Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 28862
Eingetragen
19.9.2016
Branche
BeteiligungsgesellschaftenVorsorge- und RehabilitationsklinikenErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Gegenstand
die Gründung und der Betrieb eines medizinischen Versorgungszentrums im Sinne des § 95 SGB V in Oberhausen und aller hiermit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten sowie die Bildung von Kooperationen.

Historie

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Management

NameRolle
Stefani Strobel
seit 22.10.2024
Prokura
Sonja Schwald
seit 22.10.2024
Prokura
Eva Forster
seit 22.10.2024
Prokura
Jörg Dr. Pelleter
seit 10.10.2023
Geschäftsführer
Claudia Marion Topnik
seit 18.7.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nephrocare Deutschland GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

Hof

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und Konzernlagebericht (gemäß § 315a HGB)

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in TSD €, mit Ausnahme der Beträge je Aktie
Ziffer 2019 2018 2017
Umsatzerlöse
Gesundheitsdienstleistungen 13.872.219 13.264.289 14.531.636
Gesundheitsprodukte 3.604.336 3.282.584 3.251.936
4 a, 26 17.476.555 16.546.873 17.783.572
Umsatzkosten
Gesundheitsdienstleistungen 10.483.822 9.899.714 10.347.512
Gesundheitsprodukte 1.596.882 1.492.416 1.417.806
12.080.704 11.392.130 11.765.318
Bruttoergebnis vom Umsatz 5.395.851 5.154.743 6.018.254
Betriebliche (Erträge) Aufwendungen
Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten 4 b 3.060.732 2.885.220 3.637.780
(Gewinn) Verlust i. Zshg. mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement 4 c (28.788) (809.003) (25.763)
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen 4 d 168.028 114.074 110.997
Ergebnis assoziierter Unternehmen 26 (73.679) (73.346) (67.199)
Operatives Ergebnis 2.269.558 3.037.798 2.362.439
Zinsergebnis
Zinserträge 4 g (61.617) (147.409) (51.375)
Zinsaufwendungen 4 g 491.061 448.471 416.199
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.840.114 2.736.736 1.997.615
Ertragsteuern 4 h 401.614 511.079 443.081
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.438.500 2.225.657 1.554.534
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis 238.881 243.733 274.746
Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt) 1.199.619 1.981.924 1.279.788
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 19 3,96 6,47 4,17
Ergebnis je Aktie (verwässert) 19 3,96 6,45 4,16

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung
in TSD €
Ziffer 2019 2018 2017
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.438.500 2.225.657 1.554.534
Übriges Comprehensive Income (Loss):
Komponenten, die nicht in das Ergebnis umgebucht werden:
Versicherungsmathematische Gewinne (Verluste) aus leistungsorientierten Pensionsplänen 16,24 (99.613) (28.070) 6.840
Ertragsteuern auf Komponenten des Übrigen Comprehensive Income (Loss), die nicht umgebucht werden 24 30.245 7.713 (27.393)
(69.368) (20.357) (20.553)
Komponenten, die in Folgeperioden in das Ergebnis umgebucht werden:
Gewinne (Verluste) aus Währungsumrechnungsdifferenzen 24 263.835 327.317 (1.284.173)
Gewinne (Verluste) aus Cash Flow Hedges (1) 23,24 (11.633) 23.560 27.983
Ertragsteuern auf Komponenten des Übrigen Comprehensive Income (Loss), die umgebucht werden 24 2.674 (6.734) (8.407)
254.876 344.143 (1.264.597)
Übriges Comprehensive Income (Loss), netto 185.508 323.786 (1.285.150)
Gesamtergebnis 1.624.008 2.549.443 269.384
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Gesamtergebnis 259.184 285.691 150.611
Auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfallendes Gesamtergebnis 1.364.824 2.263.752 118.773

(1) Inklusive Hedgingkosten in Höhe von (1.962 €) und (1.335 €) im Geschäftsjahr 2019 und 2018.

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Bilanz in TSD €, mit Ausnahme der Beträge je Aktie und der Aktienstückzahl Ziffer 31. Dezember 2019 31. Dezember 2018
Vermögenswerte
Flüssige Mittel 6 1.007.723 2.145.632
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 7 3.421.346 3.231.500
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 5 159.196 198.868
Vorräte 8 1.663.278 1.466.803
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 9 913.603 804.083
Summe kurzfristige Vermögenswerte 7.165.146 7.846.886
Sachanlagen 10 4.190.281 3.836.010
Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 21 4.325.115 -
Immaterielle Vermögenswerte 11 1.426.330 681.331
Firmenwerte 11 14.017.255 12.209.606
Latente Steuern 4 h 361.196 345.686
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 696.872 649.780
Sonstige langfristige Vermögenswerte 752.540 672.969
Summe langfristige Vermögenswerte 25.769.589 18.395.382
Summe Vermögenswerte 32.934.735 26.242.268
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 716.526 641.271
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 5 118.663 153.781
Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 12 2.812.419 2.904.288
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 13 1.149.988 1.205.294
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 13 21.865 188.900
Kurzfristig fälliger Anteil der langfristigen Finanzverbindlichkeiten 14 1.447.239 1.106.519
Kurzfristig fälliger Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 21 622.227 -
Kurzfristig fälliger Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen 5 16.514 -
Rückstellungen für Ertragsteuern 101.793 68.229
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 7.007.234 6.268.282
Langfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich des kurzfristig fälligen Anteils 14 6.458.318 5.045.515
Langfristige Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen abzüglich des kurzfristig fälligen Anteils 21 3.959.865 -
Langfristige Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen abzüglich des kurzfristig fälligen Anteils 5 106.432 -
Rückstellungen und sonstige langfristige Verbindlichkeiten 15 668.747 750.738
Pensionsrückstellungen 16 689.195 551.930
Rückstellungen für Ertragsteuern 78.005 97.324
Latente Steuern 4 h 739.702 626.521
Summe langfristige Verbindlichkeiten 12.700.264 7.072.028
Summe Verbindlichkeiten 19.707.498 13.340.310
Eigenkapital
Stammaktien, ohne Nennwert, Nominalwert 1,00 €, 374.165.226 Aktien genehmigt, 304.436.876 ausgegeben und 298.329.247 in Umlauf am 31. Dezember 2019 bzw. 384.822.972 Aktien genehmigt, 307.878.652 ausgegeben und 306.878.701 in Umlauf am 31. Dezember 2018 17 304.437 307.879
Eigene Anteile zu Anschaffungskosten 17 (370.502) (50.993)
Kapitalrücklage 17 3.607.662 3.873.345
Gewinnrücklagen 17 9.454.861 8.831.930
Kumuliertes Übriges Comprehensive Income (Loss) 24 (1.038.545) (1.203.750)
Summe Eigenkapital der Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA 11.957.913 11.758.411
Nicht beherrschende Anteile 17 1.269.324 1.143.547
Summe Eigenkapital 13.227.237 12.901.958
Summe Verbindlichkeiten und Eigenkapital 32.934.735 26.242.268

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Kapitalflussrechnung
in TSD €
Ziffer 2019 2018 2017
Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.438.500 2.225.657 1.554.534
Überleitung vom Ergebnis nach Ertragsteuern auf den Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit:
Abschreibungen und Wertminderung 10,11,21,26 1.593.160 789.566 735.479
Veränderung der latenten Steuern 64.266 89.171 (203.046)
(Gewinn) Verlust aus Anlagenabgängen, Nutzungsrechten aus Leasingverhältnissen, Investitionen und Desinvestitionen (99.074) (807.106) (94.123)
Personalaufwand aus aktienbasierten Vergütungsplänen 20 1.992 10.745 46.811
Cash Flow aus Sicherungsgeschäften (12.744) - -
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, netto (27.657) (28.369) (57.009)
Zinsaufwendungen, netto 4g 429.444 301.062 364.824
Veränderungen bei Vermögenswerten und Verbindlichkeiten ohne Auswirkungen aus den Veränderungen des Konsolidierungskreises:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (105.828) (164.685) (131.676)
Vorräte (117.504) (157.092) (62.692)
Sonstige Vermögenswerte (46.132) (12.561) 227.490
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 41.717 (5.805) 32.614
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (35.861) 4.480 (110.375)
Rückstellungen und sonstige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten (128.906) (84.561) 222.302
Gezahlte Zinsen (470.223) (311.971) (340.632)
Erhaltene Zinsen 49.453 56.809 37.601
Veränderung der Steuerrückstellungen 380.067 514.957 644.866
Gezahlte Ertragsteuern (387.719) (358.386) (675.157)
Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 2.566.951 2.061.911 2.191.811
Cash Flow aus Investitionstätigkeit
Erwerb von Sachanlagen (1.124.791) (1.057.276) (944.460)
Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen 11.535 54.529 103.225
Akquisitionen, Beteiligungen, Erwerb von immateriellen Vermögenswerten sowie sonstige Investitionen 3,25 (2.232.671) (925.267) (565.694)
Erlöse aus Desinvestitionen 3,25 59.940 1.682.975 415.388
Cash Flow aus Investitionstätigkeit (3.285.987) (245.039) (991.541)
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten 737.409 650.634 443.996
Tilgung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (807.807) (205.790) (241.309)
Einzahlungen aus kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber
nahestehenden Unternehmen 281.200 217.646 122.079
Tilgung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (448.311) (37.746) (116.079)
Einzahlungen aus langfristigen Finanzverbindlichkeiten 3.460.805 612.388 582.311
Tilgung langfristiger Finanzverbindlichkeiten (2.217.005) (1.076.204) (1.099.329)
Tilgung von Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen (671.403) - -
Tilgung von Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen (16.340) - -
Anstieg (Rückgang) des Forderungsverkaufsprogramms 381.430 (298.912) 157.564
Einzahlungen aus der Ausübung von Aktienoptionen 15.864 47.404 47.591
Erwerb eigener Anteile 17 (599.796) (37.221) (57.938)
Dividendenzahlungen 17 (354.636) (324.838) (293.973)
Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile (296.168) (296.293) (386.340)
Kapitaleinlagen von nicht beherrschenden Anteilen 68.125 67.196 42.797
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit (466.633) (681.736) (798.630)
Wechselkursbedingte Veränderung der flüssigen Mittel 47.760 32.387 (132.413)
Flüssige Mittel
Nettoerhöhung (-verminderung) der flüssigen Mittel (1.137.909) 1.167.523 269.227
Flüssige Mittel am Anfang des Jahres 2.145.632 978.109 708.882
Flüssige Mittel am Ende des Jahres 6 1.007.723 2.145.632 978.109

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Eigenkapitaleränderungsrechnung in TSD €, mit Ausnahme der Anzahl der Aktien Stammaktien Eigene Anteile
Ziffer Anzahl der Aktien Betrag Anzahl der Aktien Betrag
Stand am 31. Dezember 2016 307.221.791 307.222 (999.951) (50.993)
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte 20 889.209 889
Personalaufwand aus Aktienoptionen 20
Erwerb eigener Anteile 17 (660.000) (57.938)
Dividendenzahlungen 17
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 23
Ergebnis nach Ertragsteuern
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen 24
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten 24
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten 16
Gesamtergebnis
Stand am 31. Dezember 2017 308.111.000 308.111 (1.659.951) (108.931)
Anpassung aus Erstanwendung von IFRS 9
Angepasster Stand am 31. Dezember 2017 308.111.000 308.111 (1.659.951) (108.931)
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte 20 858.652 859
Personalaufwand aus Aktienoptionen 20
Erwerb eigener Anteile 17 (431.000) (37.221)
Einzug eigener Anteile 17 (1.091.000) (1.091) 1.091.000 95.159
Dividendenzahlungen 17
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 23
Ergebnis nach Ertragsteuern
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen 24
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten 24
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten 16
Gesamtergebnis
Stand am 31. Dezember 2018 307.878.652 307.879 (999.951) (50.993)
Anpassung aus Erstanwendung von IFRS 16
Angepasster Stand am 31. Dezember 2018 307.878.652 307.879 (999.951) (50.993)
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte 20 328.996 329
Personalaufwand aus Aktienoptionen 20
Erwerb eigener Anteile 17 (8.878.450) (589.305)
Einzug eigener Anteile 17 (3.770.772) (3.771) 3.770.772 269.796
Dividendenzahlungen 17
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 23
Ergebnis nach Ertragsteuern
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen 24
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten 24
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten 16
Gesamtergebnis
Stand am 31. Dezember 2019 304.436.876 304.437 (6.107.629) (370.502)
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (fortgesetzt) in TSD €, mit Ausnahme der Anzahl der Aktien
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
Stand am 31. Dezember 2016 3.960.115 6.085.876
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte 42.944
Personalaufwand aus Aktienoptionen 11.736
Erwerb eigener Anteile
Dividendenzahlungen (293.973)
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen (45.550)
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 65.564
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.279.788
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten
Gesamtergebnis
Stand am 31. Dezember 2017 3.969.245 7.137.255
Anpassung aus Erstanwendung von IFRS 9 (5.076)
Angepasster Stand am 31. Dezember 2017 3.969.245 7.132.179
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte 37.918
Personalaufwand aus Aktienoptionen 6.713
Erwerb eigener Anteile
Einzug eigener Anteile (94.068)
Dividendenzahlungen (324.838)
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen (46.463)
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 42.665
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.981.924
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten
Gesamtergebnis
Stand am 31. Dezember 2018 3.873.345 8.831.930
Anpassung aus Erstanwendung von IFRS 16 (120.809)
Angepasster Stand am 31. Dezember 2018 3.873.345 8.711.121
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte 16.866
Personalaufwand aus Aktienoptionen 1.992
Erwerb eigener Anteile
Einzug eigener Anteile (266.025)
Dividendenzahlungen (354.636)
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen (18.516)
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen (101.243)
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.199.619
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten
Gesamtergebnis
Stand am 31. Dezember 2019 3.607.662 9.454.861
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (fortgesetzt) in TSD €, mit Ausnahme der Anzahl der Aktien Kumuliertes Übriges Comprehensive Income (loss)
Währungsumrechnungsdifferenzen Cash Flow Hedges Pensionen
Stand am 31. Dezember 2016 (26.019) (38.107) (260.437)
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte
Personalaufwand aus Aktienoptionen
Erwerb eigener Anteile
Dividendenzahlungen
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen
Ergebnis nach Ertragsteuern
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen (1.177.885) 195 17.652
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten 19.576
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten (20.553)
Gesamtergebnis
Stand am 31. Dezember 2017 (1.203.904) (18.336) (263.338)
Anpassung aus Erstanwendung von IFRS 9
Angepasster Stand am 31. Dezember 2017 (1.203.904) (18.336) (263.338)
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte
Personalaufwand aus Aktienoptionen
Erwerb eigener Anteile
Einzug eigener Anteile
Dividendenzahlungen
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen
Ergebnis nach Ertragsteuern
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen 292.431 (18) (7.054)
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten 16.826
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten (20.357)
Gesamtergebnis
Stand am 31. Dezember 2018 (911.473) (1.528) (290.749)
Anpassung aus Erstanwendung von IFRS 16
Angepasster Stand am 31. Dezember 2018 (911.473) (1.528) (290.749)
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte
Personalaufwand aus Aktienoptionen
Erwerb eigener Anteile
Einzug eigener Anteile
Dividendenzahlungen
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen
Ergebnis nach Ertragsteuern
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen 246.486 27 (2.981)
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten (8.959)
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten (69.368)
Gesamtergebnis
Stand am 31. Dezember 2019 (664.987) (10.460) (363.098)
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (fortgesetzt) in TSD €, mit Ausnahme der Anzahl der Aktien Summe Eigenkapital der Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA Nicht beherrschende Anteile Summe
Stand am 31. Dezember 2016 9.977.657 1.073.475 11.051.132
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte 43.833 43.833
Personalaufwand aus Aktienoptionen 11.736 11.736
Erwerb eigener Anteile (57.938) (57.938)
Dividendenzahlungen (293.973) (293.973)
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen (45.550) 28.421 (17.129)
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile - (244.423) (244.423)
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 65.564 65.564
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.279.788 274.746 1.554.534
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen (1.160.038) (124.135) (1.284.173)
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten 19.576 19.576
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten (20.553) (20.553)
Gesamtergebnis 118.773 150.611 269.384
Stand am 31. Dezember 2017 9.820.102 1.008.084 10.828.186
Anpassung aus Erstanwendung von IFRS 9 (5.076) (5.076)
Angepasster Stand am 31. Dezember 2017 9.815.026 1.008.084 10.823.110
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte 38.777 38.777
Personalaufwand aus Aktienoptionen 6.713 6.713
Erwerb eigener Anteile (37.221) (37.221)
Einzug eigener Anteile - -
Dividendenzahlungen (324.838) (324.838)
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen (46.463) 63.939 17.476
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile - (214.167) (214.167)
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 42.665 42.665
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.981.924 243.733 2.225.657
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen 285.359 41.958 327.317
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten 16.826 16.826
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten (20.357) (20.357)
Gesamtergebnis 2.263.752 285.691 2.549.443
Stand am 31. Dezember 2018 11.758.411 1.143.547 12.901.958
Anpassung aus Erstanwendung von IFRS 16 (120.809) (15.526) (136.335)
Angepasster Stand am 31. Dezember 2018 11.637.602 1.128.021 12.765.623
Erlöse aus der Ausübung von Aktienoptionen und Steuereffekte 17.195 17.195
Personalaufwand aus Aktienoptionen 1.992 1.992
Erwerb eigener Anteile (589.305) (589.305)
Einzug eigener Anteile - -
Dividendenzahlungen (354.636) (354.636)
Erwerb / Verkauf von nicht beherrschenden Anteilen (18.516) 102.341 83.825
Kapitaleinlagen von / Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile - (220.222) (220.222)
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen (101.243) (101.243)
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.199.619 238.881 1.438.500
Übriges Comprehensive Income (Loss) aus:
Währungsumrechnungsdifferenzen 243.532 20.303 263.835
Cash Flow Hedges nach Steuereffekten (8.959) (8.959)
Pensionsverpflichtungen nach Steuereffekten (69.368) (69.368)
Gesamtergebnis 1.364.824 259.184 1.624.008
Stand am 31. Dezember 2019 11.957.913 1.269.324 13.227.237

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, Hof an der Saale

Konzernabschluss der Fresenius Medical Care AG & Co. KgaA

Hof an der Saale Deutschland

(gemäß § 315e HGB)

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, Hof an der Saale

Konzernanhang

In TSD, mit Ausnahme der Beträge je Aktie und der Anzahl der Aktien

Inhaltsverzeichnis

1. Die Gesellschaft, Grundlage der Darstellung und wesentliche Grundsätze der Rechnungslegung

2. Wesentliche Ermessensentscheidungen und Quellen von Schätzunsicherheiten

3. Akquisitionen, Beteiligungen, Erwerb von immateriellen Vermögenswerten, sonstige Investitionen sowie Desinvestitionen

4. Erläuterungen zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung

5. Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

6. Flüssige Mittel

7. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen

8. Vorräte

9. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

10. Sachanlagen

11. Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte

12. Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

13. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen

14. Langfristige Finanzverbindlichkeiten

15. Rückstellungen und sonstige langfristige Verbindlichkeiten

16. Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen

17. Konzern-Eigenkapital

18. Zusätzliche Informationen zum Kapitalmanagement

19. Ergebnis je Aktie

20. Aktienbasierte Vergütungspläne

21. Leasing

22. Verpflichtungen und Eventualverbindlichkeiten

23. Finanzinstrumente

24. Übriges Comprehensive Income (Loss)

25. Zusätzliche Informationen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

26. Informationen zu den Segmenten und Zentralbereichen

27. Wesentliche Ereignisse seit Ende des Geschäftsjahres

28. Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat

29. Gesamthonorar und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

30. Corporate Governance

31. Gewinnverwendungsvorschlag

Anlage 1: Aufsichtsrat und Vorstand

Anlage 2: Aufstellung des Anteilsbesitzes

1. Die Gesellschaft, Grundlage der Darstellung und wesentliche Grundsätze der Rechnungslegung

Die Gesellschaft

Die Fresenius Medical Care Aktiengesellschaft & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien mit Sitz in Hof an der Saale, Deutschland, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hof unter HRB 4019, geschäftsansässig Else-Kröner-Str. 1, 61352 Bad Homburg v. d. Höhe (FMC-AG & Co. KGaA oder die Gesellschaft), ist der weltweit führende Anbieter für Dialyse (auf Basis der veröffentlichten Umsatzerlöse und der Anzahl der behandelten Patienten). Die Gesellschaft bietet Dialysedienstleistungen und damit verbundene Dienstleistungen für Menschen, die an chronischem Nierenversagen erkrankt sind sowie andere Gesundheitsdienstleistungen an. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt zudem eine breite Palette an Gesundheitsprodukten. Dazu zählen sowohl Dialyseprodukte als auch nichtdialysebezogene Produkte. Die Dialyseprodukte der Gesellschaft umfassen Hämodialysegeräte, Cycler für die Peritonealdialyse, Dialysatoren, Lösungen für die Peritonealdialyse, Konzentrate, Lösungen sowie Granulate für die Hämodialyse, Blutschläuche, Medikamente für die Behandlung von chronischem Nierenversagen und Wasseraufbereitungsanlagen. Die nichtdialysebezogenen Produkte beinhalten Produkte zur Behandlung von akutem Herz-Lungen-Versagen sowie für die Apherese-Therapie. Die Gesellschaft versorgt Dialysekliniken, die sie besitzt, betreibt oder leitet, mit einer weiten Produktpalette und verkauft zudem Dialyseprodukte an andere Dialysedienstleister. Die Gesellschaft bezeichnet bestimmte ihrer anderen Gesundheitsdienstleistungen als Versorgungsmanagement. Das Versorgungsmanagement umfasst gegenwärtig unter anderem wert- und risikobasierte Programme, die Distribution verschreibungspflichtiger Arzneimittel, Gesundheitsdienstleistungen im Bereich der Gefäßchirurgie sowie Dienstleistungen in ambulanten Operationszentren, nephrologische Dienstleistungen durch niedergelassene Ärzte, Gesundheitsdienstleistungen im Bereich der ambulanten Erstversorgung und ambulante Behandlungen. Das Versorgungsmanagement wird mit den Dialysedienstleistungen und damit verbundenen Dienstleistungen als Gesundheitsdienstleistungen (Health Care) zusammengefasst.

Im vorliegenden Bericht beziehen sich die Begriffe FMC-AG & Co. KGaA oder die Gesellschaft in Abhängigkeit vom Kontext auf die Gesellschaft oder auf die Gesellschaft und deren Tochtergesellschaften auf konsolidierter Basis. Die Begriffe Fresenius SE und Fresenius SE & Co. KGaA beziehen sich auf die Fresenius SE & Co. KGaA. Die Begriffe Management AG und persönlich haftende Gesellschafterin beziehen sich auf die Fresenius Medical Care Management AG, deren alleinige Aktionärin die Fresenius SE ist. Die Management AG ist die persönlich haftende Gesellschafterin der FMC-AG & Co. KGaA. Der Begriff Vorstand bezieht sich auf die Mitglieder des Vorstands der Management AG während sich der Begriff Aufsichtsrat auf die Mitglieder des Aufsichtsrates der FMC-AG & Co. KGaA bezieht. Die Bezeichnung "Segment Nordamerika" bezieht sich auf das Geschäftssegment Nordamerika, die Bezeichnung "Segment EMEA" bezieht sich auf das Geschäftssegment Europa, Naher Osten und Afrika, die Bezeichnung "Segment Asien-Pazifik" bezieht sich auf das Geschäftssegment Asien-Pazifik und die Bezeichnung "Segment Lateinamerika" bezieht sich auf das Geschäftssegment Lateinamerika. Für weitere Informationen zu den Geschäftssegmenten der Gesellschaft siehe Anmerkung 26.

Grundlage der Darstellung

Die Gesellschaft erfüllt als kapitalmarktorientiertes Mutterunternehmen mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) ihre Pflicht, den Konzernabschluss nach den "International Financial Reporting Standards" (IFRS), wie sie in der EU anerkannt sind, unter Anwendung von § 315e "Handelsgesetzbuch" (HGB) aufzustellen und zu veröffentlichen.

Der Konzernabschluss der Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2019 mit den am Abschlussstichtag gültigen Vorschriften des "International Accounting Standards Board" (IASB) und den verbindlichen Interpretationen des "International Financial Reporting Interpretations Committee" (IFRIC), wie sie in der EU verpflichtend anzuwenden sind, aufgestellt worden und wird veröffentlicht.

Weiterhin erstellt die Gesellschaft einen Konzernabschluss nach IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden, der als Bestandteil des Form 20-F bei der US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission - SEC) eingereicht wird. Zum 31. Dezember 2019 gab es keine für diese Berichterstattung relevanten IFRS oder Interpretationen des IFRIC, die vom IASB veröffentlicht wurden, jedoch noch nicht von der EU anerkannt waren.

Darüber hinaus enthält der Konzernanhang gemäß § 315e Abs. 1 HGB bestimmte von Regelungen des HGB geforderte Angaben. Gemäß § 315e i.V.m. § 315 HGB ist neben dem Konzernabschluss nach IFRS zusätzlich ein Konzernlagebericht zu erstellen.

Die Gesellschaft wird in den beim Bundesanzeiger eingereichten Konzernabschluss nach § 315e HGB (IFRS) der Fresenius SE & Co. KGaA, Bad Homburg v. d. Höhe, der für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufgestellt wird, einbezogen. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Fresenius Management SE, Bad Homburg v. d. Höhe, aufgestellt und ebenfalls im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Erstellung des Konzernabschlusses nach IFRS macht Schätzungen und Annahmen durch die Unternehmensleitung erforderlich, die die Höhe der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Angabe von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie die Höhe der Erträge und Aufwendungen des Geschäftsjahres beeinflussen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen. Der Konzernabschluss gibt alle Anpassungen wieder, die nach Ansicht der Unternehmensleitung für eine sachgerechte Darstellung der Ergebnisse für die aufgeführten Zeiträume erforderlich sind. Dabei handelt es sich in allen Fällen um normale, wiederkehrende Anpassungen. Die Schätzungen und die zu Grunde liegenden Annahmen werden fortlaufend überprüft. Die Auswirkungen von Änderungen von Schätzungen werden in der Berichtsperiode berücksichtigt, in der die Schätzungsänderung erfolgt sowie in allen davon betroffenen zukünftigen Berichtsperioden.

Um die Verständlichkeit der Darstellung zu verbessern, sind verschiedene Posten der Konzern-Bilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Soweit sie der Information der Adressaten des Konzernabschlusses dienen, sind diese im Konzernanhang gesondert angegeben.

Die Konzern-Bilanz enthält die nach IAS 1, Darstellung des Abschlusses, (lAS 1) geforderten Angaben und ist gemäß Rechnungslegungsinterpretation 1 (RIC 1, Bilanzgliederung nach Fristigkeit gemäß IAS 1) nach der Fristigkeit der Vermögenswerte und der Verbindlichkeiten gegliedert. Die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert.

Aufgrund der Inflationsentwicklung in Argentinien wenden die dort operierenden Tochtergesellschaften der Gesellschaft seit dem 1. Juli 2018 IAS 29, Rechnungslegung in Hochinflationsländern, (lAS 29) an. Entsprechend dem IAS 29 erfasst die Gesellschaft einen Verlust aus der Nettoposition der monetären Posten in Höhe von 23.672 € für das Geschäftsjahr 2019 (2018: 12.297 €). Die Gesellschaft berechnete den Verlust mit dem internen Verbraucherpreisindex, der von der argentinischen Statistikbehörde (indice de precios al consumidor) für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht wurde, einen Level von 283,4 Indexpunkten aufweist und sich seit dem 1. Januar 2019 um 54% erhöht hat.

Als Folge der Implementierung von IFRS 16, Leasingverhältnisse, (IFRS 16) hat die Gesellschaft ihre Rechnungslegungsgrundsätze angepasst. Für weitere Informationen zu den aktualisierten Rechnungslegungsgrundsätzen wird auf die nachfolgenden Absätze f) Leasingverhältnisse und y) Neue Verlautbarungen innerhalb des Abschnitts "Wesentliche Grundsätze der Rechnungslegung" verwiesen.

Um der Berichterstattung des aktuellen Jahres zu entsprechen, wurden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in den Vergleichszeiträumen 2018 und 2017 Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 19.541 € bzw. 19.707 € in den Posten "Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten" umgegliedert.

Um der Berichterstattung des aktuellen Jahres zu entsprechen, wurden in der Konzern-Bilanz Forderungen gegen "Organisationen für die nahtlose Versorgung von Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (End-Stage Renal Disease (ESRD) Seamless Care Organizations, ESCOs)" in Höhe von 106.206 € zum 31. Dezember 2018 aus dem Posten "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen" in den Posten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" umgegliedert. Zudem wurden die entsprechenden Forderungen in der Konzern-Kapitalflussrechnung in Höhe von 24.181 € bzw. 62.411 € zum 31. Dezember 2018 bzw. 2017 aus dem Posten "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen" in den Posten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" umgegliedert, um der Berichterstattung des aktuellen Jahres zu entsprechen.

Der Bilanzposten "Sachanlagen" enthielt zum 31. Dezember 2018 Sachanlagen in Höhe von 36.402 € aus Leasingverträgen, die gemäß IAS 17, Leasingverhältnisse, (lAS 17) aktiviert wurden. Zum Beginn des Geschäftsjahres 2019 wurden diese in den Bilanzposten "Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen" umgegliedert.

Der Bilanzposten "Kurzfristig fälliger Anteil der langfristigen Finanzverbindlichkeiten" enthielt zum 31. Dezember 2018 kurzfristige Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen gemäß IAS 17 in Höhe von 9.387 €. Ab dem Geschäftsjahr 2019 werden diese im Bilanzposten "Kurzfristig fälliger Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen" ausgewiesen.

Der Bilanzposten "Langfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich des kurzfristig fälligen Anteils" enthielt zum 31. Dezember 2018 langfristige Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen gemäß IAS 17 in Höhe von 26.757 €. Ab dem Geschäftsjahr 2019 werden diese im Bilanzposten "Langfristige Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen abzüglich des kurzfristig fälligen Anteils" ausgewiesen.

Um der Berichterstattung des aktuellen Jahres zu entsprechen, erfolgte in der Konzern-Kapitalflussrechnung im Vergleichszeitraum 2018 eine Umgliederung von Wertminderungen in Höhe von 64.719 EUR aus dem Posten "Sonstige Vermögenswerte" in den Posten "Abschreibungen und Wertminderung".

Der in der Konzern-Kapitalflussrechnung enthaltene Posten "Tilgung langfristiger Finanzverbindlichkeiten" (im Vorjahr bezeichnet als: Tilgung langfristiger Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen) enthält im Vergleichszeitraum 2018 Tilgungen von Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen gemäß IAS 17 in Höhe von 10.015 € (2017: 11.717 €). Ab dem Geschäftsjahr 2019 sind entsprechende Tilgungen unter "Tilgung von Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen" gemäß IFRS 16 enthalten.

Darüber hinaus wurden einzelne Vorjahresangaben angepasst, um der Darstellung des aktuellen Jahres zu entsprechen.

Der Vorstand hat den Konzernabschluss am 19. Februar 2020 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, dass er den Konzernabschluss billigt.

Wesentliche Grundsätze der Rechnungslegung

a) Konsolidierungsgrundsätze und Konsolidierungskreis

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind entsprechend IFRS 10, Konzernabschlüsse (IFRS 10) nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Unternehmenserwerbe werden nach der Erwerbsmethode bilanziert.

In den Konzernabschluss werden neben der FMC-AG & Co. KGaA alle wesentlichen Unternehmen gemäß IFRS 10 und IFRS 11, Gemeinsame Vereinbarungen, (IFRS 11) einbezogen, über die die Gesellschaft Beherrschung ausübt. Die FMC-AG &Co. KGaA beherrscht ein Unternehmen, sofern sie die Verfügungsgewalt über das Unternehmen hat. Das heißt, die FMC-AG & Co. KGaA verfügt über bestehende Rechte, die ihr die gegenwärtige Fähigkeit zur Lenkung der maßgeblichen Tätigkeiten des Unternehmens verleihen. Dies sind Tätigkeiten, die die Rendite des Unternehmens wesentlich beeinflussen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft schwankenden Renditen aus ihrem Engagement in dem Unternehmen ausgesetzt oder besitzt Anrechte auf diese. Des Weiteren hat sie die Fähigkeit, diese Renditen mittels ihrer Verfügungsgewalt über das Unternehmen zu beeinflussen.

Die Bilanzierung von assoziierten Unternehmen erfolgt nach der Equity-Methode entsprechend den Grundsätzen des IAS 28, Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures, (lAS 28). Als assoziierte Unternehmen gelten in der Regel Gesellschaften, bei denen die FMC-AG & Co. KGaA direkt oder indirekt 50% oder weniger der Stimmrechtsanteile hält und die Möglichkeit besteht, einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik auszuüben.

Die Abbildung von Unternehmenserwerben erfolgt nach IFRS 3, Unternehmenszusammenschlüsse, (IFRS 3) durch die Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen, neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs. Dabei werden die Vermögenswerte und Schulden sowie nicht beherrschende Anteile mit ihren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Firmenwert aktiviert und mindestens einmal jährlich einer Prüfung auf Werthaltigkeit unterzogen. Ein sich aus der Kaufpreisallokation ergebender negativer Unterschiedsbetrag ist nach nochmaliger Überprüfung der Wertansätze sofort ergebniswirksam zu erfassen.

Alle wesentlichen konzerninternen Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge sowie konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten werden gegenseitig aufgerechnet. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen in das Sachanlage- und das Vorratsvermögen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Auf temporäre Differenzen, die aus Konsolidierungsvorgängen resultieren, werden latente Steueransprüche und Steuerschulden gebildet.

Nicht beherrschende Anteile werden als Ausgleichsposten für Anteile konzernfremder Gesellschafter am Kapital angesetzt. Im Rahmen der Erstkonsolidierung erfolgt deren Ansatz zum Marktwert. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die den konzernfremden Gesellschaftern zustehenden Gewinne und Verluste separat ausgewiesen.

Die Gesellschaft schreibt Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile hauptsächlich für Dialysekliniken an denen Nephrologen oder Nephrologen-Vereinigungen beteiligt sind. In der Regel ist die Gesellschaft der Mehrheitseigner, während andere, konzernfremde Unternehmen und Personen beispielsweise Nephrologen-Vereinigungen oder einzelne Nephrologen Minderheitenanteile halten. Die in diesem Zusammenhang geschriebenen Put-Optionen sind üblicherweise zeitlich unbegrenzt gültig. Langfristige Investitionen in diese Dialysekliniken werden folglich nicht durch Put-Optionen eingeschränkt. Bei Ausübung der Put-Optionen findet ein Barausgleich statt. Gemäß IAS 32.23 (lAS 32, Finanzinstrumente: Ausweis, (lAS 32)) erfasst die Gesellschaft für diese Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile eine Verbindlichkeit in Höhe des Barwerts des Ausübungspreises der Option. Am Bilanzstichtag wird der mögliche Ausübungspreis zum Marktwert in den kurzfristigen Rückstellungen und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten bzw. langfristigen Rückstellungen und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten erfasst. Der Ausübungspreis der Option basiert in der Regel auf dem Marktwert. Zur Bestimmung der Marktwerte werden Gewinnmultiplikatoren, beispielsweise EBITDA-Multiplikatoren (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization - Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen), verwendet. Der Marktwert der Put-Optionen wird folglich durch die periodische Veränderung der Rentabilität der entsprechenden Dialyseklinik beeinflusst. Die Gesellschaft ist der Meinung, dass die bilanzielle Behandlung der Marktwertänderungen der zugehörigen Verbindlichkeit derzeit nicht abschließend durch IFRS geregelt ist. Deshalb wendet die Gesellschaft in Einklang mit IAS 8.10 (lAS 8, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und Fehler, (lAS 8)) die Present Access-Methode an. Entsprechend der Present Access-Methode werden die Minderheiten weiterhin als Nicht beherrschende Anteile im Eigenkapital ausgewiesen. Die erstmalige Erfassung der Verbindlichkeit sowie deren Folgebewertung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst (siehe Anmerkung 1 h)). Diese Darstellung liefert den Abschlussadressaten entscheidungsrelevante Informationen und zuverlässige Finanzdaten. Die Gesellschaft betrachtet die nicht beherrschenden Anteile mit geschriebenen Put-Optionen als Anteilseigner und weist diesen folglich Anteile am Konzernergebnis zu.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 umfasst neben der Gesellschaft 2.215 Unternehmen. 51 Gesellschaften wurden nach der Equity-Methode bilanziert. Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 wurden 195 Unternehmen neu in den Konsolidierungskreis einbezogen und 16 Unternehmen sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.

Die vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes der FMC-AG & Co. KGaA wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und beim Unternehmensregister hinterlegt.

Folgende vollkonsolidierte deutsche Konzerngesellschaften werden für das Geschäftsjahr 2019 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB Gebrauch machen und daher von der Erstellung eines Anhangs und Lageberichts sowie von der Prüfung und der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts befreit sein.

Von der Befreiungsvorschrift Gebrauch machende Gesellschaften
Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft
Ärztliches Versorgungszentrum Ludwigshafen GmbH im Lusanum Ludwigshafen am Rhein, Deutschland
DiZ München Nephrocare GmbH München, Deutschland
ET Software Developments GmbH Heidelberg, Deutschland
Fresenius Medical Care Beteiligungsgesellschaft mbH Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
Fresenius Medical Care Deutschland GmbH Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
Fresenius Medical Care EMEA Management GmbH Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
Fresenius Medical Care Frankfurt am Main GmbH Frankfurt am Main, Deutschland
Fresenius Medical Care GmbH Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
Fresenius Medical Care Investment GmbH Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
Fresenius Medical Care US Beteiligungsgesellschaft mbH Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
Fresenius Medical Care US Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
Fresenius Medical Care US Zwei Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
Fresenius Medical Care Ventures GmbH Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
Medizinisches Versorgungszentrum Berchtesgaden GmbH Berchtesgaden, Deutschland
MVZ Gelsenkirchen-Buer GmbH Gelsenkirchen, Deutschland
Nephrocare Ahrensburg GmbH Ahrensburg, Deutschland
Nephrocare Augsburg GmbH Augsburg, Deutschland
Nephrocare Berlin-Weißensee GmbH Berlin, Deutschland
Nephrocare Betzdorf GmbH Betzdorf, Deutschland
Nephrocare Bielefeld GmbH Bielefeld, Deutschland
Nephrocare Buchholz GmbH Buchholz, Deutschland
Nephrocare Daun GmbH Daun, Deutschland
Nephrocare Deutschland GmbH Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
Nephrocare Döbeln GmbH Döbeln, Deutschland
Nephrocare Dortmund GmbH Dortmund, Deutschland
Nephrocare Friedberg GmbH Friedberg, Deutschland
Nephrocare Grevenbroich GmbH Grevenbroich, Deutschland
Nephrocare Hagen GmbH Hagen, Deutschland
Nephrocare Hamburg-Altona GmbH Hamburg, Deutschland
Nephrocare Hamburg-Barmbek GmbH Hamburg, Deutschland
Nephrocare Hamburg-Süderelbe GmbH Hamburg, Deutschland
Nephrocare Ingolstadt GmbH Ingolstadt, Deutschland
Nephrocare Kaufering GmbH Kaufering, Deutschland
Nephrocare Krefeld GmbH Krefeld, Deutschland
Nephrocare Lahr GmbH Lahr, Deutschland
Nephrocare Leverkusen GmbH Leverkusen, Deutschland
Nephrocare Ludwigshafen GmbH Ludwigshafen am Rhein, Deutschland
Nephrocare Mannheim GmbH Mannheim, Deutschland
Nephrocare Mönchengladbach GmbH Mönchengladbach, Deutschland
Nephrocare Mühlhausen GmbH Mühlhausen, Deutschland
Nephrocare München-Ost GmbH München, Deutschland
Nephrocare Münster GmbH Münster, Deutschland
Nephrocare MVZ Aalen GmbH Aalen, Deutschland
Nephrocare Oberhausen GmbH Oberhausen, Deutschland
Nephrocare Papenburg GmbH Papenburg, Deutschland
Nephrocare Pirmasens GmbH Pirmasens, Deutschland
Nephrocare Püttlingen GmbH Püttlingen, Deutschland
Nephrocare Recklinghausen GmbH Recklinghausen, Deutschland
Nephrocare Rostock GmbH Rostock, Deutschland
Nephrocare Salzgitter GmbH Salzgitter, Deutschland
Nephrocare Schrobenhausen GmbH Schrobenhausen, Deutschland
Nephrocare Starnberg GmbH Starnberg, Deutschland
Nephrocare Wetzlar GmbH Wetzlar, Deutschland
Nephrocare Witten GmbH Witten, Deutschland
Nephrologisch-Internistische Versorgung Ingolstadt GmbH Ingolstadt, Deutschland
Nova Med GmbH Vertriebsgesellschaft für medizinischtechnische Geräte und Verbrauchsartikel Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland
VIVONIC GmbH Sailauf, Deutschland
Zentrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten Bensheim GmbH Bensheim, Deutschland

b) Flüssige Mittel

Flüssige Mittel enthalten Barmittel und kurzfristige Anlagen mit einer ursprünglichen Laufzeit von bis zu drei Monaten. Die kurzfristigen Anlagen sind äußerst liquide und können leicht in einen festen Zahlungsmittelbetrag umgewandelt werden. Das Risiko von Wertschwankungen ist unwesentlich.

c) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu Nominalwerten abzüglich Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen angesetzt. Für Informationen zu den Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen siehe Anmerkung 2 c).

d) Vorräte

Die Vorräte werden zum niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten (nach der Durchschnittskosten- oder Fifo-Methode) und Nettoveräußerungswert bewertet (siehe Anmerkung 8). In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

e) Sachanlagen

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bewertet (siehe Anmerkung 10). Laufende Instandhaltungs- und Reparaturaufwendungen werden sofort als Aufwand erfasst. Kosten für den Ersatz von Komponenten oder für Generalüberholungen von Sachanlagen werden aktiviert, sofern es wahrscheinlich ist, dass der künftige wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließt und die Kosten verlässlich ermittelt werden können. Abschreibungen werden nach der linearen Methode über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte vorgenommen, die für Gebäude und Einbauten zwischen 4 und 50 Jahren (im gewogenen Durchschnitt 14 Jahre) und für technische Anlagen, Maschinen und Ausstattungen zwischen 3 und 19 Jahren (im gewogenen Durchschnitt 10 Jahre) liegt. Innerbetrieblich genutzte Firmware, die in die von ihr zu unterstützende Computeranlage integriert ist, wird als Sachanlagevermögen behandelt.

In den Geschäftsjahren bis 2018, vor der Einführung von IFRS 16, wurden Vermögenswerte, die aufgrund von Finanzierungsleasingverträgen zu bilanzieren waren, zum Barwert der zukünftigen Mindestleasingzahlungen zu Beginn des Leasingvertrags abzüglich kumulierter Abschreibungen angesetzt. Geleaste Geschäftsausstattung (Finanzierungsleasing) und Mietereinbauten wurden grundsätzlich linear über die geschätzte Nutzungsdauer des Vermögenswerts oder, falls diese kürzer ist, über die Laufzeit des Mietvertrags abgeschrieben.

f) Leasingverhältnisse

Ein Leasingverhältnis ist definiert als eine Vereinbarung, die das Recht auf Nutzung eines zugrundeliegenden Vermögenswerts für einen vereinbarten Zeitraum gegen eine Gegenleistung überträgt. Ein Vertrag begründet oder beinhaltet ein Leasingverhältnis, wenn:

die Erfüllung des Vertrags von der Nutzung eines identifizierbaren Vermögenswerts abhängt, und

der Vertrag das Recht zur Kontrolle der Nutzung des identifizierbaren Vermögenswerts überträgt und der Leasingnehmer den ökonomischen Nutzen daraus ziehen kann.

Nach IFRS 16 ist die Gesellschaft dazu verpflichtet, Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen für das Recht zur Nutzung von zugrundeliegenden Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen für die eingegangenen Zahlungsverpflichtungen für nahezu alle Leasingverhältnisse zu erfassen.

Die Gesellschaft hat sich entschieden, die Vorschriften des IFRS 16 nicht auf Leasingverhältnisse mit einer Gesamtlaufzeit von maximal zwölf Monaten (kurzfristige Leasingverhältnisse) sowie auf Leasingverhältnisse über geringwertige Vermögenswerte anzuwenden. Diese Leasingverhältnisse sind vom Bilanzansatz ausgenommen und deren Leasingzahlungen werden über die Laufzeit des Leasingverhältnisses im Aufwand erfasst.

IFRS 16 wird nicht auf Leasingverhältnisse über Immaterielle Vermögenswerte angewendet.

Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen

Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen werden im Rahmen der Ersterfassung mit dem Barwert der folgenden Zahlungen angesetzt:

Feste Leasingzahlungen (einschließlich de facto fester Zahlungen) abzüglich zu erhaltender Leasinganreize

variable Leasingzahlungen (an einen Index oder (Zins-)satz gekoppelt),

erwartete Zahlungen aus Restwertgarantien,

Ausübungspreis von Kaufoptionen, wenn die Ausübung als hinreichend sicher eingeschätzt wurde,

Leasingzahlungen in Verlängerungsperioden, wenn die Ausübung von Verlängerungsoptionen als hinreichend sicher eingeschätzt wurde, und

Vertragsstrafen für die Kündigung des Leasingverhältnisses, wenn in dessen Laufzeit berücksichtigt ist, dass eine Kündigungsoption in Anspruch genommen wird.

Leasingzahlungen werden mit dem Zinssatz, der dem Leasingverhältnis zugrunde liegt, abgezinst, sofern dieser bestimmbar ist. Anderenfalls erfolgt die Abzinsung mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz.

Die Folgebewertung der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Darüber hinaus werden Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen im Falle von Neubewertungen oder Änderungen von Leasingverhältnissen angepasst. Eine Änderung eines Leasingverhältnisses liegt vor, wenn Änderungen, die nicht Bestandteil der ursprünglichen Vertragsbedingungen waren, vorgenommen werden. Dies kann Erhöhungen des Umfangs eines Leasingverhältnisses durch Einräumung von zusätzlichen Rechten zur Nutzung eines oder mehrerer zugrundeliegender Vermögenswerte oder durch Verlängerung der Vertragslaufzeit, Verringerungen des Umfangs eines Leasingverhältnisses durch Kündigung von Rechten zur Nutzung eines oder mehrerer zugrundeliegender Vermögenswerte oder durch Verkürzung der Vertragslaufzeit sowie Anpassungen der Gegenleistung umfassen. Neubewertungen sind Änderungen von Annahmen oder Änderungen von Bestimmungen, die Bestandteil der ursprünglichen Vertragsbedingungen waren. Dies kann Änderungen der künftigen Leasingzahlungen bedingt durch eine Änderung eines Index oder Zinssatz, an den diese gekoppelt sind, Änderungen der erwarteten Zahlungen aus Restwertgarantien oder Änderungen der Ausübungswahrscheinlichkeit von Kauf-, Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen umfassen.

Eine Änderung eines Leasingverhältnisses ist als gesondertes Leasingverhältnis zu bilanzieren, wenn durch die Änderung der Umfang des Leasingverhältnisses, durch Einräumung eines zusätzliches Recht auf Nutzung eines oder mehrerer zugrunde liegender Vermögenswerte, erhöht wird und das zu zahlende Entgelt um einen Betrag, der dem Einzelveräußerungspreis der Umfangserhöhung entspricht, ansteigt. Wird eine Änderung eines Leasingverhältnisses als gesondertes Leasingverhältnis bilanziert, wird es nach den dargestellten Ansatz- und Bewertungsvorschriften zum effektiven Zeitpunkt der Änderung erfasst, während das ursprüngliche Leasingverhältnis unverändert bleibt. Wird eine Änderung eines Leasingverhältnisses nicht als gesondertes Leasingverhältnis bilanziert, wird das ursprüngliche Leasingverhältnis angepasst.

Für die meisten Neubewertungen und Änderungen von Leasingverhältnissen, die nicht als gesondertes Leasingverhältnis bilanziert werden, sind die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen anzupassen, indem die geänderten Leasingzahlungen mit einem modifizierten Abzinsungssatz abgezinst werden. Bei bestimmten Neubewertungen wird der ursprüngliche Abzinsungssatz verwendet.

Der modifizierte Abzinsungssatz wird zum effektiven Zeitpunkt der Änderung des Leasingverhältnisses bzw. der Neubewertung ermittelt. Werden die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen in dieser Art angepasst, ist eine entsprechende Anpassung der Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen vorzunehmen. Führt eine Änderung eines Leasingverhältnisses zu einer Verringerung des Umfangs des Leasingverhältnisses, werden alle etwaigen Gewinne oder Verluste, die mit der teilweisen oder vollständigen Beendigung des Leasingverhältnisses in Verbindung stehen, erfolgswirksam erfasst.

In Verträgen, die neben Leasingkomponenten auch nicht getrennt von den Leasingkomponenten ausgewiesene Nichtleasingkomponenten enthalten, wird keine Trennung vorgenommen. Jede Leasingkomponente wird zusammen mit den dazugehörigen übrigen Leistungskomponenten als ein Leasingverhältnis abgebildet.

Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen

Die Gesellschaft erfasst Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen zum Bereitstellungsdatum des jeweiligen Leasingverhältnisses. Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen ausgewiesen. Zum Zeitpunkt der Ersterfassung setzen sich die Anschaffungskosten wie folgt zusammen:

Erstbewertung der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen,

anfängliche direkte Kosten, die bei Vertragsabschluss angefallen sind,

bei oder vor der Bereitstellung geleistete Leasingzahlungen, und

erwartete Zahlungen aus Rückbauverpflichtungen,

abzüglich erhaltener Leasinganreize.

Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen werden linear über den kürzeren Zeitraum aus Vertragslaufzeit des Leasingvertrags und Nutzungsdauer des zugrundeliegenden Vermögenswerts abgeschrieben. Im Falle eines Eigentumsübergangs am Ende der Vertragslaufzeit oder einer hinreichend sicher eingeschätzten Ausübung einer Kaufoption werden Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen linear über die Nutzungsdauer des zugrunde liegenden Vermögenswerts abgeschrieben. Daneben werden Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen durch etwaige Wertminderungen verringert sowie durch bestimmte Anpassungen geändert.

Für Neubewertungen und für Änderungen von Leasingverhältnissen, die nicht als gesondertes Leasingverhältnis bilanziert werden, ist eine Änderung entsprechend der jeweiligen Änderung der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen zu erfassen (zu Neubewertungen und Änderungen von Leasingverhältnissen sowie zur Behandlung einer Verringerung des Umfangs eines Leasingverhältnisses siehe Ausführungen zu "Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen" oben). Verringert sich der Buchwert von Nutzungsrechten aus Leasingverhältnissen durch solche Anpassungen auf null, werden gegebenenfalls verbleibende Beträge erfolgswirksam erfasst.

Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen werden in Nutzungsrechte an Grundstücken, an Gebäuden und Einbauten oder an technischen Anlagen und Maschinen eingeteilt. Daneben werden geleistete Anzahlungen auf Nutzungsrechte separat ausgewiesen (siehe Anmerkung 21).

g) Immaterielle Vermögenswerte sowie Firmenwerte

Die Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten, wie zum Beispiel Verträge über Wettbewerbsverzichte, Technologien, Vertriebsrechte, Patente, Lizenzen zur Behandlung von Patienten und Lizenzen zur Fertigung, zur Distribution und zum Verkauf von Arzneimitteln, Exklusivverträge und Exklusivlizenzen, Markennamen, Managementverträge, Anwendersoftware, Akutdialyseverträge und Kundenbeziehungen, erfolgt getrennt vom Firmenwert (siehe Anmerkung 11). Patientenbeziehungen hingegen werden aufgrund fehlender vertraglicher Bindungen nicht als separater Vermögenswert angesetzt, sondern sind Bestandteil des Firmenwertes.

Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich und bei Eintritt bestimmter Ereignisse auch unterjährig auf Werthaltigkeit hin überprüft. Als immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer weist die Gesellschaft Markennamen und bestimmte Managementverträge aus, da es keine vorhersehbare Begrenzung des Zeitraums gibt, in dem diese Vermögenswerte voraussichtlich Netto-Cash Flows für die Gesellschaft generieren werden.

Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer werden nach der linearen Methode über die jeweilige Restnutzungsdauer auf ihren Restwert abgeschrieben. Verträge über Wettbewerbsverzichte haben eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 8 Jahren. Für Technologie liegt die Nutzungsdauer bei 12 Jahren. Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte werden über eine Nutzungsdauer von 8 Jahren abgeschrieben. Lizenzen zur Fertigung, Distribution und zum Verkauf von Arzneimitteln, Exklusivverträge und Exklusivlizenzen werden über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben, die im Durchschnitt 12 Jahre beträgt. Kundenbeziehungen werden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer aller anderen immateriellen Vermögenswerte beträgt 7 Jahre. Die gewichtete durchschnittliche Nutzungsdauer aller immateriellen Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer beträgt 10 Jahre. Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer werden bei Eintritt bestimmter Ereignisse auf Werthaltigkeit hin überprüft (siehe Anmerkung 1 o)).

Zur Durchführung des jährlichen Impairment Tests von Firmenwerten hat die Gesellschaft Gruppen von Cash Generating Units (im Folgenden kurz CGUs) festgelegt und den Buchwert jeder CGU durch Zuordnung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, einschließlich vorhandener Firmenwerte und immaterieller Vermögenswerte, bestimmt. Dabei entsprechen die CGUs der niedrigsten Ebene innerhalb des Konzerns, auf der Firmenwerte für interne Managementzwecke überwacht werden.

In den Geschäftssegmenten Nordamerika, EMEA, Asien-Pazifik und Lateinamerika wurde jeweils eine CGU bestimmt. Zur Durchführung des jährlichen Impairment Tests werden die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Zentralbereiche den CGUs zugeordnet. Mindestens einmal jährlich wird der erzielbare Betrag jeder CGU mit dem Buchwert verglichen. Der erzielbare Betrag einer CGU wird unter Anwendung eines Discounted Cash Flow-Verfahrens als Nutzungswert ermittelt, basierend auf den erwarteten Cash Flows der CGU. Falls der Nutzungswert der CGU niedriger ist als der Buchwert, wird die Differenz zuerst beim Firmenwert der CGU als Wertminderung berücksichtigt.

Um die Werthaltigkeit von einzeln abgrenzbaren immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer zu beurteilen, vergleicht die Gesellschaft die Zeitwerte der immateriellen Vermögenswerte mit ihren Buchwerten. Der beizulegende Zeitwert eines immateriellen Vermögenswerts wird unter Anwendung eines Discounted Cash Flow-Verfahrens oder, sofern angemessen, anderer Methoden ermittelt.

Für weitere Informationen wird auf Anmerkung 2 a) verwiesen.

h) Finanzinstrumente

Die Gesellschaft klassifiziert Finanzinstrumente gemäß IFRS 9 in den folgenden Bewertungsklassen: zu fortgeführten Anschaffungskosten, erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert und erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im Übrigen Comprehensive Income (Loss) (OCI).

Die Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte ist abhängig von dem Business Model, in dem die finanziellen Vermögenswerte gehalten werden und von den vertraglich festgelegten Zahlungsströmen. Finanzielle Vermögenswerte werden nur reklassifiziert, wenn sich das Business Model zur Steuerung dieser Vermögenswerte ändert. Im Geschäftsjahr 2019 wurden keine Reklassifizierungen zwischen den Kategorien vorgenommen. Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden zum Handelstag bilanziert. Die Gesellschaft macht von der Möglichkeit, finanzielle Verbindlichkeiten beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert einzustufen (Fair Value Option), keinen Gebrauch. Der erstmalige Ansatz von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten erfolgt zum Fair Value. Hiervon ausgenommen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (gemäß IFRS 15). Diese werden beim erstmaligen Ansatz zum Transaktionspreis bewertet. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten, erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im OCI.

Finanzielle Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten klassifiziert und bewertet, mit Ausnahme von bedingten Gegenleistungen, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen entstehen, nicht beherrschenden Anteilen mit Put-Optionen sowie derivativen finanziellen Verbindlichkeiten.

Die erstmalige Erfassung sowie die Folgebewertung von Eigenkapitalinstrumenten erfolgen zum beizulegenden Zeitwert. Die Gesellschaft hält Eigenkapitalinstrumente nicht zu Handelszwecken. Grundsätzlich werden Veränderungen im beizulegenden Zeitwert von Eigenkapitalinstrumenten erfolgswirksam erfasst. Die Gesellschaft hat allerdings bei der erstmaligen Anwendung von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, Marktwertänderungen von ausgewählten strategischen Eigenkapitalinstrumenten erfolgsneutral im OCI zu erfassen.

Die Gesellschaft hat in verschiedene Fremdkapitalinstrumente investiert mit der Zielsetzung, die vertraglichen Zahlungsströme zu vereinnahmen und die finanziellen Vermögenswerte zu verkaufen. Folglich werden diese Instrumente zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Einige dieser Investitionen führen zu festgelegten Zeitpunkten zu Zahlungsströmen, die ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen darstellen. Folglich werden diese erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im OCI bewertet. Die weiteren Fremdkapitalinvestitionen werden erfolgswirksam bewertet.

Die Gesellschaft kann als Stillhalter im Rahmen bestehender Put-Optionen, die von konzernfremden Gesellschaftern gehalten werden, zum Rückkauf dieser verpflichtet werden. Bei Ausübung dieser Put-Optionen innerhalb eines festgelegten Zeitraums wäre die Gesellschaft dazu verpflichtet, sämtliche oder Teile der nicht beherrschenden Anteile zum geschätzten Marktwert im Zeitpunkt der Ausübung zu erwerben. Der erstmalige Ansatz sowie die Folgebewertung erfolgt erfolgsneutral im Eigenkapital. Siehe Anmerkung 23 für weitere Informationen zur Ermittlung der Marktwerte.

Derivative Finanzinstrumente wie Devisenterminkontrakte und Zinsswaps werden als Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten zum Marktwert in der Konzern-Bilanz ausgewiesen (siehe Anmerkung 23). Gelegentlich schließt die Gesellschaft andere Arten von derivativen Finanzinstrumenten ab, über deren Behandlung im jeweiligen Einzelfall entschieden wird.

Der effektive Teil der Marktwertveränderungen der derivativen Finanzinstrumente, die als Cash Flow Hedges klassifiziert werden, wird erfolgsneutral innerhalb des kumulierten OCI im Eigenkapital ausgewiesen. Die Gesellschaft designiert lediglich die Fair Value Änderungen der Kassakomponente von Devisenterminkontrakten als Sicherungsinstrument eines Cash Flow Hedges. Die Terminkomponente wird in den Hedgingkosten, einer separaten Position innerhalb des kumulierten OCI erfasst. Der ineffektive Teil wird sofort ergebniswirksam erfasst. Marktwertveränderungen von Derivaten, die für Sicherungszwecke abgeschlossen wurden und für die kein Hedge Accounting angewandt wird, werden erfolgswirksam erfasst und gleichen somit grundsätzlich die gegenläufigen Marktwertveränderungen der Grundgeschäfte in der Gewinn- und Verlustrechnung aus.

Eingebettete Derivate werden vom Basisvertrag getrennt und separat bilanziert, sofern ihre wirtschaftlichen Merkmale und Risiken nicht eng mit den wirtschaftlichen Merkmalen und Risiken des Basisvertrags verbunden sind. Diese eingebetteten Derivate werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und die Marktwertänderungen werden erfolgswirksam erfasst.

Vor dem 1. Januar 2018 waren folgende Kategorien (abgeleitet aus IAS 39, Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung, (lAS 39)) für die Gesellschaft relevant: Kredite und Forderungen, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten, zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte/Verbindlichkeiten. Alle weiteren Kategorien waren in der Gesellschaft in unwesentlichem Umfang oder gar nicht vorhanden.

Die Gesellschaft ermittelte regelmäßig, ob objektive substanzielle Hinweise vorlagen, die darauf schließen ließen, dass eine Wertminderung eines finanziellen Vermögenswerts oder eines Portfolios finanzieller Vermögenswerte eingetreten war. Nach Durchführung eines Werthaltigkeitstests wurde ein gegebenenfalls erforderlicher Wertminderungsaufwand ergebniswirksam erfasst. Gewinne und Verluste aus einem zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswert wurden erfolgsneutral innerhalb des kumulierten OCI im Eigenkapital ausgewiesen, bis der finanzielle Vermögenswert abgegangen ist oder eine Wertminderung festgestellt wurde. In diesen Fällen wurde der im kumulierten OCI ausgewiesene kumulierte Nettoverlust erfolgswirksam aufgelöst.

Die Marktwertänderungen der derivativen Finanzinstrumente, die als Fair Value Hedges klassifiziert wurden, und der dazugehörigen gesicherten Grundgeschäfte wurden periodengerecht ergebniswirksam erfasst. Der effektive Teil der Marktwertveränderungen der derivativen Finanzinstrumente, die als Cash Flow Hedges klassifiziert waren, wurde erfolgsneutral im kumulierten OCI ausgewiesen. Alle im OCI kumulierten Beträge wurden in den Folgeperioden erfolgswirksam erfasst.

i) Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten

Die Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten unter IFRS 9 folgt dem Model der erwarteten Kreditverluste (expected credit loss model). Bis zur Einführung dieses Models mussten Wertminderungen unter IAS 39 erst bei Eintritt von Verlusten erfasst werden. Eine zusätzliche Wertminderung wurde auf Basis länderspezifischer Risiken für Forderungen, welche mehr als 360 Tage überfällig waren, erfasst. IFRS 9 ersetzt dieses Vorgehen des IAS 39 mit dem Model der erwarteten Ausfälle.

Dies hat zur Folge, dass unter IFRS 9 für alle betroffenen finanziellen Vermögenswerte eine Wertminderung auf Basis der erwarteten Kreditverluste erfasst werden muss. Die erwarteten Kreditverluste unter IFRS 9 basieren auf den über die Laufzeit erwarteten Kreditverlusten, welche auf wahrscheinlichkeitsgewichteten Annahmen beruhen.

Dabei ist dreistufig vorzugehen: Ab Erstansatz sollen grundsätzlich erwartete Verluste innerhalb der nächsten zwölf Monate erfasst werden. Bei signifikanter Verschlechterung des Kreditrisikos ist ab diesem Zeitpunkt auf die Erfassung von erwarteten Gesamtverlusten überzugehen. Um zu beurteilen, ob sich das Ausfallrisiko eines Finanzinstruments erhöht hat, muss das Risiko eines Kreditausfalls zum Abschlussstichtag mit dem Risiko zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes verglichen werden. Dabei sollten angemessene und belastbare Informationen berücksichtigt werden. Dies umfasst neben historischen Ausfallraten ebenfalls aktuelle Informationen (wie beispielsweise Zahlungsschwierigkeiten) und zukunftsgerichtete Informationen, um absehbare Einflüsse von Veränderungen im kundenspezifischen oder makroökonomischen Umfeld zu beachten. Davon losgelöst besteht die widerlegbare Vermutung, dass sich das Ausfallrisiko seit dem erstmaligen Ansatz signifikant erhöht hat, wenn die vertraglichen Zahlungen mehr als 30 Tage überfällig sind.

Sofern objektive Hinweise auf eine Wertminderung vorliegen, erfolgt eine Zuordnung zu Stufe 3. Die Zuordnung zur dritten Stufe sollte sowohl unter Einbeziehung von qualitativen Informationen über die finanzielle Lage des Kunden (beispielsweise Insolvenzverfahren oder rechtliche Verfahren mit privaten oder öffentlichen Zahlern), als auch auf Basis quantitativer Kriterien, welche sich auf Überfälligkeitsanalysen stützen, durchgeführt werden. Unabhängig davon erfolgt eine Zuordnung zu Stufe 3, wenn die vertraglichen Zahlungen mehr als 360 Tage überfällig sind. Beim Ausfall eines Kontrahenten werden alle finanziellen Vermögenswerte gegen diesen Kontrahenten als wertgemindert eingestuft. Die Definition von Ausfall basiert auf dem handelsüblichen Zahlungsverhalten in den jeweiligen Geschäften und geographischen Regionen.

Die Gesellschaft erfasst Wertminderungen für erwartete Kreditverluste für zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte, aktive Vertragsposten, Leasingforderungen sowie für erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Fremdkapitalinstrumente. Bei den finanziellen Vermögenswerten handelt es sich hauptsächlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sowie flüssige Mittel. Die erwarteten Kreditverluste werden zum jeweiligen Bilanzstichtag angepasst, um Änderungen im Kreditrisiko seit der erstmaligen Erfassung des jeweiligen Instrumentes zu berücksichtigen. Finanzielle Vermögenswerte, deren erwartete Kreditverluste nicht individuell ermittelt werden, werden geographischen Regionen zugeordnet. Die Ermittlung der Wertberichtigung erfolgt auf Basis von regionalen makroökonomischen Faktoren wie Credit Default Swaps.

Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfasst die Gesellschaft, entsprechend dem vereinfachten Verfahren bereits initial Kreditverluste, die über die Gesamtlaufzeit erwartet werden. Hingegen erfasst die Gesellschaft für die flüssigen Mittel, gemäß dem allgemeinen Ansatz, Kreditverluste, die in den nächsten 12 Monaten erwartet werden. Wegen ihrer kurzfristigen Fälligkeit entspricht dies den erwarteten Kreditverlusten über die Gesamtlaufzeit.

Aufgrund der von Ratingagenturen durchgeführten Unternehmensratings stuft die Gesellschaft das Kontrahentenrisiko für flüssige Mittel als gering ein.

j) Fremdwährungsumrechnung

Im vorliegenden Konzernabschluss ist der Euro die Berichtswährung. Das Erfordernis einer Berichterstattung in Euro ergibt sich aus den §§ 315e und 244 HGB. Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der ausländischen Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, werden zu Stichtagskursen umgerechnet. Aufwendungen und Erträge werden zu Durchschnittskursen des Geschäftsjahres umgerechnet. Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital (kumuliertes OCI) erfasst. Außerdem werden Währungsumrechnungsdifferenzen von bestimmten konzerninternen Fremdwährungsdarlehen, die als langfristige Anlage betrachtet werden, ebenfalls als Währungsumrechnungsdifferenz im Eigenkapital (kumuliertes OCI) erfasst.

Die für die Währungsumrechnung zugrunde gelegten Wechselkurse des US-Dollars haben sich wie folgt entwickelt:

Wechselkurse 31. Dezember 2019 Stichtagskurs
in €
31. Dezember 2018 Stichtagskurs
in €
2019 Durchschnittskurs
in €
2018 Durchschnittskurs
in €
2017 Durchschnittskurs
in €
1 US-Dollar 0,89015 0,87336 0,89328 0,84678 0,88519

k) Umsatzrealisierung

Die Gesellschaft hat zum 1. Januar 2018 IFRS 15 übernommen, der zu Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden führte. Gemäß den Übergangsbestimmungen des IFRS 15 wurden nach der kumulativen Methode und ohne Anpassung der dargestellten Vergleichszeiträume die Neuregelungen nur für solche Verträge übernommen, die zum 1. Januar 2018 als nicht abgeschlossen galten.

Die Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen sowie aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten werden mit Patienten, Dritten und Kunden gemäß der Standardrate fakturiert. Dabei werden vertraglich vereinbarte Abzüge, Preisnachlässe und Rabatte berücksichtigt, um die nach den Erstattungsvereinbarungen zu erwartenden Zahlungseingänge dieser Zahler realistisch abzuschätzen.

Gesundheitsdienstleistungen

Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen, mit Ausnahme der unten beschriebenen Umsatzerlöse aus der Koordination stationärer Behandlungen durch spezialisierte Ärzte und Erlöse aus Versicherungsverträgen, werden zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem die Behandlung erbracht wird. Zu den Umsatzerlösen aus Gesundheitsdienstleistungen gehören, neben bestimmten Dienstleistungen, auch die damit zusammenhängenden Produkte und Verbrauchsmaterialien. Der Patient ist verpflichtet für die Dialysedienstleistung den zu erwartenden Erstattungsbetrag auf Basis der Standardvereinbarung der Gesellschaft oder in Höhe des zu erwartenden Erstattungsbetrages, mit dessen Erzielung auf Grund bestehender Erstattungsvereinbarungen gerechnet wird, zu zahlen. In den USA werden Erstattungsvereinbarungen in der Regel mit Dritten, wie im Rahmen der Medicare- und Medicaid-Programme oder mit privaten Versicherungen, vereinbart. Außerhalb der USA werden Erstattungen in der Regel durch nationale oder lokale Regierungsprogramme bestimmt. Die Erstattungssätze werden durch Gesetz oder Regelungen festgelegt.

Vor dem Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an Sound Inpatient Physicians, Inc. (Sound) am 28. Juni 2018 wurden Umsatzerlöse aus der Koordination stationärer Behandlungen durch spezialisierte Ärzte und Fachpersonal in den USA zum geschätzten Nettoerlös zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem die Dienstleistung an Dritte, Krankenhäuser und andere erbracht wurde. Dritte umfassten staatliche Behörden (im Rahmen der Medicare- und Medicaid-Programme), Managed-Care-Gesundheitspläne und private Versicherungen. Dienstleistungen im Rahmen der stationären Akutversorgung, die an Begünstigte des Medicare- und Medicaid-Programms erbracht wurden, wurden nach einem Einzelleistungsvergütungsplan bezahlt. Die Raten variierten gemäß einem Patientenklassifikationssystem, das auf klinischen, diagnostischen und anderen Faktoren basierte. Dienstleistungen im Rahmen der stationären Akutversorgung, die durch Erstattungsvereinbarungen mit Managed-Care-Gesundheitsplänen und privaten Versicherungen beglichen wurden, wurden zu feststehenden Beträgen in der Periode erfasst, in der die Dienstleistung erbracht wurde.

Für Dienstleistungen, die für Patienten erbracht werden, bei denen die Einbringlichkeit des Rechnungsbetrags oder ein Teil des Rechnungsbetrags zum Zeitpunkt der Leistungserbringung nicht festgestellt werden kann, kommt die Gesellschaft zu dem Schluss, dass die Gegenleistung variabel ist (implizite Preiszugeständnisse) und erfasst die Differenz zwischen den Rechnungsbeträgen und den geschätzten Beträgen, die einbringlich sind, als Kürzung der Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen, wohingegen vor Anwendung des IFRS 15 die Differenz als Wertberichtigung auf zweifelhafte Forderungen in den Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten erfasst wurde. Implizite Preiszugeständnisse umfassen solche Posten wie fällige Beträge von Patienten ohne ausreichenden Versicherungsschutz, Patientenzuzahlungen sowie abzugsfähige Beträge von Patienten mit Krankenversicherungsschutz. Die Gesellschaft ermittelt implizite Preiszugeständnisse vor allem auf Basis historischer Erfahrungswerte. Nach Erhalt neuer Informationen, die für die Bestimmung der impliziten Preiszugeständnisse relevant sind, beschränkt oder passt die Gesellschaft die Beschränkungen für die variable Gegenleistung des Transaktionspreises an.

In den USA erzielt die Gesellschaft gemäß IFRS 4, Versicherungsverträge (IFRS 4), Umsatzerlöse aus Versicherungsverträgen. Die Versicherungsprämien werden monatlich als Umsatzerlöse erfasst. Risikoanpassungen werden mit den Umsatzerlösen verrechnet. Vor dem 1. Januar 2019 bot die Gesellschaft in den USA Medicare Advantage ESRD Chronic Conditions Special Needs Plan Produkte an. Dies waren von der Gesellschaft angebotene Medicare-Advantage-Gesundheitsversorgungspläne, die mit den Centers for Medicare and Medicaid (CMS) Verträge über die Erbringung von Medicare-Leistungen für Patienten für eine pauschale Vergütung von CMS abgeschlossen hatte. Darüber hinaus schließt die Gesellschaft mit bestimmten Kostenträgern Vereinbarungen über pauschale Zahlungen pro Patient ab und nimmt an anderen Ersparnismodellen teil.

Im Konzernanhang werden Umsatzerlöse aus Versicherungsverträgen separat von Umsatzerlösen aus Verträgen mit Kunden als Teil der "Sonstigen Umsatzerlöse" dargestellt.

Gesundheitsprodukte

Im Geschäft mit Gesundheitsprodukten werden wesentliche Umsätze aus dem Verkauf von Dialysegeräten und Wasseraufbereitungsanlagen, Produkten für die Heim-Hämodialyse, Verbrauchsmaterialien und Wartungsverträgen für die Gesundheitsprodukte der Gesellschaft erzielt. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Dialysegeräten und Wasseraufbereitungsanlagen werden in der Regel nach der Installation und der Bereitstellung der erforderlichen technischen Anweisungen erfasst, da erst danach der Kunde Kontrolle über das Medizinprodukt erlangt, während vor Anwendung des IFRS 15 die Umsatzerlöse bei Eigentumsübertragung an den Kunden entweder zum Zeitpunkt oder Erhalt der Lieferung oder zu anderen Bedingungen, die eindeutig den Übergang des Eigentums definieren, erfasst wurden. Ein kleiner Teil der Umsatzerlöse der Gesellschaft wird aus dem Verkauf von Dialysegeräten, Produkten für die Heim-Hämodialyse und anderen Produkten für Hämodialyse in Dialysezentren an Vertragshändler erfasst. Wenn der Vertragshändler als Prinzipal handelt, wird der der Maschine oder den Produkten allokierte Umsatzerlös bei der Übertragung des Eigentums an den Händler erfasst. Wenn die Gesellschaft verpflichtet ist, die Installation des Dialysegerätes durchzuführen, werden die der Installation zugewiesenen Umsatzerlöse nach der Installation des Gerätes beim Endkunden separat erfasst. Wenn der Vertragshändler nur als Agent handelt, wird der Umsatzerlös für den Verkauf des Dialysegerätes nach der Installation erfasst.

Im Rahmen von Konsignationsvereinbarungen werden die Umsatzerlöse bei Entnahme der Produkte durch den Kunden erfasst.

Die Wartung wird über einen bestimmten Zeitraum erbracht und die Umsatzerlöse werden in der Regel ratierlich über diesen erfasst.

Alle anderen Umsatzerlöse aus Dialyse- und Nichtdialysebezogenen Produkten werden bei Eigentumsübertragung an den Kunden erfasst. Die Produktumsatzerlöse basieren normalerweise auf vorher festgelegten Preisen, die durch vertragliche Vereinbarungen determiniert werden.

Ein Teil der Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Dialyseprodukten wird auf Basis von Verträgen generiert, die dem Kunden, üblicherweise einer Gesundheitseinrichtung, das Recht gewähren, Geräte zu nutzen. Im selben Vertrag willigt der Kunde ein, die Verbrauchsmaterialien, die dieser für die Behandlung benötigt, zum Listenpreis zuzüglich eines Aufschlags zu beziehen. Wenn das Nutzungsrecht an den Geräten in Form eines Operating Leasingverhältnisses (operate lease) gewährt wird und der Kunde sich gleichzeitig zur Abnahme einer Mindestmenge an Verbrauchsmaterialien verpflichtet, realisiert die Gesellschaft auf Basis solcher Verträge keine Umsatzerlöse bei Lieferung der Dialysegeräte, sondern Umsatzerlöse für den Verkauf von Verbrauchsmaterialien werden beim Übergang der Kontrolle realisiert und Umsatzerlöse für die Nutzung der Dialysegeräte ratierlich über die Laufzeit des Leasingvertrages erfasst. Wenn eine solche Vereinbarung nicht besteht, dass der Kunde eine Mindestmenge an Verbrauchsmaterialien kauft, wird der Umsatzerlös nur für den Verkauf von Verbrauchsmaterialien erfasst, es sei denn, der Zeitpunkt der ersten Bestellung von Verbrauchsmaterialien rechtfertigt eine Kombination von Verträgen gemäß IFRS 15.

Wenn es sich bei dem Leasingverhältnis des Gerätes um ein Finanzierungsleasing (finance lease) handelt, wird das Eigentum an dem Dialysegerät bei der Installation des Dialysegeräts beim Kunden übertragen. Bei dieser Vertragsart werden die Umsatzerlöse gemäß den Rechnungslegungsgrundsätzen für Finanzierungsleasingverhältnisse erfasst.

Für bestimmte Heimdialyseprodukte bietet die Gesellschaft Mietverträge auf monatlicher Basis an, für die Umsatzerlöse monatlich erfasst werden.

Darüber hinaus erhält die Gesellschaft im Bereich der Heimdialyse für manche Lizenzvereinbarungen und Verkäufe von Geräten an Dialysekliniken Vorauszahlungen, und realisiert diese als Umsatzerlöse aus Leasing ratierlich über die Laufzeit des Leasingvertrages.

Nach IFRS 15 sind Leasingverträge ausdrücklich vom Anwendungsbereich des Standards ausgenommen. Daher wird der Transaktionspreis gemäß IFRS 15 aufgeteilt und die Umsatzerlöse werden gemäß IFRS 16 separat für die Leasing- und die Nichtleasingkomponenten des Vertrags erfasst.

Im Konzernanhang werden Umsatzerlöse aus Leasingverträgen separat von Umsatzerlösen aus Verträgen mit Kunden als Teil der "Sonstigen Umsatzerlöse" dargestellt.

l) Aktivierte Zinsen

Die Gesellschaft aktiviert Zinsen, sofern sie dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung von qualifizierten Vermögenswerten zuzuordnen sind. Im Geschäftsjahr 2019 wurden Zinsen in Höhe von 7.240 € (2018: 5.724 € und 2017: 4.758 €) basierend auf einem durchschnittlichen Zinssatz von 3,84% (2018: 4,03% und 2017: 4,19%) aktiviert.

m) Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen

Forschung ist die eigenständige und planmäßige Suche mit der Aussicht, zu neuen wissenschaftlichen oder technischen Erkenntnissen zu gelangen. Entwicklung ist die technische und kommerzielle Umsetzung von Forschungsergebnissen und findet vor Beginn der kommerziellen Produktion oder Nutzung statt. Forschungskosten werden bei ihrer Entstehung als Aufwand erfasst. Der Teil der Entwicklungskosten, für den die Voraussetzungen zur Aktivierung als immaterieller Vermögenswert gemäß IAS 38, Immaterielle Vermögenswerte, (lAS 38) vollständig erfüllt sind, wird als immaterieller Vermögenswert angesetzt.

n) Ertragsteuern

Laufende Ertragsteuern werden auf Basis des zum Bilanzstichtag aktuellen Ergebnisses des Geschäftsjahres und den derzeitig geltenden Steuervorschriften in den einzelnen Ländern ermittelt. Erwartete und gezahlte zusätzliche Steueraufwendungen und Steuererträge für Vorjahre werden ebenfalls berücksichtigt.

Aktive und passive latente Steuern werden für zukünftige Auswirkungen aus temporären Differenzen zwischen den im Konzernabschluss zugrunde gelegten Werten für die bestehenden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten und den steuerlich angesetzten Werten bei den Einzelgesellschaften, Steuergutschriften und steuerliche Verlustvorträge, deren Realisierung als wahrscheinlich angesehen wird, gebildet. Latente Steuern werden anhand der Steuersätze bewertet, deren Gültigkeit für die Periode erwartet wird, in der ein Vermögenswert realisiert oder eine Schuld erfüllt wird. Dabei werden die Steuersätze verwendet, die am Abschlussstichtag gültig oder gesetzlich angekündigt sind. Eine Änderung des Steuersatzes für aktive und passive latente Steuern wird in dem Berichtszeitraum erfasst, in welchem die neuen Steuergesetze verabschiedet worden sind bzw. im Wesentlichen verabschiedet worden sind. Die Effekte aus der Anpassung werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst. Die Erfassung der Effekte aus der Anpassung der latenten Steuern erfolgt hingegen erfolgsneutral, sofern der die temporäre Differenz verursachende Sachverhalt ebenfalls erfolgsneutral erfasst worden ist.

Latente Steuerschulden werden nicht erfasst, wenn sie aus dem erstmaligen Ansatz des Geschäfts- oder Firmenwertes resultieren. Darüber hinaus werden latente Steueransprüche und Steuerschulden nicht angesetzt, wenn sie aus dem erstmaligen Ansatz von Vermögenswerten oder Schulden bei einem Geschäftsvorfall resultieren, bei dem es sich nicht um einen Unternehmenszusammenschluss handelt und der weder das bilanzielle Ergebnis vor Steuern noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst.

Die Werthaltigkeit des Buchwertes eines latenten Steueranspruchs wird an jedem Bilanzstichtag überprüft. Der Buchwert des latenten Steueranspruchs wird in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich ist, dass ausreichend zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, um den latenten Steueranspruch, entweder zum Teil oder insgesamt, zu nutzen (siehe Anmerkung 4 h)). Die Ermittlung des zukünftig zu versteuernden Ergebnisses basiert auf Annahmen über die zukünftigen Marktbedingungen und die zukünftigen Gewinne von FMC-AG & Co. KGaA und berücksichtigt alle derzeit verfügbaren Informationen sowie die zu versteuernden Einkommen früherer Jahre. Zusätzlich wird die Werthaltigkeit latenter Steueransprüche aufgrund konkret umsetzbarer Steuerstrategien beurteilt.

Die Gesellschaft erfasst Steueransprüche und -schulden aus mit Unsicherheiten behafteten Steuerpositionen soweit es wahrscheinlich ist, dass die Steuer erstattet werden wird bzw. gezahlt werden muss.

Zinsen und sonstige Zuschläge im Zusammenhang mit Ertragsteuerverpflichtungen, inklusive aus mit Unsicherheiten behafteten Steuerpositionen, entsprechen in Nordamerika und Deutschland nicht der Definition einer Ertragsteuer und werden gemäß IAS 37 bilanziert. In allen weiteren Ländern sind Zinsen und sonstige Zuschläge im Zusammenhang mit Ertragsteuerverpflichtungen entsprechend den geltenden Steuervorschriften in den einzelnen Ländern entweder gemäß IAS 37 oder als Ertragsteuer gemäß IAS 12 zu erfassen.

o) Wertminderung

Die Gesellschaft prüft die Buchwerte ihres Sachanlagevermögens und ihrer immateriellen Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer und ihrer Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen auf ihre Werthaltigkeit, wenn Ereignisse oder Veränderungen darauf hindeuten, dass der Buchwert dieser Vermögenswerte höher ist als der Nettoveräußerungserlös oder der Nutzungswert (lAS 36, Wertminderung von Vermögenswerten, (lAS 36). Der Nettoveräußerungserlös ergibt sich aus dem erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der dem Verkauf direkt zuordenbaren Kosten. Der Nutzungswert ist die Summe der diskontierten erwarteten zukünftigen Cash Flows der betreffenden Vermögenswerte. Können den Vermögenswerten keine zukünftigen Cash Flows zugeordnet werden, werden die Wertminderungen auf übergeordneter Ebene anhand der Cash Flows der entsprechenden CGUs geprüft.

Bei Wegfall der Gründe für die Wertminderung wird, mit Ausnahme von Abschreibungen auf Firmenwerte, eine entsprechende Zuschreibung bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten vorgenommen.

Vermögenswerte, die zum Verkauf bestimmt sind, werden mit dem Buchwert oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert abzüglich der Kosten der Veräußerung bilanziert. Für diese Vermögenswerte werden keine weiteren planmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Vermögenswerte, deren Abgang anders als durch Verkauf erfolgen soll, gelten bis zu ihrem tatsächlichen Abgang als genutzt.

p) Kosten der Fremdkapitalaufnahme

Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Aufnahme von Fremdkapital anfallen, werden in der Konzern-Bilanz als direkter Abzug vom Buchwert der entsprechenden Finanzverbindlichkeit ausgewiesen. Die Aufwendungen werden über die Laufzeit der zugrunde liegenden Finanzverbindlichkeiten ergebniswirksam verteilt (siehe Anmerkung 14).

q) Selbstversicherungsprogramme

Siehe dazu Anmerkung 2 d).

r) Risikokonzentration

Die Gesellschaft produziert und vertreibt Erzeugnisse für alle Arten der Dialyse, hauptsächlich an Gesundheitseinrichtungen in der ganzen Welt, und führt Dialysebehandlungen durch. Zudem bietet die Gesellschaft zusätzliche Gesundheitsdienstleistungen im Rahmen des Versorgungsmanagements an. Die Gesellschaft führt regelmäßige Überprüfungen der finanziellen Lage ihrer Kunden durch, aber verlangt von den Kunden üblicherweise keine Sicherheiten.

Etwa 33% der erwirtschafteten weltweiten Umsatzerlöse der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 (2018: 33% und 2017: 34%) unterliegen den Regularien der staatlichen Gesundheitsprogramme in den USA "Medicare" und "Medicaid" und werden von US-Regierungsbehörden verwaltet.

Siehe Anmerkung 2 c) für Konzentrationsrisiken aus den Schuldnern oder Schuldnergruppen sowie Anmerkung 8 für Lieferantenbeziehungen mit langfristiger Abnahmeverpflichtung.

s) Rechtskosten

Siehe dazu Anmerkung 2 b).

t) Sonstige Rückstellungen

Gemäß IAS 12 und IAS 37 werden Rückstellungen für Steuern und sonstige Verpflichtungen gebildet, wenn eine gegenwärtige Verpflichtung, resultierend aus einem Ereignis der Vergangenheit gegenüber Dritten besteht, die künftige Zahlung wahrscheinlich ist und der Erfüllungsbetrag zuverlässig geschätzt werden kann. Rückstellungen sind naturgemäß in höherem Maße unsicher als die meisten anderen Bilanzposten.

Die Steuerrückstellungen enthalten neben der Berechnung für das laufende Jahr auch Verpflichtungen aus früheren Jahren.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

u) Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie wird entsprechend den Vorschriften von IAS 33, Ergebnis je Aktie, (lAS 33) ermittelt. Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus dem Konzernergebnis geteilt durch den gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Anzahl von Aktien. Das verwässerte Ergebnis je Aktie enthält die Auswirkung aller potenziell verwässernden Wandel- und Optionsrechte, indem diese behandelt werden, als hätten sich die entsprechenden Aktien während des Geschäftsjahres im Umlauf befunden, wenn diese ausgegeben worden wären. Für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie werden eigene Anteile nicht als ausstehend behandelt und deshalb von der Anzahl der ausstehenden Aktien abgezogen.

Die durch die Ausgabe von Eigenkapitalinstrumenten auszugleichenden Ansprüche im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung der Gesellschaft (siehe Anmerkung 20) können zu einem Verwässerungseffekt führen.

v) Eigene Anteile

Die Gesellschaft kann von Zeit zu Zeit mit Zustimmung der Aktionäre eigene Anteile erwerben. Der Erwerb, die Ausgabe oder Einziehung der eigenen Anteile werden im Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Der Gegenwert der Eigenen Anteile wird als Reduktion des Eigenkapitals der Gesellschaft ausgewiesen.

w) Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt gemäß IAS 19 (überarbeitet 2011), Leistungen an Arbeitnehmer, (lAS 19) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen auf Altersversorgung (Projected Unit Credit Method), wobei auch zukünftige Lohn-, Gehalts- und Rententrends berücksichtigt werden.

Der Bewertungsstichtag der Gesellschaft zur Bestimmung eines Fehlbetrags oder einer Vermögensüberdeckung ist für alle Pläne der 31. Dezember.

Die Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft werden bei einem fondsfinanzierten Versorgungsplan mit dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Planvermögen saldiert (Fehlbetrag oder Vermögensüberdeckung). Übersteigt die Pensionsverpflichtung den beizulegenden Zeitwert des Planvermögens, so wird eine Pensionsrückstellung in der Konzern-Bilanz ausgewiesen. Übersteigt das Planvermögen die Verpflichtung aus der Pensionszusage und hat das Unternehmen einen Anspruch auf Rückerstattung oder Minderung künftiger Beitragszahlungen an den Fonds, so wird in der Konzern-Bilanz ein Vermögenswert unter dem Posten "Sonstige langfristige Vermögenswerte" ausgewiesen.

Die Gesellschaft bestimmt den Nettozinsaufwand (Nettozinsertrag) durch Multiplikation der Nettoschuld (des Nettovermögenswertes) zu Periodenbeginn mit dem der Diskontierung der leistungsorientierten Bruttopensionsverpflichtung am Periodenbeginn zugrunde liegenden Zinssatz.

Die Neubewertungskomponente umfasst die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus der Bewertung der leistungsorientierten Bruttopensionsverpflichtung sowie den Unterschiedsbetrag zwischen tatsächlich realisierter Planvermögensrendite und der im Nettozinsaufwand enthaltenen Rendite. Im Falle einer Überdotierung des Plans enthält die Neubewertungskomponente darüber hinaus die Veränderung des Nettovermögenswertes aus der Anwendung der Obergrenze (Asset Ceiling), soweit diese nicht in der Nettozinskomponente berücksichtigt wurde.

Sämtliche Neubewertungseffekte erfasst die Gesellschaft unmittelbar im Übrigen Comprehensive Income (Loss). Sie dürfen in den Folgeperioden nicht mehr in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht werden. Die Komponenten des Nettopensionsaufwands werden im Gewinn und Verlust der Periode berücksichtigt.

x) Aktienbasierte Vergütungspläne

Der Gesamtwert der von der FMC-AG & Co. KGaA an die Mitglieder des Vorstands und Führungskräfte der Konzerngesellschaften ausgegebenen Aktienoptionen und Wandelschuldverschreibungen, die durch die Ausgabe von Eigenkapitalinstrumenten bedient werden, wird zum Ausgabetag gemäß IFRS 2, Anteilsbasierte Vergütung, (IFRS 2) mit Hilfe des Binomialmodells bestimmt und über den Erdienungszeitraum der Aktienoptionsprogramme ergebniswirksam verteilt. In bestimmten Sonderfällen gilt der Anspruch des Teilnehmers auf die Aktienoptionen früher als erdient und kann nicht mehr verfallen. In solchen Fällen wird der Erdienungszeitraum entsprechend verkürzt.

Die Bewertung der an die Mitglieder des Vorstands und Führungskräfte der Gesellschaft ausgegebenen Phantom Stock, die durch Barzahlung beglichen werden, erfolgt zum jeweiligen Bewertungsstichtag mit Hilfe des Binomialmodells entsprechend IFRS 2. Die entsprechende Verbindlichkeit wird basierend auf dem Wert der Phantom Stock zum jeweiligen Bilanzstichtag über den Erdienungszeitraum der Phantom-Stock-Programme ratierlich gebildet. In bestimmten Sonderfällen gilt der Anspruch des Teilnehmers auf die Phantom Stock früher als erdient und kann nicht mehr verfallen. In solchen Fällen wird der Erdienungszeitraum entsprechend verkürzt.

Die Bewertung der an die Mitglieder des Vorstands und Führungskräfte der Gesellschaft ausgegebenen Performance Shares, die durch Barzahlung beglichen werden, erfolgt zum jeweiligen Bewertungsstichtag mit Hilfe einer Monte-Carlo-Simulation entsprechend IFRS 2. Die entsprechende Verbindlichkeit wird basierend auf dem Wert der Performance Shares zum jeweiligen Bilanzstichtag über die Erdienungszeiträume der Performance-Share-Programme ratierlich gebildet. In bestimmten Sonderfällen gilt der Anspruch des Teilnehmers auf die Performance Shares früher als erdient und kann nicht mehr verfallen. In solchen Fällen wird der Erdienungszeitraum entsprechend verkürzt.

y) Neue Verlautbarungen

Neu angewendete Rechnungslegungsverlautbarungen

Während des Geschäftsjahres 2019 wurden die IFRS zugrunde gelegt, die verpflichtend für Konzernabschlüsse für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die am 1. Januar 2019 beginnen. Im Geschäftsjahr 2019 wurde der folgende für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wesentliche neue Standard erstmals angewendet:

IFRS 16

Im Januar 2016 verabschiedete das IASB IFRS 16, welcher den bisherigen Standard zur Leasingbilanzierung IAS 17, sowie die Interpretationen IFRIC 4, Beurteilung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, Standard Interpretations Committee (SIC)-15, Mietleasingverhältnisse - Anreizvereinbarungen und SIC-27, Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen, ersetzt.

Die wesentlichen Änderungen durch IFRS 16 betreffen die Bilanzierung beim Leasingnehmer. So hat beim Leasingnehmer für nahezu alle Leasingverhältnisse der Bilanzansatz von Vermögenswerten für die erlangten Nutzungsrechte und von Verbindlichkeiten für die eingegangenen Zahlungsverpflichtungen zu erfolgen. Es besteht das Wahlrecht, Leasingverträge mit einer Gesamtlaufzeit von maximal zwölf Monaten (kurzfristige Leasingverhältnisse) sowie Leasingverhältnisse, bei denen der zugrundeliegende Vermögenswert von geringem Wert ist, vom Bilanzansatz auszunehmen.

Für jeden bilanzierten Leasingvertrag ist laufend ein Aufwand aus der Abschreibung des Nutzungsrechts und ein Zinsaufwand aus der Fortschreibung der Leasingverbindlichkeit zu zeigen. Es werden damit für die überwiegende Mehrheit der Leasingverhältnisse keine linearisierten Mietaufwendungen mehr gezeigt. Die Bilanzierungsvorschriften für Leasinggeber entsprechen weitestgehend den bisherigen Regelungen des IAS 17.

Die Gesellschaft zieht als Übergangsmethode den modifiziert retrospektiven Ansatz gemäß IFRS 16 heran. Entsprechend wurden die kumulierten Anpassungseffekte im Eröffnungsbilanzwert der Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2019 erfasst, ohne dass eine Anpassung der Vergleichszahlen der Vorjahresperiode vorgenommen wurde. Bei der Anwendung des modifiziert retrospektiven Ansatzes entspricht der Buchwert der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen zum Erstanwendungszeitpunkt den verbleibenden Leasingzahlungen aus den Leasingverhältnissen, die gemäß IAS 17 als Operate-Leasingverpflichtungen klassifiziert wurden, abgezinst unter Anwendung des laufzeit-, länder- und währungsspezifischen Grenzfremdkapitalzinssatzes zum Zeitpunkt der Erstanwendung. Zudem sind Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen (right-of-use assets) zu erfassen. Bei der Anwendung des modifiziert retrospektiven Ansatzes wird das Nutzungsrecht aus Leasingverhältnissen in Höhe der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen angesetzt korrigiert um zuvor erfasste, im Voraus vereinnahmte oder gezahlte Beträge. Für einen Teil der bestehenden Verträge setzt die Gesellschaft das Nutzungsrecht mit dem Buchwert an, der sich bei der Anwendung des neuen Standards seit dem Bereitstellungsdatum des Leasingverhältnisses unter Anwendung des laufzeit-, länder- und währungsspezifischen Grenzfremdkapitalzinssatzes zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung ergeben hätte.

Hinsichtlich der im Rahmen der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 bestehenden Wahlrechte und Erleichterungsvorschriften wählt die Gesellschaft die folgende Vorgehensweise:

IFRS 16 wird nur auf solche Verträge angewendet, die zuvor unter Anwendung von IAS 17 und IFRIC 4 als Leasingverhältnisse eingestuft wurden.

Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften des IFRS 16 werden nicht auf Leasingverhältnisse angewendet, die innerhalb von zwölf Monaten nach der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 enden. In diesem Fall werden diese Leasingverhältnisse wie kurzfristige Leasingverhältnisse bilanziert und als Aufwand erfasst.

Wird das Nutzungsrecht mit dem Buchwert angesetzt, der sich bei der Anwendung des neuen Standards seit dem Bereitstellungsdatum des Leasingverhältnisses ergeben hätte, werden wesentliche anfängliche direkte Kosten bei der Bewertung des Nutzungsrechts berücksichtigt.

Zum Zeitpunkt der Erstanwendung wurde auf eine Wertminderungsprüfung verzichtet. Das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand wurde um eine etwaige Rückstellung für belastende Leasingverhältnisse, die in der Konzern-Bilanz unmittelbar vor dem Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung erfasst wurden, angepasst.

Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen werden entsprechend der konzernspezifischen Einteilung von Sachanlagen in nachfolgende Klassen eingeteilt:

Nutzungsrechte an Grundstücken

Nutzungsrechte an Gebäuden und Einbauten

Nutzungsrechte an technischen Anlagen und Maschinen

Neben den aufgeführten Nutzungsrechten werden geleistete Anzahlungen auf Nutzungsrechte separat ausgewiesen. Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen werden in der Konzern-Bilanz gesondert von Sachanlagen und anderen Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen.

In Verträgen, die neben Leasingkomponenten auch nicht getrennt von den Leasingkomponenten ausgewiesene Nichtleasingkomponenten enthalten, wird keine Trennung vorgenommen. Jede Leasingkomponente wird zusammen mit den dazugehörigen übrigen Leistungskomponenten als ein Leasingverhältnis abgebildet.

Im Rahmen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 zum 1. Januar 2019 wurden Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen in Höhe von 4.276.532 € und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen in Höhe von 4.552.431 € erfasst. Die Auswirkungen des neuen Standards wurden zum Zeitpunkt der Umstellung in den Gewinnrücklagen in Höhe von (120.809 €) sowie in den nicht beherrschenden Anteilen in Höhe von (15.526 €) erfasst.

Die folgende Tabelle leitet von den zukünftigen Mindestmietzahlungen zum 31. Dezember 2018 auf den Eröffnungsbilanzwert der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen zum 1. Januar 2019 über:

Überleitung Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen aus der Erstanwendung von IFRS 16
in TSD €
Zukünftige Mindestmietzahlungen zum 31. Dezember 2018 gemäß IAS 17 5.527.638
Abzüglich kurzfristige Leasingverhältnisse (21.936)
Abzüglich Leasingverhältnisse über geringwertige Vermögenswerte (34.145)
Sonstige Anpassungen (25.169)
Zukünftige Mindestmietzahlungen, brutto zum 1. Januar 2019 5.446.388
Abzinsung (893.957)
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen aus der Erstanwendung von IFRS 16 zum 1. Januar 2019 4.552.431
Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen zum 31. Dezember 2018 gemäß IAS 17 36.144
Gesamte Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen zum 1. Januar 2019 4.588.575

Die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen wurden unter Verwendung des laufzeit-, länder- und währungsspezifischen Grenzfremdkapitalzinssatzes zum 1. Januar 2019 abgezinst. Der gewichtete durchschnittliche Zinssatz betrug 3,69%.

Zu den Auswirkungen von IFRS 16 wird auf Anmerkung 21 verwiesen.

Noch nicht angewendete neue Rechnungslegungsverlautbarungen

Das IASB hat den folgenden für die Gesellschaft relevanten neuen Standard herausgegeben:

IFRS 17, Versicherungsverträge (IFRS 17)

Im Mai 2017 verabschiedete das IASB IFRS 17, Versicherungsverträge. IFRS 17 regelt die Grundsätze in Bezug auf den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Anhangangaben für ausgegebene Versicherungsverträge. IFRS 17 ersetzt IFRS 4, Versicherungsverträge, welcher 2004 als vorübergehend gültiger Standard erlassen wurde. Dieser ließ eine Übernahme der angewendeten nationalen Bilanzierungsvorschriften für die Bilanzierung von Versicherungsverträgen nach IFRS zu. Die unterschiedlich angewendeten Vorschriften für Versicherungsverträge führten zu einer mangelnden Vergleichbarkeit zwischen den berichtenden Unternehmen. IFRS 17 beseitigt diese unterschiedliche Auslegung in der Praxis und erfordert die einheitliche Bewertung aller Versicherungsverträge zum aktuellen Zeitwert. Durch die regelmäßige Aktualisierung der Versicherungswerte wird erwartet, die Qualität der Informationen für den Abschlussadressaten zu erhöhen. IFRS 17 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2021 beginnen. Eine frühere Anwendung ist zulässig, sofern auch IFRS 9, Finanzinstrumente und IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, zu diesem Zeitpunkt bereits angewendet werden. Die Gesellschaft untersucht zurzeit die Auswirkung von IFRS 17 auf den Konzernabschluss.

Die Anerkennung des IFRS 17 durch die EU-Kommission steht noch aus.

Alle weiteren vom IASB veröffentlichten neuen Verlautbarungen haben nach Einschätzung der Gesellschaft keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss der Gesellschaft.

2. Wesentliche Ermessensentscheidungen und Quellen von Schätzunsicherheiten

Die im Konzernabschluss dargestellte Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft wird durch angewendete Rechnungslegungsgrundsätze sowie durch wesentliche Ermessensentscheidungen und Quellen von Schätzunsicherheiten beeinflusst, die dem Konzernabschluss der Gesellschaft zu Grunde liegen. Die kritischen Rechnungslegungsgrundsätze, die Beurteilungen im Rahmen der Entwicklung und Anwendung dieser Grundsätze sowie die Sensitivität der berichteten Ergebnisse in Bezug auf Änderungen in den Rechnungslegungsgrundsätzen, Ermessensentscheidungen und Quellen von Schätzunsicherheiten stellen Faktoren dar, in deren Kontext der vorliegende Konzernabschluss der Gesellschaft zu betrachten ist. Die folgenden wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze, Ermessensentscheidungen und Quellen von Schätzunsicherheiten sind nach Meinung des Managements der Gesellschaft kritisch für den Konzernabschluss im gegenwärtigen ökonomischen Umfeld.

a) Werthaltigkeit von Firmenwerten und immateriellen Vermögenswerten

Das Wachstum der Gesellschaft durch Akquisitionen hat zu einem erheblichen Umfang an immateriellen Vermögenswerten geführt - u. a. Firmenwerte, Markennamen, Managementverträge, Verträge über Wettbewerbsverzichte, Technologien, Kundenbeziehungen, Lizenzen und Vertriebsrechte. Darüber hinaus erfasst die Gesellschaft selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie Softwareentwicklungsprojekten. Zum 31. Dezember 2019 belief sich der Buchwert der Firmenwerte und der immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer, die nicht der planmäßigen Abschreibung unterliegen, auf 14.247.709 € (31. Dezember 2018: 12.395.641 €). Dies entspricht etwa 43% der Bilanzsumme zum 31. Dezember 2019 (31. Dezember 2018: 47%).

In Übereinstimmung mit IAS 36 werden Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer mindestens einmal jährlich oder häufiger, wenn Ereignisse eintreten oder Veränderungen darauf hindeuten, dass die Buchwerte dieser Vermögenswerte nicht mehr realisiert werden können, auf einen erforderlichen Abschreibungsbedarf hin untersucht (Impairment Test) (siehe dazu auch Anmerkung 1 g)).

Um die Vorschriften der IFRS zu erfüllen und eventuelle Wertminderungen dieser Vermögenswerte zu ermitteln, werden die erzielbaren Beträge der identifizierten CGUs zunächst in Form von Nutzungswerten mit deren Buchwerten verglichen.

Der Nutzungswert der CGUs wird durch Anwendung eines Discounted Cash Flow-Verfahrens unter Einbeziehung der spezifischen gewichteten Gesamtkapitalkosten bestimmt. Der Abzinsungsfaktor ermittelt sich aus den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC) der jeweiligen CGU. Zusätzlich zu einer Basisrate des WACC werden das gewichtete durchschnittliche länderspezifische Risiko sowie, sofern angemessen, die erhöhten Risiken aus Cash Flows kürzlich erfolgter, wesentlicher Akquisitionen bis zu ihrer entsprechenden Integration, in Form von Zuschlägen berücksichtigt. Zur Ermittlung der zukünftigen Cash Flows wird eine Vielzahl von Annahmen getroffen. Diese betreffen insbesondere zukünftige Erstattungssätze und Verkaufspreise, Anzahl der Behandlungen, Absatzmengen und Kosten. Die wesentlichen Annahmen stellen die Einschätzung des Managements in Bezug auf zukünftige Trends dar und basieren auf historischen Daten aus externen und internen Quellen. Zur Bestimmung der diskontierten Cash Flows werden in allen Bereichen das Budget der nächsten drei Jahre sowie Projektionen für die Jahre vier bis zehn und entsprechende Wachstumsraten für alle nachfolgenden Jahre zugrunde gelegt. Projektionen von bis zu zehn Jahren sind durch den weitgehend gleichförmigen und konjunkturunabhängigen Verlauf des Geschäfts der Gesellschaft möglich. Die Gründe hierfür sind der kontinuierliche Bedarf an unseren Gesundheitsdienstleistungen und Gesundheitsprodukten sowie die Tatsache, dass die Gesellschaft einen Großteil ihrer Erstattungen für Gesundheitsdienstleistungen von staatlichen Gesundheitsorganisationen erhält.

Ein wesentlicher Anteil des Ergebnisses der Gesellschaft wird in Nordamerika erzielt. Die Gesellschaft erwartet eine stabile operative Marge bei einer höheren Marge im Dialysegeschäft, die eine niedrigere Marge im Versorgungsmanagement kompensiert.

Die folgende Tabelle zeigt die Hauptannahmen der Berechnung der Nutzungswerte:

Hauptannahmen
in %
Nordamerika EMEA
2019 2018 2019 2018
Durchschnittliches Umsatzwachstum über den Zehnjahres-Planungshorizont mittlerer einstelliger Bereich mittlerer einstelliger Bereich mittlerer einstelliger Bereich mittlerer einstelliger Bereich
Ewige Rente 1,00 1,00 1,00 1,00
Vor-Steuer WACC 7,71 7,42 8,73 9,46
Nach-Steuer WACC 6,00 5,99 6,25 6,86
Hauptannahmen (fortgesetzt)
in %
Asien-Pazifik Lateinamerika
2019 2018 2019 2018
Durchschnittliches Umsatzwachstum über den Zehnjahres-Planungshorizont hoher einstelliger Bereich hoher einstelliger Bereich mittlerer einstelliger Bereich mittlerer einstelliger Bereich
Ewige Rente 4,00 4,00 2,95 3,45
Vor-Steuer WACC 6,79 7,81 10,45 - 20,02 11,93 - 16,75
Nach-Steuer WACC 6,04 6,61 8,06 - 17,63 8,70 - 13,52

Eine Übersicht der Buchwerte der Firmenwerte sowie der immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer je CGU ist unter Anmerkung 11 dargestellt.

Um die Werthaltigkeit von einzeln abgrenzbaren immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer zu beurteilen, vergleicht die Gesellschaft die Zeitwerte der immateriellen Vermögenswerte mit ihren Buchwerten. Der beizulegende Zeitwert eines immateriellen Vermögenswertes wird unter Anwendung eines Discounted Cash Flow-Verfahrens oder, sofern angemessen, anderer Methoden ermittelt.

Ein länger anhaltender Abschwung im Gesundheitswesen mit einem niedrigeren als erwarteten Anstieg der Erstattungssätze und/oder höheren als erwarteten Kosten für die Erbringung der Gesundheitsdienstleistungen sowie für die Herstellung und den Vertrieb von Gesundheitsprodukten könnte die Schätzungen der zukünftigen Cash Flows der Gesellschaft negativ beeinflussen. Weiterhin könnten Veränderungen im makroökonomischen Umfeld einer CGU den länderspezifischen Risikozuschlag und damit den Abzinsungssatz beeinflussen. Ebenso könnte ein Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus die Basisrate und damit den Abzinsungssatz beeinflussen. Die mögliche Folge wäre, dass die künftigen operativen Ergebnisse der Gesellschaft in wesentlichem Umfang negativ durch Abschreibungen auf Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer beeinflusst werden könnten.

In 2019 übersteigt der erzielbare Betrag für Lateinamerika den Buchwert um 217.815 €. In der folgenden Tabelle sind die Veränderungen der Hauptannahmen ersichtlich, die jeweils dazu führen, dass der erzielbare Betrag für Lateinamerika dem Buchwert entspricht:

Sensitivitätsanalyse Veränderung in Prozentpunkte Lateinamerika
2019 2018
Vor-Steuer WACC 1,87 0,27
Operative Marge in jedem Planungsjahr (2,03) (0,32)
Ewige Rente (2,13) (0,47)

b) Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsstreitigkeiten

Die Gesellschaft ist im normalen Geschäftsverlauf gelegentlich Partei bzw. potenziell betroffen von Rechtsstreitigkeiten, Gerichtsverfahren und Ermittlungen hinsichtlich verschiedenster Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit (siehe Anmerkung 22). Die Gesellschaft analysiert regelmäßig entsprechende Informationen und bildet die erforderlichen Rückstellungen für möglicherweise aus solchen Verfahren resultierende Verpflichtungen einschließlich der geschätzten Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit diesen Rechtstreitigkeiten. Für diese Analysen nutzt die Gesellschaft sowohl ihre interne Rechtsabteilung als auch externe Ressourcen. Die Bildung einer Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten richtet sich nach der Wahrscheinlichkeit eines für die Gesellschaft nachteiligen Ausgangs und der Möglichkeit, einen Verlustbetrag zuverlässig schätzen zu können.

Die Erhebung einer Klage oder die formelle Geltendmachung eines Anspruches, bzw. die Bekanntgabe einer solchen Klage oder der Geltendmachung eines Anspruches, bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Rückstellung zu bilden ist.

Der Ausgang dieser Rechtsangelegenheiten könnte einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben.

c) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen und Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sind für die Gesellschaft ein wesentlicher Bilanzposten und die Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen bedürfen einer umfangreichen Schätzung und Beurteilung durch das Management. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen nach Wertberichtigung betrugen 3.421.346 € zum 31. Dezember 2019 (31. Dezember 2018: 3.231.500 €). Die Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen betrugen 141.358 € zum Jahresende 2019 (2018: 118.015 €).

Die Gesellschaft vertreibt Gesundheitsprodukte direkt oder über Vertriebspartner in rund 150 verschiedenen Ländern und bietet Gesundheitsdienstleistungen in rund 50 Ländern an. In den meisten Fällen werden die Kosten für Gesundheitsdienstleistungen von staatlichen Einrichtungen erstattet oder durch staatlich geförderte Gesundheitsprogramme übernommen. Hinsichtlich des örtlichen Zahlungsverhaltens und den Praktiken bei der Einziehung von Forderungen existieren je nach Land und Art der Versicherungsträger deutliche Unterschiede.

Die Forderungen aus der Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen werden in Höhe der erwarteten Erstattungsbeträge in Übereinstimmung mit staatlichen Erstattungsprogrammen und den vertraglichen Vereinbarungen mit Dritten fakturiert und gebucht. Im Rahmen der Medicare- und Medicaid-Programme in den USA werden die gesetzlich festgelegten Netto-Erstattungssätze je Behandlung in Rechnung gestellt. Die Umsatzerlöse mit privaten Versicherungen, mit denen die Gesellschaft vertragliche Vereinbarungen geschlossen hat, werden auf Basis von aktuellen vertraglich festgelegten Erstattungssätzen fakturiert. Die Abrechnung mit den verbleibenden privaten Versicherungen erfolgt auf Basis von Standardsätzen. Im Segment Nordamerika werden bei Umsatzerlösen mit privaten Versicherungen vertragliche Abzüge basierend auf historischem Zahlungsverhalten berücksichtigt. Diese vertraglichen Abzüge sowie die Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen werden vierteljährlich auf ihre Angemessenheit hin überprüft. Für die dargestellten Perioden gab es keine materiellen Veränderungen bei den Schätzungen der vertraglichen Abzüge. Die Einziehbarkeit der Forderungen wird regelmäßig, üblicherweise monatlich, lokal überprüft. Für weitere Informationen siehe Anmerkung 1 k).

Im Segment Nordamerika beginnt die Einziehung von Forderungen üblicherweise kurz nach der Erbringung der Leistung oder spätestens mit Ablauf der vertraglich vereinbarten Zahlungsfrist. Im Falle von Medicare und Medicaid wird mit der Einziehung von Forderungen nach Ablauf einer bestimmten Frist, die sich aus den Erfahrungen mit Medicare und Medicaid bestimmt, begonnen. In allen Fällen, bei denen eine Selbstbeteiligung vereinbart ist, beginnt die Einziehung von Forderungen üblicherweise innerhalb von 30 Tagen nach Erbringung der Leistung. In den Fällen, bei denen ein Anspruch auf einen geringeren als den erwarteten Erstattungsbetrag anerkannt wird, oder der Anspruch abgelehnt wird, beginnt die Einziehung von Forderungen üblicherweise nach der Anerkennung des geringeren Erstattungsbetrags, beziehungsweise nach der Ablehnung des Anspruchs. Die Einziehung von Forderungen wird unternehmensintern durch Mitarbeiter im Rechnungswesen und im Vertrieb sowie, wo es angemessen ist, durch Mitarbeiter des örtlichen Managements vorgenommen. Falls erforderlich werden externe Inkassobüros eingeschaltet.

Bei öffentlichen Gesundheitseinrichtungen in zahlreichen Ländern außerhalb der USA vergeht ein beträchtlicher Zeitraum, bis Zahlungen geleistet werden, da ein erheblicher Anteil der Versicherungsträger staatliche Einrichtungen sind, deren Zahlungen oft von lokalen Gesetzen, Regulierungen und Haushaltsbeschränkungen bestimmt werden. Abhängig von den lokalen Gegebenheiten kann die Einziehung von Forderungen lange dauern. Bei privaten Versicherungen werden zur Einziehung von Forderungen ähnliche Verfahren wie im Segment Nordamerika eingeleitet.

Aufgrund der Vielzahl an Tochtergesellschaften und Ländern, in denen die Gesellschaft tätig ist, berücksichtigt die Gesellschaft bei der Bestimmung, wann eine individuelle Wertberichtigung erforderlich ist, die individuellen lokalen Gegebenheiten und Umstände, die für eine Forderung relevant sind. Während hinsichtlich des Zahlungsverhaltens und der Einziehung von Forderungen je nach Land und Behörde deutliche Unterschiede existieren, stellen die staatlichen Versicherungsträger üblicherweise ein geringes bis gemäßigtes Kreditrisiko dar. Die Entscheidung wann eine individuelle Wertberichtigung auf eine Forderung erforderlich ist, wird gemäß den Richtlinien der Gesellschaft auf lokaler Ebene getroffen. Dies erfolgt unter Berücksichtigung des örtlichen Zahlungsverhaltens sowie der bisherigen Erfahrungen hinsichtlich der Praktiken bei der Einziehung von Forderungen. Eine individuelle Wertberichtigung wird auf lokaler Ebene vorgenommen, wenn konkrete Anhaltspunkte vorliegen, dass ein Betrag uneinbringlich sein wird.

Forderungen, deren erwartete Kreditverluste nicht individuell ermittelt werden, werden geographischen Regionen zugeordnet. Die Ermittlung der Wertberichtigung erfolgt auf Basis von regionalen makroökonomischen Faktoren wie Credit Default Swaps. Für mehr Informationen bezüglich der Wertminderung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen siehe Anmerkung 1 i).

Eine Forderung gilt als uneinbringlich und wird ausgebucht, wenn nach einer angemessenen Überprüfung durch das Management alle Bemühungen, eine Forderung einzuziehen, erschöpft sind, einschließlich der Einschaltung von Inkassobüros (falls erforderlich und zulässig).

Ausbuchungen werden für jede Forderung einzeIn vorgenommen. Da die Gesellschaft einen Großteil ihrer Erstattungen von staatlichen Gesundheitsorganisationen und privaten Versicherungsgesellschaften erhält, geht sie davon aus, dass die meisten ihrer Forderungen einbringlich sind, wenn auch möglicherweise außerhalb des Segments Nordamerika langsamer. Wesentliche Veränderungen im Zahlungsverhalten, eine Verschlechterung der Altersstruktur der Forderungen sowie Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen könnten eine Anhebung des Wertberichtigungsbedarfs auf zweifelhafte Forderungen erfordern. Solche zusätzlichen Wertberichtigungen auf Forderungen könnten die künftige operative Entwicklung der Gesellschaft in wesentlichem Umfang nachteilig beeinflussen.

Wenn zusätzlich zu den bestehenden Wertberichtigungen der Gesellschaft 1% des Bruttobetrags der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beispielsweise zum 31. Dezember 2019 uneinbringlich gewesen wäre, entweder durch eine Veränderung der geschätzten vertraglichen Abzüge oder durch eine geänderte Einschätzung der Einziehbarkeit, hätte dies das operative Ergebnis der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2019 um etwa 1,6% verringert.

Die folgende Tabelle zeigt den Anteil der größten Schuldner oder Schuldnergruppen an den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2019 und 2018. Mit Ausnahme von Medicare und Medicaid in den USA entfallen in beiden Jahren nicht mehr als 5% der gesamten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf einen einzelnen Schuldner.

Zusammensetzung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen 31. Dezember
2019 2018
U.S. Staatliche Gesundheitsprogramme 30% 31%
U.S. Private Versicherungen 15% 14%
U.S. Krankenhäuser 4% 4%
Selbstzahler der U.S. Patienten 2% 3%
Sonstige Schuldner im Segment Nordamerika 4% 3%
Käufer von Produkten und Versicherungsträger für Gesundheitsdienstleistungen außerhalb des Segments Nordamerika 45% 45%
Total 100% 100%

d) Selbstversicherungsprogramme

Über das Versicherungsprogramm der Gesellschaft für Berufs-, Produkt- und allgemeine Haftpflichtrisiken sowie für Pkw-Schäden, Arbeitnehmer-Entschädigungsansprüche und Entschädigungsansprüche für ärztliche Behandlungsfehler trägt die in den USA ansässige größte Tochtergesellschaft der Gesellschaft die Risiken teilweise selbst. Die Absicherung aller anderen eingetretenen Schadensfälle übernimmt die Gesellschaft bis zu einer festgesetzten Schadenshöhe selbst. Wird diese überschritten, treten externe Versicherungen ein. Die im Geschäftsjahr bilanzierten Verbindlichkeiten stellen Schätzungen von zukünftigen Zahlungen für die gemeldeten sowie für die bereits entstandenen, aber noch nicht gemeldeten Schadensfälle dar. Die Schätzungen basieren auf historischen Erfahrungen und dem gegenwärtigen Anspruchsverhalten. Diese Erfahrungen beziehen sowohl die Anspruchshäufigkeit (Anzahl) als auch die Anspruchshöhe (Kosten) ein und werden zur Schätzung der bilanzierten Beträge mit Erwartungen hinsichtlich einzelner bekannter Ansprüche kombiniert.

e) Level 3 Finanzinstrumente

Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen, ausstehende variable Kaufpreiszahlungen sowie gehaltene Eigenkapitalinstrumente werden zu Marktwerten angesetzt. Für weitere Informationen zur Schätzung dieser Marktwerte siehe Anmerkung 1 h) und 23.

f) Ertragsteuern

Die Gesellschaft unterliegt derzeit und in der Zukunft steuerlichen Betriebsprüfungen in den USA, in Deutschland sowie in weiteren Ländern. Unterschiedliche Auslegungen von Steuergesetzen können zu zusätzlichen Steuerzahlungen oder Steuererstattungen für Vorjahre führen. Zur Bestimmung von Ertragsteuerrückstellungen oder -forderungen aufgrund der mit Unsicherheit behafteten Steuerfestsetzungen trifft das Management Annahmen basierend auf den jeweils gültigen Steuergesetzen der entsprechenden Länder und deren Auslegung. Die Annahmen werden in der Periode überprüft, in der genügend Beweise vorliegen, um die bestehenden Annahmen zu ändern. Für weitere Informationen zu den Annahmen im Zusammenhang mit der Werthaltigkeit latenter Steuern siehe Anmerkung 1 n).

g) Unternehmenserwerbe

Die Gesellschaft bewertet die nicht beherrschenden Anteile eines erworbenen Unternehmens zum beizulegenden Zeitwert und erfasst Aufwendungen im Zusammenhang mit Unternehmenserwerben in den allgemeinen Verwaltungskosten. Die Bestimmung, ob ein immaterieller Vermögenswert im Rahmen eines Unternehmenserwerbs identifizierbar ist und separat vom Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt werden sollte, erfordert ein erhebliches Maß an ermessensabhängiger Beurteilung. Darüber hinaus ist auch die Schätzung der beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten zum Erwerbszeitpunkt mit erheblichen Ermessensausübungen verbunden. Die für die Schätzung anwendbaren Bewertungen und verwendeten Daten basieren auf den zum Erwerbszeitpunkt verfügbaren Informationen sowie auf den nach Ansicht des Managements angemessenen Erwartungen und Annahmen. Die wesentlichen Annahmen betreffen das Wachstum der Umsatzerlöse, die um Synergien aus Produktionseinsparungseffekten bereinigte Bruttoergebnismarge sowie den Diskontierungssatz. Diese Ermessensausübungen, Schätzungen und Annahmen können die Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage der Gesellschaft im Wesentlichen aus folgenden Gründen erheblich beeinflussen.

Die den planmäßig abzuschreibenden Vermögenswerten zugewiesenen beizulegenden Zeitwerte haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Höhe der planmäßigen Abschreibungen, die in den Perioden nach der Akquisition in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden.

Folgebewertungen, die in einer Verringerung der geschätzten beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte resultieren, könnten zu Wertminderungen führen.

Spätere Veränderungen der geschätzten beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Verbindlichkeiten könnten zu zusätzlichen Aufwendungen beziehungsweise Erträgen führen.

Für weitere Informationen zu Unternehmenszusammenschlüssen siehe Anmerkung 3.

3. Akquisitionen, Beteiligungen, Erwerb von immateriellen Vermögenswerten, sonstige Investitionen sowie Desinvestitionen

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2019 Akquisitionen, Beteiligungen, den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten sowie sonstige Investitionen in Höhe von 2.297.173 € getätigt (2018: 956.803 € und 2017: 682.676 €). Hiervon wurden im Geschäftsjahr 2019 Kaufpreiszahlungen in Höhe von 2.232.671 € in bar geleistet (2018: 925.267 € und 2017: 565.694 €) und übernommene Verpflichtungen sowie nicht zahlungswirksame Kaufpreisbestandteile betrugen 64.502 € (2018: 31.536 € und 2017: 116.982 €).

Akquisitionen

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2019 Akquisitionen in Höhe von 2.224.599 € zur Erweiterung des Leistungsspektrums und zur Erhöhung des Marktanteils in den jeweiligen Ländern getätigt (2018: 280.643 € und 2017: 638.307 €). Hiervon wurden im Geschäftsjahr 2019 Kaufpreiszahlungen in Höhe von 2.160.097 € in bar geleistet (2018: 249.965 € und 2017: 521.325 €) und übernommene Verpflichtungen sowie nicht zahlungswirksame Kaufpreisbestandteile betrugen 64.502 € (2018: 30.678€ und 2017: 116.982 €.

Die Akquisitionsausgaben der Gesellschaft betreffen im Wesentlichen den Erwerb von Dialysekliniken im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit in den Geschäftsjahren 2019, 2018 und 2017 sowie den Erwerb von NxStage Medical, Inc. (NxStage) im Geschäftsjahr 2019 und den Erwerb eines australischen Tagesklinik-Betreibers im Geschäftsjahr 2017.

Auswirkungen von Akquisitionen auf den Abschluss der Gesellschaft

Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aller Akquisitionen wurden zu geschätzten Marktwerten am Tag ihrer Akquisition erfasst. Sie sind in dem Konzernabschluss der Gesellschaft mit dem Datum der Wirksamkeit der jeweiligen Akquisition erfasst. Berichtigungen im Bewertungszeitraum aus Akquisitionen des Vorjahres hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019.

Der Unterschiedsbetrag zwischen den Akquisitionskosten und dem Marktwert des Nettovermögens entspricht den Zugängen zu den aktivierten Firmenwerten in Höhe von 1.607.559 € im Geschäftsjahr 2019 (2018: 328.702 €).

Die Bestimmung der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und der übernommenen Verbindlichkeiten von NxStage wurde während des Geschäftsjahres abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2019 wurden 1.607.559 € als Firmenwerte und 685.047 € als immaterielle Vermögenswerte ausgewiesen. Dies repräsentiert den Anteil von Mehrheits- und Minderheitsgesellschaftern. Der Firmenwert für diese Akquisitionen entstand grundsätzlich durch die Wertdifferenz des Marktwerts zukünftiger Cash Flows aus dem Erwerb bereits bestehender Geschäfte im Vergleich zum Neuaufbau vergleichbarer Geschäfte.

Die im Geschäftsjahr 2019 durchgeführten Akquisitionen verminderten das Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt) um 68.599 € (ohne Akquisitionskosten) und steigerten die Umsatzerlöse um 364.892 €. Die Akquisitionen haben die Bilanzsumme der Gesellschaft um 2.639.432 € erhöht.

Erwerb von NxStage Medical, Inc.

Am 21. Februar 2019 hat die Gesellschaft alle ausstehenden Aktien von NxStage zu einem Preis von 30,00 US$ je Stammaktie erworben. Der Gesamtkaufpreis des Erwerbs belief sich, abzüglich erworbener Barmittel, auf rund 1.976.235 US$ (1.740.563 € zum Erwerbsstichtag). NxStage ist ein führendes Medizintechnikunternehmen, das innovative medizintechnische Produkte für die Heimdialyse und die Intensivmedizin entwickelt, produziert und vermarktet. Teil der erklärten Strategie der Gesellschaft ist es, das bestehende Geschäft durch Akquisitionen zu erweitern und zu ergänzen. Im Allgemeinen ändern diese Akquisitionen nicht das Geschäftsmodell der Gesellschaft und lassen sich somit reibungslos in das bestehende Geschäft integrieren, da sie nur kleine oder keine Neuausrichtungen der Struktur erfordern. Die NxStage Akquisition steht daher im Einklang mit dem Geschäftsmodell der Gesellschaft, da sie das bestehende Geschäftsmodell der Gesellschaft ergänzt.

Die folgende Tabelle enthält die Aufstellung der zum Erwerbszeitpunkt angesetzten Marktwerte der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten basierend auf den Informationen, die zum 31. Dezember 2019 vorlagen:

Erworbene identifizierbare Vermögenswerte und übernommene Verbindlichkeiten
in TSD US$
Flüssige Mittel 47.203
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 34.062
Vorräte 63.735
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 15.819
Sachanlagen 104.533
Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 21.603
Immaterielle Vermögenswerte und sonstige Vermögenswerte 761.734
Firmenwerte 1.201.613
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (72.429)
Latente Steuern (100.485)
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen (22.065)
Sonstige Verbindlichkeiten (27.822)
Nicht beherrschende Anteile (4.063)
Gesamtkaufpreis 2.023.438
Abzüglich: Erworbene Barmittel (47.203)
Nettoauszahlung 1.976.235

Die zum Erwerbszeitpunkt im Rahmen der Akquisition erworbenen immateriellen Vermögenswerte (primär Technologien in Höhe von 660.300 US$) haben eine gewichtete durchschnittliche Nutzungsdauer von 13 Jahren.

Im Rahmen der NxStage Akquisition entstand ein Firmenwert in Höhe von 1.201.613 US$, der dem Segment Nordamerika zugeordnet wurde.

Die Ergebnisse von NxStage werden seit dem 21. Februar 2019 in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft berücksichtigt. Konkret hat NxStage mit Umsatzerlösen in Höhe von 294.281 US$ (262.875 €) und einem operativen Verlust in Höhe von 31.145 US$ (27.821 €) zum operativen Ergebnis der Gesellschaft beigetragen. In diesem operativen Verlust sind keine Synergien enthalten, die bei Tochtergesellschaften außerhalb von NxStage seit Vollzug der Akquisition aufgetreten sein könnten.

Finanzinformationen auf Pro-Forma Basis

Die nachfolgenden Finanzinformationen auf Pro-Forma Basis spiegeIn das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2019 so wider, als wenn die NxStage Akquisition bereits zum 1. Januar 2019 stattgefunden hätte und exkludiert damit zusammenhängende Transaktionskosten. Die Pro-Forma-Finanzinformationen sind nicht notwendigerweise ein Indikator für die Ertragslage, wenn die Transaktion zum 1. Januar 2019 stattgefunden hätte.

Pro-Forma Finanzinformationen in TSD €, mit Ausnahme der Beträge je Aktie 2019
Umsatzerlöse 17.521.432
Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt) 1.186.516
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 3,92
Ergebnis je Aktie (verwässert) 3,92

Beteiligungen, Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und sonstige Investitionen

Der Erwerb von Beteiligungen, immateriellen Vermögenswerten und sonstigen Investitionen belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 72.574 € (2018: 676.160 € und 2017: 44.369 €), im Wesentlichen bedingt durch Investitionen in Fremdkapitalinstrumente und den Erwerb von Beteiligungen in 2019, Investitionen in Fremdkapitalinstrumente und den Erwerb der Beteiligung an Humacyte, Inc. (Humacyte) in 2018 sowie den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Investitionen in Fremdkapitalinstrumente in 2017. Hiervon wurden im Geschäftsjahr 2019 Zahlungen in Höhe von 72.574 € in bar geleistet (2018: 675.302 € und 2017: 44.369 €).

Desinvestitionen

Erlöse aus Desinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2019 auf 79.427 € (2018: 1.683.292 € und 2017: 437.031 €). Die Erlöse aus Desinvestitionen waren im Wesentlichen bedingt durch die Veräußerung von MedSpring Urgent Care Centers in Texas, die Veräußerung eines kalifornischen Anbieters von kardiovaskulären Dienstleistungen, die Veräußerung von Fremdkapitalinstrumenten sowie die Veräußerung von NxStages Geschäft mit Blutschlauchsystemen an B. Braun Medical Inc. im Rahmen des Erwerbs von NxStage in 2019, die Veräußerung der Mehrheitsbeteiligung an Sound (siehe Anmerkungen 4 c) und 25) sowie von Fremdkapitalinstrumenten in 2018, Desinvestitionen im Zusammenhang mit dem Verkauf eines Anbieters nicht-dialysebezogener Labordienstleistungen und eines Anbieters ausgelagerter klinischer Dienstleistungen im Segment Nordamerika sowie von Fremdkapitalinstrumenten in 2017. Hiervon wurden im Geschäftsjahr 2019 Zahlungen in Höhe von 59.940 € in bar empfangen (2018: 1.682.975 € und 2017: 415.388 €) und nicht zahlungswirksame Bestandteile betrugen 19.487 € (2018: 317 € und 2017: 21.643 €).

4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Gesellschaft hat in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Geschäftsjahr 2019 und 2018 folgende Umsatzerlöse ausgewiesen:

Umsatzerlöse
in TSD €
2019 2018
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden Sonstige Umsatzerlöse Summe Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden Sonstige Umsatzerlöse Summe
Gesundheitsdienstleistungen
Dialysedienstleistungen 12.447.092 - 12.447.092 11.420.415 - 11.420.415
Versorgungsmanagement 1.176.227 248.900 1.425.127 1.622.862 221.012 1.843.874
13.623.319 248.900 13.872.219 13.043.277 221.012 13.264.289
Gesundheitsprodukte
Dialyseprodukte Nichtdialysebezogene 3.402.987 125.519 3.528.506 3.115.753 93.068 3.208.821
Produkte 75.830 - 75.830 73.763 - 73.763
3.478.817 125.519 3.604.336 3.189.516 93.068 3.282.584
Gesamt 17.102.136 374.419 17.476.555 16.232.793 314.080 16.546.873

Die Gesellschaft hat die folgenden Salden als Forderungen und Vertragsverbindlichkeiten aus Verträgen mit Kunden im Geschäftsjahr 2019 und 2018 erfasst:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsverbindlichkeiten
in TSD €
2019 2018
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.341.111 3.284.712
Vertragsverbindlichkeiten 22.802 37.632

Wertminderungsaufwendungen in Höhe von 41.982 € (2018: 16.981 €) betreffen Forderungen aus Verträgen mit Kunden.

Die Änderungen im Saldo der Vertragsverbindlichkeiten resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Die Vertragsverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Anzahlungen von Kunden sowie Verkäufe von Dialysegeräten, bei denen der Umsatzerlös nach der Installation des Geräts und der Bereitstellung der erforderlichen technischen Anweisungen erfasst wird, während eine Forderung mit Rechnungstellung an den Kunden erfasst wird.

Vertragsverbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz in der Position "Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten" ausgewiesen.

Zum 31. Dezember 2019 betrugen die Umsatzerlöse, die zu Beginn der Berichtsperiode im Saldo der Vertragsverbindlichkeiten enthalten waren, 12.608 €.

Zum 31. Dezember 2019 sind Leistungsverpflichtungen in Höhe von 1.160.077 € (2018: 1.157.314 €) nicht (oder teilweise nicht) erfüllt.

Die erwartete Realisierung des Transaktionspreises der noch nicht erfüllten Leistungsverpflichtungen als Umsatzerlöse für die nächsten fünf Jahre sowie zusammengefasst für die darauffolgenden fünf Jahre ist wie folgt:

Noch nicht erfüllte Leistungsverpflichtungen
in TSD €
1 Jahr 278.090
1 - 3 Jahre 455.774
3 - 5 Jahre 359.721
5 - 10 Jahre 66.492
Gesamt 1.160.077

b) Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten

Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungsaufwendungen entstehen in den Bereichen Verwaltung, Logistik und Vertrieb, die weder der Forschung und Entwicklung noch der Produktion zugeordnet werden können. In den allgemeinen Verwaltungskosten sind zudem realisierte und unrealisierte Wechselkursgewinne und Wechselkursverluste enthalten. Außerdem enthalten die allgemeinen Verwaltungskosten in 2019 Netto-Erträge in Höhe von 97.375 € aus der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts von Investitionen, im Wesentlichen von Eigenkapitalinstrumenten, Erträge aus einer Vereinbarung für bestimmte Medikamente in Höhe von 60.471 €, Netto-Erträge aus variablen Kaufpreiszahlungen in Höhe von 41.537 €, im Wesentlichen durch deren Neubewertung, Netto-Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von 28.911 €, Erträge aus einer Pensionsplanabgeltung in den USA in Höhe von 4.754 € (siehe Anmerkung 16), Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 932 € sowie Netto-Verluste aus Desinvestitionen in Höhe von 68 €. Zudem enthalten die allgemeinen Verwaltungskosten in 2019 Restrukturierungsaufwendungen im Rahmen des Kostenoptimierungsprogramms der Gesellschaft in Höhe von 91.689 € im Wesentlichen aufgrund von Wertminderungen auf Nutzungsrechte an Leasinggegenständen, Verkäufen von Sachanlagevermögen sowie Abfindungszahlungen. Außerdem enthalten die allgemeinen Verwaltungskosten in 2018 Aufwendungen im Zusammenhang mit Foreign Corrupt Practices Act (FCPA)-Untersuchungen in Höhe von 77.200 € (siehe Anmerkung 22), Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 64.719 €, Erträge aus einer Vereinbarung für bestimmte Medikamente in Höhe von 53.283 €, Netto-Erträge aus der Neubewertung variabler Kaufpreiszahlungen in Höhe von 36.327 €, Netto-Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von 6.041 €, Netto-Verluste in Höhe von 9.762 € aus der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts von Investitionen sowie Netto-Erträge aus Desinvestitionen in Höhe von 1.824 €. Außerdem enthalten die allgemeinen Verwaltungskosten in 2017 Aufwendungen im Zusammenhang mit FCPA-Untersuchungen in Höhe von 200.000 € (siehe Anmerkung 22), Netto-Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von 31.959 €, Netto-Erträge aus Desinvestitionen in Höhe von 36.402 €, Erträge aus einer Vereinbarung für bestimmte Medikamente in Höhe von 17.524 €, sowie Netto-Erträge aus der Neubewertung variabler Kaufpreiszahlungen in Höhe von 2.685 €.

c) (Gewinn) Verlust im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement

Am 28. Juni 2018 veräußerte die Gesellschaft ihre Mehrheitsbeteiligung an Sound für einen Transaktionserlös abzüglich im Zusammenhang mit der Transaktion stehender Steuerzahlungen in Höhe von insgesamt 1.770.516 US$ (1.531.109 €) an eine Investorengemeinschaft unter der Leitung von Summit Partners, L.P. Die Gesellschaft erzielte einen Gewinn vor Steuern im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement in Höhe von 809.003 €, hauptsächlich aufgrund dieser Transaktion im Segment Nordamerika, des sechsmonatigen Effekts der Höherbewertung der aktienbasierten Vergütung bei Sound, der Kosten der Anreizvergütung sowie weiteren Kosten, die im Zusammenhang mit der Veräußerung von Sound standen.

Sound war im Versorgungsmanagement im Segment Nordamerika tätig. Vor der Veräußerung stellte Sound die folgenden Meilensteine in der Firmengeschichte dar:

Im Juli 2014 erwarb die Gesellschaft eine Mehrheitsbeteiligung an Sound, einem Netzwerk von Krankenhausärzten in den USA, das medizinische Dienstleistungen in der gesamten Akutversorgung anbietet - von Notfallmedizin, Intensivmedizin, Krankenhausmedizin bis hin zur medizinischen Nachbetreuung. Das Ziel der Gesellschaft war es, durch die Akquisition die strategischen Investitionen weiter fortzusetzen und die angebotenen Gesundheitsversorgungsdienstleistungen weiter auszubauen.

Im November 2014 übernahm Sound das Unternehmen Cogent Healthcare, Inc., das zu der Erweiterung des Netzwerks von Sound auf mehr als 180 Krankenhäuser in 35 Bundesstaaten mit über 1.750 Ärzten führte.

