RAG Mining Solutions GmbH

Wilhelmstraße 98, 44649 Herne, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 12111
Eingetragen
15.4.2009
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenErbringung von Dienstleistungen für den sonstigen Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen und Beratungsdienstleistungen, z.B. Ingenieurdienstleistungen, insbesondere für Bergbautreibende und Bergbauzulieferer, und Dienstleistungen im Bereich Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz sowie Leistungen im Bereich der Dekontaminierung von Gebäuden, Gebäudeteilen und Anlagen vor Abbruch oder anderer Nutzung (außer Durchführung von Abbruchmaßnahmen), und die Vermarktung von technischen Anlagen, Einrichtungen und Materialien für Dritte sowie der Handel mit Bergbautechnischen Anlagen, Einrichtungen und Materialien einschließlich deren Instandsetzung oder sonstiger Bearbeitung und aller damit zusammenhängenden Leistungen, sei es selbst oder durch Dritte. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet sind, dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen. Die Gesellschaft kann diese Tätigkeiten selbst ausführen oder durch Unternehmen ausführen lassen, an denen sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Sie kann Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Krebs
seit 25.8.2021
Geschäftsführer
Michael Scherkamp
seit 21.7.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
RAG AKTIENGESELLSCHAFT
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
RAG AKTIENGESELLSCHAFT
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RAG-Stiftung

Essen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der RAG-Stiftung

Inhaltsverzeichnis des Konzernlageberichts

Grundlage des Konzerns

Geschäftstätigkeit

Konzernstruktur

Wirtschaftsbericht

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Ertragslage

Finanzlage

Vermögenslage

Wesentliche nichtfinanzielle Themen

Belegschaftsentwicklung

Forschung und Entwicklung

Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Dieser Konzernlagebericht erläutert den Geschäftsverlauf und die Lage des RAG-Stiftung-Konzerns im Geschäftsjahr 2022. Der Konzernabschluss wird gemäß §§ 11 ff. Publizitätsgesetz nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. In den RAG-Stiftung-Konzern wird die Evonik Industries AG nach der Equity-Methode einbezogen. Aus diesem Grund wird im Lagebericht auf die Entwicklung der Evonik-Beteiligung teilweise in verkürzter Form eingegangen.

Grundlagen des Konzerns

Geschäftstätigkeit

Die RAG-Stiftung hat als Alleinaktionärin der RAG AKTIENGESELLSCHAFT in unternehmerischer Verantwortung den Anpassungsprozess im deutschen Steinkohlenbergbau bis Ende des Jahres 2018 bewältigt. Darüber hinaus soll sie die weitere Entwicklung des Evonik-Konzerns (Evonik) sichern.

Das Kernziel war die Anpassung, Steuerung und Unterstützung des im RAG-Konzern gebündelten deutschen Steinkohlenbergbaus in Abhängigkeit von den gesetzlichen und sonstigen Rahmenbedingungen für die sozialverträgliche Beendigung der subventionierten Förderung der Steinkohle in Deutschland. Dabei unterstützt sie auch bei der Beseitigung und Vermeidung von Folgelasten des Steinkohlenbergbaus innerhalb der RAG für Umwelt und Natur im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtungen. Weiterer Zweck der RAG-Stiftung ist es, Bildung, Wissenschaft und Kultur in den Bergbauregionen Nordrhein-Westfalens und des Saarlands zu fördern, soweit dies im Zusammenhang mit dem deutschen Steinkohlenbergbau steht.

Weiteres Ziel der RAG-Stiftung ist es, die Finanzierung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus der RAG sicherzustellen. Dies gelingt durch Veräußerungserlöse von Anteilen an der Evonik Industries AG und deren Wiederanlage, durch Dividenden der Evonik Industries AG und andere Beteiligungserträge sowie durch die Erträge aus einer diversifizierten Kapitalanlage. Gemäß diesem Geschäftsmodell besteht das vorrangige Ziel darin, den seit 2019 mit der jeweiligen Preissteigerungsrate ansteigenden Auszahlungsstrom für die Ewigkeitslasten nachhaltig aus Beteiligungs- und Kapitalerträgen zu finanzieren.

Konzernstruktur

Unterhalb der RAG-Stiftung als Muttergesellschaft umfasst der Konzern im Wesentlichen den RAG-Teilkonzern (RAG) mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Bearbeitung der Alt- und Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus, den RSBG SE-Teilkonzern (RSBG SE) mit Beteiligungen an spezialisierten Maschinenbau-, Automatisierungs-sowie Ingenieur- und Industriedienstleistungsunternehmen und den Vivawest-Teilkonzern (Vivawest) mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Immobilienwirtschaft. Weiterer Bestandteil des Konzerns ist die Beteiligung an Evonik mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Spezialchemie.

RAG

Das Kerngeschäft der RAG umfasst seit der Beendigung des subventionierten deutschen Steinkohlenbergbaus zum 31. Dezember 2018 neben der Bearbeitung der Altlasten und Ewigkeitsaufgaben die Durchführung des Stillsetzungsprozesses der Betriebe einschließlich der erforderlichen Abschlussbetriebspläne entsprechend den Vorgaben des Bundesberggesetzes, nach welchem auch diese der Steinkohlenproduktion nachfolgenden Tätigkeiten vom Begriff der Gewinnung umfasst sind. Die Leitlinie einer strikten Kostendisziplin sowie die Bestimmungen des Steinkohlefinanzierungsgesetzes, der Bewilligungsbescheide, der Kohlerichtlinien und die Genehmigungsverfahren für die Umsetzung der Grubenwasserhaltungskonzepte bilden den Rahmen für das unternehmerische Handeln.

Die RAG-Stiftung hält unmittelbar sämtliche Anteile der RAG.

RSBG SE

Bei der RSBG SE handelt es sich um eine klassische Beteiligungsgesellschaft. Die RAG-Stiftung hält unverändert 100 % der Anteile. Die Investmentstrategie der RSBG SE sieht vor, die Gesellschaft als eine Beteiligungsholding weiter auszubauen, die Minder- oder Mehrheitsbeteiligungen an spezialisierten, mittelständischen Maschinenbau-, Automatisierungs- sowie Ingenieur- und Industriedienstleistungsunternehmen erwirbt. Das Anlageziel besteht in der Erwirtschaftung laufender Erträge sowie einem mittel- und langfristigen Wertzuwachs des investierten Kapitals.

Vivawest

Im Fokus der unternehmerischen Aktivitäten der Vivawest beim Bestandsmanagement steht die langfristige Bewirtschaftung von Wohngebäuden und Grundstücken zur Generierung dauerhaft stabiler Mieterlöse durch die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für alle Einkommensgruppen.

Trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage hält Vivawest an dem erfolgreichen Entwicklungspfad des qualitativen Wachstums fest. Im Geschäftsfeld Bestandsentwicklung wird sichergestellt, dass die Struktur sowie die Qualität des Immobilienbestandes fortlaufend verbessert werden und dadurch dessen Wert kontinuierlich gesteigert wird.

Der Fokus auf die Rhein-Ruhr-Region führt zu einem guten regionalen Marktverständnis und zu Vorteilen in der Bewirtschaftung des Wohnungsbestandes.

Die RAG-Stiftung hält zum 31. Dezember 2022 direkt und indirekt 58,2 % der Anteile an Vivawest. Weitere 15,0 % der Anteile hält Evonik mit Veräußerungsabsicht.

Evonik

Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie mit Fokus auf starke Marktpositionen, ausgeprägte Innovationskultur und nachhaltiges Wirtschaften. Das operative Geschäft der Evonik war 2022 in vier produzierende Chemiebereiche gegliedert, die nah an den Märkten und Kunden agieren. Unterstützt werden diese durch ein Servicemanagement.

Die RAG-Stiftung hielt am 31. Dezember 2022 unmittelbar rund 56 % (31. Dezember 2021: rund 57 %) der Aktien der Evonik Industries. Da die RAG-Stiftung beabsichtigt, die Beteiligung schrittweise bis auf 25,1 % zu reduzieren, wird Evonik in den RAG-Stiftung-Konzernabschluss im Rahmen der Equity-Bewertung einbezogen.

Wirtschaftsbericht

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Für die RAG-Stiftung war 2022 ein herausforderndes Jahr. Die Konsequenzen aus dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie der andauernden Coronapandemie, die hohe Inflation und die Zinswende stellten erhebliche Herausforderungen dar. Trotzdem hat die RAG-Stiftung ihre vorrangige Aufgabe erfüllt, den Kapitalstock zur Finanzierung der Ewigkeitslasten zu sichern.

Das Geschäftsjahr 2022 ist für die RAG den Erwartungen entsprechend und im Hinblick auf die durch die steinkohlepolitischen Vereinbarungen vorgegebenen Regeln zufriedenstellend verlaufen.

Für die RSBG SE ist das Geschäftsjahr 2022 in Anbetracht der weltwirtschaftlichen Lage zufriedenstellend verlaufen, nachdem die Corona-Virus-Pandemie zwei Jahre lang das beherrschende Thema war. Geprägt wurde das RSBG-Portfolio durch die Entwicklungen und Ereignisse des Ukraine-Kriegs sowie die dadurch verstärkte Inflationsdynamik.

Bei allen Herausforderungen im Zusammenhang mit der gesamtwirtschaftlichen und weltpolitischen Lage sowie der weiter anhaltenden Pandemie hat der Vivawest-Konzern seine positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre im Geschäftsjahr 2022 weiter fortsetzen können. Die gute Entwicklung wird dabei getragen von den stabilen Erträgen aus dem Kerngeschäftsfeld Bestandsmanagement, ergänzt um die im Zuge der laufenden Portfolioumschichtung angefallenen Erlös- und Ergebnisbeiträge aus dem Immobilienvertrieb. Gemeinsam mit dem Bereich Immobiliendienstleistungen konnten die finanziellen Erwartungen an den Konzern erreicht werden.

Des Weiteren ist die wirtschaftliche Entwicklung des Evonik-Konzerns im Geschäftsjahr 2022 als erfolgreich zu beurteilen.

Leistungsindikatoren RAG-Stiftung-Konzern: Prognose und tatsächliche Werte

2022 Prognose für 2022 * 2021
Leistungsindikatoren        
Umsatz Mio. € 2.188,4 spürbar steigend 1.789,6
Konzernbilanzergebnis Mio. € 0,0 ausgeglichen 0,0
Beschäftigte 31.12. n 11.607 leicht steigend 10.079

* "leicht" entspricht einer Veränderung bis 10 %, "spürbar" entspricht einer Veränderung bis 30 %, "deutlich" entspricht einer Veränderung über 30 %

Entsprechend der Prognose 2022 ist der Umsatz spürbar gestiegen. Im Wesentlichen resultiert der Anstieg aus Erstkonsolidierungen und Umsatzsteigerungen bei der RSBG SE sowie der Vivawest.

Das Konzernbilanzergebnis ist der Prognose entsprechend ausgeglichen.

Die Mitarbeiterzahl ist spürbar angestiegen und übertrifft die Prognose. Der Zuwachs steht insbesondere im Zusammenhang mit Erstkonsolidierungen bei der RSBG SE sowie mit einem Mitarbeiterzuwachs bei der Vivawest, wobei sich insgesamt ein Zuwachs von 2.091 Personen ergeben hat. Gegenläufig verzeichnet die RAG einen Rückgang der Mitarbeiterzahl von 563 Personen.

Wesentliche Handlungsfelder

Wesentliches Handlungsfeld der RAG-Stiftung ist es, ihre Investments breit auf die verschiedenen Anlageklassen und Anlagemärkte zu streuen und die Strategie der Diversifizierung konsequent weiter zu entwickeln, um so die Erträge zu stabilisieren und auf die bestehenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten reagieren zu können.

Die wesentliche Herausforderung für die RAG wird neben der Stillsetzung der Betriebe durch die effektive und wirtschaftliche Bewältigung der Bergbaufolgelasten bestimmt.

Weiteres Handlungsfeld ist der kontinuierliche Ausbau des RSBG SE-Beteiligungsportfolios. Daher werden in erster Linie Unternehmen akquiriert, deren Produkte und Dienstleistungen für die globalen Wachstumstreiber Bevölkerungsentwicklung, Klimawandel und Neue Technologien von hoher Bedeutung sind.

Wesentliches Handlungsfeld der Vivawest ist die Bewirtschaftung von rund 119.000 Wohnungen sowie gewerblichen Einheiten in Deutschland. Unter dem Motto "Wohnen, wo das Herz schlägt." gibt Vivawest etwa 300.000 Menschen in circa 100 Kommunen zwischen Aachen und Ahlen ein Zuhause. Damit ist Vivawest einer der führenden Wohnungsanbieter in Nordrhein-Westfalen (NRW) und zählt zu den größten Vermietern in Deutschland. Von der Singlewohnung bis zum geräumigen Heim für die ganze Familie verfügt das Unternehmen über ein breites Angebot an Wohnraum für unterschiedliche Ansprüche und Lebensphasen.

Evonik

2022 hat sich Evonik strategisch weiterentwickelt. Evonik hat mit Next Generation Solutions die nächste Phase der Transformation gestartet. Heute ist Nachhaltigkeit in sämtliche Elemente der Konzernstrategie integriert: Portfoliomanagement, Innovation und Unternehmenskultur. Hiermit schafft Evonik die Basis für ressourcenschonendes und profitables Wachstum. Zudem hat Evonik neue Nachhaltigkeitsziele gesetzt und sich zur Science Based Targets Initiative verpflichtet.

Das Geschäftsjahr 2022 war geprägt durch die geopolitischen Spannungen, den allgemeinen Inflationsdruck sowie die stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise, die auch spürbare Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten bis hin zu vereinzelten Engpässen bei erdgasabhängigen Materialien hatten. Auf dieses schwierigere Umfeld hat Evonik schnell und flexibel reagiert. Das operative Geschäft hat sich trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen gut behauptet. Die stark gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten konnten über Verkaufspreisanhebungen mehr als kompensiert werden, obwohl die Mengenentwicklung im Jahresverlauf rückläufig war.

Evonik verfügt seit vielen Jahren über ein solides Investment-Grade-Rating. Die Nettofinanzverschuldung liegt weiterhin auf einem moderaten Niveau. Neben einer komfortablen Liquidität stehen Evonik hohe, nicht in Anspruch genommene Kreditlinien zur Verfügung.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der weltweite Kampf gegen die Inflation, Russlands Krieg in der Ukraine und ein Wiederaufleben von Covid-19 in China belasteten die globale Wirtschaftstätigkeit im Jahr 2022.

Der Einmarsch Russlands in der Ukraine destabilisierte die Weltwirtschaft. Neben der sinnlosen Zerstörung von Leben und Existenzgrundlagen führte dies zu einer schweren Energiekrise in Europa, die die Lebenshaltungskosten drastisch erhöhte und die Wirtschaftstätigkeit behinderte. Zusätzlich sorgte der Konflikt auch für starke Schwankungen auf den Gas-, Energie- und Lebensmittelmärkten, was zu ernsthaften Konsequenzen für Haushalte mit niedrigem Einkommen führte.

Der anhaltende und sich ausweitende Inflationsdruck hat eine rasche und synchrone Verschärfung der monetären Bedingungen ausgelöst, die mit einer starken Aufwertung des US-Dollars gegenüber den meisten anderen Währungen einherging.

Trotz dieses Gegenwinds war das reale BIP zum Jahresende in zahlreichen Volkswirtschaften überraschend stark, darunter in den Vereinigten Staaten, im Euroraum sowie in wichtigen Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Ursachen für diese erstaunlich positiven Entwicklungen waren in vielen Fällen inländischer Natur: ein über den Erwartungen liegender privater Verbrauch und Investitionen bei angespannten Arbeitsmärkten sowie eine unerwartet hohe fiskalische Unterstützung. Die privaten Haushalte gaben insbesondere für Dienstleistungen mehr aus, um die aufgestaute Nachfrage zu befriedigen, indem sie zum Teil ihre Ersparnisse abbauten. Auf der Angebotsseite verringerten sich die Engpässe und die Transportkosten, was den Druck auf die Vorleistungspreise schmälerte und einen Aufschwung in zuvor angespannten Sektoren wie der Kraftfahrzeugindustrie ermöglichte. Zusätzlich passten sich die Energiemärkte schneller als erwartet an den Schock an.

Die Weltwirtschaft ist nach Schätzungen des World Economic Outlook des International Monetary Fund (IMF) insgesamt um 3,4 % gewachsen (2021: 6,2 %).

Vereinigte Staaten von Amerika

In den Vereinigten Staaten wuchs die Wirtschaft nach Schätzungen des IMF um 2,0 %. Das US-Wachstum blieb stärker als erwartet, da die Verbraucher von ihren Ersparnissen konsumierten (die persönliche Sparquote war auf dem niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren mit Ausnahme von Juli 2005) und von einem robusten Arbeitsmarkt profitierten. Angesichts des Höchststandes der Gesamtinflation in den USA und einer Beschleunigung der Zinserhöhungen durch mehrere Zentralbanken außerhalb der USA hat sich der US-Dollar seit September 2022 wieder abgeschwächt, ist aber immer noch deutlich stärker als vor einem Jahr.

Europa

Das europäische Wirtschaftswachstum war im Jahr 2022 widerstandsfähiger als erwartet angesichts des Kriegs in der Ukraine. Diese Widerstandsfähigkeit wurde zum Teil durch die staatliche Unterstützung in Höhe von etwa 1,2 % des BIP der Europäischen Union (Nettohaushaltskosten) für Haushalte und Unternehmen sowie durch die Dynamik der sich wieder öffnenden Volkswirtschaften getragen. Nichtsdestotrotz haben sich das Verbrauchervertrauen und die Stimmung in der Wirtschaft über das Jahr hinweg verschlechtert.

Die Gaspreise sind im Jahr 2022 mehr als erwartet gesunken, da mehr Gas aus nicht-russischen Pipelines und Flüssigerdgas importiert wurden. Zusätzlich verringerte sich die Gasnachfrage aufgrund eines ungewöhnlich warmen Winters. Die Inflation lag in mehreren Ländern des Euroraums und im Vereinigten Königreich bei etwa 10 % oder höher, was zu angespannten Haushaltsbudgets führte. Die Beschleunigung der Zinserhöhungen durch die Bank of England und der Europäischen Zentralbank verschärfte die finanziellen Bedingungen und kühlte die Nachfrage im Immobiliensektor und darüber hinaus ab.

China

Die Wirtschaftstätigkeit in China verlangsamte sich im Jahresverlauf aufgrund von mehreren großen Covid-19-Ausbrüchen in Peking und anderen dicht besiedelten Gebieten. Erneute Schließungen begleiteten die Ausbrüche bis zur Lockerung der Covid-19-Beschränkungen im November und Dezember. Diese ebnete den Weg für eine vollständige Wiedereröffnung. Die Behörden reagierten mit zusätzlichen geld- und fiskalpolitischen Lockerungen sowie neuen Impfzielen für ältere Menschen. Dennoch blieb die Stimmung der Verbraucher und Unternehmen Ende 2022 gedämpft. Chinas Abschwung hat sich negativ auf das Wachstum des Welthandels und die internationalen Rohstoffpreise ausgewirkt.

Geldpolitik

Die globale Gesamtinflation erreichte Ende 2022 ihren Höhepunkt. Die Preise für Brennstoffe und andere Rohstoffe gingen jedoch zum Jahresende wieder zurück, was die Gesamtinflation insbesondere in den Vereinigten Staaten, dem Euroraum und Lateinamerika senkte. Die zugrunde liegende (Kern-)Inflation erreichte aber in den meisten Volkswirtschaften noch nicht den prognostizierten Höhepunkt und lag weiterhin deutlich über dem Niveau von vor der Pandemie. Dies lag unter anderem an Zweitrundeneffekten früherer Kostenschocks und eines angespannten Arbeitsmarktes. Diese Entwicklungen veranlassten die Zentralbanken, insbesondere in den Vereinigten Staaten und im Euroraum, die Zinssätze schneller als erwartet anzuheben. Die Finanzmärkte reagierten sehr empfindlich auf Inflationsnachrichten und der Aktienmarkt blieb volatil in Erwartung von schwächeren Zinserhöhungen.

Spezialchemie

Im Jahr 2022 war eine zweigeteilte Entwicklung der Industrie zu beobachten: Während die erste Jahreshälfte durch eine deutlich steigende Nachfrage gekennzeichnet war, wurde in der zweiten Jahreshälfte zunehmend der Einfluss der Inflation sichtbar und die Nachfrage hat sich deutlich abgekühlt. Insgesamt ist die globale Industrieproduktion im Vorjahresvergleich dennoch gestiegen, auch weil im Jahresverlauf pandemiebedingte Lieferkettenunterbrechungen rückläufig waren und die hohen Auftragsbestände entsprechend abgearbeitet werden konnten. Die Lieferzeiten reduzierten sich im Jahresverlauf deutlich.

Die Kundennachfrage bei Evonik ist auch im Jahr 2022 gewachsen. Die Nachfrage nach Hygiene- und Pflegeprodukten war im Jahr 2022 stabil. Auch die Aktivitäten der Nahrungs- und Futtermittelindustrie waren in allen Regionen im Vorjahresvergleich nahezu unverändert. Die Produktion im Fahrzeug- und Maschinenbau konnte in allen Regionen außer Europa zulegen. Die Nachfrage in der Bauwirtschaft war mit Ausnahme von Nordamerika, wo ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war, auf Jahressicht in allen Regionen stabil.

Die Chemieindustrie hat sich im Jahr 2022 regional sehr unterschiedlich entwickelt. Global konnte die Chemieproduktion (ohne Pharma) um knapp 2 % zulegen. Hohe Energie- und Rohstoffkosten führten in der EU zu einem Schrumpfen der Produktion um 5 %. Insbesondere in Deutschland war ein deutlicher Rückgang der Chemieproduktion (ohne Pharma) um 10 % zu verzeichnen, der vor allem durch einen Einbruch um 16 % bei Petrochemikalien getrieben war. Die Spezialchemikalien konnten sich in Deutschland etwas besser behaupten, aber auch hier lag ein Schrumpfen der Produktionsvolumina um 9 % vor. In den USA war ein Wachstum von 4 % und in China von 6 % zu verzeichnen.

Die Rohstoffpreise stiegen im Geschäftsjahr 2022 zunächst stark an, gaben im Jahresverlauf dann jedoch wieder leicht nach. Insgesamt lagen die Preise zum Jahresende deutlich über dem Niveau des Vorjahres.

Im Vergleich zu der für Evonik wichtigsten Fremdwährung - dem US-Dollar - verlor der Euro 2022 mit einem Durchschnittskurs von 1,04 US$ gegenüber dem Durchschnittsniveau des Vorjahres (1,18 US$) deutlich an Wert.

Wohnimmobilien in Deutschland

Die deutlich gestiegenen Zinsen, eine sich abschwächende Konjunktur und eine Inflation auf historisch hohem Niveau sorgten dafür, dass sich der deutsche Wohninvestmentmarkt 2022 spürbar verhaltener als noch in den Vorjahren zeigte. So ist das Transaktionsvolumen für das Gesamtjahr im Vergleich zum Jahr 2021 laut BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) um rund 75 % eingebrochen. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass im Jahr 2021 unter anderem die mehr als 22 Mrd. € schwere Übernahme der Deutsche Wohnen SE durch Vonovia SE den Vergleich verzerrt hat. Deutlich aussagekräftiger ist daher der Blick auf den langjährigen Durchschnitt, der im Jahr 2022 um rund ein Drittel unterschritten wurde.

Die Nachfrage nach Wohnraum ist unmittelbar an die Zahl der Privathaushalte sowie deren verfügbares Einkommen gekoppelt. Aufgrund der hohen Zuwanderung aus dem Ausland sind Bevölkerung und Anzahl der Haushalte in Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Verstärkt wird der Trend steigender Haushaltszahlen durch die Alterung der Bevölkerung und den damit verbundenen Anstieg von Ein- und Zweipersonenhaushalten (Singularisierung). Bis zum Jahr 2040 wird in Deutschland wegen der fortwährenden Verkleinerung der durchschnittlichen Haushaltsgröße mit einer Zunahme der Haushalte um 3 % auf 42,6 Mio. gerechnet. In NRW wird die Zahl der Privathaushalte Prognosen zufolge bis zum Jahr 2045 um 3 % zunehmen.

Die Nettokaltmieten im Bestand sind nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2022 um 1,8 % gestiegen. Der Index inserierter Mieten stieg im Neubau deutlich an. Im Jahresvergleich betrug der deutschlandweite Anstieg 6,3 %. Gravierender wirken sich die Preissteigerungen bei Energieprodukten aus, die sich nach einem Anstieg um 10,4 % im Jahr 2021 im Berichtsjahr nochmals deutlich um 34,7 % verteuerten. Für die Verbraucher gab es im Jahr 2022 kräftige Preiserhöhungen bei der Haushaltsenergie von 39,1 %. Der Mietwohnungsmarkt in Deutschland entwickelt sich allerdings weiterhin unterschiedlich. Während in einigen ländlichen und strukturschwachen Regionen die Märkte stagnieren, ist die Nachfrage nach Wohnungen in Großstädten und Ballungszentren durch einen deutlichen Nachfrageüberhang gekennzeichnet.

Von Januar bis November 2022 wurden insgesamt 322.000 Wohnungen genehmigt. Dies waren 5,7 % oder 19.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Entsprechend zeitverzögert zu den Baugenehmigungen entwickeln sich die Baufertigstellungen. Für das abgelaufene Jahr 2022 rechnen die Bauspitzenverbände mit einem erneuten Rückgang auf rund 280.000 neu gebaute Wohnungen, im Jahr 2023 sogar auf nur rund 245.000. Um die unverändert hohe Nachfrage nach Wohnungen zu decken, müssten nach Einschätzung von Politik und Bauwirtschaft jährlich 400.000 Wohnungen in Deutschland entstehen; dieses Ziel wurde im Jahr 2022 klar verfehlt. Während der Wohnungsneubau weiterhin stark rückläufig ist, besteht in Deutschland vor allem in den Ballungszentren nach wie vor ein enormer Bedarf an kostengünstigem Wohnraum. Hohe Bau-, Energie- und Materialkosten, gestiegene Zinsen, langwierige Bau- und Planverfahren sowie eine mehrfach zusammengebrochene Wohnungsbauförderung führen zu einem verhaltenen Ausblick auf dem Immobilienmarkt. Jeder dritte Marktteilnehmer bewertet den Standort Deutschland für Immobilieninvestitionen im Jahr 2023 nach einer Umfrage als weniger attraktiv. Vor einem Jahr gaben dies nur 4 % an.

Kapitalmarktsituation

Für die RAG-Stiftung als großen Kapitalanleger ist die Situation an den Kapitalmärkten von höchster Relevanz.

Durch den Krieg in der Ukraine wurde die bereits anziehende Teuerung befeuert, die Inflationsraten stiegen auf ein zuletzt in den 1970er Jahren gesehenes Niveau. Die Zentralbanken reagierten auf diesen Druck mit der Erhöhung der Leitzinsen. Nachdem der S&P 500 am 4. Januar auf einen Höchststand von 4.819 Zählern gestiegen war und der Dax mit 16.285 Punkten knapp seinen Höchststand von 16.290 Punkten verpasst hatte, kam es nach dem Kriegsausbruch zu einem massiven Kurssturz. Laut dem World Federation of Exchange wurde die globale Aktienmarktkapitalisierung um rund 18 Brd. USD reduziert. Der MSCI World schloss das Jahr 2022 mit einem Minus von 12,8 %. Lediglich der MSCI Emerging Markets Latin America konnte das Jahr mit einem Plus von 16,1 % abschließen.

Die Erwartung von weiteren Zinssteigerungen der Notenbanken und ersten Zinsschritten sorgte für zusätzliche Nervosität an den Anleihemärkten. Die Rendite einer deutschen 10-jährigen Staatsanleihe stieg im Jahr 2022 von -0,18 % auf über 2,56 %. Dieser Renditeanstieg verdeutlicht die erheblichen Kursverluste am Anleihemarkt. Die diversifizierende Wirkung von geringer bzw. negativer Korrelation zwischen Aktien und Anleihemärkten blieb somit ebenfalls aus. Die Zinsspanne der amerikanischen Zentralbank (FED) lag zum Ende des Jahres zwischen 4,25 % und 4,5 %; es war die siebte Erhöhung der Zinsen im Jahr 2022. Zuletzt hob die amerikanische Notenbank viermal in Folge den Leitzins um 75 Basispunkte an. Die europäische Zentralbank erhöhte im Jahr 2022 den Leitzins viermal auf 250 Basispunkte und verfolgte damit den Kurs einer moderaten Inflationsbekämpfung.

Die Kombination von fallenden Aktien und gleichzeitig fallenden Anleihen, ausgelöst durch steigende Zinsen, stellte eine Zäsur dar. Jegliche kapitalmarkttheoretischen Diversifikationseffekte liefen aufgrund dieser Entwicklung ins Leere.

Euro gibt gegenüber US-Dollar und Schweizer Franken nach:

Der Euro verlor im Berichtsjahr gegenüber dem US-Dollar und dem Schweizer Franken an Wert, konnte sich aber gegenüber den anderen europäischen und asiatischen Währungen behaupten.

Der US-Dollar wertete bis Ende 2022 im Vergleich zum Vorjahresende gegenüber dem Euro um 6,2 % auf, was einem Schlusskurs von 1,07 EUR/USD entspricht.

Während der Schweizer Franken gegenüber dem Euro um 4,8 % zulegte, verloren das britische Pfund um 5,0 %, der kanadische Dollar um 1,0 %, der japanische Yen um 6,8 % und die schwedische Krone um 7,9 % gegenüber der europäischen Leitwährung.

Die Entwicklung der Rentenmärkte 2022 im Einzelnen:

Die globalen Rentenmärkte wiesen im Jahr 2022 (JPM 1 Global Bond Index) eine negative Performance von minus 12,9 % aus. Aufgrund der "Euro-Schwäche" verbesserte sich die Performance für Euro-Investoren relativ auf plus 11,8 %.

Wer ausschließlich in Bundesanleihen investierte, erzielte im Jahr 2022 einen Verlust von 17,6 %.

Die Rendite der deutschen zehnjährigen Benchmark-Anleihe stieg aufgrund der stark aufkeimenden Inflation im Jahresverlauf um 274 Basispunkte 2 (bp) an. Nachdem die Benchmark-Anleihe am Jahresende 2021 bei minus 18 bp rentierte, lag die Verzinsung am Jahresende 2022 bei 256 bp.

Die Spreads der Euroländer zur zehnjährigen Bundesanleihe weiteten sich bei allen Ländern zum Jahresende aus: Der Spread zu Griechenland weitete sich von 149 bp auf 203 bp. Der Spread auf italienische Staatsanleihen vergrößerte sich von 136 bp auf 214 bp. Spaniens Risikoaufschlag nahm von 77 bp auf 109 bp zu. In der Breite machten Anleihen der Eurozone 2022 einen Verlust von 17,9 %.

US-Treasuries verloren 12,0 % in lokaler Währung und 6,2 % in Euro. Renten der Emerging Markets verzeichneten einen Verlust von 5,9 % in lokaler Währung und ebenso von 5,9 % in Euro.

Die Realzinsen in Frankreich und Deutschland lagen im Zehnjahresbereich am Jahresende 2022 bei 0,74 % und damit oberhalb des Niveaus des Vorjahresendwerts von minus 1,75 %. Bei 30-jähriger Laufzeit wurde Ende 2022 ein positiver Realzins von 0,17 % erzielt, oberhalb des Wertes des Vorjahres von minus 1,94 %.

Inflationsswaps, die die vom Markt erwartete, Inflationsentwicklung widerspiegeln, lagen Ende Dezember 2022 im Eurobereich für zehn Jahre bei 2,55 % und somit über dem Vorjahreswert von 2,06 %.

1 J.P. Morgan ist ein US-amerikanischer Finanzdienstleister, der zahlreiche internationale Rentenindizes berechnet und veröffentlicht.

