tesa AGLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
tesa AGHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2007BESTÄTIGUNGSVERMERKWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der tesa AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 15. Januar 2008 Ernst
& Young AG
Ludwig, Wirtschaftsprüfer Weber, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2007tesa AG(in Tausend Euro) AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2007tesa AG(in Tausend Euro)
Anhang für 2007tesa AG, HamburgAllgemeine ErläuterungenDer Jahresabschluss der tesa AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB; die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB. In der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung der tesa AG sind einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung zusammengefasst; diese Posten werden mit den erforderlichen Erläuterungen im Anhang gesondert ausgewiesen. Das Geschäftsjahr der tesa AG umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres. Bilanzierung und BewertungDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Gliederung des Vorjahres wurden im Geschäftsjahr beibehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und planmäßig entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung der Gebäude erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 25 bis 50 Jahre. Das bewegliche Anlagevermögen wird überwiegend zunächst degressiv abgeschrieben, später linear. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen sowie bei Betriebs- und Geschäftsausstattung in der Regel 10 Jahre, in Ausnahmefällen 3 bis 15 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 410,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Eine Aufstellung des Anteilbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB ist Bestandteil des Anhangs. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens angemessene Abwertungen vorgenommen. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bestandsrisiken aufgrund von Lagerdauer oder geringer Verwertbarkeit werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Bei diesen Posten wird allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch die Bildung von angemessenen Wertberichtigungen Rechnung getragen. Kursgesicherte Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung des jeweiligen Sicherungskurses angesetzt. Kurzfristige ungesicherte Währungspositionen sind grundsätzlich zum Devisenkurs am Bilanzstichtag bilanziert. Langfristige ungesicherte Währungsforderungen werden mit dem Briefkurs am Entstehungstag oder dem niedrigeren Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige ungesicherte Währungsverbindlichkeiten werden mit dem Geldkurs am Entstehungstag oder dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt. Als Rechnungszinsfuß für die Abzinsung wird der zum Bilanzstichtag erzielbare langfristige Zinssatz für erstklassige festverzinsliche Industrieanleihen zugrunde gelegt. Bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen werden darüber hinaus künftige Erhöhungen von Renten und Gehältern, die durchschnittliche Fluktuation bei den betroffenen Mitarbeitern sowie die biometrischen Wahrscheinlichkeiten für Invalidität und Sterblichkeit berücksichtigt. Die Sonstigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ermittlung der Jubiläumsrückstellung liegen versicherungsmathematische Annahmen hinsichtlich des zu berücksichtigenden Zinsfußes, der allgemeinen Einkommensentwicklung, der Mitarbeiterfluktuation sowie zur Sterbewahrscheinlichkeit zugrunde; sie erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Erläuterungen zur Bilanz( 1 ) Immaterielle Vermögensgegenstände
( 2 ) Sachanlagen
( 3 ) Finanzanlagen
Der Zugang bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von T € 1.630 resultiert aus dem im Geschäftsjahr durchgeführten Erwerb der restlichen Geschäftsanteile an der tesa scribos GmbH, Heidelberg, Deutschland. Der Abgang in Höhe von T € 566 resultiert im Wesentlichen aus einer im Geschäftsjahr 2007 bei der tesa Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co KG, Hamburg, durchgeführten Entnahme aus der Kapitalrücklage. Der Zugang bei den Wertpapieren des Anlagevermögens betrifft die Aufstockung des zur Deckung der Pensionsverpflichtungen bestehenden Sondervermögens. ( 4 ) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
( 5 ) Guthaben bei Kreditinstituten
( 6 ) Gezeichnetes Kapital Der Nennwert des Grundkapitals der tesa AG beträgt € 25.800.000. Insgesamt sind 25,8 Mio. Stückaktien ausgegeben, die am Grundkapital der Gesellschaft in gleichem Umfang beteiligt sind. ( 7 ) Entwicklung der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen Im Geschäftsjahr 2007 gab es keine Veränderung bei der Kapitalrücklage. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert T € 137.609. Die anderen Gewinnrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
