Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 174546
Vorher
"Ad acta" Vierhunderterste Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHWice GmbH
Eingetragen
28.5.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieVerlegen von ComputerspielenGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Gesellschaft hat zum Gegenstand die Erstellung von Software, den Handel mit Hard- und Software, Produktion von multimedialen Produkten insbesondere für das Internet sowie Beratung und Schulungen auf diesen Gebieten.

Historie

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Management

NameRolle
Hansjörg Schmidt
seit 29.3.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Josef Alfred Schüßler
Völklingen
7.520 €
25.54%
J***** S*******
7.291 €
24.76%
C******** H***
4.805 €
16.32%
H******* S******
4.177 €
14.18%
O***** G******
3.392 €
11.52%

Konzern- und Jahresabschlüsse

WICE GmbH

Lübeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 252.381,18 87.782,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 247.790,18 79.592,82
II. Sachanlagen 4.591,00 8.190,00
B. Umlaufvermögen 166.143,03 244.135,89
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 58.547,89 54.813,81
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 107.595,14 189.322,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.249,41 8.584,08
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 142.049,78 67.731,94
Bilanzsumme, Summe Aktiva 566.823,40 408.234,73

Passiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 29.450,00 29.450,00
II. Kapitalrücklage 160.000,00 160.000,00
III. Verlustvortrag 257.181,94 168.281,30
IV. Jahresfehlbetrag 74.317,84 88.900,64
V. nicht gedeckter Fehlbetrag -142.049,78 -67.731,94
B. Einlagen stiller Gesellschafter 300.000,00 150.000,00
C. Rückstellungen 8.490,00 6.880,00
D. Verbindlichkeiten 231.186,14 221.673,55
E. Rechnungsabgrenzungsposten 27.147,26 29.681,18
Bilanzsumme, Summe Passiva 566.823,40 408.234,73


Anhang zum 31. Dezember 2014

I.     Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss


Der Jahresabschluss wurde nach den allgemeinen Vorschriften der §§ 238 ff. Handelsgesetz­buch (HGB) sowie den Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB unter teil­weiser Berücksichtigung der Erleichterungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften aufge­stellt.
Die Gesellschaft hat auch im Jahre 2014 weitere Investitionen in die Weiterentwicklung Ihrer bestehenden Produkte und in die Entwicklung neuer Produkte vorgenommen. Ziel dieser Investitionen ist die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in den sehr dynamischen Cloud-Märkten, so dass in den Folgejahren ein entsprechendes Wachstum generiert werden soll. Diese Investitionen in Höhe von insgesamt 500 TEUR werden über eine stille Beteiligung und ein Gesellschafterdarlehen finanziert.

II.    Gliederung und Darstellung


Die Bilanz wurde wie in den Vorjahren nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB in Kontoform aufgestellt.
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Ge­samt­kostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

III.   Erläuterungen zur Bilanz


Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wur­den mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten, welche von der Ge­schäfts­führung ermittelt wurden, aktiviert. Diese betreffen eine Software, welche in den fol­genden Geschäftsjahren im Rahmen der Lizenzierung zu einer Erweiterung der Geschäfts­tätigkeit führen soll.
Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird nach § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB plan­mäßig linear über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abge­schrie­ben. Die Bilanzierung wurde entsprechend Art. 66 Abs. 3 S. 2 EGHGB unverändert fortgeführt. Die Restnutzungs­dauer be­trägt 2 Jahre.  
 
 
Als Anlagevermögen wurden alle im Eigentum der Gesellschaft stehenden und ihr wirt­schaft­lich zuzurechnenden Vermögensgegenstände ausgewiesen. Zugänge wurden mit den An­schaffungs­kosten einschließlich angefallener Anschaffungsnebenkosten abzüglich von An­schaffungskos­tenminderungen bewertet. Geringwertige Anlagegüter bis 410,00 EUR wurden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Das abnutzbare Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungs­kosten abzüg­lich Abschreibungen bewertet.
Die Forderungen sind mit ihrem Nennbetrag abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigun­gen angesetzt.
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 5 TEUR (i.V.: 5 TEUR). Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen 2 TEUR (i.V.: 2 TEUR).
Die sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind mit ihrem Nennbetrag ange­setzt.
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 29.450,00 EUR und ist voll eingezahlt. Darüber hinaus wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von 160.000,00 EUR gebildet. Der Jah­resfehlbetrag beträgt -74.317,84 EUR und wird - verrechnet mit dem Verlustvortrag in Höhe von 257.181,94 EUR- auf neue Rechnung vorgetragen.
Mit Vertrag vom 26. Februar 2013 schloss die Gesellschaft mit der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH (nachfolgend MBG), Kiel, ein "Gesellschafts- und Beteiligungsvertrag über eine stille Beteiligung an einer GmbH mit Garantie der Bürg­schaftsbank" ab. Dieser Vertrag dient der Stärkung des wirtschaftlichen Eigenkapitals des Unternehmens und zur Verbesserung seiner Möglichkeiten, weiteres Fremdkapital einzu­wer­ben. Hierzu beteiligt sich die MBG als typisch stille Gesellschafterin. Der Vertrag sieht vor, dass die Gesellschaft durch die MGB eine Einlage von bis zu 300 TEUR erhält. Hiervon wurden zum Stichtag 300 TEUR zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Beteiligungsvertrages trat die MBG mit ihrer Einlage hinter die Forderungen aller übriger Gläubiger, welche keinen Rangrücktritt erklärt haben, zurück.
Bei der Bemessung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
 
Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der immateriellen Vermögensgegenstände und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in späteren Geschäfts­jahren ausgleichen. Darüber hinaus bestehen steuerliche Verlustvorträge welche nach Auffas­sung der Geschäftsführung innerhalb der nächsten fünf Jahre genutzt werden können. Die Bildung einer Rückstellung für latente Steuern war daher nicht erforderlich.
Die Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB wurde beachtet.
Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten ent­hal­ten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 4 TEUR (i.V.: 4 TEUR). Verbindlichkeiten ge­genüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 200 TEUR (i.V.: 200 TEUR). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von 31 TEUR (i.V.: 22 TEUR). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre betragen 200 TEUR (i.V.: 200 TEUR).

IV.  Sonstige Angaben


In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Verrechnungskonten der Geschäftsführer mit 2 TEUR (i.V.: 2 TEUR) enthalten; sie werden mit 5,5 % verzinst.
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Christian Hahn, Kaufmann, und Herrn Jürgen Schüssler, Kaufmann, geführt.
Die Gesellschaft weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass aufgrund einer Produkt­entwicklungs- und Investitionsphase ein nicht durch das Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag besteht, so dass die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist. Die Finanzierung der Gesell­schaft ist über eine stille Beteiligung der MBG Mittelständische Betei­ligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH, Kiel, sowie einem Gesellschafterdarlehen lang­fristig gewährleistet. Zudem liegen hierzu Rangrücktrittserklärungen vor. Nach den bis zum 31. Dezember 2015 reichenden Planungs­rechnungen der Gesellschaft und unter den in dieser Planung getroffe­nen Annahmen war die Zahlungsfähigkeit in 2015 gesichert, sodass der Jahresabschluss un­ter dem Grundsatz der Unter­nehmensfortführung erstellt wurde.
 
Lübeck, den 28. Januar 2016
WICE GmbH
 


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Christian Hahn

Jürgen Schüssler

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 27.1.2016.

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