Im 1. Halbjahr 2017 hat die Gesellschaft ihre Mehrheitsbeteiligung auf fast 100% der Anteile von Sound erhöht.

d) Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen

In den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 168.028 € (2018: 114.074 € und 2017: 110.997 €) sind neben den Forschungs- und nicht aktivierungsfähigen Entwicklungskosten auch die Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten in Höhe von 3.052 € (2018: 341 € und 2017: 432 €) enthalten.

e) Materialaufwand

Der Materialaufwand für die Jahre 2019, 2018 und 2017 setzt sich wie folgt zusammen:

Materialaufwand
in TSD €
2019 2018 2017
Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und bezogene Waren 4.031.371 3.395.895 3.605.316
Aufwendungen für bezogene Leistungen 258.959 233.638 229.806
Materialaufwand 4.290.330 3.629.533 3.835.122

f) Personalaufwand

In den Umsatzkosten, den Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten sowie den Forschungs- und Entwicklungskosten ist im Geschäftsjahr 2019 Personalaufwand in Höhe von 6.799.358 € enthalten (2018: 6.439.653 € und 2017: 6.900.023 €). Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:

Personalaufwand
in TSD €
2019 2018 2017
Löhne und Gehälter 5.448.662 5.025.128 5.396.339
Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung 1.350.696 1.414.525 1.503.684
davon für Altersversorgung 174.009 156.581 147.332
Personalaufwand 6.799.358 6.439.653 6.900.023

Im Jahresdurchschnitt waren in der Gesellschaft folgende Beschäftigte, ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis, tätig:

Beschäftigte - Aufgliederung nach Funktionen 2019 2018 2017
Produktion und Dienstleistung 103.896 97.971 98.547
Verwaltung 11.634 10.510 9.962
Vertrieb und Marketing 3.253 3.360 3.272
Forschung und Entwicklung 1.050 881 804
Mitarbeiter insgesamt 119.833 112.722 112.585

g) Zinsergebnis

Das Nettozinsergebnis in Höhe von 429.444 € (2018: 301.062 € und 2017: 364.824 €) beinhaltet Zinsaufwendungen in Höhe von 491.061 € (2018: 448.471 € und 2017: 416.199 €) und Zinserträge in Höhe von 61.617 € (2018: 147.409 € und 2017: 51.375 €). Der wesentliche Teil der Zinsaufwendungen resultiert aus den Finanzverbindlichkeiten der Gesellschaft, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziert sind (siehe Anmerkung 13 und 14), aus Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen (siehe Anmerkung 21) sowie aus mit Unsicherheiten behafteten Steuerpositionen. In 2019 entfielen die Zinserträge im Wesentlichen auf die Bewertung der in die eigenkapital-neutrale Wandelanleihe (Wandelanleihe) eingebetteten Derivate sowie auf überfällige Forderungen und Leasingforderungen. In 2018 entfielen die Zinserträge im Wesentlichen auf die Bewertung der in die eigenkapital-neutrale Wandelanleihe (Wandelanleihe) eingebetteten Derivate, auf überfällige Forderungen und Leasingforderungen sowie auf mit Unsicherheiten behafteten Steuerpositionen. Im Geschäftsjahr 2017 entfielen die Zinserträge auf die Bewertung der Call Optionen, welche die Gesellschaft im Zusammenhang mit der Ausgabe der Wandelanleihe erworben hat, auf überfällige Forderungen, Leasingforderungen sowie auf mit Unsicherheiten behafteten Steuerpositionen.

h) Ertragsteuern

Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist den folgenden geographischen Regionen zuzuordnen:

Zusammensetzung des Ergebnisses vor Ertragsteuern in TSD
2019 2018 2017
Deutschland 101.734 161.861 (20.363)
USA 1.149.149 2.191.834 1.589.501
Sonstige 589.231 383.041 428.477
Gesamt 1.840.114 2.736.736 1.997.615

Die Steueraufwendungen (-erträge) für die Jahre 2019, 2018 und 2017 setzen sich wie folgt zusammen:

Zusammensetzung des Ertragsteueraufwands (-ertrags)
in TSD €
2019 2018 2017
Laufende Steuern
Deutschland (59.928) 45.136 77.934
USA 168.503 261.211 437.201
Sonstige 228.773 115.561 130.992
337.348 421.908 646.127
Latente Steuern
Deutschland 48.313 (34.685) (36.022)
USA 57.352 145.700 (156.704)
Sonstige (41.399) (21.844) (10.320)
64.266 89.171 (203.046)
Gesamt 401.614 511.079 443.081

Nachfolgend wird die Überleitung vom erwarteten Steueraufwand zum ausgewiesenen Steueraufwand gezeigt. Die Berechnung des erwarteten Steueraufwands erfolgt durch Anwendung des deutschen Körperschaftsteuersatzes (einschließlich Solidaritätszuschlag) zuzüglich des Gewerbesteuersatzes auf das Ergebnis vor Ertragsteuern. Der deutsche kombinierte gesetzlich festgelegte Ertragsteuersatz betrug 30,21% für das Geschäftsjahr 2019 (2018: 30,18% und 2017: 29,90%).

Überleitung vom erwarteten zum tatsächlichen Ertragsteueraufwand
in TSD €
2019 2018 2017
Erwarteter Steueraufwand 555.898 825.810 597.187
Steuerfreie Erträge (65.889) (50.747) (44.302)
Ergebnis assoziierter Unternehmen (23.683) (18.185) (18.706)
Steuersatzunterschiede (58.386) (106.258) 139.122
Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben 44.283 60.721 106.125
Steuern für Vorjahre (5.454) (91.138) (20.573)
Nicht beherrschende Anteile von Personengesellschaften (60.724) (61.936) (105.832)
Steuern auf Desinvestitionen - (74.560) -
Steuersatzänderungen 2.743 (219) (238.130)
Veränderung in der Realisierbarkeit aktiver latenter Steuern und von Steuergutschriften 8.519 3.211 7.254
Quellensteuern 13.083 4.564 6.606
Sonstiges (8.776) 19.816 14.330
Ertragsteuern 401.614 511.079 443.081
Effektiver Steuersatz 21,8% 18,7% 22,2%

Der steuerliche Effekt aus temporären Differenzen und Verlustvorträgen, die zu aktiven und passiven latenten Steuern führen, ergibt sich zum 31. Dezember 2019 und 2018 wie folgt:

Bilanzierte aktive und passive latente Steuern nach Sachverhalten
in TSD €
2019 2018
Aktive latente Steuern
Forderungen 13.392 25.090
Vorräte 71.915 70.223
Immaterielle Vermögenswerte 4.994 6.980
Sachanlagen und sonstige Vermögenswerte 72.769 62.124
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 1.164.620 -
Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten 50.819 93.637
Pensionsrückstellungen 135.356 98.278
Verlustvorträge, vortragsfähige Steuergutschriften und Zinsvorträge 175.394 93.890
Derivative Finanzinstrumente 3.027 2.160
Personalaufwand aus Aktienoptionen 3.426 3.732
Sonstige 36.403 15.390
Aktive latente Steuern 1.732.115 471.504
Passive latente Steuern
Forderungen 30.310 29.596
Vorräte 19.324 12.598
Immaterielle Vermögenswerte 632.984 433.228
Sachanlagen und sonstige Vermögenswerte 165.082 136.392
Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 1.068.409 -
Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten 92.756 14.678
Derivative Finanzinstrumente 372 1.978
Sonstige 101.384 123.870
Passive latente Steuern 2.110.621 752.340
Gesamte latente Steuern netto Aktiv (Passiv) (378.506) (280.836)

In der Konzern-Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert wie folgt ausgewiesen:

Saldierte aktive und passive latente Steuern
in TSD €
2019 2018
Aktive latente Steuern 361.196 345.685
Passive latente Steuern 739.702 626.521
Gesamte latente Steuern netto Aktiv (Passiv) (378.506) (280.836)

Die Änderung der Differenz zwischen latenten Steuerforderungen und -verbindlichkeiten entspricht nicht dem latenten Steueraufwand/-ertrag. Die Gründe hierfür sind latente Steuern, die direkt erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst werden, Effekte durch Wechselkursänderungen auf Steuerforderungen und - verbindlichkeiten, die in anderen Währungen als Euro notieren, der Erwerb und Verkauf von Gesellschaften im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit und die Umgliederungen von latenten Steuerforderungen und -verbindlichkeiten, die in der Konzern-Bilanz als Bestandteile der Posten "Sonstige Vermögenswerte" und "Sonstige Verbindlichkeiten" dargestellt werden.

Die steuerlichen Verlustvorträge in der nachfolgenden Tabelle spiegeIn Verlustvorträge für die US-Bundessteuer, deutsche körperschaftsteuerliche Verlustvorträge und andere steuerliche Verlustvorträge der verschiedenen Länder, in denen die Gesellschaft tätig ist, wider und sind wie folgt vortragsfähig:

Vortragsfähigkeit bestehender Verlustvorträge
in TSD €
2020 11.264
2021 15.032
2022 7.476
2023 9.959
2024 42.970
2025 16.181
2026 61.553
2027 48.654
2028 29.091
2029 und danach 160.236
Unbegrenzt vortragsfähig 238.203
Gesamt 640.619

Im Gesamtbetrag der bestehenden Verlustvorträge zum 31. Dezember 2019 ist ein Anteil von 204.476 € enthalten, der voraussichtlich nicht realisiert werden kann. Aktive latente Steuern wurden bezüglich dieser Verlustvorträge nicht angesetzt.

Grundlage für die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern ist die Einschätzung der Gesellschaft, in welchem Umfang aktive latente Steuern wahrscheinlich realisiert werden. Die Realisierung aktiver latenter Steuern hängt von der Erzielung künftiger steuerpflichtiger Gewinne während der Perioden ab, in denen sich steuerliche Bewertungsunterschiede umkehren und steuerliche Verlustvorträge geltend gemacht werden können. Hierbei werden die erwartete Umkehrung bestehender passiver latenter Steuern sowie die künftigen steuerpflichtigen Gewinne berücksichtigt. Ausgehend von dem steuerpflichtigen Gewinn früherer Jahre und dem zukünftig erwarteten steuerpflichtigen Gewinn für die Perioden, in denen die aktiven latenten Steuern zu Steuerentlastungen führen, hält es die Gesellschaft für wahrscheinlich, dass die Vorteile aus den zum 31. Dezember 2019 ausgewiesenen aktiven latenten Steuern genutzt werden können.

Die Gesellschaft berücksichtigt Ertragsteuern und ausländische Quellensteuer für Ergebnisse ausländischer nahestehender Unternehmen und Tochtergesellschaften, an denen die Gesellschaft zu weniger als 100% beteiligt ist, welche nicht reinvestiert werden. Zum 31. Dezember 2019 passivierte die Gesellschaft latente Steuern in Höhe von 6.645 € (2018: 10.656 €) auf Gewinne, welche voraussichtlich in 2020 und den folgenden Jahren ausgeschüttet werden. Gewinne bei ausländischen Tochtergesellschaften in Höhe von 8.867.422 € (2018: 8.240.031 €) wurden nicht in die Berechnung einbezogen, weil diese Gewinne auf unbestimmte Zeit investiert bleiben sollen. Auf diese Gewinne könnten weitere Steuern anfallen, wenn sie entweder ausgeschüttet oder als ausgeschüttet betrachtet werden. Die Berechnung solcher zusätzlichen Steuern wäre mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden. Diese Steuern würden überwiegend aus ausländischer Quellensteuer auf Dividenden von ausländischen Tochtergesellschaften und der deutschen Ertragsteuer bestehen. Allerdings sind diese Dividenden und Veräußerungsgewinne im Allgemeinen in Höhe von 95% steuerfrei für deutsche Steuerzwecke.

In den USA wurde die Steuerreform durch die Unterschrift des Präsidenten im Rahmen des "Tax Cuts and Jobs Act" am 22. Dezember 2017 verabschiedet. Das Gesetz reduzierte den US Körperschaftsteuersatz von 35% auf 21% mit Wirkung ab dem 1. Januar 2018. Aktive und passive latente Steuern, die sich ab dem Jahr 2018 und darüber hinaus voraussichtlich umkehren werden, wurden mit dem am Bilanzstichtag gesetzlich verabschiedeten Körperschaftssteuersatz für zukünftige Geschäftsjahre neu bewertet. Für das Geschäftsjahr 2017 führte die Neubewertung der aktiven und passiven latenten Steuern zu einem latenten Umbewertungseffekt in Höhe von 235.692 €, der erfolgswirksam in den Ertragsteuern erfasst wurde und im Saldo von 238.130 € der Überleitungsposition "Steuersatzänderungen" in der obigen Tabelle "Überleitung vom erwarteten zum tatsächlichen Ertragsteueraufwand" enthalten ist.

5. Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Fresenius SE ist mit einer Beteiligung von 31,64% der Anteile der Gesellschaft, unter Absetzung der von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien, zum 31. Dezember 2019 deren größte Anteilseignerin. Die Gesellschaft hat verschiedene Vereinbarungen in Bezug auf den Kauf und Verkauf von Dienstleistungen und Produkten mit der Fresenius SE, Tochtergesellschaften der Fresenius SE und mit assoziierten Unternehmen der Gesellschaft geschlossen. Diese Vereinbarungen werden im Abschnitt a) beschrieben. Im Abschnitt b) werden die Leasingverhältnisse mit der Fresenius SE und deren Tochtergesellschaften erläutert. Die Konditionen für Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus diesem Kauf und Verkauf von Produkten, Leasingverhältnissen sowie diesen Dienstleistungsvereinbarungen entsprechen grundsätzlich den gewöhnlichen Geschäftsbedingungen der Gesellschaft mit Dritten und die Gesellschaft ist davon überzeugt, dass diese Vereinbarungen marktübliche Bedingungen widerspiegeln. Die Gesellschaft weist die wirtschaftliche Angemessenheit ihrer Vereinbarungen mit nahestehenden Personen und Gesellschaften mithilfe verschiedener Methoden nach. Die Konditionen für Darlehen und Anleihen, wie in dem folgenden Abschnitt c) beschrieben, werden zum Zeitpunkt, an dem die Transaktion geschlossen wurde, festgelegt und entsprechen dem aktuellen Marktzinssatz zum Zeitpunkt der Transaktion. Im Abschnitt d) werden die Beziehungen der Gesellschaft zu Personen und Unternehmen in einer Schlüsselposition im Management erläutert. Geschäftsbeziehungen der Gesellschaft mit nahestehenden Unternehmen werden, sofern angebracht, über das Cash Management System der Fresenius SE verrechnet.

a) Dienstleistungsvereinbarungen und Produkte

Die Gesellschaft hat mit der Fresenius SE und einigen Tochtergesellschaften der Fresenius SE Dienstleistungsvereinbarungen geschlossen. Sie umfassen u. a. Verwaltungsdienstleistungen, Management-Informationsdienstleistungen, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Versicherungen, lT-Dienstleistungen und Steuer- und Finanzdienstleistungen. Die Gesellschaft übernimmt ihrerseits zentrale Einkaufsdienstleistungen für die Fresenius SE und deren Tochtergesellschaften. Die oben genannten Vereinbarungen haben in der Regel eine Laufzeit von einem bis fünf Jahren und werden im Bedarfsfall bei Fälligkeit neu verhandelt. Für ein assoziiertes Unternehmen führt die Gesellschaft administrative Tätigkeiten aus.

Zusätzlich zu den oben angeführten Dienstleistungsvereinbarungen verkauft die Gesellschaft Produkte an die Fresenius SE und deren Tochtergesellschaften und tätigt Einkäufe bei Tochtergesellschaften der Fresenius SE und assoziierten Unternehmen. Außerdem tätigt die Fresenius Medical Care Holdings, Inc. (FMCH) Einkäufe des Produkts Heparin, das über einen unabhängigen Beschaffungsverband von der Fresenius Kabi USA, Inc. (Kabi USA) bezogen wird. Kabi USA ist eine indirekte, hundertprozentige Tochtergesellschaft der Fresenius SE. Die Gesellschaft hat keinen direkten Liefervertrag mit Kabi USA und bestellt nicht direkt bei Kabi USA. FMCH tätigt die Heparin-Einkäufe bei Kabi USA über den zu marktüblichen Konditionen abgeschlossenen Vertrag mit dem Beschaffungsverband, der im Namen aller seiner Mitglieder ausgehandelt wurde.

Im Mai 2019 ist die Gesellschaft mit einer Tochtergesellschaft der Fresenius SE eine Vereinbarung bezüglich der Produktion von InfusionsbeuteIn über einen Zeitraum von zehn Jahren eingegangen. Für den Aufbau der Produktionslinie kaufte die Gesellschaft von der Tochtergesellschaft der Fresenius SE in dem Jahr 2019 Maschinen in Höhe von 7.183 € (2018: 4.497 €).

Im Dezember 2010 gründete die Gesellschaft mit Galenica Ltd. (Vifor Pharma Ltd.) das pharmazeutische Unternehmen Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Ltd., ein assoziiertes Unternehmen, an dem die Gesellschaft 45% der Anteile hält. Die Gesellschaft hat exklusive Liefervereinbarungen über den Einkauf von bestimmten Pharmazeutika mit Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Ltd. abgeschlossen. Die Gesellschaft hat sich in bestimmten, unwiderruflichen Einkaufsverträgen dazu verpflichtet, zu festgelegten Konditionen Pharmazeutika im Wert von etwa 752.837 € zu kaufen, von denen zum 31. Dezember 2019 423.545 € für das Geschäftsjahr 2020 vorgesehen sind. Die Laufzeit dieser Vereinbarungen beträgt bis zu fünf Jahre.

Unter der Teilnahme an einem Versorgungsmodell für Behandlungen des chronischen Nierenversagens der CMS hat die Gesellschaft mit teilnehmenden Ärzten Gesellschaften, sogenannte ESCOs, gegründet. Dieses Zahlungs- und Versorgungsmodell zielt auf eine Verbesserung der Gesundheit von Medicare Patienten mit chronischem Nierenversagen bei gleichzeitiger Kostensenkung der CMS ab. Die Gesellschaft hat Teilnahme- und Dienstleistungsvereinbarungen mit den ESCOs abgeschlossen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden.

Es folgt eine Übersicht der oben dargestellten Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen, einschließlich der daraus resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten:

Dienstleistungsvereinbarungen und Produkte mit nahestehenden Unternehmen
in TSD €
2019 2018 2017
Erbrachte Lieferungen und Leistungen Empfangene Lieferungen und Leistungen Erbrachte Lieferungen und Leistungen Empfangene Lieferungen und Leistungen Erbrachte Lieferungen und Leistungen Empfangene Lieferungen und Leistungen
Dienstleistungsvereinbarungen (1)
Fresenius SE 153 29.114 445 24.456 381 21.704
Tochtergesellschaften der Fresenius SE 4.420 105.832 3.819 101.590 11.111 81.491
Assoziierte Unternehmen 49.052 - 58.362 - 82.628 -
Gesamt 53.625 134.946 62.626 126.046 94.120 103.195
Produkte
Fresenius SE 3 - - - 1 -
Tochtergesellschaften der Fresenius SE 44.771 37.279 33.564 39.181 30.529 40.467
Assoziierte Unternehmen - 469.474 - 399.667 - 399.180
Gesamt 44.774 506.753 33.564 438.848 30.530 439.647
Dienstleistungsvereinbarungen und Produkte mit nahestehenden Unternehmen (fortgesetzt)
in TSD €
31. Dezember 2019 31. Dezember 2018
Forderungen Verbindlichkeiten Forderungen Verbindlichkeiten
Dienstleistungsvereinbarungen (1)
Fresenius SE 35 360 378 4.019
Tochtergesellschaften der Fresenius SE 2.003 6.416 681 8.470
Assoziierte Unternehmen 68.300 - 108.655 -
Gesamt 70.338 6.776 109.714 12.489
Produkte
Fresenius SE - - - -
Tochtergesellschaften der Fresenius SE 16.803 3.405 8.750 3.658
Assoziierte Unternehmen - 36.262 - 57.975
Gesamt 16.803 39.667 8.750 61.633

(1) Zusätzlich zu den oben dargestellten Verbindlichkeiten beliefen sich die Rückstellungen für Dienstleistungsvereinbarungen mit nahestehenden Unternehmen zum 31. Dezember 2019 auf 8.352 € (31. Dezember 2018: 9.376 €).

b) Mietverträge

Zusätzlich zu den oben angeführten Dienstleistungsvereinbarungen und Käufen beziehungsweise Verkäufen von Produkten hat die Gesellschaft Mietverträge für Immobilien mit der Fresenius SE und deren Tochtergesellschaften abgeschlossen, die vorwiegend die Konzernzentrale in Bad Homburg d. Höhe (Deutschland) und die Produktionsstandorte Schweinfurt und St. Wendel (Deutschland) beinhalten. Die Mehrzahl der Mietverträge läuft am Ende des Jahres 2026 aus.

Es folgt eine Übersicht der oben dargestellten Leasingverhältnisse mit nahestehenden Unternehmen. Für weitere Informationen zur Einführung von IFRS 16 siehe Anmerkung 1.

Mietverträge mit nahestehenden Unternehmen
in TSD €
2019 2018
Abschreibung Zinsaufwand Mietaufwand (1) Mietertrag Mietaufwand
Fresenius SE 4.580 501 4.005 - 8.745
Tochtergesellschaften der Fresenius SE 12.589 1.396 452 - 15.852
Gesamt 17.169 1.897 4.457 - 24.597
Mietverträge mit nahestehenden Unternehmen (fortgesetzt)
in TSD €
2017 31. Dezember 2019
Mietertrag Mietaufwand Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen
Fresenius SE - 8.456 30.336 30.820
Tochtergesellschaften der Fresenius SE - 13.676 91.879 92.126
Gesamt - 22.132 122.215 122.946

(1) Kurzfristige Leasingverhältnisse und Aufwendungen aus variablen Leasingzahlungen sind von der bilanziellen Erfassung ausgenommen.

c) Darlehen und Anleihen

Die Gesellschaft erhält und gewährt kurzfristige Darlehen von und an die Fresenius SE. Die Gesellschaft nutzt zudem das Cash Management System der Fresenius SE zur Verrechnung bestimmter konzerninterner Forderungen sowie Verbindlichkeiten mit Tochtergesellschaften und anderen nahestehenden Unternehmen. Zum 31. Dezember 2019 hatte die Gesellschaft Forderungen aus dieser kurzfristigen Finanzierung gegen Fresenius SE in Höhe von 71.078 € (31. Dezember 2018: 80.228 €) sowie Verbindlichkeiten aus kurzfristiger Finanzierung gegenüber Fresenius SE in Höhe von 38.050 € (31. Dezember 2018: 32.454 €). Die Verzinsung für diese Cash Management Transaktionen wird täglich angepasst und basiert für die entsprechende Währung auf den jeweiligen Referenzsätzen, mit einer Untergrenze von Null, für täglich fällige Geldeinlagen.

Am 19. August 2009 erhielt die Gesellschaft von der persönlich haftenden Gesellschafterin ein unbesichertes Darlehen in Höhe von 1.500 € zu einem Zinssatz von 1,335%. Der Fälligkeitstermin wurde periodisch verlängert, das Darlehen ist derzeit am 21. August 2020 zu einem Zinssatz von 0,930% fällig. Am 28. November 2013 erhielt die Gesellschaft von der persönlich haftenden Gesellschafterin ein weiteres unbesichertes Darlehen in Höhe von 1.500 € zu einem Zinssatz von 1,875%. Der Fälligkeitstermin wurde periodisch verlängert, das Darlehen ist derzeit am 23. November 2020 zu einem Zinssatz von 0,930% fällig.

Zum 31. Dezember 2018 hatte eine Tochtergesellschaft der Fresenius SE unbesicherte Anleihen der Gesellschaft in Höhe von 6.000 € im Bestand. Eine Anleihe wurde 2012 mit einem Kupon von 5,25% und halbjährlichen Zinszahlungen emittiert und war 2019 fällig. Zum 31. Dezember 2019 hatte eine Tochtergesellschaft der Fresenius SE eine weitere unbesicherte Anleihe der Gesellschaft in Höhe von 1.000 € im Bestand. Diese Anleihe wurde von der Gesellschaft im Jahr 2011 mit einem Kupon von 5,25% und halbjährlichen Zinszahlungen emittiert und ist im Jahr 2021 fällig. Für weitere Informationen zu diesen Anleihen siehe Anmerkung 14.

Zum 31. Dezember 2019 erhielt die Gesellschaft von der Fresenius SE ein unbesichertes Darlehen in Höhe von 18.865 € (31. Dezember 2018: 185.900 €) zu einem Zinssatz von 0,930% (31. Dezember 2018: 0,825%). Für weitere Informationen zu diesen Darlehen siehe Anmerkung 13.

d) Personen und Unternehmen in einer Schlüsselposition im Management

Aufgrund der Rechtsform der Gesellschaft als KGaA bekleidet die Management AG als persönlich haftende Gesellschafterin eine Schlüsselposition im Management der Gesellschaft. Daneben stehen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats als Inhaber von Schlüsselpositionen im Management sowie deren enge Familienangehörige der Gesellschaft nahe.

Die Satzung der Gesellschaft sieht vor, dass der Management AG als persönlich haftender Gesellschafterin alle Aufwendungen im Zusammenhang mit der Geschäftsführungstätigkeit einschließlich der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands erstattet werden. Für ihre Geschäftsführungstätigkeit erhielt die Management AG im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 23.905 € (2018: 14.612 € und 2017: 25.995 €), inklusive eines jährlichen Betrags in Höhe von 120 € als Kompensation für die Haftungsübernahme als persönlich haftende Gesellschafterin. Der jährliche Betrag ist auf 4% des Stammkapitals der persönlich haftenden Gesellschafterin (3.000 € zum 31. Dezember 2019) fixiert. Zum 31. Dezember 2019 hatte die Gesellschaft Forderungen gegen die Management AG in Höhe von 977 € (31. Dezember 2018: 176 €) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Management AG in Höhe von 34.170 € (31. Dezember 2018: 47.205 €).

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Gesellschaft, Dr. Dieter Schenk, ist auch stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der persönlich haftenden Gesellschafterin der Fresenius SE sowie des Aufsichtsrats der persönlich haftenden Gesellschafterin der Gesellschaft. Er ist auch Vorsitzender des Verwaltungsrats einer gemeinnützigen Stiftung, die alleinige Gesellschafterin der persönlich haftenden Gesellschafterin der Fresenius SE ist. Bis 31. Dezember 2017 war er auch Partner einer Anwaltskanzlei, die für die Gesellschaft und bestimmte Tochtergesellschaften tätig war. Während Dr. Dieter Schenk als Partner in der Anwaltskanzlei beschäftigt war, sind der Gesellschaft in dem Geschäftsjahr 2017 Aufwendungen in Höhe von 2.337 € für in Anspruch genommene Rechtsberatungsleistungen entstanden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Fresenius SE und der persönlich haftenden Gesellschafterin der Fresenius SE, Dr. Gerd Krick, ist auch Mitglied im Aufsichtsrat der persönlich haftenden Gesellschafterin der Gesellschaft. Drei der sechs Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft, einschließlich des Vorsitzenden Dr. Dieter Schenk und des stellvertretenden Vorsitzenden Rolf A. Classon, sind auch Mitglieder des Aufsichtsrats der persönlich haftenden Gesellschafterin der Gesellschaft.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der persönlich haftenden Gesellschafterin der Gesellschaft, Stephan Sturm, ist auch der Vorsitzende des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin der Fresenius SE. Rachel Empey ist ein Mitglied des Aufsichtsrats der persönlich haftenden Gesellschafterin der Gesellschaft sowie ein Mitglied des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin der Fresenius SE. Zudem ist der Vorstandsvorsitzende des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin der Gesellschaft, Rice Powell, auch ein Mitglied des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin der Fresenius SE.

Für weitere Informationen zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft siehe Anmerkung 28.

6. Flüssige Mittel

Zum 31. Dezember 2019 und zum 31. Dezember 2018 setzten sich die flüssigen Mittel wie folgt zusammen:

Flüssige Mittel
in TSD €
2019 2018
Zahlungsmittel 768.706 831.885
Wertpapiere und Termingeldanlagen 239.017 1.313.747
Flüssige Mittel 1.007.723 2.145.632

Die in der obigen Tabelle beziehungsweise in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellten flüssigen Mittel beinhalten zum 31. Dezember 2019 18.820 € (31. Dezember 2018: 5.002 €) aus Besicherungsanforderungen gegenüber einem Versicherungsunternehmen in Nordamerika, über welche nicht verfügt werden kann.

7. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen

Zum 31. Dezember 2019 und zum 31. Dezember 2018 setzten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen wie folgt zusammen:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen
in TSD €
31. Dezember 2019 31. Dezember 2018
davon mit beeinträchtigter Bonität davon mit beeinträchtigter Bonität
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, brutto 3.562.704 366.497 3.349.515 325.240
davon Forderungen aus Finanzierungsleasing 57.398 - 28.726 -
abzüglich Wertberichtigungen (141.358) (102.269) (118.015) (85.775)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 3.421.346 264.228 3.231.500 239.465

Die sonstigen Forderungen in Höhe von 100.613 € enthalten Forderungen aus Finanzierungsleasing, Operating Leasingverhältnissen und Versicherungsverträgen (31. Dezember 2018: 66.496 €).

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen haben eine Fristigkeit von unter einem Jahr. Ein geringer Anteil der dargestellten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthält Factoring-Vereinbarungen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen aus Finanzierungsleasing mit einer Fristigkeit von über einem Jahr in Höhe von 132.144 € (31. Dezember 2018: 120.668 €) sind in der Konzern-Bilanz unter "Sonstige langfristige Vermögenswerte" enthalten.

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen:

Entwicklung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen
in TSD €
2019 2018 2017
Wertberichtigungen zu Beginn des Geschäftsjahres 118.015 474.891 482.461
Erfolgswirksame Abschreibungen / Wertaufholungen 42.315 19.112 549.631
Erfolgsneutrale Veränderungen (18.587) (378.201) (501.229)
Währungsumrechnungsdifferenzen (385) 2.213 (55.972)
Wertberichtigungen am Ende des Geschäftsjahres 141.358 118.015 474.891

Im Folgenden werden die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen sowie deren Wertberichtigungen zum 31. Dezember 2019 und zum 31. Dezember 2018 dargestellt:

Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen 2019
in TSD €
nicht überfällig bis zu 3 Monate überfällig 3 bis 6 Monate überfällig 6 bis 12 Monate überfällig über 12 Monate überfällig Gesamt
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 1.997.671 899.987 229.012 184.768 251.266 3.562.704
abzüglich Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen (9.385) (8.411) (6.267) (13.325) (103.970) (141.358)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, netto 1.988.286 891.576 222.745 171.443 147.296 3.421.346
Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen 2018
in TSD €
nicht überfällig bis zu 3 Monate überfällig 3 bis 6 Monate überfällig 6 bis 12 Monate überfällig über 12 Monate überfällig Gesamt
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 1.863.149 848.092 217.024 175.079 246.171 3.349.515
abzüglich Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen (8.043) (4.711) (5.209) (5.946) (94.106) (118.015)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, netto 1.855.106 843.381 211.815 169.133 152.065 3.231.500

8. Vorräte

Zum 31. Dezember 2019 und zum 31. Dezember 2018 setzten sich die Vorräte wie folgt zusammen:

Vorräte
in TSD €
2019 2018
Fertige Erzeugnisse 940.407 774.133
Verbrauchsmaterialien 399.585 391.593
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 233.609 224.054
Unfertige Erzeugnisse 89.677 77.023
Vorräte 1.663.278 1.466.803

Die Gesellschaft hat sich in bestimmten, unwiderruflichen Einkaufsverträgen verpflichtet, zu festgelegten Konditionen Einsatzstoffe im Wert von etwa 443.744 € zu kaufen, von denen zum 31. Dezember 2019 208.841 € für das Geschäftsjahr 2020 vorgesehen sind. Die Laufzeit dieser Vereinbarungen beträgt 1 bis 5 Jahre. Weitere unwiderrufliche Einkaufsverträge bestehen mit einem assoziierten Unternehmen der Gesellschaft. Für weitere Informationen zu diesen Vereinbarungen siehe Anmerkung 5.

Die Wertberichtigungen auf Vorräte betrugen zum 31. Dezember 2019 69.427 € (31. Dezember 2018: 62.990 €)

9. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Zum 31. Dezember 2019 und zum 31. Dezember 2018 setzten sich die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte wie folgt zusammen:

Sonstige kurzfristige Vermögenswerte
in TSD €
2019 2018
Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern 209.545 159.290
Fremdkapitalinstrumente 133.322 99.592
Erstattungsansprüche aus sonstigen Steuern 127.880 107.708
Vorauszahlungen auf Rechnungen 110.078 104.817
Forderungen aus Lieferantenrabatten 51.296 68.203
Mietvorauszahlungen 26.374 57.319
Mietkautionen 22.226 19.915
Versicherungsvorauszahlungen 19.796 23.632
Derivative Finanzinstrumente 2.513 7.837
Übrige sonstige Vermögenswerte 210.573 155.770
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 913.603 804.083

Die Position "Übrige sonstige Vermögenswerte" in der obigen Tabelle beinhaltet im Wesentlichen Kundendarlehen, Forderungen an Mitarbeiter und Schuldscheinforderungen.

10. Sachanlagen

Zum 31. Dezember 2019 und 2018 setzten sich die Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen des Sachanlagevermögens wie folgt zusammen:

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in TSD €
1. Januar 2019 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Zugänge
Grundstücke 58.887 802 2.824 466
Gebäude und Einbauten 3.311.704 65.782 10.648 43.560
Technische Anlagen und Maschinen 4.541.906 59.529 86.743 569.352
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen 89.734 2.151 - -
Anlagen im Bau 505.168 7.692 (1.167) 368.577
Sachanlagen 8.507.399 135.956 99.048 981.955
Anschaffungs- oder Herstellungskosten (fortgesetzt)
in TSD €
Umbuchungen Abgänge 31. Dezember 2019
Grundstücke 3.153 (2.140) 63.992
Gebäude und Einbauten 296.276 (83.533) 3.644.437
Technische Anlagen und Maschinen 127.613 (245.487) 5.139.656
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen (91.885) - -
Anlagen im Bau (366.895) (4.093) 509.282
Sachanlagen (31.738) (335.253) 9.357.367
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in TSD €
1. Januar 2018 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Zugänge
Grundstücke 56.540 2.299 358 605
Gebäude und Einbauten 2.881.688 108.998 692 67.272
Technische Anlagen und Maschinen 4.174.027 96.766 (2.576) 465.117
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen 80.916 3.880 (98) 6.259
Anlagen im Bau 462.226 6.759 4.519 419.347
Sachanlagen 7.655.397 218.702 2.895 958.600
Anschaffungs- oder Herstellungskosten (fortgesetzt)
in TSD €
Umbuchungen Abgänge 31. Dezember 2018
Grundstücke 490 (1.405) 58.887
Gebäude und Einbauten 328.718 (75.664) 3.311.704
Technische Anlagen und Maschinen 29.325 (220.753) 4.541.906
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen 665 (1.888) 89.734
Anlagen im Bau (387.131) (552) 505.168
Sachanlagen (27.933) (300.262) 8.507.399
Abschreibungen
in TSD €
1. Januar 2019 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Zugänge
Grundstücke 1.295 19 - 20
Gebäude und Einbauten 1.818.053 32.818 (8.312) 255.683
Technische Anlagen und Maschinen 2.798.709 34.291 (7.023) 461.947
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen 53.332 1.334 - -
Anlagen im Bau - - - -
Sachanlagen 4.671.389 68.462 (15.335) 717.650
Abschreibungen (fortgesetzt)
in TSD €
Umbuchungen Abgänge 31. Dezember 2019
Grundstücke - (2) 1.332
Gebäude und Einbauten 8.805 (54.227) 2.052.820
Technische Anlagen und Maschinen 24.591 (199.581) 3.112.934
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen (54.666) - -
Anlagen im Bau - - -
Sachanlagen (21.270) (253.810) 5.167.086
Abschreibungen
in TSD €
1. Januar 2018 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Zugänge
Grundstücke 1.239 38 - -
Gebäude und Einbauten 1.580.103 65.251 (1.484) 221.866
Technische Anlagen und Maschinen 2.538.436 58.817 (4.278) 400.439
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen 43.848 2.485 (289) 9.118
Anlagen im Bau - - - -
Sachanlagen 4.163.626 126.591 (6.051) 631.423
Abschreibungen (fortgesetzt)
in TSD €
Umbuchungen Abgänge 31. Dezember 2018
Grundstücke - 18 1.295
Gebäude und Einbauten (786) (46.897) 1.818.053
Technische Anlagen und Maschinen (13.986) (180.719) 2.798.709
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen 30 (1.860) 53.332
Anlagen im Bau - - -
Sachanlagen (14.742) (229.458) 4.671.389
Buchwert
in TSD €
31. Dezember 2019 31. Dezember 2018
Grundstücke 62.660 57.592
Gebäude und Einbauten 1.591.617 1.493.651
Technische Anlagen und Maschinen 2.026.722 1.743.197
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen - 36.402
Anlagen im Bau 509.282 505.168
Sachanlagen 4.190.281 3.836.010

Die Abschreibungen auf Sachanlagen betrugen für das Geschäftsjahr 2019 717.650 € (2018: 631.423 € und 2017: 622.706 €) und sind in den Umsatzkosten, den Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten sowie den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen entsprechend der Nutzung der Vermögenswerte enthalten.

Die Gesellschaft hat sich in bestimmten, unwiderruflichen Einkaufsverträgen verpflichtet, zu festgelegten Konditionen Sachanlagen im Wert von etwa 62.787 € zu kaufen, von denen zum 31. Dezember 2019 60.190 € für das Geschäftsjahr 2020 vorgesehen sind. Die Laufzeit dieser Vereinbarungen beträgt 1 bis 5 Jahre.

In den technischen Anlagen und Maschinen ist zum 31. Dezember 2019 ein Betrag in Höhe von 775.601 € (31. Dezember 2018: 731.427 €) für Cycler für die Peritonealdialyse enthalten, die die Gesellschaft auf monatlicher Basis an Kunden mit chronischem Nierenversagen vermietet, sowie für Hämodialysegeräte, die die Gesellschaft im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen an Ärzte vermietet.

Die Effekte aus der Hyperinflation auf die Sachanlagen zum 31. Dezember 2019 und 2018 setzten sich wie folgt zusammen:

Effekte aus der Hyperinflation in Argentinien
in TSD €
Anschaffungs- oder Herstellungskosten kumulierte Abschreibungen 31. Dezember 2019
Grundstücke 2.307 - 2.307
Gebäude und Einbauten 20.652 7.802 12.850
Technische Anlagen und Maschinen 33.237 21.470 11.767
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen - - -
Anlagen im Bau 1.108 - 1.108
Sachanlagen 57.304 29.272 28.032
Anschaffungs- oder Herstellungskosten kumulierte Abschreibungen 31. Dezember 2018
Grundstücke 1.581 - 1.581
Gebäude und Einbauten 13.575 5.454 8.121
Technische Anlagen und Maschinen 21.821 15.321 6.500
Andere Anlagen und Mietanlagen aus Finanzierungsleasingverträgen - - -
Anlagen im Bau 656 - 656
Sachanlagen 37.633 20.775 16.858

11. Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte

Zum 31. Dezember 2019 und 2018 setzten sich die Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen der immateriellen Vermögenswerte und Firmenwerte wie folgt zusammen:

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in TSD €
1. Januar 2019 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Zugänge
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Verträge über Wettbewerbsverzichte 324.910 6.012 4.744 25
Technologien 153.164 (376) 589.833 -
Lizenzen und Vertriebsrechte 235.625 4.678 (38.126) 783
Kundenbeziehungen 23.847 (116) 47.880 -
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 148.002 1.208 36.892 171.446
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 217.033 971 - 9.105
Sonstige 381.390 6.852 (1.949) 11.007
1.483.971 19.229 639.274 192.366
Immaterielle Vermögenswerte, die nicht der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Markennamen 182.901 3.326 41.002 -
Managementverträge 3.134 91 - -
186.035 3.417 41.002 -
Immaterielle Vermögenswerte 1.670.006 22.646 680.276 192.366
Firmenwerte 12.209.606 217.996 1.589.653 -
Anschaffungs- oder Herstellungskosten (fortgesetzt)
in TSD €
Umbuchungen Abgänge 31. Dezember 2019
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Verträge über Wettbewerbsverzichte (274) (2.695) 332.722
Technologien - - 742.621
Lizenzen und Vertriebsrechte 5.093 (5.766) 202.287
Kundenbeziehungen (2.680) - 68.931
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte (86.898) (3.247) 267.403
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 71.152 (222) 298.039
Sonstige 17.763 (6.722) 408.341
4.156 (18.652) 2.320.344
Immaterielle Vermögenswerte, die nicht der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Markennamen - - 227.229
Managementverträge - - 3.225
- - 230.454
Immaterielle Vermögenswerte 4.156 (18.652) 2.550.798
Firmenwerte - - 14.017.255
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in TSD €
1. Januar 2018 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Zugänge
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Verträge über Wettbewerbsverzichte 310.163 12.427 6.339 720
Technologien 149.191 3.973 - -
Lizenzen und Vertriebsrechte 173.713 3.049 - 61.166
Kundenbeziehungen 147.096 2.015 (125.264) -
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 78.757 2.785 - 107.097
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 169.095 2.158 (9.763) 17.501
Sonstige 358.092 9.490 (3.368) 9.881
1.386.107 35.897 (132.056) 196.365
Immaterielle Vermögenswerte, die nicht der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Markennamen 174.689 8.212 - -
Managementverträge 3.038 96 - -
177.727 8.308 - -
Immaterielle Vermögenswerte 1.563.834 44.205 (132.056) 196.365
Firmenwerte 12.103.921 441.972 (336.287) -
Anschaffungs- oder Herstellungskosten (fortgesetzt)
in TSD €
Umbuchungen Abgänge 31. Dezember 2018
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Verträge über Wettbewerbsverzichte (2) (4.737) 324.910
Technologien - - 153.164
Lizenzen und Vertriebsrechte (3) (2.300) 235.625
Kundenbeziehungen - - 23.847
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte (23.050) (17.587) 148.002
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 38.643 (601) 217.033
Sonstige 12.883 (5.588) 381.390
28.471 (30.813) 1.483.971
Immaterielle Vermögenswerte, die nicht der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Markennamen - - 182.901
Managementverträge - - 3.134
- - 186.035
Immaterielle Vermögenswerte 28.471 (30.813) 1.670.006
Firmenwerte - - 12.209.606
Abschreibungen
in TSD €
1. Januar 2019 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Zugänge
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Verträge über Wettbewerbsverzichte 282.296 5.235 (166) 11.868
Technologien 124.605 1.140 - 49.265
Lizenzen und Vertriebsrechte 131.492 2.607 - 14.293
Kundenbeziehungen 7.245 12 - 4.099
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte - - - -
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 138.343 1.328 - 28.722
Sonstige 304.694 4.795 (3.606) 27.235
988.675 15.117 (3.772) 135.482
Abschreibungen (fortgesetzt)
in TSD €
Wertminderung Umbuchungen Abgänge 31. Dezember 2019
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Verträge über Wettbewerbsverzichte - 26 (3.136) 296.123
Technologien - - - 175.010
Lizenzen und Vertriebsrechte - - (4.680) 143.712
Kundenbeziehungen - - - 11.356
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte - - - -
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 932 360 (500) 169.185
Sonstige - 1.410 (5.446) 329.082
932 1.796 (13.762) 1.124.468
Abschreibungen
in TSD €
1. Januar 2018 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Zugänge
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Verträge über Wettbewerbsverzichte 262.381 11.338 (1.468) 14.675
Technologien 64.563 2.995 (356) 10.740
Lizenzen und Vertriebsrechte 119.819 577 - 12.673
Kundenbeziehungen 50.572 727 (53.247) 9.226
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte - - - -
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 108.906 2.927 (2.475) 20.357
Sonstige 274.535 8.003 (6.375) 25.753
880.776 26.567 (63.921) 93.424
Abschreibungen (fortgesetzt)
in TSD €
Wertminderung Umbuchungen Abgänge 31. Dezember 2018
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Verträge über Wettbewerbsverzichte - 17 (4.647) 282.296
Technologien 46.663 - - 124.605
Lizenzen und Vertriebsrechte 726 (3) (2.300) 131.492
Kundenbeziehungen - - (33) 7.245
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 16.750 - (16.750) -
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte - 9.202 (574) 138.343
Sonstige 580 6.064 (3.866) 304.694
64.719 15.280 (28.170) 988.675
Buchwert
in TSD €
31. Dezember 2019 31. Dezember 2018
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Verträge über Wettbewerbsverzichte 36.599 42.614
Technologien 567.611 28.559
Lizenzen und Vertriebsrechte 58.575 104.133
Kundenbeziehungen 57.575 16.602
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 267.403 148.002
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 128.854 78.690
Sonstige 79.259 76.696
1.195.876 495.296
Immaterielle Vermögenswerte, die nicht der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Markennamen 227.229 182.901
Managementverträge 3.225 3.134
230.454 186.035
Immaterielle Vermögenswerte 1.426.330 681.331
Firmenwerte 14.017.255 12.209.606

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte beliefen sich im Geschäftsjahr 2019 auf 135.482 € (2018: 93.424 € und 2017: 112.773 €) und sind in den Umsatzkosten, den Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten sowie den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen entsprechend der Nutzung der Vermögenswerte enthalten.

Die Effekte aus der Hyperinflation auf die immateriellen Vermögenswerte zum 31. Dezember 2019 und 2018 setzten sich wie folgt zusammen:

Effekte aus der Hyperinflation in Argentinien
in TSD €
Anschaffungs- oder Herstellungskosten kumulierte Abschreibungen 31. Dezember 2019
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 1.971 1.281 690
Sonstige 1.697 727 970
Immaterielle Vermögenswerte 3.668 2.008 1.660
Firmenwerte 28.057 2.926 25.131
Anschaffungs- oder Herstellungskosten kumulierte Abschreibungen 31. Dezember 2018
Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen
Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte 142 129 13
Sonstige 1.889 1.209 680
Immaterielle Vermögenswerte 2.031 1.338 693
Firmenwerte 20.197 2.118 18.079

Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer

Die Erhöhung der Buchwerte der Firmenwerte resultiert im Wesentlichen aus der Akquisition von NxStage, Wechselkursänderungen und dem Erwerb von Dialysekliniken im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2019.

Die Buchwerte der Firmenwerte und immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer teilen sich zum 31. Dezember 2019 und 2018 wie folgt auf die CGUs auf:

Aufteilung der Buchwerte auf die CGUs
in TSD €
Nordamerika EMEA
2019 2018 2019 2018
Firmenwerte 11.762.791 10.128.309 1.342.730 1.282.632
Managementverträge mit unbestimmter Nutzungsdauer - - - -
Markennamen mit unbestimmter Nutzungsdauer 226.692 182.329 - -
Aufteilung der Buchwerte auf die CGUs (fortgesetzt)
in TSD €
Asien-Pazifik Lateinamerika
2019 2018 2019 2018
Firmenwerte 716.665 662.097 195.069 136.568
Managementverträge mit unbestimmter Nutzungsdauer 3.225 3.134 - -
Markennamen mit unbestimmter Nutzungsdauer - - 537 572

Die Werthaltigkeit der in der Konzern-Bilanz enthaltenen Firmenwerte und sonstigen einzeIn abgrenzbaren immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer war gegeben. Abschreibungen auf Firmenwerte und die sonstigen einzeIn abgrenzbaren immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer waren daher in den Geschäftsjahren 2019 und 2018 nicht erforderlich.

12. Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Rückstellungen

Die kurzfristigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2019 wie folgt entwickelt:

Rückstellungsspiegel
in TSD €
1. Januar 2019 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Verbrauch
Selbstversicherungsprogramme 198.307 3.751 - -
Personalaufwand 42.430 359 215 (25.436)
Prozessrisiken 32.304 246 507 (15.049)
FCPA-Untersuchungen 223.980 - - (219.588)
Übrige sonstige Rückstellungen 27.495 218 742 (3.976)
Gesamt 524.516 4.574 1.464 (264.049)
Rückstellungsspiegel (fortgesetzt)
in TSD €
Auflösung Zuführungen Umbuchungen 31. Dezember 2019
Selbstversicherungsprogramme - 17.808 - 219.866
Personalaufwand (293) 32.487 40.764 90.526
Prozessrisiken (50) 3.023 - 20.981
FCPA-Untersuchungen (4.000) 3.844 - 4.236
Übrige sonstige Rückstellungen (839) 12.807 - 36.447
Gesamt (5.182) 69.969 40.764 372.056

Selbstversicherungsprogramme

Siehe dazu Anmerkung 2 d).

Personalaufwand

Die Rückstellungen für Personalaufwand umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für aktienbasierte Vergütungspläne, den kurzfristigen Anteil der Rückstellungen für Abfindungszahlungen und Rückstellungen für Jubiläumszahlungen. Zum 31. Dezember 2019 betrugen die Rückstellungen für aktienbasierte Vergütungspläne 63.447 € (31. Dezember 2018: 15.478 €). Siehe Anmerkung 20.

Prozessrisiken

Siehe dazu Anmerkung 22.

FCPA-Untersuchungen

Am 29. März 2019 ist die Gesellschaft ein "Non-Prosecution-Agreement" mit der US-Justizbehörde (United States Department of Justice, DOJ) sowie eine separate Vereinbarung mit der SEC eingegangen mit dem Ziel, vollständig und abschließend die aus der Untersuchung resultierenden Ansprüche gegen die Gesellschaft beizulegen. Im Zusammenhang mit diesen Vereinbarungen zahlte die Gesellschaft Strafen und Gewinnabschöpfung in einer Gesamthöhe von ungefähr 231.700 US$ an das DOJ und die SEC. Für weitere Informationen zu diesen Untersuchungen siehe Anmerkung 22.

Übrige sonstige Rückstellungen

Die Position "Übrige sonstige Rückstellungen" in der obigen Tabelle beinhaltet unter anderem Rückstellungen für Garantien, Rückstellungen für Abrechnungen von Ärzten und Rückstellungen für Retouren.

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten setzten sich zum 31. Dezember 2019 und 2018 wie folgt zusammen:

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
in TSD €
2019 2018
Personalverbindlichkeiten 647.508 654.457
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 603.132 494.576
Kreditorische Debitoren 482.682 364.657
Ausstehende Rechnungen 178.209 160.112
Einbehaltene Steuern, Mehrwertsteuer 104.388 100.086
Zinsabgrenzungen 73.593 92.961
Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen für Akquisitionen 34.253 57.217
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 27.979 38.778
Rabatte, Kommissionen 27.510 26.831
Vertragsverbindlichkeiten 22.795 37.628
Miet- und Leasingverpflichtungen 176 138.210
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 238.138 214.259
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 2.440.363 2.379.772

Personalverbindlichkeiten

Die Personalverpflichtungen umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Löhnen und Gehältern, Boni und Urlaubsrückstellungen.

Vertragsverbindlichkeiten

Die Vertragsverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Anzahlungen von Kunden sowie Verkäufe von Dialysegeräten, bei denen der Umsatzerlös nach der Installation des Geräts und der Bereitstellung der erforderlichen technischen Anweisungen erfasst wird, während eine Forderung mit Rechnungstellung an den Kunden erfasst wird.

Übrige sonstige Verbindlichkeiten

Die Position "Übrige sonstige Verbindlichkeiten" in der obigen Tabelle beinhaltet unter anderem derivative Finanzinstrumente, Rechnungsabgrenzungsposten, den kurzfristigen Anteil der Pensionsrückstellung sowie Abfindungszahlungen im Rahmen des Kostenoptimierungsprogramms.

13. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen

Zum 31. Dezember 2019 und 2018 setzten sich die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen wie folgt zusammen:

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
in TSD €
2019 2018
Commercial Paper Programm 999.732 999.873
Kurzfristige Darlehen 143.875 204.491
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 6.381 930
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 1.149.988 1.205.294
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (siehe Anmerkung 5 c) 21.865 188.900
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 1.171.853 1.394.194

Commercial Paper Programm

Die Gesellschaft verfügt über ein Commercial Paper Programm, in dessen Rahmen kurzfristige Schuldtitel von bis zu 1.000.000 € ausgegeben werden können. Zum 31. Dezember 2019 hatte die Gesellschaft Commercial Paper in Höhe von 1.000.000 € (31. Dezember 2018: 1.000.000 €) begeben.

Kurzfristige Darlehen und weitere Verfügbarkeiten

Zum 31. Dezember 2019 wies die Gesellschaft kurzfristige Darlehen in Höhe von 143.875 € (31. Dezember 2018: 204.491 €) aus. Diese betrafen Kredite, welche die Gesellschaft und einzelne Tochtergesellschaften der Gesellschaft im Rahmen von Kreditvereinbarungen bei Geschäftsbanken aufgenommen haben. Im Durchschnitt wurden die Darlehen zum 31. Dezember 2019 mit 0,86% (31. Dezember 2018: 1,21%) verzinst.

Ohne die Mittel aus der Kreditvereinbarung 2012 (siehe Anmerkung 14) standen der Gesellschaft am 31. Dezember 2019 freie Kreditlinien mit Geschäftsbanken in Höhe von 517.926 € (31. Dezember 2018: 386.619 €) zur Verfügung. Einige dieser Kreditlinien sind durch Vermögenswerte der jeweiligen Tochtergesellschaft, die die Vereinbarung geschlossen hat, besichert oder werden durch die Gesellschaft garantiert. In gewissen Fällen können diese Kreditvereinbarungen auch bestimmte Unterlassungs- und Leistungsverpflichtungen für die jeweiligen Kreditnehmer beinhalten.

Die Gesellschaft und einige Tochtergesellschaften verfügen über ein Cash Management System mit einem währungsübergreifenden Notional Pooling. Die Voraussetzungen für eine Saldierung innerhalb dieses Cash Management Systems wurden erfüllt. Zum 31. Dezember 2019 saldierte die Gesellschaft 152.598 € (31. Dezember 2018: 122.256 €) flüssige Mittel mit kurzfristigen Darlehen.

Sonstige Finanzverbindlichkeiten

Zum 31. Dezember 2019 hatte die Gesellschaft sonstige Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 6.381 € (31. Dezember 2018: 930 €), die aus ausstehenden fixen Kaufpreiszahlungen resultieren.

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen

Am 31. Juli 2019 haben die Gesellschaft und eine ihrer Tochtergesellschaften als Darlehensnehmer und Fresenius SE als Darlehensgeber eine Darlehensvereinbarung angepasst und dadurch den Gesamtbetrag des unbesicherten Darlehens von 400.000 US$ auf 600.000 € erhöht. Die Gesellschaft und eine ihrer Tochtergesellschaften können bis zur Fälligkeit am 31. Juli 2022 ein oder mehrere kurzfristige unbesicherte Darlehen aufnehmen. Für weitere Informationen zu kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen siehe Anmerkung 5 c).

14. Langfristige Finanzverbindlichkeiten

Zum 31. Dezember 2019 und 2018 setzten sich die langfristigen Finanzverbindlichkeiten wie folgt zusammen:

Langfristige Finanzverbindlichkeiten
in TSD €
2019 2018
Kreditvereinbarung 2012 1.901.372 1.887.357
Anleihen 4.966.619 3.700.446
Wandelanleihe 399.939 393.232
Forderungsverkaufsprogramm 379.570 -
Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen (1) - 36.144
Sonstige 258.057 134.855
Langfristige Finanzverbindlichkeiten (2) 7.905.557 6.152.034
Kurzfristig fälliger Anteil (1.447.239) (1.106.519)
Langfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich des kurzfristig fälligen Anteils (2) 6.458.318 5.045.515

(1) Enthält zum 31. Dezember 2018 Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen gemäß IAS 17; ab 2019 werden diese in die Bilanzposten "Kurzfristig fälliger Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen" und "Langfristige Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen abzüglich des kurzfristig fälligen Anteils" umgegliedert (siehe Anmerkung 1).
(2) Zum 31. Dezember 2018 bezeichnet als "Langfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen abzüglich des kurzfristig fälligen Anteils". Enthält zum 31. Dezember 2018 Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen gemäß IAS 17; ab 2019 werden diese in den Bilanzposten "Langfristige Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen abzüglich des kurzfristig fälligen Anteils" umgegliedert (siehe Anmerkung 1).

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten der Gesellschaft, welche alle den gleichen Rang im Hinblick auf das Recht auf Zahlung haben, sind nachfolgend beschrieben:

Kreditvereinbarung 2012

Am 30. Oktober 2012 schloss die Gesellschaft eine syndizierte Kreditvereinbarung (Kreditvereinbarung 2012) in Höhe von ursprünglich 3.850.000 US$ und einer Laufzeit von fünf Jahren ab. Am 26. November 2014 wurde die Kreditvereinbarung 2012 auf einen Kreditrahmen von insgesamt ca. 4.400.000 US$ erhöht und vorzeitig um zwei Jahre, bis zum 30. Oktober 2019, verlängert. Am 11. Juli 2017 hat die Gesellschaft die bestehende Kreditvereinbarung erneut refinanziert.

Zum 31. Dezember 2019 besteht die Kreditvereinbarung 2012 aus:

Revolvierenden Kreditlinien in Höhe von 900.000 US$ und 600.000 €, die am 31. Juli 2022 fällig werden.

Einem US-Dollar denominierten Darlehen in Höhe von 1.230.000 US$, dessen Laufzeit ebenfalls am 31. Juli 2022 endet. Vierteljährliche Tilgungszahlungen in Höhe von 30.000 US$ begannen am 31. Oktober 2017. Der Restbetrag wird bei Fälligkeit getilgt.

Einem Euro denominierten Darlehen in Höhe von 287.000 €, dessen Laufzeit ebenfalls am 31. Juli 2022 endet. Vierteljährliche Tilgungszahlungen in Höhe von 7.000 € begannen am 31. Oktober 2017. Der Restbetrag wird bei Fälligkeit getilgt.

Einem Euro denominierten Darlehen in Höhe von 400.000 €, ohne vierteljährliche Tilgungszahlungen, das am 30. Juli 2020 fällig wird.

Die variable Verzinsung der Kreditlinien erfolgt auf Basis von EURIBOR / LIBOR zuzüglich einer bestimmten Marge. Die jeweilige Marge ist variabel und hängt vom Netto-Verschuldungsgrad der Gesellschaft ab. Dieser wird als Verhältnis der konsolidierten Finanzverbindlichkeiten abzüglich der flüssigen Mittel zum konsolidierten EBITDA (gemäß Definition der Kreditvereinbarung 2012) ermittelt. Zum 31. Dezember 2019 betrug der gewichtete Durchschnittszinssatz der ausstehenden Dollar-Tranchen der Kreditvereinbarung 2012 3,24% (31. Dezember 2018: 3,53%). Zum 31. Dezember 2019 betrug der gewichtete Durchschnittszinssatz der ausstehenden Euro-Tranchen 0,93% (31. Dezember 2018: 0,81%).

Die Kreditvereinbarung 2012 enthält Unterlassungs- und Leistungsverpflichtungen in Bezug auf die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften. Die Beschränkungen durch diese VertragsklauseIn betreffen unter bestimmten Umständen u. a. die Aufnahme weiterer Verbindlichkeiten und die Gewährung von Sicherungsrechten. Die Gesellschaft ist außerdem zur Einhaltung eines maximalen Netto-Verschuldungsgrads verpflichtet.

Die folgende Tabelle zeigt die zur Verfügung stehenden Fazilitäten und die Inanspruchnahmen aus der Kreditvereinbarung 2012 zum 31. Dezember 2019 und 2018:

Kreditvereinbarung 2012 - Verfügbarer und in Anspruch genommener Kredit
in TSD
Kreditfazilitäten 2019 Inanspruchnahmen 2019 (1)
Revolvierender Kredit US$ 2017 / 2022 $ 900.000 € 801.139 $ 138.700 € 123.464
Revolvierender Kredit € 2017 / 2022 € 600.000 € 600.000 € - € -
US$ Darlehen 2017 / 2022 $ 1.230.000 € 1.094.891 $ 1.230.000 € 1.094.891
€ Darlehen 2017 / 2022 € 287.000 € 287.000 € 287.000 € 287.000
€ Darlehen 2017 / 2020 € 400.000 € 400.000 € 400.000 € 400.000
€ 3.183.030 € 1.905.355
Kreditfazilitäten 2018 Inanspruchnahmen 2018 (1)
Revolvierender Kredit US$ 2017 / 2022 $ 900.000 € 786.026 $ - € -
Revolvierender Kredit € 2017 / 2022 € 600.000 € 600.000 € - € -
US$ Darlehen 2017 / 2022 $ 1.350.000 € 1.179.039 $ 1.350.000 € 1.179.039
€ Darlehen 2017 / 2022 € 315.000 € 315.000 € 315.000 € 315.000
€ Darlehen 2017 / 2020 € 400.000 € 400.000 € 400.000 € 400.000
€ 3.280.065 € 1.894.039

(1) Finanzierungskosten sind in den angegebenen Beträgen nicht berücksichtigt.

Die Gesellschaft hatte zum 31. Dezember 2019 Letters of Credit in Höhe von 1.135 US$ bzw. 1.010 € (2018: 1.690 US$ bzw. 1.476 €) des revolvierenden Kredits in US-Dollar genutzt, die nicht in den oben genannten Inanspruchnahmen zu diesen Zeitpunkten enthalten waren, die jedoch die zur Verfügung stehenden Beträge des revolvierenden Kredits entsprechend reduzieren.

Anleihen

Zum 31. Dezember 2019 und 2018 setzten sich die Anleihen der Gesellschaft wie folgt zusammen:

Anleihen in TSD Emittent/Transaktion Nominalbetrag Fälligkeit Nominalzins Buchwert 2019
in €
Buchwert 2018
in €
FMC US Finance II, Inc. 2012 800.000 $ 31. Juli 2019 5,625% - 698.167
FMC Finance Vlll S.A. 2012 250.000 € 31. Juli 2019 5,25% - 249.773
FMC US Finance II, Inc. 2014 500.000 $ 15. Oktober 2020 4,125% 444.507 435.376
FMC US Finance, Inc. 2011 650.000 $ 15. Februar 2021 5,75% 577.069 564.882
FMC Finance Vll S.A. 2011 300.000 € 15. Februar 2021 5,25% 299.498 299.035
FMC US Finance II, Inc. 2012 700.000 $ 31. Januar 2022 5,875% 622.135 609.532
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, 2019 650.000 € 29. November 2023 0,25% 646.936 -
FMC US Finance II, Inc. 2014 400.000 $ 15. Oktober 2024 4,75% 354.338 347.297
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, 2018 500.000 € 11. Juli 2025 1,50% 496.138 496.384
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, 2019 600.000 € 30. November 2026 0,625% 593.216 -
FMC US Finance III, Inc. 2019 500.000 $ 15. Juni 2029 3,75% 435.673 -
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, 2019 500.000 € 29. November 2029 1,25% 497.109 -
4.966.619 3.700.446

Alle vor 2018 begebenen Anleihen, sowie die im Jahr 2019 von der FMC US Finance III begebene Anleihe, werden durch die Gesellschaft und durch FMCH gesamtschuldnerisch garantiert. Die Emittenten haben jederzeit das Recht, die jeweiligen Anleihen zu 100% des Nennwerts zuzüglich aufgelaufener Zinsen und bestimmten in den Anleihebedingungen festgelegten Aufschlägen zurückzukaufen. Die Gläubiger unserer Anleihen haben das Recht, einen Rückkauf der Anleihe durch den jeweiligen Emittenten zu 101% des Nennwerts zuzüglich aufgelaufener Zinsen zu fordern, wenn es nach einem Kontrollwechsel der Gesellschaft zu einer Herabstufung des Ratings der jeweiligen Anleihen oder des Unternehmensratings kommt.

Die Gesellschaft war zum Schutz der Anleihegläubiger verschiedene Verpflichtungen eingegangen, die unter bestimmten Umständen und mit bestimmten Ausnahmen für die seit 2018 begebenen Anleihen den Spielraum der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften im Hinblick auf die Aufnahme von Verbindlichkeiten, die Belastung oder Veräußerung von Vermögensgegenständen, das Eingehen von Sale-and-Leaseback-Transaktionen sowie Zusammenschlüsse oder Verschmelzungen mit anderen Gesellschaften einschränken. Die Einschränkung bezüglich der Aufnahme von Verbindlichkeiten in den vor 2018 begebenen Anleihen wurde automatisch ausgesetzt, da das Rating der jeweiligen Anleihe einen sogenannten Investment Grade Status erreicht hat. Zum 31. Dezember 2019 hatte die Gesellschaft alle Verpflichtungen aus den Anleihebedingungen erfüllt.

Die von der FMC Finance Vlll S.A. begebenen Anleihen in Höhe von 250.000 € und die von der Fresenius Medical Care US Finance II, Inc. begebenen Anleihen in Höhe von 800.000 US$, wurden mit Fälligkeit am 31. Juli 2019 getilgt.

Wandelanleihe

Die Gesellschaft hat am 19. September 2014 eine eigenkapital-neutrale Wandelanleihe im Volumen von 400.000 € ausgegeben. Der Kupon betrug 1,125%. Die Anleihe wurde zum Nennwert ausgegeben und am 31. Januar 2020 planmäßig zurückgezahlt. Im November 2019 endeten die Wandlungsrechte. Es gab keine Wandlungen. Die Call Optionen auf eigene Aktien, die die Gesellschaft zur vollständigen Absicherung der wirtschaftlichen Risiken aus den Wandlungsrechten in 2014 erworben hatte, endeten ebenfalls im November 2019.

Forderungsverkaufsprogramm

Am 20. Dezember 2018 wurde die Rahmenvereinbarung über Forderungsverkäufe (Forderungsverkaufsprogramm) auf ein Gesamtvolumen von 900.000 US$ erhöht und bis zum 20. Dezember 2021 verlängert.

Die folgende Tabelle zeigt die zur Verfügung stehenden Fazilitäten und die Inanspruchnahmen aus dem Forderungsverkaufsprogramm zum 31. Dezember 2019 und 2018:

Forderungsverkaufsprogramm - Verfügbare und in Anspruch genommene Fazilitäten
in TSD
Kreditfazilitäten (1) 2019 Inanspruchnahmen (2)2019
Forderungsverkaufsprogramm $ 900.000 € 801.139 $ 427.000 € 380.096
Kreditfazilitäten (1) 2018 Inanspruchnahmen (2) 2018
Forderungsverkaufsprogramm $ 900.000 € 786.026 $ - € -

(1) Vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Forderungen, die die vertraglichen Bestimmungen erfüllen.
(2) (2) Finanzierungskosten sind in den angegebenen Beträgen nicht berücksichtigt.

Weiterhin nutzte die Gesellschaft im Rahmen des Forderungsverkaufsprogramms zum 31. Dezember 2019 Letters of Credit in Höhe von 23.460 US$ bzw. 20.883 € (2018: 26.631 US$ bzw. 23.259 €). Die Letters of Credit sind nicht in den oben genannten Inanspruchnahmen zu diesen Zeitpunkten enthalten, reduzieren jedoch die zur Verfügung stehenden Beträge des Forderungsverkaufsprogramms entsprechend.

Im Rahmen dieses Programms werden zunächst bestimmte Forderungen an die NMC Funding Corporation (NMC Funding), eine 100%-ige Tochtergesellschaft, verkauft. NMC Funding tritt anschließend in gewissem Umfang Eigentumsrechte aus diesen Forderungen anteilig an bestimmte Bankinvestoren ab. Gemäß den vertraglichen Bestimmungen des Forderungsverkaufsprogramms behält sich NMC Funding das Recht vor, jederzeit an die Banken übertragene Eigentumsrechte zurückzufordern. Folglich verbleiben die Forderungen in der Konzern-Bilanz und die Erlöse aus der Abtretung werden als langfristige Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen.

Die NMC Funding zahlt den Bankinvestoren Zinsen, die auf der Grundlage des Zinses für Geldmarktpapiere (commercial paper rate) für die jeweils gewählten Tranchen ermittelt werden. Zum 31. Dezember 2019 lag der Zinssatz bei 1,98%. Zum 31. Dezember 2018 waren keine Beträge im Rahmen dieses Programms gezogen. Refinanzierungskosten einschließlich Rechtskosten und Bankgebühren werden über die Laufzeit des Forderungsverkaufsprogramms abgeschrieben.

Sonstige

Zum 31. Dezember 2019 weist die Gesellschaft ausstehende fixe Kaufpreiszahlungen im Zusammenhang mit bestimmten Akquisitionen und Investitionen in Höhe von 27.611 € (2018: 16.713 €) aus, davon sind 12.456 € (2018: 7.621 €) in den kurzfristig fälligen Anteilen der langfristigen Finanzverbindlichkeiten enthalten.

15. Rückstellungen und sonstige langfristige Verbindlichkeiten

Von den Rückstellungen und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 668.747 € zum 31. Dezember 2019 (2018: 750.738 €) sind 219.129 € (2018: 457.382 €) innerhalb von mehr als einem bis drei Jahren, 34.762 € (2018: 107.080 €) innerhalb von drei bis fünf Jahren und 414.856 € (2018: 186.276 €) nach fünf Jahren fällig.

Die Position "sonstige langfristige Verbindlichkeiten" in Höhe von 559.944 € zum 31. Dezember 2019 (2018: 622.291 €) beinhaltet unter anderem nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen in Höhe von 331.293 € (2018: 324.295 €), ausstehende variable Kaufpreiszahlungen für Akquisitionen in Höhe von 55.424 € (2018: 115.061 €) und derivative Finanzinstrumente in Höhe von 50 € (2018: 11.820 €).

Die langfristigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Rückstellungsspiegel
in TSD €
1. Januar 2019 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Verbrauch
Personalaufwand 84.439 1.203 430 (3.294)
Zinsverbindlichkeiten aus Ertragsteuern 29.231 150 - -
Übrige sonstige Rückstellungen 14.777 66 6.066 (283)
Gesamt 128.447 1.419 6.496 (3.577)
Rückstellungsspiegel (fortgesetzt)
in TSD €
Auflösung Zuführungen Umbuchungen 31. Dezember 2019
Personalaufwand (713) 19.065 (40.764) 60.366
Zinsverbindlichkeiten aus Ertragsteuern (5.447) 2.177 - 26.111
Übrige sonstige Rückstellungen (249) 1.949 - 22.326
Gesamt (6.409) 23.191 (40.764) 108.803

Die Rückstellungen für Personalaufwand umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für aktienbasierte Vergütungspläne und Rückstellungen für Abfindungen. Zum 31. Dezember 2019 betrugen die Rückstellungen für aktienbasierte Vergütungspläne 47.411 € (2018: 71.784 €). Siehe Anmerkung 20.

Die Position "Übrige sonstige Rückstellungen" in der obigen Tabelle beinhaltet unter anderem Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen.

Die Effekte aus der Abzinsung oder der Änderung des Abzinsungssatzes sind unwesentlich.

16. Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen

Grundlagen

Die Gesellschaft hat Pensionsverpflichtungen und bildet Pensionsrückstellungen für laufende und zukünftige Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter der Gesellschaft. Je nach rechtlicher, wirtschaftlicher und steuerlicher Gegebenheit eines Landes bestehen dabei unterschiedliche Systeme der Alterssicherung. Die Gesellschaft unterhält zwei Arten von Versorgungssystemen. Dies sind zum einen leistungs- und zum anderen beitragsorientierte Versorgungspläne. Die Höhe der Pensionsleistungen hängt bei leistungsorientierten Versorgungsplänen grundsätzlich von der gesamten bzw. einem Teil der Beschäftigungsdauer sowie dem letzten Gehalt der Mitarbeiter ab. In beitragsorientierten Versorgungsplänen werden die Pensionsleistungen durch die Höhe der Mitarbeiterbeiträge, der Arbeitgeberbeiträge sowie der Erträge aus dem Planvermögen festgelegt. Die Beiträge können durch gesetzliche Höchstbeträge begrenzt sein.

Im Falle des Ausscheidens eines Mitarbeiters ist die Gesellschaft bei leistungsorientierten Pensionsplänen verpflichtet, die zugesagten Leistungen an den ehemaligen Mitarbeiter zu zahlen, wenn diese fällig werden. Leistungsorientierte Versorgungspläne können rückstellungs- oder fondsfinanziert sein. Die Gesellschaft hat fünf bedeutende leistungsorientierte Versorgungspläne, einen fondsfinanzierten Plan in den USA und einen in Frankreich sowie einen rückstellungsfinanzierten Plan in Deutschland und zwei in Frankreich.

Im 4. Quartal 2019 wurde den Teilnehmern des leistungsorientierten Versorgungsplans in den USA eine Kapitalauszahlung angeboten. Diese Planabgeltung reduzierte die Pensionsverpflichtung und resultierte in einem Gewinn.

Die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Versorgungsplänen wird auf Basis versicherungsmathematischer Annahmen berechnet, wodurch Schätzungen erforderlich werden. Die Annahmen zur Lebenserwartung, der Abzinsungsfaktor sowie der erwartete Gehalts- und Rententrend beeinflussen als wesentliche Parameter die Höhe der Pensionsverpflichtung. Im Rahmen des fondsfinanzierten Plans der Gesellschaft werden Vermögenswerte für die Erbringung der zukünftigen Zahlungsverpflichtungen gehalten. Der erwartete Ertrag aus diesem Planvermögen wird in der entsprechenden Periode als Ertrag erfasst. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste entstehen, wenn sich die tatsächlichen Werte der Parameter eines Jahres von den versicherungsmathematischen Annahmen für dieses Jahr unterscheiden sowie bei Abweichungen zwischen tatsächlichem und erwartetem Barwert der Versorgungszusage und des Ertrags auf das Planvermögen. Die Pensionsrückstellungen der Gesellschaft werden durch diese versicherungsmathematischen Gewinne oder Verluste beeinflusst.

Bei beitragsorientierten Versorgungsplänen zahlt die Gesellschaft während der Dienstzeit eines Mitarbeiters durch den Mitarbeiter festgelegte Beiträge an einen unabhängigen Dritten. Durch diese Beiträge sind alle Verpflichtungen der Gesellschaft abgegolten. Scheidet der Mitarbeiter aus dem Unternehmen aus, so behält er den Anspruch auf seine geleisteten Beiträge und den unverfallbaren Anteil der vom Unternehmen geleisteten Beiträge. Die Gesellschaft unterhält einen beitragsorientierten Versorgungsplan für Mitarbeiter in den USA.

Leistungsorientierte Pensionspläne

Im 1. Quartal 2002 kürzte die US-amerikanische Tochtergesellschaft FMCH die leistungsorientierten Pensionspläne sowie die ergänzenden Pensionspläne für leitende Mitarbeiter. Durch diese Plankürzung werden im Wesentlichen alle gemäß den Plänen anspruchsberechtigten Mitarbeiter keine zusätzlichen Versorgungsansprüche mehr für zukünftige Leistungen erhalten. Die Gesellschaft hat alle Pensionsverpflichtungen aus den unverfallbaren und eingefrorenen Pensionsansprüchen der Mitarbeiter zum Zeitpunkt der Plankürzung beibehalten. Jedes Jahr führt FMCH dem Pensionsplan mindestens den Betrag zu, der sich aufgrund gesetzlicher Vorschriften (Employee Retirement Income Security Act of 1974 in seiner ergänzten Form) ergibt. Im Geschäftsjahr 2019 sahen die gesetzlichen Vorschriften keine Mindestzuführung für den leistungsorientierten Pensionsplan vor. Im Jahr 2019 wurden freiwillige Zuführungen in Höhe von 1.131 € getätigt. Die erwarteten Zuführungen für das Geschäftsjahr 2020 betragen 1.139 €.

Am 31. Dezember 2019 beträgt die Pensionsverpflichtung für alle leistungsorientierten Versorgungspläne 976.467 € (2018: 842.601 €) und setzt sich zusammen aus der Pensionsverpflichtung des US-amerikanischen Versorgungsplanes in Höhe von 399.339 € (2018: 388.518 €), des französischen Versorgungsplanes in Höhe von 5.498 € (2018: 4.626 €), die teilweise durch Fonds gedeckt sind, des deutschen rückstellungsfinanzierten Versorgungsplanes in Höhe von 560.255 € (2018: 439.677 €) und der zwei französischen rückstellungsfinanzierten Versorgungspläne in Höhe von 11.375 € (2018: 9.780 €).

Im Zusammenhang mit den leistungsorientierten Pensionsplänen ist die Gesellschaft verschiedenen Risiken ausgesetzt. Neben allgemeinen versicherungsmathematischen Risiken wie dem Langlebigkeitsrisiko und dem Zinsänderungsrisiko ist die Gesellschaft dem Kapitalmarkt- beziehungsweise Anlagerisiko ausgesetzt.

Im Folgenden werden die Veränderung der Pensionsverpflichtungen, die Veränderung des Planvermögens und der Fehlbetrag oder die Vermögensüberdeckung der Versorgungspläne dargestellt. Die Rentenzahlungen in der Veränderung der Pensionsverpflichtungen beinhalten Zahlungen sowohl aus dem fondsfinanzierten als auch aus dem rückstellungsfinanzierten Versorgungsplan. Dagegen beinhalten die Rentenzahlungen in der Veränderung des Planvermögens lediglich diejenigen Rentenzahlungen, die über den Pensionsfonds geleistet werden.

Fehlbetrag oder Vermögensüberdeckung
in TSD €
2019 2018
Entwicklung der Pensionsverpflichtungen
Pensionsverpflichtungen am 1. Januar 842.601 792.739
(Gewinne) Verluste aus Währungsumrechnungsdifferenzen 7.459 17.957
Veränderungen im Konsolidierungskreis - 123
Laufender Dienstzeitaufwand 30.070 25.467
Zinsaufwendungen 28.016 24.364
Übertragungen 194 80
Versicherungsmathematische (Gewinne) Verluste aus Änderungen der finanziellen Annahmen 140.923 (9.760)
Versicherungsmathematische (Gewinne) Verluste aus Änderungen der biometrischen Annahmen (2.306) 3.497
Versicherungsmathematische (Gewinne) Verluste aus erfahrungsbedingten Anpassungen (4.873) 11.117
Neubewertungen 133.744 4.854
Rentenzahlungen (60.863) (22.983)
Planabgeltungen (4.754) -
Pensionsverpflichtungen am 31. Dezember 976.467 842.601
Entwicklung des Planvermögens
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am 1. Januar 317.585 291.256
Gewinne (Verluste) aus Währungsumrechnungsdifferenzen 6.130 14.189
Zinserträge aus Planvermögen 14.108 11.308
Versicherungsmathematische Gewinne (Verluste) aufgrund erfahrungsbedingter Anpassungen 34.131 (23.216)
Tatsächliche Erträge (Aufwendungen) des Planvermögens 48.239 (11.908)
Arbeitgeberbeiträge 1.131 43.393
Rentenzahlungen (56.961) (19.345)
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens am 31. Dezember 316.124 317.585
Fehlbetrag (Vermögensüberdeckung) am 31. Dezember 660.343 525.016

Zum Jahresende 2019 und 2018 ergaben sich keine Auswirkungen auf die Begrenzung des Vermögenswerts für die Leistungszusage (Asset Ceiling).

Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung beläuft sich zum 31. Dezember 2019 auf 19 Jahre (2018: 18 Jahre).

Die Netto-Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2019 bzw. zum 31. Dezember 2018 berechnet sich wie folgt:

Netto-Pensionsrückstellung
in TSD €
2019 2018
Fehlbetrag (Vermögensüberdeckung) zum Ende des Geschäftsjahres 660.343 525.016
Pensionspläne anderer Tochtergesellschaften 39.147 35.424
Netto-Pensionsrückstellung 699.490 560.440

Für die Pensionspläne in den USA, Deutschland und Frankreich bildete die Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 eine Pensionsrückstellung in Höhe von 660.343 € (31. Dezember 2018: 525.016 €). Die Pensionsrückstellung beinhaltet einen kurzfristigen Teil in Höhe von 6.190 € (2018: 5.384 €), der in der Konzern-Bilanz unter dem Posten "Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten" ausgewiesen wird. Der langfristige Teil in Höhe von 654.153 € (2018: 519.632 €) wird in der Konzern-Bilanz unter den langfristigen Verbindlichkeiten als "Pensionsrückstellungen" ausgewiesen.

Von der gesamten Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2019 entfallen 83.323 € auf den US- amerikanischen Versorgungsplan, 560.255 € auf den deutschen Plan und 16.765 € auf die französischen Pläne. Zum 31. Dezember 2018 entfielen 71.031 € von der gesamten Pensionsrückstellung auf den US-amerikanischen Versorgungsplan, 439.677 € auf den deutschen Plan und 14.308 € auf die französischen Pläne. Von den Bezugsberechtigten sind 67% in den USA, 7% in Frankreich und ein Großteil der verbleibenden 26% in Deutschland beschäftigt.

Pensionspläne anderer Tochtergesellschaften außerhalb der USA, Deutschland und Frankreich beinhalten zusätzliche Zusagen auf Altersrenten. Der Netto-Bilanzwert für diese Zusagen beträgt zum 31. Dezember 2019 39.147 € (31. Dezember 2018: 35.424 €). Die kurzfristige Pensionsrückstellung anderer Tochtergesellschaften in Höhe von 4.105 € (2018: 3.126 €) wird in der Konzern-Bilanz unter dem Posten "Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten", der langfristige Teil in Höhe von 35.042 € (2018: 32.298 €) wird in der Konzern-Bilanz unter den langfristigen Verbindlichkeiten als "Pensionsrückstellungen" ausgewiesen.

Die Zinssätze der einzelnen Pläne basieren auf den Renditen von Portfolios aus Fremdkapitalinstrumenten mit hohem Rating und Laufzeiten, die den Zeithorizont der jeweiligen Pensionsverpflichtung widerspiegeln. Der Zinssatz der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 und 2018 ergibt sich aus dem mit den Pensionsverpflichtungen der einzelnen Pläne gewichteten Durchschnitt dieser Zinssätze.

Den errechneten Pensionsverpflichtungen liegen folgende gewichtete durchschnittliche Annahmen zum 31. Dezember 2019 und 2018 zugrunde:

Gewichtete, durchschnittliche Annahmen
in %
2019 2018
Zinssatz 2,35 3,27
Gehaltsdynamik 3,18 3,21
Rententrend 1,70 1,69

Sensitivitätsanalyse

Ein Anstieg beziehungsweise Rückgang der wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen um 0,5 Prozentpunkte hätte auf die Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2019 folgende Auswirkungen:

Sensitivitätsanalyse
in TSD €
0,5% Anstieg 0,5% Rückgang
Zinssatz (89.298) 104.053
Gehaltsdynamik 16.040 (15.793)
Rententrend 46.089 (41.222)

Den Sensitivitätsberechnungen liegt die durchschnittliche Laufzeit der zum 31. Dezember 2019 ermittelten Versorgungsverpflichtungen zugrunde. Die Berechnungen wurden für die als wesentlich eingestuften versicherungsmathematischen Parameter isoliert vorgenommen, um die Auswirkungen auf den zum 31. Dezember 2019 berechneten Barwert der Pensionsverpflichtungen separat aufzuzeigen.

ln der Sensitivitätsanalyse für die Gehaltsdynamik und den Rententrend ist der US-amerikanische Plan nicht enthalten, da dieser eingefroren ist und die Veränderungen der beiden versicherungsmathematischen Annahmen deshalb keinen Einfluss auf die Pensionsverpflichtung haben.

Aus den leistungsorientierten Versorgungsplänen ergab sich zum 31. Dezember 2019, 2018 und 2017 ein Pensionsaufwand, der sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt:

Bestandteile des Pensionsaufwands
in TSD €
2019 2018 2017
Dienstzeitaufwand 30.070 25.467 28.607
Nettozinsaufwand 13.908 13.056 11.087
(Gewinne) Verluste aus Planabgeltungen (4.754) - -
Pensionsaufwand 39.224 38.523 39.694

Der Dienstzeit- und der Nettozinsaufwand werden den Umsatzkosten, den Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten oder den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen als Personalaufwand zugeordnet. Dies ist davon abhängig, in welchem Bereich der Bezugsberechtigte beschäftigt ist. Der Gewinn aus Planabgeltungen wird den Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten zugeordnet.

Dem errechneten Pensionsaufwand lagen folgende gewichtete durchschnittliche Annahmen zum 31. Dezember 2019, 2018 und 2017 zugrunde:

Gewichtete, durchschnittliche Annahmen
in %
2019 2018 2017
Zinssatz 3,27 3,08 3,25
Gehaltsdynamik 3,21 3,22 3,23
Rententrend 1,69 1,45 1,45

Die folgende Tabelle zeigt die erwarteten zukünftigen Pensionszahlungen:

Erwartete zukünftige Pensionszahlungen
in TSD €
2019 2018
1 Jahr 28.706 24.111
1 - 3 Jahre 56.577 53.662
3 - 5 Jahre 62.441 61.415
5 - 10 Jahre 183.896 184.929
Gesamt 331.620 324.117

Planvermögen

Die folgende Tabelle zeigt die beizulegenden Zeitwerte des Planvermögens aufgeteilt nach Kategorien zum 31. Dezember 2019 und 2018:

Markwertberechnung des Planvermögens in TSD € Planvermögen nach Kategorien Gesamt Quotierte Marktpreise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte (Level 1) Direkt oder indirekt beobachtbare Marktpreise auf aktiven Märkten (Level 2) Nicht beobachtbare Marktpreise (Level 3)
2019
Kapitalinvestitionen
Indexfonds (1) 85.321 8.440 76.881 -
Festverzinsliche Wertpapiere
Staatsanleihen (2) 2.875 2.547 328 -
Unternehmensanleihen (3) 202.642 - 202.642 -
Sonstige festverzinsliche Wertpapiere (4) 10.179 - 2.762 7.417
US-Treasury Geldmarktfonds (5) 14.999 14.999 - -
Sonstige Investments
Flüssige Mittel, Geldmarkt- und Investmentfonds (6) 108 108 - -
Gesamt 316.124 26.094 282.613 7.417
Markwertberechnung des Planvermögens (fortgesetzt) in TSD € Planvermögen nach Kategorien Gesamt Quotierte Marktpreise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte (Level 1) Direkt oder indirekt beobachtbare Marktpreise auf aktiven Märkten (Level 2)
2018
Kapitalinvestitionen
Indexfonds (1) 77.718 1.972 75.746
Festverzinsliche Wertpapiere
Staatsanleihen (2) 9.241 8.880 361
Unternehmensanleihen (3) 186.500 - 186.500
Sonstige festverzinsliche Wertpapiere (4) 3.518 - 3.518
US-Treasury Geldmarktfonds (5) 40.510 40.510 -
Sonstige Investments
Flüssige Mittel, Geldmarkt- und Investmentfonds (6) 98 98 -
Gesamt 317.585 51.460 266.125

(1) Diese Kategorie beinhaltet nicht aktiv gemanagte eigenkapitalbasierte Indexfonds, die den S&P 500, S&P 400, Russell 2000, MSCl Emerging Markets Index und den Morgan Stanley International EAFE Index abbilden.
(2) Diese Kategorie beinhaltet festverzinsliche Wertpapiere der US-Regierung und von der Regierung geförderten Instanzen.
(3) Diese Kategorie beinhaltet "investment grade" Anleihen von US-Emittenten diverser Industrien.
(4) Diese Kategorie beinhaltet privat platzierte Anleihen sowie hypothekarisch besicherte Anleihen.
(5) Diese Kategorie beinhaltet Fonds, die in US-Treasury Schatzanweisungen sowie in US-Treasury besicherte Instrumente investieren.
(6) Diese Kategorie beinhaltet flüssige Mittel, Geldmarktfonds sowie Investmentfonds, die in Unternehmensanleihen höchster Bonität investieren.

Der Ermittlung der Marktwerte des Planvermögens am Bilanzstichtag wurden folgende Methoden und Inputs zugrunde gelegt:

Stammaktien werden zu ihrem Marktpreis bewertet.

Die Marktwerte der Indexfonds basieren auf Marktpreisen.

Die Bewertung der Staatsanleihen basiert auf Marktwerten und Marktpreisen.

Die Marktwerte der Unternehmensanleihen und der sonstigen Anleihen basieren auf Marktpreisen.

Flüssige Mittel werden zu ihrem Nominalwert angesetzt, der dem Marktwert entspricht.

US-Treasury Geldmarktfonds sowie andere Geldmarkt- und Investmentfonds werden zu ihrem Marktpreis bewertet.

Investitionspolitik und -strategie für das Planvermögen in den USA

Die Gesellschaft überprüft regelmäßig die Annahme über die erwartete langfristige Rendite des Planvermögens. Im Rahmen dieser Überprüfung wird durch unabhängige Aktuare in Beraterfunktion eine Bandbreite für die erwartete langfristige Rendite des gesamten Planvermögens ermittelt, indem die erwarteten zukünftigen Renditen für jede Klasse von Vermögenswerten mit dem Anteil der jeweiligen Klasse am gesamten Planvermögen gewichtet werden. Die ermittelte Renditebandbreite basiert sowohl auf aktuelle ökonomische Rahmendaten berücksichtigenden Prognosen langfristiger Renditen, als auch auf historischen Marktdaten über vergangene Renditen, Korrelationen und Volatilitäten der einzelnen Klassen von Vermögenswerten.

Ziel der globalen Investitionsstrategie der Gesellschaft ist es, etwa 99% der Vermögenswerte in Investments mit langfristigem Wachstum und Ertrag zu binden und etwa 1% in flüssige Mittel. Der Ertrag aus Investments und die flüssigen Mittel sollen kurzfristig für die Rentenzahlungen verfügbar sein. Die Investments unterliegen der Investitionspolitik für das Planvermögen und schließen breit diversifizierte Fonds oder auf Performance-Indizes ausgelegte Fonds ein.

Die Investitionspolitik der Gesellschaft für das Planvermögen strebt eine Verteilung der Vermögenswerte zu rund 26% auf Aktien und 74% auf festverzinsliche Wertpapiere an und berücksichtigt, dass es einen zeitlichen Horizont für investierte Mittel von mehr als 5 Jahren geben wird. Das gesamte Portfolio wird an einem Index gemessen, der die Benchmark der jeweiligen Anlagenkategorien sowie die angestrebte Verteilung der Vermögenswerte widerspiegelt. Entsprechend der Investitionspolitik darf nicht in Aktien der Gesellschaft oder ihr nahestehender Unternehmen investiert werden. Die Maßstäbe für die Entwicklung der separaten Anlagekategorien beinhalten: S&P 500 Index, S&P 400 Mid-Cap Index, Russell 2000 Index, MSCl EAFE Index, MSCl Emerging Markets Index, Barclays Capital Long-Corporate Bond Index, Bloomberg Barclays U.S. Corporate High Yield Index und Bloomberg Barclays U.S. High Yield Fallen Angel 3% Capped Index.

Beitragsorientierte Pensionspläne

Die meisten Mitarbeiter von FMCH haben das Recht, an dem beitragsorientierten 401(k) Plan teilzunehmen. Die Mitarbeiter können bis zu 75% ihres Gehalts im Rahmen dieses Planes anlegen. Dabei gilt für Mitarbeiter im Alter von unter fünfzig Jahren ein jährlicher Maximalbetrag von 19,5 US$ und für Mitarbeiter ab einem Alter von fünfzig Jahren ein Maximalbetrag von 25,6 US$. Die Gesellschaft zahlt ihrerseits 50% des Mitarbeiterbeitrages ein, allerdings maximal 3% des Gehalts des betreffenden Mitarbeiters. Der Gesamtaufwand der Gesellschaft aus diesem beitragsorientierten Plan im Geschäftsjahr 2019 betrug 53.290 € (2018: 53.872 € und 2017: 48.746 €).

Zusätzlich entrichtete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 Beiträge an gesetzliche Rentenversicherungsträger in Höhe von 25.950 € (2018: 24.721 € und 2017: 24.329 €).

17. Konzern-Eigenkapital

Grundkapital

Zum 31. Dezember 2019 setzt sich das Grundkapital der Gesellschaft aus 304.436.876 auf den Inhaber lautende Stammaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1,00 € (Stückaktien) zusammen. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde voll eingezahlt.

Die persönlich haftende Gesellschafterin der FMC-AG & Co. KGaA, die Fresenius Medical Care Management AG, Hof an der Saale, ist nicht zur Stellung einer Kapitaleinlage verpflichtet und hat auch keine Kapitaleinlage erbracht. Sie ist weder am Gewinn und Verlust noch am Vermögen der Gesellschaft beteiligt. Die persönlich haftende Gesellschafterin erhält für die Übernahme der Geschäftsführung der Gesellschaft und der Haftung eine gewinn- und verlustunabhängige jährliche Vergütung in Höhe von 4% ihres Grundkapitals (siehe Anmerkung 5 d). Der persönlich haftenden Gesellschafterin werden alle Auslagen im Zusammenhang mit der Geschäftsführung der Gesellschaft einschließlich der Vergütung der Mitglieder des Vorstands und ihres Aufsichtsrats erstattet.

Nach §§ 33, 34 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) haben Meldepflichtige der Gesellschaft das Erreichen, Über- oder Unterschreiten bestimmter Stimmrechtsschwellen unter Beachtung von Zurechnungstatbeständen mitzuteilen. Nach § 38 WpHG besteht eine Mitteilungspflicht auch für das Erreichen, Über- oder Unterschreiten bestimmter Schwellen durch unmittelbar oder mittelbar gehaltene Instrumente sowie nach § 39 WpHG bei dem Erreichen, Über- oder Unterschreiten bestimmter Schwellen bei Zusammenrechnung der Stimmrechte im Sinne von § 33 WpHG und der Instrumente im Sinne von § 38 WpHG. Die der Gesellschaft zugegangenen Mitteilungen hat die Gesellschaft gemäß den gesetzlichen Bestimmungen und auch auf der Website www.freseniusmedicalcare.com/de im Bereich Investoren veröffentlicht.

Mit Schreiben vom 8. Februar 2011 hat die Fresenius SE der Gesellschaft gemäß § 21 WpHG a.F. (Vorgängerbestimmung zu § 33 WpHG) mitgeteilt, dass sie zu diesem Tag 35,74% der Stimmrechte an der FMC-AG & Co. KGaA hielt. Zum 31. Dezember 2019 hält die Fresenius SE 31,00% der Stimmrechte an der Gesellschaft. Unter Absetzung der von der FMC-AG & Co. KGaA gehaltenen eigenen Aktien entsprechend § 16 Abs. 2 S. 2 Aktiengesetz (AktG) beträgt der Anteil 31,64% der Stimmrechte an der Gesellschaft. Darüber hinaus ist die Fresenius SE alleinige Aktionärin der persönlich haftenden Gesellschafterin.

FIL Limited, Pembroke, Bermudas, hat, auch für ihr zuzurechnende Tochterunternehmen, am 30. Oktober 2019 gemäß §§ 33, 34 WpHG mitgeteilt, dass am 29. Oktober 2019 2,98% der Stimmrechte an der FMC-AG & Co. KGaA gehalten wurden. BlackRock, Inc., Wilmington, DE, USA, hat, auch für ihr zuzurechnende Tochterunternehmen, am 13. Mai 2019 gemäß §§ 33, 34 WpHG mitgeteilt, dass am 8. Mai 2019 4,83% der Stimmrechte an der FMC-AG & Co. KGaA und Instrumente in Bezug auf 0,07% der Stimmrechte an der FMC-AG & Co. KGaA gehalten wurden.

Die Hauptversammlung einer Kommanditgesellschaft auf Aktien kann genehmigtes Kapital schaffen. Die Schaffung von genehmigtem Kapital erfordert einen Beschluss mit einer Mehrheit von drei VierteIn des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals, durch den die persönlich haftende Gesellschafterin bzw. deren Vorstand ermächtigt wird, innerhalb eines Zeitraums von nicht mehr als fünf Jahren neue Aktien bis zu einem bestimmten Betrag auszugeben. Der Nennbetrag einer vorgeschlagenen Erhöhung des genehmigten Kapitals darf die Hälfte des Grundkapitals, das zur Zeit der Ermächtigung vorhanden ist, nicht übersteigen.

Weiterhin kann die Hauptversammlung einer Kommanditgesellschaft auf Aktien zum Zweck der Ausgabe (i) von neuen Aktien an Inhaber von Wandelschuldverschreibungen oder sonstigen Wertpapieren, die ein Recht zum Bezug von Aktien einräumen, (ii) von neuen Aktien, die als Gegenleistung bei einem Zusammenschluss mit einem anderen Unternehmen dienen, oder (iii) von neuen Aktien, die Führungskräften oder Arbeitnehmern angeboten werden, ein bedingtes Kapital schaffen, wobei jeweils ein Beschluss mit einer Mehrheit von drei VierteIn des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals erforderlich ist. Der Nennbetrag einer vorgeschlagenen Erhöhung des bedingten Kapitals darf die Hälfte und für den Fall, dass das bedingte Kapital zum Zweck der Ausgabe von Aktien an Führungskräfte und Arbeitnehmer geschaffen wird, 10% des Grundkapitals, das zur Zeit der Beschlussfassung vorhanden ist, nicht übersteigen.

In einer Kommanditgesellschaft auf Aktien bedürfen sämtliche Kapitalerhöhungsbeschlüsse zu ihrer Wirksamkeit zusätzlich der Zustimmung durch die bzw. den persönlich haftenden Gesellschafter.

Seit dem Wirksamwerden der durch die ordentliche Hauptversammlung und die gesonderte Versammlung der Vorzugsaktionäre am 16. Mai 2013 beschlossenen Umwandlung sämtlicher seinerzeit ausstehender Vorzugsaktien und die Umstellung der auf die Begebung von Vorzugsaktien gerichteter Optionen in bzw. auf Stammaktien im Verhältnis 1:1 setzt sich das Grundkapital ausschließlich aus Stammaktien zusammen.

Genehmigtes Kapital

Die persönlich haftende Gesellschafterin wurde durch den Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 19. Mai 2015 ermächtigt, in der Zeit bis zum 18. Mai 2020 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 35.000 € gegen Bareinlagen durch Ausgabe neuer Inhaber-Stammaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015/l). Die neuen Aktien können auch von durch die persönlich haftende Gesellschafterin bestimmten Kredit- und/oder Finanzinstituten oder einem Konsortium solcher Kredit- und/oder Finanzinstitute mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten. Die persönlich haftende Gesellschafterin wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur für Spitzenbeträge zulässig. Das Genehmigte Kapital 2015/l wurde bisher nicht genutzt.

Die persönlich haftende Gesellschafterin wurde durch den Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 19. Mai 2015 ferner ermächtigt, in der Zeit bis zum 18. Mai 2020 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 25.000 € gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe neuer Inhaber-Stammaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015/ll). Die neuen Aktien können auch von durch die persönlich haftende Gesellschafterin bestimmten Kredit- und/oder Finanzinstituten oder einem Konsortium solcher Kredit- und/oder Finanzinstitute mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten. Die persönlich haftende Gesellschafterin wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur zulässig, wenn im Fall einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen der auf die neuen Aktien entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10% des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages durch die persönlich haftende Gesellschafterin nicht wesentlich unterschreitet oder im Falle einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen die Gewährung von Aktien zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder einer Beteiligung an einem Unternehmen erfolgen soll. Das Genehmigte Kapital 2015/ll wurde bisher ebenfalls nicht genutzt.

Das Genehmigte Kapital 2015/l und das Genehmigte Kapital 2015/ll der Gesellschaft wurde mit Eintragung in das Handelsregister im Amtsgericht Hof an der Saale am 10. Juni 2015 wirksam.

Bedingtes Kapital

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 12. Mai 2011 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 12.000 € bedingt durch die Ausgabe von bis zu 12 MIO neuer Inhaber-Stammaktien ohne Nennwert mit einem Nominalwert von 1,00 € je Aktie erhöht (Bedingtes Kapital 2011/l). Für weitere Informationen siehe Anmerkung 20. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie gemäß dem Aktienoptionsplan 2011 Bezugsrechte in Form von Aktienoptionen ausgegeben wurden, die Inhaber der Bezugsrechte von ihrem Ausübungsrecht Gebrauch machen und die Gesellschaft zur Erfüllung der Bezugsrechte keine eigenen Aktien gewährt, wobei jede ausgegebene Aktienoption für den Bezug einer Aktie berechtigt (siehe Anmerkung 20). Die Gesellschaft hat das Recht, die Aktienoptionen durch eigene Aktien, die sie hält oder zurückkauft, zu bedienen, statt durch die Ausgabe von neuen Aktien das Grundkapital zu erhöhen.

Zum 31. Dezember 2019 waren im Rahmen des Aktienoptionsplans 2011 3.488.989 Optionen mit einer durchschnittlich verbleibenden Laufzeit von 3,23 Jahren ausstehend. Im Jahr 2019 wurden 328.996 Optionen unter dem Aktienoptionsplan 2011 ausgeübt (siehe Anmerkung 20).

Zum 31. Dezember 2019 betrug das bedingte Kapital der Gesellschaft 9.728 €. Das bedingte Kapital entfiel vollständig auf den Aktienoptionsplan 2011 (siehe Anmerkung 20).

Im Geschäftsjahr 2019 wurden 328.996 Aktien (2018: 858.652 Aktien) unter dem Bedingten Kapital 2011/l ausgegeben, die das Grundkapital um 329 € (2018: 859 €) erhöhten.

Eigene Anteile

Die Gesellschaft erwarb auf Basis der von der Hauptversammlung der Gesellschaft am 12. Mai 2011 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Anteile im Geschäftsjahr 2013 7.548.951 eigene Aktien zu einem durchschnittlichen, gewichteten Kurs von 51,00 € je Aktie. Davon zog sie am 16. Februar 2016 6.549.000 eigene Aktien zum Zwecke der Kapitalherabsetzung zu einem durchschnittlich gewichteten Kurs von 51,00 € ein.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Mai 2016 wurde die persönlich haftende Gesellschafterin ermächtigt, bis zum Ablauf des 11. Mai 2021 eigene Aktien bis zu insgesamt 10% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals entfallen. Der Erwerb kann über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Verkaufsangebots erfolgen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden. Die persönlich haftende Gesellschafterin wird ermächtigt, Aktien der Gesellschaft, die aufgrund dieser oder einer früheren Ermächtigung erworben wurden, zu jedem gesetzlich zugelassenen Zweck zu verwenden, insbesondere auch um diese (i) ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen, (ii) an Dritte gegen Sachleistung zu veräußern, anstelle der Ausnutzung eines bedingten Kapitals an Mitarbeiter der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen, einschließlich Mitglieder der Geschäftsleitungen verbundener Unternehmen, auszugeben und zur Bedienung von Rechten auf den Erwerb oder Pflichten zum Erwerb von Aktien der Gesellschaft zu verwenden und (iv) von der Gesellschaft oder von ihr im Sinne des § 17 AktG abhängigen Gesellschaften begebener Schuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrechten bzw. einer Wandlungspflicht zu bedienen.

Auf Basis der, mit Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Mai 2016, erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Anteile erwarb die Gesellschaft eigene Aktien zum Zwecke der Kapitalherabsetzung. Die zum 31. Dezember 2019 gehaltenen eigenen Aktien, wird die Gesellschaft ausschließlich dazu verwenden, das Grundkapital der Gesellschaft durch Einziehung der erworbenen eigenen Aktien herabzusetzen oder Mitarbeiterbeteiligungsprogramme der Gesellschaft zu bedienen.

Die im Rahmen der Aktienrückkaufprogramme abgewickelten Aktienkäufe sowie der Einzug eigener Aktien stellen sich wie folgt dar:

Eigene Anteile Periode Durchschnittspreis je Aktie
in €
Im Rahmen von veröffentlichten Plänen und Programmen erworbene und eingezogene Aktien Gesamtbetrag eigener Anteile (1)
in TSD €
31. Dezember 2016 51,00 999.951 50.993
Erwerb eigener Anteile
Dezember 2017 87,79 660.000 57.938
31. Dezember 2017 65,63 1.659.951 108.931
Erwerb eigener Anteile
Mai 2018 86,69 173.274 15.020
Juni 2018 86,14 257.726 22.201
Zurückerworbene Anteile 86,37 431.000 37.221
Einzug zurückerworbener Anteile
Dezember 2018 87,23 1.091.000 95.159
31. Dezember 2018 51,00 999.951 50.993
Erwerb eigener Anteile
März 2019 69,86 1.629.240 113.816
April 2019 72,83 1.993.974 145.214
Mai 2019 72,97 147.558 10.766
Zurückerworbene Anteile 71,55 3.770.772 269.796
Einzug zurückerworbener Anteile
Juni 2019 71,55 3.770.772 269.796
Erwerb eigener Anteile
Juni 2019 67,11 504.672 33.870
Juli 2019 66,77 1.029.655 68.748
August 2019 57,53 835.208 48.050
September 2019 59,67 627.466 37.445
Oktober 2019 57,85 692.910 40.084
November 2019 64,78 852.859 55.245
Dezember 2019 63,85 564.908 36.067
Zurückerworbene Anteile (2) 62,55 5.107.678 319.509
31. Dezember 2019 60,66 6.107.629 370.502

(1) Der Betrag der in 2017, 2018 und 2019 erworbenen eigenen Anteile beinhaltet Gebühren (abzüglich Steuern) in Höhe von etwa 12 TSD €, 8 TSD € bzw. 11 TSD €, die für erbrachte Dienstleistungen gezahlt wurden.
(2) Am 31. Dezember 2019 beträgt die maximale Anzahl der Stammaktien, die im Rahmen der am 17. Juni 2020 auslaufenden Tranche des Aktienrückkaufprogramms erworben werden können, 6.892.322 Stück.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält die Aufgelder aus der Ausgabe von Aktien und Aktienoptionen, die Steuereffekte aus Aktienoptionen, den Personalaufwand aus Aktienoptionen, der in Übereinstimmung mit IFRS 2 erfasst wurde, sowie Änderungen der Beteiligungsquote an Tochterunternehmen, die nicht zu einem Verlust der Beherrschung führen.

Gewinnrücklagen

In den Gewinnrücklagen sind die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen enthalten, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden, sowie die Veränderungen der nicht beherrschenden Anteile mit Put-Optionen.

Dividenden

Nach deutschem Recht ist der Bilanzgewinn, wie er sich aus dem nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft ergibt, Grundlage für die Ausschüttung von Dividenden an die Aktionäre.

Am 21. Mai 2019 sind Barausschüttungen in Höhe von insgesamt 354.636 € für 2018 bei einem Betrag von 1,17 € je Aktie geleistet worden.

Am 23. Mai 2018 sind Barausschüttungen in Höhe von insgesamt 324.838 € für 2017 bei einem Betrag von 1,06 € je Aktie geleistet worden.

Am 16. Mai 2017 sind Barausschüttungen in Höhe von insgesamt 293.973 € für 2016 bei einem Betrag von 0,96 € je Aktie geleistet worden.

Nicht beherrschende Anteile

Die nicht beherrschenden Anteile spiegeIn den Anteil von anderen Gesellschaftern an den Nettovermögenswerten konsolidierter Tochtergesellschaften wider. Die Gesellschaft ist teilweise verpflichtet, Anteile, die konzernfremde Gesellschafter an Tochtergesellschaften der Gesellschaft halten, zu erwerben. Diese Pflicht resultiert aus vertraglich eingeräumten Put-Optionen zu Gunsten nicht beherrschender Anteile. Zusätzlich zum Ausweis unter den nicht beherrschenden Anteilen wird die potenzielle Kaufpreisverbindlichkeit für die Anteile anderer konzernfremder Gesellschafter aus der Ausübung der Put-Optionen zum Marktwert in den sonstigen kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten erfasst. Ihr Ansatz erfolgt mittels erfolgsneutraler Umgliederung aus dem Eigenkapital.

18. Zusätzliche Informationen zum Kapitalmanagement

Es ist ein wesentliches Ziel des Kapitalmanagements der Gesellschaft, die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten zu optimieren. Ferner wird ein ausgewogener Mix aus Eigen- und Fremdkapital angestrebt. Im Bereich der Dialyse verfügt die Gesellschaft über eine starke Marktposition in globalen, wachsenden und weitgehend nicht zyklischen Märkten. Die Dialyseindustrie ist durch stabile Cash Flows gekennzeichnet. Da die meisten Kunden der Gesellschaft mehrheitlich über eine hohe Kreditqualität verfügen, werden hohe, stabile, planbare und nachhaltige Cash Flows erwirtschaftet. Diese erlauben einen angemessenen Anteil an Fremdkapital, d. h. den Einsatz eines umfangreichen Mixes aus Finanzverbindlichkeiten.

Das Eigen- und Fremdkapital stellt sich zum 31. Dezember 2019 und 2018 wie folgt dar:

Eigenkapital, Verschuldung und Summe Vermögenswerte
in TSD €
2019 2018
Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital 13.227.237 12.901.958
Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen (Verschuldung) 13.782.448 7.546.228
Summe Vermögenswerte 32.934.735 26.242.268
Verschuldung in % der Vermögenswerte 41,8% 28,8%
Eigenkapitalquote in % 40,2% 49,2%

Die Gesellschaft unterliegt keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen. Sie hat Verpflichtungen zur Ausgabe von Aktien aus dem bedingten Kapital im Zusammenhang mit Ausübungen von Aktienoptionen auf Basis des bestehenden Aktienoptionsplans 2011 (siehe Anmerkung 20).

Die Gesellschaft führt ein Aktienrückkaufprogramm durch. Die zurückerworbenen eigenen Aktien werden ausschließlich dazu verwendet, das Grundkapital der Gesellschaft durch Einziehung der erworbenen eigenen Aktien herabzusetzen oder Mitarbeiterbeteiligungsprogramme der Gesellschaft zu bedienen (siehe Anmerkung 17).

Die höchste Priorität in der Finanzierungsstrategie der Gesellschaft liegt in der Aufrechterhaltung der finanziellen Flexibilität. Diese Flexibilität wird durch den Einsatz einer Vielzahl von Finanzierungsinstrumenten und durch eine hohe Diversifikation der Investoren erreicht. Das Fälligkeitsprofil der Gesellschaft weist eine breite Streuung der Fälligkeiten mit einem hohen Anteil von mittel- und langfristigen Finanzierungen auf. Bei der Auswahl der Finanzierungsinstrumente werden Marktkapazität, Investorendiversifikation, Flexibilität, Kreditauflagen und das bestehende Fälligkeitsprofil berücksichtigt (siehe Anmerkung 14).

Eine wichtige Steuerungsgröße auf Konzernebene ist der Netto-Verschuldungsgrad, der sich aus dem Net Debt/EBITDA-Verhältnis berechnet. Die Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen abzüglich der flüssigen Mittel (Netto-Verschuldung oder Net Debt) und das EBITDA (angepasst um im Geschäftsjahr getätigte Akquisitionen und Desinvestitionen, deren Kaufpreis die in der Kreditvereinbarung 2012 festgelegte Größenordnung von 50.000 € übersteigt, sowie um nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Wertminderung) werden zueinander ins Verhältnis gesetzt, um so den Netto-Verschuldungsgrad zu bestimmen. Zum 31. Dezember 2019 betrug der Netto-Verschuldungsgrad 3,2 (2018: 1,8). Bereinigt um den Effekt aus der Einführung von IFRS 16 lag der Netto-Verschuldungsgrad bei 2,5 zum 31. Dezember 2019.

Die Finanzierungsstrategie und das Geschäftsmodell der Gesellschaft spiegeIn sich im Kreditrating wider. Die Gesellschaft wird von den Ratingagenturen Standard & Poor's, Moody's, und Fitch durchgehend mit Investment-Grade-Status bewertet.

Kreditrating (1) Standard & Poor's Moody's Fitch
Unternehmensrating BBB Baa3 BBB-
Ausblick stabil stabil stabil

(1) Ein Rating ist keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Wertpapieren der Gesellschaft und kann von der Ratingagentur jederzeit geändert oder widerrufen werden.

19. Ergebnis je Aktie

Die folgende Tabelle stellt eine Überleitung der Zähler und Nenner für die Ermittlung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses je Aktie in den Geschäftsjahren 2019, 2018 und 2017 dar:

Überleitung Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) in TSD €, mit Ausnahme der Beträge je Aktie und der Anzahl der Aktien 2019 2018 2017
Zähler
Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt) 1.199.619 1.981.924 1.279.788
Nenner
Durchschnittlich ausstehende Aktien 302.691.397 306.541.706 306.563.400
Potenziell verwässernde Aktien 57.892 684.681 719.912
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 3,96 6,47 4,17
Ergebnis je Aktie (verwässert) 3,96 6,45 4,16

20. Aktienbasierte Vergütungspläne

Die Gesellschaft bilanziert ihre aktienbasierten Pläne gemäß IFRS 2. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2019 verschiedene aktienbasierte Vergütungspläne, die entweder die Ausgabe von Eigenkapitalinstrumenten oder von Instrumenten mit Barausgleich vorsehen.

Vergütungspläne mit langfristiger Anreizwirkung der FMC-AG & Co. KGaA während der Jahre 2016 bis 2019

Die Zuteilung von Aktienoptionen oder Phantom Stock unter dem Vergütungsprogramm mit langfristiger Anreizwirkung der FMC-AG & Co. KGaA 2011 (Long-Term Incentive Program 2011 - LTIP 2011) ist seit dem 11. Mai 2016 nicht mehr möglich. Des Weiteren ist seit dem 1. Januar 2019 eine Zuteilung von Performance Shares unter dem Vergütungsplan mit langfristiger Anreizwirkung der FMC-AG & Co. KGaA 2016 (Long-Term Incentive Plan 2016 - LTIP 2016) nicht mehr möglich. Um die Mitglieder des Vorstandes, die Mitglieder des Vorstandes verbundener Unternehmen sowie andere Führungskräfte im Interesse der Gesellschaft auch weiterhin in angemessener Weise am langfristigen und nachhaltigen Erfolg von Fresenius Medical Care teilhaben zu lassen, wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2019 Nachfolgeprogramme eingeführt. Für die Mitglieder des Vorstandes hat der Aufsichtsrat der Management AG den Fresenius Medical Care Management AG Management Board Long Term Incentive Plan 2019 (MB LTIP 2019) gebilligt und eingeführt. Für die Mitglieder des Vorstandes verbundener Unternehmen sowie andere Führungskräfte hat der Vorstand der Management AG den Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Long Term Incentive Plan 2019 (LTIP 2019) gebilligt und eingeführt. Außerdem hat der Vorstand der Management AG im Zuge der Akquisition von NxStage für deren Vorstand sowie deren Führungskräfte den Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA NxStage Long-Term Incentive Plan (NxStage LTIP) gebilligt und eingeführt.

Bei dem MB LTIP 2019, dem LTIP 2019, dem NxStage LTIP und dem LTIP 2016 handelt es sich um variable Vergütungsprogramme mit langfristiger Anreizwirkung. Wie der LTIP 2016, unter dem in den Jahren 2016 bis 2018 jährlich oder halbjährlich sogenannte "Performance Shares" zugeteilt wurden, sehen auch der MB LTIP 2019 und der LTIP 2019 vor, dass den Planteilnehmern im Jahr 2019 (für den MB LTIP 2019) bzw. in den Jahren 2019 bis 2021 (für den LTIP 2019) ein- oder zweimal jährlich Performance Shares zugeteilt werden können. Unter dem NxStage LTIP wurden den Planteilnehmern im Februar 2019 Performance Shares zugeteilt. Performance Shares sind nicht durch Eigenkapital hinterlegte, virtuelle Vergütungsinstrumente, die in Abhängigkeit von der Erreichung vordefinierter, nachstehend im Einzelnen beschriebener Erfolgsziele sowie von der Entwicklung des Kurses der Aktie der Gesellschaft Ansprüche auf Barzahlung vermitteIn können.

Für die Mitglieder des Vorstands legt der Aufsichtsrat nach pflichtgemäßem Ermessen mit Rücksicht auf die individuellen Verantwortlichkeiten und die Leistung der einzelnen Vorstandsmitglieder als Initialgröße für jede Gewährung an Vorstandsmitglieder einen sogenannten Zuteilungswert fest. Für die übrigen Planteilnehmer erfolgt diese Festlegung durch den Vorstand. Der Zuteilungswert wird in der Währung festgelegt, in der der jeweilige Planteilnehmer zum Zeitpunkt der Zuteilung sein Grundgehalt bezieht. Um die Anzahl der den einzelnen Planteilnehmern zugeteilten Performance Shares aus dem Zuteilungswert zu ermitteln, wird deren jeweiliger Zuteilungswert durch den beizulegenden Zeitwert einer Performance Share - unter Zugrundelegung des Durchschnittskurses der Aktie der FMC-AG & Co. KGaA während des Zeitraums von dreißig Tagen vor der Zuteilung - zum Zeitpunkt der Zuteilung dividiert.

Die Anzahl der zugeteilten Performance Shares kann sich über den dreijährigen Bemessungszeitraum in Abhängigkeit vom Grad der Erreichung der folgenden drei Erfolgsziele verändern: (i) Wachstum der Umsatzerlöse zu konstanten Wechselkursen (Wachstum der Umsatzerlöse, Revenue Growth), (ii) Wachstum des auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfallenden, zu konstanten Wechselkursen ermittelten Konzernergebnisses (Wachstum des Konzernergebnisses, Net Income Growth) sowie (iii) Rendite auf das investierte Kapital (Return on Invested Capital (ROIC)). Ausschließlich für den LTIP 2019 kann die finale Zielerreichung für im Jahr 2019 zugeteilte Performance Shares abhängig von der Erreichung bestimmter Ziele in Zusammenhang mit der zweiten Phase des weltweiten Effizienzprogramms (GEP-ll-Ziele) erhöht werden.

Die Umsatzerlöse, das Konzernergebnis und der ROIC basieren auf den ausgewiesenen und geprüften Zahlen in Euro bei einem nach IFRS erstellten Konzernabschluss der Gesellschaft unter Berücksichtigung der jeweiligen Planbedingungen. Das Wachstum der Umsatzerlöse, das Wachstum des Konzernergebnisses sowie die Erreichung der GEP-ll-Ziele werden für die Zwecke des jeweils relevanten Plans währungsbereinigt bestimmt.

Für das Erfolgsziel Wachstum der Umsatzerlöse ist eine jährliche 100%-Zielerreichung gegeben, wenn dieses für jedes einzelne Jahr des dreijährigen Bemessungszeitraums bei 7% liegt; ein Wachstum der Umsatzerlöse von 0% führt zu einer Zielerreichung von 0%, die maximale Zielerreichung von 200% ist bei einem Wachstum der Umsatzerlöse von mindestens 16% gegeben. Wird ein Wachstum der Umsatzerlöse zwischen diesen Werten erreicht, wird der Grad der Zielerreichung linear zwischen diesen Werten interpoliert.

Eine jährliche 100%-Zielerreichung für das Erfolgsziel Wachstum des Konzernergebnisses ist gegeben, wenn das Wachstum des Konzernergebnisses für jedes einzelne Jahr des dreijährigen Bemessungszeitraums bei 7% liegt. Bei einem Wachstum des Konzernergebnisses von 0% beträgt auch die Zielerreichung 0%, die maximale Zielerreichung von 200% wird bei einem Wachstum des Konzernergebnisses von mindestens 14% erreicht. Zwischen diesen Werten wird der Grad der Zielerreichung linear interpoliert.

Für den ROIC ist eine jährliche 100%-Zielerreichung gegeben, wenn das für das jeweilige Jahr definierte ROIC-Ziel erreicht ist. Dieses beträgt für den MB LTIP 2019 und den LTIP 2019 für das Jahr 2019 7,9% (LTIP 2016: 7,3% für 2016 und eine jährliche Erhöhung um 0,2 Prozentpunkte für die Folgejahre bis 2020; NxStage LTIP: 7,7% für 2018 und eine jährliche Erhöhung um 0,2 Prozentpunkte für die Folgejahre bis 2020). Eine Zielerreichung von 0% ist gegeben, wenn das ROIC-Ziel in dem jeweiligen Jahr um 0,2 Prozentpunkte oder mehr unterschritten wird, während die maximale Zielerreichung von 200% erreicht ist, wenn das ROIC-Ziel in dem jeweiligen Jahr um 0,2 Prozentpunkte oder mehr überschritten wird. Der Grad der Zielerreichung bei einem ROIC-Ergebnis zwischen diesen Werten wird linear interpoliert. Sofern die Zielerreichung des jährlichen ROIC-Ziels im dritten Jahr eines Bemessungszeitraums höher ist als die Zielerreichung in jedem der beiden Vorjahre dieses Bemessungszeitraums oder dieser entspricht, gilt die ROIC-Zielerreichung des dritten Jahres für alle Jahre des jeweiligen Bemessungszeitraums.

Der Grad der Zielerreichung für jedes dieser drei Erfolgsziele fließt jährlich zu jeweils einem Drittel in die Berechnung des Grades der jährlichen Zielerreichung ein, die für jedes Jahr des dreijährigen Bemessungszeitraums errechnet wird. Der Grad der Gesamtzielerreichung während des dreijährigen Bemessungszeitraums bestimmt sich dann nach dem Mittel dieser drei durchschnittlichen jährlichen Zielerreichungen. Die Gesamtzielerreichung kann in einem Korridor zwischen 0 und 200% liegen. Für den LTIP 2019 und Performance Shares, die im Jahr 2019 zugeteilt wurden, wird der Grad der Gesamtzielerreichung um 20 Prozentpunkte erhöht, falls die Erreichung der GEP-ll-Ziele 100% beträgt. Bei einer GEP-ll-Zielerreichung zwischen 0 und 100% wird der Wert der Erhöhung der Gesamtzielerreichung linear interpoliert. Die Gesamtzielerreichung kann in jedem Fall maximal 200% betragen.

Die Anzahl der den Planteilnehmern zu Beginn des Bemessungszeitraums jeweils zugeteilten Performance Shares wird mit dem Grad der Gesamtzielerreichung multipliziert, um die endgültige Anzahl an Performance Shares zu ermitteln.

Für den MB LTIP 2019 gilt die endgültige Anzahl an Performance Shares prinzipiell vier Jahre nach dem Tag der jeweiligen Zuteilung als erdient (vierjähriger Erdienungszeitraum). Die Anzahl der solchermaßen erdienten Performance Shares wird dann mit dem Durchschnittskurs der Aktie der Gesellschaft während des Zeitraums von 30 Tagen vor Ablauf dieses vierjährigen Erdienungszeitraums multipliziert. Der sich hieraus ergebende Betrag wird den Planteilnehmern dann als Barvergütung ausbezahlt.

Für den LTIP 2019 gilt die endgültige Anzahl an Performance Shares prinzipiell drei Jahre nach dem Tag der jeweiligen Zuteilung als erdient (dreijähriger Erdienungszeitraum). Die Anzahl der solchermaßen erdienten Performance Shares wird dann mit dem Durchschnittskurs der Aktie der Gesellschaft während des Zeitraums von 30 Tagen vor Ablauf dieses dreijährigen Erdienungszeitraums multipliziert. Der sich hieraus ergebende Betrag, der auf 400% des dem Planteilnehmer zugeteilten Zuteilungswertes begrenzt ist, wird den Planteilnehmern dann als Barvergütung ausbezahlt.

Für den NxStage LTIP gilt die endgültige Anzahl der im Februar 2019 zugeteilten Performance Shares prinzipiell im Dezember 2022 als erdient (Erdienungszeitraum). Die Anzahl der solchermaßen erdienten Performance Shares wird dann mit dem Durchschnittskurs der Aktie der Gesellschaft während des Zeitraums von 30 Tagen vor Ablauf dieses Erdienungszeitraums multipliziert. Der sich hieraus ergebende Betrag wird den Planteilnehmern dann als Barvergütung ausbezahlt.

Für den LTIP 2016 gilt die endgültige Anzahl an Performance Shares prinzipiell vier Jahre nach dem Tag der jeweiligen Zuteilung als erdient (vierjähriger Erdienungszeitraum). Die Anzahl der solchermaßen erdienten Performance Shares wird dann mit dem Durchschnittskurs der Aktie der Gesellschaft während eines Zeitraums von 30 Tagen vor Ablauf dieses vierjährigen Erdienungszeitraums multipliziert. Der sich hieraus ergebende Betrag wird den Planteilnehmern dann als Barvergütung ausbezahlt.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2019 gewährte die Gesellschaft Zuteilungen unter dem MB LTIP 2019 von 114.999 Performance Shares. Der durchschnittliche gewichtete beizulegende Zeitwert je Performance Share am Bewertungsstichtag betrug 60,70 € mit einem Gesamtmarktwert von insgesamt 6.980 €, der im Falle einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts neu bewertet wird. Der Gesamtmarktwert wird über den vierjährigen Erdienungszeitraum verteilt.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2019 gewährte die Gesellschaft Zuteilungen unter dem LTIP 2019 von 817.089 Performance Shares. Der durchschnittliche gewichtete beizulegende Zeitwert je Performance Share am Bewertungsstichtag betrug 62,16 € mit einem Gesamtmarktwert von insgesamt 50.790 €, der im Falle einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts neu bewertet wird. Der Gesamtmarktwert wird über den dreijährigen Erdienungszeitraum verteilt.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2019 gewährte die Gesellschaft Zuteilungen unter dem NxStage LTIP von 55.978 Performance Shares. Der durchschnittliche gewichtete beizulegende Zeitwert je Performance Share am Bewertungsstichtag betrug 62,17 € mit einem Gesamtmarktwert von insgesamt 3.480 €, der im Falle einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts neu bewertet wird. Der Gesamtmarktwert wird über den Erdienungszeitraum verteilt.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2018 gewährte die Gesellschaft Zuteilungen unter dem LTIP 2016 von 632.804 Performance Shares. Dies beinhaltet 73.315 Performance Shares, die an die Mitglieder des Vorstands gewährt wurden. Der durchschnittliche gewichtete beizulegende Zeitwert je Performance Share am Bewertungsstichtag betrug 51,99 € mit einem Gesamtmarktwert von insgesamt 32.900 €, der im Falle einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts neu bewertet wird. Der Gesamtmarktwert wird über den vierjährigen Erdienungszeitraum verteilt.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2017 gewährte die Gesellschaft Zuteilungen nach dem LTIP 2016 von 614.985 Performance Shares. Dies beinhaltet 73.746 Performance Shares, die an die Mitglieder des Vorstands gewährt wurden. Der durchschnittliche gewichtete beizulegende Zeitwert je Performance Share am Bewertungsstichtag betrug 83,40 € mit einem Gesamtmarktwert von insgesamt 51.290 €, der im Falle einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts neu bewertet wird. Der Gesamtmarktwert wird über den vierjährigen Erdienungszeitraum verteilt.

Vergütungsprogramm mit langfristiger Anreizwirkung der FMC-AG & Co. KGaA 2011

Durch Zustimmung der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft wurde am 12. Mai 2011 der Aktienoptionsplan 2011 der FMC-AG & Co. KGaA geschaffen. Der Aktienoptionsplan 2011 bildet zusammen mit dem Phantom Stock Plan 2011, der durch Beschluss des Vorstands und des Aufsichtsrats der persönlich haftenden Gesellschafterin geschaffen wurde, den LTIP 2011. Unter dem LTIP 2011 wurden den Teilnehmern Zuteilungen gewährt, die aus einer Kombination von Aktienoptionen und Phantom Stock bestanden. Die letzte Gewährung im Rahmen des LTIP 2011 erfolgte im Dezember 2015. Die Zuteilungen unter dem LTIP 2011 unterlagen einer vierjährigen Wartezeit. Ausgeübt werden können die gewährten Zuteilungen nur dann, wenn die vordefinierten Erfolgsziele erreicht wurden. Im Zusammenhang mit der Einführung des Aktienoptionsplans 2011 wurde eine Kapitalerhöhung von bis zu 12.000 € beschlossen, bedingt durch die Ausgabe von bis zu 12 MIO nennwertloser Inhaber-Stammaktien mit einem Nominalwert von 1,00 € pro Aktie.

Die unter dem LTIP 2011 gewährten Aktienoptionen haben eine Laufzeit von acht Jahren und können erstmalig nach einer Wartezeit von vier Jahren ausgeübt werden. Der Ausübungspreis der Aktienoptionen, die unter dem LTIP 2011 gewährt wurden, ist der Durchschnittskurs der Aktie der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten 30 Kalendertage unmittelbar vor dem Datum einer jeweiligen Gewährung. Bei Aktienoptionen, die unter dem LTIP 2011 an Bezugsberechtigte aus den USA gewährt werden, handelt es sich um nicht qualifizierte Aktienoptionen gemäß dem United States Internal Revenue Code (dem amerikanischen Bundessteuergesetz) in der angepassten Fassung von 1986. Bezugsberechtigte oder deren Erben können die unter dem LTIP 2011 gewährten Aktienoptionen nicht übertragen, verpfänden, abtreten oder anderweitig veräußern.

Nach Ausübung der unter dem LTIP 2011 gewährten Phantom Stock stehen den Begünstigten Zahlungsansprüche gegen die Gesellschaft in Euro zu. Die Zahlung pro Phantom Stock, die anstelle der Ausgabe einer Aktie vorgenommen wird, basiert auf dem Kurs der Aktie der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse am Tag der Ausübung. Die Phantom Stock haben eine Laufzeit von fünf Jahren und können erstmalig nach einer vierjährigen Wartezeit ausgeübt werden. Abweichend hiervon werden Phantom Stock von Teilnehmern, die dem US-Steuerrecht unterliegen, in jedem Fall im März des Jahres, das dem Ende der Wartezeit folgt, als ausgeübt angesehen.

New Incentive Bonus Plan

Die Mitglieder des Vorstands waren für das Geschäftsjahr 2019 berechtigt, abhängig von der Erreichung vordefinierter Ziele eine erfolgsbezogene Vergütung zu beziehen. Die Zielvorgaben für die Vorstandsmitglieder werden auf Basis der Kennzahlen Wachstum des bereinigten, auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfallenden, zu konstanten Wechselkursen ermittelten Konzernergebnisses (Wachstum des bereinigten Konzernergebnisses), bereinigter Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit nach Investitionen in Sachanlagen, vor Akquisitionen und Beteiligungen (bereinigter Free Cash Flow) in Prozent der Umsatzerlöse sowie bereinigte operative Marge gemessen. Der Grad der Erreichung dieser Zielvorgaben wird aus der Gegenüberstellung von Soll- und lst-Werten ermittelt. Des Weiteren findet eine Unterteilung der Zielvorgaben in Zielsetzungen auf Konzernebene und in Zielsetzungen, die in einzelnen Regionen und Verantwortungsbereichen zu erfüllen sind, statt.

Erfolgsbezogene Bonuskomponenten für das Geschäftsjahr 2019 setzen sich anteilig aus einer Barzahlung und aus einer aktienbasierten Vergütung mit Barausgleich zusammen. In Abhängigkeit von der Erreichung der jährlichen Zielvorgaben erfolgt die Barzahlung für das Geschäftsjahr 2019, nach Billigung des Konzernabschlusses, in dem auf das Geschäftsjahr 2019 folgenden Jahr. Die aktienbasierte Vergütung mit Barausgleich unterliegt einer dreijährigen Wartezeit, wobei in Sonderfällen (z. B. Berufsunfähigkeit, Übergang in den Ruhestand, Nichtverlängerung ausgelaufener Anstellungsverträge durch das Unternehmen) eine kürzere Frist gelten kann. Die Höhe der Barauszahlung dieser aktienbasierten Vergütung richtet sich nach dem Kurswert der Stammaktie der FMC-AG & Co. KGaA zum Zeitpunkt der Ausübung. Für diese Bonuskomponente ist die für die Mitglieder des Vorstands jeweils maximal erreichbare Bezahlungskomponente sowie die Zuteilungshöhe der aktienbasierten Vergütung mit Barausgleich betragsmäßig gedeckelt.

Die aktienbasierte Vergütung für diesen Plan betrug für das Geschäftsjahr 2.623 € (2018: 3.414 € und 2017: 3.418 €).

Informationen zum Besitz aus den aktienbasierten Plänen

Zum 31. Dezember 2019 hielten die Mitglieder des Vorstandes 102.435 Performance Shares aus dem MB LTIP 2019. Ehemalige Mitglieder des Vorstandes hielten 12.564 Performance Shares aus dem MB LTIP 2019.

Zum 31. Dezember 2019 hielten die Planteilnehmer 797.659 Performance Shares aus dem LTIP 2019.

Zum 31. Dezember 2019 hielten die Planteilnehmer 45.007 Performance Shares aus dem NxStage LTIP.

Zum 31. Dezember 2019 hielten die Mitglieder des Vorstandes 211.878 Performance Shares aus dem LTIP 2016. Die übrigen Planteilnehmer hielten 1.747.142 Performance Shares aus dem LTIP 2016.

Zum 31. Dezember 2019 hielten die Mitglieder des Vorstandes 23.336 Phantom Stock. Die übrigen Planteilnehmer hielten 311.650 Phantom Stock aus dem LTIP 2011.

Zum 31. Dezember 2019 hielten die Mitglieder des Vorstandes 452.989 Aktienoptionen. Die übrigen Planteilnehmer hielten 3.036.000 Aktienoptionen aus dem Aktienoptionsplan 2011.

Zusätzliche Informationen zu den aktienbasierten Plänen

Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung der ausstehenden Aktienoptionen am 31. Dezember 2019 im Vergleich zum 31. Dezember 2018:

Transaktionen Optionen (in TSD) Gewichteter durchschnittlicher Ausübungspreis
in €
Aktienoptionen für Aktien
Stand am 31. Dezember 2018 3.896 68,85
gewährt - -
ausgeübt (1) 329 51,72
verfallen 78 75,08
Stand am 31. Dezember 2019 3.489 70,32

(1) Der durchschnittliche Aktienkurs zum Zeitpunkt der Ausübung dieser Optionen betrug 67,62 €.

Die folgende Tabelle zeigt Angaben bezüglich der ausstehenden und ausübbaren Aktienoptionen zum 31. Dezember 2019:

Aktienoptionen Ausstehende Optionen Ausübbare Optionen
Bandbreite der Ausübungspreise
in €
Anzahl der Optionen Durchschnittliche verbleibende vertragliche Laufzeit Durchschnittlicher Ausübungspreis
in €
Anzahl der Optionen Durchschnittlicher Ausübungspreis
in €
45,01 - 50,00 767.001 2,38 49,90 767.001 49,90
50,01 - 55,00 825 0,93 52,27 825 52,27
55,01 - 60,00 133.375 1,24 57,68 133.375 57,68
60,01 - 65,00 - - - - -
65,01 - 70,00 - - - - -
70,01 - 75,00 - - - - -
75,01 - 80,00 2.587.788 3,58 77,03 2.587.788 77,03
3.488.989 3,23 70,32 3.488.989 70,32

Am 31. Dezember 2019 bestand kein unrealisierter Personalaufwand mehr für Aktienoptionen, die die Wartezeit noch nicht erfüllt haben.

Im Geschäftsjahr 2019 flossen der Gesellschaft 17.014 € (2018: 43.508 € und 2017: 42.234 €) flüssige Mittel aus der Ausübung von Aktienoptionen zu (siehe Anmerkung 17). Der innere Wert der ausgeübten Aktienoptionen im Geschäftsjahr 2019 betrug 5.231 € (2018: 29.440 € und 2017: 31.580 €).

Der Personalaufwand durch die Ausgabe von Eigenkapitalinstrumenten wird aus dem beizulegenden Zeitwert der Aktienoptionen am jeweiligen Tag der Ausgabe sowie der Anzahl der ausgegebenen Aktienoptionen bestimmt und über die vierjährige Wartezeit verteilt. Der Personalaufwand aus dem Aktienoptionsplan 2011 im Jahr 2019 betrug 1.992 € (2018: 6.713 € und 2017: 11.736 €).

Der Personalaufwand durch die Ausgabe von Instrumenten mit Barausgleich wird durch den beizulegenden Zeitwert zum jeweiligen Bewertungsstichtag und der Anzahl der ausgegebenen Phantom Stock oder Performance Shares bestimmt und wird über die Wartezeit bzw. den Erdienungszeitraum verteilt. Der Personalaufwand für Instrumente mit Barausgleich betrug im Geschäftsjahr 2019

656 € für Performance Shares unter dem MB LTIP 2019 (2018: 0 € und 2017: 0 €),

4.771 € für Performance Shares unter dem LTIP 2019 (2018: 0 € und 2017: 0 €),

572 € für Performance Shares unter dem NxStage LTIP (2018: 0 € und 2017: 0 €),

30.304 € für Performance Shares unter dem LTIP 2016 (2018: 4.152 € und 2017: 38.882 €) sowie

5.724 € für Phantom Stock (2018: -8.799 € und 2017: 21.576 €).

