Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 441054
Eingetragen
27.7.1988
Branche
Herstellung von Elektromotoren und GeneratorenReparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenHerstellung von Turbinen
Gegenstand
ist die Herstellung, Vertrieb und Reparatur von Elektromotoren.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Maximilian Fischer
seit 6.8.2019
Geschäftsführer
Peter Fischer
seit 5.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Unterer Gleißenberg 7, 74842 Billigheim-Alfeld
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fischer Elektromotoren GmbH

Billigheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens Fischer Elektromotoren GmbH

Die Fischer Elektromotoren GmbH ist am 14. Juni 1988 durch Umwandlung aus der 1964 gegründeten Firma August Fischer hervorgegangen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 441054 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist 74842 Billigheim. Gegenstand der Gesellschaft sind Herstellung, Vertrieb und Reparatur von Elektromotoren mit Schwerpunkt auf Sonder- und Serienfertigung kundenspezifischer Antriebe.

2. Produkt- und Leistungsportfolio

Die Entwicklung von individuellen Antriebslösungen für Produktionsanlagen, Automation, Robotik sowie Handlingsysteme ist einer der Kernkompetenzen der Fischer Elektromotoren GmbH. Wir bringen jahrzehntelange Erfahrung in die Beratung rund um Elektromotoren ein und unterstützen branchenübergreifend unsere Kunden bereits in der Ideenphase der individuellen Elektromotorenkonzeption. Als erfahrene Experten überzeugen wir mit fundierter Technologieberatung, Machbarkeitsanalysen sowie einer optimalen Leistungsauslegung.

Die Wertschöpfung erstreckt sich von der Forschung und Entwicklung über die Produktion und den Vertrieb bis hin zur Inbetriebnahme/Service. An unseren 5 Produktions- und Verwaltungsstandorten beschäftigten wir zum Bilanzstichtag 31.12.2023 134 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

3. Forschung und Entwicklung

Wie erwartet, wächst der Markt für Torquemotoren auf Grund zunehmender Automatisierung in allen Branchen. Im Zuge der steigenden Nachfrage nach energieeffizienteren Lösungen und zukunftsweisenden Motortechnologien setzt sich unser Kern-Entwicklungsteam inzwischen aus über 20 Mitarbeitenden mit akademischem und handwerklichem Hintergrund zusammen.

Neben unserer eigenen Innovationsstärke setzen wir seit Jahren auf strategische Partnerschaften und Kooperationen mit Hochschulen und Technologieunternehmen und forschen gemeinsam an intelligenten und präzise gesteuerten Maschinen. So gewährleisten wir eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Motoren und bieten unseren Kunden die Gesamteffizienz ihrer Projekte zu erreichen.

Neue Entwicklungen in Verbindung mit fortschrittlicher Elektronik und Effizienz machen Torquemotoren einem breiten Spektrum von Branchen zugänglicher und tragen neben Kosteneinsparungen auch dazu bei, dass wir gemeinsam das Ziel verfolgen, mit zukunftsweisender Technologie den ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu reduzieren.

Begleitend setzen wir auf kontinuierliche Prozessinnovationen, welche dazu beitragen, interne Abläufe und Prozesse begleitend zu den Produktenwicklungen zu verbessern, Produktivität und Effizienz zu steigern. Die daraus resultierende Senkung von Produktionskosten stärken unsere eigene Position am Markt und bieten uns damit die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Kunden den Wirtschaftsstandort Deutschland und Europa widerstandsfähig zu machen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage Deutschlands war im Wirtschaftsjahr 2023 geprägt von den Folgen des Anfang 2022 begonnenen Kriegs in der Ukraine sowie der Inflation, welche im Durschnitt bei 5,9 % lag, wenngleich die durch den Krieg bedingten extremen Energie- und Rohstoffpreissteigerungen des Vorjahres durch politische Entlastungsmaßnahmen im Jahresverlauf 2023 abgemildert werden konnten. Ebenfalls haben sich die Material- und Lieferengpässen entspannt, wenngleich die Probleme bei der der Gewinnung von Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt bestehen blieben. Im Gesamtjahr 2023 ist die Wirtschaftsleistung (reales BIP) in Deutschland um 0,3 Prozent gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Elektroautomationsbranche wird in amtlichen Statistiken nicht als einzelner Wirtschaftszweig ausgewiesen, sondern muss eigens abgegrenzt werden. Laut dem Fachverband Automation im Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI), nimmt der Wirtschaftszweig 27.11 (Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren) einen Anteil in Höhe von 60 Prozent ein.