( 8 ) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Im Vorjahr hat die tesa AG die Bewertungsmethode für Pensionsrückstellungen an internationale Bewertungsgrundsätze angepasst und die Pensionsrückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bewertet. Im Berichtsjahr wurde ein marktkonformer Zinssatz von 5,5% (Vorjahr: 4,25%) zugrunde gelegt. Die anderen Parameter blieben konstant - der Gehaltstrend bei 3,0% der Rententrend bei 1,75% und die Fluktuationsrate der Mitarbeiter bei 4,5%. Das durch das Altersgrenzenanpassungsgesetz vom 30. März 2007 auf 67 Jahre angehobene gesetzliche Renteneintrittsalter wurde bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen berücksichtigt. ( 9 ) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen tarifliche und freiwillige Vergütungen für die Belegschaft (T€ 12.504), Bonifikationen an Kunden (T€ 7.807), sonstige ausstehende Rechnungen (T€ 7.378), Aufwendungen für Altersteilzeit (T€ 5.293) und Marketingkosten (T€ 883). Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und deckt alle erkennbaren Risiken ab. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen wurde im Vorjahr an internationale Bewertungsgrundsätze angepasst und nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bewertet. Im Berichtsjahr wurden ein marktkonformer Zinssatz von 5,5% (Vorjahr: 4,25%) und unverändert ein Gehaltstrend von 3,0% und eine Fluktuation der Mitarbeiter von 4,5% zugrunde gelegt. ( 10 ) Verbindlichkeiten
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung( 1 ) Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
( 2 ) Umsatzerlöse nach geographischen Märkten
( 3 ) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere sonstige Erträge aus Nebengeschäften, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen und Mieterträge. ( 4 ) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen insbesondere Instandhaltungsaufwendungen, Frachtkosten, Abschreibungen auf Forderungen, Währungsverluste, Marketingaufwendungen, Provisionsaufwendungen, Miet- und Leasingaufwendungen, Rechts- und Beratungskosten sowie Honorare und Reisekosten. ( 5 ) Beteiligungsergebnis
Das höhere Beteiligungsergebnis resultiert aus den deutlich gestiegenen Dividenden von verbundenen Unternehmen sowie aus höheren Erträgen aus den inländischen Tochterunternehmen, mit denen ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Der Anstieg der Ergebnisbeiträge aus den Gesellschaften, mit denen ein Ergebnisabführungsvertrag besteht, resultiert maßgeblich aus Effekten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen in den Jahren 2006 und 2007. ( 6 ) Zinsergebnis
Sonstige Angaben( 1 ) Derivative Finanzinstrumente Die tesa AG setzt zur Absicherung von Währungsschwankungen derivative Finanzinstrumente ein. Das aus dem internationalen Geschäft resultierende Wechselkursrisiko wird durch den Einsatz von Devisentermingeschäften abgesichert, deren in Euro umgerechneter Nominalwert € 8,1 Mio. beträgt. Der Nominalwert zeigt die Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge derivativer Finanzinstrumente. Bei den ausgewiesenen Nominalwerten werden Beträge nicht saldiert. Die Stichtagsbewertung ergibt einen saldierten Marktwert von T€ -376. Der Marktwert ergibt sich als Summe aus der Bewertung der offenen Positionen zu Marktkursen am Stichtag ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Zum 31. Dezember 2007 werden keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften für die eingesetzten derivativen Finanzinstrumente gebildet, da diese und die zugrundeliegenden gesicherten Finanzierungen eine Bewertungseinheit darstellen, aus der keine Verluste drohen. Eine Aktivierung von derivativen Finanzinstrumenten mit positiven Marktwerten erfolgt nicht. ( 2 ) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
( 3 ) Mitarbeiter nach Funktionsbereichen
( 4 ) Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates Die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates der tesa AG sind: Vorstand: Vorsitzender:
Ressort Finanzen/Controlling:
Ressort Industrie:
Aufsichtsrat: Vorsitzender:
stellvertretender Vorsitzender:
( 5 ) Gesamtbezüge des Vorstandes und des Aufsichtsrates Die Gesamtbezüge des Vorstands haben für das Geschäftsjahr € 2.072.808,16 betragen. Die Bezüge des Aufsichtsrats haben für das Geschäftsjahr € 40.000,00 betragen. ( 6 ) Anteilsbesitz an der tesa AG und Konzernabschluss An dem Grundkapital der tesa AG ist die Beiersdorf AG, Hamburg, mit 10% unmittelbar und mit 90% mittelbar beteiligt. Die maxingvest ag, Hamburg (vormals: Tchibo Holding AG, Hamburg), ist wiederum mehrheitlich mit 50,46% mittelbar an der Beiersdorf AG, Hamburg, beteiligt. Die tesa AG wird in den Konzernabschluss der Beiersdorf AG, Hamburg, und der maxingvest ag, Hamburg, einbezogen, die jeweils über die Internetseite des Unternehmensregister zugänglich gemacht werden. Der Konzernabschluss der Beiersdorf AG, Hamburg, hat für die tesa AG für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreiende Wirkung gemäß § 291 HGB. Der Konzernabschluss der Beiersdorf AG, Hamburg, wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) einschließlich der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee zu den IFRS (IFRIC) und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Es werden im Konzernabschluss der Beiersdorf AG, Hamburg, alle IFRS und IFRIC beachtet, die zum 31. Dezember 2007 von der EU-Kommission übernommen wurden und verpflichtend anzuwenden sind. Wesentliche Abweichungen von den deutschen handelsrechtlichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden ergeben sich bei der Bilanzierung und Bewertung von Vermögenswerten des Anlagevermögens, Vorräten, Pensionsrückstellungen, sonstigen Rückstellungen, Finanzderivaten sowie der latenten Steuern. ( 7 ) Aufstellung des Anteilsbesitzes der tesa AG
* Daten der Auslandsgesellschaften auf Basis von IAS-Abschlüssen ( 8 ) Bilanzgewinn der tesa AG Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Der Hauptversammlung der tesa AG wird vorgeschlagen den Bilanzgewinn von T€ 57.586 auszuschütten.