Aktienbasierte Vergütungsprogramme im Versorgungsmanagement

Im Geschäftsjahr 2014 implementierte die Gesellschaft zwei aktienbasierte Vergütungsprogramme bei Tochtergesellschaften für die Akquisitionen von Sound und National Cardiovascular Partners. Die Gesellschaft veräußerte die Mehrheitsbeteiligung an Sound am 28. Juni 2018 (siehe Anmerkung 4 c) im Konzernanhang). Im Geschäftsjahr erfasste die Gesellschaft keinen Personalaufwand im Zusammenhang mit dem aktienbasierten Vergütungsprogramm bei Tochtergesellschaften für Sound (2018: 87.157 € und 2017: 35.250 €). Das verbleibende aktienbasierte Vergütungsprogramm im Zusammenhang mit National Cardiovascular Partners ist für die Gesellschaft unwesentlich.

21. Leasing

Die Gesellschaft mietet Grundstücke, Gebäude und Einbauten, technische Anlagen und Maschinen sowie lT- und Büroausstattungen im Rahmen verschiedener Miet- und Leasingverträge.

Leasing in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

In der folgenden Tabelle werden die Effekte aus Leasingverhältnissen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Geschäftsjahr 2019 dargestellt:

Leasing in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
in TSD €
2019
Abschreibungen auf Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 700.276
Wertminderungen auf Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 38.820
Aufwendungen aus kurzfristigen Leasingverhältnissen 52.108
Aufwendungen aus Leasingverhältnissen über geringwertige Vermögenswerte 25.239
Aufwendungen aus variablen Leasingzahlungen 10.814
Erträge aus Sub-Lease-Verhältnissen 4.367
Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 171.724

Für Informationen zu Miet- und Leasingverträgen mit nahestehenden Unternehmen siehe Anmerkung 5 b).

Leasing in der Konzern-Bilanz

Zum 31. Dezember 2019 setzten sich die Anschaffungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen der Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen wie folgt zusammen:

Anschaffungskosten
in TSD €
1. Januar 2019 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Zugänge
Nutzungsrechte an Grundstücken 28.717 447 (14) 2.300
Nutzungsrechte an Gebäuden und Einbauten 3.840.380 65.603 (3.577) 694.031
Nutzungsrechte an technischen Anlagen und Maschinen 407.436 7.639 3.257 23.243
Nutzungsrechte - geleistete Anzahlungen - - - 24
Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 4.276.533 73.689 (334) 719.598
Anschaffungskosten (fortgesetzt)
in TSD €
Umbuchungen Abgänge 31. Dezember 2019
Nutzungsrechte an Grundstücken 512 (1.387) 30.575
Nutzungsrechte an Gebäuden und Einbauten 15.074 (20.816) 4.590.695
Nutzungsrechte an technischen Anlagen und Maschinen 18.002 (24.859) 434.718
Nutzungsrechte - geleistete Anzahlungen - - 24
Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 33.588 (47.062) 5.056.012
Abschreibungen
in TSD €
1. Januar 2019 Währungsumrechnungsdifferenzen Veränderungen im Konsolidierungskreis Zugänge
Nutzungsrechte an Grundstücken - 14 (4) 3.936
Nutzungsrechte an Gebäuden und Einbauten - (1.364) (1.768) 581.081
Nutzungsrechte an technischen Anlagen und Maschinen - (291) (105) 115.259
Nutzungsrechte - geleistete Anzahlungen - - - -
Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen - (1.641) (1.877) 700.276
Abschreibungen (fortgesetzt)
in TSD €
Wertminderung Umbuchungen Abgänge 31. Dezember 2019
Nutzungsrechte an Grundstücken 134 128 294 4.502
Nutzungsrechte an Gebäuden und Einbauten 38.686 3.424 (6.133) 613.926
Nutzungsrechte an technischen Anlagen und Maschinen - 21.930 (24.324) 112.469
Nutzungsrechte - geleistete Anzahlungen - - - -
Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 38.820 25.482 (30.163) 730.897
Buchwert
in TSD €
31. Dezember 2019
Nutzungsrechte an Grundstücken 26.073
Nutzungsrechte an Gebäuden und Einbauten 3.976.769
Nutzungsrechte an technischen Anlagen und Maschinen 322.249
Nutzungsrechte - geleistete Anzahlungen 24
Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 4.325.115

Die Abschreibungen der Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen betrugen im Geschäftsjahr 2019 700.276 € und sind in den Umsatzkosten, den Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten sowie den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen entsprechend der Nutzung der Vermögenswerte enthalten.

Der Wertminderungsaufwand der Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen betrug im Geschäftsjahr 2019 38.820 € und ist in den Umsatzkosten und den Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten entsprechend der Nutzung der Vermögenswerte enthalten.

Für Informationen zu den Fälligkeiten der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen und der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen siehe Anmerkung 23.

Leasing in der Konzern-Kapitalflussrechnung

Der gesamte Cash-Abfluss aus Leasingverhältnissen betrug im Geschäftsjahr 2019 945.169 €.

Aus Leasingverhältnissen, die die Gesellschaft als Leasingnehmer eingegangen ist, die aber noch nicht begonnen haben, ergeben sich zukünftig Zahlungsabflüsse von 254.171 €.

Mögliche zukünftige Mittelabflüsse aus Kaufoptionen in Höhe von 56.507 € wurden nicht in die Leasingverbindlichkeit einbezogen, da die Ausübung der entsprechenden Optionen nicht als hinreichend sicher betrachtet wurde.

Mögliche zukünftige Mittelabflüsse aus Verlängerungsoptionen in Höhe von 6.691.551 € wurden nicht in die Leasingverbindlichkeit einbezogen, da die Ausübung der entsprechenden Optionen nicht als hinreichend sicher betrachtet wurde. Der wesentliche Teil dieser möglichen zukünftigen Mittelabflüsse bezieht sich auf Verlängerungsoptionen in Immobilienleasingverträgen hauptsächlich für Dialysekliniken im Segment Nordamerika. Einzelne Leasingverträge können mehrere Verlängerungsoptionen enthalten. Die Gesellschaft verwendet Verlängerungsoptionen um eine größtmögliche betriebliche Flexibilität zu erhalten. Diese Verlängerungsoptionen sind ausschließlich von der Gesellschaft ausübbar.

Mögliche zukünftige Mittelabflüsse aus Kündigungsoptionen in Höhe von 3.493 € wurden nicht in die Leasingverbindlichkeit einbezogen, da die Ausübung der entsprechenden Optionen nicht als hinreichend sicher betrachtet wurde.

22. Verpflichtungen und Eventualverbindlichkeiten

Rechtliche und behördliche Angelegenheiten

Die Gesellschaft ist regelmäßig in Klagen, Rechtsstreitigkeiten, behördliche und steuerbehördliche Prüfungen, Ermittlungen und sonstige Rechtsangelegenheiten involviert, die sich größtenteils aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Erbringung von Dienstleistungen und Lieferung von Produkten im Gesundheitswesen ergeben. Im Folgenden werden solche rechtlichen Angelegenheiten beschrieben, die die Gesellschaft derzeit als wesentlich oder beachtenswert erachtet. Die Gesellschaft bildet ihre Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten für bestimmte Gerichtsverfahren und regulatorische Angelegenheiten, soweit die Gesellschaft feststellt, dass ein ungünstiger Ausgang wahrscheinlich ist und die Höhe des Verlusts vernünftig geschätzt werden kann. Für die übrigen der im Folgenden beschriebenen Angelegenheiten erachtet die Gesellschaft die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts als gering und/oder kann den Schaden oder den Rahmen des möglichen Schadens vernünftigerweise nicht zum jetzigen Zeitpunkt abschätzen. Der genaue Ausgang von Rechtsstreitigkeiten und anderen Rechtsangelegenheiten kann stets nur schwer vorhergesagt werden, und es können sich Resultate ergeben, die von der Einschätzung der Gesellschaft abweichen. Die Gesellschaft ist überzeugt, stichhaltige Einwände gegen die in anhängigen Rechtsangelegenheiten geltend gemachten Ansprüche oder Vorwürfe zu besitzen und wird sich vehement verteidigen. Dennoch ist es möglich, dass die Entscheidung einer oder mehrerer derzeit anhängiger oder drohender rechtlicher Angelegenheiten erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit von der Gesellschaft sowie auf ihre Finanz- und Ertragslage haben könnte.

Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2012 bestimmte Mitteilungen erhalten, die das Vorliegen von Verhaltensweisen in Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten behaupten, die gegen den Foreign Corrupt Practices Act oder andere Anti-Korruptionsgesetze verstoßen könnten. Die Gesellschaft führte unter Mitwirkung von externen Anwälten Untersuchungen durch und hat, in einem fortwährenden Dialog, die SEC sowie das DOJ über diese Untersuchungen informiert. Das DOJ und die SEC führten ebenfalls eigene Untersuchungen durch, bei denen die Gesellschaft kooperiert hat.

Im Laufe dieses Dialoges hat die Gesellschaft Verhalten ermittelt und an das DOJ und die SEC berichtet, welches zur Folge hatte, dass das DOJ und die SEC die Verhängung von Geldstrafen, einschließlich der Herausgabe von Gewinnen, und andere Abhilfemaßnahmen gegen die Gesellschaft anstrebten. Die Gesellschaft hat bezüglich dieses Verhaltens Abhilfemaßnahmen ergriffen. Dieses Verhalten drehte sich im Wesentlichen um das Produktgeschäft der Gesellschaft in Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten.

Die Gesellschaft hat Rückstellungen in Höhe von 200.000 € in 2017 und 77.200 € in 2018 gebildet. Diese Beträge erfassen Kostenschätzungen hinsichtlich Forderungen von DOJ und SEC auf Gewinnabschöpfung, Geldstrafen, bestimmte Rechtskosten und weitere damit zusammenhängende Kosten oder Wertberichtigungen, hinsichtlich derer davon ausgegangen wird, dass sie zur vollständigen und abschließenden Beilegung, sei es im Wege eines Prozesses oder einer vergleichsweisen Einigung, der Forderungen und Fragestellungen, die sich aus der Untersuchung ergeben, erforderlich werden.

Die Erhöhung der Rückstellung, die in 2018 gebucht wurde, berücksichtigte vorläufige Verständigungen mit dem DOJ und der SEC über die finanziellen Bedingungen einer potenziellen Einigung. Nach dieser Erhöhung, welche entstandene und erwartete Rechtskosten, Wertberichtigungen und andere Kosten berücksichtigt, betrug die Rückstellung zum 31. Dezember 2018 insgesamt 223.980 €.

Am 29. März 2019 ist die Gesellschaft ein "Non-Prosecution-Agreement" mit dem DOJ sowie eine separate Vereinbarung mit der SEC eingegangen mit dem Ziel, vollständig und abschließend die aus der Untersuchung resultierenden Ansprüche gegen die Gesellschaft beizulegen. Im Zusammenhang mit diesen Vereinbarungen zahlte die Gesellschaft Strafen und Gewinnabschöpfung in einer Gesamthöhe von ungefähr 231.700 US$ an das DOJ und die SEC. Der gesamte an DOJ und SEC gezahlte Betrag war durch Rückstellungen gedeckt, die das Unternehmen in den Jahren 2017 und 2018 vorgenommen und 2018 bekannt gegeben hat. Als Teil des Vergleichs stimmte die Gesellschaft zu, dass ein unabhängiger "Compliance Monitor" für mindestens zwei Jahre eingesetzt wird und sie ein zusätzliches Jahr selbst Bericht erstattet. Am 26. Juli 2019 wurde der Monitor ernannt und es begann der Überprüfungszeitraum. Im Jahre 2015 berichtete die Gesellschaft selbst der deutschen Staatsanwaltschaft über Verhalten mit einem potentiellen Bezug zu Deutschland und kooperiert weiterhin mit Regierungsbehörden in Deutschland bei deren Prüfung des Verhaltens, welches die Untersuchungen der Gesellschaft und der Regierung veranlasst hat.

Seit 2012 hat die Gesellschaft weitere bedeutende Investitionen in ihre Compliance- und Finanzkontrollen sowie in ihre Compliance-, Rechts- und Finanzorganisationen getätigt und wird dies auch weiterhin tun. Zu den Abhilfemaßnahmen der Gesellschaft gehörte die Trennung von den Mitarbeitern, die für das oben genannte Verhalten verantwortlich sind. Die Gesellschaft ist auf verschiedenen Ebenen mit Überprüfungsfragen im Nachgang zur FCPA-Untersuchung befasst. Die Gesellschaft bekennt sich weiterhin vollumfänglich zur Einhaltung des FCPA und anderer anwendbarer Anti-Korruptionsgesetze.

Klagen wegen Personenschäden im Zusammenhang mit dem Säurekonzentratprodukt von FMCH, genannt Granuflo(r) oder Naturalyte(r), wurden erstmals in 2012 erhoben und im Wesentlichen durch eine im Februar 2016 getroffene und im November 2017 vollzogene grundsätzliche außergerichtliche Einigung beigelegt. Die verbleibenden Klagen wegen Personenschäden stellen kein wesentliches Risiko dar.

Die betroffenen Versicherer von FMCH stimmten dem Vergleich im Schadenersatzverfahren wegen Personenschäden zu und haben 220.000 US$ für den Vergleichsfonds bereitgestellt, unter dem wechselseitigen Vorbehalt der finalen Klärung von bestimmten Fragen der Versicherungsdeckung, die von den Versicherern aufgeworfen wurden und den Forderungen von FMCH nach dem Ausgleich von Verteidigungskosten. FMCH hat für die Durchführung des Vergleichs Rückstellungen für Nettoaufwendungen in Höhe von 60.000 US$ einschließlich Rechtskosten und sonstiger erwarteter Kosten gebildet.

Nach Abschluss des Vergleichs haben die Versicherer von FMCH in der AIG Gruppe und FMCH jeweils Feststellungsklagen gegen den jeweils anderen eingereicht, die sich auf die unter anwendbaren Versicherungspolicen bestehenden Verpflichtungen der AIG-Gruppe beziehen. In dem Rechtsstreit über den Versicherungsschutz strebt die AIG-Gruppe eine Entschädigung durch FMCH für einen Teil oder die Gesamtheit ihrer Vorleistung in Höhe von 220.000 US$ an; FMCH strebt an, eine Bestätigung der Zahlungsverpflichtung der AIG-Gruppe in Höhe von 220.000 US$, den Ersatz von den FMCH bereits entstandenen Kosten für die Rechtsverteidigung sowie die Verpflichtung der AIG-Gruppe die gegebenenfalls notwendigen Verteidigungs- und Einstandsverpflichtungen für Fälle, die nicht am Vergleich teilnehmen, zu erhalten. Aufgrund von Entscheidungen zum Gerichtsstand, wird der Rechtsstreit über den Versicherungsschutz vor dem New York State Court for Manhattan fortgesetzt. (National Union Fire Insurance v. Fresenius Medical Care, 2016 Index No. 653108 (Supreme Court of New York for New York County)).

Vier institutionelle Kläger haben gemäß bundesstaatlichen Gesetzen gegen irreführende Praktiken Klagen gegen FMCH und deren nahestehende Unternehmen eingereicht, die auf bestimmten Hintergrundbehauptungen beruhen, die aus den GranuFlo(r)/NaturaLyte(r)-Personenschadensverfahren bekannt sind, mittels derer jedoch als eine Abhilfemaßnahme die Rückzahlung von Beträgen verlangt wird, die im Zusammenhang mit den GranuFlo(r)/NaturaLyte(r) Produkten an FMCH gezahlt worden sind. Diese Fälle bringen andere rechtliche Standards, Haftungstheorien und Arten möglicher Entschädigung mit sich, als die Personenschadensverfahren, und die betreffenden Ansprüche sind nicht durch den vorab beschriebenen Vergleich in den Personenschadensverfahren erloschen. Alle institutionellen Verfahren mit Ausnahme der Forderungen des Bundestaates Louisiana vertreten durch seinen Generalstaatsanwalt und von Blue Cross Blue Shield Louisiana, die weiterhin in einem zusammengefassten Verfahren fortgeführt werden, sind durch Vergleich abgeschlossen. State of Louisiana ex re. Caldwell and Louisiana Health Service & Indemnity Company v. Fresenius Medical Care Airline, 2016 Civ. 11035 (U.S.D.C. D. Mass.). Die Fälle Caldwell und Blue Cross Louisiana bleiben offen und werden beide zusammen am Bundesgericht in Boston weitergeführt, stehen jedoch unter dem Vorbehalt noch nicht beschiedener Anträge auf Trennung und Zurückverweisung. Es gibt noch in keinem von beiden Verfahren einen Verhandlungstermin. FMCH hat ihre Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten erhöht, um der erwarteten Beilegung dieser Fälle Rechnung zu tragen. Derzeit gibt es jedoch keine grundsätzlichen Vereinbarungen zur Lösung dieser Fälle, und es könnte eine gerichtliche Auseinandersetzung mit rechtskräftiger Entscheidung erforderlich werden.

Am 6. September 2018 reichte eine nach dem Recht von Delaware organisierte Zweckgesellschaft zur Verfolgung von Rechtsstreitigkeiten eine sogenannte "Pure Bill of Discovery" in einem Landkreis in Florida ein, mit der von FMCH Beweismaterial in Bezug auf einen Vergleich in einer Körperverletzungsangelegenheit angefordert wurde; andere Maßnahmen wurden nicht beantragt. MSP Recovery Claims Series LLC v. Fresenius Medical Care Holdings, No. 2018-030366-CA-01 (11th Judicial Circuit, Dade County, Florida). Die "Pure Bill" wurde danach an das Bundesgericht verwiesen und in das überregionale Fresenius Granuflo/Naturalyte Dialysate Products Liability-Verfahren in Boston übernommen. No.1:13-MD-02428-DPW (D. Mass. 2013). Am 12. März 2019 änderte der Kläger seine Pure Bill durch Einreichung einer Klage auf Geltendmachung von Schadensersatz im Namen von verschiedenen Personen und Körperschaften, welche angeblich dem Kläger ihre Rechte zur Geltendmachung von Schadensersatz abgetreten haben, die dadurch entstanden sind, dass diese medizinische Dienstleistungen bereitgestellt oder bezahlt haben, bei denen Dialysepatienten Behandlungen erhalten haben, bei denen das Säurekonzentrat-Produkt von FMCH verwendet wurde. FMCH reagiert auf die abgeänderte Klage.

Im August 2014 erhielt FMCH eine Vorlageverfügung der US-Bundesanwaltschaft des District of Maryland, die Informationen zu vertraglichen Vereinbarungen von FMCH mit Krankenhäusern und Ärzten, einschließlich Verträgen bzgl. des Managements von stationären Akutdialyse-Dienstleistungen abfragt. FMCH kooperiert in dieser Untersuchung.

Im Juli 2015 hat der Generalstaatsanwalt für Hawaii eine Zivilklage nach dem False Claims Act des Bundesstaates Hawaii eingereicht, die den Vorwurf einer konspirativen Absprache enthält, nach der bestimmte Liberty Dialysis-Tochtergesellschaften von FMCH der Hawaii Medicaid für die Verabreichung von Epogen(r) durch Liberty im Zeitraum von 2006 bis 2010, der vor dem Erwerb von Liberty durch FMCH liegt, zu viel berechnet hätten. Hawaii v. Liberty Dialysis - Hawaii, LLC et al., Case No. 15-1- 1357-07 (Hawaii 1st Circuit). Der Bundesstaat behauptet, dass Liberty unrechtmäßig gehandelt habe, indem es auf die unrichtige und nicht autorisierte Abrechnungsanleitung vertraut habe, die Liberty von Xerox State Healthcare LLC erhalten habe, welche vom Bundesstaat Hawaii im relevanten Zeitraum mit der Administration des Erstattungswesens im Rahmen seines Medicaid-Programms beauftragt war. Die vom Bundesstaat behauptete Überzahlung beträgt ca. 8.000 US$, jedoch legt der Bundesstaat zivilrechtliche Rechtsbehelfe ein und begehrt Zinsen, Bußgelder und Geldstrafen von Liberty und FMCH unter dem False Claims Act des Bundesstaates Hawaii, die diese Überzahlung deutlich überschreiten. Nachdem FMCH bezüglich Anträgen von Xerox, dieses zu verhindern, obsiegt hat, verfolgt FMCH gegen Xerox aufgrund von Rückgriffs- und Freistellungsansprüchen Dritt-Parteien-Klage. Die Klage des Bundesstaates nach dem False Claims Act wurde eingereicht, nachdem Liberty ein Verwaltungsverfahren dagegen angestrengt hatte, dass der Staat sich durch die Nichtzahlung fälliger laufender Verbindlichkeiten gegenüber Liberty für die behaupteten Überzahlungen schadlos hielt. Das zivilrechtliche und das Verwaltungsverfahren werden parallel geführt. Die Verhandlung im Zivilverfahren ist terminiert für den 13. Juli 2020.

Am 31. August 2015 erhielt FMCH eine Vorlageverfügung unter dem False Claims Act der US-Bundesanwaltschaft des District of Colorado (Denver) mit Fragen zu Beteiligungen von FMCH an Dialyseklinik-Joint Ventures, an denen Ärzte beteiligt sind, und zum Management dieser Joint Ventures. FMCH kooperiert weiterhin in der Untersuchung des Denver United States Attorney's Office ("USAO"), welche sich nunmehr auf Erwerbsvorgänge und Verkäufe von Minderheitsbeteiligungen an gegenwärtig bestehenden ambulanten Einrichtungen zwischen FMCH und Ärztegruppen konzentriert.

Am 25. November 2015 erhielt FMCH eine Vorlageverfügung unter dem False Claims Act der US-Bundesanwaltschaft des Eastern District of New York (Brooklyn), die ebenfalls die Beteiligung von FMCH an bestimmten Dialyse-Klinik Joint Ventures in New York untersucht. Am 26. September 2018 hat es der Brooklyn USAO abgelehnt, aufgrund der in 2014 eingereichten versiegelten sog. Qui Tam-Beschwerde, welche Ausgangspunkt der Untersuchung war, tätig zu werden. CKD Project LLC v. Fresenius Medical Care, 2014 Civ. 6646 (E.D.N.Y. November 12, 2014). Das Gericht hat die Versiegelung der Beschwerde aufgehoben und damit dem Beschwerdeführer die Möglichkeit gegeben, die Klage selbst zuzustellen und weiterzuverfolgen. Der Beschwerdeführer - eine Zweckgesellschaft, die von Anwaltskanzleien gegründet wurde, um Qui Tam-Verfahren durchzuführen - hat seine Klage zugestellt und das Verfahren wird fortgeführt.

Beginnend am 6. Oktober 2015 hat der United States Attorney for the Eastern District of New York (Brooklyn), mittels unter dem False Claims Act erlassener Vorlageverfügungen, eine Untersuchung betreffend die kommerzielle Nutzung und Abrechnung der Tochtergesellschaft der FMCH Azura Vascular Care für den Zeitraum beginnend mit dem Erwerb der American Access Care LLC ("AAC") im Oktober 2011 durch FMCH durchgeführt. FMCH kooperiert in der Ermittlung des Brooklyn USAO. Der Brooklyn USAO hat darauf hingewiesen, dass seine Untersuchung landesweit durchgeführt wird und sich darauf konzentriert, ob bestimmte Zugangsverfahren, die in den Einrichtungen von Azura durchgeführt wurden, medizinisch notwendig waren und ob bestimmte von Azura beschäftigte Arzthelferinnen und Arzthelfer den zulässigen Umfang ihrer Kompetenzen überschritten haben. Bezüglich der Vorwürfe gegen AAC, die in den Bezirken in Connecticut, Florida und Rhode Island im Hinblick auf Nutzung und Abrechnung erhoben wurden, wurde im Jahr 2015 eine Einigung erzielt.

Am 30. Juni 2016 erhielt FMCH eine Vorlageverfügung unter dem False Claims Act der US-Bundesanwaltschaft des Northern District of Texas (Dallas), mit der Informationen über den Gebrauch und die Handhabung von Medikamenten einschließlich Velphoro(r) angefragt wurden. Die Untersuchung umfasst DaVita, Amgen, Sanofi und andere Pharmahersteller und beinhaltet Untersuchungen dahingehend, ob bestimmte Ausgleichsleistungen zwischen Herstellern und den verkaufenden Apotheken unrechtmäßige Provisionszahlungen darstellten. Nach dem Verständnis von FMCH ist diese Untersuchung substantiell unabhängig von der 63.700 US$-Einigung von DaVita Rx, die am 14. Dezember 2017 in der Angelegenheit mit dem Titel United States ex rel. Gallian v. DaVita Rx, 2016 Civ. 0943 (N.D. Tex.) bekannt gegeben wurde. FMCH hat bei der Untersuchung kooperiert.

Am 18. November 2016 erhielt FMCH eine Vorlageverfügung unter dem False Claims Act der US-Bundesanwaltschaft für den Eastern District of New York (Brooklyn), mit der Unterlagen und Informationen bezüglich der Geschäftstätigkeit der im Oktober 2013 von der FMCH erworbenen Shiel Medical Laboratory, Inc. ("Shiel") angefragt wurden. Im Rahmen der Kooperation mit der Untersuchung und der Vorbereitung der Antwort auf die Vorlageverfügung hat FMCH Falschausstellungen und Falschdarstellungen in Unterlagen, die von einem Shiel Vertriebsmitarbeiter eingereicht wurden identifiziert, die die Integrität bestimmter Rechnungen betreffen, die von Shiel für Labortests von Patienten in Kliniken für Langzeitbehandlungen eingereicht wurden. Am 21. Februar 2017 veranlasste FMCH die Kündigung des Mitarbeiters und informierte die US-Bundesanwaltschaft über die Kündigung und deren Begleitumstände. Es ist zu erwarten, dass aufgrund des Verhaltens des entlassenen Mitarbeiters Forderungen auf Erstattung von Überzahlungen und auf damit im Zusammenhang stehende Strafzahlungen nach den anwendbaren Gesetzen an FMCH gerichtet werden, allerdings kann der finanzielle Wert dieser Zahlungsforderungen noch nicht zuverlässig geschätzt werden. FMCH macht geltend, dass sie gemäß den Bestimmungen zum Verkauf von Vermögenswerten im Rahmen der Akquisition von Shiel in 2013 nicht für das Fehlverhalten des gekündigten Mitarbeiters oder anderer Shiel-Mitarbeiter vor dem Datum der Übernahme verantwortlich ist. Der Brooklyn USAO untersucht weiterhin eine Reihe von Fragestellungen im Zusammenhang mit Shiel, einschließlich der Vorwürfe ungerechtfertigter Zahlungen (sog. "Kickbacks") an Ärzte, und hat bekannt gegeben, dass der Untersuchung verschiedene versiegelte Qui Tam-Beschwerden zugrunde liegen.

Am 12. Dezember 2017 hat FMCH bestimmte Geschäftsbereiche von Shiel, die Gegenstand der Vorlageverfügung aus Brooklyn sind, einschließlich des an die US-Bundesanwaltschaft gemeldeten Fehlverhaltens, an Quest Diagnostics veräußert. Gemäß des Vertrags über den Verkauf an Quest Diagnostics behält FMCH die Verantwortung für die Beantwortung der Brooklyn-Untersuchung und für Verbindlichkeiten, die sich aus dem Verhalten nach der Übernahme von Shiel im Jahr 2013 und vor dem Verkauf von Shiel an Quest Diagnostics ergeben. FMCH kooperiert in der Untersuchung.

Am 14. Dezember 2016 veröffentlichten die CMS, die das nationale Medicare Programm verwalten, eine vorübergehend abschließende Regelung ("Interim Final Rule", "IFR") mit der Bezeichnung "Medicare Program; Conditions for Coverage for End-Stage Renal Disease Facilities-Third Party Payment." Die lFR hätte zu einer Änderung der Rahmenbedingungen für die Versicherungsdeckung gegenüber Dialyseanbietern wie FMCH geführt und hätte Versicherer gewissermaßen in die Lage versetzt, Beitragszahlungen von oder für Patienten, die Zuschüsse vom American Kidney Fund ("AKF" oder der "Fund") für ihren privaten Krankenversicherungsschutz erhalten, abzulehnen. Die lFR hätte somit dazu führen können, dass diese Patienten privaten Versicherungsschutz verloren hätten. Der Verlust des privaten Versicherungsschutzes dieser Patienten hätte erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Ertragslage von FMCH haben können.

Am 25. Januar 2017 hat ein Bundesbezirksgericht in Texas, das für eine von einer Interessengruppe von Patienten und Dialysedienstleistern (darunter FMCH) angestrengte Klage zuständig ist, den CMS vorläufig untersagt, die lFR umzusetzen. Dialysis Patient Citizens v. Burwell, 2017 Civ. 0016 (E.D. Texas, Sherman Div.). Die einstweilige Verfügung basierte auf dem Versäumnis der CMS, bei der Verabschiedung der lFR ein angemessenes Bekanntmachungs- und Anhörungsverfahren befolgt zu haben. Die Verfügung bleibt solange in Kraft und das Gericht behält die Zuständigkeit über den Streit.

Am 22. Juni 2017 beantragten die CMS eine Aussetzung des Verfahrens in dem Rechtsstreit vor dem Hintergrund ausstehender weiterer Gesetzgebung in Bezug auf die lFR. Die CMS ergänzten ihren Antrag dahingehend, dass sie beabsichtigen, einen Vermerk über einen Regulierungsvorschlag (Notice of Proposed Rulemaking) im Bundesregister (Federal Register) zu veröffentlichen und ansonsten ein Bekanntmachungs- und Anhörungsverfahren zu initiieren. Die Kläger in diesem Prozess, darunter FMCH, stimmten der Aussetzung zu, die vom Gericht am 27. Juni 2017 erlassen wurde.

Am 3. Januar 2017 erhielt FMCH eine Vorlageverfügung unter dem False Claims Act der US-Bundesanwaltschaft für den District of Massachusetts, in der die Interaktionen und Beziehungen von FMCH mit dem AKF angefragt werden, einschließlich der Spendenbeiträge von FMCH an den Fund und den finanziellen Hilfen, die der Fund Patienten für Versicherungsbeiträge gewährt. FMCH hat bei der Untersuchung, welche Teil einer breiter angelegten Untersuchung hinsichtlich wohltätiger Zuwendungen in der Medizinbranche war, kooperiert. Am 1. August 2019 erließ der United States District Court for the District of Massachusetts einen Beschluss, in dem er ankündigte, dass die Vereinigten Staaten es abgelehnt hätten, in eine Qui-Tam-Beschwerde einzugreifen, die der Untersuchung durch den USAO Boston zugrunde lag, und mit dem er die Anzeige des Anzeigeerstatters entsiegelte, um es dem Anzeigeerstatter zu ermöglichen, die Beschwerde selbst zuzustellen und das Verfahren fortzuführen. Der Anzeigeerstatter hat die Beschwerde nicht fristgerecht zugestellt, aber das Gericht hat die Beschwerde des Anzeigeerstatters noch nicht abgewiesen.

Am 8. April 2019 stellte United Healthcare FMCH ein Verlangen auf ein Schiedsverfahren zu. In diesem Verlangen wird behauptet, dass FMCH durch den Verzicht auf Zuzahlungen und andere Maßnahmen Patienten unrechtmäßig von der Kostenübernahme unter von der Regierung bezahlten Versicherungen, einschließlich Medicare, hin zu kommerziellen Versicherungen von United Healthcare, einschließlich "Affordable Care Act Exchange Plans", "gelenkt" hat. FMCH bestreitet die Ansprüche und Forderungen von United Healthcare. Ein Termin für die abschließende Anhörung im Schiedsverfahren wurde für den 23. August 2021 angesetzt.

Anfang Mai 2017 hat der United States Attorney for the Middle District of Tennessee (Nashville) identische Vorlageverfügungen unter dem False Claims Act an FMCH und zwei Tochtergesellschaften in Bezug auf das Pharma-Einzelhandelsgeschäft von FMCH erlassen. Im Rahmen der Untersuchungen soll Vorwürfen in Bezug auf unzulässige Anreize gegenüber Dialysepatienten, die Verschreibung oral verabreichter Medikamente über den Apothekendienst von FMCH einzureichen, nachgegangen werden, sowie solchen der unsachgemäßen Abrechnung zurückgegebener Medikamente und anderen Vorwürfen die denen ähnlich sind, die der 63.700 US$-Einigung von Davita Rx, welche am 14. Dezember 2017 bekannt gegeben wurde (United States ex rel. Gallian v. DaVita Rx, 2016 Civ. 0943 (N.D. Tex.)), zugrunde lagen. FMCH kooperiert bei den Untersuchungen.

Am 12. März 2018 haben Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Ltd. und Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma France S.A.S. (zusammen "VFMCRP") (das zwischen Vifor Pharma und FMC-AG & Co. KGaA bestehende Joint Venture) am U.S. District Court für den District of Delaware (Fall. 1:18-cv-00390-LPS) eine Klage wegen Patentverletzung gegen Lupin Atlantis Holdings SA, Lupin Pharmaceuticals Inc. (zusammen, "Lupin") und Teva Pharmaceuticals USA, Inc. ("Teva") eingereicht. Die Patentverletzungsklage ist eine Reaktion auf die von Lupin und Teva eingereichten Zulassungsanträge im Wege der "Abbreviated New Drug Applications" (ANDA) bei der US-Gesundheitsbehörde (U.S. Food and Drug Administration, "FDA") für Generika-Versionen von Velphoro(r). Velphoro(r) ist geschützt durch Patente, die im FDA-Register "FDA's Approved Drug Products with Therapeutic Equivalence Evaluations", auch bekannt als "Orange Book", eingetragen sind. Die Klage wurde innerhalb der von der Hach-Waxman-Gesetzgebung vorgeschriebenen 45-Tage-Periode eingereicht und bewirkte eine Unterbrechung der FDA-Zulassung für 30 Monate (2,5 Jahre) (genauer: bis 29. Juli 2020 für Lupins ANDA und 6. August 2020 für Tevas ANDA) oder einen kürzeren Zeitraum, falls eine Entscheidung in der Patentverletzungsklage erreicht wird, dass die streitgegenständlichen Patente ungültig oder nicht verletzt sind. Am 17. Dezember 2018 hat VFMCRP als Reaktion auf einen anderen ANDA-Zulassungsantrag für eine generische Version von Velphoro(r), eine Patentverletzungsklage gegen Annora Pharma Private Ltd. und Hetero Labs Ltd. (zusammen "Annora") am U.S. District Court für den District of Delaware eingereicht. Eine 30-monatige Unterbrechung des FDA-Zulassungsverfahrens für Annora's ANDA läuft bis zum 30. Mai 2021.

Am 17. Dezember 2018 wurde FMCH vom United States Attorney for the District of Colorado (Denver) eine Vorlageverfügung unter dem False Claims Act als Teil einer Untersuchung von Vorwürfen gegen DaVita, Inc. zugestellt, die Geschäfte zwischen FMCH und DaVita einschließt. Die gegenständlichen Geschäfte beinhalten Verkäufe und Käufe von Dialyse-Kliniken, dialyse-bezogenen Produkten und Medikamenten, einschließlich Dialysemaschinen und Dialysatoren, und Verträge für bestimmte administrative Dienstleistungen. FMCH kooperiert in der Untersuchung.

Am 28. Juni 2019 reichten bestimmte Tochtergesellschaften der FMCH eine Klage gegen die Vereinigten Staaten ein, mit dem Ziel, die Zahlung der ihnen vom US-Verteidigungsministerium im Rahmen des Tricare-Programms geschuldeten Gelder zu erreichen und zu verhindern, dass Tricare zuvor gezahlte Gelder einbehält. Bio-Medical Applications of Georgia, Inc., et al. v. United States, CA 19-947, United States Court of Federal Claims. Tricare gewährt die Erstattung für Dialysebehandlungen und andere medizinische Versorgungsleistungen, die gegenüber Mitgliedern der Streitkräfte, deren Angehörigen und Pensionären erbracht werden. Die Rechtsstreitigkeiten betreffen unveröffentlichte Verwaltungsklagen von Tricare-Administratoren, die die Höhe der Vergütung für Dialysebehandlungen, die den Tricare-Begünstigten gewährt wurden, auf der Grundlage einer Neufassung von Codes (Automatisches Ersetzen durch einen Code, der für eine andere Dienstleistung als die von FMCH erbrachte gilt und für die sie ihren Antrag gestellt hat, sog. "Crosswalkings"), die seit vielen Jahren ohne Widerspruch in der Rechnungsstellung verwendet und befolgt wurden, reduzieren. Tricare-Administratoren haben die unveröffentlichte Verwaltungsaktion anerkannt und es abgelehnt, sie zu ändern oder aufzugeben. Die Tricare-Administratoren haben einen Antrag auf Abweisung der Beschwerde gestellt. Sie haben noch keine substantielle Verteidigung gegen die Beschwerde vorgelegt, sind aber auch noch nicht verpflichtet, eine solche Verteidigung zu formulieren. FMCH beabsichtigt sich gegen den Antrag auf Abweisung der Beschwerde zu wenden. FMCH hat eine Beschränkung der Umsätze für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen, die ansonsten nach dem Tricare-Programm anerkannt würden. Diese Beschränkung reicht nach Ansicht von FMCH unter Berücksichtigung der derzeit bekannten Tatsachen aus, um die Möglichkeit zu berücksichtigen, im Rechtsstreit nicht zu obsiegen.

Die Gesellschaft ist im normalen Geschäftsverlauf Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten, Gerichtsverfahren und Ermittlungen hinsichtlich verschiedenster Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft analysiert regelmäßig entsprechende Informationen einschließlich, sofern zutreffend, ihre Verteidigungsmaßnahmen und ihren Versicherungsschutz, und bildet die erforderlichen Rückstellungen für wesentliche aus solchen Verfahren resultierende Verbindlichkeiten.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft unterliegt, wie die anderer Gesundheitsdienstleister, Krankenversicherer und Lieferanten, strengen staatlichen Regulierungen und Kontrollen. Die Gesellschaft muss Vorschriften und Auflagen einhalten, die sich auf die Sicherheit und Wirksamkeit medizinischer Produkte, auf das Marketing und den Vertrieb solcher Produkte, den Betrieb von Produktionsanlagen, Laboren, Dialysekliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen sowie auf den Umwelt- und Arbeitsschutz beziehen. Im Hinblick auf Entwicklung, Herstellung, Marketing und Vertrieb medizinischer Produkte kann die Gesellschaft bei Nichtbeachtung der einschlägigen Vorschriften zum Gegenstand erheblicher nachteiliger regulatorischer Maßnahmen der FDA und vergleichbarer Behörden außerhalb der USA werden. Derartige regulatorische Maßnahmen können Warning Letters oder andere Mitteilungen der FDA und/oder vergleichbarer ausländischer Behörden umfassen, wodurch die Gesellschaft gezwungen werden könnte, erhebliche Zeit und Ressourcen aufzuwenden, um geeignete Korrekturmaßnahmen zu implementieren. Falls die Gesellschaft im Hinblick auf die in Warning Letters oder anderen Mitteilungen adressierten Punkte nicht zur Zufriedenheit der FDA und/oder vergleichbarer ausländischer Behörden für Abhilfe sorgt, können diese Behörden weitere Maßnahmen einleiten, einschließlich Produktrückrufe, Vertriebsverbote für Produkte oder Verbote des Betriebs von Produktionsstätten, Zivilstrafen, Beschlagnahmungen von Produkten der Gesellschaft und/oder Strafverfolgung. FMCH befasst sich zurzeit mit Abhilfemaßnahmen im Zusammenhang mit einem Warning Letter der FDA. Die Gesellschaft muss ebenfalls die US-Bundesgesetze über das Verbot illegaler Provisionen ("Anti-Kickback Statute"), gegen betrügerische Zahlungsanforderungen an staatliche Einrichtungen ("False Claims Act"), das "Stark Law", das Gesetz über zivilrechtliche Geldstrafen ("Civil Monetary Penalties Law") sowie Vorschriften gegen Korruption im Ausland ("Foreign Corrupt Practices Act") und andere US-Bundes- und Staatsgesetze gegen Betrug und Missbrauch einhalten. Die zu beachtenden Gesetze und Regulierungen können geändert werden oder Kontrollbehörden oder Gerichte können die Vorschriften oder geschäftliche Tätigkeiten anders auslegen als die Gesellschaft. In den USA hat die Durchsetzung der Vorschriften für die amerikanische Bundesregierung und für einige Bundesstaaten eine hohe Priorität erlangt. Außerdem ermuntern die Bestimmungen des False Claims Act (Gesetz gegen betrügerische Zahlungsanforderungen), die dem Anzeigenden eine Beteiligung an den verhängten Bußgeldern zusichern, private Kläger, Whistleblower-Aktionen einzuleiten. Angesichts dieses von Regulierungen geprägten Umfeldes sind die geschäftlichen Aktivitäten und Praktiken der Gesellschaft Gegenstand intensiver Überprüfungen durch Regulierungsbehörden und Dritte sowie von Untersuchungsverlangen, Vorlageverfügungen, anderen Anfragen, Rechtsansprüchen und Gerichtsverfahren, die sich auf die Einhaltung der relevanten Gesetze und Regulierungen beziehen. Die Gesellschaft wird nicht in jedem Falle von vornherein wissen, dass Untersuchungen oder Aktionen gegen sie angelaufen sind; das gilt insbesondere für Whistleblower-Aktionen, die von den Gerichten zunächst vertraulich behandelt werden.

Die Gesellschaft betreibt eine große Anzahl von Betriebsstätten, hat Umgang mit persönlichen Daten ("PD") von Patienten und Versicherten in allen Teilen der USA und in anderen Ländern und arbeitet mit Geschäftspartnern zusammen, die sie bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten im Gesundheitswesen unterstützen. In einem derart dezentralisierten System ist es häufig schwierig, das wünschenswerte Maß an Aufsicht und Kontrolle über Tausende von Mitarbeitern sicherzustellen, die bei einer Vielzahl von Tochterunternehmen und bei Geschäftspartnern beschäftigt sind. Gelegentlich können die Gesellschaft oder ihre Geschäftspartner Verstöße gegen Datenschutz- und Datensicherheitsvorschriften unter dem Health Insurance Portability and Accountability Act ("HIPAA"), der Datenschutzgrundverordnung der EU oder weiterer ähnlicher Gesetze ("Datenschutzgesetze") feststellen, etwa durch unzulässige Nutzung, Zugang oder Zugänglichmachen ungesicherter PD oder wenn die Gesellschaft oder ihre Geschäftspartner es versäumen, in ihren Systemen und Geräten die erforderlichen administrativen, technischen oder physischen Schutzmaßnahmen zu implementieren; oder durch Datenschutzverletzungen, die zu unzulässiger Nutzung, Zugang oder Zugänglichmachen von personenbezogenen Daten (personal identifying information) von Angestellten, Patienten und Versicherten führen. In solchen Fällen müssen die Gesellschaft und ihre Geschäftspartner in Übereinstimmung mit anwendbaren Meldepflichten handeln.

Bei der Führung, dem Management und der Kontrolle ihrer Mitarbeiter verlässt sich die Gesellschaft auf ihre Führungsstruktur, ihre Ressourcen in den Bereichen Regulatory und Recht sowie auf das wirksame Funktionieren ihres Compliance-Programms. Trotzdem kommt es gelegentlich vor, dass die Gesellschaft feststellen muss, dass ihre Mitarbeiter oder Vertreter absichtlich, sorglos oder versehentlich die Gesellschaftsrichtlinien missachten oder gegen das Gesetz verstoßen. Dieses Verhalten jener Mitarbeiter kann zur Haftung der Gesellschaft und ihren Tochtergesellschaften führen, unter anderem nach dem Anti-Kickback Statute, dem Stark Law, dem False Claims Act, den Datenschutzgesetzen, dem Health Information Technology for Economic and Clinical Health Act sowie dem Foreign Corrupt Practices Act oder anderen Rechtsvorschriften und vergleichbaren Gesetzen auf Ebene der Bundesstaaten und in anderen Ländern geltend gemacht werden.

Es werden zunehmend Prozesse gegen Ärzte, Krankenhäuser und andere Akteure des Gesundheitswesens wegen der Verletzung von Berufspflichten, Behandlungsfehlern, Produkthaftung, Mitarbeiterentschädigungs- und ähnlicher Ansprüche angestrengt, von denen viele zu hohen Schadensersatzforderungen und zu erheblichen Anwaltskosten führen. Gegen die Gesellschaft sind auf Grund der Art ihres Geschäfts solche Prozesse geführt worden und werden gegenwärtig geführt, und es ist damit zu rechnen, dass auch in Zukunft solche Verfahren angestrengt werden. Obwohl die Gesellschaft in angemessenem Umfang versichert ist, kann sie nicht garantieren, dass die Obergrenzen des Versicherungsschutzes immer ausreichend sein werden oder dass alle geltend gemachten Ansprüche durch die Versicherungen abgedeckt sind. Ein erfolgreich durchgesetzter Schadensersatzanspruch gegen die Gesellschaft oder gegen irgendeine ihrer Tochtergesellschaften, der den Versicherungsschutz übersteigt, könnte eine erhebliche nachteilige Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sowie auf ihre Finanz- und Ertragslage haben. Jeder Schadensersatzanspruch, unabhängig von seiner Begründetheit oder dem Ausgang eines möglichen Verfahrens, kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf den Ruf und die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft haben.

Gegen die Gesellschaft sind auch Schadensersatzansprüche geltend gemacht und Klage erhoben worden, die sich auf angebliche Patentrechtsverletzungen oder von der Gesellschaft erworbene oder veräußerte Unternehmen beziehen. Diese Ansprüche und Verfahren können sich sowohl auf den Geschäftsbetrieb als auch auf das Akquisitions- oder Veräußerungsgeschäft beziehen. Die Gesellschaft hat eigene Ansprüche geltend gemacht, sofern dies angebracht war. Eine erfolgreiche Klage gegen die Gesellschaft oder eine ihrer Tochtergesellschaften könnte erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sowie auf ihre Finanz- und Ertragslage haben. Sämtliche Ansprüche, unabhängig von ihrem sachlichen Gehalt oder dem Ausgang eines möglichen Verfahrens, können erhebliche nachteilige Auswirkungen auf den Ruf und die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft haben.

In Deutschland ist die Betriebsprüfung für die Jahre 2006 bis 2009 im Wesentlichen abgeschlossen. Die deutschen Finanzbehörden haben mitgeteilt, eine Umqualifizierung der für diese und alle Folgejahre bis 2013 erhaltenen Dividenden im Zusammenhang mit Vorzugsaktien in voll steuerpflichtige Zinszahlungen vornehmen zu wollen. Die Gesellschaft verteidigt ihre Position und wird geeignete Rechtsmittel nutzen.

Die Gesellschaft unterliegt im gewöhnlichen Geschäftsverlauf derzeit und in der Zukunft steuerlichen Betriebsprüfungen in den USA, in Deutschland sowie in weiteren Ländern. Die Steuerbehörden nehmen routinemäßige Anpassungen der Steuererklärungen vor und versagen geltend gemachte Steuerabzüge. Sofern angemessen, fechtet die Gesellschaft diese Anpassungen und Nichtanerkennungen an und macht eigene Rechtsansprüche geltend. Eine erfolgreiche Klage im Zusammenhang mit Steuerrechtsstreitigkeiten gegen die Gesellschaft oder eine ihrer Tochtergesellschaften könnte wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftsfähigkeit sowie auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Über die oben sowie die in Anmerkung 8 genannten einzelnen Eventualverbindlichkeiten hinaus ist der gegenwärtige geschätzte Umfang der sonstigen bekannten einzelnen Eventualverbindlichkeiten der Gesellschaft unbedeutend.

23. Finanzinstrumente

Die folgenden Tabellen zeigen die Buch- und Marktwerte der Finanzinstrumente der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 und 2018:

Buch- und Marktwerte der Finanzinstrumente
in TSD €
Buchwert
31. Dezember 2019
Fortgeführte Anschaffungskosten Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert Nicht klassifiziert Gesamt
Flüssige Mittel (1) 768.706 239.017 1.007.723
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 3.343.873 77.473 3.421.346
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 159.196 159.196
Derivate - Cash Flow Hedges 107 107
Derivate - nicht als Sicherungsinstrumente designiert 2.406 2.406
Eigenkapitalinstrumente 186.273 50.975 237.248
Fremdkapitalinstrumente 107.988 261.833 369.821
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 141.355 111.649 253.004
Sonstige kurz- und langfristige Vermögenswerte 141.355 296.667 312.808 111.756 862.586
Finanzielle Vermögenswerte 4.413.130 535.684 312.808 189.229 5.450.851
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 716.526 716.526
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 118.663 118.663
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 1.171.853 1.171.853
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 7.905.557 7.905.557
Langfristige Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen und langfristige Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen 4.705.038 4.705.038
Derivate - Cash Flow Hedges 2.534 2.534
Derivate - nicht als Sicherungsinstrumente designiert 10.762 10.762
Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen 89.677 89.677
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 934.425 934.425
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.414.464 1.414.464
Sonstige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten 1.414.464 100.439 936.959 2.451.862
Finanzielle Verbindlichkeiten 11.327.063 100.439 5.641.997 17.069.499
Buch- und Marktwerte der Finanzinstrumente (fortgesetzt)
in TSD €
Marktwert
31. Dezember 2019
Level 1 Level 2 Level 3
Flüssige Mittel (1) 239.017
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen
Derivate - Cash Flow Hedges 107
Derivate - nicht als Sicherungsinstrumente designiert 2.406
Eigenkapitalinstrumente 13.110 41.084 183.054
Fremdkapitalinstrumente 365.170 4.651
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Sonstige kurz- und langfristige Vermögenswerte
Finanzielle Vermögenswerte
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 5.555.475 2.537.932
Langfristige Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen und langfristige Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen
Derivate - Cash Flow Hedges 2.534
Derivate - nicht als Sicherungsinstrumente designiert 10.762
Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen 89.677
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 934.425
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten
Finanzielle Verbindlichkeiten

(1) Kurzfristige, äußerst liquide Anlagen werden in Level 2 der Fair Value Hierarchie eingestuft. Sonstige flüssige Mittel werden nicht kategorisiert.

Buch- und Marktwerte der Finanzinstrumente
in TSD €
Buchwert
31. Dezember 2018
Fortgeführte Anschaffungskosten Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert Erfolgsneutralzum beizulegenden Zeitwert Nicht klassifiziert Gesamt
Flüssige Mittel (1) 831.885 1.313.747 2.145.632
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 3.182.052 49.448 3.231.500
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 198.868 198.868
Derivate - Cash Flow Hedges 1.492 1.492
Derivate - nicht als Sicherungsinstrumente designiert 18.222 18.222
Eigenkapitalinstrumente 106.350 34.377 140.727
Fremdkapitalinstrumente 83.213 250.822 334.035
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 144.838 107.125 251.963
Sonstige kurz- und langfristige Vermögenswerte 144.838 207.785 285.199 108.617 746.439
Finanzielle Vermögenswerte 4.357.643 1.521.532 285.199 158.065 6.322.439
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 641.271 641.271
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 153.781 153.781
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 1.394.194 1.394.194
Langfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen 6.115.890 36.144 6.152.034
Derivate - Cash Flow Hedges 1.125 1.125
Derivate - nicht als Sicherungsinstrumente designiert 18.911 18.911
Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen 172.278 172.278
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 818.871 818.871
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.467.767 1.467.767
Sonstige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten 1.467.767 191.189 - 819.996 2.478.952
Finanzielle Verbindlichkeiten 9.772.903 191.189 - 856.140 10.820.232
Buch- und Marktwerte der Finanzinstrumente
in TSD €
Marktwert
31. Dezember 2018
Level 1 Level 2 Level 3
Flüssige Mittel (1) 1.313.747
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen
Derivate - Cash Flow Hedges 1.492
Derivate - nicht als Sicherungsinstrumente designiert 18.222
Eigenkapitalinstrumente 13.869 126.858
Fremdkapitalinstrumente 329.821 4.214
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Sonstige kurz- und langfristige Vermögenswerte
Finanzielle Vermögenswerte
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
Langfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen 4.227.684 2.022.057
Derivate - Cash Flow Hedges 1.125
Derivate - nicht als Sicherungsinstrumente designiert 18.911
Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen 172.278
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 818.871
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten
Finanzielle Verbindlichkeiten

(1) Kurzfristige, äußerst liquide Anlagen werden in Level 2 der Fair Value Hierarchie eingestuft. Sonstige flüssige Mittel werden nicht kategorisiert.

Derivative und nicht derivative Finanzinstrumente werden entsprechend der im Folgenden beschriebenen, dreistufigen Fair Value Hierarchie aufgeteilt. Die Aufgliederung erfolgt basierend auf den Daten, die für die Marktwertermittlung herangezogen werden. Level 1 umfasst demnach beobachtbare Daten wie z. B. quotierte Marktpreise auf aktiven Märkten. Level 2 werden alle am Markt direkt oder indirekt beobachtbaren Preisdaten zugeordnet, die nicht quotierte Marktpreise in aktiven Märkten darstellen. Level 3 stellt alle nicht-beobachtbaren Werte dar, für die keine oder nur wenige Marktdaten zur Verfügung stehen und die deshalb die Entwicklung von unternehmenseigenen Angaben erforderlich machen. Es wird kein Marktwert für Finanzinstrumente angegeben, sofern der Buchwert, aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Instrumente eine angemessene Schätzung des Marktwerts darstellt. Zum 31. Dezember 2018 wurden keine Transfers zwischen verschiedenen Stufen der Fair Value Hierarchie vorgenommen. Die Gesellschaft nimmt Umgruppierungen grundsätzlich am Ende der Berichtsperiode vor. Zum 30. September 2019 hat die Gesellschaft ihre Beteiligung an Humacyte mit einem Buchwert von 186.427 € von Level 2 in Level 3 transferiert, da die Gesellschaft eine Fair Value Bewertung mittels eines Discounted-Cash Flow Modells vorgenommen hat, nachdem Ereignisse oder Veränderungen von Bedingungen eingetreten waren, die einen signifikanten Einfluss auf den Fair Value der Beteiligung hatten.

Nicht-derivative Finanzinstrumente

Im Folgenden werden die wesentlichen Methoden und Annahmen hinsichtlich der Klassifizierung und Bewertung von nicht-derivativen Finanzinstrumenten erläutert.

Die Gesellschaft hat das Geschäftsmodell sowie das Zahlungsstromkriterium der finanziellen Vermögenswerte analysiert. Der Großteil der nicht-derivativen finanziellen Vermögenswerte wird zur Vereinnahmung der vertraglichen Cash Flows gehalten. Die Vertragsbedingungen der finanziellen Vermögenswerte lassen den Rückschluss zu, dass es sich bei den Cash Flows ausschließlich um Tilgungs- und Zinszahlungen handelt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und sonstige finanzielle Vermögenswerte werden folglich zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Flüssige Mittel enthalten Barmittel und kurzfristige Finanzinvestitionen. Barmittel werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die kurzfristigen Finanzinvestitionen sind äußerst liquide und können leicht in einen festgelegten Zahlungsmittelbetrag umgewandelt werden. Kurzfristige Finanzinvestitionen werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Das Risiko von Wertschwankungen ist unwesentlich.

Eigenkapitalinstrumente werden nicht zu Handelszwecken gehalten. Beim erstmaligen Ansatz hat die Gesellschaft von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, Änderungen des beizulegenden Zeitwerts ausgewählter strategischer Eigenkapitalinstrumente erfolgsneutral im OCI zu erfassen. Marktwerte von Eigenkapitalinstrumenten, die auf einem aktiven Markt gehandelt werden, basieren auf den Kursnotierungen zum Bilanzstichtag. Die Gesellschaft beauftragt gelegentlich externe Unternehmen für die Fair Value Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten, die als Level 3 der Fair Value Hierarchie eingestuft sind. Die externe Bewertung verwendet ein Discounted-Cash Flow Modell, das auf signifikanten, nicht beobachtbaren Einflussfaktoren wie zum Beispiel beteiligungsspezifischen, erwarteten Finanzdaten, einem gewichteten durchschnittlichen Kapitalkostensatz, der die aktuelle Markteinschätzung widerspiegelt sowie auf einer ewigen Wachstumsrate beruht.

Der Großteil der Fremdkapitalinstrumente wird in einem Geschäftsmodell gehalten, dessen Zielsetzung die Vereinnahmung der vertraglich festgelegten Cash Flows und der Verkauf der Instrumente ist. Die marktüblichen Anleihen führen zu festgelegten Zeitpunkten zu Zahlungsströmen, die ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen. Folglich werden diese finanziellen Vermögenswerte als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im OCI klassifiziert. Ein kleiner Teil der Fremdkapitalinstrumente führt nicht zu Cash Flows, die ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen darstellen. Die Bewertung erfolgt daher erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert. Grundsätzlich wird die Mehrheit dieser Fremdkapitalinstrumente auf einem aktiven Markt gehandelt.

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten werden mit dem Buchwert angesetzt. Die Marktwerte der wesentlichen langfristigen Finanzverbindlichkeiten werden anhand vorhandener Marktinformationen ermittelt. Finanzverbindlichkeiten, für die Kursnotierungen verfügbar sind, werden mit diesen Kursnotierungen bewertet. Der Marktwert der anderen langfristigen Finanzverbindlichkeiten ergibt sich als Barwert der entsprechenden zukünftigen Cash Flows. Für die Ermittlung dieser Barwerte werden die am Bilanzstichtag gültigen Zinssätze und Kreditmargen der Gesellschaft berücksichtigt.

Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen werden mit dem Marktwert angesetzt. Die Schätzungen der jeweiligen Marktwerte basieren auf den vertraglich festgelegten Einflussfaktoren, die die künftigen Zahlungen bedingen, sowie der Erwartungshaltung, die die Gesellschaft für diese Werte hat. Die Gesellschaft beurteilt die Wahrscheinlichkeit im Hinblick auf die Erreichung der festgelegten Zielgrößen und dessen Zeitpunkt. Die getroffenen Annahmen werden in regelmäßigen Abständen überprüft.

Die nicht beherrschenden Anteile mit Put-Optionen werden zu Marktwerten angesetzt. Zur Schätzung dieser Marktwerte setzt die Gesellschaft den höheren Wert aus Netto-Buchwert der nicht beherrschenden Anteile und Gewinnmultiplikatoren an, wobei die Gewinnmultiplikatoren auf historischen Gewinnen, dem Entwicklungsstadium des zugrunde liegenden Geschäftes und anderen Faktoren beruhen. Die Gesellschaft beauftragt gelegentlich externe Unternehmen zur Bewertung der Put-Optionen. Die externe Bewertung schätzt die Marktwerte mittels einer Kombination aus Discounted-Cash Flow und Gewinn- und/oder Umsatzmultiplikatoren. Sofern zutreffend werden die Verpflichtungen zu einem Diskontierungssatz vor Steuern abgezinst. Dieser spiegelt die Marktbewertung des Zinseffektes und das spezifische Risiko der Verbindlichkeit wider. In Abhängigkeit von den Marktgegebenheiten können die geschätzten Marktwerte der nicht beherrschenden Anteile mit Put-Optionen schwanken und die Discounted-Cash Flows und Gewinn- und/oder Umsatzmultiplikatoren der finalen Kaufpreisverpflichtungen für die nicht beherrschenden Anteile erheblich von den derzeitigen Schätzungen abweichen.

Zum 31. Dezember 2019 betrugen diese in den sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verpflichtungen im Rahmen der Put-Optionen 934.425 € (2018: 818.871 € und 2017: 830.773 €). Zum 31. Dezember 2019 waren Put-Optionen mit einer aggregierten Kaufverpflichtung von 385.924 € (2018: 408.525 € und 2017: 324.814 €) ausübbar. In den letzten drei Geschäftsjahren wurden in 30 Fällen Put-Optionen in Höhe von insgesamt 143.109 € ausgeübt.

Im Folgenden werden die Veränderungen der in Level 3 eingestuften Finanzinstrumente zum 31. Dezember 2019, 2018 und 2017 dargestellt:

Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte der in Level 3 eingestuften Finanzinstrumente
in TSD €
2019
Eigenkapitalinstrumente Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen
Anfangsstand 1. Januar - 172.278 818.871
Transfer von Level 2 186.427 - -
Zugänge 2.233 4.828 109.109
Abgänge - (43.941) (20.269)
Erfolgswirksam erfasste (Gewinne) / Verluste 128 (41.537) 154.436
Erfolgsneutral erfasste (Gewinne) / Verluste - - 13.701
Dividendenausschüttungen - - (153.614)
Währungsumrechnungsdifferenzen und sonstige Veränderungen (5.734) (1.951) 12.191
Endstand 31. Dezember 183.054 89.677 934.425
Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte der in Level 3 eingestuften Finanzinstrumente (fortgesetzt)
in TSD €
2018 2017
Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen
Anfangsstand 1. Januar 205.792 830.773 223.504 1.007.733
Transfer von Level 2 - - - -
Zugänge 19.051 53.731 21.128 85.322
Abgänge (15.734) (50.706) (32.764) (121.057)
Erfolgswirksam erfasste (Gewinne) / Verluste (36.327) 142.279 (2.685) 160.916
Erfolgsneutral erfasste (Gewinne) / Verluste - (50.612) - (20.012)
Dividendenausschüttungen - (139.742) - (164.404)
Währungsumrechnungsdifferenzen und sonstige Veränderungen (504) 33.148 (3.391) (117.725)
Endstand 31. Dezember 172.278 818.871 205.792 830.773

Derivative Finanzinstrumente

Risiko aus derivativen Finanzinstrumenten

Aus der internationalen Geschäftstätigkeit in zahlreichen Währungen ergeben sich für die Gesellschaft Risiken aus Wechselkursschwankungen. Zur Finanzierung ihrer Geschäftstätigkeit emittiert die Gesellschaft Anleihen und vereinbart mit Banken im Wesentlichen langfristige Darlehen und Schuldscheindarlehen. Daraus können sich für die Gesellschaft Zinsrisiken aus variabler Verzinsung und Kursrisiken für Bilanzpositionen aus fixer Verzinsung ergeben.

Zur Steuerung der Zins- und Währungsrisiken tritt die Gesellschaft im Rahmen der von der persönlich haftenden Gesellschafterin festgelegten Limite in verschiedene Sicherungsgeschäfte mit Banken mit einem hohen Rating ein. Quartalsweise erfolgt eine Bewertung des Kreditrisikos der Geschäftspartner, welches derzeit als niedrig eingestuft wird. Die Geschäftspolitik der Gesellschaft, die konsequent verfolgt wird, beinhaltet, dass Finanzinstrumente nur zum Zwecke der Absicherung von Kurs- und Zinsrisiken eingesetzt werden.

In gewissen Fällen schließt die Gesellschaft Derivate ab, für die kein Hedge Accounting angewandt wird, die jedoch zur Absicherung von wirtschaftlichen Risiken genutzt werden (economic hedges). Die Gesellschaft verwendet Finanzinstrumente nicht für spekulative Zwecke. Die Gesellschaft hat Richtlinien für die Risikobeurteilung und für die Kontrolle des Einsatzes von Finanzinstrumenten festgelegt. Sie beinhalten eine klare Trennung der Verantwortlichkeiten in Bezug auf die Ausführung auf der einen und die Abwicklung, Buchhaltung und Kontrolle auf der anderen Seite.

Zur Reduzierung des Kreditrisikos aus derivativen Finanzinstrumenten hat die Gesellschaft mit verschiedenen Bankpartnern Rahmenverträge für derivative Geschäfte abgeschlossen, aufgrund derer im Falle der Insolvenz des Geschäftspartners positive und negative Marktwerte miteinander verrechnet werden können. Das gilt für Transaktionen zwischen Vertragsparteien, bei denen der Gesamtbetrag der Verpflichtungen und der Gesamtbetrag der Forderungen sich nicht ausgleichen. Im Insolvenzfall ist die Partei, die den größeren Betrag schuldet, verpflichtet, der anderen Partei den Differenzbetrag in Form einer Ausgleichszahlung zu begleichen.

Eine Saldierung von derivativen finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten wurde in der Konzern-Bilanz nicht vorgenommen, da die abgeschlossenen Rahmenverträge für derivative Finanzinstrumente die Saldierungskriterien nach den IFRS nicht erfüllen.

Zum 31. Dezember 2019 bestanden derivative finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 2.108 € (31. Dezember 2018: 7.547 €) sowie derivative finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 12.355 € (31. Dezember 2018: 8.111 €), denen ein Rahmenvertrag zugrunde lag. Saldiert ergäbe sich für diese derivativen Finanzinstrumente zum 31. Dezember 2019 ein aktivischer Betrag in Höhe von 137 € (31. Dezember 2018: 4.048 €) sowie ein passivischer Betrag in Höhe von 10.384 € (31. Dezember 2018: 4.612 €).

Zur Quantifizierung der Zins- und Währungsrisiken definiert die Gesellschaft für die einzelnen Risikopositionen jeweils einen Richtwert (Benchmark) auf Basis erzielbarer bzw. tragfähiger Sicherungskurse. In Abhängigkeit von den jeweiligen Richtwerten werden dann Sicherungsstrategien vereinbart und umgesetzt.

Im Zusammenhang mit der Ausgabe der Wandelanleihe im September 2014 hat die Gesellschaft Call Optionen auf eigene Aktien erworben. Über den Wandlungspreis hinausgehende Kursänderungen der Aktie der Gesellschaft würden durch die korrespondierenden Wertänderungen der Call Optionen ausgeglichen. Im November 2019 endeten die Call Optionen.

Marktrisiko

Management des Währungsrisikos

Die Gesellschaft führt ihre Geschäfte weltweit in verschiedenen Währungen, wobei sie jedoch hauptsächlich in Deutschland und in den USA tätig ist. Für die Finanzberichterstattung nach §§ 315e und 244 HGB ist der Euro die Berichtswährung. Daher beeinflussen Translationsrisiken aus der Änderung von Wechselkursen zwischen dem Euro und den lokalen Währungen, in denen die Abschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften erstellt werden, die im Konzernabschluss ausgewiesene Ertrags- und Finanzlage.

Daneben gibt es Transaktionsrisiken einzelner Tochtergesellschaften, die sich vor allem aus konzerninternen Verkäufen von Produktionsstätten an andere Konzerngesellschaften mit unterschiedlichen funktionalen Währungen ergeben. Dadurch sind die Tochtergesellschaften von Wechselkursänderungen zwischen den Fakturierungswährungen und den Währungen betroffen, in denen diese ihre lokalen Geschäftstätigkeiten durchführen. Zur Sicherung der bestehenden oder zu erwartenden Transaktionsrisiken setzt die Gesellschaft Devisentermingeschäfte ein.

Marktwertänderungen von Devisenterminkontrakten, die als Cash Flow Hedges für geplante Wareneinkäufe und -verkäufe bestimmt und designiert sind, werden in Höhe des effektiven Teils erfolgsneutral im OCI abgegrenzt. Im Zusammenhang mit Konzerndarlehen in fremder Währung tätigt die Gesellschaft in der Regel Devisenswapgeschäfte. Dadurch wird sichergestellt, dass aus konzerninternen Darlehen in fremder Währung keine Wechselkursrisiken entstehen. Sofern für diese Derivate Cash Flow Hedge Accounting angewandt wird, werden deren Marktwertänderungen in Höhe des effektiven Teils ebenfalls erfolgsneutral im kumulierten OCI (AOCI) abgegrenzt. Die Gesellschaft designiert lediglich die Fair Value Änderung der Kassakomponente von Devisenterminkontrakten als Sicherungsinstrument eines Cash Flow Hedges und wendet eine Absicherungsquote auf die designierten Risiken von 1:1 an. Die Terminkomponente wird in den Hedgingkosten, einer separaten Position innerhalb des AOCI, erfasst.

Die im AOCI erfassten Beträge werden in der Folgezeit zeitgleich mit den Ergebniswirkungen der abgesicherten Transaktion in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Reklassifizierung erfolgt bei Devisenterminkontrakten, die Umsätze sichern, in die Umsatzerlöse, bei gesicherten konzerninternen Wareneinkäufen in die Umsatzkosten. Im AOCI erfasste Beträge aus Devisenterminkontrakten, die Konzerndarlehen sichern, werden als Anpassung des Zinsaufwands bzw. -ertrags erfasst. Kumulierte Beträge im OCI, im Zusammenhang mit Cash Flow Hedges für geplante Wareneinkäufe von Dritten, sind auszubuchen und direkt in die Anschaffungskosten des Vermögenswerts einzubeziehen, sobald dieser bilanziert wird. Cash Flow Hedges für geplante Wareneinkäufe und -verkäufe werden in der Regel in der gleichen Periode erfolgswirksam erfasst, in der das Grundgeschäft erfolgswirksam wird und die Zahlung erfolgt.

Die entscheidenden Bedingungen der Devisenterminkontrakte stimmen im Wesentlichen mit dem gesicherten Grundgeschäft überein. Die wirtschaftliche Beziehung zwischen Devisentermingeschäft und gesicherter erwarteter Transaktion basiert auf dem Eintrittszeitpunkt, der Währung und dem Betrag der abgesicherten Cash Flows. Ineffektivitäten können entstehen, wenn sich der Eintrittszeitpunkt der gesicherten Transaktion oder Kreditausfallrisiken verändern. Das Jahresergebnis der Gesellschaft wurde nur unwesentlich durch die Ineffektivität von Sicherungsgeschäften beeinflusst, da die Kontraktspezifikationen der Zins- und Devisenkontrakte weitgehend mit den Parametern der entsprechenden Risikopositionen übereinstimmen. Der Nominalwert aller Devisenkontrakte, die als Cash Flow Hedges designiert wurden, betrug 115.263 € zum 31. Dezember 2019 (31. Dezember 2018: 129.153 €). Zum 31. Dezember 2019 hatte die Gesellschaft Devisenkontrakte mit einer maximalen Laufzeit von 14 Monaten im Bestand.

Die Gesellschaft schließt auch Derivate für geplante Wareneinkäufe und -verkäufe und Konzerndarlehen in Fremdwährungen ab, für die kein Hedge Accounting angewandt wird, die jedoch, wie oben definiert, zur Absicherung von wirtschaftlichen Risiken genutzt werden (economic hedges). In diesen beiden Fällen werden die Marktwertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und gleichen somit im Wesentlichen die gegenläufigen Marktwertänderungen der zugrundeliegenden Geschäfte in der Gewinn- und Verlustrechnung aus. Der Nominalwert der Devisenkontrakte, für die kein Hedge Accounting angewandt wurde, betrug 626.585 € zum 31. Dezember 2019 (31. Dezember 2018: 913.683 €).

Für die Abschätzung und Quantifizierung der Transaktionsrisiken in fremder Währung verwendet die Gesellschaft ein Cash Flow-at-Risk Modell. Als Ausgangsbasis für die Analyse der Währungsrisiken dienen dabei die mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eintretenden Fremdwährungs-Cash Flows der nächsten zwölf Monate abzüglich aller getätigten Absicherungen. Im Cash Flow-at-Risk Ansatz werden die möglichen Währungsschwankungen dieser Netto-Risikopositionen als Wahrscheinlichkeitsverteilungen dargestellt, die auf historischen Volatilitäten und Korrelationen der letzten 250 Werktage basieren. Die Berechnung erfolgt mit einem Konfidenzniveau von 95% und einer Haltedauer von bis zu einem Jahr. Im Zuge der Aggregation der Währungsrisiken ergeben sich risikomindernde Effekte durch Korrelationen zwischen den betrachteten Transaktionen, d. h. das Risiko des Gesamtportfolios ist grundsätzlich geringer als die Summe der jeweiligen Einzelrisiken. Basierend auf Netto-Risikopositionen von 1.381.399 € betrug der Cash Flow-at-Risk der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 41.342 €, d. h. mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% wird ein möglicher Verlust aus den geplanten Fremdwährungs-Cash Flows der nächsten zwölf Monate nicht höher als 41.342 € sein.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Sicherungskurse und Nominalbeträge von Devisentermingeschäften für die Währungen mit dem größten Sicherungsvolumen zum 31. Dezember 2019:

Wesentliche Währungspaare
in TSD €
Nominalbetrag Durchschnittlicher Sicherungskurs
EUR/AUD 168.395 1,6314
EUR/USD 122.305 1,1373
EUR/GBP 49.308 0,8798

Management des Zinsrisikos

Die Zinsrisiken erwachsen im Wesentlichen aus den Geld- und Kapitalmarkttransaktionen der Gesellschaft zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit.

Die Gesellschaft setzt Derivate, vor allem Zinsswaps und in einem gewissen Umfang Zinsoptionen ein, um sich gegen das Risiko steigender Zinssätze abzusichern. Diese Zinsderivate sind als Cash Flow Hedges designiert und werden abgeschlossen, um Zahlungen aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten in fixe Zinszahlungen umzuwandeln. Basierend auf den Referenzzinssätzen, den Fälligkeiten und den Nominalbeträgen stellt die Gesellschaft sicher, dass zwischen dem Sicherungsgeschäft und dem gesicherten Grundgeschäft eine wirtschaftliche Beziehung besteht. Gewinne und Verluste von Derivaten, die als Cash Flow Hedges designiert sind, werden in Höhe des effektiven Teils erfolgsneutral im AOCI abgegrenzt. Bei Umbuchung dieser Gewinne und Verluste erfolgt der Ausweis als Zinsertrag bzw. Zinsaufwand.

Zur Analyse der Auswirkungen von Änderungen der für die Gesellschaft relevanten Referenzzinsen auf die Ertragslage der Gesellschaft wird der Anteil der Finanzverbindlichkeiten ermittelt, der originär zu variablen Sätzen verzinst wird und nicht durch den Einsatz von Zinsswaps oder Zinsoptionen gegen einen Anstieg der Referenzzinsen gesichert ist. Für den auf diese Weise ermittelten Teil der Finanzverbindlichkeiten wird unterstellt, dass die Referenzzinssätze am Berichtsstichtag jeweils einheitlich um 0,5% höher gewesen wären als sie tatsächlich waren. Der daraus folgende zusätzliche jährliche Zinsaufwand wird zu dem Konzernergebnis ins Verhältnis gesetzt. Diese Analyse ergibt, dass ein Anstieg der für die Gesellschaft relevanten Referenzzinssätze um 0,5% einen Einfluss auf das Konzernergebnis von circa 1% und das Konzern-Eigenkapital von weniger als 1% hätte.

Zum 31. Dezember 2019 hatte die Gesellschaft keine Zinsswaps im Bestand. Die Nominalwerte der Zinsswaps in Euro betrugen zum 31. Dezember 2018 204.000 €.

Außerdem werden Zinsswaps auch im Hinblick auf die Aufnahme zukünftiger langfristiger Finanzverbindlichkeiten abgeschlossen (Pre-Hedges). Die Pre-Hedges dienen zur Absicherung von Zinssätzen, die für die Aufnahme der zukünftigen langfristigen Finanzverbindlichkeiten relevant werden, und die bis zum Zeitpunkt der Begebung dieser Finanzverbindlichkeiten ansteigen könnten. Diese Pre-Hedges werden zum Ausgabezeitpunkt der zugrunde liegenden langfristigen Finanzverbindlichkeiten aufgelöst und der erfolgsneutral im kumulierten OCI erfasste Zahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Finanzverbindlichkeiten im Zinsaufwand berücksichtigt. Zum 31. Dezember 2019 bzw. 2018 betrug der im kumulierten OCI abgegrenzte Verlust nach Steuern aus Pre-Hedges 9.249 € bzw. 1.131 €.

Bewertung derivativer Finanzinstrumente

Die folgende Tabelle zeigt die derivativen Finanzinstrumente der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 und 2018:

Bewertung derivativer Finanzinstrumente
in TSD €
2019 2018
Vermögenswerte Verbindlichkeiten Vermögenswerte Verbindlichkeiten
kurzfristig
Devisenkontrakte 107 (2.484) 1.434 (711)
Zinssicherungsgeschäfte - - - (414)
langfristig
Devisenkontrakte - (50) 58 -
Als Cash Flow Hedges designierte derivative Finanzinstrumente 107 (2.534) 1.492 (1.125)
kurzfristig
Devisenkontrakte 2.406 (10.762) 6.402 (7.091)
langfristig
In der Wandelanleihe eingebettete Derivate - - - (11.820)
Call Optionen zur Besicherung der Wandelanleihe - - 11.820 -
Nicht als Sicherungsinstrumente designierte derivative Finanzinstrumente 2.406 (10.762) 18.222 (18.911)

Im Folgenden werden die wesentlichen Methoden und Annahmen erläutert, die bei der Ermittlung der Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten angewendet werden:

Bei Zinsswaps erfolgt die Bewertung durch Abzinsung der zukünftigen Cash Flows auf Basis der am Bilanzstichtag für die Restlaufzeit der Kontrakte geltenden Marktzinssätze. Für die Ermittlung der Marktwerte von Devisentermingeschäften wird der kontrahierte Terminkurs mit dem Terminkurs des Bilanzstichtags für die Restlaufzeit des jeweiligen Kontrakts verglichen. Der daraus resultierende Wert wird unter Berücksichtigung aktueller Marktzinssätze der entsprechenden Währung auf den Bilanzstichtag diskontiert. Der Marktwert des eingebetteten Derivats ermittelt sich aus der Differenz des Marktwerts der Wandelanleihe und einer Vergleichsanleihe ohne Wandlungsoption, diskontiert mit dem Marktzinssatz zum Bilanzstichtag.

In die Ermittlung der Marktwerte der als Verbindlichkeiten bilanzierten Derivate wird das eigene Kreditrisiko einbezogen. Für die Bewertung der als Vermögenswerte bilanzierten Derivate wird das Kreditrisiko der Vertragspartner berücksichtigt. Das Kreditausfallrisiko von derivativen Finanzinstrumenten wird regelmäßig überwacht und analysiert. Darüber hinaus wird das Kreditausfallrisiko bei der Bewertung der derivativen Finanzinstrumente im Fair Value je Einzelinstrument berücksichtigt. Die Berechnungsgrundlage der Ausfallwahrscheinlichkeiten bilden laufzeitadäquate Credit Default Swap Spreads je Kontrahent. Die Ermittlung des in der Bewertung berücksichtigten Kreditrisikos erfolgt basierend auf einer Multiplikation der laufzeitadäquaten Ausfallwahrscheinlichkeit mit den diskontierten zu erwartenden Cash Flows des derivativen Finanzinstruments.

Erfolgswirksame Effekte der Finanzinstrumente

Die erfolgswirksam erfassten Gewinne und Verluste aus Finanzinstrumenten betreffen Zinserträge in Höhe von 59.448 € (2018: 141.491 €), Zinsaufwendungen in Höhe von 486.039 € (2018: 437.957 €) und Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 42.315 € (2018: 19.112 €).

Im Geschäftsjahr 2019 ergeben sich Nettoverluste aus Fremdwährungstransaktionen in Höhe von 4.901 € (Nettoverluste aus Fremdwährungstransaktionen in 2018 in Höhe von: 21.391 €).

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Einfluss der als Cash Flow Hedges designierten derivativen Finanzinstrumente auf den Konzernabschluss:

Einfluss von als Cash Flow Hedges designierten Derivaten auf den Konzernabschluss
in TSD €
Im AOCI angesetzter Gewinn (Verlust) aus Derivaten (Hedging Reserve) Im AOCI angesetzter Gewinn (Verlust) aus Derivaten (Hedgingkosten) Ausweis nach Umbuchung aus AOCI Höhe der Umbuchung aus der Hedging Reserve Höhe der Umbuchung aus den Hedgingkosten
2019
Zinssicherungsgeschäfte (12.807) - Zinsertrag/ -aufwand 2.753 -
Devisenkontrakte (3.189) (1.473) davon:
Umsatzerlöse 1.331 1.480
Umsatzkosten 2.509 (1.913)
Vorräte (269) (55)
Gesamt (15.996) (1.473) 6.324 (488)
2018
Zinssicherungsgeschäfte (105) - Zinsertrag/ -aufwand 22.249 -
Devisenkontrakte 5.029 (2.244) davon:
Umsatzerlöse (423) 132
Umsatzkosten (1.839) 799
Vorräte (17) (21)
Gesamt 4.924 (2.244) 19.970 910

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Einfluss der nicht als Cash Flow Hedges designierten derivativen Finanzinstrumente auf den Konzernabschluss:

Einfluss von nicht als Sicherungsinstrumenten designierten Derivaten auf den Konzernabschluss
in TSD €
Ausweis des im Ergebnis aus Derivaten angesetzten (Gewinns) Verlusts Im Ergebnis aus Derivaten angesetzter (Gewinn) Verlust
2019 2018
Devisenkontrakte Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten 7.686 (12.841)
Devisenkontrakte Zinsertrag / -aufwand 16.491 14.809
In der Wandelanleihe eingebettete Derivate Zinsertrag / -aufwand (11.820) (90.614)
Call Optionen zur Besicherung der Wandelanleihe Zinsertrag / -aufwand 11.820 90.614
Nicht als Sicherungsinstrumente designierte derivative Finanzinstrumente 24.177 1.968

Die folgende Tabelle stellt den voraussichtlichen Cash Flow aus derivativen Finanzinstrumenten dar:

Cash Flow aus derivativen Finanzinstrumenten
in TSD €
voraussichtlicher Cash Flow
innerhalb von
einem Jahr 1 bis 3
Jahren
3 bis 5
Jahren
nach 5
Jahren
2019
Als Sicherungsinstrument designiert (2.377) (50) - -
Nicht als Sicherungsinstrument designiert (8.356) - - -
2018
Als Sicherungsinstrument designiert 87 58 - -
Nicht als Sicherungsinstrument designiert (689) - - -

Kreditrisiko

Die Gesellschaft ist dem Risiko ausgesetzt, dass Vertragspartner ihre Leistungsverpflichtungen nicht erfüllen. Im Hinblick auf derivative Finanzinstrumente wird jedoch nicht erwartet, dass die Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, da es sich bei diesen um Banken handelt, die ein hohes Rating haben. Das maximale Kreditrisiko aus derivativen Finanzinstrumenten ergibt sich aus der Summe der derivativen Finanzinstrumente mit einem positiven Marktwert zum Bilanzstichtag. Am 31. Dezember 2019 betrug das maximale Kreditrisiko sämtlicher Derivate 2.513 € (2018: 19.714 €). Das maximale Kreditrisiko aus nicht derivativen Finanzinstrumenten entspricht dem Gesamtwert aller finanziellen Vermögenswerte. Das Management der Gesellschaft analysiert zur Kontrolle dieses Kreditrisikos das vergangene Zahlungsverhalten und die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen. Für Details zur Altersstruktur und Wertberichtigungen siehe Anmerkung 7.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko ist definiert als das Risiko, dass eine Gesellschaft möglicherweise ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Mittels eines effektiven Working Capital und Cash Managements sowie einer vorausschauenden Evaluierung von Refinanzierungsalternativen steuert das Management der Gesellschaft die Liquidität des Konzerns. Das Management der Gesellschaft ist davon überzeugt, dass die bestehenden Kreditfazilitäten sowie der Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit und aus sonstigen kurzfristigen Finanzierungsquellen zur Deckung des vorhersehbaren Liquiditätsbedarfs der Gesellschaft ausreichen (siehe Anmerkung 13).

In der Tabelle sind die nicht-diskontierten vertraglich vereinbarten künftigen Zahlungen aus bilanzierten, finanziellen Verbindlichkeiten und derivativen Finanzinstrumenten dargestellt:

Vertraglich vereinbarte Zahlungen
in TSD €
Zahlungen fällig
innerhalb von
einem Jahr 1 bis 3
Jahren
3 bis 5
Jahren
nach 5
Jahren
2019
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 716.526 - - -
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 118.663 - - -
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.414.464 - - -
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (1) 1.171.853 - - -
Kreditvereinbarung 2012 (2) 577.115 1.424.798 - -
Anleihen und Wandelanleihe 1.004.042 1.686.586 1.109.894 2.166.434
Forderungsverkaufsprogramm (2) 7.518 387.468 - -
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 68.078 66.531 74.131 49.467
Langfristige Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen (1) 789.145 1.479.119 1.112.401 2.190.926
Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen 34.253 26.710 26.325 9.503
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 603.132 114.950 136.163 121.021
Letters of Credit 21.893 - - -
Derivative Finanzinstrumente - als Cash Flow Hedges designiert 2.484 50,00 - -
Derivative Finanzinstrumente - nicht als Sicherungsinstrument designiert 10.762 - - -
2018
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 641.271 1 - -
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 153.781 - - -
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.467.766 - - -
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (1) 1.394.194 - - -
Kreditvereinbarung 2012 (2) 178.170 740.024 1.126.183 -
Anleihen und Wandelanleihe 1.132.032 1.917.239 677.500 880.939
Forderungsverkaufsprogramm (2) - - - -
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen (2) 26.519 68.976 19.796 63.734
Ausstehende variable Kaufpreiszahlungen 57.217 69.918 33.221 30.576
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 494.576 183.396 66.324 107.857
Letters of Credit 12.413 12.322 - -
Derivative Finanzinstrumente - als Cash Flow Hedges designiert 1.347 - - -
Derivative Finanzinstrumente - nicht als Sicherungsinstrument designiert 7.091 11.820 - -

(1) Beinhaltet Beträge gegenüber nahestehenden Unternehmen.
(2) Zukünftige Zinszahlungen für variabel verzinsliche Finanzverbindlichkeiten wurden auf Basis der zuletzt vor dem 31. Dezember 2019 bzw. 2018 fixierten Zinssätze ermittelt.

24. Übriges Comprehensive Income (Loss)

Änderungen im Übrigen Comprehensive Income (Loss) ergeben sich in den Geschäftsjahren 2019, 2018 und 2017 wie folgt:

Übriges Comprehensive Income (Loss)
in TSD €
2019 2018
Vor Steuern Steuereffekt Netto Vor Steuern Steuereffekt Netto
Komponenten, die nicht in das Ergebnis umgebucht werden:
Versicherungsmathematische Gewinne (Verluste) aus leistungsorientierten Pensionsplänen (99.613) 30.245 (69.368) (28.070) 7.713 (20.357)
Komponenten, die in Folgeperioden in das Ergebnis umgebucht werden:
Gewinne (Verluste) aus Währungsumrechnungsdifferenzen 263.835 - 263.835 327.317 - 327.317
Gewinne (Verluste) aus Cash Flow Hedges:
Veränderungen der unrealisierten Gewinne (Verluste) aus Cash Flow Hedges während des Geschäftsjahres (17.469) 4.352 (13.117) 2.680 (698) 1.982
Umgliederung realisierter Gewinne (Verluste) 5.836 (1.678) 4.158 20.880 (6.036) 14.844
Gewinne (Verluste) aus Cash Flow Hedges insgesamt (11.633) 2.674 (8.959) 23.560 (6.734) 16.826
Übriges Comprehensive Income (Loss) 152.589 32.919 185.508 322.807 979 323.786
Übriges Comprehensive Income (Loss) (fortgesetzt)
in TSD €
2017
Vor Steuern Steuereffekt Netto
Komponenten, die nicht in das Ergebnis umgebucht werden:
Versicherungsmathematische Gewinne (Verluste) aus leistungsorientierten Pensionsplänen 6.840 (27.393) (20.553)
Komponenten, die in Folgeperioden in das Ergebnis umgebucht werden:
Gewinne (Verluste) aus Währungsumrechnungsdifferenzen (1.284.173) - (1.284.173)
Gewinne (Verluste) aus Cash Flow Hedges:
Veränderungen der unrealisierten Gewinne (Verluste) aus Cash Flow Hedges während des Geschäftsjahres 1.613 (430) 1.183
Umgliederung realisierter Gewinne (Verluste) 26.370 (7.977) 18.393
Gewinne (Verluste) aus Cash Flow Hedges insgesamt 27.983 (8.407) 19.576
Übriges Comprehensive Income (Loss) (1.249.350) (35.800) (1.285.150)

25. Zusätzliche Informationen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Die folgende Übersicht liefert zusätzliche Informationen in Bezug auf den Cash Flow aus Investitionstätigkeit für die Geschäftsjahre 2019, 2018 und 2017:

Zusätzliche Angaben zum Cash Flow aus Investitionstätigkeit
in TSD €
2019 2018 2017
Zusätzliche Angaben zu Akquisitionen
Erworbene Vermögenswerte (2.639.432) (360.375) (758.720)
Übernommene Verbindlichkeiten 260.120 21.122 128.552
Nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen 72.151 11.901 68.069
Nicht beherrschende Anteile 65.217 45.319 14.293
Nicht zahlungswirksame Kaufpreisbestandteile 26.637 28.530 8.851
Barzahlungen (2.215.307) (253.503) (538.955)
Abzüglich erworbene Barmittel 55.210 3.538 17.630
Nettozahlungen für Akquisitionen (2.160.097) (249.965) (521.325)
Zahlungen für Beteiligungen und sonstige Investitionen (34.602) (590.199) (17.999)
Zahlungen für den Erwerb immaterieller Vermögenswerte (37.972) (85.103) (26.370)
Gesamtzahlungen für Akquisitionen, Beteiligungen, Erwerb von immateriellen Vermögenswerten sowie sonstige Investitionen (2.232.671) (925.267) (565.694)
Zusätzliche Angaben zu Desinvestitionen
Einzahlungen aus der Veräußerung von Tochterunternehmen oder sonstiger Geschäftseinheiten abzüglich abgegebene Barmittel (1) 43.317 1.532.724 157.025
Einzahlungen aus dem Abgang von Fremdkapitalinstrumenten 16.623 150.172 256.136
Einzahlungen aus der Rückzahlung von Darlehen - 79 2.227
Erlöse aus Desinvestitionen 59.940 1.682.975 415.388

(1) In 2018 enthalten die Einzahlungen aus der Veräußerung von Tochterunternehmen oder sonstiger Geschäftseinheiten abzüglich abgegebene Barmittel einen Zahlungsmittelabfluss von 142.593 € im Zusammenhang mit Steuerzahlungen im Rahmen der Veräußerung von Sound.

Im Zusammenhang mit Veräußerungen im Geschäftsjahr 2018 veräußerte die Gesellschaft Vermögenswerte, abzüglich flüssiger Mittel, in Höhe von 1.100.315 €, Verbindlichkeiten in Höhe von 296.857 €, nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen in Höhe von 469 € und nicht beherrschende Anteile in Höhe von 16.540 €.

Im Folgenden wird eine Überleitung der Finanzverbindlichkeiten und der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen zu dem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit im Geschäftsjahr 2019 dargestellt:

Überleitung der Finanzverbindlichkeiten und der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen zu dem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit
in TSD €
1. Januar 2018 (1) Cash Flow
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 1.205.294 (70.398)
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 188.900 (167.111)
Langfristige Finanzverbindlichkeiten (ausgenommen Forderungsverkaufsprogramm) (3) 6.115.890 1.285.603
Forderungsverkaufsprogramm - 381.430
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 4.451.081 (671.403)
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen 137.494 (16.340)
Überleitung der Finanzverbindlichkeiten und der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen zu dem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit (fortgesetzt)
in TSD €
Nicht zahlungswirksame Veränderungen
Akquisitionen (abzgl. Desinvestitionen) Währungsumrechnungsdifferenzen Abschreibungen auf Finanzierungskosten
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 14.611 618 -
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen - - -
Langfristige Finanzverbindlichkeiten (ausgenommen Forderungsverkaufsprogramm) (3) 22.815 85.424 15.147
Forderungsverkaufsprogramm - (2.435) 575
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 2.141 81.817 -
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen - 35 -
Überleitung der Finanzverbindlichkeiten und der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen zu dem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit (fortgesetzt)
in TSD €
Nicht zahlungswirksame Veränderungen
Sonstige (2) 31. Dezember 2018
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (137) 1.149.988
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 76 21.865
Langfristige Finanzverbindlichkeiten (ausgenommen Forderungsverkaufsprogramm) (3) 1.108 7.525.987
Forderungsverkaufsprogramm - 379.570
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 718.456 4.582.092
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen 1.757 122.946

(1) Die Position "Langfristige Finanzverbindlichkeiten (ausgenommen Forderungsverkaufsprogramm)" war zum 31. Dezember 2018 als "Langfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen (ausgenommen Forderungsverkaufsprogramm)" bezeichnet und enthielt Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen gemäß IAS 17 in Höhe von 36.144 €; zum 1. Januar 2019 wurden diese in die Position "Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen" umgegliedert. Zudem wurden im Rahmen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 zum 1. Januar 2019 Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen in Höhe von 4.414.937 € und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von 137.494 € erfasst.
(2) Umfasst neu abgeschlossene Leasingverträge, Neubewertungen und Änderungen von Leasingverhältnissen mit Dritten und mit nahestehenden Unternehmen.
(3) Cash Flow enthält nicht die Rückzahlungen für ausstehende variable Kaufpreiszahlungen in Höhe von 41.803 €.

Im Folgenden wird eine Überleitung der Finanzverbindlichkeiten zu dem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit im Geschäftsjahr 2018 dargestellt:

Überleitung der Finanzverbindlichkeiten zu dem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit
in TSD €
1. Januar 2018 Cash Flow
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 760.279 444.844
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 9.000 179.900
Langfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen (ausgenommen Forderungsverkaufsprogramm) (1) 6.384.734 (453.717)
Forderungsverkaufsprogramm 293.673 (298.912)
Überleitung der Finanzverbindlichkeiten zu dem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit (fortgesetzt)
in TSD €
Nicht zahlungswirksame Veränderungen
Akquisitionen (abzgl. Desinvestitionen) Währungsumrechnungsdifferenzen Abschreibungen auf Finanzierungskosten Neue Leasingverträge
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 3.046 (2.860) - -
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen - - - -
Langfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen (ausgenommen Forderungsverkaufsprogramm) (1) 8.652 188.165 15.975 6.517
Forderungsverkaufsprogramm - 4.883 356 -
Überleitung der Finanzverbindlichkeiten zu dem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit (fortgesetzt)
in TSD €
Sonstige 31. Dezember 2018
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (15) 1.205.294
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen - 188.900
Langfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen (ausgenommen Forderungsverkaufsprogramm) (1) 1.708 6.152.034
Forderungsverkaufsprogramm - -

(1) Cash Flow enthält nicht die Rückzahlungen für ausstehende variable Kaufpreiszahlungen in Höhe von 10.099 €.

26. Informationen zu den Segmenten und Zentralbereichen

Die Geschäftssegmente der Gesellschaft sind das Segment Nordamerika, das Segment EMEA, das Segment Asien-Pazifik und das Segment Lateinamerika. Sie ergeben sich aus der Art, wie die Gesellschaft ihre Geschäfte nach geografischer Zuständigkeit steuert. Alle Segmente sind im Wesentlichen damit beschäftigt, Gesundheitsdienstleitungen anzubieten sowie Produkte und Anlagen für die Behandlung von chronischem Nierenversagen und anderen extrakorporalen Therapien zu vertreiben.

Die Zielgrößen, an denen die Geschäftssegmente vom Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin gemessen werden, sind so gewählt, dass diese alle Erträge und Aufwendungen beinhalten, die im Entscheidungsbereich der Geschäftssegmente liegen. Der Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin ist davon überzeugt, dass die dafür am besten geeigneten Kennzahlen die Umsatzerlöse, das operative Ergebnis und die operative Marge sind. Steueraufwendungen gehen nicht in die Zielgröße für ein Geschäftssegment ein, da sie nicht im Entscheidungsbereich der Geschäftssegmente liegen. Finanzierung ist eine zentrale Aufgabe, die nicht dem Einfluss der Geschäftssegmente unterliegt. Daher gehen Zinsaufwendungen für die Finanzierung nicht in die Zielgröße für ein Geschäftssegment ein. Ebenso werden bestimmte Kosten, die im Wesentlichen Aufwendungen der Konzernzentrale in den Bereichen Rechnungswesen und Finanzen beinhalten, nicht berücksichtigt, da es sich nach Ansicht der Gesellschaft um Kosten handelt, die nicht der Kontrolle der einzelnen Geschäftssegmente unterliegen. Die Herstellung von Produkten, der optimale Einsatz der Produktionsanlagen, das Qualitätsmanagement und der Einkauf für die Produktion werden zentral gesteuert. Die globale Forschung und Entwicklung wird ebenfalls zentral gesteuert. Diese Aktivitäten erfüllen nicht die Voraussetzungen für den Ausweis als Geschäftssegment gemäß IFRS 8, Geschäftssegmente, (IFRS 8). Die Lieferung der Produkte an die Geschäftssegmente erfolgt zu Herstellkosten und ist damit nicht darauf ausgerichtet, im Produktionsbereich ein eigenes Ergebnis zu erzielen. Die Innenumsatzerlöse aus der Lieferung der Produkte an die Geschäftssegmente sowie die Eliminierung dieser internen Umsatzerlöse sind in der Spalte "Zentralbereiche" enthalten. Investitionen in die Produktion erfolgen unter Berücksichtigung der erwarteten Nachfrage durch die Geschäftssegmente und konsolidierter Wirtschaftlichkeitsüberlegungen. Zudem werden manche Umsatzerlöse, Beteiligungen und immaterielle Vermögenswerte sowie damit verbundene Aufwendungen nicht den einzelnen Geschäftssegmenten zugeordnet, sondern den Zentralbereichen.

Angaben über die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft für 2019, 2018 und 2017 nach Segmenten und Zentralbereichen enthält die folgende Tabelle:

Informationen zu den Segmenten und Zentralbereichen
in TSD €
Segment Nordamerika Segment EMEA Segment Asien-Pazifik Segment Lateinamerika
2019
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 11.931.396 2.652.943 1.792.020 705.636
Sonstige Umsatzerlöse mit Dritten 263.777 40.530 66.750 3.362
Umsatzerlöse mit Dritten 12.195.173 2.693.473 1.858.770 708.998
Umsatzerlöse zwischen den Segmenten 3.067 686 504 251
Umsatzerlöse 12.198.240 2.694.159 1.859.274 709.249
Operatives Ergebnis 1.794.101 448.062 328.996 42.508
Zinsergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Abschreibungen (992.526) (188.580) (98.599) (33.352)
Wertminderung (36.411) (3.341) - -
Ergebnis assoziierter Unternehmen 75.941 (4.414) 2.551 1.152
Summe Vermögenswerte 21.700.202 4.058.523 2.852.271 917.184
davon Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 400.514 171.704 99.815 24.839
Zugänge Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 1.097.517 212.282 190.591 36.595
2018
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 11.347.963 2.559.485 1.627.715 682.894
Sonstige Umsatzerlöse mit Dritten 221.769 27.073 61.638 3.600
Umsatzerlöse mit Dritten 11.569.732 2.586.558 1.689.353 686.494
Umsatzerlöse zwischen den Segmenten 1.609 304 633 240
Umsatzerlöse 11.571.341 2.586.862 1.689.986 686.734
Operatives Ergebnis 2.665.187 398.683 303.956 28.848
Zinsergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Abschreibungen (377.836) (116.384) (45.475) (22.344)
Wertminderung - (64.719) - -
Ergebnis assoziierter Unternehmen 75.279 (4.322) 2.125 264
Summe Vermögenswerte 16.936.646 3.612.800 2.322.284 719.334
davon Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 348.096 178.886 98.741 24.057
Zugänge Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 598.988 158.974 53.962 26.894
2017
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 12.878.665 2.547.055 1.623.312 719.792
Umsatzerlöse zwischen den Segmenten 1.898 16 356 374
Umsatzerlöse 12.880.563 2.547.071 1.623.668 720.166
Operatives Ergebnis 2.086.391 443.725 313.042 58.349
Zinsergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Abschreibungen (398.235) (119.044) (45.401) (17.929)
Ergebnis assoziierter Unternehmen 71.739 (7.159) 1.919 700
Summe Vermögenswerte 15.556.146 3.585.486 2.074.150 670.126
davon Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 342.462 181.870 98.281 24.396
Zugänge Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 526.652 130.755 52.861 41.637
Informationen zu den Segmenten und Zentralbereichen (fortgesetzt)
in TSD €
Summe Segmente Zentralbereiche Gesamt
2019
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 17.081.995 20.141 17.102.136
Sonstige Umsatzerlöse mit Dritten 374.419 - 374.419
Umsatzerlöse mit Dritten 17.456.414 20.141 17.476.555
Umsatzerlöse zwischen den Segmenten 4.508 (4.508) -
Umsatzerlöse 17.460.922 15.633 17.476.555
Operatives Ergebnis 2.613.667 (344.109) 2.269.558
Zinsergebnis (429.444)
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.840.114
Abschreibungen (1.313.057) (240.351) (1.553.408)
Wertminderung (39.752) - (39.752)
Ergebnis assoziierter Unternehmen 75.230 (1.551) 73.679
Summe Vermögenswerte 29.528.180 3.406.555 32.934.735
davon Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 696.872 - 696.872
Zugänge Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 1.536.985 356.934 1.893.919
2018
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 16.218.057 14.736 16.232.793
Sonstige Umsatzerlöse mit Dritten 314.080 - 314.080
Umsatzerlöse mit Dritten 16.532.137 14.736 16.546.873
Umsatzerlöse zwischen den Segmenten 2.786 (2.786) -
Umsatzerlöse 16.534.923 11.950 16.546.873
Operatives Ergebnis 3.396.674 (358.876) 3.037.798
Zinsergebnis (301.062)
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.736.736
Abschreibungen (562.039) (162.808) (724.847)
Wertminderung (64.719) - (64.719)
Ergebnis assoziierter Unternehmen 73.346 - 73.346
Summe Vermögenswerte 23.591.064 2.651.204 26.242.268
davon Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 649.780 - 649.780
Zugänge Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 838.818 316.147 1.154.965
2017
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 17.768.824 14.748 17.783.572
Umsatzerlöse zwischen den Segmenten 2.644 (2.644) -
Umsatzerlöse 17.771.468 12.104 17.783.572
Operatives Ergebnis 2.901.507 (539.068) 2.362.439
Zinsergebnis (364.824)
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.997.615
Abschreibungen (580.609) (154.870) (735.479)
Ergebnis assoziierter Unternehmen 67.199 - 67.199
Summe Vermögenswerte 21.885.908 2.139.307 24.025.215
davon Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 647.009 - 647.009
Zugänge Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 751.905 241.052 992.957

Für die Darstellung der geographischen Aufteilung werden die Umsatzerlöse den Ländern zugewiesen, in denen sich der Sitz des Endverbrauchers der Produkte befindet bzw. in dem die Dienstleistung erbracht wurde. In der nachfolgenden Tabelle werden Informationen zur geographischen Aufteilung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft dargestellt:

Geographische Aufteilung
in TSD €
Deutschland Nordamerika Übrige Länder Gesamt
2019
Umsatzerlöse mit Dritten 474.750 12.195.173 4.806.632 17.476.555
Langfristige Vermögenswerte 1.311.786 19.112.827 4.335.569 24.760.182
2018
Umsatzerlöse mit Dritten 426.327 11.569.732 4.550.814 16.546.873
Langfristige Vermögenswerte 948.355 13.260.913 3.290.930 17.500.198
2017
Umsatzerlöse mit Dritten 433.105 12.878.665 4.471.802 17.783.572
Langfristige Vermögenswerte 905.571 13.037.452 3.122.590 17.065.613

27. Wesentliche Ereignisse seit Ende des Geschäftsjahres

Seit Ende des Geschäftsjahres 2019 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung aufgetreten, die die ausgewiesenen Kennzahlen und Geschäftsergebnisse in irgendeiner Form nennenswert beeinflussen. Auch sind derzeit keine größeren Veränderungen in der Struktur, Verwaltung oder Rechtsform der Gesellschaft oder im Personalbereich vorgesehen.

28. Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat

Vergütung des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin

Die den Mitgliedern des Vorstands der Fresenius Medical Care Management AG im Geschäftsjahr 2019 gewährten Gesamtbezüge beliefen sich auf 24.773 € (2018: 24.166 €), bestehend aus erfolgsunabhängiger Vergütung (inklusive Nebenleistungen) in Höhe von insgesamt 7.122 € (2018: 6.532 €), kurzfristiger, erfolgsbezogener Vergütung in Höhe von insgesamt 7.869 € (2018: 8.437 €) sowie Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung (mehrjährige, variable Vergütung) in Höhe von insgesamt 9.782 € (2018: 9.197 €). Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung, die im bzw. für das Geschäftsjahr 2019 gewährt wurden, beinhalten ausschließlich aktienbasierte Vergütungen mit Barausgleich.

Aus dem MB LTIP 2019 wurden im Geschäftsjahr 2019 114.999 (2018: 73.315 unter dem LTIP 2016) Performance Shares an die Mitglieder des Vorstands der Fresenius Medical Care Management AG gewährt. Der beizulegende Zeitwert der im Juli des Geschäftsjahres 2019 ausgegebenen Performance Shares betrug am Tag der Gewährung jeweils 62,10 € (2018: 80,55 € unter dem LTIP 2016) für Zusagen in Euro bzw. 69,71 US$ (2018: 94,11 US$ unter dem LTIP 2016) für Zusagen in US-Dollar. An Frau Helen Giza (Vorstandsmitglied seit dem 1. November 2019) wurden im Dezember des Geschäftsjahres Performance Shares ausgegeben, deren beizulegender Zeitwert am Tag der Gewährung 60,58 € betrug (2018: 69,05 € für die Ausgabe von Performance Shares an Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß unter dem LTIP 2016).

Neben den unter dem MB LTIP 2019 gewährten Performance Shares wurden auf Grund der im Geschäftsjahr 2019 erreichten Zielvorgaben Ansprüche auf weitere aktienbasierte Vergütungen mit Barausgleich (sogenannter Share Based Award) im Wert von insgesamt 2.623 € (2018: 3.414 €) von den Vorstandsmitgliedern der Fresenius Medical Care Management AG erworben.

Am Ende des Geschäftsjahres 2019 hielten die zum 31. Dezember des Geschäftsjahres amtierenden Mitglieder des Vorstands der Fresenius Medical Care Management AG insgesamt 314.313 Performance Shares (2018: 204.693) und 23.336 Phantom Stock (2018: 54.711). Zusätzlich hielten sie am Ende des Geschäftsjahres 2019 insgesamt 452.989 Aktienoptionen (2018: 602.389 Aktienoptionen).

Aus bestehenden Pensionszusagen existierten zum 31. Dezember 2019 Pensionsverpflichtungen in Höhe von 24.252 € (31. Dezember 2018: 24.535 €). Die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen betrug im Geschäftsjahr 2019 6.751 € (2018: 5.071 €).

Im Geschäftsjahr wurden an die Mitglieder des Vorstands der Fresenius Medical Care Management AG keine Darlehen oder Vorschusszahlungen auf zukünftige Vergütungsbestandteile gewährt.

Die Fresenius Medical Care Management AG hat sich verpflichtet, die Mitglieder des Vorstands von Ansprüchen, die gegen sie aufgrund ihrer Tätigkeit für die Gesellschaft und deren konzernverbundene Unternehmen erhoben werden, soweit solche Ansprüche über ihre Verantwortlichkeit nach deutschem Recht hinausgehen, im Rahmen des gesetzlich Zulässigen freizustellen. Zur Absicherung derartiger Verpflichtungen besteht eine Directors & Officers Versicherung mit einem Selbstbehalt, der den aktienrechtlichen Bestimmungen entspricht.

Herr Michael Brosnan war bis zum Ablauf des 31. Oktober 2019 Mitglied des Vorstands. Im Rahmen seiner Ausscheidensvereinbarung wurde für seine vertraglich zugesagten Vergütungskomponenten im Zeitraum vom 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2020 vereinbart, dass er eine Festvergütung in Höhe von 850 US$ pro Jahr (für den Zeitraum vom 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2019 anteilig) erhält. Herr Michael Brosnan hat für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 Anspruch auf Nebenleistungen in Form von Zuschüssen zur Finanzplanung, Versicherungsleistungen, Zuschüssen zur Renten-, Unfall-, Lebens- und Krankenversicherung, Wohn-, Miet- und Umzugskostenzuschüssen sowie Ausgleichszahlungen im Hinblick auf die Steuerlast in Folge unterschiedlicher Steuersätze in Deutschland und den USA (Nettovergütung) und eine Kfz-Zulage in einer Gesamthöhe von etwa 257 US$. Im Zeitraum vom 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2019 betrugen diese Nebenleistungen 17 US$. Des Weiteren wird Herr Michael Brosnan bis zum 31. Dezember 2020 am US-basierten 401(k) Savings Plan teilnehmen. Für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 erhält Herr Michael Brosnan zudem einen Betrag in Höhe von 30% seiner Festvergütung. Die Herrn Michael Brosnan im Rahmen des LTIP 2016, des MB LTIP 2019 und in Form des Share Based Awards gewährten Vergütungskomponenten sind nach Maßgabe der entsprechenden Planbedingungen auszubezahlen bzw. ausübbar. Mit Ausnahme des Share Based Awards für das Geschäftsjahr 2019 werden Herrn Michael Brosnan ab dem Jahr 2020 (einschließlich) keine weiteren Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung mehr gewährt. Ab dem 1. Januar 2021 wird Herr Michael Brosnan für einen Zeitraum von zwei Jahren eine jährliche Karenzentschädigung für das vereinbarte nachvertragliche Wettbewerbsverbot in Höhe von 553 US$ pro Jahr erhalten. Mit Herrn Michael Brosnan wurde vereinbart, dass er ab dem 1. Januar 2021 Anspruch auf Erhalt einer betrieblichen Altersrente auf Basis der einzelvertraglichen Versorgungszusage der Fresenius Medical Care Management AG in Höhe von jährlich 405 US$ hat. Die Karenzentschädigung für das vereinbarte nachvertragliche Wettbewerbsverbot wird auf die betriebliche Altersrente angerechnet.

Herr Dominik Wehner war bis zum Ablauf des 31. Dezember 2017 Mitglied des Vorstands. Im Rahmen seiner Ausscheidensvereinbarung wurde für seine vertraglich zugesagten Vergütungskomponenten für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. März 2022 vereinbart, dass er jährlich eine Festvergütung in Höhe von 425 € sowie einen Betrag in Höhe von 30% seiner Festvergütung erhält. Außerdem hat Herr Dominik Wehner Anspruch auf Nebenleistungen in Form der Privatnutzung seines Firmen-Pkw, Zuschüssen zur Finanzplanung, Versicherungsleistungen und Zuschüssen zur Renten- und Krankenversicherung in einer Gesamthöhe von etwa 30 € pro Jahr. Die Herrn Dominik Wehner im Rahmen des LTIP 2011, des LTIP 2016 und in Form des Share Based Awards gewährten Vergütungskomponenten sind zum jeweiligen regulären Erdienungszeitpunkt nach Maßgabe der entsprechenden Planbedingungen auszubezahlen bzw. ausübbar. Mit Ausnahme des Share Based Awards für das Jahr 2017 werden Herrn Dominik Wehner seit dem Jahr 2018 (einschließlich) keine weiteren Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung mehr gewährt. Ab Vollendung des 65. Lebensjahres wird Herr Dominik Wehner eine betriebliche Altersrente gemäß der einzelvertraglichen Versorgungszusage der Fresenius Medical Care Management AG erhalten.

Herr Ronald Kuerbitz, der bis zum 17. Februar 2017 Mitglied des Vorstands war, hat seit dem 17. Februar 2017 für einen Zeitraum von zwei Jahren eine jährliche Karenzentschädigung für das vereinbarte nachvertragliche Wettbewerbsverbot erhalten; diese belief sich im Geschäftsjahr auf 90 € (Vorjahr: 515 €). Mit ihm wurde zudem vereinbart, dass er nach dem Ende seines Vorstandsanstellungsvertrags mit Beginn des 14. August 2017 bis zum Ablauf des 13. August 2019 als Berater für die National Medical Care, Inc. tätig wird. Die hierfür gewährte Gegenleistung (inklusive Ersatz von Auslagen) beläuft sich für das Geschäftsjahr auf 167 € (Vorjahr: 212 €). Ab Vollendung des 65. Lebensjahres wird Herr Ronald Kuerbitz eine betriebliche Altersrente in Höhe von jährlich 130 € erhalten.

Herr Roberto Fuste, der bis zum 31. März 2016 Mitglied des Vorstands war, hat im Geschäftsjahr Pensionszahlungen in Höhe von rund 274 € (Vorjahr: 261 €) erhalten. Mit Herrn Roberto Fuste wurde anlässlich der Beendigung seines Vorstandsanstellungsvertrags zum 31. Dezember 2016 vereinbart, dass er bis zum Ablauf des 31. Dezember 2018 einem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot unterliegt und als Berater für den Vorstandsvorsitzenden tätig wird. Hierfür hat er im Geschäftsjahr keine Karenzentschädigung (Vorjahr: 377 €) und kein Beraterhonorar (Vorjahr: 377 €) erhalten.

An Herrn Prof. Emanuele Gatti, der bis zum 31. März 2014 Mitglied des Vorstands war, sind im Geschäftsjahr Pensionszahlungen in Höhe von 355 € (Vorjahr: 338 €) geleistet worden.

Mit Herrn Dr. Rainer Runte, der bis zum 31. März 2014 Mitglied des Vorstands war, wurde mit Wirkung ab dem 1. März 2017 ein Beratervertrag abgeschlossen, dessen Laufzeit zwischenzeitlich bis zum 31. Dezember 2018 verlängert wurde. Danach erbrachte Herr Dr. Rainer Runte Beratungsleistungen auf festgelegten Gebieten. Die seitens der Fresenius Medical Care Management AG hierfür gewährte Gegenleistung (inklusive Ersatz von Auslagen) beläuft sich für das Geschäftsjahr auf 0 € (Vorjahr: 226 €).

Mit Herrn Dr. Ben Lipps, der bis zum 31. Dezember 2012 Vorsitzender des Vorstands war, wurde anstelle einer Pensionsregelung für die Zeit vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2021 ein Beratervertrag abgeschlossen. Danach erbringt Herr Dr. Ben Lipps Beratungsleistungen auf festgelegten Gebieten und in einem bestimmten Zeitrahmen sowie unter Beachtung eines Wettbewerbsverbots. Die seitens der Fresenius Medical Care Management AG hierfür gewährte Gegenleistung (inklusive Ersatz von Auslagen) beläuft sich für das Geschäftsjahr auf 568 € (Vorjahr: 522 €). 2019 wurde eine Ergänzung des Vertrages vorgenommen, die eine einmalige Zahlung in Höhe von 1.129 € für die restliche Laufzeit des Vertrages vorsieht. Diese Zahlung wurde auch im Geschäftsjahr geleistet. Damit sind sämtliche Zahlungen für von ihm zu erbringende Leistungen unter dem Beratervertrag abgegolten.

Frühere Mitglieder des Vorstands erhielten im Geschäftsjahr 2019 keine anderen als die hier genannten Bezüge. Gegenüber diesem Personenkreis bestanden zum 31. Dezember 2019 Pensionsverpflichtungen von insgesamt 37.373 € (31. Dezember 2018: 25.163 €).

Für alle Vorstandsmitglieder wurde ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbart. Sofern dieses zur Anwendung kommt, erhalten die Vorstandsmitglieder für die Dauer von maximal zwei Jahren für jedes Jahr der sie jeweils betreffenden Geltung des Wettbewerbsverbotes eine Karenzentschädigung in Höhe der Hälfte ihrer jeweiligen jährlichen Festvergütung sowie einen Betrag in Höhe von 30% ihrer jeweiligen Festvergütung. Die Anstellungsverträge der Vorstandsmitglieder enthalten keine ausdrücklichen Regelungen für den Fall eines "Change of Control".

Die mit Wirkung seit dem 1. Januar 2018 mit einzelnen Vorstandsmitgliedern neu abgeschlossenen oder verlängerten Anstellungsverträge sehen ein Abfindungs-Cap vor. Danach dürfen Zahlungen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit bei einer Abberufung aus wichtigem Grund den Wert von zwei Jahresvergütungen nicht überschreiten und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags vergüten. Für die Berechnung der relevanten Jahresvergütung werden lediglich die erfolgsunabhängigen Vergütungsbestandteile herangezogen. Besteht ein wichtiger Grund für die Kündigung des Anstellungsvertrags, erfolgen keine Abfindungszahlungen.

Darüber hinaus können auf Basis der Planbedingungen des MB LTIP 2019 und des LTIP 2016 und gemäß den ab dem 1. Januar 2018 mit einzelnen Vorstandsmitgliedern abgeschlossenen Anstellungsverträgen insbesondere im Fall von relevanten Verstößen gegen interne Richtlinien bzw. nicht pflichtgemäßem Verhalten bereits erdiente und ausbezahlte Vergütungsbestandteile zurückgefordert werden (Clawback).

Detaillierte und auch nach einzelnen Vorstandsmitgliedern der Fresenius Medical Care Management AG individualisiert angegebene Informationen zur Vorstandsvergütung legt die FMC-AG & Co. KGaA in ihrem Vergütungsbericht offen, der Bestandteil des Lageberichts ist und auf der Internetseite der Gesellschaft unter https://www.freseniusmedicalcare.com/de/investoren/corporatLeerzeichen prüfene-governance/erklaerung-zur-unternehmensfuehrung abgerufen werden kann.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA belief sich für das Geschäftsjahr 2019 auf 626 € (2018: 773 €). Diese setzt sich zusammen aus einer Festvergütung in Höhe von 439 € (2018: 361 €) sowie Vergütungsleistungen für die Tätigkeiten in den Ausschüssen in Höhe von 187 € (2018: 148 €). Für das Geschäftsjahr ist kein Anspruch auf Auszahlung einer variablen erfolgsorientierten Vergütung (2018: 264 €) entstanden. Gemäß § 13e Abs. 3 der Satzung der FMC-AG & Co. KGaA erhalten die Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses ein Sitzungsgeld in Höhe von 3,5 US$.

Die Vergütung des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care Management AG und die Vergütung für deren Ausschüsse wurde gemäß § 7 Abs. 3 der Satzung der FMC-AG & Co. KGaA an die FMC-AG & Co. KGaA weiterbelastet. Im Geschäftsjahr 2019 belief sich die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care Management AG auf 937 € (2018: 1.110 €). Darin enthalten sind Festvergütungsleistungen für die Tätigkeit im Aufsichtsrat in Höhe von 432 € (2018: 402 €) sowie Vergütungsleistungen für die Tätigkeiten in den Ausschüssen in Höhe von 505 € (2018: 428 €). Für das Geschäftsjahr ist kein Anspruch auf Auszahlung einer variablen erfolgsorientierten Vergütung (2018: 280 €) entstanden.

Zugunsten der Mitglieder des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA besteht eine Directors & Officers Versicherung mit einem Selbstbehalt, der den aktienrechtlichen Bestimmungen entspricht.

29. Gesamthonorar und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

In den Geschäftsjahren 2019, 2018 und 2017 wurden folgende Honorare für den Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, und die mit ihr nahestehenden Unternehmen (KPMG) im Aufwand erfasst:

Honorar
in TSD €
2019 2018 2017
Konzern davon Deutschland Konzern davon Deutschland Konzern davon Deutschland
Abschlussprüfung 10.113 1.665 7.845 1.322 8.629 1.232
Sonstige Bestätigungsleistungen 615 525 320 316 59 18
Steuerberatungsleistungen 318 - 1.069 115 830 169
Sonstige Leistungen 41 - 251 234 716 110

Der für die Auftragsdurchführung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist seit dem Geschäftsjahr 2017 für die Prüfung des Konzernabschlusses zuständig.

Die Honorare für die Abschlussprüfung umfassen die Honorare, die von KPMG für die Prüfung des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse der Gesellschaft und bestimmter Tochterunternehmen, die Durchsicht von Zwischenabschlüssen und Bescheinigungen im Zusammenhang mit gesetzlich vorgeschriebenen oder regulatorisch vorgeschriebenen Berichten oder Aufträgen berechnet wurden. Honorare für die Prüfung von internen Kontrollen bezüglich der finanziellen Berichterstattung sind auch in den Honoraren für die Abschlussprüfung enthalten. Honorare für sonstige Bestätigungsleistungen enthalten die Honorare von KPMG für prüfungsnahe Dienstleistungen, d. h. Dienstleistungen, die in engem Zusammenhang mit der Abschlussprüfung stehen, und nicht unter den Honoraren für die Abschlussprüfung ausgewiesen wurden. Diese Kategorie umfasst Honorare für die Erstellung von Comfort Letters, die Beratung bezüglich Bilanzierungssachverhalten, vereinbarte Dienstleistungen und sonstige Bescheinigungen im Zusammenhang mit regulatorischen Vorschriften. Honorare für Steuerberatungsleistungen enthalten Honorare, die von KPMG für die Unterstützung bei der Erstellung von Steuererklärungen, der Steuerberatung im Rahmen von durchgeführten und geplanten Transaktionen, der Steuerberatung im Zusammenhang mit konzernweiten Verrechnungspreisen und für ins Ausland entsendetet Mitarbeiter sowie für Unterstützungsleistungen bei Fragestellungen im Zusammenhang mit Betriebsprüfungen berechnet wurden. Die Honorare für sonstige Leistungen beinhalten Beträge die KPMG für Leistungen im Rahmen der Vereinheitlichung der lT-Landschaft sowie für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungskette berechnete.

Die von KPMG in Rechnung gestellten Honorare für prüfungsfremde Dienstleistungen in Deutschland, umfassen Honorare für die zuvor beschriebenen Leistungen innerhalb der sonstigen Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen und sonstigen Leistungen.

30. Corporate Governance

Die persönlich haftende Gesellschafterin, vertreten durch den Vorstand der Fresenius Medical Care Management AG, und der Aufsichtsrat der FMC-AG & Co. KGaA haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung abgegeben. Die Gesellschaft hat die Erklärung auf ihrer Internetseite dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht:

https://www.freseniusmedicalcare.com/de/investoren/corporate-governance/entsprechenserklaerung/.

31. Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA für das Geschäftsjahr 2019 wie folgt zu verwenden:

Gewinnverwendungsvorschlag in TSD € mit Ausnahme der Beträge je Aktie
Zahlung einer Dividende von 1,20 € je Aktie auf das dividendenberechtigte Grundkapital der Aktien in Höhe von 298.329 € 357.995
Vortrag auf neue Rechnung 3.038.532
Gesamt 3.396.527

Der Gewinnverwendungsvorschlag berücksichtigt die am Ende des Geschäftsjahres 2019 von der Gesellschaft gehaltenen 6.107.629 eigenen Aktien, die gemäß § 71b AktG nicht dividendenberechtigt sind. Soweit sich die Zahl der für das Geschäftsjahr 2019 dividendenberechtigten Aktien ändert, wird der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag unterbreitet werden, der unverändert eine Dividende von 1,20 € je dividendenberechtigter Aktie sowie entsprechend angepasste Beträge für die Dividendensumme und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorsieht.

 

Hof an der Saale, den 19. Februar 2020

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin Fresenius Medical Care Management AG

Der Vorstand

R. Powell

H. Giza

F. W. Maddux, MD

Dr. K. Mazur-Hofsäß

Dr. O. Schermeier

W. Valle

K. Wanzek

H. de Wit

Aufsichtsrat und Vorstand

Aufsichtsrat

Dr. Dieter Schenk

Vorsitzender

Rechtsanwalt und Steuerberater

Mitglied des Aufsichtsrats der:

Fresenius Management SE (stellvertretender Vorsitzender)

Fresenius Medical Care Management AG (stellvertretender Vorsitzender)

HWT invest AG (vormals Bank Schilling & Co. AG) (Vorsitzender)

Gabor Shoes AG (Vorsitzender)

TOPTICA Photonics AG (Vorsitzender)

Mitglied des Stiftungsrates der:

Else Kröner-Fresenius-Stiftung (Vorsitzender)

Rolf A. Classon

Stellvertretender Vorsitzender

Mitglied des Aufsichtsrats der:

Fresenius Medical Care Management AG

Mitglied des Board of Directors der:

Catalent, Inc., USA (Non-Executive Director)

Perrigo Company plc, Irland (Non-Executive Director)

William P. Johnston

Operating Executive der The Carlyle Group Inc., USA

Mitglied des Aufsichtsrats der:

Fresenius Medical Care Management AG

Mitglied des Board of Directors der:

The Hartford Mutual Funds, Inc., USA (Vorsitzender) (bis 07. August 2019)

Dr. Dorothea Wenzel (seit 16. Mai 2019)

Executive Vice President und Leiterin des globalen Geschäftsbereichs Surface Solutions der Merck KGaA

Pascale Witz

President der PWH Advisors SASU, Frankreich, und CEO der PWH Advisors LLC, USA

Mitglied des Board of Directors der:

Horizon Pharma plc, USA (Non-Executive Director)

Regulus Therapeutics, Inc., USA (Non-Executive Director)

Perkin Elmer, Inc., USA (Non-Executive Director)

Tesaro, Inc., USA (Non-Executive Director) (bis 22. Januar 2019)

Prof. Dr. Gregor Zünd

Vorsitzender der Spitaldirektion des Universitätsspitals Zürich

Aufsichtsratsausschüsse

Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss (Audit and Corporate Governance Committee)

William P. Johnston (Vorsitzender bis 31. Dezember 2019) (stellvertretender Vorsitzender seit 1. Januar 2020)

Rolf A. Classon (stellvertretender Vorsitzender bis 31. Dezember 2019) (Vorsitzender seit 1. Januar 2020)

Pascale Witz (seit 11. Februar 2019)

Nominierungsausschuss

Rolf A. Classon (Vorsitzender seit 4. Dezember 2019)

Dr. Dieter Schenk (stellvertretender Vorsitzender)

Gemeinsamer Ausschuss (1)

Rolf A. Classon

William P. Johnston

Besonderer Gemeinsamer Ausschuss (2)

Dr. Dieter Schenk (Vorsitzender)

Pascale Witz

(1) Weitere Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses sind Herr Stephan Sturm (Vorsitzender) und Herr Dr. Gerd Krick als Vertreter der Fresenius Medical Care Management AG. Herr Sturm und Herr Dr. Krick sind nicht Mitglieder des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA.
(2) Weiteres Mitglied des Besonderen Gemeinsamen Ausschusses ist Herr Stephan Sturm. Der Ausschuss wurde am 15. Mai 2019 gebildet.

Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin Fresenius Medical Care Management AG

Rice Powell

Vorstandsvorsitzender

Mitglied des Vorstands der:

Fresenius Management SE, persönlich haftende Gesellschafterin der Fresenius SE & Co. KGaA

Mitglied des Board of Directors der:

Fresenius Medical Care Holdings, Inc., USA (Vorsitzender)

Mitglied des Verwaltungsrates der:

Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Ltd., Schweiz (stellvertretender Vorsitzender)

Michael Brosnan (bis 31. Oktober 2019)

Finanzvorstand

Mitglied des Board of Directors der:

Fresenius Medical Care Holdings, Inc., USA (bis 31. Oktober 2019)

Mitglied des Verwaltungsrates der:

Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Ltd., Schweiz (bis 31. Oktober 2019)

Mitglied des Aufsichtsrats der:

MorphoSys AG

Helen Giza (seit 1. November 2019)

Finanzvorstand

Mitglied des Board of Directors der:

Fresenius Medical Care Holdings, Inc., USA (seit 8. November 2019)

Franklin W. Maddux, MD (seit 1. Januar 2020)

Globaler Medizinischer Leiter

Mitglied des Verwaltungsrates der:

Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Ltd., Schweiz

Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß

Vorstand für die Region Europa, Naher Osten und Afrika

Dr. Olaf Schermeier

Vorstand für Forschung und Entwicklung

Mitglied des Aufsichtsrats der:

Xenios AG (Vorsitzender)

Medos Medizintechnik AG (Vorsitzender)

William Valle

Vorstand für die Region Nordamerika

Mitglied des Board of Directors der:

Fresenius Medical Care Holdings, Inc., USA

Kent Wanzek

Vorstand für Produktion, Qualität und Logistik

Mitglied des Board of Directors der:

Fresenius Medical Care Holdings, Inc., USA

Harry de Wit

Vorstand für die Region Asien-Pazifik

Mitglied des Board of Directors der:

New Asia Investments Pte Ltd., Singapur

Aufstellung des Anteilsbesitzes der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Hof an der Saale

Inhaltsverzeichnis

1. Nahestehende Unternehmen Inland

2. Nahestehende Unternehmen konsolidiert Ausland

3. Nahestehende Unternehmen nicht konsolidiert Ausland

4. Assoziierte Unternehmen

Agenda
a = es liegt kein Jahresabschluss vor
b = Wert per 31.03. des Berichtsjahres
f = keine Angabe des Eigenkapitals und des Ergebnisses des Berichtsjahres HBl, sondern IFRS-Abschluss auf Ebene des Teilkonzerns FMC Holdings Inc.
h = diese Gesellschaften machen von der Befreiungsvorschrift nach § 264 b HGB Gebrauch
i = diese Gesellschaften machen von der Befreiungsvorschrift nach § 264 (3) HGB Gebrauch
j = Wert per 31.12. des Vorjahres
m = die Angabe des Bundesstaats spiegelt nicht den Geschäftssitz der Gesellschaft wider
t = diese Gesellschaften werden aufgrund vertraglicher Vereinbarungen konsolidiert
v = diese Gesellschaft wird aufgrund der mehrheitlichen Stimmrechte konsolidiert
w = Wert per 31.07. des Berichtsjahres

Mit Ausnahme der mit ( *) gekennzeichneten Gesellschaften wird in der Beteiligungsliste FMC als Abkürzung für Fresenius Medical Care verwendet.