2 100 bp = 1 %

Ertragslage

Konzernbilanzergebnis

RAG-Stiftung-Konzern:

Gewinn- und Verlustrechnung

in Mio. € 2022 2021 Änderung
Umsatzerlöse 2.188,4 1.789,6 + 398,8
Erhöhung (+)/Verminderung (-) des Bestands an fertigen/unfertigen Erzeugnissen + 201,1 + 191,0 + 10,1
Andere aktivierte Eigenleistungen 18,6 17,0 + 1,6
Sonstige betriebliche Erträge 888,7 1.016,4 - 127,7
Materialaufwand 1.053,6 949,2 + 104,4
Personalaufwand 1.046,4 917,6 + 128,8
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 437,8 416,5 + 21,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen 496,2 1.603,6 - 1.107,4
Beteiligungsergebnis - 266,9 + 935,2 - 1.202,1
Ergebnis aus sonstigen Kapitalanlagen + 202,3 + 273,0 - 70,7
Zinsergebnis - 40,6 - 200,8 + 160,2
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 58,0 35,9 + 22,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -70,5 - 80,8 + 10,3
Ergebnis nach Steuern 29,1 17,8 + 11,3
Sonstige Steuern - 28,7 - 29,3 + 0,6
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,4 -11,5 + 11,9
Nicht beherrschende Anteile - 0,4 + 11,5 - 11,9
Konzernbilanzgewinn/-verlust - - -

Der Konzernumsatz beträgt im Geschäftsjahr 2022 2.188,4 Mio. € und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 398,8 Mio. € gestiegen. Im Wesentlichen resultiert der Umsatzanstieg mit 355,1 Mio. € aus Umsatzsteigerungen und Erstkonsolidierungen in der RSBG SE. Auch die Vivawest trägt mit 42,3 Mio. € zu der positiven Entwicklung des Umsatzes bei, insbesondere bedingt durch höhere Mieterlösen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 127,7 Mio. € unter Vorjahresniveau. Die Verringerung resultiert maßgeblich aus geringeren Erträgen aus der Inanspruchnahme von Rückstellungen für Altlasten im Bergbaubereich und aus geringeren Erträgen aus den Veräußerungen von Anteilen an der Evonik Industries AG. Der gegenläufige Effekt aus der Auflösung der Rückstellung für Ewigkeitslasten konnte dieses nicht kompensieren.

Hingegen ist der Materialaufwand um 104,4 Mio. € auf 1.053,6 Mio. € gestiegen.

Dieser resultiert im Wesentlichen aus Erstkonsolidierungen in der RSBG SE um 114,0 Mio. € sowie bei der Vivawest durch höhere branchentypischen Aufwendungen für Betriebskosten und Instandhaltungen wie z.B. durch Aufwendungen im Rahmen von Energieträgerwechsel um 31,0 Mio. €. Hingegen verzeichnet die RAG einen gegenläufigen Effekt der Materialaufwendungen in Höhe von 45,3 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.107,4 Mio. € gesunken und betragen nun 496,2 Mio. €. Im Wesentlichen ist dieses durch Konsolidierungsvorgänge begründet, die bewirkten, dass es keine Zuführung zur Rückstellung für Ewigkeitslasten im Konzern gab.

Der Personalaufwand ist um 128,8 Mio. € gestiegen. Hier wirkt sich vor allem die gestiegene Mitarbeiterzahl bei der RSBG SE aus die mit 167,2 Mio. € zu dem Anstieg des Personalaufwandes beigetragen hat. Auch die Vivawest verzeichnet einen Anstieg in Höhe von 22,3 Mio. €. Gegenläufig entwickelten sich Personalaufwendungen bei der RAG mit 61,2 Mio. €.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Beteiligungsergebnis um 1.202,1 Mio. € auf minus 266,9 Mio. € gesunken. Hierbei nimmt insbesondere die Wertberichtigung des nach der Equity-Methode bewerteten Evonik-Buchwertes auf den Börsenwert zum Jahresende erheblichen Einfluss auf das Ergebnis.

Das negative Zinsergebnis in Höhe von 40,6 Mio. € hat sich gegenüber dem Vorjahr um 160,2 Mio. € verbessert. Hintergrund ist im Wesentlichen die Zinsentwicklung, die bei den Rückstellungen zu geringeren Zinsaufwendungen aus Zinssatzänderung und höheren Zinserträgen aus Zinssatzänderung bei der RAG führte. Des Weiteren schlug sich die Zinsentwicklung auch in den weiteren Zinserträgen bei der RAG nieder.

Finanzlage

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Das konzernweite Finanzmanagement erfolgt unter Beachtung der Kriterien Liquidität und Rentabilität und unter besonderer Berücksichtigung der finanzwirtschaftlichen Risiken. Die zentrale Aufgabe besteht darin, die Unternehmensfinanzierung sicherzustellen, das heißt: die Versorgung des Konzerns mit Liquidität, um sämtliche finanzielle Verpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können. Daraus leiten sich als funktionale Schwerpunkte das Asset- und Treasury-Management, die Finanzadministration sowie das finanzwirtschaftliche Risikomanagement ab.

Weitere zentrale Aufgabe ist es, die Finanzierung der Ewigkeitslasten nach Auslaufen des subventionierten Steinkohlenbergbaus in Deutschland sicherzustellen. Aufgrund der laufenden operativen Geschäftstätigkeiten und der Finanzaktivitäten ist der Konzern grundsätzlich finanziellen Risiken ausgesetzt.

Bei allen Finanztransaktionen wird eine strikte Trennung der Funktionen Handel und Abwicklung eingehalten. Die Revisionssicherheit des Finanzmanagements ist durch Standardisierung und Systematisierung der Abläufe, Einheitlichkeit und Nachvollziehbarkeit der Informationen sowie Funktionstrennung gewährleistet. Im Verhältnis zu Banken und anderen Kontrahenten für Finanztransaktionen wird ein hohes Maß an Unabhängigkeit angestrebt. Im Rahmen der Bankenpolitik sind für das Gesamtexposure Limite und Bonitätsanforderungen so definiert, dass möglichst kurzfristig ein Kontrahent durch einen anderen ersetzt werden kann.

Die Anlagestrategie der RAG-Stiftung sieht vor, die Investments breit auf die verschiedenen Anlageklassen und Anlagemärkte zu streuen und die Strategie der Diversifizierung konsequent weiter zu entwickeln, um so die Erträge zu stabilisieren und auf die bestehenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten reagieren zu können.

Kapitalflussrechnung

RAG-Stiftung-Konzern: Kapitalflussrechnung (Kurzfassung)

in Mio. € 2022 2021 Änderung
Finanzmittelfonds am Jahresanfang 558,9 405,9 + 153,0
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - 28,5 - 623,5 + 595,0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 839,4 216,0 - 1.055,4
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 841,6 532,7 + 308,9
Veränderung des Finanzmittelbestandes aufgrund Änderung des Konsolidierungskreises / Wechselkursänderungen 45,7 27,8 + 17,9
Finanzmittelfonds zum Jahresende 578,3 558,9 + 19,4

Die Kapitalflussrechnung des Konzerns wird nach dem Rechnungslegungsstandard DRS 21 aufgestellt und ist im Konzernanhang vollständig dargestellt.

Der für die Kapitalflussrechnung zugrunde liegende Finanzmittelfonds ist nach DRS 21 der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Daher wird der Bestand an flüssigen Mitteln am Jahresanfang im Wesentlichen um Termingelder mit einer Laufzeit von mehr als 3 Monaten zum Erwerbszeitpunkt in Höhe von 150,0 Mio. € und der Bestand an flüssigen Mitteln zum Jahresende um Termingelder in Höhe von 70,0 Mio. € korrigiert, da diese nach DRS 21 nicht im Finanzmittelfonds zu erfassen sind.

Ausgehend von einem Konzernjahresüberschuss von 0,4 Mio. €, korrigiert um zahlungsunwirksame Sachverhalte, die im Wesentlichen aus der Abnahme der Rückstellungen in Höhe von 654,3 Mio. €, aus Abschreibungen und Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens in Höhe von 468,4 Mio. €, aus einem negativen Saldo von Gewinnen und Verlusten aus dem Abgang von Gegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens in Höhe von 296,0 Mio. €, aus einer Zunahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva in Höhe von 274,4 Mio. €, aus einem Ertragsteueraufwand in Höhe von 70,5 Mio. € sowie aus einem positiven Saldo der sonstigen Beteiligungserträgen in Höhe von 64,6 Mio. € resultieren, ergibt sich ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 28,5 Mio. €.

Aus dem Cashflow der Investitionstätigkeit resultiert ein Mittelabfluss in Höhe von 839,4 Mio. €. Ursächlich hierfür sind vor allem Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen, Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens, Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie erhaltene Dividenden und Zinsen. Insgesamt überwiegen diese Mittelabflüsse die Mittelzuflüsse aus der Investitionstätigkeit.

Aus dem Cashflow der Finanzierungstätigkeit resultiert ein Mittelzufluss in Höhe von 841,6 Mio. €, im Wesentlichen bedingt durch die Aufnahme von (Finanz-) Krediten sowie von Mittelzuflüssen aus erhaltenen Zuschüssen und Zuwendungen. Gegenläufige Effekte resultieren aus gezahlten Dividenden an andere Gesellschafter und aus gezahlten Zinsen.

Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds zum Jahresende kann dem Konzernanhang entnommen werden.

Entwicklung der Investitionen

RAG-Stiftung-Konzern: Sach- und Finanzinvestitionen

in Mio. € 2022 2021 Änderung
Sachinvestitionen * 874,6 683,4 + 191,2
Finanzinvestitionen 2.273,3 1.801,8 + 471,5
Summe 3.147,9 2.485,2 + 662,7

* inkl. 76,6 Mio. € (Vorjahr: 3,6 Mio. €) Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung

Der Schwerpunkt der Sachinvestitionen liegt bei der RAG wie im Vorjahr bei Maßnahmen zur Grubenwasserhaltung im Zusammenhang mit den im Jahr 2014 gemäß § 4 Erblastenvertrag an die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland versandten Konzepten zur langfristigen Optimierung der Grubenwasserhaltung. Des Weiteren beinhalten die Sachinvestitionen bei der Vivawest im Wesentlichen Investitionen in den Immobilienbestand und hier insbesondere in Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Sachinvestitionen um 191,2 Mio. € höher ausgefallen.

Die Finanzinvestitionen entfallen im Wesentlichen auf den Erwerb von sonstigen Kapitalanlagen (575,3 Mio. €), den Wertpapieren des Anlagevermögens (1.397,4 Mio. €) sowie von Anteilen an verbundenen Unternehmen (226,8 Mio. €).

Kapitalstruktur - Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten

RAG-Stiftung-Konzern: Bilanz - Passiva

in Mio. € 31.12.2022 31.12.2021 Änderung
Eigenkapital 1.892,5 1.883,5 + 9,0
Stiftungskapital 2,0 2,0 -
Ergebnisrücklagen 460,3 460,3 -
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung + 14,9 - 4,9 + 19,8
Nicht beherrschende Anteile + 1.415,3 + 1.426,1 - 10,8
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 24,8 77,7 - 52,9
Rückstellungen 21.191,9 21.825,8 - 633,9
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.420,6 3.307,2 + 113,4
Steuerrückstellungen 205,0 211,0 - 6,0
Übrige Rückstellungen 17.566,3 18.307,6 - 741,3
Verbindlichkeiten 9.614,6 8.336,2 + 1.278,4
Rechnungsabgrenzungsposten 46,0 39,8 + 6,2
Passive latente Steuern 780,2 801,6 - 21,4
Summe Passiva 33.550,0 32.964,6 + 585,4

Das Stiftungskapital der RAG-Stiftung beträgt unverändert 2,0 Mio. €. Mit 460,3 Mio. € bleiben die Ergebnisrücklagen im laufenden Geschäftsjahr ebenfalls unverändert. Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung stieg im Vorjahresvergleich um 19,8 Mio. € auf 14,9 Mio. €. Sowohl die ausgewiesenen Ergebnisrücklagen als auch die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung sind durch die spätere dauerhafte und nachhaltige Finanzierung der Ewigkeitslasten in Anlehnung an § 3 Absatz 10 der Satzung gebunden. Darüber hinaus werden nicht beherrschende Anteile in Höhe von insgesamt +1.415,3 Mio. € ausgewiesen.

RAG-Stiftung-Konzern: Übersicht der Finanzlage

in Mio. € 31.12.2022 31.12.2021 Änderung
Eigenkapital 1.892,5 1.883,5 + 9,0
Langfristiges Fremdkapital 27.633,7 28.099,5 - 465,8
Anteil langfr. Rückstellungen an Bilanzsumme (%) * 66,2 63,1 + 3,1
Kurzfristiges Fremdkapital 4.023,8 2.981,6 + 1.042,2
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - 28,5 - 623,5 + 595,0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 841,6 532,7 + 308,9

* inkl. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung.

Die Fremdkapitalquote beträgt 94,3 % (Vorjahr: 94,3 %). Die kurzfristigen Schulden haben einen Anteil von 12,7 % (Vorjahr: 9,6 %) am gesamten Fremdkapital.

Per Saldo ist das Fremdkapital um 576,4 Mio. € gestiegen. Das Fremdkapital ist geprägt durch die Rückstellungen zur Abdeckung der Ewigkeitslasten und weiterer Risiken aus geschäftlichen Verpflichtungen.

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

RAG-Stiftung-Konzern: Rückstellungen

in Mio. € 31.12.2022 31.12.2021 Änderung
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.420,6 3.307,2 + 113,4
Steuerrückstellungen 205,0 211,0 - 6,0
Rückstellungen für Bergschäden 1.993,8 2.029,1 - 35,3
Rückstellung für Ewigkeitslasten 12.116,1 12.702,2 - 586,1
Sonstige Rückstellungen 3.456,4 3.576,3 - 119,9
Rückstellungen für Rekultivierung und Umweltschutz 571,4 492,5 + 78,9
Rückstellungen für Schachtverfüllungen 843,4 847,2 - 3,8
Rückstellungen für Abbruchverpflichtungen 443,1 310,3 + 132,8
Rückstellungen für den Belegschaftsbereich 784,1 779,6 + 4,5
Rückstellungen für Sozialplanleistungen 118,5 39,9 + 78,6
Rückstellungen für Stilllegungen   452,7 - 452,7
Rückstellungen für übrige Risiken 695,9 654,1 + 41,8
Summe Rückstellungen 21.191,9 21.825,8 - 633,9

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind im Jahr 2022 um 113,4 Mio. € gestiegen. Die Veränderungen ergeben sich im Wesentlichen aus den Aufzinsungen und Inanspruchnahmen der Rückstellungen.

Die Rückstellung für Ewigkeitslasten, ist im Geschäftsjahr im Wesentlichen aufgrund der Wertberichtigung auf den nach der Equity-Methode bewerteten Buchwert an der Evonik um 586,1 Mio. € gesunken.

Innerhalb der sonstigen Rückstellungen steigen insbesondere die Rückstellungen für Abbruchverpflichtungen (132,8 Mio. €), die Rückstellungen für Rekultivierung und Umweltschutz (78,9 Mio. €) sowie die Rückstellungen für Sozialplanleistungen (78,6 Mio. €). Die Rückstellungen für Stilllegungen sind bei der RAG durch die Erstellung des Verwendungsnachweises für die letzten Stilllegungsmaßnahmen zum 30. April 2022 auf ihre jeweiligen Rückstellungskategorien übertragen worden, sodass sich hieraus eine Veränderung um 452,7 Mio. € ergibt. Hintergrund ist, dass unter den Rückstellungen für Stilllegungsmaßnahmen nur die Verpflichtungen für die Stilllegungsmaßnahmen ausgewiesen werden, die sich im Nachweiszeitraum gegenüber der Öffentlichen Hand befinden.

Somit sinken die Rückstellungen insgesamt um 633,8 Mio. € auf 21.192,0 Mio. €.

Die Rückstellungskategorien für Altersversorgung, Bergschäden, Schachtverfüllungen und Belegschaftsbereich beinhalten auch die Lasten, die nach der Einstellung des subventionierten Steinkohlenbergbaus weiterbestehen und die nicht vom Ewigkeitslastenvertrag gedeckt sind. Die Finanzierung der Deckungslücken dieser Altlasten ist durch den Bewilligungsbescheid 2019 bis zu einem Betrag von 2.121,0 Mio. € gesichert.

Die Gesamthöhe der Alt- und Ewigkeitslasten ist neben der Entwicklung der Bemessungsgrundlage wesentlich von künftigen Preis- und Zinsentwicklungen abhängig. Änderungen dieser Parameter haben entscheidenden Einfluss auf die Höhe der entsprechenden Rückstellungen. Die genauen Bilanzierungsmethoden können dem Konzernanhang entnommen werden.

Der RAG-Stiftung-Konzern weist zum Bilanzstichtag Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von 9.614,6 Mio. € (Vorjahr 8.336,2 Mio. €) aus, wovon 3.003,2 Mio. € (Vorjahr 1.848,0 Mio. €) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr ausweisen.

RAG-Stiftung-Konzern: Freie Kreditlinien

31.12.2022 31.12.2021
Restlaufzeit Restlaufzeit
in Mio. € bis 1 Jahr über 1 Jahr Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr Gesamt
Bilaterale Kreditlinien 627,6 110,5 738,1 529,4 276,0 805,4
Inanspruchnahme 215,0 81,7 296,7 162,1 113,3 275,4
freie bilaterale Kreditlinien 412,6 28,8 441,4 367,3 162,7 530,0

Die Zinsstruktur der Finanzschulden ist im Wesentlichen geprägt durch die Verzinsung der Anleihen auf Evonik-Aktien in Höhe von - 0,65 % bis 1,88 % (Vorjahr: - 0,3 %) mit Laufzeiten von bis zu einem Jahr in Höhe von 500,0 Mio. €, bis zu fünf Jahren in Höhe von 1.000,0 Mio. € und länger als fünf Jahren in Höhe von 500,0 Mio. €. Die Zinsstruktur der Finanzschulden wird außerdem wesentlich bestimmt durch die variable Verzinsung der Kreditfinanzierung im Bereich der Vivawest in Höhe von 1,96 % bis 2,24 % (Vorjahr: 0,04 % bis 0,35 %) und durch die festverzinsliche Kreditfinanzierung im Bereich der Vivawest in Höhe von 1,35 % bis 2,47 % (Vorjahr: 1,4 % bis 2,0 %).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2022 33,5 Mrd. € und ist um rund 0,6 Mrd. € höher als im Vorjahr.

RAG-Stiftung-Konzern: Bilanz - Aktiva

in Mio. € 31.12.2022 31.12.2021 Änderung
Anlagevermögen 29.442,2 28.795,0 + 647,2
Immaterielle Vermögensgegenstände 359,5 305,6 + 53,9
Sachanlagen 10.852,7 10.462,9 + 389,8
Finanzanlagen 18.230,0 18.026,5 + 203,5
Umlaufvermögen 4.081,1 4.145,7 - 64,6
Vorräte 2.013,3 1.636,4 + 376,9
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.160,1 1.500,0 - 339,9
Sonstige Wertpapiere 251,5 298,8 - 47,3
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 656,2 710,5 - 54,3
Rechnungsabgrenzungsposten 26,7 23,9 + 2,8
Summe Aktiva 33.550,0 32.964,6 + 585,4

Das Anlagevermögen stieg im Geschäftsjahr 2022 um 647,2 Mio. € auf 29.442,2 Mio. €. Ursächlich hierfür sind insbesondere die positiven Effekte bei den Sachanlagen um 389,8 Mio. € und den Finanzanlagen um 203,5 Mio. €. Der Anstieg bei den Sachanlagen resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in den Immobilienbestand für Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen bei der Vivawest und aus Investitionen in die Grubenwasserhaltung bei der RAG.

Der Anteil des langfristigen Vermögens am Gesamtvermögen beträgt zum 31. Dezember 2022 87,8 % (Vorjahr: 87,4 %).

Das Umlaufvermögen verringerte sich zum Stichtag um 64,6 Mio. € auf 4.081,1 Mio. €. Im Wesentlichen resultiert der Rückgang aus der Abnahme der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um 339,9 Mio. €, der Abnahme des Kassenbestandes, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks um 54,3 Mio. € sowie der sonstigen Wertpapiere um 47,3 Mio. €. Gegenläufig stiegen die Vorräte um 376,9 Mio. € im Wesentlichen durch die Zunahme von Vorräten bei der RSBG SE.

Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme liegt zum 31. Dezember 2022 bei 12,2 % (Vorjahr: 12,6 %).

Wesentliche nichtfinanzielle Themen

Belegschaftsentwicklung

Der Personalbestand ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.528 Personen auf 11.607 Personen gestiegen.

Wesentliche Veränderungen beim Personalbestand resultieren aus der RAG und RSBG SE.

Die Beendigung des subventionierten deutschen Steinkohlenbergbaus zum 31. Dezember 2018 wirkte sich bei der RAG auch auf die Entwicklung der Belegschaft aus. Wie in den vergangenen Jahren wurde die ältere Belegschaft weiter durch die konsequente Nutzung der "Richtlinien zur Gewährung von Anpassungsgeld an Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen des Steinkohlenbergbaus vom 12. Dezember 2008" abgebaut. Dieser sozialverträgliche Personalabbau, der die RAG in den vergangenen Jahrzehnten prägte, ist mit Auslaufen der Regelungen zum Anpassungsgeld zum 31. Dezember 2022 beendet worden.

Bei der RSBG SE ist die Zahl der Mitarbeiter hingegen gestiegen. Ursächlich hierfür sind weitere Erstkonsolidierungen innerhalb der RSBG SE.

RAG-Stiftung-Konzern: Belegschaft

Stand Jahresende 2022 2021
RAG-Stiftung 24 24
RAG 720 1.283
Vivawest 2.405 2.337
RSBG SE 8.458 6.435
Gesamtbelegschaft 11.607 10.079

Forschung und Entwicklung

Die Ausgaben für den Bereich Forschung und Entwicklung im RAG-StiftungKonzern betrugen im Jahr 2022 rund 2,2 Mio. € und davon rund 2,1 Mio. € in der RSBG SE.

Im Industriebereich Mikroelektronik wurde die Entwicklung von Produkten für die Laserlithografie vorangetrieben. Im Bereich Robotics wurden Software (Intera) und Hardware für Mensch-Maschine Roboter weiterentwickelt. Im Industriebereich Media & Broadcast wurde in die Entwicklung von Cloud-basierten Produkten investiert.

Chancen- und Risikobericht

Im RAG-Stiftung-Konzern verfügen zum einen die RAG-Stiftung über ein Chancen- und Risikomanagement (im Folgenden als Risikomanagement bezeichnet) und zum anderen die RAG, die Vivawest und die RSBG SE jeweils über ein eigenständiges Risikomanagementsystem, da dort die originäre Risikoverantwortung für die Geschäftsrisiken und deren Management liegt.

Chancen- und Risikomanagement ist bei der RAG-Stiftung ein kontinuierlicher und dynamischer Prozess, der bei der Planung beginnt und konsequent in alle Bereiche hineinwirkt. Das Risikomanagementsystem integriert alle systematischen Maßnahmen in einem Gesamtansatz zum Zwecke der Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung und Kontrolle der Risiken, die die Zielerreichung der RAG-Stiftung beeinträchtigen können.

Die Vorgaben für das Risikomanagement sind in der "Richtlinie Risikomanagement" niedergelegt. Demnach beinhaltet das Risikomanagement der RAG-Stiftung neben organisatorischen Sicherungsmaßnahmen, internen Kontrollsystemen und bereichsspezifischen Risiken auch die interne Revision der RAG als prozessunabhängige Kontrollinstanz.

Ein vom Vorstand benannter Bereichsleiter nimmt die Funktion des Risikomanagers wahr. Dieser überwacht das Risikomanagementsystem und koordiniert die Berichterstattung gegenüber dem Vorstand der RAG-Stiftung über Chancen und Risiken der strategischen Beteiligungen sowie der RAG-Stiftung selbst. Für die Identifizierung und Bewertung von Risiken sowie für die Formulierung und Umsetzung von Maßnahmen zur Risikohandhabung sind die jeweiligen Bereichsleiter der RAG-Stiftung verantwortlich. Die Bereiche der RAG-Stiftung haben im Rahmen des Risikomanagements folgende Aufgaben und Verantwortungen: Berichterstattung über Chancen und Risiken im Rahmen des Monatsberichts, Darstellung von Chancen und Risiken in der Mittelfristplanung und gegebenenfalls Sofortberichterstattung an den Vorstand.

Um zu ermitteln, welche Risiken am ehesten ziel- oder bestandsgefährdenden Charakter für die RAG-Stiftung aufweisen, werden die Risiken klassifiziert gemäß ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen bezogen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Skalen zur Beurteilung dieser beiden Indikatoren sind in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.

Die Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos klassifiziert die RAG-Stiftung nach den Kriterien "eher unwahrscheinlich", "möglich" und "wahrscheinlich".

Beschreibung Eintrittswahrscheinlichkeit
Eher unwahrscheinlich 0 % bis 32 %
Möglich 33 % bis 65 %
Wahrscheinlich 66 % bis 100 %

Die Bewertung der möglichen Auswirkungen erfolgt nach den qualitativen Kriterien in aufsteigender Reihenfolge: "gering", "moderat" und "erheblich".

Grad der Auswirkungen Definition der Auswirkungen
Gering Niedrige negative Auswirkungen auf Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage
Moderat Moderate negative Auswirkungen auf Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage
Erheblich Wesentliche negative Auswirkungen auf Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage

Gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihren Auswirkungen bezogen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der RAG-Stiftung werden die Risiken als "niedrig", "mittel" oder "hoch" klassifiziert.

Eintrittswahrscheinlichkeit Grad der Auswirkungen
Gering Moderat Erheblich
66 % bis 100 % Niedrig Mittel Hoch
33 % bis 65 % Niedrig Mittel Mittel
0 % bis 32 % Niedrig Niedrig Mittel

Aus den Hauptrisikofeldern der RAG-Stiftung ergeben sich nachfolgend wesentliche Risikokategorien:

Risiko Ewigkeitslasten:

Am 14. August 2007 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und der RAG-Stiftung der Erblastenvertrag im Rahmen der sozialverträglichen Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus in Deutschland (Erblastenvertrag) geschlossen. In diesem Vertrag wurde zum einen die Gewährleistung der Länder (und zu einem Drittel des Bundes) für den Fall geregelt, dass das Vermögen der RAG-Stiftung zur Finanzierung der Ewigkeitslasten nicht ausreicht, zum anderen wurden die Ewigkeitslasten des Bergbaus der RAG definiert. Ewigkeitslasten in diesem Sinne sind Maßnahmen zur Durchführung der Grubenwasserhaltung und der Grundwasserreinigung an kontaminierten Standorten sowie zur Verwaltung, Abwicklung oder Beseitigung von Dauerbergschäden in Form von durch den Bergbau verursachten Absenkungen der Erdoberfläche.

Der ökonomische Wert der Ewigkeitslasten zum Jahresende 2022 ist vereinfacht der Barwert einer ewigen Zahlungsreihe, die im Mittel mit der jeweiligen Preissteigerungsrate wächst. Der Barwert einer Ewigen Rente ergibt sich durch Division der anfänglichen regelmäßigen Auszahlung durch den Zinssatz, bei Berücksichtigung von Preissteigerungen durch den Realzinssatz, d.h., die Differenz von Zinssatz und Preissteigerungsrate. Die Höhe der Ewigkeitslasten ist daher neben der Entwicklung der Bemessungsgrundlagen insbesondere von der künftigen Preis- und Zinsentwicklung abhängig.

Für jede Ewigkeitslast wird eine Ausgabenreihe vom jeweiligen Bilanzstichtag an für die jeweils kommenden 61 Jahre ermittelt.

Die Gesamtverpflichtung der jeweiligen Ewigkeitslast ermittelt sich aus der Summe der auf den Bilanzstichtag abgezinsten temporären Ausgabenreihe über 60 Jahre und dem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Barwert der ewigen Rente ab dem 61. Jahr. Der Barwert der ewigen Rente wird unter Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes der Ultimate Forward Rate (UFR) von 3,74 %, der jährlich durch die European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) ermittelt und veröffentlicht wird, berechnet (unter Berücksichtigung einer Preissteigerung von 2,00 % ergibt sich ein Realzins von 1,74 %).

Die ersten 50 Jahre der Ausgabenreihe der jeweiligen Ewigkeitslast werden anhand der durch die Deutsche Bundesbank zum jeweiligen Bilanzstichtag veröffentlichten handelsrechtlichen Zinsstrukturkurve mit Zinssätzen zwischen 0,43 % und 1,54 % (Vorjahr Zinssätze 0,30 % und 1,52 %) auf den Bilanzstichtag laufzeitadäquat diskontiert. Um einen Zinssprung zu vermeiden, wird zur Überleitung auf die UFR eine Konvergenzphase über 10 Jahre verwendet. In dieser Konvergenzphase werden die Zinssätze zur Abzinsung auf den Bilanzstichtag anhand einer linearen Interpolation zwischen dem HGB-Zins mit einer Restlaufzeit von 50 Jahren und der UFR ermittelt.

Zur Indizierung der Ausgaben für Ewigkeitslasten wird nach Ablauf der Detailplanungsphase eine Preissteigerungsrate in Höhe von 2,0 % angesetzt. Dies folgt der Methodik der Bestimmung der Ultimate Forward Rate. Es handelt sich somit bei der Preissteigerungsrate um das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) für den Euroraum.

Der so ermittelte Wert der Gesamtverpflichtung für Ewigkeitslasten beträgt 30,6 Mrd. €. Der Vorjahreswert betrug noch 28,4 Mrd. €.

In der Gesamtbewertung der Risiken aus Ewigkeitslasten stuft die RAG-Stiftung die Eintrittswahrscheinlichkeit als "wahrscheinlich" ein, den Grad der Auswirkungen allerdings nur als "moderat". Der Rückstellungsbedarf für Ewigkeitslasten wird in den nächsten Jahren leicht steigen, sich dann perspektivisch aber auf einem konstanten Niveau bewegen oder sogar leicht sinken. Davon unabhängig ist jedoch ihre Fähigkeit, den mit der Inflation ansteigenden Auszahlungsstrom zur Finanzierung der Ewigkeitslasten nachhaltig aus Beteiligungs- und Kapitalerträgen zu finanzieren. Insgesamt stuft die RAG-Stiftung das Risiko aus Ewigkeitslasten daher unverändert als ein "mittleres Risiko" ein.

Risiken und Chancen aus der Kapitalanlage:

Das Kuratorium der RAG-Stiftung hat im Jahr 2008 eine "Allgemeine Kapitalanlagerichtlinie der RAG-Stiftung" (KARL) genehmigt und gelegentlichen Anpassungen zugestimmt, zuletzt mit Beschluss vom 10. Mai 2021. Die KARL bestimmt die Rahmenvorgaben für die Kapitalanlage - mit Ausnahme der Beteiligungen an Vivawest und Evonik - und legt die Grundsätze der Anlagepolitik sowie des Risikocontrollings der Kapitalanlagen fest.

Zum Jahresende 2022 waren rund 32 % der Kapitalanlagen der RAG-Stiftung in Rentenpapieren angelegt, weitere etwa 10 % in Aktien sowie 21 % in Immobilien- und Infrastrukturinvestments. Auf internationale Private-Equity-Investments und auf mittelständische Beteiligungen entfielen zusammen etwa 37 %. Aus dieser Asset-Allokation resultiert eine hohe Zinssensitivität: Steigende Marktzinsen führen zu negativen Marktwertveränderungen, sinkende umgekehrt zu Kursgewinnen.

Finanzwirtschaftliche Risiken bei der RAG-Stiftung betreffen generell Kredit- und Marktpreisrisiken aus der Anlage der finanziellen Mittel, um die Rückstellung für Ewigkeitslasten zu decken. Ziel der Unternehmenspolitik ist es, diese Risiken durch ein systematisches Risikomanagement zu begrenzen. Dies kann zwar nicht den völligen Ausschluss finanzwirtschaftlicher Risiken bedeuten, wohl aber deren Steuerung innerhalb vorgegebener Limite. Die Überwachung der Kapitalanlagen ist integraler Bestandteil des Tagesgeschäfts der RAG-Stiftung. Basis der Steuerung der Kapitalanlagen ist das jeweilige Risikobudget, das sich an der Risikotragfähigkeit orientiert und vom Investitionskomitee der RAG-Stiftung festgelegt wird. Die Auslastung des Risikobudgets wird regelmäßig ermittelt, dokumentiert und dem Vorstand berichtet. Dabei wird das aktuelle Risiko der Kapitalanlage mithilfe eines Value-at-Risk-Ansatzes (VaR) gemessen. Zur Reduzierung finanzwirtschaftlicher Risiken, zur Währungsabsicherung und zur risikogesteuerten flexiblen Anpassung der Asset-Klassen werden bei der RAG-Stiftung im Sondervermögen "RAGS-FundMaster" auch derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Aufgrund der negativen Kapitalmarktsituation im Jahr 2022 wurde im Juni und im September proaktiv eine Reduzierung risikobehafteter Assets durchgeführt, um das Risikobudget zu entlasten.

