Beteiligungsgesellschaften
Reifen - Stiebling Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Jean-Vogel-Straße 10-12, 44625 Herne, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henrik Sojka seit 8.3.2024 | Prokura |
Alexander Stiebling seit 30.10.2020 | Geschäftsführer |
Hubertus Mönkemöller seit 22.6.2006 | Prokura |
Christian Stiebling seit 10.11.2004 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reifen - Stiebling Gesellschaft mit beschränkter HaftungHerneJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Reifen-Stiebling GmbHA. Geschäft und Rahmenbedingung1. Allgemeine Entwicklungen in der ReifenbrancheReifenersatzgeschäft 2023 in Deutschland: Leichtes Absatzplus im Segment Consumer-Reifen, Lkw-Reifen enttäuschend Knapp 44,5 Millionen Pkw-, Transporter- (Leicht-Lkw-, kurz LLkw-) und Lkw-Reifen wurden im vergangenen Jahr im Reifenersatzgeschäft in Deutschland verkauft, das entspricht mit einem minimalen Plus von 0,23 Prozent in etwa der Absatzmenge des Vorjahres. „Mit Zuwächsen bei Umsatz und Rohertrag und einem positiven Betriebsergebnis kann die Reifenhandelsbranche in Deutschland für 2023 damit zwar kein herausragendes, angesichts der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation aber doch ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr bilanzieren“, resümiert Michael Schwämmlein, Geschäftsführer Technik beim Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV, Bonn), aus den vom Verband ausgewerteten Marktdaten zum quantitativen wie qualitativen Geschäftsverlauf 2023. Mit einem Anteil von 94,5 Prozent der verkauften Gesamtmenge wird das Reifenersatzgeschäft in Deutschland (Sell-Out, Absatz Handel an Verbraucher) klar vom Produktsegment Consumer-Reifen dominiert. Dieses setzt sich aus den beiden Produktgruppen Pkw-/4x4-Reifen und Leicht-Lkw-Reifen zusammen, von denen wiederum die Pkw-/4x4-Reifen mit knapp 91 Prozent der in diesem Segment realisierten Stückabsätze den Löwenanteil ausmachen. Im Vergleich zu 2022 konnte der Stückabsatz im Consumer-Segment insgesamt leicht um etwa 1 Prozent gesteigert werden, was nach Analyse des Verbandes insbesondere auf die anziehende Nachfrage in den letzten vier Monaten des Jahres zurückzuführen ist. Getragen wird die im Durchschnitt positive Entwicklung von einer weiteren Steigerung des Absatzes an Ganzjahresreifen, die mit einer zweistelligen Zuwachsrate in der Produktgruppe Pkw-/4x4-Reifen (+11,6 Prozent) und einem Plus von 5,2 Prozent bei LLkw-Reifen nach der eher verhaltenen Entwicklung im Vorjahr unerwartet hoch ausgefallen ist. Der Winterreifenabsatz lag im Durchschnitt des Segments Consumer-Reifen in etwa auf Vorjahresniveau (-0,1 Prozent), der Sommerreifenabsatz ging hingegen um durchschnittlich 7,2 Prozent zurück. Die Nachfrage nach Pkw-Reifen - der mit Abstand größten Produktgruppe im Reifenersatzgeschäft - wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Der Pkw-Bestand in Deutschland ist laut Kraftfahrt-Bundesamt im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen, ebenso wie das Fahrzeugalter, das jetzt im Durchschnitt bei 10,3 Jahren liegt. Vereinfacht gesagt, ist beides aus Sicht der Reifenhandelsbranche positiv zu werten: Mehr und ältere Fahrzeuge bedingen vom Grundsatz her mehr Reifenersatzbedarf. Auf der anderen Seite stehen aber eine um knapp 2 Prozent weiter gesunkene durchschnittliche Jahresfahrleistung und die Entwicklung hin zu längerlebigen Reifen, mit denen die Hersteller den zunehmend anspruchsvollen Forderungen der EU nach mehr Nachhaltigkeit im