Schmidbaur Systemtechnik GmbH

Bichlmannstraße 22, 84174 Eching, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 9546
Vorher
S & R Anlagen- und Systemtechnik GmbH
Eingetragen
5.4.2005
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenBau von Industrieanlagen, außer GebäudenHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Errichtung und Herstellung von Anlagen und Systemen im Bereich von Industriefahrzeugen einschließlich allen hierfür erforderlichen Dienstleistungs- und Handelsgeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sabine Schweiger
seit 30.1.2014
Prokura
Stefan Schmidbaur
seit 30.1.2014
Geschäftsführer
Arndt Lösing
seit 30.1.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Christina Schmidbaur
50.00%
Tobias Schmid-baur
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schmidbaur Unternehmensgruppe GmbH

Eching

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Konzernlagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Schmidbaur Unternehmensgruppe besteht neben der Muttergesellschaft aus den Tochtergesellschaften Schmid baur Schaltanlagen GmbH, Schmidbaur Systemtechnik GmbH und Schmidbaur Energieanlagen GmbH. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2019 ist die Pearlgolf GmbH aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.

Seit Gründung der ersten Gesellschaft im Jahr 1995 setzen wir auf die Qualität unserer Produkte, Flexibilität in der Erfüllung von Kunden wünschen und die termingerechte Fertigstellung von Kundenaufträgen. Innerhalb kürzester Zeit haben wir uns aufgrund unserer hochwertigen und kreativen Lösungen zu einem etablierten Partner international führender Kunden entwickelt. Bedingt durch das spezifische Know-How kommen unsere Produkte in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen in allen Regionen der Welt zum Einsatz. Neben der Zertifizierung nach DIN-ISO 9001:2015 sind wir auch Siemens Sivacon Partner, Eaton Modan Systempartner und UL gelistet.

II. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft war in 2020 in einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt tätig.

2. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die weltwirtschaftliche Entwicklung wurde 2020 von der Coronavirus-Pandemie hart getroffen.

Die schnelle Ausbreitung des Virus und die daraufhin eingeführten tiefgreifenden Beschränkungen der sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten zur Eindämmung der Pandemie führten im Frühjahr als Folge der ersten Infektionswelle zu einem historischen Konjunktureinbruch. Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich der Rückgang des globalen Wachstums für das Gesamtjahr 2020 auf ein Minus von 3,5 % belaufen. Nach dem Einbruch der Weltkonjunktur im ersten Halbjahr fiel die Erholung der Weltwirtschaft bis zum Herbst 2020 kräftiger und stärker als erwartet aus. Gleichwohl wurde die konjunkturelle Belebung durch eine zweite Infektionswelle, neue Mutationen des Virus und die erneuten Maßnahmen zur Eindämmung gebremst. Insgesamt reflektiert das globale Handelsvolumen 2020 mit einem Minus von 9,6 % den pandemiebedingten konjunkturellen Rückgang.

Das Ausmaß der Pandemie und der Erholung unterscheidet sich in regionaler Hinsicht erheblich.

Die fortgeschritte nen Volkswirtschaften waren im Allgemeinen in der Lage, expansive fiskalische Maßnahmen für die Unterstützung der Haushalte und der Unternehmen zu ergreifen, um pandemiebedingte Einnahmeausfälle zu mildern. Die Zentral banken haben dies durch erweiterte Programme zum Anleihekauf und in einigen Fällen durch Zinssenkungen gestützt. Die gesamtwirtschaftliche Leistung der Industrieländer sank 2020 um 4,9 %. Die US-amerikanische Wirtschaft erlebte den größten Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg, wenngleich der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,4 % im internationalen Vergleich glimpflich ausfiel. Erhebliche Auswirkungen der Pandemie und der damit verbundenen Lockdown-Maßnahmen sind vor allem in Europa sichtbar: Der IWF erwartet einen Rück gang der Wirtschaftskraft im Euroraum von 7,2 %.

Und auch für Deutschland hat der IWF die Konjunkturerwartung unterjährig um 6,5 Prozentpunkte nach unten korrigiert und geht von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um -5,4 % (Vorjahr: +0,6 %) aus. Die Berechnungen des IWF für Deutschland unterscheiden sich somit von den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), das einen Rückgang des (preisbereinigten) Bruttoinlandsprodukts (BIP) von -5,0 % (Vorjahr: +0,6 %) festgestellt hat. Die deutsche Wirtschaft ist damit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber dennoch weniger stark aus, als 2009, mit damals -5,7 %.