Zum Jahresende 2022 waren rund 37 % der Kapitalanlagen im "RAGS-FundMaster" angelegt, einem durch eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwalteten Spezial-Sondervermögen gemäß KAGB. In diesem Spezial-Sondervermö-gen haben verschiedene Asset-Manager durch die RAG-Stiftung spezifische Anlageaufträge erhalten. Diese unterliegen jeweils Investment-Guidelines, die wiederum im Einklang mit der Allgemeinen Kapitalanlagerichtlinie (KARL) stehen müssen. Auch die KVG ist verpflichtet, die Einhaltung dieser Investment-Guidelines jederzeit sicherzustellen. Sämtliche liquide Wertpapiere der RAG-Stiftung werden von einereinzigen Depotbank als "Global Custodian" verwahrt. Damit ist die Grundlage für ein einheitliches Risiko-Controlling und eine transparente Darstellung des Gesamtbestands der Kapitalanlagen der RAG-Stiftung geschaffen.

Von den verbleibenden rund 63 % der Kapitalanlagen wird ein Teil in liquiden Wertpapieren direkt gehalten. Der Rest entfällt auf illiquide Investitionen in Immobilien- und Infrastrukturfonds einerseits sowie Private-Equity-Fonds und direkte Unternehmensbeteiligungen andererseits.

Private Equity-Fonds wie auch Immobilien- und Infrastrukturinvestments sind dadurch gekennzeichnet, dass sie ein sehr geringes Maß an Liquidität aufweisen. Dieses Liquiditätsrisiko, das wir angesichts unserer Verpflichtungsstruktur gut tragen können, wird durch eine entsprechende Illiquiditätsprämie kompensiert. Im Übrigen gilt für illiquide Investments wie für unsere gesamten Kapitalanlagen das Prinzip hoher Diversifikation. Die RAG-Stiftung investiert in unterschiedliche Manager, unterschiedliche Bereiche des Private-Equity-Marktes, unterschiedliche Größenklassen und unterschiedliche Regionen. Insbesondere wird stetig investiert, sodass eine risikomindernde breite Streuung über die einzelnen Auflagejahre, die sogenannten Vintage Years, erreicht wird. Auch bei Immobilien- und Infrastrukturinvestments werden unterschiedliche Manager beauftragt, in unterschiedliche Länder, Regionen und Städte sowie unterschiedliche Immobilienklassen (Wohnen, Büro, Hotel, Highstreet, Logistik, Fachmärkte etc.) zu investieren.

Die Aussagen zur geringen Liquidität gelten auch für die Investitionen in Mittelstandsunternehmen durch die RSBG SE. Das höhere Risiko durch deutlich geringere Granularität versucht das Management durch eine intensive Due Diligence vor dem Kauf einer Beteiligung, durch den weiteren Ausbau des Beteiligungscontrollings, durch einen verstärkten Einfluss über den Aufsichts- oder Beirat bei Minderheitsbeteiligungen sowie einen direkten Einfluss auf die Geschäftsführungen bei Mehrheitsbeteiligungen zu kompensieren.

Bei der Bewertung und Berechnung der Risiken aus den Kapitalanlagen bedient sich die RAG-Stiftung des professionellen Dienstleisters RMC Risk-ManagementConsulting GmbH, Frankfurt am Main.

In der Gesamtbewertung der Risiken aus der Kapitalanlage stuft die RAG-Stiftung im Hinblick auf die ergriffenen Maßnahmen die Eintrittswahrscheinlichkeit als "möglich" ein, den Grad der Auswirkungen wegen der breiten Diversifizierung als "moderat". Insgesamt stuft die RAG-Stiftung das Kapitalanlagerisiko daher unverändert als ein "mittleres Risiko" ein.

Risiken und Chancen aus der RAG:

Weitere Ergebnisrisiken

Nicht absehbare Veränderungen der Berechnungsparameter Zins und Preis können erhebliche Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Je nach Richtung der Entwicklung sind die Abweichungen als Risiko oder Chance zu werten.

Die derzeit außergewöhnlich hohen Preissteigerungsraten wurden grundsätzlich in der Mittelfristplanung angemessen berücksichtigt. Geringere Preissteigerungsraten als in der Mittelfristplanung berücksichtigt können zu einer Ergebnisverbesserung durch geringeren Aufwand oder höheren Ertrag im Zusammenhang mit den Rückstellungen führen.

Aufgrund sich ändernder Rahmenbedingungen, wie behördliche Vorgaben oder technische Entwicklungen und sich ändernde Bemessungsgrundlagen, können sich Anpassungen bei den Rückstellungen ergeben. Weitere Veränderungen bei den versicherungsmathematischen Parametern können Rückstellungsveränderungen für die Altersversorgung zur Folge haben.

Hinsichtlich der zum 1. Januar 2024 sowie 2027 im Drei-Jahres-Turnus anstehenden Anpassung der laufenden Leistungen der leistungsorientierten Zusagen des Bochumer Verbandes gemäß § 16 BetrAVG wurde in der Mittelfristplanung bereits eine deutliche Belastung berücksichtigt. Je nach Entwicklung der zugrundeliegenden Parameter sind weitere Belastungen im gesamten Mittelfristzeitraum nicht auszuschließen.

Die hier genannten Ergebnisrisiken beinhalten in Summe ein außerordentlich hohes Schadenspotenzial. Auch unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden operativen und bilanziellen Gegensteuerungsmaßnahmen wird die Eintrittswahrscheinlichkeit einer negativen Ergebnisabweichung als sehr hoch eingeschätzt.

Risiken und Chancen aus der RSBG SE:

Die Risiken aus den Investitionen in mittelständische Unternehmen beabsichtigt das Management der RSBG SE auch zukünftig zu verringern. Dafür wurden unterschiedlichen Maßnahmen initiiert, wie ein professioneller Bewertungsprozess bei Akquisitionen, der Ausbau der M&A Abteilung sowie des Beteiligungscontrollings und der verstärkte Einfluss über Aufsichts- oder Beiratsfunktionen bei Minderheitsbeteiligungen.

Die RSBG SE investiert primär in Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen für die globalen Veränderungen in den Bereichen Bevölkerungsentwicklung, Umwelttechnik und neuen Technologien von hoher Bedeutung sind. Die überwiegende Anzahl der Industriebereiche, wie Medizintechnik, HealthCare, Pharmaceuticals und Mikroelektronik entwickeln sich, trotz der getrübten Wirtschaftsprognosen weiterhin positiv. Durch die nach wie vor gezielte Konzentration des Vertriebs auf die höhere Nachfrage in diesen Bereichen (z.B. Prozesstechnologie, Data Center/Cloud-Lösungen, Technologie zur Herstellung medizinischer Einwegprodukte, Mikro- und Optoelektronik) konnten die Wachstumsziele erreicht werden. Zudem wurden einige wenige kritische Unternehmen im Geschäftsjahr 2022 stabilisiert. Eine große Chance birgt die stärkere US-Präsenz und die technologische Ausrichtung unserer Gruppen. In nahezu allen Bereichen konnten gute Steigerungen, vor allem im Auftragseingang, Umsatz und operativen Ergebnis erzielt werden. Die RSBG sieht sich somit gut positioniert, die sich ergebenden Chancen aus dem Wachstum zu nutzen und das Portfolio auch zukünftig erfolgreich weiterzuentwickeln.

In der Gesamtbewertung der Risiken aus der RSBG SE stuft die RAG-Stiftung im Hinblick auf die ergriffenen Maßnahmen die Eintrittswahrscheinlichkeit als "möglich" ein, den Grad der Auswirkungen wegen der breiten Diversifizierung als "moderat". Insgesamt stuft die RAG-Stiftung das Risiko aus der RSBG SE daher als ein "mittleres Risiko" ein.

Risiken und Chancen aus der Vivawest

Vivawest verfügt über ein eigenständiges Risikomanagementsystem, da dort die originäre Risikoverantwortung für die Geschäftsrisiken und deren Management liegt. Auch der Aufsichtsrat der Vivawest GmbH überwacht nicht nur den Rechnungslegungsprozess, sondern er befasst sich auch mit der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems sowie des internen Revisionssystems. Diesen Aufgaben kommen die Vertreter der RAG-Stiftung im Aufsichtsrat der Vivawest GmbH nach. Die RAG-Stiftung lässt sich durch regelmäßige Berichte informieren und überzeugt sich durch Analyse der Risiken und Maßnahmen von der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems.

Vivawest ist aufgrund ihres Betätigungsfeldes stark abhängig vom Wohnungsmarkt in Nordrhein-Westfalen und den Rahmenbedingungen für die Wohnungswirtschaft. In der Gesamtbewertung sieht Vivawest keine gravierenden oder gar bestandsgefährdenden Risiken.

Beteiligungsrisiko Evonik

Die RAG-Stiftung ist Mehrheitsaktionärin der Evonik Industries AG. Somit wirken sich die Geschäftsrisiken des Evonik-Konzerns indirekt auch auf die RAG-Stiftung aus.

Die der RAG-Stiftung zufließenden Evonik-Dividenden sind ein wesentlicher Bestandteil der Finanzlage der RAG-Stiftung. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation von Evonik, die die Dividendenfähigkeit der Evonik Industries AG einschränkt, ist neben dem Börsenkurs ein Risiko mit erheblichen Auswirkungen für die RAG-Stiftung. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für dieses Risiko sieht die RAG-Stiftung aufgrund der diversifizierten Ausrichtung von Evonik als Spezialchemieunternehmen im mittleren Bereich als "möglich" an. Insgesamt stuft die RAG-Stiftung das Beteiligungsrisiko Evonik daher unverändert als ein "mittleres Risiko" ein.

Russland-Ukraine-Krieg

Als Reaktion des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine haben viele westliche Staaten scharfe Sanktionen gegen Russland eingeführt. Die Maßnahmen umfassten neben speziellen Sanktionen gegen den Finanzsektor auch ein weit reichendes Technologie-Embargo. Der Krieg hat entscheidende Auswirkungen auf internationale Gütermärkte und sorgt in einer Phase hoher Inflation und abkühlender Weltkonjunktur für zusätzliche Unsicherheit.

Die Vermögenswerte von russischen Emittenten in den Kapitalanlagen und Beteiligungen liegen im nicht signifikanten Bereich. Generell besteht jedoch das Risiko, dass der Konflikt sich ausweitet und so die Wachstumsaussichten dämpfen könnte, was zu Kursabschlägen an den Kapitalmärkten und bei den Private-Equity-Beteiligungen führen könnte.

Für Evonik besteht die Möglichkeit, dass durch Veränderungen in den Lieferketten und auf den Absatzmärkten negative Auswirkungen auf ihr Geschäft eintreten können. Aus diesen Entwicklungen kann sich für den Kurswert der Evonik ein Rückgang der Marktkapitalisierung sowie für die RAG-Stiftung das Risiko einer verminderten Gewinnausschüttung ergeben. Für Vivawest werden keine wesentlichen Risiken gesehen, da diese ihre Vermietungstätigkeit im Wesentlichen in NRW durchführt. Es wird davon ausgegangen, dass Mietnebenkosten aufgrund von höheren Energiekosten steigen könnten. Für Geschäftsbeziehungen zu Russland werden bei RSBG SE zurzeit nur Risiken im geringem Umfang gesehen. Vor allem der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Handelseinschränkungen führten zu Beeinträchtigungen in der Verfügbarkeit von Materialien. Die Preise zogen darüber hinaus aufgrund stark erhöhter Energiekosten deutlich an. Bei RAG könnte sich ein Risiko durch eine langfristige Erhöhung der Energiekosten ergeben.

Gesamtbewertung der Chancen- und Risikolage

Die RAG-Stiftung muss die Ewigkeitslasten des subventionierten Steinkohlenbergbaus der RAG in Deutschland nach dessen Beendigung finanzieren. Aus heutiger Sicht ist der zukünftige Mittelzufluss aus der Veräußerung von weiteren Aktien der Evonik Industries AG, aus den Evonik-Dividenden, den Ausschüttungen der Vivawest-Beteiligung und der RSBG SE sowie aus den Erträgen der Kapitalanlage ausreichend, um die erwarteten Mittelabflüsse zu decken. Chancen ergeben sich aus einer guten Kursentwicklung der Evonik-Aktie und aus einer erfolgreichen Kapitalanlage.

Die Gesamtbewertung der Risikolage der RAG-Stiftung zeigt, dass die vorhandenen Risiken unter Berücksichtigung der ergriffenen bzw. geplanten Maßnahmen einzeln oder in Wechselwirkung miteinander keine bestandsgefährdenden Auswirkungen auf die RAG-Stiftung haben.

Prognosebericht

Weltwirtschaftlicher Ausblick

Der IMF rechnet im Jahr 2023 trotz der hausfordernden wirtschaftlichen Lage mit 2,9 % Wachstum für das globale BIP (2022: 3,4 %) und begründet es mit der überraschend starken Widerstandsfähigkeit zahlreicher Volkswirtschaften. Dennoch liegt das für 2023 prognostizierte globale Wachstum unter dem historischen jährlichen Durchschnitt von 3,8 % (2000 bis 2019). Die Vorhersage spiegelt die Anhebung der Zentralbankzinsen zur Bekämpfung der Inflation, insbesondere in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, und den Krieg in der Ukraine wider.

Für die Vereinigten Staaten wird ein Rückgang des Wachstums von 2,0 % im Jahr 2022 auf 1,4 % im Jahr 2023 erwartet. Dies liegt an der robusten Binnenkonjunktur, die gerade im zweiten Halbjahr 2022 einsetzte. Einen Risikofaktor stellt eine zu schnelle Zinserhöhung der Zentralbank dar, die die wirtschaftliche Kraft der USA ausbremsen könnte.

Das Wachstum im Euroraum wird laut Prognosen des IWF bei 0,7 % liegen. Dies wird mit den sinkenden Realeinkommen und der allgemeinen Unsicherheit durch den Krieg in der Ukraine begründet. Unterstützend könnten sich jedoch die angekündigte Reihe von fiskalischer Kaufkraftunterstützung durch die Regierungen auswirken. Auch hier stellt eine zu schnelle Zinserhöhung durch die EZB und damit einhergehende wirtschaftliche Bremswirkung einen Risikofaktor dar.

Das Wachstum in China wird voraussichtlich 2023 auf 5,2 % steigen, was die sich rasch verbessernde Mobilität widerspiegelt.

Laut IWF wird in etwa 84 % der Länder die Gesamtinflation (Verbraucherpreisindex) im Jahr 2023 voraussichtlich niedriger sein als im Jahr 2022. Die weltweite Inflation dürfte von 8,8 % im Jahr 2022 (Jahresdurchschnitt) auf 6,6 % im Jahr 2023 sinken. Die prognostizierte Disinflation spiegelt teilweise den Rückgang der internationalen Preise für Brennstoffe und andere Rohstoffe aufgrund der schwächeren globalen Nachfrage wider. Sie spiegelt außerdem die abkühlenden Effekte der geldpolitischen Straffung auf die zugrunde liegende (Kern-)Inflation wider, die weltweit von 6,9 % im vierten Quartal 2022 (im Jahresvergleich) auf 4,5 % im vierten Quartal 2023 zurückgehen dürfte. Dennoch wird der Inflationsabbau einige Zeit in Anspruch nehmen. Der IWF rechnet mit einem Rückgang der durchschnittlichen jährlichen Inflation in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften von 7,3 % im Jahr 2022 auf 4,6 % im Jahr 2023. Für die Schwellen- und Entwicklungsländern rechnet der IWF mit einer sinkenden Inflation von 9,9 % im Jahr 2022 auf 8,1 % im Jahr 2023.

Unternehmensausblick

Die RAG-Stiftung rechnet bei der Evonik Industries AG mit einer stabilen Dividende. Aufgrund ihrer im Jahresvergleich reduzierten Beteiligungsquote an dem Unternehmen wird der Dividendenzufluss in absoluter Höhe etwas niedriger sein als im Vorjahr. Für die Vivawest GmbH und die RSBG SE erwartet die RAG-Stiftung für das Jahr 2023 Ausschüttungen auf Höhe des Vorjahresniveaus. Bei der RAG rechnet die RAG-Stiftung mit einer erheblichen Ergebnisbelastung aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Für die Kapitalerträge der RAG-Stiftung erwartet die RAG-Stiftung für das Jahr 2023 leicht höhere Erträge im Vergleich zum Jahr 2022.

RAG-Stiftung-Konzern: Prognose Leistungsindikatoren für 2021

Prognose 2023 * 2022
Leistungsindikatoren      
Umsatz Mio. € spürbar steigend 2.188,4
Konzernbilanzergebnis Mio. € ausgeglichen 0,0
Beschäftigte 31.12. n spürbar steigend 11.607

* "leicht" entspricht einer Veränderung bis 10 %, "spürbar" entspricht einer Veränderung bis 30 %, "deutlich" entspricht einer Veränderung über 30 %

Die RAG wird weiterhin neben der Bearbeitung von Altlasten und Ewigkeitsaufgaben die Durchführung des Stillsetzungsprozesses der Betriebe einschließlich der erforderlichen Abschlussbetriebspläne entsprechend den Vorgaben des Bundesberggesetzes vorantreiben.

Durch die steigenden Zinsen werden künftig geringere Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sowie höhere Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen erwartet, wodurch das Bilanzergebnis entlastet wird. Letztendlich erfolgt die Verlustübernahme durch die RAG-Stiftung auf Basis des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages. Neben den Bemessungsgrundlagen der Verpflichtungen haben die zukünftigen Zins-, Kosten- und Preisentwicklungen in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Konjunktur wesentlichen Einfluss auf die Höhe der Alt- und Ewigkeitslasten der RAG. Bei der derzeitig erwarteten Zins- und Preisentwicklung werden, die im Bewilligungsbescheid 2019 zugesagten Mittel für die Erfüllung der Verpflichtungen nicht ausreichen.

Um die Umsetzung der Grubenwasserhaltungskonzepte weiterzuführen, sind Investitionen in gleichbleibender Höhe geplant.

Die RSBG SE sieht sich mit Blick auf Märkte und Regionen gut aufgestellt. Trotz der getrübten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die RSBG SE mit ihrem Portfolio robust aufgestellt. Mit der kontinuierlichen Optimierung hinsichtlich Strukturen und Prozessen in den Gruppen einerseits und mit gezielten Investitionen andererseits ist die Basis für profitables Wachstum gelegt. Dies spiegelt auch die Planung der RSBG SE für das Geschäftsjahr 2023 wider.

Vivawest erwartet für das Geschäftsjahr 2023 einen stabilen Geschäftsverlauf. Die Konzernplanung unterstellt, dass im Bereich Immobilien das Kerngeschäftsfeld Bestandsmanagement die kontinuierlich positive Entwicklung der Vorjahre fortsetzen wird. Im laufenden Jahr sind weiterhin steigende Mieterlöse aufgrund von allgemeinen und auf die Situation in den einzelnen Quartieren zugeschnittenen Mietanpassungen sowie aufgrund der Umsetzung von Investitionsvorhaben absehbar. Diesen Mehrerlösen stehen unterproportional zunehmende Organisationskosten gegenüber. Ergänzend werden im Geschäftsfeld Bestandsentwicklung Ergebnisbeiträge aus der kontinuierlichen Veräußerung von Immobilien erwartet, sowohl von bebauten Grundstücken vorrangig des Altbaubestandes als auch von unbebauten Grundstücken, die für eine Bebauung mit Bestandswohnungen nicht geeignet sind.

Die Belegschaft der RAG wird sich auch im folgenden Geschäftsjahr rückläufig entwickeln.

Hingegen geht die RSBG SE von einer Erhöhung des Personalbestandes aus.

Die Geschäftsführung der Vivawest erwartet für das Geschäftsjahr 2023 einen stabilen Geschäftsverlauf mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhten Personalbestand.

Nach den vorliegenden aktuellen Analysen werden die Liquidität des Konzerns und damit die Fähigkeit zur Zahlung der Ewigkeitslasten weiterhin gesichert sein.

Insgesamt wird ein ausgeglichenes Konzernbilanzergebnis der RAG-Stiftung erwartet.

 

Essen, den 12. April 2023

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstandes sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren - sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.

Konzernabschluss der RAG-Stiftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 (in Mio. Euro)

Aktiva

Konzernanhang 31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen (1)    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   359,5 305,6
II. Sachanlagen   10.852,7 10.462,9
III. Finanzanlagen   18.230,0 18.026,5
    29.442,2 28.795,0
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte (2) 2.013,3 1.636,4
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 1.160,1 1.500,0
III. Sonstige Wertpapiere   251,5 298,8
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, . Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   656,2 710,5
    4.081,1 4.145,7
C. Rechnungsabgrenzungsposten   26,7 23,9
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   - 0,0
Summe Aktiva   33.550,0 32.964,6

Passiva

     
Konzernanhang 31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital (4)    
I. Stiftungskapital   2,0 2,0
II. Ergebnisrücklagen   460,3 460,3
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung   14,9 -4,9
IV. Nicht beherrschende Anteile   1.415,3 1.426,1
    1.892,5 1.883,5
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (5) 24,8 77,7
C. Rückstellungen (6)    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (7) 3.420,6 3.307,2
2. Steuerrückstellungen   205,0 211,0
3. Sonstige Rückstellungen (8) 17.566,3 18.307,6
    21.191,9 21.825,8
D. Verbindlichkeiten (9) 9.614,6 8.336,2
E. Rechnungsabgrenzungsposten   46,0 39,8
F. Passive latente Steuern (10) 780,2 801,6
Summe Passiva   33.550,0 32.964,6

Eigenkapitalspiegel vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 (in Mio. Euro)

Entwicklung des Eigenkapitals Eigenkapital des Mutterunternehmens
Stiftungskapital Gewinnrücklagen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzernbilanzgewinn, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe Eigenkapital
Stand 01.01.2021 2,0 460,3 -12,4 - 449,9
Kapitalerhöhung/-herabsetzung - - - - -
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - - - - -
Ausschüttung - - - - -
Währungsumrechnung - - 7,5 - 7,5
Sonstige Veränderungen - - - - -
Änderung des Konsolidierungskreises - - - - -
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung - - - - -
Konzern-Jahresüberschuss (+) /Fehlbetrag (-) - - - - -
Stand 01.01.2022 2,0 460,3 -4,9 - 457,4
Kapitalerhöhung/-herabsetzung - - - - -
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - - - - -
Ausschüttung - - - - -
Währungsumrechnung - - 19,8 - 19,8
Sonstige Veränderungen - - - - -
Änderung des Konsolidierungskreises - - - - -
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung - - - - -
Konzern-Jahresüberschuss (+) /Fehlbetrag (-) - - - - -
Stand 31.12.2022 2,0 460,3 14,9 - 477,2
Entwicklung des Eigenkapitals Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe Summe
Stand 01.01.2021 1.481,8 -2,0 27,9 1.507,7 1.957,6
Kapitalerhöhung/-herabsetzung 3,7 - - 3,7 3,7
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen -1,7 - - -1,7 -1,7
Ausschüttung -66,2 - - -66,2 -66,2
Währungsumrechnung - 0,4 - 0,4 7,9
Sonstige Veränderungen 0,1 - - 0,1 0,1
Änderung des Konsolidierungskreises 1,5 - - 1,5 1,5
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung -7,9 - - -7,9 -7,9
Konzern-Jahresüberschuss (+) /Fehlbetrag (-) - - -11,5 -11,5 -11,5
Stand 01.01.2022 1.411,3 -1,6 16,4 1.426,1 1.883,5
Kapitalerhöhung/-herabsetzung 0,1 - - 0,1 0,1
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 57,0 -   57,0 57,0
Ausschüttung -74,7 - - -74,7 -74,7
Währungsumrechnung - 1,5 - 1,5 21,3
Sonstige Veränderungen 0,1 - - 0,1 0,1
Änderung des Konsolidierungskreises 5,8 - - 5,8 5,8
Sukzessiver Erwerb/Veräußerung -1,0 - - -1,0 -1,0
Konzern-Jahresüberschuss (+) /Fehlbetrag (-) - - 0,4 0,4 0,4
Stand 31.12.2022 1.398,6 -0,1 16,8 1.415,3 1.892,5

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 (in Mio. Euro)

Konzernanhang 2022 2021
1. Umsatzerlöse (11)   2.188,4   1.789,6
2. Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen / unfertigen Erzeugnissen   + 201,1 + 191,0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen     18,6   17,0
Gesamtleistung     2.408,1   1.997,6
4. Sonstige betriebliche Erträge (12)   888,7   1.016,4
5. Materialaufwand (13)   1.053,6   949,2
6. Personalaufwand (14)   1.046,4   917,6
7. Abschreibungen (15)   437,8   416,5
(davon Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung)     (100,6)   (103,2)
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen (16)   496,2   1.603,6
9. Beteiligungsergebnis (17) - 266,9 + 935,2
10. Ergebnis aus sonstigen Kapitalanlagen (18) + 202,3 + 273,0
11. Zinsergebnis (19) - 40,6 - 200,8
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (20)   58,0   35,9
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (21) - 70,5 - 80,8
14. Ergebnis nach Steuern   + 29,1 + 17,8
15. Sonstige Steuern   - 28,7 - 29,3
16. Konzernjahresüberschuss (+) / -fehlbetrag (-)   + 0,4 - 11,5
17. Nicht beherrschende Anteile 1   - 0,4 + 11,5
18. Konzernbilanzgewinn (+) / -verlust (-)     -   -

1 davon auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne 0,4 Mio. € (Vorjahr Verluste: 11,5 Mio. €)

Kapitalflussrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 (in Mio. Euro)

2022 2021
1. Laufende Geschäftstätigkeit    
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 0,4 -11,5
+/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 468,4 415,3
+/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen (ohne Konsolidierungseffekte) -654,3 955,0
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 16,0 -123,7
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -44,6 -682,2
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 274,4 216,4
-/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens -296,0 -554,6
+/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 40,6 200,8
- Sonstige Beteiligungserträge 64,6 -1.208,2
+/- Aufwendungen / Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
+/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 70,5 80,9
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
-/+ Ertragsteuerzahlungen 31,5 88,3
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -28,5 -623,5
2. Investitionstätigkeit    
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 2,5 5,9
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -77,4 -26,6
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 88,8 99,8
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -741,1 -648,0
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 1.400,8 1.257,8
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -2.269,6 -1.801,8
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis - -
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis - -
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 127,3 412,0
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -2,9 -37,2
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
+ Erhaltene Zinsen 99,0 134,4
+ Erhaltene Dividenden 533,2 819,7
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -839,4 216,0
3. Finanzierungstätigkeit    
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens - -
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern - -
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens - -
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter - -
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 906,2 248,4
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten - -
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen / Zuwendungen 77,1 415,4
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - -
- Gezahlte Zinsen -67,5 -67,7
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens - -
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -74,2 -63,4
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 841,6 532,7
4. Finanzmittelfonds    
+/- Veränderung des Finanzmittelfonds -26,3 125,2
+/- Veränderung des Finanzmittelfonds aufgrund Änderung des Konsolidierungskreises 31,5 17,8
+/- Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 14,2 10,0
Finanzmittelfonds am Jahresanfang 558,9 405,9
Finanzmittelfonds am Jahresende 578,3 558,9

Konzernanhang 2022

der RAG-Stiftung

Organe der RAG-Stiftung

Kuratorium

Hendrik Wüst, MdL

Ministerpräsident des Landes

Nordrhein-Westfalen

Tobias Hans, MdL

Ministerpräsident des Saarlandes (bis 25.4.2022)

Anke Rehlinger, MdL

Ministerpräsidentin des Saarlandes (seit 25.4.2022)

Dr. Robert Habeck, MdB

Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz

Christian Lindner, MdB

Bundesminister der Finanzen

Michael Vassiliadis

Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der RAG-Stiftung Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie

Dr. Jürgen Großmann

Gesellschafter Georgsmarienhütte Holding GmbH (bis 14.10.2022)

Armin Laschet, MdB

Ehem. Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen

Mitglied des Kuratoriums der RAG-Stiftung (seit 5.4.2022)

Vorsitzender des Kuratoriums der RAG-Stiftung (seit 28.11.2022)

Dr.-Ing. Burckhard Bergmann

Mitglied verschiedener Aufsichtsräte (bis 14.10.2022)

Martin Albers

Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte in der RAG-Stiftung und Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Evonik Industries AG

Prof. Dr. Norbert Lammert Bundestagspräsident a. D.

Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung (bis 4.4.2022)

Heiko Maas, MdB

Ehem. Bundesminister des Auswärtigen

Thomas Kufen

Oberbürgermeister der Stadt Essen

Dr. Andreas Reichel

Vorsitzender der Geschäftsführung der STEAG GmbH

Hildegard Müller

Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie

Annemarie Lütkes

Ehem. Regierungspräsidenten im Regierungsbezirk Düsseldorf (seit 10.11.2022)

Reiner Priggen

Vorstandsvorsitzender Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V. (seit 10.11.2022)

Vorstand

Bernd Tönjes

Vorsitzender des Vorstandes der RAG-Stiftung

Vorsitzender des Aufsichtsrates der RAG AG

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Evonik Industries AG

Bärbel Bergerhoff-Wodopia

Personalvorstand, Bildung, Wissenschaft, Kultur der RAG-Stiftung

Mitglied des Aufsichtsrates der RAG AG

Vorsitzende des Aufsichtsrates der Vivawest GmbH

Dr. Jürgen-Johann Rupp

Finanzvorstand der RAG-Stiftung

Mitglied des Aufsichtsrates der RAG AG

Mitglied des Aufsichtsrates der Vivawest GmbH

Vorsitzender des Verwaltungsrates der RSBG SE

Aufstellung des Anteilsbesitzes der RAG-Stiftung zum 31. Dezember 2022

Name der Gesellschaft Sitz Kapitalanteil
in %
Geschäftsjahr
Konsolidierte verbundene Unternehmen      
4way Consulting Ltd. Warwick, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Aachener Bergmannssiedlungsgesellschaft mbH Hückelhoven, Deutschland 100,00 2022
AHT GROUP GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Alfa Tech Consulting Engineers Inc. San Jose, USA 100,00 2022
Alfa Tech VESTASIA PTE. LTD Singapur, Singapur 70,00 2022
Ambero Consulting Gesellschaft mbH Kronberg im Taunus, Deutschland 100,00 2022
Artemis Stadtsanierungsgesellschaft Objekt Benrath mbH & Co. KG Essen, Deutschland 94,90 2022
ATPD, Inc. San Jose, USA 100,00 2022
ATVA MY Sdn Bhd Kuala Lumpur, Malaysia 100,00 2022
Bauverein Glückauf GmbH Ahlen, Deutschland 94,90 2022
BCD Engineering (UK) Limited Charleville, Irland 100,00 2022
Bearna A Do Limited Douglas, Vereinigtes Königreich 80,00 2022
BLS Energieplan Gesellschaft für Entwicklung energiesparender und umweltfreundlicher Anlagen mbH Berlin, Deutschland 75,00 2022
BPS rail GmbH Dresden, Deutschland 55,00 2022
Conseco International Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Dahl Automation GmbH Meinerzhagen, Deutschland 100,00 2022
Decad (Asia) Inc. Makati City, Philippinen 100,00 2021
Desco (2011) Ltd. Sunderland, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Desco (Design & Consultancy) Ltd. Sunderland, Vereinigtes Königreich 100,00 2021
Desco Qatar Mechanical and Electrical Consulting Engineers WLL Doha, Katar 49,00 2022
DFT Maschinenbau GmbH Kremsmünster, Österreich 100,00 2022
dimensional GmbH Köln, Deutschland 100,00 2022
DOC S.r.l. Mailand, Italien 100,00 2022
Dorsch Business Development JLT Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 100,00 2022
Dorsch Consult (India) Private Limited Mumbai, Indien 85,00 2022
Dorsch Consult Asia Co. Ltd. Bangkok, Thailand 95,00 2022
Dorsch Consult Asia Holding Co. Ltd. Bangkok, Thailand 99,98 2022
Dorsch Consult Egypt LLC Kairo, Ägypten 100,00 2022
Dorsch GmbH Wien, Österreich 100,00 2022
Dorsch Holding GmbH Offenbach am Main, Deutschland 100,00 2022
Dorsch Holding GmbH - KSA (Saudi) LLC Riad, Saudi-Arabien 100,00 2022
Dorsch International Consultants GmbH München, Deutschland 100,00 2022
Dorsch MENA GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,00 2022
Dorsch Qatar LLC Doha, Katar 49,00 2022
EBV Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hückelhoven, Deutschland 100,00 2022
eSolutions Grup SRL Bucharest, Rumänien 51,00 2022
Event Space Engineering Hong Kong Ltd. Hongkong, Hongkong, China 100,00 2022
FORO EMPRESARIAL, S.L. Sant Cugat del Valles, Spanien 90,00 2022
FORO TECNICO, S.L. Sant Cugat del Valles, Spanien 90,00 2022
FRISCHMANN PRABHU INDIA DESIGN SERVICES PRIVATE LIMITED Mumbai, Indien 100,00 2021
GeKu Automatisierungssysteme GmbH Diepenau, Deutschland 100,00 2022
Genecon Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
GRE German Rail Engineering GmbH Frankfurt, Deutschland 100,00 2022
GSG Wohnungsbau Braunkohle GmbH Köln, Deutschland 94,90 2022
HAHN AUTOMATION Co. Ltd. Kunshan, China 100,00 2022
HAHN Automation GmbH Rheinböllen, Deutschland 64,39 2022
HAHN AUTOMATION Inc. Hebron, USA 100,00 2022
HAHN AUTOMATION LTD Washington, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
HAHN Automation s.r.o. Uvaly, Tschechische Republik 60,00 2022
HAHN Beteiligungs GmbH Rheinböllen, Deutschland 100,00 2022
HAHN CO-INVEST GmbH Bergisch Gladbach, Deutschland 90,00 2022
HAHN CO-INVEST GmbH & Co. KG Bergisch Gladbach, Deutschland 90,00 2022
HAHN Digital GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,00 2022
HAHN Group GmbH Rheinböllen, Deutschland 100,00 2022
HAHN Machining GmbH Bruchsal, Deutschland 100,00 2022
HAHN Plastics Automation GmbH Reinheim, Deutschland 100,00 2022
HAHN Plastics Automation Inc. Hebron, USA 100,00 2022
HAHN Robotics AG Bettlach, Schweiz 100,00 2022
HAHN Robotics GmbH Rheinböllen, Deutschland 60,00 2022
HAHN Robotics Network GmbH Rheinböllen, Deutschland 100,00 2022
HAHN Robshare GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 60,00 2022
Hefi SAS Straßburg, Frankreich 80,00 2022
HEIDELBERG INSTRUMENTS Mikrotechnik GmbH Heidelberg, Deutschland 100,00 2022
Heidelberg Instruments, Inc. Los Angeles, USA 100,00 2022
Heidelberg Instruments, K.K. Tokio, Japan 100,00 2022
Heinrich Schäfermeyer GmbH Hückelhoven, Deutschland 100,00 2022
HMS GmbH Halle (Saale), Deutschland 75,00 2022
HVG Grünflächenmanagement GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2022
IES International Events Service GmbH Büdingen, Deutschland 65,00 2022
Invotec Inc. Miamisburg, USA 100,00 2022
IRS Stahlwasserbau Consulting AG Würzburg, Deutschland 100,00 2022
KeyPlants AB Stockholm, Schweden 70,00 2022
KeyPlants Automation AB Stockholm, Schweden 62,50 2022
Keyplants Emtunga AB Vara, Schweden 100,00 2022
KeyPlants Malmö AB Malmö, Schweden 90,00 2022
KeyPlants US Inc Wilmington, USA 90,00 2022
Krebs+Kiefer Beteiligungs GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2022
Krebs+Kiefer Consultants GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2022
Krebs+Kiefer Consulting GmbH Darmstadt, Deutschland 75,00 2022
Krebs+Kiefer Engineering GmbH Karlsruhe, Deutschland 100,00 2022
Krebs+Kiefer Engineers GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2022
Krebs+Kiefer Global GmbH & Co. KG Darmstadt, Deutschland 100,00 2022
Krebs+Kiefer GmbH Bonn, Deutschland 62,75 2022
Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2022
Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH Karlsruhe, Deutschland 100,00 2022
Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH Berlin, Deutschland 100,00 2022
Krebs+Kiefer International GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2022
Krebs+Kiefer Service GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2022
Krebs+Kiefer Verwaltungs GmbH Darmstadt, Deutschland 100,00 2022
LAB14 GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Landschaftsagentur Plus GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Leslie Jones Architects Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Lünener Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Lünen, Deutschland 94,90 2022
macc training GmbH Bonn, Deutschland 60,00 2022
Marienfeld Multimedia GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2022
Masco Group Automation S.r.l Mailand, Italien 100,00 2022
Masco Group S.r.l. Mailand, Italien 80,00 2022
MBC Group Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
McBains Consulting Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
McBains Cooper Consulting Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2021
McBains Cooper Hellas Technical Consulting SA Kifisia, Griechenland 100,00 2021
McBains Cooper International Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
McBains Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
moench + associates GmbH Bonn, Deutschland 60,00 2022
Olsa S.A.S. Sannois, Frankreich 100,00 2022
Olsa S.p.A. Mailand, Italien 100,00 2022
Olsa USA LLC West Chester, USA 100,00 2022
Orgatent AG Großwangen, Schweiz 95,00 2022
Pell Frischmann Brown Beech Consulting Engineers Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2021
Pell Frischmann Consultants Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Pell Frischmann Consulting Engineers Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Pell Frischmann Information Technology Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2021
Pell Frischmann Ltd. London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
PG AC 2 GmbH Aachen, Deutschland 100,00 2022
Prosto Tent LLC Moskau, Russische Föderation 10,00 2022
Qvest GmbH Köln, Deutschland 100,00 2022
Qvest Group GmbH Köln, Deutschland 74,99 2022
Qvest Media ApS Soborg, Dänemark 100,00 2022
QVEST MEDIA AUSTRALIA PTY LTD Sydney, Australien 100,00 2022
Qvest Media Belgium BV Zavantem, Belgien 100,00 2022
Qvest Media France S.a.r.l. Boulogne-Billancourt, Frankreich 100,00 2022
Qvest Media FZ LLC Dubai Media City, Vereinigte Arabische Emirate 100,00 2022
Qvest Media GmbH Schaffhausen, Schweiz 100,00 2022
Qvest Media Ltd. Henley-on-Thames, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Qvest Media Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 2022
Qvest Media Trading and Consulting LLC Doha, Katar 49,00 2022
Qvest US Holding, Inc. Wilmington, USA 100,00 2022
Qvest.US LLC WOODLAND HILLS, USA 70,00 2022
RAG AKTIENGESELLSCHAFT Essen, Deutschland 100,00 2022
RAG Beteiligungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RAG Finanz-GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2022
RAG Mining Solutions GmbH Herne, Deutschland 100,00 2022
RAG Montan Immobilien GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RAG-S Private Equity GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2022
RAG-S Real Estate GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
REI Automation, Inc. Columbia SC, USA 100,00 2022
Rethink Robotics GmbH Bochum, Deutschland 92,62 2022
Rhein Lippe Holding GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Rhein Lippe Wohnen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Duisburg, Deutschland 94,84 2022
RHZ Handwerks-Zentrum GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2022
RÖDER (UK) Ltd. Cambridgeshire, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
RODER ARCHITECTURE TECHNOLOGY (SHANGHAI) CO., LTD. Schanghai, China 100,00 2022
RÖDER FRANCE STRUCTURES S.a.r.l. Beauvais, Frankreich 100,00 2022
Röder OOO Moskau, Russische Föderation 90,00 2022
Röder Space Design & Engineering (Shanghai) Co. Ltd. Schanghai, China 65,00 2022
Röder Yapi Sistemleri Sanayi Ticaret Limited Sirketi Istanbul, Türkei 100,00 2022
Röder Zelt- und Veranstaltungsservice GmbH Büdingen, Deutschland 100,00 2022
Röder Zeltsysteme und Service GmbH Büdingen, Deutschland 100,00 2022
ROEDER ITALIA S.r.L. Brixen, Italien 100,00 2022
Roschmann Glas GmbH Gersthofen, Deutschland 100,00 2022
Roschmann Holding GmbH Gersthofen, Deutschland 76,00 2022
Roschmann Konstruktionen aus Stahl und Glas GmbH Gersthofen, Deutschland 100,00 2022
Roschmann Konstruktionen aus Stahl und Glas Schweiz AG Zofingen, Schweiz 100,00 2022
Roschmann Steel and Glass Constructions Inc. New Haven, USA 100,00 2022
RSBG Automation & Robotics Technologies GmbH Frankfurt, Deutschland 100,00 2022
RSBG Building Solutions GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RSBG Information & Communication Technologies GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RSBG Infrastructure Technologies GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RSBG INVESTMENT HOLDING LIMITED London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
RSBG SE Essen, Deutschland 100,00 2022
RSBG UK Ltd London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
RSBG Value Investments GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RSBG Ventures GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RSBGI Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Ruhrbotics GmbH Recklinghausen, Deutschland 60,00 2022
Schnaitt Internationale Messe- und Ladenbau GmbH Bergheim, Deutschland 100,00 2022
Siedlung Niederrhein Gesellschaft mit beschränkter Haftung Duisburg, Deutschland 100,00 2022
Sinha & Keyfauver Engineering, Inc. MONROVIA, USA 100,00 2022
SKIBATRON Mess- und Abrechnungssysteme GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2022
spiekermann ingenieure GmbH Bochum, Deutschland 100,00 2022
Stilmas Americas INC Burlington, Kanada 100,00 2022
Stilmas Deutschland GmbH Heidelberg, Deutschland 100,00 2022
Stilmas S.p.A. Mailand, Italien 100,00 2022
Stilmas Shanghai Water Treatment System Co. Ltd. Schanghai, China 100,00 2022
Stilmas USA LLC West Chester, USA 100,00 2022
tarent AG Bonn, Deutschland 50,01 2022
tarent solutions GmbH Bonn, Deutschland 100,00 2022
TBP S.C.S. Luxemburg, Luxemburg 90,00 2022
The Yard Creative Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
THS GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
THS Rheinland Beteiligungs GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 94,12 2022
THS Rheinland GmbH Leverkusen, Deutschland 100,00 2022
THS Westfalen GmbH Lünen, Deutschland 100,00 2022
United Robotics Group GmbH Bochum, Deutschland 75,10 2022
United Robotics Group Health & Food GmbH Stuhr, Deutschland 60,01 2022
Urban:Kind Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Vela Tech Holding, Inc. San Jose, USA 100,00 2022
Verity Commercial, LLC Reston, USA 80,00 2022
Verre & Metal SAS Bonneuil-sur-Marne, Frankreich 100,00 2022
Vestisch-Märkische Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung Recklinghausen, Deutschland 100,00 2022
Vestische Wohnungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Herne, Deutschland 94,90 2022
Vivawest Dienstleistungen GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2022
Vivawest GmbH Essen, Deutschland 73,20 2022
Vivawest Pensionen GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Vivawest Projektentwicklungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,00 2022
Vivawest Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. Heidequartier oHG Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2022
Vivawest Ruhr GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Vivawest Westfalen GmbH Dortmund, Deutschland 100,00 2022
Vivawest Wohnen GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
VMF SAS Grenoble, Frankreich 100,00 2022
WALDORF TECHNIK GmbH Engen, Deutschland 100,00 2022
Walsum Immobilien GmbH Duisburg, Deutschland 94,90 2022
WALTHER SYSTEMTECHNIK GMBH Germersheim, Deutschland 100,00 2022
Wemo Automation AB Värnamo, Schweden 100,00 2022
Whiteley Murphy Ltd. Washington, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Windkraft Brinkfortsheide GmbH Marl, Deutschland 100,00 2022
Windkraft Lünen GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Wohnbau Auguste Victoria GmbH Marl, Deutschland 100,00 2022
Wohnbau Westfalen GmbH Dortmund, Deutschland 100,00 2022
Wohnungsbaugesellschaft für das Rheinische Braunkohlenrevier Gesellschaft mit beschränkter Haftung Köln, Deutschland 94,90 2022
Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung "Glückauf" Moers, Deutschland 100,00 2022
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen (at equity)      
Evonik Industries AG Essen, Deutschland 55,84 2022
Krebs und Kiefer Algerie EURL Algier, Algerien 100,00 2022
Maxburg Beteiligungen GmbH & Co. KG Grünwald, Deutschland 97,70 2022
Maxburg Beteiligungen II GmbH & Co. KG Grünwald, Deutschland 97,01 2022
Maxburg Beteiligungen III GmbH & Co. KG München, Deutschland 98,68 2022
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen      
40-30 Centre SAS Seyssinet-Pariset, Frankreich 52,00 2022
40-30 Developpement SA Seyssinet-Pariset, Frankreich 100,00 2022
40-30 SAS Seyssinet-Pariset, Frankreich 100,00 2022
AB Equipement SAS Bercheres-les-Pierres, Frankreich 100,00 2021
acontis technologies GmbH Ravensburg, Deutschland 69,12 2021
acontis technologies Inc. Framingham, USA 75,00 2021
Adotem Al GmbH München, Deutschland 100,00 2021
Adotem Holding GmbH München, Deutschland 92,00 2021
Agirent SAS Nogent-Le-Phaye, Frankreich 100,00 2021
Ahorn Healthcare Beteiligungs GmbH Bad Grönenbach, Deutschland 100,00 2021
Ahorn Healthcare Holding GmbH München, Deutschland 21,60 2021
Aldebaran SAS Paris, Frankreich 100,00 k.A.
Aldebaran Shanghai Co. Ltd. Shanghai, China 100,00 k.A.
Amcoss GmbH Feldkirch, Österreich 75,00 k.A.
ASUP Beteiligungs Verwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2021
ASUP France SAS Goussainville, Frankreich 100,00 2021
ASUP GmbH Seevetal, Deutschland 100,00 2021
ASUP Immobilien GmbH Seevetal, Deutschland 94,89 2021
ASUP Immobilien II GmbH Seevetal, Deutschland 94,89 2021
ASUP Schweiz GmbH Herisau, Schweiz 100,00 2021
ASUP Technik GmbH Seevetal, Deutschland 100,00 2021
BCS Business Critical Solutions GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,00 k.A.
BCS Critical Infrastructure Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A.
BCS Data Centres Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A.
BCS Italia S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A.
BCS Utilities Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A.
Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Essen, Deutschland 100,00 2021
BILS BV Mechelen, Belgien 100,00 k.A.
Blitz 21-94 GmbH München, Deutschland 92,00 2021
Blitz 21-95 GmbH München, Deutschland 100,00 2021
Branchenverband Steinkohle und Nachbergbau e.V. Essen, Deutschland   2021
BRYCK GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 92,28 2021
BRYCK Innovation GmbH Essen, Deutschland 100,00 2021
BRYCK Management GmbH Essen, Deutschland 100,00 2021
BuFo Verwaltungs GmbH Hollenstedt, Deutschland 100,00 2021
Bunny Management GmbH Melle, Deutschland 100,00 2021
Bunny Tierernährung GmbH Melle, Deutschland 100,00 2021
BVE Baustellenmanagement- und Entsorgungs GmbH Werneuchen OT Seefeld-Löhme, Deutschland 100,00 2021
BVE-Bauogistik-Verwertung-Entsorgungs GmbH Berlin, Deutschland 100,00 2021
Clear Peaks S.L. Tarragona, Spanien 100,00 2021
Conflexia S.a.r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,00 2021
Data Insights GmbH München, Deutschland 100,00 2021
Datadrivers GmbH Hamburg, Deutschland 100,00 2021
DataFocus GmbH Köln, Deutschland 100,00 2021
Deutsche Montan Technologie für Rohstoff, Energie, Umwelt e. V. (DMT e. V.) Essen, Deutschland   2021
Deutsche Montan Technologie Verwaltungs GmbH Essen, Deutschland 100,00 2021
Deutsche Umwelttechnik GmbH Schwerin, Deutschland 100,00 2021
Deutsche Umwelttechnik Holding GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 72,49 2021
DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH Bochum, Deutschland 100,00 2021
Dorsch International Austria GmbH Wien, Österreich 100,00 2022
DUT Beteiligungsverwaltungs GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,00 2021
ENO Capital GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2021
ENO Capital Management GmbH Essen, Deutschland 74,10 2021
Entrance Robotics GmbH Witten, Deutschland 53,88 2021
Entwicklungsgesellschaft Gladbeck-Brauck mbH Gladbeck, Deutschland 66,67 2022
Enviroearth SAS Saint-Cannat, Frankreich 100,00 2022
Erlkönig Preziosen GmbH Aschaffenburg, Deutschland 83,00 2021
Estos GmbH Starnberg, Deutschland 100,00 2021
European Consulting Group FZ-LLC Ras Al Khaimah, Vereinigte Arabische Emirate 80,00 k.A.
Focus electronics GmbH Leipzig, Deutschland 100,00 k.A.
Focus GmbH Hünstetten, Deutschland 100,00 k.A.
Froschkönig Preziosen GmbH Erbes-Büdesheim, Deutschland 100,00 2021
GEENIAL mbH - Gesellschaft für Engineering und industrielle Automatisierungslösungen Dortmund, Deutschland 74,00 2021
GENISYS A.S. Izmir, Türkei 100,00 2022
GenISys GmbH Taufkirchen, Deutschland 70,00 2022
GenISys Inc. San Francisco, USA 100,00 2022
GenISys K.K. Tokio, Japan 100,00 2022
GfG Gesellschaft für Gebäudesicherheit Holding mbH München, Deutschland 87,00 2021
GfG Gesellschaft für Gebäudesicherheit Verwaltungs mbH Hamburg, Deutschland 100,00 2021
GfS Gesellschaft für Sicherheitstechnik mit beschränkter Haftung Hamburg, Deutschland 100,00 2021
GIW GmbH & Co. KG Hollenstedt, Deutschland 100,00 2021
GP + Q - Hattingen ETW GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2021
GP+Q GmbH Essen, Deutschland 89,00 2021
GP+Q Verwaltungs GmbH Essen, Deutschland 100,00 2021
Gründerzentrumgesellschaft Prosper III mbH Bottrop, Deutschland 94,00 2021
GSB Gesellschaft zur Sicherung von Bergmannswohnungen mit beschränkter Haftung Essen, Deutschland 68,75 2021
HAHN AUTOMATION d.o.o. Sveta Nedelja, Kroatien 100,00 2022
HAHN AUTOMATION S. de R.L. Santiago de Queretaro, Mexiko 100,00 2022
HAHN Machining Inc. Hebron, USA 100,00 2022
HAHN PLASTICS OTOMASYON SANAYI VE TICARET LIMITED SIRKETI Istanbul, Türkei 100,00 2021
HAHN Robotics Belgium GmbH Kelmis, Belgien 100,00 2022
HCH Umwelt GmbH Schwerin, Deutschland 100,00 2021
Heidelberg Instruments (Shenzhen) Co. Ltd. Shenzhen, China 100,00 2021
Heidelberg Instruments (Shenzhen) Co., Ltd. Shenzhen, China 100,00 2022
Heidelberg Instruments Korea Ltd. Daejeon, Korea 100,00 2022
Heidelberg Instruments Nano AG Zürich, Schweiz 100,00 2021
Heidelberg Instruments Service Taiwan Corp. Hsinchu, Taiwan, China 100,00 2022
INOS 19-006 GmbH i.L. München, Deutschland 100,00 2021
insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbh Berlin, Deutschland 100,00 2021
KGS Beteiligungsverwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2021
KGS Holding GmbH München, Deutschland 75,79 2021
KGS Software GmbH Neu-Isenburg, Deutschland 100,00 2021
KGS Software Inc. Snellville, USA 100,00 2021
Krongaard GmbH Hamburg, Deutschland 100,00 2021
Krongaard Holding GmbH München, Deutschland 13,78 2021
Krongaard Verwaltungs GmH München, Deutschland 100,00 2021
L65 Grundbesitz GmbH Berlin, Deutschland 100,00 2021
Lapro Environnement SAS Goussainville, Frankreich 100,00 2021
Leipold + Döhle GmbH Eschwege, Deutschland 100,00 2021
Maltego Technologies GmbH München, Deutschland 51,00 2021
Maxburg Beteiligungen III Beteiligungsverwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2021
Maxburg Warehouse GmbH München, Deutschland 100,00 2021
MaxCosmetics GmbH München, Deutschland 87,00 2021
MB3 Management Beteiligungsverwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2021
McBains Cooper Mexico SA de CV Mexiko-Stadt, Mexiko 100,00 k.A.
McBains Cooper Mexico Services SA de CV Mexiko-Stadt, Mexiko 100,00 k.A.
Medical IT Services GmbH & Co. KG Lüneburg, Deutschland 100,00 2021
Medical IT Systems GmbH Lüneburg, Deutschland 100,00 2021
Metoda GmbH München, Deutschland 65,27 2021
montanWIND Planungs GmbH & Co.KG Ensdorf, Deutschland 100,00 2021
montanWIND Planungs Verwaltungs GmbH Ensdorf, Deutschland 100,00 2021
montanWIND Windpark Erkershöhe GmbH & Co. KG Merchweiler, Deutschland 100,00 2021
montanWIND Windpark Verwaltungs GmbH Ensdorf, Deutschland 100,00 2021
Motel a Miio GmbH München, Deutschland 100,00 2021
Motel a Miio Holding GmbH München, Deutschland 16,05 2021
Motel a Miio Verwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2021
Multiphoton Optics GmbH Würzburg, Deutschland 100,00 2022
Muto Technology Inc. Austin, USA 100,00 k.A.
Natural View Systems GmbH Buttenheim, Deutschland 66,67 2020
Neo Cos Service Gesellschaft für Herstellung, Entwicklung, Vertrieb kosmetischer Produkte mit Beratung m.b.H. Höxter, Deutschland 100,00 2021
Neo Cos Verwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2021
Nordsternturm GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2022
Notion Systems GmbH Schwetzingen, Deutschland 75,10 2022
oraya GmbH Bonn, Deutschland 80,00 2022
Osiris International GmbH Singen Hohentwiel, Deutschland 75,10 2022
Paterva Proprietary Limited Pretoria, Südafrika 51,00 2021
PERLKÖNIG Perlen & Schmuck & Zubehör GmbH Erbes-Büdesheim, Deutschland 100,00 2021
Peter Hausmann Demontage & Containerdienst GmbH Schwabach, Deutschland 100,00 2021
pff pet food factory GmbH Bünde, Deutschland 100,00 2021
PG Projektentwicklungsgesellschaft Grimberg mbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2020
PG Projektentwicklungsgesellschaft Grimberg Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2020
Piranja IT Security GmbH München, Deutschland 100,00 2021
Piranja IT Security Holding GmbH München, Deutschland 92,00 2021
Pixel Holding GmbH München, Deutschland 92,00 2021
Pixel Verwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2021
Projektgesellschaft Weststadt mbH Essen, Deutschland 45,00 2021
Projektgesellschaft Zollverein - Im Welterbe 10 II mbH & Co KG Essen, Deutschland 100,00 2021
Projektgesellschaft Zollverein - Im Welterbe 10 Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2021
Psychosomatische Privatklinik Bad Grönenbach GmbH Bad Grönenbach, Deutschland 100,00 2021
Questor GmbH Bonn, Deutschland 100,00 2021
RAG Finanz-Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RAG-S Innovation GmbH Essen, Deutschland 100,00 2021
RAG-S Lending S.a.r.l. Munsbach, Luxemburg 100,00 k.A.
RAG-S PE Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2021
RAG-S Seed Investments Ruhr GmbH Essen, Deutschland 100,00 k.A.
RAG-Stiftung Colosseum Holding GmbH Essen, Deutschland 100,00 2021
RAG-Stiftung Treuhand GmbH Essen, Deutschland 100,00 2021
Rethink Robotics, Inc. Wilmington, USA 100,00 2022
RODER Atlantic Halls Ltd. Huntingdon, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A.
RODER Atlantic Ltd. Huntingdon, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A.
RÖDER Espana S.L. Dos Hermanas, Spanien 51,00 k.A.
Roder Global Events Maintenance WLL Doha, Katar 49,00 k.A.
RODER HTS (UK) Ltd. Huntingdon, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A.
RODER HTS KG (UK) Ltd. Huntingdon, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A.
RODER HTS Ltd. Huntingdon, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A.
ROKO STEEL + GLASS LTD. London, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A.
RSI Capital GmbH Essen, Deutschland 100,00 2021
Safety & Technical Supplies GmbH Seevetal, Deutschland 100,00 2021
Safety & Technical Supplies Holding GmbH München, Deutschland 45,77 2021
SALZBRENNER media GmbH Buttenheim, Deutschland 100,00 2021
saracus consulting GmbH Münster, Deutschland 100,00 2021
Securepoint GmbH Lüneburg, Deutschland 70,00 2021
Securepoint Schweiz GmbH Baar, Schweiz 100,00 2021
SecurView Canada, Inc Toronto, Kanada 100,00 2022
SecurView Inc. Edison, USA 82,50 2022
SecurView Systems Private Limited Pune, Indien 100,00 2022
SF Technologies Holding GmbH München, Deutschland 15,31 2021
SF Technologies Verwaltungs GmbH München, Deutschland 100,00 2021
SKIBA Ingenieurgesellschaft für Gebäudetechnik mbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2022
SMH Equipment SAS Bercheres-Les-Pierres, Frankreich 100,00 2021
SPECS Surface Nano Analysis GmbH Berlin, Deutschland 100,00 2022
SPECS Zurich GmbH Zürich, Schweiz 100,00 2022
STARFACE GmbH Karlsruhe, Deutschland 100,00 2021
STS Service & Rent GmbH Duisburg, Deutschland 100,00 2021
synvert GmbH Münster, Deutschland 100,00 2021
synvert Holding GmbH München, Deutschland 64,49 2021
Teamfon GmbH München, Deutschland 100,00 2021
Techtriq GmbH Köln, Deutschland 100,00 2022
TECHTRIQ HOLDING, INC. WILMINGTON, USA 74,90 2022
The BCS Consulting Group Limited London, Vereinigtes Königreich 100,00 k.A.
United Robotics Group Americas Inc. Wilmington, USA 100,00 2022
United Robotics Group France S.a.r.l. Paris, Frankreich 100,00 2021
Unterstützungseinrichtung "GSG/WBG" Gesellschaft mit beschränkter Haftung Köln, Deutschland 100,00 2022
VILS Belgium BV Mechelen, Belgien 100,00 k.A.
VILS Netherlands B.V. Oss, Niederlande 100,00 k.A.
VILS Switzerland Gmbh Basel, Schweiz 100,00 k.A.
Vivawest Stiftung gemeinnützige GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 100,00 2022
Voerde Windenergie GmbH Voerde, Deutschland 74,90 2021
Waldorf Technik Inc. Geneva, USA 100,00 2021
Windpark Haltern AV 9 GmbH Haltern am See, Deutschland 80,00 2021
Windpark Hünxe GmbH Hünxe, Deutschland 60,00 2021
Wohnen in der Waldsiedlung GmbH Essen, Deutschland 50,00 2021
World of Pets Holding GmbH München, Deutschland 77,00 2021
World of Pets Verwaltungs GmbH Melle, Deutschland 100,00 2021
XILS BV Mechelen, Belgien 70,00 k.A.
Zinnowitz FW GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 100,00 2021
Assoziierte Unternehmen (at equity)      
GAW Beteiligungs GmbH Graz, Österreich 25,00 2022
logport ruhr GmbH Duisburg, Deutschland 50,00 2022
PB-Consult Planungs- und Betriebsberatungsgesellschaft mbH Nürnberg, Deutschland 50,00 2022
Zeltbau Och GmbH Ronneburg, Deutschland 20,00 2021
Assoziierte Unternehmen      
40-30 Benelux BVBA Rotselaar, Belgien 30,00 2022
40-30 Iberica SL Madrid, Spanien 30,00 2021
40-30 SEA Ltd. Singapur, Singapur 20,00 2021
40-30 UK Ltd. Crawley, Vereinigtes Königreich 35,00 k.A.
BAV Aufbereitung Herne GmbH Herne, Deutschland 49,00 2021
Clean AIR SAS Goussainville, Frankreich 50,00 2021
DAH 1GmbH Duisburg, Deutschland 50,00 2021
Datumate Ltd. Yokneam Illit, Israel 35,40 2021
ELE-RAG Montan Immobilien Erneuerbare Energien GmbH Bottrop, Deutschland 50,00 2021
ENNI RMI Windpark Kohlenhuck GmbH Moers, Deutschland 33,33 2021
Entwicklungsagentur CreativRevier Heinrich Robert GmbH Hamm, Deutschland 20,00 2021
Entwicklungsgesellschaft Mittelstandspark West Castrop-Rauxel mbH Essen, Deutschland 48,00 2021
Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 33,33 2021
Entwicklungsgesellschaft Schlägel & Eisen mbH Herten, Deutschland 48,00 2021
gate.ruhr GmbH Marl, Deutschland 49,00 2021
H2UB GmbH Essen, Deutschland 40,00 k.A.
HAHN Robotics Diepenau GmbH Diepenau, Deutschland 50,00 2022
Humanizing Technologies GmbH Olpe, Deutschland 26,00 2021
IGI S.r.l. Mailand, Italien 50,00 2021
Im Kreuzfeld GmbH & Co. KG Monheim am Rhein, Deutschland 50,00 2022
Im Kreuzfeld Verwaltungsgesellschaft mbH Monheim am Rhein, Deutschland 50,00 2022
kineo finance AG Basel, Schweiz 41,23 k.A.
Norafin Verwaltungs GmbH Mildenau, Deutschland 28,85 2021
Prasad Wemo Robot Systems Private Limited Ammedabad, Indien 40,00 2022
Projekt Ewald GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 50,00 2021
Projekt Ewald Verwaltung GmbH Essen, Deutschland 50,00 2021
Projektgesellschaft Gneisenau mbH Dortmund, Deutschland 49,00 2021
S.A.E.T.I. S.A. Algier, Algerien 33,00 k.A.
snabble GmbH Bonn, Deutschland 20,18 2021
SPECS-TII (Beijing) Co. Ltd. Chaoyang District, China 100,00 2021
SPECS-TII GmbH Zürich, Schweiz 50,00 2021
SPECS-TII Inc. Mansfield, USA 100,00 2021
SPECS-TII Rus Limited Liability Company [i. L.] Moscow, Russische Föderation 100,00 k.A.
Stadthausprojekt Düsseldorf Tannenstraße GmbH Düsseldorf, Deutschland 26,00 2021
Swiss-German MonoRail Group GbR Darmstadt, Deutschland 47,50 k.A.
Swiss-German MonoRailGroup GmbH Darmstadt, Deutschland 70,00 k.A.
Trade4Sports GmbH Köln, Deutschland 33,33 2021
Windkraft Lohberg GmbH Dinslaken, Deutschland 33,33 2021
Windpark Hünxer Heide GmbH Hünxe, Deutschland 33,33 2021
Wohnbau Dinslaken Gesellschaft mit beschränkter Haftung Dinslaken, Deutschland 46,45 2021
Sonstige Unternehmen      
Constantia LUX Parent S.A. Luxemburg, Luxemburg 11,31 2021
Deutsche Netzmarketing GmbH Köln, Deutschland 2,56 2020
EBZ Service GmbH Bochum, Deutschland 3,57 2020
Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen mbH-ENO Oberhausen, Deutschland 0,16 2021
German Rail Group Engineering & Consulting GbR Darmstadt, Deutschland 16,40 k.A.
Gründerfonds Ruhr GmbH & Co. KG Essen, Deutschland 7,69 2021
Hammer gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Hamm, Deutschland 5,42 2021
Joblinge gemeinnützige AG Ruhr Essen, Deutschland 18,18 2020
Kitov Systems Ltd. Kafr Qasim, Israel 26,11 2021
Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH Kamp-Lintfort, Deutschland 5,56 2021
Realtime Robotics, Inc. Boston, USA 3,25 k.A.
Rheinwohnungsbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung Düsseldorf, Deutschland 5,00 2021
sciara GmbH Potsdam, Deutschland 12,50 2021
Spexa GmbH Essen, Deutschland 3,90 k.A.
Stadtmarketing Herne GmbH Herne, Deutschland 3,00 2021
Stadtmarketing-Gesellschaft Gelsenkirchen mbH Gelsenkirchen, Deutschland 2,39 2021
STEAG Kraftwerks-Grundstücksgesellschaft mbH Duisburg, Deutschland 5,20 2021
TTL Real Estate GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 33,33 2021
UNISERS AG Zürich, Schweiz 7,10 2021
Venda Robotix Ltd. Tel-Aviv, Israel 9,52 k.A.
Vertical Topco S.á r.l. Luxemburg, Luxemburg 9,31 2022
Wasserverbund Niederrhein Gesellschaft mit beschränkter Haftung Moers, Deutschland 8,00 2021
WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH Herten, Deutschland 0,83 2021
WRW Wohnungswirtschaftliche Treuhand Rheinland-Westfalen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Düsseldorf, Deutschland 6,60 2007
Evonik      
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen      
BK-Wolfgang-Wärme GmbH Hanau, Deutschland 100,00 2022
Botanica GmbH Sins, Schweiz 100,00 2022
Catalyst Recovery Europe S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,00 2022
Catalyst Recovery of Louisiana, LLC Wilmington, USA 100,00 2022
Catalyst Recovery Singapore PTE LTD Singapur, Singapur 100,00 2022
CPM Netz GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Degussa International, Inc. Wilmington, USA 100,00 2022
DSL. Japan Co., Ltd. Tokio, Japan 51,00 2022
Egesil Kimya Sanayi ve Ticaret A.S. Istanbul, Türkei 51,00 2022
EGL Ltd. Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Evonik (China) Co., Ltd. Peking, China 100,00 2022
Evonik (Philippines) Inc. Taguig-Stadt, Philippinen 99,99 2022
Evonik (SEA) Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 2022
Evonik (Shanghai) Investment Management Co., Ltd. Schanghai, China 100,00 2022
Evonik (Thailand) Ltd. Bangkok, Thailand 100,00 2022
Evonik Active Oxygens, LLC Dover, Delaware, USA 100,00 2022
Evonik Advanced Botanicals S.A.S. Parcay Meslay, Frankreich 100,00 2022
Evonik Aerosil France S.A.R.L. Salaise-sur-Sanne, Frankreich 100,00 2022
Evonik Africa (Pty) Ltd. Midrand, Südafrika 100,00 2022
Evonik Amalgamation Ltd. Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Evonik Animal Nutrition GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Evonik Antwerpen NV Antwerpen, Belgien 100,00 2022
Evonik Argentina S.A. Buenos Aires, Argentinien 100,00 2022
EVONIK ARGENTINA S.A. AGENCIA EN CHILE Santiago de Chile, Chile 100,00 2022
Evonik Australia Pty Ltd. Mount Waverley, Australien 100,00 2022
Evonik Bangladesh Ltd. Dhaka, Bangladesch 100,00 2022
Evonik Beteiligungs-GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,00 2022
Evonik Brasil Ltda. Säo Paulo, Brasilien 100,00 2022
Evonik Canada Inc. Calgary, Kanada 100,00 2022
Evonik Catalysts India Pvt. Ltd. Dombivli, Indien 100,00 2022
Evonik Catering Services GmbH Marl, Deutschland 100,00 2022
Evonik Chemicals Ltd. Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Evonik Colombia S.A.S. Medelln, Kolumbien 100,00 2022
Evonik Corporation Piscataway, New Jersey, USA 100,00 2022
Evonik CYC GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Evonik Dahlenburg GmbH Dahlenburg, Deutschland 100,00 2022
Evonik Degussa Africa (Pty) Ltd. Midrand, Südafrika 100,00 2022
Evonik Digital GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Evonik Dr. Straetmans GmbH Hamburg, Deutschland 100,00 2022
Evonik Dutch Holding B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2022
Evonik East Africa Limited i.L. Nairobi, Kenia 100,00 2022
Evonik Ecuador S.A. Quito, Ecuador 100,00 2022
Evonik Espana y Portugal, S.A.U. Granollers, Spanien 100,00 2022
Evonik Fermas s.r.o. Slovenská Ľupca, Slowakei 100,00 2022
Evonik Fibres GmbH Schörfling, Österreich 100,00 2022
Evonik Finance B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2022
