CTI Neustädter Stiftungsverwaltung GmbH
Selbe AdresseSonstige unterstützende Tätigkeiten für das kulturelle Erbe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Tischer seit 15.12.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Uta Tischer | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CT Instandhaltung GmbH (vormals: CT Agro Neustadt GmbH)Neustadt i. Sa.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2013I. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Wir sind im Import- und Exportgeschäft für Landmaschinen tätig. Zu unseren Kunden zählen Leasinggesellschaften und Landwirte in Kasachstan. Außerdem betreiben wir eine Instandhaltungswerkstatt in Neustadt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Eurozone waren im abgelaufenen Geschäftsjahr als Folge der Finanz- und Schuldenkrise durch ein erneutes negatives Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Unabhängig davon war die Stimmung in der Landtechnikbranche weiterhin deutlich positiver. Die zu verzeichnenden ertragreichen Ernten im Zusammenhang mit den weiterhin hohen Preisen für Agrarerzeugnisse führten zu Investitionen in Landmaschinen. Die Landwirtschaft in Kasachstan ist nach wie vor ein bedeutender Wirtschaftsbereich. Der Schwerpunkt der Landwirtschaft liegt auf der Pflanzenproduktion. Kasachstan ist seit Jahren bestrebt, seinen Bedarf an Nahrungsmitteln selbst abzudecken sowie darüber hinaus landwirtschaftliche Produkte zu exportieren, um von den steigenden Weltmarktpreisen zu partizipieren. Aufgrund der schwierigen klimatischen Bedingungen in weiten Teilen des Landes ist der Einsatz modernster Agrartechnik erforderlich, um diese Ziele zu erreichen. Allerdings ist in Kasachstan die Erholung des Marktes nach wie vor durch eine zurückhaltende Darlehensvergabe durch die finanzierenden Banken und die negative Einnahmesituation der Agrarbetriebe verzögert worden, so dass sich verstärkt der Staat in diesem Bereich engagiert. 2. Geschäftsverlauf Vor dem Hintergrund des zögerlichen Investitionsverhaltens unserer Kunden, hervorgerufen durch teils komplizierte Kreditvergaben in Kasachstan und des damit verbundenen nur gering gestiegenen Auftragseingangs in 2012 sowie dem Ergebnis umfangreicher Marktrecherchen wurden die Umsatz- und Renditeerwartungen für das Berichtsjahr 2013 zunächst nur analog des Jahres 2012 angesetzt. Im Durchschnitt des gesamten Jahres wuchs der Bestelleingang im Vergleich zum Vorjahr deutlich an, was sich im Geschäftsjahr 2013 dann auch im Anstieg der Rendite zeigte. 3. Lage a) Ertragslage Die CT Agro Neustadt GmbH konnte im Geschäftsjahr 2013 insgesamt einen Rohertrag von TEUR 9.969,6 realisieren, das Jahresergebnis beträgt TEUR 2.353,7. Damit sind das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 4 % und das Jahresergebnis um ca. 33 % gestiegen. Die Umsatzerlöse sanken im Geschäftsjahr 2013 um TEUR 3.352,0 (=9,9%) gegenüber 2012. Hierin wirkt sich die Übertragung des Ersatzteilgeschäftes auf die Tochtergesellschaft zum 01.01.2013 aus. Im Gegensatz dazu konnte der Umsatz aus dem Maschinenverkauf um TEUR 2.395,8 erhöht werden. Der Materialaufwand sank im Geschäftsjahr 2013 um TEUR 6.221,1 (=22,3%) gegenüber 2012. Die Materialeinsatzquote sank von 82,9% in 2012 auf 71,6% in 2013. Der Materialaufwand ist damit überdurchschnittlich zu den Umsatzerlösen gesunken. Wesentliche Ursache sind in 2013 getätigte Vermittlungsgeschäfte auf Provisionsbasis, die als Umsatz erfasst sind, denen aber kein Materialaufwand gegenüber steht. Die Abschreibungen sanken um TEUR 901,1 (=38,5%). Das Jahresergebnis wurde durch eine zu erbringende Managementvergütung in Höhe von TEUR 1.500 negativ beeinflusst. Die Überschuldungssituation der Tochtergesellschaft konnte im laufenden Jahr durch das erzielte Jahresergebnis sowie eine Kapitalerhöhung beseitigt werden. Der Beteiligungsansatz an der Tochtergesellschaft wurde zum Bilanzstichtag um TEUR 1.084 erhöht. b) Finanzlage Ziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft, die zu keinem Zeitpunkt des Geschäftsjahres gefährdet war. Die Finanzierung erfolgte vollständig aus Eigenmitteln, über die üblichen Lieferantenkredite hinaus besteht keine Fremdfinanzierung. Durch das Ergebnis des Geschäftsjahres 2013 konnte eine Steigerung der Eigenkapitalquote von 60,0% auf 63,1%, über den Branchendurchschnitt hinaus, erreicht werden. Es bestehen keine langfristigen Verbindlichkeiten. c) Vermögenslage Grundsätzlich ist es uns gelungen, die Vermögenslage weiter zu verbessern und damit das Unternehmen auch längerfristig stabil aufzustellen. Das Gesamtvermögen stieg gegenüber dem Vorjahr um 18,9%, insbesondere verursacht durch den Aufbau der Vorratsbestände (um TEUR 4.871,0) sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (um TEUR 749,1). Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen liegt bei 11,5%. Somit ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 2.572,7 (= 54,8%), im Wesentlichen resultierend aus dem Verkauf der Vorführmaschinen sowie der vorgenommenen planmäßigen Abschreibungen, zu verzeichnen. Die Liquidität ist und war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres gesichert, so dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen pünktlich und vollständig nachkommen konnten. Die Liquidität 2. Grades beträgt zum Abschlussstichtag 160,1% gegenüber 167,4% im Vorjahr. Im Jahr 2013 erfolgten Investitionen in Höhe von TEUR 67. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatz pro Mit-arbeiter und die Umsatzrendite heran. Bei den Mitarbeitern ist ein Geschäftsführer mitgezählt. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 1.168,1 und ist damit um TEUR 128,5 gesunken. Die Umsatzrentabilität ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,8% höher und beträgt im Geschäftsjahr 11,0%. Diese Kennzahlen sind alle im positiven Bereich und äußerst zufrieden stellend. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. NACHTRAGSBERICHT Nennenswerte Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind mit Ausnahme des im nachfolgenden Prognosebericht unter Textziffer IV. dargestellten Vorganges keine eingetreten. IV. PROGNOSEBERICHT Durch Kaufvertrag vom 1. Oktober 2013 verkauft die CT Agro GmbH Neustadt/Sachsen 100 % der Geschäftsanteile an der CT AGRO TOO (Tochtergesellschaft in Kasachstan) sowie bestimmte, zum Geschäftsbetrieb in Kasachstan gehörende Vermögensgegenstände zum Stichtag 1. Januar 2014 an die CT AGRO GmbH in Lippetal (Tochtergesellschaft des Reesink-Konzern in den Niederlanden). Die Verkäuferin wurde mit Wirkung 1. Januar 2014 umfirmiert auf CT Agro Neustadt GmbH und wird zukünftig überwiegend vermögensverwaltend tätig. Gleichzeitig wird jedoch auch beabsichtigt, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Der Geschäftsbetrieb der Werkstatt in Neustadt wird weitergeführt. Wir gehen von einem ausgeglichenen Ergebnis in diesem Geschäftsbereich aus. V. CHANCEN UND RISIKOBERICHT Wesentliche Risiken, welche die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen bzw. gefährden könnten, waren und sind nicht erkennbar. Eventuelle Risiken könnten aus den Haftungsklauseln des Kaufvertrages entstehen, sind momentan jedoch nicht ersichtlich. Zur Absicherung möglicher Risikoansprüche wurde eine Bankbürgschaft hinterlegt. Aufgrund des schwachen Zinsniveaus gehen wir zukünftig von nur mäßigen Zinserträgen aus. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt insgesamt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend aus Eigenmitteln, mittels üblichen Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Zahlungsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt, wobei nahezu immer Anzahlungen eingefordert werden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Eine Absicherung gegen Währungsrisiken findet nicht statt. VI. BERICHT ÜBER ZWEIGNIEDERLASSUNGEN Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.
