Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 18327
Vorher
CoreOptics GmbH
Eingetragen
6.6.2001
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikHerstellung von magnetischen und optischen DatenträgernForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Forschung, Entwicklung und Fertigung von Systemen und Subsystemen für die optische Übertragung für die CoreOptics, Inc. mit Sitz in Wilmington, U.S.A.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Uwe Peter
seit 28.5.2019
Geschäftsführer
Stefan Dr. Heyer
seit 27.12.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Cisco Systems Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cisco Optical GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022/2023

der Cisco Optical GmbH, Nürnberg

1. Darstellung der Geschäftstätigkeit

Die Cisco Optical GmbH nimmt als verbundenes Unternehmen der Cisco Systems Inc., San Jose, USA, Forschungs- und Entwicklungsaufgaben für den Geschäftsbereich "High-End Routing und Optical" Netzwerk-Technologie wahr. Netzwerke sind heute ein wichtiger technologischer Bestandteil des Geschäfts- und Alltagslebens in Unternehmen aller Größen und zunehmend auch in Privathaushalten. Von Cisco Systems, Inc. entwickelte Produkte auf Basis des Internet-Protokolls (IP) sind die Grundlage dieser Netzwerke.

Die Leistungspalette umfasst dabei die Bereiche Hardware (wie Router, Switches, Video, Voice & Unified Communications, VPN, Rechenzentrumstechnologie), Software (z.B. Sicherheit, Anwendungsbeschleunigung & Leistungsoptimierung) und Service Portfolios (Gesamtlösungen, technische Unterstützung).

Die Cisco Optical GmbH betreibt zwei unselbstständige Niederlassungen:

der Hauptsitz Nürnberg betreibt Forschung & Entwicklung

die Niederlassung Kassel betreibt Forschung & Entwicklung in dem Bereich des Monitorings, der Analyse und des Managements des Energieverbrauchs der IT und gehörte vormals zur Joulex GmbH

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Das BIP für Informations- und Kommunikationsunternehmen lag im Jahr 2023 bei 2,6% im Vergleich zu 5,0% im Jahr 2022.

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html?nn=577250

2.2 Entwicklung des Telekommunikations- und IT-Marktes

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir das Ergebnis sowie Umsatz und Rentabilität steigern. Das Geschäftsjahr 2022/2023 war ein solides Geschäftsjahr für Cisco weltweit (die folgenden Aussagen beziehen sich alle auf Cisco Systems Inc., welches die ultimative Muttergesellschaft der Cisco Optical GmbH ist). Die Umsatzerlöse des Jahres sind global um 11,0 % auf 56,998 Milliarden US-Dollar angestiegen und teilen sich in Produktumsatz (43,1 Milliarden US-Dollar) und Dienstleistungsumsatz (13,9 Milliarden US-Dollar) auf. Der Produktumsatz stieg um 13,0 %, der Serviceumsatz um 2,0 %. Der abgegrenzte Umsatz (Rechnungsabgrenzungsposten) belief sich auf 25,5 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 9,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Im Geschäftsjahr 2023 betrug der gesamte Softwareumsatz in allen Produkt- und Servicebereichen 17,0 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg um 12 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Innerhalb der gesamten Softwareerlöse sind die Abonnementerlöse um 16 % gestiegen. Obwohl der Produktumsatz gestiegen ist, verzeichneten wir im Geschäftsjahr 2023 einen Rückgang der Produktnachfrage.

2.3 Geschäftsentwicklung 2022/2023

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind eng mit den entsprechenden Projekten der Muttergesellschaft gekoppelt. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt deshalb im Wesentlichen über die Einhaltung der Projektziele. Damit sind auch eine gleichmäßige Auslastung und ein gleichmäßiger Auftragseingang möglich. Vor dem Hintergrund der bestehenden Cost-Plus-Verträge ist die Gesellschaft in der Lage damit dauerhaft positive Ergebnisse zu erzielen.

2.3.1 Ertragslage und wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Aufwendungen, die für die Durchführung der Projekte anfallen, sowie die Umsatzerlöse. Im laufenden Geschäftsjahr verzeichnen wir einen Umsatzanstieg von 28,4 %, verbunden mit einem Kostenanstieg (ohne Zinsen und Abschreibungen) von 12,2 %.