Branchenkennzahlen werden zwischenzeitlich deutlich durch die Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität beeinflusst, weshalb wir unsere eigenen Erwartungen an den Branchenerwartungen unserer Kunden mit Schwerpunkt Automation und Robotik ausrichten.

2023 sah der Branchenverband VDMA für die Branche Robotik und Automation auf einem Weg zu einem Allzeithoch und prognostizierte eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent. Weltweit wächst der Bedarf an flexibler Automation und die Branche konnte 2023 die Pandemie endgültig hinter sich lassen und befindet sich auf Wachstumskurs. Laut dem Vorsitzenden des Fachverbands, Frank Konrad, dürfte 2023 das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2018 von 15,1 Mrd. € mit einem erwarteten Umsatz von 16,2 Mrd. € nochmals deutlich übertroffen werden.

Dem entgegen befinden sich unsere Kunden aus dem Bereich der holzverarbeitenden Industrie in einem schwachen Konjunkturumfeld. Wie der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilte, beeinträchtigten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Umsatzentwicklung in der deutschen Holzindustrie sehr deutlich. Gegenüber 2022 verringerte sich der Branchenumsatz 2023 um 10,6% auf 40,4 Mrd. Euro.

Unsere Rahmenbedingungen waren somit in 2023 durchwachsen, wobei wir die zunehmende Verunsicherung der Märkte und einem fehlenden Vertrauen in einen dauerhaften Konjunkturaufschwung bestätigen können. Als Zulieferer sind uns Konjunkturzyklen mit Aufs und Abs durchaus bekannt und der sich abzeichnende Umsatzrückgang konnte 2023 durch einen hohen Auftragsbestand noch ausgeglichen werden. Dennoch betrachten wir mit Sorge die negativen Entwicklungen für unsere Kunden am Standort Deutschland. Viel zu viele Unternehmen sehen den Standort Deutschland gefährdet und stellen ihre Produktion hierzulande infrage und halten zunehmend Investitionen zurück.

3. Geschäftsverlauf und Lage

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten der Märkte verzeichneten wir ein ungebremstes Interesse an unseren kundenspezifischen Sonderlösungen und konnten besonders unser Standbein im Bereich der Medizintechnik 2023 deutlich ausbauen. Entgegen dem Trend war das abgelaufene Wirtschaftsjahr 2023 für Fischer Elektromotoren in jeder Hinsicht ein Jahr der Investitionen.

Investition in Firmenerweiterung

Im Februar 2023 erwarben wir den Kundenstamm eines Reparaturunternehmens aus Heilbronn und freuen uns, dass wir unseren bestehenden Kundenkreis im Bereich Service und Reparatur nahezu verdoppeln konnten. Der Bereich Reparatur steht für die Wurzeln unseres Traditionsunternehmens und diese Abteilung ist die Basis, dass wir auch in Zukunft ausgezeichnete handwerkliche Ausbildungen anbieten können. In unserer ländlichen Region ist dies die beste Absicherung gegen den sich immer mehr abzeichnenden Fachkräftemangel.

Investition in Fachkräfte

Insgesamt erhöhte sich unser Personalbestand von 124 Mitarbeitenden 2022 auf 134 Mitarbeitende 2023. Darunter auch einen neuen Betriebsleiter, der künftig dafür Verantwortung zeichnet, dass die Qualität und Nachhaltigkeit unseres Unternehmens auf einem hohen Niveau bleibt.

