Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 59005
Eingetragen
11.7.1995
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Personal-Leasing, Arbeitsvermittlung und Outsourcing (Übernahme und Ausgliederung selbstständiger Unternehmerteile).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ingo Kelterer
seit 22.1.2002
Geschäftsführer
Norbert Schuster
seit 22.1.2002
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Impuls Personal GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

Klassische Geschäftsfelder der Impuls Personal GmbH sind:

Arbeitnehmerüberlassung, direkte und indirekte Personalvermittlung sowie Direct Sourcing Realisiert werden alle Dienstleistungen an den Standorten Hamburg, Berlin, Köln/Bonn, Düsseldorf, Kiel/Flensburg, Bremen, Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Braunschweig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2022 zunehmend von der Corona-Krise erholt.

Allerdings ist die deutsche Wirtschaft abermals heftigem Gegenwind ausgesetzt. Der Krieg in der Ukraine führt zu hohen Rohstoffpreisen, neuen Lieferengpässen und schwindenden Absatzmöglichkeiten. Die hohen Rohstoffpreise verringern die Kaufkraft der verfügbaren Einkommen und dämpfen damit den privaten Konsum. Zudem belasten zusätzliche Lieferengpässe die Industrie spürbar. Schließlich verschlechtern sich zumindest vorübergehend die Absatzmöglichkeiten aufgrund der Sanktionen sowie der durch den Krieg gestiegenen Unsicherheit. All dies trifft die Wirtschaft in einer Phase, in der die dämpfenden Einflüsse der Pandemie nachlassen und eine kräftige Erholung angelegt war.

So rechnete das IfW Kiel in seiner Herbstprognose für das Jahr 2022 nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,4 Prozent (Sommerprognose: 2,1 Prozent). Im kommenden Jahr dürfte es sogar um 0,7 Prozent zurückgehen (Sommerprognose: +3,3 Prozent).

Quelle : https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/deutsche-wirtschaft-im-herbst-2022-konjunktur-auf-entzug-26149/

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) veröffentlicht in regelmäßigen Abständen den Konjunkturkompass für Deutschland und die Eurozone. Hier werden jeweils die wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen und Risiken dargestellt. Kaufkraftschwund, enorme Unsicherheit, Zinsanstieg und schwache Weltwirtschaft belasten die Konjunktur. Nach dem von Nachholeffekten beim Konsum getriebenen Zuwachs im Sommer wird Deutschland im Schlussquartal 2022 in die Rezession rutschen. ‒ KfW Research erwartet, dass das deutsche BIP 2022 um 1,7 % wachsen, 2023 aber um 1,0 % schrumpfen wird (Vorprognose: +1,4 % und -0,3 %). Angesichts der multiplen Krise mit Ukraine-Krieg und Corona-Pandemie sind die Prognoserisiken viel größer als üblich. ‒ Die kriegsbedingt sehr stark gestiegenen Energiepreise werden zunehmend auf andere Güter weitergewälzt. Die deutsche Inflationsrate wird deswegen 2022 mit 8,8 % sehr hoch sein und sich im Jahresdurchschnitt 2023 lediglich auf 6,2 % abschwächen.

Quelle: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Konjunkturkompass/KfW-Konjunkturkompass-November-2022.pdf

Die Zeitarbeitsbranche bildet einen guten Indikator für die Entwicklung des Gesamtarbeitsmarktes. Mit Beginn der Corona-Krise ging die Zahl der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer saisonal untypisch kräftig zurück, danach zeigten sich tendenziell monatlich geringe Zuwächse. Bereits ab Herbst 2021 schmolzen die Vorjahresabstände allerdings wieder. Im zweiten Halbjahr 2022 lagen die Werte etwa auf dem Vorjahresniveau, das Vorkrisenniveau wurde jedoch noch nicht wieder erreicht. So gab es im Dezember 2022 knapp 812.000 beschäftigte Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. Im Jahresdurchschnitt 2022 waren es 830.000, 14.000 mehr als 2021. Der Anteil der Zeitarbeit an der Gesamtbeschäftigung lag bei 2,1 Prozent.

Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Zeitarbeit/generische-Publikation/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung.pdf?_blob=publi cationFile&v=14.

