Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 40569
Vorher
Saatmann Verwaltungs GmbH
Eingetragen
24.10.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Gegenstand
Geändert, jetzt: Die Erbringung von IT-Dienstleistungen einschließlich Softwareentwicklung und Lizenzierung im Gesundheitsbereich, die Verwaltung von eigenem Vermögen, insbesondere das Halten und Verwalten von Beteiligungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, nicht als Dienstleister für Dritte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Dr. Sanden
seit 7.12.2023
Geschäftsführer
Raimund Schlotmann
seit 1.6.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VLRS GRP A/SDNK
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

VLRS GRP A/S
Denmark
26.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Saatmann GmbH

Worms

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Jahr 2023

Saatmann GmbH, Worms

1. Kurze Darstellung des Geschäftsmodells

Die Saatmann GmbH ist ein bundesweit führender Anbieter für Software, Beratung und Weiterbildung im Bereich der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Seit 30 Jahren sind wir Vorreiter in der Qualitätssicherung und dem Qualitätsmanagement und haben uns als verlässlicher Partner für das Thema Qualität in deutschen Krankenhäusern etabliert.

2. Einordnung in die Unternehmensgruppe Volaris Group

Die Saatmann GmbH ist Teil der erfolgreichen Volaris Group, die weltweit Beteiligungen an Software-Unternehmen in vertikalen Märkten (Spezialanwendungen) hält und aus unabhängigen Unternehmen besteht, die voneinander und miteinander lernen. Durch diese Zugehörigkeit profitieren wir von einem starken Netzwerk und Synergien innerhalb der Gruppe.

3. Entwicklung des deutschen Krankenhaus IT-Marktes

Der deutsche Krankenhaus IT-Markt unterliegt starken Veränderungen, die nicht zuletzt durch die sich nun konkretisierende Krankenhausreform beschleunigt werden. Auch wenn dies kurzfristig zu Herausforderungen, vor allem durch die knappe Budgetlage in Krankenhäusern führt, steigen grundsätzlich und langfristig die Anforderungen an die Qualitätssicherung und das Qualitätsmanagement in Krankenhäusern. Dies wiederum wird sich mittel- und langfristig positiv auf die Nachfrage auswirken. Diese allgemeine Entwicklung bietet der Saatmann GmbH weiterhin gute Wachstumschancen.

4. Merger and Acquisition (M&A) Aktivitäten der Saatmann GmbH

Die Saatmann GmbH hat im Jahr 2023 eine Business Unit M&A geschaffen, die sich mit der Akquise von Vertical Market Software Unternehmen (Geschäftsinhalt der Muttergesellschaft Volaris Group) beschäftigt. Damit ist Saatmann das Basisunternehmen für die Akquisition weiterer Unternehmen durch die Volaris Group (Muttergesellschaft). Dieser Business Bereich hat nur einen indirekten Zusammenhang mit dem Kerngeschäft der Saatmann GmbH, in welchem akquirierte Unternehmen auch einen inhaltlichen Zusammenhang mit der Saatmann GmbH haben können - aber nicht müssen. In diesem Zusammenhang wurde im Jahr 2023 die NoventiCare GmbH (heute nCara GmbH) und die Intellior AG (heute Intellior GmbH) erworben. nCara ist ein Anbieter von Software im Pflegemarkt. Die nCara wurde bereits als Unternehmen in einer schwierigen geschäftlichen Lage übernommen und wird derzeit restrukturiert. Geschäftsübernahme der Intellior AG erfolge zu Beginn des Jahres 2024. Die Rechtsform wurde in eine GmbH geändert. Die Intellior entwickelt und vertreibt Softwarelösungen im Prozess- und Risiko -management.

Das M&A Geschäft bzw. die entsprechende Business Unit wird vom Geschäftsführer Raimund Schlotmann geführt, das Kerngeschäft vom Geschäftsführer Dr. Matthias Sanden. Es sind weitere Unternehmens-Akquisen geplant. Zum Berichtszeitpunkt wurde bereits die Hypersoft GmbH in Hamburg akquiriert. Der notwendige Mittelzufluss wird, falls notwendig, durch die Muttergesellschaft der Saatmann GmbH in Form einer Kapitalerhöhung (geplant für Q4/2024) gesichert.