Produktlebenszyklus Rechnung tragen. Hinzu kommt eine abgeschwächte Konsumneigung der Verbraucher durch Kaufkraftverluste in der anhaltenden Inflation. Die Chancen auf ein größeres Mengenwachstum im Reifenersatzmarkt sind dadurch in einem ohnehin gesättigten Markt stark begrenzt. Da zudem die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für das laufende Jahr nicht sehr optimistisch sind, rechnet der BRV für das Geschäftsjahr 2024 derzeit mit einem Wachstumspotenzial von bestenfalls rund einem Prozent Absatzmenge im Segment Consumer-Reifen. Ähnlich wie 2023 wird dies voraussichtlich primär weiter getrieben sein von steigender Nachfrage nach Ganzjahresreifen, bei gleichzeitig rückläufigen Absatzzahlen in den Produktgruppen Sommer-, aber auch Winterreifen. Lkw-Reifen: Enttäuschung auf ganzer Linie Im Segment Lkw-/Busreifen ging die Absatzmenge im Reifenersatzgeschäft 2023 um durchschnittlich fast 12 Prozent auf knapp 2,43 Millionen Stück zurück (Vorjahr: 2,75 Mio.). Gründe für den unerwartet starken Rückgang der Nachfrage sieht der Fachverband u. a. in einem von 2022 auf 2023 um fast 7 Prozent gesunkenen Transportaufkommen (km-Leistung) deutscher Fahrzeuge und um 24 Prozent gestiegenen Neuzulassungszahlen im Segment der Fahrzeuge über 6 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Vom Hersteller mit Neureifen ausgerüstet, haben diese erst einmal keinen Ersatzbedarf. Von der im Ersatzgeschäft mit Lkw-Reifen abgesetzten Menge entfielen knapp 1,77 Mio. Stück auf Neureifen, das entspricht einem Minus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Runderneuerte Lkw-Reifen lagen mit 662.000 Stück Absatzmenge 2023 sogar um 13,5 Prozent hinter Vorjahr zurück. Und das trotz aller Bestrebungen um mehr auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Wirtschaft. „Runderneuerte sind quasi das Paradebeispiel für eine im Sinne größtmöglicher Ressourcen- und Umweltschonung funktionierende Kreislaufwirtschaft“, erklärt Michael Schwämmlein vom BRV, „aber immer noch müssen wir zusammen mit den überwiegend mittelständisch strukturierten Runderneuerungsunternehmen in Deutschland dafür kämpfen, dass sich diese Erkenntnis auch auf politischer Ebene auf breiter Front durchsetzt.“ Einstweilen geht der Anteil runderneuerter Reifen an der Absatzmenge im Lkw-Reifensegment zugunsten von Neureifen weiter zurück: von 27,8 Prozent im Vorjahr auf 27,3 Prozent im Geschäftsjahr 2023, und für das laufende Jahr rechnet der Verband mit einem weiteren Anteilsrückgang um 0,4 Prozentpunkte. Im Segment Lkw-Reifen insgesamt sieht der BRV für 2024 ein Absatzpotenzial von gut 2,5 Mio. Stück und prognostiziert damit im Durchschnitt ein Plus von 3,4 Prozent (4 Prozent bei Neureifen, 2 Prozent bei runderneuerten). Zum Reifenabsatz für die Fahrzeugsegmente Motorrad, landwirtschaftliche Maschinen (AS-Reifen) und Erdbewegungsmaschinen (Baustellen- und Minenfahrzeuge, EM-Reifen) veröffentlicht der BRV, anders als bisher, derzeit aufgrund der immer schlechteren und diffuseren Datenlage keine Absatzzahlen. Für die detailliertere Erfassung des Sell-Outs in diesen Produktgruppen will der Verband ein neues Absatzpanel aufbauen. Das Panel soll künftig Aufschluss auf die Entwicklung in den „Nischensegmenten“ geben, die - bezogen auf den Gesamtabsatz von Reifen in Deutschland - mit einem in den Jahren bis 2022 ausgewiesenen Anteil um zusammen etwa vier Prozent eine eher marginale Rolle spielen. Absatzkanäle: Reifenhandel bleibt stärkster Player in den großen Marktsegmenten Ein Hauptgrund dafür, dass der