Hamburg, den 11. Januar 2008 D. Steinmeyer, Vorstandsvorsitzender J. C. Teetz, Vorstand (CFO) Dr. R. Gereke, Vorstand (Ressort Industrie) Lagebericht für 2007tesa AG, HamburgI. Geschäft und Rahmenbedingungentesa ist einer der führenden Hersteller selbstklebender Produkte und Systemlösungen für Industriekunden und Konsumenten in Europa. Die tesa AG gehört zur Beiersdorf Gruppe. Sie ist in Deutschland, Europa und durch ihre Tochtergesellschaften auch weltweit aktiv. Seit 2001 ist die tesa AG ein eigenständiges Unternehmen, Tochtergesellschaft der Beiersdorf AG und Muttergesellschaft der 50 tesa Tochtergesellschaften. Die tesa AG beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Neben dem Vertrieb der tesa Produkte im Inland nimmt sie die Verantwortung sowohl für die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten als auch für die globale Steuerung der Marke und des Marketings wahr. Die tesa AG bezieht ihre Produkte hauptsächlich von tesa Tochtergesellschaften - vorwiegend aus den europäischen Produktionsgesellschaften. Im Rahmen der europäischen Vertriebsaktivitäten trägt sie als Kommittent zahlreicher Kommissionärstochtergesellschaften eine herausragende Verantwortung. Der Vorstand leitet das Unternehmen und trägt zusammen mit dem Geschäftsleitungsgremium die Verantwortung für die einzelnen Geschäftsbereiche und Aktivitäten. Geschäftsbereich Industrie Das tesa Geschäft mit Industriekunden bietet Problemlösungskonzepte u. a. für die Elektronik-, Druck-, Papier-, Verpackungs- und die Automobilindustrie. Systemlösungen von tesa werden zur Optimierung und Effizienzsteigerung von Produktionsprozessen sowie als maßgeschneiderte Schutz-, Verpackungs- und Befestigungssysteme eingesetzt. Dazu gehören unter anderem Spezialsortimente für die Druck- und Papierindustrie sowie für die Verklebung elektronischer Bauteile in Mobiltelefonen, Digitalkameras und LCD-Bildschirmen. In der Automobilindustrie kommen unter anderem fälschungssichere laserbeschriftete Etiketten sowie Systeme zum Bündeln und Fixieren von Kabeln zum Einsatz. Geschäftsbereich tesa Consumer Für den Konsumenten bietet tesa in Bau- und Verbrauchermärkten sowie in Papier- und Schreibwarengeschäften professionelle Problemlösungen für mehr Lebensqualität in Haus, Garten und Büro. Zu den bekanntesten Produkten gehört der tesafilm ®. Strategie tesa ist einer der weltweit führenden Hersteller technischer Klebebänder. Zuverlässige Qualität, hohe Innovationsleistung und die Nutzung fortschrittlichster Technologien sind Kernelemente der Markenphilosophie und des Erfolges. Im Vordergrund des Handelns stehen die Kunden, für die tesa effektive Problemlösungen erarbeitet. Diese dienen zur Optimierung und Effizienzsteigerung industrieller Produktionsprozesse ebenso wie zur verbesserten Gestaltung des Umfeldes zu Hause und im Büro. In der Entwicklung fortschrittlicher, marktgerechter Produktsysteme unter der Marke tesa ® stehen folgende Aspekte im Mittelpunkt:
In der Steuerung der Geschäftsaktivitäten auf internationaler Ebene konzentriert sich tesa
Wertmanagement und Steuerungssystem Ziel der tesa AG ist es, Marktanteile durch nachhaltiges Wachstum zu steigern und zugleich die Ertragsbasis auszubauen. Dabei ist die tesa AG eingebunden in das Steuerungssystem auf Konzernebene. Die tesa AG konzentriert sich auf kontinuierliches Umsatzwachstum und überproportionale Steigerung der Ertragskraft. Messgröße dafür sind das Betriebliche Ergebnis (EBIT) in Verbindung mit der EBIT-Umsatzrendite (EBIT: Umsatz) und das ROCE (Return on Capital Employed; EBIT: eingesetztes Anlage- und Umlaufvermögen). Aktives Kostenmanagement und hohe Effizienz beim Einsatz der Ressourcen zielen darauf ab, international wettbewerbsfähige Renditen zu erwirtschaften. Wirtschaftliches Umfeld Die Aktivitäten der tesa AG mit Dritten beschränken sich im Wesentlichen auf den Euroraum mit einem weiterhin deutlichen Schwerpunkt auf Deutschland. In diesen Märkten hat sich die Konjunktur im Berichtsjahr mit einem Wirtschaftswachstum um die 2,5% wiederum positiv entwickelt. Unter den großen Volkswirtschaften ragte dabei Spanien mit einem Zuwachs von etwa 3,5% heraus. Das Wachstum in Deutschland, das mit ca. 2,5% dem Durchschnitt des gesamten Euroraumes entsprach, wurde besonders von der verarbeitenden Industrie getragen, während die Bauwirtschaft und der private Konsum keine oder nur schwächere Impulse gaben. Mit im dritten und vierten Quartal des Jahres zunehmender Tendenz haben sich die globalen Wechselkurse in Richtung eines deutlich erhöhten Euro-Außenwertes verschoben. Insbesondere für die exportorientierten Industrien bedeutete dies eine Erhöhung des Wettbewerbsdrucks auf der Kostenseite. Auswirkungen der Immobilienkrise in den USA haben sich im Wesentlichen auf die Finanzmärkte beschränkt. Die für die realwirtschaftliche Entwicklung relevante erhöhte Volatilität und Unsicherheit in den Kreditmärkten blieben für die tesa AG insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Absatzmarktentwicklung Die Entwicklung der globalen Klebebandmärkte verlief 2007 auf dem positiven Niveau des Vorjahres. Das Gesamtwachstum für das Jahr wird auf ca. 4% bis maximal 5% geschätzt, wobei sich deutliche regionale und segmentsbezogene Unterschiede zeigten. Die indirekt über die Exporte an lokale Tochtergesellschaften der tesa AG bedienten Märkte in Nordamerika haben sich eher unterdurchschnittlich entwickelt, während die osteuropäischen und asiatischen Märkte mit zum Teil zweistelligen Wachstumsraten merklich von den Produktionsverlagerungen in diese Regionen profitieren konnten. Die für das Drittgeschäft relevanten Märkte im Euroraum entwickelten sich auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Im wichtigen Kundensegment Automotive stieg der Gesamtabsatz um etwa 4-5%, wobei die Märkte in Italien und Deutschland stärker zulegten und die Absätze in Frankreich gedämpfter ausfielen. Die Entwicklung der anderen industriellen Marktsegmente wie der Druckindustrie und dem technischen Handel folgte der allgemeinen Absatzsituation von industriellen Gebrauchsgütern und bewegte sich im Bereich von 3-4% über dem Vorjahresniveau. In Deutschland und dem Euroraum hat sich das Endverbrauchergeschäft in den Vertriebskanälen für Bürobedarf gegenüber dem Vorjahr stabilisiert. Die DIY-Branche hat ein sehr heterogenes Jahr hinter sich: In Deutschland wendete sich im Sommer der Umsatztrend von einem zufriedenstellenden ersten zu einem rückläufigen zweiten Halbjahr, sodass jetzt von einer bestenfalls konstanten Entwicklung für das Gesamtjahr ausgegangen werden muss. Insgesamt haben sich im Euroraum die Ausgaben für den privaten Konsum nur moderat um etwa 1-2% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Beschaffungsmarktentwicklung Die Lage auf den Schlüsselrohstoffmärkten für die Herstellung von Klebebändern war 2007 weiterhin von anhaltenden Preiserhöhungen geprägt. In einzelnen Märkten hat sich die Preisdynamik im Laufe des Jahres beschleunigt. Verantwortlich für diese Entwicklung ist die anhaltend hohe Nachfrage nach einzelnen Rohstoffen und deren Vorprodukten aus den Wachstumsmärkten in Asien, Osteuropa und Südamerika. Einzelne Branchen produzieren dabei weltweit an der Kapazitätsgrenze, wobei entlastende Erweiterungsinvestitionen nur zum Teil erkennbar sind. In Einzelfällen sind im Berichtsjahr bereits Lieferengpässe aufgetreten. Einzelne Vorprodukte wie zum Beispiel Zellstoff stiegen im Jahresverlauf um mehr als 30% im Preis. Für tesa sind die Beschaffungsmärkte für Kautschuk, Gewebe, Papiere und Harze von zentraler Bedeutung. Die tesa AG ist von den Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten indirekt über die annähernd exklusiv an die tesa AG liefernden, eigenständigen europäischen Werke betroffen. Im Schnitt lagen die Kostensteigerungen für Rohstoffe im hohen einstelligen Prozentbereich und wurden von den Werken über Preisanpassungen im notwendigen Rahmen an die tesa AG weitergereicht. Auch für Fertigwareneinkäufe konnte sich die tesa AG dem allgemeinen, allerdings maßvolleren Markttrend nicht entziehen und hatte Kostensteigerungen im mittleren einstelligen Prozentbereich zu verkraften. In einigen Bereichen verlangsamte sich die Preisdynamik durch einen weiter intensivierten Wettbewerb auf der Beschaffungsseite sowie durch das Einbeziehen alternativer Rohstoffanbieter aus Ländern mit niedrigem Kostenniveau. Vor dem Hintergrund der weltweit knappen Rohstoffproduktionskapazitäten und dem damit verbundenen Preis- aber auch Versorgungsdruck wird die Qualifizierung alternativer Quellen auch 2008 eine zentrale Bedeutung für die Beschaffungsmarktaktivitäten der tesa AG behalten. Forschung und Entwicklung Die tesa AG hat die Arbeiten an umweltfreundlichen und lösungsmittelfreien Klebemassen und Beschichtungstechnologien erfolgreich fortgesetzt. Im Fokus stand die Weiterentwicklung zu Klebstoffsystemen für besonders leistungsfähige doppelseitige Klebebänder mit hoher Scherfestigkeit. Entsprechende Produkte wurden entwickelt und erfolgreich im Markt getestet. Für die Automobilindustrie entwickelt die tesa AG derzeit lösemittelfreie Herstellprozesse für leistungsfähige Klebebänder zum Bündeln von Kabelbäumen, die die steigenden Anforderungen an Alterungsbeständigkeit und Umweltverträglichkeit optimal erfüllen. Für die Elektronikindustrie hat die tesa AG ein Sortiment doppelseitiger Spezialklebebänder für die Montage von LCD-Bildschirmen entwickelt, die zusätzlich zu der konstruktiven Verklebung auch Aufgaben bei der Lichtführung übernehmen. Ein neuer Fokusmarkt sind Produkte für den Einsatz im Gesundheitssektor. Schwerpunkte der Entwicklungsarbeit bilden mehrschichtige Laminate und selbstklebende Spezialfolien für Anwendungsgebiete in verschiedenen Therapie- und Diagnosebereichen. Im Bereich der Produkte für Konsumenten stellte die tesa AG mit TACK eine neue wiederverwendbare Befestigungslösung für leichte Objekte zur Verfügung. Der Herstellungsprozess ist vollständig lösemittelfrei. Die bewährten Moll-Produkte zum Dämmen und Isolieren von Fenstern und Türen wurden weiterentwickelt. Der Energieverbrauch lässt sich durch den Einsatz dieser optimierten Produkte nun um bis zu 35% reduzieren. Verantwortung Die Übernahme von Verantwortung in Hinblick auf Gesellschaft und Umwelt ist traditionell eines der Leitprinzipien der tesa AG. Als Mitglied der UN-Initiative Global Compact hat das Unternehmen für das Jahr 2007 erstmals seine weltweiten Aktivitäten in den Bereichen Gesellschaft, Umwelt, Qualität und Mitarbeiter in einem Bericht dokumentiert. Im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Engagements steht die Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen weltweit. Zu dieser Ausrichtung hat die tesa AG sich in verbindlichen Unternehmenswerten und einer Sponsoring-Strategie verpflichtet. Für die Unterstützung der Tochtergesellschaften bei der Auswahl geeigneter Projekte sowie deren Koordination und Begleitung steht seit 2007 eine Steuerungsgruppe zur Verfügung, die in der Geschäftsleitung verankert ist. Beispiele für das gesellschaftliche Engagement sind die Unterstützung des Hamburger Kinderhospizes "Sternenbrücke" sowie von Projekten der Stiftung "Chancen für Kinder". Dort unterstützt die tesa AG zwei Schulen in Indien und Chile, die Kinderarbeiter und Straßenkinder durch spezielle pädagogische