Evonik France S.A.S. Ham, Frankreich 100,00 2022
Evonik Functional Solutions GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Evonik Guatemala, S.A. Guatemala-Stadt, Guatemala 100,00 2022
Evonik Gulf FZE Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 100,00 2022
Evonik Gulf FZE / Jordan (Free Zone) LLC Amman, Jordanien 100,00 2022
Evonik High Performance Material (Jilin Changchun) Co., Ltd. Changchun, China 100,00 2022
Evonik Holding Egypt LLC Kairo, Ägypten 100,00 2022
Evonik Hong Kong Ltd. i.L. Hongkong, Hongkong 100,00 2022
Evonik India Pvt. Ltd. Mumbai, Indien 100,00 2022
Evonik Industries de Mexico, S.A. de C.V. Mexiko-Stadt, Mexiko 100,00 2022
Evonik International AG Zürich, Schweiz 100,00 2022
Evonik International Costa Rica, S.A. Santa Ana, Costa Rica 100,00 2022
Evonik International Holding B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2022
Evonik International Trading (Shanghai) Co., Ltd. Schanghai, China 100,00 2022
Evonik IP GmbH Gründau, Deutschland 100,00 2022
Evonik Iran Company PJS Teheran, Iran 99,95 2022
Evonik Israel Ltd. Tel Aviv, Israel 100,00 2022
Evonik Italia S.r.l. Pandino, Italien 100,00 2022
Evonik Japan Co., Ltd. Tokio, Japan 100,00 2022
Evonik Korea Ltd. Seoul, Südkorea 100,00 2022
Evonik LCL Limited Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Evonik LIL Limited Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Evonik Limited Egypt Kairo, Ägypten 100,00 2022
Evonik Lisina Brasil Ltda. Säo Paulo, Brasilien 100,00 2022
Evonik Logistics Services GmbH Marl, Deutschland 100,00 2022
Evonik Malaysia Sdn. Bhd. Kuala Lumpur, Malaysia 100,00 2022
Evonik Materials GmbH Marl, Deutschland 100,00 2022
Evonik Membrane Extraction Technology Limited Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Evonik Methionine SEA Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 2022
Evonik Metilatos S.A. Rosario, Argentinien 100,00 2022
Evonik Mexico, S.A. de C.V. Mexiko-Stadt, Mexiko 100,00 2022
Evonik Oil Additives Asia Pacific Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 2022
Evonik Oil Additives Canada Inc. Morrisburg, Kanada 100,00 2022
Evonik Oil Additives S.A.S. Lauterbourg, Frankreich 100,00 2022
Evonik Oil Additives USA, Inc. Horsham, Pennsylvania, USA 100,00 2022
Evonik Operations GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Evonik Oxeno Antwerpen NV Antwerpen, Belgien 100,00 2022
Evonik Oxeno GmbH & Co. KG i.G. Essen, Deutschland 100,00 2022
Evonik Oxeno Verwaltungs-GmbH i.G. Essen, Deutschland 100,00 2022
Evonik Pakistan (Private) Limited Karachi, Pakistan 100,00 2022
Evonik Pension Scheme Trustee Limited Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Evonik Peroxid GmbH Weißenstein, Österreich 100,00 2022
Evonik Peroxide Africa (Pty) Ltd. Umbogintwini, Südafrika 100,00 2022
Evonik Peroxide Holding B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2022
Evonik Peroxide Ltd. Morrinsville, Neuseeland 100,00 2022
Evonik Peroxide Netherlands B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2022
Evonik Peroxide Spain, S.L.U. La Zaida, Spanien 100,00 2022
Evonik Peru S.A.C. Lima, Peru 100,00 2022
Evonik Porphyrio NV Leuven, Belgien 100,00 2022
Evonik Re S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,00 2022
Evonik Real Estate GmbH & Co. KG Marl, Deutschland 100,00 2022
Evonik Real Estate Verwaltungs-GmbH Marl, Deutschland 100,00 2022
Evonik Rexim (Nanning) Pharmaceutical Co., Ltd. Nanning, China 100,00 2022
Evonik Rexim S.A.S. Ham, Frankreich 100,00 2022
Evonik Risk and Insurance Services GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Evonik Silica Belgium BV Oostende, Belgien 100,00 2022
Evonik Silica Finland Oy Hamina, Finnland 100,00 2022
Evonik Silquimica, S.A.U. Zubillaga-Lantaron, Spanien 100,00 2022
Evonik Singapore Specialty Chemicals Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 2022
Evonik Speciality Organics Ltd. Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Evonik Specialty Chemicals (Jilin) Co., Ltd. Jilin, China 100,00 2022
Evonik Specialty Chemicals (Nanjing) Co., Ltd. Nanjing, China 100,00 2022
Evonik Specialty Chemicals (Shanghai) Co., Ltd. Schanghai, China 100,00 2022
Evonik Specialty Silica India Pvt. Ltd. Mumbai, Indien 100,00 2022
Evonik Superabsorber GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Evonik Superabsorber LLC Greensboro, North Carolina, USA 100,00 2022
Evonik Taiwan Ltd. Taipeh, Taiwan 100,00 2022
Evonik Tasnee Marketing LLC Riad, Saudi-Arabien 75,00 2022
Evonik Ticaret Ltd. Sirketi Tuzla/Istanbul, Türkei 100,00 2022
Evonik Trustee Limited Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Evonik UK Holdings Ltd. Greenford, Vereinigtes Königreich 100,00 2022
Evonik United Silica (Siam) Ltd. Rayong, Thailand 70,00 2022
Evonik United Silica Industrial Ltd. Taoyuan City, Taiwan 100,00 2022
Evonik Venture Capital GmbH Hanau, Deutschland 100,00 2022
Evonik Vietnam Limited Liability Company Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam 100,00 2022
Evonik Wellink Silica (Nanping) Co., Ltd. Nanping, China 60,00 2022
Evonik Wynca (Zhenjiang) Silicon Material Co., Ltd. Zhenjiang, China 60,00 2022
Granollers Qumica, S.L.U. Montornes del Valles, Spanien 100,00 2022
HD Ceracat GmbH Frankfurt am Main 100,00 2022
INFINITEC ACTIVOS, SL Montornés del Vallés, Spanien 100,00 2022
INFINITEC FRANCE Paris, Frankreich 100,00 2022
Insilco Ltd. i.L. Gajraula, Indien 73,11  
JeNaCell GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Laporte Nederland (Holding) B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2022
LiteCon GmbH Hönigsberg/Mürzzuschlag, Österreich 74,90 2022
MedPalett AS Sandnes, Norwegen 100,00 2022
Nilok Chemicals Inc. Parsippany, New Jersey, USA 100,00 2022
Nippon Aerosil Co., Ltd. Tokio, Japan 80,00 2022
OOO Evonik Chimia Moskau, Russische Föderation 100,00 2022
PeroxyChem Adventus Environmental Solutions LLC Wilmington, Delaware, USA 100,00 2022
PeroxyChem Brasil Comercio de Produtos Quimicos Ltda. Säo Paulo, Brasilien 100,00 2022
PeroxyChem Holding Company LLC George Town, Kaimaninseln 100,00 2022
PeroxyChem Holdings GP LLC George Town, Kaimaninseln 100,00 2022
PeroxyChem Holdings, L.P. George Town, Kaimaninseln 100,00 2022
PeroxyChem Mexico S. de R.L. de C.V. Ecatepec de Morelos, Mexiko 100,00 2022
PeroxyChem Netherlands Holdings B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2022
PeroxyChem Wolf River, LLC Philadelphia, Pennsylvania, USA 100,00 2022
Porocel Catalysts (Shanghai) Co., Ltd. Schanghai, China 100,00 2022
Porocel Holdings, Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,00 2022
Porocel Industries, LLC Wilmington, Delaware, USA 100,00 2022
Porocel International, LLC Cincinnati, Ohio, USA 100,00 2022
Porocel of Canada, Ltd. Vancouver, Kanada 100,00 2022
PT. Evonik Indonesia Cikarang Bekasi, Indonesien 99,98 2022
PT. Evonik Sumi Asih Bekasi Timur, Indonesien 75,00 2022
Qingdao Evonik Silica Materials Co., Ltd. Qingdao, China 100,00 2022
RBV Verwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RCIV Vermögensverwaltungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RÜTGERS Dienstleistungs-GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
RÜTGERS GmbH Essen, Deutschland 100,00 2022
Rutgers Organics LLC Wilmington, Delaware, USA 100,00 2022
Silbond Corporation Weston, Michigan, USA 100,00 2022
SKC Evonik Peroxide Korea Co., Ltd. Ulsan, Südkorea 55,00 2022
Stockhausen Nederland B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2022
Studiengesellschaft Kohle mbH Mülheim, Deutschland 85,02 2021
Westgas GmbH Marl, Deutschland 100,00 2022
Wilshire Technologies, Inc. Richmond, Virginia, USA 100,00 2022
Andere Unternehmen      
ABCR Laboratorios, S.L. Forcarei, Spanien 50,00 2022
ARG mbH & Co. KG Oberhausen, Deutschland 24,89 2022
ARG Verwaltungs GmbH Oberhausen, Deutschland 25,00 2022
evocenta GmbH Gelsenkirchen, Deutschland 24,90 2021
Evonik Lanxing (Rizhao) Chemical Industrial Co., Ltd. Rizhao, China 50,00 2022
Evonik Treibacher GmbH Treibach/Althofen, Österreich 50,00 2022
HPNow ApS Kopenhagen, Dänemark 34,00 2021
Neolyse Ibbenbüren GmbH Ibbenbüren, Deutschland 50,00 2022
OPTIFARM Ltd. Great Chesterford, Vereinigtes Königreich 40,00 2021
Polyplastics-Evonik Corporation Tokio, Japan 50,00 2022
San-Apro Ltd. Kyoto, Japan 50,00 2022
Saudi Acrylic Polymers Company, Ltd. Jubail, Saudi-Arabien 25,00 2022
Thai Peroxide Company Ltd. Bangkok, Thailand 50,00 2022
TÜV NORD InfraChem GmbH & Co. KG Marl, Deutschland 49,00 2021
TÜV NORD InfraChem Verwaltungsgesellschaft mbH Marl, Deutschland 49,00 2021
Umschlag Terminal Marl GmbH & Co. KG Marl, Deutschland 50,00 2022
Umschlag Terminal Marl Verwaltungs-GmbH Marl, Deutschland 50,00 2021
Veramaris (USA) LLC Blair, Nebraska, USA 50,00 2022
Veramaris V.O.F. Delft, Niederlande 50,00 2022
Vestaro GmbH München, Deutschland 49,00 2021
Zhejiang Rebirth - Porocel Innovation Co. Ltd. Ningbo, China 22,50 2022
Name der Gesellschaft Eigenkapital in Mio. Eur 4 Jahresergebnis in Mio. Eur 4 Fußnote
Konsolidierte verbundene Unternehmen      
4way Consulting Ltd. 1,7 1,1  
Aachener Bergmannssiedlungsgesellschaft mbH 23,0 0,0 3)
AHT GROUP GmbH 1,7 0,3  
Alfa Tech Consulting Engineers Inc. 27,3 -0,9  
Alfa Tech VESTASIA PTE. LTD 8,7 1,7  
Ambero Consulting Gesellschaft mbH 4,3 0,4  
Artemis Stadtsanierungsgesellschaft Objekt Benrath mbH & Co. KG 0,0 1,2  
ATPD, Inc. 7,8 1,2  
ATVA MY Sdn Bhd 0,1 0,0  
Bauverein Glückauf GmbH 11,2 0,0 3)
BCD Engineering (UK) Limited 1,9 0,1  
Bearna A Do Limited 9,7 3,8  
BLS Energieplan Gesellschaft für Entwicklung energiesparender und umweltfreundlicher Anlagen mbH 3,4 0,5  
BPS rail GmbH 1,0 0,3  
Conseco International Ltd. -1,8 -0,1  
Dahl Automation GmbH 0,7 2,6  
Decad (Asia) Inc. 0,0 -0,1  
Desco (2011) Ltd. 2,0 1,0  
Desco (Design & Consultancy) Ltd. 3,9 1,4  
Desco Qatar Mechanical and Electrical Consulting Engineers WLL 0,3 0,0  
DFT Maschinenbau GmbH 4,1 0,7  
dimensional GmbH -0,6 -0,2  
DOC S.r.l. 1,5 0,3  
Dorsch Business Development JLT -0,7 0,0  
Dorsch Consult (India) Private Limited 2,0 0,0  
Dorsch Consult Asia Co. Ltd. 1,1 0,2  
Dorsch Consult Asia Holding Co. Ltd. 0,0 0,0  
Dorsch Consult Egypt LLC -0,8 -0,2  
Dorsch GmbH -1,0 -0,2  
Dorsch Holding GmbH 132,3 -1,4  
Dorsch Holding GmbH - KSA (Saudi) LLC 12,3 2,0  
Dorsch International Consultants GmbH 1,8 -0,2  
Dorsch MENA GmbH 0,0 0,0  
Dorsch Qatar LLC 39,1 3,7  
EBV Gesellschaft mit beschränkter Haftung 85,7 0,0 3)
eSolutions Grup SRL 0,2 0,4  
Event Space Engineering Hong Kong Ltd. 0,5 0,3  
FORO EMPRESARIAL, S.L. 0,1 0,0  
FORO TECNICO, S.L. 0,5 0,0  
FRISCHMANN PRABHU INDIA DESIGN SERVICES PRIVATE LIMITED 0,7 -0,2  
GeKu Automatisierungssysteme GmbH 5,7 0,2  
Genecon Limited 0,5 0,3  
GRE German Rail Engineering GmbH -1,8 -0,6  
GSG Wohnungsbau Braunkohle GmbH 46,8 0,0 3)
HAHN AUTOMATION Co. Ltd. 2,4 0,6  
HAHN Automation GmbH 25,5 4,6  
HAHN AUTOMATION Inc. 0,6 -0,3  
HAHN AUTOMATION LTD 1,0 -0,2  
HAHN Automation s.r.o. 0,4 0,0  
HAHN Beteiligungs GmbH 21,1 0,4  
HAHN CO-INVEST GmbH 2,7 0,1  
HAHN CO-INVEST GmbH & Co. KG 28,9 0,5  
HAHN Digital GmbH -0,6 0,8  
HAHN Group GmbH 131,5 -11,1 3)
HAHN Machining GmbH 2,1 0,0  
HAHN Plastics Automation GmbH -3,3 -1,1  
HAHN Plastics Automation Inc. -1,9 0,3  
HAHN Robotics AG 0,0 0,1  
HAHN Robotics GmbH -0,7 -1,1  
HAHN Robotics Network GmbH -0,3 -1,6  
HAHN Robshare GmbH -1,2 -0,2  
Hefi SAS 0,8 0,2  
HEIDELBERG INSTRUMENTS Mikrotechnik GmbH 38,6 4,5  
Heidelberg Instruments, Inc. 3,5 1,0  
Heidelberg Instruments, K.K. 1,9 0,3  
Heinrich Schäfermeyer GmbH 10,2 0,0 3)
HMS GmbH 1,3 -0,1  
HVG Grünflächenmanagement GmbH 3,5 0,0 3)
IES International Events Service GmbH 0,1 1,8  
Invotec Inc. 5,2 2,7  
IRS Stahlwasserbau Consulting AG 0,5 0,4  
KeyPlants AB 11,0 7,0  
KeyPlants Automation AB 0,8 0,6  
Keyplants Emtunga AB 0,2 0,2  
KeyPlants Malmö AB 0,5 0,3  
KeyPlants US Inc -0,1 -0,1  
Krebs+Kiefer Beteiligungs GmbH 0,4 0,2  
Krebs+Kiefer Consultants GmbH 0,0 0,0  
Krebs+Kiefer Consulting GmbH 0,0 0,0  
Krebs+Kiefer Engineering GmbH 0,0 0,0  
Krebs+Kiefer Engineers GmbH 0,0 0,0  
Krebs+Kiefer Global GmbH & Co. KG 0,2 0,0  
Krebs+Kiefer GmbH 10,6 6,4  
Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH 4,2 3,3  
Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH 1,1 0,5  
Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH 3,7 3,2  
Krebs+Kiefer International GmbH 0,1 0,0  
Krebs+Kiefer Service GmbH 0,3 0,1  
Krebs+Kiefer Verwaltungs GmbH 0,0 0,0  
LAB14 GmbH 288,2 0,0 3)
Landschaftsagentur Plus GmbH 2,2 0,6  
Leslie Jones Architects Limited 2,6 0,5  
Lünener Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft mit beschränkter Haftung 28,3 0,0 3)
macc training GmbH -0,2 0,1  
Marienfeld Multimedia GmbH 0,2 0,0 3)
Masco Group Automation S.r.l -0,5 -0,5 3)
Masco Group S.r.l. 136,9 12,4  
MBC Group Limited 10,0 2,6  
McBains Consulting Ltd. 4,3 2,6  
McBains Cooper Consulting Limited 0,0 0,0  
McBains Cooper Hellas Technical Consulting SA 0,6 0,1  
McBains Cooper International Limited 0,1 0,0  
McBains Limited 6,5 3,2  
moench + associates GmbH 0,7 0,6  
Olsa S.A.S. 0,8 0,0  
Olsa S.p.A. 4,3 1,2  
Olsa USA LLC 0,2 0,2  
Orgatent AG 4,9 1,2  
Pell Frischmann Brown Beech Consulting Engineers Ltd. 0,0 0,0  
Pell Frischmann Consultants Ltd. 7,3 2,4  
Pell Frischmann Consulting Engineers Ltd. 17,9 4,2  
Pell Frischmann Information Technology Ltd. 0,6 0,0  
Pell Frischmann Ltd. -1,1 0,0  
PG AC 2 GmbH 0,0 0,0  
Prosto Tent LLC 0,5 0,0  
Qvest GmbH 2,5 -4,7  
Qvest Group GmbH 116,2 -2,2  
Qvest Media ApS -1,1 -0,2  
QVEST MEDIA AUSTRALIA PTY LTD 0,6 0,1  
Qvest Media Belgium BV 0,0 0,0  
Qvest Media France S.a.r.l. -2,3 0,1  
Qvest Media FZ LLC 23,4 7,8  
Qvest Media GmbH -0,3 -0,2  
Qvest Media Ltd. -0,8 -0,9  
Qvest Media Pte. Ltd. -2,3 0,1  
Qvest Media Trading and Consulting LLC 0,1 -0,1  
Qvest US Holding, Inc. 83,4 0,5  
Qvest.US LLC 91,5 1,4  
RAG AKTIENGESELLSCHAFT 37,1 0,0 3)
RAG Beteiligungs-GmbH 23,3 0,7 1), 2), 3)
RAG Finanz-GmbH & Co. KG 1.080,0 36,3 1)
RAG Mining Solutions GmbH 1,0 0,0 1), 3)
RAG Montan Immobilien GmbH 26,3 3,1  
RAG-S Private Equity GmbH & Co. KG 2.095,8 178,6  
RAG-S Real Estate GmbH 417,6 0,0 1), 3)
REI Automation, Inc. 5,4 0,3  
Rethink Robotics GmbH 14,8 -8,7  
Rhein Lippe Holding GmbH 537,7 0,0 3)
Rhein Lippe Wohnen Gesellschaft mit beschränkter Haftung 147,5 0,0 3)
RHZ Handwerks-Zentrum GmbH 2,7 0,0 3)
RÖDER (UK) Ltd. 1,3 0,5  
RODER ARCHITECTURE TECHNOLOGY (SHANGHAI) CO., LTD. 10,6 0,6  
RÖDER FRANCE STRUCTURES S.a.r.l. 0,4 0,1  
Röder OOO 15,8 1,6  
Röder Space Design & Engineering (Shanghai) Co. Ltd. 0,8 0,3  
Röder Yapi Sistemleri Sanayi Ticaret Limited Sirketi 1,2 0,7  
Röder Zelt- und Veranstaltungsservice GmbH 3,5 0,0 3)
Röder Zeltsysteme und Service GmbH -7,7 2,2  
ROEDER ITALIA S.r.L. 0,0 0,0  
Roschmann Glas GmbH 1,9 0,0  
Roschmann Holding GmbH 13,1 -4,8  
Roschmann Konstruktionen aus Stahl und Glas GmbH 0,1 -18,0  
Roschmann Konstruktionen aus Stahl und Glas Schweiz AG 0,2 0,0  
Roschmann Steel and Glass Constructions Inc. 6,8 0,9  
RSBG Automation & Robotics Technologies GmbH 255,3 -0,5  
RSBG Building Solutions GmbH 32,9 0,0  
RSBG Information & Communication Technologies GmbH 205,0 1,6  
RSBG Infrastructure Technologies GmbH 409,6 0,0 3)
RSBG INVESTMENT HOLDING LIMITED 112,2 2,9  
RSBG SE 1.416,3 3,4  
RSBG UK Ltd 57,9 3,8  
RSBG Value Investments GmbH 119,8 -1,0  
RSBG Ventures GmbH 35,4 -0,5  
RSBGI Limited 2,3 -0,7  
Ruhrbotics GmbH 0,1 0,0  
Schnaitt Internationale Messe- und Ladenbau GmbH 4,2 1,1  
Siedlung Niederrhein Gesellschaft mit beschränkter Haftung 42,7 0,0 3)
Sinha & Keyfauver Engineering, Inc. 2,8 -0,9  
SKIBATRON Mess- und Abrechnungssysteme GmbH 0,3 0,0 3)
spiekermann ingenieure GmbH -4,2 -2,6  
Stilmas Americas INC 3,0 0,7  
Stilmas Deutschland GmbH 0,5 0,3  
Stilmas S.p.A. 20,2 5,3  
Stilmas Shanghai Water Treatment System Co. Ltd. 6,9 1,4  
Stilmas USA LLC -0,7 0,0  
tarent AG 3,4 2,0  
tarent solutions GmbH 3,1 0,0  
TBP S.C.S. 28,7 1,3  
The Yard Creative Limited 0,7 0,4  
THS GmbH 228,4 0,0 3)
THS Rheinland Beteiligungs GmbH & Co. KG 0,1 0,1  
THS Rheinland GmbH 20,5 0,0 3)
THS Westfalen GmbH 33,8 0,0 3)
United Robotics Group GmbH 139,7 -10,1  
United Robotics Group Health & Food GmbH -0,2 -1,1  
Urban:Kind Limited 4,3 1,2  
Vela Tech Holding, Inc. 43,1 0,4  
Verity Commercial, LLC 10,1 1,5  
Verre & Metal SAS 2,3 0,0  
Vestisch-Märkische Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung 69,5 0,0 3)
Vestische Wohnungsgesellschaft mit beschränkter Haftung 14,1 0,0 3)
Vivawest Dienstleistungen GmbH 34,6 0,0 3)
Vivawest GmbH 1.410,4 83,9 5)
Vivawest Pensionen GmbH 0,0 0,0 3)
Vivawest Projektentwicklungsgesellschaft mbH 0,4 0,0 3)
Vivawest Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. Heidequartier oHG 10,0 0,0  
Vivawest Ruhr GmbH 3,0 0,0 3)
Vivawest Westfalen GmbH 0,0 0,0 3)
Vivawest Wohnen GmbH 39,1 0,0 3)
VMF SAS 0,1 0,0  
WALDORF TECHNIK GmbH 2,4 0,0 3)
Walsum Immobilien GmbH 24,5 0,0 3)
WALTHER SYSTEMTECHNIK GMBH 6,4 0,0 3)
Wemo Automation AB 3,4 0,4  
Whiteley Murphy Ltd. 0,0 0,5  
Windkraft Brinkfortsheide GmbH 5,4 1,3  
Windkraft Lünen GmbH 0,8 0,3  
Wohnbau Auguste Victoria GmbH 33,9 0,0 3)
Wohnbau Westfalen GmbH 80,4 0,0 3)
Wohnungsbaugesellschaft für das Rheinische Braunkohlenrevier Gesellschaft mit beschränkter Haftung 29,3 0,0 3)
Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung "Glückauf" 44,5 0,0 3)
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen (at equity)      
Evonik Industries AG 5.270,0 -222,3  
Krebs und Kiefer Algerie EURL 0,6 0,6  
Maxburg Beteiligungen GmbH & Co. KG 3,5 -4,7  
Maxburg Beteiligungen II GmbH & Co. KG 121,2 -0,2  
Maxburg Beteiligungen III GmbH & Co. KG 210,8 2,2  
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen      
40-30 Centre SAS 0,2 0,0  
40-30 Developpement SA 27,3 0,4  
40-30 SAS 7,1 2,1  
AB Equipement SAS 0,9 0,1  
acontis technologies GmbH 1,5 2,6  
acontis technologies Inc. 0,0 0,0  
Adotem Al GmbH 0,0 -0,3  
Adotem Holding GmbH 0,6 0,0  
Agirent SAS 1,6 0,0  
Ahorn Healthcare Beteiligungs GmbH 3,8 0,9  
Ahorn Healthcare Holding GmbH 0,7 0,0  
Aldebaran SAS k.A. k.A.  
Aldebaran Shanghai Co. Ltd. k.A. k.A.  
Amcoss GmbH k.A. k.A.  
ASUP Beteiligungs Verwaltungs GmbH 0,0 0,0  
ASUP France SAS -1,8 -1,8  
ASUP GmbH 9,7 0,0 3)
ASUP Immobilien GmbH 0,9 0,0  
ASUP Immobilien II GmbH 1,1 0,0  
ASUP Schweiz GmbH 3,6 -0,2  
ASUP Technik GmbH 2,6 0,0 3)
BCS Business Critical Solutions GmbH k.A. k.A.  
BCS Critical Infrastructure Limited k.A. k.A.  
BCS Data Centres Limited k.A. k.A.  
BCS Italia S.r.l. k.A. k.A.  
BCS Utilities Limited k.A. k.A.  
Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung 0,1 0,0  
BILS BV k.A. k.A.  
Blitz 21-94 GmbH 1,1 0,0  
Blitz 21-95 GmbH 0,3 -0,7  
Branchenverband Steinkohle und Nachbergbau e.V. 0,2 0,0  
BRYCK GmbH & Co. KG -3,2 -3,2  
BRYCK Innovation GmbH 0,0 0,0  
BRYCK Management GmbH 0,0 0,0  
BuFo Verwaltungs GmbH 0,0 0,0  
Bunny Management GmbH 5,3 1,5  
Bunny Tierernährung GmbH 5,5 0,0  
BVE Baustellenmanagement- und Entsorgungs GmbH 1,2 0,9  
BVE-Bauogistik-Verwertung-Entsorgungs GmbH 1,9 1,0  
Clear Peaks S.L. 6,4 2,8  
Conflexia S.a.r.l. 105,7 -0,1  
Data Insights GmbH 1,4 2,1  
Datadrivers GmbH 1,8 0,6  
DataFocus GmbH 0,8 1,1  
Deutsche Montan Technologie für Rohstoff, Energie, Umwelt e. V. (DMT e. V.) 13,9 0,0  
Deutsche Montan Technologie Verwaltungs GmbH 20,8 -1,1  
Deutsche Umwelttechnik GmbH 5,1 3,4  
Deutsche Umwelttechnik Holding GmbH 1,4 0,0  
DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH 7,5 -0,1  
Dorsch International Austria GmbH -0,3 0,0  
DUT Beteiligungsverwaltungs GmbH 0,0 0,0  
ENO Capital GmbH & Co. KG 0,0 0,0  
ENO Capital Management GmbH 0,0 0,0  
Entrance Robotics GmbH -0,3 -0,3  
Entwicklungsgesellschaft Gladbeck-Brauck mbH 0,0 0,0  
Enviroearth SAS 0,0 0,0  
Erlkönig Preziosen GmbH 1,2 0,0  
Estos GmbH 2,2 2,1  
European Consulting Group FZ-LLC k.A. k.A.  
Focus electronics GmbH k.A. k.A.  
Focus GmbH k.A. k.A.  
Froschkönig Preziosen GmbH 0,0 -1,7  
GEENIAL mbH - Gesellschaft für Engineering und industrielle Automatisierungslösungen 0,2 0,0  
GENISYS A.S. 0,0 0,0  
GenISys GmbH 1,5 1,5  
GenISys Inc. 0,6 0,1  
GenISys K.K. 0,3 -0,1  
GfG Gesellschaft für Gebäudesicherheit Holding mbH 1,6 0,0  
GfG Gesellschaft für Gebäudesicherheit Verwaltungs mbH 5,3 2,5  
GfS Gesellschaft für Sicherheitstechnik mit beschränkter Haftung 4,3 0,0  
GIW GmbH & Co. KG 0,0 1,5  
GP + Q - Hattingen ETW GmbH & Co. KG -1,9 -0,1  
GP+Q GmbH -7,9 -0,2  
GP+Q Verwaltungs GmbH 0,0 0,0  
Gründerzentrumgesellschaft Prosper III mbH 0,5 0,0  
GSB Gesellschaft zur Sicherung von Bergmannswohnungen mit beschränkter Haftung 0,1 0,0  
HAHN AUTOMATION d.o.o. 0,4 0,1  
HAHN AUTOMATION S. de R.L. 0,3 0,5  
HAHN Machining Inc. 0,3 0,3  
HAHN PLASTICS OTOMASYON SANAYI VE TICARET LIMITED SIRKETI -0,1 -0,1  
HAHN Robotics Belgium GmbH -0,5 -0,1  
HCH Umwelt GmbH 3,5 0,0  
Heidelberg Instruments (Shenzhen) Co. Ltd. 0,9 0,3  
Heidelberg Instruments (Shenzhen) Co., Ltd. 2,9 1,8  
Heidelberg Instruments Korea Ltd. 1,5 0,4  
Heidelberg Instruments Nano AG 1,4 0,2  
Heidelberg Instruments Service Taiwan Corp. 1,3 0,5  
INOS 19-006 GmbH i.L. 0,0 0,0  
insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbh 1,7 0,2  
KGS Beteiligungsverwaltungs GmbH 0,0 0,0  
KGS Holding GmbH 2,5 0,0  
KGS Software GmbH -3,5 -1,8  
KGS Software Inc. 0,0 0,0  
Krongaard GmbH 7,1 6,5  
Krongaard Holding GmbH 13,5 0,0  
Krongaard Verwaltungs GmH 11,4 -2,0  
L65 Grundbesitz GmbH -4,6 -3,8  
Lapro Environnement SAS 7,0 0,2  
Leipold + Döhle GmbH 0,1 0,0 3)
Maltego Technologies GmbH 2,0 1,1  
Maxburg Beteiligungen III Beteiligungsverwaltungs GmbH 0,0 0,0  
Maxburg Warehouse GmbH 0,0 0,0  
MaxCosmetics GmbH 0,8 0,0  
MB3 Management Beteiligungsverwaltungs GmbH 0,0 0,0  
McBains Cooper Mexico SA de CV k.A. k.A.  
McBains Cooper Mexico Services SA de CV k.A. k.A.  
Medical IT Services GmbH & Co. KG 0,0 0,0  
Medical IT Systems GmbH 0,0 0,0  
Metoda GmbH 1,5 -0,1  
montanWIND Planungs GmbH & Co.KG 0,0 0,0  
montanWIND Planungs Verwaltungs GmbH 0,0 0,0  
montanWIND Windpark Erkershöhe GmbH & Co. KG 1,0 0,0  
montanWIND Windpark Verwaltungs GmbH 0,0 0,0  
Motel a Miio GmbH 2,9 2,8  
Motel a Miio Holding GmbH 11,0 0,0  
Motel a Miio Verwaltungs GmbH 9,6 -1,4  
Multiphoton Optics GmbH 0,5 -1,4  
Muto Technology Inc. k.A. k.A.  
Natural View Systems GmbH -0,6 0,0  
Neo Cos Service Gesellschaft für Herstellung, Entwicklung, Vertrieb kosmetischer Produkte mit Beratung m.b.H. 4,6 0,0  
Neo Cos Verwaltungs GmbH 1,7 1,4  
Nordsternturm GmbH 0,0 0,0 3)
Notion Systems GmbH -1,3 0,4  
oraya GmbH 0,0 0,0  
Osiris International GmbH -0,8 -1,2  
Paterva Proprietary Limited 1,8 1,8  
PERLKÖNIG Perlen & Schmuck & Zubehör GmbH 1,1 0,0 3)
Peter Hausmann Demontage & Containerdienst GmbH 1,9 1,1  
pff pet food factory GmbH -0,1 0,0  
PG Projektentwicklungsgesellschaft Grimberg mbH & Co. KG 0,3 -0,1  
PG Projektentwicklungsgesellschaft Grimberg Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0  
Piranja IT Security GmbH 5,6 1,9  
Piranja IT Security Holding GmbH 2,7 0,0  
Pixel Holding GmbH 2,8 0,4  
Pixel Verwaltungs GmbH 8,5 0,0 3)
Projektgesellschaft Weststadt mbH 10,0 -0,8  
Projektgesellschaft Zollverein - Im Welterbe 10 II mbH & Co KG 1,4 0,0  
Projektgesellschaft Zollverein - Im Welterbe 10 Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0  
Psychosomatische Privatklinik Bad Grönenbach GmbH 6,4 0,0  
Questor GmbH -0,8 0,0  
RAG Finanz-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0  
RAG-S Innovation GmbH 231,8 8,3  
RAG-S Lending S.a.r.l. k.A. k.A.  
RAG-S PE Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0  
RAG-S Seed Investments Ruhr GmbH k.A. k.A.  
RAG-Stiftung Colosseum Holding GmbH 0,1 0,0  
RAG-Stiftung Treuhand GmbH 0,0 0,0  
Rethink Robotics, Inc. -0,6 -0,6  
RODER Atlantic Halls Ltd. k.A. k.A.  
RODER Atlantic Ltd. k.A. k.A.  
RÖDER Espana S.L. k.A. k.A.  
Roder Global Events Maintenance WLL k.A. k.A.  
RODER HTS (UK) Ltd. k.A. k.A.  
RODER HTS KG (UK) Ltd. k.A. k.A.  
RODER HTS Ltd. k.A. k.A.  
ROKO STEEL + GLASS LTD. k.A. k.A.  
RSI Capital GmbH 0,0 0,0  
Safety & Technical Supplies GmbH 8,6 -1,3  
Safety & Technical Supplies Holding GmbH 9,7 22,6  
SALZBRENNER media GmbH -19,1 -17,8  
saracus consulting GmbH 12,8 0,0  
Securepoint GmbH 11,9 8,2  
Securepoint Schweiz GmbH 0,0 0,1  
SecurView Canada, Inc 0,0 0,0  
SecurView Inc. 3,3 0,0  
SecurView Systems Private Limited 0,6 -0,4  
SF Technologies Holding GmbH 13,3 0,0  
SF Technologies Verwaltungs GmbH 19,7 9,5  
SKIBA Ingenieurgesellschaft für Gebäudetechnik mbH 0,1 0,0 3)
SMH Equipment SAS 7,2 1,6  
SPECS Surface Nano Analysis GmbH 15,8 2,8  
SPECS Zurich GmbH 0,6 0,4  
STARFACE GmbH 2,2 0,0  
STS Service & Rent GmbH 0,4 0,0  
synvert GmbH 2,8 2,7  
synvert Holding GmbH 5,9 0,0  
Teamfon GmbH 0,4 0,6  
Techtriq GmbH 0,2 -0,7  
TECHTRIQ HOLDING, INC. 6,7 -2,0  
The BCS Consulting Group Limited k.A. k.A.  
United Robotics Group Americas Inc. 0,0 0,0  
United Robotics Group France S.a.r.l. 0,0 0,0  
Unterstützungseinrichtung "GSG/WBG" Gesellschaft mit beschränkter Haftung 0,1 0,0  
VILS Belgium BV k.A. k.A.  
VILS Netherlands B.V. k.A. k.A.  
VILS Switzerland Gmbh k.A. k.A.  
Vivawest Stiftung gemeinnützige GmbH 0,0 0,0  
Voerde Windenergie GmbH 1,1 0,0  
Waldorf Technik Inc. -0,1 0,0  
Windpark Haltern AV 9 GmbH 1,8 0,1  
Windpark Hünxe GmbH 3,0 0,5  
Wohnen in der Waldsiedlung GmbH 0,0 0,0  
World of Pets Holding GmbH 1,2 0,0  
World of Pets Verwaltungs GmbH 0,0 0,0  
XILS BV k.A. k.A.  
Zinnowitz FW GmbH & Co. KG -1,4 -0,6  
Assoziierte Unternehmen (at equity)      
GAW Beteiligungs GmbH 0,0 0,0  
logport ruhr GmbH 2,6 -0,1  
PB-Consult Planungs- und Betriebsberatungsgesellschaft mbH 1,1 0,2  
Zeltbau Och GmbH 0,1 0,0  
Assoziierte Unternehmen      
40-30 Benelux BVBA 0,0 0,0  
40-30 Iberica SL 0,1 0,0  
40-30 SEA Ltd. 0,0 0,0  
40-30 UK Ltd. k.A. k.A.  
BAV Aufbereitung Herne GmbH 2,1 0,3  
Clean AIR SAS 0,2 0,0  
DAH 1GmbH 0,0 -0,2  
Datumate Ltd. -2,3 -2,7  
ELE-RAG Montan Immobilien Erneuerbare Energien GmbH 0,0 0,0  
ENNI RMI Windpark Kohlenhuck GmbH 4,4 0,9  
Entwicklungsagentur CreativRevier Heinrich Robert GmbH 0,6 0,0  
Entwicklungsgesellschaft Mittelstandspark West Castrop-Rauxel mbH 0,0 0,0  
Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt GmbH 1,9 0,0  
Entwicklungsgesellschaft Schlägel & Eisen mbH 0,0 0,0  
gate.ruhr GmbH 3,8 -0,1  
H2UB GmbH k.A. k.A.  
HAHN Robotics Diepenau GmbH 0,2 0,1  
Humanizing Technologies GmbH 1,5 -0,2  
IGI S.r.l. 27,6 -0,4  
Im Kreuzfeld GmbH & Co. KG 0,0 -0,1  
Im Kreuzfeld Verwaltungsgesellschaft mbH 0,0 0,0  
kineo finance AG k.A. k.A.  
Norafin Verwaltungs GmbH 25,8 1,0  
Prasad Wemo Robot Systems Private Limited 0,2 0,0  
Projekt Ewald GmbH & Co. KG 0,2 0,0  
Projekt Ewald Verwaltung GmbH 0,0 0,0  
Projektgesellschaft Gneisenau mbH 0,0 0,0  
S.A.E.T.I. S.A. k.A. k.A.  
snabble GmbH 1,2 -0,8  
SPECS-TII (Beijing) Co. Ltd. 0,3 0,0  
SPECS-TII GmbH 0,1 0,1  
SPECS-TII Inc. 0,8 0,9  
SPECS-TII Rus Limited Liability Company [i. L.] k.A. k.A.  
Stadthausprojekt Düsseldorf Tannenstraße GmbH 0,3 0,0  
Swiss-German MonoRail Group GbR k.A. k.A.  
Swiss-German MonoRailGroup GmbH k.A. k.A.  
Trade4Sports GmbH 0,1 0,0  
Windkraft Lohberg GmbH 1,3 0,3  
Windpark Hünxer Heide GmbH 3,9 0,2  
Wohnbau Dinslaken Gesellschaft mit beschränkter Haftung 46,2 9,0  
Sonstige Unternehmen      
Constantia LUX Parent S.A. 919,0 -15,9  
Deutsche Netzmarketing GmbH 3,0 0,4  
EBZ Service GmbH 6,3 0,1  
Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen mbH-ENO 0,2 0,0  
German Rail Group Engineering & Consulting GbR k.A. k.A.  
Gründerfonds Ruhr GmbH & Co. KG 11,4 0,0  
Hammer gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung 20,7 0,2  
Joblinge gemeinnützige AG Ruhr 0,1 0,0  
Kitov Systems Ltd. 0,3 -3,1  
Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH 1,8 -0,3  
Realtime Robotics, Inc. k.A. k.A.  
Rheinwohnungsbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung 95,4 4,7  
sciara GmbH 0,0 0,0  
Spexa GmbH k.A. k.A.  
Stadtmarketing Herne GmbH 0,6 -0,1  
Stadtmarketing-Gesellschaft Gelsenkirchen mbH 0,2 0,0  
STEAG Kraftwerks-Grundstücksgesellschaft mbH 0,1 0,0 3)
TTL Real Estate GmbH 191,2 0,3  
UNISERS AG -0,3 -0,2  
Venda Robotix Ltd. k.A. k.A.  
Vertical Topco S.á r.l. 636,6 -0,2  
Wasserverbund Niederrhein Gesellschaft mit beschränkter Haftung 15,0 1,0  
WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH 0,4 -0,6  
WRW Wohnungswirtschaftliche Treuhand Rheinland-Westfalen Gesellschaft mit beschränkter Haftung 6,4 0,3  
Evonik      
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen      
BK-Wolfgang-Wärme GmbH 2,7 0,1 3)
Botanica GmbH 5,7 1,4  
Catalyst Recovery Europe S.A. 8,4 0,5  
Catalyst Recovery of Louisiana, LLC 11,5 -3,6  
Catalyst Recovery Singapore PTE LTD 14,4 3,2  
CPM Netz GmbH 1,0 0,6 3)
Degussa International, Inc. 1.528,1 21,4  
DSL. Japan Co., Ltd. 16,9 0,4  
Egesil Kimya Sanayi ve Ticaret A.S. 21,2 8,4  
EGL Ltd. k.A. k.A.  
Evonik (China) Co., Ltd. 804,2 101,3  
Evonik (Philippines) Inc. 2,7 0,3  
Evonik (SEA) Pte. Ltd. 413,4 51,5  
Evonik (Shanghai) Investment Management Co., Ltd. 3,5 1,5  
Evonik (Thailand) Ltd. 7,2 0,5  
Evonik Active Oxygens, LLC 495,5 -6,9  
Evonik Advanced Botanicals S.A.S. -4,1 -0,9  
Evonik Aerosil France S.A.R.L. 3,0 0,2  
Evonik Africa (Pty) Ltd. 17,2 0,2  
Evonik Amalgamation Ltd. k.A. k.A.  
Evonik Animal Nutrition GmbH 9,3 -17,1  
Evonik Antwerpen NV 108,2 26,6  
Evonik Argentina S.A. 13,5 5,9  
EVONIK ARGENTINA S.A. AGENCIA EN CHILE 2,1 0,6  
Evonik Australia Pty Ltd. 2,0 -1,4  
Evonik Bangladesh Ltd. 0,4 0,1  
Evonik Beteiligungs-GmbH 0,7 0,1 3)
Evonik Brasil Ltda. 270,1 42,6  
Evonik Canada Inc. 59,4 5,4  
Evonik Catalysts India Pvt. Ltd. 31,9 3,4  
Evonik Catering Services GmbH 0,3 1,3 3)
Evonik Chemicals Ltd. 76,6 7,5  
Evonik Colombia S.A.S. 6,0 0,3  
Evonik Corporation 3.964,5 285,8  
Evonik CYC GmbH 0,1 k.A.  
Evonik Dahlenburg GmbH 1,8 0,1 3)
Evonik Degussa Africa (Pty) Ltd. k.A. k.A.  
Evonik Digital GmbH 3,0 -5,1 3)
Evonik Dr. Straetmans GmbH 15,7 11,7 3)
Evonik Dutch Holding B.V. 42,3 k.A.  
Evonik East Africa Limited i.L. k.A. k.A.  
Evonik Ecuador S.A. 1,7 0,1  
Evonik Espana y Portugal, S.A.U. 33,4 -0,6  
Evonik Fermas s.r.o. 25,8 0,5  
Evonik Fibres GmbH 36,1 10,2  
Evonik Finance B.V. 0,3 k.A.  
Evonik France S.A.S. 58,9 6,2  
Evonik Functional Solutions GmbH 19,9 0,9 3)
Evonik Guatemala, S.A. 3,8 0,9  
Evonik Gulf FZE 3,0 0,6  
Evonik Gulf FZE / Jordan (Free Zone) LLC k.A. k.A.  
Evonik High Performance Material (Jilin Changchun) Co., Ltd. 16,5 1,0  
Evonik Holding Egypt LLC 0,2 0,2  
Evonik Hong Kong Ltd. i.L. k.A. k.A.  
Evonik India Pvt. Ltd. 52,9 16,6  
Evonik Industries de Mexico, S.A. de C.V. 22,1 4,2  
Evonik International AG 0,5 0,2  
Evonik International Costa Rica, S.A. 3,9 0,6  
Evonik International Holding B.V. 5.037,1 581,6  
Evonik International Trading (Shanghai) Co., Ltd. 16,2 7,1  
Evonik IP GmbH 249,7 108,0 3)
Evonik Iran Company PJS 4,3 0,2  
Evonik Israel Ltd. k.A. k.A.  
Evonik Italia S.r.l. 10,6 1,1  
Evonik Japan Co., Ltd. 106,5 24,4  
Evonik Korea Ltd. 14,3 10,8  
Evonik LCL Limited k.A. k.A.  
Evonik LIL Limited k.A. k.A.  
Evonik Limited Egypt -1,6 -2,5  
Evonik Lisina Brasil Ltda. k.A. k.A.  
Evonik Logistics Services GmbH 1,2 -7,8 3)
Evonik Malaysia Sdn. Bhd. 3,4 1,1  
Evonik Materials GmbH 13,5 0,2 3)
Evonik Membrane Extraction Technology Limited 0,4 -0,4  
Evonik Methionine SEA Pte. Ltd. 524,5 35,1  
Evonik Metilatos S.A. 33,6 21,4  
Evonik Mexico, S.A. de C.V. 14,5 2,7  
Evonik Oil Additives Asia Pacific Pte. Ltd. 116,6 34,4  
Evonik Oil Additives Canada Inc. 13,8 6,5  
Evonik Oil Additives S.A.S. 11,2 3,2  
Evonik Oil Additives USA, Inc. 78,0 44,2  
Evonik Operations GmbH 4.906,6 274,4 3)
Evonik Oxeno Antwerpen NV 35,2 8,9  
Evonik Oxeno GmbH & Co. KG i.G. k.A. k.A.  
Evonik Oxeno Verwaltungs-GmbH i.G. k.A. k.A.  
Evonik Pakistan (Private) Limited 0,5 0,1  
Evonik Pension Scheme Trustee Limited k.A. k.A.  
Evonik Peroxid GmbH 13,5 5,3  
Evonik Peroxide Africa (Pty) Ltd. 4,5 0,5  
Evonik Peroxide Holding B.V. 194,3 0,2  
Evonik Peroxide Ltd. 12,3 3,0  
Evonik Peroxide Netherlands B.V. 18,2 1,2  
Evonik Peroxide Spain, S.L.U. -23,1 1,4  
Evonik Peru S.A.C. 6,0 0,3  
Evonik Porphyrio NV 1,6 0,6  
Evonik Re S.A. 64,5 k.A.  
Evonik Real Estate GmbH & Co. KG 213,8 17,8  
Evonik Real Estate Verwaltungs-GmbH k.A. k.A.  
Evonik Rexim (Nanning) Pharmaceutical Co., Ltd. 39,3 1,3  
Evonik Rexim S.A.S. 12,1 4,4  
Evonik Risk and Insurance Services GmbH 1,3 3,3 3)
Evonik Silica Belgium BV 9,8 1,1  
Evonik Silica Finland Oy 12,4 1,4  
Evonik Silquimica, S.A.U. 12,5 1,5  
Evonik Singapore Specialty Chemicals Pte. Ltd. -4,8 1,7  
Evonik Speciality Organics Ltd. 223,5 2,0  
Evonik Specialty Chemicals (Jilin) Co., Ltd. -56,1 -8,4  
Evonik Specialty Chemicals (Nanjing) Co., Ltd. 92,0 12,0  
Evonik Specialty Chemicals (Shanghai) Co., Ltd. 423,4 75,3  
Evonik Specialty Silica India Pvt. Ltd. 15,1 1,0  
Evonik Superabsorber GmbH 66,0 -26,4  
Evonik Superabsorber LLC -9,3 -17,4  
Evonik Taiwan Ltd. 6,7 5,1  
Evonik Tasnee Marketing LLC 12,5 2,2  
Evonik Ticaret Ltd. Sirketi 5,9 5,7  
Evonik Trustee Limited k.A. k.A.  
Evonik UK Holdings Ltd. 520,1 38,2  
Evonik United Silica (Siam) Ltd. 15,0 1,2  
Evonik United Silica Industrial Ltd. 32,5 2,4  
Evonik Venture Capital GmbH 17,5 -3,3 3)
Evonik Vietnam Limited Liability Company 4,7 1,6  
Evonik Wellink Silica (Nanping) Co., Ltd. 33,1 7,9  
Evonik Wynca (Zhenjiang) Silicon Material Co., Ltd. 19,9 -0,2  
Granollers Qumica, S.L.U. 2,3 -0,3  
HD Ceracat GmbH 90,6 8,0  
INFINITEC ACTIVOS, SL 2,2 1,3  
INFINITEC FRANCE 0,3 k.A.  
Insilco Ltd. i.L. 6,7 k.A.  
JeNaCell GmbH 2,7 -1,5  
Laporte Nederland (Holding) B.V. 36,8 -0,4  
LiteCon GmbH 1,2 -4,5  
MedPalett AS 1,9 -0,2  
Nilok Chemicals Inc. -13,2 -3,1  
Nippon Aerosil Co., Ltd. 58,9 16,4  
OOO Evonik Chimia 16,2 -1,3  
PeroxyChem Adventus Environmental Solutions LLC k.A. k.A.  
PeroxyChem Brasil Comercio de Produtos Quimicos Ltda. 0,5 0,6  
PeroxyChem Holding Company LLC 309,7 k.A.  
PeroxyChem Holdings GP LLC k.A. k.A.  
PeroxyChem Holdings, L.P. 314,2 -0,1  
PeroxyChem Mexico S. de R.L. de C.V. 4,6 0,4  
PeroxyChem Netherlands Holdings B.V. 39,0 -0,2  
PeroxyChem Wolf River, LLC k.A. k.A.  
Porocel Catalysts (Shanghai) Co., Ltd. 0,2 k.A.  
Porocel Holdings, Inc. 20,0 k.A.  
Porocel Industries, LLC 40,0 -2,6  
Porocel International, LLC 13,9 33,6  
Porocel of Canada, Ltd. 16,2 -0,3  
PT. Evonik Indonesia 11,9 1,9  
PT. Evonik Sumi Asih 15,7 2,2  
Qingdao Evonik Silica Materials Co., Ltd. 39,1 0,5  
RBV Verwaltungs-GmbH 154,3 -1,0  
RCIV Vermögensverwaltungs-GmbH 25,9 -1,9 3)
RÜTGERS Dienstleistungs-GmbH 5,7 -11,7 3)
RÜTGERS GmbH 315,8 -0,6  
Rutgers Organics LLC -7,1 -1,9  
Silbond Corporation 18,9 6,2  
SKC Evonik Peroxide Korea Co., Ltd. 37,1 5,5  
Stockhausen Nederland B.V. 0,0 -0,2  
Studiengesellschaft Kohle mbH k.A. k.A.  
Westgas GmbH 8,1 6,3 3)
Wilshire Technologies, Inc. 12,5 -3,8  
Andere Unternehmen      
ABCR Laboratorios, S.L. 11,3 1,9  
ARG mbH & Co. KG 6,2 16,3  
ARG Verwaltungs GmbH k.A. k.A.  
evocenta GmbH 2,8 2,1  
Evonik Lanxing (Rizhao) Chemical Industrial Co., Ltd. 24,9 -0,2  
Evonik Treibacher GmbH 15,3 6,5  
HPNow ApS 3,9 -1,7  
Neolyse Ibbenbüren GmbH 20,9 2,8  
OPTIFARM Ltd. 0,4 k.A.  
Polyplastics-Evonik Corporation 18,6 3,4  
San-Apro Ltd. 13,5 3,7  
Saudi Acrylic Polymers Company, Ltd. -264,2 -40,5  
Thai Peroxide Company Ltd. 1,8 2,8  
TÜV NORD InfraChem GmbH & Co. KG 2,1 0,2  
TÜV NORD InfraChem Verwaltungsgesellschaft mbH k.A. k.A.  
Umschlag Terminal Marl GmbH & Co. KG 0,4 0,2  
Umschlag Terminal Marl Verwaltungs-GmbH k.A. k.A.  
Veramaris (USA) LLC 49,7 -0,7  
Veramaris V.O.F. 0,3 -36,0  
Vestaro GmbH k.A. k.A.  
Zhejiang Rebirth - Porocel Innovation Co. Ltd. 4,7 0,4  