Neustadt, den 26. November 2014 gez. Klaus Tischer, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2013AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013
ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2013A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bi-lanz Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie der Anwendung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB erstellt. 1. Gliederung Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt. 3. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden mit folgender Ausnahme gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt: Die im Berichtsjahr angeschafften und zum Bilanzstichtag noch im Bestand befindlichen Maschinen wurden zu Anschaffungskosten bewertet und als Warenbestand im Umlaufvermögen ausgewiesen, da diese im Rahmen des anstehenden Verkaufs des Geschäftsbetriebs in Kasachstan innerhalb des kommenden Geschäftsjahres verkauft werden und somit ein Ausweis im Anlagevermögen nicht mehr sachgerecht ist. Somit waren auch keine planmäßigen Abschreibungen mehr vorzunehmen. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren ebenfalls nicht vorzunehmen. Somit wurde die Ertragslage durch den Wegfall der Abschreibungen auf die Maschinen im Warenbestand um TEUR 892,0 entlastet. Insoweit sind die Beträge der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, der Waren und der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen mit denen des Vorjahres nicht bzw. nur eingeschränkt vergleichbar. a) Aktivposten I. Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, soweit sie einer Abnutzung unterliegen, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände wurde auf der Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten linear. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 410 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beiliegenden Anlagespiegel zu entnehmen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. II. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Die Einzelwertberichtigungen berücksichtigen erkennbare Risiken. Die Pauschalwertberichtigung trägt dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko entsprechend den Erfahrungen der Gesellschaft Rechnung. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten bewertet. b) Passivposten Das Eigenkapital ist zu Nennwerten angesetzt. Steuerrückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag in Höhe des voraussichtlichen Anfalls des zu versteuernden Einkommens bzw. der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlage dotiert. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die in der vorstehenden Bilanz enthaltenen Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Grundlagen der Währungsumrechnung Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten Fremdwährungsbeträge. Die Fremdwährungsposten wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkurs des Buchungstages eingestellt. Zum Bilanzstichtag erfolgte eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 5.532.073,39 enthalten. Diese wurden in Höhe von EUR 1.965.220,00 einzelwertberichtigt. 2. Verbindlichkeiten Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Die Verbindlichkeiten haben in gesamter Höhe Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind über übliche Eigentumsvorbehalte hinaus nicht besichert. D. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 660,8, die sich zusammensetzen aus:
E. SONSTIGE ANGABEN a) Angaben über Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2013 waren 25 Arbeitnehmer gemäß § 267 Abs. 5 HGB sowie ein Geschäftsführer beschäftigt . Die Arbeitnehmer gliedern sich wie folgt:
b) Angaben zu den Organen der Gesellschaft Zum Geschäftsführer war während des gesamten Geschäftsjahres bestellt: Herr Klaus Tischer, Neustadt, einzelvertretungsberechtigt, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers verzichtet. c) Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20% besitzt, sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapitals und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt: TOO CT AGRO, Kokschetau (Kasachstan) 100,00 % Auf die Angabe von Eigenkapital und Jahresergebnis der Tochtergesellschaft wird gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB verzichtet. d) Haftungsverhältnisse Gemäß Vereinbarung vom 7. August 2014 verpflichtet sich die Gesellschaft, den Erwerber der Anteile an verbundenen Unternehmen bzw. das bisherige verbundene Unternehmen selbst von sämtlichen Ansprüchen, Klagen, Schäden, Verlusten oder Aufwendungen und Kosten freizustellen und/oder zu entschädigen, welche daraus resultieren, dass die Einbringung der Forderungen im Rahmen der Kapitalerhöhung nicht bzw. nicht in der Höhe des Gesamtnennwertes von EUR 633.670,00 wirksam geworden ist; dies gilt insbesondere, soweit die Verkäuferin verpflichtet sein sollte, die entsprechende Einbringung nachzuholen. Bisher wurden keine Ansprüche geltend gemacht und es besteht gegenwärtig auch kein bzw. nur ein sehr geringes Risiko der Inanspruchnahme der Haftungsverhältnisse. F. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB CT AGRO GmbH GmbH, Neustadt Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Neustadt, den 26. November 2014 gez. Klaus Tischer, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. UNEINGESCHRÄNKTER BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CT Agro Neustadt GmbH (vormals: CT AGRO GmbH), Neustadt/Sachsen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Löbau den 26. November 2014 M2
Audit GmbH
gez. Böckmann, Wirtschaftsprüfer gez. Riediger, Wirtschaftsprüfer |
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