Wir konnten ggü. 2021 die Umsatzerlöse weiter um insgesamt 10,3 % steigern nach einer Steigerung von 20,9 % im Vorjahr.

2. Geschäftsverlauf

Während sich die Umsätze in der ersten Hälfte des Jahres 2022 wie erwartet um ca. 20 % ggü. dem Vorjahrszeitraum erhöhten, stagnierten sie in der zweiten Jahreshälfte in etwa auf Vorjahresniveau. Dies lag u.a. daran, dass im Gegensatz zu 2021 in den kritischen Ferienmonaten Juli und August der Mitarbeiterbestand sank und erst wieder im 4. Quartal den Stand vor Ferienbeginn erreichte. Diese Entwicklung wird als ursächlich dafür erachtet, dass entgegen der im Vorjahr getroffenen Prognose das Jahresergebnis nicht deutlich verbessert werden konnte.

Ende 2022 beschäftigten wir 522 Mitarbeiter (Vorjahr 532) einschließlich der Geschäftsführung. Seit Ende 2020 bieten wir die Dienstleistung Direct-Sourcing an. Die Umsätze im Bereich Personalvermittlung stiegen im Geschäftsjahr um weitere 57% und sollen weiter ausgebaut werden. Für den Bereich Direct-Sourcing wurden dazu weitere Mitarbeiter eingestellt.

Wir haben es fortgesetzt, interne Prozesse weiter neu zu strukturieren. Die Buchhaltung wurde vollständig digitalisiert und soll ab 2023 komplett auf Datev umgestellt werden. Die IT-Infrastruktur wird fortlaufend modernisiert. Durch die erfolgten Umstrukturierungen werden die operativen Standorte entlastet, damit diese sich auf das Kerngeschäft fokussieren können.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme per 31.12.2022 beträgt 3.547 TEUR (Vorjahr: 3.731 TEUR). Die Eigenkapitalquote hat sich per 31.12.2022 erhöht und beträgt 34% der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen per Ultimo 2022 sind um 11,5 % auf 1.540 TEUR (Vorjahr 1.740 TEUR) gefallen. Die sonstigen Rückstellungen sind leicht auf 960 TEUR (Vorjahr 925 TEUR) gestiegen und betreffen insbesondere Rückstellungen für Ansprüche der Mitarbeiter aus Urlaub, Arbeitszeitkonten, Überstunden, Schwerbehindertenabgaben und Tantiemen.

4. Ertragslage der Gesellschaft

Der Ertragslage wird nach Beendigung der pandemischen Lage als stabil erachtet und sollte auch in den Folgejahren gesichert sein. Einen besonderen Einfluss auf unser Kerngeschäft Zeitarbeit durch den im Februar 2022 begonnenen Krieg in der Ukraine konnten wir bislang nicht konstatieren. Nach unserer Einschätzung lag dies an unserer langjährigen Fokussierung auf Berufe in Dienstleistungsberufen, welche essenziell für das Funktionieren der Gesellschaft sind, wie z.B. Gesundheits - und Pädagogikberufe, aber auch auf Berufe im Handwerk, und deren Nachfrage von dem Ukraine-Krieg nicht beeinflusst wurde. Gleichwohl wurde das Vermittlungsgeschäft im Bauwesen durch das steigende Zinsniveau sowie steigende Baukosten beeinträchtigt. Die Erlöse aus dem Hauptgeschäftsfeld Zeitarbeit stiegen im Jahr 2022 mit 9,1 % geringer als der Personalaufwand mit 12,7 %. Da die Erlöse aus dem neuen Geschäftsfeld Personalvermittlung im Geschäftsjahr um weitere 56,8 % stiegen, ergab sich ein Umsatzanstieg von insgesamt 10,3 % für das Unternehmen. Die sonstigen Betriebskosten stiegen um 9,1 % und somit im gleichen Verhältnis wie die Umsätze im Hauptgeschäftsfeld Zeitarbeit. Während viele Kostenarten wie Miete, Fuhrpark etc. nicht kurzfristig beeinflusst werden können, fielen insbesondere Ausgaben für Recruiting-Maßnahmen höher aus als in den Pandemiejahren, was für eine Normalisierung der Geschäftstätigkeit spricht. Insgesamt konnte mit 167 TEUR (Vorjahr 216 TEUR) ein positives Jahresergebnis erreicht werden. Wir betrachten den Geschäftsverlauf des Jahres 2022 als positiv.