II. Geschäftsverlauf

Die Schmidbaur Unternehmensgruppe versteht sich als Dienstleister und Zulieferer für verschiedenste Branchen, insofern sind wir direkt von der Positionierung unserer Kunden sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab hängig. Trotz einer schwierigeren Wirtschaftslage führten die in unserem Haus platzierten Aufträge zu einer hohen Auslastung der Kapazitäten und ermöglichten eine unverändert gute Ertragslage.

Umsatzentwicklung

In 2020 wurde mit 45,35 Mio. Euro eine Gesamtleistung erzielt, die um 1,14 Mio. Euro unter der des Vorjahres liegt (VJ 46,49 Mio. Euro).

Beschaffungsmanagement und Einkaufspolitik

Die Beschaffungsmärkte für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe liegen überwiegend in Deutschland.

Durch Verhandlungen mit den Lieferanten wird stets versucht, ein Optimum an Preisen für Bauteile und Spezialkomponenten zu er zielen. Große Sorgfalt wird auf eine effektive und termingerechte Materialbeschaffung gelegt.

Zur Sicherstellung einer ausreichenden Bevorratung arbeiten wir mit definierten Mindestlagerbeständen für wesentliche Bauteile und Artikel. Der umfangreichere Teil der benötigten Materialien wird jedoch erst nach Eingang der Kundenaufträge bei unseren Zulieferern bestellt.

Investitionen

Wir investierten im Berichtszeitraum 770,0 TEuro in Sach-/Finanzanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände.

Immaterielle Vermögensgegenstände 238 TEuro Grundstück / Gebäude 0 TEuro Technische Anlagen und Maschinen 312 TEuro Betriebs- und Geschäftsausstattung 124 TEuro Finanzanlagen 96 TEuro Personal- und Sozialbereich

In der Unternehmensgruppe waren am Bilanzstichtag durchschnittlich 248 Mitarbeiter beschäftigt.

Es gibt 15 abgeschlossene Teilzeitverträge, 27 Mitarbeiter befanden sich am Bilanzstichtag im Ausbildungsverhältnis. Auch in diesem Geschäftsjahr wurden vielfältige Qualifizierungen und Schulungen der Mitarbeiter durchgeführt.

Vermögenslage / Finanzlage

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2020 eine Bilanzsumme von 23.530 TEuro (VJ 23.369 TEuro) aus.

Das Eigenkapital ist im Berichtsjahr um 2.381 TEuro auf 10.684 TEuro gestiegen; die Eigenkapitalquote liegt nun bei 40,27 %.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 911 TEuro gesunken.

Die Liquidität des Unternehmens war jederzeit gesichert. Zahlungen wurden, soweit vertraglich vereinbart, unter Ausnutzung von Skontoregelungen geleistet.

Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2020 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.507,7 TEuro (VJ Jahresüberschuss 1.213,6 TEuro) ab.

3. Risikobericht

Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung

Verstärkt durch die konjunkturellen Entwicklungen des Berichtsjahres herrscht Unsicherheit in der Branche und so muss sich die Gesellschaft hinsichtlich der Preissituation am Markt einem immer härter werdenden Wettbewerb stellen. Dank intensiver Pflege der Kundenbeziehungen, transparenter Preispolitik, permanenter Qualitätsverbesse rung und kurzfristiger Reaktion auf Planabweichungen ist es gelungen, sich am Markt zu behaupten und die Position erneut zu stärken. Ein betriebswirtschaftliches Controlling, regelmäßige Vertriebs- und Produktionsbesprechungen, sowie Qualitätsanalysen informieren die Geschäftsführung als Risikomanager fortlaufend und unmittelbar über Probleme und Risiken, damit zeitnah Entscheidungen gefällt werden können.

Die Wettbewerbssituation bleibt unverändert angespannt; Osteuropäische Konkurrenten und ein Verdrängungswettbewerb unter deutschen Anbietern auf niedrigem Preisniveau bergen stets das Risiko, Kundenpotentiale zu verlieren. Um diesem Risiko entgegenzuwirken ist das Unternehmen bestrebt, seine Herstellkosten zu senken und stets marktnahe Preise zu erzielen.

Dieses Ziel soll vor allem durch eine kontinuierliche Verbesserung der Produkt ivität, aber auch durch individuelle Produktlösungen, neue technologische Verfahren und zusätzliche Dienstleistun gen am Produkt realisiert werden.