Investitionen in Maschinen und Anlage

Innerhalb unserer Wachstumsstrategie gehen wir kontinuierlich die Verbesserung unserer Fertigungskapazitäten an. Wir streben stets danach, unsere Prozesse zu optimieren und erstklassige Qualität zu bieten. Mit einem Investitionsvolumen von rd. 700 T€ investierten wir in zusätzliche Maschinenkapazitäten im Bereich Lasertechnik und Verguss.

Zusammenfassend übertraf das Wirtschaftsjahr 2023 sogar leicht unseren Erwartungen und wir konnten die gesteckten Ziele vollumfassend erfüllen.

a) Ertragslage

Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 71,3 T € auf 11,6 Mio. € gestiegen. Die Kostenplanung konnte vor allem aufgrund zutreffend geplanter Material- und Personalkosten im Wesentlichen eingehalten werden. Die Abweichungen zum Planergebnis begründen sich vorwiegend im übertroffenen Rohergebnis sowie den leichten Unschärfen in der Planung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Daraus resultiert ein operatives Jahresergebnis (EBITDA) in Höhe von TEUR 2.843,7 (Vorjahr: TEUR 2.816,8). In der Folge konnten wir das geplante Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von TEUR 2.343,2 (Vorjahr: TEUR 2.396,9) erreichen. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 1.665,5 (Vorjahr: TEUR 1.706,6).

Die Personalkapazitäten, insbesondere im Bereich der Produktion, wurden im Vergleich zum Vorjahr stark erweitert. Trotzdem konnte der Umsatz pro Mitarbeiter ausgebaut werden. Die Mitarbeiterzahl lag im Durchschnitt bei 134 Arbeitnehmern (Vorjahr 124 Arbeitnehmern), davon 79 gewerbliche Arbeitnehmer.

b) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Die Bilanzsumme per 31.12.2023 in Höhe von TEUR 18.667,2 hat sich aufgrund der vereinnahmten Gewinne gegenüber dem Vorjahr (TEUR 17.998,6) um rund 4 Prozent erhöht. Von der Bilanzsumme entfallen TEUR 2.345,8 auf das Anlagevermögen (Vorjahr TEUR 1.720,8) was 12,6 % (Vorjahr 9,6 %) aller Vermögenswerte entspricht. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr TEUR 16.292,5 (Vorjahr TEUR 16.243,6) und setzt sich vor allem aus Vorräten (Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Aufträge in Arbeit) und Liquiden Mitteln zusammen.

Die Anlagenintensität hat trotz einer zum Vorjahr um 3,7 % gestiegenen Bilanzsumme um 3,01 %-Punkte zugenommen. Dies ist vor allem auf Erweiterungsinvestitionen des Maschinenparks, Kauf eines Kundenstamms sowie Investitionen in Finanzanlagen zurückzuführen. Die Abschreibungen des vergangenen Geschäftsjahres beliefen sich auf rund TEUR 500 welche im Wesentlichen auf die lineare Abschreibung der technischen Anlagen und Maschinen (TEUR 268,8) sowie auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 129,9) zurückzuführen sind.

Die Eigenkapitalquote des Vorjahres von 86,0 % konnte trotz der erhöhten Bilanzsumme durch Thesaurierung des Jahresüberschusses 2022 sowie durch Reduktion von Rückstellungen und Verbindlichkeiten auf 91,8 % ausgebaut werden.

Die Fischer Elektromotoren GmbH verfügt somit unverändert über eine gesunde Finanzierungsbasis für die Zukunft, welche uns weiterhin frei und unabhängig am Markt agieren lässt.

c) Finanzlage

Die Finanzmittel der Gesellschaft nahmen zum Vorjahr um TEUR 63,0 zu, was sich im Wesentlichen in dem positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 1.126,8 begründet.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit zeigt einen Mittelabfluss von TEUR 1.064,5 der überwiegend für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen sowie für Investitionen in Finanzanlagen verwendet wurde.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war im Wirtschaftsjahr 2023 mit TEUR 0,7 geringfügig positiv, welcher im Kontext der zahlungswirksamen Veränderungen der Finanzmittelfonds vernachlässigbar ist. Gegenüber Kreditinstituten bestehen keine Verbindlichkeiten.

