FRISTAM International Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Friedsch seit 21.7.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.)HamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.), Hamburg PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.), Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.), Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtesUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 15. Dezember 2022 ASGB
Revisions- und Treuhand GmbH
gez. Müller, Wirtschaftsprüfer gez. Blidung, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 30. September 2022AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2021/2022
Konzernanhang für 2021/2022Allgemeine Angaben
Allgemeine HinweiseDer vorliegende Konzernabschluss wird gemäß §§ 290 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages des Mutterunternehmens aufgestellt. Die für einzelne Posten geforderten Zusatzangaben werden teilweise in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. KonsolidierungskreisDer Konzernabschluss umfasst das Mutterunternehmen sowie sieben inländische und zwölf ausländische Tochterunternehmen. In den Konzernabschluss werden die folgenden Unternehmen aufgrund der Mehrheit der Stimmrechte gemäß § 290 Abs. 2 HGB nach den Vorschriften der Vollkonsolidierung einbezogen:
1) Beteiligung der FRISTAM Pumpen KG (GmbH &
Co.), Hamburg
Im Berichtsjahr ist kein Unternehmen neu in den Konsolidierungskreis einbezogen bzw. aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden und entkonsolidiert worden. In den Konzernabschluss werden die folgenden Unternehmen gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogen, da die Unternehmen für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind.
1) Beteiligung der FRISTAM Pumpen KG (GmbH &
Co.), Hamburg
Durch die Einbeziehung in den Konzernabschluss ist die FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.), Hamburg, gemäß § 264b HGB von der Verpflichtung, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den Vorschriften des zweiten Abschnitts des 3. Buches des HGB aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen, befreit. Diese Befreiung wird nur hinsichtlich der Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Zudem werden für folgenden Gesellschaften Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen: Unternehmen, Sitz
Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Das Realisations- und das Imparitätsprinzip werden beachtet. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Geschäfts- und Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen und - soweit notwendig - außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage anerkannter Höchstsätze abgeschrieben, wobei für die planmäßigen Abschreibungen die lineare Abschreibungsmethode angewandt wird. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind unter Verwendung des gleitenden Durchschnitts zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis einer Zuschlagskalkulation zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital fließen nicht in die Herstellungskosten ein. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem der Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. WährungsumrechnungDie Posten der Bilanzen der einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen werden mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu historischen Kursen umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkurse zum Vorjahr entstehenden Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnungen" ausgewiesen. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Die Jahresergebnisse der umgerechneten Gewinn- und Verlustrechnungen werden zu Stichtagskursen erfolgsneutral in die Bilanz übernommen. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung für Tochterunternehmen, die vor dem 1. Oktober 2010 erstmals konsolidiert worden sind, wird nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. vorgenommen. Diese Methode wird bei den betreffenden Tochterunternehmen beibehalten. Die Kapitalkonsolidierung für Tochterunternehmen, die nach dem 30. September 2010 erstmals konsolidiert worden sind, wird nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die aus der Kapitalkonsolidierung entstehenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- und Firmenwerte ausgewiesen, während passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung gesondert nach dem Eigenkapital ausgewiesen werden. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Erläuterungen zur KonzernbilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung von TEUR 4 (Vj.: TEUR 20). Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Geschäfts- und Firmenwerte werden planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen zehn und fünfzehn Jahren abgeschrieben. Als Maßstab für den planmäßigen Abschreibungszeitraum der Geschäfts- und Firmenwerte wird bei der Schätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauern insbesondere auf den erwarteten Zeitraum zur Realisation des geplanten ökonomischen Nutzens der jeweiligen Tochterunternehmen abgestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 704 (Vj.: TEUR 758), die ausschließlich sonstige Vermögensgegenstände betreffen. Aktive latente Steuern Der aktive Steuerabgrenzungsposten (TEUR 1.678; Vj.: TEUR 1.582) beinhaltet aktive latente Steuern, die auf der unterschiedlichen Bewertung von Vermögensgegenständen, Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten in der Handels- und Steuerbilanz beruhen. Des Weiteren wurden latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet; hierbei handelt es sich um aktive latente Steuern aus der Zwischengewinneliminierung. Die Bewertung der aktiven latenten Steuern erfolgt mit den jeweiligen individuellen Unternehmenssteuersätzen. Eigenkapital Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt. Das Kommanditkapital von TEUR 2.000 entspricht dem bei dem Mutterunternehmen ausgewiesenen Bilanzposten und beinhaltet die voll eingezahlten festen Kapitalanteile der Kommanditisten, welche den gemäß § 172 Abs. 1 HGB im Handelsregister eingetragenen Hafteinlagen entsprechen. Unter den nicht beherrschenden Anteilen anderer Gesellschafter werden die Anteile der Minderheitsgesellschafter der FRISTAM Pumpen Schaumburg GmbH, Hamburg, ausgewiesen. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung beruht auf Gewinnthesaurierungen der Tochterunternehmen, die im Zeitraum zwischen dem Erwerb der Anteile und der erstmaligen Konsolidierung erfolgt sind. Gründe für eine Auflösung gemäß § 309 Abs. 2 HGB liegen zum 30. September 2022 nicht vor. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung des versicherungsmathematischen Bewertungsverfahrens "Projected Unit Credit Method" (Methode der laufenden Einmalprämien) ermittelt. Bei der Festlegung des Zinssatzes wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Zinssatz bis zu drei Monate vor dem Bilanzstichtag festzustellen. Nach der Veröffentlichung durch die Deutsche Bundesbank wird der maßgebliche Rechnungszins bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren mit 1,76 % p.a. angesetzt. Die Gehaltsdynamik wird mit 2,50 % sowie die Rentendynamik mit 1,50 % p.a. berücksichtigt, während die Fluktuationswahrscheinlichkeiten mit 5,00 % in Ansatz gebracht werden. Als Rechnungsgrundlagen dienen die in der betrieblichen Altersversorgung üblichen und anerkannten "Heubeck-Richttafeln 2018 G". Von einer Modifikation der Tabellenwerte der Richttafeln, um einer eventuell zu erwartenden höheren Lebenserwartung der Versorgungsberechtigten Rechnung zu tragen, wird abgesehen. Zum 30. September 2022 ergibt sich nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB ein Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren von TEUR 652. Aufgrund der geänderten Bewertungsvorschriften der Altersversorgungsverpflichtungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergab sich zum 30. September 2010 ein Unterschiedsbetrag bei den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.749. Im Geschäftsjahr 2021/2022 wird entsprechend Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ein Fünfzehntel, mithin TEUR 117 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Zum 30. September 2022 belaufen sich die nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen somit auf TEUR 350. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Pensionsverpflichtungen der Komplementärin, Mitarbeiterprämien, Abfindungsverpflichtungen, Weihnachtsgeld, Gewährleistungsansprüche sowie Urlaubs- und Überstundenansprüche gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 30. September 2022 (Vj.: 30. September 2021) sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen wie im Vorjahr zugleich sonstige Verbindlichkeiten. Passive latente Steuern Der passive Steuerabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich passive latente Steuern von TEUR 855 (Vj.: TEUR 776), die auf der unterschiedlichen Bewertung von Vermögensgegenständen, Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten in der Handels- und Steuerbilanz beruhen. Die Bewertung der passiven latenten Steuern erfolgt mit den jeweiligen individuellen Unternehmenssteuersätzen. Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag besteht ein Avalkredit bei der UniCredit Bank AG, München, von TEUR 91. Der Avalkredit dient der Herauslage einer Bankbürgschaft zur Absicherung von eventuellen Gewährleistungsansprüchen. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gegenüber nicht einbezogenen Tochterunternehmen. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten außergewöhnliche Erträge von TEUR 208 (Vj.: TEUR 216) aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außergewöhnliche Aufwendungen von TEUR 117 (Vj.: TEUR 117), welche ausschließlich die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen im Umfang von einem Fünfzehntel des sich auf Grund der geänderten Bewertungsvorschriften der Altersversorgungsverpflichtungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) zum 30. September 2010 ergebenden Unterschiedsbetrages betreffen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen an Gesellschafter von TEUR 49 (Vj.: TEUR 49). Sonstige AngabenGeschäftsführung Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens wird durch die FRISTAM Pumpen Verwaltungs-GmbH, Hamburg, als persönlich haftende Gesellschafterin, vertreten durch den einzelvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer, Herrn Dipl.-Informatiker Wolfgang Stamp, Winsen (Luhe), wahrgenommen. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens wird die Erleichterungsvorschrift nach § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres bei den konsolidierten Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter:
Persönlich haftender Gesellschafter des Mutterunternehmens FRISTAM Pumpen Verwaltungs-GmbH, Hamburg, mit einem gezeichneten Kapital von TEUR 30. Prüfungs- und Beratungshonorare Das an das Mutter- oder Tochterunternehmen von dem Abschlussprüfer des Konzerns für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 43. Das an die Tochterunternehmen von den Abschlussprüfern der Tochterunternehmen für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 90, für Steuerberatungsleistungen TEUR 23 sowie für sonstige Leistungen TEUR 10. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Das Jahresergebnis des Mutterunternehmens wird folgendermaßen verwendet:
Hamburg, 15. Dezember 2022 FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.) gez. Wolfgang Stamp Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2021/2022
Konzernkapitalflussrechnung für 2021/2022
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2021/2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022der FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.)1. Grundlagen des KonzernsDie FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.), Hamburg, im Folgenden FRISTAM genannt, ist die Muttergesellschaft der weltweit tätigen, mittelständischen FRISTAM-Gruppe. Die unternehmerischen Aktivitäten der Gesellschaft liegen in der Herstellung und im Vertrieb von hygienischen Kreisel-, Verdränger- und Doppelschraubenpumpen sowie Pulvermischern aus Edelstahlwerkstoffen. Unsere Erzeugnisse werden kontinuierlich weiterentwickelt. So sind wir gemessen am Marktanteil zu einem der führenden Hersteller hochwertiger Pumpen und Mischanlagen für hygienische Anwendungen in den unterschiedlichsten Industrien geworden. Es existieren insgesamt fünf Produktionsstandorte in vier Ländern, in denen 12 Baureihen diverser Pumpentypen produziert werden; schon per se ein "Komplettprogramm" für jeden erdenklichen Einsatz in der hygienischen Prozesstechnik. Ausgerichtet auf die Bedürfnisse der nationalen und internationalen Kunden sorgt ein Vertriebsnetz in Form von Außendienstmitarbeitern, Tochtergesellschaften und Vertretungen für weltweite