5. Geschäftsverlauf des Unternehmens

Die Saatmann GmbH verzeichnet in Ihrem Kerngeschäft auch im Geschäftsjahr 2023 einen positiven Geschäftsverlauf mit einer guten Auftragslage. Im Berichtsjahr konnten wir unsere Position im Markt weiter stärken und neue Kunden gewinnen sowie neue Produkte/Module platzieren.

In der Business Unit M&A wurde im November und Dezember 2023 erfolgreich die ersten Akquisitionen durchgeführt.

6. Darstellung der Vermögenslage, Finanzlage und Ertragslage

Das Rohergebnis im Berichtsjahr um 2.111 T€ bzw. rund 20,4% auf 12.479 T€ gestiegen. Die Umsatzprognosen wurden übertroffen.

Der Jahresüberschuss ist auf insgesamt 2.592 T€ (Vorjahr 2.024 T€) gestiegen. Es lagen wie im Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden oder andere Sondereffekte vor, die das Ergebnis beeinflusst hätten.

Die Umsatz- und Ergebnisprognosen im Kerngeschäft wurden insgesamt übertroffen. Größter Kostenblock sind die Personalkosten, was typisch für eine Software-Unternehmen ist. Die Personalaufwendungen sind um rund 1.137 T€ auf 5.794 T€ gestiegen.

Die Bilanzsumme ist um rund 5.433 T€ auf 21.582 T€ gestiegen. Auf der Aktivseite ist insbesondere die Erhöhung der Finanzanlagen auf 9.528 T€ € zu erwähnen. Hier handelt es sich um die Beteiligung an den neu erworbenen Gesellschaften im Rahmen der bestehenden Beteiligungsaktivitäten (M&A) der Saatmann GmbH. Auf der Passivseite ist die Erhöhung des Eigenkapitals von 12.532 T€ auf 15.124 T€ zu erwähnen. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 70,1% (Vorjahr 77,6%). Es hat noch keine Gewinnabführung aus 2023 stattgefunden.

Bereinigt um die M&A Aktivitäten und die erfolgten Finanzanlagen im Jahr 2023 ergibt sich im Kerngeschäft der Saatmann GmbH eine Eigenkapitalquote von 82%.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich von 824 T€ auf 3.949 T€ erhöht. Dies resultiert vorwiegend aus der Mittelbereitstellung des konzernweiten Cash Pools der Muttergesellschaft. Die Bankguthaben konnten um rd. 1,1 Mio. € auf 1,5 Mio. € erhöht werden. Die Gesellschaft arbeitet gänzlich ohne Bankverbindlichkeiten und die Liquidität ist darüber hinaus über Cash Pooling Verträge mit der Muttergesellschaft gesichert.

Der Geschäftsbereich Unternehmensakquisitionen (M&A) nimmt mit dem Jahr 2023 an Bedeutung zu und wird auch in den kommenden Jahren die Bilanzsumme der Saatmann GmbH beeinflussen. Durch die bestehende Anbindung an die Muttergesellschaft wird die Finanzierung der Zukäufe durch Eigenkapitalaufstockungen gewährleistet werden.

7. Darstellung der Chancen der künftigen Entwicklung

Die Saatmann GmbH profitiert in ihrem Kerngeschäft von langjähriger Markterfahrung und verfügt über eine solide Ausstattung mit Eigenkapital und Liquidität. Diese Faktoren sind wichtige Voraussetzungen, um weiterhin erfolgreich am Markt zu agieren. Zudem hat Saatmann einen etablierten Kundenstamm und einen guten Ruf in der Branche, was dem Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnet.

Im M&A Geschäft sind weitere Unternehmens-Akquisen geplant und aus der Marktpositionierung und der Marktentwicklung der Volaris Group zu erwarten und zum Berichtszeitpunkt auch umgesetzt.