Reifenhandelsverband im Segment Motorradreifen kaum über belastbare Daten zum Mengenabsatz verfügt, ist die Tatsache, dass ein wesentlicher Teil nicht über den Reifenfachhandel, sondern über Motorradwerkstätten verkauft wird. Völlig anders ist dies im Segment Lkw-Reifen: Hier dominiert traditionell der spezialisierte Reifenfachhandel das Geschäft. Sein Absatzanteil liegt der aktuellen BRV-Distributionsanalyse zufolge nahezu stabil bei 90 Prozent, der Rest entfällt zu gleichen Teilen auf die beiden Distributionskanäle Autohäuser/markengebundene Kfz-Werkstätten und freie Kfz-Werkstätten. Im Fahrzeugsegment Pkw ist es kaum noch möglich, klare Grenzen zwischen Reifenfachhandel und freien Kfz-Werkstätten zu ziehen. Deshalb weist der BRV in seiner Distributionsanalyse für die Produktgruppe Pkw-Reifen beide zusammengenommen als einen Vertriebskanal aus. Im Feld der Mitbewerber ist dieser mit 69,5 Prozent Absatzanteil führend und konnte im Vergleich zu 2022 im letzten Jahr wegen der Nachfrageverschiebung vom Privat- ins Flottengeschäft sogar leicht hinzugewinnen. Autohaus/markengebundene Werkstätten realisierten nahezu stabil rund 20 Prozent Anteil, Fachmärkte (3,6 Prozent des Pkw-Reifenabsatzes) und der B2C-Onlinehandel (6,7 Prozent) haben zugunsten des Reifenfachhandels leicht verloren. Anders als in anderen Handelsbranchen ist seit Jahren kein „Online-Boom“ zu verzeichnen, was in erster Linie auf den mit dem Produkt Reifen verbundenen Beratungsbedarf und auf die damit ebenfalls eng verknüpften Dienstleistungen (Reifenmontage, RDKS-Service, Einlagerungen etc.) zurückzuführen ist. Geschäftsentwicklung trotz allem positiv Trotz der Stagnation der Absatzmenge im Kerngeschäft Reifenhandel konnten die Unternehmen der deutschen Reifenhandels- und -servicebranche 2023 erneut positive betriebswirtschaftliche Ergebnisse erwirtschaften. Indikator hierfür sind die jüngst vorgelegten Ergebnisse des BRV-Jahresbetriebsvergleichs 2023 für den Reifenfachhandel. Wie schon allgemein bei der Absatzentwicklung erwähnt, konnten auch die am Betriebsvergleich teilnehmenden Reifenfachhandelsbetriebe zum Jahresende Boden gut machen und dadurch sowohl den Umsatz (im Schnitt +2,6 Prozent) als auch den Ertrag (im Schnitt +4,3 Prozent) gegenüber dem Vorjahr ausbauen. Trotz deutlicher Kostensteigerungen bei Personal- und Raumkosten verbleibt unter dem Strich ein betriebswirtschaftliches Ergebnis von 0,4 Prozent vom Umsatz im Branchendurchschnitt (Vorjahr: 0,7 Prozent). Klassische, nicht-filialisierte Reifenhandelsbetriebe lagen hier mit weit überdurchschnittlichen 4,2 Prozent vom Umsatz ähnlich im Plus wie im Vorjahr. Bei der Analyse der auf die einzelnen Geschäftsbereiche entfallenden Umsätze fällt auf, dass sich die Anteile weiter zugunsten der Dienstleistungsbereiche Reifen- und Autoservice (zusammen fast 30 Prozent; Vj.: knapp 29 Prozent) und zu Lasten des Reifenverkaufs (gut 65 Prozent, Vj.: knapp 66,5 Prozent) verschoben haben. „Dies zusammen mit den positiven betriebswirtschaftlichen Kennzahlen zeigt uns, dass die Betriebe der Branche weiter der seit Jahren empfohlenen Handlungsmaxime gefolgt sind, ihr Geschäft durch den Ausbau des Dienstleistungsbereichs und eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Kalkulation der Dienstleistungspreise zu stärken.“, sagt BRV-Geschäftsführer Yorick M. Lowin. „Die Strategie, allein auf Maximierung der Absatzmenge zu setzen, kann angesichts der begrenzten, tendenziell rückläufigen Nachfrage und der gestiegenen Produktpreise im Einkauf kein Erfolgsrezept sein.