Präsenz. Für unsere Kunden wie für uns steht eins im Mittelpunkt: das Fördergut. Deshalb bietet FRISTAM Lösungen, die auf den konkreten Einsatzbereich abgestimmt sind: bevor wir darangehen, eine Pumpe auszulegen, setzen wir uns intensiv mit den Produktionsprozessen vor Ort auseinander. Dabei streben wir nach einem profunden Verständnis aller Abläufe und Zusammenhänge, um das komplette System in unserer Auswahl zu berücksichtigen. Anschließend fertigen wir unsere Pumpen in hoher Präzision aus hochwertigem Edelstahl. Dieser umfassende Ansatz bei Auswahl, Konstruktion und Bau unserer Pumpen soll stets die optimale Förderlösung garantieren. Die feste Verwurzelung in der hygienischen Prozesstechnik hat das Streben nach höchster Qualität und maximaler Hygiene im Unternehmen fest verankert. Unsere hochqualifizierten Mitarbeiter bilden ein besonderes Gefüge aus individuellen Stärken und Produkt-Know-how, gepaart mit der gesammelten Erfahrung eines Jahrhunderts. 2. WirtschaftsberichtIm Geschäftsjahr 2021/2022 hat die FRISTAM-Gruppe mit durchschnittlich 385 Mitarbeitern weltweit eine Gesamtleistung von 135,2 Mio. € erwirtschaftet. Dies bedeutet eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Mio. €, respektive 14,1 %. Es wurde dabei ein Rohertrag von 78,4 Mio. € erwirtschaftet. Neben der FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.) und der US-amerikanischen Tochtergesellschaft konnten insbesondere die europäischen Tochtergesellschaften in Schaumburg und Frankreich sowie die chinesische und indische Tochtergesellschaft ihren Beitrag an der Gesamtleistung deutlich erhöhen, wohingegen sich die Gesamtleistung der Tochtergesellschaften in Neuseeland und in Japan verminderte. Gemäß Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 3. Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahresquartal 2021 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 1,3 % gestiegen. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft im Sommer auf geringem Niveau weiter fort, nachdem das BIP im 2. Quartal 2022 lediglich um 0,1 % gewachsen war. Gemäß Publikation des VDMA (Verband Deutschen Maschinen- und Anlagenbau e.V.) wurde die Produktionsprognose für das Jahr 2022 mit 5 % prognostiziert. Die Prognose ist für FRISTAM aufgrund einer entgegen dem Trend auch im Vorjahr gesteigerten Gesamtleistung nicht vollständig gültig. FRISTAM weist im abgelaufenen Geschäftsjahr eine deutliche Steigerung der Gesamtleistung von 14,1 % aus, gegenüber einer auch im Vorjahr um 5,1 % gesteigerten Gesamtleistung. Eine bedeutende Steigerung beim Umsatz sowie auch beim Auftragseingang in der ersten Geschäftsjahreshälfte führten bei FRISTAM in der Summe zu gegenüber dem Vorjahr verbesserten Ergebnissen von insgesamt 31,0 Mio. € Konzernjahresüberschuss. Ein gestiegener Auftragsbestand zum Ende des jetzt abgelaufenen Geschäftsjahres wird als Grundstein für das neue Jahr dienen und rundet das Bild eines als sehr gut zu bezeichnenden Geschäftsjahres 2021/2022 ab. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslagea. Darstellung der Ertragslage Die Ertragslage kann unverändert als gut bezeichnet werden. Die FRISTAM-Gruppe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/2022 bei einer Gesamtleistung von 135,2 Mio. € einen Rohertrag von 78,4 Mio. € erwirtschaften und liegt damit in der Gesamtleistung um 16,7 Mio. € und im Rohertrag um 6,6 Mio. € höher als im Vorjahr. Die Umsätze erhöhten sich von 117,7 Mio. € auf 133,6 Mio. €, was neben den gestiegenen Umsatzerlösen in einigen Konzerngesellschaften im Hinblick auf die US-amerikanische Tochtergesellschaft auch der US-Dollar-Kursentwicklung geschuldet ist. Der Konzernjahresüberschuss der FRISTAM-Gruppe von 31,0 Mio. € (VJ: 28,3 Mio. €) stellt eine konstant gute Umsatzrendite von 23,2 % dar. Die Prognose im Vorjahr für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021/2022 - den Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr bei einer leicht gestiegenen Gesamtleistung leicht zu steigern - konnte aufgrund der erhöhten Nachfragen und entsprechend guten Entwicklungen in einigen Gesellschaften sogar leicht übertroffen werden. Im Hinblick auf die Umsatzrendite wurde aufgrund des über die Prognose hinausgehenden Anstiegs der Umsatzerlöse eine leichte Steigerung nicht erreicht. b. Darstellung der Finanzlage Die Liquiditätslage der FRISTAM-Gruppe stellte sich zum Ende des Geschäftsjahres 2021/2022 mit einem Bestand an Zahlungsmitteln von 28,0 Mio. € als sehr gut dar. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde ein Mittelzufluss von 24,3 Mio. € erwirtschaftet. Für Investitions- und Finanzierungstätigkeiten wurden 29,1 Mio. € verwendet. Zum Geschäftsjahresende ergab sich für die FRISTAM-Gruppe nach Berücksichtigung von wechselkurs-, bewertungs- und konsolidierungskreisbedingten Änderungen ein gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. € leicht verminderter Bestand an Zahlungsmitteln. Liquiditätsengpässe sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht entstanden und der Konzern war jederzeit in der Lage, seinen bestehenden Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen. Die Mittelabflüsse für Investitionstätigkeiten betreffen neben Investitionen in das immaterielle Vermögen hauptsächlich solche in Sachanlagen - insbesondere technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Mittelabflüsse für Finanzierungstätigkeiten beinhalten im Wesentlichen die Auszahlungen an die Unternehmenseigner. Zu einer weiteren Verbesserung der Finanzierungsstruktur von FRISTAM führte die erneute Stärkung des Eigenkapitals durch Zuführungen in die Gewinnrücklagen von 4,1 Mio. €. c. Darstellung der Vermögenslage Das bilanzierte Gesamtvermögen, respektive Gesamtkapital der FRISTAM-Gruppe, betrug zum Stichtag 98,0 Mio. € und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 11,7 Mio. €. Auf der Vermögensseite ist diese Veränderung insbesondere auf den Aufbau der Vorrats- und Forderungsbestände zurückzuführen. Der Aufbau des Vorratsbestandes ist neben einer preisgetriebenen Werterhöhung insbesondere auf die weitsichtige strategische Entscheidung von FRISTAM zurückzuführen, die Bestände aufzubauen, um im Falle von Beeinträchtigungen der Lieferketten weiterhin erfolgreich den Markt bedienen zu können. Auf der Kapitalseite beruht die Veränderung im Wesentlichen auf einer erneut deutlichen Stärkung des Eigenkapitals. Die Eigenkapitalquote ist verbessert und beträgt nun 60,0 % (VJ: 54,3%). Unter Berücksichtigung des Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung, welcher auf Gewinnthesaurierungen der Tochtergesellschaften im Zeitraum zwischen dem Erwerb der Anteile und der erstmaligen Konsolidierung beruht, ergibt sich eine sehr gute Eigenkapitalquote von 65,7 % (VJ: 60,8 %). Im Jahr 2021 betrug die durchschnittliche Eigenkapitalquote aller mittelständischen Unternehmen 30,1 %; hier liegen wir weit darüber. Insgesamt stellte sich die wirtschaftliche Lage der FRISTAM-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/2022 als sehr gut dar. 4. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenAls finanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere die Gesamtleistung, der Rohertrag und die Umsatzrendite herangezogen. Bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Schwerpunkt auf der Qualität unserer Produkte, die dadurch bedingte Kundenzufriedenheit sowie der Mitarbeiterzufriedenheit. 5. Chancen-, Risiko- und Prognoseberichta. Chancen- und Risikobericht Als global aufgestellter Konzern agiert FRISTAM in einem dynamischen Umfeld, das neue geschäftliche Chancen, aber auch potentielle Risiken darstellt. Grundsätzlich streben wir ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken auf Basis einer klaren langfristigen Strategie an. Einmal jährlich wird eine Planung für das nächste Jahr abgeleitet und in Form von Budgets über die einzelnen Monate verteilt. Diese Budgets werden unterjährig durch Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen und Korrekturmaßnahmen geprüft und verfolgt. Ziel ist es, in den jeweiligen Märkten zu den Technologie- und Marktführern zu gehören. Um dies zu erreichen, haben wir im Geschäftsjahr 2021/2022 weiterhin in verschiedene größere IT-Projekte investiert. Insbesondere durch die Implementierung eines CRM-Systems und der damit einhergehenden verbesserten Transparenz erhoffen wir uns weitere Wachstumschancen. Um eine für unsere Kunden bestmögliche Qualität der Produkte sicherzustellen, legen wir viel Wert auf die Auswahl unserer Lieferanten: Qualität, Innovation, ständige Verbesserung und Zuverlässigkeit stehen dabei