Die Veränderungen der finanziellen Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2022/2023 sind im Folgenden dargestellt:

KPI FY 23
TEUR
FY 22
TEUR
Differenz
TEUR
Differenz
%
Umsatzerlöse 25.238 19.650 5.588 28%
Materialaufwand 2.420 2.965 -545 -18%
Personalaufwand 16.467 13.864 2.603 19%
Abschreibungen 2.465 2.240 225 10%
Aufwendungen für Konzessionen und Lizenzen 15 15 0 0%

Der Umsatz errechnet sich aus den Kosten + 10 % Aufschlag - der Jahresaufschlag wird beibehalten.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse von TEUR 25.238 (Vorjahr: TEUR 19.650), die somit um +28.4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Der Anstieg der Erträge ist hauptsächlich auf den Anstieg der weiterbelasteten Gesamtkosten im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um TEUR 69 (-53 %) auf TEUR 61, was im Wesentlichen mit verminderten Währungsgewinnen in Höhe von 40 TEUR (Vorjahr: TEUR 101) zu begründen ist.

Der Materialaufwand verringert sich um -18 % auf TEUR 2.420. Der Rückgang der Aufwendungen für eingekaufte Dienstleistungen (Prototypenkosten) ist auf im Jahr 2023 abgeschlossene und im Geschäftsjahr nicht fortgeführte Entwicklungsprojekte zurückzuführen. Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Forschungsaufwendungen und Machbarkeitsstudien für neue Entwicklungen.

Der Personalaufwand erhöhte sich von TEUR 13.864 im Vorjahr um TEUR 2.603 auf TEUR 16.467 (+18.8 %). Der Anstieg ist hauptsächlich auf die aktienbasierte Vergütung in Höhe von TEUR 1.841 und Vergütungen für Boni in Höhe von TEUR 501 zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 350 (+24,8%) auf TEUR 1.734 im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr. Der Anstieg ist auf die Steigerung der Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen (TEUR +77), Werbe- und Reisekosten (TEUR +124) und verschiedene betriebliche Kosten (TEUR +295) zurückzuführen. Im Gegensatz dazu reduzierten sich die Aufwendungen für die Büromiete (TEUR -72) und die Aufwendungen aus Kursverlusten (TEUR -74.5) .

Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 TEUR +1.736 im Vergleich zum Jahresfehlbertrag von TEUR -725 im Vorjahr, was einem Wachstum von 340 % entspricht.

Aufgrund der oben beschriebenen Entwicklung stellen sich weitere relevante Kennzahlen wie folgt dar:

2022/2023 2021/2022
in %
Umsatzrentabilität 6,88 -3,69
Eigenkapitalrentabilität 17,85 -9,07
Gesamtkapitalrentabilität 8,16 -4,11
in Mio. €
EBITDA 4,68 1,56

Die Umsatzrentabilität steigt gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Grund hierfür ist der überproportionale Anstieg des Jahresergebnisses. Gleiches gilt für die Eigenkapitalrentabilität und die Gesamtkapitalrentabilität.

2.3.2 Finanzlage

2022/2023
in %
2021/2022
Eigenkapitalquote 45,72 45,28
Verschuldungsgrad (FK/EK) 119 121

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund der positiven Entwicklung des Jahresüberschusses im Geschäftsjahr 2022/2023 mit TEUR 1.736. Dementsprechend hat sich der Verschuldungsgrad verringert.

2.3.3 Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen erhöhte sich um TEUR +208 auf TEUR 5.474 (Vorjahr: TEUR 5.266. Der Anstieg ist auf Investitionen in Sachanlagen von insgesamt TEUR 2.834 zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 haben sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die nach dem Cost-Plus Modell abgerechnet werden, um TEUR 2.986 auf TEUR 14.306 (Vorjahr: TEUR 11.320) erhöht. Den größten Einfluss darauf hatten gestiegene Forderungen gegenüber der Cisco Systems International von TEUR 4.094 (Vorjahr TEUR 903) und die neue Cashpool Forderung in Höhe von TEUR 8.843 (Vorjahr TEUR 0). Dagegen verringerte sich die Forderungen gegen Cisco CIL um TEUR 9.527 (Vorjahr TEUR 9.611).