Im 4. Quartal 2022 haben wir einen Unternehmensberater zur Analyse und Evaluierung von ertragsfördernden Maßnahmen beauftragt. Für das Jahr 2023 erwarten wir daher eine Verbesserung der operativen Marge und somit des Ergebnisses. Für die gute und teils langjährige Zusammenarbeit gebührt allen Mitarbeitern ein besonderer Dank. Durch die überregionale Verteilung der Standorte schätzen wir unsere Marktstellung als weiterhin gut ein und können Synergie-Effekte nutzen. Wir erwarten für die Folgejahre aufgrund der Festigung bestehender Standorte sowie des weiteren Ausbaus des Vermittlungsgeschäftes ein solides Umsatz- und Ertragswachstum.

5. Finanzlage der Gesellschaft

Unsere Finanzlage ist als weiterhin gut und stabil zu bezeichnen. Alle Forderungen werden grundsätzlich kreditversichert. In Verbindung mit einem effektiven Mahn- und Inkassowesen konnte erreicht werden, dass im Jahr 2022 weiterhin mit 0,2 % (33 TEUR) nur geringe Forderungsverluste auftraten. Das Zahlungssystem ist darauf ausgerichtet, alle Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Fristen zu begleichen. Verbindlichkeiten und Forderungen stehen in einem angemessenen Verhältnis gegenüber. Die Liquiditätslage ist aufgrund thesaurierter Gewinne sowie gleichmäßiger Zahlungsströme durch kreditversicherte Forderungen bei geringen Ausfallraten als weiterhin gut zu bewerten. Alle Investitionen werden aus dem laufenden Geschäftsbetrieb finanziert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen weiterhin nicht. Wir gehen davon aus, dass wir auch zukünftig in der Lage sein werden, sämtlichen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können.

6. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Führungsbereich von Impuls Personal sind mehr Frauen als Männer verantwortlich tätig. Die Höhe der Vergütung richtet sich ausschließlich nach Aufgabe, Erfahrung und Eignung der Mitarbeiter. Daran gemessen sind Einstiegsgehälter und Tantiemen für beide Geschlechter gleich. Unsere Mitarbeiter werden fortlaufend fortgebildet. Ein wesentlicher finanzieller Leistungsindikator der Gesellschaft ist der Deckungsbeitrag pro geleisteter Arbeitsstunde.

III. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

1. Prognosebericht

Die im Vorjahr begonnene Rückkehr zur Normalität in Bezug auf das Betriebs- bzw. Jahresergebnis hat sich fortgesetzt. Im ersten Quartal wurden Vorschläge des Unternehmensberaters zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit umgesetzt. Für 2023 erwarten wir daher weiter moderat steigende Umsätze sowie ein gegenüber dem Vorjahr weiter verbessertes Betriebs-bzw. Jahresergebnis. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 sind die Umsätze trotz geringer Mitarbeiterzahl im Hauptgeschäftsfeld Zeitarbeit moderat im einstelligen Bereich gewachsen, allerdings konnte der Geschäftsbereich Personalvermittlung um 40 % ggü. dem Vorjahr wachsen. Das Betriebsergebnis konnte im ersten Halbjahr um ca. 70 % ggü. 2022 gesteigert werden. Die Fokussierung auf Fachpersonal, weitere Digitalisierung sowie der weitere Aufbau der Dienstleistung Direct-Sourcing sollen beitragen, Produktivität und damit das Betriebsergebnis weiter zu steigern. Durch ein dezentrales Bewerbermanagement, welches durch ein modernes Multi-Channel-Marketing unterstützt wird, sehen wir uns als gut gerüstet an, in ausreichender Zahl Bewerber und Mitarbeiter zu gewinnen. Zur Verbesserung des Bewerber-Managements haben wir mithilfe von Experten in 2023 Schulungsmaßnahmen zur Erhöhung der Vorstellungsrate durchgeführt. Wir haben begonnen, zusätzliche Fähigkeiten zu akquirieren bzw. im Hause zu entwickeln, um Knowhow zu stärken und Kosten für externe Dienstleister zu senken. So wurde in 2023 der erste eigene Social-Media Manager eingestellt sowie ein erster eigener IT-Mitarbeiter. Die bislang eher marginalen Aktivitäten im Bereich Social Media sollen weiter professionalisiert und verbessert werden. Das IKS (Internes Kontrollsystem) soll weiter verfeinert werden, um der Geschäftsführung eine verbesserte Übersicht aller finanziellen Leistungsindikatoren sowie anderer relevanten Geschäftszahlen zu geben, um daraus geeignete Maßnahmen abzuleiten. Langfristig sind durch die demographische Entwicklung sowie politische Veränderungen schwierigere Marktbedingungen für alle Marktteilnehmer zu erwarten. Die aktuelle Kriegslage in der Ukraine sowie die daraus resultierende Unsicherheit der Marktteilnehmer kann sich mittelfristig auch auf unser Geschäft auswirken. Wir begegnen diesen Herausforderungen durch eine hohe Mitarbeiterbindung, Verstärkung im Bereich Personalvermittlung sowie einer fortgesetzten Fokussierung auf Fachpersonal.