8. Darstellung der Risiken der künftigen Entwicklung

Die aktuelle Entwicklung des Krankenhausmarktes, insbesondere angesichts der Krankenhausreform des Bundesministeriums für Gesundheit, birgt Risiken. Viele Krankenhäuser leiden unter Finanzierungsproblemen; vereinzelt drohen sie als Kunden auszufallen. Veränderungen in den politischen Rahmenbedingungen, Finanzierungsmodellen oder gesetzlichen Vorgaben können sich auf die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen auswirken. Eine stetige technologische Weiterentwicklung und Innovation wirken dem entgegen.

Die M&A Aktivitäten generieren entsprechende Beteiligungsrisiken, die allerdingt strikt getrennt vom Kerngeschäft betrachtet werden und durch eine solide Mittelgewährung der Volaris Gruppe (Cash Pooling/Kreditvertrag) sowie durch entsprechende Kapitalerhöhungen durch die Muttergesellschaft gedeckt sind.

9. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 prognostizieren wir eine positive Entwicklung der Umsatzerlöse um 10 %. Das Jahresergebnis im Kerngeschäft wird sich 2024 um etwa 15 % verbessern. Diese Prognose basiert auf der anhaltenden Nachfrage nach Modulen der gesetzlich regulierten Qualitätssicherung. Für das Folgejahr 2025 erwarten wir im Kerngeschäft weiterhin 5-10% Wachstum bei stabilem Jahresergebnis inkl. Investitionstätigkeit in Zukunftsprodukte.

10. Erläuterungen zum Bereich Forschung und Entwicklung

Die Saatmann GmbH legt großen Wert auf Forschung und Entwicklung, um innovative Lösungen im Bereich der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen anzubieten. Wir investieren kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer Software und die Schulung unserer Mitarbeiter, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang wurde im Jahr 2023 erfolgreich das neue Produkt "Saatmann Leitstand Qualität" auf den Markt gebracht und befindet sich nun in der zweiten Phase des Investments und der Entwicklung.

 

Worms, den 19.12.2024

Raimund Schlotmann, Geschäftsführer

Dr. Matthias Sanden, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 15.826.122,89 7.310.302,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.165.176,00 7.195.686,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 6.165.001,00 7.192.501,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 175,00 3.185,00
II. Sachanlagen 132.972,00 114.616,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 132.972,00 114.616,00
III. Finanzanlagen 9.527.974,89
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.527.974,89
B. Umlaufvermögen 5.710.887,02 8.814.627,17
I. Vorräte 7.745,60 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.211.729,12 8.448.345,42
1. Forderungen gegen Gesellschafter 3.332.157,97 7.942.930,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 124.572,33
3. sonstige Vermögensgegenstände 754.998,82 505.414,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.491.412,30 366.281,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.579,95 24.772,30
Summe Aktiva 21.582.589,86 16.149.701,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 15.124.528,66 12.532.683,69
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 9.372.001,39 9.372.001,39
III. Bilanzgewinn 5.726.527,27 3.134.682,30
davon Gewinnvortrag 3.134.682,30 1.110.993,13
B. Rückstellungen 2.120.004,59 2.222.266,64
C. Verbindlichkeiten 4.338.056,61 1.394.751,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61.507,55
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 61.507,55
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 63.570,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 63.570,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 53.073,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 53.073,96
4. sonstige Verbindlichkeiten 4.284.982,65 1.269.673,59
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.284.982,65 1.269.673,59
Summe Passiva 21.582.589,86 16.149.701,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.479.261,45 10.368.975,14
2. Personalaufwand 5.794.915,53 4.657.786,79
a) Löhne und Gehälter 4.848.198,92 3.923.237,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 946.716,61 734.549,19
davon für Altersversorgung 20.628,65 22.396,03
3. Abschreibungen 1.097.735,55 1.106.349,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.097.735,55 1.106.349,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.544.901,22 2.044.575,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 39,68
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 831.517,61 504.878,73
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.667,48 1.279,82
davon an verbundene Unternehmen 1.909,22
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.236.324,36 1.039.383,11
8. Ergebnis nach Steuern 2.593.234,92 2.024.479,30
9. sonstige Steuern 1.389,95 790,13
10. Jahresüberschuss 2.591.844,97 2.023.689,17
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.134.682,30 1.110.993,13
12. Bilanzgewinn 5.726.527,27 3.134.682,30