Das Guthaben bei Kreditinstituten verringerte sich um TEUR 422 auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 422). Der Bestand wurde auf dem Cash-Pool Konto unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 856 auf TEUR 1.499 (Vorjahr: TEUR 643) ist überwiegend auf vermehrte Forderungen aus Gewerbe- und Körperschaftssteuerüberzahlungen gegenüber dem Finanzamt zurückzuführen.

Die Passivseite erhöhte sich in Summe um TEUR 3.628 von TEUR 17.651 auf TEUR 21.279 im Wesentlichen wegen der gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 318 auf TEUR 506, der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 176 auf TEUR 469, der sonstigen Rückstellungen um TEUR 1.177 auf TEUR 3.899, Pensionsrückstellungen um TEUR 806 auf TEUR 6.570 sowie auch das Eigenkapital um TEUR 1.736 auf TEUR 9.728. Im Gegensatz dazu reduzierte sich die Steuerrückstellungen um TEUR 586 auf TEUR 15.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 1.179 auf TEUR 3.899. Dies ist zum einen auf den Anstieg der Rückstellungen für Boni um TEUR 383, zum anderen auf den Anstieg der Abfindungen um TEUR 635 zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vermehrten sich um TEUR 318 auf TEUR 506 (Vorjahr: TEUR 188) und resultieren hauptsächlich aus stichtagsbedingten Effekten.

2.4 Forschung und Entwicklung

Cisco Optical GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Forschung und Entwicklung von Projekten konzentriert, die in den USA durchgeführt und betrieben werden. Die in Deutschland ansässigen Mitarbeiter arbeiten an diesen Projekten, um sicherzustellen, dass diese für den deutschen und europäischen Markt kompatibel sind. Die Mitarbeiter arbeiten ebenfalls an ausgewählten externen Projekten mit Partnern, um die Cisco-Erfahrung in komplexen Umgebungen zu verbessern.

3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die operativen Hauptprioritäten sind die termingerechte Entwicklung und Fertigstellung der oben genannten Produkte für die Anwendung in den Systemen von Cisco. Die Cisco Optical GmbH blickt optimistisch in die Zukunft, da sie ein Teil von Ciscos High-End Routing & Optical Group (HERO) ist. In diesem stark wachsenden Marktsegment ist Cisco unserer Auffassung nach der unbestrittene Marktführer mit hohem Potenzial, gerade den Marktanteil für optische Systeme weiter auszubauen. Die Cisco Optical GmbH besitzt unserer Meinung nach dafür das wesentliche Wissen und die notwendigen Schlüsselkomponenten.

3.1 Risiken

Risiken ergeben sich aus der allgemeinen Marktentwicklung und einer anderen strategischen Ausrichtung der Muttergesellschaft. In beiden Fällen wäre eine entsprechende Anpassung von Entwicklungsprojekten notwendig. Wir sehen dieses Risiko als gering an.

Weitere Risiken könnten sich aus technischen Problemen bei der Umsetzung der Entwicklungspläne ergeben. Dafür sind jedoch im Rahmen des Risikomanagements zusätzliche Mittel und Zeiten eingeplant, so dass wir dieses Risiko als gering ansehen.

Restrukturierung im Jahr 2023/2024

Im Mai 2023 kündigte Cisco ein Umstrukturierungsprogramm an.

Cisco Systems Inc. kündigte an, im Februar 2024 weltweit 5 % seiner Belegschaft zu entlassen, eine Entscheidung, die den Abbau von etwa 4.250 Arbeitsplätzen zur Folge haben wird. Es ist das jüngste Technologieunternehmen, das im Jahr 2024 Stellen abbauen will, da die Branche nach dem Marktabschwung vor zwei Jahren weiterhin Kosten einsparen muss. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, wie die direkten Auswirkungen auf Cisco Optical GmbH aussehen könnten.

Zusammenfassend ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr eine reduzierte Risikolage des Unternehmens. Die Risikosituation wird insgesamt mit nur geringen, aber auch ungewissen, möglichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bewertet.

3.2 Chancen

Die Cisco Optical GmbH ist ein Teil von Cisco CHG (Core HW Group) und Mitglied der TMGBU (Transceiver Module Group Business Unit). Die Muttergesellschaft hat Optik als Schlüsseltechnologie identifiziert und hohe Investments im Jahr 2023 getätigt.