Unsere ausgezeichnete Finanzlage wurde per Mai 2024 durch die Creditreform mit einem Index von 152 und damit mit einer Ausfallswahrscheinlichkeit von 0,11 % bestätigt. Sämtliche Verbindlichkeiten werden innerhalb der Skontofrist bezahlt.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Basierend auf unseren betrieblichen Controlling-Instrumenten ermitteln wir unsere wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren auf Basis der Kennzahlen für Auftragseingang, Umsatz sowie das operative Ergebnis (EBITDA).

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Risikomanagement

Innerhalb unseres Risikomanagementssystems sind die Geschäftsführung und alle zuständigen Abteilungsleiter als Risikoverantwortliche definiert. Die Verantwortlichen bewerten in regelmäßigen Abständen die von ihnen betreute Bereiche, wobei signifikante Veränderungen der Einschätzung bereits bekannter Risiken sowie neue wesentliche Risiken unverzüglich berichtet werden. Innerhalb des betrieblichen IKS erfolgen regelmäßige wöchentliche und monatliche Reportings, in denen der Geschäftsführung die jeweiligen Kennzahlen präsentiert und besprochen werden.

Branchen- und Absatzrisiken

Unser Gesamterlös und das Ergebnis stützen sich auf die Entwicklung, Produktion und Reparatur von Elektromotoren. Mögliche negative Entwicklungen, zum Beispiel Änderungen der Kundennachfrage, wirtschaftliche Rahmenbedingungen, rechtliche Anforderungen werden hierbei beachtet und bewertet. Innerhalb des IKS führen wir eine integrierte Planungsrechnung und sind in der Lage, bei Abweichungen frühzeitig Gegen- oder Fördermaßnahmen zu ergreifen.

Beschaffungs- und Produktionsrisiken

Auf Beschaffungsseite identifizieren wir Risiken hinsichtlich steigender Einkaufspreise, der Verfügbarkeit von Vorprodukten und Ausfällen von Lieferanten. Durch Rahmenvereinbarungen mit unseren Kunden steuern wir durch Bestellmengenoptimierung und Lagerhaltung dem Risiko eines Produktionsstillstands und eigener Lieferunfähigkeit entgegen. Im Berichtsjahr erreichte unser Lagerniveau einen erneuten Höchststand. Aus den Erfahrungen innerhalb der Pandemie entwickelten wir eine stabile Mulit-Source -Strategie um bei Lieferausfällen flexibel reagieren zu können. Risiken innerhalb unserer Produktion bewerten wir innerhalb des täglichen Shopfloors. Alle Maschinen und Anlagen unterliegen einem fest definierten Instandhaltungs- und Wartungsplan.

Ausfallrisiken

Auf Grund der negativen Geschäftsentwicklung in einigen Branchen verzeichneten wir im Berichtsjahr eine deutliche Inanspruchnahme bzw. Überziehung von Zahlungszielen. Über eine bestehende Forderungsausfallversicherung wird dieses Risiko minimiert, wobei eine professionelle und permanente Bonitätsüberwachung installiert ist. Anforderung von Voraus- oder Anzahlungen sichern Ausfälle zusätzlich ab.

Personalrisiken

Unsere Personalpolitik ist stark auf eine hohe Qualifizierung und Qualitätsbewusstsein ausgerichtet, da unser Erfolg und auch das weitere Wachstum maßgeblich von unseren Mitarbeitenden beeinflusst wird. Personalrisiken bestehen daher in der Fluktuation von Leistungsträgern sowie in den Neubesetzungen der relevanten Positionen. Dem Fachkräftemangel treten wir mit ausbildungsbegleitender Rekrutierung entgegen und versuchen mit attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten und einem familiären Umfeld Potentialträger an uns zu binden.