1) Inanspruchnahme von Erleichterungen gem. § 264 (3) bzw. § 264b HGB

2) Inanspruchnahme von Erleichterungen gem. § 291 bzw. § 293 HGB

3) Mit diesen Gesellschaften besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

4) Die Umrechnung der Auslandswerte erfolgt für das Eigenkapital mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag, für das Jahresergebnis mit dem Jahresdurchschnittskurs.

5) 15 % der Kapitalanteile werden über die Evonik Industries AG gehalten.

Allgemeine Grundlagen

Der Konzernabschluss der RAG-Stiftung, Essen, eingetragen im Handelsregister unter HR A-Nr. 9004 beim Amtsgericht Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 wurde gemäß §§ 11 ff. Publizitätsgesetz nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Aus Gründen der Klarheit wurden in der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst. Diese werden im Folgenden weiter erläutert. Die Berichterstattung erfolgt in Mio. € mit einer Nachkommastelle, wobei Beträge unterhalb gerundeter 0,1 Mio. € als 0,0 Mio. € dargestellt werden.

Konsolidierungskreis

In dem zum 31. Dezember 2022 aufgestellten Konzernabschluss sind neben der RAG-Stiftung 211 Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen, bei denen der RAG-Stiftung unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zusteht bzw. bei zwei Unternehmen der beherrschende Einfluss aufgrund von vertraglichen Regeln ausgeübt werden kann.

Innerhalb der einzelnen Teilkonzerne des RAG-Stiftung-Konzerns wurden weitere Tochterunternehmen erstkonsolidiert.

Die gesamten Anschaffungskosten betrugen 137,2 Mio. €. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstanden Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 68,8 Mio. €, die planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 2 Jahren bis 13 Jahren abgeschrieben werden. Darüber hinaus entstand ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von 7,8 Mio. €, der im Geschäftsjahr in voller Höhe ergebniswirksam aufgelöst wurde.

Die Erstkonsolidierungen wirken sich im Wesentlichen um 8,6 % erhöhend auf die Umsatzerlöse, um 22,7 % erhöhend auf die Bestandsveränderungen, um 7,8 % erhöhend auf den Materialaufwand und um 9,5 % erhöhend auf den Personalaufwand im RAG-Stiftung Konzern aus. Die jeweiligen Auswirkungen der Erstkonsolidierungen auf die weiteren Bilanz- bzw. Gewinn- und Verlustposten, den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, den Cashflow aus der Investitionstätigkeit und den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit sind von untergeordneter Bedeutung.

Anteile an Tochterunternehmen, die von untergeordneter Bedeutung für ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind, da die zusammengefassten Bilanzsummen und Umsatzerlöse weniger als 5,0 % der Konzernbilanzsumme und des Konzernumsatzes ausmachen, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten im Konzernabschluss ausgewiesen. Anteile an assoziierten Unternehmen, die von untergeordneter Bedeutung für ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind, da die anteiligen Jahresergebnisse weniger als 5,0 % des Beteiligungsergebnisses des Konzerns ausmachen, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten im Konzernabschluss ausgewiesen. So werden 74 Tochterunternehmen nicht konsolidiert und bei 40 assoziierten Unternehmen auf die Anwendung der Equity-Methode verzichtet. Des Weiteren werden 94 Unternehmen, darunter die Maxburg Beteiligungen GmbH & Co. KG, die Maxburg Beteiligungen II GmbH & Co. KG und die Maxburg Beteiligungen III GmbH & Co. KG, nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da erhebliche und andauernde Beschränkungen in der Ausübung der Rechte der RAG-Stiftung als Mutterunternehmen vorliegen. Darüber hinaus werden 28 Tochterunternehmen nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die für die Einbeziehung erforderlichen Angaben nicht ohne unverhältnismäßig hohe Kosten oder Verzögerungen zu erhalten waren. Weitere fünf Tochterunternehmen werden aufgrund einer Weiterveräußerungsabsicht nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Auf die Darstellung der zusammengefassten Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen von fünf der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen, wurde aus Gründen der Wesentlichkeit verzichtet.

Zum Zwecke einer langfristigen Beteiligung an der Evonik Industries AG hält die RAG-Stiftung Anteile in Höhe von 25,1 %. Von den mit Weiterveräußerungsabsicht erworbenen Anteilen an der Evonik Industries AG wurden bisher 44,2 % im Rahmen der in mehreren Schritten durchgeführten Privatplatzierung von Aktien und der Handelsaufnahme der Aktie an den Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main (Prime Standard) und Luxemburg veräußert. Darüber hinaus wurden 0,05 % zum Bilanzstichtag mit Rückgaberecht verliehen. Im Geschäftsjahr 2017 hat die RAG-Stiftung eine nicht nachrangige und unbesicherte Umtauschanleihe auf Evonik-Aktien in Höhe von 500,0 Mio. € mit einer Laufzeit bis zum 16. März 2023 begeben. Im Geschäftsjahr 2018 wurde eine weitere nachrangige und unbesicherte Umtauschanleihe in Höhe von 500,0 Mio. €, mit einer Laufzeit bis zum 2. Oktober 2024, im Geschäftsjahr 2020 noch eine weitere nicht nachrangige und unbesicherte Umtauschanleihe in Höhe von 500,0 Mio. €, mit einer Laufzeit bis zum 17. Juni 2026 begeben und im Geschäftsjahr 2022 eine weitere nicht nachrangige und unbesicherte Umtauschanleihe in Höhe von 500,0 Mio. €, mit einer Laufzeit bis zum 16. November 2029 begeben. Die Anleihen sind umtauschbar in auf den Namen lautende Stückaktien der Evonik Industries AG. Die RAG-Stiftung hält zum Ende des Geschäftsjahres noch unmittelbar 30,7 % der Anteile an der Evonik Industries AG zu Weiterveräußerungszwecken. Daher wird die Evonik Industries AG gemäß §§ 311, 312 HGB im RAG-Stiftung-Konzernabschluss nach der Equity-Methode bewertet. Basis für die Equity-Bewertung nach DRS 26 ist der von der Evonik Industries AG veröffentlichte Konzernabschluss nach IFRS.

Evonik-Konzern Bilanz (IFRS)
in Mio. €
2022 2021
Langfristige Vermögenswerte   15.146   16.174
Kurzfristige Vermögenswerte   6.664   6.110
Langfristige Schulden   7.107   8.920
Kurzfristige Schulden   3.647   3.992
Eigenkapital   11.056   9.372
(davon aus Währungsumrechnung) (178)   (-116)  
(davon nicht beherrschende Anteile) (82)   (83)  
Evonik-Konzern Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS)
in Mio. €
2022 2021
Umsatzerlöse 18.488 14.955
Kosten der eingesetzten Leistungen -14.257 -10.925
Bruttoergebnis vom Umsatz 4.231 4.030
Verschiedene Kosten -3.049 -2.727
Sonstige betriebliche Erträge 358 211
Sonstige betriebliche Aufwendungen -610 -349
Finanzergebnis (inkl. Equity bilanzierten Unternehmen) -7 -80
Ertragsteuern -369 -316
Ergebnis nach Steuern fortgeführter Aktivitäten 554 769
Ergebnis nach Steuern nicht fortgeführter Aktivitäten 1 -2
Ergebnis nach Steuern 555 767
davon Ergebnis anderer Gesellschafter 15 21
Konzernergebnis 540 746

Des Weiteren werden die Maxburg Beteiligungen GmbH & Co. KG, die Maxburg Beteiligungen II GmbH & Co. KG und die Maxburg Beteiligungen III GmbH & Co. KG gemäß §§ 311, 312 HGB im RAG-Stiftung-Konzernabschluss nach der EquityMethode bewertet. Im Rahmen der Bewertung entstand kein Geschäfts- oder Firmenwert.

Die Jahresabschlüsse dieser Gesellschaften wurden nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Zusammengefasste Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:

Maxburg Beteiligungen I - III 2022 2021
Bilanz    
Anlagevermögen 335,0 333,0
Umlaufvermögen 1,1 6,4
Eigenkapital 335,5 339,1
Rückstellungen 0,6 0,3
Verbindlichkeiten - 0,0
Gewinn- und Verlustrechnung    
Sonstige Erträge 0,3 259,4
Sonstige Aufwendungen -12,4 -11,7
Zinsergebnis 9,5 0,0
Abschreibungen Finanzanlagen - -
Jahresüberschuss -2,6 247,7

Der Ausweis der Ergebnisse aus der Änderung der Equity-Werte erfolgt in der Gewinn- und Verlustrechnung im Beteiligungsergebnis.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Konsolidierung der Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften nach folgenden Grundsätzen vorgenommen:

Die in den RAG-Stiftung-Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der konsolidierten Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss der Obergesellschaft anwendbaren Methoden einheitlich bewertet. Die nicht von Konsolidierungsvorgängen beeinflussten Aktiva und Passiva wurden unverändert aus den jeweiligen Abschlüssen übernommen.