“ 2. Entwicklung der GesellschaftDas Jahr 2023 ist in der Gesamtbetrachtung ein erfolgreiches Geschäftsjahr für die Gesellschaft gewesen. Es sind allerdings Unterschiede in den verschiedenen Segmenten herauszuheben, was die Entwicklung von Stückzahlen- und Ertragssituation angeht. Während im Segment Pkw-/4x4Reifen sowie bei LLKW-Reifen erfreuliche Zuwächse und eine positive Ertragsentwicklung durch konsequentere Preisdurchsetzung zu Buche stehen, ist 2023 im Bereich der Nutzfahrzeugreifen in unserem Unternehmen ein negativer Trend zu erkennen, wenngleich wir gegenüber den Marktdaten des Bundesverbandes Reifenhandel- und Vulkaniseur-Handwerk e.V. noch vergleichsweise leichte Verluste einfahren. Gestiegene Neuzulassungszahlen in Verbindung mit einer gesunkenen Kilometerleistung pro Fahrzeug haben aber auch in unserer Kundschaft zu weniger Bedarf an Reifen im Ersatzgeschäft geführt, gleichzeitig bereitet das Wachstum von “Low-Budget-Reifen" vermehrt Sorgen, insbesondere in Bezug auf das Geschäftsmodell der Runderneuerung für LKW- und Busreifen. Ein besonderes Augenmerk lag 2023 auf den Bereich Personal, insbesondere in einer weiteren Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität sowie Weiterbildungen mit zahlreichen neuen Konzepten, Coachings und Schulungsreihen. Die konsequente Weitergabe von gestiegenen Kosten war folglich eine der Hauptaufgaben des Unternehmens - durch die überwiegend erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgabe blickt die Gesellschaft auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Wie bereits in den Vorjahren wurde zudem in die Mobilservice-Flotte investiert. Der Gesellschaft ist es gelungen, die Steigerung der Energiekosten darüber hinaus moderat zu halten und durch energiesparende Maßnahmen sowie langfristige Verträge u.a. mit Stromanbietern einem massiven Anstieg der Kosten zu entgehen. Absolut erfreulich ist weiterhin, dass die Erträge und Stückzahlen im Bereich der Dienstleistungen im Bereich PKW-Reifenservice deutlich gestiegen sind. Dies ist auf verbessere Prozesse, eine hohe Kundennachfrage (auch in Verbindung mit intensiven Aktivitäten im Bereich Vermarktung) und intensiver Schulung der Mitarbeiter geschuldet. Auch der Bereich Autoservice wächst im zweistelligen Prozentbereich und sorgt für auskömmliche Erträge. Besonders massiv wurde zudem weiterhin in den Bereich „Arbeitsgeberattraktivität“ investiert. Die Reifen-Stiebling GmbH betreibt ihr Geschäft in folgenden Niederlassungen: • Florastraße 78, 45879 Gelsenkirchen • Wartburgstraße 259, 44577 Castrop-Rauxel • Münsterstraße 19, 45721 Haltern am See • Hellweg 273, 45721 Haltern am See • Lohacker Straße 9, 44867 Bochum • Alter Hellweg 92 und 94, 44379 Dortmund • Ernestinenstraße 63 - 65, 45141 Essen • Evinger Straße 41, 44145 Dortmund • Brückendeich 25, 46399 Bocholt-Suderwick • Südring 87und 89, 46242 Bottrop • Dieselstr. 6, 45891 Gelsenkirchen sowie an ihrem Hauptsitz in Herne. Hier befinden sich auch das Runderneuerungswerk und ein Fachmarkt für Autoteile. In Castrop-Rauxel befindet sich zudem Mobilservice-Zentrale, ein Büro mit fünf Arbeitsplätzen für die Koordinierung und Steuerung der Flotten aus mobilen Einheiten für den Nutzfahrzeug- und PKW-Service. Die Wettbewerbssituation hat sich 2023 weiterhin nicht spürbar verändert. Wir nehmen zunehmend wahr, dass ein Mangel an Fachkräften für eine Entspannung der Wettbewerbs-Situation führt. Wer das entsprechende Personal hat, bekommt auch ausreichend Aufträge - immer häufiger werden bei uns Dienstleistungen