Exponentielles Wachstum bei Internetbenutzern, Daten- und Videodiensten, soziale Netzwerke und herausfordernde Businessanforderungen haben die Anforderungen an Geschwindigkeit und Kapazitäten von Server, Router und Switches signifikant erhöht. Gleichzeitig wachsen auch die Erwartungen an steckbare optische Transceiver für 100GbE bis 400GbE und darüber hinaus. Die Übernahme von Acacia Communications Inc. im März 2021 einem Hersteller von kohärent optischen Hochgeschwindigkeits-Verbindungsprodukten, hat das bestehende Portfolio von Cisco erweitert und war ein weiterer Schritt in Richtung steckbare optische Transceiver.

Die operativen Hauptprioritäten sind die termingerechte Entwicklung und Fertigstellung der oben genannten Produkte für die Anwendung in den Systemen von Cisco. Die durchgeführten Machbarkeitsstudien helfen, die Entwicklungsrisiken besser abzuschätzen. Ein geeignetes Projekt- und Risikomanagement ist trotzdem notwendig für die geplanten Hochtechnologieprojekte.

Zusammenfassend ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr eine unveränderte Chancenlage des Unternehmens.

4. Prognosebericht

Die Cisco Optical GmbH rechnet für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einer leichten Steigerung der Umsatzerlöse und Aufwendungen.

Der Lagebericht umfasst alle Faktoren, die zum Zeitpunkt der Erstellung bekannt waren und soll einen Ausblick des kommenden Geschäftsjahres, beruhend auf Annahmen der Geschäftsführung, geben. Zukünftige Resultate können von den im Jahresbericht benannten Erwartungen abweichen.

 

Nürnberg, den 25. Juli 2024

Uwe Peter, Geschäftsführer

Stefan Heyer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Juli 2023

Aktiva

31.07.2023 31.07.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 92.354,61 107.199,24
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.381.952,51 5.158.854,80
5.381.952,51 5.158.854,80
5.474.307,12 5.266.054,04
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.305.582,34 11.319.763,41
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.498.858,30 642.748,17
15.804.440,64 11.962.511,58
II. Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 422.315,94
15.804.440,64 12.384.827,52
21.278.747,76 17.650.881,56

Passiva

31.07.2023 31.07.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 5.272.484,75 5.272.484,75
III. Gewinnvortrag 2.694.361,19 3.419.366,88
IV. Jahresüberschuss (-fehlbetrag) 1.736.141,28 -725.005,69
9.727.987,22 7.991.845,94
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.569.761,00 5.764.212,00
2. Steuerrückstellungen 15.499,05 601.094,00
3. sonstige Rückstellungen 3.898.629,11 2.719.509,09
10.483.889,16 9.084.815,09
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 506.007,92 187.778,44
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 92.002,50 93.145,80
3. sonstige Verbindlichkeiten 468.860,96 293.296,29
davon aus Steuern: EUR 468.860,96 (Vorjahr: EUR 293.296,29) 1.066.871,38 574.220,53
21.278.747,76 17.650.881,56

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.08.2022 bis 31.07.2023

2022/23
2021/22
1. Umsatzerlöse 25.237.762,56 19.649.614,10
2. Sonstige betriebliche Erträge 61.242,59 130.403,19
(davon aus Fremdwährungsumrechnung € 40.456,70; Vorjahr € 100.917,34)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.407.038,98 -1.941.924,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.013.270,13 -1.022.987,43
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -14.652.025,48 -12.134.629,61
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.815.068,42 -1.729.013,09
(davon für Altersversorgung € 555.637,61; Vorjahr € 485.209,17)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.465.259,49 -2.239.774,31
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.734.283,16 -1.389.532,42
(davon aus Fremdwährungsumrechnung € 8.400,64; Vorjahr € 82.850,95)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 323.217,19 41,15
(davon aus verbundenen Unternehmen € 321.762,19; Vorjahr € 41,15)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -116.590,07 -104.410,00
(davon aus Aufzinsung € 101.994,00; Vorjahr € 104.410,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -682.545,33 57.206,81
10. Ergebnis nach Steuern 1.736.141,28 -725.005,69
11. Jahresüberschuss (- fehlbetrag) 1.736.141,28 -725.005,69

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis 31. Juli 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma Cisco Optical GmbH mit Sitz in Nürnberg im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 18327 eingetragen.