Dem Risiko, dass unsere Produkte nicht den Kundenanforderungen hinsichtlich der Qualität entsprechen, wird durch regelmäßige interne und mit dem Kunden gemeinsame Qualitätszirkel vorgebeugt. Des Weiteren ist ein Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN-ISO 9001:2015 eingerichtet.

Lieferantenaudits werden regelmäßig mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen, so dass wir in unserem Qualitätsversprechen die Chance auf weitere langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Kunden sehen.

Beschaffungsmarktrisiken

Wir erwarten weitere Preissteigerungen von den Lieferanten und Zeitarbeitsfirmen, (Tarifverträge, Mindestlohn, etc.). Aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks ist es unverändert schwer, diese Erhöhungen an unsere Kunden weiterzugeben.

Durch eine nicht ausreichende Versorgung mit Zulieferprodukten würden wir in unserer Produktion stark ausgebremst. Die termingerechte Materialbeschaffung ist somit wesentliches Thema, um die geforderten Kundentermine halten zu können.

Finanzrisiken

Dem generellen Liquiditätsrisiko wird mit einem aktiven Liquiditätsmanagement begegnet. Die Hausbanken werden im Rahmen von Quartalsberichten regelmäßig informiert. Die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Banken sichert uns auch in Zukunft den Zugang zu Finanzmitteln, die wir für ein weiteres Unternehmenswachstum benötigen.

Forderungsausfälle

Sie stellen für uns ein eher geringes Risiko dar, da wir langjährige Bestandskunden bedienen.

Neukunden werden durch entsprechende Kreditwürdigkeitsprüfungen beurteilt und die Zahlungsbedingungen angemessen festgelegt. Einem möglichen Risiko durch Insolvenz bei Kunden oder Lieferanten begegnen wir durch eine konsequente Überwachung pünktlicher Zahlungen und passen Bedarf und variable Kosten durch die verantwortliche Projektorganisation kurzfristig und flexibel an.

Personalrisiken

Der weitere Erfolg unseres Unternehmens ist auch davon abhängig, stets qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Um auch in den Folgejahren den Be darf an Fachkräften zu decken, bilden wir permanent technische und kaufmännische Lehrlin ge aus. Bei sehr guter Auftragslage werden wir auch weiterhin Zeitarbeitskräfte einstellen.

Sonstige Risiken

Bei der Schmidbaur Unternehmensgruppe GmbH bestehen keine Umweltrisiken.

Den üblichen aus der Geschäftstätigkeit heraus resultierenden Risiken durch Rechtsstreitigkeiten begegnen wir durch die enge Zusammenarbeit mit professionellen Fachanwälten.

Bestandsgefährdende Risiken sind für die Gesellschaft nicht ersichtlich.

4. Prognosebericht

Durch die Corona-Pandemie sind die Weltwirtschaft und mit ihr die deutsche Volkswirtschaft in eine Rezession ge raten. Die aktuelle Unsicherheit hat wesentlichen Einfluss auf die globale Entwicklung, wodurch sich eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abzeichnet. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren planen wir für die folgenden beiden Geschäftsjahre mit einem Umsatz- und Ergebnisrückgang von ca. 5% gegen über 2020.

Chancen auf dem Absatzmarkt bestehen in der Erschließung neuer Branchen sowie der Neukundengewinnung durch Marktbereinigung. Die Stärkung der eigenen Marktposition in den letzten Jahren sowie das Vertrauen der renommierten Kunden erlauben somit, trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage, einen durchaus optimistischen Blick auf die anstehenden Aufgaben und Projekte.

Auf Grund der stabilen Unternehmensverhältnisse ist der Fortbestand der Gesellschaft gesichert.

Wir versichern, dass nach bestem Wissen im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Jahresergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken beschrieben sind.

Vorgänge von maßgeblicher Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 5.231.147,98 5.466.637,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 320.860,08 177.061,30
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 95.851,00 70.482,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 49.768,00
3. geleistete Anzahlungen 225.009,08 56.811,30
II. Sachanlagen 3.660.117,00 4.135.068,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.963,00 87.587,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.902.946,00 3.199.830,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 683.208,00 845.307,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.344,50
III. Finanzanlagen 1.250.170,90 1.154.507,49
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
2. Beteiligungen 28.400,00 28.400,00
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 1.171.770,90 1.076.107,49
B. Umlaufvermögen 21.051.840,23 17.725.175,07
I. Vorräte 4.885.477,00 6.532.590,17
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.804.270,00 2.528.480,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.837.507,00 2.211.923,31
3. fertige Erzeugnisse und Waren 165.700,00 1.661.270,00
4. geleistete Anzahlungen 78.000,00 130.916,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.550.713,66 9.762.441,83
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.640.387,61 4.682.448,31
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.910.326,05 5.079.993,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.697.171,87 4.874.322,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.615.649,57 1.430.143,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 246.675,02 177.285,69
Bilanzsumme, Summe Aktiva 26.529.663,23 23.369.098,05