Verbundene Unternehmen Inland des Unternehmensbereiches Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Nr. Gesellschaft Abkürzung direkter und indirekter Anteil am Kapital
%
Eigenkapital 31.12.2019 umgerechnet zum Mittelkurs am Bilanzstichtag
TEUR
Ergebnis 2019 umgerechnet zum Mittelkurs am Bilanzstichtag
TEUR
In Konzernabschluss einbezogen - mit Ergebnisabführungsvertrag
1 Ärztliches Versorgungszentrum Ludwigshafen GmbH im Lusanum (i) VZ Ludwigshafen GmbH 100 24 0
Ludwigshafen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
2 DiZ München Nephrocare GmbH (i) DiZ München Nephrocare 72 38 0
München
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
3 ET Software Developments GmbH (i) ET Software Developments GmbH 100 103 0
Heidelberg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 8)
4 Fresenius Medical Care Beteiligungsgesellschaft mbH (i) FMC Beteiligungsgesellschaft 100 9.363.000 0
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
5 Fresenius Medical Care Deutschland GmbH (i) FMC D-GmbH 100 526.721 0
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 9)
6 Fresenius Medical Care EMEA Management GmbH (i) FMC EMEA GmbH 100 200 0
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
7 Fresenius Medical Care Frankfurt am Main GmbH (i) FMC Ffm GmbH 100 25 0
Frankfurt am Main
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
8 Fresenius Medical Care GmbH (i) FMC GmbH 100 40.253 0
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 9)
9 Fresenius Medical Care Investment GmbH (i) FMC Investment GmbH 100 4.149.452 0
Bad Homburg v.d. Höhe Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
10 Fresenius Medical Care Thalheim GmbH FMC Thalheim 100 2.244 0
Stollberg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 63)
11 Fresenius Medical Care US Beteiligungsgesellschaft mbH (i) FMC US Beteiligungsgesellschaft 100 25 0
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 5)
12 Fresenius Medical Care Ventures GmbH (i) FMC Ventures GmbH 100 32.600 0
Bad Homburg v.d. Höhe Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 9)
13 Medizinisches Versorgungszentrum Berchtesgaden GmbH (i) MVZ Berchtesgaden 100 23 0
Berchtesgaden
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
14 MVZ Gelsenkirchen-Buer GmbH (i) MVZ Gelsenkirchen 89 42 0
Gelsenkirchen-Buer
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
15 Nephrocare Ahrensburg GmbH (i) Nephrocare Ahrensburg GmbH 82 50 0
Ahrensburg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
16 Nephrocare Augsburg GmbH (i) Nephrocare Augsburg GmbH 75 111 0
Augsburg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
17 Nephrocare Berlin-Weißensee GmbH (i) MVZ Berlin-Weißensee 100 25 0
Berlin
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
18 Nephrocare Betzdorf GmbH (i) MVZ Betzdorf 76 81 0
Betzdorf
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
19 Nephrocare Bielefeld GmbH (i) Nephrocare Bielefeld GmbH 100 25 0
Bielefeld
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
20 Nephrocare Buchholz GmbH (i) Nephrocare Buchholz GmbH 100 25 0
Buchholz
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
21 Nephrocare Daun GmbH (i) Nephrocare Daun 100 25 0
Daun
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
22 Nephrocare Deutschland GmbH (i) Nephrocare D GmbH 100 9.114 0
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
23 Nephrocare Döbeln GmbH (i) Nephrocare Döbeln GmbH 100 25 0
Döbeln
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
24 Nephrocare Dortmund GmbH (i) Nephrocare Dortmund GmbH 100 25 0
Dortmund
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
25 Nephrocare Friedberg GmbH (i) Nephrocare Friedberg 100 25 0
Friedberg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
26 Nephrocare Grevenbroich GmbH (i) Nephrocare Grevenbroich GmbH 100 25 0
Grevenbroich
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
27 Nephrocare Hagen GmbH (i) Nephrocare Hagen 100 25 0
Hagen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
28 Nephrocare Hamburg-Altona GmbH (i) Nephrocare HH-Altona GmbH 100 37 0
Hamburg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
29 Nephrocare Hamburg-Barmbek GmbH (i) MVZ Hamburg-Barmbek 51 49 0
Hamburg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
30 Nephrocare Hamburg-Süderelbe GmbH (i) Nephrocare HH-Süderelbe GmbH 51 599 0
Hamburg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
31 Nephrocare Ingolstadt GmbH (i) MVZ Ingolstadt 100 76 0
Ingolstadt
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
32 Nephrocare Kaufering GmbH (i) Nephrocare Kaufering 76 197 0
Kaufering
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
33 Nephrocare Krefeld GmbH (i) Nephocare Krefeld GmbH 100 25 0
Krefeld
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
34 Nephrocare Lahr GmbH (i) MVZ Lahr 100 25 0
Lahr
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
35 Nephrocare Leverkusen GmbH (i) Nephrocare Leverkusen GmbH 51 158 0
Leverkusen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
36 Nephrocare Ludwigshafen GmbH (i) Nephrocare Ludwigshafen 100 25 0
Ludwigshafen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
37 Nephrocare Mannheim GmbH (i) Nephrocare Mannheim 100 25 0
Mannheim
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
38 Nephrocare Mönchengladbach GmbH (i) Nephrocare Mönchengladbach GmbH 100 25 0
Mönchengladbach
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
39 Nephrocare Mühlhausen GmbH (i) Nephrocare Mühlhausen GmbH 100 24 0
Mühlhausen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
40 Nephrocare München-Ost GmbH (i) Nephrocare München-Ost GmbH 100 25 0
München
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
41 Nephrocare Münster GmbH (i) Nephrocare Münster GmbH 55 45 0
Münster
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
42 Nephrocare MVZ Aalen GmbH (i) Nephrocare Aalen GmbH 90 67 0
Aalen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
43 Nephrocare Oberhausen GmbH (i) Nephrocare Oberhausen GmbH 100 25 0
Oberhausen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
44 Nephrocare Papenburg GmbH (i) Nephrocare Papenburg GmbH 100 25 0
Papenburg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
45 Nephrocare Pirmasens GmbH (i) Nephrocare Pirmasens 85 267 0
Pirmasens
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
46 Nephrocare Püttlingen GmbH (i) Nephrocare Püttlingen 51 214 0
Püttlingen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
47 Nephrocare Recklinghausen GmbH (i) Nephrocare Recklinghausen GmbH 100 25 0
Recklinghausen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
48 Nephrocare Rostock GmbH (i) Nephrocare Rostock GmbH 100 51 0
Rostock
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
49 Nephrocare Salzgitter GmbH (i) Nephrocare Salzgitter GmbH 100 25 0
Salzgitter
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
50 Nephrocare Schrobenhausen GmbH (i) Nephrocare Schrobenhausen GmbH 100 24 0
Schrobenhausen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
51 Nephrocare Starnberg GmbH (i) Nephrocare Starnberg 100 25 0
Starnberg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
52 Nephrocare Wetzlar GmbH (i) Nephrocare Wetzlar GmbH 51 49 0
Wetzlar
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
53 Nephrocare Witten GmbH (i) Nephrocare Witten GmbH 100 25 0
Witten
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
54 Nephrologisch-Internistische Versorgung Ingolstadt GmbH (i) Nephrologisch-Internistische Versorgung Ingolstadt 100 25 0
Ingolstadt
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
55 Nova Med GmbH Vertriebsgesellschaft für medizinischtechnische Geräte und Verbrauchsartikel (i) FMC NOVA MED 100 37.891 0
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
56 VIVONIC GmbH (i) VIVONIC GmbH 100 9.861 0
Sailauf
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
57 Zentrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten Bensheim GmbH (i) Zentrum Bensheim 85 4 0
Bensheim
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
In Konzernabschluss einbezogen - ohne Ergebnisabführungsvertrag
58 D.Med Consulting GmbH D.Med GmbH 51 -347 -325
Hamburg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
59 Fresenius Medical Care US Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG (h) FMC US Vv GmbH & Co. KG 100 11.077 5.987
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
60 Fresenius Medical Care US Zwei Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG (h) FMC US Zwei Vv GmbH & Co. KG 100 1.133 598
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
61 Fresenius Medical Care Vermögensverwaltungs GmbH FMC Vermögensverwaltungs 100 558 61
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
62 Medos Medizintechnik Aktiengesellschaft Medos Medizintechnik AG 100 13.613 7.379
Stolberg
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 71)
63 National Medical Care (Deutschland) GmbH NMC Deutschland 100 26.083 -898
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
64 Nephrocare Göttingen GmbH Nephrocare Göttingen GmbH 100 22 -2
Göttingen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
65 Nephrocare Hattingen GmbH Nephrocare Hattingen GmbH 100 23 -1
Hattingen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 22)
66 NMC Holding GmbH NMC Holding D 100 13.824 641
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
67 NxStage GmbH & Co. KG NxStage GmbH & Co. KG 100 (f) (f)
Göttingen
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 858)
68 NxStage Tech GmbH i.L. NxStage Tech GmbH 100 (f) (f)
Rosdorf
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 67)
69 NxStage Verwaltungs-GmbH NxStage Verwaltungs-GmbH 100 (f) (f)
Rosdorf
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 858)
70 PONTORMO GmbH Pontormo 100 88.501 -204
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 932)
71 XENIOS AG XENIOS AG 100 -20.155 -39.888
Heilbronn
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
Nicht in Konzernabschluss einbezogen - ohne Ergebnisabführungsvertrag
72 Pentracor GmbH Pentracor 6 -216 (j) -2,264 (j)
Hennigsdorf
Deutschland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
Verbundene Unternehmen konsolidiert Ausland des Unternehmensbereiches Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Nr. Gesellschaft Abkürzung direkter und indirekter Anteil am Kapital
%
Eigenkapital 31.12.2019 umgerechnet zum Mittelkurs am Bilanzstichtag
TEUR
Ergebnis 2019 umgerechnet zum Mittelkurs am Bilanzstichtag
TEUR
In Konzernabschluss einbezogen - ohne Ergebnisabführungsvertrag
73 Fresenius Medical Care Argentina S.A. FMC Argentina 100 45.691 -3.326
Buenos Aires
Argentinien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
74 Adelaide Day Surgery PTY Limited ADS PTY Ltd. 100 8.181 3.342
Adelaide
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
75 Artistic Manufacturing Pty. Ltd. Artistic Manufacturing 100 0 0
Sydney
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 97)
76 Australian Day Hospital Holdings Pty. Limited ADHH Pty. Ltd. 100 85.422 0
Spring Hill Queensland
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 95)
77 Australian Day Hospital Investments PTY Limited ADHl PTY Ltd. 100 -7.486 -4.208
Spring Hill Queensland
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 94)
78 Ballarat Day Procedure Centre PTY Limited BDPC PTY Ltd. 100 1.768 470
Ballarat
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
79 Brindabella Endoscopy Centre PTY Limited BEC PTY Ltd. 100 1.267 334
Garran
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
80 Canberra Endoscopy PTY Limited CE PTY Ltd. 100 1.349 522
Cheltenham
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
81 Cura Day Hospitals (Operations) PTY Limited CDH Operations PTY Ltd. 100 -15.439 -9.061
Spring Hill Queensland
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 83)
82 Cura Day Hospitals (Properties) PTY Limited CDH Properties PTY Ltd. 100 2.573 246
Spring Hill Queensland
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 83)
83 Cura Day Hospitals Group PTY Limited CDH Group PTY Ltd. 100 26.587 0
Spring Hill Queensland
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 77)
84 Cura Day Newco 1 PTY Limited CD Newco 1 PTY Ltd. 100 3.779 1.727
East Melbourne
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
85 Cura Day Newco 2 PTY Limited CD Newco 2 PTY Ltd. 100 3.927 1.712
Birtinya
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
86 Cura Day Newco 3 PTY Limited CD Newco 3 PTY Ltd. 100 5.502 2.500
Spring Hill Queensland
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
87 Cura Day Newco 4 PTY Limited CD Newco 4 PTY Ltd. 100 -661 -82
Chermside
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
88 Cura Day Newco 5 PTY Limited CD Newco 5 PTY Ltd. 100 -1.428 -201
Spring Hill Queensland
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
89 Cura Newco 6 Pty Ltd Cura Newco 6 Pty 100 15 15
Spring Hill
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
90 Day Surgery Management PTY Limited Willoughby DSM PTY Ltd. 100 0 0
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
91 Dee Why Endoscopy PTY Limited DWE PTY Ltd. 100 220 -31
Dee Why
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
92 EIR Medical, Inc. - Australia EIR Medical Australia 100 (f) (f)
Melbourne
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 858)
93 Fresenius Medical Care Australia PTY Ltd. FMC Australia 100 143.310 2.020
Sydney
Australien
94 Fresenius Medical Care Day Hospitals Holding Pty Limited FME Day Hospitals Holding Ltd. 68 149.074 3.775
Sydney
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 93)
95 Fresenius Medical Care Day Hospitals Investments Pty Limited FME Day Hospitals Investments Ltd. 100 49.735 0
Sydney
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 94)
96 Fresenius Medical Care Packs (Australia) Pty. Ltd. Neomedics 100 6.289 790
Sydney
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 93)
97 Fresenius Medical Care Seating (Australia) Pty. Ltd. Artistic 100 -1.423 -6
Sydney
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 98)
98 Fresenius Medical Care South Asia Pacific Pty Ltd FMC South AP 100 2.017 0
Sydney
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
99 Ipswitch Day Surgery PTY Limited IDS PTY Ltd. 100 -393 -110
Ipswich
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
100 Lacular PTY Limited Lacular PTY Ltd. 100 3.815 1.775
Liverpool
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
101 Newcastle Endoscopy Centre Pty. Limited Newcastle Endoscopy 100 1.353 90
Charlestown
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
102 Perth Eye Centre Pty. Ltd. Perth Eye Centre 100 4.620 3.983
West Perth
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
103 Queensland Eye Hospital PTY Limited QEH PTY Ltd. 100 2.539 1.065
Spring Hill Queensland
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
104 Subiaco Private Hospital PTY Limited SPH PTY Ltd. 100 1.442 24
Subiaco
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
105 Sunshine Coast Day Surgery Pty Ltd Sunshine Pty. Ltd. 100 8.645 1.831
Sping Hill QLD
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
106 Sydney Day Surgery Prince Alfred PTY Limited SDSPA PTY Ltd. 100 -502 -139
Newtown
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
107 The Eye Hospital PTY Limited TEH PTY Ltd. 100 5.237 2.220
Launceston
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
108 Toowoomba Surgicentre PTY Limited TS PTY Ltd. 100 1.459 1.477
East Toowoomba
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
109 Wagga Endoscopy Centre PTY Limited WEC PTY Ltd. 100 1.166 168
Wagga Wagga
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
110 West Leederville Private Hospital Pty Ltd West Leederville Private Hospital 100 3.246 -31
Spring Hill
Australien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 81)
111 Fresenius Medical Care Bangladesh Ltd. FMC Bangladesh 100 18 -653
Dhaka
Bangladesch
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
112 Fresenius Medical Care Belgium N.V. FMC Belgium 100 9.904 1.889
Willebroek
Belgien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
113 Fresenius Medical Care BH d.o.o. Sarajevo, društvo za promet i usluge Sarajevo "Fresenius Medical Care BH" d.o.o. Sarajevo 100 9.750 388
Sarajevo
Bosnien und Herzegowina
(mittelbare Beteiligung über Nr. 5)
114 Zdravstvena ustanova - Bolnica INTERNACIONALNI DIJALIZA CENTAR" Banja Luka Health Institution Banja Luka 100 18.347 295
(Health Institution - Hospital "INTERNACIONALNI DIJALIZA CENTAR" Banja Luka)"
Banja Luka
Bosnien und Herzegowina
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
115 Zdravstvena ustanova Fresenius Medical Care Centar za dijalizu bolnica za pružanje usluga dijalize FMC Centar za dijalizu 100 131 -95
Samac
Bosnien und Herzegowina
(mittelbare Beteiligung über Nr. 113)
116 Zdravstvena ustanova Fresenius Medical Care Centar za dijalizu" d.o.o. Brcko distrikt FMC Brcko 100 1.355 252
(Health Institution "Fresenius Medical Care Centar za dijalizu" d.o.o. District Brcko)"
Brcko
Bosnien und Herzegowina
(mittelbare Beteiligung über Nr. 113)
117 BRASNEFRO PARTICIPACOES S.A. BRASNEFRO 100 42.499 -4.686
Sao Paulo
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 134)
118 CDR - Clínica de Doencas Renais LTDA. CDR 100 6.608 1.079
Rio de Janeiro
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
119 Centro de Diálise de Macaé Ltda. Centro de Diálise de Macaé Ltda. 100 2.214 0
Macaé
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 118)
120 Centro Nefrológico de Anil Ltda. Nefrológico de Anil Ltda 100 -1 -1
Rio de Janeiro
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 118)
121 Centro Nefrológico de Barra Mansa Ltda. Nefrológico de Barra Mansa Ltda 100 2 0
Bairro Ano Bom, Barra Mansa
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 118)
122 Centro Nefrológico de Cascadura Ltda. Centro Nefrológico de Cascadura Ltda. 100 1.828 -387
Rio de Janeiro
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 118)
123 Centro Nefrológico de Minas Gerais Ltda. Centro Minas Gerais 100 -9 -69
BELO HORIZONTE-MG
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
124 CETENE CENTRO DE TERAPIA NEFROLOGICA LTDA CETENE 100 1.157 1.118
São Paulo
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 118)
125 CLINEFRON TRATAMENTO DIALITICO E SERVIÇOS MEDICOS LTDA CLINEFRON 50 471 371
Santo Antonio de Padua - Rio de Janeiro
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 118)
126 CLINEPA Clínica de Nefrologia da Paraiba Ltda. CLINEPA 90 615 687
Cidade de Joao Pessoa
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
127 Clinica de Diálise Volta Redonda Ltda. Clinica de Dialise Volta Redonda Ltda. 100 574 -866
Volta Redonda
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
128 Clinica de Nefrologia Santa Rita Ltda. Clinica de Nefrologia Santa Rita Ltda. 100 -385 -385
Sao Paulo
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
129 CLINICA DO RIM LTDA Clinica Do Rim 100 975 593
Petrolina
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 139)
130 Clínica de Diálise do Centro Ltda. Dialise do Centro Ltda. 100 -2 -1
Rio de Janeiro
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 118)
131 CLÍNICA DE DIÁLISE INGÁ LTDA. Clinica de Dialise Inga Ltda. 100 25 -86
Niterói/RJ
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 118)
132 Clínica Nefrológica de Minas Gerais Ltda. Clinica Minas Gerais 100 1.247 565
BELO HORIZONTE-MG
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
133 CLÍNICA SAO JORGE SERVIClOS NEFROLÓGICOS LTDA. Clinica Sao Jorge 100 297 -94
Sao Paulo
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
134 Dialinvest Servicos e Participacoes Ltda. Dialinvest 100 44.375 -2.958
Santo André
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 321)
135 Fresenius Medical Care Ltda. FMC Brazil 100 21.389 -5.749
Jaguariúna
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
136 Instituto de Nefrologia e Diálise Ltda. INED 100 359 359
Salvador
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
137 INSTITUTO MINEIRO DE NEFROLOGIA LTDA IMN 100 782 630
Belo Horizonte
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 118)
138 Medserv Assistencia Médica e Nefrológica Ltda. Medserv 100 216 -96
Sao Paulo
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
139 NEFROCLÍNICA LTDA. NEFROCLÍNICA 100 733 -338
Bairro Boa Vista, Recife
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
140 Nefron Servicios Médicos de Nefrologia Ltda. Nefron 100 1.086 556
Contagem
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
141 NEPHRON ASSISTENCIA NEFROLÓGICA LTDA. Nephron Ltda 100 368 -117
Sao Paulo
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
142 NEPHRON BRASILIA SERVIÇOS MEDICOS LTDA NEPHRON 100 2.527 2.156
Cidade Satelite de Taguatinga
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 118)
143 Nephrosys Suporte e Manutencao Computacional Ltda. Nephrosys Suporte e Manutencao Computacional Ltda. 70 64 64
Porto Alegre
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 135)
144 Pró-Renal Assistencia Médica Ltda. Pro-Renal 100 223 197
Rio de Janeiro
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
145 Pró-Rim - Clínica de Doencas Renais Ltda. Pro-Rim CDR Ltd. 100 -28 -156
Rio de Janeiro
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
146 SAMARIM Assistencia Nefrológica Ltda. SAMARIM Ltda. 100 9 0
Cidade de Sao Paulo
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
147 UDT - Unidade de Diálise e Transplante Ltda. UDT - Unidade de Diálise e Transplante Ltda. 100 -565 -136
Sao Paulo
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
148 UNINEFRON UNIDADE NEFROLÒGICA S.A. UNINEFRON S.A. 60 2.319 0
Cidade de Recife
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 117)
149 VIVAX - Industria e Comércio de Equipamentos Ltda. (Saubern) VIVAX Ltda. 100 13.317 959
Campo Mourao
Brasilien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 135)
150 Asia Renal Care Asia Pacific Holdings Ltd. ARC AP Holdings 100 -2.178 57
Tortola
Britische Jungferninseln
(mittelbare Beteiligung über Nr. 297)
151 Asia Renal Care Philippines Holdings Ltd. ARC Philippines Holdings 100 -184 -2
Road Town, Tortola
Britische Jungferninseln
(mittelbare Beteiligung über Nr. 297)
152 Cardinal Medical Services Ltd. Cardinal Medical Services 100 -14.958 4
Tortola
Britische Jungferninseln
(mittelbare Beteiligung über Nr. 297)
153 Redwood Medical Services Ltd. Redwood Medical Services 70 359 -1
Tortola
Britische Jungferninseln
(mittelbare Beteiligung über Nr. 297)
154 Centro de Dialisis Osmodial Limitada Centro de Dialisis Osmodial Limitada 100 978 285
Coquimbo
Chile
(mittelbare Beteiligung über Nr. 158)
155 Centro de Diálisis Araucania Limitada Centro de Diálisis Araucania Limitada 100 2.072 367
Temuco
Chile
(mittelbare Beteiligung über Nr. 158)
156 Fresenius Medical Care Chile S.A. FMC CHILE 100 21.368 0
Santiago
Chile
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
157 Fresenius Medical Care Servicios Limitada FMC Servicios Ltda. 100 453 418
Santiago de Chile
Chile
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
158 Nephrocare Chile S.A. Nephrocare Chile 100 29.057 3.976
Santiago
Chile
(mittelbare Beteiligung über Nr. 156)
159 Pentafarma S.A. Pentafarma 100 19.926 1.989
Santiago
Chile
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
160 Servicios Médicos Iquique S.A. Servicios Médicos Iquique S.A. 100 105 54
Iquique
Chile
(mittelbare Beteiligung über Nr. 158)
161 Sociedad Médica La Tirana S.A. Sociedad Médica La Tirana S.A. 100 142 34
Iquique
Chile
(mittelbare Beteiligung über Nr. 158)
162 Aishen (Beijing) Hospital Management Co.Ltd. Aishen (Beijing) Hospital 55 489 -442
Peking
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
163 Beijing UE Medical Product Ltd. Beijing UE MP 100 -2.175 -797
Peking
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 171)
164 Changshu Fresenius Kidney Care Dialysis Center Co. Ltd. Changshu Fresenius Kidney Care DC 100 529 -110
Changshu
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
165 Chifeng Fresenius Kidney Care Dialysis Center Co.Ltd. Chifeng 100 -172 -172
Songshan District, Chifeng City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 162)
166 Chongqing Rongchang Kangfuer Hospital Co. Ltd. Chongqing Rongchang Kangfuer 100 -5.904 -199
Chongqing City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 167)
167 Chongqing Rongchang Tangcheng Hospital Co.Ltd. Chongqing Rongchang 60 10.879 -119
Chongqing City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
168 Dali Fresenius Kidney Care Dialysis Center Co. Ltd. Dali Fresenius Kidney 100 1.013 -156
Dali City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
169 Daqing Kangda Dialysis Center Co.Ltd. Daqing Kangda Dialysis Center 60 421 -283
Daqing City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
170 Dong Guan Aishen Dialysis Center Co.Ltd. Dong Guan 100 -183 -183
Dong Guan City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 162)
171 Fresenius Medical Care (Jiangsu) Co. Ltd. FME-Jiangsu 100 120.105 3.709
Changshu
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 174)
172 Fresenius Medical Care (Jiangsu) Hospital Management Services Co., Ltd. FMC Jiangsu 100 -2.396 -144
Changshu City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 173)
173 Fresenius Medical Care (Shanghai) Co., Ltd. FCH 100 174.636 20.427
Shanghai
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 174)
174 Fresenius Medical Care Investment (China) Co., Ltd. FMC Invest (China) 100 115.096 -120
Shanghai
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 250)
175 Fresenius Medical Care Pharmaceutical & Medical Device Logistics (Guangdong) Co. Ltd. Guangdong Guangdong Baiyun 100 -4.197 -2.350
Guangzhou
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 174)
176 Fresenius Medical Care R&D (Shanghai) Co., Ltd. FMC R&D 100 7.145 1.703
Shanghai
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 174)
177 Fuzhou Fresenius Medical Care Dialysis Center Co., Ltd. Fuzhou FMC Dialysis Center 100 456 -479
Fuzhou City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
178 Guang Zhou Xinjiao Kangnidaisi Dialysis Center Co.Ltd. Guang Zhou Xinjiao Kangnidaisi 100 -395 -395
Zhuhai District, Guangzhou City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 179)
179 Guangzhou KangNiDaiSi Medical Investment Co.Ltd. Guangzhou KangNiDaiSi Medical Investment 70 -153 -3
Guangzhou City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
180 Guangzhou Panyu Kangnidaisi Dialysis Center Co. Ltd. Guangzhou Panyu Kangnidaisi 100 -351 -351
Panyu District, Guangzhou City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 179)
181 Hai Yang Fresenius Medical Care Hospital Co.Ltd. Hai Yang FMC 100 760 -192
Haiyang City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 162)
182 Hejiang Kangcheng Nephrosis Specialized Hospital Co. Ltd. Hejiang Kangcheng Nephrosis 70 3.988 -228
Luzhou
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
183 Henan Aishen Hospital Management Co. Ltd. Henan Aishen Hospital Management 55 829 -255
Henan Province
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
184 Honghe Mengzi Fresenius Kidney Care Dialysis Center Co. Ltd. Honghe Mengzi 100 662 -66
Yunnan Province
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 250)
185 Hui Dong Fresenius Kidney Care Dialysis Center Co. Ltd. Huid Dong Fresenius Kidney 100 -326 -326
Huidong County
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 162)
186 Huozhou Yikang Dialysis Center Co. Ltd. Huozhou Yikang 51 478 -261
Huozhou City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
187 Kai Feng Fresenius Kidney Care Dialysis Center Co.Ltd. Kai Feng Fresenius Kidney 100 -15 -15
Kaifeng City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 183)
188 Kunming Panlong Fresenius Kidney Care Dialysis Center Co. Ltd. Kunming Panlong Center 100 496 -379
Kunming City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
189 Kunming Wuhua Healthcare Hospital Co. Ltd. Kunming Hospital Co. Ltd. 70 7.478 53
Kunming City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
190 Lai Yang Aishen Hemodialysis Co. Ltd. Lai Yang Aishen 100 -98 -98
Yantai City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 162)
191 Ling Bao Fresenius Medical Care Hospital Management Co. Ltd. Ling Bao 100 -73 -73
Lingbao City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 183)
192 Nanyang Fresenius Hospital Co. Ltd. Nanyang Fresenius Hospital 100 0 0
Nanyang City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 183)
193 Quanzhou NephroCare Dialysis Center Co., Ltd. Quanzhou NephroCare Dialysis Center 100 -70 -560
Quanzhou
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
194 Rong County Huankang Hospital Co. Ltd. Rong County Huankang 70 1.480 -470
Zigong City, Sichuan Province
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
195 Songyuan Hongtao Kanglier Hospital Co. Ltd. Songyuan Hongtao Kanglier 80 2.965 -682
Songyuan City, Jilin Province
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
196 Wuhan Jiangbei Fresenius Kidney Care Hemodialysis Center Co.Ltd. Whuan Jiangbei 100 827 -98
Wuhan City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
197 Wuhan Jiangnan Fresenius Kidney Care Hemodialysis Center Co.Ltd. Wuhan Jiangnan Fresenius 100 788 -90
Wuhan City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
198 Xian Ning Fresenius Kidney Care Hemodialysis Center Co. Ltd. Xian Ning Fresenius 100 839 -158
Xianning City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
199 Xiangyang Fresenius Kidney Care Hemodialysis Center Co. Ltd. Xiangyang Fresenius Kidney 100 791 -76
Xiangyang City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
200 Xin Mi Fresenius Medical Care Hospital Co. Ltd. Xin Mi FMC 100 -218 -218
Xinmi City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 183)
201 Xin Xiang County Fresenius Medical Care Hospital Co. Ltd. Xin Xiang County 100 -52 -52
Xinxiang City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 183)
202 Xing Yang Fresenius Medical Care Hospital Co.Ltd. Xing Yang FMC 100 -143 -143
Xingyang City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 183)
203 Xuanwei Fresenius Kidney Care Dialysis Center Co., Ltd. Xuanwei Fresenius Kidney 100 933 -118
Xuanwei City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
204 Zhaoqing Gaoyao Kangnidaisi Dialysis Center Co. Ltd. Zhaoqing Gaoyao Kangnidaisi 100 -82 -82
Zhaoqing City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 179)
205 Zheng Zhou Fresenius Medical Care Hospital Co. Ltd. Zhengzhou Fresenius Hospital 100 -137 -137
Zhengzhou City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 183)
206 Ziyang Zhongxin Anorectal Hospital Co.Ltd. Ziyang Zhongxin Anorectal Hospital 70 1.506 -473
Ziyang City
China
(mittelbare Beteiligung über Nr. 172)
207 Caribbean Medic Health Care System N.V. Caribbean Medic Health Care System 100 1.942 735
Willemstad
Curacao
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
208 Fresenius Medical Care Danmark A/S FMC Danmark 100 3.461 83
Taastrup
Dänemark
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
209 Centro de Enfermedades Renales Franz García S.A. Centro de Enfermedades Renales Franz García S.A. 100 905 302
Quito
Ecuador
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
210 Dialcentro S.A. Dialcentro 100 2.012 184
Quito
Ecuador
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
211 Fresenius Medical Care Ecuador Holdings S.A. FMC Ecuador 100 18.117 -100
Quito
Ecuador
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
212 MANADIALISIS S.A. Manadialisis 100 12.148 2.099
Portoviejo
Ecuador
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
213 Medicopharma S.A. Medicopharma S.A. 100 3.484 755
La Línea
Ecuador
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
214 NEFROCONTROL S.A. Nefrocontrol 100 30.211 2.754
Quito
Ecuador
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
215 Nefrosalud S.A. Nefrosalud S.A. 100 996 683
Guayaquil Ecuador
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
216 Pasal Patino Salvador Cía. Ltda. Pasal Patino 100 393 20
Guayaquil
Ecuador
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
217 Sermens S.A. Ser-Mens 100 2.391 354
Quito Ecuador
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
218 UNIDAD RENAL DIALIBARRA CIA LTDA. Unidad Renal Dialibarra Cia Ltda. 100 1.109 46
Ibarra-Imbabura
Ecuador
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
219 OÜ Fresenius Medical Care Estonia FMC Estonia 100 1.737 -535
Tallinn
Estland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
220 Fresenius Medical Care Suomi Oy FMC Suomi 100 7.204 895
Helsinki
Finnland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
221 Nephrocare Suomi Oy Nephrocare Suomi Oy 100 1.203 1.709
Helsinki
Finnland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 220)
222 Fresenius Medical Care France S.A.S. FMC France 100 27.914 1.734
Fresnes
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
223 Fresenius Medical Care Groupe France S.A.S. FMC Groupe France 100 27.914 1.734
Fresnes
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
224 Fresenius Medical Care SMAD S.A.S. FMC SMAD 100 111.462 9.992
Savigny
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
225 Nephrocare Aix-en-Provence S.A.S. Nephrocare Aix-en-Provence 90 -53 -79
Aix en Provence
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
226 NephroCare Béarn S.A.S. NephroCare Béarn 100 7.172 413
Aressy
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
227 NephroCare Béziers NephroCare Béziers 100 2.314 340
Béziers
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
228 Nephrocare Castelnau S.A.S. Nephrocare Castelnau S.A.S. 100 -777 -562
Fresnes
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
229 NEPHROCARE GARD S.A.S. NEPHROCARE GARD S.A.S. 100 724 330
Nimes
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
230 NephroCare Helfaut S.A.S. NephroCare Helfaut S.A.S. 100 511 134
Helfaut
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
231 Nephrocare Ile de France SAS Nephrocare ile de France 100 26.490 3.484
Fresnes
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
232 NephroCare Marne La Vallée S.A.S. NephroCare Marne La Vallée 100 3.919 1.475
Jossigny
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
233 NephroCare Maubeuge S.A.S. NephroCare Maubeuge 100 3.951 644
Maubeuge
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
234 NephroCare Montpellier S.A.S. NephroCare Montpellier S.A.S. 100 -826 -22
Montpellier
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
235 NephroCare Occitanie S.A.S NephroCare Occitanie. 100 916 263
Muret
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
236 NephroCare Rhône Alpes S.A.S. NephroCare Rhône Alpes 100 2.432 449
Lyon
Frankreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 223)
237 Fresenius Medical Care (Holdings) Limited FMC (Holdings) 100 31.179 6.484
Nottinghamshire
Großbritannien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
238 Fresenius Medical Care (U.K.) Limited FMC (U.K.) 100 56.858 7.043
Nottinghamshire
Großbritannien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 237)
239 Fresenius Medical Care Renal Services (lDC) Limited lDC UK 100 2.630 2.131
Nottinghamshire
Großbritannien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 237)
240 Fresenius Medical Care Renal Services (SS) Limited FMC Renal Services (SS) 100 -710 -522
Nottinghamshire
Großbritannien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 239)
241 Fresenius Medical Care Renal Services (UAE) Limited FMC RS (UAE) 100 597 -13
Nottinghamshire
Großbritannien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
242 Fresenius Medical Care Renal Services (UK) Limited FMC Renal Services (UK) 100 10.009 -5.822
Nottinghamshire
Großbritannien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 237)
243 Fresenius Medical Care Renal Services Limited FMC Renal Services 100 17.982 -1.767
Nottinghamshire
Großbritannien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 237)
244 NxStage Medical UK. Ltd. NxStage UK Ltd. 100 (f) (f)
London
Großbritannien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1883)
245 Optimal Renal Care UK Ltd. Optimal Renal Care UK 100 15 0
Nottinghamshire
Großbritannien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 237)
246 Biocare Technology Company Limited Biocare Technology 100 -2.625 643
Hongkong
Hongkong
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
247 Excelsior Renal Service Co., Limited ERS 51 20.996 4.680
Hongkong
Hongkong
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
248 Fresenius Institute of Dialysis Nursing Company Limited FIDN 100 101 -8
Hongkong
Hongkong
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
249 Fresenius Medical Care Asia-Pacific Limited FMC AP 100 93.975 15.990
Hongkong
Hongkong
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
250 Fresenius Medical Care Hong Kong Holding Limited FMC HK Holding Ltd. 100 123.250 -10
Hongkong
Hongkong
(mittelbare Beteiligung über Nr. 345)
251 Fresenius Medical Care Hong Kong Limited FMC HK Ltd 100 85.828 4.889
Wan Chai
Hongkong
252 Gravitas Investment Limited Gravitas Investment 100 0 0
Hongkong
Hongkong
(mittelbare Beteiligung über Nr. 255)
253 NephroCare Hong Kong (Wan Chai) Co., Ltd. NephroCare HK (Wan Chai) 90 748 -67
Hongkong
Hongkong
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
254 NephroCare Limited Hongkong Hongkong NHK 100 30.155 -2.390
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
255 Renal Health Investment Co. Limited (t) Renal Health Investment 0 52.439 106
Hongkong
Hongkong
256 Fresenius Medical Care Dialysis Services Private Limited Sandor Nephro Services Pvt. Ltd. 100 -263 (b) -1.680 (b)
Banjara Hills
Indien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 257)
257 Fresenius Medical Care India Private Limited FMC India 100 33.414 (b) 3.272 (b)
Gurugram
Indien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
258 Regency NephroCare Private Ltd. RNC 51 368 (b) 72 (b)
Uttar Pradesh
Indien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 257)
259 Srinath Nephrocare Private Limited Srinath 90 165 (b) -30 (b)
Neu Delhi
Indien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 257)
260 PT Fresenius Medical Care Indonesia FMCINDO 100 17.168 1.468
Jakarta
Indonesien
261 Fresenius Medical Care (lreland) Limited FMC Ireland 100 17.687 2.372
Dublin
Irland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
262 Fresenius Medical Care Israel Ltd. Fresenius Medical Care Israel Ltd. 100 50.488 -1.897
Raanana
Israel
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
263 Nephromed Ltd. Nephromed Ltd. 100 1.243 -307
Raanana
Israel
(mittelbare Beteiligung über Nr. 262)
264 Nephromor Ltd. Nephromor Ltd. 100 7.217 -152
Raanana
Israel
(mittelbare Beteiligung über Nr. 263)
265 S.D. Nephromor Ltd. S.D. Nephromor Ltd. 100 1.553 884
Raanana
Israel
(mittelbare Beteiligung über Nr. 264)
266 Ambulatorio di Emodialisi Capodimonte S.r.l. Ambulatorio di Emodialisi Capodimonte 100 -16 -36
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
267 Ambulatorio di Emodialisi Emodial S.r.l. Ambulatorio di Emodialisi Emodial 100 185 165
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
268 Ambulatorio Dialisi e Terapia Renale S.r.l. Ambulatorio Dialisi e Terapia Renale S.r.l. 100 235 138
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
269 Centro Analisi e Diagnostica Clínica SRL Centro Analisi 100 57 -18
Palermo
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
270 Centro Dialisi Città di Aprilia S.r.l. Centro Dialisi Città di Aprilia 100 1.972 268
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
271 Centro Dialisi SS. Medici SRL Centro Dialisi Medici 100 7.079 150
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
272 CER.LAB. srl CER.LAB. 100 4.434 652
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
273 Dialifluids S.r.l. Dialifluids 100 1.172 -47
Cremona
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 281)
274 Euro 2000 s.r.l. Euro 2000 100 2.084 311
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
275 Fresenius Medical Care Italia S.p.A. FME Italia 100 82.693 7.199
Palazzo Pignano (CR)
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
276 NephroCare S.p.A. NephroCare Italy 100 27.566 1.550
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 275)
277 Nephronet Pomezia S.r.l. Nephronet Pomezia 100 3.172 174
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
278 NxStage Italy S.p.A. NxStage Italy S.p.A. 100 (f) (f)
Bomporto
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1882)
279 Omega - Centro Dialisi S.r.l. Omega - Centro Dialisi S.r.l. 100 2.531 707
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
280 Only Dialysis S.r.l. Only Dialysis 66 454 140
Neapel
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
281 SIS-TER S.p.A. SIS-TER 100 32.681 7.406
Palazzo Pignano
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 275)
282 Unicyte S.r.l. Unicyte S.r.l. 100 245 153
Torino
Italien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 421)
283 Aozora Medical Ltd. Aozora Medical 100 -2.536 -2
Tokio
Japan
(mittelbare Beteiligung über Nr. 430)
284 Apro K.K. (t) Apro K.K 0 16.189 (b) 10.701 (b)
Tokio
Japan
285 Eihin-Kai (t) Eihin-Kai 0 4.755 (b) 935 (b)
Tokio
Japan
286 Eiko-Kai (t) Eiko-Kai 0 37.967 (b) 8.540 (b)
Tokio
Japan
287 Fresenius-Kawasumi Co., Ltd. FMC Kawasumi 70 17.885 402
Tokio
Japan
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
288 Fresenius Medical Care Japan K.K. FMC Japan 100 80.253 2.593
Tokio
Japan
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
289 Fuji Investment Holdings K.K. (t) Fuji Investment Holding 0 65 8
Tokio
Japan
290 General Incorporated Foundation Kanzen Kai (t) GIF Kanzen Kai 0 316 72
Tokio
Japan
291 Keitoku-Kai (t) Keitoku-kai 0 5.241 (w) 2.180 (w)
Tokio
Japan
292 Soft Clean Service K.K (t) Soft Clean Service K.K. 0 -3.834 (b) 907 (b)
Yokohama
Japan
293 Sumiyoshi Clinic (t) Sumiyoshi Clinic 0 7.774 -2.112
Mito
Japan
294 Tojin-Kai (t) Tojin-Kai 0 64.775 (b) 5.653 (b)
Tokio
Japan
295 Yugen Kaisha Shirokanedai-Minami Pharmacy Yugen Kaisha Shirokanedai-Minami Pharmacy 100 441 -6
Tokio
Japan
(mittelbare Beteiligung über Nr. 288)
296 Zenjin Kai K. K. (t) Zenjin Kai K. K. 0 3.087 2.514
Yokohama
Japan
(mittelbare Beteiligung über Nr. 284)
297 Asia Renal Care Ltd. Asia Renal Care 100 133.719 -5
Grand Cayman
Kaimaninseln
(mittelbare Beteiligung über Nr. 344)
298 Fresenius Medical Care Canada, Inc. (m) FMC Brent 100 (f) (f)
Toronto/Ontario
Kanada
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1429)
299 NxStage Medical Canada, Inc. (m) NxStage Medical Canada 100 (f) (f)
British Columbia
Kanada
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1429)
300 Fresenius Medical Care Kazakhstan LLP FMC Kazakhstan 100 1.009 -1.017
Almaty
Kasachstan
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
301 Fresenius Medical Care Andina S.A.S. Andina 100 47.703 2.863
Bogotá
Kolumbien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 302)
302 Fresenius Medical Care Colombia S.A. FMC Colombia 100 109.893 644
Bogotá D.C.
Kolumbien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
303 Fresenius Medical Care Servicio Renal S.A.S. i.L. FMC Servicio Renal 100 0 0
Cúcuta
Kolumbien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 302)
304 Fresenius Medical Care Korea Ltd. FMK 100 140.425 6.372
Seoul
Korea
305 National Medical Care Korea Inc. SKR 100 -130 -4
Seoul
Korea
306 NephroCare Korea Inc. NephroCare Korea 100 4.821 -235
Seoul
Korea
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
307 Yeolin Medical Foundation (t) Yeolin Medical Foundation 0 2.346 634
Jeju
Korea
308 Fresenius Medical Care - Nephro društvo s ogranièenom odgovornošæu za trgovinu i usluge Nephromedija 100 9.123 -52
Zagreb
Kroatien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
309 FRESENIUS MEDICAL CARE HRVATSKA društvo sa ograni? FMC Hrvatska 100 2.579 481
Zagreb
Kroatien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
310 Poliklinika za Dijalizu Fresenius Medical Care Poliklinika 100 463 27
Zagreb
Kroatien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 308)
311 Poliklinika za Hemodijalizu - International Dialysis Centers Policlinic lDC 100 1.771 145
Zagreb
Kroatien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 308)
312 Poliklinika za hemodijalizu INTERDIAL Poliklinika Interdial 100 146 -63
Opatija
Kroatien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 308)
313 Poliklinika za internu medicinu, opcu kirurgiju, ginekologiju, hemodijalizu-internu medicinu, pediatriju i humanu genetiku Sveti Duh II Policlinic Sveti Duh II 90 57 43
Zagreb
Kroatien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 308)
314 Limited Liability Company "Fresenius Medical Care KGZ" FMC KGZ 100 1.438 -91
Bishkek
Kyrgyz Republic
(mittelbare Beteiligung über Nr. 5)
315 Fresenius Medical Care Lebanon s.a.r.L. FMC Lebanon 100 8.663 468
Beirut
Libanon
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
316 Nephrocare Lebanon SARL Nephrocare Lebanon 100 1.364 -121
Beirut
Libanon
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2214)
317 FMC FINANCE II S.à r.l. FMC Finance II (*) 100 15.383 -94
Bereldange
Luxemburg
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
318 FMC FINANCE VII S.A. FMC Finance VII (*) 100 231 197
Luxemburg
Luxemburg
319 FMC FINANCE VIII S.A. FMC Finance VIII (*) 100 261 33
Luxemburg
Luxemburg
320 Fresenius Medical Care US Finance Luxembourg S.à r.l. FMC US Finance Luxembourg S.à r.l. 100 1.481.204 377
Bereldange
Luxemburg
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
321 PREAFIn III S.à r.l. PREAFIn III 100 75.306 -9
Luxemburg
Luxemburg
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
322 Asia Renal Care (KL) Sdn. Bhd. ARC (KL) 54 1.205 136
Kuala Lumpur
Malaysia
(mittelbare Beteiligung über Nr. 150)
323 Asia Renal Care (Malaysia) Sdn. Bhd. ARC (Malaysia) 100 -837 -26
Kuala Lumpur
Malaysia
(mittelbare Beteiligung über Nr. 430)
324 Asia Renal Care (Penang) Sdn. Bhd. ARC (Penang) 70 -235 -4
Penang
Malaysia
(mittelbare Beteiligung über Nr. 430)
325 Fresenius Medical Care Malaysia Sdn. Bhd. FMC Malaysia 100 24.809 756
Petaling Jaya
Malaysia
326 Fresenius Medical Care Production Sdn Bhd FMC Production 100 2.662 -115
Kuala Lumpur
Malaysia
(mittelbare Beteiligung über Nr. 325)
327 Fresenius Medical Care Technologies (Malaysia) Sdn Bhd. Coremed 100 1.069 -127
Petaling Jaya
Malaysia
(mittelbare Beteiligung über Nr. 325)
328 Pusat Dialisis Ehsan Perak Sdn Bhd Pusat Dialisis Ehsan Perak 100 335 -19
Perak
Malaysia
(mittelbare Beteiligung über Nr. 329)
329 Pusat Dialisis Taiping Sdn Bhd Pusat 100 530 -1.593
Taiping
Malaysia
(mittelbare Beteiligung über Nr. 325)
330 Renal Care Dialysis Services Sdn. Bhd. Renal Care Dialysis Services Sdn. Bhd. 60 -202 -21
Kuala Lumpur
Malaysia
(mittelbare Beteiligung über Nr. 430)
331 The Kidney Dialysis Centre Sdn. Bhd. The Kidney Dialysis Centre Sdn. Bhd. 100 -19 56
Kuala Lumpur
Malaysia
(mittelbare Beteiligung über Nr. 325)
332 TSC Renal Care Dialysis Centre Sdn Bdh TSC Renal Care Dialysis Centre 100 -67 5
Penang
Malaysia
(mittelbare Beteiligung über Nr. 329)
333 Fresenius Medical Care Global Insurance Ltd. FMC Global Insurance Ltd. 100 76.503 13.510
St. Julians
Malta
(mittelbare Beteiligung über Nr. 334)
334 Fresenius Medical Care Malta Holdings Ltd. FMC Malta Holdings Ltd. 100 1.512.251 12.681
St. Julians
Malta
(mittelbare Beteiligung über Nr. 320)
335 Fresenius Medical Care US Finance Malta Ltd. FMC US Finance Malta Ltd. 100 1.583.409 42.145
St. Julians
Malta
(mittelbare Beteiligung über Nr. 334)
336 Fresenius Medical Care NC Morocco S.A. Fresenius Medical Care NC Morocco S.A. 100 -1.207 -642
Casablanca
Marokko
(mittelbare Beteiligung über Nr. 337)
337 Fresenius Medical Care Nord Ouest et Centre Afrique S.A. FMC NOCA 100 10.331 418
Casablanca
Marokko
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
338 Fresenius Medical Care Pharma Afrique S.A. FMC Pharma Afrique 100 3.252 971
Casablanca
Marokko
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
339 Erika de Reynosa, S.A. de C.V. Erika Reynosa 100 (f) (f)
Mexico City
Mexiko
(mittelbare Beteiligung über Nr. 861)
340 Fresenius Medical Care Compania de Servicios, S.A. de C.V. FMC Compania de Servicios 100 1.829 271
Zapopan, Jalisco
Mexiko
341 Fresenius Medical Care de Mexico, S.A. de C.V. FMC Mexico 100 45.420 5.520
Zapopan, Jalisco
Mexiko
342 MediMexico S. De R.L. de C.V. MediMexico 100 (f) (f)
Tijuana, B.C.
Mexiko
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1882)
343 Fresenius Medical Care Myanmar Company Limited Yangon FMC Myanmar 100 522 -279
Myanmar
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
344 Fresenius Arcadia Holding B.V. Fresenius Arcadia Holding 100 91.624 -39
Amsterdam
Niederlande
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
345 Fresenius Medical Care Far East Holding B.V. FMC FEH B.V. 100 107.027 -95
Amsterdam
Niederlande
346 Fresenius Medical Care Nederland B.V. FMC Nederland 100 8.387 1.015
Nieuwkuijk
Niederlande
(mittelbare Beteiligung über Nr. 317)
347 Holiday Dialysis International Holdings B.V. HDl 100 -1.826 -60
Nieuwkuijk
Niederlande
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
348 lDC Holding B.V. lDC Holding B.V. 100 -31.165 -36
Amsterdam
Niederlande
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
349 International Dialysis Centers B.V. lDC 100 27.203 5.413
Amsterdam
Niederlande
(mittelbare Beteiligung über Nr. 348)
350 RKZ Dialysecentrum B.V. RKZ B.V. 90 704 -87
Beverwijk
Niederlande
(mittelbare Beteiligung über Nr. 346)
351 Rostov Region B.V. Rostov Region 100 -192 -40
Amsterdam
Niederlande
(mittelbare Beteiligung über Nr. 55)
352 Fresenius Medical Care Adsorber Tec GmbH Biotec Systems Krems 100 7.353 1.149
Krems an der Donau
Österreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 5)
353 Fresenius Medical Care Austria GmbH FMC Austria 100 6.065 1.433
Wien
Österreich
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
354 Fresenius Medical Care Pakistan (Private) Ltd. FMC Pakistan 100 2.207 -738
Lahore
Pakistan
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
355 Fresenius Medical Care Panama S.A. FMC Panama S.A. 100 904 176
Panama
Panama
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
356 Centro Médico Renal Villa Sol S.A.C. Villa Sol S.A.C. 100 -220 -266
Lima
Peru
(mittelbare Beteiligung über Nr. 359)
357 Centro Nefrológico Villa Sur S.A.C. Villa Sur 100 92 -268
Lima
Peru
(mittelbare Beteiligung über Nr. 359)
358 Clínica de enfermedades renales y diálisis del Sur S.A.C. Clerdisur S.A.C. Clerdisur 100 671 -133
Arequipa
Peru
(mittelbare Beteiligung über Nr. 359)
359 Fresenius Medical Care del Perú S.A. FMC Peru 100 9.548 326
Lima
Peru
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
360 Nefro Salud Chiclayo S.A.C. Nefro Salud 100 248 -44
Chiclayo
Peru
(mittelbare Beteiligung über Nr. 359)
361 Asia Renal Care (Philippines) Inc. ARC (Philippines) Inc. 100 -1.174 -352
Manila
Philippinen
(mittelbare Beteiligung über Nr. 151)
362 FMC Renalcare Corp. FMC Renalcare (*) 100 -149 375
Makati City
Philippinen
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
363 Fresenius Medical Care Philippines, Inc. FMC Philippines 100 38.111 915
Manila
Philippinen
364 Fresenius Medical Care Solutions Services (Philippines), Inc. FMC Solutions Services (Philippines) 100 589 90
Manila
Philippinen
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
365 Mindanao Renal Care Inc. Mindanao Renal Care 60 713 -39
Manila
Philippinen
(mittelbare Beteiligung über Nr. 362)
366 RSl Dialysis Center Inc. RSl Dialysis Center Inc. 74 -11 -69
Manila
Philippinen
(mittelbare Beteiligung über Nr. 362)
367 Fresenius Medical Care Polska S.A. FMC Polska 100 153.552 3.137
Poznan
Polen
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
368 Fresenius Medical Care SSC Sp. z o.o. FMC SSC 100 863 159
Breslau
Polen
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
369 Fresenius Nephrocare Polska Sp.z.o.o. Nephrocare Polska 100 131.136 2.291
Poznan
Polen
(mittelbare Beteiligung über Nr. 367)
370 Niepubliczny Zaklad Opieki Zdrowotney Intermed spólka z o.o. Intermed 100 212 39
Poznan
Polen
(mittelbare Beteiligung über Nr. 369)
371 Adminsaúde - Serviços de Administração, Informática e Formação em Saúde, Lda. Adminsaúde 100 258 -2
Lisboa
Portugal
(mittelbare Beteiligung über Nr. 374)
372 C.D.B.l. - Centro de Diálise da Beira Interior, S.A. CDBl 51 403 38
Castelo Branco
Portugal
(mittelbare Beteiligung über Nr. 377)
373 DIALVERCA - Sociedade Médica S.A. Dialverca 51 225 98
Forte da Casa
Portugal
(mittelbare Beteiligung über Nr. 377)
374 Fresenius Medical Care Portugal, S.A. FMC Portugal 100 7.970 1.804
Lissabon
Portugal
(mittelbare Beteiligung über Nr. 375)
375 Fresenius Medical Care, SGPS, SA FMC SGPS 100 135.545 17.341
Lissabon
Portugal
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
376 FRESENIUS PORTUGAL REAL ESTATE, S.A. Fresenius Real 100 18.925 4.221
Lissabon
Portugal
(mittelbare Beteiligung über Nr. 375)
377 NephroCare Portugal, S.A. Nephrocare Portugal 100 78.895 12.888
Lissabon
Portugal
(mittelbare Beteiligung über Nr. 375)
378 CENTRUL MEDICAL "SANATATEA TA" S.R.L. SANATATEA SRL 100 424 166
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
379 Fresenius Medical Care Romania Srl FMC Romania 100 24.838 1.907
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
380 Fresenius Nephrocare Romania Srl FNC Romania 100 38.709 2.454
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
381 Nefrocare CL SRL Nefrocare CL 100 -375 -43
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 379)
382 Nefrocare DJ SRL Nefrocare DJ 100 -1.512 -63
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
383 Nefrocare Med SRL Nefrocare Med 100 -1.922 -274
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
384 Nefrocare MS SRL Nefrocare MS 100 3.493 566
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
385 Nefrocare Sig SRL Nefrocare Sig 100 -104 -28
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
386 Nefrocare VS SRL Nefrocare VS 100 1.650 270
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
387 Nefromed BM SRL Nefromed BM 100 -1.502 -88
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
388 NEFROMED DIALYSIS CENTERS S.R.L. Nefromed Dialysis Centers 100 8.217 859
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2216)
389 NEFROMED S.R.L. Nefromed 100 1.453 17
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2216)
390 Nefromed SJ SRL Nefromed SJ 100 -423 18
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
391 Potaissa Renal Care SRL Potaissa Renal Care 100 565 96
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
392 Premium Medical Clinic S.R.L. Premium Medical Clinic S.R.L. 100 550 172
Ploiesti
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
393 SANAMED HOSPITAL S.R.L. SANAMED HOSPITAL S.R.L. 100 254 102
Bukarest
Rumänien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 380)
394 OOO FRERUS"" FRERUS 100 21.160 -1.507
Moskau
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 5)
395 OOO Fresenius Medical Care Holding OOO FMC Holding 100 66.112 1.089
Moskau
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
396 OOO Fresenius Medical Care Kuban FMC Kuban 100 -6.902 -3.260
Krasnodar
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
397 OOO Fresenius Medical Care Omsk FMC Omsk 100 2.337 -46
Omsk
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 55)
398 OOO Fresenius Medical Care Siberia FMC Novosibirsk 100 -14 -14
Novosibirsk
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
399 OOO Fresenius Nephrocare OOO Fresenius Nephrocare 100 -9.799 -8.557
Moskau
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 55)
400 OOO Gemodializny Tsentr Krasnoyarsk Tsentr Krasnoyarsk 100 2.163 355
Krasnoyarsk
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
401 OOO Hemodialysis Center Rostov OOO Hemodialysis Center Rostov 100 3.025 -2.441
Peshkovo
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 55)
402 OOO International Dialysis Centers Kazan lDC Kazan 100 2.582 98
Kazan
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
403 OOO Severo-Kavkazskiy Nefrologicheskiy Center OOO Severo-Kavkazskiy Nefrologicheskiy Centr 100 352 -1.144
Rostov
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 55)
404 OOO Tsentr Dializa Tsentr Dializa 100 382 -4.851
Moskau
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
405 OOO Tsentr Dializa Astrakhan Tsentr Dializa Astrakhan 100 129 -414
Astrakhan
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
406 OOO Tsentr Dializa St. Peterburg Tsentr Dializa St. Peterburg 100 -1.136 -979
St. Petersburg
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
407 OOO UniFarm UniFarm 100 -18 -183
Krasnogorsk
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
408 ZAO Fresenius SP ZAO Fresenius SP 100 54.661 13.953
Moskau
Russland
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
409 Fresenius Medical Care Saudi Arabia Ltd. FMC Saudi Arabia 100 0 0
Jeddah
Saudi-Arabien
410 Saudi Advanced Renal Services Ltd. (SRS) (t) SRS 0 -7.139 3.480
Riyadh
Saudi-Arabien
411 Fresenius Medical Care Sverige AB Sverige AB 100 7.832 631
Sollentuna
Schweden
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
412 NephroCare Sverige AB NephroCare Sverige 100 2.430 505
Sollentuna
Schweden
(mittelbare Beteiligung über Nr. 411)
413 Dialyse-Praxis Dr. med. A. Staub AG Praxis Dr. Staub AG 100 1.862 356
Luzern
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 414)
414 Fresenius Medical Care (Schweiz) AG FMC Schweiz 100 16.666 1.909
Oberdorf
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
415 Fresenius Medical Care Nephrologica SA i.L. FMC Nephrologica 100 69 -26
Lugano
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
416 Fresenius Medical Care Servizi Logistici SA Servizi Logistici 100 2.100 40
Manno
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
417 Nieren- und Dialysezentrum Männedorf AG Nieren- und Dialysezentrum Dr. Kell AG 100 217 211
Männedorf
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 414)
418 Nieren-Zentrum Zürich-West (NZZW) AG Nieren-Zentrum Zürich-West AG 100 135 -69
Zürich
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 414)
419 Praxis & Dialysezentrum Alt Münchenstein AG Praxis & Dialysezentrum Alt Münchenstein AG 100 208 -104
Münchenstein
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 414)
420 Praxis und Dialysezentrum Zürich-City AG Zürich-City AG 75 927 301
Zürich
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 414)
421 Unicyte AG Unicyte AG 100 6.209 -10.443
Oberdorf
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 9)
422 Unicyte EV AG Unicyte EV AG 100 2.507 -1.797
Oberdorf
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 421)
423 Unicyte HLSC AG Unicyte HLSC AG 100 1.339 -213
Oberdorf
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 421)
424 Unicyte Islet AG Unicyte Islet AG 100 532 -241
Oberdorf
Schweiz
(mittelbare Beteiligung über Nr. 421)
425 Fresenius Medical Care Srbija drustvo sa ogranicenom odgovornoscu Vrsac, Beogradski put bb FMC Srbija 100 44.190 7.978
Vrsac
Serbien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
426 Specijalna bolnica za hemodijalizu Fresenius Medical Care" Beograd Spec. bolnica za hemodijalizu FMC 100 4.789 608
Novi Beograd
Serbien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 425)
427 Specijalna bolnica za hemodijalizu Fresenius Medical Care, Nis Special Hospital for Hemodialysis 100 -660 2
Nis
Serbien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 426)
428 ARC Kidney Dialysis Pte. Ltd. ARC Kidney Dialysis 80 511 55
Singapur
Singapur
(mittelbare Beteiligung über Nr. 430)
429 Asia Renal Care (Katong) Pte. Ltd. ARC (Katong) 70 365 126
Singapur
Singapur
(mittelbare Beteiligung über Nr. 432)
430 Asia Renal Care (SEA) Pte. Ltd. ARC (SEA) 100 27.331 474
Singapur
Singapur
(mittelbare Beteiligung über Nr. 297)
431 Asia Renal Care Mt Elizabeth Pte. Ltd. ARC Mt Elizabeth 60 794 145
Singapur
Singapur
(mittelbare Beteiligung über Nr. 432)
432 Fresenius Medical Care Singapore Pte. Ltd. FMC Singapore 100 40.532 2.367
Singapur
Singapur
(mittelbare Beteiligung über Nr. 430)
433 Kidney Therapy Centre Pte Ltd. Kidney Therapy Centre Pte Ltd. 75 638 93
Singapur
Singapur
(mittelbare Beteiligung über Nr. 432)
434 Armerina s.r.o. Armerina 100 10.503 932
Bratislava
Slowakei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
435 FMC - dialyzacne sluzby, s.r.o. FMC DS (*) 100 14.481 -889
Piestany
Slowakei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
436 Fresenius Medical Care Slovensko, spol. s.r.o. FMC Slovensko 100 7.297 1.409
Piestany
Slowakei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
437 Logman a.s. Logman 100 8.542 201
Bratislava
Slowakei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
438 Fresenius Medical Care Slovenija, trgovsko in proizvodno podjetje medicinske opreme d.o.o. FMC Slovenija 100 3.713 206
Celje
Slowenien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
439 NEFRODIAL, nefrološka in dializna dejavnost d.o.o. Nefrodial d.o.o. 100 1.946 583
Zrece
Slowenien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 438)
440 Amex S.A.U. Amex 100 736 -809
Ciudad Real
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
441 DIALBILBO, S.L.U. Dialbilbo 100 643 -2
Bilbao
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
442 Fresenius Medical Care España, S.A.U. FMC Espana 100 159.147 28.138
Madrid
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
443 Fresenius Medical Care Extremadura, S.A. Extremadura 100 2.524 734
Badajoz
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
444 Fresenius Medical Care Services Andalucia, S.A.U. CAMEX 100 11.097 1.575
Sevilla
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
445 Fresenius Medical Care Services Canarias, S.L.U. FMC Services Canarias 100 1.479 -248
Santa Cruz de Tenerife
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
446 Fresenius Medical Care Services Cantabria, S.L.U. FMC Services Cantabria 100 3.633 -283
Santander
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
447 Fresenius Medical Care Services Castilla y León, S.L.U. FMC Services Castilla y León 100 8.702 972
Valladolid
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
448 Fresenius Medical Care Services Catalunya, S.L.U. Services Catalunya 100 24.890 10.442
Barcelona
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
449 Fresenius Medical Care Services La Rioja, S.L.U. FMC Services La Rioja 100 615 -37
La Rioja
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
450 Fresenius Medical Care Services Levante, S.A.U. Ashdo 100 7.052 1.589
Valencia
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
451 Fresenius Medical Care Services Madrid, S.A.U. l.C.N. 100 -116 -908
Madrid
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
452 Fresenius Medical Care Services Murcia, S.L.U. FMC Services Murcia 100 7.803 1.022
Murcia
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 453)
453 National Medical Care of Spain, S.A.U. NMC of Spain 100 84.367 34.885
Madrid
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 442)
454 Santa Bárbara Smart Health, S.L. Centro Medico Santa Barbara 100 454 28
Paterna (Valencia)
Spanien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 450)
455 Fresenius Medical Care Lanka (Private) Limited Fresenius Medical Care Lanka (Private) Limited 100 598 -169
Colombo 7
Sri Lanka
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
456 Clinix Renal Care (Pty) Limited Clinix Renal Care 50 4.489 678
Gauteng
Südafrika
(mittelbare Beteiligung über Nr. 457)
457 Fresenius Medical Care South Africa (PTY) Limited FMC South Africa 100 31.394 -5.502
Johannesburg
Südafrika
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
458 An Hsin Chu-Shan (Chien Ming) (t) An Hsin Chu-Shan 0 -19 32
Chushan Town
Taiwan
459 An Hsin Chang Mei (t) An Hsin Chang Mei 0 -25 -77
Changhua County
Taiwan
(mittelbare Beteiligung über Nr. 477)
460 An Hsin Chia-Yi (t) An Hsin Chia-Yi 0 205 22
Chiayi City
Taiwan
461 An Hsin Da Se Clinic (t) Meng Sheng - Da Se 0 -160 -59
Wangerland-Horumersiel
Taiwan
462 An Hsin Nan Zi (t) An Hsin Nan Zi 0 199 -1
Kaohsiung City 811
Taiwan
463 An Hsin Pharmacy (t) An Hsin Pharmacy 0 -87 -19
Changhua County 500
Taiwan
464 An Hsin Qingshui (t) An Hsin Qingshui 0 -47 -3
Qingshui Town
Taiwan
465 Ann Hui (t) Ann Hui 0 314 70
Taoyuan
Taiwan
466 Bai Ling (9313/5313) (t) Bai Ling 0 79 25
Taipeh
Taiwan
467 Bo You (9821/5821) (t) Bo You 0 344 56
Kaohsiung City
Taiwan
468 Chang You(9853/5853) (t) Chang You 0 -374 8
Taichung City 413
Taiwan
469 Chia En (t) Chia En 0 1.377 133
Taipeh
Taiwan
470 Chia Ling Clinic (t) Chia Ling Clinic 0 -199 -4
Kaohsiung City
Taiwan
471 Deh Chuan (t) Deh Chuan 0 462 95
New Taipei City 220
Taiwan
472 Dong Cheng (t) Dong Cheng 0 193 91
Taipeh
Taiwan
473 Dong Feng (TR71) (t) Dong Feng 0 -129 43
Taichung City 423
Taiwan
474 Dong Fu (TRF9) (t) Dong Fu 0 13 24
Taichung City 423
Taiwan
475 Dong He (5353) (t) Dong He 0 -82 17
Pingtung County 920
Taiwan
476 Fang Min (TRI4) (t) Fang Min (TRI4) 0 346 346
Kaohsiung City 842
Taiwan
477 Fresenius Medical Care Taiwan Co., Ltd. FMC Taiwan 100 28.746 4.602
Taipeh
Taiwan
478 Gao Mei (9857/5857) (t) Gao Mei 0 -320 -13
Taichung City 436
Taiwan
479 Hai Ho (TRF5) (t) Hai Ho 0 -115 52
Tainnan City
Taiwan
480 He An (5342) (t) He An 0 -235 -40
Taichung City 432
Taiwan
481 He An (9307/5307) (t) He An 0 346 -12
New Taipei City 220
Taiwan
482 He Tai (t) He Tai 0 -183 125
Taipeh
Taiwan
483 He Yang Clinic (t) He Yang Clinic 0 -65 -8
Taoyuan City
Taiwan
484 Hong Deh (t) Hong Deh 0 668 31
Taipeh
Taiwan
485 Hsin Hsin (t) Hsin Hsin 0 -196 -93
New Taipei City
Taiwan
486 Hsingchuang Hsinren (t) Hsingchuang Hsinren 0 335 196
Taipeh
Taiwan
487 Hu Kang (t) Hu Kang 0 377 29
Kaohsiung City 829
Taiwan
488 Hui An (9314/5314) (t) Hui An 0 132 31
Taipeh
Taiwan
489 Jen Hui (t) Jen Hui 0 -31 14
Taipeh
Taiwan
490 Jia Ai (TRH3) (t) Jia Ai (TRH3) 0 152 78
New Taipei City 220
Taiwan
491 Jia An (9827/5827) (t) Jia An 0 378 -1
Taichung City 427
Taiwan
492 Jia An/Se Hu (9817) (t) Jia An 0 280 113
Changhwa
Taiwan
493 Jia Cheng (5337) (t) Jia Cheng 0 -82 26
New Taipei City 239
Taiwan
494 Jia De (TRG8) (t) Jia De 0 162 70
Taipei City 108
Taiwan
495 Jia Fu (9815/5815) (t) Jia Fu 0 611 21
Taichung City 403
Taiwan
496 Jia Guan (TRH5) (t) Jia Guan 0 178 23
Keelung City
Taiwan
497 Jia Hong (TRH4) (t) Jia Hong 0 -2 63
Taichung City 433
Taiwan
498 Jia Ji (9868/5868) (t) Jia Ji 0 -255 24
Keelung City 200
Taiwan
499 Jia Kang (9860/5860) (t) Jia Kang 0 -52 37
Taipeh
Taiwan
500 Jia Ming (9859/5859) (t) Jia Ming 0 36 -3
Kaohsiung City
Taiwan
501 Jia Ping (9865/5865) (t) Jia Ping 0 318 66
Pingtung County 900
Taiwan
502 Jia Ren (9870/5870) (t) Jia Ren 0 -38 -37
Taichung City 412
Taiwan
503 Jia Sheng(9850/5850) (t) Jia Sheng 0 -124 18
Kaohsiung City
Taiwan
504 Jia Xiang (t) Jia Xiang 0 1.556 380
Taipeh
Taiwan
505 Jia Xin (5348) (t) Jia Xin 0 -117 48
Tainnan City
Taiwan
506 Jia Xin Clinic (t) Jia Xin Clinic 0 -19 42
Chiayi City
Taiwan
507 Jia Yang (9306/5306) (t) Jia Yang 0 -206 -91
Taichung City 408
Taiwan
508 Jia Yi (9315/5315) (t) Jia Yi Clinic 0 74 -19
Taoyuan City 326
Taiwan
509 Jia Yi (9823/5823) (t) Jia Yi 0 -229 136
Kaohsiung City
Taiwan
510 Jia Yi (TRH0) (t) Jia Yi 0 202 85
Tainan City 701
Taiwan
511 Jia You (TRG1) (t) Jia You 0 -9 0
New Taipei City 237
Taiwan
512 Jia Ze (TRH7) (t) Jia Ze 0 148 101
Kaohsiung City 811
Taiwan
513 Jiate Excelsior Co., Ltd. JTE 51 1.256 38
Taipeh
Taiwan
(mittelbare Beteiligung über Nr. 251)
514 Jie An (9848/5848) (t) Jie An 0 -437 36
Taichung City 407
Taiwan
515 Kang Meng (t) Kang Meng 0 685 88
Chiayi County 616
Taiwan
516 Kuo Cheng (t) Kuo Cheng 0 3.034 159
Taipeh
Taiwan
517 Lee-Fooh (Li Fu) (t) Lee-Fooh (Li Fu) 0 -41 -8
Tainnan City
Taiwan
518 Liu (TRH9) (t) Liu 0 -99 -49
Kaohsiung City 814
Taiwan
519 Lung Hua (9869/5869) (t) Lung Hua 0 -38 -1
Kaohsiung City
Taiwan
520 Luo An (5303) (t) Luo An 0 100 21
Yunlin County 648
Taiwan
521 Qing Tien (5347) (t) Qing Tien 0 186 15
Yilan County 260
Taiwan
522 Ren Xin (TRI6) 2FC19 (t) Ren Xin (TRI6) 2FC19 0 -17 -17
Taichung City 437
Taiwan
523 Rong Yuan(9301/5301) (t) Rong Yuan 0 316 -35
Taoyuan City 320
Taiwan
524 Shang He (5877) (t) Shang He 0 0 -177
Tainnan City
Taiwan
525 Shang Qun (5334) (t) Shang Qun 0 190 47
Chiayi County 613
Taiwan
526 Shen An Clinic (t) Shen An Clinic 0 -38 3
Yunlin County 632
Taiwan
527 Sheng Wen(9893/5893) (t) Sheng Wen 0 588 69
Taoyuan
Taiwan
528 Shin-Loong (t) Shin-Loong 0 -51 -20
Panchiao City
Taiwan
529 Si Yuan (TRG6) (t) Si Yuan 0 97 39
New Taipei City 242
Taiwan
530 Sing Fu (5344) (t) Sing Fu 0 217 65
Taoyuan City 324
Taiwan
531 Sing Fu (5352) (t) Sing Fu 0 18 41
Tainnan City
Taiwan
532 Su Bing Wen (9882) (t) Su Bing Wen 0 657 18
Tainnan City
Taiwan
533 Tai Tang (t) Tai Tang 0 1.302 387
Miaoli County 360
Taiwan
534 Tai You (9820/5820 (t) Tai You 0 85 10
Tainnan City
Taiwan
535 Tian Yuan (t) Tian Yuan 0 -418 -137
Kaohsiung City
Taiwan
536 Tsai Jin Lung (5339) (t) Tsai Jin Lung 0 136 63
Taichung City 437
Taiwan
537 Xian An (9856/5856) (t) Xian An 0 755 53
New Taipei City 220
Taiwan
538 Xin Feng (9811/5811) (t) Xin Feng 0 -779 16
Taichung City 420
Taiwan
539 Xing He (9320/5320) (t) Xing He 0 129 67
Tainnan City
Taiwan
540 Xing Ru (9805/5805) (t) Xing Ru 0 134 -29
Taipeh
Taiwan
541 Yaun Mei (9855/5855) (t) Yaun Mei 0 -404 20
Changhua County 510
Taiwan
542 Yen Da Hsiang (t) Yen Da Hsiang 0 34 45
Tainnan City 710
Taiwan
543 Yi Yang (9333/5333) (t) Yi Yang 0 -32 -41
Hsinchu City 300
Taiwan
544 Yo He Clinic (t) Yo He Clinic 0 -14 -14
Taichung
Taiwan
545 You Quan (9326/5326) (t) You Quan 0 -273 -2
Taichung City 403
Taiwan
546 You Xin Clinic (t) You Xin Clinic 0 6 4
Tainan City 730
Taiwan
547 Yuan Fu (9866/5866) (t) Yuan Fu 0 302 30
New Taipei City 236
Taiwan
548 Yuan Xiang (9802) (t) Yuan Xiang 0 834 70
Kansas
Taiwan
549 Yun Shen (9329/5329) (t) Yun Shan 0 151 53
Taipeh
Taiwan
550 Zhu Nan (TRH8) (t) Zhu Nan 0 -31 47
Miaoli County 350
Taiwan
551 Asia Renal Care (Thailand) Co. Ltd. ARC (Thailand) 100 580 -1
Bangkok
Thailand
(mittelbare Beteiligung über Nr. 555)
552 Esarn Dialysis Co. Ltd. Esarn Dialysis 100 95 -1
Samutprakarn
Thailand
(mittelbare Beteiligung über Nr. 556)
553 Fresenius Medical Care (Thailand) Ltd. FMC Thailand 100 7.834 -808
Bangkok
Thailand
554 Fresenius Medical Care Ltd. Fresenius Medical Care Ltd. 100 15.266 -2.718
Bangkok
Thailand
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
555 NephroCare (Thailand) Co., Ltd. Nephrocare Thailand 100 2.813 416
Bangkok
Thailand
(mittelbare Beteiligung über Nr. 560)
556 NephroMed Co., Ltd. Nephromed Co. 100 2.631 617
Samutprakarn
Thailand
(mittelbare Beteiligung über Nr. 555)
557 NephroMed Northern Co. Ltd. NephroMed Northern 100 223 5
Samutprakarn
Thailand
(mittelbare Beteiligung über Nr. 556)
558 North Eastern Dialysis Co. Ltd. North Eastern Dialysis 100 47 -1
Samutparkarn
Thailand
(mittelbare Beteiligung über Nr. 556)
559 Renal Health (Thailand) Co. Ltd. Renal Health Thailand 49 (u) -11 -1
Bangkok
Thailand
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
560 Renal Med. Co., Ltd. Renal Med Thailand 100 25 -1
Bangkok
Thailand
(mittelbare Beteiligung über Nr. 559)
561 SMCD (Thailand) Co., Ltd. SMCD (Thailand) 100 1.103 153
Bangkok
Thailand
(mittelbare Beteiligung über Nr. 555)
562 Fresenius Medical Care - CR, s.r.o. FMC CR 100 4.236 2.080
Prag
Tschechische Republik
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
563 Fresenius Medical Care - DS, s.r.o. FMC-DS 100 25.841 1.273
Prag
Tschechische Republik
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
564 Fresenius Ecza Deposu A.S. Fresenius Ecza Deposu 100 4.489 512
Istanbul
Türkei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 565)
565 Fresenius Medikal Hizmetler A.S. FMH 100 57.051 7.208
Istanbul
Türkei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
566 Fresenius Nefroloji Hizmetleri Anonim Sirketi Fresenius Nefroloji 100 16.786 437
Istanbul
Türkei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 565)
567 Fresenius Saglik Hizmetleri A.S. FSH 100 2.349 962
Istanbul
Türkei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 565)
568 Gaziemir Özel Saglik Hizmetleri Tesisleri ve Malzemeleri Sanayi ve Ticaret Anonim Sirketi Gazi 100 1.328 346
Istanbul
Türkei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 570)
569 lDC Uluslararasi Diyaliz Merkezleri Limited Sirketi lDC Uluslararasi 100 3.578 1.395
Istanbul
Türkei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 565)
570 Izmir Renal Saglik Tesisleri ve Malzemeleri San. Tic. A.S. Izmir Renal Saglik 100 436 157
Izmir
Türkei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 565)
571 Yasam Özel Saglik Hizmetleri AS in liquidation Yasam Ozel Saglik 100 143 23
Istanbul
Türkei
(mittelbare Beteiligung über Nr. 565)
572 Fresenius Medical Care Ukraine TOV FMC Ukraine 100 -3.429 294
Kiew
Ukraine
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
573 FMC Dializis Center Egészségügyi Korlátolt Felelösségü Társaság FMC Dializis Center Kft (*) 100 3.770 3.942
Budapest
Ungarn
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
574 FMC Eszközkezelö Korlátolt Felelösségü Társaság FMC Eszközkezelö Kft. (*) 100 11.530 97
Budapest
Ungarn
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
575 FMC Leasing Ingatlanhasznosító Korlátolt Felelósségú Társaság FMC Leasing Kft. 100 2.533 306
Budapest
Ungarn
(mittelbare Beteiligung über Nr. 573)
576 FRESENIUS MEDICAL CARE Magyarország Egészségügyi Korlátolt Felelösségü Társaság FMC Hungary 100 9.066 1.998
Budapest
Ungarn
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
577 Casarelio S.A. Casarelio S.A. 100 4.069 47
Montevideo Uruguay
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
578 Ciame Ltda. Montevideo Ciame Ltda. 100 1.244 -78
Uruguay
(mittelbare Beteiligung über Nr. 577)
579 Die Kleine Srl Montevideo Uruguay (mittelbare Beteiligung über Nr. 577) Die Kleine Srl 100 185 71
580 021808 Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) 021808 Holdings 85 (f) (f)
581 021808 LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 580) 21808 60 (f) (f)
582 022808 Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) 022808 Holdings 100 (f) (f)
583 022808 Kenwood Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Kenwood Holdings 100 (f) (f)
584 022808 Kenwood LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 583) Kenwood 50 (f) (f)
585 022808 LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 582) 22808 50 (f) (f)
586 2217 East High Street, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) 2217 East High Street 80 (f) (f)
587 AAC Management Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) AAC Management Services 90 (f) (f)
588 Access Care Management Services, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 598) ACMS 100 (f) (f)
589 Acumen Physician Solutions, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Acumen Physician Solutions 100 (f) (f)
590 Acute Extracorporeal Services, L.L.C. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Acute Services 100 (f) (f)
591 Adios Estenosis LLC (m, t) Nevada USA Adios Estenosis 0 (f) (f)
592 Alabama Nephrologists, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Alabama Nephrologists 100 (f) (f)
593 Alaska Nephrologists, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Alaska Nephrologists 100 (f) (f)
594 Albany Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Albany Kidney Care 100 (f) (f)
595 Albuquerque Westside, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 712) Albuquerque Westside 51 (f) (f)
596 Alexandria Ambulatory Surgery Center, LP (m, t) Texas USA Alexandria Ambulatory Surgery Center 0 (f) (f)
597 American Access Care Holdings, L.L.C. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 599) AAC Holdings 100 (f) (f)
598 American Access Care Intermediate Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 597) American Access Care Intermediate Holdings 100 (f) (f)
599 American Access Care Investment Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) American Access Care Investment Holdings 100 (f) (f)
600 American Access Care of Atlanta ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 601) American Access Care of Atlanta 100 (f) (f)
601 American Access Care of Atlanta, L.L.C. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Atlanta 75 (f) (f)
602 American Access Care of Baltimore ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 603) American Access Care of Baltimore ASC 100 (f) (f)
603 American Access Care of Baltimore, LLC (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Baltimore 100 (f) (f)
604 American Access Care of Bellmore, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Bellmore 100 (f) (f)
605 American Access Care of Brooklyn, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Brooklyn 100 (f) (f)
606 American Access Care of Chicago, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Chicago 83 (f) (f)
607 American Access Care of Connecticut, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Connecticut 100 (f) (f)
608 American Access Care of Detroit, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Detroit 100 (f) (f)
609 American Access Care of Florida ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 610) American Access Care of Florida ASC 100 (f) (f)
610 American Access Care of Florida, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Florida 83 (f) (f)
611 American Access Care of Jacksonville ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 612) American Access Care of Jacksonville ASC 100 (f) (f)
612 American Access Care of Jacksonville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Jacksonville 70 (f) (f)
613 American Access Care of Miami ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 614) American Access Care of Miami ASC 100 (f) (f)
614 American Access Care of Miami, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Miami 65 (f) (f)
615 American Access Care of New Jersey ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 616) American Access Care of New Jersey ASC 100 (f) (f)
616 American Access Care of New Jersey, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of New Jersey 100 (f) (f)
617 American Access Care of NYC ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 618) American Access Care of NYC ASC 100 (f) (f)
618 American Access Care of NYC, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of NYC 100 (f) (f)
619 American Access Care of Orlando ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 620) American Access Care of Orlando ASC 100 (f) (f)
620 American Access Care of Orlando, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Orlando 51 (f) (f)
621 American Access Care of Pennsylvania ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 622) American Access Care of Pennsylvania ASC 100 (f) (f)
622 American Access Care of Pennsylvania, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Pennsylvania 100 (f) (f)
623 American Access Care of Queens, LLC (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Queen 100 (f) (f)
624 American Access Care of Rhode Island ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 625) American Access Care of Rhode Island ASC 100 (f) (f)
625 American Access Care of Rhode Island, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Rhode Island 92 (f) (f)
626 American Access Care of Richmond ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 627) American Access Care of Richmond ASC 100 (f) (f)
627 American Access Care of Richmond, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Richmond 100 (f) (f)
628 American Access Care of San Diego, LLC (m) California USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of San Diego 99 (f) (f)
629 American Access Care of Sl, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Sl 65 (f) (f)
630 American Access Care of SP ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 631) American Access Care of SP ASC 100 (f) (f)
631 American Access Care of SP, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of SP 51 (f) (f)
632 American Access Care of Suffolk County, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Suffolk County 100 (f) (f)
633 American Access Care of the Bronx, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of the Bronx 100 (f) (f)
634 American Access Care of Towson ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 635) American Access Care of Towson ASC 100 (f) (f)
635 American Access Care of Towson, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Towson 78 (f) (f)
636 American Access Care of Union County, LLC (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Union County 100 (f) (f)
637 American Access Care of Westchester, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) American Access Care of Westchester 72 (f) (f)
638 American Access Care, L.L.C. (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 598) AAC 100 (f) (f)
639 Angleton Dialysis, Inc. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 924) Angleton Dialysis 100 (f) (f)
640 Apheresis Care Group Physician Services, P.C. (m, t) California USA Apheresis Care Group Physician Services 0 (f) (f)
641 Apheresis Care Group, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Apheresis Care Group 100 (f) (f)
642 Apollo-Hauppauge, LLC (m, t) New York USA Apollo-Hauppauge 0 (f) (f)
643 Apollo Healthcare, LLC (m, t) New York USA Apollo Healthcare 0 (f) (f)
644 Arizona Cardiovacular Institute, LLC (m) Waltham USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1910) Arizona Cardiovacular Institute 100 (f) (f)
645 Ashtabula Renal Care Group, LLC (m) Waltham USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1899) Ashtabula Renal Care Group 100 (f) (f)
646 Atlanta Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Atlanta Kidney Care 100 (f) (f)
647 Avantus Renal Therapy New York, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2085) Avantus Renal Therapy 100 (f) (f)
648 Baltimore County Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Baltimore County Dialysis 51 (f) (f)
649 Baltimore County Lutherville Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 648) Baltimore County Lutherville Dialysis 100 (f) (f)
650 Bassam M. Haddad, M.D., P.A (m, t) New Jersey USA Bassam M. Haddad, M.D. 0 (f) (f)
651 Baton Rouge Vascular Access ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Baton Rouge Vascular Access ASC 42 (f) (f)
652 Baton Rouge Vascular Access, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Baton Rouge Vascular Access 36 (f) (f)
653 Bay Area ASC, LLC (m, t) Delaware USA Bay Area ASC 0 (f) (f)
654 Baytown ASC, LP (m, t) Texas USA Baytown ASC 0 (f) (f)
655 BCLD Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) BCLD Holdings 100 (f) (f)
656 Beaumont ASC, LP (m, t) Texas USA Beaumont ASC 0 (f) (f)
657 Bergen Renal Care Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Bergen Renal Care Center 59 (f) (f)
658 Bergen Renal Home PD Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Holy Name Home PD Center 59 (f) (f)
659 Bio-Medical Applications Home Dialysis Services, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Home Dialysis 100 (f) (f)
660 Bio-Medical Applications Management Company, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Bio-Medical Management 100 (f) (f)
661 Bio-Medical Applications of Aguadilla, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Aquadilla 100 (f) (f)
662 Bio-Medical Applications of Alabama, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Alabama 100 (f) (f)
663 Bio-Medical Applications of Amarillo, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-MedicalAmarillo 100 (f) (f)
664 Bio-Medical Applications of Anacostia, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Anacostia 100 (f) (f)
665 Bio-Medical Applications of Arecibo, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Arecibo 100 (f) (f)
666 Bio-Medical Applications of Arizona, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Arizona 55 (f) (f)
667 Bio-Medical Applications of Arkansas, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Arkansas 100 (f) (f)
668 Bio-Medical Applications of Bayamon, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Bayamon 100 (f) (f)
669 Bio-Medical Applications of Blue Springs, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Blue Springs 100 (f) (f)
670 Bio-Medical Applications of Caguas, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Caguas 100 (f) (f)
671 Bio-Medical Applications of California, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical California 100 (f) (f)
672 Bio-Medical Applications of Camarillo, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Camarillo 100 (f) (f)
673 Bio-Medical Applications of Capitol Hill, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Capitol Hill 100 (f) (f)
674 Bio-Medical Applications of Carolina, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Carolina PR 100 (f) (f)
675 Bio-Medical Applications of Carson, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Carson 100 (f) (f)
676 Bio-Medical Applications of Clinton, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Clinton 100 (f) (f)
677 Bio-Medical Applications of Columbia Heights, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Columbia Heights 100 (f) (f)
678 Bio-Medical Applications of Connecticut, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Connecticut 100 (f) (f)
679 Bio-Medical Applications of Delaware, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Delaware 100 (f) (f)
680 Bio-Medical Applications of Dover, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Dover NH 100 (f) (f)
681 Bio-Medical Applications of Eureka, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Eureka 100 (f) (f)
682 Bio-Medical Applications of Fayetteville, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Fayetteville 100 (f) (f)
683 Bio-Medical Applications of Florida, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Florida 60 (f) (f)
684 Bio-Medical Applications of Fremont, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Fremont 100 (f) (f)
685 Bio-Medical Applications of Fresno, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Fresno CA 100 (f) (f)
686 Bio-Medical Applications of Georgia, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Georgia 100 (f) (f)
687 Bio-Medical Applications of Glendora, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Glendora 100 (f) (f)
688 Bio-Medical Applications of Guam, Inc. (m) Waltham USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Applications of Guam 100 (f) (f)
689 Bio-Medical Applications of Guayama, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Guayama 100 (f) (f)
690 Bio-Medical Applications of Humacao, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Humacao 100 (f) (f)
691 Bio-Medical Applications of Idaho, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Bio-Medical Idaho 100 (f) (f)
692 Bio-Medical Applications of Illinois, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Bio-Medical Illinois 100 (f) (f)
693 Bio-Medical Applications of Indiana, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Indiana 80 (f) (f)
694 Bio-Medical Applications of Kansas, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Kansas 100 (f) (f)
695 Bio-Medical Applications of Kentucky, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Kentucky 88 (f) (f)
696 Bio-Medical Applications of Long Beach Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Long Beach 100 (f) (f)
697 Bio-Medical Applications of Los Gatos, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Los Gatos 100 (f) (f)
698 Bio-Medical Applications of Louisiana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Bio-Medical Louisiana 85 (f) (f)
699 Bio-Medical Applications of Maine, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Maine 100 (f) (f)
700 Bio-Medical Applications of Manchester Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Manchester 100 (f) (f)
701 Bio-Medical Applications of Maryland, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Maryland 80 (f) (f)
702 Bio-Medical Applications of Massachusetts Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Massachusetts 100 (f) (f)
703 Bio-Medical Applications of Mayaguez Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Mayaguez 100 (f) (f)
704 Bio-Medical Applications of Michigan, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Michigan 100 (f) (f)
705 Bio-Medical Applications of Minnesota, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Minnesota 100 (f) (f)
706 Bio-Medical Applications of Mission Hills, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Misson Hills 100 (f) (f)
707 Bio-Medical Applications of Mississippi, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Mississippi 100 (f) (f)
708 Bio-Medical Applications of Missouri, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Missouri 100 (f) (f)
709 Bio-Medical Applications of Nevada, LLC (m) Nevada USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1231) Bio-Medical Nevada 100 (f) (f)
710 Bio-Medical Applications of New Hampshire Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical New Hampshire 100 (f) (f)
711 Bio-Medical Applications of New Jersey Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical New Jersey 100 (f) (f)
712 Bio-Medical Applications of New Mexico Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical New Mexico 73 (f) (f)
713 Bio-Medical Applications of North Carolina Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical North Carolina 100 (f) (f)
714 Bio-Medical Applications of Northeast DC Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Northeast DC 100 (f) (f)
715 Bio-Medical Applications of Oakland Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Oakland 100 (f) (f)
716 Bio-Medical Applications of Ohio, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Ohio 60 (f) (f)
717 Bio-Medical Applications of Oklahoma, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Oklahoma 51 (f) (f)
718 Bio-Medical Applications of Pennsylvania Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Pennsylvania 100 (f) (f)
719 Bio-Medical Applications of Ponce Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Ponce 100 (f) (f)
720 Bio-Medical Applications of Puerto Rico Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Puerto Rico 100 (f) (f)
721 Bio-Medical Applications of Rhode Island Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Rhode Island 100 (f) (f)
722 Bio-Medical Applications of Rio Piedras Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Rio Piedras 100 (f) (f)
723 Bio-Medical Applications of San Antonio, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1321) Bio-Medical San Antonio 100 (f) (f)
724 Bio-Medical Applications of San German Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical San German 100 (f) (f)
725 Bio-Medical Applications of San Juan, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical San Juan 100 (f) (f)
726 Bio-Medical Applications of South Carolina inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical South Carolina 100 (f) (f)
727 Bio-Medical Applications of Southeast Washington Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical SE Washington 100 (f) (f)
728 Bio-Medical Applications of Tennessee Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Tennessee 70 (f) (f)
729 Bio-Medical Applications of Texas, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Texas 51 (f) (f)
730 Bio-Medical Applications of the District of Columbia Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Columbia 100 (f) (f)
731 Bio-Medical Applications of Ukiah Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Ukiah 100 (f) (f)
732 Bio-Medical Applications of Virginia, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Virginia 100 (f) (f)
733 Bio-Medical Applications of West Virginia Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical West Virginia 100 (f) (f)
734 Bio-Medical Applications of Wisconsin, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Wisconsin 100 (f) (f)
735 Bio-Medical Applications of Woonsocket Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Bio-Medical Woonsocket 100 (f) (f)
736 Bio-Medical Applications of Wyoming, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 975) Bio-Medical Wyoming 100 (f) (f)
737 Boise Dialysis LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 738) Boise Dialysis 100 (f) (f)
738 Boise Dialysis Partners II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Boise Dialysis Partners II 80 (f) (f)
739 Bradley Nephrology (m, t) Tennessee USA Bradley Nephrology 0 (f) (f)
740 Brazoria Kidney Center, Inc. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2152) Brazoria Kidney Center 100 (f) (f)
741 Brevard County Dialysis, LLC (m) Florida USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Brevard County Dialysis 100 (f) (f)
742 Broadway Renal Services, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Broadway Renal Services 100 (f) (f)
743 Bryan College Station ASC, LP (m, t) Texas USA Bryan College Station ASC 0 (f) (f)
744 BVLD Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) BVLD Holdings 100 (f) (f)
745 Cardiac Cath Lab of Alexandria, GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Alexandria 100 (f) (f)
746 Cardiac Cath Lab of Alexandria, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1720) Cardiac Cath Lab of Alexandria 35 (f) (f)
747 Cardiac Cath Lab of Baytown GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Baytown GP 100 (f) (f)
748 Cardiac Cath Lab of Baytown, LP (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1721) Cardiac Cath Lab of Baytown 30 (f) (f)
749 Cardiac Cath Lab of Beaumont GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Beaumont 100 (f) (f)
750 Cardiac Cath Lab of Beaumont, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1722) Cardiac Cath Lab of Beaumont 29 (f) (f)
751 Cardiac Cath Lab of Bryan/College Station GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Bryan/College Station GP 100 (f) (f)
752 Cardiac Cath Lab of Bryan/College Station, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1723) Cardiac Cath Lab of Bryan/College Station 34 (f) (f)
753 Cardiac Cath Lab of Clear Lake GP LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Clear Lake 100 (f) (f)
754 Cardiac Cath Lab of Clear Lake LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1724) Cardiac Cath Lab of Clear Lake 100 (f) (f)
755 Cardiac Cath Lab of Collin County GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Collin County GP 100 (f) (f)
756 Cardiac Cath Lab of Collin County, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1725) Cardiac Cath Lab of Collin County 15 (f) (f)
757 Cardiac Cath Lab of Conroe GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Conroe 100 (f) (f)
758 Cardiac Cath Lab of Conroe, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1726) Cardiac Cath Lab of Conroe 27 (f) (f)
759 Cardiac Cath Lab of Corpus Christi GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Corpus Christi 100 (f) (f)
760 Cardiac Cath Lab of Corpus Christi, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1727) Cardiac Cath Lab of Corpus Christi 28 (f) (f)
761 Cardiac Cath Lab of Dallas GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Dallas 100 (f) (f)
762 Cardiac Cath Lab of Dallas, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1728) Cardiac Cath Lab of Dallas 39 (f) (f)
763 Cardiac Cath Lab of East Fort Lauderdale, LLC (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1729) Cardiac Cath Lab of East Fort Lauderdale 35 (f) (f)
764 Cardiac Cath Lab of El Paso GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of El Paso 100 (f) (f)
765 Cardiac Cath Lab of El Paso, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1730) Cardiac Cath Lab of El Paso 29 (f) (f)
766 Cardiac Cath Lab of Fort Myers, GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Fort Myers 100 (f) (f)
767 Cardiac Cath Lab of Fort Myers, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1731) Cardiac Cath Lab of Fort Myers, LP 35 (f) (f)
768 Cardiac Cath Lab of Fort Worth GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Fort Worth 100 (f) (f)
769 Cardiac Cath Lab of Fort Worth, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1732) Cardiac Cath Lab of Fort Worth 30 (f) (f)
770 Cardiac Cath Lab of Kingwood GP LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Kingwood 100 (f) (f)
771 Cardiac Cath Lab of Kingwood, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1733) Cardiac Cath Lab of Kingwood, 22 (f) (f)
772 Cardiac Cath Lab of Lake Charles GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Lake Charles GP 100 (f) (f)
773 Cardiac Cath Lab of Lake Charles, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1734) Cardiac Cath Lab of Lake Charles 35 (f) (f)
774 Cardiac Cath Lab of Mesa, LLC (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1735) Cardiac Cath Lab of Mesa 49 (f) (f)
775 Cardiac Cath Lab of Mid Cities GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Mid Cities GP 100 (f) (f)
776 Cardiac Cath Lab of Mid Cities, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1736) Cardiac Cath Lab of Mid Cities 15 (f) (f)
777 Cardiac Cath Lab of NW Houston GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of NW Houston 100 (f) (f)
778 Cardiac Cath Lab of Phoenix GP, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Phoenix GP 100 (f) (f)
779 Cardiac Cath Lab of Phoenix, LP (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1738) Cardiac Cath Lab of Phoenix 35 (f) (f)
780 Cardiac Cath Lab of San Antonio GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of San Antonio 100 (f) (f)
781 Cardiac Cath Lab of Sugarland GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Sugarland 100 (f) (f)
782 Cardiac Cath Lab of Sugarland, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2112) Cardiac Cath Lab of Sugarland 31 (f) (f)
783 Cardiac Cath Lab of TMC GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of TMC 100 (f) (f)
784 Cardiac Cath Lab of TMC, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1740) Cardiac Cath Lab of TMC LP 100 (f) (f)
785 Cardiac Cath Lab of Tomball GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Tomball GP 100 (f) (f)
786 Cardiac Cath Lab of Tyler GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Tyler GP 100 (f) (f)
787 Cardiac Cath Lab of Tyler, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1742) Cardiac Cath Lab of Tyler 30 (f) (f)
788 Cardiac Cath Lab of Waco GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Waco GP 100 (f) (f)
789 Cardiac Cath Lab of Waco, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1743) Cardiac Cath Lab of Waco 35 (f) (f)
790 Cardiac Cath Lab of Wichita GP LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Cardiac Cath Lab of Wichita GP 100 (f) (f)
791 Cardiac Cath Lab of Wichita LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1744) Cardiac Cath Lab of Wichita 25 (f) (f)
792 Cardiovascular Consultants, Ltd. (m) Waltham USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1749) Cardiovascular Consultants 38 (f) (f)
793 Carolina Dialysis of Mebane, LLC (m) North Carolina USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 713) Carolina Dialysis 100 (f) (f)
794 Cartersville Dialysis Center, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Cartersville Dialysis Center 100 (f) (f)
795 Center for Cardiovascular Research and Education, LLC (m) Waltham USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1910) Center for Cardiovascular Research and Education 100 (f) (f)
796 Charing Cross Dialysis LLC (m, t) Maryland USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1577) Charing Cross Dialysis 45 (f) (f)
797 Chicago Vascular ASC, LLC (m, t) Delaware USA Chicago Vascular ASC, LLC 0 (f) (f)
798 ChoiceOne Urgent Care of Anne Arundel, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 805) ChoiceOne Urgent Care of Anne Arundel 51 (f) (f)
799 ChoiceOne Urgent Care of Eastern Shore, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 805) ChoiceOne Urgent Care of Eastern Shore 51 (f) (f)
800 ChoiceOne Urgent Care of Upper Chesapeake, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 805) ChoiceOne Urgent Care of Upper Chesapeake 51 (f) (f)
801 ChoiceOne Urgent Care of Baltimore 2, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 805) ChoiceOne Urgent Care of Baltimore 2 51 (f) (f)
802 ChoiceOne Urgent Care of Baltimore, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 805) ChoiceOne Urgent Care of Baltimore 75 (f) (f)
803 ChoiceOne Urgent Care of Calvert County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 805) ChoiceOne Urgent Care of Calvert County 51 (f) (f)
804 ChoiceOne Urgent Care of Gwinnett, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 805) ChoiceOne Urgent Care of Gwinnett 50 (f) (f)
805 ChoiceOne Urgent Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1147) ChoiceOne Urgent Care 100 (f) (f)
806 CINLD Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) CINLD Holdings 100 (f) (f)
807 CINLD, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 806) CINLD 50 (f) (f)
808 Clayton County Dialysis, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Clayton County Dialysis 100 (f) (f)
809 Clermont Dialysis Center, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Clermont Dialysis Center 100 (f) (f)
810 Cleveland Renal Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Cleveland Renal Care 100 (f) (f)
811 CM Partners Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Partners Holdings 100 (f) (f)
812 Cobb County Dialysis, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Cobb County Dialysis 100 (f) (f)
813 Coconut Creek Dialysis Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Coconut Creek Dialysis Center 54 (f) (f)
814 College Park Dialysis, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) College Park Dialysis 100 (f) (f)
815 Collin County ASC, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 756) Collin County ASC 0 (f) (f)
816 Colorado River Group, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2144) Colorado River Group 100 (f) (f)
817 Colorado River Management Company of Texas, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 826) Colorado River Management Company of Texas 100 (f) (f)
818 Columbus Area Renal Alliance, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2017) Columbus Area Renal Alliance 100 (f) (f)
819 Columbus Med Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 811) Columbus Med 57 (f) (f)
820 Columbus Renal Care Group, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 818) Columbus RCG 80 (f) (f)
821 Conejo Valley Dialysis, Inc. (m) California USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Conejo Dialysis 100 (f) (f)
822 Conroe ASC, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 758) Conroe ASC 100 (f) (f)
823 Cottman Avenue Properties, LLC (m, t) Pennsylvania USA Cottman Avenue Properties 0 (f) (f)
824 Covington Dialysis Center, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Covington Dialysis 100 (f) (f)
825 Crawford County Realty, LLC (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Crawford County Realty 100 (f) (f)
826 CRG Operating Company, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 816) CRG Operating Company 100 (f) (f)
827 Crystal Run Road Realty, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Crystal Run Road Realty 100 (f) (f)
828 CSLD Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) CSLD Holdings 85 (f) (f)
829 CSLD Lelaray Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) CSLD Lelaray Holdings 85 (f) (f)
830 CSLD Lelaray LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 829) CSLD Lelaray 70 (f) (f)
831 CSLD LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 828) CSLD 60 (f) (f)
832 D'lberville Home Program, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 707) D'lberville Home Program 51 (f) (f)
833 Dallas ASC GP, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Dallas ASC GP 100 (f) (f)
834 Dallas ASC, LLC (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 762) Dallas ASC 0 (f) (f)
835 Dallas ASC, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 833) Dallas ASC 100 (f) (f)
836 Denton LD Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Denton LD Holdings 100 (f) (f)
837 Denton LD LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 836) Denton LD 85 (f) (f)
838 Denver West Hampden, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Denver West Hampden 51 (f) (f)
839 Dialysis Access Center of Corpus Christi ASC, LLC (m, t) Delaware USA Dialysis Access Center of Corpus Christi ASC 0 (f) (f)
840 Dialysis America Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Dialysis America Georgia 100 (f) (f)
841 Dialysis Associates of Northeast Ohio, Inc. (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2017) Dialysis Associates Northeast Ohio 90 (f) (f)
842 Dialysis Associates of Northern New Jersey LLC (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Dialysis Associates of Northern New Jersey 100 (f) (f)
843 Dialysis Associates, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Dialysis Associates 80 (f) (f)
844 Dialysis Centers of America - Illinois, Inc. (m) Illinois USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Dialysis America 100 (f) (f)
845 Dialysis Management Corporation (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Dialysis MGM 100 (f) (f)
846 Dialysis Services of Atlanta, Inc. (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Dialysis Atlanta 100 (f) (f)
847 Dialysis Services of Cincinnati, Inc. (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Dialysis Services Cincinnati 100 (f) (f)
848 Dialysis Services of Southeast Alaska, LLC (m) Alaska USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1990) Dialysis Southeast Alaska 100 (f) (f)
849 Dialysis Specialists of Barbourville Inc. (m) Kentucky USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Dialysis Specialists Barbourville 100 (f) (f)
850 Dialysis Specialists of Marietta Ltd. (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Dialysis Specialists Marietta 100 (f) (f)
851 Dialysis Specialists of Northeast Ohio, Ltd. (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2017) Dialysis Specialists Northeast Ohio 90 (f) (f)
852 Dialysis Specialists of Topeka Inc. (m) Kansas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Dialysis Specialists Topeka 100 (f) (f)
853 Dialysis Specialists of Tulsa Inc. (m) Oklahoma USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Dialysis Specialists Tulsa 100 (f) (f)
854 Douglas County Dialysis, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Douglas Dialysis 100 (f) (f)
855 DuPage Dialysis Ltd. (m) Illinois USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 862) DuPage Dialysis 100 (f) (f)
856 East Fort Lauderdale ASC, LLC (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 763) East Fort Lauderdale ASC 0 (f) (f)
857 East Valley Associates, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1755) East Valley Associates 100 (f) (f)
858 EIR Medical, Inc. (m) Massachusetts USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1883) EIR Medical 100 (f) (f)
859 Elevate365, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Elevate365 100 (f) (f)
860 Elyria Renal Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1899) Elyria RC 62 (f) (f)
861 Erika of Texas, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1305) Erika Texas 100 (f) (f)
862 Everest Healthcare Holdings Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Everest Healthcare Holdings 100 (f) (f)
863 Everest Healthcare Indiana Inc. (m) Indiana USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 862) Everest Indiana 100 (f) (f)
864 Everest Healthcare Ohio Inc. (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Everest Ohio 100 (f) (f)
865 Everest Healthcare Rhode Island, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 862) Everest Healthcare Rhode Island 100 (f) (f)
866 Everest Healthcare Texas Holding Corp. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1806) Everest Texas Holding 100 (f) (f)
867 Everest Healthcare Texas LP (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 866) Everest Texas 100 (f) (f)
868 Everest New York Holdings Inc. (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 862) Everest New York Holdings 100 (f) (f)
869 Everest Two lPA Inc. (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 868) Everest Two 100 (f) (f)
870 FDC Selden, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) FDC Selden 100 (f) (f)
871 FHP Insurance Holding Co., Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 949) FHP Insurance Holding 100 (f) (f)
872 Fishkill Dialysis Center, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 874) Fishkill Dialysis Center 100 (f) (f)
873 Fishkill Dialysis Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Fishkill Dialysis Holdings 100 (f) (f)
874 Fishkill Partners LLC (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1699) Fishkill Partners 55 (f) (f)
875 Flowood Vascular Access ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 876) Flowood Vascular Access ASC 100 (f) (f)
876 Flowood Vascular Access Center, Inc. (m) Mississippi USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 877) Flowood Vascular Access Center 100 (f) (f)
877 Flowood Vascular Access, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Flowood Vascular Access 70 (f) (f)
878 FMCPS Front Range, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Front Range 100 (f) (f)
879 FMCPS Hopkinsville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Hopkinsville 100 (f) (f)
880 FMCPS Jersey City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Jersey City 100 (f) (f)
881 FMCPS Laredo, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Laredo 100 (f) (f)
882 FMCPS Lubbock, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Lubbock 100 (f) (f)
883 FMCPS Midland, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Midland 100 (f) (f)
884 FMCPS Mishawaka, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Mishawaka 100 (f) (f)
885 FMCPS New York City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS New York City 100 (f) (f)
886 FMCPS Pacific Cardio, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Pacific Cardio 100 (f) (f)
887 FMCPS Pacific Nephrology MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Pacific Nephrology MSO 100 (f) (f)
888 FMCPS Pittsburgh, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Pittsburgh 100 (f) (f)
889 FMCPS Santa Rosa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Santa Rosa 100 (f) (f)
890 FMCPS South Florida, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS South Florida 100 (f) (f)
891 FMCPS South Texas, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS South Texas 100 (f) (f)
892 FMCPS Tennessee, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Tennessee 100 (f) (f)
893 FMCPS Union City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) FMCPS Union City 100 (f) (f)
894 FMS Abramson, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) FMS Abramson 51 (f) (f)
895 FMS Albion, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 704) FMS Albion 100 (f) (f)
896 FMS Atlantic City Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2015) FMS Atlantic City Holdings 80 (f) (f)
897 FMS Beaumont Health, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 704) FMS Beaumont Health 85 (f) (f)
898 FMS Cabell Huntington Dialysis Centers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMS Cabell Hunting Dialysis Centers 55 (f) (f)
899 FMS Clyde Park South, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 704) FMS Clyde Park South 100 (f) (f)
900 FMS Cold Springs, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) FMS Cold Springs 100 (f) (f)
901 FMS Delaware Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMS Delaware Dialysis 100 (f) (f)
902 FMS ENA Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 713) FMS ENA Home 60 (f) (f)
903 FMS Endavour Dialysis Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) FMS Endavour Dialysis Center 51 (f) (f)
904 FMS Gulfport, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMS Gulfport 51 (f) (f)
905 FMS Hauppauge, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 917) FMS Hauppauge 100 (f) (f)
906 FMS HNA Dialysis Centers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 704) FMS HNA Dialysis Centers 100 (f) (f)
907 FMS Kalamazoo, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 704) FMS Kalamazoo 51 (f) (f)
908 FMS Kentwood, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 704) FMS Kentwood 75 (f) (f)
909 FMS Lansing Dialysis Centers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2059) FMS Lansing Dialysis Centers 75 (f) (f)
910 FMS Lansing, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 909) FMS Lansing 100 (f) (f)
911 FMS Lawrenceville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) FMS Lawrenceville 70 (f) (f)
912 FMS Long-Term Care Home Therapies, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) FMS Long-Term Care Home Therapies 100 (f) (f)
913 FMS Midwest Dialysis Centers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2062) FMC Midwest Dialysis Centers 51 (f) (f)
914 FMS MNA Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1525) FMS MNA Home 100 (f) (f)
915 FMS Mt. Pleasant, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 704) FMS Mt. Pleasant 100 (f) (f)
916 FMS Nephrology Partners North Central Indiana Dialysis Centers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1997) FMS Nephrology Partners North Central Indiana Dialysis Centers 82 (f) (f)
917 FMS New York Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) FMS New York Services 100 (f) (f)
918 FMS Niagara, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 917) FMS Niagara 100 (f) (f)
919 FMS Philadelphia Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) FMS Philadelphia Dialsysis 100 (f) (f)
920 FMS Philadelphia LTC Home Therapies, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 912) FMS Philadelphia LTC Home Therapies 100 (f) (f)
921 FMS Rochester Hills, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 704) FMS Rochester Hills 100 (f) (f)
922 FMS St. Johns Michigan, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 909) FMS St. Johns Michigan 100 (f) (f)
923 FMS Watertown, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 917) FMS Watertown 100 (f) (f)
924 Fondren Dialysis Clinic, Inc. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2152) Fondren Dialysis 100 (f) (f)
925 Fort Lauderdale Vascular Access, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 610) Fort Lauderdale 100 (f) (f)
926 Fort Scott Regional Dialysis Center, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Fort Scott Dialysis 100 (f) (f)
927 Fort Worth Surgical Center GP, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Fort Worth Surgical Center GP 100 (f) (f)
928 Fort Worth Surgical Center, LP (m, t) Texas USA Fort Worth Surgical Center 0 (f) (f)
929 Forth Worth Surgical Center, LP (m, t) Delaware USA Forth Worth Surgical Center 0 (f) (f)
930 Four State Regional Dialysis Center, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Four State Dialysis 100 (f) (f)
931 FPS Salt Lake City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1755) FPS Salt Lake City 100 (f) (f)
932 Franconia Acquisition LLC (m) Delaware USA Franconia 100 58.792 0
933 Franconia Acquisition Sub LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 932) Franconia Sub 100 0 0
934 Freedom Center of Beacon, LLC (m, t) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2190) Freedom Center of Beacon 0 (f) (f)
935 Freedom Center of Buffalo Home, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2190) Freedom Center of Buffalo Home 51 (f) (f)
936 Freedom Center of Cooperstown, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Freedom Center of Cooperstown 100 (f) (f)
937 Freedom Center of Glengariff, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Freedom Center of Glengariff 100 (f) (f)
938 Freedom Center of Huntington, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Freedom Center of Huntington 78 (f) (f)
939 Freedom Center of Newark, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Freedom Center of Newark 87 (f) (f)
940 Freedom Center of Rockland County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Freedom Center of Rockland County 95 (f) (f)
941 Freedom Center of Syosset, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Freedom Center of Syosset 51 (f) (f)
942 Freedom Center of Troy, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Freedom Center of Troy 51 (f) (f)
943 Freedom Center of Westmere, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Freedom Center of Westmere 51 (f) (f)
944 Frenova, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 975) Frenova 100 (f) (f)
945 Fresenius Accountable Care Solutions, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1147) Fresenius Accountable Care Solutions 100 (f) (f)
946 Fresenius Anne Arundel Outpatient Dialysis Services LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Anne Arundel Services 75 (f) (f)
947 Fresenius California MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 886) Fresenius California MSO 100 (f) (f)
948 Fresenius Health Partners Puerto Rico, LLC (m) Puerto Rico USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 949) FMC Health Partners, LLC 100 (f) (f)
949 Fresenius Health Partners, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) FMC Health Partners, Inc. 100 (f) (f)
950 Fresenius Health Plans Insurance Company (m) Indiana USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 871) Fresenius Health Plans Insurance 100 (f) (f)
951 Fresenius Health Plans of New York, Inc. (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 871) Fresenius Health Plans of New York 100 (f) (f)
952 Fresenius Health Plans of North Carolina, Inc. (m) North Carolina USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 871) Fresenius Health Plans of North Carolina 100 (f) (f)
953 Fresenius Health Plans of Texas, Inc. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 871) Fresenius Health Plans of Texas 100 (f) (f)
954 Fresenius Kidney Care - Nursing Home Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) Nursing Home Services 100 (f) (f)
955 Fresenius Kidney Care American Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Kidney Care American Dialysis 100 (f) (f)
956 Fresenius Kidney Care Attalla,LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Kidney Care Attalla 85 (f) (f)
957 Fresenius Kidney Care Bristow,LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) Fresenius Kidney Care Bristow 83 (f) (f)
958 Fresenius Kidney Care Columbus Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Kidney Care Columbus Home 80 (f) (f)
959 Fresenius Kidney Care Concho Valley, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Kidney Care Concho Valley 90 (f) (f)
960 Fresenius Kidney Care Cromwell, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Kidney Care Cromwell 100 (f) (f)
961 Fresenius Kidney Care Gadsden Acq, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Kidney Care Gadsden Acq 80 (f) (f)
962 Fresenius Kidney Care Group, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Fresenius Medical Services Group 100 (f) (f)
963 Fresenius Kidney Care Guam, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Kidney Care Guam 100 (f) (f)
964 Fresenius Kidney Care Home Dialysis of New Mexico, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 712) Fresenius Kidney Care Home Dialysis of New Mexico 70 (f) (f)
965 Fresenius Kidney Care Jasper, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Kidney Care Jasper 100 (f) (f)
966 Fresenius Kidney Care Longview, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2061) Fresenius Kidney Care Longview 100 (f) (f)
967 Fresenius Kidney Care Madison, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 734) Fresenius Kidney Care Madison 100 (f) (f)
968 Fresenius Kidney Care Nevada, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Fresenius Kidney Care Nevada 100 (f) (f)
969 Fresenius Kidney Care North lowa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Kidney Care North lowa 80 (f) (f)
970 Fresenius Kidney Care Phenix City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Kidney Care Phenix City 80 (f) (f)
971 Fresenius Kidney Care Pittsburgh, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Kidney Care Pittsburgh 100 (f) (f)
972 Fresenius Kidney Care Sioux City Acutes, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Kidney Care Sioux City Acutes 100 (f) (f)
973 Fresenius Kidney Care Trailblazer, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Kidney Care Trailblazer 100 (f) (f)
974 Fresenius Kidney Care Union Springs, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Kidney Care Union Springs 84 (f) (f)
975 Fresenius Management Services, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Fresenius Management Services 100 (f) (f)
976 Fresenius Medical Care Hanging Moss, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 707) FMC Hanging Moss 100 (f) (f)
977 Fresenius Medical Care-Dallas Renal Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Fresenius Medical Care-Dallas Renal Partners 100 (f) (f)
978 Fresenius Medical Care-Meridian Health System, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2052) Fresenius Medical Care-Meridian Health System 60 (f) (f)
979 Fresenius Medical Care - Eucalyptus, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FME - Eucalyptus 51 (f) (f)
980 Fresenius Medical Care - Jackson Pike Associates Dialysis Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Jackson Pike 60 (f) (f)
981 Fresenius Medical Care - OSUIm Kidney Centers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) OSUIm Kidney Centers 100 (f) (f)
982 Fresenius Medical Care - Paulding Dialysis Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care - Paulding Dialysis Partners 60 (f) (f)
983 Fresenius Medical Care - South Texas Kidney, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC South Texas Kidney 100 (f) (f)
984 Fresenius Medical Care - Stillwater, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Stillwater 80 (f) (f)
985 Fresenius Medical Care 5856, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) FMC 5856 51 (f) (f)
986 Fresenius Medical Care Adams County Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) Fresenius Medical Care Adams County Home 100 (f) (f)
987 Fresenius Medical Care Akron, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1899) Fresenius Medical Care Akron 100 (f) (f)
988 Fresenius Medical Care Ala Moana,LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Ala Moana 100 (f) (f)
989 Fresenius Medical Care Albertville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Medical Care Albertville 58 (f) (f)
990 Fresenius Medical Care Alhambra, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Alhambra 80 (f) (f)
991 Fresenius Medical Care Anaheim, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Anaheim 51 (f) (f)
992 Fresenius Medical Care Anderson, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 726) Fresenius Medical Care Anderson 69 (f) (f)
993 Fresenius Medical Care Anniston Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Medical Care Anniston Home 100 (f) (f)
994 Fresenius Medical Care Atascocita, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Atascocita 100 (f) (f)
995 Fresenius Medical Care B, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 4) Fresenius Medical Care B 100 16.563 3.118
996 Fresenius Medical Care Bakersfield, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Bakersfield 100 (f) (f)
997 Fresenius Medical Care Balboa II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2123) Fresenius Medical Care Balboa II 51 (f) (f)
998 Fresenius Medical Care Balboa V, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2123) Fresenius Medical Care Balboa V 100 (f) (f)
999 Fresenius Medical Care Balboa Vl, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) FMC Balboa Vl 100 (f) (f)
1000 Fresenius Medical Care Balboa Vll, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) FMC Balboa Vll 100 (f) (f)
1001 Fresenius Medical Care Balboa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Balboa 51 (f) (f)
1002 Fresenius Medical Care Balch Springs, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Balch Springs 51 (f) (f)
1003 Fresenius Medical Care Baldwin County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Medical Care Baldwin County 70 (f) (f)
1004 Fresenius Medical Care Bartlett Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 728) Fresenius Medical Care Bartlett Home 65 (f) (f)
1005 Fresenius Medical Care Batavia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Batavia 80 (f) (f)
1006 Fresenius Medical Care Bayonne, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) FMC Bayonne 90 (f) (f)
1007 Fresenius Medical Care Bayou Roberts, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Bayou Roberts 100 (f) (f)
1008 Fresenius Medical Care Beamer, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Beamer 88 (f) (f)
1009 Fresenius Medical Care Beauregard Parish, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Fresenius Medical Care Beauregard Parish 100 (f) (f)
1010 Fresenius Medical Care Bedford, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Bedford 100 (f) (f)
1011 Fresenius Medical Care Belleville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Belleville 51 (f) (f)
1012 Fresenius Medical Care Berkeley Lake, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Berkeley Lake 60 (f) (f)
1013 Fresenius Medical Care Birmingham Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) FMC Birmingham Home 60 (f) (f)
1014 Fresenius Medical Care Bluffton, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1103) Fresenius Medical Care Bluffton 100 (f) (f)
1015 Fresenius Medical Care Boone County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 695) Fresenius Medical Care Boone County 88 (f) (f)
1016 Fresenius Medical Care Braselton, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Fresenius Medical Care Braselton 75 (f) (f)
1017 Fresenius Medical Care Bridgeton, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Bridgeton 100 (f) (f)
1018 Fresenius Medical Care Brookfield, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 734) Fresenius Medical Care Brookfield 100 (f) (f)
1019 Fresenius Medical Care Broussard, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Fresenius Medical Care Broussard 100 (f) (f)
1020 Fresenius Medical Care Burlington, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1276) FMC Burlington 72 (f) (f)
1021 Fresenius Medical Care Butler County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Butler County 90 (f) (f)
1022 Fresenius Medical Care Calumet Park, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Calumet Park 100 (f) (f)
1023 Fresenius Medical Care Camden County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Camden County 93 (f) (f)
1024 Fresenius Medical Care Canal Winchester, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Canal Winchester 51 (f) (f)
1025 Fresenius Medical Care Capital City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Fresenius Medical Care Capital City 100 (f) (f)
1026 Fresenius Medical Care Carlisle, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) Fresenius Medical Care Carlisle 100 (f) (f)
1027 Fresenius Medical Care Cascade, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2061) Fresenius Medical Care Cascade 100 (f) (f)
1028 Fresenius Medical Care Casselberry, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care Casselberry 100 (f) (f)
1029 Fresenius Medical Care Castle Rock, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1072) Fresenius Medical Care Castle Rock 100 (f) (f)
1030 Fresenius Medical Care Cedar City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Cedar City 94 (f) (f)
1031 Fresenius Medical Care Cedar Hill, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Cedar Hill 51 (f) (f)
1032 Fresenius Medical Care Centennial, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1231) FMC Centennial 100 (f) (f)
1033 Fresenius Medical Care Centerville Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) FMC Centerville Home 70 (f) (f)
1034 Fresenius Medical Care Central Florida, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care Central Florida 100 (f) (f)
1035 Fresenius Medical Care Central Oklahoma City Dialysis Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) FMC Central Oklahoma City Dialysis Center 70 (f) (f)
1036 Fresenius Medical Care Chalmette,LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) FMC Chalmette 89 (f) (f)
1037 Fresenius Medical Care Charles County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Medical Care Charles County 100 (f) (f)
1038 Fresenius Medical Care Chatham, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Chatham 60 (f) (f)
1039 Fresenius Medical Care Chicago Kidney Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 692) FMC Chicago Kidney Center 100 (f) (f)
1040 Fresenius Medical Care Chicago, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Chicago 100 (f) (f)
1041 Fresenius Medical Care Chicagoland, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 692) FMC Chicagoland 60 (f) (f)
1042 Fresenius Medical Care Cicero, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Cicero 51 (f) (f)
1043 Fresenius Medical Care Clearancewater, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Clearancewater 83 (f) (f)
1044 Fresenius Medical Care Cline Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Cline Dialysis 100 (f) (f)
1045 Fresenius Medical Care Clovis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Clovis 51 (f) (f)
1046 Fresenius Medical Care CNA Kidney Centers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 726) Fresenius Medical Care CNA Kidney Center 51 (f) (f)
1047 Fresenius Medical Care CNV Marlborough, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 702) Fresenius Medical Care CNV Marlborough 60 (f) (f)
1048 Fresenius Medical Care Colonial Heights, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 732) FMC Colonial Heights 100 (f) (f)
1049 Fresenius Medical Care Colorado Springs, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1072) FMC Colorado Springs 100 (f) (f)
1050 Fresenius Medical Care Columbia Franklin, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Fresenius Medical Care Columbia Franklin 80 (f) (f)
1051 Fresenius Medical Care Commonwealth Nephrology, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 702) Fresenius Medical Care Commonwealth Nephrology 100 (f) (f)
1052 Fresenius Medical Care Comprehensive CKD Services Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) CKD Services 100 (f) (f)
1053 Fresenius Medical Care Cookeville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 728) FMC Cookeville 51 (f) (f)
1054 Fresenius Medical Care Coosa River, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Medical Care Coosa River 100 (f) (f)
1055 Fresenius Medical Care Coral Gables, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) FMC Coral Gables 90 (f) (f)
1056 Fresenius Medical Care Corpus Christi Bayside, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Corpus Christi Bayside 100 (f) (f)
1057 Fresenius Medical Care Corpus Christi Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Corpus Christi Home 75 (f) (f)
1058 Fresenius Medical Care Cottonwood, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Fresenius Medical Care Cottonwood 100 (f) (f)
1059 Fresenius Medical Care Creighton Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) FMC Creighton Dialysis 51 (f) (f)
1060 Fresenius Medical Care Creve Coeur Home Therapies, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 708) Fresenius Medical Care Creve Coeur Home Therapies 100 (f) (f)
1061 Fresenius Medical Care Creve Coeur, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 708) Fresenius Medical Care Creve Coeur 100 (f) (f)
1062 Fresenius Medical Care Dakota Dunes, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Dakota Dunes 60 (f) (f)
1063 Fresenius Medical Care Dallas, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Dallas 100 (f) (f)
1064 Fresenius Medical Care Delano, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Delano 100 (f) (f)
1065 Fresenius Medical Care Delray,LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care Delray 65 (f) (f)
1066 Fresenius Medical Care Deptford, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) FMC Deptford 63 (f) (f)
1067 Fresenius Medical Care Des Plaines, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Des Plaines 60 (f) (f)
1068 Fresenius Medical Care Desert, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Fresenius Medical Care Desert 95 (f) (f)
1069 Fresenius Medical Care Diablo Nephrology Clinics, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Diablo Nephrology Clinics 51 (f) (f)
1070 Fresenius Medical Care Dialysis of Golden Isles, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Dialysis of Golden Isles 100 (f) (f)
1071 Fresenius Medical Care Dialysis Services - Oregon LLC (m) Oregon USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) FMC Dialysis Oregon 100 (f) (f)
1072 Fresenius Medical Care Dialysis Services Colorado LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Dialysis Services Colorado 100 (f) (f)
1073 Fresenius Medical Care Dogwood, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1545) Fresenius Medical Care Dogwood 81 (f) (f)
1074 Fresenius Medical Care DuBois, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) Fresenius Medical Care DuBois 90 (f) (f)
1075 Fresenius Medical Care Dupont Circle, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 730) Fresenius Medical Care Dupont Circle 100 (f) (f)
1076 Fresenius Medical Care Dyersburg, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 728) Fresenius Medical Care Dyersburg 100 (f) (f)
1077 Fresenius Medical Care East Aurora, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care East Aurora 60 (f) (f)
1078 Fresenius Medical Care East Brunswick, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 978) Fresenius Medical Care East Brunswick 78 (f) (f)
1079 Fresenius Medical Care East Chicago, LLC (m) Illinois USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 862) FMC East Chicago 100 (f) (f)
1080 Fresenius Medical Care East Fort Lauderdale, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) FMC East Fort Lauderdale 51 (f) (f)
1081 Fresenius Medical Care East Fort Worth, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care East Fort Worth 100 (f) (f)
1082 Fresenius Medical Care East Lakes, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) FMC East Lakes 51 (f) (f)
1083 Fresenius Medical Care East McComb Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) Fresenius Medical Care East McComb Dialysis 100 (f) (f)
1084 Fresenius Medical Care East Morris, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC East Morris 73 (f) (f)
1085 Fresenius Medical Care East Peoria Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care East Peoria Home 100 (f) (f)
1086 Fresenius Medical Care East Venice, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care East Venice 100 (f) (f)
1087 Fresenius Medical Care Edmond, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) Fresenius Medical Care Edmond 51 (f) (f)
1088 Fresenius Medical Care El Paso Transmountain, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care El Paso Transmountain 90 (f) (f)
1089 Fresenius Medical Care El Paso West, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC El Paso West 80 (f) (f)
1090 Fresenius Medical Care Elgin, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Elgin 51 (f) (f)
1091 Fresenius Medical Care Ella, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Ella 100 (f) (f)
1092 Fresenius Medical Care Enid, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) Fresenius Medical Care Enid 51 (f) (f)
1093 Fresenius Medical Care Eno River, LLC (m) North Carolina USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 674) FMC Eno River 100 (f) (f)
1094 Fresenius Medical Care Essex Dundalk, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Medical Care Essex Dundalk 60 (f) (f)
1095 Fresenius Medical Care Eugene, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1071) Fresenius Medical Care Eugene 100 (f) (f)
1096 Fresenius Medical Care Fairfield Kidney Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Fairfield Kidney Center 100 (f) (f)
1097 Fresenius Medical Care Fairmount Heights, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Medical Care Fairmount Heights 100 (f) (f)
1098 Fresenius Medical Care Fairview Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Fairview Dialysis 85 (f) (f)
1099 Fresenius Medical Care Fishers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 693) FMC Fishers 51 (f) (f)
1100 Fresenius Medical Care Florence, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1071) Fresenius Medical Care Florence 100 (f) (f)
1101 Fresenius Medical Care Foothills, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Medical Care Foothills 100 (f) (f)
1102 Fresenius Medical Care Forked River, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2084) FMC Forked River 100 (f) (f)
1103 Fresenius Medical Care Fort Wayne, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1997) Fresenius Medical Care Fort Wayne 51 (f) (f)
1104 Fresenius Medical Care Foundation, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Fresenius Medical Care Foundation 100 (f) (f)
1105 Fresenius Medical Care Franklin Square, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Medical Care Franklin Square 100 (f) (f)
1106 Fresenius Medical Care Frederick, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) FMC Frederick 100 (f) (f)
1107 Fresenius Medical Care Fresno North Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Fresno North Home 100 (f) (f)
1108 Fresenius Medical Care Fresno, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) FMC Fresno 51 (f) (f)
1109 Fresenius Medical Care Galesburg, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) FMC Galesburg 75 (f) (f)
1110 Fresenius Medical Care Garden City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 694) Fresenius Medical Care Garden City 60 (f) (f)
1111 Fresenius Medical Care Garfield Heights Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1899) Fresenius Medical Care Garfield Heights Home 70 (f) (f)
1112 Fresenius Medical Care Germantown, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Medical Care Germantown 75 (f) (f)
1113 Fresenius Medical Care Glendale, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Glendale 55 (f) (f)
1114 Fresenius Medical Care Goldenwest, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1971) Fresenius Medical Care Goldenwest 100 (f) (f)
1115 Fresenius Medical Care Goochland Nephrology, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Goochland Nephrology 78 (f) (f)
1116 Fresenius Medical Care Goodlettsville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 843) Fresenius Medical Care Goodlettsville 100 (f) (f)
1117 Fresenius Medical Care Goose Creek Home Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 726) Fresenius Medical Care Goose Creek Home Dialysis 51 (f) (f)
1118 Fresenius Medical Care Granbury, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Granbury 51 (f) (f)
1119 Fresenius Medical Care Grayslake, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Grayslake 100 (f) (f)
1120 Fresenius Medical Care Griffith, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 693) Fresenius Medical Care Griffith 51 (f) (f)
1121 Fresenius Medical Care Hackensack, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) FMC Hackensack 51 (f) (f)
1122 Fresenius Medical Care Hall County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Fresenius Medical Care Hall County 75 (f) (f)
1123 Fresenius Medical Care Hamilton Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Hamilton Home 89 (f) (f)
1124 Fresenius Medical Care Hamlin, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 898) Fresenius Medical Care Hamlin 82 (f) (f)
1125 Fresenius Medical Care Harston Hall, LLC. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Harston Hall 100 (f) (f)
1126 Fresenius Medical Care Hawthorne, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Hawthorne 100 (f) (f)
1127 Fresenius Medical Care Healthcare Recruitment, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 975) Fresenius Medical Care Healthcare Recruitment 100 (f) (f)
1128 Fresenius Medical Care Heritage Park, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) Fresenius Medical Care Heritage Park 100 (f) (f)
1129 Fresenius Medical Care HIMG Dialysis Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 898) Fresenius Medical Care HIMG Dialysis Center 75 (f) (f)
1130 Fresenius Medical Care Hobbs, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 712) Fresenius Medical Care Hobbs 100 (f) (f)
1131 Fresenius Medical Care Hoboken, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) FMC Hoboken 90 (f) (f)
1132 Fresenius Medical Care Holdings, Inc. (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1234) FMC Holdings 100 9.550.139 599.393
1133 Fresenius Medical Care Holly Springs, LLC (m) North Carolina USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 713) Fresenius Medical Care Holly Springs 100 (f) (f)
1134 Fresenius Medical Care Honey Creek Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Fresenius Medical Care Honey Creek Dialysis 80 (f) (f)
1135 Fresenius Medical Care Hopkinsville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 695) Fresenius Medical Care Hopkinsville 51 (f) (f)
1136 Fresenius Medical Care Houma, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Fresenius Medical Care Houma 100 (f) (f)
1137 Fresenius Medical Care Houston Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Houston Home 85 (f) (f)
1138 Fresenius Medical Care HT, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care HT 100 (f) (f)
1139 Fresenius Medical Care Hudson County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Hudson County 100 (f) (f)
1140 Fresenius Medical Care Huntingdon Valley, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) FMC Huntingdon 60 (f) (f)
1141 Fresenius Medical Care Huntsville Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) FMC Huntsville 67 (f) (f)
1142 Fresenius Medical Care Hyde Park, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Hyde Park 100 (f) (f)
1143 Fresenius Medical Care Idaho Falls, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1527) FMC Idaho Falls 100 (f) (f)
1144 Fresenius Medical Care Indian Hills, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Indian Hills 80 (f) (f)
1145 Fresenius Medical Care Indiana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1997) Fresenius Medical Care Indiana 60 (f) (f)
1146 Fresenius Medical Care Insurance Group, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Fresenius Medical Care Insurance Group 100 (f) (f)
1147 Fresenius Medical Care Integrated Care Group, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) FMC Ancillary Services Group 100 (f) (f)
1148 Fresenius Medical Care Ironbound, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Ironbound 100 (f) (f)
1149 Fresenius Medical Care Irvine, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Irvine 90 (f) (f)
1150 Fresenius Medical Care Janesville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 734) Fresenius Medical Care Janesville 100 (f) (f)
1151 Fresenius Medical Care Jersey City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) FMC Jersey City 90 (f) (f)
1152 Fresenius Medical Care Jersey Shore, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 978) Fresenius Medical Care Jersey Shore 100 (f) (f)
1153 Fresenius Medical Care Joliet Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Joliet Home 60 (f) (f)
1154 Fresenius Medical Care Jonesboro, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Fresenius Medical Care Jonesboro 70 (f) (f)
1155 Fresenius Medical Care KAMl Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care KAMl Partners 80 (f) (f)
1156 Fresenius Medical Care Keller, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Keller 60 (f) (f)
1157 Fresenius Medical Care Kidney and Hypertension, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Kidney and Hypertension 70 (f) (f)
1158 Fresenius Medical Care Kidney Healthcare, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Kidney Healthcare 60 (f) (f)
1159 Fresenius Medical Care Kidney Transformation Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 732) Fresenius Medical Care Kidney Transformation Center 100 (f) (f)
1160 Fresenius Medical Care King's Crossing, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care King's Crossing 100 (f) (f)
1161 Fresenius Medical Care Kingwood, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Kingwood 51 (f) (f)
1162 Fresenius Medical Care Koke Mill, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Koke Mill 70 (f) (f)
1163 Fresenius Medical Care Kyana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 693) Fresenius Medical Care Kyana 100 (f) (f)
1164 Fresenius Medical Care Lake Bluff, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) FMC Lake Bluff 75 (f) (f)
1165 Fresenius Medical Care Lake County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Lake County 60 (f) (f)
1166 Fresenius Medical Care Lake Forest, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Fresenius Medical Care Lake Forest 89 (f) (f)
1167 Fresenius Medical Care Lamesa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Lamesa 100 (f) (f)
1168 Fresenius Medical Care Lancaster Nephrology Investments, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Lancaster Nephrology 60 (f) (f)
1169 Fresenius Medical Care LaPlace, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Fresenius Medical Care LaPlace 80 (f) (f)
1170 Fresenius Medical Care Lemont, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Lemont 51 (f) (f)
1171 Fresenius Medical Care Lenexa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 694) Fresenius Medical Care Lenexa 51 (f) (f)
1172 Fresenius Medical Care Linden, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Linden 60 (f) (f)
1173 Fresenius Medical Care Livingston (Texas), LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Livingston (Texas) 100 (f) (f)
1174 Fresenius Medical Care Livingston, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) FMC Livingston 69 (f) (f)
1175 Fresenius Medical Care Locust Grove, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Fresenius Medical Care Locust Grove 60 (f) (f)
1176 Fresenius Medical Care Logan Square, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Logan Square 60 (f) (f)
1177 Fresenius Medical Care Loganville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) FMC Loganville 90 (f) (f)
1178 Fresenius Medical Care Lombard, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Lombard 51 (f) (f)
1179 Fresenius Medical Care Long Beach, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1971) Fresenius Medical Care Long Beach 90 (f) (f)
1180 Fresenius Medical Care Louisiana Dialysis Group, LLC. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) FMC Louisiana Dialysis Group 100 (f) (f)
1181 Fresenius Medical Care Loveland, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1072) Fresenius Medical Care Loveland 51 (f) (f)
1182 Fresenius Medical Care Lubbock, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Lubbock 80 (f) (f)
1183 Fresenius Medical Care Madison Parish Dialysis Center LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Madison Parish Dialysis 100 (f) (f)
1184 Fresenius Medical Care Manassas, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 732) Fresenius Medical Care Manassas 90 (f) (f)
1185 Fresenius Medical Care Market Street Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Market Street Dialysis 100 (f) (f)
1186 Fresenius Medical Care Marksville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Marksville 100 (f) (f)
1187 Fresenius Medical Care Marlton, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Marlton 51 (f) (f)
1188 Fresenius Medical Care Marymount Loretto, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Marymount Loretto 100 (f) (f)
1189 Fresenius Medical Care Masonic Homes, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Masonic Homes 60 (f) (f)
1190 Fresenius Medical Care Matawan, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 978) Fresenius Medical Care Matawan 60 (f) (f)
1191 Fresenius Medical Care Maumee Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Maumee Home 65 (f) (f)
1192 Fresenius Medical Care McAllen Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care McAllen Home 100 (f) (f)
1193 Fresenius Medical Care McCalla, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Medical Care McCalla 100 (f) (f)
1194 Fresenius Medical Care McComb Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) Fresenius Medical Care McComb Home 100 (f) (f)
1195 Fresenius Medical Care Memorial, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Memorial 51 (f) (f)
1196 Fresenius Medical Care Mercy Medical, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Mercy Medical 100 (f) (f)
1197 Fresenius Medical Care Meridian Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) Fresenius Medical Care Meridian Home 100 (f) (f)
1198 Fresenius Medical Care Miami Shores, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care Miami Shores 70 (f) (f)
1199 Fresenius Medical Care Midwest Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 734) FMC Midwest Dialysis 75 (f) (f)
1200 Fresenius Medical Care Milford, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Milford 60 (f) (f)
1201 Fresenius Medical Care Milwaukee, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1199) FMC Milwaukee 100 (f) (f)
1202 Fresenius Medical Care Mobile Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) FMC Mobile Home 100 (f) (f)
1203 Fresenius Medical Care Monmouth, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) FMC Monmouth 100 (f) (f)
1204 Fresenius Medical Care Monroe, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) FMC Monroe 59 (f) (f)
1205 Fresenius Medical Care Montclair, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Montclair 69 (f) (f)
1206 Fresenius Medical Care Moore, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) Fresenius Medical Care Moore 100 (f) (f)
1207 Fresenius Medical Care Morristown, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Morristown 55 (f) (f)
1208 Fresenius Medical Care Morrisville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 713) Fresenius Medical Care Morrisville 100 (f) (f)
1209 Fresenius Medical Care Mount Prospect, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Mount Prospect 51 (f) (f)
1210 Fresenius Medical Care NAK Bardstown, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care NAK Bardstown 60 (f) (f)
1211 Fresenius Medical Care NAK Berea, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 695) Fresenius Medical Care NAK Berea 60 (f) (f)
1212 Fresenius Medical Care NAK Campbellsville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care NAK Campbellsville 80 (f) (f)
1213 Fresenius Medical Care NAK Elizabethtown, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC NAK Elizabethtown 80 (f) (f)
1214 Fresenius Medical Care NAK Frankfort, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 695) Fresenius Medical Care NAK Frankfort 60 (f) (f)
1215 Fresenius Medical Care NAK Lebanon, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC NAK Lebanon 60 (f) (f)
1216 Fresenius Medical Care NAK Lexington, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 695) FMC NAK Lexington 100 (f) (f)
1217 Fresenius Medical Care NAK Radcliff, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 695) Fresenius Medical Care NAK Radcliff 60 (f) (f)
1218 Fresenius Medical Care NAK Scott County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care NAK Scott County 80 (f) (f)
1219 Fresenius Medical Care NAK Shepherdsville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care NAK Shepherdsville 80 (f) (f)
1220 Fresenius Medical Care Naperbrook, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Woodridge 51 (f) (f)
1221 Fresenius Medical Care NE Las Vegas, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1231) FMC NE Las Vegas 100 (f) (f)
1222 Fresenius Medical Care Nephrology and Internal Medicine Dialysis Centers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1997) FMC Nephrology and Internal Medicine Dialysis Centers 51 (f) (f)
1223 Fresenius Medical Care Nephrology Partners Renal Care Centers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1997) FMC Nephrology Partners Renal Care Centers 70 (f) (f)
1224 Fresenius Medical Care New Albany, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care New Albany 51 (f) (f)
1225 Fresenius Medical Care New Caney Dialysis Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC New Caney Dialysis Center 100 (f) (f)
1226 Fresenius Medical Care New Jersey Holdco, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care New Jersey Holdco 100 (f) (f)
1227 Fresenius Medical Care New Lenox, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) FMC New Lenox 100 (f) (f)
1228 Fresenius Medical Care New Vista, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care New Vista 51 (f) (f)
1229 Fresenius Medical Care Newberry Commons, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) FMC Newberry Commons 71 (f) (f)
1230 Fresenius Medical Care Nimmo Parkway, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 732) Fresenius Medical Care Nimmo Parkway 100 (f) (f)
1231 Fresenius Medical Care NKDHC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 968) Fresenius Medical Care NKDHC 70 (f) (f)
1232 Fresenius Medical Care Noble Woods, LLC (m) Oregon USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1906) Fresenius Medical Care Noble Woods 56 (f) (f)
1233 Fresenius Medical Care Normal, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) FMC Normal 65 (f) (f)
1234 Fresenius Medical Care North America Holdings Limited Partnership (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 4) DLP 100 (f) (f)
1235 Fresenius Medical Care North Cape May, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care North Cape May 51 (f) (f)
1236 Fresenius Medical Care North Chelmsford Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 702) Fresenius Medical Care North Chelmsford Partners 100 (f) (f)
1237 Fresenius Medical Care North Chelmsford, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 702) Fresenius Medical Care North Chelmsford 100 (f) (f)
1238 Fresenius Medical Care North Elkhart, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 693) Fresenius Medical Care North Elkhart 100 (f) (f)
1239 Fresenius Medical Care North Forsyth, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Fresenius Medical Care North Forsyth 60 (f) (f)
1240 Fresenius Medical Care North Fort Myers, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care North Fort Myers 75 (f) (f)
1241 Fresenius Medical Care North Port, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care North Port 70 (f) (f)
1242 Fresenius Medical Care North Scottsdale, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 666) FMC North Scottsdale 100 (f) (f)
1243 Fresenius Medical Care North Suffolk Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 732) FMC North Suffolk Home 51 (f) (f)
1244 Fresenius Medical Care Northcoast, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Northcoast 51 (f) (f)
1245 Fresenius Medical Care Northeast Atlanta, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Fresenius Medical Care Northeast Atlanta 100 (f) (f)
1246 Fresenius Medical Care Northeast Houston, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Northeast Houston 82 (f) (f)
1247 Fresenius Medical Care Northern Delaware, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) FMC Northern Delaware 60 (f) (f)
1248 Fresenius Medical Care Northfield, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2052) FMC Northfield 60 (f) (f)
1249 Fresenius Medical Care Northlake Oklahoma Kidney Care Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) Fresenius Medical Care Northlake Oklahoma Kidney Care Dialysis 100 (f) (f)
1250 Fresenius Medical Care Northside Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Northside Dialysis 81 (f) (f)
1251 Fresenius Medical Care Norwalk, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Norwalk 80 (f) (f)
1252 Fresenius Medical Care NW Baltimore, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Medical Care NW Baltimore 90 (f) (f)
1253 Fresenius Medical Care NW Indiana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 863) FMC NW Indiana 51 (f) (f)
1254 Fresenius Medical Care Oahu, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Oahu 100 (f) (f)
1255 Fresenius Medical Care Oak Forest, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Oak Forest 80 (f) (f)
1256 Fresenius Medical Care Obetz, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Obetz 100 (f) (f)
1257 Fresenius Medical Care Ocean, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 978) Fresenius Medical Care Ocean 100 (f) (f)
1258 Fresenius Medical Care Oceanside, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Oceanside 100 (f) (f)
1259 Fresenius Medical Care of Illinois, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) FMC of Illinois 100 (f) (f)
1260 Fresenius Medical Care of Lillington, LLC (m) North Carolina USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 713) FMC of Lillington 100 (f) (f)
1261 Fresenius Medical Care of Montana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) FMC of Montana 100 (f) (f)
1262 Fresenius Medical Care of Nebraska, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) FMC of Nebraska 100 (f) (f)
1263 Fresenius Medical Care of Plainfield, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC of Plainfield 60 (f) (f)
1264 Fresenius Medical Care OKCD, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care OKCD 83 (f) (f)
1265 Fresenius Medical Care Olathe, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 694) Fresenius Medical Care Olathe 100 (f) (f)
1266 Fresenius Medical Care Opelousas, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Fresenius Medical Care Opelousas 100 (f) (f)
1267 Fresenius Medical Care Orange County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1971) Fresenius Medical Care Orange County 80 (f) (f)
1268 Fresenius Medical Care Oshkosh, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 734) Fresenius Medical Care Oshkosh 83 (f) (f)
1269 Fresenius Medical Care Ottumwa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Ottumwa 100 (f) (f)
1270 Fresenius Medical Care Ouachita Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Fresenius Medical Care Ouachita Home 70 (f) (f)
1271 Fresenius Medical Care Palatine, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Palatine 51 (f) (f)
1272 Fresenius Medical Care Palestine Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Palestine Home 60 (f) (f)
1273 Fresenius Medical Care PaIm Springs, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) FMC PaIm Springs 100 (f) (f)
1274 Fresenius Medical Care Paramus Dialysis Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Paramus Dialysis Center 51 (f) (f)
1275 Fresenius Medical Care Paris, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Paris 100 (f) (f)
1276 Fresenius Medical Care Partners Burlington, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Partners Burlington 83 (f) (f)
1277 Fresenius Medical Care Pascack Valley, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Pascack Valley 100 (f) (f)
1278 Fresenius Medical Care Passaic, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Passaic 70 (f) (f)
1279 Fresenius Medical Care Pegasus, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Pegasus 90 (f) (f)
1280 Fresenius Medical Care Peoria Heights, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) FMC Peoria Heights 100 (f) (f)
1281 Fresenius Medical Care Perth Amboy, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 978) Fresenius Medical Care Perth Amboy 81 (f) (f)
1282 Fresenius Medical Care Pharmacy Services Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1147) FMC MS 100 (f) (f)
1283 Fresenius Medical Care Phelps County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 708) Fresenius Medical Care Phelps County 100 (f) (f)
1284 Fresenius Medical Care Philadelphia Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) Fresenius Medical Care Philadelphia Home 100 (f) (f)
1285 Fresenius Medical Care Pioneer, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Pioneer 100 (f) (f)
1286 Fresenius Medical Care Piscataway, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Piscataway 96 (f) (f)
1287 Fresenius Medical Care Plainfield North, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Plainfield North 51 (f) (f)
1288 Fresenius Medical Care Pleasant View, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Pleasant View 100 (f) (f)
1289 Fresenius Medical Care Pomona, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) FMC Pomona 60 (f) (f)
1290 Fresenius Medical Care Port Charlotte, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) FMC Port Charlotte 51 (f) (f)
1291 Fresenius Medical Care Practice Holdings, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) FMC Practice Holdings 100 (f) (f)
1292 Fresenius Medical Care Practice Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1291) FMC Practice Services 100 (f) (f)
1293 Fresenius Medical Care Provo, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Provo 100 (f) (f)
1294 Fresenius Medical Care PSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 975) FMC PSO 100 (f) (f)
1295 Fresenius Medical Care Punta Gorda, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1943) Fresenius Medical Care Punta Gorda 100 (f) (f)
1296 Fresenius Medical Care Quad Cities, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Quad Cities 85 (f) (f)
1297 Fresenius Medical Care Randallstown, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) FMC Randallstown 60 (f) (f)
1298 Fresenius Medical Care Reading, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) FMC Reading 51 (f) (f)
1299 Fresenius Medical Care Redan, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Fresenius Medical Care Redan 51 (f) (f)
1300 Fresenius Medical Care Reedley Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Reedley Home 100 (f) (f)
1301 Fresenius Medical Care Reedley, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Reedley 51 (f) (f)
1302 Fresenius Medical Care Reinsurance Company (Cayman), Ltd. (m) Cayman USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) FMC Reinsurance Company 100 (f) (f)
1303 Fresenius Medical Care Renal Accountable Care Organization, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 949) Fresenius Medical Care Renal Accountable Care Organization 100 (f) (f)
1304 Fresenius Medical Care Renal Therapeutics, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 706) Fresenius Medical Care Renal Therapeutics 51 (f) (f)
1305 Fresenius Medical Care Renal Therapies Group, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) FMC Renal Therapies Group 100 (f) (f)
1306 Fresenius Medical Care Renner Road Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Renner Road Home 100 (f) (f)
1307 Fresenius Medical Care Renner Road, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Renner Road 51 (f) (f)
1308 Fresenius Medical Care Reno, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Fresenius Medical Care Reno 100 (f) (f)
1309 Fresenius Medical Care Risk Management Group, Limited (m) Bermuda USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) FMC Risk Management Group 100 (f) (f)
1310 Fresenius Medical Care River Forest, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care River Forest 51 (f) (f)
1311 Fresenius Medical Care Riverton, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Fresenius Medical Care Riverton 83 (f) (f)
1312 Fresenius Medical Care Riverview, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 978) Fresenius Medical Care Riverview 100 (f) (f)
1313 Fresenius Medical Care Roanoke Valley Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 732) Fresenius Medical Care Roanoke Valley Dialysis 60 (f) (f)
1314 Fresenius Medical Care Rock Quarry, LLC (m) North Carolina USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 713) Fresenius Medical Care Rock Quarry 80 (f) (f)
1315 Fresenius Medical Care Rolling Plains, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Rolling Plains 100 (f) (f)
1316 Fresenius Medical Care Roseland, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Roseland 100 (f) (f)
1317 Fresenius Medical Care Roselle Park, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) FMC Roselle Park 100 (f) (f)
1318 Fresenius Medical Care RX, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1147) FMC RX 100 (f) (f)
1319 Fresenius Medical Care Salem, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Salem 100 (f) (f)
1320 Fresenius Medical Care Salisbury, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Medical Care Salisbury 100 (f) (f)
1321 Fresenius Medical Care San Antonio, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care San Antonio 60 (f) (f)
1322 Fresenius Medical Care San Juan Capistrano, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care San Juan Capistrano 90 (f) (f)
1323 Fresenius Medical Care Sandhill, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 712) Fresenius Medical Care Sandhill 67 (f) (f)
1324 Fresenius Medical Care Sandwich, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Sandwich 80 (f) (f)
1325 Fresenius Medical Care Sandy River, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 728) Fresenius Medical Care Sandy River 70 (f) (f)
1326 Fresenius Medical Care Santa Ana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Santa Ana 100 (f) (f)
1327 Fresenius Medical Care Santa Monica, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Santa Monica 100 (f) (f)
1328 Fresenius Medical Care Schaumburg, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Schaumburg 51 (f) (f)
1329 Fresenius Medical Care SE Fort Worth, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC SE Fort Worth 75 (f) (f)
1330 Fresenius Medical Care Secaucus, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) FMC Secaucus 51 (f) (f)
1331 Fresenius Medical Care Sellersville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) Fresenius Medical Care Sellersville 75 (f) (f)
1332 Fresenius Medical Care Sharon Hill, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) Fresenius Medical Care Sharon Hill 85 (f) (f)
1333 Fresenius Medical Care Shawano, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 734) Fresenius Medical Care Shawano 80 (f) (f)
1334 Fresenius Medical Care Sloans Lake, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC Sloans Lake 70 (f) (f)
1335 Fresenius Medical Care Snake River, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Snake River 100 (f) (f)
1336 Fresenius Medical Care Solano County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) FMC Solano County 90 (f) (f)
1337 Fresenius Medical Care Soldotna, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1989) Fresenius Medical Care Soldotna 100 (f) (f)
1338 Fresenius Medical Care South Airways, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 728) Fresenius Medical Care South Airways 60 (f) (f)
1339 Fresenius Medical Care South Bend, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 693) Fresenius Medical Care South Bend 60 (f) (f)
1340 Fresenius Medical Care South Deering, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care South Deering 60 (f) (f)
1341 Fresenius Medical Care South Grove City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care South Grove City 60 (f) (f)
1342 Fresenius Medical Care South Lewisville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care South Lewisville 100 (f) (f)
1343 Fresenius Medical Care South McKinney, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC South McKinney 100 (f) (f)
1344 Fresenius Medical Care Southeast Oklahoma City, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Southeast Oklahoma City 51 (f) (f)
1345 Fresenius Medical Care Southern Delaware, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 679) Fresenius Medical Care Southern Delaware 60 (f) (f)
1346 Fresenius Medical Care Southern Maryland Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Medical Care Southern Maryland Home 80 (f) (f)
1347 Fresenius Medical Care Southwest Anchorage, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1990) Fresenius Medical Care Southwest Anchorage 100 (f) (f)
1348 Fresenius Medical Care Spring Cypress Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Spring Cypress Home 100 (f) (f)
1349 Fresenius Medical Care Spring Klein Dialysis Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Spring Klein Dialysis Center 95 (f) (f)
1350 Fresenius Medical Care Spring Valley, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1231) FMC Spring Valley 100 (f) (f)
1351 Fresenius Medical Care Springfield East, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) FMC Springfield East 100 (f) (f)
1352 Fresenius Medical Care Stanford, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 695) FMC Stanford 90 (f) (f)
1353 Fresenius Medical Care Stark County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) FMC Stark County 90 (f) (f)
1354 Fresenius Medical Care Sugarland Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Sugarland Home 100 (f) (f)
1355 Fresenius Medical Care Sugarland, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Sugarland 80 (f) (f)
1356 Fresenius Medical Care Sulphur, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Fresenius Medical Care Sulphur 80 (f) (f)
1357 Fresenius Medical Care Summit, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Summit 51 (f) (f)
1358 Fresenius Medical Care Surrats, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Medical Care Surrats 51 (f) (f)
1359 Fresenius Medical Care SW Jackson Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 707) FMC SW Jackson Home 51 (f) (f)
1360 Fresenius Medical Care SW OKC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) FMC SW OKC 88 (f) (f)
1361 Fresenius Medical Care Sycamore Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Sycamore Home 100 (f) (f)
1362 Fresenius Medical Care Tamarac, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care Tamarac 55 (f) (f)
1363 Fresenius Medical Care Tampa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care Tampa 100 (f) (f)
1364 Fresenius Medical Care Temecula, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Fresenius Medical Care Temecula 100 (f) (f)
1365 Fresenius Medical Care Toledo, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Toledo 100 (f) (f)
1366 Fresenius Medical Care Tomball Regional Kidney Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) FMC Tomball Regional Kidney Center 100 (f) (f)
1367 Fresenius Medical Care Toms River, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2084) FMC Toms River 100 (f) (f)
1368 Fresenius Medical Care Towson, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 701) Fresenius Medical Care Towson 60 (f) (f)
1369 Fresenius Medical Care Trussville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Medical Care Trussville 80 (f) (f)
1370 Fresenius Medical Care Tulsa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) Fresenius Medical Care Tulsa 51 (f) (f)
1371 Fresenius Medical Care Turquoise Trail, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 712) Fresenius Medical Care Turquoise Trail 100 (f) (f)
1372 Fresenius Medical Care Twin Cities, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 705) Fresenius Medical Care Twin Cities 100 (f) (f)
1373 Fresenius Medical Care Union City Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) FMC Union City Home 60 (f) (f)
1374 Fresenius Medical Care Uptown New Orleans, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) Fresenius Medical Care Uptown New Orleans 100 (f) (f)
1375 Fresenius Medical Care US Finance II, Inc. (m) Delaware USA FMC US Finance II 100 178.628 78.031
1376 Fresenius Medical Care US Finance III, Inc. (m) Delaware USA Fresenius Medical Care US Finance III 100 (f) (f)
1377 Fresenius Medical Care US Finance, Inc. (m) Delaware USA FMC US Finance 100 81.814 4.563
1378 Fresenius Medical Care Utah, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1311) Fresenius Medical Care Utah 100 (f) (f)
1379 Fresenius Medical Care Vancouver, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1906) Fresenius Medical Care Vancouver 100 (f) (f)
1380 Fresenius Medical Care Venice, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1791) FMC Venice 51 (f) (f)
1381 Fresenius Medical Care Ventures Holding Company, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) FMC Ventures Holding Company 100 (f) (f)
1382 Fresenius Medical Care Ventures, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1381) FMC Ventures 100 (f) (f)
1383 Fresenius Medical Care Vero Beach, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) FMC Vero Beach 60 (f) (f)
1384 Fresenius Medical Care Vineland, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Vineland 51 (f) (f)
1385 Fresenius Medical Care Virginia Beach Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 732) Fresenius Medical Care Virginia Beach Home 51 (f) (f)
1386 Fresenius Medical Care Voorhees, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Fresenius Medical Care Voorhees 70 (f) (f)
1387 Fresenius Medical Care VRO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care VRO 60 (f) (f)
1388 Fresenius Medical Care Walterboro, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 726) Fresenius Medical Care Walterboro 70 (f) (f)
1389 Fresenius Medical Care Warner Robins, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Fresenius Medical Care Warner Robins 75 (f) (f)
1390 Fresenius Medical Care Washington Parish, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 698) FMC Washington Parish 100 (f) (f)
1391 Fresenius Medical Care Wesley Chapel, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) FMC Wesley Chapel 100 (f) (f)
1392 Fresenius Medical Care West Atlantic, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care West Atlantic 100 (f) (f)
1393 Fresenius Medical Care West Bexar, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care West Bexar 100 (f) (f)
1394 Fresenius Medical Care West Frankfort Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care West Frankfort Home 80 (f) (f)
1395 Fresenius Medical Care West Madison, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 662) Fresenius Medical Care West Madison 69 (f) (f)
1396 Fresenius Medical Care West Metro, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 692) Fresenius Medical Care West Metro 100 (f) (f)
1397 Fresenius Medical Care West Sahara, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1231) Fresenius Medical Care West Sahara 100 (f) (f)
1398 Fresenius Medical Care West Scranton, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) Fresenius Medical Care West Scranton 89 (f) (f)
1399 Fresenius Medical Care West Willow, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) FMC West Willow 70 (f) (f)
1400 Fresenius Medical Care Westerville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Westerville 100 (f) (f)
1401 Fresenius Medical Care Westridge, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) FMC Westridge 100 (f) (f)
1402 Fresenius Medical Care Wheeling, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Wheeling 100 (f) (f)
1403 Fresenius Medical Care White Oak, LLC (m) North Carolina USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 713) Fresenius Medical Care White Oak 100 (f) (f)
1404 Fresenius Medical Care Wichita Falls, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Fresenius Medical Care Wichita Falls 51 (f) (f)
1405 Fresenius Medical Care Wildwood, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Fresenius Medical Care Wildwood 100 (f) (f)
1406 Fresenius Medical Care Willow Bend, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Willow Bend 100 (f) (f)
1407 Fresenius Medical Care Wilmington Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Wilmington Home 70 (f) (f)
1408 Fresenius Medical Care Windsor, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 678) Fresenius Medical Care Windsor 60 (f) (f)
1409 Fresenius Medical Care Woodland (California), LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) FMC Woodland (California) 90 (f) (f)
1410 Fresenius Medical Care Woodlands, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 729) Fresenius Medical Care Woodlands 100 (f) (f)
1411 Fresenius Medical Care Woodridge, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Woodridge 100 (f) (f)
1412 Fresenius Medical Care Wyandot, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Wyandot 100 (f) (f)
1413 Fresenius Medical Care Wyoming Valley Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 718) Fresenius Medical Care Wyoming Valley Home 100 (f) (f)
1414 Fresenius Medical Care Youngstown, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1911) Fresenius Medical Care Youngstown 51 (f) (f)
1415 Fresenius Medical Care Yukon, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 717) Fresenius Medical Care Yukon 51 (f) (f)
1416 Fresenius Medical Care Zion, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Fresenius Medical Care Zion 100 (f) (f)
1417 Fresenius Medical Seamless Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Fresenius Medical Care Seamless Care 100 (f) (f)
1418 Fresenius Perryville Outpatient Dialysis Center LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 708) Outpatient Dialysis Center 51 (f) (f)
1419 Fresenius Physician Solutions, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Fresenius Physician Solutions 100 (f) (f)
1420 Fresenius Qualified Fund, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Fresenius Qualified Fund 100 (f) (f)
1421 Fresenius Qualified Opportunity Zone Business, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1420) Fresenius Qualified Opportunity Zone Business 100 (f) (f)
1422 Fresenius Seamless Care of Louisville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1417) Fresenius Seamless Care of Louisville 100 (f) (f)
1423 Fresenius Seamless Care of Phoenix, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1417) Fresenius Seamless Care of Phoenix 100 (f) (f)
1424 Fresenius Seamless Care of Utah, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1417) Fresenius Seamless Care of Utah 100 (f) (f)
1425 Fresenius Securities, Inc. (m) California USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1305) Securities 100 (f) (f)
1426 Fresenius USA Home Dialysis, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1305) FUSAHD 100 (f) (f)
1427 Fresenius USA Manufacturing, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1305) FUSAMF 100 (f) (f)
1428 Fresenius USA Marketing, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1305) FUSAMK 100 (f) (f)
1429 Fresenius USA, Inc. (m) Massachusetts USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1305) FUSA 100 (f) (f)
1430 Fresenius Vascluar Care Del Caribe, Inc. (m) Puerto Rico USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascluar Care Del Caribe 100 (f) (f)
1431 Fresenius Vascular Care Albany MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Albany MSO 100 (f) (f)
1432 Fresenius Vascular Care Augusta ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1433) Fresenius Vascular Care Augusta ASC 100 (f) (f)
1433 Fresenius Vascular Care Augusta, LLC (m) Delawaree USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Augusta 65 (f) (f)
1434 Fresenius Vascular Care Beverly, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Beverly 51 (f) (f)
1435 Fresenius Vascular Care Birmingham MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Birmingham MSO 70 (f) (f)
1436 Fresenius Vascular Care Boston, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Boston 51 (f) (f)
1437 Fresenius Vascular Care Charlotte MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Charlotte MSO 65 (f) (f)
1438 Fresenius Vascular Care Cincinnati ASC, LLC (m, t) Delaware USA Fresenius Vascular Care Cincinnati ASC 0 (f) (f)
1439 Fresenius Vascular Care Cincinnati, LLC (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Cincinnati 41 (f) (f)
1440 Fresenius Vascular Care Colorado Springs ASC, LLC (m) Delaware USA Fresenius Vascular Care Colorado Springs ASC 0 (f) (f)
1441 Fresenius Vascular Care Colorado Springs MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Colorado Springs MSO 66 (f) (f)
1442 Fresenius Vascular Care Columbia MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1046) Fresenius Vascular Columbia MSO 100 (f) (f)
1443 Fresenius Vascular Care Corpus Christi ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1444) Fresenius Vascular Care Corpus Christi ASC 100 (f) (f)
1444 Fresenius Vascular Care Corpus Christi MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Corpus Christi MSO 51 (f) (f)
1445 Fresenius Vascular Care Culver City ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1446) Fresenius Vascular Care Culver City ASC 100 (f) (f)
1446 Fresenius Vascular Care Culver City MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Culver City MSO 70 (f) (f)
1447 Fresenius Vascular Care Del Caribe ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1448) Fresenius Vascular Care Del Caribe ASC 100 (f) (f)
1448 Fresenius Vascular Care Del Caribe MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Del Caribe MSO 100 (f) (f)
1449 Fresenius Vascular Care Durham MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Durham MSO 100 (f) (f)
1450 Fresenius Vascular Care Four Corners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Four Corners 100 (f) (f)
1451 Fresenius Vascular Care Greenville MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Greenville MSO 65 (f) (f)
1452 Fresenius Vascular Care Harker Heights MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Harker Hights MSO 80 (f) (f)
1453 Fresenius Vascular Care Houston ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1454) Fresenius Vascular Care Houston ASC 100 (f) (f)
1454 Fresenius Vascular Care Houston MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Houston MSO 51 (f) (f)
1455 Fresenius Vascular Care Lafayette, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Lafayette 100 (f) (f)
1456 Fresenius Vascular Care Lake Worth, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Lake Worth 100 (f) (f)
1457 Fresenius Vascular Care Lansing, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Lansing 71 (f) (f)
1458 Fresenius Vascular Care Laredo ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1459) Fresenius Vascular Care Laredo ASC 100 (f) (f)
1459 Fresenius Vascular Care Laredo MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Laredo MSO 51 (f) (f)
1460 Fresenius Vascular Care Las Vegas MSO, LLC (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Las Vegas MSO 45 (f) (f)
1461 Fresenius Vascular Care Los Angeles MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Los Angeles MSO 100 (f) (f)
1462 Fresenius Vascular Care Memphis MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Memphis MSO 51 (f) (f)
1463 Fresenius Vascular Care Mishawaka MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Mishawaka MSO 70 (f) (f)
1464 Fresenius Vascular Care Montgomery ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1465) Fresenius Vascular Care Montgomery ASC 100 (f) (f)
1465 Fresenius Vascular Care Montgomery, LLLP (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Montgomery 51 (f) (f)
1466 Fresenius Vascular Care Myrtle Beach MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Myrtle Beach MSO 80 (f) (f)
1467 Fresenius Vascular Care North Andover, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care North Andover 100 (f) (f)
1468 Fresenius Vascular Care Northridge MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Northridge MSO 100 (f) (f)
1469 Fresenius Vascular Care Oakland ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1470) Fresenius Vascular Care Oakland ASC 100 (f) (f)
1470 Fresenius Vascular Care Oakland MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Oakland MSO 51 (f) (f)
1471 Fresenius Vascular Care of Tampa ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1472) Fresenius Vascular Care of Tampa ASC 100 (f) (f)
1472 Fresenius Vascular Care of Tampa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care of Tampa 51 (f) (f)
1473 Fresenius Vascular Care Orlando, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Orlando 100 (f) (f)
1474 Fresenius Vascular Care Pensacola ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1475) Fresenius Vascular Care Pensacola ASC 100 (f) (f)
1475 Fresenius Vascular Care Pensacola, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Pensacola 70 (f) (f)
1476 Fresenius Vascular Care Petersburg, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Petersburg 51 (f) (f)
1477 Fresenius Vascular Care Pottstown ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1478) Fresenius Vascular Care Pottstown ASC 100 (f) (f)
1478 Fresenius Vascular Care Pottstown, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Pottstown 100 (f) (f)
1479 Fresenius Vascular Care Raleigh MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Raleigh MSO 70 (f) (f)
1480 Fresenius Vascular Care Reno MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Reno MSO 60 (f) (f)
1481 Fresenius Vascular Care San Antonio ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1482) Fresenius Vascular Care San Antonio ASC 100 (f) (f)
1482 Fresenius Vascular Care San Antonio MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care San Antonio MSO 51 (f) (f)
1483 Fresenius Vascular Care Savannah, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Savannah 100 (f) (f)
1484 Fresenius Vascular Care South Florida ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1485) Fresenius Vascular Care South Florida ASC 100 (f) (f)
1485 Fresenius Vascular Care South Florida, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care South Florida 59 (f) (f)
1486 Fresenius Vascular Care St. Louis ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1487) Fresenius Vascular Care St. Louis ASC 100 (f) (f)
1487 Fresenius Vascular Care St. Louis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care St. Louis 51 (f) (f)
1488 Fresenius Vascular Care Suffolk MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 632) Fresenius Vascular Care Suffolk MSO 100 (f) (f)
1489 Fresenius Vascular Care Tustin MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care Tustin MSO 100 (f) (f)
1490 Fresenius Vascular Care WNA MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Fresenius Vascular Care WNA MSO 51 (f) (f)
1491 Fresenius Vascular Care, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2177) Fresenius Vascular Care, Inc. 90 (f) (f)
1492 Front Range Kidney Care, PLLC (m, t) Delaware USA Front Range Kidney Care 0 (f) (f)
1493 FVC Brooklyn Heights MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) FVC Brooklyn Heights MSO 100 (f) (f)
1494 FVC Lenoir MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) FVC Lenoir MSO 51 (f) (f)
1495 FVC Syracuse MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) FVC Syracuse MSO 60 (f) (f)
1496 FVC West Springfield, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) FVC West Springfield 100 (f) (f)
1497 Garey Dialysis Center Partnership (m) California USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1978) Garey Dialysis Center 60 (f) (f)
1498 Genevity, LLC (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2138) Genevity 41 (f) (f)
1499 GFLD Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) GFLD Holdings 67 (f) (f)
1500 GFLD LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1499) GFLD 55 (f) (f)
1501 Goshen LD Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1502) Goshen LD Partners 100 (f) (f)
1502 Goshen Partners Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Goshen Partners Holdings 100 (f) (f)
1503 Grand Dalworth Street Realty, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Grand Dalworth Street Realty 100 (f) (f)
1504 Gulf Region Mobile Dialysis, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Gulf Region Mobile 100 (f) (f)
1505 Haemo-Stat, Inc. (m) California USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Haemo-Stat 100 (f) (f)
1506 Hauppauge Dialysis Center, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Hauppauge Dialysis Center 100 (f) (f)
1507 Hawaii Nephrologists, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Hawaii Nephrologists 100 (f) (f)
1508 Health Property Services, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Health Property Services 100 (f) (f)
1509 Healthqare Services ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1510) Healthqare Services ASC 100 (f) (f)
1510 Healthqare Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) Healthqare Services 76 (f) (f)
1511 Henry Dialysis Center, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Henry Dialysis 100 (f) (f)
1512 High Plains Surgery Center GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1551) High Plains Surgery Center GP 100 (f) (f)
1513 Holton Dialysis Clinic, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Holton Dialysis 100 (f) (f)
1514 Holy Name Renal Care Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 711) Renal Care Center 60 (f) (f)
1515 Home Dialysis of America Inc. (m) Arizona USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 862) Home Dialysis of America 100 (f) (f)
1516 Home Dialysis of Eastgate Inc. (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Home Dialysis Eastgate 100 (f) (f)
1517 Home Dialysis of Mount Auburn Inc. (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Home Dialysis Auburn 81 (f) (f)
1518 Home Dialysis of Muhlenberg County Inc. (m) Kentucky USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Home Dialysis Muhlenberg 100 (f) (f)
1519 Homestead Artificial Kidney Center, Inc. (m) Florida USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Homestead Kidney Center 100 (f) (f)
1520 Hopkinsville Kidney Care, PLLC (m, t) Kentucky USA Hopkinsville Kidney Care 0 (f) (f)
1521 Houston Coffee Real Estate, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Houston Coffee Real Estate 100 (f) (f)
1522 HPLD Partners Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) HPLD Partners Holdings 100 (f) (f)
1523 HPLD Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) HPLD Partners 50 (f) (f)
1524 Idaho Kidney Center-Blackfoot LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1640) Idaho Kidney Center 100 (f) (f)
1525 Independent Nephrology Services, LLC (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1635) Nephrology Services 100 (f) (f)
1526 Industrial Park Realty, LLC (m) North Carolina USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 713) Industrial Park Realty 100 (f) (f)
1527 Inland Northwest Renal Care Group, LLC (m) Washington USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Inland Northwest RCG Renal Care Group 100 (f) (f)
1528 Inland NW Renal Care Group-Gritman Medical Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1527) Inland NW Renal Care Group-Gritman Medical Center 70 (f) (f)
1529 International Medical Care, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) International Medical Care 100 (f) (f)
1530 Jefferson County Dialysis, Inc. (m) Arkansas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Jefferson County Dialysis 100 (f) (f)
1531 Kalihi Dialysis Hawaii, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) Kalihi Dialysis Hawaii 100 (f) (f)
1532 Katy ASC, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1534) Katy ASC 0 (f) (f)
1533 Katy Cardiovascular Services GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Katy Cardiovascular Services GP 100 (f) (f)
1534 Katy Cardiovascular Services, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2113) Katy Cardiovascular Services 20 (f) (f)
1535 KDCO, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) KDCO 100 (f) (f)
1536 Kentucky Renal Care Group, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2017) Kentucky RCG 100 (f) (f)
1537 KHINU Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) KHINU Holdings 100 (f) (f)
1538 Kidney & Hypertension Institute of Northern Utah, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1537) Institute of Northern Utah 100 (f) (f)
1539 Kidney & Hypertension Institute of Utah, PLLC (m) Utah USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1645) Institute of Utah 99 (f) (f)
1540 Kidney Disease and Hypertension Associates, Inc. (m, t) Pennsylvania USA Kidney Disease and Hypertension Associates 0 (f) (f)
1541 Kingwood ASC LP (m, t) Texas USA Kingwood ASC 0 (f) (f)
1542 Lafayette Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Lafayette Kidney Care 100 (f) (f)
1543 Lake Charles Ambulatory Surgery Center, LP (m, t) Texas USA Lake Charles Ambulatory Surgery Center 0 (f) (f)
1544 Lake Clarke Shores Dialysis Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Lake Clarke Shores Dialysis Center 100 (f) (f)
1545 Lakeland Home Program, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 707) Lakeland Home Program 81 (f) (f)
1546 Lakewood Dialysis Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 978) Lakewood Dialysis 68 (f) (f)
1547 Laredo ASC LLC (m, t) Delaware USA Laredo ASC 0 (f) (f)
1548 Laredo Nephrologists, PLLC (m, t) Texas USA Laredo Nephrologists 0 (f) (f)
1549 Laurus Healthcare GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1745) Laurus Healthcare GP 100 (f) (f)
1550 Laurus Healthcare Management Company (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1551) Laurus Healthcare Management Company 100 (f) (f)
1551 Laurus Healthcare, L.P. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1745) Laurus Healthcare 100 (f) (f)
1552 Laurus High Plains Surgery Center, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1551) Laurus High Plains Surgery Center 100 (f) (f)
1553 Lawton Dialysis, Inc. (m) Arkansas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Lawton Dialysis 100 (f) (f)
1554 LD Group 6 Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1635) LD Group 6 Holdings 100 (f) (f)
1555 LD Group 6 LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1554) LD Group 6 100 (f) (f)
1556 LD South Hill Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LD South Hill Holdings 95 (f) (f)
1557 LDBH Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LDBH Holdings 100 (f) (f)
1558 LDBH LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1557) LDBH 60 (f) (f)
1559 LDCD Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LDCD Holdings 100 (f) (f)
1560 LDCD LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 738) LDCD 100 (f) (f)
1561 LDHB Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LDHB Holdings 100 (f) (f)
1562 LDHB LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1561) LDHB 59 (f) (f)
1563 LDHB Middletown Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LDHB Middletown Holdings 100 (f) (f)
1564 LDHB Middletown LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1563) LDHB Middletown 51 (f) (f)
1565 LDHV Acutes LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1566) LDHV Acutes 60 (f) (f)
1566 LDHV Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LDHV Holdings 77 (f) (f)
1567 LDHV, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1566) LDHV 53 (f) (f)
1568 LDNL Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LDNL Holdings 100 (f) (f)
1569 LDNL LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1568) LDNL 100 (f) (f)
1570 LDSP Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LDSP Holdings 100 (f) (f)
1571 LDSP LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1570) LDSP 71 (f) (f)
1572 LDV LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1576) LDV 65 (f) (f)
1573 Lewisville LD Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Lewisville LD Holdings 100 (f) (f)
1574 Lewisville LD, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1573) Lewisville LD 94 (f) (f)
1575 LHP Holding LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) LHP Holding 8.911 (f) (f)
1576 LHV LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LHV 100 (f) (f)
1577 Liberty-Charing Cross LLC (m) Maryland USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty-Charing Cross 100 (f) (f)
1578 Liberty-Monroe Clinic Dialysis Partners LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty-Monroe Clinic 60 (f) (f)
1579 Liberty-St. George LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty St. George 100 (f) (f)
1580 Liberty-Weber County LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty-Weber County 100 (f) (f)
1581 Liberty-West Virginia LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty-West Virginia 100 (f) (f)
1582 Liberty-Woods Cross LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty-Woods Cross 100 (f) (f)
1583 Liberty Acutes-Salt Lake LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Acutes-Salt Lake 100 (f) (f)
1584 Liberty California LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1632) Liberty California 100 (f) (f)
1585 Liberty CH Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty CH Holdings 100 (f) (f)
1586 Liberty Connecticut 2 LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Connecticut 2 93 (f) (f)
1587 Liberty Davis LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Davis 100 (f) (f)
1588 Liberty Dialysis-Baden LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2209) LD Baden 100 (f) (f)
1589 Liberty Dialysis-Banksville LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2209) LD Banksville 100 (f) (f)
1590 Liberty Dialysis-Berlin LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1650) LD Berlin 93 (f) (f)
1591 Liberty Dialysis-Bryan LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1667) LD Bryan 51 (f) (f)
1592 Liberty Dialysis-Carson City LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LD Carson City 80 (f) (f)
1593 Liberty Dialysis-Castle Rock LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1669) LD Castle Rock 100 (f) (f)
1594 Liberty Dialysis-Chippewa LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2209) LD Chippewa 100 (f) (f)
1595 Liberty Dialysis-College Station LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1680) LD College Station 51 (f) (f)
1596 Liberty Dialysis-Fairfield LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1586) LD Fairfield 81 (f) (f)
1597 Liberty Dialysis-Friendship Ridge LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1662) LD Friendship Ridge 90 (f) (f)
1598 Liberty Dialysis-Hammond LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1670) LD Hammond 60 (f) (f)
1599 Liberty Dialysis-Hawaii LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1659) LD Hawaii 99 (f) (f)
1600 Liberty Dialysis-Hopewell LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2209) LD Hopewell 100 (f) (f)
1601 Liberty Dialysis-Idaho Falls LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1640) LD Idaho Falls 100 (f) (f)
1602 Liberty Dialysis-Jordan Landing LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1311) LD Jordan Landing 100 (f) (f)
1603 Liberty Dialysis-Lafayette Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LD Lafayette Holdings 100 (f) (f)
1604 Liberty Dialysis-Lafayette LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1603) LD Lafayette 77 (f) (f)
1605 Liberty Dialysis-Laredo Acutes LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1671) LD Laredo Acutes 100 (f) (f)
1606 Liberty Dialysis-Laredo, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1672) LD Laredo 100 (f) (f)
1607 Liberty Dialysis-Lebanon LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1673) LD Lebanon 75 (f) (f)
1608 Liberty Dialysis-Nampa LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 737) LD Nampa 100 (f) (f)
1609 Liberty Dialysis-North Carolina LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LD North Carolina 100 (f) (f)
1610 Liberty Dialysis-North Hawaii LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1656) Liberty Dialysis-North Hawaii 95 (f) (f)
1611 Liberty Dialysis-Northwest Reno LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1592) LD Northwest Reno 100 (f) (f)
1612 Liberty Dialysis-Reno Home Dialysis LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1592) LC Reno Home 100 (f) (f)
1613 Liberty Dialysis-Runnemede LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1648) LD Runnemede 88 (f) (f)
1614 Liberty Dialysis-South Reno LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1592) LD South Reno 100 (f) (f)
1615 Liberty Dialysis-Southpointe LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2209) LD Southpointe 100 (f) (f)
1616 Liberty Dialysis-Sparks LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1592) LD Sparks 100 (f) (f)
1617 Liberty Dialysis-St. George LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1579) LD St. George 85 (f) (f)
1618 Liberty Dialysis-Washington LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2209) LD Washington 100 (f) (f)
1619 Liberty Dialysis-Weber County LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1580) LD Weber County 71 (f) (f)
1620 Liberty Dialysis-Woods Cross LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1311) LD Woods Cross 100 (f) (f)
1621 Liberty Dialysis - Brenham LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1679) LD - Brenham 51 (f) (f)
1622 Liberty Dialysis - Cherry Hill, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1585) LD - Cherry Hill 61 (f) (f)
1623 Liberty Dialysis - Davis County LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1587) LD Davis County 100 (f) (f)
1624 Liberty Dialysis - Doylestown LLC (m) Pennsylvania USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1637) LD Doylestown 75 (f) (f)
1625 Liberty Dialysis - Hammonton LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1649) LD Hammonton 61 (f) (f)
1626 Liberty Dialysis - Lakeland LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1644) LD Lakeland 60 (f) (f)
1627 Liberty Dialysis - Las Vegas LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1647) LD Las Vegas 58 (f) (f)
1628 Liberty Dialysis - Nevada Acutes LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1681) LD Nevada Acutes 100 (f) (f)
1629 Liberty Dialysis - Pasadena, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1660) LD Pasadena 52 (f) (f)
1630 Liberty Dialysis - South Hill LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1665) LD South Hill 100 (f) (f)
1631 Liberty Dialysis Group LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LD Group 100 (f) (f)
1632 Liberty Dialysis Holdings l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LD Holding l 100 (f) (f)
1633 Liberty Dialysis Holdings, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) LD Holdings 100 (f) (f)
1634 Liberty Dialysis Petersburg LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1682) LD Petersburg 95 (f) (f)
1635 Liberty Dialysis, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1633) Liberty Dialysis Inc. 100 (f) (f)
1636 Liberty Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1635) Liberty Dialysis, LLC 100 (f) (f)
1637 Liberty Doylestown LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Doylestown 100 (f) (f)
1638 Liberty Forest Fair, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 716) Fresenius Medical Care Forest Fair 60 (f) (f)
1639 Liberty Health Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2037) Liberty Health 100 (f) (f)
1640 Liberty Idaho Falls 2 LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Idaho Falls 2 100 (f) (f)
1641 Liberty Idaho LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Idaho 100 (f) (f)
1642 Liberty lNS LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty lNS 100 (f) (f)
1643 Liberty Jordan Landing LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1755) Liberty Jordan Landing 100 (f) (f)
1644 Liberty Lakeland LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Lakeland 100 (f) (f)
1645 Liberty Nephrology-Utah LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Nephrology-Utah 100 (f) (f)
1646 Liberty Nephrology Partners LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Nephrology Partners 79 (f) (f)
1647 Liberty Nevada LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Nevada 100 (f) (f)
1648 Liberty New Jersey 2 LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty New Jersey 2 100 (f) (f)
1649 Liberty New Jersey lV LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty New Jersey lV 100 (f) (f)
1650 Liberty New Jersey LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty New Jersey 100 (f) (f)
1651 Liberty New Mexico Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty New Mexico Holdings 100 (f) (f)
1652 Liberty New Mexico Partners 1, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1654) Liberty New Mexico Partners 1 100 (f) (f)
1653 Liberty New Mexico Partners 2, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1654) Liberty New Mexico Partners 2 100 (f) (f)
1654 Liberty New Mexico Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1651) Liberty New Mexico Partners 51 (f) (f)
1655 Liberty Newburgh Holdings LLC (m, t) Delaware USA Liberty Newburgh Holdings 0 (f) (f)
1656 Liberty North Hawaii LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty North Hawaii 100 (f) (f)
1657 Liberty NY Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1635) Liberty NY Holdings 100 (f) (f)
1658 Liberty Pacific II LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Pacific II 100 (f) (f)
1659 Liberty Pacific LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1658) Liberty Pacific 100 (f) (f)
1660 Liberty Pasadena LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Pasadena 100 (f) (f)
1661 Liberty Pittsburgh II LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Pittsburgh II 100 (f) (f)
1662 Liberty Pittsburgh LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Pittsburgh 100 (f) (f)
1663 Liberty Pocatello Acutes LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Pocatello Acutes 100 (f) (f)
1664 Liberty Pocatello LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Pocatello 100 (f) (f)
1665 Liberty South Hill LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1556) Liberty South Hill 51 (f) (f)
1666 Liberty Syracuse, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Liberty Syracuse 100 (f) (f)
1667 Liberty Venture Partners-Bryan LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Bryan 100 (f) (f)
1668 Liberty Venture Partners-Carson City LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Carson City 100 (f) (f)
1669 Liberty Venture Partners-Castle Rock LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Castle Rock 100 (f) (f)
1670 Liberty Venture Partners-Hammond LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Hammond 100 (f) (f)
1671 Liberty Venture Partners-Laredo Acutes LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Laredo Acutes 100 (f) (f)
1672 Liberty Venture Partners-Laredo LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Laredo 100 (f) (f)
1673 Liberty Venture Partners-Lebanon LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Lebanon 100 (f) (f)
1674 Liberty Venture Partners-Northwest Reno LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Northwest Reno 100 (f) (f)
1675 Liberty Venture Partners-Reno Home LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Reno Home 100 (f) (f)
1676 Liberty Venture Partners-Reno LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Reno 100 (f) (f)
1677 Liberty Venture Partners-South Reno LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-South Reno 100 (f) (f)
1678 Liberty Venture Partners-Sparks LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP-Sparks 100 (f) (f)
1679 Liberty Venture Partners - Brenham LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP - Brenham 100 (f) (f)
1680 Liberty Venture Partners - College Station LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP - College Station 100 (f) (f)
1681 Liberty Venture Partners - Nevada Acutes LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LVP - Nevada Acutes 100 (f) (f)
1682 Liberty Virginia LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Liberty Virginia 95 (f) (f)
1683 LIBIR Holdings LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LIBIR Holdings 100 (f) (f)
1684 Life Assist Medical Products Corp. (m) Puerto Rico USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1305) NMC Med Prod. Puerto Rico 100 (f) (f)
1685 LincoIn County Home Therapy, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) LincoIn County Home Therapy 100 (f) (f)
1686 Lithonia-Rockdale Dialysis, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Lithonia-Rockdale 60 (f) (f)
1687 Little Rock Dialysis, Inc. (m) Arkansas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Little Rock 100 (f) (f)
1688 Liverpool LD, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Liverpool LD 100 (f) (f)
1689 LMAH LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) LMAH 100 (f) (f)
1690 Lorain County Renal Care Group, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 860) Lorain County RCG 100 (f) (f)
1691 Los Lunas Realty, LLC (m) New Mexico USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 712) Los Lunas Realty 100 (f) (f)
1692 LSL Newburgh LLC (m, t) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1655) LSL Newburgh 0 (f) (f)
1693 M4 Consultants, Inc. (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1657) M4 Consultants 100 (f) (f)
1694 Maumee Dialysis Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1997) Maumee Dialysis Services 100 (f) (f)
1695 Medisystems Services Corporation (m) Nevada USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1883) Medisystems 100 (f) (f)
1696 MedSpring Management of Illinois, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 826) MedSpring Management of Illinois 100 (f) (f)
1697 MedSpring of Massachusetts, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 826) MedSpring of Massachusetts 100 (f) (f)
1698 Medspring Prime P.A. (m, t) Texas USA Medspring Prime 0 (f) (f)
1699 Mercer Fishkill, LLC (m, t) Delaware USA Mercer Fishkill 0 (f) (f)
1700 Mesa ASC, LLC (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 774) Mesa ASC 100 (f) (f)
1701 Metro Dialysis Center - Normandy, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1702) Metro Dialyse Normandy 100 (f) (f)
1702 Metro Dialysis Center - North, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 708) Metro Dialysis Center - North 100 (f) (f)
1703 Metropolis Dialysis Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1259) Metropolis Dialysis Services 82 (f) (f)
1704 Miami Regional Dialysis Center, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Miami Regional Dialysis 100 (f) (f)
1705 Michigan Home Dialysis Center, LLC (m) Michigan USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 909) Michigan Home Dialysis Center 100 (f) (f)
1706 Mid-America Dialysis, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1689) Mid-America Dialysis 88 (f) (f)
1707 Mid Cities ASC, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 776) Mid Cities ASC 0 (f) (f)
1708 Midland Kidney Care, PLLC (m, t) Texas USA Midland Kidney Care 0 (f) (f)
1709 Mississippi Nephrologists, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Mississippi Nephrologists 100 (f) (f)
1710 Mountain Ridge Dialysis LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1581) Mountain Ridge Dialysis 100 (f) (f)
1711 Muldoon Development Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1990) Muldoon Development Partners 100 (f) (f)
1712 Muskegon New Realty, LLC (m) Michigan USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Muskegon New Realty 100 (f) (f)
1713 Naples Dialysis Center, LLC (m) Florida USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Naples Dialysis Center 100 (f) (f)
1714 National Cardiovascular Partners GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1551) National Cardiovascular Partners 100 (f) (f)
1715 National Cardiovascular Partners, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1551) National Cardiovascular Partners 100 (f) (f)
1716 National Medical Care of Taiwan, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1529) NMC Taiwan 100 -5.511 0
1717 National Medical Care, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) NMC Inc. 100 (f) (f)
1718 National Nephrology Associates Management Company of Texas, Inc. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA MGM Texas 100 (f) (f)
1719 National Nephrology Associates of Texas, L.P. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1796) NNA Texas 100 (f) (f)
1720 NCP Cardiac Cath Lab of Alexandria, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Alexandria 100 (f) (f)
1721 NCP Cardiac Cath Lab of Baytown, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Baytown 100 (f) (f)
1722 NCP Cardiac Cath Lab of Beaumont, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Beaumont 100 (f) (f)
1723 NCP Cardiac Cath Lab of Bryan/College Station, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Bryan/College Station 100 (f) (f)
1724 NCP Cardiac Cath Lab of Clear Lake LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Clear Lake 100 (f) (f)
1725 NCP Cardiac Cath Lab of Collin County, LP (m, t) Texas USA NCP Cardiac Cath Lab of Collin County 0 (f) (f)
1726 NCP Cardiac Cath Lab of Conroe, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Conroe 100 (f) (f)
1727 NCP Cardiac Cath Lab of Corpus Christi, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Corpus Christi 100 (f) (f)
1728 NCP Cardiac Cath Lab of Dallas, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Dallas 100 (f) (f)
1729 NCP Cardiac Cath Lab of East Fort Lauderdale, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of East Fort Lauderdale 100 (f) (f)
1730 NCP Cardiac Cath Lab of El Paso, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of El Paso 100 (f) (f)
1731 NCP Cardiac Cath Lab of Fort Myers, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Fort Myers 100 (f) (f)
1732 NCP Cardiac Cath Lab of Fort Worth, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Fort Worth 100 (f) (f)
1733 NCP Cardiac Cath Lab of Kingwood, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 770) NCP Cardiac Cath Lab of Kingwood 100 (f) (f)
1734 NCP Cardiac Cath Lab of Lake Charles, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Lake Charles 100 (f) (f)
1735 NCP Cardiac Cath Lab of Mesa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Mesa 100 (f) (f)
1736 NCP Cardiac Cath Lab of Mid Cities, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1714) NCP Cardiac Cath Lab of Mid Cities 100 (f) (f)
1737 NCP Cardiac Cath Lab of NW Houston, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of NW Houston 100 (f) (f)
1738 NCP Cardiac Cath Lab of Phoenix, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Phoenix 85 (f) (f)
1739 NCP Cardiac Cath Lab of San Antonio, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of San Antonio 100 (f) (f)
1740 NCP Cardiac Cath Lab of TMC, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of TMC 100 (f) (f)
1741 NCP Cardiac Cath Lab of Tomball, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Tomball 100 (f) (f)
1742 NCP Cardiac Cath Lab of Tyler, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Tyler 100 (f) (f)
1743 NCP Cardiac Cath Lab of Waco, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Waco 100 (f) (f)
1744 NCP Cardiac Cath Lab of Wichita LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Cardiac Cath Lab of Wichita 100 (f) (f)
1745 NCP Healthcare Holdings, Inc. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1747) NCP Healthcare Holdings 100 (f) (f)
1746 NCP Healthcare Management Company (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Healthcare Management Company 100 (f) (f)
1747 NCP Investment Holdings, Inc. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1147) NCP Investment Holdings 100 (f) (f)
1748 NCP Phoenix Cardiac Cath and Surgical Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Phoenix Cardiac Cath and Surgical Center 100 (f) (f)
1749 NCP Phoenix Cardiovascular Practice, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Phoenix Cardiovascular Practice 100 (f) (f)
1750 NCP Port Arthur Cardiac Cath Lab, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Port Arthur Cardiac Cath Lab 100 (f) (f)
1751 NCP Vascular Center of Columbus MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Vascular Center of Columbus MSO 100 (f) (f)
1752 NCP Vascular Lab of Los Angeles, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Vascular Lab of Los Angeles 100 (f) (f)
1753 NCP Vascular Lab of San Jose, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Vascular Lab of San Jose 100 (f) (f)
1754 NCP Yuma Heart and Vascular , LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) NCP Yuma Heart and Vascular 100 (f) (f)
1755 Nephrology Associates of Utah, LLC (m) Utah USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1632) Nephrology Associates of Utah 100 (f) (f)
1756 Nephrology of Northern Utah, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Nephrology of Northern Utah 100 (f) (f)
1757 Nephrology Services MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Nephrology Services MSO 100 (f) (f)
1758 Nephrology Vascular Lab of Central Alabama ASC LLC (m, t) Delaware USA Nephrology Vascular Lab of Central Alabama ASC 0 (f) (f)
1759 Netherland Realty, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Netherland Realty 100 (f) (f)
1760 New Hampshire Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) New Hampshire Kidney Care 100 (f) (f)
1761 New Highway Realty, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) New Highway Realty 100 (f) (f)
1762 New Jersey Kidney Care, LLC (m, t) New Jersey USA New Jersey Kidney Care 0 (f) (f)
1763 New Mexico Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) New Mexico Kidney Care 100 (f) (f)
1764 New Orleans Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) New Orleans Kidney Care 100 (f) (f)
1765 New York Dialysis Services, Inc. (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) New York Dialysis Services 100 (f) (f)
1766 Newport Mesa Dialysis Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2085) Newport Mesa Dialysis Services 60 (f) (f)
1767 Newport Superior Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2085) Newport Superior Dialysis 80 (f) (f)
1768 Niagara Renal Holdings, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 917) Niagara Renal Holdings 100 (f) (f)
1769 NKC Baltimore North, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1880) NKC Baltimore North 100 (f) (f)
1770 NKC Baltimore West, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1880) NKC Baltimore West 100 (f) (f)
1771 NKC Boca Raton, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1875) NKC Boca Raton 100 (f) (f)
1772 NKC Charleston, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1778) NKC Charleston 100 (f) (f)
1773 NKC Cincinnatti West, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1890) NKC Cincinnatti West 100 (f) (f)
1774 NKC Connecticut, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NKC Connecticut 100 (f) (f)
1775 NKC Fairfield, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1774) NKC Fairfield 100 (f) (f)
1776 NKC Lehigh County, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1894) NKC Lehigh County 100 (f) (f)
1777 NKC New Brunswick, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1886) NKC New Brunswick 100 (f) (f)
1778 NKC South Carolina, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NKC South Carolina 100 (f) (f)
1779 NKC Springfield, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1877) NKC Springfield 100 (f) (f)
1780 NMC A, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) NMC A 100 (f) (f)
1781 NMC Asia-Pacific, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1529) NMC Asia Pacific 100 378 -1
1782 NMC China, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1529) NMC China 100 -1.025 5
1783 NMC Funding Corporation (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) NMC Funding Corporation 100 (f) (f)
1784 NMC Services, Inc (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) NMC Services 100 (f) (f)
1785 NNA Management Company of Kentucky, Inc. (m) Kentucky USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA MGM Kentucky 100 (f) (f)
1786 NNA Management Company of Louisiana, Inc. (m) Louisiana USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA MGM Louisiana 100 (f) (f)
1787 NNA of Ada, L.L.C. (m) Oklahoma USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1797) NNA Ada 60 (f) (f)
1788 NNA of Alabama, Inc. (m) Alabama USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA Alabama 100 (f) (f)
1789 NNA of East Orange, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2099) NNA East Orange 100 (f) (f)
1790 NNA of Elizabeth, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2109) NNA Elizabeth 51 (f) (f)
1791 NNA of Florida, LLC (m) Florida USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2106) NNA Florida 100 (f) (f)
1792 NNA of Georgia, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA Georgia 100 (f) (f)
1793 NNA of Harrison, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2099) NNA Harrison 100 (f) (f)
1794 NNA of Louisiana, LLC (m) Louisiana USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1786) NNA Louisiana 100 (f) (f)
1795 NNA of Memphis, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA Memphis 100 (f) (f)
1796 NNA of Nevada, Inc. (m) Nevada USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA Nevada 100 (f) (f)
1797 NNA of Oklahoma, Inc. (m) Nevada USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA Oklahoma Inc. 100 (f) (f)
1798 NNA of Oklahoma, L.L.C. (m) Oklahoma USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1797) NNA Oklahoma L.L.C. 100 (f) (f)
1799 NNA of Paducah, LLC (m) Kentucky USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1785) NNA of Paducah 84 (f) (f)
1800 NNA of Rhode Island, Inc. (m) Rhode Island USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA Rhode Island 100 (f) (f)
1801 NNA of Toledo, Inc. (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA Toledo 100 (f) (f)
1802 NNA Properties of Tennessee, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) NNA Properties of Tennessee 100 (f) (f)
1803 NNA-Saint Barnabas-Livingston, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2109) NNA - Barnabas - Livingston 100 (f) (f)
1804 NNA-Saint Barnabas, L.L.C. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2109) NNA - Barnabas 100 (f) (f)
1805 Norcross Dialysis Center, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Norcross Dialysis Center 100 (f) (f)
1806 North Buckner Dialysis Center, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) North Buckner Dialysis Center 100 (f) (f)
1807 North Gulfport Home Program, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 707) North Gulfport Home Program 51 (f) (f)
1808 North Gwinnett Dialysis, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) North Gwinnett Dialysis 60 (f) (f)
1809 North Shore Dialysis Hawaii - LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 671) North Shore Dialysis Hawaii 100 (f) (f)
1810 North Suburban Dialysis Center Partnership (m) Massachusetts USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 702) North Suburban Dialysis 100 (f) (f)
1811 Northeast Alabama Kidney Clinic, Inc. (m) Alabama USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Northeast Alabama Kidney Clinic 100 (f) (f)
1812 Northern New Jersey Dialysis LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 862) Northern New Jersey Dialysis 100 (f) (f)
1813 Northwest Dialysis, Inc. (m) Arkansas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Northwest Dialysis 100 (f) (f)
1814 Northwest Georgia Dialysis Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 686) Northwest Georgia Dialysis Services 100 (f) (f)
1815 NRA-Ada, Oklahoma, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Ada 100 (f) (f)
1816 NRA-Augusta, Georgia, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Augusta 100 (f) (f)
1817 NRA-Bamberg, South Carolina, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Bamberg 100 (f) (f)
1818 NRA-Barbourville (Home Therapy Center), Kentucky, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Barbourville 100 (f) (f)
1819 NRA-Bay City, L.P. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Bay City 100 (f) (f)
1820 NRA-Bay City, Texas, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Bay City, Texas 100 (f) (f)
1821 NRA-Crossville, Tennessee, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Crossville 100 (f) (f)
1822 NRA-Dickson, Tennessee, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Dickson 100 (f) (f)
1823 NRA-Eatonton, Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Eatonton 100 (f) (f)
1824 NRA-Farmington, Missouri, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Farmington 100 (f) (f)
1825 NRA-Fredericktown, Missouri, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Fredericktown 100 (f) (f)
1826 NRA-Georgetown, Kentucky, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Georgetown 100 (f) (f)
1827 NRA-Gray, Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Gray 100 (f) (f)
1828 NRA-Hogansville, Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Hogansville 100 (f) (f)
1829 NRA-Holly Hill, South Carolina, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Holly Hill 100 (f) (f)
1830 NRA-Hollywood, South Carolina, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Hollywood 100 (f) (f)
1831 NRA-Inpatient Dialysis, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Inpatient Dialysis 100 (f) (f)
1832 NRA-LaGrange, Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-LaGrange 100 (f) (f)
1833 NRA-London, Kentucky, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-London 100 (f) (f)
1834 NRA-Macon, Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Macon 100 (f) (f)
1835 NRA-Midtown Macon, Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Midtown Macon 100 (f) (f)
1836 NRA-Milledgeville, Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Milledgeville 100 (f) (f)
1837 NRA-Monticello, Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1982) NRA-Monticello 100 (f) (f)
1838 NRA-Mt. Pleasant, South Carolina, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Mt. Pleasant 100 (f) (f)
1839 NRA-New Castle, Indiana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-New Castle 100 (f) (f)
1840 NRA-Newnan Acquisition, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Newnan Acquisition 100 (f) (f)
1841 NRA-Nicholasville, Kentucky, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Nicholasville 100 (f) (f)
1842 NRA-North Augusta, South Carolina, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-North Augusta 100 (f) (f)
1843 NRA-Orangeburg, South Carolina, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Orangeburg 100 (f) (f)
1844 NRA-Palmetto, Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Palmetto 100 (f) (f)
1845 NRA-Princeton, Kentucky, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Princeton 100 (f) (f)
1846 NRA-Roanoke, Alabama, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Roanoke 100 (f) (f)
1847 NRA-South City, Missouri, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-South City 100 (f) (f)
1848 NRA-St. Louis (Home Therapy Center), Missouri, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-St. Louis (Home Therapy Center) 100 (f) (f)
1849 NRA-St. Louis, Missouri, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-St. Louis 100 (f) (f)
1850 NRA-Talladega, Alabama, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Talladega 100 (f) (f)
1851 NRA-UKMC, Kansas, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1983) NRA-UKMC 74 (f) (f)
1852 NRA-Valdosta (North), Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Valdosta (North) 100 (f) (f)
1853 NRA-Valdosta, Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Valdosta 100 (f) (f)
1854 NRA-Varnville, South Carolina, LLC (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Varnville 100 (f) (f)
1855 NRA-Washington County, Missouri, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Washington County 100 (f) (f)
1856 NRA-Winchester, Indiana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) NRA-Winchester, Indiana 100 (f) (f)
1857 NVC Florida, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) NVC Florida 100 (f) (f)
1858 NVC Management, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) NVC Management 100 (f) (f)
1859 NVC Texas, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) NVC Texas 100 (f) (f)
1860 NxKC Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxKC Georgia 100 (f) (f)
1861 NxKC Hyattsville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1880) NxKC Hyattsville 100 (f) (f)
1862 NxKC Indiana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxKC Indiana 100 (f) (f)
1863 NxKC Indianapolis Northwest, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1862) NxKC Indianapolis Northwest 100 (f) (f)
1864 NxKC Macon, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1860) NxKC Macon 100 (f) (f)
1865 NxKC Memphis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1869) NxKC Memphis 51 (f) (f)
1866 NxKC Michigan, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxKC Michigan 100 (f) (f)
1867 NxKC Norwood, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1881) NxKC Norwood 100 (f) (f)
1868 NxKC Saginaw, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1866) NxKC Saginaw 100 (f) (f)
1869 NxKC Tennessee, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxKC Tennessee 100 (f) (f)
1870 NxStage Boston North, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1881) NxStage Boston North 100 (f) (f)
1871 NxStage Boston South, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1881) NxStage Boston South 100 (f) (f)
1872 NxStage Cincinnati, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1890) NxStage Cincinnati 100 (f) (f)
1873 NxStage Cleveland, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1890) NxStage Cleveland 100 (f) (f)
1874 NxStage Columbus, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1890) NxStage Columbus 100 (f) (f)
1875 NxStage Florida, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxStage Florida 100 (f) (f)
1876 NxStage Greenbelt, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1880) NxStage Greenbelt 100 (f) (f)
1877 NxStage Illinois, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxStage Illinois 100 (f) (f)
1878 NxStage Jacksonville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1875) NxStage Jacksonville 100 (f) (f)
1879 NxStage Kidney Care, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1883) NxStage Kidney Care 100 (f) (f)
1880 NxStage Maryland, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxStage Maryland 100 (f) (f)
1881 NxStage Massachusetts, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxStage Massachusetts 100 (f) (f)
1882 NxStage MDS Corporation (m) Washington USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1883) NxStage MDS 100 (f) (f)
1883 NxStage Medical, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) NxStage Medical 100 (f) (f)
1884 NxStage Missouri, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxStage Missouri 100 (f) (f)
1885 NxStage Nebraska, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxStage Nebraska 100 (f) (f)
1886 NxStage New Jersey, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxStage New Jersey 100 (f) (f)
1887 NxStage Newark, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1886) NxStage Newark 100 (f) (f)
1888 NxStage Northwest Ohio, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1890) NxStage Northwest Ohio 100 (f) (f)
1889 NxStage Oak Brook, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1877) NxStage Oak Brook 51 (f) (f)
1890 NxStage Ohio, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxStage Ohio 100 (f) (f)
1891 NxStage Omaha, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1885) NxStage Omaha 100 (f) (f)
1892 NxStage Orlando North, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1875) NxStage Orlando North 100 (f) (f)
1893 NxStage Orlando South, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1875) NxStage Orlando South 100 (f) (f)
1894 NxStage Pennsylvania, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1879) NxStage Pennsylvania 100 (f) (f)
1895 NxStage Pittsburg East, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1894) NxStage Pittsburg East 100 (f) (f)
1896 NxStage St. Louis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1884) NxStage St. Louis 51 (f) (f)
1897 NxStage Toledo, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1890) NxStage Toledo 100 (f) (f)
1898 Ohio Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Ohio Kidney Care 100 (f) (f)
1899 Ohio Renal Care Group, LLC (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2017) Ohio RCG 51 (f) (f)
1900 Ohio Renal Care Supply Company, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1899) Ohio RC Supply 51 (f) (f)
1901 Oquirrh Artificial Kidney Center LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1311) Oquirrh Artificial Kidney Center 100 (f) (f)
1902 Orlando Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Orlando Kidney Care 100 (f) (f)
1903 Overland Trails Renal Care Group, LLC (m) Nebraska USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2062) Overland Trails RCG 55 (f) (f)
1904 Pacific Cardiovascular Associates Medical Group, Inc. (m, t) California USA Pacific Cardiovascular Associates Medical Group 0 (f) (f)
1905 Pacific Nephrology Associates Medical Group, P.C. (m, t) California USA Pacific Nephrology Associates Medical Group, 0 (f) (f)
1906 Pacific Northwest Renal Services, L.L.C. (m) Oregon USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2061) Pacific Northwest RS 95 (f) (f)
1907 Pacific Renal Research Institute, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) Pacific Renal Research Institute 100 (f) (f)
1908 Pasadena Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1584) Pasadena Dialysis 100 (f) (f)
1909 Phoenix ASC, LP (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 779) Phoenix ASC 0 (f) (f)
1910 Phoenix Cardiac Cath and Surgical Center. LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1748) Phoenix Cardiac Cath and Surgical Center 51 (f) (f)
1911 Physicians Dialysis Company, Inc. (m) Pennsylvania USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2067) Physicians Dialysis 100 (f) (f)
1912 Plantation Dialysis Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) Plantation Dialysis Center 57 (f) (f)
1913 Pocatello Med Partners LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1664) Pocatello Med Partners 100 (f) (f)
1914 Port Arthur Cardiac Cath Lab GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Port Arthur Cardiac Cath Lab GP 100 (f) (f)
1915 Port Arthur Cardiac Cath Lab, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1750) Port Arthur Cardiac Cath Lab 25 (f) (f)
1916 Port Arthur Surgical Center, LLC (m, t) Delaware USA Port Arthur Surgical Center 0 (f) (f)
1917 PPNA ASC LLC (m, t) Colorado USA PPNA ASC 0 (f) (f)
1918 Prescott Renal Care Group, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2047) Prescott RCG 100 (f) (f)
1919 Providence Interventional Associates, LLC (m, t) Rhode Island USA Providence Interventional Associates 0 (f) (f)
1920 Provo Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Provo Kidney Care 100 (f) (f)
1921 QCl Holdings, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) QCl Holdings 100 (f) (f)
1922 QCl Limited Liability Company (m) Colorado USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1932) QCl 100 (f) (f)
1923 Qix, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2139) Qix 100 (f) (f)
1924 QualiCenters Albany, Ltd (m) Colorado USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1932) Q.C. Albany 100 (f) (f)
1925 QualiCenters Bend, LLC (m) Colorado USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1932) Q.C. Bend 100 (f) (f)
1926 QualiCenters Coos Bay, Ltd (m) Colorado USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1932) Q.C. Coos Bay 100 (f) (f)
1927 QualiCenters Eugene-Springfield, Ltd (m) Colorado USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1932) Q.C. Eugene-Springfield 100 (f) (f)
1928 QualiCenters Inland Northwest, LLC (m) Colorado USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1932) Q.C. Inland Northwest 100 (f) (f)
1929 QualiCenters Pueblo, LLC (m) Colorado USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1921) Q.C. Pueblo 100 (f) (f)
1930 QualiCenters Salem, LLC (m) Colorado USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1932) Q.C. Salem 100 (f) (f)
1931 QualiCenters Sioux City, LLC (m) Colorado USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1932) Q.C. Sioux City 60 (f) (f)
1932 QualiCenters, Inc. (m) Colorado USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1921) QualiCenters 100 (f) (f)
1933 Quality Care Dialysis Center of Vega Baja Inc. (m) Puerto Rico USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Dialysis Vega Baja 100 (f) (f)
1934 R.C.G. Supply Company (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2017) R.C.G. Supply 100 (f) (f)
1935 RA Acquisition Co., LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2041) RA Acquisition Co. 100 (f) (f)
1936 RAI - DC Holdco, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1954) RAI - DC Holdco 100 (f) (f)
1937 RAI Care Centers Holdings l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2040) RAI Care Centers Holdings l 100 (f) (f)
1938 RAI Care Centers Holdings II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2040) RAI Care Centers Holdings II 100 (f) (f)
1939 RAI Care Centers of Alabama, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) RAI Care Centers of Alabama 100 (f) (f)
1940 RAI Care Centers of Colton, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1972) RAI Care Centers of Colton 60 (f) (f)
1941 RAI Care Centers of DC l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1954) RAI Care Centers of DC l 51 (f) (f)
1942 RAI Care Centers of Denbigh, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1977) RAI Care Centers of Denbigh 60 (f) (f)
1943 RAI Care Centers of Florida l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1937) RAI Care Centers of Florida l 100 (f) (f)
1944 RAI Care Centers of Florida II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1938) RAI Care Centers of Florida II 62 (f) (f)
1945 RAI Care Centers of Georgia l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) RAI Care Centers of Georgia l 100 (f) (f)
1946 RAI Care Centers of Georgia II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1938) RAI Care Centers of Georgia II 100 (f) (f)
1947 RAI Care Centers of Goldenwest, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1972) RAI Care Centers of Goldenwest 51 (f) (f)
1948 RAI Care Centers of Holland, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1957) RAI Care Centers of Holland 65 (f) (f)
1949 RAI Care Centers of Illinois l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1937) RAI Care Centers of Illinois l 100 (f) (f)
1950 RAI Care Centers of Illinois II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1938) RAI Care Centers of Illinois II 100 (f) (f)
1951 RAI Care Centers of Kansas City l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) RAI Care Centers of Kansas City l 85 (f) (f)
1952 RAI Care Centers of Lebanon l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) RAI Care Centers of Lebanon l 60 (f) (f)
1953 RAI Care Centers of Lynwood, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1971) RAI Care Centers of Lynwood 60 (f) (f)
1954 RAI Care Centers of Maryland l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1937) RAI Care Centers of Maryland l 100 (f) (f)
1955 RAI Care Centers of Merritt Island, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1944) RAI Care Centers of Merritt Island 85 (f) (f)
1956 RAI Care Centers of Michigan l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1937) RAI Care Centers of Michigan l 100 (f) (f)
1957 RAI Care Centers of Michigan II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1938) RAI Care Centers of Michigan II 100 (f) (f)
1958 RAI Care Centers of Nebraska II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1938) RAI Care Centers of Nebraska II 100 (f) (f)
1959 RAI Care Centers of North Carolina II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1938) RAI Care Centers of North Carolina II 100 (f) (f)
1960 RAI Care Centers of Northern California l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1937) RAI Care Centers of Northern California l 100 (f) (f)
1961 RAI Care Centers of Northern California II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1938) RAI Care Centers of Northern California II 100 (f) (f)
1962 RAI Care Centers of Oakland l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1961) RAI Care Centers of Oakland l 70 (f) (f)
1963 RAI Care Centers of Oakland II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1961) RAI Care Centers of Oakland II 100 (f) (f)
1964 RAI Care Centers of Pennsylvania, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1937) RAI Care Centers of Pennsylvania 100 (f) (f)
1965 RAI Care Centers of Rockledge, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1985) RAI Care Centers of Rockledge 85 (f) (f)
1966 RAI Care Centers of San Francisco, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1986) RAI Care Centers of San Francisco 100 (f) (f)
1967 RAI Care Centers of Santa Ana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1987) RAI Care Centers of Santa Ana 51 (f) (f)
1968 RAI Care Centers of Sarasota II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1944) RAI Care Centers of Sarasota II 76 (f) (f)
1969 RAI Care Centers of South Carolina l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1937) RAI Care Centers of South Carolina l 100 (f) (f)
1970 RAI Care Centers of Southeast DC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1936) RAI Care Centers of Southeast DC 51 (f) (f)
1971 RAI Care Centers of Southern California l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1937) RAI Care Centers of Southern California l 100 (f) (f)
1972 RAI Care Centers of Southern California II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1938) RAI Care Centers of Southern California II 100 (f) (f)
1973 RAI Care Centers of St. Petersburg, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1944) RAI Care Centers of St. Petersburg 51 (f) (f)
1974 RAI Care Centers of Stockbridge, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1984) RAI Care Centers of Stockbridge 60 (f) (f)
1975 RAI Care Centers of Tennessee, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1937) RAI Care Centers of Tennessee 100 (f) (f)
1976 RAI Care Centers of Virginia l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1937) RAI Care Centers of Virginia l 100 (f) (f)
1977 RAI Denbigh Holdco, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1976) RAI Denbigh Holdco 100 (f) (f)
1978 RAI Garey, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1972) RAI Garey 100 (f) (f)
1979 RAI II - Kansas City LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1555) RAI II - Kansas City 100 (f) (f)
1980 RAI II - Memphis LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) RAI II - Memphis 100 (f) (f)
1981 RAI II - Memphis South LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) RAI II - Memphis South 100 (f) (f)
1982 RAI II - Monticello LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1555) RAI II - Monticello 100 (f) (f)
1983 RAI II - UKMC LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1555) RAI II - UKMC 100 (f) (f)
1984 RAI II LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2039) RAI II 100 (f) (f)
1985 RAI Rockledge Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1944) RAI Rockledge Holdings 100 (f) (f)
1986 RAI San Francisco Holdco, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1961) RAI San Francisco Holdco 100 (f) (f)
1987 RAI Santa Ana Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1972) RAI Santa Ana Holdings 100 (f) (f)
1988 RCG Alaska Holdings l, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2046) RCG Alaska Holdings l 64 (f) (f)
1989 RCG Alaska Holdings II, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) RCG Alaska Holdings II 64 (f) (f)
1990 RCG Alaska Holdings III, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2046) RCG Alaska Holdings III 51 (f) (f)
1991 RCG Arlington Heights, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 844) RCG Arlington Heights 100 (f) (f)
1992 RCG Bloomington, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1997) RCG Bloomington 100 (f) (f)
1993 RCG Columbus, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Columbus 51 (f) (f)
1994 RCG East Texas, LLP (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2069) RCG East Texas 100 (f) (f)
1995 RCG Grand Island, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2062) RCG Grand Island 90 (f) (f)
1996 RCG Houston, LLP (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2069) RCG Houston 100 (f) (f)
1997 RCG Indiana, L.L.C. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Indiana 100 (f) (f)
1998 RCG Irving, LLP (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2069) RCG Irving 100 (f) (f)
1999 RCG Marion, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) RCG Marion 100 (f) (f)
2000 RCG Martin, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Martin 100 (f) (f)
2001 RCG Mayersville, LLC (m) Mississippi USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) RCG Mayersville 100 (f) (f)
2002 RCG Memphis East, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Memphis East 100 (f) (f)
2003 RCG Memphis South, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) RCG Memphis South 100 (f) (f)
2004 RCG Memphis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Memphis 100 (f) (f)
2005 RCG Mercy Des Moines, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2062) RCG Mercy Des Moines 75 (f) (f)
2006 RCG Mississippi, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Mississippi 100 (f) (f)
2007 RCG North Platte, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2062) RCG North Platte 75 (f) (f)
2008 RCG Oxford Home Therapies, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2076) RCG Oxford Home Therapies 87 (f) (f)
2009 RCG PA Merger Corp. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG PA 100 (f) (f)
2010 RCG Pensacola, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2066) RCG Pensacola 100 (f) (f)
2011 RCG Robstown, LLP (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2069) RCG Robstown 100 (f) (f)
2012 RCG Saint Luke's LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2062) RCG/Saint Luke 100 (f) (f)
2013 RCG Senatobia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 707) RCG Senatobia, 100 (f) (f)
2014 RCG Southaven, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Southaven 51 (f) (f)
2015 RCG Southern New Jersey, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2052) RCG Southern New Jersey 79 (f) (f)
2016 RCG Tunica, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) RCG Tunica 70 (f) (f)
2017 RCG University Division, Inc. (m) Tennessee USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG University 100 (f) (f)
2018 RCG Whitehaven, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) RCG Whitehaven 100 (f) (f)
2019 Reliant Renal Care - Alabama, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Alabama 70 (f) (f)
2020 Reliant Renal Care - Bessemer Home Choice, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Bessemer Home Choice 100 (f) (f)
2021 Reliant Renal Care - Cheltenham, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Cheltenham 100 (f) (f)
2022 Reliant Renal Care - Davison, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Davison 80 (f) (f)
2023 Reliant Renal Care - Ephrata, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Ephrata 100 (f) (f)
2024 Reliant Renal Care - Georgia, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Georgia 60 (f) (f)
2025 Reliant Renal Care - Lapeer Home Choice, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2028) Reliant Renal Care - Lapeer Home Choice 60 (f) (f)
2026 Reliant Renal Care - Lapeer, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Lapeer 60 (f) (f)
2027 Reliant Renal Care - Louisiana, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Louisiana 100 (f) (f)
2028 Reliant Renal Care - Michigan, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Michigan 100 (f) (f)
2029 Reliant Renal Care - Mt. Morris, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Mt. Morris 80 (f) (f)
2030 Reliant Renal Care - Texas, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Texas 51 (f) (f)
2031 Reliant Renal Care - West Flint, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - West Flint 70 (f) (f)
2032 Reliant Renal Care Kenner Home Choice, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care Kenner Home Choice 60 (f) (f)
2033 Reliant Renal Care - Home, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Care - Home 60 (f) (f)
2034 Reliant Renal Care, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Reliant Renal Care 100 (f) (f)
2035 Reliant Renal Management, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2034) Reliant Renal Management 100 (f) (f)
2036 Remedy Holdings, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2037) Remedy Holdings 100 (f) (f)
2037 Remedy Partners, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1575) Remedy Partners 23 (f) (f)
2038 Renal & Electrolyte Associates, Inc. (m, t) Pennsylvania USA Renal & Electrolyte Associates 0 (f) (f)
2039 Renal Advantage Holdings, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1935) Renal Advantage Holdings 100 (f) (f)
2040 Renal Advantage Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2039) Renal Advantage 100 (f) (f)
2041 Renal Advantage Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1633) Renal Advantage Partners 100 (f) (f)
2042 Renal Associates, P.A. (m, t) Texas USA Renal Associates 0 (f) (f)
2043 Renal Care Group-Beaumont, L.P. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2069) RCG-Beaumont 80 (f) (f)
2044 Renal Care Group-Harlingen, L.P. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2069) RCG - Harlingen 100 (f) (f)
2045 Renal Care Group Alaska (Fairbanks), LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1990) Renal Care Group Alaska (Fairbanks) 100 (f) (f)
2046 Renal Care Group Alaska, Inc. (m) Alaska USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Alaska 100 (f) (f)
2047 Renal Care Group Arizona, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Arizona 55 (f) (f)
2048 Renal Care Group Central Memphis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Central Memphis 100 (f) (f)
2049 Renal Care Group Charlotte, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 909) RCG Charlotte 100 (f) (f)
2050 Renal Care Group Chicago Southside, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 844) RCG Chicago Southside 80 (f) (f)
2051 Renal Care Group Chicago Uptown, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 844) RCG Chicago Uptown 100 (f) (f)
2052 Renal Care Group East, Inc. (m) Pennsylvania USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG East 100 (f) (f)
2053 Renal Care Group Eastern Ohio, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1911) RCG Eastern Ohio 60 (f) (f)
2054 Renal Care Group Gainesville East, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1792) RCG Gainesville East 90 (f) (f)
2055 Renal Care Group Gainesville, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1792) RCG Gainesville 60 (f) (f)
2056 Renal Care Group Lansing, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 909) RCG Lansing 100 (f) (f)
2057 Renal Care Group Las Vegas, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1231) RCG Las Vegas 100 (f) (f)
2058 Renal Care Group Maplewood, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2097) RCG Maplewood 100 (f) (f)
2059 Renal Care Group Michigan, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Michigan 100 (f) (f)
2060 Renal Care Group Nacogdoches, LLP (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2069) RCG Nacogdoches 100 (f) (f)
2061 Renal Care Group Northwest, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Northwest 60 (f) (f)
2062 Renal Care Group of the Midwest, Inc. (m) Kansas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Midwest 100 (f) (f)
2063 Renal Care Group of the Ozarks, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2062) RCG Ozarks 100 (f) (f)
2064 Renal Care Group of the Rockies, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Rockies 100 (f) (f)
2065 Renal Care Group of the South, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG South 100 (f) (f)
2066 Renal Care Group of the Southeast, Inc. (m) Florida USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Southeast 100 (f) (f)
2067 Renal Care Group Ohio, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Ohio 100 (f) (f)
2068 Renal Care Group South New Mexico, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2069) RCG South New Mexico 100 (f) (f)
2069 Renal Care Group Southwest Holdings, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Southwest Holdings 100 (f) (f)
2070 Renal Care Group Southwest Michigan, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1705) RCG Southwest Michigan 100 (f) (f)
2071 Renal Care Group Southwest, L.P. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2069) RCG Southwest 100 (f) (f)
2072 Renal Care Group Tampa, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2066) RCG Tampa 90 (f) (f)
2073 Renal Care Group Terre Haute, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1997) RCG Terre Haute 100 (f) (f)
2074 Renal Care Group Texas, Inc. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) RCG Texas 100 (f) (f)
2075 Renal Care Group Toledo, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1801) RCG Toledo 100 (f) (f)
2076 Renal Care Group Tupelo, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2006) RCG Tupelo 69 (f) (f)
2077 Renal Care Group Wasilla, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1988) RCG Wasilla 93 (f) (f)
2078 Renal Care Group Westlake, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1899) RCG Westlake 100 (f) (f)
2079 Renal Care Group, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) RCG 100 (f) (f)
2080 Renal Care of Northern New York, LLC (m, t) New York USA Renal Care of Northern New York 0 (f) (f)
2081 Renal Care of Rockland, Inc. (m, t) New York USA Renal Care of Rockland 0 (f) (f)
2082 Renal Centers of Guam, LLC (m) Guam USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2087) Renal Centers of Guam 53 (f) (f)
2083 Renal Dimensions, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Renal Dimensions 55 (f) (f)
2084 Renal Institute of Central Jersey, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 978) Renal Institute Central Jersey 73 (f) (f)
2085 Renal Research Institute LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Renal Research Institute 100 (f) (f)
2086 Renal Research Institute of Michigan LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2085) Renal Research Michigan 100 (f) (f)
2087 Renal Services of America, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 688) Renal Services of America 90 (f) (f)
2088 Renal Solutions, Inc. (m) Indiana USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1305) Renal Solutions 100 (f) (f)
2089 Renal Specialists of Houston, P.A. (m, t) Texas USA Renal Specialists of Houston 0 (f) (f)
2090 RenalPartners, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Renal Partners 100 (f) (f)
2091 Renex Corp. (m) Florida USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) Renex 100 (f) (f)
2092 Renex Dialysis Clinic of Amesbury, Inc. (m) Massachusetts USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Amesbury 100 (f) (f)
2093 Renex Dialysis Clinic of Bloomfield, Inc. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Bloomfield 100 (f) (f)
2094 Renex Dialysis Clinic of Bridgeton, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Bridgeton 100 (f) (f)
2095 Renex Dialysis Clinic of Creve Coeur, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Creve Coeur 100 (f) (f)
2096 Renex Dialysis Clinic of Doylestown, Inc. (m) Pennsylvania USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Doylestown 100 (f) (f)
2097 Renex Dialysis Clinic of Maplewood, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Maplewood 100 (f) (f)
2098 Renex Dialysis Clinic of North Andover, Inc. (m) Massachusetts USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex North Andover 100 (f) (f)
2099 Renex Dialysis Clinic of Orange, Inc. (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Orange 100 (f) (f)
2100 Renex Dialysis Clinic of Penn Hills, Inc. (m) Pennsylvania USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Penn Hills 100 (f) (f)
2101 Renex Dialysis Clinic of Philadelphia, Inc. (m) Pennsylvania USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Philadelphia 100 (f) (f)
2102 Renex Dialysis Clinic of Pittsburgh, Inc. (m) Pennsylvania USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Pittsburgh 100 (f) (f)
2103 Renex Dialysis Clinic of Shaler, Inc. (m) Pennsylvania USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Shaler 100 (f) (f)
2104 Renex Dialysis Clinic of South Georgia, Inc. (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex South Georgia 100 (f) (f)
2105 Renex Dialysis Clinic of St. Louis, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex St. Louis 100 (f) (f)
2106 Renex Dialysis Clinic of Tampa, Inc. (m) Florida USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Tampa 100 (f) (f)
2107 Renex Dialysis Clinic of Union, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Union 100 (f) (f)
2108 Renex Dialysis Clinic of University City, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex University City 100 (f) (f)
2109 Renex Dialysis Clinic of Woodbury, LLC (m) New Jersey USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Woodbury 95 (f) (f)
2110 Renex Dialysis Facilities, Inc. (m) Mississippi USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2091) Renex Facilities 100 (f) (f)
2111 Richmond Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) Richmond Kidney Care 100 (f) (f)
2112 RLS Cardiac Cath Lab of Sugarland, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) RLS Cardiac Cath Lab of Sugarland 100 (f) (f)
2113 RLS Katy Cardiovascular Services, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) RLS Katy Cardiovascular Services 100 (f) (f)
2114 Rose City Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1906) Rose City Dialysis 56 (f) (f)
2115 Ross Dialysis - Englewood, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1382) Ross Dialysis 60 (f) (f)
2116 RSA-Guam Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2087) RSA-Guam Holdings 85 (f) (f)
2117 RSA-Guam, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2087) RSA-Guam 80 (f) (f)
2118 RSA-Tumon, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2116) RSA-Tumon 83 (f) (f)
2119 RTC Holding International, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 70) RTC Holdings 100 12.558 251
2120 S.A.K.D.C., LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1321) S.A.K.D.C. 100 (f) (f)
2121 Saint Louis Renal Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2017) Saint Louis Renal Care 100 (f) (f)
2122 Salt Lake City Vascular Access, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Salt Lake City Vascular Access 100 (f) (f)
2123 San Diego Dialysis Services, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) San Diego Dialysis 100 (f) (f)
2124 San Jose Ambulatory Surgery Center, LP (m, t) Texas USA San Jose Ambulatory Surgery Center 0 (f) (f)
2125 Santa Barbara Community Dialysis Center Inc. (m) California USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 660) Santa Barbara Dialysis 100 (f) (f)
2126 Smyrna Dialysis Center, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Smyrna Dialysis Center 100 (f) (f)
2127 Snapfinger Vascular Access Center ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2128) Snapfinger Vascular Access Center ASC 100 (f) (f)
2128 Snapfinger Vascular Access Center, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Snapfinger Vascular Access Center 100 (f) (f)
2129 Somerset Real Property, LLC (m) Kentucky USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 695) Somerset Real Property 100 (f) (f)
2130 SORB Technology, Inc. (m) Mississippi USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2088) Sorb Technology 100 (f) (f)
2131 South Florida Kidney Care, PLLC (m, t) Florida USA South Florida Kidney Care 0 (f) (f)
2132 South Hills Nephrology Associates, PC (m, t) Pennsylvania USA South Hills Nephrology Associates 0 (f) (f)
2133 South Mountain Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1311) South Mountain Dialysis 100 (f) (f)
2134 Southern Ocean County Dialysis Clinic, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 978) SOC Dialysis Clinic 76 (f) (f)
2135 Southwest Health Services, P.A. (m, t) New Mexico USA Southwest Health Services 0 (f) (f)
2136 Spectra Diagnostics, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2139) Spectra Diagnostics 100 (f) (f)
2137 Spectra East, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2146) Spectra East 100 (f) (f)
2138 Spectra Holdco, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2139) Spectra Holdco 100 (f) (f)
2139 Spectra Laboratories, Inc. (m) Nevada USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2146) Spectra Laboratories 100 (f) (f)
2140 Spectra Medical Data Processing, LLC. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2137) Spectra Medical Data Processing 100 (f) (f)
2141 Spectra Renal Research, LLC Delaware (m) USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Spectra RR 100 (f) (f)
2142 SPLD Holdings LLC Delaware (m) USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) SPLD Holdings 100 (f) (f)
2143 SPLD LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2142) SPLD 65 (f) (f)
2144 SPPE Vll-B CRG Blocker Corp. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1147) SPPE Vll-B CRG Blocker 100 (f) (f)
2145 Spring Valley Dialysis Center LLC (m) Nevada USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1231) Spring Valley Dialysis Center 100 (f) (f)
2146 SRC Holding Company, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1147) SRC Holding 100 (f) (f)
2147 SSKG, Inc. (m) Illinois USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 844) SSKG 100 (f) (f)
2148 St. George Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) St. George Kidney Care 100 (f) (f)
2149 St. Louis Kidney Care, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1292) St. Louis Kidney Care 100 (f) (f)
2150 St. Raphael Dialysis Center Partnership (m, t) Connecticut USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2085) St. Raphael Dialysis 0 (f) (f)
2151 St.Louis Regional Dialysis Center, Inc. (m) Missouri USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 708) St.Louis Dialysis Center 100 (f) (f)
2152 STAT Dialysis Corporation (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2079) STAT Dialysis 100 (f) (f)
2153 StatCare Group II, P.C. (m, t) Maryland USA StatCare Group II 0 (f) (f)
2154 StatCare Group III, P.C. (m, t) Maryland USA StatCare Group III 0 (f) (f)
2155 StatCare Group lV, P.C (m, t) Maryland USA StatCare Group lV 0 (f) (f)
2156 StatCare group, LLC (m, t) Maryland USA StatCare group 0 (f) (f)
2157 Stephen Thomsen, M.D., P.A., (m, t) New Jersey USA Stephen Thomsen 0 (f) (f)
2158 Stone Bridge Industry Realty, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) Stone Bridge Industry Realty 100 (f) (f)
2159 Stone Mountain Dialysis Center, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) Stone Mountain Dialysis Center 100 (f) (f)
2160 Stuttgart Dialysis, LLC (m) Arkansas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1687) Stuttgart Dialysis 100 (f) (f)
2161 Suburban Home Dialysis Inc. (m) Ohio USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Suburban Home Dialysis 100 (f) (f)
2162 Tappahannock Dialysis Center, Inc. (m) Virginia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 732) Tappahannock Dialysis Center 100 (f) (f)
2163 Tarrant Campus Drive Realty, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1132) Tarrant Campus Drive Realty 100 (f) (f)
2164 Tennessee Kidney Care, PLLC (m, t) Tennessee USA Tennessee Kidney Care 0 (f) (f)
2165 Terrell Dialysis Center LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1515) Terrell Dialysis Center 100 (f) (f)
2166 TFLD Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1636) TFLD Holdings 51 (f) (f)
2167 TFLD Partners, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2166) TFLD Partners 69 (f) (f)
2168 THC/PNRS LLC (m) Oregon USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1906) THC/PNRS 60 (f) (f)
2169 The Brookmore Drive Realty, LLC (m) Mississippi USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 707) The Brookmore Drive Realty 100 (f) (f)
2170 Three Rivers Dialysis Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1103) Three Rivers Dialysis Services 100 (f) (f)
2171 Three Rivers Nephrology & Hypertension Associates, LLC (m, t) Pennsylvania USA Three Rivers Nephrology & Hypertension Associates 0 (f) (f)
2172 TMC Ambulatory Surgery Center, LP (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1740) TMC Ambulatory Surgery Center 100 (f) (f)
2173 Tyler ASC, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1742) Tyler ASC 28 (f) (f)
2174 U.S. Vascular Access Center of Dallas LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2177) USVAD 100 (f) (f)
2175 U.S. Vascular Access Center of Houston, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2177) Access Center Houston 100 (f) (f)
2176 U.S. Vascular Access Center of Philadelphia LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2177) U.S. VAC Philadelphia 100 (f) (f)
2177 U.S. Vascular Access Holdings, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1717) USVAH 100 (f) (f)
2178 U.S. Vascular of Puerto Rico, Inc. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2177) U.S. Vascular Puerto Rico 100 (f) (f)
2179 UROHSD, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1958) UROHSD 80 (f) (f)
2180 USRC Finegayan, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2087) USRC Finegayan 65 (f) (f)
2181 Vascular Access Management Services of Puerto Rico, L.L.C. (m) Puerto Rico USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) Vascular Access Management Services of Puerto Rico 100 (f) (f)
2182 Vascular Center of Columbus MSO, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1751) NCP Vascular Center of Columbus MSO 65 (f) (f)
2183 Vascular Lab of San Jose GP, LLC (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1715) Vascular Lab of San Jose GP 100 (f) (f)
2184 Vascular Lab of San Jose, LP (m, t) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1753) Vascular Lab of San Jose 35 (f) (f)
2185 VC Management Services, L.L.C. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) VC Management Services 71 (f) (f)
2186 Verona Management Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 638) Verona Management Services 67 (f) (f)
2187 Vestal HC FM, LLC (m, t) New York USA Vestal HC FM 0 (f) (f)
2188 Vestal HC Queens, LLC (m, t) New York USA Vestal HC Queens 0 (f) (f)
2189 Vestal Healthcare II, LLC (m, t) New York USA Vestal Healthcare II 0 (f) (f)
2190 Vestal Healthcare, LLC (m, t) New York USA Vestal Healthcare 0 (f) (f)
2191 Waco Ambulatory Surgery Center, LP (m, t) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1743) Waco Ambulatory Surgery Center 29 (f) (f)
2192 Warrenton Dialysis Facility Inc. (m) Virginia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 732) Warrenton Dialysis Facility 100 (f) (f)
2193 Wasatch Artificial Kidney Center LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1311) Wasatch Artificial Kidney Center 100 (f) (f)
2194 Wasatch Vascular Center ASC, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2195) Wasatch Vascular Center ASC 100 (f) (f)
2195 Wasatch Vascular Center, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1491) Wasatch Vascular Center 100 (f) (f)
2196 Watertown Dialysis Center, LLC (m) New York USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1765) Watertown Dialysis Center 75 (f) (f)
2197 West End Dialysis Center, Inc. (m) Virginia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 732) West End Center 100 (f) (f)
2198 West Hinds County Dialysis, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 707) West Hinds County Dialysis 100 (f) (f)
2199 West Orange Maitland Dialysis Center, LLC (m) Florida USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) West Orange Maitland Dialysis Center 80 (f) (f)
2200 West Orange Orlando Dialysis Center, LLC (m) Florida USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) West Orange Orlando Dialysis Center 80 (f) (f)
2201 West Orange Winter Garden Dialysis, LLC (m) Florida USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 683) West Orange Winter Garden Dialysis 80 (f) (f)
2202 West PaIm Dialysis, LLC (m) Georgia USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2065) West PaIm Dialysis 100 (f) (f)
2203 West Valley Associates, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1755) West Valley Associates 100 (f) (f)
2204 Wharton Dialysis, Inc. (m) Texas USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2152) Wharton Dialysis 100 (f) (f)
2205 Whiting Dialysis Services, LLC (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 978) Whiting Dialysis Services 83 (f) (f)
2206 Wichita ASC LP (m, t) Delaware USA Wichita ASC 0 (f) (f)
2207 Wilson and Edison and Carl Wilson, M.D. (m, t) California USA Wilson and Edison and Carl Wilson 0 (f) (f)
2208 Wisconsin Renal Care Group, L.L.C. (m) Delaware USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 2017) Wisconsin RCG 55 (f) (f)
2209 WPMA, LLC (m) Pennsylvania USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 1662) WPMA 90 (f) (f)
2210 WSKC Dialysis Services Inc. (m) Illinois USA (mittelbare Beteiligung über Nr. 862) WSKC 100 (f) (f)
2211 Yuma Heart and Vascular, LLC (m) Yuma Heart and Vascular 51 (f) (f)
Texas
USA
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1754)
2212 Zeeland Michigan Real Estate, LLC (m) Zeeland Michigan Real Estate 100 (f) (f)
Michigan
USA
(mittelbare Beteiligung über Nr. 704)
2213 Fresenius Medical Care Middle East FZ-LLC FMC Middle East 100 8.327 215
Dubai
Vereinigte Arabische Emirate
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
2214 Nephrocare Middle East FZ-LLC Nephrocare Middle East FZ-LLC 100 12 0
Dubai
Vereinigte Arabische Emirate
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
2215 Fresenius Medical Care Vietnam Limited Liability Company FMC Vietnam LLC 100 2.906 913
Ho Chi Minh City
Vietnam
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
2216 Lokxen Trading Limited i.L. Lokxen 100 1.235 0
Larnaca
Zypern
(mittelbare Beteiligung über Nr. 349)
Verbundene Unternehmen nicht konsolidiert Ausland des Unternehmensbereiches Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Nr. Gesellschaft Abkürzung direkter und indirekter Anteil am Kapital
%
Eigenkapital 31.12.2019 umgerechnet zum Mittelkurs am Bilanzstichtag
TEUR
Ergebnis 2019 umgerechnet zum Mittelkurs am Bilanzstichtag
TEUR
Nicht in Konzernabschluss einbezogen - ohne Ergebnisabführungsvertrag
2217 Fresenius Medical Care Angola, S.A. FMC Angola 100 -8.822 (j) -7.263 (j)
Luanda Sul
Anloga
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
2218 Fresenius Medical Care Bulgaria EOOD FMC Bulgaria 100 2.669 277
Gabrovo
Bulgarien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
2219 Fresenius Nephrocare Bulgaria EOOD NephroCare Bulgaria 100 43 0
Gabrovo
Bulgarien
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
2220 FRESENIUS MEDICAL CARE DOMINICANA, SRL FMC Dominicana 100 127 (j) -34 (j)
Santo Domingo
Dominikanische Republik
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
2221 Fresenius Medical Care East Africa Limited FMC East Africa Ltd. 100 116 21
Nairobi
Kenya
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
2222 Nephrocare South Africa (Pty) Limited Nephrocare South Africa 100 0 0
Sandton
Südafrika
(mittelbare Beteiligung über Nr. 4)
2223 Comprehensive Nephrology Services Limited CNS 51 (a) (a)
Port of Spain
Trinidad & Tobago
(mittelbare Beteiligung über Nr. 237)
2224 Fresenius Medical Care Tunisie S.A. FMC Tunisie 51 2.680 (j) 168 (j)
Sousse
Tunesien
2225 Novalung Inc. Novalung Inc. 100 (a) (a)
Ann Arbor
USA
(mittelbare Beteiligung über Nr. 71)
2226 Fresenius Medical Care, C.A. FMC Venezuela 100 (a) (a)
Caracas
Venezuela
Assoziierte Unternehmen des Unternehmensbereiches Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Nr. Gesellschaft Abkürzung direkter und indirekter Anteil am Kapital
%
Eigenkapital 31.12.2019 umgerechnet zum Mittelkurs am Bilanzstichtag
TEUR
Ergebnis 2019 umgerechnet zum Mittelkurs am Bilanzstichtag
TEUR
2227 Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Belgie NV Vifor FMC Renal Pharma Belgie NV 45 177 52
Antwerpen
Belgien
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2240)
2228 Sun Rui Software System (Shanghai) Co., Ltd. Sun Rui 49 255 -58
Shanghai Municipality
China
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 174)
2229 Fresenius Medical Care Nephrologica Deutschland GmbH FMC Nephrologica D-GmbH 45 29 -660
Bad Homburg v.d. Höhe
Deutschland
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2240)
2230 Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma France S.A.S. Vifor FMC Renal Pharma France 45 449 137
Paris
Frankreich
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2240)
2231 Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma UK Limited Vifor FMC Renal Pharma UK 45 584 301
Bagshot, Surrey
Großbritannien
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2240)
2232 Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Italia S.R.L. Vifor FMC Renal Pharma Italia S.R.L. 45 -869 -587
Vaiano Cremasco (CR)
Italien
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2240)
2233 Pantai-ARC Dialysis Services Sdn. Bhd. Pantai-ARC Dialysis Services 20 1.378 297
Kuala Lumpur
Malaysia
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 150)
2234 Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Nederland B.V. Vifor FMC Renal Pharma Nederland B.V. 45 136 65
Breda
Niederlande
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2240)
2235 CHD - Clínica de Hemodiálise de Gondomar, S.A. CHD 50 1.091 21
Porto
Portugal
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 377)
2236 CHP - Clínica de Hemodiálise do Porto S.A. CHP 50 510 44
Bonfim
Portugal
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 377)
2237 Nefroserve - Servicios e Produtos Medicos S.A. Nefroserve 50 5.401 212
Porto
Portugal
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 377)
2238 Suldiálise - Prestacao de Servicos Médicos, S.A. Suldiálise 33 2.247 241
Amora
Portugal
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 377)
2239 Uninefro (Matosinhos) - Sociedada Prestadora de Cuidados Médicos e de Diálise S.A. Uninefro 40 4.060 994
Matosinhos
Portugal
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 377)
2240 Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Ltd. FMC Renal Pharma 45 852.664 238.293
St. Gallen
Schweiz
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
2241 Vifor Fresenius Medical Care Services AG Vifor FMC Services AG 45 -16 -108
St. Gallen
Schweiz
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2240)
2242 Renal Health Pte. Ltd. Renal Health 30 1.718 (b) 127 (b)
Singapur
Singapur
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 430)
2243 Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Espana S.L. Vifor FMC Renal Pharma Espana S.L. 45 326 76
Barcelona
Spanien
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2240)
2244 Ambultz-FMC North America, LLC (m) Ambultz-FMC North America 50 (f) (f)
Waltham
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1132)
2245 American Access Care of Southern California, LLC (m) American Access Care of Southern California 41 (f) (f)
California
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 638)
2246 Carolina Dialysis, LLC (m) Carolina Dialysis, LLC 33 (f) (f)
North Carolina
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2085)
2247 Covenant High Plains Surgery Center, LLC (m) Covenant High Plains Surgery Center 10 (f) (f)
Texas
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1552)
2248 Fresenius Seamless Care of Atlanta, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Atlanta 92 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 686)
2249 Fresenius Seamless Care of Central Alabama, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Central Alabama 90 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 662)
2250 Fresenius Seamless Care of Central Illinois, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Central Illinois 74 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 844)
2251 Fresenius Seamless Care of Central North Carolina, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Central North Carolina 64 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 713)
2252 Fresenius Seamless Care of Central Texas, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Central Texas 89 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1321)
2253 Fresenius Seamless Care of Charlotte, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Charlotte 91 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 713)
2254 Fresenius Seamless Care of Chicago, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Chicago 70 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1041)
2255 Fresenius Seamless Care of Columbia, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Columbia 91 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 726)
2256 Fresenius Seamless Care of Dallas, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Dallas 94 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 729)
2257 Fresenius Seamless Care of Delaware, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Delaware 90 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1345)
2258 Fresenius Seamless Care of Erie Valley, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Erie Valley 89 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1414)
2259 Fresenius Seamless Care of Gulf Shore, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Gulf Shore 90 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 662)
2260 Fresenius Seamless Care of Houston, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Houston 80 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 729)
2261 Fresenius Seamless Care of Indianapolis, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Indianapolis 87 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1145)
2262 Fresenius Seamless Care of Las Vegas, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Las Vegas 83 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 666)
2263 Fresenius Seamless Care of Louisiana, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Louisiana 88 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 698)
2264 Fresenius Seamless Care of Maryland, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Maryland 92 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 701)
2265 Fresenius Seamless Care of Massachusetts, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Massachusetts 73 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 702)
2266 Fresenius Seamless Care of Michigan, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Michigan 89 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 704)
2267 Fresenius Seamless Care of Minneapolis, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Minneapolis 75 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 705)
2268 Fresenius Seamless Care of New York, LLC (m) Fresenius Seamless Care of New York 78 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1765)
2269 Fresenius Seamless Care of Philadelphia, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Philadelphia 86 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 718)
2270 Fresenius Seamless Care of Portland, LLC (m) Fresenius Seamless Care of Portland 94 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1906)
2271 Fresenius Seamless Care of San Diego, LLC (m) Fresenius Seamless Care of San Diego 86 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 671)
2272 Home Dialysis of Johnstown, Inc. (m) Home Dialysis of Johnstown 30 (f) (f)
Pennsylvania
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1515)
2273 Home Dialysis of Santa Fe, LLC (m) Home Dialysis of Santa Fe 20 (f) (f)
New Mexico
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1382)
2274 InterWell Health, LLC (m) InterWell Health 50 (a) (a)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1382)
2275 LIBIR LLC (m) LIBIR 30 (f) (f)
Delaware
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1683)
2276 Michigan Dialysis Services, LLC (m) Michigan Dialysis Services 49 (f) (f)
Michigan
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2086)
2277 SJLS, LLC (m) SJLS 34 (f) (f)
New York
USA
In den Konzernabschluss einbezogen nach der Equity-Methode
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1765)
2278 Egyptian Group for Corporate Services S.A.E EGCS 1 (a) (a)
Kairo
Ägypten
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 5)
2279 Fresenius Medical Care E.G. S.A.E. FMC - EG 50 1.059 (j) 159 (j)
Kairo
Ägypten
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 5)
2280 Vectorious Medical Technologies Ltd. (m) Vectorious Ltd. 8 (a) (a)
Tel Aviv
Israel
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 12)
2281 Centro Emodialisi Alto Adige S.r.l. CEAA 25 624 (j) 186 (j)
Bolzano
Italien
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 276)
2282 Tecnobiomedica S.p.A. in liquidazione Tecnobiomedica 8 (a) (a)
Mailand
Italien
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 275)
2283 XOR-Labs Toronto Inc. XOR-Labs Toronto Inc. 10 (a) (a)
Toronto
Kanada
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 71)
2284 Holiday Dialysis Canarias, S.L. Canarias 30 (a) (a)
Las Palmas de Gran Canaria
Spanien
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 347)
2285 Apollo Medical Holdings, Inc. (m) Apollo Medical Holdings 2 (a) (a)
Delaware
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1796)
2286 Balance Accountable Care Network, LLC (m) Balance Accountable Care Network 7 (a) (a)
New York
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 945)
2287 BioIntelliSense, Inc. (m) BioIntelliSense 4 (a) (a)
Delaware
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1382)
2288 Cordivia Therapeutics, Inc. (m) Cordivia Therapeutics, Inc. 2 (a) (a)
Wilmington
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 12)
2289 Dialyzer Direct, LLC (m) Dialyzer Direct 2 (a) (a)
Waltham
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1883)
2290 eGenesis, Inc. (m) eGenesis 8 (a) (a)
Cambridge
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 12)
2291 ExThera Medical Corporation (m) ExThera 16 (a) (a)
Delaware
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 12)
2292 Humacyte, Inc. (m) Humacyte 21 (a) (a)
Delaware
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1132)
2293 Ivedix, Inc. (m) Ivedix 4 (a) (a)
Delaware
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1132)
2294 Liberty Health Partners, LLC (m) Liberty Health Partners 10 (a) (a)
Delaware
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 2037)
2295 Modulim, Inc. (m) Modulim, Inc. 8 (a) (a)
Irvine
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 12)
2296 National Billing Partners, LLC (m) National Billing Partners 6 (a) (a)
Delaware
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 1715)
2297 Oaklawn Dialysis Center of Albion, LLC (m) Oaklawn Dialysis Center of Albion 15 (a) (a)
Michigan
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 895)
2298 SafeRide Inc. (m) SafeRide Inc. 13 (a) (a)
Wilmington
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 12)
2299 Tridiuum, Inc. (m) Tridiuum, Inc. 13 (a) (a)
Lewes / Delaware
USA
Nicht in den Konzernabschluss einbezogen nach § 311 (2) HGB
(mittelbare Beteiligung über Nr. 12)