Ausleihungen und andere Forderungen, Verbindlichkeiten, Zwischenergebnisse, Umsatzerlöse sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen sind eliminiert.

Die Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen erfolgt seit dem 1. Januar 2010 gemäß § 301 Absatz 1 Satz 2 HGB ausschließlich nach der Neubewertungsmethode. Bei Erstkonsolidierungen vor dem 1. Januar 2010, bei denen in der Vergangenheit die Buchwertmethode gemäß § 301 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. angewandt wurde, wird diese Methode im Einklang mit Artikel 66 Absatz 3 Satz 4 EGHGB weiterhin fortgeführt.

Seit dem 1. Januar 2010 erfolgt die Erstkonsolidierung zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB (beherrschender Einfluss) geworden ist. Die vor dem 1. Januar 2010 erfolgten Erstkonsolidierungen wurden auf den Stichtag des Erwerbs der Anteile bzw. erstmaliger Einbeziehung in den Konzernabschluss vorgenommen. Entfallen die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Wahlrechts nach § 296 wird die Erstkonsolidierung in diesen Fällen gemäß DRS 23 Tz. 14 zu Beginn des Geschäftsjahres des Konzernabschlusses erfolgen.

Die aufzunehmenden Aktiva und Passiva von ab dem 1. Januar 2010 neu in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzt, mit Ausnahme der Rückstellungen, die mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet werden. Das durch die Neubewertung veränderte Eigenkapital wird mit den zu konsolidierenden Anteilen verrechnet.

Die Unterschiedsbeträge der vor dem 1. Januar 2010 erfolgten Erstkonsolidierungen wurden grundsätzlich auf stille Reserven/Lasten verteilt.

Danach bestehende aktivische Unterschiedsbeträge erstmalig konsolidierter Konzernunternehmen sind Geschäfts- oder Firmenwerte, die über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben werden, soweit keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich sind. Erhöht sich der Geschäfts- oder Firmenwert durch Anteilszukäufe, so wird der Unterschiedsbetrag planmäßig über die Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Anteilszukäufe/-verkäufe ohne Statusänderung werden anhand der Erwerbsmethode behandelt.

Ohne Rücksicht auf seinen bilanziellen Charakter werden passive Unterschiedsbeträge einem gesonderten Posten nach dem Eigenkapital zugeordnet.

Soweit der passive Unterschiedsbetrag auf erwarteten künftigen Aufwendungen oder Verlusten in Zusammenhang mit dem erworbenen Unternehmen beruht, wird er bei Anfall dieser Aufwendungen und Verluste ergebniswirksam aufgelöst. Soweit er nicht oder nicht mehr auf erwarteten künftigen Aufwendungen und Verlusten beruht, wird der Anteil, der die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen nichtmonetären Vermögenswerte übersteigt, zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung ergebniswirksam aufgelöst. Der Anteil, der die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen nichtmonetären Vermögenswerte nicht übersteigt, wird planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögenswerte ergebniswirksam aufgelöst.

Die Auflösung erfolgt zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit Anschaffungsoder aktivierungspflichtigen Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Zuschüsse Dritter werden ergebniswirksam vereinnahmt und nicht von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im RAG-Stiftung-Konzern aktiviert, sofern die handelsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden. Zinsen für Fremdkapital werden im RAG-StiftungKonzern nicht aktiviert. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis. Die Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen ermittelt.

Für planmäßige Abschreibungen typischer Wirtschaftsgüter werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 20
Gebäude 10 - 50
Technische Anlagen 5 - 80
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 23
Betriebsvorrichtungen 16 - 25
Geschäfts- oder Firmenwert 2 - 15

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 250 € werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Anlagegüter, deren Nettoanschaffungs- oder Herstellungskosten 250 € übersteigen, jedoch nicht mehr als 800 € betragen, werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Die Auswirkungen der Bewertungsänderung bei den geringwertigen Anlagegütern sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung.

Im Finanzanlagevermögen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen, die sonstigen Kapitalanlagen und die Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. Equity-Werten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Wertpapiere, die im Rahmen der Wertpapierleihe verliehen werden und bei denen die wesentlichen Chancen und Risiken beim Verleiher verbleiben, werden weiterhin hier ausgewiesen. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen werden grundsätzlich zu Barwerten mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlicht wird, bewertet, mit Ausnahme der in Vorjahren gewährten und mit 4,0 % p.a. zu verzinsenden Darlehen an Arbeitnehmer, die nicht abgezinst werden. Ist der Grund für die außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen, so werden sie wieder rückgängig gemacht. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen auf Finanzanlagen werden zum Nennwert bilanziert.

Bei ganz oder teilweise gedeckten Pensionsverpflichtungen werden die Vermögenswerte, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren längerfristig fälligen Verpflichtungen dienen, die gegenüber Arbeitnehmern eingegangen wurden, mit diesen Schulden verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren. Die Vermögensgegenstände werden in Höhe des beizulegenden Zeitwertes angesetzt. Sofern der beizulegende Zeitwert des reservierten Vermögens den Verpflichtungswert übersteigt, wird der übersteigende Betrag unter dem gesonderten Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Unfertige Erzeugnisse und Leistungen und fertige Erzeugnisse sind grundsätzlich zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und der Abschreibungen, aber keine Fremdkapitalzinsen. Soweit im Einzelfall eine Gewinnrealisierung möglich ist, enthalten unfertige Leistungen bei wesentlichen langfristigen Ingenieurdienstleistungsprojekten auch anteilige Gewinne, um so eine dem tatsächlichen Projektverlauf entsprechende Gewinnrealisierung darzustellen. Waren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte sind in Höhe des Nennwertes bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich laufzeitadäquat gemäß der Zinsstrukturkurve der Deutschen Bundesbank (§ 253 Absatz 2 HGB) abgezinst, soweit ihnen kein anderer wirtschaftlicher Vorteil gegenübersteht.

Forderungen sind einzeln im Umfang erkennbarer Risiken sowie pauschal wegen des allgemeinen Kreditrisikos wertberichtigt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens und andere kurzfristige Geldanlagen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageskursen angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sowie Rechnungsabgrenzungsposten werden jeweils zum Nennwert bzw. zum Devisenkassamittelkurs bilanziert.

Bei Bewertungseinheiten gemäß § 254 wird die Durchbuchungsmethode ohne Darstellung der Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung angewandt.

Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern am Abschlussstichtag hinreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorlagen. Kurz- und langfristige Rückstellungen werden grundsätzlich gemäß § 253 Absatz 2 HGB mit dem ihrer voraussichtlichen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (Altersversorgungsverpflichtungen 10 Geschäftsjahre), der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Auf- und Abzinsungseffekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden grundsätzlich im Zinsergebnis ausgewiesen. Änderungen des Abzinsungssatzes für die Rückstellungen für Altersversorgung werden im Personalaufwand ausgewiesen. Änderungen der Schätzung der Restlaufzeit werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Für die nach den BilMoG-Bestimmungen niedriger auszuweisenden Rückstellungen wird die Übergangsregelung gemäß Artikel 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB in Anspruch genommen, die es ermöglicht, die bisherigen höheren Wertansätze beizubehalten.

Die Rückstellungen für die betriebliche Altersversorgung werden gemäß dem modifizierten Teilwertverfahren bewertet. Der Aufwand für die späteren Versorgungsleistungen verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Dienstzeit des jeweiligen Versorgungsberechtigten. Verkürzte Anwartschaftszeiten wegen personeller Anpassungsmaßnahmen sind versicherungsmathematisch berücksichtigt. Rückstellungen für betriebliche Altersversorgung werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für die gutachterliche Bewertung der Verpflichtungen zum 31. Dezember wurde der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichte Zinssatz angewandt. In die Bewertung der Pensionsverpflichtungen werden zukünftige Gehaltsentwicklungen und Rentensteigerungen, unternehmensspezifische Fluktuation sowie Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten gemäß den Richttafeln von Klaus Heubeck bzw. unternehmensindividuelle Sterbetafeln im Teilkonzern RAG einbezogen. Bei wertpapiergebundenen Pensionszusagen wird der beizulegende Zeitwert angesetzt. Die der versicherungsmathematischen Bewertung zugrundeliegenden unternehmensspezifischen Parameter zum 31. Dezember sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

Parameter 31.12.2022 Erläuterung
Zinssatz Pensionen / Hausbrand 1,78 % gemäß § 253 Absatz 2 HGB
Zinssatz pensionsähnliche Verpflichtungen 0,75 % gemäß § 253 Absatz 2 HGB
Rentendynamik 1,00 % bei den beitragsorientierten Zusagen
  1,00 % - 2,00 % anhand der langfristigen Prognose der Europäischen Zentralbank
Anwartschafts-/ Gehaltsdynamik 2,00 % - 2,75 % auf der Basis der tatsächlichen tariflichen Vereinbarungen im Unternehmen sowie der individuellen Gehaltsentwicklung
Mitarbeiterfluktuation Ø 1,00 % erwartete künftige Entwicklung

Rückstellungen für entstandene Bergschäden ab 75.000 € werden je Schadensfall einzeln bewertet. Die Höhe der Rückstellungen für entstandene Bergschäden kleiner 75.000 € bemisst sich grundsätzlich nach dem Durchschnittsaufwand der nicht indizierten Summe der Schadenskosten für Bergschäden kleiner 75.000 € der letzten beiden Jahre vor dem Bilanzstichtag. Darüber hinaus wird ein Teil der Rückstellungen für entstandene Bergschäden mit Hilfe eines Vereinfachungsverfahrens (typisierter Verlauf der voraussichtlichen Erfüllungszeitpunkte) bewertet.

Die Bemessungsgrundlage für Rückstellungen für verursachte, noch nicht entstandene Bergschäden ergibt sich aus der mit dem Kelling-Index preisindizierten Bemessungsgrundlage des Vorjahres abzüglich der hälftigen Inanspruchnahme des laufenden Jahres.

Entsprechend der nach einem statistischen Verfahren angewandten Systematik beim KellingIndex wird analog zum Vorjahr der aktuelle Kelling-Index als Ausreißer erkannt und durch eine Preissteigerungsrate von 5,00 % substituiert.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen für Sozialplan- und ähnliche Leistungen sind, soweit nicht einzeln bestimmte Verpflichtungen vorliegen, auf der Basis von Durchschnittswerten ermittelt.

Die Verpflichtungen für Alt- und Ewigkeitslasten werden unter den "Sonstigen Angaben" näher dargestellt und erläutert.

Verbindlichkeiten sind in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrages bilanziert.

Erhaltene Anzahlungen sind in Höhe des Nennwertes bilanziert.

Latente Steuern werden für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich auflösen. Steuerliche Verlustvorträge und Zinsvorträge werden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe, der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verrechnung berücksichtigt. Zur Ermittlung der latenten Steuern werden die Steuersätze angewendet, die nach der derzeitigen Rechtslage für den Zeitpunkt gültig oder angekündigt sind, zu dem sich die temporären Differenzen wahrscheinlich abbauen bzw. die Verlustvorträge verrechnet werden. Die Bewertung der Bilanzdifferenzen erfolgt mit einem Steuersatz von 30,0 %. Eine Bewertung aktiver latenter Steuern auf körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge erfolgt entsprechend mit 16,0 % bzw. 14,0 %. Soweit sich insgesamt eine Steuerentlastung (Aktivierungsüberhang) ergibt, wird das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird als passive latente Steuer in der Konzernbilanz ausgewiesen. Für temporäre Differenzen, die im Rahmen von Konsolidierungsmaßnahmen entstehen, werden gemäß § 306 HGB bei einer sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung passive latente Steuern und bei einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung aktive latente Steuern in der Konzernbilanz angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Die Aufwands- und Ertragsposten werden zu Durchschnittskursen umgerechnet. Zur Umrechnung werden die durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten Euro-Referenzkurse der Europäischen Zentralbank zu Grunde gelegt. Für Kurse, die nicht seitens der Deutschen Bundesbank veröffentlicht werden, erfolgt die Umrechnung aufgrund der Kurstabellen, die von Reuters veröffentlicht werden.

Dieses gilt auch für die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen gemäß § 308a HGB.

Währungskurstabelle

Währung Verhältnis Stichtagskurs 31.12.2022 Durchschnittskurs 2022
AED Euro/UAE Dirham 3,9299 3,8680
AUD Euro/Australian Dollar 1,5693 1,5167
CAD Euro/Canadian Dollar 1,4440 1,3695
CHF Euro/Swiss Franc 0,9847 1,0047
CNY Euro/Chinese Renminbi 7,3582 7,0788
DKK Euro/Danish Krone 7,4365 7,4396
EGP Euro/Egyptian Pound 26,4768 20,1584
GBP Euro/UK Pound Sterling 0,8869 0,8528
HKD Euro/Hong Kong Dollar 8,3163 8,2451
INR Euro/Indian Rupee 88,1710 82,6864
MXN Euro/Mexican Peso 20,8560 21,1869
PHP Euro/Philippine Piso 59,3200 57,3138
QAR Euro/Qatar Rial 3,9236 3,8424
SAR Euro/Saudi Arabian Riyal 4,0207 3,9541
SEK Euro/Swedish Krona 11,1218 10,6296
SGD Euro/Singapore Dollar 1,4300 1,4512
THB Euro/Thai Baht 36,8350 36,8562
TRY Euro/Turkish Lira 19,9649 17,4088
USD Euro/US Dollar 1,0666 1,0530

Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens kann der Anlage zu diesem Anhang entnommen werden.

Bei Versorgungszusagen im Sinne des § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB wird der Zeitwert des Deckungsvermögens mit Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verrechnet. Die verrechneten Vermögensgegenstände sind durch Verpfändung dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen. Die Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände beliefen sich auf 0,3 Mio. €, der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag beträgt 0,3 Mio. €. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 0,4 Mio. €. Unwesentliche Zinserträge sind mit unwesentlichen Zinsaufwendungen verrechnet.

In den Finanzanlagen sind sonstige Kapitalanlagen mit einem Buchwert von 324,7 Mio. € über ihrem beizulegenden Zeitwert von 307,1 Mio. € ausgewiesen. Auf eine Wertberichtigung auf den beizulegenden Zeitwert wurde verzichtet, da es sich im Wesentlichen um den bei Private-Equity-Fonds üblichen J-Kurve-Effekt handelt und daher nicht als dauerhaft angesehen wird. Darüber hinaus sind Wertpapiere des Anlagevermögens mit einem Buchwert von 3.314,7 Mio. € über ihrem beizulegenden Zeitwert von 2.970,6 Mio. € ausgewiesen. Auf eine Wertberichtigung auf den beizulegenden Zeitwert wurde verzichtet, da künftig ausreichend Erträge zur Wertaufholung erwartet werden und daher die Wertminderung nicht als dauerhaft angesehen wird. Des Weiteren sind sonstige Ausleihungen mit einem Buchwert von 436,8 Mio. € über ihrem beizulegenden Zeitwert von 388,3 Mio. € ausgewiesen. Da der Wert bis zur Fälligkeit aufgeholt wird und bis dahin die Halteabsicht besteht wurde auf eine Wertberichtigung auf den beizulegenden Zeitwert verzichtet.

Von den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind Aktien mit einem Buchwert in Höhe von 13,9 Mio. € durch Verpfändung in ihrer Verfügung beschränkt.

2. Vorräte

in Mio. € 31.12.2022 31.12.2021
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 63,5 46,8
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.900,1 1.542,8
Fertige Erzeugnisse und Waren 9,9 11,1
Geleistete Anzahlungen 39,8 35,7
  2.013,3 1.636,4

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Rechnungsabgrenzungsposten

in Mio. € Restlaufzeit Gesamt
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr 31.12.2022 31.12.2021 davon RLZ mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 270,2 2,1 272,3 267,7 0,3
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 115,7 - 115,7 86,5 -
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2,1 0,2 2,3 1,1 -
Sonstige Vermögensgegenstände 633,6 136,2 769,8 1.144,7 166,1
  1.021,6 138,5 1.160,1 1.500,0 166,4

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 50,6 Mio. € (Vorjahr: 28,7 Mio. €) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 65,1 Mio. € (Vorjahr: 57,8 Mio. €). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 2,0 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €).

Für die nach Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus weiterbestehenden Verpflichtungen (Altlasten) sind unter den Forderungen Ausgleichsansprüche gegen die öffentliche Hand in Höhe von 184,7 Mio. € (Vorjahr: 217,0 Mio. €) bilanziert worden.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Disagios in Höhe von 1,5 Mio. € (Vorjahr: 1,7 Mio. €).

4. Eigenkapital

Das Stiftungskapital der RAG-Stiftung beträgt unverändert 2,0 Mio. €. Die ausgewiesene Ergebnisrücklage in Höhe von 460,3 Mio. € (Vorjahr: 460,3 Mio. €) und die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung in Höhe von 14,9 Mio. € (Vorjahr: -4,9 Mio. €) sind durch die spätere dauerhafte und nachhaltige Finanzierung der Ewigkeitslasten in Anlehnung an § 3 Absatz 10 der Satzung gebunden. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals kann dem Eigenkapitalspiegel entnommen werden.

5. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Als negativer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter werden im RAG-Stiftung-Konzern insgesamt 24,8 Mio. € (Vorjahr: 77,7 Mio. €) ausgewiesen, der sich wie folgt zusammensetzt:

Die Erstkonsolidierung der Vivawest GmbH führte zu einem negativen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von 221,5 Mio. €. Da keine negativen Ertragsentwicklungen oder konkrete Verlusterwartungen absehbar sind, weist dieser Eigenkapitalcharakter auf. Dieser wird seit dem Zeitpunkt der Einbeziehung in den Konzern gemäß DRS 23 Tz. 149 nach der Fortschreibung der stillen Reserven aufgelöst.

Entwicklung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022:

in Mio. € Stand 01.01. Zugänge Abgänge planmäßige Auflösungen Auflösung w/Verlusten Stand 31.12.
Eigenkapitalcharakter 77,7 7,8 - 60,7 - 24,8
  77,7 7,8 - 60,7 - 24,8

6. Rückstellungen

Die Überdeckung der bilanzierten Rückstellungen aus der Ausübung des Beibehaltungswahlrechtes gemäß Artikel 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB beträgt insgesamt 0,0 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €).

7. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag für Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 162,4 Mio. €.

8. Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen für Bergschäden

Die Rückstellungen decken ab:

in Mio. € 31.12.2022 31.12.2021
Verursachte, noch nicht entstandene Bergschäden 1.144,0 1.148,1
Entstandene Bergschäden 849,8 881,0
  1.993,8 2.029,1

Die Rückstellung für Altlasten im Rahmen des Bewilligungsbescheides 2019 innerhalb der Rückstellungen für verursachte, noch nicht entstandene Bergschäden beträgt 468,8 Mio. € (Vorjahr: 451,5 Mio. €) und innerhalb der Rückstellungen für entstandene Bergschäden 29,9 Mio. € (Vorjahr: 28,9 Mio. €). Weitere Ausführungen zu diesem Thema finden sich unter den "Sonstigen Angaben".

Übrige Rückstellungen

in Mio. € 31.12.2022 31.12.2021
Rekultivierung und Umweltschutzmaßnahmen 571,4 492,5
Schachtverfüllungen 843,4 847,2
Abbruchverpflichtungen 443,1 310,3
Belegschaftsbereich 784,1 779,6
Sozialplanleistungen 118,5 39,9
Stilllegungsmaßnahmen   452,7
Übrige Verpflichtungen 695,9 654,1
Ewigkeitslasten 12.116,1 12.702,2
  15.572,5 16.278,5

Die Rückstellungen für Altlasten sind in der jeweiligen Rückstellungskategorie enthalten. Diese betragen für den Belegschaftsbereich 690,3 Mio. € (Vorjahr: 693,9 Mio. €) und für Schachtverfüllung 610,4 Mio. € (Vorjahr: 613,3 Mio. €).

Unter den Rückstellungen für Stilllegungsmaßnahmen werden nur die Verpflichtungen für die Stilllegungsmaßnahmen ausgewiesen, die sich im Nachweiszeitraum gegenüber der öffentlichen Hand befinden. Aufgrund der Erstellung des Verwendungsnachweises für die letzten Stilllegungsmaßnahmen zum 30. April 2022 werden diese Verpflichtungen nun in ihrer jeweiligen Rückstellungskategorie geführt.

Weitere Ausführungen zu diesem Thema finden sich unter den "Sonstigen Angaben".

9. Verbindlichkeiten

in Mio. € Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
Anleihen 500,0 1.500,0 500,0
(davon konvertibel) (500,0) (1.500,0) (500,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 363,9 4.634,9 3.969,6
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.706,7 98,8 10,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 206,1 2,9 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42,6 190,6 132,7
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6,9 9,0 7,7
Sonstige Verbindlichkeiten 177,0 175,2 135,6
(davon      
- aus Steuern (94,1) (0,7)  
- im Rahmen der sozialen Sicherheit) (5,2)    
  3.003,2 6.611,4 4.756,0
Gesamt Restlaufzeit
31.12.2022 31.12.2021 davon bis zu 1 Jahr davon mehr als 1 Jahr
Anleihen 2.000,0 1.500,0   1.500,0
(davon konvertibel) (2.000,0) (1.500,0)   (1.500,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.998,8 4.554,4 240,1 4.314,3
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.805,5 1.533,8 1.263,5 270,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 209,0 154,8 152,5 2,3
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 233,2 235,8 48,5 187,3
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15,9 12,6 4,3 8,3
Sonstige Verbindlichkeiten 352,2 344,8 139,1 205,7
(davon        
- aus Steuern (94,8) (36,9) (36,3) (0,6)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit) (5,2) (4,1) (4,1)  
  9.614,6 8.336,2 1.848,0 6.488,2

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 5,2 Mio. € (Vorjahr: 40,6 Mio. €), erhaltene Anzahlungen in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) sowie sonstige Verbindlichkeiten von 227,5 Mio. € (Vorjahr: 195,2 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 3,4 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €) sowie sonstige Verbindlichkeiten von 12,5 Mio. € (Vorjahr: 12,4 Mio. €).

Insgesamt sind Verbindlichkeiten in einer Höhe von 3.684,2 Mio. € (Vorjahr: 3.320,8 Mio. €) durch Grundpfandrechte, in Höhe von 10,9 Mio. € (Vorjahr: 10,9 Mio. €) durch Bürgschaften und in Höhe von 24,9 Mio. € (Vorjahr: 39,6 Mio. €) durch andere Pfandrechte gesichert.

10. Passive latente Steuern

Für die auf Ebene der Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften (HB I) gebildeten latenten Steuern auf Sachanlagen, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie auf Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen und Bergschäden ergibt sich im Konzern nach Saldierung ein Überhang aktiver latenter Steuern, für welchen das Aktivierungswahlrecht gem. § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt wird.

Durch Konsolidierungsmaßnahmen ergibt sich ein auszuweisender Überhang passiver latenter Steuern in Höhe von 780,2 Mio. € (Vorjahr: 801,6 Mio. €), nach Verrechnung aktiver latenter Steuern in Höhe von 4,0 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €) und passiver latenter Steuern in Höhe von 784,2 Mio. € (Vorjahr: 804,6 Mio. €). Die passiven latenten Steuern entfallen mit 762,2 Mio. € im Wesentlichen auf die Bilanzposition Sachanlagen der Vivawest GmbH, welche in Höhe von 836,6 Mio. € durch die Erstkonsolidierung der Vivawest GmbH zum 1. Januar 2019 erfolgsneutral im Konzern erfasst und in den nachfolgenden Geschäftsjahren erfolgswirksam fortgeschrieben wurden.

Erläuterung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

11. Umsatzerlöse

Tätigkeitsbereiche
in Mio. €
2022 2021
Immobilien 923,0 876,8
Automation 235,1 199,6
Maschinenbau 448,5 259,9
Services 382,6 315,2
Sonstiges 199,2 138,1
  2.188,4 1.789,6
Regionen
in Mio. €
2022 2021
Deutschland 1.260,2 1.125,0
Übrige Europäische Union 359,9 289,8
Übriges Europa 86,3 85,9
Außerhalb Europas 482,0 288,9
  2.188,4 1.789,6

12. Sonstige betriebliche Erträge

In diesem Posten sind im Geschäftsjahr 2022 479,7 Mio. € (Vorjahr: 173,0 Mio. €) periodenfremde Erträge enthalten, die im Wesentlichen aus der Veränderung von Rückstellungen, aus Abgängen aus dem Sachanlagevermögen und aus Zuschreibungen zum Anlage- und Umlaufvermögen resultieren.

Des Weiteren sind in diesem Posten Erträge aus Ausgleichsansprüchen gegen die öffentliche Hand zum Ausgleich von Altlasten im Rahmen des Bewilligungsbescheides 2019 von 44,7 Mio. € (Vorjahr: 173,5 Mio. €) enthalten. Diesen Erträgen stehen Aufwendungen entgegen, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und dem Zinsergebnis ausgewiesen werden.

Darüber hinaus enthält dieser Posten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 20,1 Mio. € (Vorjahr: 10,4 Mio. €) sowie Erträge aus der planmäßigen Auflösung des passiven Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von 60,7 Mio. € (Vorjahr: 55,3 Mio. €).

13. Materialaufwand

in Mio. € 2022 2021
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 383,8 293,4
Aufwendungen für bezogene Leistungen 649,4 608,7
Bergschädenaufwand 20,4 47,1
  1.053,6 949,2

14. Personalaufwand

in Mio. € 2022 2021
Löhne und Gehälter   743,1   622,7
Soziale Abgaben   109,1   91,3
Altersversorgung und Unterstützung   194,2   203,6
(davon für Altersversorgung) (194,1)   (203,4)  
    1.046,4   917,6

Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

2022 2021
Arbeiter 1.360 1.461
Angestellte 9.915 8.453
Arbeitnehmer 11.275 9.914

15. Abschreibungen

in Mio. € 2022 2021
Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 423,7 409,3
Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 12,2 6,1
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten 1,9 1,1
  437,8 416,5

16. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In diesem Posten sind Aufwendungen aus der Anpassung der Rückstellungen im Rahmen des Bewilligungsbescheides 2019 in Höhe von 37,8 Mio. € enthalten. Die Aufwendungen für Altlasten werden durch Erträge aus Ausgleichsansprüchen gegen die öffentliche Hand ausgeglichen.

Darüber hinaus fielen weitere Aufwendungen aus der Bildung von Rückstellungen, soweit diese nicht unter anderen Posten auszuweisen sind, an. Zum anderen sind Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen sowie Verbandsbeiträge enthalten.

Des Weiteren sind 14,3 Mio. € (Vorjahr: 13,0 Mio. €) periodenfremde Aufwendungen aus Verlusten aus Abgängen von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens enthalten.

Darüber hinaus enthält dieser Posten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 15,0 Mio. € (Vorjahr: 3,9 Mio. €).

17. Beteiligungsergebnis

in Mio. € 2022 2021
Erträgen aus Beteiligungen   -265,7   935,9
(davon aus verbundenen Unternehmen) (-279,8)   (923,9)  
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen   -1,3   -1,1
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen   0,5   0,8
Aufwendungen aus Verlustübernahme   0,4   0,4
    -266,9   935,2

In den Erträgen aus Beteiligungen sind -284,5 Mio. € (Vorjahr: 883,0 Mio. €) aus der Equity-Fortschreibung enthalten. Im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen sind -1,3 Mio. € (Vorjahr: -1,1 Mio. €) aus der Änderung der Equity-Werte enthalten.

18. Ergebnis aus sonstigen Kapitalanlagen

In den Erträgen aus sonstigen Kapitalanlagen in Höhe von 202,3 Mio. € (Vorjahr: 273,0 Mio. €) sind alle Beträge enthalten, die weder den Erträgen aus Beteiligungen noch den Erträgen aus Ausleihungen und Wertpapieren direkt zugeordnet werden können (z.B. Erträge aus Private Equity Fonds).

19. Zinsergebnis

in Mio. € 2022 2021
Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   116,2   157,0
(davon aus verbundenen Unternehmen) (0,0)   (-)  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   43,2   13,9
(davon aus verbundenen Unternehmen) (0,9)   (0,6)  
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen) (25,0)   (0,1)  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   200,0   371,7
(davon aus verbundenen Unternehmen) (0,2)   (0,5)  
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen) (120,4)   (289,9)  
    -40,6   -200,8

Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen beinhalten Aufzinsungen für Rückstellungen für Stilllegungsmaßnahmen und für Alt- und weitere Ewigkeitslasten, die durch entsprechende Erträge ausgeglichen werden.

20. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

In diesem Posten sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 58,0 Mio. € (Vorjahr: 35,9 Mio. €) enthalten.

21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

in Mio. € 2022 2021
Tatsächliche Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -101,1 -96,9
Latente Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 30,6 16,1
  -70,5 -80,8

Der Konzernsteuersatz für tatsächliche Ertragsteuern beträgt unverändert zum Vorjahr ebenso wie der Steuersatz für latente Steuern 30,0 %.

Sonstige Angaben

Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos bei einer Projektfinanzierung (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) wurde als Mikro-Hedge ein Zinssicherungsgeschäft zum 1. Januar 2012 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2031 eingegangen. Zwischen dem Grund- und dem Sicherungsgeschäft wurde eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB gebildet. Zwischen Zinsswap und dem Darlehensvertrag stimmen alle wertbestimmenden Faktoren wie Währung, Nominalbetrag, Laufzeit, Zinstermine und identischer abgesicherter Zinssatz überein, so dass der zukünftige Ausgleich zu 100 % gewährleistet ist. Die Übereinstimmung der Parameter wurde sowohl retro- als auch prospektiv festgestellt. In die Bewertungseinheit werden nominal 16,0 Mio. € des zu Grunde liegenden Darlehens einbezogen. Der beizulegende Zeitwert des Zinsswaps beträgt -0,4 Mio. €. Der Marktwert vom Zinsswap wurde mit Hilfe von Discounted-Cashflow-Verfahren auf Basis von Wechselkursnotierungen, beobachtbaren Zinsstrukturkurven und Kreditausfallprämien errechnet.

Darüber hinaus besteht ein weiterer Portfolio-Hedge zur Absicherung von Währungsrisiken. Der zukünftige Ausgleich ist zu 100 % gewährleistet und erfolgt am 14. Juni 2023. Die Übereinstimmung der Parameter wurde prospektiv festgestellt. In die Bewertungseinheit werden 46,8 Mio. € einbezogen, wobei der beizulegende Zeitwert des Devisentermingeschäfts anhand des aktuellen Marktwertes ermittelt wurde und 0,4 Mio. € beträgt.

Honorare des Abschlussprüfers

Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, sind folgende Honorare in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst:

in Mio. € 2022 2021
a. Abschlussprüfungsleistungen   2,1   2,1
vorzunehmende Korrektur für das Vorjahr (+) / aus dem Vorjahr (-) (0,1)   (0,2)  
b. Andere Bestätigungsleistungen   0,2   0,5
vorzunehmende Korrektur für das Vorjahr (+) / aus dem Vorjahr (-) (0,0)   (-)  
c. Steuerberatungsleistungen   (-)   (-)
d. Sonstige Leistungen   0,2   0,2
vorzunehmende Korrektur für das Vorjahr (+) / aus dem Vorjahr (-) (0,0)   (0,0)  
Vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar   2,5   2,8
Korrektur für das Vorjahr (+) / aus dem Vorjahr (-)   0,1   0,2
Gesamthonorar   2,6   3,0

Anteile oder Anlageaktien an Investmentvermögen

Zwei durch jeweils eine Master-KAG verwaltete Spezial-Sondervermögen sind in den Finanzanlagen enthalten. Bei diesen Fonds bestehen keine vertraglichen Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe. Des Weiteren enthält das Finanzanlagevermögen einen durch eine Investment KG verwalteten Immobilien-Spezialfonds, der in seiner täglichen Rückgabe beschränkt ist.