Anhang

I. Allgemeine Hinweise

Die Saatmann GmbH mit dem Sitz in Worms ist im Handelsregister von Mainz unter der HRB Nr. 40569 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt und entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Ergänzende Bilanzierungsvorschriften aus dem Gesellschaftervertrag ergeben sich nicht. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Angabe der Restlaufzeiten und andere Vermerke zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit vollständig im Anhang enthalten, auch soweit diese im gesetzlichen Gliederungsschema der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB vorgesehen sind.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 246 I 4 HGB i.V.m. § 253 I 1 HGB mit den Anschaffungskosten angesetzt und gem. § 253 III 1, 2 HGB auf seine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben.

Die Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden, soweit es sich um Fremdbezüge handelt, mit den Rechnungsbeträgen zuzüglich der Nebenkosten aktiviert. Lieferantenskonti und Preisnachlässe werden als Minderung der Anschaffungskosten behandelt. Die Abschreibungen sind nach der linearen Abschreibungsmethode berechnet worden.

Zugänge werden ab dem Monat des Zugangs bzw. der Fertigstellung zeitanteilig abgeschrieben. Den Abschreibungen sind Nutzungsdauern von 3 bis 33 Jahre (bei Gebäuden) zugrunde gelegt. Geringwertige bewegliche Vermögensgegenstände bis zu Anschaffungskosten von 800,00 EUR wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen nach Abzug von Skonti bewertet. Aufgrund des nicht wesentlichen Wertes der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sowie Schwierigkeiten bei der sachlichen Trennung von den Warenbeständen, erfolgt der Ausweis innerhalb des Warenbestandes unter dem Bilanzposten "fertige Erzeugnisse und Waren".

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Eine Abzinsung wurde vorgenommen, soweit die zugrundeliegenden Verpflichtungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Dabei kamen laufzeitenentsprechende Zinssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB (Rückstellungsabzinsungsverordnung) zur Anwendung.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Aus der Währungsumrechnung sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen (im Rohergebnis berücksichtigt), Erträge in Höhe von 6,90 EUR (Vj. 771,61 EUR), in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Aufwendungen in Höhe von 39,68 EUR (Vj. 0,00 EUR) enthalten.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zu diesem Anhang) dargestellt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten 0,00 EUR (Vj. 0,00 EUR) Forderungen an Gesellschafter, aus laufendem Liefer- und Leistungsverkehr.

Forderungen gegenüber Gesellschafter

Die Forderungen gegenüber Gesellschafter stellen gleichzeitig sonstige Vermögensgegenstände dar. Sie resultieren aus Gewährung kurzfristiger Darlehen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben insgesamt 750,00 EUR (Vj. 750,00 EUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Die Einzahlungen auf das Stammkapital in Höhe von 26.000,00 EUR sind in voller Höhe geleistet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen: Ausstehende Provisionszahlungen Vertriebspartner (450 TEUR), Abrechnung der Mietnebenkosten (180 TEUR), Erfüllungsrückstände aus ausstehendem Urlaub, Zeitguthaben und Bonus der Arbeitnehmer (zusammen 505 TEUR), Rückstellung für ausstehende Rechnungen (201 TEUR) sowie Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (32 TEUR).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit und sonstigen Vermerke der Verbindlichkeiten sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Gesamt Davon Restlaufzeit
EUR bis zu 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vj. 61.507,55 61.507,55 0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 168.929,34 168.929,34 0,00 0,00
(Vj. 229.880,21 229.880,21 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 166.509,22 166.509,22 0,00 0,00
(Vj. 215.490,88 215.490,88 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 53.073,96 53.073,96 0,00 0,00
(Vj. 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vj. 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (sie stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten aLuL dar 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vj. 63.570,00 63.570,00 0,00 0,00
7. sonstige Verbindlichkeiten 3.949.544,09 3.949.544,09 0,00 0,00
(Vj. 824.302,50 824.302,50 0,00 0,00
davon aus Steuern 918.258,77 918.258,77 0,00 0,00
(Vj. 805.844,40 805.844,40 0,00 0,00
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 17.245,32 17.245,32 0,00 0,00
(Vj. 11.877,66 11.877,66 0,00 0,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 946 TEUR. Es handelt sich dabei um Zahlungsverpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen. Die Mietverträge enden in den Jahren 2024 bis 2027.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von 20.628,65 EUR (Vj. 22.396,03 EUR) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Zinsen in Höhe von 0,00 EUR (Vj. 0,00 EUR) an Gesellschafter enthalten.