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Konzernabschluss der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

Hof an der Saale Deutschland

Inhaltsverzeichnis

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU DIESEM KONZERNLAGEBERICHT

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

Geschäftsmodell

Unternehmensstrategie und -ziele

Steuerungssystem

Forschung und Entwicklung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Qualitätsmanagement

Verantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement

WIRTSCHAFTSBERICHT

Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld

Geschäftsverlauf

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

NACHTRAGSBERICHT

PROGNOSEBERICHT

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Risiko- und Chancenmanagement

Beurteilung der Gesamtrisikolage und Chancen durch die Unternehmensleitung

CORPORATE GOVERNANCE GRUNDLAGEN

Erklärung zur Unternehmensführung

Veränderungen im Vorstand

Vergütungsbericht

Übernahmerelevante Angaben

ANLAGE ZUM KONZERNLAGEBERICHT

Vergütungsbericht

Die folgende Darstellung und Analyse des Konzernlageberichts der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA und ihrer Tochtergesellschaften (zusammen "wir", "unser(e)", "FMC-AG & Co. KGaA", "Fresenius Medical Care", "der Konzern" oder "die Gesellschaft") wurde gemäß § 315 und § 315e HGB sowie nach den Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 17 und 20 aufgestellt und sollte in Verbindung mit dem beigefügten Konzernabschluss und dem zugehörigen Konzernanhang gelesen werden. Einige der im weiteren Konzernlagebericht enthaltenen Angaben, darunter Aussagen zu künftigen Umsatzerlösen, Kosten und Investitionsausgaben sowie zu möglichen Veränderungen in unserer Branche oder zu den Wettbewerbsbedingungen und der Finanzlage, enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Wir haben zukunftsbezogene Aussagen auf der Grundlage von Erwartungen und Einschätzungen des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin (nachfolgend Vorstand) über künftige uns möglicherweise betreffende Ereignisse formuliert. Wir können jedoch nicht gewährleisten, dass diese Ereignisse eintreten und sich die Auswirkungen wie vorhergesehen einstellen werden. Da solche Aussagen Chancen, Risiken und Unsicherheiten enthalten, können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Ergebnissen abweichen (sowohl im positiven als auch im negativen Sinne), die in den zukunftsbezogenen Aussagen zum Ausdruck kommen oder implizit enthalten sind. Diese Aussagen schließen auch die Aussagen ein, die wir in den KapiteIn Prognosebericht, Risiko- und Chancenbericht sowie in den Anmerkungen 2 und 22 des Konzernanhangs beschrieben haben.

Der nichtfinanzielle Konzernbericht wird außerhalb des Konzernlageberichts als gesondertes Kapitel des Geschäftsberichts veröffentlicht und zusammen mit dem Konzernlagebericht offengelegt.

Aufgrund von Rundung geben Zahlen und Prozentsätze, die in diesem Bericht dargestellt werden, die absoluten Zahlen eventuell nicht präzise wieder.

Unsere Geschäftstätigkeit unterliegt darüber hinaus weiteren Chancen, Risiken und Unsicherheiten, die wir in den regelmäßig veröffentlichten Berichten darstellen. Veränderungen in jedem dieser Bereiche könnten dazu führen, dass unsere Ergebnisse wesentlich von den Ergebnissen abweichen, die wir oder andere vorhergesagt haben oder vorhersagen werden.

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

Wir bieten hochwertige Lösungen für die Versorgung von Patienten mit chronischem Nierenversagen. Unsere innovativen Produkte und Therapien setzen in der Dialysebehandlung Maßstäbe.

Geschäftsmodell

Geschäftstätigkeit und Unternehmensstruktur

Fresenius Medical Care ist gemessen an den veröffentlichten Umsatzerlösen und der Anzahl der behandelten Patienten das weltweit führende Dialyseunternehmen. Wir bieten Dialysedienstleistungen und damit verbundene Leistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen sowie andere Gesundheitsdienstleistungen an. Die Gesundheitsdienstleistungen, die wir über die Dialyse hinaus anbieten, bezeichnen wir als Versorgungsmanagement. Zusammen ergeben unsere Dialysedienstleistungen und das Versorgungsmanagement unsere Gesundheitsdienstleistungen. Wir entwickeIn und produzieren zudem eine breite Palette von Dialysegeräten, Systemen und Einwegprodukten, die wir an Kunden in rund 150 Ländern verkaufen und auch bei unseren eigenen Gesundheitsdienstleistungen einsetzen. Unser Dialysegeschäft ist somit vertikal integriert.

Zur Stärkung dieses vertikal integrierten Dialysegeschäfts und zur Verbesserung der Behandlungsqualität und -ergebnisse für Dialysepatienten, haben wir 2019 NxStage Medical, Inc. (NxStage) akquiriert. NxStage entwickelt, produziert und vermarktet Dialysegeräte und weitere Produkte für den Einsatz in der Heimdialyse und der Intensivmedizin. Weitere Informationen zur Akquisition von NxStage siehe Anmerkung 3 im Konzernanhang.

Wir erwirtschaften unverändert den Großteil unserer Umsatzerlöse mit Dialyseprodukten und Dialysedienstleistungen. Weltweit betreuen wir in 3.994 eigenen Dialysezentren in rund 50 Ländern mehr als 345.000 Dialysepatienten. Dieses Kliniknetz - basierend auf behandelten Patienten das größte weltweit - bauen wir kontinuierlich aus, um der stetig steigenden Zahl von Dialysepatienten gerecht zu werden. Zugleich produzieren wir an 45 Standorten in mehr als 20 Ländern. Die wichtigsten Werke für die Produktion von Dialysatoren befinden sich in St. Wendel (Deutschland), Ogden (USA), Changshu (China), L'Arbresle (Frankreich) und Buzen (Japan). Dialysegeräte stellen wir in Schweinfurt (Deutschland) und im kalifornischen Concord (USA) her.

Fresenius Medical Care ist dezentral organisiert und in die Regionen Nordamerika, Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA), Asien-Pazifik und Lateinamerika gegliedert; unsere Geschäftssegmente entsprechen dieser regionalen Aufteilung: Die Bezeichnung "Segment Nordamerika" bezieht sich auf das Geschäftssegment Nordamerika, die Bezeichnung "Segment EMEA" bezieht sich auf das Geschäftssegment Europa, Naher Osten und Afrika, die Bezeichnung "Segment Asien-Pazifik" bezieht sich auf das Geschäftssegment Asien-Pazifik und die Bezeichnung "Segment Lateinamerika" bezieht sich auf das Geschäftssegment Lateinamerika.

Die Hauptverwaltung von Fresenius Medical Care befindet sich in Bad Homburg v. d. Höhe in Deutschland. Der Geschäftssitz unserer - gemessen an den Umsatzerlösen - bedeutendsten Region Nordamerika ist in Waltham, Massachusetts (USA).

Einen Überblick über unsere wichtigsten Produktionsstandorte und Unternehmenszentralen gibt die folgende Grafik:

Unsere Produkte und Dienstleistungen

Fresenius Medical Care bietet vorwiegend Dialyseprodukte und -dienstleistungen an. Hinzu kommen nichtdialysebezogene Dienstleistungen im Rahmen des Versorgungsmanagements sowie nichtdialysebezogene Produkte. Unsere Produkte und Dienstleistungen des Geschäftsjahres 2019 werden in der folgenden Grafik dargestellt:

Rund 3,5 MIO Patienten unterzogen sich zum Ende des Geschäftsjahres 2019 weltweit regelmäßig einer Dialysebehandlung. Die Dialyse ist ein lebensrettendes Blutreinigungsverfahren, das bei Nierenversagen die Funktion des Organs ersatzweise übernimmt. Gesunde Nieren befreien das Blut von Abfallstoffen, regulieren den Wasserhaushalt und produzieren wichtige Hormone. Wenn die Nieren unheilbar geschädigt sind und daher ihre Funktion über einen längeren Zeitraum nicht mehr hinreichend erfüllen können, spricht man von chronischem Nierenversagen. Viele Erkrankungen können zu chronischem Nierenversagen führen, insbesondere Zuckerkrankheit (Diabetes), chronische Nierenentzündung und Bluthochdruck. Derzeit gibt es zwei Behandlungsmöglichkeiten für chronisches Nierenversagen: eine Nierentransplantation und die Dialyse.

Unsere Gesundheitsprodukte

Wir entwickeln, produzieren und vertreiben eine Vielzahl von Gesundheitsprodukten. Dazu zählen sowohl dialyse- als auch nichtdialysebezogene Produkte.

Die Dialyseprodukte, die wir in rund 150 Ländern der Welt anbieten, umfassen im Wesentlichen die folgenden Bereiche:

Hämodialyse (HD) - Die HD ist mit Abstand die häufigste Therapieform bei chronischem Nierenversagen. Fresenius Medical Care bietet eine umfassende Produktpalette für die HD in Kliniken sowie für die Anwendung zu Hause an. Dazu zählen Geräte, Dialysatoren, Blutschlauchsysteme, HD-Lösungen und Konzentrate, Wasseraufbereitungsanlagen sowie Datenverarbeitungs- und Analysesysteme.

Peritonealdialyse (PD) - Bei der PD dient das Bauchfell (Peritoneum) als natürliches Filterorgan. Wir bieten Systeme und Lösungen für die Kontinuierliche Ambulante Peritonealdialyse (CAPD) und die Automatisierte Peritonealdialyse (APD) in Kliniken sowie für die Anwendung zu Hause an.

Akutdialyse - Im Falle eines plötzlichen Verlusts der Nierenfunktion wird auf Intensivstationen die kontinuierliche Nierenersatztherapie angewandt. Auch dafür bietet Fresenius Medical Care Produkte an.

Außerdem umfasst unser Produktportfolio nichtdialysebezogene Produkte, unter anderem für die Behandlung von akutem Herz-Lungen-Versagen sowie für die Apherese-Therapie, mit der überschüssige Blutfette oder krankheitsauslösende Antikörper entfernt werden.

Unsere Gesundheitsdienstleistungen

Dialysedienstleistungen

In weltweit 3.994 (2018: 3.928) unternehmenseigenen Dialysezentren erhalten Dialysepatienten ihre lebensnotwendige Dialysebehandlung; außerdem erbringen wir damit verbundene weitere Leistungen, etwa Labortests. Die Dialysebehandlung in unseren Zentren wird normalerweise dreimal pro Woche für mehrere Stunden von geschulten medizinischen Mitarbeitern durchgeführt. In unseren Dialysezentren stehen wir auch als Ansprechpartner für die medizinische Betreuung und Schulung von Heimdialysepatienten zur Verfügung.

Den größten Teil unserer Patienten (61%) haben wir im Geschäftsjahr 2019 im Segment Nordamerika betreut, 19% im Segment EMEA, 10% im Segment Lateinamerika und 10% im Segment Asien-Pazifik.

Fresenius Medical Care kann in einem Land eigene Therapiezentren betreiben, wenn das jeweilige Gesundheitssystem privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen als Anbieter medizinischer Dienstleistungen zulässt und es eine entsprechende Vergütungsordnung gibt.

Versorgungsmanagement

Mit dem Versorgungsmanagement haben wir die Möglichkeit, unser Geschäft auch außerhalb der Dialyse weiterzuentwickeln, beispielsweise in Märkten, in denen der privatisierte Dialysemarkt relativ gut erschlossen ist und wir bereits über hohe Marktanteile verfügen. Auch wenn wir das Geschäft mit dem Versorgungsmanagement auf unterschiedliche geografische Märkte ausrichten, bieten wir aktuell Dienstleistungen außerhalb der Dialyse hauptsächlich in Nordamerika und in Asien-Pazifik an. In den vergangenen Jahren hat das Gesundheitssystem in den USA begonnen, sich weg von der Vergütung einzelner Leistungen hin zur ganzheitlichen und koordinierten Versorgung zu entwickeln. Mit unseren Aktivitäten im Versorgungsmanagement und unserer Erfahrung in der Dialyse können wir an der Weiterentwicklung des US-amerikanischen Gesundheitssystems teilhaben. Gleichzeitig sollen Patienten von einer koordinierten Versorgung und Gesundheitssysteme von niedrigen Kosten profitieren.

Wesentliche Absatzmärkte und Wettbewerbspositionen

Nach unseren Schätzungen erreichte die Anzahl der Dialysepatienten 2019 weltweit rund 3,5 MIO (2018: 3,4 MIO) - eine Wachstumsrate von 6%. Im gleichen Zeitraum wurden 345.096 Patienten im Kliniknetz von Fresenius Medical Care behandelt (2018: 333.331). Damit sind wir weiterhin weltweit führend in der Versorgung von Dialysepatienten. Weitere Informationen zu den Patientenzahlen finden Sie in folgender Grafik.

Fresenius Medical Care ist auch Weltmarktführer für Dialyseprodukte: Die Produkte, die Fresenius Medical Care in seinen eigenen Dialysezentren verwendet oder an externe Kunden verkauft, hatten 2019 einen Marktanteil von 36% (2018: 35%). Bei Produkten für die Hämodialyse halten wir einen weltweiten Marktanteil von 41% (2018: 39%) und sind in diesem Bereich ebenfalls weltweit führend.

Dialysatoren für die Hämodialyse bilden die größte Produktgruppe im Dialysemarkt. Das weltweite Absatzvolumen belief sich 2019 auf mehr als 350 MIO Stück. Über 155 MIO (rund 44%) kamen von Fresenius Medical Care. Damit hielten wir mit weitem Abstand den größten Marktanteil. Hämodialysegeräte sind ein weiterer wichtiger Bestandteil unseres Produktgeschäfts. Auch hier sind wir mit weitem Abstand Marktführer: Von den schätzungsweise 102.000 Geräten, die 2019 installiert wurden, stammten etwa 52.000 oder mehr als 50% (2018: mehr als 50%) von Fresenius Medical Care.

Wir verfügen zudem über eine starke Marktstellung bei den Produkten für die Peritonealdialyse. Etwa 16% (2018: etwa 17%) aller Patienten verwenden Peritonealdialyseprodukte von Fresenius Medical Care.

Fresenius Medical Care behandelt rund 10% aller Dialysepatienten und ist somit auch im Bereich der Dialysedienstleistungen weltweit führend. In den USA ist der Markt für Dialysedienstleistungen bereits stark konsolidiert. Hier behandelt Fresenius Medical Care etwa 38% aller Dialysepatienten.

Außerhalb der USA ist das Geschäft mit Dialysedienstleistungen wesentlich stärker fragmentiert: Mit rund 1.430 Dialysezentren und etwa 137.000 Patienten in rund 50 Ländern betreibt Fresenius Medical Care das mit Abstand größte Kliniknetz.

Produktion, Qualität und Logistik

Der Geschäftsbereich Global Manufacturing, Quality and Supply (GMQS) steuert zentral alle Ressourcen und Kompetenzen von Fresenius Medical Care weltweit im Hinblick auf den Einkauf von Roh- und Halbfertigwaren sowie die Herstellung und den Vertrieb von Dialyseprodukten. Das Lieferkettenmanagement wurde im April 2019 in allen Regionen unter der Verantwortung von Global Manufacturing and Quality (GMQ) global organisiert. Um diese Zusammenführung in eine einzige, einheitliche Organisation widerzuspiegeln, wurde GMQ in GMQS umbenannt.

GMQS ist bestrebt, eine zuverlässige Produktqualität und eine effektive Produktversorgung zu optimierten Gesamtkosten bei effizienter Kapitalnutzung zu gewährleisten.

Das Ziel unserer Produktionsstrategie lautet, Produkte in höchster Qualität zur richtigen Zeit am richtigen Ort und zu bestmöglichen Konditionen herzustellen. Diese Strategie können wir dank unseres Netzes aus großen Produktionsstandorten, an denen wir Produkte für den weltweiten Vertrieb herstellen, und Produktionsstandorten, die primär der regionalen Versorgung dienen, erfolgreich umsetzen.

Unser strategischer Einkauf ist darauf ausgerichtet, die Verfügbarkeit, Sicherheit und Qualität der Materialien zu gewährleisten, die in der Produktion eingesetzt werden. Ziel ist hier, das wettbewerbsfähige und international ausgewogene Lieferantennetz von Fresenius Medical Care weiter auszubauen.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2019 waren im Bereich GMQS 16.418 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis) beschäftigt (2018: 16.172). Wir produzieren an insgesamt 45 Standorten in mehr als 20 Ländern.

Unternehmensstrategie und -ziele

"Zukunft lebenswert gestalten. Für Patienten. Weltweit. Jeden Tag." Diese Vision leitet uns bei unseren Bestrebungen, unseren Patienten in aller Welt durch ausgezeichnete Produkte und Versorgungsleistungen ein besseres Leben zu ermöglichen. Sie basiert auf unseren Unternehmenswerten: gemeinschaftlich, proaktiv, zuverlässig, exzellent.

Strategische Kernkompetenzen

Fresenius Medical Care möchte sein Know-how als weltweit führender Anbieter für hochwertige Dialysebehandlungen und Gesundheitsprodukte weiter festigen und als Basis für nachhaltiges, rentables Wachstum einsetzen. Außerdem wollen wir im Bereich des Versorgungsmanagements eine ganzheitliche Versorgung anbieten, mit der wir die Behandlungsergebnisse aus Sicht der Patienten und der Kostenträger verbessern und zugleich den Unternehmenswert von Fresenius Medical Care nachhaltig steigern. Unsere Unternehmensstrategie basiert auf vier Kernkompetenzen (siehe folgende Grafik):

Innovative Produkte

Die Entwicklung innovativer Produkte, mit denen wir noch bessere Behandlungsergebnisse für unsere Patienten erzielen können, ist fester Bestandteil unserer Strategie eines nachhaltigen, rentablen Wachstums. Unsere Technologieführerschaft im Bereich der Dialyse nutzen wir, um Behandlungsoptionen so weiterzuentwickeln, dass sowohl Patienten als auch Gesundheitssysteme davon profitieren. Deshalb fördern wir auch gezielt den Ausbau der Heimdialyse. Darüber hinaus suchen wir laufend nach neuen Geschäftsgelegenheiten im Bereich wertschöpfende Technologien und Ansätze, beispielsweise durch unseren Fonds Fresenius Medical Care Ventures.

Betrieb ambulanter Einrichtungen

Auf der Basis unserer Erfahrungen, die wir in derzeit 3.994 eigenen Dialysezentren in rund 50 Ländern gesammelt haben, verfügen wir über das erforderliche Know-how, um eigenständige ambulante Einrichtungen effizient zu betreiben und zu führen und Größenvorteile zu realisieren. Wir optimieren und modernisieren unsere Prozesse und Verwaltungsstrukturen kontinuierlich.

Standardisierung medizinischer Verfahren

Unser Ziel ist hier, medizinische Behandlungen und klinische Prozesse zu standardisieren und zugleich kontinuierlich klinische Ergebnisse von hoher Qualität zu gewährleisten. Wir haben 2019 das Global Medical Office geschaffen, um den Wissensaustausch innerhalb des Unternehmens zu verbessern. Mit der Aufnahme des Globalen Medizinischen Leiters in den Vorstand zum 1. Januar 2020 unterstreicht Fresenius Medical Care die zunehmende Bedeutung der Verzahnung von klinischer Wissenschaft und Therapie. Mit jährlich mehr als 52 MIO durchgeführten Behandlungen weltweit verfügen wir über eine der größten Datenbanken rund um die Dialyse. Wir werden diese Informationen nutzen, um medizinische Konfigurationen zu standardisieren, neue Kliniken zu eröffnen und übernommene Kliniken auf Grundlage bewährter und effizienter Konzepte in unser Netzwerk zu integrieren.

Effiziente Patientenkoordination

Ein Umfeld, in dem Patientenzahlen steigen und sich die Gesundheitssysteme verändern, bietet Fresenius Medical Care ein beträchtliches Potenzial für eine wertbasierte Versorgung. Wertbasierte Versorgung heißt, Lösungen und eine ganzheitliche Versorgung anzubieten sowie ergebnisabhängig vergütet zu werden, anstatt Einzelprodukte und -dienstleistungen zu verkaufen.

Je nach Art des Gesundheitsnetzwerks, an dem wir beteiligt sind, koordinieren wir die Versorgung unserer Patienten mit Anbietern wie Ärzten und anderen Gesundheitseinrichtungen. Wir setzen dann unser Wissen über unsere Patienten ein, um daraus Prognosen abzuleiten.

Weltweites Effizienzprogramm

2017 haben wir Phase II unseres weltweiten Effizienzprogramms angekündigt. Damit wollen wir unsere Kostenstrukturen im gesamten Unternehmen verbessern und unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken. Die erwartete Bandbreite an nachhaltigen Kosteneinsparungen liegt jährlich bei 150 bis 200 MIO € bis Ende 2020.

Weitere Informationen zu den Zielen siehe Kapitel "Prognosebericht".

Steuerungssystem

Der Vorstand steuert unser Unternehmen anhand von strategischen und operativen Vorgaben sowie verschiedenen finanziellen Kenngrößen, die auf Basis der "International Financial Reporting Standards" (IFRS) in Euro ermittelt werden.

In den einzelnen Geschäftssegmenten werden für die Steuerung die gleichen Kenngrößen verwendet.

Die Zielgrößen, an denen unsere Geschäftssegmente gemessen werden, sind so gewählt, dass diese alle Erträge und Aufwendungen beinhalten, die im Entscheidungsbereich der Geschäftssegmente liegen. Die Auswirkungen bestimmter Transaktionen oder Steueraufwendungen gehen nicht in die Zielgröße für ein Geschäftssegment ein, da sie nicht im Entscheidungsbereich der Geschäftssegmente liegen. Finanzierung ist eine zentrale Aufgabe, die nicht dem Einfluss der Geschäftssegmente unterliegt. Daher gehen Zinsaufwendungen für die Finanzierung nicht in die Zielgröße für ein Geschäftssegment ein. Ebenso werden bestimmte Kosten, die im Wesentlichen Aufwendungen der Konzernzentrale in den Bereichen Rechnungswesen und Finanzen als auch globale Forschung und Entwicklung etc. beinhalten, nicht berücksichtigt, da es sich nach unserer Ansicht um Kosten handelt, die nicht der Kontrolle der einzelnen Geschäftssegmente unterliegen.

Bestimmte der nachfolgend dargestellten Steuerungsgrößen und andere in diesem Bericht verwendete finanzielle Informationen sowie Erläuterungen und Analysen enthalten Kenngrößen, die nicht gemäß IFRS definiert sind (Nicht-IFRS-Kennzahlen). Wir halten diese Informationen, neben vergleichbaren IFRS-Kenngrößen für unsere Investoren für nützlich, da sie eine Grundlage für die Messung unserer Leistung, Zahlungsverpflichtungen im Zusammenhang mit der erfolgsabhängigen Vergütung sowie der Einhaltung von finanziellen Auflagen darstellen. Diese Nicht-IFRS-Kennzahlen sollen nicht als Ersatz für nach IFRS dargestellte Finanzinformationen betrachtet oder interpretiert werden.

Manche Steuerungsgrößen und andere in diesem Bericht verwendete finanzielle Kenngrößen, etwa die Entwicklung der Umsatzerlöse, des operativen Ergebnisses und des Konzernergebnisses (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt) werden durch die Entwicklung der Wechselkurse beeinflusst. In unseren Veröffentlichungen berechnen wir diese Nicht-IFRS-Finanzkennzahlen zu konstanten Wechselkursen, um die Entwicklung unserer Umsatzerlöse, unseres operativen Ergebnisses, unseres Konzernergebnisses und anderer Positionen ohne periodische Wechselkursschwankungen darzustellen. Gemäß IFRS werden die in lokaler (das heißt Fremd-)Währung generierten Beträge zum Durchschnittskurs der jeweiligen Berichtsperiode in Euro umgerechnet. Nach der Umrechnung zu konstanten Wechselkursen berechnen wir dann die Veränderung in Prozent aus den Beträgen der laufenden Periode zu Wechselkursen des Vorjahres im Vergleich zu den Beträgen des Vorjahres. Dieser Prozentsatz ist eine Nicht-IFRS-Finanzkennzahl, die sich auf die Änderung als einen Prozentsatz zu konstanten Wechselkursen bezieht. Die währungsbereinigten Finanzkennzahlen werden mit dem Begriff "zu konstanten Wechselkursen" kenntlich gemacht.

Wir sind der Ansicht, dass Kennzahlen zu konstanten Wechselkursen für Investoren, Kreditgeber und andere Gläubiger von Nutzen sind, da diese Informationen ihnen ermöglichen, den Einfluss von Wechselkursschwankungen auf unsere Umsatzerlöse, unser operatives Ergebnis, Konzernergebnis und auf andere Positionen im Periodenvergleich zu beurteilen. Darüber hinaus wird für unsere Vergütungspläne mit langfristiger Anreizwirkung die Erreichung bestimmter Zielvorgaben anhand von dem zu konstanten Wechselkursen ermittelten Wachstum der Umsatzerlöse und des Konzernergebnisses gemessen. Wir verwenden die Entwicklung zu konstanten Wechselkursen im Periodenvergleich dennoch nur als Maß für den Einfluss von Wechselkursschwankungen bei der Umrechnung fremder Währung in Euro. Wir bewerten unsere Ergebnisse und Leistungen immer anhand:

1.

der Entwicklung der Werte für die Umsatzerlöse, das operative Ergebnis, das Konzernergebnis und andere Positionen gemäß IFRS sowie

2.

der Entwicklung der entsprechend ermittelten Werte zu konstanten Wechselkursen.

Wir empfehlen den Lesern des Berichts eine ähnliche Herangehensweise, indem das Wachstum der Umsatzerlöse, des operativen Ergebnisses, des Konzernergebnisses und anderer Positionen zu konstanten Wechselkursen im Periodenvergleich nur zusätzlich und nicht ersatzweise herangezogen und nicht mehr Wert beigemessen wird als dem korrespondierenden gemäß IFRS ermittelten Wachstum. Wir stellen die Wachstumsrate der entsprechenden Nicht-IFRS-Kennzahlen gegenüber der Wachstumsrate von IFRS-Kennzahlen wie Umsatzerlöse, operatives Ergebnis, Konzernergebnis und andere Positionen. Da sich die Überleitung der Nicht-IFRS-Finanzkennzahlen zu den gemäß IFRS ermittelten Finanzkennzahlen aus der Darstellung und den Angaben ergibt, sind wir der Meinung, dass eine separate Überleitungsrechnung keinen zusätzlichen Nutzen bieten würde.

Umsatzerlöse

Zur Steuerung unserer Geschäftssegmente verwenden wir die operative Kennzahl Umsatzerlöse. Wir gehen davon aus, dass der Schlüssel zu kontinuierlichem Wachstum der Umsatzerlöse unsere Fähigkeit ist, neue Patienten zur Steigerung der Anzahl der jährlich durchgeführten Behandlungen zu gewinnen. Die Anzahl der jährlich durchgeführten Behandlungen ist somit ein Indikator für kontinuierliches Umsatzwachstum. Für weitere Informationen zu Umsatzrealisierung und Bewertung siehe Anmerkung 1 k im Konzernanhang. Die Veränderung der Umsatzerlöse wird auch zu konstanten Wechselkursen bewertet.

Operatives Ergebnis

Darüber hinaus ist das operative Ergebnis der Maßstab, der am besten dazu geeignet ist, die Ertragskraft unserer Geschäftssegmente zu beurteilen. Die Veränderung des operativen Ergebnisses wird auch zu konstanten Wechselkursen bewertet.

Operative Marge

Bei der operativen Marge wird das Verhältnis vom operativen Ergebnis zu den Umsatzerlösen dargestellt. Die operative Marge zeigt unserer Meinung nach an, wie rentabel unsere Geschäftssegmente beziehungsweise unser Konzern wirtschaften.

Verbleibendes Operatives Ergebnis (Nicht-IFRS-Kennzahl)

Aufgrund der Bedeutung der nicht beherrschenden Anteile an unserer Geschäftstätigkeit sind wir der Auffassung, dass das operative Ergebnis abzüglich der nicht beherrschenden Anteile (verbleibendes operatives Ergebnis) eine wichtige Kennzahl für Investoren ist. Das verbleibende operative Ergebnis entspricht in etwa dem operativen Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt. Wir sehen das operative Ergebnis als am ehesten vergleichbare IFRS-Kennzahl an. Die Veränderung des verbleibenden operativen Ergebnisses wird auch zu konstanten Wechselkursen bewertet.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung des operativen Ergebnisses auf das verbleibende operative Ergebnis für den Konzern und für jedes unserer Segmente:

Überleitung des operativen Ergebnisses zum verbleibenden operativen Ergebnis
in MIO €
2019 2018
Gesamt
Operatives Ergebnis 2.270 3.038
abzüglich der nicht beherrschenden Anteile (239) (244)
Verbleibendes operatives Ergebnis 2.031 2.794
Segment Nordamerika
Operatives Ergebnis 1.794 2.665
abzüglich der nicht beherrschenden Anteile (225) (231)
Verbleibendes operatives Ergebnis 1.569 2.434
Dialyse
Operatives Ergebnis 1.737 1.752
abzüglich der nicht beherrschenden Anteile (205) (212)
Verbleibendes operatives Ergebnis 1.532 1.540
Versorgungsmanagement
Operatives Ergebnis 57 913
abzüglich der nicht beherrschenden Anteile (20) (19)
Verbleibendes operatives Ergebnis 37 894
Segment EMEA
Operatives Ergebnis 448 399
abzüglich der nicht beherrschenden Anteile (5) (4)
Verbleibendes operatives Ergebnis 443 395
Segment Asien-Pazifik
Operatives Ergebnis 329 304
abzüglich der nicht beherrschenden Anteile (8) (9)
Verbleibendes operatives Ergebnis 321 295
Dialyse
Operatives Ergebnis 300 270
abzüglich der nicht beherrschenden Anteile (7) (7)
Verbleibendes operatives Ergebnis 293 263
Versorgungsmanagement
Operatives Ergebnis 29 34
abzüglich der nicht beherrschenden Anteile (1) (2)
Verbleibendes operatives Ergebnis 28 32
Segment Lateinamerika
Operatives Ergebnis 43 29
abzüglich der nicht beherrschenden Anteile (1) 0
Verbleibendes operatives Ergebnis 42 29

Wachstum des Konzernergebnisses zu konstanten Wechselkursen (Nicht-IFRS-Kennzahl)

Auf Konzernebene dient das Wachstum des Konzernergebnisses (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt) zu konstanten Wechselkursen in Prozent als Steuerungsgröße des Konzerns.

Wachstum des Ergebnisses je Aktie (unverwässert) zu konstanten Wechselkursen (Nicht-IFRS-Kennzahl)

Das Wachstum des Ergebnisses je Aktie (unverwässert) zu konstanten Wechselkursen in Prozent ist eine Kennzahl zur Beurteilung unserer Ertragskraft. Mit dieser Kennzahl wird unsere Gesamtleistung gesteuert. Das Ergebnis je Aktie (unverwässert) ergibt sich aus dem Konzernergebnis geteilt durch den gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Anzahl von ausstehenden Aktien.

Investitionen in Sachanlagen

Wir steuern unsere Investitionen mittels eines detaillierten Abstimmungs- und Bewertungsprozesses. Der Vorstand legt unser Investitionsbudget sowie die Investitionsschwerpunkte fest. Bevor die konkreten Investitionsvorhaben oder Akquisitionen umgesetzt werden, prüft ein unternehmensinterner Ausschuss (Acquisition & Investment Committee) die einzelnen Projekte und Maßnahmen und berücksichtigt dabei voraussichtliche Renditeanforderungen und Renditepotenziale. Die Investitionsprojekte werden auf Basis gängiger Methoden wie der Kapitalwert- und der Internen-Zinsfuß-Methode bewertet; Amortisationszeiten fließen ebenfalls in die Bewertung ein. Damit wollen wir sicherstellen, dass wir nur die Investitionen und Akquisitionen tätigen beziehungsweise umsetzen, die tatsächlich den Unternehmenswert steigern. Investitionen in Sachanlagen ist eine zur Steuerung unseres Konzerns verwendete Kennzahl, die in Form von Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen das im Unternehmen eingesetzte Kapital beeinflusst.

Cash Flow-bezogene Steuerungsgrößen

Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit in % der Umsatzerlöse

Unsere Konzern-Kapitalflussrechnung ermöglicht einen Einblick, auf welche Weise wir Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (Cash Flow) erwirtschaftet haben und wie wir diese verwendet haben. In Verbindung mit unseren übrigen Hauptbestandteilen des Konzernabschlusses liefert die Konzern-Kapitalflussrechnung Informationen, die helfen, die Änderungen unseres Nettovermögens und unserer Finanzstruktur (einschließlich Liquidität und Solvenz) bewerten zu können. Anhand des Cash Flows aus betrieblicher Geschäftstätigkeit kann beurteilt werden, ob ein Unternehmen die finanziellen Mittel erwirtschaften kann, die zur Finanzierung von Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen benötigt werden. Der Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit wird durch die Rentabilität unseres Geschäfts und die Entwicklung des Nettoumlaufvermögens, insbesondere des Forderungsbestands, beeinflusst. Aus der Kennzahl Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit in Prozent der Umsatzerlöse lässt sich erkennen, wie viel Prozent der Umsatzerlöse in Form von finanziellen MitteIn zur Verfügung stehen. Diese Kennzahl ist ein Indikator für die operative Finanzierungskraft unseres Konzerns.

Free Cash Flow in % der Umsatzerlöse (Nicht-IFRS-Kennzahl)

Der Free Cash Flow (Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit nach Investitionen in Sachanlagen, vor Akquisitionen und Beteiligungen) ist der frei verfügbare Cash Flow, einschließlich Cash Flow, der für andere Verwendungszwecke eingeschränkt werden kann. Der Free Cash Flow in Prozent der Umsatzerlöse ist ein Indikator, wie viel Prozent der Umsatzerlöse für Akquisitionen und Beteiligungen, für die Dividenden an die Aktionäre, für die Kredittilgung oder für Aktienrückkäufe zur Verfügung stehen.