Anlageziel
in Mio. €
Buchwert Wert i.S.d. § 36 InvG Differenz zum Buchwert im Geschäftsjahr vereinnahmte Ausschüttungen
Mischfonds (AV) 3.127,4 2.834,2 -293,2 12,4
Mischfonds (AV) 3.783,6 4.075,2 291,6 50,0
Immobilienfonds 437,9 500,2 62,3 16,6
  7.348,9 7.409,6 60,7 79,0

Forschung und Entwicklung

Von dem Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von 2,2 Mio. € entfallen 1,7 Mio. € auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von 69,8 Mio. € (Vorjahr: 127,2 Mio. €) (davon 1,3 Mio. € gegenüber assoziierten Unternehmen), aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von 6,0 Mio. € (Vorjahr: -) und aus der Bestellungen von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 31,8 Mio. € (Vorjahr: 36,2 Mio. €). Das Risiko einer Inanspruchnahme ist als gering einzuschätzen, da die Projektabwicklung fristgerecht und vertragsgemäß verläuft und mit einem Ausfall des Schuldners nicht zu rechnen ist bzw. Grundstücke bis zur vollständigen Zahlung im Eigentum der Konzerngesellschaften bleiben.

Darüber hinaus ergeben sich folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

in Mio. € 31.12.2022 31.12.2021
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr   168,5   100,1
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (0,2)   (-)  
(davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (0,1)   (-)  
Verpflichtungen im Zusammenhang mit Sachanlageinvestitionen   485,1   555,5
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (4,2)   (2,0)  
(davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (-)   (-)  
Verpflichtungen im Zusammenhang mit Finanzanlageinvestitionen   2.090,7   2.022,3
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (325,6)   (419,1)  
(davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (-)   (0,7)  
Andere sonstige finanzielle Verpflichtungen   18.119,0   15.320,2
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (-)   (-)  
(davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (-)   (-)  
Sonstige finanzielle Verpflichtungen   20.863,3   17.998,1
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (330,0)   (421,1)  
(davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (0,1)   (0,7)  

Unter Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes der Ultimate Forward Rate (UFR), der jährlich durch die European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) ermittelt und veröffentlicht wird, beträgt die im Konzernabschluss handelsrechtlich abzubildende Gesamtverpflichtung für Ewigkeitslasten zum Bilanzstichtag 30.655,2 Mio. € (Vorjahr: 28.448,3 Mio. €; Basis war der Barwert einer ewigen Rente unter Anwendung des HGB-Zinssatzes mit einer 30-jährigen Restlaufzeit sowie einer entsprechenden Preissteigerungsrate). Diesen Gesamtverpflichtungen in Höhe von 30.655,2 Mio. € stehen die Rückstellung für Ewigkeitslasten in Höhe von 12.116,1 Mio. € und die Ergebnisrücklage einschließlich Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung in Höhe von 475,2 Mio. €, die in Anlehnung an § 3 Absatz 10 der Stiftungssatzung zur Finanzierung der Ewigkeitslasten dient, gegenüber. Darüber hinaus sind 18.063,9 Mio. € unter den anderen sonstigen finanziellen Verpflichtungen ausgewiesen.

Zur Abdeckung der Gesamtverpflichtung sind die Anteile an der Evonik Industries AG und die bestehenden Kapitalanlagen sowie die entsprechenden Erträge hieraus vorgesehen.

In Erfüllung einer weiteren Auflage eines Zuwendungsbescheides des Jahres 1988 zum Teilausgleich von Stilllegungsbelastungen hat die RAG mit dem Land Nordrhein-Westfalen einen Grundstücks-Optionsvertrag abgeschlossen. Danach hat die RAG nicht mehr benötigtes Grundeigentum des Bergbaubereichs dem Land Nordrhein-Westfalen offenzulegen und auf dessen Verlangen an dieses oder an Dritte zum Verkehrswert zu verkaufen. Bei Nichterfüllung der vertraglichen Verpflichtungen ist an das Land Nordrhein-Westfalen eine Vertragsstrafe von bis zu 25,6 Mio. € zu zahlen. Mit Schreiben vom 21. November 1996 hat sich das Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen damit einverstanden erklärt, das vertragliche Einwilligungsverfahren für den Abschluss von Grundstücksverträgen ruhen zu lassen. Für Grundstücksgeschäfte mit Konzerngesellschaften, die nicht der Optionsbindung unterliegen, ist weiterhin die Einwilligung einzuholen.

Alt- und Ewigkeitslasten

Vertragliche Grundlagen der Alt- und Ewigkeitslasten

Grundlage für den Umfang und die Ermittlung der für die nach der Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus weiter bestehenden Lasten (Alt- und Ewigkeitslasten) ist das im Jahr 2006 erstellte KPMG-Gutachten zur Bewertung der Stillsetzungskosten, Alt- und Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus der RAG.

Ewigkeitslasten im Sinne des Erblastenvertrages sind Maßnahmen zur Verwaltung, Abwicklung oder Beseitigung von Dauerbergschäden/Poldermaßnahmen, Maßnahmen der Grundwasserreinigung, des Grundwassermonitorings und der Nachsorgeverpflichtungen an kontaminierten Standorten und Maßnahmen zur Durchführung der Grubenwasserhaltung.

Dafür bestehende Rückstellungen wurden nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung in der zum Zeitpunkt der kohlepolitischen Vereinbarung gültigen Fassung (HGB a. F.), bis zur endgültigen Stilllegung des Steinkohlenbergbaus fortgeführt.

Für jede Ewigkeitslast wird eine Ausgabenreihe vom jeweiligen Bilanzstichtag an für die jeweils kommenden 61 Jahre ermittelt.

Die Gesamtverpflichtung der jeweiligen Ewigkeitslast ermittelt sich aus der Summe der auf den Bilanzstichtag abgezinsten temporären Ausgabenreihe über 60 Jahre und dem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Barwert der ewigen Rente ab dem 61. Jahr. Der Barwert der ewigen Rente wird unter Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes der Ultimate Forward Rate (UFR) von 3,74 % (Vorjahr: 3,84 %), der jährlich durch die European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) ermittelt und veröffentlicht wird, berechnet (Unter Berücksichtigung einer Preissteigerung von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) ergibt sich ein Realzins von 1,74 %). Die ersten 50 Jahre der Ausgabenreihe der jeweiligen Ewigkeitslast werden anhand der durch die Deutsche Bundesbank zum jeweiligen Bilanzstichtag veröffentlichten handelsrechtlichen Zinsstrukturkurve mit Zinssätzen zwischen 0,43 % und 1,54 % (Vorjahr Zinssätze 0,30 % und 1,52 %) auf den Bilanzstichtag laufzeitadäquat diskontiert. Um einen Zinssprung zu vermeiden, wird zur Überleitung auf die UFR eine Konvergenzphase über 10 Jahre verwendet. In dieser Konvergenzphase werden die Zinssätze zur Abzinsung auf den Bilanzstichtag anhand einer linearen Interpolation zwischen dem HGB-Zins mit einer Restlaufzeit von 50 Jahren und der UFR ermittelt.

Zur Indizierung der Ausgaben für Ewigkeitslasten wird grundsätzlich eine Preissteigerungsrate in Höhe von 2,00 % angesetzt. Dies folgt der Methodik der Bestimmung der Ultimate Forward Rate. Es handelt sich somit bei der Preissteigerungsrate um das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) für den Euroraum.

Die bei RAG bestehenden Rückstellungen für Grundwasserreinigung und Dauerbergschäden wurden bis zur endgültigen Stilllegung des Steinkohlenbergbaus nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung in der zum Zeitpunkt der kohlepolitischen Vereinbarung gültigen Fassung (HGB a. F.) fortgeführt. Für die Grundwasserreinigung wurde die Verpflichtung, ausgehend von den jährlich anfallenden bzw. geplanten Betriebsaufwendungen einschließlich Abschreibungen, auf Basis des Barwerts einer ewigen Rente ermittelt (Zinssatz: 5,5 %; entspricht rund dem 18-fachen der Bemessungsgrundlage). Die Verpflichtung für Dauerbergschäden ergab sich als Barwert einer ewigen Rente auf Grundlage der durchschnittlichen indizierten Aufwendungen der letzten fünf Jahre (Zinssatz: 5,0 %; entspricht dem 20-fachen der Bemessungsgrundlage).

In dem Erblastenvertrag vom 14. August 2007 zwischen der RAG-Stiftung und dem Land Nordrhein-Westfalen sowie dem Saarland verpflichten sich die Länder, die Finanzierung der Ewigkeitslasten für den Fall zu übernehmen, dass die RAG-Stiftung nicht in der Lage ist, der Finanzierung der Ewigkeitslasten nachzukommen. Sollten die Länder aus diesem Vertrag in Anspruch genommen werden, gewährt der Bund ein Drittel der zu leistenden Beträge.

Auf Grundlage des Bewilligungsbescheides 2019 vom 28. Dezember 2007 und gemäß Rahmenvereinbarung über die sozialverträgliche Beendigung des subventionierten deutschen Steinkohlenbergbaus in Deutschland gewähren der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen Beihilfen für die nach der dauerhaften Einstellung des subventionierten deutschen Steinkohlenbergbaus der RAG seit dem Jahr 2019 weiterbestehenden Lasten, die nicht vom Erblastenvertrag erfasst werden (Altlasten). Für diese Zwecke gewährt der Bund einen Betrag von bis zu 1.658,4 Mio. € und das Land Nordrhein-Westfalen einen Betrag von bis zu 462,6 Mio. €. Zum Ausgleich des fehlenden Saarlandanteils wird die RAG seit 2019 einen Eigenbeitrag von insgesamt 61,0 Mio. € aus der verzinslichen Anlage des Verkaufspreises der Evonik Industries AG leisten. Der Bewilligungsbescheid 2019 darf seit 2019 zum Ausgleich für die erforderlichen Aufzinsungen von Rückstellungen beansprucht werden.

Grundlagen der Ermittlung der Verpflichtungen

Die zu bilanzierenden Posten umfassen die handelsrechtlichen Rückstellungen einschließlich der Deckungslücken und die entsprechenden Ausgleichsansprüche zu deren Abdeckung. Die Bilanzierung der Alt- und Ewigkeitslasten erfolgte zum 31. Dezember 2022 anhand folgender Parameter, die mit Ausnahme der Änderung der Zinssätze aus der Fortführung der Vorgehensweise der KPMG und der Umstellung der Rechnungslegung auf die Vorschriften des BilMoG in Abstimmung mit der RAG-Stiftung und der Öffentlichen Hand resultieren:

Für alle Rückstellungen wurden die Abzinsungen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden fristenkongruenten Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatz auf der Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten handelsrechtlichen Zinssätze vorgenommen. Die anzuwendende handelsrechtliche Zinsstrukturkurve liegt zwischen 0,43 % und 1,54 %. Für die Berechnung des Barwerts der ewigen Rente wird der Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatz der UFR in Höhe von 3,74 % (Vorjahr: 3,84 %) angesetzt.

Die Preissteigerungen im Zusammenhang mit personellen Verpflichtungen wurden individuell für die RAG unter Einbeziehung von erwarteten zukünftigen Inflationsraten auf der Basis des Inflationsziels der EZB und möglichen unternehmensspezifischen Gehaltsentwicklungen bestimmt. Für alle weiteren personellen Verpflichtungen wurde eine Preissteigerung von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) berücksichtigt.

Für Sachleistungsverpflichtungen wird eine Preissteigerungsrate von 1,97 % (Vorjahr: 1,97 %) angesetzt.

Für die Ewigkeitslasten, die nach Einstellung des subventionierten Steinkohlenbergbaus in Deutschland durch die RAG-Stiftung finanziert werden, wird das Inflationsziel der EZB in Höhe von 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) berücksichtigt, da dieser Wert auch für die Kalkulation der UFR durch EIOPA zugrunde liegt.

Ermittlung der Ewigkeitslasten

Bei den Verpflichtungen für Grubenwasserhaltung, Dauerbergschäden/Poldermaßnahmen sowie Grundwasserreinigung, Grundwassermonitoring und Nachsorgeverpflichtung an ehemaligen Betriebsstandorten handelt es sich um Sachleistungsverpflichtungen. Aufgrund des Charakters der Verpflichtungen als ewige Last, für die keine Gegenleistung erfolgt, wurde bei den Sachleistungsverpflichtungen eine barwertige Bilanzierung anhand einer temporären Ausgabenreihe, die im Wesentlichen mit der handelsrechtlichen Zinsstrukturkurve laufzeitadäquat diskontiert wird, in Verbindung mit einer ewigen Rente auf Basis eines Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes der UFR vorgenommen.

Grubenwasserhaltung

Bei der Grubenwasserhaltung unter Tage wurden die anfallenden Wässer während der Produktionsphase zur Aufrechterhaltung der Steinkohlenförderung an die Tagesoberfläche gepumpt und einem obertägigen Gewässer zugeführt. Damit war die Grubenwasserhaltung bis zur Stilllegung des letzten Bergwerkes dem laufenden Betrieb zuzurechnen und es war grundsätzlich keine Rückstellung zu bilden. Die Notwendigkeit zur Bildung einer Rückstellung ergab sich aus der Einstellung des subventionierten Steinkohlenbergbaus. Die Bewertung der Rückstellung erfolgt anhand der erwarteten Aufwendungen für Grubenwasserhaltung unter Berücksichtigung der betrieblichen Planung der ersten fünf Jahre nach dem Bilanzstichtag, der Entwicklung der künftig zu fördernden Wassermenge und der Investitionsmaßnahmen für den Umbau der konventionellen Wasserhaltung auf langfristig optimierte Brunnenwasserhaltungen. Die Verpflichtung hat zum 31. Dezember 2022 einen Stand von 21.317,1 Mio. €.

Dauerbergschäden/Poldermaßnahmen

Die bergbauliche Tätigkeit hat Veränderungen an der Tagesoberfläche zur Folge, die zu Senkungsgebieten führen und Einfluss auf die natürliche Vorflut von Gewässern haben. Derartige Schäden sind in der Regel nicht reparabel. Die Verpflichtung hat zum 31. Dezember 2022 einen Stand von 7.823,1 Mio. €.

Grundwasserreinigung, Grundwassermonitoring und Nachsorgeverpflichtung an ehemaligen Betriebsstandorten

Bei der Aufbereitung verunreinigter Betriebsflächen - insbesondere auf ehemaligen Kokereiflächen - umfasst die durchzuführende Sanierungsmaßnahme im Regelfall die Errichtung eines Umlagerungsbauwerkes in Kombination mit einer Grundwasserreinigungsanlage. Da die Schadstoffbelastungen nachweislich die behördlichen Grenzwerte für das Grundwasser nicht unterschreiten werden, ist ein Ende der Maßnahmen nicht absehbar. Die zum 31. Dezember 2022 bestehende Verpflichtung beträgt 1.515,0 Mio. €.

Auf Basis der dargelegten Berechnung der Ewigkeitslasten wurden zusammenfassend nachfolgenden Verpflichtungen ermittelt:

Verpflichtungen aus Ewigkeitslasten
in Mio. €
31.12.2022 31.12.2021
Grubenwasserhaltung 21.317,1 19.748,0
Dauerbergschäden 7.823,1 7.321,1
Grundwasserreinigung 1.515,0 1.379,2
  30.655,2 28.448,3

Ermittlung der Altlasten sowie der Ausgleichsansprüche im Rahmen des Bewilligungsbescheides 2019

Die Rückstellungen für die nach der dauerhaften Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus weiter bestehenden Verpflichtungen gemäß Bewilligungsbescheid vom 28. Dezember 2007 werden innerhalb der jeweiligen Rückstellungskategorie bilanziert. Der Bewilligungsbescheid 2019 darf seit 2019 zudem auch zum Ausgleich der Aufwendungen aus Aufzinsungen von Rückstellungen beansprucht werden. Diese Verpflichtungen und Aufwendungen werden durch entsprechende Ausgleichsansprüche gegen die Öffentliche Hand im Rahmen des Bewilligungsbescheides 2019 bis zu einem maximalen Betrag von 2.121,0 Mio. € ausgeglichen.

Altersversorgung

Gegen den Bewilligungsbescheid 2019 wird gemäß Schreiben des BMWi vom 20. Januar 2011 ein Ausgleichsanspruch für die sich aus der Laufzeitänderung der Rückstellungen für Altersversorgung ergebenden Zinsaufwendungen in Höhe von 115,9 Mio.€ (Vorjahr 115,9 Mio. €) berücksichtigt.

Bergschäden

Die Rückstellungen für verursachte, noch nicht entstandene Bergschäden wurden im Produktionsbereich nach dem Fünffachen bereinigten jährlichen Durchschnittsaufwand der letzten zehn Jahre unter Berücksichtigung der bisherigen Preisentwicklung errechnet. Die Rückstellungen der Stillstandsbereiche zum Zeitpunkt der kohlepolitischen Vereinbarungen wurden, sofern erforderlich, auf Basis neuer Erkenntnisse angepasst. Auf Grundlage dieser Erfahrungswerte wurde für die zum Zeitpunkt der kohlepolitischen Vereinbarungen noch produzierenden Bergwerke neben den bisher gebildeten Rückstellungen eine zusätzliche Rückstellung bilanziert, die die Deckungslücke für Verursachte, noch nicht entstandene Bergschäden abdeckt. Hieraus werden bei Bedarf Rückstellungen für Entstandene Bergschäden gebildet und weiterentwickelt. Die Rückstellungen betragen zum 31. Dezember 2022 unter Berücksichtigung der erfolgten Inanspruchnahmen 498,7 Mio. €.

Schachtsanierung

In der Verantwortung der RAG stehen die alten Schächte in den Berechtsamen der RAG in Nordrhein-Westfalen und die alten Schächte und Stollenmundlöcher in der Berechtsame des Saarlands. Für die Schächte und Stollen sind Rückstellungen für Aufwendungen, die zur Gefahrenabwehr voraussichtlich notwendig werden, gebildet worden. Die Schächte werden im Wesentlichen in drei Kategorien eingeordnet, die sich an der jeweiligen Teufe und dem Sicherheitsstand orientieren. Für die Schächte, die im Altlastengutachten der KPMG genannt sind, existieren derzeit die Daten über die Lage der Schächte sowie teilweise über deren Teufe (Schachtkataster), nicht aber über den konkreten Zustand der einzelnen Schächte. In einem weiteren Schritt ist der jeweilige Schachtzustand zu erfassen sowie eine Priorisierung hinsichtlich der Dringlichkeit der Sanierung durchzuführen. Gemäß dem aufgebauten Schachtkataster ist von insgesamt rund 5.000 alten Schächten und Stollenmundlöchern auszugehen. Für das Risiko der Aufwendungen, die im Zusammenhang mit diesen alten Schächten, deren Sanierung und der zum Teil noch notwendigen dauerstandsicheren Verfüllung der bekannten Schächte stehen, existiert eine Rückstellung gemäß dem Altlastengutachten. Diese Rückstellung beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 unter Berücksichtigung der erfolgten Inanspruchnahmen 610,4 Mio. €.

Personelle Abwicklungskosten und Sonstige Altlasten

Die Verpflichtung für die personellen Abwicklungskosten umfasst die technischen und administrativen Tätigkeiten für die Stillsetzung der Bergwerke und Betriebe, die nach Auslauf des subventionierten Steinkohlenbergbaus notwendig sind sowie die Tätigkeiten für die Bearbeitung der Altlasten. Hierzu zählt auch das Belegschaftssystem, das die Aufwendungen für Leistungen an die Belegschaft abdeckt. Die Tätigkeiten fallen für die rund dreijährige Nachlaufphase sowie für die Abwicklung der Altlasten bis zur endgültigen Erfüllung der Verpflichtungen an. Die bilanzierte Rückstellung entspricht der Deckungslücke analog dem Altlastengutachten und wird auf Basis einer Ausgabenlinie über 50 Jahre bemessen.

Zu den Sonstigen Altlasten zählen sämtliche Lasten, die im Rahmen des KPMG-Gutachtens betrachtet wurden, für die allerdings keine separate Deckungslücke ermittelt wurde. Dies sind im Einzelnen die Rückstellungen für Abbruchmaßnahmen, für Flächensanierung und Rekultivierung von Bergehalden, für Bergschäden, für Sozialplanrückstellungen, die nicht dem Stilllegungsaufwand zugeordnet worden sind, für die Nachuntersuchung gemäß Gesundheitsschutzverordnung, für Stilllegungsmaßnahmen sowie für sonstige Verpflichtungen im Rahmen der Endabwicklung. Die Rückstellungen sind zum 31. Dezember 2022 unter Berücksichtigung der erfolgten Inanspruchnahmen in Höhe von 690,3 Mio. € bilanziert.

Zukünftige Entwicklung der Alt- und Ewigkeitslasten

Die Höhe der Ewigkeitslasten ist neben der Entwicklung der Bemessungsgrundlagen insbesondere von der künftigen Preis- und Zinsentwicklung abhängig. Hinsichtlich der Zinsentwicklung ist hier die Entwicklung der UFR sowie der handelsrechtlichen Zinsstrukturkurve relevant. Zum 31. Dezember 2022 sind für die wasserbezogenen Ewigkeitslasten entsprechend den Annahmen die handelsrechtliche Zinsstrukturkurve mit Sieben-Jahres-Durchschnittszinssätzen, der Sieben-JahresDurchschnittszinssatz der UFR von 3,74 % (Vorjahr: 3,84 %), sowie das Inflationsziel der EZB mit 2,00 % als Preis- und Kostensteigerung (Vorjahr: 2,00 %) angesetzt worden. Der Realzinssatz zur Ermittlung des Barwertes der ewigen Rente beträgt somit 1,74 % (Vorjahr: 1,84 %).

Sofern sich die Preis- und Zinsannahmen unterschiedlich entwickeln, führt dies zu höheren bzw. niedrigeren Rückstellungen. Voraussetzung für die Anwendung der berücksichtigten Zinssätze ist das Vorliegen eines positiven Realzinssatzes zur Ermittlung des Barwertes der ewigen Renten.

Die zukünftige Entwicklung der Altlasten ist von der jeweiligen Bemessungsgrundlage sowie der künftigen Preis- und Zinsentwicklung abhängig. Hinsichtlich der Zinsentwicklung ist hier ausschließlich die Entwicklung der handelsrechtlichen Zinsstrukturkurve relevant. Künftige Preis- und Zinsentwicklungen führen damit je nach Ausprägung zu einem Anstieg bzw. einem Rückgang der Rückstellungen für Altlasten.

Auf Basis der dargelegten Berechnung der Altlasten sind die nachfolgend aufgeführten Ausgleichsansprüche gegen die Öffentliche Hand abgeleitet worden. Die Ausgleichsansprüche werden auf der Aktivseite unter den Forderungen ausgewiesen.

Ausgleichsansprüche Bewilligungsbescheid 2019 31.12.2022 31.12.2021
Altersversorgung 119 119
Bergschäden 514 495
Schachtsanierung 623 625
Personelle Abwicklungskosten und sonstige Altlasten 819 791
Summe berücksichtigte Ausgleichsansprüche 2.075 2.030
Geldeingang der Öffentlichen Hand zum Bewilligungsbescheid 1.890 1.813
Bilanzierte Ausgleichsansprüche Bewilligungsbescheid 185 217
Maximale Ausgleichsansprüche gem. Bewilligungsbescheid 2.121 2.121

Die Ausgleichsansprüche für Altersversorgung ergeben sich neben den Aufzinsungen der Rückstellungen wegen Laufzeitänderung aus dem Jahr 2019 aus in Vorjahren ausfinanzierten Verpflichtungen. Die Ausgleichsansprüche für Bergschäden, Schachtsanierung und die personellen Abwicklungskosten setzen sich zusammen aus den zum 31. Dezember 2022 bilanzierten Verpflichtungen sowie den kumulierten Inanspruchnahmen.

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung ist nach den Zahlungsströmen (Cashflows) aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert und nach dem Rechnungslegungsstandard des DRS 21 aufgestellt. Sie stellt die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds im RAG-Stiftung-Konzern dar:

in Mio. € 2022 2021
Finanzmittelfonds am Jahresanfang 558,9 405,9
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -28,5 -623,5
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -839,4 216,0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 841,6 532,7
Veränderung des Finanzmittelbestandes aufgrund Konsolidierungskreisänderungen 31,5 17,8
Wechselkursänderungen 14,2 10,0
Finanzmittelfonds zum Jahresende 578,3 558,9

(1) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

Der Konzernjahresüberschuss wird um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträgen sowie um Posten, die dem Cashflow aus der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, bereinigt. Des Weiteren werden die Veränderungen der Bilanz ermittelt und dem Ergebnis hinzugerechnet. Dabei werden Effekte aus der Verrechnung von Vermögenswerten und Schulden gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB und der Veränderung des Konsolidierungskreises eliminiert.

(2) Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Im Cashflow aus der Investitionstätigkeit sind die Mittelzu- und -abflüsse aus dem Anlagevermögen enthalten. Des Weiteren enthält er auch Zahlungsströme aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition und erhaltene Zinsen und Dividenden.

(3) Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit sind die Zahlungsströme aus gezahlten Zinsen und Dividenden sowie Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen und Zuwendungen zugeordnet. Des Weiteren sind die Zahlungsströme aus der Aufnahme oder der Tilgung von Finanzschulden enthalten.

(4) Finanzmittelfonds zum Jahresende

Überleitung vom Finanzmittelbestand lt. Bilanz unter dem Posten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" zum Finanzmittelfonds:

31.12.2022 31.12.2021
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 656,2 710,5
Guthaben bei Kreditinstituten mit Vertragslaufzeit > 3 Monate -70,0 -150,0
Kurzfristige Kreditaufnahmen bzw. jederzeit fällige Verbindlichkeiten, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören -7,9 -1,6
Finanzmittelfonds zum Jahresende 578,3 558,9

Der Finanzmittelbestand wurde nicht zur Sicherheit für eigene Verbindlichkeiten verpfändet.

Gesamtbezüge des Vorstandes und des Kuratoriums

Die Gesamtbezüge des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2022 belaufen sich auf 3,0 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €).

Die Bezüge des Kuratoriums für das Geschäftsjahr 2022 betragen 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €).

Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres

Es sind keine Ereignisse nach dem 31.12.2022 vorgefallen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des RAG-Stiftung-Konzerns wesentlich beeinflusst haben.

 

Essen, den 12. April 2023

RAG-Stiftung

Der Vorstand

Tönjes

Bergerhoff-Wodopia

Dr. Rupp

Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Anlage zum Konzernanhang zum 31. Dezember 2022 (in Mio. Euro)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01. Veränderung Konsolidierungskreis/ Währungsumrechnung Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 62,3 0,7 8,9 0,5   71,4
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133,9 38,0 9,9 6,6 0,8 176,0
3. Geschäfts- oder Firmenwert 661,3 1,7 113,1 0,0   776,1
(davon aus der Kapitalkonsolidierung) (619,5) (25,8) (76,6) (0,0)   (721,9)
4. Geleistete Anzahlungen 2,1 0,0 1,3 0,7 -0,8 1,9
  859,6 40,4 133,2 7,8   1.025,4
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.240,3 0,5 338,4 76,7 231,6 10.734,1
2. Schächte 50,7     2,4   48,3
3. Grubenbaue 16,6     16,6    
4. Technische Anlagen und Maschinen 1.185,1 1,2 18,0 40,1 76,1 1.240,3
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 216,3 15,2 27,4 30,0 4,1 233,0
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 723,4 0,1 357,6 0,4 -311,8 768,9
  12.432,4 17,0 741,4 166,2   13.024,6
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.198,0 -128,1 1.323,3 401,9 0,0 6.991,3
- at Equity bewertet 5.645,5   1.096,5 374,8   6.367,2
(davon Änderung durch Equity-Bewertung) (4.618,0)   (1.079,6) (355,8)   (5.341,8)
- zu Anschaffungskosten 552,5 -128,1 226,8 27,1 0,0 624,1
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8,6 0,1 1,4 2,0 0,7 8,8
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 94,3 0,1 3,8 1,8 4,8 101,2
- at Equity bewertet 11,7 0,3 0,1 1,6   10,5
(davon Änderung durch Equity-Bewertung) (-5,8)     (1,6)   (-7,4)
- zu Anschaffungskosten 82,6 -0,2 3,7 0,2 4,8 90,7
an sonstigen Unternehmen 98,9 0,0 46,6 44,1 8,4 109,8
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 127,4 0,7 2,6 0,0   130,7
5. Sonstige Kapitalanlagen 2.316,9   575,3 259,7 -14,2 2.618,3
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 8.883,7 0,4 1.397,4 934,8 0,9 9.347,6
7. Sonstige Ausleihungen 467,5 -0,1 2,3 1,1 -0,6 468,0
8. Geleistete Anzahlungen 0,1   0,2 0,2   0,1
  18.195,4 -126,9 3.352,9 1.645,6   19.775,8
  31.487,4 -69,5 4.227,5 1.819,6   33.825,8
Abschreibungen
Stand 01.01. Veränderung Konsolidierungskreis/ Währungsumrechnung Abschreibungen Zuschreibungen
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 12,4 -0,2 6,1  
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63,5 -9,0 15,8 0,0
3. Geschäfts- oder Firmenwert 477,8 -1,5 105,4  
(davon aus der Kapitalkonsolidierung) (463,9) (3,8) (100,6)  
4. Geleistete Anzahlungen 0,3   0,4  
  554,0 -10,7 127,7 0,0
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.132,5 -0,1 261,2 0,1
2. Schächte 50,6      
3. Grubenbaue 16,6      
4. Technische Anlagen und Maschinen 623,7 -1,0 21,0  
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 146,1 -9,3 25,7 0,0
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,0 0,2 0,3  
  1.969,5 -10,2 308,2 0,1
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15,7 0,0 1.363,1 0,0
- at Equity bewertet     1.361,5  
(davon Änderung durch Equity-Bewertung)     (1.361,5)  
- zu Anschaffungskosten 15,7 0,0 1,6  
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6,0   0,5  
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1,3   0,8  
- at Equity bewertet        
(davon Änderung durch Equity-Bewertung)        
- zu Anschaffungskosten 1,3   0,8  
an sonstigen Unternehmen 0,2 0,0 0,4  
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8,4 -0,1   0,0
5. Sonstige Kapitalanlagen 72,3   30,6 24,6
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 64,4 0,1 24,3  
7. Sonstige Ausleihungen 0,6   0,1 0,0
8. Geleistete Anzahlungen        
  168,9 0,0 1.419,8 24,6
  2.692,4 -20,9 1.855,7 24,7
Abschreibungen Buchwerte
Änderung der gesamten Abschreibungen in Zusammenhang mit
Zugängen Abgängen Umbuchungen Stand 31.12. Stand 31.12. lfd. Jahr Stand 31.12. Vorjahr
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,3   18,4 53,0 49,9
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,1   83,2 92,8 70,4
3. Geschäfts- oder Firmenwert 20,7   564,0 212,1 183,5
(davon aus der Kapitalkonsolidierung) (20,7)   (547,6) (174,3) (155,6)
4. Geleistete Anzahlungen 0,4   0,3 1,6 1,8
  26,5   665,9 359,5 305,6
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34,8 0,2 1.358,7 9.375,4 9.107,8
2. Schächte 2,3   48,3   0,1
3. Grubenbaue 16,6   0,0    
4. Technische Anlagen und Maschinen 37,4 0,0 608,3 632,0 561,4
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25,0 0,0 156,1 76,9 70,2
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,0 -0,2 0,5 768,4 723,4
  116,1   2.171,9 10.852,7 10.462,9
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12,3   1.366,5 5.624,8 6.182,3
- at Equity bewertet     1.361,5 5.005,7 5.645,5
(davon Änderung durch Equity-Bewertung)     (1.361,5) (3.980,3) (4.618,0)
- zu Anschaffungskosten 12,3   5,0 619,1 536,8
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen     6,5 2,3 2,6
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen     2,1 99,1 93,0
- at Equity bewertet       10,5 11,7
(davon Änderung durch Equity-Bewertung)       (-7,4) (-5,8)
- zu Anschaffungskosten     2,1 88,6 81,3
an sonstigen Unternehmen     0,6 109,2 98,7
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht     8,3 122,4 119,0
5. Sonstige Kapitalanlagen 0,2   78,1 2.540,2 2.244,6
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 5,8   83,0 9.264,6 8.819,3
7. Sonstige Ausleihungen     0,7 467,3 466,9
8. Geleistete Anzahlungen       0,1 0,1
  18,3   1.545,8 18.230,0 18.026,5
  160,9   4.383,6 29.442,2  

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RAG-Stiftung, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der RAG-Stiftung, Essen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der RAG-Stiftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den nach § 13 PublG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 14 PublG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den nach § 13 PublG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 14 PublG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 12. April 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Erik Hönig, Wirtschaftsprüfer

Joachim Gorgs, Wirtschaftsprüfer

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