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 10.683.664,96 8.302.419,62
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 15.000,00 15.000,00
III. Bilanzgewinn 10.418.664,96 8.037.419,62
davon Gewinnvortrag 8.910.938,21 7.124.366,98
B. Rückstellungen 3.792.574,41 2.966.651,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.471.047,00 1.996.564,00
2. Steuerrückstellungen 717.872,41 366.263,00
3. sonstige Rückstellungen 603.655,00 603.824,00
C. Verbindlichkeiten 12.053.423,86 12.100.027,43
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.038.274,25 7.437.682,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.669.524,25 6.399.556,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.368.750,00 1.038.125,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.319.864,46 1.408.953,39
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.319.864,46 1.408.953,39
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.695.285,15 3.253.391,26
davon aus Steuern 570.120,52 758.384,64
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 141.565,73 141.635,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.769.749,15 2.086.703,26
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 925.536,00 1.166.688,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 26.529.663,23 23.369.098,05

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Umsatzerlöse 45.128.747,42 46.172.202,46
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 220.903,69 322.042,00
3. sonstige betriebliche Erträge 346.433,62 444.706,65
4. Materialaufwand 29.703.047,51 30.536.277,89
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.049.748,09 26.751.338,52
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.653.299,42 3.784.939,37
5. Personalaufwand 10.067.526,63 10.097.717,39
a) Löhne und Gehälter 7.999.678,49 8.013.039,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.067.848,14 2.084.677,84
davon für Altersversorgung 420.940,81 404.052,82
6. Abschreibungen 873.306,93 889.545,80
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 873.306,93 889.306,32
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 239,48
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.755.408,03 3.219.485,12
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 96,80
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 35.000,00 6,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 127.718,28 72.003,02
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 221.415,19 316.922,18
davon aus Abzinsung 55.556,00 52.679,00
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 730.118,66 733.004,95
12. Ergebnis nach Steuern 1.507.980,06 1.218.006,80
13. sonstige Steuern 253,31 4.436,12
14. Jahresüberschuss 1.507.726,75 1.213.570,68

Ergebnisverwendung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
14. Jahresüberschuss 1.507.726,75 1.213.570,68
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 121.208,60
16. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 8.910.938,21 7.124.366,98
17. Bilanzgewinn 10.418.664,96 8.459.146,26

Konzernkapitalflussrechnung

TEuro 2020 2019
Konzernergebnis 1.507,7 1.213,6
Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen 873,3 889,5
Sonstige nicht zahlungswirksame Änderungen 132,0
Veränderungen der Vorräte 1.647,1 - 739,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 42,1 - 110,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 910,9 - 1.298,7
Rückstellungen 825,9 485,1
übrigen Aktiva - 2.899,7 1.154,2
übrigen Passiva - 558,1 256,0
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 2.481,2 1.849,8
Mittzufluss/-abfluss aus Abgängen aus dem Anlagevermögen
Investitionen in Anlagevermögen - 769,8 - 1.291,8
Mittelzufluss/-abfluss aus Investitionstätigkeit - 769,8 - 1.291,8
Summe de Cashflow vor Finanzierungstätigkeit 1.711,4 558,0
Aufnahme von Finanzschulden 5.828,3 747,5
Tilgung von Finanzschulden - 6.227,7 - 509,3
Zuführung Eigenkapital / Ausschüttung Gesellschafter 873,5
Rückzahlung an stille Gesellschafter
Mittelzufluss/-abfluss aus Finanzierungstätigkeit 474,1 238,2
Summe des Netto-Cashflow 2.185,5 796,2
Veränderung der flüssigen Mittel 2.185,5 796,2
Flüssige Mittel am 01.01. 1.430,1 633,9
Flüssige Mittel am 31.12. 3.615,6 1.430,1

Konzerneigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzernergebnis Summe Minderheitsanteile Summe Kapital
Stand 01.01.2020 250.000,00 € 15.000,00 € 8.459.146,26 € 8.724.146,26 € - 421.726,64 € 8.302.419,62 €
Konzernergebnis 1.507.726,75 € 1.507.726,75 € 1.507.726,75 €
Korrektur 451.791,95 € 451.791,95 € 421.726,64 € 873.518,59 €
Vortrag
Stand 31.12.2020 250.000,00 € 15.000,00 € 10.418.664,96 € 10.683.664,96 € - € 10.683.664,96 €