Die folgende Tabelle zeigt die Cash Flow bezogenen Steuerungsgrößen für die Geschäftsjahre 2019 und 2018 und eine Überleitung des Free Cash Flows beziehungsweise des Free Cash Flows in Prozent der Umsatzerlöse zum Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit beziehungsweise zum Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit in Prozent der Umsatzerlöse:

Cash Flow-bezogene Steuerungsgrößen
in MIO €
2019 2018
Umsatzerlöse 17.477 16.547
Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 2.567 2.062
Investitionen in Sachanlagen (1.125) (1.057)
Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen 12 54
Investitionen in Sachanlagen, netto (1.113) (1.003)
Free Cash Flow 1.454 1.059
Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit in % der Umsatzerlöse 14,7% 12,5%
Free Cash Flow in % der Umsatzerlöse 8,3% 6,4%

Netto-Verschuldungsgrad (Nicht-IFRS-Kennzahl)

Eine weitere Steuerungsgröße ist der Netto-Verschuldungsgrad. Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen abzüglich der flüssigen Mittel (Netto-Verschuldung beziehungsweise Net Debt) und das EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization - Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen) werden zueinander ins Verhältnis gesetzt, um so den Netto-Verschuldungsgrad zu bestimmen. Dabei wird das EBITDA um im Geschäftsjahr getätigte Akquisitionen und Desinvestitionen, deren Kaufpreis die in unserer Kreditvereinbarung 2012 festgelegte Größenordnung von 50 MIO € übersteigt, sowie um nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Wertminderungen angepasst. Das Verhältnis ist ein Indikator dafür, wie lange es dauert, die Netto-Verschuldung aus eigenen MitteIn zu tilgen. Nach unserer Auffassung liefert der Netto-Verschuldungsgrad, ergänzend zur absoluten Höhe unserer Verschuldung, alternative Informationen, die der Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin als nützlich erachtet, um zu beurteilen, ob wir in der Lage sind, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Wir haben eine starke Marktposition in globalen, wachsenden und größtenteils nichtzyklischen Märkten. Zudem verfügen die meisten Kunden über eine hohe Kreditqualität, da die Dialysebranche generell durch stabile Cash Flows gekennzeichnet ist. Wir sind der Meinung, dass wir dadurch mit einem angemessenen Anteil an Fremdkapital, das heißt den Einsatz eines umfangreichen Mixes aus Finanzverbindlichkeiten, arbeiten können.

IFRS 16, Leasingverhältnisse (IFRS 16), ersetzt den früheren linearen Aufwand aus Operating-Leasingverhältnissen gemäß IAS 17, Leasingverhältnisse (lAS 17) durch eine Abschreibung der Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen und einen Zinsaufwand für die Leasingverbindlichkeit und ändert die Klassifizierung bestimmter Leasingverhältnisse gegenüber IAS 17 (Einführung von IFRS 16), siehe Anmerkung 1 im Konzernanhang. Die Bereinigung um den Effekt aus der Einführung von IFRS 16 erfolgt ausschließlich zu Zwecken der Erhöhung der Vergleichbarkeit mit im Vorjahr dargestellten Informationen und steht im Einklang mit den Bedingungen der Kreditvereinbarung 2012. Diese Anpassung erfolgt lediglich für in diesem Bericht dargestellte Berichtsperioden und wird nicht als zukünftige Anpassung berücksichtigt.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung des angepassten EBITDA und des Netto-Verschuldungsgrads zum 31. Dezember 2019 und 2018:

Überleitung angepasstes EBITDA und Netto-Verschuldungsgrad zur am ehesten vergleichbaren IFRS-Kennzahl in MIO €, ausgenommen Netto-Verschuldungsgrad Kennzahl 2019 Einführung von IFRS 16 Kennzahl bereinigt um IFRS 16 Kennzahl 2018
Verschuldung (1) , (2) 13.782 (4.797) 8.985 7.546
Minus: Flüssige Mittel (1.008) - (1.008) (2.146)
Netto-Verschuldung 12.774 (4.797) 7.977 5.400
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.439 2.226
Ertragsteuern 402 511
Zinserträge (62) (147)
Zinsaufwendungen 491 448
Abschreibungen 1.553 725
Anpassungen (3) 110 (722)
Angepasstes EBITDA 3.933 (774) 3.159 3.041
Netto-Verschuldungsgrad 3,2 (0,7) 2,5 1,8

(1) Verschuldung beinhaltet Finanzverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen.
(2) Einführung von IFRS 16 beinhaltet Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen (4.705 MIO €), sonstige finanzielle Verbindlichkeiten aus der Änderung der bilanziellen Behandlung von Sale-and-Leaseback-Transaktionen (110 MIO €) sowie zum 31. Dezember 2019 verbleibende "Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen gemäß IAS 17", welche in Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen ausgewiesen sind, zum 31. Dezember 2018 aber bereits in den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen waren (-18 MIO €).
(3) In der Berichtsperiode getätigte Akquisitionen und Desinvestitionen, deren Kaufpreis die in der Kreditvereinbarung 2012 festgelegte Größenordnung von 50 MIO € übersteigt (2019: -71 MIO €; 2018: -23 MIO €), nicht zahlungswirksame Aufwendungen, im Wesentlichen aus Pensionsaufwand (2019: 46 MIO €; 2018: 45 MIO €), Wertminderung (2019: 40 MIO €; 2018: 65 MIO €), (Gewinn) Verlust im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement zu einem Verkaufspreis über 50 MIO € (2018: -809 MIO €) (siehe Anmerkung 4 c) im Konzernanhang) und Transaktionskosten für NxStage (2019: 95 MIO €).

Rendite auf das investierte Kapital (Nicht-IFRS-Kennzahl)

Die Rendite auf das investierte Kapital (Return on Invested Capital, ROIC) bezieht das operative Ergebnis nach adaptierten Ertragsteuern (Net Operating Profit After Tax, NOPAT) auf das durchschnittlich investierte Kapital der letzten fünf Quartalsstichtage, jeweils angepasst um im Geschäftsjahr getätigte Akquisitionen und Desinvestitionen, deren Kaufpreis die in unserer Kreditvereinbarung 2012 festgelegte Größenordnung von 50 MIO € übersteigt. Der ROIC gibt Auskunft darüber, wie effizient wir mit dem zur Verfügung stehenden Kapital arbeiten beziehungsweise wie effizient der Kapitaleinsatz für ein bestimmtes Investitionsvorhaben ist. Die Bereinigung um den Effekt aus der Einführung von IFRS 16 erfolgt ausschließlich zu Zwecken der Erhöhung der Vergleichbarkeit mit im Vorjahr berichteten Informationen in Bezug auf unsere Vergütungspläne mit langfristiger Anreizwirkung in 2019 (siehe Anmerkung 20 im Konzernanhang).

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung des durchschnittlich investierten Kapitals ausgehend von der IFRS-Kennzahl Summe Vermögenswerte, die wir als vergleichbarste IFRS-Finanzkennzahl ansehen, sowie die Ermittlung des ROIC:

Überleitung des durchschnittlich investierten Kapitals und des ROIC (basierend auf IFRS Kennzahlen) in MIO €, sofern nicht anders angegeben 2019 31. Dezember 2019 30. September 2019 30. Juni 2019 31. März 2019 31. Dezember 2018
Summe Vermögenswerte 32.935 33.169 31.956 32.353 26.242
Plus: Kumulierte Firmenwertabschreibung 420 432 416 419 413
Minus: Flüssige Mittel (1.008) (965) (922) (959) (2.146)
Minus: Darlehen an nahestehende Unternehmen (72) (65) (62) (81) (80)
Minus: Aktive latente Steuern (361) (348) (329) (309) (346)
Minus: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (717) (655) (680) (708) (641)
Minus: Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (119) (255) (156) (210) (154)
Minus: Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (1) (2.452) (2.546) (2.524) (2.604) (2.727)
Minus: Rückstellungen für Ertragsteuern (180) (181) (171) (161) (166)
Investiertes Kapital 28.446 28.586 27.528 27.740 20.395
Durchschnittlich investiertes Kapital zum 31. Dezember 2019 26.539
Operatives Ergebnis 2.270
Ertragsteuern (2) (565)
NOPAT 1.705
Anpassungen des durchschnittlich investierten Kapitals und des ROIC in MIO €, sofern nicht anders angegeben 2019 31. Dezember 2019 30. September 2019 (3) 30. Juni 2019 (3) 31. März 2019 (3) 31. Dezember 2018 (3)
Summe Vermögenswerte - 156 149 151 2.092
Plus: Kumulierte Firmenwertabschreibung - - - - -
Minus: Flüssige Mittel - (4) (4) (4) (45)
Minus: Darlehen an nahestehende Unternehmen - - - - -
Minus: Aktive latente Steuern - - - - (1)
Minus: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - - - - (17)
Minus: Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen - - - - -
Minus: Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (1) - (4) (3) (3) (48)
Minus: Rückstellungen für Ertragsteuern - - - - -
Investiertes Kapital - 148 142 144 1.981
Anpassung durchschnittlich investiertes Kapital zum 31. Dezember 2019 483
Anpassung Operatives Ergebnis (3) (79)
Anpassung Ertragsteuern (3) 20
Anpassung NOPAT (59)
Überleitung des durchschnittlich investierten Kapitals und des ROIC (Nicht-IFRS-Kennzahl) in MIO €, sofern nicht anders angegeben 2019 31. Dezember 2019 30. September 2019 (3) 30. Juni 2019 (3) 31. März 2019 (3) 31. Dezember 2018 (3)
Summe Vermögenswerte 32.935 33.325 32.105 32.504 28.334
Plus: Kumulierte Firmenwertabschreibung 420 432 416 419 413
Minus: Flüssige Mittel (1.008) (969) (926) (963) (2.191)
Minus: Darlehen an nahestehende Unternehmen (72) (65) (62) (81) (80)
Minus: Aktive latente Steuern (361) (348) (329) (309) (347)
Minus: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (717) (655) (680) (708) (658)
Minus: Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (119) (255) (156) (210) (154)
Minus: Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (1) (2.452) (2.550) (2.527) (2.607) (2.775)
Minus: Rückstellungen für Ertragsteuern (180) (181) (171) (161) (166)
Investiertes Kapital 28.446 28.734 27.670 27.884 22.376
Durchschnittlich investiertes Kapital zum 31. Dezember 2019 27.022
Operatives Ergebnis (3) 2.191
Ertragsteuern (2) , (3) (545)
NOPAT 1.646
ROIC in % 6,1%
Anpassungen des durchschnittlich investierten Kapitals und des ROIC um den Effekt aus der Einführung von IFRS 16 in MIO €, sofern nicht anders angegeben 2019 31. Dezember 2019 30. September 2019 30. Juni 2019 31. März 2019 31. Dezember 2018
Summe Vermögenswerte (4.356) (4.319) (4.172) (4.229) -
Plus: Kumulierte Firmenwertabschreibung - - - - -
Minus: Flüssige Mittel - - - - -
Minus: Darlehen an nahestehende Unternehmen - - - - -
Minus: Aktive latente Steuern 2 4 4 5 -
Minus: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - - - - -
Minus: Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen - - - - -
Minus: Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (1) (140) (144) (138) (143) -
Minus: Rückstellungen für Ertragsteuern - (4) (4) (1) -
Investiertes Kapital (4.494) (4.463) (4.310) (4.368) -
Anpassung durchschnittlich investiertes Kapital zum 31. Dezember 2019 (3.527)
Anpassung Operatives Ergebnis (75)
Anpassung Ertragsteuern 18
Anpassung NOPAT (57)
Überleitung des durchschnittlich investierten Kapitals und des ROIC (Nicht-IFRS-Kennzahl, bereinigt um den Effekt aus der Einführung von IFRS 16) in MIO €, sofern nicht anders angegeben 2019 31. Dezember 2019 30. September 2019 (3) 30. Juni 2019 (3) 31. März 2019 (3) 31. Dezember 2018 (3)
Summe Vermögenswerte 28.579 29.006 27.933 28.275 28.334
Plus: Kumulierte Firmenwertabschreibung 420 432 416 419 413
Minus: Flüssige Mittel (1.008) (969) (926) (963) (2.191)
Minus: Darlehen an nahestehende Unternehmen (72) (65) (62) (81) (80)
Minus: Aktive latente Steuern (359) (344) (325) (304) (347)
Minus: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (717) (655) (680) (708) (658)
Minus: Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (119) (255) (156) (210) (154)
Minus: Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (1) (2.592) (2.694) (2.665) (2.750) (2.775)
Minus: Rückstellungen für Ertragsteuern (180) (185) (175) (162) (166)
Investiertes Kapital 23.952 24.271 23.360 23.516 22.376
Durchschnittlich investiertes Kapital zum 31. Dezember 2019 23.495
Operatives Ergebnis (3) 2.116
Ertragsteuern (2), (3) (527)
NOPAT 1.589
ROIC in % (bereinigt um IFRS 16) 6,8%
Überleitung des durchschnittlich investierten Kapitals und des ROIC (basierend auf IFRS Kennzahlen) in MIO €, sofern nicht anders angegeben 2018 31. Dezember 2018 30. September 2018 30. Juni 2018 31. März 2018 31. Dezember 2017
Summe Vermögenswerte 26.242 25.587 25.045 24.157 24.025
Plus: Kumulierte Firmenwertabschreibung 413 407 405 385 395
Minus: Flüssige Mittel (2.146) (1.754) (1.657) (846) (978)
Minus: Darlehen an nahestehende Unternehmen (80) (112) (118) (109) (92)
Minus: Aktive latente Steuern (346) (328) (334) (325) (315)
Minus: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (641) (611) (559) (509) (590)
Minus: Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (154) (194) (183) (236) (147)
Minus: Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (1) (2.727) (2.748) (2.689) (2.626) (2.791)
Minus: Rückstellungen für Ertragsteuern (166) (209) (330) (239) (194)
Investiertes Kapital 20.395 20.038 19.580 19.652 19.313
Durchschnittlich investiertes Kapital zum 31. Dezember 2018 19.796
Operatives Ergebnis 3.038
Ertragsteuern (2) (620)
NOPAT 2.418
Anpassungen des durchschnittlich investierten Kapitals und des ROIC in MIO €, sofern nicht anders angegeben 2018 31. Dezember 2018 30. September 2018 30. Juni 2018 31. März 2018 (3) 31. Dezember 2017 (3)
Summe Vermögenswerte - - - (1.066) (1.095)
Plus: Kumulierte Firmenwertabschreibung - - - - -
Minus: Flüssige Mittel - - - 46 47
Minus: Darlehen an nahestehende Unternehmen - - - - -
Minus: Aktive latente Steuern - - - - -
Minus: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - - - 13 13
Minus: Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen - - - - -
Minus: Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (1) - - - 220 226
Minus: Rückstellungen für Ertragsteuern - - - - -
Investiertes Kapital - - - (787) (809)
Anpassung durchschnittlich investiertes Kapital zum 31. Dezember 2018 (320)
Anpassung Operatives Ergebnis (3) (14)
Anpassung Ertragsteuern (3) 3
Anpassung NOPAT (11)
Überleitung des durchschnittlich investierten Kapitals und des ROIC (Nicht-IFRS-Kennzahl) in MIO €, sofern nicht anders angegeben 2018 31. Dezember 2018 30. September 2018 30. Juni 2018 31. März 2018 (3) 31. Dezember 2017 (3)
Summe Vermögenswerte 26.242 25.587 25.045 23.091 22.930
Plus: Kumulierte Firmenwertabschreibung 413 407 405 385 395
Minus: Flüssige Mittel (2.146) (1.754) (1.657) (800) (931)
Minus: Darlehen an nahestehende Unternehmen (80) (112) (118) (109) (92)
Minus: Aktive latente Steuern (346) (328) (334) (325) (315)
Minus: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (641) (611) (559) (496) (577)
Minus: Verbindlichkeiten gegenübernahestehenden Unternehmen (154) (194) (183) (236) (147)
Minus: Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (1) (2.727) (2.748) (2.689) (2.406) (2.565)
Minus: Rückstellungen für Ertragsteuern (166) (209) (330) (239) (194)
Investiertes Kapital 20.395 20.038 19.580 18.865 18.504
Durchschnittlich investiertes Kapital zum 31. Dezember 2018 19.476
Operatives Ergebnis (3) 3.024
Ertragsteuern (2), (3) (617)
NOPAT 2.407
ROIC in % 12,4%

(1) Enthalten sind langfristige Rückstellungen, langfristige Personalverbindlichkeiten und ausstehende variable Kaufpreiszahlungen für Akquisitionen, nicht enthalten sind Pensionsrückstellungen und nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen.
(2) Bereinigt um nicht beherrschende Anteile von Personengesellschaften.
(3) Beinhaltet Anpassungen für in der Berichtsperiode getätigte Akquisitionen und Desinvestitionen, deren Kaufpreis die in der Kreditvereinbarung 2012 festgelegte Größenordnung von 50 MIO € übersteigt.

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht unserer Steuerungsgrößen:

Steuerungsgrößen Ergebnisse 2019 Ergebnisse 2018
bereinigt um die Einführung von IFRS 16
Umsatzerlöse 17.477 MIO € 17.592 MIO € 16.547 MIO €
Operatives Ergebnis 2.270 MIO € 2.195 MIO € 3.038 MIO €
Operative Marge 13,0% 12,5% 18,4%
Verbleibendes operatives Ergebnis 2.031 MIO € 1.956 MIO € 2.794 MIO €
Wachstum Konzernergebnis zu konstanten Wechselkursen (1) (42%) (38%) 60%
Wachstum Ergebnis je Aktie (unverwässert) zu konstanten Wechselkursen (1) (41%) (38%) 60%
Investitionen in Sachanlagen 1,1 MRD € 1,1 MRD € 1,0 MRD €
Akquisitionen und Beteiligungen (2) 2,2 MRD € 2,2 MRD € 0,4 MRD €
Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit in % der Umsatzerlöse 14,7% 11,1% 12,5%
Free Cash Flow in % der Umsatzerlöse 8,3% 5,1% 6,4%
Netto-Verschuldungsgrad 3,2 2,5 1,8
ROIC in % 6,1% 6,8% 12,4%

(1) Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt.
(2) Ohne Investitionen in Fremdkapitalinstrumente.

Forschung und Entwicklung

Innovative Produkte zu entwickeIn und unsere Dialysebehandlungen stetig zu verbessern, ist ein fester Bestandteil unserer Wachstumsstrategie. Dank unserer weltweit tätigen Forschung und Entwicklung, die zentral im Geschäftsbereich Global Research and Development (GRD) gesteuert wird, können wir Produkte auf effiziente Weise entwickeIn und den Wissens- und Technologieaustausch zwischen den Regionen systematisch fördern.

Weltweite Forschungs- und Entwicklungsstrategie

Gesundheitssysteme stehen nicht nur derzeit, sondern auch auf lange Sicht vor großen finanziellen Herausforderungen. Im Hinblick auf unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bestätigt uns dies in unserer Absicht, innovative Produkte zu entwickeln, die nicht nur hohe Qualitätsanforderungen erfüllen, sondern auch bezahlbar sind. Als Betreiber eigener Dialysezentren und Anbieter von Produkten für die Versorgung von Patienten zu Hause wissen wir, dass dies keine unvereinbaren Ziele sind.

Unsere Forschungs- und Entwicklungsstrategie ist global ausgerichtet. Dadurch können wir noch besser auf die weltweit steigende Nachfrage nach hochwertigen und zugleich kosteneffizienten Behandlungsmethoden reagieren. Wir berücksichtigen dabei auch regionale Marktbedingungen und bieten ein differenziertes Produktportfolio an.

In Zukunft wollen wir noch effizienter innovative, wettbewerbsfähige Produkte bereitstellen und uns stärker auf Entwicklungsländer fokussieren. Zusätzlich zu den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten innerhalb unseres Unternehmens arbeiten wir mit externen Partnern zusammen, um ein umfassendes Innovations- und Technologienetz aufzubauen. Dazu zählen zahlreiche akademische Einrichtungen, etwa Forschungsinstitute an namhaften Universitäten in den USA. Ein weiterer Partner ist das Renal Research Institute (RRl) in New York. Diese Tochtergesellschaft von Fresenius Medical Care North America ist eine renommierte Institution auf dem Gebiet der klinischen Forschung rund um das chronische Nierenversagen. Gemeinsam befassen wir uns mit grundlegenden Fragen der Dialysebehandlung. Darüber hinaus arbeiten wir verstärkt mit Start-up-Unternehmen zusammen, um eine offene Innovationskultur und den Zugang zu den neuesten Technologien zu fördern.

Innovationen 2019

Um die Lebensqualität und die Behandlungsergebnisse unserer Patienten kontinuierlich zu verbessern und auch mittel- und langfristig zu wachsen, arbeiten wir nicht nur an neuen Produkten, die kurz vor der Markteinführung stehen, sondern verfügen über ein umfassendes Portfolio von Innovationsprojekten. Dabei konzentrieren wir uns auf Technologien sowohl in unserem Kerngeschäft als auch in verwandten Bereichen, die für uns von strategischem Interesse sind.

Neues Hämodialysesystem in der Entwicklung

Die US-amerikanische Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (Food and Drug Administration, FDA) hat 2019 ein neues Hämodialysesystem in ihr "Breakthrough Devices Program" aufgenommen. Das derzeit in der Entwicklung befindliche System soll die Blutgerinnung verhindern, ohne dass blutverdünnende Medikamente eingesetzt werden müssen. Das neuartige System integriert dazu das antithrombogene Additiv EndexoM in den Herstellungsprozess von Dialysatoren und Blutschläuchen. Endexo ist ein Polymer aus oberflächenmodifizierenden Molekülen, die darauf ausgelegt sind, die Adsorption von Proteinen und Plättchen zu hemmen. Wenn dieses Additiv in die Membran eingebracht wird, bildet es eine modifizierte Innenwand, die es dem Blut ermöglicht, effektiver durchzulaufen. Als Teil des neuartigen Systems kommt das Dialysat Citrasate(r) in neuen Dialysatoren und Blutschläuchen zum Einsatz. Die Hoffnung ist, dass das neue System dazu beitragen wird, das Risiko der Koagulation zu verringern und die Hämokompatibilität zu erhöhen, sodass bei den meisten Standard-Dialysebehandlungen keine Blutverdünner wie Heparin benötigt werden.

Digitale Gesundheitsversorgung

Digitalisierung, Konnektivität und Datenanalyse sind Schlüsselelemente unserer Entwicklungsstrategie. Unsere Geräte werden zukünftig an ein modernes Konnektivitäts-Framework angebunden, das die unterschiedlichen Nutzerbedürfnisse und Therapieangebote optimal berücksichtigt. Ziel ist es, die Prozesse effizienter zu gestalten und damit immer bessere Behandlungsergebnisse zu erzielen. Die Datenanalyse dieses Frameworks ermöglicht uns, intelligente Produkte und Lösungen anzubieten, die die Komplexität von Behandlungen und Prozessen intern abbilden.

Digitale Anwendung für Schwellenländer

Aller Voraussicht nach wird die Zahl der Dialysepatienten weltweit steigen. Insbesondere für Schwellenländer und ihre Gesundheitssysteme ist dies eine große Herausforderung. Sie benötigen kosteneffiziente Programme, die ein besseres Management der gesamten Dialysebehandlung ermöglichen. Wir reagieren auf diesen Bedarf und entwickeIn derzeit eine digitale Anwendung für die asiatischen Märkte. Hierbei handelt es sich um ein Cloud-basiertes klinisches Informationssystem, mit dem sich die Behandlung kostengünstig elektronisch verwalten lässt; dadurch lassen sich die Arbeitsabläufe in der Klinik effizienter gestalten. Um die digitale Applikation in der Praxis zu testen, hat Fresenius Medical Care im dritten Quartal 2019 eine Pilotphase in einer Klinik in Indien gestartet. Die Markteinführung ist Mitte/Ende 2020 geplant.

Forschung im Bereich der Regenerativen Medizin

Wir investieren über unser Tochterunternehmen Unicyte AG (Unicyte) sowie Fresenius Medical Care Ventures in vielversprechende Technologien und Forschungsansätze im Bereich der Regenerativen Medizin. Im Geschäftsjahr 2019 haben wir beschlossen, 60 MIO € in Unicyte zu investieren. Unicyte wird das Kapital vor allem nutzen, um erste klinische Studien zu starten und die entsprechenden Herstellungsverfahren zu etablieren. Unsere kontinuierlichen Investitionen in Unicyte untermauern unser Bestreben, die besten Behandlungsmöglichkeiten über das gesamte Spektrum der Nierentherapie zu entwickeln.

Um eine offene Innovationskultur in unserem Unternehmen zu fördern und Zugang zu neuesten Technologien zu erhalten, arbeitet unser Venture-Capital Unternehmen Fresenius Medical Care Ventures verstärkt mit Start-up-Unternehmen zusammen. Im Jahr 2019 hat Fresenius Medical Care Ventures in eGenesis investiert, einen führenden Anbieter auf dem Gebiet der Xenotransplantation von Nieren für Patienten mit fortgeschrittenen Nierenerkrankungen. Die Xenotransplantation könnte das Leben von Patienten mit Nierenversagen deutlich verbessern, die Gesamtkosten senken und die Anzahl der für die Transplantation verfügbaren Nieren drastisch erhöhen.

Forschungs- und Entwicklungsressourcen

Fresenius Medical Care hat im Geschäftsjahr 2019 insgesamt rund 168 MIO € für Forschung und Entwicklung aufgewendet (2018: 114 MIO €); das entspricht einem Anteil von etwa 5% (2018: 3%) an unseren Umsatzerlösen mit Gesundheitsprodukten. Unser Patentportfolio umfasste Ende 2019 rund 10.658 Schutzrechte in etwa 1.518 Patentfamilien - also Gruppen von Patenten, die zu derselben Erfindung gehören. Im Geschäftsjahr 2019 haben wir mit unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit etwa 163 weitere Patentfamilien geschaffen. Unser breites Patentportfolio wird uns auf diesem wettbewerbsintensiven Gebiet künftig vielfältige Behandlungsoptionen sichern.

Zum 31. Dezember 2019 waren weltweit 1.157 hoch qualifizierte Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis) in der Forschung und Entwicklung von Fresenius Medical Care tätig (31. Dezember 2018: 933). Ihr Hintergrund ist vielfältig: In interdisziplinären Teams arbeiten Mediziner Seite an Seite mit Software-Spezialisten, Betriebswirten und Ingenieuren. Mehr als 680 Mitarbeiter - und damit der Großteil unseres Forschungs- und Entwicklungsteams - sind in Europa tätig. Die meisten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten finden an unseren Standorten Schweinfurt und Bad Homburg v. d. Höhe (Deutschland) statt. Weitere Entwicklungsstandorte sind St. Wendel (Deutschland), Bukarest (Rumänien) und Krems (Österreich). In den USA befinden sich unsere Kompetenzzentren für Geräteentwicklung in Concord (Kalifornien); diejenigen für Dialysatoren und andere Einwegprodukte in Ogden (Utah). Die Entwicklungsaktivitäten in Shanghai und Changshu (China) konzentrieren sich aufgrund der verstärkten Nachfrage auf kostengünstige Dialysesysteme für Asien und die aufstrebenden Märkte. Die Zusammenarbeit und der Technologieaustausch zwischen den verschiedenen Standorten werden von der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsorganisation koordiniert. Elementarer Bestandteil unserer Innovationskultur ist, dass wir bei der Forschung und Entwicklung verantwortungsvoll handeln.

Weitere Informationen zeigt die nachfolgende Tabelle.

Forschung und Entwicklung (F&E) 2019 2018 2017 2016 2015
F&E-Aufwendungen in MIO € 168 114 111 134 116
Zahl der Patente (1) 10.658 9.152 8.396 7.748 6.643
Mitarbeiter (1), (2) 1.157 933 825 794 649

(1) Zum 31. Dezember der jeweiligen Berichtsperiode.
(2) Ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Seinen wirtschaftlichen Erfolg verdankt Fresenius Medical Care dem Engagement seiner Mitarbeiter. Das Personalmanagement wird fachlich global geführt. Damit wollen wir sicherstellen, dass es strategisch einheitlich auf die übergeordneten Unternehmensziele ausgerichtet ist.

Fresenius Medical Care beschäftigte zum 31. Dezember 2019 weltweit 120.659 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis) in 64 Ländern. Damit ist unsere Belegschaft gegenüber dem Vorjahr um 7% oder absolut um 8.001 Mitarbeiter gestiegen. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Akquisitionstätigkeiten, meist im Rahmen der Integration von NxStage, zurückzuführen.

Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Mitarbeiter nach Segmenten sowie angebotenen Produkten und Dienstleistungen:

Mitarbeiter nach Segmenten Ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis 31. Dezember 2019 31. Dezember 2018 Veränderung Anteil
Segment Nordamerika
Gesundheitsdienstleistungen 55.611 54.374
Gesundheitsprodukte 4.867 1.217
60.478 55.591 4.887 50%
Segment EMEA
Gesundheitsdienstleistungen 16.298 15.895
Gesundheitsprodukte 3.805 3.763
20.103 19.658 445 17%
Segment Asien-Pazifik
Gesundheitsdienstleistungen 9.296 8.444
Gesundheitsprodukte 2.540 2.383
11.836 10.827 1.009 10%
Segment Lateinamerika
Gesundheitsdienstleistungen 9.224 8.255
Gesundheitsprodukte 1.245 1.032
10.469 9.287 1.182 9%
Zentralbereiche (1) 17.773 17.295 478 14%
Weltweit 120.659 112.658 8.001 100%

(1) Inklusive der Bereiche Global Manufacturing, Quality and Supply sowie Global Research and Development.

Der Personalaufwand bei Fresenius Medical Care stieg 2019 auf 6.799 MIO € (2018: 6.440 MIO €). Das entspricht 39% (2018: 39%) der Umsatzerlöse. Der durchschnittliche Personalaufwand pro Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis) betrug 56.740 € (2018: 57.129 €).

Weitere Informationen zu unseren Mitarbeitern sind im nichtfinanziellen Konzernbericht zu finden, Informationen zur Vielfalt im Corporate-Governance-Bericht im Geschäftsbericht.

Qualitätsmanagement

Wir bei Fresenius Medical Care haben einen klaren Fokus: qualitativ hochwertige und zuverlässige Produkte und Therapien anzubieten, um dadurch die bestmögliche medizinische Versorgung unserer Patienten und Kunden zu gewährleisten. Wir betreiben Produktionsanlagen weltweit und decken so die Nachfrage nach unseren Dialyseprodukten und anderen Gesundheitsprodukten.

Qualitätsmanagement an unseren Produktionsstandorten

GMQS hat in den vergangenen Jahren eine stabile Infrastruktur mit effizienten Prozessen und Systemen aufgebaut. Alle Produktionsstandorte folgen dem Lean-Manufacturing-Ansatz der, in Nordamerika und unserem Werk in Schweinfurt, das Managementsystem "Lean Six Sigma" beinhaltet. Der Schwerpunkt von Lean Manufacturing und Six Sigma ist die kontinuierliche Verbesserung aller Fertigungsprozesse, um eine niedrige Fehlerquote zu erreichen, die zu einer besseren Produktionsqualität bei gleichzeitiger Verkürzung der Fertigungszeiten führt. Wir haben alle lokalen Qualitätsmanagementsysteme (QMS) in allen Fertigungs- und Entwicklungsstandorten in den Segmenten EMEA, Lateinamerika und Asien-Pazifik unter einem konsolidierten QMS (CQMS) erfolgreich zusammengeführt. Jedes Werk für Medizinprodukte innerhalb dieser Segmente verfügt über ein lokales QMS gemäß CQMS, das entweder nach lSO 13485:2016 und/oder lSO 9001:2015 zertifiziert ist. Das QMS jedes Standortes wird durch regelmäßige Unternehmenskontrollen, konzerninterne und lokale interne Audits überprüft.

Qualitätsmanagement in unseren Dialysezentren

Unsere Dialysezentren arbeiten in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Qualitätsstandards der Branche, insbesondere den Richtlinien der Kidney Disease Outcomes Quality Initiative (KDOQl) aus den USA, dem European Renal Best Practice Standard (ERBP) und zunehmend auch der Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO), einer Brancheninitiative für weltweit gültige Richtlinien zur klinischen Praxis. Mittels klinischer Datenmanagementsysteme werden regelmäßig bestimmte medizinische Parameter erfasst, die wir in anonymisierter Form unter Beachtung dieser Richtlinien auswerten.

Weitere Informationen zu unserem Qualitätsmanagement einschließlich unserer Qualitätsdaten finden Sie im nichtfinanziellen Konzernbericht.

Qualitätsbasierte Vergütung

Wir nehmen an qualitätsbasierten Vergütungsmodellen teil, die wir im Abschnitt "Gesundheits- und Vergütungssysteme variieren von Land zu Land" im Kapitel "Wirtschaftsbericht" beschreiben.

Verantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement

Weltweit aktiv zu sein bedeutet, weltweit Verantwortung zu tragen. Fresenius Medical Care ist sich dieser Verantwortung bewusst.

In den vergangenen Jahren haben wir unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten kontinuierlich ausgebaut. Für uns bedeutet Nachhaltigkeit, verantwortungsvoll zu handeln, um wirtschaftlichen Erfolg sowie medizinischen, ökologischen und sozialen Fortschritt zu erzielen. Wir haben eine globale Nachhaltigkeitsstruktur etabliert, um die Koordination und das Management von Nachhaltigkeitsthemen des Unternehmens in allen Regionen und Funktionsbereichen weiter zu verbessern.

Verantwortungsvolles und nachhaltiges HandeIn ist ein elementarer Bestandteil unserer Strategie; es sichert unsere Zukunft als global agierendes Unternehmen der Gesundheitsbranche.

Weitere Informationen finden Sie im nichtfinanziellen Konzernbericht.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Der Dialysemarkt ist ein nachhaltiger Wachstumsmarkt. Der Bedarf an Produkten und Dienstleistungen für nierenkranke Menschen steigt kontinuierlich.

Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Abhängigkeit von Konjunkturzyklen

Unser Geschäft ist Konjunkturzyklen in relativ geringem Maße unterworfen. Dadurch unterscheiden wir uns beispielsweise von Konsumgüterherstellern, die einer eher zyklischen Produktnachfrage unterliegen.

Beeinflusst wird unser Geschäft vielmehr von staatlich festgelegten Erstattungssätzen und Vergütungssystemen. Die Dialyse ist eine lebensnotwendige medizinische Dienstleistung, die deshalb in der Regel vom zuständigen Gesundheitssystem getragen wird.

Wechselkursentwicklung

Die weltweite Wechselkursentwicklung war im Geschäftsjahr 2019 gekennzeichnet durch ein relativ konstantes Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar sowie zum Teil stärkeren Schwankungen in den Schwellenländern. Einige Währungen in Schwellenländern werteten die Währungen gegenüber dem Euro und dem US-Dollar stark ab. Die Entwicklung der Wechselkurse hat Einfluss auf die Geschäftsergebnisse von Fresenius Medical Care, da wir weltweit tätig sind. Für Fresenius Medical Care ist vor allem die Entwicklung der beiden Währungen US-Dollar und Euro entscheidend, da wir einen Großteil unserer Umsatzerlöse in den USA erwirtschaften. Im Gesamtjahresdurchschnitt notierte der Euro im Verhältnis zum US-Dollar schwächer als im Geschäftsjahr 2018.

Darüber hinaus beeinflusst vor allem die Wechselkursentwicklung zwischen dem Euro und den lokalen Währungen die Geschäftsergebnisse von Fresenius Medical Care aufgrund konzerninterner Verkäufe von den großen Produktionsstätten in der Euro-Zone an Konzerngesellschaften mit anderen funktionalen Währungen sowie durch die Berichterstattung in Euro. Im Zusammenhang mit konzerninternen Verkäufen sind die Tochtergesellschaften mit Wechselkursänderungen zwischen den Fakturierungswährungen und den Währungen, in denen sie ihre lokalen Geschäftstätigkeiten durchführen, konfrontiert. Fresenius Medical Care reduziert Transaktionsrisiken, also Risiken durch Fremdwährungspositionen oder schwankende Wechselkurse, durch ein weltweites Netz von Fertigungsstätten, das sich am Nachfragegefüge im Geschäft mit Dialyseprodukten orientiert. Häufig sind Produktionsstätten in den Märkten angesiedelt, die sie bedienen. Kosten fallen demnach in der gleichen Währung an, in der die Umsatzerlöse erzielt werden. Bei den Gesundheitsdienstleistungen ist das Risiko von Währungskursschwankungen vergleichsweise gering, da wir die Leistungen vor Ort erbringen und in der jeweiligen Landeswährung abrechnen.

Branchenbezogenes Umfeld

Chronisches Nierenversagen (End-Stage Renal Disease, ESRD) ist ein weltweit verbreitetes Leiden. Die Anzahl der auf eine Nierenersatztherapie angewiesenen Patienten steigt weltweit: Am Ende des Geschäftsjahres 2019 unterzogen sich circa 4,3 MIO Patienten einer Dialysebehandlung oder wurden durch ein Spenderorgan versorgt.

Für weitere Informationen wird auf die nachfolgende Tabelle verwiesen:

Patienten mit chronischem Nierenversagen 2019 Anteil
Patienten mit chronischem Nierenversagen 4.348.000 100%
Davon Patienten mit Transplantaten 815.000 19%
Davon Dialysepatienten 3.533.000 81%
Hämodialyse (HD) 3.143.000 72%
Peritonealdialyse (PD) 390.000 9%

Quelle: Unternehmensangaben und Schätzungen.

Seit vielen Jahren ist die Zahl der verfügbaren Spenderorgane weltweit deutlich geringer als die Zahl der Patienten, die auf den Wartelisten für eine Transplantation stehen. Trotz umfangreicher Bemühungen regionaler Initiativen, das Bewusstsein und die Bereitschaft für eine Nierenspende zu erhöhen, hat sich der Anteil der Transplantationen im Vergleich zu anderen Behandlungen in den vergangenen zehn Jahren nicht wesentlich verändert.

Wie häufig chronisches Nierenversagen auftritt, schwankt von Region zu Region. Das hat verschiedene Gründe:

Die Länder unterscheiden sich in ihrer Demografie; die Altersstrukturen der Bevölkerung variieren weltweit.

Risikofaktoren für Nierenerkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck sind unterschiedlich stark verbreitet.

Die Wahrscheinlichkeit, erblich bedingt an der Niere zu erkranken - auch "genetische Disposition" genannt - ist weltweit ebenfalls unterschiedlich stark ausgeprägt.

Der Zugang zu Dialysebehandlungen ist in vielen Ländern weiterhin begrenzt, sodass eine Vielzahl von Menschen mit chronischem Nierenversagen nicht behandelt wird und somit auch nicht in der P.M.E.-Kalkulation (Patienten pro MIO Einwohner) erfasst ist.

Kulturelle Unterschiede wie die Ernährung spielen eine Rolle.

Die Anzahl der Dialysepatienten ist im Geschäftsjahr 2019 um etwa 6% gestiegen. In Ländern, wie den USA, Japan sowie West- und Mitteleuropa waren die Zuwachsraten geringer als in ökonomisch schwächeren Regionen, in denen das Wachstum bei meist über 6% lag.

Methoden der Dialysebehandlung im Vergleich

Die meisten Dialysepatienten wurden im Jahr 2019 in einem der rund 45.600 Dialysezentren weltweit versorgt, durchschnittlich über 75 Patienten pro Zentrum. Die Durchschnittszahl der Patienten pro Zentrum variiert jedoch von Land zu Land beträchtlich.

Die mit Abstand häufigste Therapieform bei chronischem Nierenversagen ist die Hämodialyse. Insgesamt 88% der Dialysepatienten wurden 2019 in einem Dialysezentrum damit behandelt. Die Heim-Hämodialyse ist eine bisher nur wenig genutzte Alternative zur Behandlung in einem Dialysezentrum. Allerdings steigt die Anzahl der Heim-Hämodialysepatienten kontinuierlich. Derzeit werden insgesamt etwa 1% aller Patienten damit behandelt. Im Berichtsjahr wurden 11% aller Dialysepatienten mittels der Peritonealdialyse - in der Regel zu Hause - behandelt. Demnach wurden 12% unserer Dialysepatienten mit der Heimdialyse behandelt.

Die folgende Grafik zeigt einen Vergleich der Zentrums- und Heimdialyse:

Dialysemarktvolumen

Das Volumen des weltweiten Dialysemarktes betrug nach unseren Schätzungen im Jahr 2019 rund 80 MRD € (2018: 74 MRD €). Währungsbereinigt wuchs der Markt in 2019 um 4%. Wir gehen davon aus, dass sich dieses Marktvolumen in etwa wie folgt zusammensetzt: Dialyseprodukte rund 14 MRD € und Dialysedienstleistungen (inklusive Dialysemedikamente) circa 66 MRD €.

Versorgungsmanagement

Chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen kontinuierlich zu und sind die Ursache für mehr als zwei Drittel aller Todesfälle weltweit. In vielen Ländern entfällt ein Großteil der Gesundheitsausgaben auf die Behandlung chronischer Erkrankungen. Um dem steigenden Kostendruck entgegenzuwirken, der sich daraus ergibt, beginnen immer mehr Gesundheitssysteme - wie das in unserem größten Markt, den USA - nicht länger einzelne Leistungen zu vergüten, sondern fördern eine ganzheitliche und koordinierte Versorgung.

Eine sinnvolle Schätzung des Marktvolumens innerhalb des Versorgungsmanagements ist aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Leistungen nicht möglich. Dienstleistungen im Versorgungsmanagement bieten wir momentan hauptsächlich in den Segmenten Nordamerika und Asien-Pazifik an. Unsere Leistungen im Versorgungsmanagement sind an diese Märkte angepasst. Der Ausbau dieser Leistungen kann - je nach dem jeweiligen Erstattungssystem oder marktspezifischen Umfeld - in den einzelnen Ländern und Regionen variieren.

Unsere Kunden sind meist Krankenversicherungen und Unternehmen

Die wichtigsten Kunden von Fresenius Medical Care sind staatliche oder öffentliche Krankenversicherungen, privatwirtschaftlich organisierte Krankenversicherungen sowie Unternehmen.

Gesundheits- und Vergütungssysteme variieren von Land zu Land

Die Nierenersatztherapie ist eine lebensrettende medizinische Dienstleistung. Deshalb werden die Kosten der Dialyse oft nicht vom Patienten selbst, sondern vom zuständigen Gesundheitssystem getragen. Die Vergütungssysteme für Dialysebehandlungen - also die Strukturen, nach denen Gesundheitssysteme die Kostenerstattung für Dialysedienstleistungen regeIn - unterscheiden sich dabei von Land zu Land und variieren mitunter sogar innerhalb eines Landes. Die geschäftlichen Aktivitäten von Dialysedienstleistern und die Vergütung von Dialysebehandlungen werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, darunter regionale Rahmenbedingungen, Behandlungsmethode, Regulierungsfragen und die Art des Dialysedienstleisters (öffentlich oder privat).

Unsere Möglichkeiten, die Vergütung für unsere Dienstleistungen zu beeinflussen, sind beschränkt.

Das Erstattungssystem in den USA

Unser Geschäft wird maßgeblich vom Erstattungsumfeld sowie von den Bedingungen für die Verordnung von Zusatzleistungen bestimmt. In den USA, unserem größten Absatzmarkt, sind die meisten unserer Patienten über die staatliche Gesundheitsbehörde versichert, die sogenannten Centers for Medicare and Medicaid (CMS). Im Geschäftsjahr 2019 ergaben sich etwa 33% unserer Umsatzerlöse aus den Erstattungen der CMS, die auch die Erstattungssätze für ihre Patienten (Medicare/Medicaid-Patienten) festlegen.

Als Folge des Drucks, die Kosten im Gesundheitswesen zu reduzieren, waren die Steigerungen der Erstattungssätze in den USA in der Vergangenheit begrenzt. Deshalb hat sich der Erstattungssatz, den die CMS in ihrem Pauschalvergütungssystems (PVS) für Behandlungen des chronischen Nierenversagens festgelegt hat (sogenannter ESRD-PVS-Erstattungssatz) im Jahresvergleich kaum verändert. Für das Jahr 2019 lag der ESRD-PVS-Erstattungssatz bei 235,27 US$ und somit 1,3% über dem Basiserstattungssatz für 2018, inklusive einer Anpassung für den Budgetneutralitätsfaktor auf Basis des Lohnkostenindex. Für 2020 gilt ein Erstattungssatz von 239,33 US$. Das entspricht einer Erhöhung um 1,7% gegenüber dem Basissatz für 2019, inklusive einer Anpassung für den Budgetneutralitätsfaktor auf Basis des Lohnkostenindex und einer produktivitätsbereinigten Warenkorberhöhung von 1,7%.

Signifikante Verringerungen der Medicare-Erstattungssätze könnten erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft mit Gesundheitsdienstleistungen haben. Da die Nachfrage nach Dialyseprodukten durch die Medicare-Erstattungsätze beeinflusst wird, könnten diese Auswirkungen auf die Entwicklung unseres Produktgeschäfts haben. Soweit die Inflation, beispielsweise in Gestalt höherer Kosten für Personal und Verbrauchsmaterialien, nicht vollständig durch eine entsprechende Erhöhung der Erstattungssätze ausgeglichen wird, könnten unser Geschäft und unsere Ertragslage beeinträchtigt werden.

Weitere Informationen dazu sind im Abschnitt "Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage" sowie im Chancen- und Risikobericht zu finden.

In den USA ist die Erstattung privater Krankenversicherungen und Managed-Care-Organisationen höher als die staatlicher Institutionen. Gleichzeitig machen die Zahlungen privater Krankenversicherungen einen wesentlichen Teil unseres Ergebnisses aus, daher wirkt sich eine Veränderung des Anteils der Erstattungen durch private Krankenversicherungen in Nordamerika direkt auf unser Geschäft aus. Im Geschäftsjahr 2019 wurden 34% der Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen des Konzerns mit privaten Krankenversicherungen im Segment Nordamerika erzielt.

Übergangszuschläge für neue Medikamente und Geräte in den USA

Zum 1. Januar 2018 haben die CMS Kalzimimetika in den PVS-Vergütungssatz aufgenommen. Der Grund dafür war die zuvor von der FDA bekannt gegebene Genehmigung des intravenösen Kalzimimetikums Parsabiv für erwachsene Dialysepatienten. Davor hatte es Kalzimimetika nur zum Einnehmen gegeben. Um genügend Analysedaten zur Festlegung der Erstattungssätze zu sammeln, haben die CMS den Zeitraum für Übergangszuschlagszahlungen für Kalzimimetika bis 2020 verlängert. Für 2020 und die Folgejahre werden die CMS die Erstattungsgrundlage für die Übergangszuschläge, einschließlich des Übergangszuschlags für Kalzimimetika, bezogen auf den durchschnittlichen Veräußerungspreis von 6% auf 0% reduzieren.

Die Einführung von Parsabiv wirkt sich auch auf die Art und Weise aus, wie einige Versicherer - nicht jedoch die CMS - die Abgabe von Kalzimimetika an ihre Patienten gestalten. Während manche Patienten Kalzimimetika weiterhin bei ihrer Apotheke bekommen, erhalten andere Patienten sie als medizinische Leistung von ihrem Dialysedienstleister. Wir bekommen von mehreren Versicherern für Kalzimimetika, die wir in unseren Dialysekliniken verabreichen, zusätzliche Erstattungen. Allerdings ist dies das erste Mal, dass ein Übergang von einem ausschließlich oral zu einem intravenös zu verabreichenden Medikament stattfindet. Das bedeutet: Die Erstattungslandschaft für Versicherer außerhalb der CMS entwickelt sich noch.

Darüber hinaus werden die CMS ab 2021 Übergangszuschlagszahlungen für bestimmte neue und innovative Dialysegeräte und Verbrauchsmaterialien leisten, die nach dem 1. Januar 2020 genehmigt wurden und von Dialyseeinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Diese neuen Geräte und Verbrauchsmaterialien müssen vorgegebene wesentliche klinische Verbesserungskriterien erfüllen. Es werden dann 65% des Rechnungsbetrags erstattet, wie von jedem sogenannten Medicare Administrative Contractor festgelegt.

Qualitätsbasierte Vergütung

Im Mittelpunkt der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussionen steht in einigen Ländern eine Vergütung nach qualitativen Kriterien ("pay for performance"). Dabei wird dem medizinischen Dienstleister mehr Verantwortung übertragen. Ziel solcher Vergütungsmodelle ist es, eine hohe Behandlungsqualität beizubehalten, bei insgesamt geringeren Gesamtkosten für das Gesundheitssystem.

Das Erstattungssystem in den USA ist auch ein Beispiel für ein Vergütungsmodell nach qualitativen Kriterien. Die CMS beispielsweise legen im Rahmen ihres Qualitätsverbesserungsprogramms (QVP) Qualitätsstandards für Dialysekliniken fest. Bei Nichterreichen dieser Standards kann das jährlich zu ermitteInde Erstattungskürzungen von bis zu 2% nach sich ziehen.

Erstattung im Versorgungsmanagement in den USA

Auch im Versorgungsmanagement arbeiten wir eng mit den CMS zusammen. Ein Beispiel ist unsere Teilnahme an einem ESRD-Versorgungsmodell der CMS: Um die Gesundheit von Patienten mit chronischem Nierenversagen zu verbessern und gleichzeitig die Kosten der CMS zu senken, können Dialysedienstleister und Ärzte sogenannte "Organisationen für die nahtlose Versorgung von Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz" (ESRD Seamless Care Organizations, ESCOs) bilden. Derzeit nehmen wir mit 23 ESCOs an diesem Pilotprojekt teil. ESCOs, die die Mindestqualitätsstandards des Programms erfüllen und gleichzeitig Kosteneinsparungen bei der Versorgung von am Modell teilnehmenden Dialysepatienten erzielen, die über einen vorgegebenen Schwellenwert hinausgehen, erhalten einen Teil dieser Kosteneinsparungen als Vergütung. ESCOs, an denen Dialyseketten mit mehr als 200 Kliniken beteiligt sind, müssen sich am Risiko von Kostensteigerungen beteiligen und den CMS einen Teil etwaiger Kostensteigerungen erstatten, wenn die tatsächlichen Kosten vereinbarte Schwellenwerte überschreiten. Zum 1. Januar 2020 nahmen etwa 45.000 Patienten an unseren ESCOs teil. Das ESCO-Pilotprogramm wird bis Ende 2020 laufen.

Des Weiteren haben wir Vereinbarungen über Pro-Kopf-Erstattungen ("subcapitations") sowie risikobasierte und wertbasierte Vereinbarungen mit bestimmten Versicherern abgeschlossen, in deren Rahmen wir Gesundheitsversorgungsleistungen für Privat- und Medicare-Advantage-Patienten mit chronischem Nierenversagen erbringen. In diesen Vereinbarungen ist ein Grundbetrag je Patient und Monat festgelegt. Erbringen wir die Komplettversorgung zu Kosten unterhalb dieses Betrags, behalten wir den Unterschiedsbetrag ein. Übersteigen die Kosten der Komplettversorgung jedoch den Grundbetrag, können wir zur Zahlung der Abweichung an den Versicherer verpflichtet werden.

Verordnung des US-Präsidenten zu neuen Erstattungsmodellen

Am 10. Juli 2019 unterzeichnete der US-Präsident eine Verordnung (Executive Order, EO) zur Förderung der Nierengesundheit. In der Verordnung wird das US-Gesundheitsministerium (U.S. Department of Health and Human Services, HHS) unter anderem angewiesen, neue Medicare-Erstattungsmodelle zu entwickeln, die eine frühere Diagnose und Behandlung im Verlauf von Nierenerkrankungen sowie den Ausbau der Heimdialyse und die Förderung von Transplantationen unterstützen sollen. Eines dieser Modelle, das sogenannte Behandlungsoptionsmodell für Patienten mit chronischem Nierenversagen (ESRD Treatment Choices Modell, ETC-Modell), ist ein verpflichtendes Modell, das finanzielle Anreize für Heimdialyse-Behandlungen und Transplantationen setzt. Es sieht positive als auch negative Anpassungen des dreijährigen Erstattungsausgleichs für Heimdialyse-Behandlungen sowie einen leistungsabhängigen Erstattungsausgleich vor. Der leistungsabhängige Erstattungsausgleich basiert auf Quoten für die Heimdialyse und für Transplantationen und wird zwischen -8% und +5% im ersten und zwischen -13% und +10% im letzten Erstattungsjahr liegen. Der ursprünglich für Januar 2020 vorgesehene Starttermin wurde verschoben. Das HHS hat noch keinen neuen Umsetzungstermin festgelegt. Es hat jedoch angekündigt, dass Teilnehmer nach der Freigabe des endgültigen Modells voraussichtlich 60 Tage Zeit für den Beginn der Umsetzung haben werden. Das Programm soll sechs Jahre lang laufen. Die Teilnehmer dieses Modells werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.

Gemäß der Verordnung wurden zudem freiwillige Medicare-Erstattungsmodelle angekündigt, die finanzielle Anreize für Gesundheitsdienstleister im Bereich der chronischen Nierenerkrankungen und der Transplantation bieten sollen. Absichtserklärungen zur Teilnahme an den freiwilligen Modellen wurden im Januar 2020 eingereicht, aber die CMS haben keinen Zeitplan für die Annahme der Anträge vorgelegt. Es ist noch zu früh, um die Auswirkungen des ETC-Erstattungsmodells und der freiwilligen Modelle auf unsere Geschäftstätigkeit zu prognostizieren.

Karitative Unterstützungsleistungen als Zuschuss zu Krankenversicherungsbeiträgen

Das US-Gesundheitsministerium veröffentlichte zum Ende der Obama-Administration eine Interimsregelung (lnterim Final Rule, lFR), die die Möglichkeit von Patienten einschränkte, karitative Unterstützungsleistungen für die Finanzierung von Beiträgen zu privaten Krankenversicherungen (Charitable Premium Assistance, CPA) zu verwenden. 2017 wurde diese lFR vorübergehend untersagt, nachdem Fresenius Medical Care (zusammen mit DaVita, US Renal und Dialysis Patients Citizens) Klage gegen die CMS eingereicht hatte. Der Richter befand, dass die CMS keine triftigen Gründe für die Umgehung des Bekanntmachungs- und Kommentierungsprozesses angegeben hätten und dass die lFR willkürlich sei, und merkte an, dass das US-Gesundheitsministerium die Vorteile privater Krankenversicherungen nicht berücksichtigt und die Nachteile der lFR ignoriert hätte.

Die Trump-Administration setzt die Arbeit an diesem Thema fort und hat dem Amt für Verwaltung und Haushaltswesen (Office of Management and Budget) im Juni 2019 eine Vorabmitteilung einer vorgeschlagenen Regelung zur CPA mit Bitte um Überprüfung gesendet. Wir wissen noch nicht, wie sich diese neu vorgeschlagene Regelung auf die CPA auswirken wird. Das HHS hat die Publikationsfrist auf November 2019 festgelegt, aber die vorgeschlagene Regelung wurde noch nicht zur Stellungnahme veröffentlicht. Zudem wurden Anstrengungen unternommen, die Nutzung der CPA einzuschränken oder die Erstattung von Beiträgen zu privaten Krankenversicherungen für diejenigen Dialysepatienten zu reduzieren, die CPA auf Basis bundesstaatlicher Gesetzgebung erhalten.

Geschäftsverlauf

Wesentliche Ereignisse

Akquisitionen und Beteiligungen sowie Veräußerungen

Fresenius Medical Care hat die im Geschäftsjahr 2017 angekündigte Übernahme von NxStage nach Zustimmung der Kartellbehörden in den USA am 21. Februar 2019 erfolgreich abgeschlossen. Wir haben alle ausstehenden Aktien von NxStage zu einem Preis von 30,00 US$ je Stammaktie erworben. Der Gesamtkaufpreis belief sich, abzüglich erworbener Barmittel, auf rund 1.976 MIO US$ (1.741 MIO € zum Erwerbsstichtag). NxStage ist ein führendes Medizintechnikunternehmen, das innovative medizintechnische Produkte für die Heimdialyse und die Intensivmedizin entwickelt, produziert und vermarktet. Für weitere Informationen siehe Anmerkung 3 im Konzernanhang.

Aktienrückkaufprogramm

Fresenius Medical Care hat im Februar 2019 beschlossen, innerhalb der nächsten zwei Jahre Aktien der Gesellschaft im Volumen von insgesamt bis zu 1 MRD € über den Kapitalmarkt zurückzuerwerben. Am 11. März 2019 gaben wir bekannt, unser Aktienrückkaufprogramm auf Grundlage der Ermächtigung der Hauptversammlung 2016 durchzuführen. So haben wir im Zeitraum vom 12. März 2019 bis einschließlich zum 10. Mai 2019 insgesamt 3,7 MIO Stammaktien zu einem Gesamtkaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) von 270 MIO € zurückerworben. Im Zeitraum vom 17. Juni 2019 bis einschließlich zum 17. Juni 2020 sollen maximal 12 MIO Stammaktien zu einem Gesamtkaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) von bis zu 660 MIO € (rund 745 MIO US$) zurückerworben werden. Bis zum 31. Dezember 2019 wurden 5,1 MIO Stammaktien zu einem Gesamtkaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) von 320 MIO € zurückerworben. Fresenius Medical Care wird die zurückerworbenen eigenen Aktien ausschließlich dazu verwenden, das Grundkapital der Gesellschaft durch Einziehung der zurückerworbenen eigenen Aktien herabzusetzen. Für weitere Informationen zum Aktienrückkaufprogramm siehe Anmerkung 17 im Konzernanhang.

Finanzierung

Fresenius Medical Care hat am 13. Juni 2019 erfolgreich eine Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 500 MIO US$ platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 10 Jahren und einen Kupon in Höhe von 3,750% p.a. Der Emissionskurs betrug 98,461%, die daraus resultierende Rendite liegt bei 3,938%. Der Emissionserlös dient allgemeinen Geschäftszwecken und der Refinanzierung fällig werdender Verbindlichkeiten.

Fresenius Medical Care hat außerdem am 20. November 2019 Anleihen in drei Tranchen mit einem Gesamtvolumen von 1,75 MRD € platziert: eine vierjährige Anleihe mit einem Volumen von 650 MIO € und einem Kupon in Höhe von 0,250% bei einem Emissionskurs von 99,901% und einer Rendite von 0,275%; eine siebenjährige Anleihe mit einem Volumen von 600 MIO € und einem Kupon in Höhe von 0,625% bei einem Emissionskurs von 99,238% und einer Rendite von 0,737%; sowie eine zehnjährige Anleihe mit einem Volumen von 500 MIO € und einem Kupon von 1,250% bei einem Emissionskurs von 99,832% und einer Rendite von 1,268%. Auch hier dient der Emissionserlös allgemeinen Geschäftszwecken und der Refinanzierung fällig werdender Anleihen. Wir haben die Anleihen unter unserem European Medium Term Note (EMTN)-Programm begeben.

Einigung zu Foreign Corrupt Practices Act (FCPA)-Untersuchungen

Am 29. März 2019 ist Fresenius Medical Care ein "Non-Prosecution-Agreement" mit der US-Justizbehörde (United States Department of Justice, DOJ) sowie eine separate Vereinbarung mit der US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) eingegangen mit dem Ziel, vollständig und abschließend die aus der Untersuchung resultierenden Ansprüche gegen uns beizulegen. Im Zusammenhang mit diesen Vereinbarungen zahlten wir Strafen und Gewinnabschöpfung in einer Gesamthöhe von ungefähr 232 MIO US$ an das DOJ und die SEC. Der gesamte an das DOJ und die SEC gezahlte Betrag war durch Rückstellungen gedeckt, die wir in den Jahren 2017 und 2018 vorgenommen und 2018 bekannt gegeben hatten. Als Teil des Vergleichs stimmten wir zu, dass ein unabhängiger "Compliance Monitor" für mindestens zwei Jahre eingesetzt wird und wir ein zusätzliches Jahr selbst Bericht erstatten. Am 26. Juli 2019 wurde der Monitor ernannt und es begann der Überprüfungszeitraum. Für weitere Informationen zu diesen Untersuchungen siehe Anmerkung 22 im Konzernanhang.

Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf

Die Rahmenbedingungen in unserem Kerngeschäft Dialyse haben sich im Geschäftsjahr 2019 erwartungsgemäß entwickelt. Die für das Geschäftsjahr 2019 abgegebenen Prognosen haben wir weitestgehend erreicht.

Im Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 waren Effekte aus Kosten im Zusammenhang mit FCPA-Untersuchungen, der Einführung von IFRS 16, den Beiträgen von Sound im ersten Halbjahr 2018, aufgrund der Veräußerung von Sound am 28. Juni 2018 (Sound H1), dem (Gewinn) Verlust im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, Aufwendungen im Zusammenhang mit der nachhaltigen Verbesserung unserer Kostenbasis (Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm) sowie sämtliche Effekte aus dem Erwerb von NxStage nicht enthalten. Die tatsächlichen Ergebnisse 2019 haben wir entsprechend bereinigt, um sie mit dem Ausblick vergleichbar zu machen. Die Basis 2018 für den Ausblick 2019 wurde bereinigt um den Gewinn (Verlust) im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, die Kosten im Zusammenhang mit FCPA-Untersuchungen sowie die Beiträge Sound H1. Eine Überleitung der Ergebnisse 2019 und 2018 auf die jeweiligen bereinigten Ergebnisse 2019 und 2018 findet sich am Ende dieses Abschnitts.

Die Prognosen zum Geschäftsverlauf 2019 basieren auf den Stichtagskursen Anfang des Jahres 2019. Zu Beginn des Geschäftsjahres hatten wir zu konstanten Wechselkursen mit einem Wachstum der Umsatzerlöse in Höhe von 3 bis 7% gerechnet. Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2019 betrugen bereinigt 17,3 MRD €. Zu konstanten Wechselkursen erhöhten sich die Umsatzerlöse auf bereinigter Basis um 5% und erfüllten damit unsere Erwartungen. Wir haben somit unser Ziel erreicht.

Zu diesem Wachstum haben alle Segmente beigetragen, insbesondere die Segmente Nordamerika und Asien-Pazifik. Weitere Einzelheiten zur Entwicklung der Umsatzerlöse werden im Abschnitt "Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage" dargestellt.

Für das Geschäftsjahr 2019 hatten wir zu konstanten Wechselkursen eine Entwicklung des bereinigten operativen Ergebnisses in einer Bandbreite von -1 bis 3% prognostiziert. Bereinigt betrug das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2019 2,3 MRD €. Gegenüber dem Vorjahr sank das operative Ergebnis zu konstanten Wechselkursen somit auf bereinigter Basis um 4%. Damit lagen wir außerhalb unserer Prognose.

Für das Geschäftsjahr 2019 hatten wir eine Entwicklung des verbleibenden operativen Ergebnisses zu konstanten Wechselkursen in einer Bandbreite von -1 bis 3% prognostiziert. Das verbleibende operative Ergebnis lag im Geschäftsjahr 2019 auf bereinigter Basis bei 2,1 MRD € und sank zu konstanten Wechselkursen um 3% auf bereinigter Basis. Wir lagen damit außerhalb unserer Erwartungen und haben auch hier unser Ziel nicht erreicht.

Für das Konzernergebnis hatten wir uns zu Beginn des Geschäftsjahres eine Entwicklung in einer Bandbreite von -2 bis 2% zu konstanten Wechselkursen als Ziel gesetzt. Das Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2019 sank auf bereinigter Basis zu konstanten Wechselkursen um 2% auf 1,4 MRD € und liegt in unserem anvisierten Zielkorridor.

Das Ergebnis je Aktie (unverwässert) sank zu konstanten Wechselkursen um 1% auf bereinigter Basis und veränderte sich demnach wie erwartet parallel zum Konzernergebnis und den ausstehenden Aktien.

Für die um die Akquisition von NxStage bereinigten Investitionen in Sachanlagen hatten wir im vergangenen Geschäftsjahr 1,0 bis 1,2 MRD € vorgesehen. Diese Prognose haben wir mit Auszahlungen in Höhe von 1,1 MRD € eingehalten. Etwa 0,4 bis 0,6 MRD € waren hauptsächlich für ergänzende Akquisitionen und Beteiligungen (ebenfalls bereinigt um die Akquisition von NxStage) geplant. In Akquisitionen und Beteiligungen (ohne Investitionen in Fremdkapitalinstrumente) haben wir 0,5 MRD € investiert; dieser Betrag lag im Rahmen unserer Erwartungen. Weitere Informationen zu den Investitionen in Sachanlagen sowie zu den Akquisitionen und Beteiligungen werden im Abschnitt "Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage" aufgeführt.

Getragen von der Ergebnisentwicklung sowie der positiven Entwicklung der Forderungslaufzeiten lag der bereinigte Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit in Prozent der Umsatzerlöse mit 12,0% auf einem hohen Niveau und entsprach damit unseren Erwartungen ("mehr als 10%").

Der bereinigte Free Cash Flow belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 5,9% der Umsatzerlöse. Dieser Wert lag ebenfalls im Rahmen unserer Erwartungen ("mehr als 4%").

Der bereinigte Netto-Verschuldungsgrad sollte sich nach unseren Planungen zum Ende des Geschäftsjahres 2019 auf einem Niveau von unter 2,5 bewegen. Der bereinigte Netto-Verschuldungsgrad lag im Geschäftsjahr 2019 bei 1,9 und entsprach damit dem von uns prognostizierten Wert.

Der bereinigte ROIC lag bei 8,0% und entsprach damit dem von uns prognostizierten Wert ("mindestens 8,0%").

Die zur Beschlussfassung durch die Hauptversammlung am 19. Mai 2020 vorgeschlagene Dividende je Aktie lag mit 1,20 € im Rahmen unserer Erwartungen ("parallel zur Entwicklung des bereinigten Konzernergebnisses und der ausstehenden Aktien").

Die Zahl der Mitarbeiter von Fresenius Medical Care (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis) stieg von 112.658 zum Ende des Geschäftsjahres 2018 auf 120.659 zum Ende des Geschäftsjahres 2019. Bereinigt um die Akquisition von NxStage lag die Zahl der Mitarbeiter bei 117.009 und entsprach somit unseren Erwartungen von mehr als 117.000 Beschäftigten.

Die bereinigten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, mit denen wir die Zukunftsfähigkeit von Fresenius Medical Care stärken, lagen mit 141 MIO € unterhalb unserer Erwartungen ("160 bis 170 MIO €"). Im Vordergrund unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten steht die konstante Weiterentwicklung bestehender Produktgruppen.

Die folgende Tabelle zeigt die erreichten Ergebnisse und unseren Ausblick für das Geschäftsjahr 2019:

Ergebnisse und Ausblick 2019 Ergebnisse 2019 Bereinigte Ergebnisse 2019 (1) Ausblick 2019 (zu konstanten Wechselkursen) (1)
Wachstum Umsatzerlöse zu konstanten Wechselkursen (2) 2% 5% 3 - 7%
Wachstum operatives Ergebnis zu konstanten Wechselkursen (2) (28%) (4%) (1) bis 3%
Wachstum verbleibendes operatives Ergebnis zu konstanten Wechselkursen (2) (30%) (3%) (1) bis 3%
Wachstum Konzernergebnis zu konstanten Wechselkursen (2), (3) (42%) (2%) (2) bis 2%
Wachstum Ergebnis je Aktie (unverwässert) zu konstanten Wechselkursen (2), (3) (41%) (1%) parallel zur erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses und der ausstehenden Aktien
Investitionen in Sachanlagen 1,1 MRD € 1,1 MRD € 1,0 - 1,2 MRD €
Akquisitionen und Beteiligungen (4) 2,2 MRD € 0,5 MRD € 0,4 - 0,6 MRD €
Cash Flow aus betrieblicher
Geschäftstätigkeit in % der Umsatzerlöse (2) 14,7% 12,0% > 10%
Free Cash Flow in % der Umsatzerlöse (2) 8,3% 5,9% > 4%
Netto-Verschuldungsgrad 3,2 1,9 < 2,5
ROIC 6,1% 8,0% ≥ 8,0%
Dividende je Aktie (5) 1,20 € 1,20 € parallel zur erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses und der ausstehenden Aktien
Mitarbeiter (6) 120.659 117.009 > 117.000
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen 168 MIO € 141 MIO € 160 - 170 MIO €

(1) Um die geschäftliche Entwicklung 2019 mit dem Ausblick 2019 vergleichbar zu machen, wurden die Ergebnisse 2019 und der Ausblick 2019 bereinigt um Effekte wie zum Beispiel.: Kosten i. Zshg. mit FCPA-Untersuchungen, die Einführung von IFRS 16, den Gewinn (Verlust) i. Zshg. mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement sowie Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm. Sämtliche Effekte aus der Übernahme von NxStage sind ebenfalls nicht berücksichtigt.
(2) Für eine Überleitung der Ergebnisse 2019 auf bereinigte Ergebnisse 2019 und der Ergebnisse 2018 auf bereinigte Ergebnisse 2018 als Basis für Ziele 2019 siehe nachfolgende Tabellen.
(3) Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt.
(4) Ohne Investitionen in Fremdkapitalinstrumente.
(5) Ergebnisse 2019: Vorschlag zur Beschlussfassung durch die Hauptversammlung am 19. Mai 2020.
(6) Ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis.

Die folgenden Tabellen stellen die Überleitung der Ergebnisse 2019 und 2018 auf die jeweiligen bereinigten Ergebnisse 2019 und 2018 dar. Für weitere Informationen siehe auch "Operative Entwicklung auf bereinigter Basis für den Konzern" im Abschnitt "Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage".

Überleitung Ergebnisse 2019 auf Bereinigte Ergebnisse 2019
in MIO €
Ergebnisse 2019 Einführung von lFRS 16 Beiträge NxStage (1) NxStage Kosten (2)
Umsatzerlöse 17.477 115 (263) -
Operatives Ergebnis 2.270 (75) 15 24
Verbleibendes operatives Ergebnis 2.031 (75) 15 24
Konzernergebnis (3) 1.200 70 63 18
Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 2.567 (620) (18) -
Free Cash Flow 1.454 (560) (14) -
Überleitung Ergebnisse 2019 auf Bereinigte Ergebnisse 2019 (fortgesetzt)
in MIO €
Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm (Gewinn) Verlust i. Zshg. mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement Kosten i. Zshg. mit FCPA-Untersuchungen Bereinigte Ergebnisse 2019
Umsatzerlöse - - - 17.329
Operatives Ergebnis 91 (29) - 2.296
Verbleibendes operatives Ergebnis 91 (29) - 2.057
Konzernergebnis (3) 67 (49) - 1.369
Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 6 (20) 160 2.075
Free Cash Flow 6 (20) 160 1.026

(1) Beiträge aus der Geschäftstätigkeit von NxStage (Beiträge NxStage).
(2) Integrationskosten im Zusammenhang mit der Akquisition von NxStage (NxStage Kosten).
(3) Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt.

Überleitung Ergebnisse 2018 auf bereinigte Ergebnisse 2018 als Basis für Ziele 2019
in MIO €
Ergebnisse 2018 (Gewinn) Verlust i. Zshg. mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement Kosten i. Zshg. mit FCPA-Untersuchungen Sound H1 Bereinigte Ergebnisse 2018
Umsatzerlöse 16.547 - - (521) 16.026
Operatives Ergebnis 3.038 (809) 77 (14) 2.292
Verbleibendes operatives Ergebnis 2.794 (809) 77 (14) 2.048
Konzernergebnis (1) 1.982 (673) 28 4 1.341

(1) Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die folgenden Abschnitte fassen unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie die wichtigsten Steuerungsgrößen nach Berichtssegment und Zentralbereichen für die angegebenen Zeiträume zusammen.

Wir haben die Informationen nach dem Managementansatz aufbereitet, das heißt in der gleichen Art und Weise und auf der gleichen Basis, wie unser Management intern finanzielle Informationen zur Unterstützung operativer Entscheidungen und zur Beurteilung der Leistung der Unternehmensführung verarbeitet.

Ertragslage

Segmentdaten und Zentralbereiche
in MIO €
2019 2018
Umsatzerlöse
Segment Nordamerika 12.195 11.570
Segment EMEA 2.693 2.587
Segment Asien-Pazifik 1.859 1.689
Segment Lateinamerika 709 686
Zentralbereiche 21 15
Gesamt 17.477 16.547
Operatives Ergebnis
Segment Nordamerika 1.794 2.665
Segment EMEA 448 399
Segment Asien-Pazifik 329 304
Segment Lateinamerika 43 29
Zentralbereiche (344) (359)
Gesamt 2.270 3.038
Zinserträge 62 147
Zinsaufwendungen (491) (448)
Ertragsteuern (402) (511)
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.439 2.226
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis (239) (244)
Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt) 1.200 1.982

Die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis, die in Ländern außerhalb der Euro-Zone erwirtschaftet werden, unterliegen Währungsschwankungen. Das Geschäftsjahr 2019 wurde durch die Entwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar positiv beeinflusst, wohingegen das Geschäftsjahr 2018 durch die Entwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar negativ beeinflusst wurde. Im Geschäftsjahr 2019 wurden circa 70% der Umsatzerlöse und etwa 79% des operativen Ergebnisses in US-Dollar generiert.

Konzernabschluss

Zentrale Indikatoren für den Konzernabschluss Veränderung
in %
2019 2018 Wie berichtet Währungsumrechnungseffekte Zu konstanten Wechselkursen (1)
Umsatzerlöse in MIO € 17.477 16.547 6% 4% 2%
Gesundheitsdienstleistungen 13.872 13.264 5% 4% 1%
Gesundheitsprodukte 3.605 3.283 10% 2% 8%
Anzahl der Dialysebehandlungen 52.148.107 50.027.579 4%
Organisches Behandlungswachstum in % 3,5% 2,8%
Bruttoergebnis in % der Umsatzerlöse 30,9% 31,2%
Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten in % der Umsatzerlöse 17,5% 17,4%
Operatives Ergebnis in MIO € 2.270 3.038 (25%) 3% (28%)
Operative Marge in % 13,0% 18,4%
Verbleibendes operatives Ergebnis in MIO € (2) 2.031 2.794 (27%) 3% (30%)
Konzernergebnis in MIO € (3) 1.200 1.982 (39%) 3% (42%)
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in € 3,96 6,47 (39%) 2% (41%)

(1) Für weitere Informationen zu konstanten Wechselkursen siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".
(2) Für weitere Informationen zum verbleibenden operativen Ergebnis, einschließlich einer Überleitung des operativen Ergebnisses auf das verbleibende operative Ergebnis auf Konzernebene und für jedes unserer Geschäftssegmente, siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".
(3) Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt.

Die Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen erhöhten sich um 5%. Zusätzlich zu einem positiven Währungsumrechnungseffekt in Höhe von 4%, stiegen die Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen um 1%. Dieser Anstieg ging auf das organische Behandlungswachstum (4%), auf Akquisitionen (2%) und das organische Wachstum der Umsatzerlöse je Behandlung (1%) zurück. Gegenläufig wirkten der Rückgang aufgrund von Vorjahresumsatzbeiträgen aus dem veräußerten Sound-Geschäft und der Effekt aus Klinikverkäufen und -schließungen (5%) sowie eine Anpassung der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 170 MIO € (1%) (siehe Anmerkung 22 im Konzernanhang).

Die Anzahl der Dialysebehandlungen stieg um 4%. Dies resultierte aus einem organischen Behandlungswachstum (4%) und Akquisitionen (1%). Gegenläufig wirkte der Effekt aus Klinikverkäufen und -schließungen (1%).

Am 31. Dezember 2019 besaßen, betrieben oder leiteten wir 3.994 Dialysekliniken (ohne die von uns geleiteten, aber nicht konsolidierten Dialysekliniken in den USA) im Vergleich zu 3.928 Dialysekliniken am 31. Dezember 2018. Im Geschäftsjahr 2019 übernahmen wir 47 Dialysekliniken, eröffneten 123 Kliniken und konsolidierten oder verkauften 104 Kliniken. Die Anzahl der behandelten Patienten in Kliniken, die wir besitzen, betreiben oder leiten (ohne Patienten aus von uns geleiteten, aber nicht konsolidierten Dialysekliniken in den USA), stieg um 4% auf 345.096 am 31. Dezember 2019 (31. Dezember 2018: 333.331).

Die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten stiegen um 10%, einschließlich eines positiven Währungsumrechnungseffekts in Höhe von 2%. Zu konstanten Wechselkursen betrug der Anstieg 8%. Die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Dialyseprodukten erhöhten sich um 10%. Zusätzlich zu einem positiven Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2%, stiegen die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Dialyseprodukten um 8%. Der Anstieg resultierte aus dem gestiegenen Absatz von Produkten für die Heim-Hämodialyse (im Wesentlichen zurückzuführen auf die Akquisition von NxStage), Dialysatoren, Lösungen und Konzentraten für die Hämodialyse, Medikamenten zur Behandlung von chronischem Nierenversagen, Blutschläuchen sowie Produkten für die Peritoneal- und Akutdialyse. Gegenläufig wirkte ein geringerer Absatz von Dialysegeräten infolge von Änderungen der bilanziellen Behandlung von Sale-and-Leaseback-Transaktionen aufgrund der Einführung von IFRS 16. Die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von nichtdialysebezogenen Produkten erhöhten sich um 3%, von 74 MIO € auf 76 MIO €, wobei dieser Anstieg keinen nennenswerten Währungsumrechnungseffekten unterlag. Der Anstieg ist auf einen höheren Absatz von Produkten für die Behandlung von akutem Herz-Lungen-Versagen zurückzuführen.

Der Rückgang der Bruttoergebnismarge gegenüber der Vergleichsperiode betrug 0,3 Prozentpunkte. Währungsumrechnungseffekte hatten hier in der Berichtsperiode einen positiven Einfluss von 0,1 Prozentpunkten. Der Rückgang spiegelt hauptsächlich verringerte Margen in den Segmenten EMEA, Nordamerika und einen unvorteilhaften Effekt aufgrund der variierenden Margen in unseren vier Berichtssegmenten wider. Gegenläufig wirkte ein Anstieg im Segment Asien-Pazifik. Der Rückgang der Bruttoergebnismarge im Segment EMEA beruhte im Wesentlichen auf höheren Personalkosten in einigen Ländern. Im Segment Nordamerika ergab sich der Rückgang im Wesentlichen aus höheren Personalkosten, einer Anpassung der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (siehe Anmerkung 22 im Konzernanhang), dem Effekt aus einer Reduzierung der Anzahl der dem ESCO-Programm zugeordneten Patienten und einer sinkenden Kosteneinsparungsquote (Verlustquote für 2019), basierend auf aktuellen Berichten zu laufenden und vorangegangenen Programmjahren (ESCO-Effekt). Gegenläufig wirkten der positive Effekt der gestiegenen Verordnungen oral zu verabreichender Medikamente mit vorteilhaften Margen, der günstige Effekt aus der Einführung von IFRS 16, der positive Effekt im Geschäftsjahr aus der Veräußerung von Sound Inpatient Physicians, Inc. (Sound), weil das Unternehmen geringere Margen erzielte, sowie die Akquisition von NxStage. Der Anstieg der Bruttoergebnismarge im Segment Asien-Pazifik ist weitestgehend auf den vorteilhaften Einfluss des Geschäftswachstums und der Einführung von IFRS 16 zurückzuführen. Teilweise ausgeglichen wurde dies durch den ungünstigen Einfluss von Akquisitionen mit geringeren Margen.

Der Anstieg der Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten in Prozent der Umsatzerlöse gegenüber der Vergleichsperiode betrug 0,1 Prozentpunkte, ohne nennenswerte Währungsumrechnungseffekte im Berichtsjahr. Die Zunahme ergab sich im Wesentlichen aus Anstiegen in den Segmenten Nordamerika und Asien-Pazifik. Dies wurde teilweise durch einen Rückgang im Segment EMEA und in den Zentralbereichen ausgeglichen. Im Segment Nordamerika ging der Anstieg auf die Integrationskosten und betrieblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit NxStage, Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm, höhere Personalkosten sowie höhere Aufwendungen für die aktienbasierte Vergütung zurück. Gegenläufig wirkten der Effekt aus der Bewertung unserer Beteiligung an Humacyte zum beizulegenden Zeitwert, der Vorjahreseffekt aus den Informationskampagnen zu US-Referenden und der Vorjahreseffekt aus der Beendigung der Anwendung einer Nicht-IFRS Bilanzierungsrichtlinie ohne Auswirkungen auf den Cash Flow. Der Anstieg im Segment Asien-Pazifik resultierte aus dem Geschäftswachstum, einem unvorteilhaften Effekt aus dem Versorgungsmanagement und Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm. Dies wurde teilweise durch günstige Wechselkurseffekte ausgeglichen. Die Abnahme im Segment EMEA ergab sich aus einer verringerten ausstehenden variablen Kaufpreisverbindlichkeit im Zusammenhang mit der Xenios AG (Xenios), höheren sonstigen Erträgen im Zusammenhang mit dem positiven Ausgang eines Rechtsstreits, günstigen Wechselkurseffekten und der positiven Auswirkung von Akquisitionen. Gegenläufig wirkten höhere Wertberichtigungen auf Forderungen und Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm. In den Zentralbereichen resultierte der Rückgang aus den Kosten im Zusammenhang mit FCPA-Untersuchungen im Vorjahr.

Der Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement sank von 809 MIO € auf 29 MIO €, vorwiegend aufgrund der Veräußerung von Sound im Geschäftsjahr 2018.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen von 114 MIO € auf 168 MIO € und damit um 47%. In Prozent der Umsatzerlöse ergab sich ein Anstieg von 0,3 Prozentpunkten, der weitestgehend auf Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei NxStage, die Entwicklung von Programmen für die Zentrums- und die Heimdialyse, höhere Kosten für Aktivitäten im Bereich der Vorentwicklung und Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der regenerativen Medizin zurückgeht.

Das Ergebnis assoziierter Unternehmen stieg leicht von 73 MIO € auf 74 MIO €. Der geringe Anstieg ist auf ein höheres Ergebnis von Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Ltd., einem Unternehmen, an dem wir zu 45% beteiligt sind, hauptsächlich aufgrund eines höheren Absatzes von Medikamenten zur Behandlung von chronischem Nierenversagen zurückzuführen.

Das operative Ergebnis in Prozent der Umsatzerlöse (operative Marge) verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 5,4 Prozentpunkte, einschließlich eines positiven Effekts aus der Währungsumrechnung von 0,1 Prozentpunkten in der laufenden Periode. Der Rückgang im Berichtsjahr war weitestgehend auf den geringeren Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, wie zuvor dargestellt, zurückzuführen.

Das verbleibende operative Ergebnis sank um 27%. In diesem Rückgang ist ein positiver Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 3% enthalten. Darüber hinaus verringerte sich das verbleibende operative Ergebnis um 30% weitestgehend aufgrund des Rückgangs des operativen Ergebnisses.

Der Netto-Zinsaufwand stieg um 43%, von 301 MIO € auf 429 MIO €. Zusätzlich zu einem negativem Währungsumrechnungseffekt in Höhe von 6%, stieg der Netto-Zinsaufwand um 37%. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der Einführung von IFRS 16 und einem höheren Schuldenniveau. Gegenläufig hat sich die Neufinanzierung von hochverzinslichen Anleihen durch geringer verzinste Schuldtitel ausgewirkt.

Die Ertragsteuern sanken um 21% von 511 MIO € auf 402 MIO €. Der effektive Steuersatz stieg von 18,7% für den entsprechenden Zeitraum 2018 auf 21,8%. Er wurde maßgeblich durch die Vorjahreseffekte der vorteilhaften Auswirkungen der US-Steuerreform, aus dem Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement im Geschäftsjahr 2018 sowie die positiven Steuereffekte aus dem Vorjahr aus den Kosten im Zusammenhang mit den FCPA Untersuchungen beeinflusst. Gegenläufig wirkten steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen bezüglich der Kosten im Zusammenhang mit den Informationskampagnen zu US-Referenden.

Das auf nicht beherrschende Anteile entfallende Ergebnis sank um 2% von 244 MIO € auf 239 MIO €. Bei negativen Währungsumrechnungseffekten in Höhe von 5% sank das auf nicht beherrschende Anteile entfallende Ergebnis um 7%. Grund dieses Rückgangs war die schwächere Entwicklung von Unternehmen, an denen wir zu weniger als 100% beteiligt sind.

Das Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt) sank um 39%, von 1.982 MIO € auf 1.200 MIO €. Zusätzlich zu einem positiven Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 3%, verringerte sich das Konzernergebnis um 42% aufgrund des Gesamteffekts der zuvor erläuterten Posten.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie sank um 39%. Zusätzlich zu positiven Währungsumrechnungseffekten in Höhe von 2% hat sich das das unverwässerte Ergebnis je Aktie um 41% verringert, im Wesentlichen aufgrund des oben beschriebenen Rückgangs des Konzernergebnisses. Die Zahl der durchschnittlich ausstehenden Aktien verringerte sich im Geschäftsjahr 2019 auf etwa 302,7 MIO (306,5 MIO im Geschäftsjahr 2018), im Wesentlichen wegen unseres Aktienrückkaufprogramms.

Zum 31. Dezember 2019 beschäftigten wir (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis) 120.659 Personen (31. Dezember 2018: 112.658). Das entspricht einem Anstieg von 7%, hauptsächlich aufgrund der Akquisition von NxStage.

Operative Entwicklung auf bereinigter Basis für den Konzern

Der Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin ist der Auffassung, dass die Ertragslage um bestimmte Transaktionen beziehungsweise Ereignisse bereinigt werden sollte, um die Transparenz und die Vergleichbarkeit unserer Angaben zu erhöhen. Die folgenden Ergebnisse (bereinigt um Sondereinflüsse) sollten in Verbindung mit den zuvor dargestellten Ergebnissen analysiert werden. In den Geschäftsjahren 2019 und 2018 haben wir folgende Transaktionen identifiziert, deren Bereinigung aus den zuvor dargestellten Ergebnissen dem Leser weitere nützliche Zusatzinformationen bietet, um unsere operative Entwicklung zu beurteilen:

Bereinigung der Angaben für 2019 um die Effekte aus der Einführung von IFRS 16,

Bereinigung der Angaben für 2019 um die Beiträge aus der Geschäftstätigkeit von NxStage, um der Darstellung für 2018 zu entsprechen (Beiträge NxStage),

Bereinigung der Angaben für 2019 um die Integrationskosten im Zusammenhang mit der Akquisition von NxStage vom 21. Februar 2019 (NxStage Kosten),

Bereinigung der Angaben für 2019 um die Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm,

Bereinigung der Angaben für 2018 um die Beiträge aus der Geschäftstätigkeit von Sound, um der Darstellung für 2019 zu entsprechen (Sound H1),

Bereinigung um den (Gewinn) Verlust im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement (siehe Anmerkung 4 im Konzernanhang),

Bereinigung der Angaben für 2018 um die Kosten im Zusammenhang mit FCPA-Untersuchungen.

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der zentralen Indikatoren für den Konzernabschluss gemäß IFRS auf die, wie oben beschrieben, bereinigten zentralen Indikatoren. Hintergrund ist, dass die Bereinigungen einen besseren Vergleich dieser zentralen Indikatoren mit unserem Ausblick 2019 im Abschnitt "Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf" im Kapitel "Geschäftsverlauf" ermöglichen. Obgleich wir der Meinung sind, dass die bereinigte Darstellung die Klarheit der Erläuterung unserer Ertragslage erhöht, sollte die folgende Tabelle nur als Ergänzung zu unseren oben dargestellten Ergebnissen gemäß IFRS betrachtet werden.

Operative Entwicklung auf bereinigter Basis für den Konzern in MIO €, sofern nicht anders angegeben Ergebnisse 2019 Einführung von IFRS 16 Beiträge NxStage NxStage Kosten Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm
Umsatzerlöse 17.477 115 (263) - -
Gesundheitsdienstleistungen 13.872 - (12) - -
Gesundheitsprodukte 3.605 115 (251) - -
Operatives Ergebnis 2.270 (75) 15 24 91
Operative Marge
in % 13,0%
Zinsaufwendungen, netto (429) 172 71 - -
Ertragsteuern (402) (27) (23) (6) (24)
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis (239) - - - -
Konzernergebnis (2) 1.200 70 63 18 67
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in € 3,96 0,23 0,21 0,06 0,22
Operative Entwicklung auf bereinigter Basis für den Konzern (fortgesetzt) in MIO €, sofern nicht anders angegeben Veränderung in % auf bereinigter Basis
(Gewinn) Verlust i. Zshg. mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement Bereinigte Ergebnisse 2019 Zu Wechselkursen der Berichtsperiode Zu konstanten Wechselkursen (1)
Umsatzerlöse - 17.329 8% 5%
Gesundheitsdienstleistungen - 13.860 9% 5%
Gesundheitsprodukte - 3.469 6% 4%
Operatives Ergebnis (29) 2.296 0% (4%)
Operative Marge
in % 13,2%
Zinsaufwendungen, netto - (186) (33%) (35%)
Ertragsteuern (20) (502) 18% 13%
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis - (239) (2%) (7%)
Konzernergebnis (2) (49) 1.369 2% (2%)
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in € (0,16) 4,52 3% (1%)
Operative Entwicklung auf bereinigter Basis für den Konzern in MIO €, sofern nicht anders angegeben Ergebnisse 2018 Sound H1 (3) (Gewinn) Verlust i. Zshg. mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement Kosten i. Zshg. mit FCPA-Untersuchungen Bereinigte Ergebnisse 2018
Umsatzerlöse 16.547 (521) - - 16.026
Gesundheitsdienstleistungen 13.264 (521) - - 12.743
Gesundheitsprodukte 3.283 - - - 3.283
Operatives Ergebnis 3.038 (14) (809) 77 2.292
Operative Marge in % 18,4% 14,3%
Zinsaufwendungen, netto (301) 21 - - (280)
Ertragsteuern (511) (3) 136 (49) (427)
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis (244) 0 - - (244)
Konzernergebnis (2) 1.982 4 (673) 28 1.341
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in € 6,47 0,01 (2,20) 0,09 4,37

(1) Für weitere Informationen zu konstanten Wechselkursen siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".
(2) Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt.
(3) Beiträge von Sound.

Segmentberichterstattung

Die folgenden Erläuterungen beziehen sich auf die Segmente Nordamerika, EMEA, Asien-Pazifik und Lateinamerika sowie auf die Zielgrößen, die wir der Steuerung der Segmente zugrunde legen.

Für Dienstleistungen im Versorgungsmanagement nutzen wir zusätzliche Kennzahlen, die nachfolgend erläutert werden.

Geschäftskennzahlen für das Versorgungsmanagement

Die folgenden Kennzahlen für die Segmente Nordamerika und Asien-Pazifik betreffen Programme im Gesundheitswesen, an denen wir bisher teilgenommen haben und aktuell teilnehmen oder in Zukunft teilnehmen werden; die Kennzahlen sind Teil der Berichterstattung über unser Geschäft. Im Segment Nordamerika sind derzeit bei den im Folgenden dargestellten Berechnungen der Kennzahlen "Summe der Mitgliedschaftsmonate" und "Verwaltete Patientenkosten" die sogenannten Subcapitation-Programme (Pro-Kopf-Erstattungsprogramme im Bereich der Dienstleistungen durch niedergelassene Ärzte), das Programm "Bundled Payments for Care Improvement" (BPCl-Programm; bis zum 28. Juni 2018, siehe Anmerkung 4 im Konzernanhang), das ESCO-Programm, die Pläne "Medicare Advantage ESRD Chronic Condition Special Needs" (MA-CSNPs) (bis zum 31. Dezember 2018) und andere Shared-Savings-Programme enthalten. Künftig könnten weitere Programme hinzukommen, die ebenfalls in diese Kennzahlen einfließen würden. Dazu zählt das BPCl-Advanced-Programm, eine dem BPCl-Programm ähnliche Initiative, die am 1. Oktober 2018 startete und bis zum 31. Dezember 2023 fortbestehen soll. Unsere Teilnahme am BPCl-Advanced-Programm begann im Januar 2020 über eine Arztpraxis, an der National Cardiovascular Partners mehrheitlich beteiligt ist. Um diese Geschäftskennzahlen zeitnah berichten zu können, mussten wir Schätzungen vornehmen, da die Prüfung der von uns zur Verfügung gestellten BPCl- und ESCO-Programm-Daten durch die CMS eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Im Segment Asien-Pazifik wird derzeit die Kennzahl "Patientenkontakte" für das Versorgungsmanagement erläutert.

Die Kennzahlen können künftig noch weiterentwickelt werden. Diese Kennzahlen sind weder IFRS- Kennzahlen noch Nicht-IFRS-Kennzahlen und werden daher nicht IFRS-Kennzahlen gegenübergestellt oder zu diesen übergeleitet.

Summe der Mitgliedschaftsmonate

In unserem Segment Nordamerika wird die Kennzahl "Summe der Mitgliedschaftsmonate" (in Programmen zum Kostenmanagement der medizinischen Versorgung) berechnet, indem die Anzahl der Patienten, die in den USA an wertbasierten Erstattungsprogrammen wie Medicare Advantage oder anderen wertbasierten Programmen teilnehmen, mit der Anzahl der Monate der Teilnahme der Mitglieder an diesen Programmen multipliziert wird (Mitgliedschaftsmonate). In diesen Programmen übernehmen wir das mit der Erzielung von Einsparungen verbundene Risiko. Die finanziellen Ergebnisse werden ergebniswirksam erfasst, wenn unsere Leistung bezüglich der Einsparungen ermittelt wird. Die in unserem Versorgungsmanagement enthaltenen mitgliedschaftsbasierten Angebote umfassen Subcapitation-Arrangements, MA-CSNPs (bis zum 31. Dezember 2018), ESCO- und BPCl- (bis zum 28. Juni 2018, siehe Anmerkung 4 im Konzernanhang) sowie andere Shared-Savings-Programme. Je nach unseren im Rahmen dieser Managed-Care-Programme ermittelten Leistungen kann eine höhere Zahl teilnehmender Patienten einen künftigen Ertrag, aber auch einen entsprechenden Verlust für uns bedeuten.

Verwaltete Patientenkosten

In unserem Segment Nordamerika ist die Kennzahl "Verwaltete Patientenkosten" im Zusammenhang mit der Steuerung der medizinischen Kosten innerhalb der wertbasierten Programme zu sehen, an denen unsere Patienten teilnehmen. Im Falle von ESCO-, BPCl (bis zum 28. Juni 2018 - siehe Anmerkung 4 im Konzernanhang) und anderen Shared-Savings-Programmen berechnet sich diese Kennzahl, indem die Summe der Mitgliedschaftsmonate im jeweiligen Programm mit einem Vergleichswert (Benchmark) der erwarteten monatlichen medizinischen Kosten pro Mitglied multipliziert wird. Bei der Berechnung der verwalteten Patientenkosten für Subcapitation-Arrangements und MA-CSNPs wird die monatliche Prämie des Programms pro Mitglied mit der Summe der vorstehend erläuterten Mitgliedschaftsmonate multipliziert.

Patientenkontakte

In den Segmenten Nordamerika und Asien-Pazifik bezeichnet die Kennzahl "Patientenkontakte" die Gesamtzahl der Patientenkontakte sowie der durchgeführten Eingriffe bestimmter Teilbereiche unseres Versorgungsmanagements. Wir verwenden diese Kennzahl als Indikator für die generierten Umsatzerlöse. Im Segment Nordamerika ergibt sich diese Kennzahl durch die Summe aller Kontakte und Eingriffe während des Berichtszeitraums von Sound bis zum 28. Juni 2018 (siehe Anmerkung 4 im Konzernanhang), MedSpring Urgent Care Centers, Azura Vascular Care und National Cardiovascular Partners (der Markenname von Laurus Healthcare L.P.); hinzu kommen die entsprechenden Zahlen in Bezug auf Patienten, die an unserem Programm "Fresenius Medical Care Rx Bone Mineral Metabolism" (Rx BMM-Programm) teilnehmen.

Patientenkontakte im Segment Asien-Pazifik umfasst die Summe aller Kontakte für die folgenden Dienstleistungen: ambulante Behandlungen in Tageskliniken, umfassende und spezialisierte Vorsorgeuntersuchungen, stationäre und ambulante Dienstleistungen, Gefäßzugangsversorgung und andere Dienstleistungen zur Behandlung chronischer Krankheiten.

Segment Nordamerika

Zentrale Indikatoren und Geschäftskennzahlen für das Segment Nordamerika Veränderung
in %
2019 2018 Wie berichtet Währungsumrechnungseffekte Zu konstanten Wechselkursen (1)
Segment Nordamerika gesamt
Umsatzerlöse in MIO € 12.195 11.570 5% 5% (0%)
Gesundheitsdienstleistungen 11.157 10.725 4% 5% (1%)
Gesundheitsprodukte 1.038 845 23% 7% 16%
Operatives Ergebnis in MIO € 1.794 2.665 (33%) 3% (36%)
Operative Marge in % 14,7% 23,0%
Verbleibendes operatives Ergebnis in MIO € (2) 1.569 2.434 (36%) 3% (39%)
Dialyse
Umsatzerlöse in MIO € 11.011 9.934 11% 6% 5%
Anzahl der Dialysebehandlungen 32.138.448 30.843.876 4%
Organisches Behandlungswachstum in % 3,3% 2,5%
Operatives Ergebnis in MIO € 1.737 1.752 (1%) 4% (5%)
Operative Marge in % 15,8% 17,6%
Verbleibendes operatives Ergebnis in MIO € (2) 1.532 1.540 (1%) 4% (5%)
Versorgungsmanagement
Umsatzerlöse in MIO € 1.184 1.636 (28%) 3% (31%)
Operatives Ergebnis in MIO € 57 913 (94%) 0% (94%)
Operative Marge in % 4,8% 55,8%
Verbleibendes operatives Ergebnis in MIO € (2) 37 894 (96%) 0% (96%)
Summe der Mitgliedschaftsmonate (3), (4) 645.273 639.329 1%
Verwaltete Patientenkosten in MIO € (3), (4) 4.226 4.196 1% 6% (5%)
Patientenkontakte (3), (4) 1.004.250 4.407.598 (77%)

(1) Für weitere Informationen zu konstanten Wechselkursen siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".
(2) Für weitere Informationen zum verbleibenden operativen Ergebnis, einschließlich einer Überleitung des operativen Ergebnisses auf das verbleibende operative Ergebnis für jedes unserer Geschäftssegmente, siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".
(3) Für weitere Informationen zu den Geschäftskennzahlen des Versorgungsmanagements siehe vorstehenden Abschnitt "Segmentberichterstattung - Geschäftskennzahlen für das Versorgungsmanagement".
(4) Die dargestellten Daten im Zusammenhang mit dem ESCO-Programm werden von den CMS noch finalisiert; dies kann zu Änderungen der in Vorperioden berichteten Geschäftskennzahlen führen.

Dialyse

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus dem Dialysegeschäft erhöhten sich um 11%; hierin enthalten war ein positiver Währungsumrechnungseffekt von 6%. Zu konstanten Wechselkursen erhöhten sich die Umsatzerlöse aus dem Dialysegeschäft um 5%. Die Umsatzerlöse aus dem Dialysegeschäft setzen sich aus den Umsatzerlösen aus Dialysedienstleistungen und aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten zusammen.

Die Umsatzerlöse aus Dialysedienstleistungen erhöhten sich um 10%, von 9.089 MIO € auf 9.973 MIO €. Zusätzlich zu einem positiven Effekt aus der Währungsumrechnung von 6%, betrug der Anstieg der Umsatzlöse aus Dialysedienstleistungen 4%. Diese Zunahme resultierte hauptsächlich aus dem organischen Behandlungswachstum (3%), dem organischen Wachstum der Umsatzerlöse je Behandlung (2%) sowie aus Akquisitionen (1%). Dies wurde teilweise durch eine Anpassung der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 170 MIO € (2%) (siehe Anmerkung 22 im Konzernanhang) ausgeglichen.

Die Anzahl der Dialysebehandlungen stieg um 4%, weitestgehend aufgrund des organischen Behandlungswachstums (3%) und aufgrund von Akquisitionen (1%). Zum 31. Dezember 2019 wurden 211.064 Patienten, und damit 3% mehr als im Vorjahr (31. Dezember 2018: 204.107), in den 2.579 Dialysekliniken (31. Dezember 2018: 2.529) behandelt, die wir im Segment Nordamerika besitzen oder betreiben.

In den USA sank der Durchschnittserlös je Behandlung von 354 US$ (300 €) auf 352 US$ (298 € zu konstanten Wechselkursen). Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf eine Anpassung der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 170 MIO € und geringere Umsatzerlöse mit privaten Versicherern zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich gestiegene Verordnungen oral zu verabreichender Medikamente und eine Erhöhung des Basis- PVS-Erstattungssatzes aus.

Die Kosten je Behandlung in den USA stiegen, bereinigt um die Effekte aus der Einführung von IFRS 16, von 289 US$ (245 €) auf 296 US$ (250 € zu konstanten Wechselkursen). Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus höheren Personalkosten, höheren Kosten für medizinische Verbrauchsmaterialien, den Integrationskosten und betrieblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit NxStage und höheren Abschreibungen. Gegenläufig wirkten geringere Kosten für Medikamente zur Behandlung von chronischem Nierenversagen.

Die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten erhöhten sich um 23%. Zusätzlich zu einem positiven Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 7%, stiegen die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten um 16%. Der Anstieg beruhte auf einem höheren Absatz von Produkten für die Heim-Hämodialyse, Medikamenten zur Behandlung von chronischem Nierenversagen, Dialysatoren, Produkten für die Peritonealdialyse sowie Lösungen und Konzentraten für die Hämodialyse. Gegenläufig wirkte der geringere Absatz von Dialysegeräten infolge von Änderungen der bilanziellen Behandlung von Sale-and-Leaseback-Transaktionen aufgrund der Einführung von IFRS 16.

Operative Marge

Die operative Marge aus dem Dialysegeschäft verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 1,8 Prozentpunkte. Hierin ist ein negativer Währungsumrechnungseffekt in Höhe von 0,1 Prozentpunkten enthalten. Der Rückgang der Marge beruhte auf höheren Personalkosten, einer Anpassung der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (siehe Anmerkung 22 im Konzernanhang), den Integrationskosten und betrieblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit NxStage sowie Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm. Dies wurde teilweise durch die positive Auswirkung der gestiegenen Verordnungen oral zu verabreichender Medikamente mit vorteilhaften Margen, den Effekt aus der Bewertung unserer Beteiligung an Humacyte zum beizulegenden Zeitwert, einen positiven Effekt aus der Einführung von IFRS 16, den Vorjahreseffekt aus den Informationskampagnen zu US-Referenden sowie den Vorjahreseffekt aus der Beendigung der Anwendung einer Nicht-IFRS Bilanzierungsrichtlinie ohne Auswirkungen auf den Cash Flow ausgeglichen.

Verbleibendes operatives Ergebnis

Das verbleibende operative Ergebnis aus dem Dialysegeschäft sank um 1%. Zusätzlich zu einem positiven Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 4% ergab sich ein Rückgang von 5%. Diese Abnahme resultierte im Wesentlichen aus dem gesunkenen operativen Ergebnis.

Versorgungsmanagement

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus dem Versorgungsmanagement sanken um 28%. Zusätzlich zu den positiven Währungsumrechnungseffekten in Höhe von 3%, verringerten sich die Umsatzlöse aus dem Versorgungsmanagement um 31%. Der Rückgang erfolgte weitestgehend aufgrund von Vorjahresumsatzbeiträgen aus dem veräußerten Sound-Geschäft (33%) und des organischen Umsatzrückgangs, einschließlich des ESCO-Effekts, (1%). Gegenläufig wirkten Beiträge aus Akquisitionen (3%).

Operative Marge

Die operative Marge aus dem Versorgungsmanagement sank gegenüber der Vergleichsperiode um 51,0 Prozentpunkte, einschließlich eines negativen Währungsumrechnungseffekts in Höhe von 0,1 Prozentpunkten. Der Rückgang resultierte hauptsächlich aus dem geringeren Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, dem ESCO-Effekt, geringeren Volumina bei der Distribution verschreibungspflichtiger Arzneimittel sowie unvorteilhaften Margen für oral zu verabreichende Medikamente. Gegenläufig wirkte ein positiver Effekt aus der Einführung von IFRS 16.

Verbleibendes operatives Ergebnis

Das verbleibende operative Ergebnis aus dem Versorgungsmanagement sank um 96%, ohne nennenswerte Währungsumrechnungseffekte. Der Rückgang geht hauptsächlich auf das niedrigere operative Ergebnis zurück.

Geschäftskennzahlen für das Versorgungsmanagement

Die Summe der Mitgliedschaftsmonate (in Programmen zum Kostenmanagement der medizinischen Versorgung) blieb relativ stabil. Der Grund dafür ist, dass die Ausweitung der bestehenden ESCOs durch die Aufnahme neuer Partner für Arztpraxen und neuer Dialyseeinrichtungen seit Beginn des Geschäftsjahres 2018 weitestgehend durch die Veräußerung unserer Mehrheitsbeteiligung an Sound am 28. Juni 2018 und die damit einhergehende Beendigung unserer Teilnahme am BPCl-Programm ausgeglichen wurde. Siehe Anmerkung 4 im Konzernanhang sowie Fußnote 4 der obigen Tabelle "Zentrale Indikatoren und Geschäftskennzahlen für das Segment Nordamerika".

Die verwalteten Patientenkosten erhöhten sich um 1%. Einschließlich eines positiven Effekts aus der Währungsumrechnung in Höhe von 6%, verringerten sich die verwalteten Patientenkosten um 5%. Der Rückgang ergab sich hauptsächlich durch die Veräußerung unserer Mehrheitsbeteiligung an Sound am 28. Juni 2018 (siehe Anmerkung 4 im Konzernanhang) und die damit einhergehende Beendigung unserer Teilnahme am BPCl-Programm sowie ein Rückgang der Mitgliedschaftsmonate im Zusammenhang mit MA-CSNPs, die seit Januar 2019 nicht mehr angeboten werden. Gegenläufig wirkten die Ausweitung der bestehenden ESCOs durch die Aufnahme neuer Ärzte und Dialyseanbieter seit Beginn des Geschäftsjahres 2018 sowie der Anstieg der Mitgliedschaftsmonate im Zusammenhang mit Subcapitation-Programmen. Siehe Fußnote 4 der obigen Tabelle "Zentrale Indikatoren und Geschäftskennzahlen für das Segment Nordamerika".

Der Rückgang der Patientenkontakte ist vorwiegend auf die geringere Zahl der Patientenkontakte im Bereich der krankenhausbezogenen Gesundheitsdienstleistungen wegen der Veräußerung unserer Mehrheitsbeteiligung an Sound am 28. Juni 2018 zurückzuführen. Siehe Anmerkung 4 im Konzernanhang sowie Fußnote 4 der obigen Tabelle "Zentrale Indikatoren und Geschäftskennzahlen für das Segment Nordamerika".

Operative Entwicklung auf bereinigter Basis für das Segment Nordamerika

Der Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin ist der Auffassung, dass die Ertragslage um bestimmte Transaktionen beziehungsweise Ereignisse bereinigt werden sollte, um die Transparenz und die Vergleichbarkeit unserer Angaben zu erhöhen. Die folgenden Ergebnisse (bereinigt um Sondereinflüsse) sollten in Verbindung mit den zuvor dargestellten Ergebnissen analysiert werden. In den Geschäftsjahren 2019 und 2018 haben wir folgende Transaktionen identifiziert, deren Bereinigung aus den zuvor dargestellten Ergebnissen dem Leser weitere nützliche Zusatzinformationen bietet, um unsere operative Entwicklung zu beurteilen:

Bereinigung der Angaben für 2019 um die Effekte aus der Einführung von IFRS 16,

Bereinigung der Angaben für 2019 um die Beiträge NxStage,

Bereinigung der Angaben für 2019 um NxStage Kosten,

Bereinigung der Angaben für 2019 um Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm,

Bereinigung der Angaben für 2018 um Sound H1,

Bereinigung um den (Gewinn) Verlust im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement.

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der zentralen Indikatoren für das Segment Nordamerika gemäß IFRS auf die, wie oben beschrieben, bereinigten zentralen Indikatoren. Hintergrund ist, dass die Bereinigungen einen besseren Vergleich dieser zentralen Indikatoren mit unserem Ausblick 2019 im Abschnitt "Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf" im Kapitel "Geschäftsverlauf" ermöglichen. Obgleich wir der Meinung sind, dass die bereinigte Darstellung die Klarheit der Erläuterung unserer Ertragslage erhöht, sollte die folgende Tabelle nur als Ergänzung zu unseren oben dargestellten Ergebnissen gemäß IFRS betrachtet werden.

Operative Entwicklung auf bereinigter Basis für das Segment Nordamerika in MIO €, sofern nicht anders angegeben
Ergebnisse 2019 Einführung von IFRS 16 Beiträge NxStage NxStage Kosten Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm
Umsatzerlöse 12.195 115 (263) - -
Gesundheitsdienstleistungen 11.157 - (12) - -
davon Dialysedienstleistungen 9.973 - (12) - -
davon Versorgungsmanagement 1.184 - - - -
Gesundheitsprodukte 1.038 115 (251) - -
Operatives Ergebnis 1.794 (59) 19 24 83
Operative Marge in % 14,7%
Dialyse 1.737 (51) 19 24 83
Operative Marge in % 15,8%
Versorgungsmanagement 57 (8) - - -
Operative Marge in % 4,8%
Operative Entwicklung auf bereinigter Basis für das Segment Nordamerika (fortgesetzt) in MIO €, sofern nicht anders angegeben Veränderung in % auf bereinigter Basis
(Gewinn) Verlust i. Zshg. mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement Bereinigte Ergebnisse 2019 Zu Wechselkursen der Berichtsperiode Zu konstanten Wechselkursen (1)
Umsatzerlöse - 12.047 9% 3%
Gesundheitsdienstleistungen - 11.145 9% 4%
davon Dialysedienstleistungen - 9.961 10% 4%
davon Versorgungsmanagement - 1.184 6% 1%
Gesundheitsprodukte - 902 7% 1%
Operatives Ergebnis (29) 1.832 (1%) (5%)
Operative Marge in % 15,2%
Dialyse - 1.812 3% (1%)
Operative Marge in % 16,7%
Versorgungsmanagement (29) 20 (78%) (79%)
Operative Marge in % 1,7%
Operative Entwicklung auf bereinigter Basis für das Segment Nordamerika in MIO €, sofern nicht anders angegeben Ergebnisse 2018 Sound H1 (2) (Gewinn) Verlust i. Zshg. mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement Bereinigte Ergebnisse 2018
Umsatzerlöse 11.570 (521) - 11.049
Gesundheitsdienstleistungen 10.725 (521) - 10.204
davon Dialysedienstleistungen 9.089 - - 9.089
davon Versorgungsmanagement 1.636 (521) - 1.115
Gesundheitsprodukte 845 - - 845
Operatives Ergebnis 2.665 (14) (809) 1.842
Operative Marge in % 23,0% 16,7%
Dialyse 1.752 - - 1.752
Operative Marge in % 17,6% 17,6%
Versorgungsmanagement 913 (14) (809) 90
Operative Marge in % 55,8% 8,0%

(1) Für weitere Informationen zu konstanten Wechselkursen siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".
(2) Beiträge von Sound.

Segment EMEA

Zentrale Indikatoren und Geschäftskennzahlen für das Segment EMEA Veränderung
in %
2019 2018 Wie berichtet Währungsumrechnungseffekte Zu konstanten Wechselkursen (1)
Umsatzerlöse in MIO € 2.693 2.587 4% 0% 4%
Gesundheitsdienstleistungen 1.354 1.274 6% (1%) 7%
Gesundheitsprodukte 1.339 1.313 2% 0% 2%
Anzahl der Dialysebehandlungen 10.042.109 9.731.941 3%
Organisches Behandlungswachstum in % 3,4% 3,0%
Operatives Ergebnis in MIO € 448 399 12% (1%) 13%
Operative Marge in % 16,6% 15,4%
Verbleibendes operatives Ergebnis in MIO € (2) 443 395 12% (1%) 13%

(1) Für weitere Informationen zu konstanten Wechselkursen siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".
(2) Für weitere Informationen zum verbleibenden operativen Ergebnis, einschließlich einer Überleitung des operativen Ergebnisses auf das verbleibende operative Ergebnis für jedes unserer Geschäftssegmente, siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen stiegen um 6%. Bei einem negativen Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1% betrug der Anstieg der Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen 7%. Gründe für diesen Anstieg waren ein organisches Behandlungswachstum (3%), ein organisches Wachstum der Umsatzerlöse je Behandlung (3%) und Akquisitionen (2%). Gegenläufig wirkte der Effekt aus Klinikverkäufen und -schließungen (1%).

Die Anzahl der Dialysebehandlungen stieg um 3%, hauptsächlich aufgrund des organischen Behandlungswachstums (3%) und aufgrund von Akquisitionen (2%). Gegenläufig wirkte der Effekt aus Klinikverkäufen und -schließungen (2%). Zum 31. Dezember 2019 wurden 66.217 Patienten, 2% mehr als im Vorjahr (31. Dezember 2018: 65.061), in den 781 Dialysekliniken (31. Dezember 2018: 776) behandelt, die wir im Segment EMEA besitzen, betreiben oder leiten.

Die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten erhöhten sich um 2%, mit nahezu keinen Effekten aus der Währungsumrechnung. Die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Dialyseprodukten erhöhten sich um 2%. Der Anstieg resultierte aus einem höheren Absatz von Dialysegeräten, Produkten für die Akutdialyse, Blutschläuchen und Produkten für die Peritonealdialyse. Die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von nichtdialysebezogenen Produkten erhöhten sich um 3% von 74 MIO € auf 76 MIO €, weitestgehend aufgrund des höheren Absatzes von Produkten für die Behandlung von akutem Herz-Lungen-Versagen.

Operative Marge

Die operative Marge stieg gegenüber der Vergleichsperiode um 1,2 Prozentpunkte. Währungsumrechnungseffekte stellten einen Rückgang der operativen Marge in Höhe von 0,1 Prozentpunkten da. Der Anstieg der operativen Marge resultierte hauptsächlich aus einer geringeren ausstehenden variablen Kaufpreisverbindlichkeit im Zusammenhang mit Xenios, einem positiven Effekt aus der Einführung von IFRS 16, höheren sonstigen Erträgen im Zusammenhang mit dem positiven Ausgang eines Rechtsstreits und einem günstigen Einfluss von Akquisitionen. Gegenläufig wirkten gestiegene Personalkosten in einigen Ländern sowie höhere Wertberichtigungen auf Forderungen.

Verbleibendes operatives Ergebnis

Das verbleibende operative Ergebnis erhöhte sich um 12%. Bei einem negativen Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1%, stieg das verbleibende operative Ergebnis um 13%. Der Anstieg ging hauptsächlich auf das höhere operative Ergebnis zurück.

Segment Asien-Pazifik

Zentrale Indikatoren und Geschäftskennzahlen für das Segment Asien-Pazifik Veränderung
in %
2019 2018 Wie berichtet Währungsumrechnungseffekte Zu konstanten Wechselkursen (1)
Segment Asien-Pazifik gesamt
Umsatzerlöse in MIO € 1.859 1.689 10% 3% 7%
Gesundheitsdienstleistungen 862 776 11% 4% 7%
Gesundheitsprodukte 997 913 9% 1% 8%
Operatives Ergebnis in MIO € 329 304 8% 2% 6%
Operative Marge in % 17,7% 18,0%
Verbleibendes operatives Ergebnis in MIO € (2) 321 295 9% 3% 6%
Dialyse
Umsatzerlöse in MIO € 1.618 1.481 9% 3% 6%
Anzahl der Dialysebehandlungen 4.579.220 4.371.742 5%
Organisches Behandlungswachstum in % 7,1% 6,4%
Operatives Ergebnis in MIO € 300 270 11% 3% 8%
Operative Marge in % 18,5% 18,2%
Verbleibendes operatives Ergebnis in MIO € (2) 293 263 11% 2% 9%
Versorgungsmanagement
Umsatzerlöse in MIO € 241 208 16% 3% 13%
Operatives Ergebnis in MIO € 29 34 (13%) 1% (14%)
Operative Marge in % 12,1% 16,2%
Verbleibendes operatives Ergebnis in MIO € (2) 28 32 (11%) 1% (12%)
Patientenkontakte (3) 1.010.238 982.169 3%

(1) Für weitere Informationen zu konstanten Wechselkursen siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".
(2) Für weitere Informationen zum verbleibenden operativen Ergebnis, einschließlich einer Überleitung des operativen Ergebnisses auf das verbleibende operative Ergebnis für jedes unserer Geschäftssegmente, siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".
(3) Für weitere Informationen zu den Geschäftskennzahlen bezüglich der Patientenkontakte siehe vorstehenden Abschnitt "Segmentberichterstattung - Geschäftskennzahlen für das Versorgungsmanagement".

Dialyse

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus dem Dialysegeschäft stiegen um 9%, einschließlich eines positiven Effekts aus der Währungsumrechnung von 3%. Zu konstanten Wechselkursen erhöhten sich die Umsatzerlöse aus dem Dialysegeschäft um 6%. Die Umsatzerlöse aus dem Dialysegeschäft setzen sich aus den Umsatzerlösen aus Dialysedienstleistungen und aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten zusammen.

Die Umsatzerlöse aus Dialysedienstleistungen erhöhten sich um 9%, von 568 MIO € auf 621 MIO €. Bei einem positiven Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 5%, stiegen die Umsatzerlöse aus Dialysedienstleistungen um 4%. Der Anstieg beruhte auf einem organischen Behandlungswachstum (7%) sowie auf Akquisitionen (1%). Gegenläufig wirkten Klinikverkäufe und -schließungen (3%) und ein Rückgang der organischen Umsatzerlöse je Behandlung (1%).

Die Dialysebehandlungen stiegen um 5%, hauptsächlich aufgrund des organischen Behandlungswachstums (7%) und Akquisitionen (1%). Gegenläufig wirkte der Effekt aus Klinikverkäufen und -schließungen (3%). Zum 31. Dezember 2019 wurden 33.005 Patienten und damit 5% mehr als im Vorjahr (31. Dezember 2018: 31.476), in den 400 Dialysekliniken (31. Dezember 2018: 394) behandelt, die wir im Segment Asien-Pazifik besitzen, betreiben oder leiten.

Die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten stiegen um 9%. Bei einem positiven Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1%, erhöhten sich die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten um 8%. Der Anstieg ging auf einen höheren Absatz von Dialysatoren, Blutschläuchen, Lösungen und Konzentraten für die Hämodialyse sowie Produkten für die Akutdialyse zurück. Gegenläufig wirkte ein gesunkener Absatz von Dialysegeräten.

Operative Marge

Die operative Marge aus dem Dialysegeschäft erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,3 Prozentpunkte. Währungsumrechnungseffekte stellten einen Rückgang der operativen Marge in Höhe von 0,1 Prozentpunkten dar. Der Anstieg resultierte hauptsächlich aus günstigen Wechselkurseffekten sowie einem positiven Effekt aus der Einführung von IFRS 16. Gegenläufig wirkte ein Effekt der Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm.

Verbleibendes operatives Ergebnis

Das verbleibende operative Ergebnis stieg um 11%. Bei einem positiven Währungsumrechnungseffekt in Höhe von 2%, erhöhte sich das verbleibende operative Ergebnis um 9%. Der Anstieg ist hauptsächlich auf das höhere operative Ergebnis zurückzuführen.

Versorgungsmanagement

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus dem Versorgungsmanagement stiegen um 16%. Bei einem positiven Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 3%, stiegen die Umsatzerlöse aus dem Versorgungsmanagement um 13%. Der Anstieg ging hauptsächlich auf ein organisches Umsatzwachstum (7%) und Akquisitionen (6%) zurück.

Operative Marge

Die operative Marge aus dem Versorgungsmanagement sank gegenüber der Vergleichsperiode um 4,1 Prozentpunkte; hierin enthalten war ein negativer Währungsumrechnungseffekt in Höhe von 0,2 Prozentpunkten. Der Rückgang resultierte aus höheren Anlaufkosten und betrieblichen Aufwendungen sowie aus einem ungünstigen Mischeffekt aufgrund von Akquisitionen mit geringeren Margen. Positiv wirkte ein Effekt aus der Einführung von IFRS 16.

Verbleibendes operatives Ergebnis

Das verbleibende operative Ergebnis aus dem Versorgungsmanagement sank um 11%. Bei einem positiven Währungsumrechnungseffekt in Höhe von 1%, verringerte sich das verbleibende operative Ergebnis um 12%. Der Rückgang des verbleibenden operativen Ergebnisses aus dem Versorgungsmanagement ist hauptsächlich auf das gesunkene operative Ergebnis zurückzuführen.

Geschäftskennzahlen für das Versorgungsmanagement

Die Anzahl der Patientenkontakte stieg aufgrund der Zunahme der Patientenkontakte bei umfassenden und spezialisierten Vorsorgeuntersuchungen, ambulanten Behandlungen, stationären und ambulanten Dienstleistungen, der Versorgung von Gefäßzugängen und anderen Dienstleistungen zur Behandlung chronischer Krankheiten.

Segment Lateinamerika

Zentrale Indikatoren und Geschäftskennzahlen für das Segment Lateinamerika Veränderung
in %
2019 2018 Wie berichtet Währungsumrechnungseffekte Zu konstanten Wechselkursen (1)
Umsatzerlöse in MIO € 709 686 3% (18%) 21%
Gesundheitsdienstleistungen 499 489 2% (23%) 25%
Gesundheitsprodukte 210 197 6% (6%) 12%
Anzahl der Dialysebehandlungen 5.388.330 5.080.020 6%
Organisches Behandlungswachstum in % 2,4% 1,3%
Operatives Ergebnis in MIO € 43 29 47% 12% 35%
Operative Marge in % 6,0% 4,2%
Verbleibendes operatives Ergebnis in MIO € (2) 42 29 47% 12% 35%

(1) Für weitere Informationen zu konstanten Wechselkursen siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".
(2) Für weitere Informationen zum verbleibenden operativen Ergebnis, einschließlich einer Überleitung des operativen Ergebnisses auf das verbleibende operative Ergebnis für jedes unserer Geschäftssegmente, siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns".

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen erhöhten sich um 2%. Bei einem negativen Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 23%, stiegen die Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen um 25%. Der Anstieg resultierte aus einem organischen Wachstum der Umsatzerlöse je Behandlung (18%), aus Akquisitionen (5%) und organischem Behandlungswachstum (2%).

Die Dialysebehandlungen stiegen um 6%, hauptsächlich aufgrund von Akquisitionen (4%) und organischem Behandlungswachstum (2%). Zum 31. Dezember 2019 wurden 34.810 Patienten, und damit 6% mehr als im Vorjahr (31. Dezember 2018: 32.687), in den 234 Dialysekliniken (31. Dezember 2018: 229) behandelt, die wir im Segment Lateinamerika besitzen, betreiben oder leiten.

Die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten stiegen um 6%. Bei einem negativen Währungsumrechnungseffekt von 6%, erhöhten sich die Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten um 12%. Grund für die Zunahme war der gestiegene Absatz von Lösungen und Konzentraten für die Hämodialyse, von Dialysegeräten sowie Produkten für die Peritonealdialyse und die Akutdialyse. Gegenläufig wirkte der gesunkene Absatz von Dialysatoren.

Operative Marge

Die operative Marge stieg gegenüber der Vergleichsperiode um 1,8 Prozentpunkte. Währungsumrechnungseffekte stellten einen Anstieg der operativen Marge in Höhe von 1,3 Prozentpunkten dar. Der Anstieg ging hauptsächlich auf günstige Wechselkurseffekte, einen Anstieg des Erstattungssatzes in Chile und einen positiven Effekt aus Akquisitionen zurück. Gegenläufig wirkten der Effekt aus der Hyperinflation und gestiegene Wertberichtigungen auf Forderungen.

Verbleibendes operative Ergebnis

Das verbleibende operative Ergebnis stieg um 47%. Bei einem positiven Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 12% erhöhte sich das verbleibende operative Ergebnis um 35%. Der Anstieg ging auf das gestiegene operative Ergebnis zurück.

Finanzlage

Unsere Investitions- und Finanzierungsstrategie hat sich im vergangenen Geschäftsjahr nicht wesentlich geändert. Dies liegt auch in unserem Geschäftsmodell begründet, das angesichts stabiler und hoher Cash Flows einen angemessenen Anteil an Fremdkapital, das heißt den Einsatz eines umfangreichen Mixes aus Finanzverbindlichkeiten, erlaubt. Unsere Refinanzierungsmöglichkeiten halten wir weiterhin für sehr stabil und flexibel. Auch im vergangenen Geschäftsjahr lag der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit auf unserem Geschäft mit Gesundheitsdienstleistungen.

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

In der Finanzierungsstrategie von Fresenius Medical Care hat neben der Optimierung der Finanzierungskosten die Sicherung der finanziellen Flexibilität oberste Priorität. Finanziell flexibel bleiben wir, indem wir eine breite Palette von Finanzierungsinstrumenten einsetzen und bei Investoren und Banken stark diversifiziert sind. Unser Finanzierungsprofil ist durch eine breite Streuung der Laufzeiten bis zum Jahr 2029 gekennzeichnet.

Unsere wesentlichen mittel- und langfristigen Finanzierungsinstrumente sind die Kreditvereinbarung 2012 (syndizierte Kreditvereinbarung mit revolvierenden Kreditlinien und langfristigen Darlehen in US-Dollar und Euro) sowie Anleihen in US-Dollar und Euro. Kurzfristiger Finanzierungsbedarf wird mittels Ausgaben im Rahmen des Commercial Paper Programms in Euro, des Forderungsverkaufsprogramms in US-Dollar und über bilaterale Kreditlinien abgedeckt.

In unserer langfristigen Finanzplanung orientieren wir uns in erster Linie am Netto-Verschuldungsgrad, einer Nicht-IFRS-Kennzahl. Zum Ende des Geschäftsjahres 2019 lag der Netto-Verschuldungsgrad bei 3,2 (2018: 1,8). Bereinigt um den Effekt aus der Einführung von IFRS 16 lag der Netto-Verschuldungsgrad zum 31. Dezember 2019 bei 2,5. (Siehe Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns").

Zu den für unsere Gesellschaft wesentlichen Finanzrisiken zählen das Währungs- und das Zinsrisiko. Um uns gegen diese Risiken abzusichern, setzen wir verschiedene Sicherungsgeschäfte mit vom Vorstand genehmigten Banken mit gutem Rating (beim überwiegenden Teil der Banken mindestens "A" oder besser) ein. Wir verwenden Finanzinstrumente jedoch nicht für Handels- und Spekulationsgeschäfte; siehe auch "Finanzrisiken" im Abschnitt "Sonstige Risiken" im Kapitel "Risiko- und Chancenbericht" und Anmerkung 23 im Konzernanhang.

Mit der Fresenius SE besteht ein Dienstleistungsvertrag, gemäß dem sie für Fresenius Medical Care alle Aufgaben im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten übernimmt. Eine zentrale Abteilung überwacht diese Aktivitäten. Wir haben Richtlinien für Abläufe und Kontrollen im Risikomanagement festgelegt, die auch den Einsatz von Finanzinstrumenten umfassen. Sie sehen eine klare Trennung der Verantwortlichkeiten zwischen der Ausführung einerseits und der Abwicklung, Buchhaltung und Kontrolle andererseits vor.

Wir nutzen zudem das Cash Management System der Fresenius SE sowie eine unbesicherte Darlehensvereinbarung mit Fresenius SE (siehe Anmerkung 13 im Konzernanhang).

Kreditrating

Die Gesellschaft wird von den drei führenden Ratingagenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch mit Investment-Grade-Status bewertet.

Kreditrating (1) Standard & Poor's Moody's Fitch
Unternehmensrating BBB Baa3 BBB-
Ausblick stabil stabil stabil

(1) Ein Rating ist keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Wertpapieren der Gesellschaft und kann von der Ratingagentur jederzeit geändert oder widerrufen werden.

Bedeutung außerbilanzieller Finanzierungsinstrumente für die Finanz- und Vermögenslage

Fresenius Medical Care ist nicht an außerbilanziellen Geschäften beteiligt, die sich aller Voraussicht nach wesentlich auf die Finanzlage, die Ertragslage, die Liquidität, die Investitionsausgaben, das Vermögen oder die Kapitalausstattung auswirken werden.

Liquiditätsquellen

Wesentliche Quellen der Liquidität sind der Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit, kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber Dritten und gegenüber nahestehenden Unternehmen, die Erlöse aus der Ausgabe von langfristigen Verbindlichkeiten sowie Desinvestitionen. Wir benötigen diese Liquidität vornehmlich zur Finanzierung des Netto-Umlaufvermögens sowie von Akquisitionen und des Betriebs der Kliniken, zur Entwicklung von eigenständigen Dialysekliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen, zur Anschaffung von Ausrüstung für bestehende oder neue Dialysekliniken und Produktionsstätten, zur Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten, für Dividendenausschüttungen und für Aktienrückkäufe. Siehe hierzu die folgenden Abschnitte "Cash Flow aus Investitionstätigkeit" und "Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit".

Zum 31. Dezember 2019 verfügten wir über flüssige Mittel in Höhe von 1.008 MIO € (31. Dezember 2018: 2.146 MIO €).

Der Free Cash Flow (Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit nach Investitionen in Sachanlagen, vor Akquisitionen und Beteiligungen) belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 1.454 MIO € (2018: 1.059 MIO €). Der Free Cash Flow ist eine Nicht-IFRS-Kennzahl. Eine Überleitung zum Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit, der am ehesten vergleichbaren IFRS-Kennzahl, ist im Abschnitt "Steuerungssystem" im Kapitel "Grundlagen des Konzerns" zu finden. In Prozent der Umsatzerlöse betrug der Free Cash Flow im Geschäftsjahr 2019 8,3% (2018: 6,4%).

Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit

Wir haben im Geschäftsjahr 2019 einen Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit in Höhe von 2.567 MIO € (2018: 2.062 MIO €) generiert. In Prozent der Umsatzerlöse betrug der Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2019 15% (2018: 12%)

Der Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit wird durch die Rentabilität unseres Geschäfts, die Entwicklung unseres Netto-Umlaufvermögens, insbesondere des Vorratsbestands und des Forderungsbestands, sowie durch Mittelabflüsse aufgrund verschiedener nachstehend erläuterter Einzelsachverhalte beeinflusst. Der Anstieg ergab sich im Wesentlichen aus der Umgliederung der Tilgungskomponente der Mietzahlungen in Höhe von 669 MIO € in die Finanzierungstätigkeit im Zusammenhang mit der Einführung von IFRS 16.

Die Rentabilität unseres Geschäfts hängt wesentlich von den Erstattungssätzen für unsere Dienstleistungen ab. Etwa 79% unserer Umsatzerlöse erzielen wir mit Gesundheitsdienstleistungen, von denen ein erheblicher Anteil entweder von staatlichen Gesundheitsorganisationen oder von privaten Versicherungsgesellschaften erstattet wird. Im Geschäftsjahr 2019 entfielen etwa 33% der Umsatzerlöse des Konzerns auf Erstattungen staatlicher US-Gesundheitsprogramme wie Medicare und Medicaid. Gesetzesänderungen könnten sowohl die Medicare-Erstattungssätze für einen erheblichen Teil unserer Dienstleistungen als auch den Umfang der Medicare-Leistungen betreffen. Eine Senkung der Erstattungssätze oder eine Verringerung des Leistungsumfangs könnte wesentliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft, die Finanz- und Ertragslage haben und damit auf unsere Fähigkeit, Cash Flow zu generieren.

Beeinflusst wurde die Stabilität der Erstattungssätze in den USA in den vergangenen Jahren durch (i) die Einführung des PVS im Januar 2011, (ii) die pauschalen Ausgabenkürzungen des US-Haushalts bezüglich der Zahlungen an Medicare-Dienstleister, (iii) die Kürzung des PVS-Erstattungssatzes in mehreren Stufen zur Berücksichtigung der gesunkenen Verordnungen bestimmter Medikamente und Biopharmazeutika für Dialysebehandlungen durch das Gesetz "American Taxpayer Relief Act of 2012" (ATRA) einschließlich der späteren Änderungen durch das Gesetz "Protecting Access to Medicare Act of 2014" (PAMA) und (iv) die 2017 von den CMS finalisierte Regelung zur ärztlichen Gebührenordnung (Physician Fee Schedule), mit der zuvor deutlich zu niedrig angesetzte Erstattungen für bestimmte Eingriffe teilweise korrigiert wurden.

Wir beabsichtigen, unseren gegenwärtigen Bedarf an flüssigen MitteIn und Finanzierungen auch weiterhin aus dem Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit, bestehenden und zukünftigen Kreditvereinbarungen sowie Ausgaben im Rahmen unseres Commercial Paper Programms (siehe Anmerkung 13 im Konzernanhang) und der Nutzung unseres Forderungsverkaufsprogramms zu bestreiten. Zusätzlich gehen wir davon aus, die für Akquisitionen oder für sonstige Zwecke benötigten Mittel durch den erfolgreichen Abschluss langfristiger Finanzierungen sichern zu können, etwa durch die Ausgabe von Anleihen. Der finanzielle Spielraum soll mit einer Zielgröße von mindestens 500 MIO € an zugesicherten und nicht genutzten Kreditfazilitäten auch weiterhin aufrechterhalten werden.

Der Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit hängt auch von der Einziehung der Forderungen ab. Kommerzielle Kunden und staatliche Einrichtungen haben im Allgemeinen unterschiedliche Zahlungszyklen. Eine Verlängerung dieser Zahlungszyklen könnte einen wesentlichen negativen Effekt auf unsere Fähigkeit haben, Cash Flow zu generieren. Des Weiteren könnten wir bei der Durchsetzung und Einziehung der Forderungen aufgrund der Rechtssysteme und der wirtschaftlichen Lage in einigen Ländern auf Schwierigkeiten stoßen. Die Forderungslaufzeiten (Days Sales Outstanding, DSO) auf den Forderungsbestand nach Wertberichtigungen zum 31. Dezember 2019 betrugen etwa 73 Tage und sind im Vergleich zum Vorjahr (31. Dezember 2018: 75 Tage) zurückgegangen.

Zur Berechnung der DSO nach Segmenten werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Forderungen und Vertragsverbindlichkeiten des Segments abzüglich Umsatzsteuer mit dem Durchschnittskurs der Berichtsperiode in Euro umgerechnet und durch die durchschnittlichen Tagesumsätze dieses Segments der vorangegangenen zwölf Monate - ebenfalls zum Durchschnittskurs der Berichtsperiode in Euro umgerechnet - dividiert. Sowohl die Forderungen als auch die Umsatzerlöse werden um Effekte aus im Geschäftsjahr getätigten Akquisitionen und Desinvestitionen, deren Kaufpreis die in der Kreditvereinbarung 2012 festgelegte Größenordnung von 50 MIO € übersteigt, angepasst.

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Forderungslaufzeiten nach Segmenten:

Entwicklung der Forderungslaufzeiten in Tagen, zum 31. Dezember 2019 2018
Segment Nordamerika 58 60
Segment EMEA 96 98
Segment Asien-Pazifik 113 116
Segment Lateinamerika 127 119
FMC-AG & Co. KGaA (durchschnittliche Forderungslaufzeiten) 73 75

Der Rückgang der DSO im Segment Nordamerika beruht im Wesentlichen auf einer Anpassung der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (siehe Anmerkung 22 im Konzernanhang). Gegenläufig wirkte Geschäftswachstum. Der Rückgang der DSO im Segment EMEA resultierte hauptsächlich aus gestiegenen Abschreibungen auf Forderungen in der Region. Im Segment Asien-Pazifik ist der Rückgang der DSO hauptsächlich auf die verbesserten Zahlungseingänge in China zurückzuführen. Im Segment Lateinamerika stieg die DSO aufgrund von periodischen Verzögerungen von Zahlungseingängen staatlicher Gesundheitsorganisationen in bestimmten Ländern.

Da wir einen Großteil unserer Erstattungen von staatlichen Gesundheitsorganisationen und privaten Versicherungsgesellschaften erhalten, gehen wir davon aus, dass die meisten unserer Forderungen einbringlich sind.

Wir unterliegen derzeit und in Zukunft steuerlichen Betriebsprüfungen in den USA, in Deutschland und in weiteren Ländern. Hinsichtlich potenzieller Anpassungen und Nichtanerkennungen in steuerlichen Angelegenheiten, die gegenwärtig geprüft werden, erwarten wir nicht, dass eine nachteilige Entscheidung wesentliche Auswirkungen auf unsere Ertragslage haben könnte. Wir sind gegenwärtig nicht in der Lage, den Zeitpunkt für diese potenziellen Steuernachzahlungen zu bestimmen.

Cash Flow aus Investitionstätigkeit

Für die Investitionstätigkeit verwendeten wir im Geschäftsjahr 2019 Mittel in Höhe von netto 3.286 MIO € (2018: 245 MIO €). Die folgende Tabelle zeigt für die Geschäftsjahre 2019 und 2018 die Investitionen in Sachanlagen nach Abzug von Erlösen aus dem Verkauf von Sachanlagen sowie Akquisitionen, Beteiligungen, Erwerb von immateriellen Vermögenswerten sowie sonstige Investitionen.

