FuHa Hannover GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit zoologischem Bedarf und lebenden Tieren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Remarc GmbH & Co. KGBurgdorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns Die Remarc-Unternehmensgruppe besteht aus acht Gesellschaften: der Remarc GmbH & Co. KG, der Cramer Verwaltungs-GmbH, der Wilhelm Cramer Verwaltungs-GmbH, der Wilhelm Cramer GmbH, der Cramer Langenhagen GmbH, der Cramer Facility Management GmbH, jeweils ansässig in Burgdorf, sowie der Wildland GmbH und der Wildland Immobilien GmbH, jeweils ansässig in Wietze. Das wesentliche, operativ tätige Konzernunternehmen ist die Wilhelm Cramer GmbH. Diese wird beherrscht von der Wilhelm Cramer Verwaltungs-GmbH, von der 100% der Anteile gehalten werden. Das Konzernmutterunternehmen ist die Remarc GmbH & Co. KG. Unternehmensgegenstand ist insbesondere das Betreiben von Einzelhandelsgeschäften mit Lebensmitteln und Gegenständen ähnlicher Art. Die Märkte des Konzerns werden als Vollsortimentsmärkte betrieben und befinden sich im Großraum Hannover. Darüber hinaus werden eigene Immobilien gehalten. Über die Wildland-Gesellschaften wird ein Biohotel WildLand in Hornbostel betrieben. Die Wilhelm Cramer GmbH ist Genossenschaftsmitglied der EDEKA Minden e.G. Sie nimmt die Leistungen der EDEKA Regionalgesellschaft, EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG, in Anspruch (Warenbelieferung, Marketingmaßnahmen, EDV-Programme, Betreuung und Beratung der Genossenschaftsmitglieder). 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die souveräne Ukraine am 24. Februar 2022 stellt ein einschneidendes Ereignis dar, das neben dem menschlichen Leid auch in der globalen Wirtschaft und damit in der Rechnungslegung der Unternehmen deutliche Spuren hinterlassen hat. Nach dem Einmarsch haben diverse Staaten in großer Geschlossenheit scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Reaktionen waren an den Güter- und Finanzmärkten sofort spürbar. Die Konsequenzen der Sanktionen zeigten sich für Russland bereits unmittelbar, werden allerdings auch langfristig erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft haben. Gegenwärtig sind kaum Aussagen zur zeitlichen Dauer der Krise möglich, die sich durch weitere Aktionen Russlands auch verschärfen kann. Der Krieg in der Ukraine hat auch erhebliche negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Durch die gestiegene Unsicherheit und den Stopp der Gaslieferungen aus Russland sind die Energiepreise stark angestiegen. Diese Energiepreissteigerung hat den Preisauftrieb, der bereits in der Corona-Pandemie eingesetzt hat, verstärkt, die Inflation erhöht und somit die reale Kaufkraft gesenkt. Die Inflation im Geschäftsjahr 2022 betrug 7,9 Prozent und prägte das Konsumverhalten der privaten Haushalte. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen um 10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte lagen dagegen um 3,4 Prozent über denen des Vorjahres. Die Differenz zwischen den beiden Entwicklungen spiegelt die hohen Preissteigerungen für private Haushalte wider. Die hohe Jahresteuerungsrate wurde vor allem von den Preisanstiegen für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Kriegsbeginn in der Ukraine getrieben. Die durch die verzögerte Weitergabe der Energiepreissteigerung in der Produktion oder Herstellung weiterhin hohe Inflation wird die real verfügbaren Einkommen bis in das Jahr 2023 hinein deutlich sinken lassen. Der massive Kaufkraftentzug dürfte dazu führen, dass der private Konsum bis zum Sommer 2023 zurückgehen und sich erst in der zweiten Hälfte des Jahres wieder erholen wird. Infolge des Krieges in der Ukraine ist die für das Winterhalbjahr Corona bedingte und wegen der Lieferkettenprobleme erwartete »Delle« für die deutsche Konjunktur im ersten Quartal des Berichtsjahres noch ausgeprägter ausgefallen. Zusätzlich sorgt die erhöhte Unsicherheit für Zurückhaltung bei Investitions- und Kaufentscheidungen. Im Jahr 2022 haben die Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie nach und nach abgenommen. Neben den Preissteigerungen beeinflusste auch der Wegfall fast aller Corona-Beschränkungen das Konsumverhalten der privaten Haushalte. So stiegen im Jahr 2022 die Konsumausgaben für Dienstleistungen, zu denen beispielweise die Gastronomie und der Reiseverkehr gehören, preisbereinigt um 8,3 Prozent gegenüber 2021. Der private Verbrauch wurde angesichts des Wegfalls von Infektionsschutzmaßnahmen und der damit verbundenen Rückkehr von Konsummöglichkeiten ausgeweitet, obwohl die Realeinkommen wegen der hohen Inflation sanken. Somit wurde die während der Pandemie zeitweise stark gestiegene Ersparnisbildung zum Teil wieder abgebaut. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 waren die gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte 9,5 Prozent höher. Die privaten Haushalte konsumierten 4,4 Prozent weniger Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke als im Vorjahr, gaben hierfür jedoch 7,8 Prozent mehr Geld aus. An den gesamten Konsumausgaben betrug der Ausgabenanteil für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke 11,5 Prozent. In den vorangegangenen beiden Jahren war dieser Anteil unter anderem aufgrund von Home-Office und der Corona-Beschränkungen in der Gastronomie auf fast 12 Prozent angestiegen. Im Jahr 2019 hatte der Anteil bei 10,8 Prozent gelegen. Zusätzlich führten Preissteigerungen bei Strom und Gas trotz reduziertem Verbrauch zu höheren Ausgaben. Der weitere Verlauf der Preisentwicklung und der Verfügbarkeiten auf dem Rohstoff- und Energiemarkt ist schwer absehbar. Die Unternehmen sind von den stark gestiegenen Energiepreisen sehr unterschiedlich betroffen. Derzeit gelingt es vielen, die Kostensteigerungen an die Kunden weiterzugeben. Allerdings hat die Anhebung der Preise vieler Unternehmen aufgrund gestiegener Kosten zu erhöhten Lohnforderungen geführt. Dabei ist in verschiedenen Branchen aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten Mindestlohnerhöhung allgemein von einem Anstieg der Personalkosten auszugehen. Für die Realwirtschaft existieren aktuell wesentliche Risiken. Diese bestehen z.B. aus ihren Lieferketten insbesondere hinsichtlich der Rohstoffversorgung und des Energiebedarfs, ihren Absatzmärkten, der Kreditversorgung durch Banken sowie Cyberangriffen. Übergreifend ist fraglich, ob und welche Mittel die öffentliche Hand in Form von staatlichen Stützungsmaßnahmen zur Verfügung stellen wird. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Geschäftsentwicklung Der Konzern betrieb zum 31.12.2022 zehn (Vorjahr: neun) EDEKA Märkte mit zusammen ca. 25.742 qm (Vorjahr: 24.140 qm) Verkaufsfläche. 2.2.2 Umsatzentwicklung Der Umsatz 2022 belief sich auf 187.947 T€. Der Markt in Uetze (+ 15,3%) hatte dabei eine überproportionale Steigerung; das liegt an der weiterhin guten Umsatzentwicklung nach dem Umbau mit Flächenerweiterung. Ca. 1.400 T€ Umsatz sind durch die beiden neuen Standorte in Celle und Langenhagen hinzugekommen. 2.2.3 Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres 2022 betrugen insgesamt T€ 5.241. Der Schwerpunkt der Investitionen des Jahres lag insbesondere in der Modernisierung des Standorts Empelde. Darüber hinaus wurde in die neue Filiale im City-Center Langenhagen ("Daniels") investiert, ein Grundstück erworben und Baumaßnahmen zur Erweiterung des WildLand begonnen. 2.3 Lage des Konzerns 2.3.1 Ertragslage Das abgelaufene Geschäftsjahr endete mit einem Konzernjahresergebnis von T€ 5.059. Der Umsatz belief sich in 2021 auf T€ 187.947. Die, unter dem Materialaufwand ausgewiesenen, Aufwendungen für bezogene Waren betrugen T€ 132.704. Personalaufwendungen werden in Höhe von T€ 30.690 ausgewiesen. Nichtfinanzielle Leistungsfaktoren besitzen für den Konzern nur eine untergeordnete Bedeutung als Steuerungsgrößen. 2.3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt T€ 69.044. Größter Vermögensposten ist das Anlagevermögen mit einem Anteil von 51,3 % der Bilanzsumme (31.12.2021: 52,2 %). Der Anlagenabnutzungsgrad (Verhältnis kumulierte Abschreibungen zu historischen Anschaffungskosten; ohne Finanzanlagen) beträgt 33,7 % zum 31. Dezember 2022. Das Umlaufvermögen nahm im Geschäftsjahr um T€ 2.800 zu. Das Vorratsvermögen entspricht mit T€ 7.082 rd. 10,3 % der Bilanzsumme. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr von 47,0 % auf 48,1 %. 2.3.3 Finanzlage Die Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2022 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme in Höhe von rund 63,7 % (1.1.2021: 60,2 %) gekennzeichnet. Die kurzfristigen Finanzierungsmittel sind vollständig durch kurzfristige Vermögenswerte abgesichert. Die Konzernkapitalflussrechnung des Jahres 2022 weist einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 5.312 T€ sowie jeweils einen negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -4.365 T€ und aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -1.262 T€ aus. Dem Konzern stehen nicht ausgenutzte Kreditlinien von 705 T€ zur Verfügung. Wir konnten unseren finanziellen Verpflichtungen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit nachkommen. 2.3.4 Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hat sich 2022 aus Sicht der Geschäftsführung unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung insgesamt gut entwickelt. 2.4 Arbeitnehmerbelange Neben der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wurde ein umfangreiches Programm für die Weiterqualifizierung unserer Führungskräfte durchgeführt. 3. Prognosebericht Der in 2021 geplante Nettoumsatz für das Jahr 2022 in Höhe von rund € 187 Mio. wurde knapp übertroffen. Die Umsatzplanung für das Jahr 2023 geht von einem Nettoumsatz von rd. 197 Mio. aus. Wir erwarten einen leicht unter dem Vorjahresniveau liegendes Konzernjahresüberschuss. Die Zahlungsfähigkeit des Konzerns ist auch für das Folgejahr sichergestellt. 4. Chancenbericht Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal und Chance des EDEKA-Einzelhandels liegt in seinem unverwechselbaren Sortimentsprofil. Die Konsumenten legen zunehmend Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität. In diesen Bereichen sehen wir uns gut aufgestellt. Es bietet sich die Chance durch diese Trends weiterhin Neukunden zu gewinnen. Der mittelständische Einzelhandel hat sich in den vergangenen Jahren als krisensicher und äußerst wettbewerbsfähig erwiesen. Mit unseren individuellen, auf die Kundenbedürfnisse vor Ort zugeschnittenen Markt- und Sortimentskonzepten sind wir jederzeit in der Lage, uns flexibel auf die Herausforderungen des Marktes einzustellen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es keine Veränderung der Chancen, die sich für unseren Konzern ergeben. 5. Risikobericht Der Konzern ist den allgemeinen Unternehmens- und Geschäftsrisiken ausgesetzt. Im Lebensmittelhandel besteht ein erheblicher Wettbewerbsdruck aufgrund der Preisorientierung der Verbraucher und des Flächenüberhangs. Der Konzern setzt zur Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente ein, um Risiken frühzeitig zu erkennen und zeitnah reagieren zu können. Hierzu zählen insbesondere unterschiedlich aggregierte Auswertungen der Finanzbuchführung und des Warenwirtschaftssystems. Beschaffungsrisiken liegen dann vor, wenn sowohl die Gefahr marktbedingter Lieferunterbrechungen als auch die betriebliche Anfälligkeit gegenüber Lieferstörungen hoch sind. Diesen Risiken treten wir insbesondere durch ständige Marktbeobachtung sowie eine sorgfältige Auswahl und Überwachung unserer Lieferanten entgegen. Marktpreisrisiken ergeben sich dort, wo der Wert eines Produktes aufgrund von Veränderungen des Marktpreises oder preisbeeinflussender Parameter schwankt. Wir bemühen uns, durch langfristige Verträge insbesondere mit der EDEKA Minden - Hannover Stiftung & Co. KG sowie durch Weitergabe von Preisschwankungen an unsere Kunden den Umfang derartiger Marktpreisrisiken möglichst gering zu halten. Zusätzlich zum vorhandenen Controlling- und Warenwirtschaftssystem zur Unternehmenssteuerung erfolgen zur Risikoüberwachung monatliche Soll-/Istvergleiche, deren Ergebnisse regelmäßig durch die Geschäftsführung besprochen, analysiert und zur Steuerung des Konzerns verwendet werden. Auf der Basis der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen sehen wir derzeit keine Bestandsgefährdungspotenziale für den Konzern. Die Überprüfung der Risikosituation hat ergeben, dass derzeit keine Risiken wesentlichen Umfangs bestehen oder drohen, die sich nachhaltig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den weiteren Geschäftsverlauf des Konzerns auswirken. Im Vergleich zum Vorjahr gab es damit keine Veränderung der Risiken für den Konzern. BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss 2. Konsolidierungskreis 3. Konsolidierungsgrundsätze 4. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 5. Angaben zur Bilanz 5.1. Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1.1. bis 31.12.2022 5.2. Umlaufvermögen 5.3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 5.4. Rückstellungen 5.5. Verbindlichkeiten 5.6. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 6.1. Gliederung 6.2. Umsatzerlöse 6.3. Sonstige betriebliche Erträge 6.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7. Sonstige Angaben 7.1. Generalnorm 7.2. Organe 7.3. Zahl der Beschäftigten 7.4. Honorar Konzernabschlussprüfer 7.5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 7.6. Geschäfte mit nahestehenden Personen 7.7. Nachtragsbericht 7.8. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens 8. Anlagenspiegel 1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Remarc GmbH & Co. KG, Burgdorf (Amtsgericht Hildesheim HRA 202523), stellt einen Konzernabschluss auf. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2021. Der zum 31. Dezember 2022 erstellte Konzernabschluss der Remarc GmbH & Co. KG, Burgdorf, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. 2. Konsolidierungskreis Die Remarc GmbH & Co. KG, Burgdorf, ist Mutterunternehmen der folgenden Gesellschaften, an denen sie mittelbar und unmittelbar beteiligt ist.
Darüber hinaus hält die Cramer Verwaltungs-GmbH 40 % der Anteile an der StadtHaus Burgdorf gGmbH, Burgdorf, und die Wilhelm Cramer Verwaltungs-GmbH 40 % bzw. 36 % an der GCP Holding GmbH bzw. der GCP GmbH (beide Burgdorf).Gem. § 311 Abs. 2 HGB wird auf die Einbeziehung dieser Gesellschaften in den Konzernabschluss aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. 3. Konsolidierungsgrundsätze Die Konsolidierung der Remarc-Gruppe erfolgt auf der Grundlage der Einzelabschlüsse der einzelnen Gesellschaften. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften wurden, soweit erforderlich, auf die einheitlich im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechend §§ 300 und 308 HGB angepasst. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften des § 301 HGB vorgenommen. Dabei werden die Verhältnisse zum Zeitpunkt, an dem die Gesellschaft Tochterunternehmen wird, zugrunde gelegt. Im Rahmen der Neubewertung wurden bei einem Grundstück stille Reserven in Höhe von T€ 2.023 aufgedeckt. Bei den aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden passiven Unterschiedsbeträgen handelt es sich um sogenannte technische Unterschiedsbeträge, die durch Thesaurierung von Gewinnen zwischen Erwerbs- und Konsolidierungszeitpunkt entstanden sind. Diese aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen technischen Unterschiedsbeträge wurden erfolgsneutral in die Rücklagen eingestellt. Alle zwischengesellschaftlichen Forderungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge wurden bei der Erstellung des Konzernabschlusses verrechnet bzw. eliminiert. 4. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Es werden konzerneinheitlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Der Konzernabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge. Saldierungen von Aktiv- und Passivposten sowie von Aufwendungen mit Erträgen und Lasten mit Rechten werden nicht durchgeführt. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Dauer von zehn Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und -soweit abnutzbar- um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Umlaufvermögen Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren. Erforderliche Wertkorrekturen werden vorgenommen, das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und Wertpapiere sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind ggf. durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden. Die sonstigen Wertpapiere, der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit in Folgejahren darstellen, werden unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Kapitalanteile der Kommanditisten des Mutterunternehmens ist in voller Höhe eingezahlt. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind ausreichend bemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsrückstand zu bewerten. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die anteiligen Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit in Folgejahren darstellen, werden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen aus der Kapitalkonsolidierung. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 15,83 %. Der Saldo der passiven latenten Steuern betrug zum Ende des Geschäftsjahres T€ 320. Die Veränderung des Geschäftsjahres betrug T€ 0. 5. Angaben zur Bilanz 5.1. Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1.1. bis 31.12.2022Das Anlagevermögens zeigt folgende Entwicklung:
Die Abschreibungen zeigen folgende Entwicklung:
5.2. Umlaufvermögen Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich aus nachfolgender Aufstellung:
Unter den sonstigen Wertpapieren werden Orderschuldverschreibungen mit einer Laufzeit von maximal einem Jahr ausgewiesen. 5.3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen diverse geleistete Zuschüsse für Baumaßnahmen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen und über die Laufzeit der jeweiligen Mietverträge verbraucht werden. 5.4. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind nachfolgende Posten mit nicht unerheblichem Umfang enthalten:
Die Rückstellungen für Personalverbindlichkeiten betreffen Urlaubs- und Überstundenrückstellungen. 5.5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sowie die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden abgesichert. 5.6. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die (ggf. anteiligen) Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten gem. § 250 HGB ausgewiesen. 6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 6.1. Gliederung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 6.2. Umsatzerlöse Ausgewiesen werden insbesondere Einzelhandelsumsätze. 6.3. Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten enthält u.a. Erträge aus der Auflösung von Rechnungsabgrenzungen. 6.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind im Geschäftsjahr nicht angefallen. 7. Sonstige Angaben 7.1. Generalnorm Zusätzliche Angaben zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erforderlich. 7.2. Organe Die Geschäftsführung der Remarc GmbH & Co. KG obliegt der Remarc Verwaltung GmbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer Herrn Jürgen Cramer, Burgdorf. 7.3. Zahl der Beschäftigten Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 1.048 Mitarbeiter, davon 430 Vollzeitkräfte und 618 Teilzeitkräfte. 7.4. Honorar Konzernabschlussprüfer Das für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr aufzuwendende Gesamthonorar beläuft sich voraussichtlich auf T€ 5. 7.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus der Anmietung von Einzelhandelsstandorten, die zur Sicherung der Absatzbasis langfristig angemietet sind. Die jährlichen Mietaufwendungen (ohne geschlossene und abgegebene Objekte) belaufen sich auf rd. € 5,2 Mio. bei Laufzeiten der einzelnen Mietverträge zwischen einem und vierzehn Jahren. Aus der Anmietung ergibt sich ein Gesamtobligo bis zu den jeweiligen Laufzeitenden der Mietverträge von rd. € 22,5 Mio. (ohne kurzfristig kündbare Mietverträge). 7.7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 7.8. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Das positive Jahresergebnis der Muttergesellschaft wurde den Kapitalkonten der Kommanditisten gutgeschrieben.
Burgdorf, den 30. August 2024 Jürgen Cramer, Geschäftsführer Kapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Remarc GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Remarc GmbH & Co. KG - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Cramer Verwaltungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Peine, den 24. September 2024 PHC
GmbH
John-Oliver Hartmann, Wirtschaftsprüfer |
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