IMKO Greven GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Hohelüchter seit 12.10.2016 | Geschäftsführer |
Paul Hohelüchter seit 14.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.00% | |
| 35.00% | |
| 25.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KOGOTEC GmbHGrevenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023KOGOTEC GmbH, GrevenI. Darstellung des Geschäftsverlaufes und Lage der Gesellschaft 1. Unternehmensstruktur Die KOGOTEC GmbH hat ihren Stamm- und Gründungssitz in Greven und darüber hinaus Filialen in Beckum, Dorsten und in Mönchengladbach. Sie ist ebenso zu 100 Prozent an der KOGOTEC Nord beteiligt und vertreibt und repariert an allen Standorten Maschinen für die Rasen-, Golf- und Grundstückspflege. Neben einigen namhaften Herstellern werden hauptsächlich die Produkte von John-Deere gehandelt, da die KOGOTEC GmbH seit ihrer Gründung im Jahre 2000 JOHN-DEERE Vertragspartner für Rasen- und Grundstückspflegemaschinen ist. Des Weiteren ist die Reparatur und der Vertrieb von Ersatzteilen sowie das Mietgeschäft ein wichtiger Geschäftsbaustein . 2. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html) 3. Geschäftsverlauf Der im Jahresabschluss abgebildete Geschäftsverlauf war geprägt durch Witterungseinflüsse und des Ukraine-Krieges. Insbesondere der Ukraine-Krieges führte zu einer dramatischen Änderungen der politischen und wirtschaftlichen Lage. Die sich stabilisierenden Lieferketten wurden erneut gestört und führten zu Verzögerungen in der Bereitstellung und Lieferung von Produkten. Preissteigerungen und eine Verunsicherung am Markt haben den Geschäftsverlauf somit geprägt. Die Gesellschaft konnte in dieser sensiblen Marktlage mit einem vorsorglichen Planungswesen und einem hohen Lagerbestand positiv am Markt agieren und Umsatzsteigerungen erzielen. Der Geschäftsverlauf und Trend wurde auch vom statistischen Bundesamt festgestellt, wo neben einem Preiseffekt auch ein Mengewachstum Die Nachfrage nach Profi- und Kommunalgeräten wurden wir durch einen hohen gut aufgebauten Bestand gerecht und konnten trotz der Lieferengpässe den Markt somit bedienen. Zudem können unsere Lieferanten zu den Markführern gezählt werden und wir profitieren zusätzlich von innovativen Produkten. 4. Investitionen Im Kalenderjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen von T€ 352 getätigt. 5. Finanzierungsmaßnahmen Im Geschäftsjahr wurden alle Darlehen planmäßig getilgt und Kreditrahmen betriebsüblich genutzt. 6. Personal Zum Bilanzstichtag 31. Oktober 2023 beschäftigt die Gesellschaft 69 Mitarbeiter. 7. Umwelt/Arbeitssicherheit Unfallkennzahlen Im Bereich Unfallkennzahlen liegt kein meldepflichtiger Unfall für das Geschäftsjahr vor. Umwelt Beim Umweltschutz bietet die Gesellschaft Ihren Kunden die neuesten Innovationen der Hersteller, wie batteriebetriebene Gerätschäften und aktuelle Motorengenerationen an. Zudem ist die Gesellschaft in Bezug auf den Eigenverbrauch bestrebt die Co2 Emmissionen gering zu halten und fördert dies durch energetische Maßnahmen an den Gebäuden und Arbeitsplätzen. 8. Zweigniederlassungen Es bestehen Zweigniederlassungen in Dorten, Beckum und Mönchengladbach. II. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 624 auf nunmehr T€ 13.011 gestiegen. Das Verhältnis Anlagevermögen zum Gesamtvermögen beträgt 18,2 % (Vorjahr 18,8 %) und das Umlaufvermögen zum Gesamtvermögen 81,7 % (Vorjahr 81,1 %). Die Veränderung der Aktiva resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 843 und einem Rückgang der Waren um T€ 300. Die Veränderung der Passiva ergibt sich im Wesentlichen aus dem Anstieg des Eigenkapitals um T€ 1.027, einem Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 885, und einem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 990 und einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 300. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Stichtag 64,1 % (Vorjahr 59,1 %). 4. Finanzlage Die Flüssigen Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 23 auf T€ 77 gesunken. Lieferantenrechnungen werden zu 100% innerhalb der Lieferantenzahlungsziele beglichen und freie Liquidität wurde verwendet, um den Lagerbestand aufzubauen und den Kunden eine hohe Verfügbarkeit von Produkten sicherzustellen. Die Finanzierung der Gesellschaft war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Bei Bedarf besteht zudem die Möglichkeit kurzfristige Finanzierungen abzuschließen. 5. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich um T€ 287 auf T€ 20.151 verringert. Die Materialaufwendungen sind um T€ 710 auf T€ 13.692 gesunken. Die Materialaufwandsquote liegt bei 67,9 % (Vorjahr 70,5 %). Der Personalaufwand ist um T€ 294 auf T€ 3.223 gestiegen. Die Veränderung ist auf eine höhere Anzahl von Mitarbeitern und Gehaltserhöhungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit T€ 1.429 über dem Vorjahresniveau von T€ 1.199. Der Anstieg ist im wesentlichen auf höhere Raumkosten durch Mieterhöhungen, dem neuen Standort in Mönchengladbach und Beratungsaufwendungen zurückzuführen. Im Ergebnis sind die Material- und Personalaufwandsquoten gestiegen, so dass sich die Umsatzentwicklung im Ergebnis nicht im gleichen Verhältnis durchschlägt. Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 55 auf T€ 1.077 veringert. III. Chancen, Risiken und Ausblick der zukünftigen Entwicklung 2. Chancen Chancen für die künftige Entwicklung wird in der hohen Lieferfähigkeit gesehen. Die Gesellschaft kann auf hohe Lagerbestände im Vergleich zu anderen Anbietern am Markt zugreifen und damit einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Eine weitere Chance wird in der guten Zusammenarbeit mit den Lieferanten gesehen. Die Innovationskraft der angebotenen Produkte auch in Hinblick auf alternative Antriebe und batteriegetriebene Gerätschaften dürfte auch den Veränderungen am Markt entsprechen und weiterhin ein marktfähiges und hochwertiges Portfolio für unsere Kunden bieten. 3. Risiken Die politischen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Lieferantenengpässe, Auswirkungen des Ukraine Krieges) werden die Firma KOGOTEC weiterhin fordern. Die Lieferzeiten stellen weiterhin ein Risiko dar, auch wenn die Lieferketten sich in 2023 sehr gut erholt haben. Das Risiko besteht darin, dass Kunden unzufrieden sind, den Hersteller oder Ihren Zulieferer wechseln. Aktuell wird diesem Risiko durch die Lagerhaltung entgegen gewirkt und auch der Servicebereich wird ausgebaut, so dass keine Einschränkungen erwartet werden. Neben den branchenüblichen Risiken ist die Entwicklung der Gesellschaft im Servicebereich maßgeblich von der Qualität Ihrer Mitarbeiter abhängig. Der zunehmende Fachkräftemangel wirkt sich auch auf die KOGOTEC GmbH aus. Der Gewinnung von Fachkräften wird daher eine hohe Priorität zugeordnet. Die Geschäftsführung geht davon aus, auch künftig ausreichendes Fachpersonal zu finden, wenngleich es zunehmend schwieriger wird und ein entwicklungsbeeinträchtigende's Risiko darstellen kann. 4. Ausblick Durch eine vorausschauende Einkaufsstrategie, die Qualifizierung der Mitarbeiter, die Verbesserung von Serviceleistungen aber auch dem schwieriger werdenden Marktumfeld gehen wir für das Jahr 2024 von leicht rückläufigen Umsatzerlösen bei Verbesserung der Kostenstruktur aus. Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert aus einer geplanten Verringerung der Lagerbestände und Ausgliederung auf einer eigenen Vermietungsgesellschaft. Die eigene Lieferfähigkeit der Gesellschaft wird sich hierdurch nicht verschlechtern. Beim Ergebnis rechnen wir daher mit einem ähnlich positiven Jahresüberschuss bei rückgängigen Umsatzerlösen.
Greven, 26. Juli 2024 Paul Hohelüchter Kai Hohelüchter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Oktober 2023KOGOTEC GmbH, GrevenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die KOGOTEC GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Oktober 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist ist vom 1. November bis zum 31. Oktober des Folgejahres. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme seit 2021 über einem Jahr abgeschrieben. EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 150 werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 3 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher oder vertraglicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten wurde eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren vgl. BFH-Urteil vom 21.1.2009 - 3 K 12371/07 (EFG 2009 S. 1004) und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 1 % p.a. zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,05 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,225 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 435 %. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023KOGOTEC GmbH, Greven
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 41; Vorjahr T€ 9). Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 15; Vorjahr T€ 29) und aus einem Darlehen (T€ 200; Vorjahr T€ 200). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten i.H.v. 262.642,72 EUR (Vorjahr: 103.519,31 EUR) aus Steuern und Verbindlichkeiten i.H.v. 0,00 EUR (Vorjahr: 876,99 EUR) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Zudem sind Verbindlichkeiten aus Darlehen von 1.524.484,20 EUR (Vorjahr 542.484,20 EUR) in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten, davon gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 542.484,20 EUR (Vorjahr: 542.484,20 EUR). Latente Steuern Es bestehen keine Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen. Es erfolgt daher keine Bilanzierung latenter Steuern Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Schadensersatzforderungen (T€ 14) sowie Gewinne aus der Veräußerung von Anlagevermögen (T€ 13). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen (T€ 0; Vorjahr T€ 1). Der Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält in Höhe von 4.000,00 EUR (Vorjahr: 4.000,00 EUR) Zinsaufwendungen für lfr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von T€ 0,1 enthalten. Sonstige Angaben Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist Mithafterin über ein Darlehen von T€ 498. Dieses Darlehen wird planmäßig getilgt und ein Ausfall bzw. eine Inanspruchnahme ist aktuell nicht absehbar. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen: • Kauf/Verkauf von Vermögensgegenständen • Bezug/Erbringung von Dienstleistungen • Finanzierungen (inkl. Cash-Pooling) • Abreden im Ein- oder Verkauf Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Greven, 26. Juli 2024 Paul Hohelüchter Kai Hohelüchter sonstige Berichtsbestandteile
gez. Paul Hohelüchter gez. Kai Hohelüchter Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KOGOTEC GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der KOGOTEC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KOGOTEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Gronau, 26. Juli 2024 Stephan Busmann, Wirtschaftsprüfer |
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