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§ 264 ff. HGB) sowie des § 42 GmbHG erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 Jahre; lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung wird eine Nutzungsdauer von 2,5 Jahren, gemäß unternehmensinterner Richtlinie, angewandt.

Die Gesellschaft verwendet folgende Nutzungsdauern:

Einrichtung Geschäftsbauten 10 Jahre
Technische Büroausstattung 5 Jahre
Büroeinrichtungen 13 Jahre
Hardware 3 Jahre
Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 2,5 Jahre

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten ausgewiesen. Erkennbaren Risiken wird im Rahmen von Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Anwendung der projizierten Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit method) bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet.

Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:

Rechnungszinssatz p.a.: 1,81% (10-Jahres-Durchschnitt mit einer pauschalen Restlaufzeit von 15 J. für Altersvorsorgeverpflichtungen)
Rechnungszinssatz p.a.: 1,60% (7-Jahres-Durchschnitt *)
Gehaltstrend p.a.: 3,00%
BBG-Trend p.a.: 2,50%
Rententrend p.a.: 2,00%
Rententrend p.a.: 1,00% (Zusagen mit Anpassungsgarantie)

*) Ermittlung des Unterschiedsbetrages zwischen den Wertansätzen gemäß § 253 Abs. 2 und § 253 Abs. 6 HGB:

Wertansatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB (10-Jahres-Durchschnitt) EUR 6.569.761
Wertansatz gemäß § 253 Abs. 6 HGB (7-Jahres-Durchschnitt) EUR 6.721.430
Unterschiedsbetrag zwischen den Wertansätzen gemäß § 253 Abs. 2 und § 253 Abs. 6 HGB EUR 151.669

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen (Fremdwährungsverbindlichkeiten) werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren (höheren) Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB erforderlich ist. In Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde auf einen Ansatz des sich ergebenden Saldos aktiver latenter Steuern verzichtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 14.305.582,34 (Vorjahr: TEUR 11.320) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Kostenersatz für die verschiedenen Sparten des Unternehmens. Darunter sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von EUR 381.333,28 (Vorjahr: TEUR 564) enthalten, diese betreffen im Wesentlichen Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Die Verzinsung des enthaltenen Cashpool-Saldos bestimmt sich nach der nach US-GAAP geführten Buchhaltung. Die Laufzeit beträgt weniger als 1 Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1.498.858,30 (Vorjahr: TEUR 643) enthalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Gewerbe- und Körperschaftssteuerüberzahlungen, welche eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben.

Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag resultieren aktive latente Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 802 aufgrund von temporären Bewertungsunterschieden im Anlagevermögen, Forderungen sowie bei den Pensions- und sonstigen Rückstellungen. Darüber hinaus resultieren passive latente Steuern in Höhe von TEUR 27 aufgrund von temporären Bewertungsunterschieden bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Somit ergibt sich ein Aktivüberhang in Höhe von TEUR 775. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 30,175% zugrunde (15,83% für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 14,35% für die Gewerbesteuer). In Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde auf einen Ansatz der aktiven latenten Steuern verzichtet.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen betragen EUR 6.569.761,00 (Vorjahr: TEUR 5.764). Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB aus der Verwendung von durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen 10 Jahre anstatt von durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen 7 Jahre beträgt TEUR 152 und ist ausschüttungsgesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 1.254.553,26 (Vorjahr: TEUR 1.093), die auch Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses berücksichtigen. Des Weiteren sind Rückstellungen für Urlaub EUR 407.866,49 (Vorjahr: TEUR 413) und Boni EUR 1.526.052,22 (Vorjahr: TEUR 1.143) sowie Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von EUR 661.004,36 (Vorjahr: TEUR 26) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit vonbis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 92.002,50 (Vorjahr: TEUR 93) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 468.860,96 (Vorjahr: TEUR 293) betreffen Verbindlichkeiten aus Steuern und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betragen EUR 25.237.762,56 (Vorjahr: TEUR 19.650) und resultieren im Wesentlichen aus dem Kostenersatz für Forschungs- und Entwicklungsleistungen.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von EUR 40.456,70 (Vorjahr: TEUR 101) enthalten.