angefragt, die bislang von Wettbewerbern durchgeführt wurden und nun offensichtlich aus Kapazitätsgründen nicht mehr abgebildet werden können. Die Gesellschaft hat durch die breitflächige Ausbildung junger Leute hier Vorteile und bekommt Jahr für Jahr neue Fachkräfte aus der eigenen Ausbildung hinzu. Gepaart mit einer geringen Fluktuation sehen wir uns hier in Zukunft gut aufgestellt. Die starke Stellung am Markt konnte weiter ausgebaut werden. Einige Alleinstellungsmerkmale in der Region sorgen für weiteres Wachstum und eine gute Zukunftsprognose. Zu diesen Alleinstellungsmerkmalen gehört u.a. die Kombination aus einer eigenen zertifizierten Runderneuerung in Herne mit einem breiten Netz an mobilen Montageeinheiten (zentral gesteuert aus der Mobilservicezentrale Ruhrgebiet) und der hohen Flexibilität und Mitarbeitermotivation eines unabhängigen Familienunternehmens. B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage1. Ertragslage Nach Einschätzung der Geschäftsführung sind derzeit keine besonderen Risiken erkennbar, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben oder die den Fortbestand des Unternehmens in Frage stellen könnten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten als größte Posten in absteigender Reihenfolge: Mieten incl. Nebenaufwendungen und Energiekosten, Entsorgungsaufwand, KFZ-Kosten, Sonstigen Personalaufwand, EDV-Kosten, Werbung und Versicherungsaufwand. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ist gegenüber dem Vorjahr um +169% gestiegen. Wesentliche Ergebnisquellen sind im Bereich des Privatkunden-Segments der immer stärker werdende KFZ-Service. Hinzu kommen insbesondere dienstleistungsgetriebene Erträge aus dem Bereich der Reifenservices- hier konnten Preiserhöhungen erfolgreich durchgesetzt werden. Ertragsquellen im Bereich des Nutzfahrzeug-Services ist insbesondere der Absatz von runderneuerten LKW- und Busreifen sowie die Durchführung von Mobilservice-Dienstleistungen, etwa im Bereich der Pannenservices. Auch hier haben wir die Preisdurchsetzung verbessern können. Wesentliche Veränderungen, die das Ergebnis begünstigen sind Folge von Preiserhöhungen im Bereich der wichtigsten Dienstleistungsartikel, sowie die konsequente Durchsetzung dieser Erhöhungen. Die reinen Absatzmengen haben sich gerade im Bereich der PKW-Dienstleistungen aber auch im Bereich der mobilen Services erfreulich entwickelt und tragen zu einer guten Ertragslage bei. Auch bei der Ware konnten leicht höhere Erträge pro Stück erwirtschaftet werden. Auch verbesserte Prozesse in Werkstatt, Verwaltung und Büro tragen dazu bei, dass die Kapazität/ der Durchlauf an Fahrzeugen an vielen Standorten erhöht werden kann. Eine Abhängigkeit von Lieferanten hat dank unserer Markenunabhängigkeit und der Zusammenarbeit mit wechselnden Lieferanten im Reifenbereich nicht stattgefunden. Gleiches gilt für die Abhängigkeit von Kunden - wir haben eine überaus breite Streuung im Bereich unserer Privat- oder Firmenkunden, große Veränderungen haben nicht stattgefunden. Die gesamten Personalkosten sind leicht um -2% gesunken. Bereinigt um Sondereffekte wie die Auflösung von Rückstellungen und Bewertungsdifferenzen in den Pensionsrückstellungen aus dem Vorjahr sind die Personalkosten um 5,2% gegenüber Vorjahr gesunken. Lohnerhöhungen und weiteres, moderates Wachstum, was sich auch in steigenden Mitarbeiterzahlen auswirken wird, werden sich zukünftig entsprechend erhöhend auf die Personalkosten auswirken. Bzgl. Rohstoff- und Energiekosten herrscht eine durch viele äußere und in diesem Bericht auch dargelegte Entwicklungen große Unsicherheit. Grundsätzlich geht das Unternehmen von weiter steigenden Energiekosten- wie auch Rohstoffkosten aus. Für die Energiebeschaffung des Unternehmens selbst gelten zumindest für 2024 aber weiterhin stabile und deutlich unter aktuellem Marktniveau liegende Energiepreise auf Grund bestehender, mehrjähriger Lieferverträge mit den lokalen Versorgern. Das Zins- und Beteiligungsergebnis hat sich gegenüber Vorjahr leicht um 29 TEUR verbessert. Der Mehrertrag resultiert in erster Linie aus einer besseren Einlagenverzinsung. Der Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen fiel gegen Vorjahr um 4 TEUR höher aus. 2. Auftragslage Die Auftragslage wird sich unserer Einschätzung nach weiter verbessern. Ein weiter schwächelnder Wettbewerb, der ebenfalls vom Fachkräftemangel beeinflusst wird, spielt hierbei eine zentrale Rolle. Gleichzeitig verstärkt das Unternehmen seine Vertriebsaktivitäten weiter - zum Beispiel durch die Einstellung eines zusätzlichen Außendienstmitarbeiters für Flottenkunden. 3. Vermögenslage und Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Maschinen in Höhe von 99T€ und in Montagefahrzeuge/LKW und PKW i. H. v. 351T€ getätigt. Des Weiteren wurden im EDV-Bereich 45 T€ für Lizenzen und Hardware investiert. Anzahlungen auf 2 PV Anlagen in Dortmund und Castrop-Rauxel in Höhe von 79 TEUR wurden ebenfalls aktiviert. Unter Berücksichtigung der weiterhin angeschafften Betriebs- und Geschäftsausstattung belief sich das Investitionsvolumen im Jahr 2023 auf rund 680 T€. Sämtliche Investitionen wurden ohne Inanspruchnahme von Bankkrediten durchgeführt. Der Fokus lag 2023 auf der Präsenz auf einigen Messen sowie die zahlreichen Aktivitäten im Bereich Personalmarketing. Höhepunkt war der Auftritt auf der Essen Motor Show im Dezember. Hier wurde das Mobilservicekonzept ebenso ausgestellt, wie die Kompetenz im Bereich Komplettradberatung und Nutzfahrzeugservice. Zielsetzung war das Erreichen einer neuen, bisher kaum angesprochenen Zielgruppe für das Unternehmen - sowohl im Bereich Privat- und Gewerbekunden, als auch im Bereich potentieller Arbeitnehmer. Gleichzeitig diente die Präsenz als Blaupause für weitere Messeaktivitäten, geplant in 2023 fortfolgend. Das Vorratsvermögen ist gegenüber dem vorherigen Bilanzstichtag um -99 T€ = -3 % gesunken. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte ist auf Grund des im Verhältnis zur Bevorratung gestiegenen Wareinkaufs leicht gestiegen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einschliesslich derer gegen verbundene Unternehmen sind deutlich um 1.212 TEUR (+47%) gestiegen, was trotz gestiegener Umsätzen eine Verschlechterung der Days Sales Outstanding um +11 Tage bedeutet. Kurzfristige Verbindlichkeiten liegen um +288 TEUR über Vorjahresniveau. Insgesamt hat sich das Net-Working Capital vorwiegend auf Grund der gestiegenen Forderungen aus Lieferung und Leistung gegenüber dem Vorjahresstichtag um +240 TEUR erhöht Die außerbilanziellen Verpflichtungen bestehend aus Miet- und Leasingverhältnissen haben sich gegenüber Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gegeben und ist als sehr gut zu bezeichnen. Alle Investitionen wurden ohne Inanspruchnahme von Bankkrediten finanziert. Geplante Investitionen sollen ebenfalls aus eigenen Mitteln finanziert werden. Zur Steuerung des Unternehmens bedient sich das Management u. a. der folgenden Kennzahlen: Reifen Stiebling GmbH Finanzielle Leistungsindikatoren (Kennzahlen):