2. Risikobericht

Dienstleister im Personalwesen unterliegen insbesondere Risiken im Bereich der konjunkturellen Entwicklung und damit einhergehend einer wechselnden Personalnachfragesituation. Ein konjunktureller Abschwung kann uns daher wie alle anderen Marktteilnehmer treffen. Der Krieg in der Ukraine seit Februar 2022 sowie die daraus resultierende Unsicherheit der Marktteilnehmer können sich negativ auf unsere Geschäftsaussichten auswirken.

Weiterhin sind politisch gewollte Veränderungen auf Gesetzgeberseite, z. B. im Bereich des AÜG (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz) denkbar, welche das Geschäft erschweren könnten. Die demographische Entwicklung wird einen spürbaren Rückgang des Erwerbskräftepotentiales zur Folge haben. Als Personaldienstleister sind wir in besonderem Maße auf einen ausreichenden Bewerberzufluss angewiesen. Die demographische Entwicklung am Arbeitsmarkt wird die Verhandlungsposition von Bewerbern stärken. Dies könnte den Ertrag reduzieren, wenn nicht in gleichem Umfang die Preise erhöht werden können. Die Konsolidierung der Zeitarbeitsbranche, auch durch branchenfremde Kapitalgeber, sowie digitale Plattformen können zu einer Verschärfung der Wettbewerbslage führen. Weitere Risiken bestehen im Zusammenhang mit einer möglichen Verschärfung des Ukraine-Krieges sowie erneut auftretenden weiteren Pandemien. Aktuell kann ein erneuter Anstieg der Coronafallzahlen festgestellt werden. Krankheitsbedingte Ausfälle bedeuten automatisch entsprechende Umsatzeinbußen. Die Geschäftsführung beobachtet die sich verändernde Situation sorgfältig. Auch vor dem Hintergrund, dass wir aktuell nicht davon ausgehen, dass diese Belastung dauerhaft sein wird, sind Risiken, deren Eintritt den Bestand des Unternehmens ernsthaft gefährden könnte, aktuell nicht erkennbar.