Konzernanhang

Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der Schmidbaur Unternehmensgruppe GmbH zum 31. Dezember 2020 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang dargestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben ausnahmslos den 31. Dezember als Bilanzstichtag.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut

Registergericht

Firmenname laut

Registergericht: Schmidbaur Unternehmensgruppe GmbH

Firmensitz laut

Registergericht: Eching

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Amtsgericht Landshut Register-Nummer: 9545

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 wurden neben dem Mutterunternehmen folgende Tochtergesellschaften einbezogen:

1) Schmidbaur Schaltanlagen GmbH

2) Schmidbaur Systemtechnik GmbH

3) Schmidbaur Energieanlagen GmbH

Vorgenannte Tochterunternehmen sind von der Offenlegung der Einzelabschlüsse befreit (§ 264 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 HGB).

Konsolidierungsgrundsätze

Bei der Kapitalkonsolidierung wurden die Beteiligungsbuchwerte der Konzerngesellschaften gegen das anteilige bilanzielle Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung verrechnet (Buchwertmethode).

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden aufgerechnet.

Umsätze, Erträge und die entsprechenden Aufwendungen zwischen den Konzerngesellschaften wurden aufgerechnet.

Zwischenergebnisse bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen aus konzerninternen Lieferungen und Leis tungen wurden eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung waren.

Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit ab nutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Ge meinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vor genommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.

Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Pensionsrückstellungen betra gen 2.471.047,00 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden und noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Konzernabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmetho den gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 8.910.938,21 Euro einbezogen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 5.294.286,00 Euro (Vorjahr: 2.204.813,92 Euro)

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl

Arbeiter 191
Angestellte 57
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 248
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 233
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 15

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Unternehmen durch folgen de Per so nen ge führt:

Geschäftsführer: Stefan Schmidbaur, Unternehmer

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

 

Eching, 31. Juli 2021

gez. Stefan Schmidbaur

Konzernanlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2020 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 730.004,78 € 70.185,10 € 5.400,00 € 794.789,88 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert 70.000,00 € 70.000,00 € - €
3. geleistete Anzahlungen 56.811,30 € 168.197,78 € 225.009,08 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 131.477,76 € 131.477,76 €
2. technische Anlagen und Maschinen 6.035.782,01 € 311.584,85 € 85.759,76 € 6.261.607,10 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.192.044,62 € 124.193,98 € 162.402,06 € 2.153.836,54 €
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.344,50 € 2.344,50 € - €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 € 50.000,00 €
2. Beteiligungen 28.400,00 € 28.400,00 €
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 1.076.107,49 € 95.663,41 € 1.171.770,90 €
Summe Anlagevermögen 10.372.972,46 € 769.825,12 € - € 325.906,32 € 10.816.891,26 €
Abschreibungen Buchwerte Buchwerte
Stand 01.01.2020 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 659.522,78 € 39.416,10 € 698.938,88 € 70.482,00 € 95.851,00 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.232,00 € - 20.232,00 € - € 49.768,00 € - €
3. geleistete Anzahlungen 56.811,30 € 225.009,08 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.890,76 € 13.624,00 € 57.514,76 € 87.587,00 € 73.963,00 €
2. technische Anlagen und Maschinen 2.835.952,01 € 522.709,09 € 3.358.661,10 € 3.199.830,00 € 2.902.946,00 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.346.737,62 € 123.890,92 € 1.470.628,54 € 845.307,00 € 683.208,00 €
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.344,50 € - €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 € 50.000,00 €
2. Beteiligungen 28.400,00 € 28.400,00 €
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 1.076.107,49 € 1.171.770,90 €
Summe Anlagevermögen 4.906.335,17 € 679.408,11 € - € 5.585.743,28 € 5.466.637,29 € 5.231.147,98 €

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2020 - 31.12.2020

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR.

1.1.2019 - 31.12.2019

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 122.771,44 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Schmidbaur Unternehmensgruppe GmbH, Eching und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Schmidbaur Unternehmensgruppe GmbH, Eching für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Die in der Anlage genannten Bestandteile des Konzernlageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der in der Anlage genannten Bestandteile des Konzernlageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungs urteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass ei ne in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich an gesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung.

Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein schließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 14. Februar 2022

gez. Uwe p. Kerner, Wirtschaftsprüfer

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