im Fokus. Chancen ergeben sich für FRISTAM insbesondere durch die strategische Ausrichtung auf definierte Wachstumsregionen, auf die Erschließung neuer Märke wie Pharma und Kosmetik sowie auf die Innovation und Verbesserung unserer Produkte. Unsicherheiten über die zukünftige weltwirtschaftliche Entwicklung bestehen nach wie vor und erschweren eine präzise Bewertung der zukünftigen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Sollten sich Rahmenbedingungen deutlich verändern, könnten zum heutigen Zeitpunkt unbekannte oder als nicht wesentlich erachtete Risiken an Bedeutung gewinnen und unter Umständen die Geschäftsaktivitäten beeinträchtigen. Geopolitische Ereignisse wie Protektionismus oder länderübergreifende Spannungen können erheblichen Einfluss nehmen. So merken wir seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Preissteigerungen auf dem Energiemarkt sowohl eine Verknappung sowie eine Preissteigerung beim Stahl in Stangen als auch bei Schmiede- und Gussteilen. Auch Risikofaktoren wie die politische Entwicklung auf Beschaffungs- und Absatzmärkten, die Rohstoffpreisentwicklung, Zins- und Währungsentwicklungen sowie die Inflation können die Weltwirtschaft zukünftig wieder stärker belasten und damit auch FRISTAM beeinflussen. Der Einfluss der weltweiten Corona-Pandemie und ihre Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2022/2023 ist abhängig von dem weiteren Verlauf der Pandemie. Die derzeitige Planung geht von einer geringen Auswirkung aus; dies kann sich jedoch bei geänderten Rahmenbedingungen jederzeit ändern. Die Einschätzung der konkreten Auswirkung ist nicht hinreichend verlässlich möglich. Die Risikolage des Konzerns kann insgesamt als entspannt beurteilt werden. Es gibt keine außergewöhnlichen oder unkontrollierten finanzintensiven und sonstigen risikoreichen Vorfälle. Bestandsgefährdende Risiken, insbesondere mit Auswirkungen auf die Liquidität des Konzerns, sind für die folgenden 12 Monate nicht zu erkennen. b. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere
Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Risikobehaftete derivative Finanzinstrumente (Termingeschäfte, Options-Geschäfte und Swaps) werden nicht abgeschlossen. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kann insbesondere das Zahlungsausfallrisiko zum Tragen kommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird vielfach die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein wirksames Debitorenmanagement und Mahnwesen. Durch die große Anzahl der Kunden verteilt sich das Risiko entsprechend. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelhaft die fälligen Zahlungen fristgerecht (unter Inanspruchnahme von Skonto) geleistet. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird täglich ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. c. Prognosebericht Oberste Priorität ist die Gesunderhaltung aller Mitarbeiter(innen), um während der Corona-Pandemie die Abläufe im Betrieb, in der Produktion und darüber hinaus, so gut und so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Ein aktiver Beitrag zur Eindämmung von Infektionen schützt nicht nur uns, sondern ist Teil unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, die wir sehr ernst nehmen. Wir haben daher unsere Betriebsabläufe deutlich angepasst, auch um wirtschaftliche Schäden für das Unternehmen, z. B. durch Abwesenheiten oder Lieferkettenverzögerungen, so gering wie möglich zu halten. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 strebt FRISTAM trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein solides Wachstum an, das sich auf die definierten Wachstumsregionen und -märkte und die weitere Marktdurchsetzung der Produkte begründet und im Vorjahresvergleich in leicht gestiegenen Rohertrag, Gesamtleistung sowie Umsatzrendite resultiert. Die strategische Entscheidung, unsere Lagerbestände weiter aufzustocken, wird für uns und unsere Kunden im kommenden Geschäftsjahr einen deutlichen Wettbewerbsvorteil darstellen. Wir werden nach wie vor umsichtig agieren, die konjunkturelle Entwicklung genau im Auge behalten und schnell und konsequent auf Marktveränderungen reagieren. Die Geschäftspolitik mit hoher operativer Leistungsfähigkeit und Flexibilität sowie solider Finanzierung wird FRISTAM konsequent fortsetzen.