Als weiteres Risiko sind die damit einhergehenden steigenden Personalkosten zu bewerten, die die Lohn-Preis-Spirale nach oben treiben und im internationalen Wettbewerb zu Verlusten von Aufträgen führen können. Die hohe Zuverlässigkeit und Lebensdauer unserer Motoren stärken unsere Verhandlungsposition am Markt und durch die Vereinbarung von Rahmenaufträgen sind wir bestrebt, unseren Kunden trotz steigender Preise eine Win-Win-Situation zu bieten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der vorliegenden Finanzierungs- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die aufgeführten Risiken können sich jedoch negativ auf die Ertragslage und das Geschäftsergebnis auswirken. Unter Berücksichtigung unserer innerbetrieblichen Kontrollsysteme sind aus heutiger Perspektive kein Einzelrisiko bzw. eine bestandgefährdende Verbundwirkung erkennbar.

2. Chancenbericht

Wir gehen vielmehr davon aus, dass der Markt für Torquemotoren auch in den kommenden Jahren erheblich wachsen wird und führen dies auf mehrere Schlüsselfaktoren zurück. Dies ist die steigende Nachfrage nach Automatisierung, die den Trend der Industrie nach Effizienz und Präzision fortsetzen. Die technologischen Fortschritte machen den Zugang zur Elektrifizierung nun auch einem breiten Spektrum von Branchen zugänglich. Das steigende Umweltbewusstsein verstärkt den Fokus auf Nachhaltigkeit und geringeren Energieverbrauch.

Wir sind davon überzeugt, dass sich dadurch für Fischer Elektromotoren auf dem deutschen sowie auf den ausländischen Märkten attraktive Chancen ergeben und wir das Wachstum unvermindert fortsetzen werden.

IV. Prognosebericht

Dem entgegen steht die bereits im Januar 2024 durch eine Ifo-Umfrage prognostizierte pessimistische Erwartungshaltung der deutschen Unternehmen. Laut der Herbstprojektion der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2024 preisbereinigt um 0,2 Prozent zurückgehen. Für 2025 rechnete die Bundesregierung mit einer Steigerung um 1,1 Prozent und 2026 um 1,6 Prozent.

Die Preissteigerung dürfte sich 2024 auf 2,2 Prozent verringern und in den Folgejahren weiter zurückgehen. Zusammen mit einer erwarteten Steigerung von fünf Prozent bei den Bruttolöhnen und -gehältern ist daher wieder mit steigenden Reallöhnen zu rechnen.

Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung trüben die Wahlen in der USA sowie das Scheitern der Ampelkoalition die Stimmung an den deutschen Märkten weiter ein und wachstumsdämpfende Folgen sind zu befürchten.

Als international anerkannter Entwickler und Produzent von Sondermotoren verfolgen wir weiter mit Nachdruck das Ziel, unseren Absatz mit bestehenden Kunden zu stärken und unsere Technologie in neuen Märkten zu etablieren und neue Kundengruppen zu gewinnen. Wir sehen uns mit als Enabler zur Erreichung der ökologischen Transformation im Anlagen- und Maschinenbau und werden uns mit ganzer Kraft den Herausforderungen der kommenden Jahre stellen.

Unter Zugrundelegung dieser Annahmen, rechnen wir für das Jahr 2024 mit einer Gesamtleistung von rund 15,5 Mio. Euro, womit wir mit einem Umsatz von rund 15 Mio. Euro im Plan liegen. Wir gehen davon aus, dass wir alle Aufträge nach Plan abschließen können. Aufgrund der sehr guten ersten drei Quartale sehen wir weiterhin vorsichtig, aber optimistisch in die nahe Zukunft. Mit einer solchen Plan-Gesamtleistung erwarten wir schließlich ein Plan-Ergebnis von rund TEUR 1,6 Mio. Euro.