D. RisikoberichtWir haben keinen Grund zur Annahme, dass sich die Marktlage 2024 entscheidend verändern wird und sehen uns in allen Segmenten gut aufgestellt. Wir erwarten im Bereich PKW-Reifen eine positive Entwicklung, da sowohl Fahrzeugbestand als auch durchschnittliches Fahrzeugalter weiter steigen werden. Dies wird uns auch im Autoservice-Bereich zu Gute kommen. Deutlich größer ist die Unsicherheit hingegen im Bereich der Runderneuerung von LKW-und Busreifen. Durch fehlende Strafzölle auf Importe, etwa aus Fernost, bleibt abzuwarten, ob sich die Vermarktung von runderneuerten Reifen auf dem Vorjahresniveau halten oder sogar ausbauen lässt. Insbesondere aufgrund der Einsparung von Ressourcen durch das Fahren runderneuerter Reifen sehen wir bei vielen Kunden eine Gegenbewegung zu Billigimporten - der Wert nachhaltig produzierter und wiederverwertbarer Reifen wird in einigen Kundensegmenten (z. B bei Entsorgern und öffentlichen Auftraggebern) spürbar höher. Positiv stimmt uns die weiterhin hervorragende Stimmung unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie das überdurchschnittlich motivierte Team, sowohl in Werkstatt, als auch in Verkauf, Produktion und Verwaltung. Die folgenden Risiken können auftreten, werden jedoch keine bestandsgefährdende Wirkung auf das Unternehmen ausüben: Märkte und Marktumfeld. Die Gesellschaft erwartet auch in 2023 und den Folgejahren weiterhin kompetitive Marktverhältnisse in Deutschland. Die weitere Entwicklung der Gesellschaft wird auch davon abhängen, wie es gelingt, den Marktveränderungen zu begegnen und wie sich das Kriegsgeschehen weiterentwickelt und sich auf den Geschäftsbetrieb und die Wirtschaft auswirkt. Risikokonzentration. Aufgrund des Geschäftsmodells und der Unternehmensstrategie liegt keine Risikokonzentration in Bezug auf einzelne Kunden vor. Informationstechnische Risiken. Den informationstechnischen Risiken wurde durch entsprechende Sicherungsmaßnahmen ausreichend Rechnung getragen, so dass eine Funktionsfähigkeit der IT-Systeme im Rahmen der betrieblichen Notwendigkeiten ausreichend sichergestellt werden kann. Bestandsgefährdende Risiken. Bestandsgefährdende Risiken sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes nicht bekannt geworden. Marktpreisrisiken. Für das Unternehmen existieren aufgrund des betriebenen Geschäftsmodells keine oder nur geringe Marktpreisrisiken. Liquiditätsrisiken. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der regelmäßigen Überwachung aller Zahlungsein- und -ausgänge sowie aufgrund der Vorlage eines detaillierten Finanzplans ebenfalls nicht erkennbar. E. Prognosebericht Die Monate Januar bis September 2024 sind zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bereits abgeschlossen. Die Gesellschaft kann von einem stabilen Marktumfeld im Bereich der Nutzfahrzeugreifen berichten, während insbesondere im Consumer-Bereich positive Entwicklungen eingetreten sind. Für eine abschließende Bewertung ist aber der weitere Verlauf der eminent wichtigen Herbst-Saison (Wechsel auf Winterreifen) abzuwarten. Die Zukunftsprognose ist nach wie vor positiv, insbesondere aufgrund höchst motivierter Mitarbeiter in Verwaltung und an den Filialstandorten. Die Reifen-Stiebling GmbH rechnet aufgrund der dargestellten Maßnahmen für das Geschäftsjahr mit einem stabilen Geschäftsverlauf. Leicht steigender Umsatz als teilweise Folge von Preiserhöhungen sollte die zu erwartenden Kostensteigerungen mindestens kompensieren, so dass auch das Geschäftsjahr 2024 mit einem deutlich positiven Ergebnis abschließen sollte.