Zinserträge

Die Zinserträge resultieren aus Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

V. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Angestellte 69,5 62,5

Geschäftsführung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte unverändert geführt durch Raimund Schlotmann und Dr. Matthias Sanden

Die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9 a HGB sind in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Beteiligungsverhältnisse

Folgende Anteile an Unternehmen, von denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt, werden zum Abschlussstichtag in der Bilanz ausgewiesen:

Name Sitz Anteil am EK EK Ergebnis des letzten GJ
Intellior AG Stuttgart 100 % 357 TEUR -37,6 TEUR *
Noventi Healthcare GmbH Berlin 100 % -2.407 TEUR 0 TEUR **

* Es handelt sich um Beträge aus dem Jahresabschluss 2023

** Es handelt sich um Beträge aus dem Jahresabschluss 2022; Jahresabschluss 2023 lag bei der Berichterstellung noch nicht vor

Angaben zur Konzernzugehörigkeit

Name und Sitz der Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt:

Constellation Software Inc., Toronto, Canada

Konzernabschluss erhältlich: Kanada

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Auf die Angabe der Prüfungs- und Beratungsgebühren wird unter Anwendung der Vorschriften des § 288 Abs. 2 Sätze 2 und 3 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.

 

Worms, den 19. Dezember 2024

Saatmann GmbH

Raimund Schlotmann

Dr. Matthias Sanden

Anlagespiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.414,35 49.771,47 20.642,88
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.390.468,00 10.390.468,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.460.882,35 49.771,47 10.411.110,88
II, Sachanlagevermögen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 417.443,82 85.636,55 66.016,73 437.063,64
Summe Sachanlagen 417.443,82 85.636,55 66.016,73 437.063,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 9.527.974,89 9.527.974,89
Summe Finanzanlagen 0,00 9.527.974,89 9.527.974,89
Summe Anlagevermögen 10.878.326,17 9.613.611,44 115.788,20 20.376.149,41
Abschreibungen
Kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.229,35 3.003,00 49.764,47 20.467,88
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.197.967,00 1.027.500,00 4.225.467,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.265.196,35 1.030.503,00 49.764,47 4.245.934,88
II, Sachanlagevermögen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.827,82 67.232,55 65.968,73 304.091,64
Summe Sachanlagen 302.827,82 67.232,55 65.968,73 304.091,64
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.568.024,17 1.097.735,55 115.733,20 4.550.026,52
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.185,00 175,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.192.501,00 6.165.001,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.195.686,00 6.165.176,00
II, Sachanlagevermögen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 114.616,00 132.972,00
Summe Sachanlagen 114.616,00 132.972,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 9.527.974,89
Summe Finanzanlagen 0,00 9.527.974,89
Summe Anlagevermögen 7.310.302,00 15.826.122,89

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Hinweis gemäß § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Saatmann GmbH, Worms, wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich hingegen auf den vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Saatmann GmbH, Worms

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Saatmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Saatmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz, den 19. Dezember 2024

DELTA AUDIT GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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gez. Christian Müller, Wirtschaftsprüfer

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