3. Chancenbericht

Aufgrund unserer langjährigen Fokussierung auf Fachpersonal haben wir uns einen guten Ruf am Markt erarbeitet. So konnte die Gesellschaft als einziger Personaldienstleister mehrfach in Folge den Wettbewerb "Hamburgs beste Arbeitgeber" mit Bestbewertung gewinnen. Dadurch haben wir uns ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Wettbewerbern erarbeitet. Die Impuls Personal GmbH verfügt über ein erfahrenes Management. Soweit sich günstige Gelegenheiten ergeben, zusätzliche Geschäftsfelder zu erschließen, wird die Geschäftsführung davon Gebrauch machen. Chancen werden insbesondere in der Ausweitung des Bereiches Personalvermittlung sowie in dem Aus- und Aufbau der Standorte gesehen. Aktuell gibt es Überlegungen zur Eröffnung zweier neuer Standorte in Münster und Dortmund. Der Zustrom an Geflohenen aus der Ukraine kann sich mit einer gewissen Zeitverzögerung positiv auf das Arbeitskräftepotential und damit unsere Rekrutierungsmöglichkeiten auswirken. Dieses Phänomen hat sich bereits bei den Geflohenen aus Bürgerkriegs- und Konfliktgebieten wie Syrien, Irak oder Somalia gezeigt. Weitere zu erwartende Migrationsströme, insbesondere von qualifizierten Personen, können das Arbeitskräftepotential erweitern. Wir setzen seit langem auf personelle Kontinuität bei gleichzeitiger regelmäßiger Ausbildung von internem Nachwuchs. Dadurch verfügen wir über ein gewachsenes Knowhow, was uns am Markt weitere Vorteile verschafft. Aufgrund der schwieriger werdenden Bewerberlage für alle Unternehmen gehen wir davon aus, in Preisverhandlungen mit Kunden zukünftig eine verstärkte Verhandlungsposition zu erzielen. Durch unsere Spezialisierung auf Fachpersonal in mehreren Sparten und der stetig guten Geschäftsentwicklung sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt, auch was die Risikoverteilung des Geschäftes anbelangt. Wir gehen davon aus, auch zukünftig in ausreichender Anzahl Bewerber rekrutieren zu können, um unser Geschäft erfolgreich fortsetzen zu können. Die Konsolidierung bestehender und Eröffnung von neuen Standorten sowie der Ausbau des Vermittlungsgeschäftes soll fortgesetzt werden. Die weitere Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern sowie Maßnahmen zur Ertragssteigerung werden weiter verfolgt.

4. Sonstige Angaben gem. § 289f Abs. 4 HGB

Der Frauenanteil in der ersten Managementebene (Geschäftsführung) der Impuls Personal GmbH beträgt 0 %

Als Zielgröße für den Frauenanteil in der zweiten und dritten Managementebene (Gebiets- und Niederlassungsleitung) wurde ein Wert von 40 % bis zum 31.12.2024 festgelegt. Dieser wurde mit 62 % per 31.12.2021 bereits erreicht.

Die Erreichungsfrist endet ebenfalls am 31.12.2024.

 

Hamburg, den 9. Oktober 2023

gez. Norbert Schuster, Geschäftsführer

gez. Ingo Kelterer, Geschäftsführer

Anlage zum Lagebericht

Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit 2017 bis 2021

Nach § 21 i. V. m. § 25 Absatz 3 des Entgelttransparenzgesetzes erstattet die Impuls Personal GmbH den folgenden Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit für die Jahre 2017 bis 2021.

1. Angaben zu Beschäftigten

Im Durchschnitt beschäftigte die Impuls Personal GmbH im Jahr 2022 502 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 508), davon ca. 60 % Frauen und 40 % Männer. Von den 502 Beschäftigten waren insgesamt 221 in Teilzeit tätig. Der hohe Anteil an Teilzeitbeschäftigten ergibt sich aufgrund der persönlichen Wünsche der Mitarbeiter sowie der Struktur der beruflichen Tätigkeiten.

2. Maßnahmen zur Förderung und Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen

Es bestehen keine Ungleichheiten zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

3. Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen

Im Entgeltbereich bestehen keine Ungleichheiten zwischen den beschäftigten Frauen und Männern. Die Höhe der Vergütung richtet sich ausschließlich nach Aufgabe, Erfahrung und Eignung der Mitarbeiter

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26,00 3.996,00
II. Sachanlagen
1.andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 132.234,00 165.840,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.818.698,21 1.917.019,45
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.508.204,24 1.605.182,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 87.716,67 38.730,63
3.546.879,12 3.730.769,02

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 1.013.297,95 800.347,22
III. Jahresüberschuss 164.458,13 212.950,73
B. Rückstellungen 960.937,67 925.281,33
C. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 45.201,56 31.826,68
II. übrige Verbindlichkeiten 1.337.419,22 1.734.798,47
3.546.879,12 3.730.769,02

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 17.530.460,11 15.708.459,70
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.386.051,67 11.973.139,45
b) soziale Abgaben 2.209.512,16 1.871.004,75
15.595.563,83 13.844.144,20
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 101.328,66 88.421,86
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.589.463,50 1.457.409,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 375,11 0,00
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 293,00 (Euro 0,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 2.292,88
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 0,00 (Euro 1.699,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 77.595,10 100.256,78
8. Ergebnis nach Steuern 166.884,13 215.934,73
9. sonstige Steuern 2.426,00 2.984,00
10. Jahresüberschuss 164.458,13 212.950,73