 

Billigheim, 31.01.2025

Peter Fischer

Maximilian Fischer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.345.808,62 1.720.781,62
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 175.752,00 62.112,00
II. Sachanlagen 1.822.906,62 1.658.519,62
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 79.369,00 89.978,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.222.348,00 637.275,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 464.268,00 407.085,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 56.921,62 524.181,62
III. Finanzanlagen 347.150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 16.292.491,88 16.243.584,85
I. Vorräte 5.409.228,71 5.177.517,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.370.711,54 1.616.503,80
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 111.471,13 112.175,68
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.259.240,41 1.504.328,12
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.512.551,63 9.449.563,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.876,60 34.254,62
Summe Aktiva 18.667.177,10 17.998.621,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 17.145.609,90 15.480.157,99
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 15.454.157,99 13.747.519,41
III. Jahresüberschuss 1.665.451,91 1.706.638,58
B. Rückstellungen 346.842,58 978.713,56
C. Verbindlichkeiten 1.174.724,62 1.539.749,54
Summe Passiva 18.667.177,10 17.998.621,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.928.019,22 11.714.152,80
2. Personalaufwand 6.913.397,55 6.210.094,76
a) Löhne und Gehälter 5.510.599,05 4.906.038,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.402.798,50 1.304.056,56
davon für Altersversorgung 220.643,44 211.573,06
3. Abschreibungen 500.460,13 419.801,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 500.460,13 419.801,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.223.725,94 2.687.499,42
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 52.759,45 207,49
davon Erträge aus Abzinsung 499,00 201,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15,28
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 665.396,66 676.253,37
8. Ergebnis nach Steuern 1.677.798,39 1.720.696,27
9. sonstige Steuern 12.346,48 14.057,69
10. Jahresüberschuss 1.665.451,91 1.706.638,58

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Fischer Elektromotoren GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Fischer Elektromotoren GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Billigheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB441054

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Anschaffungskosten werden teilweise nach dem FiFo-Verfahren ermittelt; bei einzelnen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen kommt das Layer-Verfahren zum Einsatz.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Verwaltungskostenzuschlag.

Soweit bei den Vorräten Bestandsrisiken vorliegen, die sich z. B. ergeben können aus allgemeiner Veralterung, eingeschränkter Verwendbarkeit oder eingeschränkter Absatzfähigkeit, werden angemessene Abschläge vorgenommen, um den niedrigeren beizulegenden Wert zu erreichen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlautzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 288.230,85 163.549,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 288.230,85 163.549,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 248.657,11 5.099,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.760.423,74 400.042,72 15.500,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.775.045,52 251.329,97 214.412,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 524.181,62 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.308.307,99 656.471,69 229.912,51
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 347.000,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 150,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 150,00 347.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.596.688,84 1.167.020,69 229.912,51
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 451.779,85
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 451.779,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 253.756,11
2. technische Anlagen und Maschinen 467.260,00 4.612.226,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.811.962,98
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -467.260,00 56.921,62
Summe Sachanlagen 0,00 6.734.867,17
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 347.000,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 150,00
Summe Finanzanlagen 0,00 347.150,00
Summe Anlagevermögen 0,00 7.533.797,02
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 226.118,85 49.909,00 0,00 0,00 276.027,85
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 226.118,85 49.909,00 0,00 0,00 276.027,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 158.679,11 15.708,00 0,00 0,00 174.387,11
2. technische Anlagen und Maschinen 3.123.148,74 268.828,72 2.099,00 0,00 3.389.878,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.367.960,52 166.014,97 186.280,51 0,00 1.347.694,98
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.649.788,37 450.551,69 188.379,51 0,00 4.911.960,55
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.875.907,22 500.460,69 188.379,51 0,00 5.187.988,40
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 175.752,00 62.112,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 175.752,00 62.112,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 79.369,00 89.978,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.222.348,00 637.275,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 464.268,00 407.085,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 56.921,62 524.181,62
Summe Sachanlagen 0,00 1.822.906,62 1.658.519,62
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 347.000,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 150,00 150,00
Summe Finanzanlagen 0,00 347.150,00 150,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.345.808,62 1.720.781,62

Angaben zu Vorräten

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Verwaltungskostenzuschlag.