Betreuung aus ihrer Situation befreien und ihnen mit einer Ausbildung zugleich eine Zukunftsperspektive geben. Das Unternehmen besitzt ein Umweltprogramm mit quantifizierten Zielen, das sie kontinuierlich weiterentwickelt. Mit mehr als 50 Einzelprojekten in allen Produktionsstandorten hat die tesa AG seine für den Zeitraum von 2002 bis 2007 formulierten, ehrgeizigen Umweltziele erfüllt, in vielen Bereichen sogar deutlich übertroffen. Die tesa AG konnte, bezogen auf konstante Produktionsmengen, den Einsatz von Lösungsmitteln um rund 40 %, den Energieverbrauch um mehr als ein Viertel und die Abfallmenge um 10 % verringern. Mit dem Ziel, diesen Erfolg auszubauen, hat sie für die kommenden fünf Jahre ein neues Umweltprogramm formuliert und in Kraft gesetzt, das erstmals für alle weltweiten Standorte verbindlich ist und zusätzlich auch die Verringerung des Ausstoßes flüchtiger organischer Bestandteile, so genannter VOC-Emissionen, einschließt. Alle europäischen Produktionsstandorte sowie die Produktionsstätten in Malaysia und USA besitzen ein Umweltmanagementsystem und sind nach ISO 14001 zertifiziert. Personal Die Zahl der Mitarbeiter hat sich in 2007 um 34 auf nunmehr 817 Mitarbeiter erhöht. Der Kapazitätsaufbau im Bereich Forschung und Entwicklung wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt. Gleichzeitig wurden in den Marketingbereichen neue Mitarbeiter eingestellt, um den Anforderungen des Marktes nach differenzierteren Produktlösungen gerecht zu werden. Im Zuge weiterer Investitionstätigkeiten wird sich die Zahl der Mitarbeiter vor allem im Entwicklungsbereich auch in 2008 weiter erhöhen. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen in der tesa AG in 2007 4,9 Mio. . Neben den Erweiterungsinvestitionen im Bereich Forschung und Entwicklung sind auch die Optimierung der Leistungsfähigkeit der Logistik-Standorte Stuttgart und Offenburg wesentliche Bestandteile der Investitionstätigkeit gewesen. Die Logistikprojekte werden voraussichtlich im Jahr 2008 abgeschlossen werden. Der Anteil der Investitionen in die Erweiterung des Bereichs Forschung und Entwicklung wird steigen. II. Ertragslage
Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 55 Mio. €; das entspricht einem Umsatzwachstum von 10,1%. Der Zuwachs entfällt zu 13 Mio. € auf Inlandsumsatz und zu 38 Mio. € auf Exportumsatz mit Dritten; die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen im internationalen Bereich konnten um 2 Mio. € gesteigert werden. Die Aufwendungen für Material stiegen um 32 Mio. € und erhöhten sich damit leicht unterproportional zum Umsatzwachstum. Der Personalaufwand wird im Vergleich zum Vorjahr um 8 Mio. € niedriger ausgewiesen; der sich aus der Anhebung des Diskontierungszinssatzes auf 5,5% (Vorjahr 4,25%) ergebende Umkehreffekt auf die Höhe der Aufwendungen für Altersversorgung hat die um 7 Mio. € gestiegenen Lohn- und Gehaltsaufwendungen überkompensiert. Im Vorjahr war die Bewertungsmethode für die Pensionsrückstellungen auf das Anwartschaftsbarwertverfahren umgestellt worden mit der Folge hoher Einmalbelastungen. Unter Einbeziehung der um 6 Mio. € höheren sonstigen betrieblichen Erträge und der um 12 Mio. € erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen stieg das betriebliche Ergebnis um 24 Mio. € auf 29 Mio. € an. Das erhöhte Beteiligungsergebnis resultiert aus deutlich gestiegenen Dividenden von verbundenen Unternehmen sowie aus von den Umkehreffekten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen begünstigten gestiegenen Ergebnissen in den über einen Ergebnisabführungsvertrag verbundenen inländischen Tochtergesellschaften. Der um 2 Mio. € gestiegene Ertragssteueraufwand berücksichtigt keine Ergebniseffekte aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen; für Zwecke der steuerlichen Bilanzierung bleibt es bei der bisherigen Bewertung der Pensionsverpflichtungen gemäß § 6 a EStG. Insgesamt endet das Berichtsjahr daher mit einem Jahresergebnis von 61 Mio. € gegenüber einem Jahresfehlbetrag von 5 Mio. € im Vorjahr. Für 2008 erwartet die tesa AG einen Jahresüberschuss in vergleichbarer Höhe wie 2007. III. Finanzielle LeistungsindikatorenDie Umsatzrentabilität - bezogen auf das betriebliche Ergebnis vor Zinsen, Beteiligungserträgen und Steuern im Verhältnis zum Produktnettoumsatz - ist um 4,1%- Punkte auf 4,9% in 2007 gestiegen. Ohne Berücksichtigung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ergibt sich eine Erhöhung um 0,8% auf 5,5%. Die betriebliche Rendite auf das jeweils zu Beginn des Berichtsjahres vorhandene Eigenkapital beträgt im Berichtsjahr 12,7% (Vorjahr 1,7%). Die betriebliche Rendite auf das zum Bilanzstichtag 2007 vorhandene operativ gebundene Vermögen beträgt 30,6% (Vorjahr 6,1%). Der Jahresüberschuss nach Steuem beläuft sich - bezogen auf die Umsatzerlöse Gesamt - auf 10,1% (Vorjahr- 0,9%). Die Eigenkapitalquote nahm um rund 3%-Punkte gegenüber dem Vorjahr ab; sie bleibt zum Bilanzstichtag 2007 mit rund 57% dennoch auf einem guten Niveau und deckt das langfristig gebundene Vermögen zu mehr als 130% (Vorjahr 120%) ab. IV. Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich um 51 Mio. € auf 427 Mio. € erhöht. Die Zunahme des Anlagevermögens um 3 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus Anteilserwerben sowie aus weiteren Einzahlungen in den tesa Spezialfonds. Die Zunahme des Umlaufvermögens um 47 Mio. € ist auf die Erhöhung der WOC relevanten Positionen um 11 Mio. € sowie auf die Zunahme der liquiden Mittel und sonstigen kurzfristigen Posten um insgesamt 36 Mio. € zurück zu führen. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen der tesa AG hat sich dadurch um 5%-Punkte auf 43,2% reduziert. Der Rückgang des langfristigen Fremdkapitals um 4 Mio. € betrifft die Pensionsrückstellungen. Diese Veränderung ist bei laufenden Zuführungen von 5 Mio. € maßgeblich auf den Effekt aus der Änderung des bei der Bewertung verwendeten Zinssatzes von 9 Mio. € zurückzuführen. Der Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals um 39 Mio. € ist insbesondere auf die Erhöhung bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 31 Mio. € zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten stiegen in Höhe von 1 Mio. € und die sonstigen Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen um 7 Mio. € an. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von 61 Mio. € und der ausgezahlten Dividende in Höhe von 45 Mio. € insgesamt um 16 Mio. € erhöht. V. Risikoberichttesa ist ein weltweit agierendes Unternehmen und in diesem Rahmen sehr unterschiedlichen und mit seinem unternehmerischen Handeln untrennbar verbundenen Risiken ausgesetzt. Das Risikomanagement als Bestandteil des gesamten Planungs-, Controlling- und Berichtssystems zielt darauf ab, sich bietende Chancen konsequent zur Wertsteigerung zu nutzen und identifizierte Risiken auf ein für die Organisation handhabbares Maß zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Über das Planungs- und Berichtswesen erfasst, bewertet und überwacht tesa die weltweiten Risiken systematisch sowohl zentral in der tesa AG als auch dezentral in den Regionen. Das Management der operativen Risiken erfolgt weitgehend dezentral. Übergreifende internationale Risiken im Zusammenhang mit Produktions- und Sicherheitsstandards, der Markenführung, Finanzierung und Wertentwicklung des Konzerns überwacht tesa zentral. Ein zielorientiertes Controlling sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich sorgen für ein vorteilhaftes Verhältnis von Chancen und Risiken. Die interne Revision der Beiersdorf AG überwacht die Einhaltung des internen Kontrollsystems und gewährleistet die Integrität der Geschäftsabläufe. Marktrisiken sieht sich tesa sowohl auf der Beschaffungs- als auch der Absatzseite ausgesetzt. Die Preis- und auch Verfügbarkeitsrisiken auf den Beschaffungsmärkten entschärfen Lieferverträge, die auf Planbarkeit ausgelegt sind, unter anderem über lang gestreckte Laufzeiten und Preisgleitklauseln. Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten baut tesa durch die gezielte Entwicklung von alternativen Bezugsquellen ab. Auf der Absatzseite gibt es in den Industriebranchen, in denen tesa einen hohen Umsatzanteil erzielt, konjunkturell bedingte Risiken, insbesondere in der Automobil- und Elektronikindustrie. Die Markttrends verfolgt tesa sowohl zentral als auch in den Regionen eng, um ein frühes steuerndes Eingreifen zu ermöglichen. Weiterhin ist tesa dem Risiko des kompletten Wegfalls einzelner Kunden und des Ausfalls von Forderungen ausgesetzt. Zwar gibt es aufgrund der breiten Umsatzverteilung und Diversifizierung keine Einzelkunden mit einem Umsatzanteil oder Forderungsbestand, deren Ausfall das Unternehmen in Existenz bedrohender Art und Weise treffen könnte. Dennoch sichert tesa aufgrund von Unternehmensprofil und Forderungsgrößenordnung identifizierte Risikokunden seiner Verkaufsorganisation im Rahmen einer Warenkreditversicherung zusätzlich ab. Das Vertrauen der Kunden in die Produkte und in die Marke tesa ® muss durch die Einhaltung hoher Standards hinsichtlich der Qualität und der Sicherheit der Produkte erhalten und gepflegt werden. Über den gesamten Beschaffungs-, Herstellungs- und Distributionsprozess hinweg unterliegen sie einem durchgängigen Qualitätssicherungssystem. Die Entwicklung und Einhaltung der dafür notwendigen Prozesse stellt tesa periodisch durch eigene und externe Audits nach internationalen Standards sicher. Das Unternehmen ist durchgängig nach ISO 9001, und, wo erforderlich, zusätzlich nach ISO/TS 16949 und QS 9000 zertifiziert. Prozessbegleitende Kontrollen begrenzen Arbeitssicherheits- und Umweltrisiken. Auch dort finden externe Zertifizierungen statt. Für die finanziellen Belastungen aus Haftungsrisiken und möglichen Schadensfällen hat tesa durch den Abschluss von Versicherungen ausreichend Vorsorge getroffen. Die Möglichkeit des vollständigen Ausfalls eines oder mehrerer Produktionsaggregate ist nicht auszuschließen und stellt ein Gefährdungspotenzial für die langfristige Lieferfähigkeit des Unternehmens dar. Dieser Gefährdung begegnet tesa durch ein System vorbeugender Instandhaltung und durch Maßnahmen im Bereich Brandschutz sowie entsprechender intensiver Mitarbeiterschulungen. Gegen dennoch auftretende Schadensfälle ist tesa im wirtschaftlich sinnvollen Rahmen versichert. Kontinuierliche Innovation und die intensive Zusammenarbeit mit den Kunden zur Verbesserung ihrer Produktionsprozesse fördern die dauerhafte Akzeptanz der Produkte im Markt. Innovative Produkte wirken einem reinen Preiswettbewerb entgegen und reduzieren im Endverbrauchergeschäft das Risiko der Ausdehnung von sogenannten Handelsmarken. Forschungs- und Technologierisiken reduziert tesa durch eine eigene Grundlagenforschung sowie den regelmäßigen Austausch mit Forschungsinstituten. Eine kontinuierliche Marktbeobachtung und funktionsübergreifende Entscheidungsprozesse zur Bewertung und Auswahl von Entwicklungsprojekten stellen eine marktorientierte Entwicklungstätigkeit sicher. Technologische Kompetenz und die Pflege der Marke tesa ® als Garant für Qualität und Innovation haben eine besondere Bedeutung. Die Wahrung und Sicherung der damit verbundenen Rechtsposition erfolgt zentral in Abstimmung mit den operativen Regionen. tesa steuert seine finanziellen Risiken mittels eines aktiven