Materialaufwand

Der Materialaufwand in Höhe von EUR 2.420.309,11 (Vorjahr: TEUR 2.965) enthält im Wesentlichen Forschungsaufwendungen und Machbarkeitsstudien für neue Entwicklungen.

Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind solche für Altersversorgung in Höhe von EUR 555.637,61 (Vorjahr: TEUR 485) enthalten.

sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für Miete, Instandhaltung, Reise- und sonstige Projektkosten ausgewiesen. Darüber hinaus sind hier Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von EUR 8.400,64 (Vorjahr: TEUR 83) enthalten.

Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 321.762,19(Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 101.994,00 (Vorjahr TEUR 104) und solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 14.596,07 (Vorjahr TEUR 0) enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 882 für jährlichen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen und sonstige Verpflichtungen.

2023/24
TEUR
2024/25
TEUR
2025/26
TEUR
Summe
TEUR
527 280 74 882

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:

Bereich Laufendes Jahr Vorjahr:
Angestellte 56 58
Leitende Angestellte 27 28
83 86

Gesellschaftsorgane

Dr. Stefan Heyer, In-house Counsel, Frankfurt am Main, einzelvertretungsberechtigt.

Uwe Peter, Vice President Europe, Berlin, einzelvertretungsberechtigt.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft gewährt den Geschäftsführern keine Bezüge. Leistungen von einem Dritten, im Hinblick auf die Tätigkeit als Geschäftsführer, wurden weder gewährt noch zugesagt.

Abschlussprüferhonorare

Im Geschäftsjahr 2022/2023 haben die im Abschluss der Gesellschaft erfassten Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 58) betragen. Weitere Aufwendungen, die für die Jahresabschlussprüfung und sonstige Leistungen anfallen, werden im Abschluss des Mutterunternehmens erfasst.

Muttergesellschaft

An der Gesellschaft war zum Bilanzstichtag die Cisco Systems Holding GmbH, Garching bei München, zu 100% beteiligt.

Konzernzugehörigkeit

Als 100 %ige Tochter der Cisco Systems Holding GmbH, Garching bei München (kleinster Konsolidierungskreis) wird die Cisco Optical GmbH, Nürnberg in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens der Cisco Systems Inc., San Jose, USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Der Konzernabschluss ist am Sitz der Cisco Systems Inc., San Jose, Kalifornien/USA erhältlich (www.cisco.com).

Einen eigenen Teilkonzernabschluss zum 31. Juli 2023 stellte die Cisco Systems Holding GmbH, Garching b. München nicht auf, da sie von der Befreiungsmöglichkeit des § 292 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht hat. Im Rahmen der Konzernstruktur in Deutschland wird der Konzernabschluss der Cisco Systems Inc., San Jose, Kalifornien/USA, im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Vom deutschen Recht abweichend angewandte Bilanzierungs- und Konsolidierungsmethoden betreffen im Wesentlichen die Bereiche Nutzungsdauern im Anlagevermögen, Ausweis Anlagevermögensbestandteile sowie Pensionsrückstellungen.

Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die sich wesentlich auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 auswirken, ergaben sich nicht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.736.141,28 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Nürnberg, 25. Juli 2024

Dr. Stefan Heyer, Geschäftsführer

Uwe Peter, Geschäftsführe

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. August 2022 bis zum 31.07.2023

Anschaffungskosten
01.08.2022
Zugänge
Abgänge
31.07.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 178.405,53 34.751,44 8.130,00 205.026,97
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.231.212,63 2.799.471,62 656.455,69 24.374.228,55
22.409.618,16 2.834.223,06 664.585,69 24.579.255,52
Abschreibungen
01.08.2022
Zugänge
Abgänge
31.07.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.206,29 49.596,07 8.130,00 112.672,36
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.072.357,82 2.415.663,42 495.745,20 18.992.276,04
17.143.564,11 2.465.259,49 503.875,20 19.104.948,40
Restbuchwerte
31.07.2023
31.07.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 92.354,61 107.199,24
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.381.952,51 5.158.854,80
5.474.307,12 5.266.054,04

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Cisco Optical GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Cisco Optical GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cisco Optical GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 25. Juli 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Larisa Geppert, Wirtschaftsprüferin

ppa. Dominic Palm, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Juli 2023 wurde am 25. Juli 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

16 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.