gesellschaft zu nennen, die eine Auswirkung auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014/15 haben. IV. Chancen-/Risikobericht sowie PrognoseberichtDie Johnson Controls Automotive Electronics GmbH, Burscheid, hat ihre operative Geschäftstätigkeit eingestellt und nimmt daher nicht an Chancen und Risiken des Geschäftslebens teil.
Burscheid, den 16. März 2017 Jean-Philippe de Waele Peter Schieser
1 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie, Schlaglichter der Wirtschaft, Monatsbericht 1/16
vom 18. Dezember 2015
Bilanz zum 30. September 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechung für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Johnson Controls Automotive Electronics GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Er wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Gesellschafter des Unternehmens Das gezeichnete Kapital beträgt zum 30. September 2015 € 1.084.000,00. Alleinige Gesellschafterin ist die JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungen1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt worden und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuzuordnenden Anschaffungsnebenkosten und die nachträglichen Anschaffungskosten. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft sowie die Rücklagen werden zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2015 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,06 % (Vorjahr: 4,92 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Gehaltssteigerungen von jährlich 2,5 % sowie Rentensteigerungen von jährlich 1,75 % zugrunde gelegt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet und nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) ermittelt. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,25 % p.a. (Vorjahr: 3,06%) und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Gesellschaft hat am 23. August 2013 mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2012 einen Gewinnabführungsvertrag mit der alleinigen Gesellschaftern, der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid (Organträger), abgeschlossen, der am 3. September 2013 im Handelsregister eingetragen wurde. Da der Gewinnabführungsvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde, werden latente Steuern nur beim Organträger bilanziert. III. Erläuterungen zu Bilanzposten1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 % der Anteile besitzt - setzen sich wie folgt zusammen:
1) Die Angaben beziehen sich auf den Jahresabschluss zum 31.12.2014, Umrechnungskurs 30.09.2015: 1,95620 BGN / EUR 2. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 82.778 (Vorjahr: T€ 96.528). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 82.632 (Vorjahr: T€ 89.354) betreffen mit T€ 60.318 (Vorjahr: T€ 89.181) den Cash-Pool. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Ergebnisübernahme des Vorjahres (T€ 22.112).Forderungen aus Lieferungen und Leistungen existieren im Geschäftsjahr aufgrund der Veräußerung des Produktionsstandorts Remchingen zum 1. Juli 2014 und der Werksschließung zum 31.August 2014 nicht (Vorjahr T€ 6.911). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 1.084 und ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt zum 30. September 2015 T€ 35.221 (Vorjahr: T€ 38.031). Aus der Kapitalrücklage wurde entsprechend Gesellschafterbeschluss ein Betrag i.H.v T€ 2.811 entnommen und an den Gesellschafter ausgezahlt. Die anderen Gewinnrücklagen rühren in Höhe von T€ 135 aus dem Formwechsel der Gesellschaft in eine GmbH and dem damit verbundenen Wegfall der gesetzlichen Rücklage. 4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 2.186 (Vorjahr: T€ 2.027). 5. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betragen T€ 1.451 (Vorjahr: T€ 136). Die Ergebnisse der Betriebsprüfung für Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer für die Jahre 2007 bis 2009 wurden im Geschäftsjahr 2013/14 erfolgswirksam berücksichtigt. Die Gesellschaft hatte beim Finanzamt im Oktober 2014 diesbezüglich eine Aussetzung der Vollziehung beantragt. Diesem Antrag wurde entsprochen und die bereits gezahlten Beträge (T€ 1.315 für Ertragsteuern und T€ 255 für Zinsen) erstattet und durch die Gesellschaft unmittelbar den Rückstellungen zugeführt. Zum 30. September 2015 hat die Gesellschaft damit Rückstellungen für Steuern in Höhe von T€ 1.451 sowie Sonstige Rückstellungen für Zinsen in Höhe von T€ 255 ausgewiesen. 6. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Pfandrechte und ähnliche Rechte bestehen nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 566) und Verbindlichkeiten aus Sozialer Sicherheit von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Aufgrund der Veräußerung des Betriebes im Geschäftsjahr 2014/15 sind im Berichtsjahr 2014/15 keine Umsatzerlöse angefallen.