Hamburg, 15. Dezember 2022 FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.) gez. Wolfgang Stamp DATUM DER KENNTNISNAHMEDer Konzernabschluss zum 30. September 2022 wurde am 25. April 2023 von der Gesellschafterversammlung zur Kenntnis genommen. Protokollüber die Beschlussfassungder Gesellschafterinder FRISTAM Holding GmbH, Winsen (Luhe)Unter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung der FRISTAM Holding GmbH, Hamburg, fasst die Gesellschafterin FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.) (Amtsgericht Hamburg, HRA 71473, Hamburg), vertreten durch ihren einzelvertretungsberechtigten Prokuristen Herrn Joachim Friedsch, folgende Beschlüsse:
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Hamburg, den 30. September 2022 gez. Joachim Friedsch als Prokurist der FRISTAM Pumpen KG (GmbH & Co.) Protokollüber die Beschlussfassungder Gesellschafterinder FRISTAM Vertriebsgesellschaft mbH, HamburgUnter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung der FRISTAM Vertriebsgesellschaft mbH, Hamburg, fasst die Gesellschafterin FRISTAM Holding GmbH (Amtsgericht Lüneburg HRB 110506, Winsen (Luhe), vertreten durch ihren einzelvertretungsberechtigten Prokuristen Herrn Joachim Friedsch, folgende Beschlüsse:
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Hamburg, den 30. September 2022 gez. Joachim Friedsch als Prokurist der der FRISTAM Holding GmbH Protokollüber die Beschlussfassungder Gesellschafterinder FRISTAM Beteiligungsgesellschaft mbH, Winsen (Luhe)Unter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung der FRISTAM Beteiligungsgesellschaft mbH, Winsen (Luhe), fasst die Gesellschafterin FRISTAM Holding GmbH (Amtsgericht Lüneburg HRB 110506, Winsen (Luhe), vertreten durch ihren einzelvertretungsberechtigten Prokuristen Herrn Joachim Friedsch, folgende Beschlüsse:
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Hamburg, den 30. September 2022 gez. Joachim Friedsch als Prokurist der der FRISTAM Holding GmbH Protokollüber die Beschlussfassungder Gesellschafterder FRISTAM Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, HamburgUnter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung der FRISTAM Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, fasst die Gesellschafterin FRISTAM Holding GmbH (Amtsgericht Lüneburg HRB 110506, Winsen (Luhe), vertreten durch ihren einzelvertretungsberechtigten Prokuristen Herrn Joachim Friedsch, folgende Beschlüsse:
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Hamburg, den 30. September 2022 gez. Joachim Friedsch als Prokurist der FRISTAM Holding GmbH Protokollüber die Beschlussfassungder Gesellschafterinder FRISTAM Dienstleistungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, HamburgUnter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung der FRISTAM Dienstleistungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, fasst die Gesellschafterin FRISTAM Holding GmbH (Amtsgericht Lüneburg HRB 110506, Winsen (Luhe), vertreten durch ihren einzelvertretungsberechtigten Prokuristen Herrn Joachim Friedsch, folgende Beschlüsse:
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Winsen (Luhe), den 30.September 2022 gez. Joachim Friedsch als Prokurist der FRISTAM Holding GmbH Protokollüber die Beschlussfassungder Gesellschafterder FRISTAM International Beteiligungsgesellschaft mbH, HamburgUnter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung der FRISTAM International Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, fasst die Gesellschafterin FRISTAM Holding GmbH (Amtsgericht Lüneburg HRB 110506, Winsen (Luhe), vertreten durch ihren einzelvertretungsberechtigten Prokuristen Herrn Joachim Friedsch, folgende Beschlüsse:
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Hamburg, den 30. September 2022 gez. Joachim Friedsch als Prokurist der FRISTAM Holding GmbH Protokollüber die Beschlussfassungder Gesellschafterder FRISTAM Pumpen Schaumburg GmbH, HamburgUnter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung der FRISTAM Pumpen Schaumburg GmbH, Hamburg, fassen die Gesellschafter
folgende Beschlüsse:
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Stadthagen, den 30. September 2022 gez. Joachim Friedsch als Prokurist der FRISTAM Holding GmbH gez. Torben Hahn, Gesellschafter gez. René Linck, Gesellschafter gez. Benjamin Steinig, Gesellschafter gez. Denis Tomann, Gesellschafter |
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