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Impuls Personal GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgericht Hamburg unter HRB 59005 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der Impuls Personal GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Bilanz (Anlage 1) und Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) enthalten entsprechend § 265 Abs. 2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der betriebsgewöhnlichen Nutzung von drei Jahren planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Sie werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis Euro 250,00) in den Aufwendungen ausgewiesen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bewertet. Bei Forderungen, deren Realisierung mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben aktiviert, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die ausgewiesenen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken wurden in angemessener Höhe berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt:

Anschaffungskosten
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 80.275,12 0,00 0,00 80.275,12
II. Sachanlagen 407.540,96 64.153,66 76.738,44 394.956,18
487.816,08 64.153,66 76.738,44 475.231,30
Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 76.279,12 0,00 0,00 80.249,12
II. Sachanlagen 241.700,96 0,00 76.337,44 262.722,18
317.980,08 0,00 76.337,44 342.971,30
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26,00 3.996,00
II. Sachanlagen 132.234,00 165.840,00
132.260,00 169.836,00

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist noch nicht auf Euro umgestellt, es lautet auf DM 50.000,00.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 45.201,56 (im Vorjahr: Euro 31.826,68) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 184.700,19 (im Vorjahr: Euro 240.469,92) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Alle Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 1.152.719,03 (im Vorjahr: Euro 1.494.328,55) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 368.011,63 (im Vorjahr: Euro 800.166,50 sowie Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungsbeiträgen in Höhe von Euro 0,00 (im Vorjahr: Euro 4.929,45) enthalten.

5. Haftungsverhältnisse

Es bestehen bei Kreditinstituten Avalkredite in Höhe von insgesamt Euro 107.443,80 für Mietkautions- und Vertragserfüllung's Bürgschaften. Zudem besteht eine eingeschränkte Besicherung eigener und/oder fremder Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt EUR 1.100.000,00.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von Euro 3.034.890,71 setzt sich aus den folgenden Verpflichtungen zusammen:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen <1 Jahr 1 - 5 Jahre >5 Jahre
Euro Euro Euro
aus Mietverträgen für Büroräume 318.403,13 1.177.349,88 1.465.557,85
aus Leasingverträgen für Geräte und Geschäftswagen 41.033,72 32.546,13 0,00
Summe 359.436,85 1.209.896,01 1.465.557,85

Die vorstehende Aufstellung enthält für auf unbestimmte Zeit geschlossene Mietverträge eine Mietverpflichtung für einen Zehnjahreszeitraum.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der GuV-Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro -,-- (im Vorjahr: Euro 1.699,00).

Der GuV-Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" enthält Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 293,00 (im Vorjahr: Euro -,--).

VI. Sonstige Pflichtangaben

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Arbeitnehmer in Vollzeit 270
Arbeitnehmer in Teilzeit 221
Arbeitnehmer mit Behinderung 10
Summe 501

Angaben der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans:

Norbert Schuster, Geschäftsführer der Impuls Personal GmbH, Hamburg

Ingo Kelterer, Geschäftsführer der Impuls Personal GmbH, Hamburg

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

VII. Abschlussprüferhonorar

Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für Abschlussprüfer in Höhe von Euro 14.000,00 für Abschlussprüfungsleistungen angefallen.

 

Hamburg,

gez. Norbert Schuster

gez. Ingo Kelterer

Bei dem nachstehenden Jahresabschluss handelt es sich ggf. um die nach § 327 HGB für Offenlegungsberichte verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Impuls Personal GmbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Impuls Personal GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Impuls Personal GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie den gemäß § 22 Abs. 4 EntGTranspG dem Lagebericht als Anlage beizufügenden Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie den gemäß § 22 Abs. 4 EntGTranspG dem Lagebericht als Anlage beizufügenden Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftset-zen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesent-sprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 16. Oktober 2023

MÖHRLE HAPP LUTHER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez.Dodenhoff, Wirtschaftprüfer

gez. Singbartl, Witschaftsprüfer

Der Jahresabschluss der Impuls Personal GmbH wurde am 16. Januar 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

Der Jahresüberschuss für 2022 wird in Höhe von EUR 164.458,13 auf neue Rechnung vorgetragen.

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