2. Material- und Personalaufwendungen
Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung für Pensionäre sind in Höhe von T€ 152 (Vorjahr: T€ 201) ausgewiesen. 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 702) beinhalten im Wesentlichen die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus dem Verkauf von beweglichem Anlagevermögen. Im Vorjahr waren darin Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 458 enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Restrukturierungskosten, nachlaufenden operativen Kosten, Pensionsaufwand, Aufwendungen für Gewährleistungen und Gebäudeaufwendungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 36 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge von Banken in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 5) enthalten. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 98 (Vorjahr: T€ 106) enthalten. 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Geschäftsjahr betragen die Steuern vom Einkommen und Ertrag T€ 0 (Vorjahr: T€ 2.575). V. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Aufgrund der Nachtragsvereinbarung zur Cash-Pool-Vereinbarung zwischen der Commerzbank AG und der Cash Pool Führerin (Johnson Controls GmbH, Burscheid) ergibt sich eine gesamtschuldnerische Mithaftung aller Cash-Pool-Teilhaber für die Cash-Pool-Verbindlichkeiten der Johnson Controls GmbH gegenüber der Commerzbank AG. Da die Johnson Controls GmbH zum Stichtag gegenüber der Commerzbank AG ein Guthaben ausweist, beträgt die gesamtschuldnerische Mithaftung der Gesellschaft zum 30. September 2015 T€ 0. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine Miet- und Leasingverträge. 3. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird die durch die Herren:
ausgeübt. 4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer erhielten im Berichtsjahr keine Bezüge aus der Gesellschaft. 5. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2014/15 waren durchschnittlich 1 (Vorjahr: 279) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer, Auszubildende, Leiharbeiter und Dauerabwesende) bei der Gesellschaft beschäftigt. Diese unterteilten sich wie folgt:
6. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden folgende Aufwendungen des zur Prüfung des Jahresabschlusses zum 30. September 2015 bestellten Abschlussprüfers erfasst (§ 285 Nr.17 HGB):
7. Konzernabschluss Der Jahresabschluss unseres Unternehmens wird in den Konzernabschluss der Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin / USA, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Als verbundene Unternehmen werden entsprechend der Definition des § 271 Abs. 2 HGB alle zum Konsolidierungskreis der Johnson Controls Inc. zu rechnenden Mutter- und Tochterunternehmen angesehen. Der Konzernabschluss ist erhältlich bei:
Außerdem wird der Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Johnson Controls Automotive Electronics GmbH ist daher gemäß § 1 Konzernabschlussbefreiungsverordnung i.V.m. § 292 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und -lagebericht aufzustellen, befreit. Zusätzlich sind die Unterschiede zwischen deutscher und US-Rechnungslegung zu erläutern. Grundsätzlich unterscheidet sich die US-Rechnungslegung (US-GAAP) von der nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) in der verfolgten Zielsetzung. Während US-GAAP in erster Linie auf die Versorgung der Investoren mit entscheidungsnützlichen Informationen abstellt, ist die HGB-Rechnungslegung von einer stärkeren Betonung des Gläubigerschutzes und Vorsichtsprinzips geprägt. Vorräte Die Vorräte werden entsprechend international üblichem Vorgehen nach den Vollkosten bewertet. Unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips orientiert sich die Vorratsbewertung nach US-GAAP stärker am Absatzmarkt als nach HGB. Dadurch ergeben sich im Vergleich zum HGB u.U. höhere Wertansätze. Rückstellungen Langfristige (>1 Jahr) Rückstellungen werden nach HGB unter Zugrundelegung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes, nach US-GAAP unter Zugrundelegung eines marktüblichen Zinssatzes, bilanziert. Latente Steuern Latente Steuern nach HGB sind - mit Inkrafttreten des BilMoG - ab dem Geschäftsjahr 2010/11 für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zu ermitteln (sog. Temporary-Konzept). Während für passive latente Steuern eine Ansatzpflicht besteht, sieht die Neuregelung weiterhin ein Aktivierungswahlrecht (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) für aktive Steuerlatenzen vor. Des Weiteren können aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet werden, sofern deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Geschäftsjahre erwartet werden kann. Für Zwecke der Bewertung sind die unternehmensindividuellen Steuersätze anzuwenden, die wahrscheinlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen gültig sind. Sofern die individuellen Steuersätze im Zeitpunkt der Umkehrung nicht bekannt sind, sind die am Bilanzstichtag gültigen individuellen Steuersätze zu verwenden. Nach US-GAAP besteht eine Ansatzpflicht für latente Steuern auf alle temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen nach US-GAAP und nach Steuerrecht, (sogenanntes Temporary- Konzept). Daneben sind auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zu bilanzieren. Latente Steueransprüche und -schulden sind mit den Ertragsteuersätzen zu bewerten, die zum Zeitpunkt der Realisierung der temporären Differenz bzw. bei Nutzung des Verlustvortrags voraussichtlich Gültigkeit erlangen. Der Buchwert eines latenten Steueranspruchs ist zu jedem Bilanzstichtag auf seine Werthaltigkeit zu überprüfen.
Burscheid, den 16. März 2017 Jean-Philippe De Waele Peter Schieser Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. September 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Johnson Controls Automotive Electronics GmbH, Burscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 16. Juni 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Hans-Peter Kreibich, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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