Herne, den 15. Oktober 2024 Reifen-Stiebling GmbH gez. Christian Stiebling, Geschäftsführer gez. Alexander Stiebling, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft wurde am 24.11.1955 gegründet. Der Sitz der Gesellschaft ist in Herne. Das Unternehmen ist eingetragen beim Amtsgericht Bochum unter der Nr. HRB 9540. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugreifen, Autozubehör, die Runderneuerung von LKW-Reifen und die mit Reifen- und Fahrwerkservice verbundenen Dienstleistungen. II Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Reifen-Stiebling GmbH wird nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Reifen-Stiebling GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften des §288 HGB wird Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss ist unter Annahme der Unternehmensfortführung im Sinne von § 252 Abs. 1 NR. 2 HGB aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederung- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB) III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind in der Bilanz und der Gewinn-und-Verlust-Rechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände mit begrenzter Nutzungsdauer werden linear über ihre Nutzungsdauerabgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und 20 Jahre. Sofern erforderlich, werden Wertminderungen berücksichtigt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Geleistete Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Geringwertige Anlagegüter bis 800 € (gwG) werden im Zugangsjahr vereinfachend direkt im Aufwand erfasst. In den Jahren bis 2023 einschliesslich wurden nur gwG bis 250 EUR direkt im Aufwand erfasst und für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die selbständig nutzungsfähig sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten - vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag - 250 €, aber nicht 1.000 € übersteigen, wurden Sammelposten gebildet, die jährlich zu einem Fünftel abgeschrieben werden. Ab Beginn des Geschäftsjahres 2024 werden keine weiteren Sammelposten gebildet, der letztverbleibende Sammelposten wird zum 31.12.2027 aufgelöst sein. Es werden folgende Nutzungsdauern angesetzt:
Finanzanlagen inkl. Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert angesetzt. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine Wertminderung entfallen sind. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten des jeweiligen Bestandes bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die selbst gefertigten runderneuerten Reifen werden zu den kalkulatorischen Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. zum niedrigeren Tageswert bilanziert. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird auch eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Bewertungseinheiten gem. §254 HGB existieren nicht. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtagskurs angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Mit Ausnahme der Pensionsrückstellungen sind alle Rückstellungen kurzfristig und werden daher nicht abgezinst. Der Wert der Pensionsrückstellung wurde auf der Grundlage der versicherungsmathematischen Gutachten der Jacobi Consulting GmbH nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik ermittelt. Hierbei wurde ein Zinssatz von 1,82 % für den 10-Jahres-Durchschnitt und ein Zinssatz von 1,74 % für den 7-Jahres-Durchschnitt unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G verwendet. Die Rechte und Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung sind zur Sicherung einer Pensionsverpflichtung verpfändet. Die Rückkaufwerte der Versicherung werden daher mit der betreffenden Pensionsrückstellung saldiert ausgewiesen. Steuerrückstellungen werden nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Rückstellungen werden zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt, langfristige Rückstellungen werden dabei mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bildung von Rückstellungen für Gewährleistungs- und Kulanzverpflichtungen basiert auf Erfahrungswerten in der Vergangenheit in Verbindung mit aktuellen Einschätzungen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter. Angaben nach §285 Abs. 1 Nr. 11 zum Anteilsbesitz werden gem. §286 Abs. 3 Nr. 1 nicht gemacht. Langfristige Ausleihungen gegenüber den Gesellschaftern der GmbH existierten am Bilanzstichtag nicht. Vorräte Ausweis siehe Bilanz. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit Restlaufzeiten > 1 Jahr bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Forderungen gegenüber Gesellschaftern der GmbH bestehen am Bilanzstichtag nicht. Rückstellungen Pensionsrückstellungen Für bestehende Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen in Höhe von 2,755 Mio. Euro gebildet. Diese wurden mit saldierbaren Vermögenswerten i. H. v. T€ 646 saldiert. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen mit 7- und 10-Jahresdurchschnitt des Marktzinssatzes beträgt T€ 27. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern i. H. v. T€ 636. Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen betragen unter Berücksichtigung der jeweiligen Restlaufzeiten insgesamt T€ 1.649. (Vj. T€ 1.809). V. Angaben zur GuV Die Position „Zinsen und ähnliche Aufwendungen“ enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 49 (Vj. T€ 45 VI. Sonstige Angaben Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Herr Christian Stiebling, Kaufmann, Herne, und Herr Alexander Stiebling, Kaufmann, Herne, bestellt. Die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge für die Tätigkeit der aktuellen und ehemaligen Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB unterlassen. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Herne, den 15. Oktober 2024 Reifen-Stiebling GmbH gez. Christian Stiebling, Geschäftsführer gez. Alexander Stiebling, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Reifen-Stiebling GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Reifen-Stiebling GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reifen-Stiebling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Düsseldorf, 15. Oktober 2024 DWP Aktiengesellschaft Ralf Wagner, Wirtschaftsprüfer |
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