Treasury Managements und auf Basis weltweit geltender Richtlinien im Bereich Corporate Treasury. Das übergeordnete Ziel ist es, die Finanzkraft des Konzerns zu erhöhen und den Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. tesa sichert im Rahmen des Finanzmanagements die jederzeitige Liquidität des Konzerns, kontrolliert die Risiken im Bereich der Finanzinstrumente und optimiert das konzernweite Cash-Management. Währungsbedingte Risiken sichert tesa für die frei konvertiblen Währungen, sofern wirtschaftlich sinnvoll, zu 75% ab. Die Abwicklung der dementsprechend abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte erfolgt zentral über die Beiersdorf AG. Potenzielle Risiken im Zusammenhang mit der Anlage liquiditätsnaher Mittel werden grundlegend dadurch begrenzt, dass nur kurzfristige Anlagen bei ersten Adressen erfolgen. Die Entwicklungen der devisenkursbedingten Risiken werden regelmäßig überprüft. Sowohl Zinsrisiken als auch Liquiditätsrisiken sind für tesa aufgrund der sehr geringen Inanspruchnahme von Bankkrediten von untergeordneter Bedeutung. Grundsätzlich dienen Sicherungsgeschäfte ausschließlich der Sicherung operativer Grundgeschäfte oder betriebsnotwendiger Finanztransaktionen. tesa überwacht laufend Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz der IT-Systeme und passt sie dem modernsten Stand der Technik an. Unberechtigter Zugriff und Datenverlust sind durch technische und organisatorische Maßnahmen nahezu ausgeschlossen. Der Gewinnung und dem Erhalt von qualifizierten Fach- und Führungskräften dienen leistungsbezogene Vergütungssysteme, gezielte Weiterbildungsprogramme und die kontinuierliche Rekrutierung und Entwicklung von Nachwuchskräften. Aus heutiger Sicht lassen sich für die nächsten 12 Monate keine darüber hinausgehenden besonderen Risiken erkennen, die allein oder in Summe für tesa bestandsgefährdend sein könnten. VI. PrognoseberichtDas allgemeine wirtschaftliche Umfeld wie auch die Situation in den Absatzmärkten für Klebebänder werden auch 2008 von den aus dem Berichtsjahr bekannten Trends bestimmt werden. Dabei wird sich die globale Dynamik leicht verringern, sodass von einer Wachstumsrate um 3% auszugehen ist. Für die über Tochtergesellschaften bedienten Exportmärkte in Asien und Osteuropa ist eine wiederum sehr dynamische Entwicklung zu erwarten. Das Drittkundengeschäft in Europa wird weiter spürbar steigen, aber mit einer Entwicklung von rund 2 % hinter den Impulsen der beiden Vorjahre zurückbleiben. In den Märkten für Klebebänder wird sich in 2008 ein zusätzlicher Wachstumseffekt durch anziehende Preise einstellen, da davon auszugehen ist, dass die in 2007 entstandenen drastischen Rohstoffkostenerhöhungen an die Abnehmer weitergeben werden. Der für die tesa AG wichtige Automobilsektor wird trotz der Produktionsverlagerungen aus dem Euroraum heraus als leicht wachsend eingeschätzt. Für Deutschland, wo tesa in diesem Segment den größten Umsatz erzielt, wird nach einer guten Entwicklung in 2007 eine leichte Beruhigung erwartet. Zusätzliche Wachstumsimpulse sollten sich jedoch aus einer Wiederbelebung der Inlandsnachfrage ergeben. Der Großteil der anderen, von tesa entweder direkt oder über technische Distributeure bedienten Industriesegmente folgt der weiterhin als positiv beurteilten allgemeinen Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes. Das Geschäft mit Konsumenten ist in der Eurozone von einem Verdrängungswettbewerb in den etablierten Kategorien gekennzeichnet, sodass tesa von weiteren Verschiebungen zu preisgünstigeren Standardsortimenten ausgeht. Auf den wichtigen heute angespannten Beschaffungsmärkten sind entlastende Erweiterungsinvestitionen nur zum Teil erkennbar. Wegen des damit verbundenen Preisaber auch Versorgungsdrucks wird die Qualifizierung alternativer Quellen auch in 2008 weiterhin eine zentrale Bedeutung für die Beschaffungsmarktaktivitäten der tesa Gruppe einnehmen. Die Preisdynamik wird auf dem Niveau von 2007 liegen, und auch für die Folgejahre geben die Indikatoren derzeit keine Hinweise auf eine Trendumkehr. tesa geht für die kommenden Jahre in beiden Kundensegmenten von etwas über der Marktentwicklung liegenden Umsatzsteigerungen aus. Die allgemeine Marktposition wird aufgrund der anhaltend hohen Innovationsrate, der Vielfalt der Geschäftsfelder sowie der kontinuierlichen Investitionen in Entwicklungs-, Produktions- und Vermarktungsstrukturen als weiterhin sehr stabil eingeschätzt. Für industrielle Anwendungen erwartet tesa weiterhin die stärksten Wachstumsbeiträge in den fokussierten Kundensegmenten. Das Endverbrauchergeschäft wird in den nächsten Jahren von einer überproportionalen Entwicklung in den europäischen Kernmärkten außerhalb Zentraleuropas geprägt sein. Sortimentsergänzungen und -abrundungen in Kompetenzfeldern von tesa werden zusätzliche Impulse setzen. Die tesa AG rechnet auch für 2008, trotz des geplanten weiteren Strukturaufbaus, mit einer leicht steigenden Umsatzrendite. Wesentliche Ertragsrisiken durch Währungskursveränderungen sind aufgrund der systematischen Absicherungsgeschäfte, insbesondere für den US-Dollar, nicht zu erwarten. tesa wird zusätzlich zu der bereits erläuterten operativen Ergebnissteigerung auch im kommenden Jahr einen Schwerpunkt auf die weitere Verbesserung in der Struktur des Umlaufvermögens legen. Im Ergebnis geht tesa daher davon aus, die Rendite auf das eingesetzte Kapital auf dem jetzigen, sehr zufrieden stellenden Niveau halten zu können. VII. Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen UnternehmenDer Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: "Die tesa AG hat nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."