Investitionen in Sachanlagen (netto), Akquisitionen, Beteiligungen, Erwerb von immateriellen Vermögenswerten sowie sonstige Investitionen
in MIO €
Investitionen in Sachanlagen, netto Akquisitionen, Beteiligungen, Erwerb von immateriellen Vermögenswerten sowie sonstige Investitionen
2019 2018 2019 2018
Segment Nordamerika 567 495 2.080 768
davon Investitionen in Fremdkapitalinstrumente 11 480
Segment EMEA 130 140 41 77
Segment Asien-Pazifik 58 43 28 21
Segment Lateinamerika 26 24 50 36
Zentralbereiche 332 301 34 23
Gesamt 1.113 1.003 2.233 925

Der größte Teil der Investitionen in Sachanlagen entfiel auf die Instandhaltung bestehender Kliniken, die Ausrüstung neuer Kliniken, den Erhalt und den Ausbau der Produktionskapazitäten (vorwiegend im Segment Nordamerika, in Deutschland und in Frankreich), auf Dialysegeräte, die Kunden zur Verfügung gestellt wurden, das Versorgungsmanagement sowie auf aktivierungsfähige Entwicklungskosten. Die Investitionen in Sachanlagen lagen im Geschäftsjahr 2019 bei etwa 6% der Umsatzerlöse (2018: 6%).

Die Akquisitionen im Geschäftsjahr 2019 entfielen im Wesentlichen auf den Erwerb von NxStage am 21. Februar 2019 (siehe Anmerkung 3 im Konzernanhang) sowie den Erwerb von Dialysekliniken.

In 2019 erhielten wir 60 MIO € aus Veräußerungen. Sie entfielen hauptsächlich auf die Veräußerung von MedSpring Urgent Care Centers in Texas, die Veräußerung von Fremdkapitalinstrumenten, die Veräußerung eines kalifornischen Anbieters von kardiovaskulären Dienstleistungen sowie die Veräußerung des Geschäfts von NxStage mit Blutschlauchsystemen an B. Braun Medical, Inc. im Rahmen des Erwerbs von NxStage.

Die Investitionen in Beteiligungen und sonstige Investitionen im Geschäftsjahr 2018 entfielen hauptsächlich auf Fremdkapitalinstrumente und den Erwerb einer Beteiligung an Humacyte im Segment Nordamerika. Der verbleibende Teil der übrigen Investitionen im Segment Nordamerika sowie die übrigen Investitionen in den Segmenten EMEA und Lateinamerika stehen vorwiegend im Zusammenhang mit dem Erwerb von Dialysekliniken sowie Lizenzvereinbarungen und Vertriebsrechten. Im Geschäftsjahr 2018 erhielten wir 1.683 MIO € aus Veräußerungen. Diese entfielen hauptsächlich auf die Veräußerung von Sound am 28. Juni 2018 (siehe Anmerkung 4 c) im Konzernanhang) sowie die Veräußerung von Fremdkapitalinstrumenten in Höhe von 150 MIO €.

Im Geschäftsjahr 2020 planen wir mit Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 1,1 bis 1,3 MRD € sowie Akquisitionen und Beteiligungen (ohne Investitionen in Fremdkapitalinstrumente) in Höhe von 0,5 bis 0,7 MRD €. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Prognosebericht.

Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit

Im Geschäftsjahr 2019 belief sich der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit auf 467 MIO € (2018: 682 MIO €).

Im Geschäftsjahr 2019 verwendeten wir Mittel hauptsächlich für die Rückzahlung langfristiger Finanzverbindlichkeiten (einschließlich des kurzfristigen Anteils der langfristigen Finanzverbindlichkeiten im Wesentlichen bedingt durch die Rückzahlung von Anleihen zum Fälligkeitszeitpunkt im Juli 2019), die Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (einschließlich kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen), die Rückzahlung von Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen, den Erwerb eigener Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms, die Zahlung von Dividenden sowie Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile. Dies wurde teilweise durch die Aufnahme langfristiger Finanzverbindlichkeiten (einschließlich der Begebung von Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1.750 MIO € und 500 MIO US$ und weiterer Ziehungen der revolvierenden Kreditlinien im Rahmen der Kreditvereinbarung 2012), durch Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (einschließlich kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen) und die Inanspruchnahme des Forderungsverkaufsprogramms ausgeglichen.

Im Geschäftsjahr 2018 verwendeten wir flüssige Mittel hauptsächlich für die Rückzahlung langfristiger Finanzverbindlichkeiten (einschließlich der Rückzahlung von im September 2018 fälligen Anleihen), die Zahlung von Dividenden, Rückführung des Forderungsverkaufsprogramms, Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile und die Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten. Dies wurde teilweise durch die Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (einschließlich Ziehungen im Rahmen des Commercial Paper Programms) sowie langfristiger Finanzverbindlichkeiten durch eine Begebung von Anleihen im Rahmen unseres Anleihe-Emissionsprogramms ausgeglichen.

Am 21. Mai 2019 haben wir eine Dividende für das Geschäftsjahr 2018 von 1,17 € je Aktie (2018 für 2017: 1,06 € je Aktie) gezahlt. Die Dividendenzahlung betrug im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 355 MIO € (2018: 325 MIO €).

Unsere wesentlichen langfristigen Finanzierungsinstrumente und deren Fälligkeitsstruktur zum 31. Dezember 2019 werden in der folgenden Übersicht dargestellt:

Fälligkeitsstruktur der wesentlichen langfristigen Finanzierungsinstrumente (basierend auf ausstehenden Nominalbeträgen)

in MIO €

Für eine Beschreibung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten einschließlich des Commercial Paper Programms siehe Anmerkung 13 im Konzernanhang. Für eine Beschreibung der langfristigen Finanzierungsquellen einschließlich der Kreditvereinbarung 2012, der Anleihen, der eigenkapital-neutralen Wandelanleihe sowie des Forderungsverkaufsprogramms siehe Anmerkung 14 im Konzernanhang.

Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht über unsere zur Verfügung stehenden Liquiditätsquellen zum 31. Dezember 2019:

Liquiditätsquellen
in MIO €
Laufzeit
Insgesamt weniger als 1 Jahr 1-3 Jahre 3-5 Jahre mehr als 5 Jahre
Forderungsverkaufsprogramm (1) 400 - 400 - -
Kreditvereinbarung 2012 (2) 1.277 - 1.277 - -
Sonstige nicht genutzte Kreditlinien 518 518 - - -
2.195 518 1.677 - -

(1) Vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Forderungen, die die vertraglichen Bestimmungen erfüllen. Zum 31. Dezember 2019 hatte die Gesellschaft Letters of Credit in Höhe von 23 MIO US$ (21 MIO €) genutzt, die die zur Verfügung stehenden Beträge des Forderungsverkaufsprogramms auf die entsprechenden Werte in der obigen Tabelle reduzieren.
(2) Zum 31. Dezember 2019 hatte die Gesellschaft Letters of Credit in Höhe von 1 MIO US$ (1 MIO €) genutzt, die die zur Verfügung stehenden Beträge des revolvierenden Kredits auf die entsprechenden Werte in der obigen Tabelle reduzieren.

Eine weitere Liquiditätsquelle ist unser Commercial Paper Programm, in dessen Rahmen kurzfristige Schuldtitel in Höhe von bis zu 1.000 MIO € flexibel und fortlaufend ausgegeben werden können. Zum 31. Dezember 2019 und zum 31. Dezember 2018 wurde das Commercial Paper Programm vollständig in Anspruch genommen.

Der Betrag der Garantien und der sonstigen finanziellen Verpflichtungen war zum 31. Dezember 2019 nicht wesentlich.

Ohne den kurzfristig fälligen Anteil langfristiger Finanzverbindlichkeiten bestanden zum 31. Dezember 2019 kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von 1.172 MIO €.

Die folgende Tabelle zeigt unsere Verpflichtungen zum 31. Dezember 2019 hinsichtlich zukünftiger Zahlungen im Rahmen langfristiger Finanzverbindlichkeiten und sonstiger langfristiger Verpflichtungen sowie Verpflichtungen aus der Nutzung von Kreditlinien und Garantiegewährungen.

Vertragliche Zahlungsverpflichtungen (1)in MIO € Zahlungen fällig
innerhalb von
Insgesamt einem Jahr 1-3
Jahren
3-5
Jahren
nach 5
Jahren
Langfristige Finanzverbindlichkeiten (2) 8.624 1.657 3.566 1.185 2.216
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 5.442 770 1.443 1.076 2.153
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gegenüber nahestehenden Unternehmen 130 19 37 36 38
Unwiderrufbare Kaufverpflichtungen für Vorräte 444 209 166 56 13
Sonstige langfristige Verpflichtungen (3) 159 106 38 15 -
Letters of Credit 22 22 - - -
14.821 2.783 5.250 2.368 4.420

(1) Die Pensionsverpflichtungen werden nicht in der Tabelle der vertraglichen Zahlungsverpflichtungen dargestellt. Die reguläre oder spezielle Finanzierung unserer Versorgungspläne kann in künftigen Perioden unsere Liquidität negativ beeinflussen. Die im Konzernabschluss dargestellten Pensionsverbindlichkeiten können aufgrund der Veränderung folgender Annahmen in Zukunft signifikant schwanken: Änderung des Diskontierungszinssatzes, der zukünftigen Gehaltsteigerung und der Entwicklung der Pensionen. Die ursprünglichen Annahmen können aufgrund von Veränderungen der marktbezogenen, ökonomischen und behördlich regulatorischen Bedingungen von den berichteten Werten abweichen und zu einer Erhöhung oder Verminderung der Verbindlichkeit führen. Der zu zahlende Arbeitgeberanteil an den leistungsorientierten Plänen beträgt im Geschäftsjahr 2020 voraussichtlich 1 MIO €. Für zusätzliche Informationen bezüglich der Pensionspläne und der voraussichtlichen Zahlungen der nächsten zehn Jahre, siehe Anmerkung 16 des Konzernanhangs. Daneben bestehen weitere unwiderrufliche Einkaufsverträge mit einem assoziierten Unternehmen der Gesellschaft. Für weitere Informationen zu diesen Vereinbarungen siehe Anmerkung 5 des Konzernanhangs.
(2) Die erwarteten Zinszahlungen wurden, unter Berücksichtigung der Tilgungspläne, auf Basis fixierter oder angenommener variabler Zinssätze ermittelt. Dafür wurden die maßgeblichen Zinssätze (z. B. Libor, Euribor), die entsprechenden Margen und die Effekte der jeweiligen Zinsswaps berücksichtigt.
(3) Die sonstigen langfristigen Verpflichtungen bestehen hauptsächlich aus Kaufverpflichtungen von Produktionsanlagen.

Unsere Finanzierungen, wie die Kreditvereinbarung 2012, die ausstehenden Anleihen und das Forderungsverkaufsprogramm, enthalten Leistungs- und Unterlassungsverpflichtungen, die die Möglichkeit zur Veräußerung von Vermögenswerten, zur Aufnahme weiterer Verbindlichkeiten, zur Gewährung von Sicherungsrechten oder den Abschluss von Sale-and-Leaseback-Transaktionen einschränken können. Diese Verpflichtungen sind jedoch mit einer Reihe von Ausnahmen und Vorbehalten verbunden oder können bei Erreichen bestimmter Ratings (Rating-Trigger) ausgesetzt werden. Die Kreditvereinbarung 2012 und das Forderungsverkaufsprogramm verpflichten uns darüber hinaus zur Unterschreitung eines maximalen Konzern Netto-Verschuldungsgrads entsprechend den Festlegungen in diesen Finanzierungsverträgen.

Zum 31. Dezember 2019 hatten wir alle in der Kreditvereinbarung 2012 und in sonstigen Finanzierungsverträgen festgelegten Verpflichtungen erfüllt. Für Informationen zur Kreditvereinbarung 2012, zu den Anleihen und zum Forderungsverkaufsprogramm siehe Anmerkung 14 des Konzernanhangs.

Obwohl gegenwärtige und zukünftige wirtschaftliche Bedingungen unser Geschäft und unsere Profitabilität negativ beeinflussen können, sind wir der Auffassung, dass wir gut positioniert sind, um unser Geschäft kontinuierlich auszuweiten und gleichzeitig unseren finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen. Aufgrund des kontinuierlichen Bedarfs an unseren Gesundheitsdienstleistungen und Gesundheitsprodukten und der Tatsache, dass ein Großteil unserer Gesundheitsdienstleistungen von staatlichen Gesundheitsorganisationen erstattet wird, verläuft unser Geschäft im Allgemeinen nicht zyklisch. Ein wesentlicher Anteil unserer Forderungen besteht gegenüber staatlichen Stellen. Obwohl Zahlungsmoral und Einzugspraktiken nicht nur in den verschiedenen Ländern, sondern auch in den verschiedenen Behörden eines Landes variieren, stellen staatliche Schuldner meist ein geringes bis mäßiges Kreditrisiko dar. Ein begrenzter Zugang zu Kapital oder steigende Finanzierungskosten könnten es jedoch unseren Kunden erschweren, Geschäfte mit uns oder im Allgemeinen zu tätigen. Eine hierdurch verursachte Zurückhaltung oder Verzögerung beim Bezug unserer Gesundheitsprodukte durch die Kunden kann unsere Geschäftstätigkeit beeinträchtigen (siehe vorherigen Abschnitt "Ertragslage"). Sofern sich die Lage auf den Finanz- und Kapitalmärkten verschlechtert, könnten sich auch unsere Finanzierungskosten erhöhen und unsere finanzielle Flexibilität eingeschränkt werden.

Die persönlich haftende Gesellschafterin und unser Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 19. Mai 2020 eine im Jahr 2020 zu zahlende Dividende für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 1,20 € je Aktie vorschlagen (2019 für 2018 gezahlt: 1,17 €). Die erwartete Dividendenzahlung beläuft sich auf insgesamt etwa 358 MIO € für das Geschäftsjahr 2019 (2018: 355 MIO €).

Unser wesentlicher Finanzierungsbedarf bezieht sich im Geschäftsjahr 2020 auf die Rückzahlung der eigenkapital-neutralen Wandelanleihe im Januar 2020, die durch Ausgabe von Anleihen im November 2019 refinanziert wurde und die Rückzahlung von Anleihen im Oktober 2020, auf das Aktienrückkaufprogramm sowie auf Rückzahlungen im Rahmen der Kreditvereinbarung 2012. Wir gehen davon aus, dass wir diese Zahlungen, ebenso wie die Dividendenzahlung im Mai 2020, die erwarteten Investitionen in Sachanlagen sowie weitere Akquisitionen und Beteiligungen aus dem Cash Flow, den zu diesem Zeitpunkt bestehenden Kreditfazilitäten und, sofern nötig, der Aufnahme zusätzlicher Finanzverbindlichkeiten leisten beziehungsweise tätigen können. Gegenwärtig lassen uns unsere Verpflichtungen aus den Finanzierungsverträgen ausreichend Flexibilität um unseren kurzfristigen Finanzierungsbedarf in der näheren Zukunft zu decken. Generell gehen wir davon aus, dass wir auch künftig über eine angemessene Finanzierung verfügen werden, um unsere Ziele erreichen und unser Wachstum weiter fördern zu können.

Vermögenslage

Die Konzern-Bilanzsumme belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 32.935 MIO €, sie ist damit gegenüber dem Vorjahr um 6.692 MIO € oder 26% gestiegen, einschließlich eines positiven Währungsumrechnungseffekts in Höhe von 2%.

Auf der Aktivseite der Bilanz haben sich die langfristigen Vermögenswerte um 7.374 MIO € (40%) auf 25.770 MIO € erhöht und machten damit 78% der Konzern-Bilanzsumme aus (2018: 70%). Dieser Anstieg enthält einen positiven Effekt aus der Währungsumrechnung von 2%. Darüber hinaus erhöhten sich die langfristigen Vermögenswerte im Wesentlichen aufgrund der Bilanzierung von Nutzungsrechten aus Leasingverhältnissen durch die Einführung von IFRS 16 im Geschäftsjahr 2019 um 4.325 MIO €. Zudem trug die Erhöhung des Firmenwerts sowie der immateriellen Vermögenswerte, hauptsächlich aufgrund des Erwerbs von NxStage im Februar 2019, zu dem Anstieg bei.

Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich um 9% auf 7.165 MIO € vermindert. Dem Rückgang lag vor allem die Verminderung der flüssigen Mittel hauptsächlich aufgrund des Erwerbs von NxStage zugrunde. Gegenläufig wirkten ein positiver Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1%, ein höherer Bestand fertiger Erzeugnisse, die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen sowie der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte.

Auf der Passivseite der Bilanz beliefen sich unsere Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag auf 19.708 MIO € und lagen damit um 6.368 MIO € (48%) über dem Vorjahreswert von 13.340 MIO €. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Bilanzierung der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen durch die Einführung von IFRS 16 im Geschäftsjahr 2019 von 4.705 MIO €, die Zunahme der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie der Pensionsrückstellungen zurückzuführen. Währungsumrechnungseffekte betrugen 1% der Zunahme der Verbindlichkeiten.

Von den Finanzverbindlichkeiten entfielen 2.619 MIO € auf kurzfristige Verbindlichkeiten, ein Anstieg um 118 MIO € (5%) von 2.501 MIO € im Vorjahr. Währungsumrechnungseffekte betrugen 1% der Zunahme der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Darüber hinaus resultierte der Anstieg im Wesentlichen aus der Umgliederung von in US-Dollar denominierten Anleihen, der eigenkapital-neutralen Wandelanleihe und eines in Euro denominierten Darlehens aus der Kreditvereinbarung 2012 in den kurzfristig fälligen Anteil der langfristigen Finanzverbindlichkeiten, da diese 2020 fällig werden. Gegenläufig wirkten die Rückzahlung von in US-Dollar und Euro denominierten Anleihen zum Fälligkeitszeitpunkt im Juli 2019 und der Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen.

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich auf 6.458 MIO €, nach 5.045 MIO € im Vorjahr, ein Anstieg um 1.413 MIO € (28%). Währungsumrechnungseffekte betrugen 1% der Zunahme der langfristigen Finanzverbindlichkeiten. Zudem erhöhten sich die langfristigen Finanzverbindlichkeiten im Wesentlichen durch die Begebung von Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1.750 MIO € und 500 MIO US$, Ziehungen im Rahmen des Forderungsverkaufsprogramms und aus der revolvierenden Kreditlinie im Rahmen der Kreditvereinbarung 2012. Gegenläufig wirkte die Umgliederung von in US-Dollar denominierten Anleihen, der eigenkapital-neutralen Wandelanleihe und eines in Euro denominierten Darlehens aus der Kreditvereinbarung 2012 sowie die vierteljährige Tilgung der übrigen Darlehen aus der Kreditvereinbarung 2012 in den kurzfristig fälligen Anteil der langfristigen Finanzverbindlichkeiten.

Das Eigenkapital stieg um 3% auf 13.227 MIO €. Dies ist auf einen positiven Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2%, das Konzernergebnis, den Erwerb/Verkauf nicht beherrschender Anteile sowie bare Zuflüsse aus der Ausübung von Aktienoptionen zurückzuführen. Gegenläufig haben sich der Erwerb eigener Anteile im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms, Dividendenzahlungen, Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteilseigner, die Bewertung der nicht beherrschenden Anteile mit Put-Optionen zum Marktwert und die Veränderung der versicherungsmathematischen (Gewinne) Verluste aus Änderungen der Annahmen für Pensionsverpflichtungen ausgewirkt. Die Eigenkapitalquote sank von 49% zum 31. Dezember 2018 auf 40% zum 31. Dezember 2019, hauptsächlich aufgrund der Bilanzierung von Nutzungsrechten aus Leasingverhältnissen durch die Einführung von IFRS 16 im Geschäftsjahr 2019. Die um den Effekt aus der Einführung von IFRS 16 bereinigte Eigenkapitalquote betrug zum 31. Dezember 2019 47%.

Der ROIC verringerte sich im Konzern von 12,4% zum 31. Dezember 2018 auf 6,1% zum 31. Dezember 2019. Der um den Effekt aus der Einführung von IFRS 16 bereinigte ROIC betrug zum 31. Dezember 2019 6,8% (siehe die Überleitung zur Berechnung des bereinigten ROIC im Kapitel "Steuerungssystem", Abschnitt "Rendite auf das investierte Kapital"). Der Rückgang ist hauptsächlich auf den positiven Effekt im Vorjahr aus dem Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement zurückzuführen. Bei der Berechnung des ROIC ist in der Position "Investiertes Kapital" der Firmenwert die maßgebliche Einflussgröße. Der durchschnittliche Gesamtkapitalkostensatz (weighted average cost of capital, WACC) betrug 6,3%.

Für weitere Informationen zum Kapitalmanagement und zur Kapitalstruktur siehe auch Anmerkung 18 im Konzernanhang.

Gesamtaussage der Unternehmensleitung

Das Geschäftsjahr 2019 war ein erfolgreiches Jahr für Fresenius Medical Care. Wir haben unsere Ziele für die Umsatzerlöse und das Konzernergebnis erreicht und schlagen deshalb die Dividendenerhöhung in Folge vor. Im vergangenen Jahr haben wir verstärkt in unser künftiges Wachstum investiert, insbesondere in der Heimdialyse und den Schwellenländern. Zudem entwickeIn sich unsere Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz und Optimierung der Kostenbasis nach Plan. Wir rechnen deshalb mit einem beschleunigten Wachstum im laufenden Jahr und bestätigen unseren im vergangenen Jahr gegebenen Ausblick für 2020.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernlageberichts beurteilt die Unternehmensleitung die wirtschaftliche Lage von Fresenius Medical Care unverändert als positiv. Weiterhin sehen wir weltweit eine stetig wachsende Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen.

NACHTRAGSBERICHT

Siehe dazu Anmerkung 27 im Konzernanhang.

PROGNOSEBERICHT

Der Prognosebericht beschreibt die voraussichtliche Entwicklung von Fresenius Medical Care im Geschäftsjahr 2020. Alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bekannten Ereignisse, die unsere Geschäftsentwicklung in 2020 beeinflussen könnten, sind berücksichtigt.

Geschäftspolitik

Fresenius Medical Care ist Weltmarktführer in der Dialyse, gemessen an den veröffentlichten Umsatzerlösen und der Anzahl der behandelten Patienten. Wir wollen diese Position in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Die Basis unserer Unternehmensstrategie bleibt, das Potenzial des vertikal integrierten Unternehmens voll auszuschöpfen. Das heißt: Wir nutzen konsequent die Vorteile, die sich daraus ergeben, dass wir die komplette Wertschöpfungskette der Dialyse abdecken. Fresenius Medical Care verfolgt das Ziel, in der ganzheitlichen Versorgung von Dialysepatienten sowie in der dialysenahen Therapie stetig Fortschritte zu erzielen. Neben unseren Produkten und der Dialysebehandlung selbst, werden wir auch in Zukunft weitere Leistungen anbieten, wie beispielsweise ergänzende medizinische Dienstleistungen in unserem Versorgungsmanagement. Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht vorgesehen.

Branchenbezogenes Umfeld - Dialysemarkt

Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2020 einen Anstieg der weltweiten Patientenzahlen von etwa 6%. Dabei werden die zum Teil erheblichen regionalen Unterschiede voraussichtlich unverändert bestehen bleiben: Für die USA, Japan, West- und Mitteleuropa rechnen wir mit Zuwachsraten von unter 1% bis zu knapp über 3%. In diesen Ländern und Regionen ist die Anzahl der Patienten mit chronischen Nierenversagen bereits relativ hoch und der Zugang zu einer entsprechenden Behandlung, zumeist der Dialyse, sichergestellt. In ökonomisch schwächeren Regionen werden die Zuwachsraten noch deutlich höher liegen. Auch in den nächsten Jahren erwarten wir einen ungebrochenen Trend hin zu steigenden Patientenzahlen - siehe die folgende Tabelle:

Erwartetes Wachstum der Patientenzahlen Wachstum in 2020
Segment Nordamerika ~3%
Segment EMEA ~4%
Segment Asien-Pazifik ~8%
Segment Lateinamerika ~3%
Weltweit ~6%

Quelle: Interne Schätzungen.

Unsere Wachstumsstrategie basiert auf einer eingehenden Analyse der für Fresenius Medical Care relevanten Trends:

Demografische Faktoren: Demografische Faktoren sind einer der Hauptgründe für das kontinuierliche Wachstum von Dialysemärkten. Aufgrund der weltweit steigenden durchschnittlichen Lebenserwartung nimmt der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung kontinuierlich zu. Mit dem Alter verringert sich jedoch die Leistungsfähigkeit der Nieren. Die demografische Entwicklung ist daher ein wichtiger Indikator für die zukünftige Zahl der Dialysepatienten. Diese wird voraussichtlich weltweit von rund 3,7 MIO im Jahr 2020 auf etwa 4,9 MIO im Jahr 2025 ansteigen.

Zunahme von Zivilisationskrankheiten: Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes sind weltweit auf dem Vormarsch. Sie können zu Schädigungen im gesamten Organismus führen und langfristig auch die Nierenfunktion beeinträchtigen.

Verbesserter Zugang zu medizinischer Versorgung: Durch den kontinuierlichen Auf- und Ausbau ausgewogener und nachhaltiger Gesundheitssysteme ist in vielen Ländern weltweit der Zugang zu einer adäquaten Dialysebehandlung für eine wachsende Zahl von Patienten überhaupt erst möglich geworden. Wir gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung weiter fortsetzt und die daraus resultierende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten und Therapien steigen wird.

Wandel in der Gesundheitsbranche: Der Gesundheitsbereich befindet sich im stetigen Wandel. Wir glauben, dass der Bedarf an ganzheitlicher Betreuung von Nierenkranken weiter steigen wird und dass künftig nicht nur das einzelne Dialyseprodukt oder die Dienstleistung im Vordergrund stehen wird, sondern die Verbindung und eine effektivere Koordination aller Anwendungsgebiete rund um die Dialyse.

Die Hämodialyse wird auch in Zukunft mit rund 89% die vorherrschende Behandlungsmethode sein. Die Peritonealdialyse wird die Behandlungsart der Wahl für rund 11% aller Dialysepatienten bleiben.

Das Volumen des weltweiten Dialysemarktes, das im vergangenen Jahr nach vorläufigen Schätzungen etwa 80 MRD € betrug, wird sich nach unseren Erwartungen jährlich um etwa 4% erhöhen. Voraussetzung dafür ist, dass die Wechselkursrelationen im Prognosezeitraum stabil bleiben. Damit könnte sich das Volumen des Dialysemarktes bis zum Jahr 2020 auf etwa 83 MRD € belaufen.

Unser Geschäft wird maßgeblich vom Erstattungsumfeld sowie dem Umfeld für die Verordnung von Zusatzdienstleistungen beeinflusst, wobei in unserem wichtigsten Markt, den USA, die Erstattung durch staatliche Gesundheitsprogramme geringer als durch private Krankenversicherungen ist. Daher hat eine Veränderung des Anteils der Erstattungen durch private Krankenversicherungen in den USA Auswirkungen auf unser Geschäft.

Geschäftliche Entwicklung von Fresenius Medical Care 2020

Die Prognosen von Fresenius Medical Care zum Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2020 basieren auf konstanten Wechselkursen. Der Ausblick 2020 ist ohne Sondereffekte. Sondereffekte sind Effekte, die in ihrer Art ungewöhnlich sind und die zum Zeitpunkt der Erstellung des Ausblicks nicht vorhersehbar waren beziehungsweise deren Umfang oder Auswirkungen nicht vorhersehbar waren. Die Wachstumsraten basieren auf den Ergebnissen 2019 bereinigt um Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm, den (Gewinn) Verlust im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement sowie NxStage Kosten. Die Überleitung der Ergebnisse 2019 auf bereinigte Ergebnisse 2019 als Basis für Ziele 2020 zeigt die Tabelle am Ende dieses Abschnittes.

Umsatzerlöse

Wir erwarten im Geschäftsjahr 2020 eine mittlere bis hohe einstellige Wachstumsrate der Umsatzerlöse zu konstanten Wechselkursen.

Ertragslage

Operatives Ergebnis

Für das operative Ergebnis und das verbleibende operative Ergebnis erwarten wir im Geschäftsjahr 2020 eine mittlere bis hohe einstellige Wachstumsrate zu konstanten Wechselkursen. Diese Steigerung für 2020 basiert auf einem operativen Ergebnis und verbleibendem operativen Ergebnis in 2019 bereinigt um Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm, den (Gewinn) Verlust im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement sowie NxStage Kosten.

Konzernergebnis

Auch für das Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt) erwarten wir im Geschäftsjahr 2020 eine mittlere bis hohe einstellige Wachstumsrate zu konstanten Wechselkursen. Diese Steigerung basiert auf einem Konzernergebnis in 2019 bereinigt um Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm, den (Gewinn) Verlust im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement sowie NxStage Kosten.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie (unverwässert) soll sich im Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zu 2019 parallel zur erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses und der ausstehenden Aktien entwickeln.

Investitionen in Sachanlagen sowie Akquisitionen und Beteiligungen

Wir streben an, für Investitionen in Sachanlagen sowie Akquisitionen und Beteiligungen (ohne Investitionen in Fremdkapitalinstrumente) im Geschäftsjahr 2020 etwa 1,6 bis 2,0 MRD € aufzuwenden. Davon sollten 1,1 bis 1,3 MRD € auf Investitionen in Sachanlagen entfallen. Rund 40% dieses Betrags sind für Erweiterungsinvestitionen vorgesehen. 0,5 bis 0,7 MRD € sollen hauptsächlich für ergänzende Akquisitionen und Beteiligungen im Bereich Gesundheitsdienstleistungen verwendet werden.

Die Investitionen in Sachanlagen sollen hauptsächlich Projekte zur Kapazitätsausweitung und Kostenoptimierung in den Produktionsstätten, die Einrichtung neuer Dialysekliniken, die Ausstattung von Distributionsgesellschaften und die erforderlichen Ersatzinvestitionen abdecken.

Liquidität

Cash Flow

Der Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit soll im Geschäftsjahr 2020 ein Niveau von mehr als 12,5% der Umsatzerlöse erreichen.

Der Free Cash Flow in Prozent der Umsatzerlöse soll im Geschäftsjahr 2020 ein Niveau von mehr als 5% erreichen.

Netto-Verschuldungsgrad

Fresenius Medical Care orientiert sich in seiner langfristigen Finanzplanung am Netto-Verschuldungsgrad. Dieser lag zum Ende des Geschäftsjahres 2019 bei 3,2. Per Ende 2020 soll der anvisierte Wert unter 3,5 liegen.

Rentabilität

Wir erwarten eine Rendite auf das investierte Kapital (Return on Invested Capital, ROIC) von mindestens 6,0% im Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zu 6,1% im Geschäftsjahr 2019.

Dividende

Wir halten grundsätzlich auch weiterhin an einer ergebnisorientierten Dividendenpolitik fest. Informationen zur vorgeschlagenen Dividendenerhöhung sind im Abschnitt "Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit" im Kapitel "Wirtschaftsbericht" enthalten.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Infolge der erwarteten Geschäftsausweitung rechnen wir im Geschäftsjahr 2020 mit steigenden Mitarbeiterzahlen in allen Regionen, insbesondere bei den Gesundheitsdienstleistungen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 werden voraussichtlich mehr als 124.000 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis) bei Fresenius Medical Care tätig sein.

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2020 wollen wir 210 bis 230 MIO € für Forschung und Entwicklung aufwenden. Die Zahl der in diesem Bereich beschäftigten Mitarbeiter (derzeit 1.157 ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis) dürfte sich 2020 nicht wesentlich verändern.

Die Prognosen könnten durch Entwicklungen, die im Risiko- und Chancenbericht beschrieben sind, beeinflusst werden.

Unseren Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 fasst die folgende Tabelle zusammen:

Ausblick 2020 Ergebnisse 2019 Ausblick 2020 (zu konstanten Wechselkursen)
Umsatzerlöse (1) 17.477 MIO € mittlere bis hohe einstellige Wachstumsrate
Operatives Ergebnis (1) 2.356 MIO € mittlere bis hohe einstellige Wachstumsrate
Verbleibendes operatives Ergebnis (1) 2.117 MIO € mittlere bis hohe einstellige Wachstumsrate
Konzernergebnis (1), (2) 1.236 MIO € -
Wachstum Konzernergebnis zu konstanten Wechselkursen (1), (2) - mittlere bis hohe einstellige Wachstumsrate
Wachstum Ergebnis je Aktie (unverwässert) zu konstanten Wechselkursen (1), (2) - parallel zur erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses und der ausstehenden Aktien
Investitionen in Sachanlagen 1,1 MRD € 1,1 - 1,3 MRD €
Akquisitionen und Beteiligungen (3) 2,2 MRD € 0,5 - 0,7 MRD €
Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit in % der Umsatzerlöse 14,7% > 12,5%
Free Cash Flow in % der Umsatzerlöse 8,3% > 5%
Netto-Verschuldungsgrad 3,2 < 3,5
ROIC 6,1% ≥ 6,0%
Dividende je Aktie (4) 1,20 € parallel zur erwarteten Entwicklung des Konzernergebnisses und der ausstehenden Aktien
Mitarbeiter (5) 120.659 > 124.000
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen 168 MIO € 210 - 230 MIO €

(1) Ausblick 2020 ohne Sondereffekte. Sondereffekte sind Effekte, die in ihrer Art ungewöhnlich sind und die zum Zeitpunkt der Erstellung des Ausblicks nicht vorhersehbar waren bzw. deren Umfang oder Auswirkungen nicht vorhersehbar waren. Die Wachstumsraten basieren auf den Ergebnissen 2019 bereinigt um Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm, den (Gewinn) Verlust im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement sowie NxStage Kosten. Für eine Überleitung der Ergebnisse 2019 auf bereinigte Ergebnisse 2019 als Basis für Ziele 2020 siehe nachfolgende Tabelle.
(2) Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt.
(3) Ohne Investitionen in Fremdkapitalinstrumente.
(4) Ergebnisse 2019: Vorschlag zur Beschlussfassung durch die Hauptversammlung am 19. Mai 2020.
(5) Ermittelt auf Vollzeitbeschäftigtenbasis.

Die folgende Tabelle stellt die Überleitung der Ergebnisse 2019 auf Bereinigte Ergebnisse 2019 als Basis für die Ziele 2020 dar. Für weitere Informationen siehe auch "Operative Entwicklung auf bereinigter Basis für den Konzern" im Abschnitt "Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage".

Überleitung Ergebnisse 2019 auf bereinigte Ergebnisse 2019 als Basis für Ziele 2020
in MIO €
Ergebnisse 2019 Aufwendungen für das Kostenoptimierungsprogramm (Gewinn) Verlust i. Zshg. mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement NxStage Kosten Bereinigte Ergebnisse 2019
Umsatzerlöse 17.477 17.477
Operatives Ergebnis 2.270 91 (29) 24 2.356
Verbleibendes operatives Ergebnis 2.031 91 (29) 24 2.117
Konzernergebnis (1) 1.200 67 (49) 18 1.236

(1) Ergebnis, das auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfällt.

Weltweites Effizienzprogramm

Im Geschäftsjahr 2017 haben wir Phase II unseres weltweiten Effizienzprogramms angekündigt. Damit wollen wir unsere Kostenstrukturen im gesamten Unternehmen verbessern und unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken. Die erwartete Bandbreite an nachhaltigen Kosteneinsparungen liegt jährlich bei 150 bis 200 MIO € bis Ende 2020.

Gesamtaussage der Unternehmensleitung

Im Geschäftsjahr 2020 und darüber hinaus wollen wir die positive Geschäftsentwicklung von Fresenius Medical Care weiter fortsetzen. Auf Basis der Effekte etablierter Initiativen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung wollen wir im Jahr 2020 unser Wachstum beschleunigen. Investitionen in die Erweiterung unseres Kliniknetzes sowie die Ausweitung von Produktionskapazitäten - vor allem in Entwicklungsländern und Wachstumsmärkten - stehen 2020 im Fokus. Weiterhin planen wir, unsere Kostenbasis kontinuierlich zu verbessern. Mit dem Abschluss unseres weltweiten Effizienzprogramms bis zum Jahresende schaffen wir zudem eine nachhaltige Voraussetzung für eine bessere Profitabilität.

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Fresenius Medical Care ist ein weltweit tätiges Unternehmen und damit naturgemäß Risiken im Zusammenhang mit seinem unternehmerischen HandeIn ausgesetzt. Chancen, die sich für unser Geschäft ergeben, können wir nur dann nutzen, wenn wir auch bereit sind, gewisse Risiken einzugehen. Unsere umfangreichen Marktkenntnisse und langjährige Erfahrung bilden eine gute Basis, um sowohl Risiken als auch Chancen zu erkennen und einzuschätzen.

Risiko- und Chancenmanagement

Risikomanagement verstehen wir als die fortwährende Aufgabe, das Spektrum der tatsächlichen und möglichen Risiken unserer Geschäftstätigkeit in unserem Umfeld zu erfassen, zu analysieren, zu bewerten und - soweit möglich - präventive und korrigierende Maßnahmen zu ergreifen. Die Grundlage hierfür ist unser Risikomanagementsystem. Es versetzt das Management in die Lage, Risiken, die das Wachstum oder den Fortbestand von Fresenius Medical Care gefährden könnten, zu identifizieren und negative Auswirkungen zu minimieren. Damit ist es ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenssteuerung von Fresenius Medical Care.

Daneben sichern wir den Unternehmenserfolg langfristig durch unser Chancenmanagement. Ziel ist hier, Chancen für das Unternehmen frühestmöglich zu erkennen, zu bewerten und geeignete Maßnahmen einzuleiten, damit aus den Chancen geschäftliche Erfolge für Fresenius Medical Care werden. Lang- und mittelfristige Chancen berücksichtigen wir im Rahmen unserer Strategie und der Budgetplanungen. Kurzfristig realisierbare Chancen werden im Rahmen des laufenden operativen Geschäfts genutzt, sofern dies unternehmerisch sinnvoll und zielkonform ist.

Risikomanagement

Risikomanagementsystem

Das Ziel des Risikomanagementsystems ist es, potenzielle Risiken möglichst frühzeitig zu identifizieren, deren Einfluss auf die Unternehmenstätigkeit zu bewerten und gegebenenfalls entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Aufgrund sich fortwährend ändernder externer wie interner Anforderungen und Bedingungen unterliegt das Risikomanagement bei Fresenius Medical Care einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde unser konzernweites Risikomanagement durch die Einrichtung von Risikokomitees auf Ebene der Regionen, ausgewählter Funktionen sowie auf Konzernebene hinsichtlich der Validierung der Vollständigkeit und Richtigkeit von Risikoinformationen weiter gestärkt.

Die Ausgestaltung des internen Risikomanagementsystems ist dabei am international anerkannten Rahmenwerk für unternehmensweites Risikomanagement, "Enterprise Risk Management - Integrated Framework" des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO), orientiert. Chancen werden durch das implementierte Risikomanagementsystem nicht erfasst.

Im Rahmen des Risikomanagementsystems übernehmen Risikokoordinatoren innerhalb der Regionen sowie ausgewählter Funktionen unter Zuhilfenahme einer Risikomanagementsoftware die Koordination der Risikomanagementaktivitäten. Diese Aktivitäten beziehen sich auf bereits bestehende ebenso wie auf potenziell entstehende kurzfristige sowie mittelfristige Risiken. Zweimal im Jahr werden die identifizierten Risikoinformationen von den Risikokoordinatoren aufbereitet und in regionalen sowie funktionalen Risikokomitees diskutiert. Anschließend erfasst das zentrale Risikomanagement die Risiken aus den Regionen und Funktionen, analysiert und diskutiert diese im Konzernrisikokomitee und meldet die konsolidierten Ergebnisse an den Vorstand. Die Konzentration liegt dabei auf wesentlichen Risiken, die oberhalb eines fest definierten Schwellenwertes liegen.

Über neue Risiken, die als hoch eingeschätzt werden, sowie über bekannte, die sich zu hohen Risiken entwickeln, findet eine umgehende Information des Vorstands und des zentralen Risikomanagements statt, um eine angemessene Handhabung der Risiken sicherzustellen. Die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems wird vom Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss des Aufsichtsrats überwacht.

Die organisatorische Ausgestaltung des Risikomanagements bei Fresenius Medical Care sowie die beschriebenen Abläufe sind in der folgenden Abbildung dargestellt:

Neben der Risikoberichterstattung ist auch das klassische Berichtswesen an die Unternehmensführung ein wichtiges Instrument, um Risiken zu steuern, zu kontrollieren und zeitnah Maßnahmen der Risikovorsorge zu ergreifen. Daher wird das Management von Fresenius Medical Care monatlich über die Branchensituation, das operative und nichtoperative Geschäft sowie über Analysen der Ertrags- und Finanzlage, ferner quartalsweise über die Vermögenslage informiert.

Auch die interne Revision ist Teil des Risikomanagementsystems. Die interne Revision wird regelmäßig über die Ergebnisse des internen Risikoüberwachungssystems informiert. Diese Abteilung bestimmt risikoorientierte Schwerpunktbereiche und überprüft jährlich eine ausgewählte Anzahl von Unternehmensbereichen, Konzerngesellschaften und lT-Anwendungen weltweit. Die festgelegten Schwerpunktbereiche werden über alle Geschäftsbereiche hinweg geprüft. Die Abteilung arbeitet gemäß den international anerkannten Standards des Fachverbands Institute of Internal Auditors (llA), was 2017 durch eine Qualitätsprüfung bestätigt wurde. Die Prüffelder der internen Revision sind weitreichend und umfassen unter anderem periodische Effektivitätsprüfungen von Kontrollen (einschließlich Kontrollen zur Einhaltung von Rechtsvorschriften) in Geschäftsprozessen sowie in der lT-Sicherheit, die Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung und die Einhaltung von Rechnungslegungsvorschriften und internen Richtlinien. Die Unternehmensstandorte und -einheiten, die einer Revision unterzogen werden sollen, werden jährlich anhand eines Auswahlmodells festgelegt, in dem verschiedene Risiken berücksichtigt sind. Dieser jährliche Revisionsplan wird vom Vorstand und vom Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss des Aufsichtsrats geprüft und genehmigt. Alle Prüfungsberichte mit wesentlichen Feststellungen werden dem Vorstand vorgelegt. Zu den Aufgaben der Revision gehört auch, die Umsetzung von Maßnahmen hinsichtlich identifizierter Schwächen zu überwachen. Über den Umsetzungsfortschritt wird der Vorstand quartalsweise informiert. Darüber hinaus wird den Mitgliedern des Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschusses des Aufsichtsrats Auskunft über die Prüfungsergebnisse erteilt. Im Geschäftsjahr 2019 fanden insgesamt 45 Prüfungen statt.

Dennoch ist es wichtig festzuhalten, dass auch ein funktionsfähig eingerichtetes und angemessenes Risikomanagementsystem, wie das zuvor beschriebene, kein Garant dafür ist, dass Risiken sich vollumfänglich identifizieren und steuern lassen.

Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess

Mit seinem internen Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung will Fresenius Medical Care sicherstellen, dass die geltenden Rechnungslegungsvorschriften eingehalten werden. Ziel ist, dass mit hinreichender Sicherheit Jahres- und Konzernabschlüsse sowie (Konzern-)Lageberichte in Übereinstimmung mit den geltenden Rechnungslegungsgrundsätzen erstellt werden. Dafür, dass die Finanzdaten und -kennzahlen zuverlässig erfasst, weiterverarbeitet und kontrolliert werden, sorgt insbesondere der in der Regel vierstufige interne Berichtsprozess. Auf jeder der vier Berichtsebenen - von der lokalen Einheit über die Region und das Segment bis hin zum Konzern - werden diese Zahlen und Daten regelmäßig auf Monats- und Quartalsbasis mit den Vorjahreszahlen, den Budgetwerten und der aktuellen Hochrechnung verglichen und erörtert. Final befasst sich neben dem Management und den für die Erstellung der Jahres- und Konzernabschlüsse zuständigen Abteilungen auch der Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss des Aufsichtsrats mit der Analyse und Auswertung aktueller Finanzdaten wie Quartalszahlen und Budgets.

Das interne Kontrollsystem von Fresenius Medical Care enthält Richtlinien und Anweisungen, die gewährleisten sollen, dass alle Transaktionen ordnungsgemäß aufgezeichnet und genau dargestellt werden.

Zu den weiteren Kontrollmechanismen, die für eine zuverlässige Finanzberichterstattung und die ordnungsgemäße Erfassung von Transaktionen in der Buchhaltung und im Konsolidierungsprozess sorgen, zählen systemtechnische und manuelle Abstimmungen sowie die Trennung bestimmter Personalfunktionen, um eventuellen Interessenskonflikten vorzubeugen. Die Tatsache, dass alle Prozessverantwortlichen die Risiken ihrer Prozesse im Hinblick auf die Rechnungslegung bewerten, trägt ebenfalls dazu bei, dass Risiken mit direktem Einfluss auf die Finanzberichterstattung erkannt werden und Kontrollen eingerichtet sind, die diese Risiken minimieren. Änderungen der Rechnungslegungsvorschriften werden im Unternehmen kontinuierlich besprochen und bei der Erstellung der Abschlüsse berücksichtigt; dazu werden die mit der Finanzberichterstattung betrauten Mitarbeiter regelmäßig geschult, um über Änderungen der Rechnungslegungsvorschriften informiert zu sein. Die Konsolidierung wird zentral in der für das Konzernrechnungswesen zuständigen Abteilung durchgeführt. Die Basis für die Konsolidierung bilden die von den Konzerngesellschaften vorgelegten Berichtspakete sowie Teilkonzernabschlüsse, die auf Grundlage zentraler Vorgaben und Richtlinien erstellt werden.

Weil die Aktie von Fresenius Medical Care auch an der New Yorker Börse notiert ist, unterliegen wir den Vorschriften des in den USA geltenden Sarbanes-Oxley Act (SOX). Der Abschnitt 404 dieses US-Bundesgesetzes fordert, dass der Vorstand von Gesellschaften, die an US-Börsen notiert sind, die Verantwortung für die Einrichtung und Einhaltung eines adäquaten internen Kontrollsystems übernimmt, das eine zuverlässige Finanzberichterstattung gewährleisten soll. Deshalb werden die Angemessenheit und Wirksamkeit des internen Kontrollsystems für die Finanzberichterstattung regelmäßig intern getestet und durch die interne Revision geprüft. All diese Kriterien sind zudem Gegenstand einer Prüfung durch den unabhängigen Abschlussprüfer.

Das interne Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung orientiert sich am COSO-Modell. Dieses wurde vom Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission entwickelt und ist als Standard von der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) anerkannt. In Anlehnung an das COSO-Modell wird das interne Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung in die fünf Komponenten Kontrollumfeld, Risikoeinschätzung, Kontrollaktivitäten, Information und Kommunikation sowie Überwachung des internen Kontrollsystems eingeteilt. Jede dieser Komponenten wird regelmäßig dokumentiert, überprüft und beurteilt. Fresenius Medical Care hat seine internen Kontrollen darauf hin ausgerichtet, den Anforderungen des COSO-Modells zu entsprechen.

Die Prüfung des internen Kontrollsystems für die Finanzberichterstattung orientiert sich an einer spezifischen Richtlinie der SEC (Richtlinie für die Bewertung des internen Kontrollsystems für die Finanzberichterstattung durch das Management) und wird softwareunterstützt durchgeführt. Regionale Projektteams koordinieren dabei zunächst die Bewertung des internen Kontrollsystems in den einzelnen Regionen; die Ergebnisse werden anschließend konzernweit zusammengeführt. Auf dieser Basis beurteilt schließlich das Management die Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems jeweils für das laufende Geschäftsjahr. Soweit notwendig, werden externe Berater hinzugezogen. Ein konzernweiter Lenkungsausschuss trifft sich mehrmals im Jahr, um sich über Änderungen und neue Anforderungen aus dem SOX zu informieren, eventuelle Kontrollschwächen zu besprechen und Maßnahmen abzuleiten. Zudem informiert sich der Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss des Aufsichtsrats in seinen Sitzungen regelmäßig über die Beurteilung der Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems durch das Management.

Zum 31. Dezember 2019 hat das Management das interne Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung der Gesellschaft beurteilt und ein Kontrolldefizit identifiziert, das eine wesentliche Schwachstelle darstellt. Diese wesentliche Schwachstelle bezieht sich auf die Ausgestaltung und Wirksamkeit der internen Kontrollen zur Umsatzrealisierung, insbesondere zur Bestimmung des Transaktionspreises und zur Beschränkung der variablen Vergütung des Transaktionspreises für bestimmte, unter rechtlicher Klärung befindliche, Erlösvereinbarungen für Einzelleistungsvergütungen sowie die rechtzeitige Anpassung der variablen Vergütung bei Erhalt neuer Informationen. Dieses Kontrolldefizit hat in der Folge zu keiner wesentlichen Falschdarstellung des Konzernabschlusses und der Quartalsberichterstattung für alle Zeiträume bis einschließlich des am 31. Dezember 2019 endenden Geschäftsjahres geführt. Dennoch hätte dieses Kontrolldefizit in einer wesentlichen Falschdarstellung des Konzernabschlusses und der Quartalsberichterstattung resultieren können, was nicht verhindert oder aufgedeckt worden wäre. Dementsprechend hat das Unternehmen das Kontrolldefizit als wesentliche Schwachstelle klassifiziert.

Unabhängig davon, wie sorgfältig interne Kontrollsysteme für die Finanzberichterstattung ausgestaltet sind, sind den Systemen inhärente Grenzen gesetzt. Es kann deshalb keine absolute Sicherheit geben, dass die Ziele der Finanzberichterstattung erreicht und falsche Angaben stets verhindert oder aufgedeckt werden.

Risiken

Der folgende Abschnitt beschreibt die wesentlichen Risiken, die Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit haben könnten. Im Zuge der Risikobewertung findet eine Einschätzung der Risiken anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der potenziellen Auswirkung im jeweiligen Bewertungszeitraum statt, was eine Priorisierung der Risiken anhand der Klassen "gering", "mittel" und "hoch" ermöglicht. Zur Klassifizierung der Risiken werden neben quantitativen Faktoren mehrheitlich qualitative Einschätzungen herangezogen. Zur Identifikation strategischer Entwicklungen können Risiken neben der kurzfristigen Betrachtung, also hinsichtlich eines Ein-Jahres-Zeitraums, auch mittelfristig, das heißt hinsichtlich einer Auswirkung innerhalb der nächsten fünf Jahre bewertet werden.

Die Skalen zur Klassifizierung der potenziellen Auswirkung und der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie die Verortung der Risiken in der Risikomatrix sind in der folgenden Abbildung dargestellt.

Im Detail ergibt sich folgendes Bild hinsichtlich der Risikosituation von Fresenius Medical Care:

Die oben dargestellten Risikobereiche sowie zugehörige Gegenmaßnahmen zur Verringerung der Auswirkungen oder der Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken in diesen Bereichen werden im Folgenden näher beschrieben.

Branchenbezogene Risiken

Regulatorisches Umfeld, Produktqualität

Sowohl unsere Gesundheitsdienstleistungen als auch unsere Produkte unterliegen in nahezu jedem Land, in dem wir tätig sind, umfassender staatlicher Regulierung. Darüber hinaus hat Fresenius Medical Care weitere allgemein anwendbare Rechtsvorschriften, einschließlich kartellrechtlicher Vorschriften, zu beachten. Diese von uns zu beachtenden Gesetze und Vorschriften unterscheiden sich von Land zu Land und betreffen unter anderem die folgenden Bereiche:

die Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit medizinischer und pharmazeutischer Produkte und Grundstoffe,

behördliche Genehmigungen und Überwachung von klinischen und bestimmten nichtklinischen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten,

Produktfreigaben sowie regulatorische Genehmigungen für neue Produkte und Produktverbesserungen,

den Betrieb und die Lizensierung von Produktionsanlagen, Labors, Dialysekliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen,

Prüfungen sowie Durchsichten durch Vollzugsbehörden, einschließlich der Food and Drug Administration (FDA), bezüglich der Einhaltung der geltenden Arzneimittelvorschriften,

die Etikettierung von Produkten sowie die Werbung für Produkte und sonstige Reklame;

den korrekten Ausweis und die Fakturierung von Erstattungen durch staatliche und private Krankenversicherer sowie korrekte und vollständige medizinische Aufzeichnungen zum Nachweis der Abrechnungen,

die Rabattierung von erstattungsfähigen Pharma- und medizintechnischen Produkten sowie die Meldung von Medikamentenpreisen an Regierungsstellen,

die Sammlung, Veröffentlichung, Nutzung, Sicherheit sowie der Zugang zu und der Datenschutz von geschützten Gesundheitsinformationen und anderen geschützten Daten,

die Einhaltung von Sorgfaltspflichten, Gewährleistungspflichten und Regelungen zur Produkthaftung,

die Vergütung für medizinisches Personal sowie finanzielle Vereinbarungen mit Ärzten und Einrichtungen, die Überweisungen von Patienten veranlassen.

Neben den Risiken aus der Nichteinhaltung von Rechtsvorschriften sind wir als produzierendes Unternehmen dem Risiko ausgesetzt, dass Produkte aufgrund ungeeigneter Produktdesigns oder Probleme im Produktionsprozess unsere Qualitätsstandards nicht erfüllen, sodass erwartete Behandlungsergebnisse nicht erzielt werden, was in der Folge zu Produktrückrufen führen kann und somit zu erheblichen nachteiligen finanziellen Auswirkungen oder Reputationsschäden.

Sollte Fresenius Medical Care gegen diese zahlreichen gesundheitsrechtlichen oder sonstigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften verstoßen oder Produkte und Dienstleistungen Qualitätsmängel aufweisen, kann dies vielfältige negative rechtliche und finanzielle Folgen nach sich ziehen. Zu diesen Rechtsfolgen zählen insbesondere der Verlust von staatlichen Zertifizierungen, der Verlust von Lizenzen seitens umsatzrelevanter Regierungsstellen, Straf- und Bußgelder, Rückrufaktionen und Schadenersatzforderungen, erhöhte Aufwendungen zur Erfüllung behördlicher Auflagen, der Ausschluss von den Erstattungsprogrammen des staatlichen Gesundheitswesens, die Rückerstattung von erhaltenen Zahlungen von staatlichen Kostenträgern und Versorgungsempfängern staatlicher Gesundheitsversorgungsprogramme infolge des Nichteinhaltens maßgeblicher Vorgaben oder die vollständige oder teilweise Untersagung der Geschäftstätigkeit. Schließlich könnten Risiken dieser Art nicht mehr zu angemessenen Bedingungen versichert werden. Zusammen mit erheblichen Kosten für die Rechtsverteidigung könnten diese Verstöße die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage erheblich beeinträchtigen.

Ein Teil unseres Geschäfts mit Gesundheitsdienstleistungen, die über uns oder eines unserer Tochterunternehmen in den USA bereitgestellt werden, steht im Eigentum oder unter der Leitung von Joint Ventures, an denen ein oder mehrere Krankenhäuser, Ärzte oder Arztpraxisgemeinschaften eine Beteiligung halten. Obwohl die Vereinbarungen bezüglich der Joint Ventures mit Ärzten so strukturiert sind, dass sie viele Kriterien erfüllen, die nach dem US-Anti-Kickback Gesetz für einen so genannten "Safe-Harbor"-Schutz erforderlich sind, genügen die Beteiligungen an diesen Joint Ventures den Safe-Harbor-Vorgaben nicht vollumfänglich. Sollten ein oder mehrere der Joint Ventures das US-Anti-Kickback Gesetz oder das sogenannte "Stark Law" verletzen, könnte Fresenius Medical Care verpflichtet sein, diese zu restrukturieren oder sogar aufzulösen. Ferner könnte Fresenius Medical Care verpflichtet sein, Vergütungen, die auf Grund unzulässiger Überweisungen von Medicare, Medicaid oder anderen Bundesgesundheitsversorgungsprogrammen erhalten wurden, zurückzuerstatten. Zudem könnten wir Strafzahlungen unterliegen und zukünftig von Erstattungen durch öffentliche Gesundheitsträger ausgeschlossen werden. Dies könnte die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage von Fresenius Medical Care erheblich beinträchtigen.

In den Regionen implementierte Compliance-Programme reduzieren das Risiko von Rechtsverstößen durch Zurverfügungstellung allgemeiner und spezifischer Verhaltens- und Verfahrensrege

In sowie regelmäßiges Training der Mitarbeiter entsprechend der Vorgaben.

Um zu gewährleisten, dass unsere Produkte und Dienstleistungen den geltenden Qualitätsanforderungen entsprechen, haben wir in den unterschiedlichen Regionen Qualitätsmanagementsysteme implementiert. Die entsprechenden Mitarbeiter können auf Verfahrens- und Arbeitsanweisungen zurückgreifen, die sicherstellen sollen, dass die geltenden Qualitätsvorgaben eingehalten werden. Darüber hinaus führen wir interne Überprüfungen der Produktionsstandorte und auch Kliniken durch, um die Einhaltung von Qualitätsstandards bei unseren Produkten und Dienstleistungen zu überwachen. Weiterhin unterliegen unsere Werke und Kliniken auch externen Überprüfungen durch die jeweils zuständigen Aufsichtsbehörden.

US-Bundesgesundheitsversorgungsprogramme

Wie bereits im Kapitel "Wirtschaftsbericht", im Abschnitt "Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld" dargelegt, nehmen unsere Dialysekliniken in den USA im Rahmen des Pauschalvergütungssystems (PVS) am Qualitätsverbesserungsprogramm (QVP) teil. Hierbei können Leistungskürzungen der Medicare-Erstattungen basierend auf den Vorjahresleistungen um bis zu 2% vorgenommen werden, sobald in den Kliniken die Qualitätsmaßstäbe des QVP nicht eingehalten werden. Sollte es Fresenius Medical Care in größerem Ausmaß nicht gelingen, die Mindestanforderungen des QVP zu erfüllen, könnte dies eine wesentliche negative Auswirkung auf unser Geschäft, die Finanzlage und das operative Ergebnis haben.

Durch unsere wertorientierten Vergütungsvereinbarungen und Shared-Risk-Produkte übernehmen wir das Risiko sowohl für medizinische als auch administrative Kosten für bestimmte Patienten im Gegenzug für vorgegebene periodische Zahlungen von staatlichen sowie privaten Versicherern. Wir nehmen gegenwärtig an Programmen wie der sogenannten "Comprehensive ESRD Care initiative" der Centers for Medicare and Medicaid Services ("CMS") teil, sowie an Vergütungsvereinbarungen mit Versicherern, im Rahmen derer wir eine festgelegte Vergütung zur Abdeckung aller oder einer definierten Menge der Behandlungskosten für eine festgelegte Anzahl an Patienten erhalten. Einzelheiten sowie detaillierte Beschreibungen zu den erwähnten und weiteren Programmen, an denen wir teilnehmen, finden sich im Lagebericht im Kapitel "Wirtschaftsbericht", im Abschnitt "Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld".

Im Rahmen des "Comprehensive ESRD Care Model" der CMS können Dialyseanbieter und Ärzte sogenannte ESRD Seamless Care Organizations (ESCOs) bilden. ESCOs, die die Mindestqualitätsanforderungen des Programms erreichen und Senkungen der Behandlungskosten für die CMS oberhalb bestimmter Schwellenwerte realisieren, erhalten einen Teil der Kosteneinsparungen zurück. ESCOs mit Dialyseanbietern, die mehr als 200 Dialyseeinrichtungen betreiben, sind jedoch verpflichtet sich am Risiko von Kostensteigerungen zu beteiligen und den CMS einen Teil dieser Steigerungen zu erstatten.

Obwohl die bisherigen Bemühungen zur Aufhebung des "Affordable Care Act" (ACA) erfolglos blieben, können weitere Anstrengungen zur Aufhebung oder Überarbeitung des ACA, die Haltung der CMS gegenüber Projekten dieser Art sowie Gerichtsverfahren mit dem Ziel der Beendigung des ACA die Zukunft solcher Projekte in einer Weise beeinflussen, die wir derzeit weder quantifizieren noch vorhersagen können. Darüber hinaus haben wir zwar die Teilnahme am CMS-Modell des "Comprehensive Kidney Care Contracting" (CKCC) beantragt, wissen jedoch noch nicht, ob und in welchem Umfang unsere Anträge angenommen werden, ob die Bedingungen eines solchen Modells von der CMS in einer Weise entwickelt werden, die unsere weitere Teilnahme rechtfertigt und ob wir und unsere Partner, falls wir uns zur Teilnahme entschließen, in der Lage sein werden, bessere Behandlungserfolge zu erzielen und gleichzeitig die Kosten der CMS zu senken.

Die Rückstellungen, die wir für die Durchführung unserer wertbasierten Vergütungsvereinbarungen und Shared-Risk-Produkte bilden sowie Schätzungen der Höhe der Umsätze aus Gesundheitsdienstleistungen, die wir in einem Berichtszeitraum erzielen, basieren auf Annahmen und Beurteilungen mehrerer Faktoren, die Unsicherheiten unterliegen. Diese Faktoren umfassen Trends, wie die Entwicklung von Versorgungskosten, Ausgaben, den komplizierten Abrechnungs- und Bezahlungsprozess, komplexe und sich ändernde Gesetze und Vorschriften die Interpretationen unterliegen, der Bestimmung des Primär- und Sekundärversicherungsschutzes sowie anderen Faktoren. Darüber hinaus können Bezahlungen, Rückerstattungen sowie Zahlungswiederrufe von Kostenträgern in der Regel noch bis zu drei Jahre oder länger nach Erbringung der Dienstleistungen erfolgen. Sollte sich der tatsächliche Leistungsanspruch ungünstiger entwickeIn als auf Grundlage unserer Annahmen geschätzt, so könnte sich dies negativ auf den Zeitpunkt und die Höhe unserer realisierten Umsätze als auch auf zukünftige Gewinne auswirken oder in steigenden Verlusten niederschlagen.

Die Rentabilität unserer wertorientierten Vergütungsvereinbarungen und Shared-Risk-Produkte hängt teilweise von unserer Fähigkeit ab, die Versorgung von Patienten zu koordinieren, mit unseren Kostenträgern zusammenzuarbeiten, uns mit anderen Gesundheitsdienstleistern zu koordinieren und kosteneffiziente, medizinisch geeignete Standorte für unsere Patienten zu finden. Jedes Versäumnis dahingehend, würde uns daran hindern, die Qualität der Patientenversorgung und die Behandlungsergebnisse zu verbessern sowie medizinisch unnötige Kosten zu reduzieren, was bei wertorientierten Vergütungsvereinbarungen zu einem schlechteren Ergebnis führen könnte.

Wir können nicht garantieren, dass wir die durch die Programme vorgegebenen beziehungsweise angestrebten Kosteneinsparungen erreichen, was einen wesentlichen negativen Effekt auf unser operatives Ergebnis haben kann. Darüber hinaus kann es zu höheren Abschreibungen auf Medicare-Selbstbehalte und andere Beträge aufgrund von nicht versicherten und unterversicherten Patienten kommen, was zu einer Erhöhung der uneinbringlichen Forderungen führt.

Wir haben die Auswirkungen des PVS und der weiteren vorstehend aufgeführten Gesetzesinitiativen mit zwei umfassenden Maßnahmen begrenzt. Erstens arbeiten wir mit Klinikleitungen und behandeInden Ärzten im Sinne des QVP sowie guter klinischer Praxis an Änderungen der Abläufe bei der Behandlung der Patienten und verhandeIn über Kosteneinsparungen beim Arzneimittelkauf. Des Weiteren führen wir mit dem Ziel, Effizienzsteigerungen und verbesserte Patientenbehandlungserfolge zu erreichen, neue Initiativen zur Verbesserung der Patientenversorgung bei Dialysebeginn, zur Steigerung des Anteils der Heimdialysepatienten und zur Generierung von weiteren Kosteneinsparungen in unseren Kliniken ein.

Zusammensetzung unserer Kundenbasis

Unser Geschäft mit Gesundheitsprodukten sowie unser Geschäft mit Dialysedienstleistungen unterscheidet sich in den Regionen, in denen wir tätig sind. In vielen Fällen werden unsere Produkte und Dienstleistungen direkt oder indirekt von staatlichen Institutionen bezahlt. Wir glauben, dass das Ausfallrisiko staatlicher Kostenträger weltweit allgemein niedrig bis moderat ist. Auf Länderebene zeichnet sich der Absatzmarkt durch unterschiedliche Kunden- oder Kostenträgergruppen aus, deren Volumen von wenigen Kunden bis zu einer beträchtlichen Anzahl von Kundentypen reichen kann. Mit diesen Kunden- oder Kostenträgergruppen sind sowohl unterschiedliche Risiken hinsichtlich des Ausfalls oder der Nichtzahlung von Forderungen verbunden sowie Risiken aus Abhängigkeiten aufgrund des Wettbewerbs in Kundenumgebungen mit geringem Volumen. In bestimmten Fällen kann eine daraus resultierende Abhängigkeit vom Zahlungsverhalten und der Entscheidungsfindung unserer Geschäftspartner die Einbringlichkeit von Forderungen beeinträchtigen und sich nachteilig auf unser Geschäft, die Ertragslage und die Finanzlage auswirken. Wir versuchen kontinuierlich, diese Risiken zu mindern, indem wir langfristige Verträge mit Großkunden aushandeln, zielgerichtete Marketingaktivitäten durchführen, neue Produkt- und Preismodelle entwickeIn sowie die Qualität unserer Dienstleistungen und Produkte verbessern.

Erstattung durch private Krankenversicherungen

In den USA wird ein Teil der Dialysebehandlungen durch private Krankenversicherungen und so genannte Integrated-Care-Organisationen erstattet, wobei diese Erstattungen generell höher sind als die Erstattungen durch staatliche Gesundheitsprogramme. Infolgedessen tragen die Zahlungen, die wir von privaten Kostenträgern erhalten, einen wesentlichen Teil zu unserem Gewinn bei. Im Jahr 2019 entfielen rund 34% unserer Umsatzerlöse aus Gesundheitsdienstleistungen auf private Kostenträger im Segment Nordamerika. Falls es diesen Versicherungsträgern in den USA gelingt, eine Senkung der Erstattungssätze durchzusetzen, sie den Umfang oder die Konditionen ihrer Netzwerke ändern oder der Anteil der Erstattungen durch private Krankenversicherungen sinkt, könnte dies die Umsatzerlöse für unsere Produkte und Dienstleistungen und das operative Ergebnis wesentlich verringern. Darüber hinaus erlebt die Krankenversicherungsbranche eine anhaltende Konsolidierung unter den Versicherern und den sogenannten "Pharmacy Benefit Managern", einschließlich zunehmender Verhandlungsmacht und Auswirkungen auf die Art und Zahl der Patientenüberweisungen. Dies kann sich nachteilig auf unsere Fähigkeit auswirken, mit diesen Versicherern günstige Versicherungsbedingungen und wirtschaftlich vernünftige Tarife auszuhandeln.

Wir prüfen die Geschäftsbeziehungen zu privaten Krankenversicherungen fortlaufend und versuchen die Geschäftsbeziehungen durch möglichst langfristige Verträge abzusichern und somit die Rentabilität unseres Geschäfts zu gewährleisten.

Sollten die Bemühungen erfolgreich sein, Prämien aus karitativer Unterstützung zu beschränken oder abzuschaffen, könnte ein Teil unserer Patienten, die derzeit über privaten Versicherungsschutz verfügen, nicht mehr in der Lage sein, entsprechende Prämienzahlungen zu leisten und somit ihren Versicherungsschutz für Dialyseleistungen verlieren oder zu staatlich finanzierten Erstattungsprogrammen übergehen, die uns niedrigere Sätze für unsere Leistungen zurückerstatten.

Gesundheitsreformen

Eine Reihe von Regierungen arbeitet an Vorschlägen, die gegenwärtigen Systeme der staatlichen Gesundheitsfürsorge zu ändern, um den Zugang zur Gesundheitsfürsorge und deren Qualität zu verbessern und deren Kosten zu kontrollieren. Die politischen Entscheidungsträger in verschiedenen Ländern erwägen ebenfalls Reformen, welche die Erstattungsmethodik für Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen ändern könnten. Ebenso können Standards und Regulierungen in Bezug auf die Durchführung von Dialysedienstleistungen Gegenstand von weitreichenden Veränderungen sein.

Im Geschäftsjahr 2019 resultierten ungefähr 33% der weltweiten Umsätze aus den Erstattungen der staatlichen Gesundheitsversorgungsprogramme Medicare und Medicaid in den USA. Änderungen in der Gesetzgebung beziehungsweise Erstattungspraxis z. B. bezüglich des End-Stage Renal Disease (ESRD) Pauschalvergütungssystems (PVS), der Gebührenordnungen für Ärzte und klinische Labore sowie des Abrechnungssystems für ambulante chirurgische Kliniken, könnten sowohl den Umfang von Medicare- und Medicaid-Erstattungen für Dienstleistungen als auch den Umfang des Versicherungsschutzes beeinflussen. Ein Rückgang dieser Erstattungsraten oder der erstatteten Leistungen könnte zu einer erheblichen Reduzierung der Umsatzerlöse und des operativen Ergebnisses führen.

Eine Verringerung der Erstattungssätze, der erstatteten Leistungen oder Änderungen von Standards, Regulierungen und staatlicher Finanzierung in Ländern, in denen wir tätig sind, insbesondere wesentliche Änderungen der Medicare- und Medicaid-Programme in den USA, könnten unsere Umsatzerlöse und die Ertragslage verschlechtern und unsere Geschäftstätigkeit, die Finanzlage und das operative Ergebnis maßgeblich beeinträchtigen.

In diesem Zusammenhang kann es vorkommen, dass die jährlich angepassten ESRD-PVS-Erstattungssätze möglicherweise keine vollständige Erstattung für die während des Betriebs in Anspruch genommenen Dienstleistungen oder Produkte bieten. Dies bezieht sich insbesondere auf die Erstattung von ArzneimitteIn in Abhängigkeit von ihrem Status außerhalb oder innerhalb des gebündelten Erstattungssatzes. Im gebündelten Erstattungssatz enthaltene Arzneimittel unterliegen einem erhöhten Druck auf die Erstattungssätze. Wenn wir für die von uns in unseren Dialysekliniken angebotenen Arzneimittel keine angemessenen Rückerstattungsvereinbarungen treffen können, könnte dies zu einer erheblichen Beeinträchtigung unserer operativen Ergebnisse führen. Darüber hinaus kann eine verstärkte Verwendung von Arzneimitteln, die in dem gebündelten Erstattungssatz enthalten sind, sowie eine Verringerung der Erstattung für Arzneimittel außerhalb des gebündelten Erhaltungssatzes zu erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf unsere Betriebsergebnisse führen.

Die US-Regierung hat die Absicht zur Durchführung signifikanter Änderungen an momentan existierenden, vor allem in Verbindung mit dem "Affordable Care Act" in Verbindung stehenden, Gesundheitsversorgungsprogrammen angekündigt, allerdings werden gemäß Verlautbarung der Regierung etwaige Anstrengungen diesbezüglich, voraussichtlich erst nach den Wahlen 2020 erfolgen. Darüber hinaus werden auch Varianten zur Umstrukturierung des Medicare-Programs in ein beitragsorientiertes "Premium Support" Modell und die Umwandlung der Medicaid-Finanzierung in "Block grants" oder eine Pro-Kopf-Vereinbarung, welche größere Flexibilität für die Staaten bedeuten könnte, in Erwägung gezogen.

Im Oktober 2017 hat die US-Regierung Zuschüsse an Krankenkassen in Form sogenannter "cost-sharing reduction payments" (CSR-Zahlungen) an Versicherungen mit der Begründung eingestellt, dass der Kongress es versäumt habe, angemessene Mittel für sie bereitzustellen. Als Reaktion darauf erlaubten oder verlangten viele staatliche Versicherungsministerien (engl. "state departments of Insurance") von den Versicherern, ihre Verluste durch eine Erhöhung der Prämien für ihre ACA Pläne für 2018 zu reduzieren. Viele Versicherer reduzierten auch die Auswirkungen auf die Versicherungsnehmer durch sog. "silver loading", eine Praxis, bei der die volle Prämienerhöhung, die auf den Verlust von CSR-Zuschüssen zurückzuführen ist, auf ihre "silver-level" Pläne angerechnet wird. In 2019 und 2020 wurde "silver loading" von allen Bundesstaaten entweder erlaubt oder vorgeschrieben. Es ist nicht vorhersehbar, wie laufende Rechtsstreitigkeiten entschieden werden. Infolge dessen könnte eine Verringerung der Verfügbarkeit von Versicherungen durch solche Versicherungsbörsen die Zahl unserer privat versicherten Patienten verringern und diese Patienten auf Medicare und Medicaid verlagern.

Veränderungen dieser Art können erhebliche positive oder negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Die Ergebnisse sind jedoch nicht absehbar.

Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit

Wachstum

In der Gesundheitsbranche findet weiterhin eine Konsolidierung statt, insbesondere im Bereich der Gesundheitsdienstleister. Diese Entwicklung könnte unsere Möglichkeiten beeinträchtigen, geeignete Akquisitionen zu tätigen und unser zukünftiges Wachstum und unsere Verkaufszahlen zu steigern. Zukünftige Akquisitionen sowie die Entwicklung unseres Dialyse-Kerngeschäfts hängen ebenfalls von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln, den geltenden Beschränkungen des Wettbewerbsrechts in verschiedenen Ländern sowie von bestehenden Kreditvereinbarungen ab. Bei der Integration von Firmenzukäufen kann es zu Schwierigkeiten kommen, zum Beispiel durch die Übernahme unbekannter Verbindlichkeiten, unterdurchschnittlicher Geschäftsentwicklung im Anschluss an die Integration, Anforderungen von Wettbewerbsbehörden oder nicht gesetzeskonformer Geschäftspraktiken, die vom Verkäufer nicht offengelegt oder bei der Due Diligence nicht aufgedeckt wurden. Bei der Suche nach geeigneten Akquisitionszielen sowie der Entwicklung unseres Dialyse-Kerngeschäfts stehen wir auch im Wettbewerb mit anderen Gesundheitsunternehmen. Einige oder alle dieser Faktoren könnten wesentliche negative Auswirkungen auf unser zukünftiges Wachstum, einschließlich des Wachstums unserer Produktverkäufe haben.

Wettbewerber

Sowohl im Bereich Gesundheitsdienstleistungen als auch im Verkauf von Dialyseprodukten sind zahlreiche Wettbewerber tätig, von denen einige über beträchtliche Ressourcen in den Bereichen Finanzen, Marketing oder Forschung und Entwicklung verfügen können. Der Wettbewerb sowohl mit neuen als auch mit bekannten Wettbewerbern sowie insbesondere neue wettbewerbsfähige Entwicklungen können die zukünftige Preisgestaltung und den Verkauf unserer Produkte und Dienstleistungen erheblich beeinträchtigen.

In der Vergangenheit waren insbesondere technologische Innovationen ein bedeutender Wettbewerbsfaktor für das Geschäft mit Dialyseprodukten. Die Einführung neuer Produkte oder Dienstleistungen durch Wettbewerber könnte eines oder mehrere unserer Produkte beziehungsweise Dienstleistungen weniger wettbewerbsfähig oder sogar überflüssig machen, was ebenfalls Auswirkungen auf die Umsätze und den Arzneimittelvertrieb, für den zum Teil jährliche Mindestlizenzzahlungen zu leisten sind, haben könnte.

Um unsere Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu gewährleisten, arbeiten wir eng mit Medizinern und Wissenschaftlern zusammen. Wichtige technologische und pharmazeutische Innovationen sollen durch diese Zusammenarbeit frühzeitig aufgegriffen und weiterentwickelt werden, gegebenenfalls auch durch Anpassung unserer Unternehmensstrategie. Darüber hinaus sichern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit durch kontinuierliche Analysen unseres Marktumfelds und der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Das Marktgeschehen, insbesondere die Produkte unserer Wettbewerber und Neueinführungen von dialysebezogenen Produkten, werden umfassend beobachtet. Das Zusammenspiel der verschiedenen technischen, medizinischen und akademischen Einrichtungen unseres Konzerns sichert ebenfalls unsere Wettbewerbsfähigkeit. Des Weiteren führen wir konsequent die Programme zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung unserer Prozesse fort, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung neuer Produkte und Therapien ist grundsätzlich mit dem Risiko verbunden, dass das angestrebte Entwicklungsziel nicht oder deutlich später als geplant erreicht wird. Bis zur Zulassung sind kostenaufwendige und umfangreiche präklinische und klinische Prüfungen notwendig. Alle Produkte, Verpackungen, Anwendungen und Technologien werden ständig und systematisch überwacht, getestet und verbessert. Möglichen Risiken im Bereich Forschung und Entwicklung begegnen wir, indem wir Entwicklungstrends kontinuierlich analysieren, bewerten und überprüfen, ob die Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Gesamtstrategie von Fresenius Medical Care passen. Als vertikal integriertes Unternehmen profitieren wir außerdem vom direkten Kontakt zu unseren Patienten und zum medizinischen Fachpersonal. Dank dieser Marktnähe verfügen wir über wichtige Informationen, um bedarfsgerechte Produkte und Therapien zu entwickeIn und anzubieten.

Überweisungspraxis

Bei der Erbringung von Dienstleistungen im Gesundheitsbereich sind wir darauf angewiesen, dass Patienten unsere Gesundheitseinrichtungen als Ort für ihre Versorgung wählen. Patienten können eine Einrichtung ganz oder teilweise auf Basis einer Empfehlung ihres Arztes auswählen. Ärzte und Gesundheitspersonal berücksichtigen in der Regel eine Reihe von Faktoren, wenn sie einem ESRD-Patienten eine bestimmte Dialyseeinrichtung, Apotheke, Arztpraxis, ein Gefäßchirurgiezentrum oder eine ambulante Klinik empfehlen, einschließlich der Pflegequalität, Kompetenz des Personals, einer geeigneten Terminplanung sowie Standort und der körperlichen Verfassung des Patienten. Ärzte können ihre Empfehlungen ändern, was dazu führen kann, dass neue oder bestehende Patienten in konkurrierende Einrichtungen verlegt werden, einschließlich Einrichtungen, die von den Ärzten selbst betrieben werden. In den meisten unserer Dialysekliniken wird die Überweisung der gesamten oder eines bedeutenden Teils der Patientenbasis häufig von einer relativ geringen Anzahl von Ärzten entschieden. Wir können diese Empfehlungen und Überweisungen nicht kontrollieren. Wenn eine bedeutende Anzahl von Ärzten oder anderen Entscheidern ihre Patienten nicht mehr an unsere Einrichtungen überweist oder auf den Kauf oder die Verschreibung unserer Dialyseprodukte verzichten würde, könnte dies unsere Umsatzerlöse verringern und unsere Geschäftstätigkeit erheblich beeinträchtigen.

Patente

Zu den typischen Patentrisiken, denen auch Fresenius Medical Care ausgesetzt ist, gehört ein unzureichender Schutz der von uns entwickelten Technologien und Produkte durch Patente. Wettbewerber könnten dadurch unsere Produkte kopieren, ohne vergleichbare Entwicklungskosten tragen zu müssen. Wir könnten außerdem Patente von Dritten verletzen und dadurch schadensersatzpflichtig werden; auch der weitere Vertrieb des betroffenen Produkts könnte in diesem Zusammenhang untersagt werden. Ein unzureichender Schutz der eigenen Patente könnte sich nachteilig auf die Finanz- und Ertragslage von Fresenius Medical Care auswirken.

Beschaffung

Unsere Geschäftstätigkeit ist von einer verlässlichen Versorgung mit verschiedensten Materialien für die Produktion und unsere Dienstleistungen abhängig. Sollte es uns in Phasen begrenzter Verfügbarkeit von Materialien oder Komponenten trotz unserer Einkaufsstrategie in Kombination mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung nicht gelingen, den Risiken von Lieferengpässen zu begegnen, könnte dies zu Verzögerungen in der Produktion führen und sich damit nachteilig auf die Ertragslage auswirken. Ebenso nachteilig können sich Preiserhöhungen durch Lieferanten sowie mangeInder Zugriff auf neue Produkte oder Technologien auf die Ertragslage auswirken.

Unsere Einkaufsstrategie zielt darauf ab, Partnerschaften zu bestehenden strategischen Lieferanten im Rahmen von Langfristverträgen zu entwickeIn und sich gleichzeitig - soweit nach vernünftigem Ermessen durchführbar - für alle versorgungs- oder preiskritischen Vorprodukte mindestens zwei Bezugsquellen (dual sourcing, multiple sourcing) zu sichern. Um Lieferantenausfällen vorzubeugen, überprüfen wir unsere Lieferantenbeziehungen regelmäßig, wobei versorgungsrelevante Zulieferer regelmäßigen Leistungs- und Risikoanalysen sowie einer kontinuierlichen Lieferkettenüberwachung unterliegen. Durch ständige Marktanalysen, eine bedarfsgerechte Gestaltung von Lieferantenbeziehungen und -verträgen sowie den Einsatz von Finanzinstrumenten versuchen wir mögliche Materialengpässe sowie Preissteigerungen abzumildern und Zugang zu neuen Produkt- und Technologieentwicklungen zu erhalten.

Personal

Das kontinuierliche Wachstum im Bereich der Gesundheitsdienstleistungen hängt davon ab, gut ausgebildete Mitarbeiter, beispielsweise qualifiziertes Pflegepersonal und anderes medizinisches Personal, anzuwerben und zu halten. Der Wettbewerb um solche Mitarbeiter ist intensiv und die Knappheit an stark gefragtem Personal wie Pflegekräften oder hochqualifizierten Ingenieuren sowie Fachkräften für Forschung und Entwicklung könnte die Personal- und Einstellungskosten erhöhen sowie unserer Reputation für die Produktion von technologisch fortschrittlichen Produkten schaden. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass der zukünftige Erfolg als Dienstleistungsanbieter erheblich von der Fähigkeit abhängt, qualifizierte Ärzte zu gewinnen und zu halten, die als Mitarbeiter und als Berater in unserem Geschäft mit Gesundheitsdienstleistungen tätig sind. Die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich des Medizinproduktegeschäfts hängt von der Entwicklung neuer Produkte, Technologien und Behandlungskonzepte ab. Darüber hinaus sind wir bei der Rekrutierung, Anstellung und Bindung von Mitarbeitern gestiegenen Risiken hinsichtlich verschiedener Arbeitsgesetze, Gesetzgebungs-, Gewerkschafts- oder anderer arbeitsbezogener Aktivitäten oder Veränderungen ausgesetzt. Darüber hinaus könnten diese Faktoren dazu führen, dass wir erworbene Unternehmen nicht in unsere Geschäftstätigkeit integrieren können, was zu erhöhten Kosten oder verringerter Produktivität führen sowie die Realisierung von Synergien durch Akquisitionen verhindern könnte. Wenn wir die genannten Risiken nicht bewältigen können, könnten unser Wachstum und unsere Ertragslage beeinträchtigt werden.

Korruption und Betrug

Zur Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen betreibt Fresenius Medical Care eine Vielzahl an Einrichtungen und arbeitet dabei auch mit Geschäftspartnern zusammen. In solch einem dezentralisierten System ist es schwierig, das gewünschte Maß an Kontrolle über Tausende von Beschäftigten auszuüben, die von vielen verbundenen Unternehmen und ihren Geschäftspartnern beschäftigt werden. Schulungen, Aufsicht und Compliance-Programme können nicht vollständig gewährleisten, dass Mitarbeiter nicht vorsätzlich, fahrlässig oder versehentlich gegen unsere Compliance-Richtlinien oder gegen Anti-Korruptionsgesetze verstoßen. Solche Verstöße könnten die Geschäftstätigkeit stören und das operative Ergebnis und die Finanzlage negativ beeinflussen.

Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2012 bestimmte Mitteilungen erhalten, die das Vorliegen von Verhaltensweisen in Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten behaupten, die gegen den Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) oder andere Anti-Korruptionsgesetze verstoßen könnten. Die Gesellschaft führte unter Mitwirkung von externen Anwälten Untersuchungen durch und hat, in einem fortwährenden Dialog, die SEC sowie das Department of Justice (DOJ) über diese Untersuchungen informiert. Das DOJ und die SEC führten ebenfalls eigene Untersuchungen durch, bei denen die Gesellschaft kooperiert hat.

Im Laufe dieses Dialoges hat die Gesellschaft Verhalten ermittelt und an das DOJ und die SEC berichtet, welches zur Folge hatte, dass das DOJ und die SEC die Verhängung von Geldstrafen, einschließlich der Herausgabe von Gewinnen, und andere Abhilfemaßnahmen gegen die Gesellschaft anstrebten. Die Gesellschaft hat bezüglich dieses Verhaltens Abhilfemaßnahmen ergriffen. Dieses Verhalten drehte sich im Wesentlichen um das Produktgeschäft der Gesellschaft in Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten.

Im Jahre 2015 berichtete die Gesellschaft selbst der deutschen Staatsanwaltschaft über Verhalten mit einem potentiellen Bezug zu Deutschland und kooperiert weiterhin mit Regierungsbehörden in Deutschland bei deren Prüfung des Verhaltens, welches die Untersuchungen der Gesellschaft und der Regierung veranlasst hat.

Seit 2012 hat die Gesellschaft weitere bedeutende Investitionen in ihre Compliance- und Finanzkontrollen sowie in ihre Compliance-, Rechts- und Finanzorganisationen getätigt und wird dies auch weiterhin tun. Zu den Abhilfemaßnahmen der Gesellschaft gehörte die Trennung von den Mitarbeitern, die für das oben genannte Verhalten verantwortlich sind. Die Gesellschaft ist auf verschiedenen Ebenen mit Überprüfungsfragen im Nachgang zur FCPA-Untersuchung befasst. Die Gesellschaft bekennt sich weiterhin vollumfänglich zur Einhaltung des FCPA und anderer anwendbarer Anti-Korruptionsgesetze.

Weitere Informationen zu diesen Untersuchungen finden sich in Anmerkung 22 des Konzernanhangs.

Informationssysteme und Geschäftsprozesse

Mit dem kontinuierlichen Wachstum und der zunehmenden Internationalisierung von Fresenius Medical Care werden die Abläufe im Unternehmen komplexer. Entsprechend erhöht sich die Abhängigkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, mit denen Abläufe strukturiert und zunehmend überregional harmonisiert werden können. Eine unzureichende Gestaltung dieser Systeme und Geschäftsprozesse sowie unzureichende Ressourcen könnten dazu führen, dass bestimmte Informationen nicht verfügbar sind, was ineffiziente Arbeitsabläufe, unzureichende interne und externe Kommunikation sowie Intransparenz in Bezug auf den Geschäftsbetrieb zur Folge haben könnte. Ein Ausfall dieser Systeme könnte vorübergehend zum teilweisen Erliegen unseres Geschäfts führen und somit hohe Schäden verursachen. Zum 31. Dezember 2019 hat das Management das interne Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung der Gesellschaft beurteilt und ein Kontrolldefizit identifiziert, das eine wesentliche Schwachstelle darstellt. Weitere Informationen hierzu finden sich im Abschnitt "Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess" im "Risiko und Chancenbericht".

Darüber hinaus könnten Cyberangriffe oder Datenschutz- und Datensicherheitsverletzungen bzgl. unserer internen Systeme sowie Systemen von Dienstleistern zu Missbrauch oder Kompromittierung sensibler Informationen führen. Wir erfassen und verarbeiten persönliche Informationen unserer Patienten in vielen Regionen der Welt und müssen daher verschiedene Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen einhalten. Jeglicher Verlust, unzulässiger Zugang, Nutzung, oder Offenlegung dieser sensiblen Informationen oder die Nichteinhaltung von Datenschutz- und Datensicherheitsgesetzen, Vorschriften und Standards könnte unsere Position im Wettbewerb, unsere Reputation sowie unser gesamtes Geschäft gefährden.

Anhand des "Information Security Management Systems" (lSMS), das auf dem international anerkannten Sicherheitsstandard lSO 27002 basiert, werden die lT-Sicherheitsrichtlinien und Abläufe kontinuierlich weiterentwickelt. Geschäftsdaten werden regelmäßig mit Backups gesichert und detaillierte Notfallpläne, die regelmäßig verbessert und getestet werden, sind vorhanden. Um eine höchstmögliche Verfügbarkeit und Datensicherheit unserer lT-Systeme zu gewährleisten, betreiben wir drei geografisch voneinander getrennte Rechenzentren. Kritische Systeme werden gespiegelt und somit als Kopie doppelt vorgehalten. Grundsätzlich entwickeIn wir unsere internen Informations- und Berichtssysteme kontinuierlich weiter, um sicherzustellen, dass deren Struktur den sich stetig weiterentwickeInden Anforderungen gerecht wird.

Darüber hinaus sind unter anderem unternehmensinterne Richtlinien zum Datenschutz und zur Datensicherheit zu beachten, die auch die Vergabe von Zugriffsrechten sowie die Zusammenarbeit mit Dritten regeln. Es werden Schulungen für Mitarbeiter durchgeführt und Governance-Strukturen werden kontinuierlich angepasst. Die Einhaltung von Vorgaben wird unter anderem durch Kontrollen mit Bezug auf Abschnitt 404 des SOX überprüft. Operative und sicherheitsbezogene Prüfungen, sowohl intern als auch durch externe Prüfer, finden jährlich statt.

Die existierende lT-Sicherheitsarchitektur, mit Sicherheitsmaßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen, schützt die Systeme in unseren Datenzentren. Der Zugang zu sensiblen oder kritischen Daten von außerhalb des geschützten Datenzentrumnetzwerks ist durch die Nutzung von sicheren Protokollen sowie kryptografischen Maßnahmen gesichert. Zudem werden für Anwendungen mit kritischen Daten (z. B. Patienten- oder Personaldaten) jährliche Penetrationstests durchgeführt.

Sonstige Risiken

Liquidität und Finanzierung

Das Liquiditätsrisiko ist definiert als das Risiko, dass eine Gesellschaft möglicherweise ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Mittels eines effektiven Working Capital und Cash Managements sowie einer vorausschauenden Evaluierung von Refinanzierungsalternativen steuert das Management von Fresenius Medical Care die Liquidität des Konzerns. Das Management von Fresenius Medical Care ist davon überzeugt, dass die bestehenden Kreditfazilitäten sowie der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und aus sonstigen kurzfristigen Finanzierungsquellen zur Deckung unseres vorhersehbaren Liquiditätsbedarfs ausreichen.

Zum 31. Dezember 2019 beziehungsweise 31. Dezember 2018 betrugen unsere Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen konzernweit 13,78 MRD € beziehungsweise 7,55 MRD €. Die Kredit- und Anleihevereinbarungen von Fresenius Medical Care beinhalten verschiedene Auflagen, welche die Einhaltung gewisser Finanzkennzahlen fordern. Diese Auflagen beschränken uns auch in unserer Fähigkeit, Vermögenswerte zu verkaufen, Verbindlichkeiten einzugehen, Dividenden- oder andere begrenzte Zahlungen zu leisten, Pfandrechte einzuräumen oder Investitionen oder Akquisitionen zu tätigen. Die Nichteinhaltung der Auflagen könnte zu einer Verpflichtung zur vorzeitigen Rückzahlung der Finanzverbindlichkeiten führen, was sich negativ auf die Geschäftstätigkeit sowie die Finanz- und Ertragslage von Fresenius Medical Care auswirken würde. Wir sehen uns in der Lage, die geforderten Finanzkennzahlen gegenwärtig und in naher Zukunft einhalten zu können.

Währungen und Zinsen

Fresenius Medical Care betreibt ein aktives Risikomanagement für die sich aus ihrer Geschäftstätigkeit ergebenden Währungs- und Zinsrisiken. Das Risikomanagement basiert dabei auf Strategien, die in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand definiert wurden und, wenn erforderlich, angepasst werden. Dazu gehören unter anderem Richtlinien, die sämtliche Phasen und Ebenen des Risikomanagementprozesses regeln. Sie bestimmen die Verantwortlichkeiten für die Ermittlung von Risiken, die sorgsame Anwendung von Finanzinstrumenten zu Absicherungszwecken und eine präzise Berichterstattung. Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente ist auf die Absicherung durch Mikrohedges für Risiken beschränkt, die im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit entstehen. Geschäfte zu Handels- und Spekulationszwecken werden nicht abgeschlossen. Transaktionen erfolgen mit Banken, die mindestens ein "A"- Rating oder besser aufweisen und deren Auswahl vom Vorstand genehmigt wurde. Die Überprüfung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen zwischen Sicherungsinstrumenten und Grundgeschäften erfolgt mittels quartalsweise durchgeführter Effektivitätstests.

Wir setzen Zinssicherungsinstrumente, insbesondere Zinsswaps und in gewissem Umfang Zinsoptionen, zur Absicherung des Risikos steigender Zinssätze ein. Diese Zinsderivate sind als Cash Flow Hedges designiert und werden abgeschlossen, um Zahlungen aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten in fixe Zinszahlungen umzuwandeln. Zum 31. Dezember 2019 hatten wir keine Zinsswaps im Bestand. Die Nominalwerte der Zinsswaps in Euro betrugen zum 31. Dezember 2018 204 MIO €.

Derivative Devisengeschäfte werden zur Vermeidung von Wechselkursrisiken aus Verkäufen und Käufen zwischen Unternehmen von Fresenius Medical Care, die in verschiedenen Ländern ansässig sind und in verschiedenen Währungen bilanzieren, sowie im Zusammenhang mit konzerninternen Finanzierungen abgeschlossen. Der Hauptteil der Transaktionsrisiken entsteht aus Verkäufen aus dem Euroraum an internationale Konzerngesellschaften. Der Nominalwert aller Kurssicherungsgeschäfte, vorwiegend für die Absicherung von Euro gegen US-Dollar und gegen verschiedene andere Währungen, belief sich am 31. Dezember 2019 auf 742 MIO €. Die von uns eingesetzten ökonomischen Sicherungsbeziehungen werden im Konzernabschluss, wenn nötig, als bilanzielle Sicherungsbeziehungen abgebildet.

Die Abschätzung und Quantifizierung der Transaktionsrisiken in fremder Währung erfolgen auf Basis einer statistisch ermittelten Kennzahl, dem Cash Flow at Risk. Dieser Wert zeigt, wie hoch ein möglicher Verlust aus dem geplanten Fremdwährungs-Cash Flow der nächsten zwölf Monate mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% maximal sein wird. Zum 31. Dezember 2019 beträgt der Cash Flow at Risk von Fresenius Medical Care 41,3 MIO €.

Weitere detaillierte Informationen zu Markt-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken finden sich unter Anmerkung 23 des Konzernanhangs.

Rechtsstreitigkeiten und potenzielle Verfahren

Risiken, die sich im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten und Untersuchungen ergeben, werden in unserem Unternehmen fortlaufend identifiziert, bewertet und berichtet. Fresenius Medical Care ist in verschiedene Rechtsstreitigkeiten und Untersuchungen involviert, die sich aus der operativen Geschäftstätigkeit ergeben. Ein negativer Ausgang dieser Rechtsstreitigkeiten oder zu Rechtsstreitigkeiten führende Untersuchungen könnten sich nachteilig auf die Finanz- und Ertragslage von Fresenius Medical Care auswirken.

Risiken aus Rechtsstreitigkeiten wird stets unter Zuhilfenahme anwaltlicher Beratung begegnet. Falls erforderlich erfolgt auch eine bilanzielle Vorsorge durch die Bildung von Rückstellungen.

Für Sachverhalte, die in diesem Abschnitt beschrieben sind und für die ein Schaden nach vernünftigem Ermessen abzusehen und abzuschätzen ist, sind Erwartungen bezüglich des Ausmaßes oder diesbezüglicher Bandbreiten in Anmerkung 22 des Konzernanhangs zu finden. Für andere in diesem Abschnitt beschriebene Sachverhalte wird ein Schaden als unwahrscheinlich eingeschätzt oder die Bandbreite möglicher Schäden kann nach vernünftigem Ermessen nicht geschätzt werden.

Einzelheiten zu laufenden rechtlichen Verfahren und weitere Informationen zu wesentlichen Rechtsrisiken, denen sich Fresenius Medical Care ausgesetzt sieht, finden sich unter Anmerkung 22 des Konzernanhangs.

Steuern

Fresenius Medical Care unterliegt steuerlichen Betriebsprüfungen in den USA, Deutschland und anderen Rechtssystemen. Wir könnten im Zusammenhang mit einigen dieser Betriebsprüfungen Mitteilungen über nachteilige Änderungen von Steuerbescheiden sowie steuerliche Abzugsverbote erhalten. Wenn wir gegen diese nachteiligen Entscheidungen nicht erfolgreich vorgehen, könnten wir zu weiteren Steuerzahlungen verpflichtet sein, die die Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage von Fresenius Medical Care negativ beeinflussen könnten.

Generell werden steuerlich relevante Sachverhalte, soweit notwendig, mit internen Steuerexperten bezüglich Gesetzeskonformität abgestimmt und wenn notwendig werden Stellungnahmen und Gutachten von externen Beratern eingeholt, um steuerliche Risiken zu minimieren.

Internationalität

Fresenius Medical Care betreibt Dialysekliniken in rund 50 Ländern und vertreibt eine große Palette an Produkten und -dienstleistungen an Kunden in etwa 150 Ländern. Die internationale Geschäftstätigkeit unterliegt einer Reihe von Risiken, unter anderem, jedoch nicht begrenzt auf die folgenden:

Die ökonomische und politische Situation in bestimmten Ländern könnte sich verschlechtern oder instabil werden.

Wir könnten Schwierigkeiten haben, in fremden Rechtssystemen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durchzusetzen und einzuziehen.

Einige Rechtsordnungen könnten uns beschränken, Dialysekliniken oder sonstige Unternehmen zu erwerben.

Einige Länder oder Wirtschaftsunionen könnten Gebühren oder Beschränkungen wie beispielsweise "local-content"-Anforderungen auferlegen, die die Einfuhr unserer Produkte einschränken.

Potenzielle Erhöhungen von Zöllen und Handelshemmnissen könnten sich aus dem Austritt der Vereinigten Staaten oder anderer Länder aus Staatenbündnissen oder bedeutenden multilateralen Handelsabkommen sowie der Einführung von Strafzöllen und anderen Maßnahmen im Zuge von Handelsstreitigkeiten ergeben.

Transportverzögerungen oder -unterbrechungen

Internationales Wachstum und die Expansion in Schwellenländer könnten aufgrund größerer regulatorischer Hindernisse als in den Vereinigten Staaten von Amerika oder Westeuropas Anpassungen an neue Regulierungssysteme mit unterschiedlichen wirtschaftlichen, sozialen, rechtlichen und politischen Aspekten erfordern und uns somit Schwierigkeiten bereiten.

Misserfolg bei wettbewerbsorientierten Ausschreibungen.

Wir führen unternehmerische Tätigkeiten in Ländern durch, die direkt oder indirekt von Sanktionen betroffen sind. Im Falle eines Verstoßes gegen geltende Wirtschaftssanktionen oder Exportkontrollgesetze und -vorschriften kann das Unternehmen Konsequenzen unterworfen sein, die von Land zu Land variieren und von den tatsächlichen Umständen des Verstoßes abhängen, jedoch unter anderem strafrechtliche Sanktionen, Inhaftierungen von Verantwortlichen, verwaltungsrechtliche oder zivilrechtliche Sanktionen, eingeschränkter Zugang zu bestimmten Märkten und Reputationsschäden umfassen können.

Die internen Kontrollrichtlinien und -verfahren des Unternehmens schützen das Unternehmen möglicherweise nicht vor absichtlichen, rücksichtslosen oder versehentlichen Handlungen unserer Mitarbeiter oder Vertreter, die gegen unsere Compliance-Richtlinien oder gegen geltendes Recht verstoßen.

Diese oder andere Faktoren in Verbindung mit unserer internationalen Geschäftstätigkeit könnten die Kosten von Fresenius Medical Care steigern, unsere Einnahmen senken oder unsere Aktivitäten beeinträchtigen, was erhebliche nachteilige Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit sowie die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben könnte.

Entwicklungen dieser Art werden fortlaufend beobachtet und analysiert. Auf der Basis von Einzelfallentscheidungen werden Maßnahmen wie z. B. die Erweiterung lokaler Produktionskapazitäten, die Anpassung von Produktdesigns, organisatorische Änderungen und verschiedene andere durchgeführt.

Unvorhersehbare Ereignisse

Fresenius Medical Care betreibt Dialyseeinrichtungen oder Produktionsstätten in vielen Regionen der Erde mit unterschiedlichsten geographischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen. Ereignisse wie Naturkatastrophen, terroristische Anschläge oder politische Instabilitäten, Epidemien sowie weitere unvorhersehbare Ereignisse könnten unsere Dienstleistungen sowie Lieferfähigkeit zeitlich und lokal begrenzt beeinträchtigen.

Durch vorausschauende Planung und Präventionsprogramme versucht Fresenius Medical Care bereits im Vorfeld, mögliche Auswirkungen solcher Ereignisse einzudämmen. Um den Betrieb im Falle eines Eintritts aufrecht zu erhalten und mögliche Folgen für unsere Patienten und das Unternehmen zu vermindern, stehen außerdem Reservekapazitäten und Sicherheitsbestände bestimmter Ressourcen sowie Notfall- und Wiederherstellungspläne bereit. Restrisiken, werden schließlich bei Bedarf und Zweckmäßigkeit durch den Abschluss von Versicherungen abgedeckt.

Globale wirtschaftliche Lage und Verwerfungen an den Finanzmärkten

Fresenius Medical Care ist abhängig von der Lage der Finanzmärkte und der Weltwirtschaft. Um Geschäfte zu tätigen sind wir, unsere Kunden und die privaten und staatlichen Krankenversicherer auf Kapital angewiesen. Wird der Zugang zu Kapital über die Finanzmärkte erschwert beziehungsweise verteuert, wird die Geschäftstätigkeit und Ertragslage von Fresenius Medical Care beeinträchtigt.

Ein möglicher Rückgang von Staatseinnahmen könnte zusätzlichen Druck ausüben, Erstattungen für unsere Dienstleistungen von öffentlichen Kostenträgern einschließlich Medicare und Medicaid in den USA sowie von anderen staatlich geförderten Programmen in den USA und in anderen Ländern auf der ganzen Welt einzugrenzen oder zu senken.

Arbeitsplatzverluste oder ein Anstieg der Arbeitslosenquote in den USA könnte zur Folge haben, dass ein geringerer Anteil unserer Patienten über arbeitgeberfinanzierten Krankenversicherungsschutz verfügt und dass ein höherer Anteil über die geringer vergüteten Programme von Medicare und Medicaid versichert ist. In dem Maße, in dem Krankenversicherer von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage beeinträchtigt werden, könnte Fresenius Medical Care weiteren Druck auf die Vergütungssätze, eine weitere Verlangsamung von Zahlungseingängen und eine Senkung der erwarteten Zahlungsbeträge verspüren. Diese Faktoren oder andere Konsequenzen aus der Fortdauer, oder einer Verschlechterung, von inländischen und globalen wirtschaftlichen Bedingungen, die derzeit nicht vorhergesagt werden können, könnten sich nachteilig auf unsere Geschäfte und die Ertragslage auswirken.

Veränderung der Risikosituation

Fresenius Medical Care agiert in einer sich ständig ändernden Umwelt. Entsprechend unterliegt auch die Risikolage einer ständigen Veränderung. Bezüglich der Eingruppierung einzelner Risiken hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und potenzieller Auswirkung haben sich gegenüber dem Vorjahr folgende wesentliche Änderungen ergeben:

Ein-Jahres-Prognosezeitraum:

Aufgrund der Tatsache, dass sich derzeit in Diskussion befindliche regulatorischen Anforderungen in Bezug auf Produktionsprozesse hauptsächlich mittel- bis langfristig auswirken können, reduzierte sich das Risiko in Bezug auf das regulatorische Umfeld (1) aus der Kurzfristperspektive auf ein geringes Risiko.

Die Risiken aus Internationalität (20) haben sich wegen verschlechterten Umständen in Bezug auf zunehmenden Protektionismus und aktuelle Handelskonflikte auf ein mittleres Risiko erhöht.

Fünf-Jahres-Prognosezeitraum:

Durch überwiegend strategische Auswirkungen aus derzeit in Diskussion befindlichen regulatorischen Anforderungen in Bezug auf Produktionsprozesse hat sich das Risiko aus dem regulatorischen Umfeld (1), mittelfristig auf ein mittleres Risiko erhöht.

Aufgrund von im vergangenen Jahr getätigten signifikanten Akquisitionen sind Wachstumsrisiken (7) nun als mittleres Risiko bewertet.

Die erstmalige Identifikation von Beschaffungsrisiken (12) im Hinblick auf einen Fünf-Jahres-Zeitraum hat eine Einschätzung als geringes Risiko zum Ergebnis.

Darüber hinaus führen die fortschreitenden Entwicklungen im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten und potenziellen Verfahren (18) zu einer mittleren Risikobewertung.

Die Risiken aus Internationalität (20) haben sich wegen verschlechterten Umständen in Bezug auf zunehmenden Protektionismus und aktuelle Handelskonflikte auf ein mittleres Risiko erhöht.

Chancenmanagement

Chancenmanagementsystem

Ein Großteil unseres Geschäfts ist dezentral organisiert. Dadurch können wir branchenspezifische Trends und Anforderungen sowie die Chancen, die sich daraus in den unterschiedlichen Regionen ergeben, frühzeitig erkennen und unser HandeIn gezielt daran ausrichten. Um Geschäftsgelegenheiten zu nutzen, führen wir außerdem umfangreiche quantitative und qualitative Analysen durch. Dabei werten wir relevante Marktdaten systematisch aus, betrachten Forschungsvorhaben detailliert und beziehen allgemeine gesellschaftliche Trends in unsere Betrachtungen ein. Kernpunkte der Analysen sind gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische, regionale und lokale Entwicklungen sowie regulatorische Veränderungen. Darüber hinaus sorgt die enge Zusammenarbeit unserer Strategie- und Planungsabteilungen mit den Verantwortlichen anderer Unternehmensbereiche dafür, dass wir Chancen weltweit frühzeitig erkennen.

Chancen

Als vertikal integriertes Dialyseunternehmen können wir fast alle Produkte und Dienstleistungen anbieten, die ein Patient mit chronischem Nierenversagen für seine Versorgung benötigt. Unser Netz von inzwischen 3.994 Dialysekliniken in rund 50 Ländern ist das größte weltweit. Damit stehen wir für einen Erfahrungsschatz in der Dialyse, der in der Branche einzigartig ist. Dank dieser Erfahrung wissen wir: Hohe Qualität ist zum einen der Schlüssel zu mehr Lebensqualität für den Patienten; zum anderen kann sie aber auch wesentlich dazu beitragen, Kosten im Gesundheitswesen zu senken. Aus diesem Verständnis und aus unserem Geschäftsmodell ergeben sich grundsätzlich große Chancen, die aus heutiger Sicht die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage von Fresenius Medical Care positiv beeinflussen könnten.

Branchenbezogene Chancen

Patientenwachstum und demografische Entwicklung

Der Dialysemarkt ist ein Wachstumsmarkt, der von makroökonomischen Einflüssen weitgehend unbeeinflusst ist. Die Zahl der Menschen, die an chronischem Nierenversagen leiden und eine Dialysebehandlung benötigen, nimmt Schätzungen zufolge weltweit mit einer relativ konstanten Rate von etwa 6% pro Jahr zu. Im Jahr 2020 wird sie voraussichtlich bei rund 3,7 MIO Patienten liegen, bis 2025 bei rund 4,9 MIO. Zu dem Patientenwachstum tragen gesellschaftliche Trends bei. Dazu zählen, vor allem in Europa und den USA, die älter werdende Bevölkerung sowie die steigende Zahl der Menschen, die an Diabetes und Bluthochdruck leiden; beide Erkrankungen gehen dem chronischen Nierenversagen häufig voraus. In den Entwicklungs- und Schwellenländern wiederum sind die wachsende Bevölkerung und die schrittweise Verbesserung des Zugangs zur Dialyse im Zuge des zunehmenden Wohlstands wichtige Faktoren, durch die der Bedarf an Dialyseprodukten und -dienstleistungen weiter steigt. Wir wollen zur Deckung dieser Nachfrage auch in Zukunft wesentlich beitragen.

Änderung rechtlicher und politischer Rahmenbedingungen

Ob und in welcher Form privatwirtschaftliche Unternehmen Dialysebehandlungen anbieten können, hängt vom Gesundheitssystem eines Landes und dessen rechtlichen Rahmenbedingungen ab. Für Fresenius Medical Care bieten sich Chancen, neue Märkte zu erschließen oder Marktanteile auszubauen, wenn ein Land private Dialyseanbieter zulässt. Auf diese Entscheidungen haben zunehmend auch folgende Faktoren Einfluss:

Gesundheitssysteme stehen vor der Herausforderung, eine immer umfassendere medizinische Versorgung sicherstellen zu müssen (längere Lebenserwartung, Zunahme von Begleiterkrankungen, noch im Aufbau befindliche funktionsfähige Gesundheitsversorgung).

Die Dialyse ist ein aufwendiges lebenserhaltendes Verfahren, das in puncto Know-how und Effizienz hohe Anforderungen an ein Gesundheitssystem stellt. Daher suchen öffentliche Gesundheitsträger immer häufiger gemeinsam mit privaten Anbietern nach Lösungen.

Public Private Partnerships

In einigen Ländern ist die öffentlich-private Partnerschaft (Public Private Partnership, PPP) ein vielversprechendes Geschäftsmodell für Fresenius Medical Care. Auf Basis vertraglich festgelegter Projektkooperationen zwischen öffentlicher Hand und privatwirtschaftlichen Unternehmen teilen sich beide Partner Finanzierung, Aufgaben, Risiken und Chancen eines Projekts. Unsere umfassende Dialysekompetenz ist auch hier ein Wettbewerbsvorteil, da wir flexibel Lösungen für unterschiedliche Versorgungsstufen anbieten können: für Krankenhäuser, Krankenkassen, Gemeinden oder Staaten. Je nach Vertrag errichten wir neue Dialysekliniken und statten diese aus, bilden medizinisches Personal in puncto Qualität, Hygiene und Ernährung aus oder führen die Kliniken zu vereinbarten Konditionen selbst. Die öffentliche Hand kann auf diese Weise mehr Patienten besser und zugleich kostengünstiger versorgen. Fresenius Medical Care kann durch das PPP-Modell neue Märkte erschließen, Marktanteile ausbauen und das Angebot um weitere Versorgungsformen ergänzen.

Wachsender Bedarf an ganzheitlicher, wertorientierter Versorgung

Mit dem zunehmenden Kostendruck und steigenden Patientenzahlen wächst im Gesundheitswesen weltweit der Bedarf an ganzheitlichen und wertorientierten Versorgungskonzepten für Patienten mit chronischem Nierenversagen. Wertorientierte Modelle verändern die Rolle der Gesundheitsdienstleister: In einem solchen System übernehmen wir nicht nur die Dialyse, sondern auch die Verantwortung für das medizinische Wohl des Patienten über die Dialyse hinaus. Wertorientierte Versorgungsmodelle fördern eine höhere Qualität der Behandlungsergebnisse der Patienten bei geringeren Kosten.

Diese Entwicklung haben wir von Anfang an gefördert, da wir die Bedürfnisse unserer Dialysepatienten am besten kennen. Die Koordination der gesamten medizinischen Versorgung haben wir in unserem Geschäftsfeld "Versorgungsmanagement" gebündelt. Es umfasst alle Dienstleistungen, die uns helfen, unsere Dialysepatienten ganzheitlich zu behandeln.

Wachsende Bedeutung der Heimtherapien

Wenn die Patientenzahlen so stark ansteigen wie angenommen, der Kostendruck zunimmt und die Dialysezentren ihre Kapazitätsgrenze erreichen, werden Heimtherapien in der Dialyse weiter an Bedeutung gewinnen. Das könnte sich für Fresenius Medical Care positiv auswirken, denn aus dieser Entwicklung ergeben sich für uns Wachstumschancen. Wir bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte und innovativer Lösungen für die Heimdialyse an. Durch die Akquisition des US-Unternehmens NxStage, das Dialysegeräte und weitere Produkte für die Heimdialyse und die Intensivmedizin entwickelt, produziert und vermarktet, haben wir unser Portfolio in der Heimdialyse weiter ausgebaut. Mit einem möglichst breiten Therapieangebot stellen wir die Bedürfnisse der Patienten in den Mittelpunkt. Sie können ihre ganz persönliche Wahl treffen, welcher Behandlungsort für sie aktuell der beste ist. Selbstbestimmung ist ein wichtiger Pfeiler unserer Vision, die Lebensqualität unserer Patienten zu verbessern.

Chancen im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit

Neue Produkte und Technologien

Unser langfristiger Erfolg hängt auch davon ab, dass wir innovative Produkte und Technologien, die einen nachhaltigen Mehrwert für Patienten und Vergütungssysteme bieten, zur Marktreife führen. Mit Hilfe unserer eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten treiben wir Innovationen rund um die Dialyse voran. Darüber hinaus können wir bestehende Produkte selbst weiterentwickeIn und sie an die Märkte, in denen wir tätig sind, anpassen. Wir werden unser Angebot auch in Zukunft um innovative Produkte und Verfahren erweitern mit dem Ziel, Wachstumschancen zu nutzen und die Nachfrage nach einer integrierten Versorgung bestmöglich zu bedienen.

Interne Organisation und Prozesse

Eine Reihe langfristiger Chancen bieten sich Fresenius Medical Care in der eigenen Organisation und mit der Gestaltung des operativen Geschäfts. Beispielsweise folgen alle Produktionsstandorte dem Lean-Manufacturing-Ansatz der, in Nordamerika und unserem Werk in Schweinfurt, das Managementsystem "Lean Six Sigma" beinhaltet. Der Schwerpunkt von Lean Manufacturing und Lean Six Sigma ist die kontinuierliche Verbesserung aller Fertigungsprozesse, um eine niedrige Fehlerquote zu erreichen, die zu einer besseren Produktionsqualität bei gleichzeitiger Verkürzung der Fertigungszeiten führt. Auch darüber hinaus tragen eine stetige Verbesserung der Geschäftsprozesse und eine konsequente Optimierung der Kostenstrukturen dazu bei, die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Fresenius Medical Care weiter zu stärken. Mit seinem weltweiten Effizienzprogramm hat das Unternehmen eine kontinuierliche und nachhaltige Effizienzsteigerung etabliert.

Investitionen und Akquisitionen

Die aus Marktanalysen generierten Ideen für Wachstumsinitiativen bewerten wir im Rahmen der jährlichen Budgetplanung und im Bedarfsfall fortlaufend unterjährig. Mittels eines detaillierten Abstimmungs- und Bewertungsprozesses steuern wir die für die Projektumsetzung notwendigen Investitionen. Der Vorstand legt das Investitionsbudget für den Konzern sowie die Investitionsschwerpunkte fest. Vor Umsetzung der Investitionsvorhaben prüft ein unternehmensinterner Ausschuss die einzelnen Projekte und Maßnahmen und berücksichtigt dabei Renditeanforderungen und Renditepotenziale. Projekte werden dann durchgeführt, wenn dadurch der Unternehmenswert gesteigert werden kann.

Mit dem Ausbau unseres Gesundheitsdienstleistungsgeschäfts durch Akquisitionen und den Zukauf von Know-how und interessanten Technologien auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung investieren wir in unser künftiges Wachstum. Durch die enge Abstimmung unserer Strategie- und Planungsabteilungen mit den Managern, die unsere Akquisitionen verantworten, können wir potenziell geeignete Zukäufe weltweit frühzeitig identifizieren.

Geschäftsmodell von Fresenius Medical Care

Chancen für das künftige Wachstum unseres Unternehmens ergeben sich auch aus unserem Geschäftsmodell selbst: Als vertikal integriertes Dialyseunternehmen bieten wir nicht nur fast alle Produkte für Patienten mit chronischem Nierenversagen an, wir setzen diese auch täglich in unseren eigenen Dialysezentren ein. Dadurch können wir bei der Entwicklung und Herstellung neuer Produkte sowie bei der Ausrichtung unseres Klinikmanagements Rückmeldungen unserer Patienten, Ärzte und Dialysefachkräfte weltweit berücksichtigen. Das ist ein bedeutender Wettbewerbsvorteil.

Beurteilung der Gesamtrisikolage und Chancen durch die Unternehmensleitung

Das von uns implementierte Risikomanagementsystem bildet die Grundlage für die Einschätzung des Gesamtrisikos. Die Gesamtrisikolage von Fresenius Medical Care wird dabei durch die vorab beschriebenen Einzelrisiken bestimmt. Veränderungen in der Risikosituation im Vergleich zum Vorjahr finden Sie im gleichnamigen Absatz im Kapitel "Risikomanagement", Abschnitt "Risiken" - "Sonstige Risken". Derzeit gibt es unseres Erachtens keine Risiken, die den Fortbestand von Fresenius Medical Care gefährden. Im Zuge der unternehmensweiten Überprüfung des integrierten Managementsystems wird die Effektivität des implementierten Risikomanagementsystems überwacht; soweit erforderlich, werden Nachbesserungen vorgenommen. Unser Risikomanagement und die Überprüfung des zugehörigen Managementsystems wird der Vorstand auch weiterhin ausbauen, um potenzielle Risiken noch schneller erkennen, untersuchen und einschätzen sowie dann entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Wir sind der Auffassung, dass wir organisatorisch alle Voraussetzungen geschaffen haben, um sich abzeichnende Risikosituationen frühzeitig zu erkennen und auf diese angemessen reagieren zu können.

Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass unser integriertes weltweites Geschäftsmodell und die Ertragskraft unseres Konzerns eine gute Basis für unsere Geschäftsentwicklung darstellen und wir so die Potenziale nutzen können, die sich dem Unternehmen bieten. Angesichts unserer führenden Stellung im Dialysemarkt, unserer hohen Innovationskraft, der engagierten Mitarbeiter sowie der strukturierten Prozesse zur Risikofrüherkennung und im Chancenmanagement sind wir davon überzeugt, dass wir auch in Zukunft die sich bietenden Chancen unternehmerisch verantwortungsvoll nutzen können.

CORPORATE GOVERNANCE GRUNDLAGEN

Fresenius Medical Care ist in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) organisiert. Die Organe der Gesellschaft sind als Anlage zum Konzernanhang dargestellt. Die Konzernleitungs- und Überwachungsstruktur ist im Corporate-Governance-Bericht im Geschäftsbericht dargestellt.

Erklärung zur Unternehmensführung

Die Gesellschaft macht für das Geschäftsjahr 2019 von der Möglichkeit Gebrauch, die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 315d HGB in Verbindung mit § 289f Abs. 1 Satz 2 HGB auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich zu machen. Die Erklärung zur Unternehmensführung ist unter folgendem Link verfügbar: https://www.freseniusmedicalcare.com/de/investoren/corporate-governance/erklaerung-zur-unternehmensfuehrung.

Zudem ist die Erklärung zur Unternehmensführung Inhalt des Corporate-Governance-Berichts im Geschäftsbericht.

Veränderungen im Vorstand

Mit Wirkung zum 1. November 2019 ist Frau Helen Giza zum Finanzvorstand des Unternehmens bestellt worden. Sie folgte damit auf Herrn Michael Brosnan, der Anfang des Jahres 2019 seinen Rücktritt angekündigt hatte. Er war seit Januar 2010 Finanzvorstand.

Am 29. Oktober 2019 hat die Gesellschaft Herrn Franklin W. Maddux, MD in seiner Funktion als Globaler Medizinischer Leiter mit Wirkung zum 1. Januar 2020 in den Vorstand berufen.

Vergütungsbericht

Das System und die Höhe der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care Management AG sowie des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA werden im Vergütungsbericht beschrieben. Der Vergütungsbericht ist eine Anlage des Konzernlageberichts und Bestandteil des geprüften Konzernlageberichts von Fresenius Medical Care.

Übernahmerelevante Angaben

Das von den Aktionären der Gesellschaft gehaltene Grundkapital (ohne die von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien) beträgt zum 31. Dezember 2019 rund 298 MIO €, eingeteilt in 298.329.247 auf den Inhaber lautende Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1 € (Stückaktien). Die Gesellschaft erwarb auf Basis der von der Hauptversammlung der Gesellschaft am 12. Mai 2011 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Anteile im Geschäftsjahr 2013 7.548.951 eigene Aktien. Davon zog sie am 16. Februar 2016 6.549.000 eigene Aktien zum Zwecke der Kapitalherabsetzung ein. Auf Basis der mit Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Mai 2016 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Anteile erwarb die Gesellschaft im Zeitraum vom 11. Dezember 2017 bis einschließlich 21. Dezember 2017 weitere 660.000 eigene Aktien und im Zeitraum vom 28. Mai 2018 bis zum 8. Juni 2018 weitere 431.000 eigene Aktien. Die in 2017 und 2018 erworbenen 1.091.000 eigenen Aktien zog die Gesellschaft am 12. Dezember 2018 ein. Im Zeitraum vom 12. März 2019 bis einschließlich 10. Mai 2019 erwarb die Gesellschaft auf Basis der mit Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Mai 2016 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien, weitere 3.770.772 Aktien zu einem durchschnittlichen, gewichteten Kurs von 71,55 € je Aktie. Die im Zeitraum vom 12. März 2019 bis einschließlich 10. Mai 2019 zurückerworbenen 3.770.772 eigenen Aktien zog die Gesellschaft am 28. Juni 2019 ein. Im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms im Zeitraum vom 17. Juni 2019 bis einschließlich 17. Juni 2020 erwarb die Gesellschaft im Zeitraum vom 17. Juni 2019 bis einschließlich 31. Dezember 2019 auf Basis der, mit Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Mai 2016 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien, weitere 5.107.678 Aktien zu einem durchschnittlichen, gewichteten Kurs von 62,55 € je Aktie. Zum 31. Dezember 2019 hält die Gesellschaft damit 6.107.629 eigene Aktien. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von rund 6,1 MIO € oder 2,01%. Aus den eigenen Aktien können keine Stimmrechte ausgeübt werden. Der Erwerb der eigenen Aktien erfolgte im Rahmen von Aktienrückkaufsprogrammen über die Börse im XETRA-Handelssystem und/oder - für das Aktienrückkaufprogramm seit dem 17. Juni 2019 - über ausgewählte multilaterale Handelssysteme (multilateral trading facilities - MTF). Unter Berücksichtigung der eigenen Aktien beträgt das Grundkapital der Gesellschaft somit zum 31. Dezember 2019 rund 304 MIO €, eingeteilt in 304.436.876 Aktien. Die Gesellschaft wird die zurückerworbenen eigenen Aktien ausschließlich dazu verwenden, das Grundkapital der Gesellschaft durch Einziehung der erworbenen eigenen Aktien herabzusetzen oder Mitarbeiterbeteiligungsprogramme der Gesellschaft zu bedienen.

Die Rechte der Aktionäre regeIn das Aktiengesetz (AktG) und die Satzung der Gesellschaft. Nach dem Aktiengesetz gewährt jede Aktie in der Hauptversammlung eine Stimme.

Die Geschäftsführung und die Vertretung der Gesellschaft obliegen der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Fresenius Medical Care Management AG. Sie ist weder am Gewinn und Verlust noch am Vermögen der Gesellschaft beteiligt. Ihre Geschäftsführungsbefugnis umfasst auch außergewöhnliche Geschäftsführungsmaßnahmen, deren Durchführung nicht die Zustimmung der Aktionäre erfordert. Gegenüber der persönlich haftenden Gesellschafterin wird die Gesellschaft durch ihren Aufsichtsrat vertreten.

Die persönlich haftende Gesellschafterin scheidet aus der Gesellschaft aus, sobald nicht mehr alle Aktien an ihr unmittelbar oder mittelbar von einer Person gehalten werden, die unmittelbar oder mittelbar über ein nach § 17 Abs. 1 AktG abhängiges Unternehmen mehr als 25% des Grundkapitals der Gesellschaft hält. Dies gilt nicht, wenn alle Aktien an der persönlich haftenden Gesellschafterin unmittelbar oder mittelbar von der Gesellschaft gehalten werden. Zudem scheidet die persönlich haftende Gesellschafterin aus der Gesellschaft aus, wenn die Aktien an der persönlich haftenden Gesellschafterin von einer Person erworben werden, die

nicht gleichzeitig Aktien an der Gesellschaft in Höhe von mehr als 25% des Grundkapitals der Gesellschaft erwirbt oder

nicht innerhalb von drei Monaten nach Wirksamwerden dieses Erwerbs ein Übernahme- oder Pflichtangebot gemäß den Regelungen des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) an die Aktionäre der Gesellschaft gerichtet hat; die den Aktionären hierin angebotene angemessene Gegenleistung muss auch die von dem Erwerber für die Aktien an der persönlich haftenden Gesellschafterin gezahlte Gegenleistung berücksichtigen, sofern diese über den Betrag des Eigenkapitals der persönlich haftenden Gesellschafterin hinausgeht.

Die übrigen gesetzlichen Ausscheidensgründe für die persönlich haftende Gesellschafterin bleiben unberührt.

Die Fresenius SE & Co. KGaA, Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland, hält zum 31. Dezember 2019 94.380.382 Aktien der Gesellschaft. Dies entspricht einem Anteil von 31,00% und damit einem Anteil von mehr als 10% am gesamten Grundkapital der Gesellschaft. Unter Absetzung der von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien entsprechend § 16 Abs. 2 Satz 2 AktG beträgt der Anteil der Fresenius SE & Co. KGaA am stimmberechtigten Grundkapital der Gesellschaft 31,64%.

Die Bestellung und Abberufung des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin erfolgt gemäß §§ 84 und 85 AktG. Änderungen in der Satzung der Gesellschaft erfolgen gemäß §§ 278 Abs.3, 179 i.V.m. § 133 AktG soweit nicht in der Satzung etwas anderes geregelt ist. Die Satzung ermächtigt den Aufsichtsrat der Gesellschaft zu Änderungen der Satzung, welche allein ihre Fassung betreffen, ohne dass es eines Beschlusses der Hauptversammlung bedarf.

Die persönlich haftende Gesellschafterin ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft gemäß den von der Hauptversammlung beschlossenen genehmigten Kapitalien wie folgt zu erhöhen:

Ermächtigung zur ein- oder mehrmaligen Erhöhung des Grundkapitals bis zum 18. Mai 2020 um bis zu insgesamt 35 MIO € durch Ausgabe neuer Inhaber-Stammaktien gegen Bareinlagen (Genehmigtes Kapital 2015/l).

Ermächtigung zur ein- oder mehrmaligen Erhöhung des Grundkapitals bis zum 18. Mai 2020 um bis zu insgesamt 25 MIO € durch Ausgabe neuer Inhaber-Stammaktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen (Genehmigtes Kapital 2015/ll).

In beiden Fällen ist die persönlich haftende Gesellschafterin mit Zustimmung des Aufsichtsrats nach Maßgabe der Beschlüsse der Hauptversammlung ermächtigt, über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden.

Ferner besteht folgendes bedingtes Kapital:

Das Grundkapital ist um bis zu 9,728 MIO € bedingt erhöht. Diese bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie gemäß dem Aktienoptionsprogramm 2011 nach Maßgabe der Beschlüsse der Hauptversammlung vom 12. Mai 2011 und vom 12. Mai 2016 Bezugsrechte ausgegeben wurden, die Inhaber der Bezugsrechte von ihrem Ausübungsrecht Gebrauch machen und die Gesellschaft zur Erfüllung der Bezugsrechte keine eigenen Aktien gewährt, wobei für die Gewährung und Abwicklung von Bezugsrechten an Mitglieder des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin ausschließlich deren Aufsichtsrat zuständig ist.

Die persönlich haftende Gesellschafterin wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Mai 2016 ermächtigt, bis zum Ablauf des 11. Mai 2021 eigene Aktien bis zu insgesamt 10% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals entfallen. Der Erwerb kann über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots beziehungsweise mittels einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Verkaufsangebots erfolgen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden. Die persönlich haftende Gesellschafterin wird ermächtigt, Aktien der Gesellschaft, die aufgrund dieser oder einer früheren Ermächtigung erworben wurden, zu jedem gesetzlich zugelassenen Zweck zu verwenden, insbesondere auch um diese (i) ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen, an Dritte gegen Sachleistung zu veräußern, (iii) anstelle der Ausnutzung eines bedingten Kapitals an Mitarbeiter der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen, einschließlich Mitglieder der Geschäftsleitungen verbundener Unternehmen, auszugeben und zur Bedienung von Rechten auf den Erwerb oder Pflichten zum Erwerb von Aktien der Gesellschaft zu verwenden und (iv) von der Gesellschaft oder von ihr im Sinne des § 17 AktG abhängigen Gesellschaften begebener Schuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrechten beziehungsweise einer Wandlungspflicht zu bedienen.

Ein Kontrollwechsel infolge eines Übernahmeangebots hätte unter Umständen Auswirkungen auf einige langfristige Finanzierungsverträge der Gesellschaft, die marktübliche Change-of-Control-KlauseIn enthalten. Diesen KlauseIn zufolge können Gläubiger bei Eintritt eines Kontrollwechsels die vorzeitige Rückzahlung der ausstehenden Beträge verlangen. Bei einem Großteil dieser Finanzierungen - insbesondere bei den an den Kapitalmärkten platzierten Anleihen - muss der Kontrollwechsel allerdings mit einer Herabstufung des Ratings der Gesellschaft oder der entsprechenden Finanzierungsinstrumente verbunden sein.

 

Hof an der Saale, 19. Februar 2020

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin Fresenius Medical Care Management AG

Der Vorstand

Vergütungsbericht

VERGÜTUNGSBERICHT

Der Vergütungsbericht der FMC-AG & Co. KGaA fasst die wesentlichen Elemente des Systems zur Vergütung des Vorstands der Fresenius Medical Care Management AG, der persönlich haftenden Gesellschafterin der FMC-AG & Co. KGaA, zusammen und erläutert in diesem Zusammenhang vor allem die Höhe und Struktur der Vorstandsvergütung. Darüber hinaus werden die Grundsätze und die Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats der Gesellschaft beschrieben. Der Vergütungsbericht ist Bestandteil des Lageberichts des Einzelabschlusses und des Konzernlageberichts der FMC-AG & Co. KGaA zum 31. Dezember 2019. Der Vergütungsbericht wird auf der Basis der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017 erstellt. Deshalb sind im Folgenden die im Zusammenhang mit den Komponenten der erfolgsbezogenen Vergütung verwendeten Begriffe "Gewährung" oder "gewährt" im Sinne der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017 zu verstehen. Außerdem enthält der Vergütungsbericht die Angaben, die nach den maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften, vor allem des Handelsgesetzbuchs, erforderlich sind.

Vergütung des Vorstands

Für die Festlegung der Vergütung der Vorstandsmitglieder ist der Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care Management AG zuständig. Der Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care Management AG wird dabei von einem aus seiner Mitte gebildeten Personalausschuss, dem Human Resources Committee, unterstützt, dem auch die Aufgaben eines Vergütungsausschusses obliegen. Das Human Resources Committee setzt sich aus den Herren Stephan Sturm (Vorsitzender), Dr. Gerd Krick (stellvertretender Vorsitzender), Rolf A. Classon, William P. Johnston und Dr. Dieter Schenk zusammen.

Das der Vorstandsvergütung im Geschäftsjahr zugrundeliegende System wurde von der Hauptversammlung der FMC-AG & Co. KGaA am 12. Mai 2016 gebilligt. Die Vorstandsvergütung wird regelmäßig von einem unabhängigen externen Vergütungsexperten geprüft.

Zielsetzung des Vergütungssystems ist es, die Mitglieder des Vorstands an der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens entsprechend ihren Aufgaben und Leistungen sowie an den Erfolgen bei der Gestaltung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage des Unternehmens unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds angemessen teilhaben zu lassen.

Die Höhe der Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder wird unter besonderer Berücksichtigung eines Horizontalvergleichs mit der Vorstandsvergütung relevanter Vergleichswerte anderer DAX-Unternehmen und ähnlicher Gesellschaften vergleichbarer Größe und Leistung aus einem relevanten Vergleichsumfeld bemessen. Darüber hinaus findet bei der Festsetzung der Höhe der Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder auch das im Rahmen eines Vertikalvergleichs ermittelte Verhältnis der Gesamtvergütung zum oberen Führungskreis und der Belegschaft insgesamt Berücksichtigung.

Die Vergütung des Vorstands ist in ihrer Gesamtheit leistungsorientiert und darauf ausgerichtet, eine nachhaltige Unternehmensentwicklung zu fördern. Sie setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen:

erfolgsunabhängige Vergütung (Festvergütung und Nebenleistungen)

kurzfristige erfolgsbezogene Vergütung (einjährige variable Vergütung)

Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung (mehrjährige variable Vergütung bestehend aus aktienbasierten Vergütungen mit Barausgleich und aus in früheren Geschäftsjahren zugeteilten Aktienoptionen).

Im Geschäftsjahr gewährte Vergütungsbestandteile

I. Erfolgsunabhängige Vergütung

Die Mitglieder des Vorstands erhalten eine Festvergütung. Diese wird in Deutschland bzw. in Hongkong (betrifft Herrn Harry de Wit, der in Hongkong ansässig ist) in zwölf gleichen monatlichen Raten ausbezahlt. Soweit die Festvergütung an Mitglieder des Vorstands in den USA ausbezahlt wird, erfolgt die Auszahlung, wie ortsüblich, in vierundzwanzig gleichen Raten.

Zusätzlich erhalten die Mitglieder des Vorstands Nebenleistungen. Diese bestanden im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus Versicherungsleistungen, der Privatnutzung von Firmen-Pkw und Sonderzahlungen wie beispielsweise Schulgeld, Wohn-, Miet- und Umzugskostenzuschüssen, Erstattung von Honoraren zur Erstellung von Einkommensteuerunterlagen, Gebührenerstattungen, Zahlungen im Zusammenhang mit der Bestellung in den Vorstand, Erstattung von Kosten für Flugreisen, Jubiläumszahlungen, Zuschüssen zur Renten-, Unfall-, Lebens- und Krankenversicherung sowie Ausgleichszahlungen im Hinblick auf die Steuerlast in Folge unterschiedlicher Steuersätze in Deutschland und den USA (Nettovergütung) und sonstigen Sachbezügen und Nebenleistungen, auch soweit Rückstellungen hierfür gebildet wurden.

II. Erfolgsbezogene Vergütung

Die erfolgsbezogene Vergütung wird in Form einer kurzfristig ausgerichteten Barzahlungskomponente (einjährige variable Vergütung) und in Form von Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung (bestehend aus aktienbasierten Vergütungen mit Barausgleich) gewährt. Die einjährige variable Vergütung besteht aus einem Betrag, der ohne Aufschub nach Ablauf des Geschäftsjahres auszahlbar ist (Bonus), und einem Betrag, der als aufzuschiebender Betrag in virtuelle Anteile der Gesellschaft umgewandelt wird (sogenannter Share Based Award, zusammen mit dem Bonus der Gesamtbonus). Die aktienbasierten Vergütungen mit Barausgleich bestehen aus dem Share Based Award sowie aus Performance Shares, die im Rahmen des Fresenius Medical Care Management Board Long-Term Incentive Plan 2019 (MB LTIP 2019) gewährt worden sind.

Im Geschäftsjahr gewährte Komponenten der erfolgsbezogenen Vergütung

Aus dem Fresenius Medical Care Long-Term Incentive Program 2011 (LTIP 2011) können einzelne Mitglieder des Vorstands außerdem unter bestimmten Bedingungen bereits zugeteilte Aktienoptionen ausüben oder eine aktienbasierte Vergütung mit Barausgleich aus bereits zugeteilten Phantom Stock erhalten. Ferner können einzelne Mitglieder des Vorstands unter bestimmten Bedingungen und erstmalig im Jahr 2020 eine aktienbasierte Vergütung mit Barausgleich aus Performance Shares erhalten, die im Rahmen des Fresenius Medical Care Long-Term Incentive Plan 2016 (LTIP 2016) gewährt worden sind.

Einjährige variable Vergütung und Share Based Award

Die Höhe der einjährigen variablen Vergütung und des Share Based Awards ist von der Erreichung folgender individueller sowie gemeinsamer Zielvorgaben abhängig, die sich aus der Unternehmensstrategie ableiten:

Wachstum des bereinigten, auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfallenden, zu konstanten Wechselkursen ermittelten Konzernergebnisses (Wachstum des bereinigten Konzernergebnisses)

Bereinigter Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit nach Investitionen in Sachanlagen, vor Akquisitionen und Beteiligungen (Bereinigter Free Cash Flow), in Prozent der Umsatzerlöse

Bereinigte operative Marge

Um eine Vergleichbarkeit der Werte herzustellen, werden diese um bestimmte Sondereffekte (wie z. B. die Anwendung von IFRS 16 und Effekte aus bestimmten Beteiligungserwerben und -veräußerungen) bereinigt.

Die Zielvorgaben werden je nach Vorstandsressort bzw. dessen Funktion unterschiedlich gewichtet. Bei den Herren Rice Powell und Michael Brosnan (Vorstandsmitglied bis zum 31. Oktober 2019) respektive Frau Helen Giza (Vorstandsmitglied seit dem 1. November 2019) (jeweils Vorstandsmitglieder mit Konzernfunktionen) sowie bei Herrn Dr. Olaf Schermeier (Vorstandsmitglied für Forschung und Entwicklung) wird das Wachstum des bereinigten Konzernergebnisses mit 80% bemessen. Bei Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß sowie bei den Herren William Valle und Harry de Wit (jeweils Vorstandsmitglieder mit Regionalverantwortung) und bei Herrn Kent Wanzek (Vorstandsmitglied für Produktion, Qualität und Logistik) wird das Wachstum des bereinigten Konzernergebnisses mit 60% gewichtet; bei diesen letztgenannten Mitgliedern des Vorstands trägt zu weiteren 20% die Bewertung der jeweiligen bereinigten operativen Margen bei. Die Zielvorgabe Bereinigter Free Cash Flow in Prozent der Umsatzerlöse wird für alle Vorstandsmitglieder einheitlich mit 20% bemessen.

Wachstum des bereinigten Konzernergebnisses Bereinigter Free Cash Flow in % der Umsatzerlöse Bereinigte operative Marge
Konzernfunktion bzw. Forschung und Entwicklung 80% 20% -
Regionalfunktion bzw. Produktion, Qualität und Logistik 60% 20% 20%

Der Grad der Erreichung der einzelnen Zielvorgaben (Zielerreichung) wird aus der Gegenüberstellung von Soll- mit Ist-Werten ermittelt. Das Wachstum des bereinigten Konzernergebnisses wird bis zu einer Zuwachsrate von 2% berücksichtigt. Die vergütbaren Ziele für den Bereinigten Free Cash Flow in Prozent der Umsatzerlöse liegen in einem Korridor von Raten zwischen 0,51 und 10,69% und werden im Konzern bzw. in den relevanten Regionen ermittelt. Die erzielten jeweiligen bereinigten operativen Margen werden ferner zugunsten der Vorstandsmitglieder mit Regionalverantwortung sowie zugunsten des für Produktion, Qualität und Logistik zuständigen Vorstandsmitglieds in individuellen Zielkorridoren zwischen 11,84 und 17,75% vergütet, die den Besonderheiten der jeweiligen Regionen und Verantwortlichkeiten Rechnung tragen:

0% Zielerreichung (Minimum) 100% Zielerreichung 120% Zielerreichung (Maximum)
Wachstum des bereinigten Konzernergebnisses -2,00% 1,49% 2,00%
Bereinigter Free Cash Flow in % der Umsatzerlöse Individuelle Korridore zwischen 0,51 und 10,69%, in Abhängigkeit der jeweiligen Verantwortlichkeiten
Bereinigte operative Margen Individuelle Zielkorridore zwischen 11,84 und 17,75%, in Abhängigkeit der jeweiligen Verantwortlichkeiten

Der Grad der Gesamtzielerreichung je Vorstandsmitglied bestimmt sich nach dem gewichteten arithmetischen Mittel der Zielerreichungen der vorgenannten Zielvorgaben. Durch Multiplikation des Grades der jeweiligen Gesamtzielerreichung mit der jeweiligen Festvergütung und einem weiteren festen Multiplikator ergibt sich der Gesamtbonus, von welchem ein Anteil von 75% nach Billigung des Konzernabschlusses der FMC-AG & Co. KGaA durch den Aufsichtsrat für das betreffende Geschäftsjahr an die Vorstandsmitglieder als der Bonus in bar ausbezahlt wird. Da der Grad der Zielerreichung auf maximal 120% begrenzt ist, weist die einjährige variable Vergütung des Vorstands betragsmäßige Höchstgrenzen (Cap) auf.

Für das Geschäftsjahr und das Vorjahr stellt sich die Höhe der Barvergütung der Mitglieder des Vorstands ohne Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung wie folgt dar:

Höhe der Barvergütung
in TSD €
Erfolgsunabhängige Vergütung
Festvergütung Nebenleistungen
2019 2018 (1) 2019 2018 (1)
Zum 31. Dezember 2019 amtierende Vorstandsmitglieder
Rice Powell 1.340 1.270 256 195
Helen Giza (2) 108 - 440 (3) -
Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß (2) 700 233 94 844 (4)
Dr. Olaf Schermeier 510 490 136 131
William Valle 866 792 237 330
Kent Wanzek 607 550 127 126
Harry de Wit 520 480 337 315
Ehemaliges Vorstandsmitglied, das im Geschäftsjahr 2019 ausgeschieden ist (5)
Michael Brosnan 633 720 211 56
Summen: 5.284 4.535 1.838 1.997
Höhe der Barvergütung (fortgesetzt)
in TSD €
Kurzfristige Erfolgsbezogene Vergütung Barvergütung (ohne Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung)
Bonus
2019 2018 (1) 2019 2018 (1)
Zum 31. Dezember 2019 amtierende Vorstandsmitglieder
Rice Powell 1.970 2.376 3.566 3.841
Helen Giza (2) 159 - 707 -
Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß (2) 1.131 370 1.925 1.447
Dr. Olaf Schermeier 750 970 1.396 1.591
William Valle 1.035 1.395 2.138 2.517
Kent Wanzek 866 1.076 1.600 1.752
Harry de Wit 841 950 1.698 1.745
Ehemaliges Vorstandsmitglied, das im Geschäftsjahr 2019 ausgeschieden ist (5)
Michael Brosnan 1.117 1.300 1.961 2.076
Summen: 7.869 8.437 14.991 14.969

(1) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der ausgewiesenen Beträge mit denen des Geschäftsjahres ist zu beachten, dass die Vergütungsleistungen Wechselkursschwankungen unterliegen können, abhängig davon, ob sie vertraglich in Euro (Frau Helen Giza, Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß, Herr Dr. Olaf Schermeier und Herr Harry de Wit) oder US-Dollar (Herr Rice Powell, Herr William Valle, Herr Kent Wanzek und Herr Michael Brosnan) vereinbart sind.
(2) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für die Geschäftsjahre ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Frau Helen Giza erst zum 1. November 2019 und Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß erst zum 1. September 2018 jeweils zum Mitglied des Vorstands bestellt wurden und deshalb auch erst jeweils ab diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen erhielten.
(3) Die Nebenleistungen von Frau Helen Giza enthalten eine Zahlung in Höhe von 400 TSD €, die Frau Helen Giza im Zusammenhang mit der Bestellung in den Vorstand erhalten hat. Frau Helen Giza wird in den Jahren 2020 und 2021 weitere Zahlungen in Höhe von jährlich jeweils 200 TSD € im Zusammenhang mit der Bestellung in den Vorstand erhalten.
(4) Die Nebenleistungen von Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß enthalten eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 800 TSD €, mit der Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß für verfallene Vergütungsleistungen aus dem vorherigen Arbeitsverhältnis entschädigt wurde.
(5) Herr Michael Brosnan ist mit Ablauf des 31. Oktober 2019 aus dem Vorstand ausgeschieden. Die für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge für die Festvergütung und die Nebenleistungen beziehen sich daher auf den Zeitraum bis zum 31. Oktober 2019.

Der für das betreffende Geschäftsjahr nicht ausbezahlte Anteil der einjährigen variablen Vergütung in Höhe von 25% des Gesamtbonus wird in virtuelle, nicht durch Eigenkapital unterlegte Anteile der Gesellschaft umgewandelt und den Vorstandsmitgliedern in Form des sogenannten Share Based Awards zugeteilt. Der Share Based Award ist den Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung zuzuordnen und kann frühestens nach Ablauf einer Frist von drei Jahren nach dem Zuteilungstag ausgeübt werden. In Sonderfällen (beispielsweise Berufsunfähigkeit, Übergang in den Ruhestand, Nichtverlängerung ausgelaufener Anstellungsverträge durch das Unternehmen) kann eine kürzere Frist gelten. Die Auszahlung aus dem Share Based Award erfolgt in bar und ist abhängig vom Kurs der Aktie der FMC-AG & Co. KGaA bei Ausübung.

Nach Maßgabe der im Geschäftsjahr erreichten Zielvorgaben haben die zum 31. Dezember des Geschäftsjahres amtierenden Mitglieder des Vorstands sowie das im Geschäftsjahr ausgeschiedene Mitglied des Vorstands Ansprüche auf Share Based Awards im Wert von insgesamt 2.623 TSD € (Vorjahr: 3.414 TSD €) erworben. Auf der Basis des so bereits fixierten Wertes erfolgt die Zuteilung der konkreten Anzahl von virtuellen Anteilen durch den Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care Management AG grundsätzlich im März des Folgejahres auf der Basis dann aktueller Kursverhältnisse der Aktie der FMC-AG & Co. KGaA. Diese Anzahl dient auch als Multiplikator für den Aktienkurs am jeweiligen Ausübungstag und damit als Grundlage für die Ermittlung des Auszahlungsbetrages der diesbezüglichen aktienbasierten Vergütung.

Grundsätzliche Funktionsweise des Gesamtbonus (Bonus und Share Based Award)

Eigeninvestment aus dem Bonus 2018 mit Aktienhaltebedingung

Um der Geschäftsentwicklung im Jahr 2018 angemessen Rechnung zu tragen, haben die seinerzeit amtierenden Mitglieder des Vorstands - im Einklang mit einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Aufsichtsrat - für einen Anteil ihres Bonus für das Jahr 2018 nach Auszahlung im Geschäftsjahr 2019 Aktien der FMC-AG & Co. KGaA börslich erworben. Die aus diesem Anteil des Bonus für das Jahr 2018 erworbenen Aktien dürfen von dem jeweiligen Vorstandsmitglied erst nach Ablauf einer Frist von drei Jahren ab dem jeweiligen Erwerbszeitpunkt wieder veräußert werden.

Die in Umsetzung dieses Eigeninvestments von den seinerzeit amtierenden Mitgliedern des Vorstands investierten Nettobeträge gehen teilweise über die vereinbarten Beträge hinaus und stellen sich unter Berücksichtigung des im Zeitpunkt des Erwerbs jeweils anwendbaren Wechselkurses wie folgt dar:

Eigeninvestment im Geschäftsjahr 2019 Betrag Währung
Rice Powell 619.571 US$
Michael Brosnan 317.951 US$
Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß 80.207
Dr. Olaf Schermeier 244.664
William Valle 308.633 US$
Kent Wanzek 344.036 US$
Harry de Wit 166.456

Performance Shares

Neben dem Share Based Award wurden den Vorstandsmitgliedern als weitere erfolgsbezogene Komponente mit langfristiger Anreizwirkung im Geschäftsjahr sogenannte "Performance Shares" auf der Grundlage des MB LTIP 2019 gewährt. Der MB LTIP 2019 wurde im Geschäftsjahr 2019 durch den Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care Management AG auf Vorschlag des Human Resources Committee beschlossen und folgt auf den LTIP 2016, aus welchem seit dem Ende des Jahres 2018 keine Performance Shares mehr zugeteilt werden können, und den LTIP 2011, aus welchem seit dem Ende des Jahres 2015 keine weiteren Aktienoptionen oder Phantom Stock mehr zugeteilt werden können.

Performance Shares sind nicht durch Eigenkapital unterlegte, virtuelle Vergütungsinstrumente. Diese können in Abhängigkeit von der Erreichung der nachstehend beschriebenen Erfolgsziele sowie von der Entwicklung des Kurses der Aktie der FMC-AG & Co. KGaA Ansprüche auf eine Barzahlung vermitteln. Der MB LTIP 2019 sieht vor, dass den Vorstandsmitgliedern im Jahr 2019 ein- oder zweimal Performance Shares zugeteilt werden konnten. Der Aufsichtsrat legte nach pflichtgemäßem Ermessen für die Mitglieder des Vorstands mit Rücksicht auf die individuellen Verantwortlichkeiten und die Leistungen der einzelnen Vorstandsmitglieder als Initialgröße für jede Zuteilung an Vorstandsmitglieder einen sogenannten Zuteilungswert fest. Der jeweilige Zuteilungswert wurde durch den beizulegenden Zeitwert einer Performance Share - unter Zugrundelegung des Durchschnittskurses der Aktie der FMC-AG & Co. KGaA während des Zeitraums von dreißig Tagen vor der Zuteilung - zum Zeitpunkt der Zuteilung dividiert, um die Anzahl der zu gewährenden Performance Shares zu ermitteln. Diese Anzahl kann sich über einen Zeitraum von drei Jahren in Abhängigkeit vom Grad der Erreichung der Erfolgsziele verändern, wobei sowohl der vollständige Verlust aller gewährten Performance Shares als auch (maximal) eine Verdoppelung der Anzahl möglich ist. Die sich im Anschluss an den dreijährigen Bemessungszeitraum auf der Grundlage der jeweiligen Zielerreichung ergebende Anzahl von Performance Shares gilt insgesamt vier Jahre nach dem Tag der jeweiligen Zuteilung als erdient. Die Anzahl der solchermaßen erdienten Performance Shares wird dann mit dem Durchschnittskurs der Aktie der FMC-AG & Co. KGaA während des Zeitraums von dreißig Tagen vor Ablauf des vierjährigen Erdienungszeitraums multipliziert. Der sich hieraus ergebende Betrag wird den Vorstandsmitgliedern in bar für ihre jeweiligen Performance Shares ausbezahlt.

Der Grad der Gesamtzielerreichung während des dreijährigen Bemessungszeitraums ermittelt sich auf der Grundlage der drei folgenden Erfolgsziele, die sich aus der langfristigen Unternehmensstrategie ableiten:

Wachstum der Umsatzerlöse zu konstanten Wechselkursen (Wachstum der Umsatzerlöse)

Wachstum des auf die Anteilseigner der FMC-AG & Co. KGaA entfallenden, zu konstanten Wechselkursen ermittelten Konzernergebnisses (Wachstum des Konzernergebnisses)

Rendite auf das investierte Kapital (Return on Invested Capital (ROIC))

Um eine Vergleichbarkeit der Werte für die wachstumsbezogenen Erfolgsziele herzustellen, werden diese um die Effekte aus der Anwendung von IFRS 16 bereinigt.

Die Zielkorridore und Zielvorgaben stellen sich gemäß der nachfolgenden Tabelle wie folgt dar:

Wachstum/ROIC Zielerreichung Gewichtung
Erfolgsziel 1: ≤ 0% 0%
Wachstum der Umsatzerlöse 7% 100% 1/3
≥ 16% 200%
Erfolgsziel 2: ≤ 0% 0%
Wachstum des Konzernergebnisses 7% 100% 1/3
≥ 14% 200%
Erfolgsziel 3: 0,2 Prozentpunkte unter dem ROIC-Ziel 0%
ROIC ROIC-Ziel 100% 1/3
0,2 Prozentpunkte über dem ROIC-Ziel 200%

Unter dem MB LTIP 2019 beträgt das ROIC-Ziel für das Jahr 2019 7,9%. Für jedes Wachstum der Umsatzerlöse bzw. jedes Wachstum des Konzernergebnisses und für jedes ROIC-Niveau zwischen den oben dargestellten Werten wird der Grad der Zielerreichung linear interpoliert. Sofern die Zielerreichung des ROIC-Ziels im dritten Jahr des Bemessungszeitraums höher ist als die Zielerreichung in jedem der beiden Vorjahre oder dieser entspricht, gilt die ROIC-Zielerreichung des dritten Jahres für alle Jahre des Bemessungszeitraums.

Der Grad der Zielerreichung für jedes dieser drei Erfolgsziele fließt zu jeweils einem Drittel in die Berechnung des Grades der jährlichen Zielerreichung ein, die für jedes Jahr des dreijährigen Bemessungszeitraums errechnet wird. Der Grad der Gesamtzielerreichung während des dreijährigen Bemessungszeitraums bestimmt sich dann nach dem arithmetischen Mittel dieser drei durchschnittlichen jährlichen Zielerreichungen. Der Grad der Zielerreichung für jedes einzelne Erfolgsziel wie auch die Gesamtzielerreichung kann in einem Korridor zwischen 0 und 200% liegen und ist insofern begrenzt (Zielerreichungs-Cap).

Die Anzahl der den Vorstandsmitgliedern jeweils zugeteilten Performance Shares wird mit dem Grad der Gesamtzielerreichung in Prozent multipliziert, um die endgültig zu berücksichtigende Anzahl der Performance Shares zu ermitteln, die die Grundlage der vorstehend beschriebenen Barauszahlungen unter dem MB LTIP 2019 bildet.

Grundsätzliche Funktionsweise des MB LTIP 2019

Im Laufe des Geschäftsjahres wurden unter dem MB LTIP 2019 an die Mitglieder des Vorstands insgesamt 114.999 Performance Shares (Vorjahr: 73.315 unter dem LTIP 2016) in einem Gesamtwert von 7.158 TSD € (Vorjahr: 5.783 TSD € unter dem LTIP 2016) gewährt. Der beizulegende Zeitwert der im Juli des Geschäftsjahres ausgegebenen Performance Shares betrug am Tag der Gewährung 62,10 € (Vorjahr: 80,55 € unter dem LTIP 2016) für Zusagen in Euro (betrifft Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß und die Herren Dr. Olaf Schermeier und Harry de Wit) bzw. 69,71 US$ (Vorjahr: 94,11 US$ unter dem LTIP 2016) für Zusagen in US-Dollar (betrifft die Herren Rice Powell, Michael Brosnan (Vorstandsmitglied bis zum 31. Oktober 2019), William Valle und Kent Wanzek). An Frau Helen Giza (Vorstandsmitglied seit dem 1. November 2019) wurden im Dezember des Geschäftsjahres Performance Shares ausgegeben, deren beizulegender Zeitwert am Tag der Gewährung 60,58 € betrug (Vorjahr: 69,05 € für die Ausgabe von Performance Shares an Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß unter dem LTIP 2016). Am Ende des Geschäftsjahres hielten die zum 31. Dezember des Geschäftsjahres amtierenden Mitglieder des Vorstands insgesamt 314.313 Performance Shares aus dem MB LTIP 2019 und dem LTIP 2016 (Vorjahr: 204.693 unter dem LTIP 2016).

Für das Geschäftsjahr ist der Wert der an die Mitglieder des Vorstands gewährten aktienbasierten Vergütungen mit Barausgleich, jeweils im Vergleich zum Vorjahr, in der nachstehenden Tabelle individualisiert dargestellt:

Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung
in TSD €
Aktienbasierte Vergütung mit Barausgleich (1)
2019 2018 (2)
Zum 31. Dezember 2019 amtierende Vorstandsmitglieder
Rice Powell 2.232 2.391
Helen Giza (3) 865 -
Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß (3) 1.180 858
Dr. Olaf Schermeier 1.053 1.081
William Valle 1.133 1.402
Kent Wanzek 1.076 1.084
Harry de Wit 1.083 1.074
Ehemaliges Vorstandsmitglied, das im Geschäftsjahr 2019 ausgeschieden ist (4)
Michael Brosnan 1.160 1.307
Summen: 9.782 9.197

(1) Darin enthalten sind Performance Shares aus dem MB LTIP 2019 (für das Geschäftsjahr 2019) und aus dem LTIP 2016 (für das Jahr 2018) sowie Share Based Awards, die in dem jeweiligen Geschäftsjahr an Vorstandsmitglieder ausgegeben wurden. Die Beträge für die aktienbasierte Vergütung entsprechen dem beizulegenden Zeitwert am Tag der Gewährung.
(2) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der ausgewiesenen Beträge mit denen des Geschäftsjahres ist zu beachten, dass die Vergütungsleistungen Wechselkursschwankungen unterliegen können, abhängig davon, ob sie vertraglich in Euro (Frau Helen Giza, Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß, Herr Dr. Olaf Schermeier und Herr Harry de Wit) oder US-Dollar (Herr Rice Powell, Herr William Valle, Herr Kent Wanzek und Herr Michael Brosnan) vereinbart sind.
(3) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für die Geschäftsjahre ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Frau Helen Giza erst zum 1. November 2019 und Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß erst zum 1. September 2018 jeweils zum Mitglied des Vorstands bestellt wurden und deshalb auch erst jeweils ab diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen erhielten.
(4) Herr Michael Brosnan ist mit Ablauf des 31. Oktober 2019 aus dem Vorstand ausgeschieden.

Für außerordentliche Entwicklungen hat der Aufsichtsrat eine Begrenzungsmöglichkeit für die Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung vereinbart.

Die Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung vermitteIn erst nach Ablauf der festgelegten Warte- bzw. Erdienungszeiträume einen Anspruch auf Barzahlung bzw. können erst dann ausgeübt werden. Ihr Wert wird auf die Wartezeiträume verteilt und als Aufwand im jeweiligen Geschäftsjahr anteilig berücksichtigt.

Der auf Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung entfallende Aufwand für das Geschäftsjahr und für das Vorjahr ist in der nachfolgenden Tabelle ausgewiesen:

Aufwand für Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung
in TSD €
Aktienoptionen Aktienbasierte Vergütung mit Barausgleich (1) Aktienbasierte Vergütungen
2019 2018 2019 2018 2019 2018
Zum 31. Dezember 2019 amtierende Vorstandsmitglieder
Rice Powell 327 659 2.588 391 2.915 1.050
Helen Giza (2) - - 10 - 10 -
Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß (2) - - 224 9 224 9
Dr. Olaf Schermeier 109 236 1.226 229 1.335 465
William Valle (3) - - 731 114 731 114
Kent Wanzek 153 295 1.272 128 1.425 423
Harry de Wit - - 1.001 222 1.001 222
Ehemaliges Vorstandsmitglied, das im Geschäftsjahr 2019 ausgeschieden ist (4)
Michael Brosnan 164 330 3.552 245 3.716 575
Summen: 753 1.520 10.604 1.338 11.357 2.858

(1) Darin enthalten sind Aufwendungen für Performance Shares aus dem MB LTIP 2019 (nur für das Geschäftsjahr 2019) und aus dem LTIP 2016, Aufwendungen für Phantom Stock aus dem LTIP 2011 sowie Aufwendungen für den Share Based Award.
(2) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für die Geschäftsjahre ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Frau Helen Giza erst zum 1. November 2019 und Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß erst zum 1. September 2018 jeweils zum Mitglied des Vorstands bestellt wurden und deshalb auch erst jeweils ab diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen erhielten.
(3) Die hinsichtlich Aktienoptionen ausgewiesenen Beträge berücksichtigen nicht den Aufwand für Aktienoptionen, welche dem Vorstandsmitglied Herrn William Valle vor seiner Bestellung in den Vorstand gewährt wurden.
(4) Herr Michael Brosnan ist mit Ablauf des 31. Oktober 2019 aus dem Vorstand ausgeschieden. Der Aufwand für die Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung ergibt sich daraus, dass die Herrn Michael Brosnan im Rahmen des LTIP 2011, des LTIP 2016, des MB LTIP 2019 und des Share Based Awards gewährten Vergütungskomponenten zum jeweiligen Erdienungszeitpunkt nach Maßgabe der entsprechenden Planbedingungen auszubezahlen bzw. ausübbar sind.

Ausrichtung auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung

Die Vergütung des Vorstands ist darauf ausgerichtet, eine nachhaltige Unternehmensentwicklung zu fördern. Dies wird unter anderem dadurch sichergestellt, dass der Anteil der langfristigen Vergütung stets größer ist als der Anteil der kurzfristigen Vergütung. Soweit der Anteil der erfolgsbezogenen Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung (d. h. Performance Shares und Share Based Award) nicht mindestens 50% der Summe aller variablen Bezüge für das betreffende Geschäftsjahr erreicht, ist vertraglich vorgesehen, dass sich die einjährige variable Vergütung entsprechend reduziert und sich der Anteil des Share Based Awards entsprechend erhöht.

Darüber hinaus können auf Basis der Planbedingungen des MB LTIP 2019 und des LTIP 2016 und gemäß den ab dem 1. Januar 2018 mit einzelnen Vorstandsmitgliedern abgeschlossenen Anstellungsverträgen insbesondere im Fall von relevanten Verstößen gegen interne Richtlinien bzw. nicht pflichtgemäßem Verhalten bereits erdiente und ausbezahlte Vergütungsbestandteile zurückgefordert werden (Clawback).

Performance Shares unter dem LTIP 2016

Bis zum Ende des Jahres 2018 bildeten Zuteilungen von Performance Shares unter dem LTIP 2016 eine Komponente der Vergütung der Mitglieder des Vorstands. Seit Ablauf des Jahres 2018 sind Zuteilungen unter dem LTIP 2016 nicht mehr möglich. Gleichwohl können einzelne Mitglieder des Vorstands unter Beachtung von Ausübungssperrfristen, dem Erreichen definierter Erfolgsziele sowie, vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen im Einzelfall, dem Fortbestehen des Dienst- respektive Arbeitsverhältnisses, bereits zugeteilte Performance Shares ausüben und hieraus (erstmalig im Jahr 2020) eine aktienbasierte Vergütung mit Barausgleich aus Performance Shares aus dem LTIP 2016 erhalten. Die zum 31. Dezember des Geschäftsjahres amtierenden Mitglieder des Vorstands hielten am Ende des Geschäftsjahres 211.878 Performance Shares (Vorjahr: 204.693) aus dem LTIP 2016.

Aktienoptionen und Phantom Stock unter dem LTIP 2011

Bis zum Ende des Jahres 2015 bildeten Zuteilungen unter dem LTIP 2011, der aus dem Phantom Stock Plan 2011 und dem Aktienoptionsplan 2011 bestand, eine wesentliche Komponente des Vergütungssystems der Mitglieder des Vorstands. Seit Ablauf des Geschäftsjahres 2015 sind Zuteilungen unter dem LTIP 2011 nicht mehr möglich. Gleichwohl können einzelne Mitglieder des Vorstands unter Beachtung von Ausübungssperrfristen, dem Erreichen definierter Erfolgsziele sowie, vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen im Einzelfall, dem Fortbestehen des Dienst-respektive Arbeitsverhältnisses, bereits zugeteilte Phantom Stock oder Aktienoptionen ausüben.

Die zum 31. Dezember des Geschäftsjahres amtierenden Mitglieder des Vorstands hielten am Ende des Geschäftsjahres 23.336 Phantom Stock (Vorjahr: 54.711) aus dem Phantom Stock Plan 2011. Am Ende des Geschäftsjahres hielten die zum 31. Dezember des Geschäftsjahres amtierenden Mitglieder des Vorstands ferner insgesamt 452.989 Aktienoptionen (Vorjahr: 602.389) aus dem Aktienoptionsplan 2011. Die Einzelheiten des zur Absicherung des Aktienoptionsplans 2011 verwendeten bedingten Kapitals werden im Anhang des Jahres- /Konzernabschlusses der Gesellschaft unter dem Abschnitt "Bedingtes Kapital" näher dargestellt.

Die Entwicklung und der Stand der Aktienoptionen der zum 31. Dezember des Geschäftsjahres amtierenden Mitglieder des Vorstands im Geschäftsjahr sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Entwicklung und Stand der Aktienoptionen Rice Powell Helen Giza Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß Dr. Olaf Schermeier
Am 1. Januar 2019 ausstehende Optionen Anzahl 256.781 - - 96.488
durchschnittl. Ausübungspreis in € 66,06 - - 63,88
Anzahl - - - -
Im Geschäftsjahr ausgeübte Optionen durchschnittl. Ausübungspreis in € - - - -
durchschnittl. Aktienkurs in € - - - -
Anzahl 256.781 - - 96.488
Am 31. Dezember 2019 ausstehende Optionen durchschnittl. Ausübungspreis in € 66,06 - - 63,88
Laufzeit in Jahren 2,97 - - 2,99
Bandbreite des Ausübungspreises in € 49,76 - 76,99 - - 49,76 - 76,99
Am 31. Dezember 2019 ausübbare Optionen Anzahl 256.781 - - 96.488
durchschnittl. Ausübungspreis in € 66,06 - - 63,88
Entwicklung und Stand der Aktienoptionen (fortgesetzt) William Valle Kent Wanzek Harry de Wit Summen:
Am 1. Januar 2019 ausstehende Optionen Anzahl 30.000 69.720 - 452.989
durchschnittl. Ausübungspreis in € 76,99 76,99 - 68,00
Anzahl - - - -
Im Geschäftsjahr ausgeübte Optionen durchschnittl. Ausübungspreis in € - - - -
durchschnittl. Aktienkurs in € - - - -
Anzahl 30.000 69.720 - 452.989
Am 31. Dezember 2019 ausstehende Optionen durchschnittl. Ausübungspreis in € 76,99 76,99 - 68,00
Laufzeit in Jahren 3,57 3,57 - 3,11
Bandbreite des Ausübungspreises in € 76,99 76,99 - 49,76 - 76,99
Am 31. Dezember Anzahl 30.000 69.720 - 452.989
2019 ausübbare Optionen durchschnittl. Ausübungspreis in € 76,99 76,99 - 68,00

III. Gesamtvergütung

Die Höhe der Gesamtvergütung des Vorstands stellt sich für das Geschäftsjahr und für das Vorjahr damit wie folgt dar:

Höhe der Gesamtvergütung
in TSD €
Barvergütung (ohne Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung) Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung Gesamtvergütung (einschließlich Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung)
2019 2018 (1) 2019 2018 (1) 2019 2018 (1)
Zum 31. Dezember 2019 amtierende Vorstandsmitglieder
Rice Powell 3.566 3.841 2.232 2.391 5.798 6.232
Helen Giza (2) 707 - 865 - 1.572 -
Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß (2) 1.925 1.447 1.180 858 3.105 2.305
Dr. Olaf Schermeier 1.396 1.591 1.053 1.081 2.449 2.672
William Valle 2.138 2.517 1.133 1.402 3.271 3.919
Kent Wanzek 1.600 1.752 1.076 1.084 2.676 2.836
Harry de Wit 1.698 1.745 1.083 1.074 2.781 2.819
Ehemaliges Vorstandsmitglied, das im Geschäftsjahr 2019 ausgeschieden ist (3)
Michael Brosnan 1.961 2.076 1.160 1.307 3.121 3.383
Summen: 14.991 14.969 9.782 9.197 24.773 24.166

(1) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der ausgewiesenen Beträge mit denen des Geschäftsjahres ist zu beachten, dass die Vergütungsleistungen Wechselkursschwankungen unterliegen können, abhängig davon, ob sie vertraglich in Euro (Frau Helen Giza, Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß, Herr Dr. Olaf Schermeier und Herr Harry de Wit) oder US-Dollar (Herr Rice Powell, Herr William Valle, Herr Kent Wanzek und Herr Michael Brosnan) vereinbart sind.
(2) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für die Geschäftsjahre ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Frau Helen Giza erst zum 1. November 2019 und Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß erst zum 1. September 2018 jeweils zum Mitglied des Vorstands bestellt wurden und deshalb auch erst jeweils ab diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen erhielten.
(3) Herr Michael Brosnan ist mit Ablauf des 31. Oktober 2019 aus dem Vorstand ausgeschieden.

IV. Zusagen an Mitglieder des Vorstands für den Fall der Beendigung ihrer Tätigkeit

Gegenstand des Vergütungssystems für die Mitglieder des Vorstands sind ferner folgende Pensionszusagen und sonstige Versorgungsleistungen: Den Vorstandsmitgliedern Rice Powell, Michael Brosnan (Vorstandsmitglied bis zum 31. Oktober 2019), Dr. Olaf Schermeier, Kent Wanzek und Harry de Wit wurden von der Fresenius Medical Care Management AG einzelvertragliche Pensionszusagen erteilt. Daneben bestehen für einzelne Vorstandsmitglieder Pensionszusagen von anderen Fresenius Medical Care-Gesellschaften aus der Teilnahme an Mitarbeiter-Pensionsplänen.

Die von der Fresenius Medical Care Management AG gewährten Pensionszusagen sehen jeweils ab dem endgültigen Ausscheiden aus der aktiven Erwerbstätigkeit, frühestens jedoch ab Vollendung des 65. Lebensjahres, oder ab dem Eintritt der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit bzw. der Erwerbsminderung ein von der Höhe der letzten Festvergütung abhängiges Ruhegehalt und eine Hinterbliebenenversorgung vor. Abweichend hiervon haben einzelne Vorstandsmitglieder (die Herren Rice Powell und Kent Wanzek), wenn sie zum Zeitpunkt des endgültigen Ausscheidens aus der aktiven Erwerbstätigkeit mindestens zehn Jahre lang Mitglied des Vorstands der Fresenius Medical Care Management AG gewesen sind, diesen Anspruch bereits ab Vollendung des 63. Lebensjahres (Frühverrentung); in diesem Fall reduzieren sich die Leistungen um 0,5% je Kalendermonat, den das Vorstandsmitglied vor Vollendung des 65. Lebensjahres aus der aktiven Erwerbstätigkeit ausscheidet.

Hinsichtlich des Ruhegehalts erhöht sich der von 30% der letzten Festvergütung oder der vom 5- Jahresdurchschnitt der letzten Festvergütungen ausgehende Prozentsatz mit jedem vollen Dienstjahr um 1,5%-Punkte, wobei maximal 45% erreicht werden können. Laufende Ruhegehälter erhöhen sich nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften (§ 16 BetrAVG). Spätere Einkünfte aus einer Erwerbstätigkeit des Vorstandsmitglieds sind mit 30% ihres Bruttobetrages auf die Pension anzurechnen. Ebenso sind eventuelle Beträge anzurechnen, die den Vorstandsmitgliedern bzw. ihren Hinterbliebenen aus sonstigen betrieblichen Versorgungsanwartschaften des Vorstandsmitglieds, auch aus Anstellungsverhältnissen mit anderen Unternehmen, zustehen. Im Fall des Todes eines der Vorstandsmitglieder erhält der überlebende Ehegatte eine Pension in Höhe von 60% des sich zu diesem Zeitpunkt ergebenden Pensionsanspruches. Ferner erhalten leibliche eheliche Kinder des verstorbenen Vorstandsmitglieds bis zum Abschluss der Ausbildung, längstens jedoch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, eine Waisenpension in Höhe von 20% des sich zu diesem Zeitpunkt ergebenden Pensionsanspruches. Alle Waisenpensionen und die Pension für den überlebenden Ehegatten erreichen zusammen jedoch höchstens 90% des Pensionsanspruches des Vorstandsmitglieds. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Vollendung des 65. Lebensjahres aus dem Vorstand der Fresenius Medical Care Management AG aus, bleiben die Anwartschaften auf die vorgenannten Versorgungsleistungen erhalten, jedoch vermindert sich die zu zahlende Pension, sofern das Vorstandsmitglied nicht durch Eintritt des Versorgungsfalls (Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, Zahlung von Hinterbliebenenrente im Todesfall oder, soweit anwendbar, Frühverrentung) aus dem Vorstand ausscheidet, im Verhältnis der tatsächlichen Dienstzeit als Vorstandsmitglied zur möglichen Dienstzeit bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres.

Die Vorstandsmitglieder Rice Powell, Michael Brosnan (Vorstandsmitglied bis zum 31. Oktober 2019), William Valle und Kent Wanzek nahmen im Geschäftsjahr zusätzlich aufgrund einzelvertraglicher Zusagen an dem US-basierten 401(k) Savings Plan teil; im Geschäftsjahr wurden diesbezüglich jeweils 8.400 US$ (Vorjahr: 8.250 US$) erdient und im Januar 2020 an die vorgenannten Vorstandsmitglieder geleistet. Dieser Plan ermöglicht es generell Mitarbeiter(inne)n in den USA, einen begrenzten Teil ihrer Bruttovergütung in Programmen zur Ruhestandsvorsorge zu investieren. Das Unternehmen unterstützt Mitarbeiter(innen) hierbei mit Zuschüssen in Höhe von bis zu 50% der jährlich getätigten Zahlungen.

Die Vorstandsmitglieder Rice Powell und Michael Brosnan (Vorstandsmitglied bis zum 31. Oktober 2019) haben ferner unverfallbare Ansprüche aus der Teilnahme an Pensionsplänen für Mitarbeiter(innen) der Fresenius Medical Care North America erworben, die die Zahlung eines Ruhegehaltes ab Vollendung des 65. Lebensjahres und die Zahlung reduzierter Leistungen ab Vollendung des 55. Lebensjahres vorsehen. Im März 2002 sind die Ansprüche aus den Pensionsplänen auf dem damaligen Stand eingefroren worden.

Das Vorstandsmitglied Harry de Wit nahm bis zum 31. Dezember 2018 zusätzlich aufgrund einer einzelvertraglichen Zusage an dem Hongkong-basierten Pensionsfonds "Mandatory Provident Fund" teil; im Geschäftsjahr wurden diesbezüglich 0 HKD (Vorjahr: 18.000 HKD) erdient. Dieser Plan ermöglicht es generell in Hongkong ansässigen Mitarbeiter(inne)n, einen begrenzten Teil ihrer Bruttovergütung in Programmen zur Ruhestandsvorsorge zu investieren.

Die Zuführung zur Pensionsrückstellung für zum 31. Dezember des Geschäftsjahres amtierende Vorstandsmitglieder betrug im Geschäftsjahr 6.751 TSD € (Vorjahr: 5.071 TSD €). Die Pensionsverpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

Entwicklung und Stand der Pensionsverpflichtungen
in TSD €
Stand 1. Januar 2019 Zuführung Stand 31. Dezember 2019
Rice Powell 12.940 3.309 16.249
Helen Giza - - -
Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß - - -
Dr. Olaf Schermeier 974 549 1.523
William Valle - - -
Kent Wanzek 3.587 1.191 4.778
Harry de Wit - 1.702 1.702
Summen: 17.501 6.751 24.252

Für alle Vorstandsmitglieder wurde ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbart. Sofern dieses zur Anwendung kommt, erhalten die Vorstandsmitglieder für die Dauer von maximal zwei Jahren für jedes Jahr der sie jeweils betreffenden Geltung des Wettbewerbsverbotes eine Karenzentschädigung in Höhe der Hälfte ihrer jeweiligen jährlichen Festvergütung und eines Betrages in Höhe der Hälfte von 30% ihrer jeweiligen Festvergütung. Die Anstellungsverträge der Vorstandsmitglieder enthalten keine ausdrücklichen Regelungen für den Fall eines "Change of Control".

Die mit Wirkung seit dem 1. Januar 2018 mit einzelnen Vorstandsmitgliedern neu abgeschlossenen oder verlängerten Anstellungsverträge sehen ein Abfindungs-Cap vor. Danach dürfen Zahlungen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit bei einer Abberufung aus wichtigem Grund den Wert von zwei Jahresvergütungen nicht überschreiten und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags vergüten. Für die Berechnung der relevanten Jahresvergütung werden lediglich die erfolgsunabhängigen Vergütungsbestandteile herangezogen. Besteht ein wichtiger Grund für die Kündigung des Anstellungsvertrags, erfolgen keine Abfindungszahlungen.

V. Sonstiges

Alle Vorstandsmitglieder haben einzelvertragliche Zusagen zur Fortzahlung ihrer Bezüge im Krankheitsfall für maximal zwölf Monate erhalten, wobei ab sechs Monaten krankheitsbedingtem Ausfall gegebenenfalls Versicherungsleistungen zur Anrechnung gebracht werden. Im Falle des Versterbens eines Vorstandsmitglieds werden den Hinterbliebenen nach dem Monat des Versterbens noch drei Monatsbezüge ausbezahlt, längstens jedoch bis zum Ende des jeweiligen Anstellungsvertrags.

Herr Michael Brosnan war bis zum Ablauf des 31. Oktober 2019 Mitglied des Vorstands. Im Rahmen seiner Ausscheidensvereinbarung wurde für seine vertraglich zugesagten Vergütungskomponenten im Zeitraum vom 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2020 vereinbart, dass er eine Festvergütung in Höhe von 850 TSD US$ pro Jahr (für den Zeitraum vom 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2019 anteilig) erhält. Herr Michael Brosnan hat für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 Anspruch auf Nebenleistungen in Form von Zuschüssen zur Finanzplanung, Versicherungsleistungen, Zuschüssen zur Renten-, Unfall-, Lebens- und Krankenversicherung, Wohn-, Miet- und Umzugskostenzuschüssen sowie Ausgleichszahlungen im Hinblick auf die Steuerlast in Folge unterschiedlicher Steuersätze in Deutschland und den USA (Nettovergütung) und eine Kfz-Zulage in einer Gesamthöhe von etwa 257 TSD US$. Im Zeitraum vom 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2019 betrugen diese Nebenleistungen 17 TSD US$. Des Weiteren wird Herr Michael Brosnan bis zum 31. Dezember 2020 am US-basierten 401(k) Savings Plan teilnehmen. Für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 erhält Herr Michael Brosnan zudem einen Betrag in Höhe von 30% seiner Festvergütung. Die Herrn Michael Brosnan im Rahmen des LTIP 2016, des MB LTIP 2019 und in Form des Share Based Awards gewährten Vergütungskomponenten sind nach Maßgabe der entsprechenden Planbedingungen auszubezahlen bzw. ausübbar. Mit Ausnahme des Share Based Awards für das Geschäftsjahr 2019 werden Herrn Michael Brosnan ab dem Jahr 2020 (einschließlich) keine weiteren Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung mehr gewährt. Ab dem 1. Januar 2021 wird Herr Michael Brosnan für einen Zeitraum von zwei Jahren eine jährliche Karenzentschädigung für das vereinbarte nachvertragliche Wettbewerbsverbot in Höhe von 553 TSD US$ pro Jahr erhalten. Mit Herrn Michael Brosnan wurde vereinbart, dass er ab dem 1. Januar 2021 Anspruch auf Erhalt einer betrieblichen Altersrente auf Basis der einzelvertraglichen Versorgungszusage der Fresenius Medical Care Management AG in Höhe von jährlich 405 TSD US$ hat. Die Karenzentschädigung für das vereinbarte nachvertragliche Wettbewerbsverbot wird auf die betriebliche Altersrente angerechnet.

Herr Dominik Wehner war bis zum Ablauf des 31. Dezember 2017 Mitglied des Vorstands. Im Rahmen seiner Ausscheidensvereinbarung wurde für seine vertraglich zugesagten Vergütungskomponenten für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. März 2022 vereinbart, dass er jährlich eine Festvergütung in Höhe von 425 TSD € sowie einen Betrag in Höhe von 30% seiner Festvergütung erhält. Außerdem hat Herr Dominik Wehner Anspruch auf Nebenleistungen in Form der Privatnutzung seines Firmen-Pkw, Zuschüssen zur Finanzplanung, Versicherungsleistungen und Zuschüssen zur Renten- und Krankenversicherung in einer Gesamthöhe von etwa 30 TSD € pro Jahr. Die Herrn Dominik Wehner im Rahmen des LTIP 2011, des LTIP 2016 und in Form des Share Based Awards gewährten Vergütungskomponenten sind zum jeweiligen regulären Erdienungszeitpunkt nach Maßgabe der entsprechenden Planbedingungen auszubezahlen bzw. ausübbar. Mit Ausnahme des Share Based Awards für das Jahr 2017 werden Herrn Dominik Wehner seit dem Jahr 2018 (einschließlich) keine weiteren Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung mehr gewährt. Ab Vollendung des 65. Lebensjahres wird Herr Dominik Wehner eine betriebliche Altersrente gemäß der bereits dargestellten einzelvertraglichen Versorgungszusage der Fresenius Medical Care Management AG erhalten.

Herr Ronald Kuerbitz, der bis zum 17. Februar 2017 Mitglied des Vorstands war, hat seit dem 17. Februar 2017 für einen Zeitraum von zwei Jahren eine jährliche Karenzentschädigung für das vereinbarte nachvertragliche Wettbewerbsverbot erhalten; diese belief sich im Geschäftsjahr auf 90 TSD € (Vorjahr: 515 TSD €). Mit ihm wurde zudem vereinbart, dass er nach dem Ende seines Vorstandsanstellungsvertrags mit Beginn des 14. August 2017 bis zum Ablauf des 13. August 2019 als Berater für die National Medical Care, Inc. tätig wird. Die hierfür gewährte Gegenleistung (inklusive Ersatz von Auslagen) beläuft sich für das Geschäftsjahr auf 167 TSD € (Vorjahr: 212 TSD €). Ab Vollendung des 65. Lebensjahres wird Herr Ronald Kuerbitz eine betriebliche Altersrente in Höhe von jährlich 130 TSD € erhalten.

Herr Roberto Fuste, der bis zum 31. März 2016 Mitglied des Vorstands war, hat im Geschäftsjahr Pensionszahlungen in Höhe von rund 274 TSD € (Vorjahr: 261 TSD €) erhalten. Mit Herrn Roberto Fuste wurde anlässlich der Beendigung seines Vorstandsanstellungsvertrags zum 31. Dezember 2016 vereinbart, dass er bis zum Ablauf des 31. Dezember 2018 einem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot unterliegt und als Berater für den Vorstandsvorsitzenden tätig wird. Hierfür hat er im Geschäftsjahr keine Karenzentschädigung (Vorjahr: 377 TSD €) und kein Beraterhonorar (Vorjahr: 377 TSD €) erhalten.

An Herrn Prof. Emanuele Gatti, der bis zum 31. März 2014 Mitglied des Vorstands war, sind im Geschäftsjahr Pensionszahlungen in Höhe von 355 TSD € (Vorjahr: 338 TSD €) geleistet worden.

Mit Herrn Dr. Rainer Runte, der bis zum 31. März 2014 Mitglied des Vorstands war, wurde mit Wirkung ab dem 1. März 2017 ein Beratervertrag abgeschlossen, dessen Laufzeit zwischenzeitlich bis zum 31. Dezember 2018 verlängert wurde. Danach erbrachte Herr Dr. Rainer Runte Beratungsleistungen auf festgelegten Gebieten. Die seitens der Fresenius Medical Care Management AG hierfür gewährte Gegenleistung (inklusive Ersatz von Auslagen) beläuft sich für das Geschäftsjahr auf 0 TSD € (Vorjahr: 226 TSD €).

Mit Herrn Dr. Ben Lipps, der bis zum 31. Dezember 2012 Vorsitzender des Vorstands war, wurde anstelle einer Pensionsregelung für die Zeit vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2021 ein Beratervertrag abgeschlossen. Danach erbringt Herr Dr. Ben Lipps Beratungsleistungen auf festgelegten Gebieten und in einem bestimmten Zeitrahmen sowie unter Beachtung eines Wettbewerbsverbots. Die seitens der Fresenius Medical Care Management AG hierfür gewährte Gegenleistung (inklusive Ersatz von Auslagen) beläuft sich für das Geschäftsjahr auf 568 TSD € (Vorjahr: 522 TSD €). 2019 wurde eine Ergänzung des Vertrages vorgenommen, die eine einmalige Zahlung in Höhe von 1.129 TSD € für die restliche Laufzeit des Vertrages vorsieht. Diese Zahlung wurde auch im Geschäftsjahr geleistet. Damit sind sämtliche Zahlungen für von ihm zu erbringende Leistungen unter dem Beratervertrag abgegolten.

Im Geschäftsjahr wurden den Mitgliedern des Vorstands der Fresenius Medical Care Management AG keine Darlehen oder Vorschusszahlungen auf zukünftige Vergütungsbestandteile gewährt.

Die Bezüge der US-amerikanischen Vorstandsmitglieder Rice Powell, Michael Brosnan (Vorstandsmitglied bis zum 31. Oktober 2019) und Kent Wanzek wurden zum Teil in den USA (in US-Dollar) und zum Teil in Deutschland (in Euro) ausbezahlt. Für den in Deutschland ausgezahlten Betrag besteht eine Vereinbarung, wonach bei unterschiedlichen Steuersätzen in beiden Ländern den Vorstandsmitgliedern diejenige Steuerlast ausgeglichen wird (Nettovergütung), die in Deutschland durch höhere Steuersätze verglichen mit den USA mehr angefallen ist. Diese Vorstandsmitglieder werden demnach durch eine modifizierte Nettovereinbarung so gestellt, als würden sie nur in ihrem Heimatland, den USA, besteuert. Bruttobezüge können sich demnach nachträglich verändern. Da die tatsächliche Steuerlast erst zeitversetzt im Rahmen der Steuererklärungen ermittelt werden kann, ergeben sich gegebenenfalls nachgehend Korrekturen, die dann in zukünftigen Vergütungsberichten nachträglich enthalten sein werden.

Die Fresenius Medical Care Management AG hat sich verpflichtet, die Mitglieder des Vorstands von Ansprüchen, die gegen sie aufgrund ihrer Tätigkeit für die Gesellschaft und deren konzernverbundene Unternehmen erhoben werden, soweit solche Ansprüche über ihre Verantwortlichkeit nach deutschem Recht hinausgehen, im Rahmen des gesetzlich Zulässigen freizustellen. Zur Absicherung derartiger Verpflichtungen besteht eine Directors & Officers Versicherung mit einem Selbstbehalt, der den aktienrechtlichen Bestimmungen entspricht.

Frühere Mitglieder des Vorstands erhielten im Geschäftsjahr keine anderen als die hier genannten Bezüge. Gegenüber diesem Personenkreis bestehen zum 31. Dezember des Geschäftsjahres Pensionsverpflichtungen von insgesamt 37.373 TSD € (Vorjahr: 25.163 TSD €).

VI. Überarbeitung des Vergütungssystems für den Vorstand

Der Aufsichtsrat legt großen Wert auf eine gute Corporate Governance - auch im Bereich der Vorstandsvergütung. Hierzu gehört auch die Sicherstellung eines effektiven und marktgerechten Anreizsystems. Der Aufsichtsrat hat sich daher auch im Jahr 2019 intensiv mit dem System zur Vergütung des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin befasst und fortlaufend und eng die Weiterentwicklung der Standards guter Corporate Governance verfolgt sowie geeignete Maßnahmen zur Anpassung der bestehenden Vergütungsregelungen identifiziert. Auf der Grundlage intensiver Diskussionen auch mit externen Stakeholdern und der nunmehr feststehenden gesetzlichen Änderungen durch die Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie in das Aktiengesetz sowie der Veröffentlichung einer neuen Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex soll das Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin nun umfassend überarbeitet werden.

Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass die Änderungen des Systems zur Vergütung wesentlich dazu beitragen werden, weitere Anreize zu schaffen, die langfristige strategische Geschäftsausrichtung unter Berücksichtigung des geänderten Regelungsumfelds noch stärker in Einklang mit den sich verändernden Interessen der Aktionäre der Gesellschaft zu bringen. Hierzu zählt insbesondere die Einführung nicht-finanzieller nachhaltiger Leistungsparameter für die Vergütung, mit denen das Bekenntnis des Unternehmens zu seiner sozialen und ökologischen Verantwortung auch in der Vorstandsvergütung widergespiegelt wird. Darüber hinaus ist beabsichtigt, die grundlegende Systematik des Systems zur Vergütung anzupassen, seine Komplexität zu verringern und noch stärker langfristig auszurichten. Die Vergütungskomponente, die bisher im Rahmen der einjährigen variablen Vergütung, jedoch unabhängig von der konkreten Zielerreichung, zur Auszahlung gelangt ist, wird zukünftig als Teil der Festvergütung festgelegt werden. Die einjährige variable Vergütung soll darüber hinaus nicht mehr teilweise in ein langfristiges erfolgsbezogenes Vergütungselement überführt werden (Share Based Award). Stattdessen soll ein größerer Anteil der erfolgsbezogenen Vergütung als bisher im Rahmen des zukünftigen Long-Term Incentive Plans langfristig gewährt werden. Der Plan soll darüber hinaus verpflichtende Aktienhaltevorschriften vorsehen, um Share Ownership zu fördern. Insgesamt ergibt sich hieraus eine Verschiebung der Vergütung in eine längerfristige Zusammensetzung bei vergleichbarer Gesamtvergütung. Die hypothetische Möglichkeit zur Zahlung eines diskretionären Vergütungsbestandteils soll ausdrücklich ausgeschlossen werden. Ferner sollen für alle zukünftig gewährten erfolgsbezogenen Vergütungsbestandteile Auszahlungshöchstgrenzen (Caps) eingeführt werden.

Das umfassend überarbeitete Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin soll der Hauptversammlung der Gesellschaft am 19. Mai 2020 nach Maßgabe der im Aktiengesetz umgesetzten Vorschriften der zweiten Aktionärsrechterichtlinie zur Billigung vorgelegt werden.

VII. Tabellen zum Wert der gewährten Zuwendungen und zum Zufluss

Der Deutsche Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017 sieht vor, dass im Vergütungsbericht für jedes Vorstandsmitglied Informationen zu den für das Geschäftsjahr gewährten Zuwendungen sowie dem Zufluss und dem Versorgungsaufwand im bzw. für das Geschäftsjahr dargestellt werden sollen. Für diese Informationen sollen die dem Deutschen Corporate Governance Kodex als Anlage beigefügten Mustertabellen verwendet werden.

Die nachfolgenden Tabellen enthalten Angaben sowohl zum Wert der gewährten Zuwendungen als auch zum Zufluss. Sie folgen der Struktur und weitgehend auch den Vorgaben der Mustertabellen des Deutschen Corporate Governance Kodex:

Gewährte Zuwendungen an zum 31. Dezember 2019 amtierende Vorstandsmitglieder
in TSD €
Rice Powell
Vorsitzender des Vorstands
Mitglied des Vorstands seit 21. Dezember 2005 (1)
2019 2019 Minimum 2019 Maximum 2018 (2)
Festvergütung 1.340 1.340 1.340 1.270
Nebenleistungen 256 256 256 195
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 1.596 1.596 1.596 1.465
Einjährige variable Vergütung 2.211 201 2.653 2.096
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 2.232 - n.a. 2.390
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit 657 - n.a. 977
davon Performance Shares - LTIP 2016
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit - - n.a. 1.413
davon Performance Shares - MB LTIP 2019
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit 1.575 - n.a. -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsbezogene Vergütung 6.039 1.797 n.a. 5.951
Versorgungsaufwand 828 828 828 674
Wert der gewährten Vergütung 6.867 2.625 n.a. 6.625
Helen Giza
Finanzvorstand
Mitglied des Vorstands seit 1. November 2019
2019 2019 Minimum 2019 Maximum 2018 (2)
Festvergütung 108 108 108 -
Nebenleistungen 440 440 440 -
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 548 548 548 -
Einjährige variable Vergütung 179 98 215 -
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 865 - n.a. -
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit 53 - n.a. -
davon Performance Shares - LTIP 2016
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit - - n.a. -
davon Performance Shares - MB LTIP 2019
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit 812 - n.a. -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsbezogene Vergütung 1.592 646 n.a. -
Versorgungsaufwand - - - -
Wert der gewährten Vergütung 1.592 646 n.a. -
Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß
Vorstand für die Region EMEA
Mitglied des Vorstands seit 1. September 2018
2019 2019 Minimum 2019 Maximum 2018 (2)
Festvergütung 700 700 700 233
Nebenleistungen 94 94 94 844
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 794 794 794 1.077
Einjährige variable Vergütung 1.155 105 1.386 386
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 1.180 - n.a. 857
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit 377 - n.a. 123
davon Performance Shares - LTIP 2016
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit - - n.a. 734
davon Performance Shares - MB LTIP 2019
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit 803 - n.a. -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsbezogene Vergütung 3.129 899 n.a. 2.320
Versorgungsaufwand - - - -
Wert der gewährten Vergütung 3.129 899 n.a. 2.320
Dr. Olaf Schermeier
Vorstand für Forschung und Entwicklung
Mitglied des Vorstands seit 1. März 2013
2019 2019 Minimum 2019 Maximum 2018 (2)
Festvergütung 510 510 510 490
Nebenleistungen 136 136 136 131
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 646 646 646 621
Einjährige variable Vergütung 842 77 1.010 809
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 1.053 - n.a. 1.080
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit 250 - n.a. 323
davon Performance Shares - LTIP 2016
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit - - n.a. 757
davon Performance Shares - MB LTIP 2019
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit 803 - n.a. -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsbezogene Vergütung 2.541 723 n.a. 2.510
Versorgungsaufwand 179 179 179 189
Wert der gewährten Vergütung 2.720 902 n.a. 2.699

(1) Das Datum bezieht sich auf die Bestellung zum Mitglied des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin.
(2) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der ausgewiesenen Beträge mit denen des Geschäftsjahres ist zu beachten, dass die Vergütungsleistungen Wechselkursschwankungen unterliegen können, abhängig davon, ob sie vertraglich in Euro (Frau Helen Giza, Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß, Herr Dr. Olaf Schermeier und Herr Harry de Wit) oder US-Dollar (Herr Rice Powell, Herr William Valle, Herr Kent Wanzek und Herr Michael Brosnan) vereinbart sind.

Gewährte Zuwendungen an zum 31. Dezember 2019 amtierende Vorstandsmitglieder
in TSD €
William Valle
Vorstand für die Region Nordamerika
Mitglied des Vorstands seit 17. Februar 2017
2019 2019 Minimum 2019 Maximum 2018 (1)
Festvergütung 866 866 866 792
Nebenleistungen 237 237 237 330
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 1.103 1.103 1.103 1.122
Einjährige variable Vergütung 1.430 130 1.716 1.306
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 1.133 - n.a. 1.403
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit 345 - n.a. 696
davon Performance Shares - LTIP 2016
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit - - n.a. 707
davon Performance Shares - MB LTIP 2019
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit 788 - n.a. -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsbezogene Vergütung 3.666 1.233 n.a. 3.831
Versorgungsaufwand - - - -
Wert der gewährten Vergütung 3.666 1.233 n.a. 3.831
Kent Wanzek
Vorstand für Produktion, Qualität und Logistik
Mitglied des Vorstands seit 1. Januar 2010
2019 2019 Minimum 2019 Maximum 2018 (1)
Festvergütung 607 607 607 550
Nebenleistungen 127 127 127 126
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 734 734 734 676
Einjährige variable Vergütung 1.002 91 1.203 908
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 1.077 - n.a. 1.084
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit 289 - n.a. 377
davon Performance Shares - LTIP 2016
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit - - n.a. 707
davon Performance Shares - MB LTIP 2019
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit 788 - n.a. -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsbezogene Vergütung 2.813 825 n.a. 2.668
Versorgungsaufwand 379 379 379 369
Wert der gewährten Vergütung 3.192 1.204 n.a. 3.037
Harry de Wit
Vorstand für die Region Asien-Pazifik
Mitglied des Vorstands seit 1. April 2016
2019 2019 Minimum 2019 Maximum 2018 (1)
Festvergütung 520 520 520 480
Nebenleistungen 337 337 337 315
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 857 857 857 795
Einjährige variable Vergütung 858 78 1.030 792
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 1.083 - n.a. 1.074
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit 280 - n.a. 317
davon Performance Shares - LTIP 2016
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit - - n.a. 757
davon Performance Shares - MB LTIP 2019
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit 803 - n.a. -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsbezogene Vergütung 2.798 935 n.a. 2.661
Versorgungsaufwand 1.795 1.795 1.795 -
Wert der gewährten Vergütung 4.593 2.730 n.a. 2.661

(1) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der ausgewiesenen Beträge mit denen des Geschäftsjahres ist zu beachten, dass die Vergütungsleistungen Wechselkursschwankungen unterliegen können, abhängig davon, ob sie vertraglich in Euro (Frau Helen Giza, Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß, Herr Dr. Olaf Schermeier und Herr Harry de Wit) oder US-Dollar (Herr Rice Powell, Herr William Valle, Herr Kent Wanzek und Herr Michael Brosnan) vereinbart sind.

Gewährte Zuwendungen an ein ehemaliges Vorstandsmitglied, das im Geschäftsjahr 2019 aus dem Vorstand ausgeschieden ist
in TSD €
Michael Brosnan
Finanzvorstand
Mitglied des Vorstands bis 31. Oktober 2019
2019 (1) 2019 (1) Minimum 2019 (1) Maximum 2018 (2)
Festvergütung 633 633 633 720
Nebenleistungen 211 211 211 56
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 844 844 844 776
Einjährige variable Vergütung 1.253 114 1.503 1.188
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 1.160 - n.a. 1.307
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit 372 - n.a. 600
davon Performance Shares - LTIP 2016
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit - - n.a. 707
davon Performance Shares - MB LTIP 2019
4 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit 788 - n.a. -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsbezogene Vergütung 3.257 958 n.a. 3.271
Versorgungsaufwand 1.494 1.494 1.494 667
Wert der gewährten Vergütung 4.751 2.452 n.a. 3.938

(1) Die für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge für die Festvergütung und die Nebenleistungen beziehen sich auf den Zeitraum bis zum 31. Oktober 2019.
(2) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der ausgewiesenen Beträge mit denen des Geschäftsjahres ist zu beachten, dass die Vergütungsleistungen Wechselkursschwankungen unterliegen können, abhängig davon, ob sie vertraglich in Euro (Frau Helen Giza, Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß, Herr Dr. Olaf Schermeier und Herr Harry de Wit) oder US-Dollar (Herr Rice Powell, Herr William Valle, Herr Kent Wanzek und Herr Michael Brosnan) vereinbart sind.

Zufluss
in TSD €
Zum 31. Dezember 2019 amtierende Vorstandsmitglieder
Rice Powell Helen Giza Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß
Vorsitzender des Vorstands Finanzvorstand Vorstand für die Region EMEA
Mitglied des Vorstands seit 21. Dezember 2005 (1) Mitglied des Vorstands seit 1. November 2019 Mitglied des Vorstands seit 1. September 2018
2019 2018 (2) 2019 2018 (2) 2019 2018 (2)
Festvergütung 1.340 1.270 108 - 700 233
Nebenleistungen 256 195 440 - 94 844
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 1.596 1.465 548 - 794 1.077
Einjährige variable Vergütung 1.970 2.376 159 - 1.131 370
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 494 2.777 - - - -
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit
Ausgabe 2015 - 131 - - - -
Ausgabe 2014 150 - - - - -
davon LTIP 2011 - Aktienoptionsplan 2011
8 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit
Ausgabe 2011 - 2.536 - - - -
Ausgabe 2012 - - - - - -
Ausgabe 2013 - - - - - -
Ausgabe 2014 - - - - - -
davon LTIP 2011 - Phantom Stock Plan 2011
5 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit
Ausgabe 2013 - 110 - - - -
Ausgabe 2014 344 - - - - -
Ausgabe 2015 - - - - - -
Sonstiges - - - - - -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsabhängige Vergütung 4.060 6.618 707 - 1.925 1.447
Versorgungsaufwand 828 674 - - - -
Zufluss 4.888 7.292 707 - 1.925 1.447
Zufluss (fortgesetzt)
in TSD €
Zum 31. Dezember 2019 amtierende Vorstandsmitglieder
Dr. Olaf Schermeier William Valle
Vorstand für Forschung und Entwicklung Vorstand für die Region Nordamerika
Mitglied des Vorstands seit 1. März 2013 Mitglied des Vorstands seit 17. Februar 2017
2019 2018 (2) 2019 2018 (2)
Festvergütung 510 490 866 792
Nebenleistungen 136 131 237 330
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 646 621 1.103 1.122
Einjährige variable Vergütung 750 970 1.035 1.395
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 740 277 207 2.693
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit
Ausgabe 2015 - 55 - -
Ausgabe 2014 53 - - -
davon LTIP 2011 - Aktienoptionsplan 2011
8 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit
Ausgabe 2011 - - - 532 (4)
Ausgabe 2012 - - - 333 (4)
Ausgabe 2013 - - - 466 (4)
Ausgabe 2014 - - - 1.331 (4)
davon LTIP 2011 - Phantom Stock Plan 2011
5 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit
Ausgabe 2013 - - - 31
Ausgabe 2014 - 222 207 -
Ausgabe 2015 687 - - -
Sonstiges - - - -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsabhängige Vergütung 2.136 1.868 2.345 5.210
Versorgungsaufwand 179 189 - -
Zufluss 2.315 2.057 2.345 5.210
Zufluss (fortgesetzt)
in TSD €
Zum 31. Dezember 2019 amtierende Vorstandsmitglieder Ehemaliges Vorstandsmitglied (im Geschäftsjahr ausgeschieden)
Kent Wanzek Harry de Wit Michael Brosnan
Vorstand für Produktion, Qualität und Logistik Vorstand für die Region Asien-Pazifik Finanzvorstand
Mitglied des Vorstands seit 1. Januar 2010 Mitglied des Vorstands seit 1. April 2016 Mitglied des Vorstands bis 31. Oktober 2019
2019 2018 (2) 2019 2018 (2) 2019 (3) 2018 (2)
Festvergütung 607 550 520 480 633 720
Nebenleistungen 127 126 337 315 211 56
Summe erfolgsunabhängige Vergütung 734 676 857 795 844 776
Einjährige variable Vergütung 866 1.076 841 950 1.117 1.300
Mehrjährige variable Vergütung / Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 459 5.401 - - 1.505 131
davon Share Based Award - New Incentive Bonus Plan 2010
3 Jahre Laufzeit / 3 Jahre Wartezeit
Ausgabe 2015 - 104 - - - 76
Ausgabe 2014 115 - - - 82 -
davon LTIP 2011 - Aktienoptionsplan 2011
8 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit
Ausgabe 2011 - 1.573 - - 1.251 -
Ausgabe 2012 - 786 - - - -
Ausgabe 2013 - 786 - - - -
Ausgabe 2014 - 2.097 - - - -
davon LTIP 2011 - Phantom Stock Plan 2011
5 Jahre Laufzeit / 4 Jahre Wartezeit
Ausgabe 2013 - 55 - - - 55
Ausgabe 2014 344 - - - 172 -
Ausgabe 2015 - - - - - -
Sonstiges - - - - - -
Summe erfolgsunabhängige und erfolgsabhängige Vergütung 2.059 7.153 1.698 1.745 3.466 2.207
Versorgungsaufwand 379 369 1.795 - 1.494 667
Zufluss 2.438 7.522 3.493 1.745 4.960 2.874

(1) Das Datum bezieht sich auf die Bestellung jeweils zum Mitglied des Vorstandes der persönlich haftenden Gesellschafterin.
(2) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der ausgewiesenen Beträge mit denen des Geschäftsjahres ist zu beachten, dass die Vergütungsleistungen Wechselkursschwankungen unterliegen können, abhängig davon, ob sie vertraglich in Euro (Frau Helen Giza, Frau Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß, Herr Dr. Olaf Schermeier und Herr Harry de Wit) oder US-Dollar (Herr Rice Powell, Herr William Valle, Herr Kent Wanzek und Herr Michael Brosnan) vereinbart sind.
(3) Die für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge für die Festvergütung und die Nebenleistungen beziehen sich auf den Zeitraum bis zum 31. Oktober 2019.
(4) Die ausgewiesenen Beträge stellen Zuflüsse aus mehrjährigen variablen Vergütungen dar, welche dem Vorstandsmitglied William Valle vor seiner Bestellung in den Vorstand gewährt wurden: LTIP 2011 - Aktienoptionsplan 2011 - Ausgabe 2011 - beizulegender Zeitwert bei Gewährung 81 TSD €, LTIP 2011 - Aktienoptionsplan 2011 - Ausgabe 2012 - beizulegender Zeitwert bei Gewährung 48 TSD €, LTIP 2011 - Aktienoptionsplan 2011 - Ausgabe 2013 - beizulegender Zeitwert bei Gewährung 47 TSD €, LTIP 2011 - Aktienoptionsplan 2011 - Ausgabe 2014 - beizulegender Zeitwert bei Gewährung 135 TSD €.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA ist in § 13 der Satzung geregelt.

Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erhält für jedes volle Geschäftsjahr eine Festvergütung von je 88 TSD US$ (Vorjahr: 88 TSD US$), zahlbar in vier gleichen Raten am Ende eines Kalenderquartals. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält eine zusätzliche Vergütung in Höhe von 88 TSD US$ (Vorjahr: 88 TSD US$) und sein Stellvertreter eine zusätzliche Vergütung in Höhe von 44 TSD US$ (Vorjahr: 44 TSD US$), jeweils für jedes volle Geschäftsjahr.

Darüber hinaus erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats als variable erfolgsorientierte Vergütungskomponente (im Folgenden auch: "erfolgsbezogene Vergütung") eine zusätzliche Vergütung, die sich nach der jeweiligen durchschnittlichen Wachstumsrate des Gewinns je Aktie der Gesellschaft (Earnings per share, EPS) während des Zeitraums der letzten drei abgelaufenen Geschäftsjahre, der dem Auszahlungszeitpunkt jeweils vorangeht (3-Jahres-Durchschnitts-EPS-Wachstum), richtet. Die erfolgsbezogene Vergütung beträgt 60 TSD US$ im Fall des Erreichens eines 3-Jahres-Durchschnitts-EPS-Wachstums-Korridors von 8,00 bis 8,99%, 70 TSD US$ für den Korridor 9,00 bis 9,99% und 80 TSD US$ für ein 3-Jahres-Durchschnitts-EPS-Wachstum von 10,00% oder darüber. Bei Erreichen dieser prozentualen Korridore werden die variablen Vergütungsbeträge der erfolgsbezogenen Vergütung jeweils in voller Höhe erdient, d. h. es findet innerhalb dieser Korridore keine anteilige betragsmäßige Berücksichtigung statt. In jedem Fall ist diese Vergütungskomponente auf einen Höchstbetrag von 80 TSD US$ p.a. begrenzt. Umgekehrt entsteht erst ab Erreichen eines 3-Jahres-Durchschnitts-EPS-Wachstums von 8,00% ein Anspruch auf Gewährung dieser Vergütungskomponente. Die Auszahlung erfolgt bei entsprechender Zielerreichung grundsätzlich jährlich nach Feststellung des Jahresabschlusses für das betreffende Geschäftsjahr. Für das Geschäftsjahr 2019 war somit das 3-Jahres-Durchschnitts-EPS-Wachstum für die Jahre 2017, 2018 und 2019 maßgeblich.

In Anwendung dieser Grundsätze ist für das Geschäftsjahr kein Anspruch auf Auszahlung einer erfolgsbezogenen Vergütung (Vorjahr: 641 TSD US$) entstanden.

Als Mitglied eines Ausschusses erhält ein Aufsichtsratsmitglied der FMC-AG & Co. KGaA zusätzlich jährlich 44 TSD US$ (Vorjahr: 44 TSD US$). Als Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender eines Ausschusses erhält ein Ausschussmitglied darüber hinaus jährlich 22 TSD US$ bzw. 11 TSD US$ (Vorjahr: 22 TSD US$ bzw. 11 TSD US$), jeweils zahlbar in gleichen Raten am Ende eines Kalenderquartals. Für die Mitgliedschaften im Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats und im Gemeinsamen Ausschuss der Gesellschaft sowie für die Funktionen des jeweiligen Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden dieser Ausschüsse wird keine gesonderte Vergütung gewährt. Gemäß § 13e Abs. 3 der Satzung der FMC-AG & Co. KGaA erhalten die Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses jedoch ein Sitzungsgeld in Höhe von 3,5 TSD US$.

Soweit ein Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA gleichzeitig Mitglied des Aufsichtsrats der persönlich haftenden Gesellschafterin Fresenius Medical Care Management AG ist und für seine Tätigkeit im Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care Management AG Vergütungen erhält, werden die Vergütungen für die Tätigkeit als Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA auf die Hälfte reduziert. Das Gleiche gilt hinsichtlich der zusätzlichen Vergütung für den Vorsitzenden des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA bzw. seinen Stellvertreter, soweit dieser gleichzeitig Vorsitzender bzw. soweit sein Stellvertreter gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care Management AG ist. Soweit der Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden der FMC-AG & Co. KGaA gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care Management AG ist, erhält er für seine Tätigkeit als Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden der FMC-AG & Co. KGaA insoweit keine zusätzliche Vergütung.

Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care Management AG und die Vergütung für die Mitglieder seiner Ausschüsse wurden gemäß § 7 Abs. 3 der Satzung der FMC-AG & Co. KGaA an die FMC-AG & Co. KGaA weiterbelastet.

Den Mitgliedern des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA werden ferner die in Ausübung ihres Amtes entstandenen Auslagen erstattet, zu denen auch die anfallende Mehrwertsteuer zählt.

Zugunsten der Mitglieder des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA besteht eine Directors & Officers Versicherung mit einem Selbstbehalt, der den aktienrechtlichen Bestimmungen entspricht.

Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA, inklusive der von der Fresenius Medical Care Management AG gegenüber der FMC-AG & Co. KGaA vorgenommenen Weiterbelastung, ist in den folgenden Tabellen ausgewiesen:

Vergütung des Aufsichtsrats in TSD € (1) Festvergütung für Aufsichtsratstätigkeit in FMC Management AG Festvergütung für Aufsichtsratstätigkeit in FMC-AG & Co. KGaA Vergütung für Ausschusstätigkeit in FMC Management AG
2019 2018 2019 2018 2019 2018
Dr. Dieter Schenk (2) 39 44 118 91 120 93
Stephan Sturm (3) 157 149 - - 100 65
Rolf A. Classon (4) 39 37 79 41 118 112
Rachel Empey (5) 79 75 - - - -
William P. Johnston 39 37 39 37 108 102
Dr. Gerd Krick (6) 79 60 - 42 59 56
Dr. Dorothea Wenzel (7) - - 45 - - -
Pascale Witz (8) - - 79 75 - -
Prof. Dr. Gregor Zünd (9) - - 79 13 - -
Deborah Doyle McWhinney (10) - - - 62 - -
Summen 432 402 439 361 505 428
Vergütung des Aufsichtsrats (fortgesetzt) in TSD € (1) Vergütung für Ausschusstätigkeit in FMC-AG & Co. KGaA Summe der erfolgsunabhängigen Vergütung
2019 2018 2019 2018
Dr. Dieter Schenk (2) 19 - 296 228
Stephan Sturm (3) - - 257 214
Rolf A. Classon (4) 49 47 285 237
Rachel Empey (5) - - 79 75
William P. Johnston 59 56 245 232
Dr. Gerd Krick (6) - 14 138 172
Dr. Dorothea Wenzel (7) - - 45 -
Pascale Witz (8) 60 - 139 75
Prof. Dr. Gregor Zünd (9) - - 79 13
Deborah Doyle McWhinney (10) - 31 - 93
Summen 187 148 1.563 1.339

(1) Ausweis ohne Umsatz- und Quellensteuer; Umrechnung der US-Dollar-Beträge mit dem jeweiligen Durchschnittskurs für das entsprechende Kalenderjahr.
(2) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Herr Dr. Dieter Schenk zugleich bis zum 17. Mai 2018 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA war und seit dem 17. Mai 2018 Vorsitzender des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA ist.
(3) Vorsitzender des Aufsichtsrats der FMC Management AG, jedoch kein Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA; Vergütung durch FMC Management AG ausbezahlt.
(4) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Herr Rolf A. Classon zugleich seit dem 30. November 2018 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA ist.
(5) Mitglied des Aufsichtsrats der FMC Management AG, nicht aber des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA; Vergütung durch FMC Management AG ausbezahlt.
(6) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Herr Dr. Gerd Krick nur bis zum 17. Mai 2018 Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA war und deshalb auch nur bis zu diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen für diese Tätigkeit erhielt. Herr Dr. Gerd Krick ist Mitglied des Aufsichtsrats der FMC Management AG; Vergütung für diese Tätigkeit durch FMC Management AG ausbezahlt.
(7) Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA, nicht aber des Aufsichtsrats der FMC Management AG; Vergütung durch FMC-AG & Co. KGaA ausbezahlt. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Frau Dr. Dorothea Wenzel erst seit dem 16. Mai 2019 Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA ist und deshalb auch erst ab diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen erhielt.
(8) Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA, nicht aber des Aufsichtsrats der FMC Management AG; Vergütung durch FMC-AG & Co. KGaA ausbezahlt.
(9) Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA, nicht aber des Aufsichtsrats der FMC Management AG; Vergütung durch FMC-AG & Co. KGaA ausbezahlt. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Herr Prof. Dr. Gregor Zünd erst seit dem 29. Oktober 2018 Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA ist und deshalb auch erst ab diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen erhielt.
(10) Ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA, nicht aber des Aufsichtsrats der FMC Management AG; Vergütung durch FMC-AG & Co. KGaA ausbezahlt. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Frau Deborah Doyle McWhinney mit Wirkung zum 1. November 2018 als Mitglied aus dem Aufsichtsrat der FMC-AG & Co. KGaA ausgeschieden ist und deshalb auch nur bis zu diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen erhielt.

Vergütung des Aufsichtsrats in TSD € (1) Erfolgsbezogene Vergütung in FMC Management AG Erfolgsbezogene Vergütung in FMC-AG & Co. KGaA
2019 2018 2019 2018
Dr. Dieter Schenk (2) - 34 - 34
Stephan Sturm (3) - 68 - -
Rolf A. Classon (4) - 34 - 34
Rachel Empey (5) - 68 - -
William P. Johnston - 34 - 34
Dr. Gerd Krick (6) - 42 - 25
Dr. Dorothea Wenzel (7) - - - -
Pascale Witz (8) - - - 68
Prof. Dr. Gregor Zünd (9) - - - 12
Deborah Doyle McWhinney (10) - - - 57
Summen - 280 - 264
Vergütung des Aufsichtsrats (fortgesetzt) in TSD € (1) Erfolgsbezogene Vergütung Gesamtvergütung
2019 2018 2019 2018
Dr. Dieter Schenk (2) - 68 296 296
Stephan Sturm (3) - 68 257 282
Rolf A. Classon (4) - 68 285 305
Rachel Empey (5) - 68 79 143
William P. Johnston - 68 245 300
Dr. Gerd Krick (6) - 67 138 239
Dr. Dorothea Wenzel (7) - - 45 -
Pascale Witz (8) - 68 139 143
Prof. Dr. Gregor Zünd (9) - 12 79 25
Deborah Doyle McWhinney (10) - 57 - 150
Summen - 544 1.563 1.883

(1) Ausweis ohne Umsatz- und Quellensteuer; Umrechnung der US-Dollar-Beträge mit dem jeweiligen Durchschnittskurs für das entsprechende Kalenderjahr.
(2) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Herr Dr. Dieter Schenk zugleich bis zum 17. Mai 2018 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA war und seit dem 17. Mai 2018 Vorsitzender des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA ist.
(3) Vorsitzender des Aufsichtsrats der FMC Management AG, jedoch kein Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA; Vergütung durch FMC Management AG ausbezahlt.
(4) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Herr Rolf A. Classon zugleich seit dem 30. November 2018 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA ist.
(5) Mitglied des Aufsichtsrats der FMC Management AG, nicht aber des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA; Vergütung durch FMC Management AG ausbezahlt.
(6) Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Herr Dr. Gerd Krick nur bis zum 17. Mai 2018 Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA war und deshalb auch nur bis zu diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen für diese Tätigkeit erhielt. Herr Dr. Gerd Krick ist Mitglied des Aufsichtsrats der FMC Management AG; Vergütung für diese Tätigkeit durch FMC Management AG ausbezahlt.
(7) Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA, nicht aber des Aufsichtsrats der FMC Management AG; Vergütung durch FMC-AG & Co. KGaA ausbezahlt. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Frau Dr. Dorothea Wenzel erst seit dem 16. Mai 2019 Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA ist und deshalb auch erst ab diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen erhielt.
(8) Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA, nicht aber des Aufsichtsrats der FMC Management AG; Vergütung durch FMC-AG & Co. KGaA ausbezahlt.
(9) Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA, nicht aber des Aufsichtsrats der FMC Management AG; Vergütung durch FMC-AG & Co. KGaA ausbezahlt. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Herr Prof. Dr. Gregor Zünd erst seit dem 29. Oktober 2018 Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA ist und deshalb auch erst ab diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen erhielt.
(10) Ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrats der FMC-AG & Co. KGaA, nicht aber des Aufsichtsrats der FMC Management AG; Vergütung durch FMC-AG & Co. KGaA ausbezahlt. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der für das Geschäftsjahr ausgewiesenen Beträge ist zu beachten, dass Frau Deborah Doyle McWhinney mit Wirkung zum 1. November 2018 als Mitglied aus dem Aufsichtsrat der FMC-AG & Co. KGaA ausgeschieden ist und deshalb auch nur bis zu diesem Zeitpunkt hier auszuweisende Vergütungsleistungen erhielt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, Hof an der Saale

Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Konzernabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Die Werthaltigkeit des Firmenwerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Lateinamerika

Zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen verweisen wir auf den Konzernanhang Anmerkung 1 g). Angaben zu den verwendeten Annahmen finden sich im Konzernanhang unter Anmerkung 2 a). Zur Höhe der Firmenwerte verweisen wir auf den Konzernanhang Anmerkung 11.

DAS RISIKO FÜR DEN ABSCHLUSS

Die im Konzernabschluss der Fresenius Medical Care AG & Co. KG zum 31. Dezember 2019 ausgewiesenen Firmenwerte repräsentieren mit EUR 14,0 Mrd rund 43 % der Bilanzsumme und haben somit wesentliche Bedeutung für die Vermögenslage des Konzerns.

Die Werthaltigkeit der Firmenwerte wird jährlich auf Ebene der Geschäftssegmente Nordamerika, EMEA, Asien-Pazifik und Lateinamerika, die jeweils eine zahlungsmittelgenerierende Einheit darstellen, überprüft. Dazu wird der Buchwert mit dem erzielbaren Betrag der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheit verglichen. Liegt der Buchwert über dem erzielbaren Betrag, ergibt sich ein Abwertungsbedarf. Der erzielbare Betrag wird unter Anwendung eines Discounted Cashflow-Verfahrens als Nutzungswert ermittelt, basierend auf den erwarteten Cashflows der zahlungsmittelgenerierenden Einheit. Stichtag für die Werthaltigkeitsprüfung ist der 30. September 2019.

Der Werthaltigkeitstest der Firmenwerte ist komplex und hängt wesentlich von den Einschätzungen der künftigen Geschäftsentwicklung durch Fresenius Medical Care ab. Dem Werthaltigkeitstest liegt eine Vielzahl von Annahmen zugrunde. Sie umfassen insbesondere zukünftige Erstattungssätze und Verkaufspreise, Behandlungszahlen, Absatzmengen und Kosten sowie zukünftige Wachstumsraten der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheit. Darüber hinaus ist ein zur Diskontierung der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse zu verwendender Zinssatz zu bestimmen. Diese Annahmen sind naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet.

Als Ergebnis der durchgeführten Werthaltigkeitsprüfungen hat die Gesellschaft keinen Wertminderungsbedarf festgestellt. Die Sensitivitätsberechnungen der Gesellschaft ergaben jedoch, dass für das Geschäftssegment Lateinamerika eine für möglich gehaltene Änderung des Abzinsungssatzes, der operativen Marge oder der langfristigen Wachstumsrate eine Abwertung auf den Nutzungswert verursachen würde.

Es besteht das Risiko für den Konzernabschluss, dass eine gebotene Wertminderung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Lateinamerika nicht erkannt wird. Außerdem besteht das Risiko, dass die für diese Einheit erforderlichen Anhangangaben zu den wesentlichen Annahmen und Sensitivitäten nicht sachgerecht sind.

UNSERE VORGEHENSWEISE IN DER PRÜFUNG

Bei der Prüfung der Werthaltigkeit des Firmenwerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Lateinamerika haben wir uns von der Angemessenheit der wesentlichen wertbestimmenden Annahmen und Parameter der Planung überzeugt. Wir haben die von der Gesellschaft eingerichteten Kontrollen zur Sicherstellung der Aktualität der zugrunde gelegten Annahmen und Parameter (einschließlich des Budgets und der Projektionen) auf Basis der Entwicklungen der jeweiligen relevanten Märkte auf Ausgestaltung und Wirksamkeit beurteilt. Wir haben die den Discounted Cashflow-Berechnungen zugrunde liegenden Planungsrechnungen mit dem von dem gesetzlichen Vertreter erstellten und dem Aufsichtsrat vorgelegten Budget für die Jahre 2020 bis 2022 abgestimmt und die Projektionen mit den Planungsverantwortlichen erörtert. Ferner haben wir uns von der bisherigen Prognosegüte der Gesellschaft überzeugt, indem wir das Budget für Lateinamerika des Vorjahres mit dem tatsächlich im Geschäftsjahr 2019 realisierten Ergebnis verglichen und Abweichungen analysiert haben.

Wir haben die wesentlichen wertbestimmenden Annahmen und Parameter, die dem Diskontierungssatz (WACC) und den Wachstumsraten der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Lateinamerika zugrunde liegen, unter Rückgriff auf Marktdaten bzw. von Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA durchgeführte Marktanalysen beurteilt. Zur Sicherstellung der rechnerischen Richtigkeit des verwendeten Werthaltigkeitstests inkl. des Bewertungsmodells haben wir die Berechnungen der Gesellschaft auf Basis risikoorientiert ausgewählter Elemente nachvollzogen. Dabei haben wir auch die Konformität der Bewertungsmethode mit den anzuwendenden Bewertungsgrundsätzen gewürdigt. Um der bestehenden Prognoseunsicherheit Rechnung zu tragen, haben wir die Auswirkungen der Veränderung einzelner Annahmen und Parameter auf den Nutzungswert untersucht, indem wir alternative Szenarien berechnet und mit den Werten der Gesellschaft verglichen haben (Sensitivitätsanalyse).

Schließlich haben wir beurteilt, ob die Anhangangaben zu den wesentlichen Annahmen sachgerecht sind. Dies umfasste insbesondere auch die Beurteilung der Angemessenheit der Anhangangaben nach IAS 36.134(f) zu Sensitivitäten bei einer für möglich gehaltenen Änderung wesentlicher der Bewertung zugrunde liegender Annahmen.

UNSERE SCHLUSSFOLGERUNGEN

Die Bewertungsmethode steht im Einklang mit den anzuwendenden Bewertungsgrundsätzen. Die der Bewertung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Lateinamerika zugrunde liegenden Annahmen und Parameter sind insgesamt sachgerecht. Die Anhangangaben zu den wesentlichen Annahmen und Sensitivitäten sind sachgerecht.

Der Erwerb von NxStage

Zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen verweisen wir auf den Konzernanhang Anmerkung 2 g). Angaben zum Erwerb der NxStage Medical, Inc. ("NxStage") finden sich im Konzernanhang unter Anmerkung 3.

DAS RISIKO FÜR DEN ABSCHLUSS

Am 21. Februar 2019 hat Fresenius Medical Care alle ausstehenden Aktien der NxStage zu einem Preis von USD 30,00 je Stammaktie erworben. Der Gesamtkaufpreis des Erwerbs belief sich, abzüglich erworbener Barmittel, auf rund USD 1.976 Mio (EUR 1.741 Mio zum Erwerbszeitpunkt). Unter Berücksichtigung des erworbenen Nettovermögens in Höhe von USD 774 Mio (EUR 683 Mio zum Erwerbszeitpunkt) ergab sich ein Firmenwert in Höhe von USD 1.202 Mio (EUR 1.058 Mio zum Erwerbszeitpunkt).

Die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden werden nach IFRS 3 im Regelfall zum beizulegenden Zeitwert am Tag des Erwerbs angesetzt. Zur Bestimmung und Bewertung der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden hat Fresenius Medical Care einen externen Sachverständigen hinzugezogen.

Identifikation und Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden sind komplex und beruhen auf ermessensbehafteten Annahmen des gesetzlichen Vertreters. Die wesentlichen Annahmen betreffen das Umsatzwachstum, die um Synergien aus Produktionseinsparungseffekten bereinigte Bruttomarge sowie den Diskontierungssatz.

Es besteht das Risiko für den Konzernabschluss, dass die erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden unzutreffend identifiziert bzw. fehlerhaft bewertet sind. Außerdem besteht das Risiko, dass die Angaben im Konzernanhang nicht ausreichend detailliert und sachgerecht sind.

UNSERE VORGEHENSWEISE IN DER PRÜFUNG

Wir haben den Prozess der Identifikation der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden vor dem Hintergrund unserer Kenntnisse des Geschäftsmodells der Fresenius Medical Care auf Übereinstimmung mit den Anforderungen nach IFRS 3 gewürdigt. Fresenius Medical Care hat Kontrollen implementiert, die sicherstellen, dass die erworbenen Vermögenswerte und Schulden vollständig identifiziert und korrekt bewertet werden und die sicherstellen, dass die Angaben im Konzernanhang ausreichend detailliert und sachgerecht sind. Wir haben die Ausgestaltung und Wirksamkeit dieser Kontrollen geprüft.

Unter Einbezug unserer eigenen Bewertungsspezialisten haben wir unter anderem die Angemessenheit der wesentlichen Annahmen sowie der Identifikations- und Bewertungsverfahren beurteilt. Dafür haben wir uns zunächst durch Befragungen von Mitarbeitern des Finanz- und M&A-Bereichs sowie durch Würdigung der relevanten Verträge ein Verständnis von der Erwerbstransaktion verschafft.

Wir haben die Kompetenz, Fähigkeiten und Objektivität des von der Fresenius Medical Care beauftragten unabhängigen Sachverständigen beurteilt. Die verwendeten Bewertungsverfahren haben wir auf Übereinstimmung mit den Bewertungsgrundsätzen untersucht.

Die von Fresenius Medical Care verwendeten Raten für das Umsatzwachstum sowie für die Bruttomarge haben wir durch den Vergleich mit historischen Umsätzen und Bruttomargen von NxStage und vergleichbarer Unternehmen aus der Medizingeräteindustrie und Gesundheitsbranche beurteilt. Die geplanten Synergien aus Produktionseinsparungseffekten haben wir anhand einer Einsichtnahme in Rechnungen und Stückkosten für risikoorientiert ausgewählte Produkte nachvollzogen. Darüber hinaus haben wir Präsentationen von Fresenius Medical Care, die detaillierte Pläne für Produktverbesserungen diskutieren, durchgesehen und einen Vergleich der zukünftig erwarteten Produktionsmengen mit den Produktionsmengen des aktuellen Berichtsjahres vorgenommen. Den Diskontierungssatz haben wir unter Einbezug unserer eigenen Bewertungsspezialisten auf Angemessenheit beurteilt.

Zur Beurteilung der rechnerischen Richtigkeit haben wir das Bewertungsmodell nachgerechnet. Schließlich haben wir beurteilt, ob die Anhangangaben zum Erwerb der NxStage ausreichend detailliert und sachgerecht sind.

UNSERE SCHLUSSFOLGERUNGEN

Das der Identifikation und Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zugrunde liegende Vorgehen ist sachgerecht und steht im Einklang mit den anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen. Die wesentlichen Annahmen sind angemessen und die Darstellung im Konzernanhang ist ausreichend detailliert und sachgerecht.

Die Erstanwendung des neuen Rechnungslegungsstandards "IFRS 16 - Leasingverhältnisse"

Zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf Anmerkung 1 f) des Konzernanhangs. Angaben zu den Effekten aus der Erstanwendung sowie Überleitungsrechnungen finden sich unter Anmerkung 1 y) des Konzernanhangs.

DAS RISIKO FÜR DEN ABSCHLUSS

Zum 31. Dezember 2019 werden im Konzernabschluss der Fresenius Medical Care AG & Co. KG Nutzungsrechte (right-of-use assets) in Höhe von EUR 4.325 Mio sowie Leasingverbindlichkeiten in Höhe von EUR 4.705 Mio ausgewiesen. Der Anteil der Leasingverbindlichkeiten an der Bilanzsumme beläuft sich auf insgesamt 14 % und hat somit einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögenslage der Gesellschaft.

Aus der Erstanwendung des neuen Rechnungslegungsstandards "IFRS 16 - Leasingverhältnisse" ergaben sich wesentliche Auswirkungen auf die Eröffnungsbilanzwerte des Geschäftsjahres und deren Fortschreibung zum Bilanzstichtag. Die Fresenius Medical Care wendet den neuen Standard modifiziert retrospektiv an.

Die Bestimmung der Leasinglaufzeit und des als Diskontierungszins verwendeten Grenzfremdkapitalzinssatzes können ermessensbehaftet sein und auf Schätzungen beruhen. Zudem erfordern die Ermittlung des Erstanwendungseffekts des IFRS 16 sowie die standardkonforme Fortschreibung der Leasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechte die Erfassung umfangreicher Daten aus den Leasingverträgen. Diese Daten sind die Grundlage der Bewertung und Buchung der Leasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechte.

Es besteht das Risiko für den Konzernabschluss, dass die Leasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechte nicht vollständig in der Bilanz erfasst wurden. Zudem besteht das Risiko, dass die Leasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechte fehlerhaft bewertet sind.

UNSERE VORGEHENSWEISE IN DER PRÜFUNG

In einem ersten Schritt haben wir uns ein Verständnis über den Prozess der Fresenius Medical Care zur Implementierung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 verschafft. Im Anschluss daran haben wir die Bilanzierungsanweisungen, die der Implementierung zugrunde lagen, im Hinblick auf Vollständigkeit und Konformität mit IFRS 16 analysiert.

Für teilweise repräsentativ und teilweise risikoorientiert ausgewählte Leasingverträge haben wir geprüft, ob die relevanten Daten richtig und vollständig erfasst wurden. Sofern Ermessensentscheidungen zur Bestimmung der Leasinglaufzeit getroffen wurden, haben wir diese daraufhin überprüft, ob die zugrunde liegenden Annahmen vor dem Hintergrund der Marktverhältnisse und Risiken in der Branche nachvollziehbar und konsistent zu anderen getroffenen Annahmen im Abschluss sind.

Das Berechnungsmodell für die Ermittlung der Grenzfremdkapitalzinssätze haben wir auf Angemessenheit gewürdigt und die Ermittlung der Grenzfremdkapitalzinssätze risikoorientiert nachvollzogen.

Den durch die Fresenius Medical Care ermittelten Wertansatz der Leasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechte haben wir rechnerisch nachvollzogen. Dafür haben wir für teilweise repräsentativ und teilweise risikoorientiert ausgewählte Leasingverträge die durch das IT-System vorgenommene Bewertung und Buchung der Leasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechte gewürdigt. Die Würdigung unter risikoorientierten Gesichtspunkten umfasste dabei die Würdigung der richtigen Bewertung bei Änderungen oder Neueinschätzungen hinsichtlich der zugrunde liegenden vertraglichen Vereinbarung.

Soweit zur Ermittlung und Zusammenführung der relevanten Daten IT-Verarbeitungssysteme zum Einsatz kamen, haben wir unter Einbindung unserer IT-Spezialisten die Wirksamkeit der Regelungen und Verfahrensweisen des zugrunde liegenden rechnungslegungsrelevanten IT-Systems getestet.

UNSERE SCHLUSSFOLGERUNGEN

Die Fresenius Medical Care hat sachgerechte Verfahren zur Erfassung von Leasingverträgen für Zwecke des IFRS 16 eingerichtet. Die der Bewertung der Leasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechte zugrunde liegenden Annahmen und Parameter sind insgesamt angemessen.

Sonstige Informationen

Der gesetzliche Vertreter bzw. des Aufsichtsrat des Mutterunternehmens ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

die Konzernerklärung zur Unternehmensführung, auf die im Konzernlagebericht Bezug genommen wird.

Die sonstigen Informationen umfassen zudem:

den gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht, der zusammen mit dem Konzernlagebericht offengelegt wird, und

die uns voraussichtlich nach dem Datum dieses Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellten übrigen Teile des Geschäftsberichts.

Die sonstigen Informationen umfassen nicht den Konzernabschluss, die inhaltlich geprüften Konzernlageberichtsangaben sowie unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk.

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zu den inhaltlich geprüften Konzernlageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Auftragsgemäß haben wir eine gesonderte betriebswirtschaftliche Prüfung des gesonderten nichtfinanziellen Konzernberichts durchgeführt. In Bezug auf Art, Umfang und Ergebnisse dieser betriebswirtschaftlichen Prüfung weisen wir auf unseren Prüfungsvermerk vom 19. Februar 2020 hin.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeIn oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der vom gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den vom gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 16. Mai 2019 als Konzernabschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 3. Dezember 2019 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Börsengang der Fresenius Medical Care AG als Rechtsvorgängerin der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA im Jahr 1996 als Konzernabschlussprüfer der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Alexander Bock.

 

Frankfurt am Main, den 19. Februar 2020

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bock, Wirtschaftsprüfer

Kast, Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

 

Hof an der Saale, 19. Februar 2020

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin Fresenius Medical Care Management AG

Der Vorstand

R. Powell

H. Giza

F. W. Maddux, MD

Dr. K. Mazur-Hofsäß

Dr. O. Schermeier

W. Valle

K. Wanzek

H. de Wit

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019

der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

Das vergangene Geschäftsjahr war für Fresenius Medical Care ein erfolgreiches Jahr, in dem das Unternehmen ein stabiles Wachstum erzielen konnte und sich das operative Geschäft wie geplant entwickelt hat. Das Unternehmen konnte ein anhaltendes organisches Wachstum erzielen und dabei die selbst gesteckten Ziele erfüllen. Die im Vorjahr angekündigten Maßnahmen zur Förderung eines weiteren nachhaltigen, profitablen Wachstums wurden weiter umgesetzt. So konnte die Übernahme des Unternehmens NxStage Medical, Inc. erfolgreich abgeschlossen werden, was das Rekordwachstum bei der Zahl der Heimdialysepatienten in Nordamerika unterstützt hat. Im wichtigen Wachstumsmarkt China hat Fresenius Medical Care erfolgreich ein speziell für Schwellenmärkte entwickeltes Dialysegerät eingeführt. Auch die innerhalb des gesamten Unternehmens verfolgten Initiativen zur Kostenoptimierung entwickelten sich wie geplant.

Wesentliche Vorgänge, die die Organisation und Zusammensetzung des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Fresenius Medical Care Management AG, (nachfolgend der "Vorstand") oder des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (nachfolgend die "Gesellschaft") betrafen, waren:

Neubesetzung des Vorstandsressorts Finanzen

Herr Michael Brosnan ist mit Wirkung zum Ablauf des 31. Oktober 2019 aus dem Vorstand ausgeschieden. Er war seit 1998 für das Unternehmen tätig und seit 2010 Finanzvorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Brosnan für seine langjährige wertvolle Arbeit und für seinen wichtigen Beitrag zum Erfolg von Fresenius Medical Care.

Seine Nachfolgerin ist Frau Helen Giza, die mit Wirkung zum 1. November 2019 als Finanzvorständin der persönlich haftenden Gesellschafterin bestellt worden ist. Frau Giza war zuvor Chief Integration and Divestiture Management Officer bei Takeda Pharmaceuticals. Vor ihrer Berufung in die Unternehmensleitung war sie seit 2008 Finanzvorständin von Takeda in den USA. Davor hatte sie eine Reihe internationaler Finanz- und Controlling-Positionen inne, unter anderem bei TAP Pharmaceuticals und Abbott Laboratories. Frau Giza ist in Großbritannien zertifizierte Wirtschaftsprüferin und hält einen Master of Business Administration der Kellogg School of Management an der Northwestern University in Evanston, Illinois, USA.

Erweiterung des Vorstands um einen Global Chief Medical Officer

Herr Franklin W. Maddux, MD, ist in seiner Funktion als Global Chief Medical Officer mit Wirkung zum 1. Januar 2020 in den Vorstand bestellt worden. Er war zuvor bereits mit der neu geschaffenen Position des Global Chief Medical Officer des Unternehmens betraut worden und soll klinische Forschung und Therapie noch stärker miteinander verzahnen. Herr Maddux verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen und ist ein anerkannter Experte im Bereich der qualitätsorientierten Versorgung von Dialysepatienten. Er ist seit 2009 für Fresenius Medical Care tätig. Vor seiner Ernennung zum Global Chief Medical Officer war er Executive Vice President Clinical & Scientific Affairs und Chief Medical Officer bei Fresenius Medical Care Nordamerika. In dieser Funktion war er für die Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen, wertorientierten Versorgung im größten integrierten Dialysenetz der USA verantwortlich.

Neuwahlen zweier Mitglieder des Aufsichtsrats

Die Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 16. Mai 2019 Frau Dr. Dorothea Wenzel und Herrn Prof. Dr. Gregor Zünd zu Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gesellschaft gewählt. Herr Prof. Dr. Zünd war bereits zuvor, vor dem Hintergrund des Ausscheidens von Herrn Dr. Gerd Krick aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft, gerichtlich zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt worden.

Der Aufsichtsrat hat auch im vergangenen Geschäftsjahr alle Aufgaben wahrgenommen, die ihm durch Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung übertragen wurden. Dabei berücksichtigte er auch die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Aufsichtsrat hat die persönlich haftende Gesellschafterin, die Fresenius Medical Care Management AG, im Rahmen seiner Verantwortung überwacht und ihren Vorstand regelmäßig beraten. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind in ihrer Gesamtheit mit den Sektoren vertraut, in denen Fresenius Medical Care tätig ist.

Gegenstand der Beratungen waren alle maßgeblichen Fragen der Geschäftspolitik, der Unternehmensplanung und der Strategie. Als Grundlage für seine Arbeit dienten dem Aufsichtsrat Berichte des Vorstands über den Gang der Geschäfte, die Rentabilität und Liquidität sowie über die Lage und Perspektiven der Gesellschaft und des Konzerns. Weitere Themen waren die Risikosituation und das Risikomanagement. Auf der Agenda standen außerdem Beratungen von Akquisitions- und Investitionsvorhaben. Der Aufsichtsrat und seine zuständigen Ausschüsse haben diese sowie auch alle übrigen bedeutenden Geschäftsvorgänge ausführlich besprochen. Der Aufsichtsrat hat ferner auch im vergangenen Jahr überprüft, wie sich die Akquisitionen der Vorjahre entwickelt haben. Maßstab hierbei waren unter anderem die Planungen und Prognosen zum Zeitpunkt der jeweiligen Transaktion. Im Rahmen seiner gesetzlichen und satzungsmäßigen Zuständigkeit hat der Aufsichtsrat Beschlüsse gefasst.

Sitzungen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr fanden sechs zum Teil mehrtägige Sitzungen des Aufsichtsrats sowie zwei Telefonkonferenzen statt. Die Teilnahmequote der Mitglieder in den Sitzungen und Telefonkonferenzen des Aufsichtsrats lag bei 97,6 % und unter Berücksichtigung der Sitzungen und Telefonkonferenzen der Ausschüsse bei 96,8 %. Kein Mitglied des Aufsichtsrats hat nur an der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrats und der Ausschüsse, denen es angehört, oder weniger teilgenommen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Teilnahme der Mitglieder an den Sitzungen und Telefonkonferenzen des Aufsichtsrats und der Ausschüsse im vergangenen Geschäftsjahr:

Aufsichtsrat Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss Nominierungsausschuss Gemeinsamer Ausschuss Besonderer Gemeinsamer Ausschuss
Rolf A. Classon (Stellvertretender Vorsitzender) 8/8 11/11 4/4 0/0 -
William P. Johnston 7/8 10/11 - 0/0 -
Dr. Dieter Schenk (Vorsitzender) 8/8 - 4/4 - 4/4
Dr. Dorothea Wenzel (Mitglied des Aufsichtsrats seit dem 16. Mai 2019) 2/2 - - - -
Pascale Witz 8/8 9/10 - - 4/4
Prof. Dr. Gregor Zünd 8/8 - - - -

Der Aufsichtsrat hatte regelmäßigen Kontakt mit dem Vorstand und wurde von diesem stets zeitnah und umfassend informiert. Zwischen den Sitzungen berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat schriftlich. Während der Sitzungen wurde der Aufsichtsrat auch mündlich vom Vorstand informiert. Ergänzend hatte der Aufsichtsrat auch im vergangenen Jahr Kontakt mit Mitgliedern der oberen Führungsebene. Die Mitglieder des Vorstands standen dem Aufsichtsrat ferner für Rückfragen zur Verfügung. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat außerhalb der Sitzungen steten Kontakt mit dem Vorstand, insbesondere mit dem Vorsitzenden des Vorstands, gehalten. Bei wichtigen Anlässen und Ereignissen hat der Vorsitzende des Vorstands den Vorsitzenden des Aufsichtsrats unverzüglich informiert. In diesen Fällen setzte der Vorsitzende des Aufsichtsrats die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats spätestens in der nächsten Sitzung hierüber in Kenntnis. Während des gesamten Geschäftsjahres stand der Vorsitzende des Aufsichtsrats auch in engem Kontakt mit den übrigen Mitgliedern des Aufsichtsrats. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats stand im Berichtsjahr darüber hinaus in dem gesetzlich zulässigen Umfang und in enger Abstimmung mit dem Vorstand auch für die Kommunikation mit Investoren zur Verfügung.

Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat

Einer der wesentlichen Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat waren auch im vergangenen Jahr strategische Überlegungen. Maßnahmen, die der Aufsichtsrat diskutierte, betrafen sowohl bereits bestehende als auch potentiell neue Geschäftsfelder. Fresenius Medical Care will im Kerngeschäft mit Dialyseprodukten und der Behandlung von Dialysepatienten weiterhin wachsen. Im vergangenen Jahr hat Fresenius Medical Care deshalb gezielt strategisch ergänzende Akquisitionen getätigt und in diesem Rahmen unter anderem ein Dialysezentrum in den USA und eine Tagesklinik in Australien erworben. Außerdem hat Fresenius Medical Care komplementäre Investitionen für das Kerngeschäft mit Dialyseprodukten und der Behandlung von Dialysepatienten vorgenommen und errichtet unter anderem ein neues Labor in den USA.

Ebenfalls im Mittelpunkt der Beratungen des Aufsichtsrats standen erneut die Geschäftsentwicklung, die Wettbewerbssituation und die Planungen des Vorstands in den einzelnen Regionen und Funktionen. Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche und Beratungen waren verschiedene umfangreiche Investitionsvorhaben, unter anderem der Ausbau der Lieferkettenkapazitäten in Nordamerika sowie Investitionen in das Tochterunternehmen Unicyte, ein führendes Unternehmen der regenerativen Medizin mit translationalen Programmen (Übertragung der Ergebnisse der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen) im Bereich Nierenerkrankungen und anderer Krankheiten. In gemeinsamen Beratungen mit dem Vorstand wurden auch die Entwicklung der Produktionsmengen und deren Ausbau erörtert. Auch im vergangenen Jahr hat sich der Aufsichtsrat außerdem über die Systeme der Qualitätssicherung und über die Ergebnisse aus der Überprüfung der Produktqualität in den Fertigungsstätten informiert.

Der Aufsichtsrat hat auch im vergangenen Geschäftsjahr die Entwicklung der Kostenerstattung in den verschiedenen Gesundheitssystemen erörtert, insbesondere in den USA. Einen Schwerpunkt der Beratungen bildete die Durchführungsverordnung (Executive Order) des U.S.-amerikanischen Präsidenten zur Verbesserung der Preisund Qualitätstransparenz im Gesundheitswesen der USA. Im Hinblick auf eine weiterhin angestrebte Steigerung der Effizienz und entsprechende Maßnahmen der Geschäftsleitung bereits in Vorjahren hat sich der Aufsichtsrat auch im vergangenen Jahr über den Erfolg der Maßnahmen zur Verbesserung der Kostensituation informiert.

Im Berichtsjahr wurden im Juni eine Anleihe mit einem Volumen von 500 MIO US-Dollar und im November Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1,75 MRD € erfolgreich begeben.

Ferner hat die Gesellschaft im Berichtsjahr ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Umfang von bis zu 1 MRD € gestartet und hierunter bis zum Jahresende 2019 eigene Aktien zu einem Börsenpreis von insgesamt rund 600 MIO € erworben.

Der Aufsichtsrat hat sich regelmäßig über die Compliance des Unternehmens unterrichten lassen. Auch Erkenntnisse der internen Revision flossen hierbei ein. Der Aufsichtsrat hat sich insbesondere fortlaufend und intensiv über die im März 2019 erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen mit dem U.S.-amerikanischen Department of Justice (DoJ) und der U.S.-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) zu Verstößen gegen Bestimmungen des U.S. Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) informiert, über die das Unternehmen die beiden Behörden bereits seit dem Jahr 2012 freiwillig informiert hatte. Das Unternehmen hat in Erfüllung seiner Pflichten unter den Vereinbarungen, die es mit dem DoJ und der SEC geschlossen hat, einen Betrag in Höhe von insgesamt rund 231,7 MIO US-Dollar an diese beiden Behörden gezahlt. Zudem hat es in Abstimmung mit dem DoJ und der SEC für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren einen unabhängigen Experten ("Monitor") zur Überwachung der internen Compliance beauftragt, der direkt an die beiden Behörden berichtet. Der Aufsichtsrat wird dieses Thema auch weiterhin eng begleiten.

Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 16. Mai 2019 hat der persönlich haftenden Gesellschafterin und dem Aufsichtsrat der Gesellschaft lediglich mit einer Mehrheit von 56,81 respektive 52,32 % der abgegebenen Stimmen die Entlastung erteilt. Wenngleich für die Bewertung dieses Abstimmungsergebnisses zu berücksichtigen ist, dass die Fresenius SE & Co. KGaA, die rund 31 % der Stimmrechte an der Gesellschaft hält, von der Teilnahme an den beiden Beschlussfassungen ausgeschlossen war, so ist dieses Abstimmungsergebnis aus der Sicht des Aufsichtsrats doch nicht zufriedenstellend. Der Aufsichtsrat versteht dies als Hinweis der Aktionäre an den Aufsichtsrat, die enge Begleitung des Vorstands bei dem Ausbau der Compliance-Maßnahmen zur Vermeidung vergleichbarer Verstöße weiter zu intensivieren. Der Aufsichtsrat wird sich zu diesem Zweck insbesondere auch weiterhin über den Fortgang und die Erkenntnisse der Untersuchungen des Monitors zur Überwachung der internen Compliance informieren lassen.

Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte Ausschüsse gebildet, die das Gesamtgremium bei dessen Überwachungs- und Beratungsaufgaben unterstützen. Die jeweiligen Ausschussvorsitzenden haben regelmäßig an den Aufsichtsrat über die Arbeit der Ausschüsse berichtet. Einzelheiten zu der Zusammensetzung der Ausschüsse des Aufsichtsrats finden sich in der Erklärung zur Unternehmensführung auf den Seiten 130 ff. des Geschäftsberichts.

Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss

Das Audit and Corporate Governance Committee (der Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss) tagte im abgelaufenen Geschäftsjahr fünfmal. Außerdem fanden sechs Telefonkonferenzen statt. Sämtliche Mitglieder dieses Ausschusses sind Finanzexperten im Sinne von § 100 Abs. 5 AktG. Die Herren William P. Johnston (Vorsitzender bis zum Ablauf des 31. Dezember 2019) und Rolf A. Classon (Vorsitzender seit dem 1. Januar 2020) verfügen auch über besondere Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und internen Kontrollverfahren. Ferner sind sie auch mit der Abschlussprüfung vertraut. Wie bereits im Vorjahr berichtet, hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 11. Februar 2019 beschlossen, Frau Pascale Witz zum weiteren Mitglied dieses Ausschusses zu bestellen.

Der Ausschuss befasste sich im vergangenen Jahr mit dem Jahres- und dem Konzernabschluss, dem Gewinnverwendungsvorschlag und dem Bericht gemäß Form 20-F für die SEC. Er hat außerdem die Quartalsberichte mit dem Vorstand erörtert. Darüber hinaus hat er sich mit der Auswahl und der Unabhängigkeit des Abschlussund Konzernabschlussprüfers befasst. Hierbei berücksichtigte er auch jeweils zusätzlich erbrachte Nichtprüfungsleistungen. Den Prüfungsauftrag für den Bericht gemäß Form 20-F, der den Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) umfasst, hat ebenfalls der Ausschuss erteilt. Der Ausschuss verhandelte ferner die Honorarvereinbarung mit dem Abschlussprüfer. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte bei der Prüfung des vergangenen Geschäftsjahres waren die Werthaltigkeit des Firmenwerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Lateinamerika, der Erwerb der NxStage Medical, Inc. und die Erstanwendung des neuen Rechnungslegungsstandards "IFRS 16 - Leasingverhältnisse".

Vertreter des Abschlussprüfers haben an allen Sitzungen und Telefonkonferenzen des Ausschusses teilgenommen und die Mitglieder des Ausschusses über ihre Prüfungstätigkeit informiert. Außerdem haben sie Auskunft über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung erteilt und für ergänzende Informationen zur Verfügung gestanden. Über die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Vorstands haben sie in deren Abwesenheit berichtet.

Der Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss befasste sich mehrfach mit der Überwachung der Rechnungslegung und deren Prozess, mit der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems, mit der Abschlussprüfung sowie mit Compliance. In Bezug auf die Compliance des Unternehmens begleitete der Ausschuss unter anderem die zu Verstößen gegen Bestimmungen des FCPA veranlasste Untersuchung. Der Ausschuss befasste sich auch mit der Überprüfung der internen Kontrollprozesse. Dabei wurden insbesondere die Ursache und die Maßnahmen im Geschäftsjahr 2020 zur Beseitigung einer identifizierten wesentlichen Kontrollschwäche im Geschäftssegment Nordamerika besprochen. Die wesentliche Kontrollschwäche bezieht sich auf die Ausgestaltung und Wirksamkeit der internen Kontrollen zur Bestimmung des Transaktionspreises und zur Beschränkung der variablen Vergütung des Transaktionspreises für bestimmte, unter rechtlicher Klärung befindliche Erlösvereinbarungen sowie die rechtzeitige Anpassung der variablen Vergütung bei Erhalt neuer Informationen. Die Kontrollschwäche hat zu keinen Einwendungen des Abschlussprüfers gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt. Aufgrund der wesentlichen Kontrollschwäche hat der Abschlussprüfer in Bezug auf das interne rechnungslegungsbezogene Kontrollsystem und die Umsetzung der maßgeblichen Bestimmungen des Sarbanes-Oxley Act am 20. Februar 2020 einen eingeschränkten Prüfungsvermerk im Bericht gemäß Form 20-F erteilt. Der Abschlussprüfer hat im Zuge seiner Abschlussprüfung auch das interne Kontroll- und das Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess sowie das Risikofrüherkennungssystem geprüft. Die Prüfung hat ergeben, dass die persönlich haftende Gesellschafterin die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen, insbesondere zur Einrichtung eines Überwachungssystems, in geeigneter Weise getroffen hat, und dass das Überwachungssystem geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig zu erkennen. Über größere Einzelrisiken hat der Vorstand dem Ausschuss periodisch berichtet. Er hat den Ausschuss außerdem regelmäßig über die Compliance-Situation sowie über die Prüfungspläne und -ergebnisse der internen Revision unterrichtet.

Der Ausschuss hat erneut die geschäftlichen Beziehungen der Gesellschaften des Fresenius Medical Care-Konzerns zur Fresenius SE & Co. KGaA und deren verbundenen Unternehmen geprüft. Dabei wurde festgestellt, dass diese Beziehungen denjenigen zwischen fremden Dritten entsprechen.

Bestimmte Geschäfte der Gesellschaft mit ihr nahestehenden Personen unterliegen seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie der Zustimmung des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Zuständigkeit für die Beschlussfassung über die Zustimmung auf den Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss zu übertragen.

Vom Ergebnis der Beratungen und Beschlussfassungen des Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschusses hat dessen Vorsitzender dem Aufsichtsrat regelmäßig berichtet.

Nominierungsausschuss

Der Nominierungsausschuss der Gesellschaft erarbeitet Personalvorschläge des Aufsichtsrats und schlägt dem Aufsichtsrat der Gesellschaft geeignete Kandidaten für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung vor. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Nominierungsausschuss dreimal, davon einmal auch per Telefonkonferenz, getagt, insbesondere um den Vorschlag für die Wahl von Frau Dr. Dorothea Wenzel zum Mitglied des Aufsichtsrats durch die ordentliche Hauptversammlung 2019 vorzubereiten. Der Aufsichtsrat hat Herrn Rolf A. Classon mit Beschluss vom 4. Dezember 2019 zum Vorsitzenden des Nominierungsausschusses gewählt.

Gemeinsamer Ausschuss

Die Gesellschaft hat einen Gemeinsamen Ausschuss, dem zwei Mitglieder des Aufsichtsrats der persönlich haftenden Gesellschafterin sowie zwei Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft angehören. Für bestimmte Angelegenheiten benötigt der Vorstand die Zustimmung des Gemeinsamen Ausschusses. Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Gemeinsame Ausschuss nicht getagt, da hierfür keine Notwendigkeit bestand.

Besonderer Gemeinsamer Ausschuss

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat im Berichtsjahr zusammen mit dem Aufsichtsrat der persönlich haftenden Gesellschafterin einen besonderen gemeinsamen Ausschuss (Besonderer Gemeinsamer Ausschuss) gebildet.

Der Besondere Gemeinsame Ausschuss soll im Rahmen der Zuständigkeit des Aufsichtsrats eventuelle Folgerungen aus den Feststellungen in den im Berichtsjahr geschlossenen Vereinbarungen der Gesellschaft mit dem DoJ und der SEC prüfen und dem Aufsichtsrat hierzu Empfehlungen geben. Der Besondere Gemeinsame Ausschuss hat im Berichtsjahr in drei Sitzungen und einer Telefonkonferenz getagt. Der Vorsitzende des Besonderen Gemeinsamen Ausschusses unterrichtet den Aufsichtsrat der Gesellschaft regelmäßig.

Corporate Governance

Der Aufsichtsrat hat erneut die Effizienz seiner Tätigkeit überprüft und sich mit dem Informationsaustausch mit dem Vorstand sowie zwischen dem Aufsichtsrat und seinen Ausschüssen befasst. Beanstandungen haben sich hierbei nicht ergeben.

Zum Teil sind die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft zugleich Mitglieder des Aufsichtsrats der persönlich haftenden Gesellschafterin. Das trifft zu für die Herren Rolf A. Classon, William P. Johnston und Dr. Dieter Schenk. Herr Dr. Schenk ist zudem stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fresenius Management SE. Die Fresenius Management SE ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Fresenius SE & Co. KGaA. Die Fresenius SE & Co. KGaA hielt zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres rund 31 % der Aktien an der Gesellschaft. Sie ist zugleich alleinige Aktionärin der Fresenius Medical Care Management AG.

Berater- oder sonstige Dienstleistungsbeziehungen zwischen Aufsichtsratsmitgliedern und der Gesellschaft bestanden im Berichtsjahr nicht.

Der Aufsichtsrat hat sich mit den Bestimmungen des Deutschen Corporate Governance Kodex und deren Anwendung im Konzern beschäftigt. Nach Einschätzung des Aufsichtsrats stellt unter Berücksichtigung der Eigentümerstruktur die Anzahl von mindestens vier unabhängigen Mitgliedern eine angemessene Zahl unabhängiger Mitglieder dar und gehört ihm und seinen Ausschüssen eine nach seiner Auffassung angemessene Zahl unabhängiger Mitglieder an. Unabhängig im Sinne der Empfehlung Nummer 5.4.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017 sind Herr Rolf A. Classon, Herr William P. Johnston, Frau Dr. Dorothea Wenzel, Frau Pascale Witz und Herr Prof. Dr. Gregor Zünd. Im Sinne der Empfehlung C.7 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 16. Dezember 2019 sind nach Einschätzung des Aufsichtsrats Herr Classon, Frau Dr. Wenzel, Frau Witz und Herr Prof. Dr. Zünd unabhängig.

Die Empfehlung C.9 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 16. Dezember 2019, wonach für den Fall, dass die Gesellschaft einen kontrollierenden Aktionär im Sinne des Deutschen Corporate Governance Kodex hat, bei einem Aufsichtsrat mit sechs oder weniger Mitgliedern mindestens ein Anteilseignervertreter unabhängig vom kontrollierenden Aktionär sein soll, findet auf die Gesellschaft keine Anwendung, weil die Fresenius SE & Co. KGaA mangels einer nachhaltigen Hauptversammlungsmehrheit kein kontrollierender Aktionär in diesem Sinne ist. Die Anwendbarkeit dieser Empfehlung unterstellt, wären jedoch Herr Classon, Herr Johnston, Frau Dr. Wenzel, Frau Witz und Herr Prof. Dr. Zünd als unabhängig in diesem Sinne anzusehen.

Interessenkonflikte von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat hätten offengelegt werden müssen, sind nicht aufgetreten.

Das Kompetenzprofil des Aufsichtsrats für das Gesamtgremium ist auf der Internetseite der Gesellschaft www.freseniusmedicalcare.com/de im Bereich "Über uns" und dort im Abschnitt "Aufsichtsrat" abrufbar. Der Aufsichtsrat wird bei seinen Wahlvorschlägen an die Hauptversammlung die Ausfüllung des Kompetenzprofils anstreben. Über den Stand der Umsetzung des Kompetenzprofils wird im Corporate Governance Bericht berichtet.

Die für ihre Aufgaben erforderlichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, wie beispielsweise zu Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen und zu neuen, zukunftsweisenden Technologien, nehmen die Mitglieder des Aufsichtsrats eigenverantwortlich wahr und werden dabei von der Gesellschaft unterstützt. Zur gezielten Weiterbildung werden bei Bedarf interne Informationsveranstaltungen angeboten. Neue Mitglieder des Aufsichtsrats können die Mitglieder des Vorstands und fachverantwortliche Führungskräfte zum Austausch über grundsätzliche und aktuelle Themen treffen und sich so einen Überblick über die relevanten Themen des Unternehmens verschaffen. Im Berichtsjahr hat am Konzernsitz in Bad Homburg eine umfangreiche Einführung der beiden neuen Aufsichtsratsmitglieder Frau Dr. Dorothea Wenzel und Herrn Prof. Dr. Gregor Zünd durch den Vorstand und weitere Mitarbeiter der Gesellschaft stattgefunden ("Onboarding").

Vor dem Hintergrund, dass der Deutsche Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 16. Dezember 2019 weiterhin an der Empfehlung zur Festlegung von Altersgrenzen für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder festhält, hat sich der Aufsichtsrat auch erneut mit der Frage befasst, ob und welche Altersgrenzen für die Mitglieder des Vorstands und für die Mitglieder des Aufsichtsrats festgelegt werden sollen. In Anbetracht seiner insoweit bislang von den entsprechenden Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex abweichenden Entsprechenspraxis beabsichtigt der Aufsichtsrat, diese Frage eingehend und mit der erforderlichen Sorgfalt zu prüfen, und geht auf der Grundlage des derzeitigen Stands davon aus, dass mit einer Einführung und Umsetzung entsprechender Altersgrenzen nicht vor dem Jahr 2021 zu rechnen ist.

Der Aufsichtsrat hat sich im Hinblick auf eine Vorlage an die Hauptversammlung auch mit dem System zur Vergütung der Mitglieder des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin befasst. Ein Ausblick auf die Änderungen des Vergütungssystems, die der ordentlichen Hauptversammlung 2020 der Gesellschaft zur Billigung vorgelegt werden sollen, findet sich im Vergütungsbericht, der sich als Anlage zur Erklärung zur Unternehmensführung auf den Seiten 144 ff. des Geschäftsberichts findet.

Ausgehend von seinen Beratungen hat der Aufsichtsrat über die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 AktG beschlossen. Eine Entsprechenserklärung wurde jeweils im Oktober 2019 und im Dezember 2019 veröffentlicht. Sie stehen der Öffentlichkeit auf der Internetseite der Gesellschaft www.freseniusmedicalcare.com/de im Bereich "Investoren" und dort im Abschnitt "Corporate Governance" dauerhaft zur Verfügung.

Der Corporate-Governance-Bericht der persönlich haftenden Gesellschafterin und des Aufsichtsrats findet sich zusammen mit der Erklärung zur Unternehmensführung auf den Seiten 130 ff. des Geschäftsberichts. Die Erklärung zur Unternehmensführung hat der Aufsichtsrat erörtert und in der Sitzung vom 10. März 2020 gebilligt.

Jahres- und Konzernabschluss

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA wurden nach den RegeIn des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht folgen § 315e HGB in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht für 2019 wurden von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft. Diese war durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Mai 2019 zum Abschlussprüfer gewählt und vom Aufsichtsrat beauftragt worden. Der Abschlussprüfer hat die genannten Unterlagen jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers lagen dem Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss sowie dem Aufsichtsrat vor. Der Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss hat den Jahres- und Konzernabschluss sowie die Lageberichte geprüft und dabei die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers und die Gespräche mit ihm in seine Beratungen einbezogen. Hierüber hat er dem Aufsichtsrat Bericht erstattet.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht, jeweils für das vergangene Geschäftsjahr, ebenfalls geprüft. Die Unterlagen wurden ihm rechtzeitig zugeleitet. Mit dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Konzernabschlusses durch den Abschlussprüfer erklärte sich der Aufsichtsrat einverstanden. Die Vertreter des Abschlussprüfers, die die Prüfungsberichte unterzeichnet haben, nahmen an den Verhandlungen des Aufsichtsrats über den Jahres- und Konzernabschluss teil. Sie haben dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet und standen für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Auch nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung durch den Aufsichtsrat sind gegen den Jahresabschluss, den Lagebericht, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht keine Einwendungen zu erheben.

Der Aufsichtsrat erörterte in der Sitzung vom 19. Februar 2020 den Entwurf des Berichts gemäß Form 20-F. Der Bericht gemäß Form 20-F wurde bei der SEC am 20. Februar 2020 eingereicht.

Der von der persönlich haftenden Gesellschafterin vorgelegte Jahresabschluss und der Lagebericht der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das abgelaufene Geschäftsjahr sind vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 10. März 2020 gebilligt worden.

Der Aufsichtsrat hat dem Gewinnverwendungsvorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin zugestimmt, der eine Dividende von 1,20 € je Aktie vorsieht.

Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses erfolgte für das Geschäftsjahr 2019 bis auf Weiteres letztmalig durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft war ununterbrochen seit dem Börsengang der Gesellschaft im Jahr 1996 als Jahresabschlussprüfer der Gesellschaft tätig. Als Wirtschaftsprüfer unterzeichnen den Jahresabschluss und den Konzernabschluss Herr Alexander Bock seit dem Geschäftsjahr 2017 und Herr Andreas Kast seit dem Geschäftsjahr 2016.

Im Zuge der sogenannten Prüferrotation soll der ordentlichen Hauptversammlung 2020 der Gesellschaft - wie bereits im Vorjahr berichtet - vorgeschlagen werden, die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, zum Prüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2020 zu wählen. Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, ist von der ordentlichen Hauptversammlung 2019 der Gesellschaft bereits zum Prüfer für die etwaige prüferische Durchsicht unterjähriger Finanzinformationen für das Geschäftsjahr 2020, die vor der ordentlichen Hauptversammlung 2020 erstellt werden, gewählt worden.

Gesonderter nichtfinanzieller Konzernbericht

Der gesonderte nichtfinanzielle Konzernbericht der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA wurde nach den RegeIn des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) erstellt und wird außerhalb des Lageberichts veröffentlicht. Fresenius Medical Care stellt ausgewählte nichtfinanzielle Informationen unter Bezugnahme auf den internationalen Nachhaltigkeitsstandard der Global Reporting Initiative (GRI) dar.

Der Aufsichtsrat hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht durch einen externen Wirtschaftsprüfer prüfen zu lassen. Der gesonderte nichtfinanzielle Konzernbericht wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, einer betriebswirtschaftlichen Prüfung nach dem internationalen Standard zu Assurance-Aufträgen ISAE 3000 zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit unterzogen. Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat einen entsprechenden Vermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat hat den gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht geprüft. Die Unterlagen wurden ihm rechtzeitig zugeleitet. Mit dem Ergebnis der betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit des gesonderten nichtfinanziellen Konzernberichts durch den Prüfer erklärte sich der Aufsichtsrat einverstanden. Die Vertreter des Prüfers, die den Vermerk über die betriebswirtschaftliche Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit unterzeichnet haben, nahmen an den Verhandlungen des Aufsichtsrats über den gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht teil. Sie haben dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse ihrer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit berichtet und standen für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Auch nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung durch den Aufsichtsrat sind gegen den gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht keine Einwendungen zu erheben.

Abhängigkeitsbericht

Die persönlich haftende Gesellschafterin hat gemäß § 312 AktG für das vergangene Geschäftsjahr einen Bericht über ihre Beziehungen zur Fresenius SE & Co. KGaA und deren verbundene Unternehmen aufgestellt. Der Bericht enthält die folgende Schlusserklärung:

"Bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen hat die FMC-AG & Co. KGaA nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen worden sind, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."

Der Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss und der Aufsichtsrat haben den Abhängigkeitsbericht jeweils rechtzeitig erhalten und geprüft. Der Abschlussprüfer hat an den entsprechenden Sitzungen teilgenommen. Er hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Am 19. Februar 2020 hat der Abschlussprüfer den Abhängigkeitsbericht mit folgendem Bestätigungsvermerk versehen:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war, 3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch die persönlich haftende Gesellschafterin sprechen."

Der Prüfungs- und Corporate-Governance-Ausschuss und der Aufsichtsrat teilen die Auffassung des Abschlussprüfers. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat erhebt dieser keine Einwendungen gegen die Erklärung der persönlich haftenden Gesellschafterin am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.

Dank

Abschließend dankt der Aufsichtsrat den Mitgliedern des Vorstands sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns für ihren Einsatz. Herzlichen Dank für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete und in einem weiterhin herausfordernden Umfeld erfolgreiche Arbeit!

 

Bad Homburg v.d. Höhe, den 10. März 2020

Für den Aufsichtsrat

Dr. Dieter Schenk, Vorsitzender

Erklärung des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, der Fresenius Medical Care Management AG, und des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG

Der Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, der Fresenius Medical Care Management AG, (nachfolgend: der Vorstand) und der Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA erklären, dass seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung im Oktober 2019 den vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" (nachfolgend: der Kodex) in der Fassung vom 7. Februar 2017 seit deren Bekanntmachung im Bundesanzeiger entsprochen wurde und auch zukünftig entsprochen wird. Lediglich den folgenden Empfehlungen des Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017 wurde bzw. wird in der nachfolgend beschriebenen Weise nicht entsprochen:

Kodex-Nummer 4.2.3 Absatz 2 Satz 6:

Betragsmäßige Vergütungshöchstgrenzen

Gemäß Kodex-Nummer 4.2.3 Absatz 2 Satz 6 soll die Vergütung der Vorstandsmitglieder insgesamt und hinsichtlich ihrer variablen Vergütungsteile betragsmäßige Höchstgrenzen aufweisen.

Von dieser Empfehlung wird abgewichen. Die Vorstandsverträge sehen nicht für alle Vergütungsteile und folglich auch nicht für die Gesamtvergütung betragsmäßige Höchstgrenzen vor. Die kurzfristige erfolgsbezogene Vergütung (der variable Bonus) ist der Höhe nach begrenzt. Für Aktienoptionen, Phantom Stock und Performance Shares als Vergütungsteile mit langfristiger Anreizwirkung sehen die Vorstandsverträge Begrenzungsmöglichkeiten, aber keine betragsmäßigen Höchstgrenzen vor. Die Festlegung betragsmäßiger Höchstgrenzen für solche aktienbasierten Vergütungsteile widerspräche dem Grundgedanken, die Vorstandsmitglieder an den wirtschaftlichen Risiken und Chancen des Unternehmens angemessen zu beteiligen. Fresenius Medical Care verfolgt stattdessen ein flexibles, den konkreten Einzelfall berücksichtigendes Konzept. In Fällen außerordentlicher Entwicklungen der aktienbasierten Vergütung, die in keinem relevanten Zusammenhang mit den Leistungen des Vorstands stehen, kann eine Begrenzung durch den Aufsichtsrat erfolgen.

Kodex-Nummer 4.2.3 Absatz 4:

Abfindungs-Cap

Gemäß Kodex-Nummer 4.2.3 Absatz 4 soll bei Abschluss von Vorstandsverträgen darauf geachtet werden, dass Zahlungen an ein Vorstandsmitglied bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit einschließlich Nebenleistungen den Wert von zwei Jahresvergütungen nicht überschreiten (Abfindungs-Cap) und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags vergüten. Für die Berechnung des Abfindungs-Caps soll auf die Gesamtvergütung des abgelaufenen Geschäftsjahres und gegebenenfalls auch auf die voraussichtliche Gesamtvergütung für das laufende Geschäftsjahr abgestellt werden.

Von diesen Empfehlungen wird insoweit abgewichen, als die Anstellungsverträge für Mitglieder des Vorstands teilweise keine Abfindungsregelungen für den Fall einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit und damit insoweit auch keine Begrenzung der Höhe nach enthalten. Pauschale Abfindungsregelungen dieser Art widersprächen dem von Fresenius Medical Care im Einklang mit dem Aktiengesetz praktizierten Konzept, die Anstellungsverträge der Vorstandsmitglieder regelmäßig für die Dauer der Bestellungsperiode abzuschließen. Sie würden auch einer ausgewogenen Einzelfallbetrachtung nicht gerecht.

Kodex-Nummer 4.2.5 Absatz 3:

Darstellung im Vergütungsbericht

Gemäß Kodex-Nummer 4.2.5 Absatz 3 soll die Darstellung der Vergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder im Vergütungsbericht unter anderem die erreichbare Maximal- und Minimalvergütung variabler Vergütungsteile unter Verwendung entsprechender Mustertabellen enthalten.

Fresenius Medical Care sieht in Abweichung von Kodex-Nummer 4.2.3 Absatz 2 Satz 6 nicht für alle variablen Vergütungsteile und folglich auch nicht für die Gesamtvergütung betragsmäßige Höchstgrenzen vor. Insoweit kann der Vergütungsbericht nicht den Vorgaben des Kodex entsprechen. Fresenius Medical Care stellt das System und die Höhe der Vorstandsvergütung jedoch unabhängig davon umfassend und transparent im Rahmen des Vergütungsberichts dar. Der Vergütungsbericht wird Tabellen sowohl zum Wert der gewährten Zuwendungen als auch zum Zufluss im Berichtsjahr enthalten, die der Struktur und weitgehend auch den Vorgaben der Mustertabellen folgen.

Kodex-Nummer 5.1.2 Absatz 2 Satz 3:

Altersgrenze für Vorstandsmitglieder

Gemäß Kodex-Nummer 5.1.2 Absatz 2 Satz 3 soll für Vorstandsmitglieder eine Altersgrenze festgelegt werden. Fresenius Medical Care wird − wie in der Vergangenheit − auch künftig von der Festlegung einer Altersgrenze für Mitglieder des Vorstands absehen. Eine Befolgung dieser Empfehlung würde die Auswahl qualifizierter Kandidaten pauschal einschränken.

Kodex-Nummer 5.4.1 Absatz 2 und Absatz 4:

Benennung konkreter Ziele zur Zusammensetzung des Aufsichtsrats und deren Berücksichtigung bei Wahlvorschlägen

Gemäß Kodex-Nummer 5.4.1 Absatz 2 und Absatz 4 soll der Aufsichtsrat konkrete Ziele für seine Zusammensetzung benennen und ein Kompetenzprofil für das Gesamtgremium erarbeiten. Für seine Zusammensetzung soll er im Rahmen der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potenzielle Interessenkonflikte, die Anzahl der unabhängigen Aufsichtsratsmitglieder im Sinn von Kodex-Nummer 5.4.2, eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder und eine festzulegende Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat sowie Vielfalt (Diversity) angemessen berücksichtigen. Vorschläge des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung sollen diese Ziele berücksichtigen und gleichzeitig die Ausfüllung des Kompetenzprofils für das Gesamtgremium anstreben. Der Stand der Umsetzung soll im Corporate Governance Bericht veröffentlicht werden. Von diesen Empfehlungen wird teilweise abgewichen.

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats muss sich am Unternehmensinteresse ausrichten und die effektive Überwachung und Beratung des Vorstands gewährleisten. Folglich kommt es grundsätzlich und vorrangig auf die Qualifikation des Einzelnen an. Der Aufsichtsrat wird bei der Beratung seiner Wahlvorschläge an die Hauptversammlung die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potenzielle Interessenkonflikte, die Anzahl der unabhängigen Aufsichtsratsmitglieder im Sinne von Kodex-Nummer 5.4.2 und Vielfalt (Diversity) berücksichtigen und gleichzeitig die Ausfüllung des Kompetenzprofils für das Gesamtgremium anstreben.

Um im Unternehmensinteresse die Auswahl geeigneter Kandidaten nicht pauschal einzuschränken, beschränkt sich der Aufsichtsrat dabei aber auf die Verfolgung selbstgesetzter Zielgrößen für den Anteil von weiblichen Aufsichtsratsmitgliedern und verzichtet insbesondere auf eine Altersgrenze und auf eine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer. Dem Aufsichtsrat sollen vielmehr auch Mitglieder mit langjähriger Erfahrung und damit in der Regel ältere Mitglieder angehören, damit ein ausgewogenes Verhältnis von Aufsichtsratsmitgliedern unterschiedlichen Alters und verschiedener Zugehörigkeitsdauer besteht.

 

Bad Homburg v.d.H., im Dezember 2019

Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, der Fresenius Medical Care Management AG, und Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

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