Soweit bei den Vorräten Bestandsrisiken vorliegen, die sich z. B. ergeben können aus allgemeiner Veralterung, eingeschränkter Verwendbarkeit oder eingeschränkter Absatzfähigkeit, werden angemessene Abschläge vorgenommen, um den niedrigeren beizulegenden Wert zu erreichen.

Angaben zu den Forderungen

Die Forderungen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.

Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer ein Jahr
TEuro
aus Lieferngen und Leistungen 1.039,5 1.039,5 0,0
1.254,1 1.254,1 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 111,5 111,5 0,0
112,2 112,2 0,0
davon gegenüber Gesellschaftern 111,5 111,5 0,0
112,2 112,2 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 219,8 219,8 0,0
250,2 250,2 0,0
Summe 1.370,7 1.370,7 0,0

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsrisiken (17,4 %), Personalkosten (48,2 %), Abschluss- und Prüfungskosten (19,7 %), Aufbewahrungskosten (10,1 %) und Sonstige (4,5 %).

Angaben zu den Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammer):

Stand zum 31.12.2023
in Euro
Restlaufzeit < 1 Jahr
in Euro
Restlaufzeit > 1 Jahr
in Euro
davon > 5 Jahre
in Euro
durch Grund-, Pfandrechte und Mitverpflichtung Dritter gesichert
in Euro
gesichert durch
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 112.380,54 112.380,54 0,00 0,00 0,00 -
88.290,36 88.290,36 0,00 0,00 0,00 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 219.527,45 219.527,45 0,00 0,00 0,00 EV
237.278,76 237.278,76 0,00 0,00 0,00 EV
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -
sonstige Verbindlichkeiten 842.816,63 0,00 0,00 0,00 0,00 -
1.214.180,42 0,00 0,00 0,00 0,00
- davon aus Steuern 243.680,39 243.680,39 0,00 0,00 0,00
- davon aus sozialer Sicherheit 50.008,36 50.008,36 0,00 0,00 0,00
Summe 1.174.724,62 1.174.724,62 0,00 0,00 0,00

Legende: GS = Grundschuld; B = Bürgschaft der Gesellschafter; SU = Sicherungsübereignung;GSD = Grundschuld Dritter; EV = Eigentumsvorbehalt; Pf = Pfandrechte

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge aus der Abzinsung

Die Erträge aus der Abzinsung belaufen sich auf Euro 499,00.

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Anzahl Anzahl
Arbeiter 80
Angestellte 44
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 124
davon
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 99
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 25

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Peter Fischer, Elektromeister, Allfeld

Herr Maximilian Fischer, Elektromaschinenbaumeister, Betriebswirt, Allfeld

Gewährte Vorschüsse und Kredite an die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Zu den Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Vorschüsse wird berichtet:

Der Stand der Vorschüsse zum Ende des Berichtsjahrs beläuft sich auf Euro 32.638,62 (Vorjahr: Euro 59.927,73). Im Berichtsjahr belaufen sich die Rückzahlungen auf Euro 59.927,73 und die Neuaufnahmen auf Euro 32.638,62.

Die im Berichtsjahr gewährten Vorschüsse haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr und unverzinslich.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Billigheim, den 31. Januar 2025

Peter Fischer

Maximilian Fischer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Dem nicht in Anwendung der Vorschriften zur Erleichterung bei Offenlegung gekürzten Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten Bestätigugnsvermerk wie folgt erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fischer Elektromotoren GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fischer Elektromotoren GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fischer Elektromotoren GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden oder Irrtümern) ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Stuttgart, den 31.01.2025

ECOVIS RTS Audit KG
Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer

Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.