Hamburg, den 11. Januar 2008 Der Vorstand D. Steinmeyer, Vorstandsvorsitzender J. C. Teetz, Vorstand (CFO) Dr. R. Gereke, Vorstand ( Ressort Industrie ) PROTOKOLLAUSZUG über die ordentliche Hauptversammlung am 24. April 2008 im Hause der Beiersdorf Aktiengesellschaft, Hamburgder tesa AG, HamburgZu Punkt 2 der Tagesordnung: Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2007 Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn von EURO 57.586.000,- auszuschütten; davon entfallen auf die Beiersdorf Beteiligungs GmbH EURO 51.827.400,- und auf die Beiersdorf Aktiengesellschaft EURO 5.758.600,-. Der Vorsitzende bat um Abstimmung über den Antrag des Vorstands und des Aufsichtsrats. Die Hauptversammlung stimmte daraufhin durch Handaufheben einstimmig dem Beschlussvorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats zu. Der Vorsitzende verkündete den vorstehenden Beschluss und stellte fest, dass der Beschluss einstimmig mit allen Stimmen der Aktionäre gefasst wurde.
Thomas-Bernd Quaas Bericht des Aufsichtsratsder tesa AGDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2007 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zugewiesenen Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2007 in seinen Sitzungen regelmäßig, zeitnah und umfassend mündlich und durch schriftliche Berichte über die Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte sowie die Lage und die Rentabilität der Gesellschaft. Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde zudem zwischen den Aufsichtsratssitzungen laufend über alle wichtigen Geschäftsvorfälle und Beschlüsse des Vorstands unterrichtet. Darüber hinaus beriet der Vorsitzende des Aufsichtsrats mit dem Vorsitzenden des Vorstands regelmäßig die Strategie, die Geschäftsentwicklung und das Risikomanagement der Gesellschaft. Im Berichtszeitraum fanden drei Aufsichtsratssitzungen statt. Zudem wurde ein schriftliches Beschlussverfahren durchgeführt. Regelmäßige Tagesordnungspunkte der Aufsichtsratssitzungen waren die aktuelle Geschäftsentwicklung, wichtige geschäftliche Einzelvorgänge und zustimmungspflichtige Maßnahmen des Vorstands. Letztere betrafen insbesondere vom Vorstand geplante Investitionen. Nach eingehender Beratung und sorgfältiger Prüfung konnten dem Vorstand alle erforderlichen Zustimmungen erteilt werden. In der Aufsichtsratssitzung am 17. April 2007 beschäftigte sich der Aufsichtsrat vor allem mit dem Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2006, der Geschäftsentwicklung in Nordamerika und der Entwicklung der Bestandssituation der Gesellschaft. Weiterer Gegenstand dieser Aufsichtsratssitzung war die Tagesordnung der am gleichen Tag stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft. In der Aufsichtsratssitzung am 10. Juli 2007 befasste sich der Aufsichtsrat mit einer Wettbewerberanalyse, den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gesellschaft sowie den Schwerpunkten für die Abschlussprüfung im Geschäftsjahr 2007. In seiner Sitzung am 31. Oktober 2007 prüfte der Aufsichtsrat die vom Vorstand vorgestellte Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2008 einschließlich der Finanz-, Investitions- und Personalplanung. Nach eingehender Erörterung und Prüfung stimmte der Aufsichtsrat der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2008 zu. Der Aufsichtsrat befasste sich in dieser Aufsichtsratsitzung zudem mit der Geschäftsentwicklung in Südwesteuropa, einer weiteren Wettbewerberanalyse und der langfristigen Investitionsplanung der Gesellschaft. Die von der Hauptversammlung am 17. April 2007 gewählte und vom Aufsichtsrat beauftragte Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft prüfte den Jahresabschluss und Lagebericht der tesa AG sowie den Konzernabschluss und Lagebericht des tesa Konzerns und versah diese mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Den ferner vom Vorstand im Hinblick auf die bestehende Mehrheitsbeteiligung der Beiersdorf AG, Hamburg, aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2007 versah der Abschlussprüfer mit folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Unmittelbar nach ihrer Aufstellung wurden der Jahresabschluss und der Lagebericht der tesa AG, der Konzernabschluss und Lagebericht des tesa Konzerns sowie der Bericht der tesa AG über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zusammen mit dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers allen Aufsichtsratsmitgliedern ausgehändigt. In der Aussichtsratssitzung am 24. April 2008 wurden die oben genannten Abschlüsse und Berichte sowie der Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung vom Aufsichtsrat geprüft. Der Abschlussprüfer berichtete in dieser Sitzung über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand dem Aufsichtsrat für weitergehende Fragen zur Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Abschlüsse, die Berichte über die Lage der tesa AG und des tesa Konzerns, den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen einschließlich der hierin enthaltenen Schlusserklärung des Vorstands sowie gegen den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers. Der Aufsichtsrat schließt sich daher dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und billigt die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse der tesa AG und des tesa Konzerns zum 31. Dezember 2007; der Jahresabschluss der tesa AG ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung stimmt der Aufsichtsrat zu. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand für ihren großen Einsatz und die sehr erfolgreiche Arbeit. Das Jahr 2007 bestätigt in außerordentlicher Weise die Substanz der in den letzten Jahren eingeleiteten Prozesse, die weltweit die Dynamik des Geschäfts angekurbelt haben.
Hamburg, den 24. April 2008 Für den Aufsichtsrat Thomas-B. Quaas, Vorsitzender |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen