Reiss GmbH
34mHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Jan Dilger seit 10.7.2018 | Geschäftsführer |
Stephan Sprink seit 18.2.2016 | Prokura |
David Anthony Mills seit 5.1.2015 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Q-DAS GmbHWeinheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BILANZ zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG
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| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
| Euro | Euro | |
| 1. Umsatzerlöse | 14.824.692,44 | 12.594.351,73 |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 281.157,43 | 140.181,47 |
| - davon Erträge aus der Währungsumrechnung Euro 1.669,79 (Euro 5.130,03) | ||
| 3. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 34.021,80- | 18.922,00- |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 6.498.395,94- | 5.412.610,71- |
| 6.532.417,74- | 5.431.532,71- | |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 4.364.638,84- | 3.991.700,43- |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 837.664,88- | 717.688,33- |
| 5.202.303,72- | 4.709.388,76- | |
| - davon für Altersversorgung Euro -30.532,20 (Euro -27.726,01) | ||
| 5. Abschreibungen | ||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.212.074,41- | 1.263.029,77- |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.509.236,23- | 1.767.877,21- |
| - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro -7.545,47 (Euro -4.130,38) | ||
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 46.967,12- | 62.914,39- |
| - davon an verbundene Unternehmen Euro -46.967,12 (Euro -62.914,39) | ||
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 287.847,36- | 30.439,57- |
| 9. Ergebnis nach Steuern | 315.003,29 | 530.649,21- |
| 10. sonstige Steuern | 13.503,12- | 15.979,03- |
| 11. Jahresüberschuss | 301.500,17 | 546.628,24- |
A. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Weinheim und ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Nr. HRB 721165 eingetragen.
Der Jahresabschluss der Q-DAS GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, wurden zur Klarheit teilweise im Anhang aufgeführt.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Erläuterungen zur Bilanz
Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB, GmbHG) vorgenommen.
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Blatt 6) dargestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten - sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war - angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen 1 - 10 Jahre.
Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 10 Jahre angesetzt. Ursächlich für die Festlegung waren Einschätzungen der Geschäftsleitung über die voraussichtliche Bestandsdauer bzw. den Lebenszyklus des erworbenen Know-hows, welches durch die Gesellschaft zur Erzielung von Umsatzerlösen eingesetzt wird.
Sachanlagen
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war - angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Für die Berechnung der Abschreibungen wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
| - Außenanlagen | 10 Jahre |
| - Technische Anlagen und Maschinen | 15 - 20 Jahre |
| - Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1 - 13 Jahre |
Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 250,00 wurden im Jahr des Zugangs direkt aufwandswirksam erfasst. Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurden imAnlagenverzeichnis erfasst und im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.
Finanzanlagen
Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.189 (Vorjahr: TEUR 3.863) stellen gleichzeitig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar; davon betreffen Forderungen gegen Gesellschafter TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 128).
Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 12.
Flüssige Mittel
Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Die Gesellschaft ist bilanziell i.H.v. TEUR 1.227 überschuldet. Zur Abwendung insolvenzrechtlicher Folgen aus der Überschuldung hat die Gesellschafterin in einer harten Patronatserklärung die zukünftige Übernahme von Verbindlichkeiten bis zu einer Höhe von TEUR 5.000 zugesagt. Die Zusage verlängert sich bei Nicht-Kündigung automatisch jährlich und soll so lange erfolgen, wie es zur Abwendung der Überschuldung erforderlich ist. Eine Rückzahlung seitens der Gesellschaft erfolgt erst, wenn sie dazu durch zukünftige Gewinne oder anderem freien Vermögen in der Lage ist.
Gemäß der aktuellen Unternehmensplanung geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Fehlbetrag hinsichtlich des wirtschaftlichen Eigenkapitals innerhalb der nächsten Jahre durch Überschüsse ausgeglichen werden kann. Durch die Patronatserklärung sieht die Geschäftsführung auch in Zukunft keine wesentlichen, bestandsgefährdenden Risiken.
Rückstellungen
Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr' als einem Jahr werden entsprechende Abzinsungen vorgenommen.
Die Pensionsrückstellung wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Grundlage des Gutachtens sind die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und der durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegebene Rechnungszinsfuß von 1,87%, der dem durchschnittlichen Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren entspricht. Der Rententrend wurde mit 1,5%, der Gehaltstrend mit 2,5% berücksichtigt. Es handelt sich um wertpapiergebundene Versorgungszusagen. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im operativen Ergebnis erfasst.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögensgegenständen wurden folgende Werte ermittelt:
| Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden | TEUR |
| Altersversorgungsverpflichtungen | |
| Pensionsverpflichtungen | 109 |
| Anschaffungskosten (Zeitwert) der verrechneten Vermögensgegenstände | |
| Rückdeckungsversicherung (Pensionsverpflichtungen) | 109 |
| Saldo aus Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden | 0 |
| Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen | |
| Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtungen | 2 |
| Zinsaufwand aus verrechneten Vermögensgegenständen | 2 |
| Verbleibender Zinsaufwand | 4 |
Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wurde jeweils nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 500).
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
| Stand 31.12.2021 | Restlaufzeit bis zu einem Jahr | Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren | Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Erhaltene Anzahlungen | 142 | 142 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (65) | (65) | (0) | (0) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 138 | 138 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (200) | (200) | (0) | (0) |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 5.768 | 5.768 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (9.192) | (594) | (8.598) | (0) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 354 | 354 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (127) | (127) | (0) | 0 |
| Summe | 6.402 | 6.402 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (9.584) | (986) | (8.598) | (0) |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 1.511 (Vorjahr: TEUR 594) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen; davon betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern TEUR 25 (Vorjahr-: TEUR 5). In Höhe von TEUR 4.257 (Vorjahr: TEUR 8.598) bestehen Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash Pool.
Passive Abgrenzungsposten
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Es handelt sich um abgegrenzte Wartungsverträge i.H.v. EUR 2,5 Mio.
Finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Aus der Gewährung von konzerninternen Lizenzen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen (fixe und variable Vergütungen). Der Vertrag hat derzeit eine Laufzeit bis 31. März 2022 und verlängert sich um ein weiteres Jahr, sofern er nicht mit einer Frist von 3 Monaten zuvor gekündigt wird. Zum 31. Dezember 2021 beträgt die sonstige finanzielle Verpflichtung ca. EUR 5,7 Mio.
Aus Mietverträgen über unbewegliches Anlagevermögen bestehen zum 31. Dezember 2021 insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. TEUR 600.
Aus Miet- und Leasingverträgen über bewegliches Anlagevermögen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. TEUR 100 p.a. mit einer Laufzeit bis längstens 2023.
C. Sonstige Angaben
Mitglieder der Geschäftsführung
Herr David Mills, Edgmond, Vereinigtes Königreich, Chief Financial Officer der Hexagon Manufacturing Intelligence Division
Herr Michael Wagner, Groß-Rohrheim, Geschäftsführer für Forschung und Entwicklung
Herr Steffen Dilger, Dreieich, Geschäftsführer Operativ, Finanzen und Vertrieb
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen im Geschäftsjahr 2021 TEUR 500 Mio.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 65 Arbeitnehmer.
Konzernzugehörigkeit
Die Q-DAS GmbH wird in den Konzernabschluss der Hexagon AB, Nacka Strand, Schweden einbezogen (größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.
Die Q-DAS GmbH wird in den Konzernabschluss der Hexagon Metrology Group Ltd., Telford, Shropshire, Großbritannien, einbezogen (kleinster Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.
Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.
D. Nachtragsbericht
Hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die Gesellschaft verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht.
Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, liegen nicht vor.
Weinheim, den 31. Mai 2023
Unterschrift der Geschäftsführung
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Hist. AK/HK 01.01.2021 | Zugänge 2021 | Abgänge 2021 | Umbuchungen 2021 | Stand 31.12.2021 | |
| € | € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 890.904,77 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 890.904,77 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 11.003.815,25 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 11.003.815,25 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 1.929,13 | 0,00 | 0,00 | -1.929,13 | 0,00 |
| 11.896.649,15 | 0,00 | 0,00 | -1.929,13 | 11.894.720,02 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 22.805,03 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 22.805,03 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 144.208,90 | 0,00 | 57.321,00 | 0,00 | 86.887,90 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 729.393,99 | 52.972,78 | 0,00 | 1.929,13 | 784.295,90 |
| 896.407,92 | 52.972,78 | 57.321,00 | 1.929,13 | 893.988,83 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Beteiligungen | 139,10 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 139,10 |
| Gesamtsumme Anlagevermögen | 12.793.196,17 | 52.972,78 | 57.321,00 | 0,00 | 12.788.847,95 |
| kumulierte Abschreibungen | ||||
| Stand 01.01.2021 | Zugänge 2021 | Abgänge 2021 | Stand 31.12.2021 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 741.544,27 | 96.814,00 | 0,00 | 838.358,27 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 6.331.991,25 | 1.021.965,00 | 0,00 | 7.353.956,25 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 7.073.535,52 | 1.118.779,00 | 0,00 | 8.192.314,52 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 15.559,03 | 2.288,00 | 0,00 | 17.847,03 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 51.701,90 | 6.258,00 | 15.611,00 | 42.348,90 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 539.466,99 | 84.749,41 | 0,00 | 624.216,40 |
| 606.727,92 | 93.295,41 | 15.611,00 | 684.412,33 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Gesamtsumme Anlagevermögen | 7.680.263,44 | 1.212.074,41 | 15.611,00 | 8.876.726,85 |
| Restbuchwerte | Restbuchwerte | |
| 31.12.2021 | 31.12.2020 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 52.546,50 | 149.360,50 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 3.649.859,00 | 4.671.824,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 1.929,13 |
| 3.702.405,50 | 4.823.113,63 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.958,00 | 7.246,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 44.539,00 | 92.507,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 160.079,50 | 189.927,00 |
| 209.576,50 | 289.680,00 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Beteiligungen | 139,10 | 139,10 |
| Gesamtsumme Anlagevermögen | 3.912.121,10 | 5.112.932,73 |
I. Grundlagen und Steuerung des Unternehmens
1. Unternehmensprofil
Die Q-DAS GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" oder "Q-DAS") ist ein führender Anbieter von Software und Dienstleistungen für die Qualitätssicherung in der industriellen Produktion. Mit Hauptsitz in Deutschland betreut Q-DAS weltweit 8.000 Kunden, deren 150.000 Anwender mit der Software täglich neue Erkenntnisse gewinnen, um damit ihre Effizienz zu steigern und ihre Produktionskosten zu senken. Q-DAS ist ein Tochterunternehmen des HEXAGON-Konzerns mit Sitz in Stockholm, Schweden.
Die Lösungen von Q-DAS erlauben es Unternehmen unterschiedlichster Branchen, ihre Produkt- und Prozessqualität zu steigern - von der Planung über die Erfassung und Visualisierung von Daten bis hin zu deren statistischer Auswertung und dem aufgaben- und anwendergerechten Reporting.
Der Vertrieb, Customer Service sowie Produktmanagement und -entwicklung erfolgen durch eigene Mitarbeiter. Das betriebsnotwendige immaterielle Anlagevermögen wird vom Hexagon Technology Center entgeltlich zur Verfügung gestellt.
2. Forschung und Entwicklung
Unsere Produkte beruhen auf einer umfangreichen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sowie einer hohen Aktualität bezüglich Normen und Standards. Daher verfolgen wir stets das Ziel, einerseits bestehende Produkte zu optimieren und anderseits die neuesten Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft in praxisgerechte Produkte zu überführen. Ein echter Kundennutzen, insbesondere Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen durch Erhöhung der Qualität stehen dabei im Vordergrund, um unsere Kunden bei der Stärkung ihrer Wettbewerbsposition zu unterstützen. In der Entwicklung und Konzeption neuer Produkte sind Experten unterschiedlicher Fachrichtungen bei Q-DAS eingebunden.
3. Unternehmenssteuerung
Die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das EBITDA. Auf Grund der Einbeziehung in die Konzernrechnungslegung nach IFRS stellt insbesondere das EBITDA (nach HGB) eine gute Vergleichbarkeit zum EBITDA (nach IFRS) dar.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2021 gekennzeichnet durch die negativen Auswirkungen der Corona Pandemie. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrug der kalender- und preisbereinigte Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2021 2,7 %. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr- erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr- vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger.
2. Geschäftsverlauf und Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2021 hat die Gesellschaft ein Rohergebnis von EUR 8,6 Mio. erzielt. Der Vorjahreswert lag bei EUR 7,3 Mio. Dabei gelang es weitgehend in der Pandemiesituation Kosten proportional zu reduzieren.
In Bezug auf die im Rohergebnis enthaltenen Umsatzerlöse wurde der Wert des Vorjahres um ca. 18% überschritten. Getrieben wurde dieses Wachstum sowohl durch die ausländischen Umsätze als auch die Inlandsumsätze.
Aufgrund der Aufhebung der Kurzarbeit durch die Pandemie in 2020 erhöhte sich der Personalaufwand um 11 % und lag im Berichtsjahr bei EUR 5,2 Mio. (i. Vj. EUR 4,7 Mio.). Die Personalkostenintensität (bezogen auf das Rohergebnis) ist von 64,5 % im Vorjahr auf 60,7% gesunken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 65 Mitarbeiter (i. Vj. 70) für unsere Gesellschaft tätig.
Die Abschreibungen in Höhe von EUR 1,2 Mio. (i. Vj. EUR 1,3 Mio.) enthalten im Wesentlichen planmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte (EUR 1,0 Mio.).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich auf EUR 1,5 Mio. (i. Vj. EUR 1,8 Mio.). Sie betreffen im Wesentlichen Raumkosten (EUR 0,7 Mio., i. Vj. EUR 0,7 Mio.), Werbe- und Reisekosten (EUR 0,1 Mio., i. Vj. EUR 0,1 Mio.) sowie Fahrzeugkosten (EUR 0,1 Mio., i. Vj. EUR 0,1 Mio.).
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträgt EUR 1,9 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.). Insofern hat es Q-DAS geschafft, die Kosten ausreichend zu flexibilisieren, um den Umsatzeinbruch in Folge der Pandemie im Geschäftsjahr 2021 aufzufangen.
Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt EUR 0,6 Mio. (i. Vj. EUR -0,5 Mio.). Unter Berücksichtigung der Zinsaufwendungen sowie der sonstigen Steuern ergibt sich für das Geschäftsjahr 2021 ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 0,3 Mio. Im Vorjahr war ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 0,5 Mio. zu verzeichnen.
3. Vermögenslage
Auf der Aktivseite entfällt die Bilanzsumme von EUR 9,9 Mio. (i. Vj. EUR 11,9 Mio.) zu einem großen Teil auf die Geschäfts- oder Firmenwerte (EUR 3,6 Mio., i. Vj. EUR 4,7 Mio.) und auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte (EUR 1,4 Mio., i. Vj. EUR 1,2 Mio.) sowie gegen verbundene Unternehmen (EUR 3,2 Mio., i. Vj. EUR 3,9 Mio.). Dies spiegelt auch die Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres wider. Einem Umsatzeinbruch im Inland und der damit verbundenen Reduktion der Forderungen standen konstante Umsätze im Ausland im Wesentlichen mit Schwestergesellschaften gegenüber. Wesentliches betriebsnotwendiges immaterielles Anlagevermögen wird primär vom Hexagon Technology Center entgeltlich zur Verfügung gestellt.
Auf der Passivseite entfällt die Bilanzsumme im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten (EUR 6,4 Mio., i. Vj. EUR 9,6 Mio.), passive Rechnungsabgrenzungsposten (EUR 2,5 Mio., i. Vj. EUR 2,0 Mio.) sowie auf Rückstellungen (EUR 1,0 Mio., i. Vj. EUR 0,3 Mio.). Das bilanzielle Eigenkapital ist negativ und beträgt EUR - 1,2 Mio. (i. Vj. EUR -1,5 Mio.). Seitens des Gesellschafters wurde eine harte Patronatserklärung in Höhe von EUR 5,0 Mio. zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung gegeben. Die Vereinbarung hat derzeit eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2022 und verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern keine Kündigung mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahr esende erfolgt.
Das Fremdkapital enthält im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash-Pool (EUR 4,3 Mio., i. Vj. EUR 8,6 Mio.). Sie resultieren insbesondere aus den Akquisitionen der vergangenen Jahre, die über den konzerninternen Cash-Pool finanziert wurden. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1,5 Mio. (i. Vj. EUR 0,6 Mio.), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten EUR 0,1 Mio., i. Vj. EUR 0,2 Mio.) sowie sonstige Verbindlichkeiten (EUR 0,4 Mio., i. Vj. EUR 0,1 Mio.) enthalten.
Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen sonstige Rückstellungen aus dem Personalbereich (EUR 0,5 Mio., i. Vj. EUR 0,2 Mio.). Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Einnahmen vor dem Bilanzstichtag auf abgegrenzte Wartungs- und Serviceverträge.
4. Finanzlage
Die Gesellschaft nimmt am konzerninternen Cash-Pool-Verfahren teil. Die Laufzeit dieser Verbindlichkeiten liegt unter Berücksichtigung der Liquiditätssituation der Gesellschaft im mittel- bzw. langfristigen Bereich (EUR 4,3 Mio., i. Vj. EUR 8,6 Mio.). Zudem besteht -wie vorstehend erläutert- eine harte Patronatserklärung in Höhe von EUR 5,0 Mio. seitens des Gesellschafters zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung. Über wesentliche liquide Mittel verfügt die Gesellschaft am Bilanzstichtag nicht. Weitere mittel- oder langfristige Darlehensverbindlichkeiten bestehen nicht.
Zahlungen erfolgten auf der Debitorenseite in der Regel innerhalb der gesetzten Zahlungsfrist, auf der Kreditorenseite in der Regel innerhalb des Zahlungsziels. Allen bestehenden Zahlungsverpflichtungen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr nachgekommen werden. Künftige Liquiditätsengpässe sind derzeit insbesondere auf Grund der Einbindung in das Liquiditätsmanagement des Konzerns nicht zu erwarten. Allerdings ist diese Einschätzung mit Unsicherheiten aufgrund der Corona-Krise behaftet. Weitere Einschätzungen hierzu finden sich im Risikobericht.
5. Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Vor dem Hintergrund der verlässlichen Finanzierungsmöglichkeiten und der erklärten Unterstützung durch die Gesellschafterin sowie der nach Überwinden der Pandemiesituation deutlich positiven Ertragsaussichten vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte ist die wirtschaftliche Lage unserer Gesellschaft als solide zu bezeichnen. Mit unserem zukunftsorientierten Produktportfolio und der uns zur Verfügung stehenden modernen technischen Ausstattung werden wir weiterhin das nachhaltige Wachstum unserer Branche mitgestalten.
6. Nichtfinanzielle Unternehmensbelange
Höchste Qualität der Produkte, Produktinnovationen und hohe Kundenorientierung sind seit jeher das Markenzeichen von Q-DAS. Ermöglicht wird dies durch eine professionelle und konsequente Produktentwicklung und Qualitätssicherung in unserem Hause. Unsere Qualitätsmanagementsysteme sind nach der Norm DIN ISO 9001:2015 zertifiziert. Dies stellt für unsere Kunden sicher, dass alle unsere Abläufe klar geregelt sind und mögliche Risiken beherrscht werden.
Der wesentliche Faktor für den Erfolg und die Zukunft von Q-DAS sind unsere Mitarbeiter. Wir bieten umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Chancen, die persönliche und fachliche Entwicklung voranzutreiben. Unser individuelles Trainings- und Förderprogramm hat zum Ziel, Stärken auszubauen, neues Wissen zu erwerben oder bestehende Fähigkeiten zu vertiefen. Neben der Weiterentwicklung ist uns auch die persönliche Gesundheit unserer Mitarbeiter ein Anliegen. Daher sind wir eine Kooperation mit einer Krankenkasse eingegangen.
III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht
1. Risikomanagementsystem
Das Risikomanagement der Gesellschaft ist auf die frühzeitige Erkennung und Kommunikation von wesentlichen Risiken ausgerichtet, um der Unternehmensführung eine rechtzeitige Reaktion mit entsprechenden Gegenmaßnahmen auf bestandsgefährdende Risiken zu ermöglichen. Wesentliche Elemente dieses Systems sind:
| • |
Regelmäßiger Informationsaustausch zwischen der Unternehmensführung, den leitenden Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden |
| • |
Analyse der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen |
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Erstellung von mehrjährigen Planungsrechnungen mit Abweichungsanalysen |
Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hierbei steht die Vermeidung von derartigen Risiken im Vordergrund. Preisänderungs- und Ausfallrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ist die Gesellschaft in branchenüblichem Umfang ausgesetzt. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der Einbeziehung in den konzernweiten Cashpool derzeit als gering einzustufen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der sofern notwendig an aktuelle Änderungen angepasst wird. Er dient gleichzeitig als Basis für die Geldmitteldisposition. Soweit bei finanziellen Aktivposten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Forderungsausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit einem adäquaten Mahnwesen. Soweit bei finanziellen Aktivposten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
2. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
Der Markt für die produzierende Industrie in Europa hat sich in den vergangenen Jahren bis 2019 positiv entwickelt. Ein wichtiger Treiber war dabei die gute Entwicklung in unserem Heimatmarkt Deutschland. Im Markt zeigt sich ferner ein Trend hin zu mehr Investitionen in die Qualitätssicherung in den Vorstufen zur Serienproduktion, wodurch sich weitere Wachstumschancen für Q-DAS ergeben können. In diesem dynamisch positiven Umfeld verfügen wir über eine starke, langjährig gewachsene Marke, die für hohe Produktqualität steht. Es sind derzeit keine Gründe erkennbar, dass sich diese Geschäftsdynamik nach Überwinden der Pandemie nicht wieder einstellt. Im Gegenteil gehen wir davon aus, dass der Druck nach Effizienz die Geschäftschancen mittelfristig sogar noch erhöhen wird.
Ferner investieren wir kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer Produkte. Unsere Innovations- und Renovationstätigkeit ist darauf ausgerichtet, den Kundennutzen stetig zu erhöhen. Daher sind wir bereits im vorherigen Geschäftsjahr eine Forschungspartnerschaft eingegangen, um unsere Produkte weiterhin technisch zukunftsweisend zu halten. Damit haben wir sehr gute Voraussetzungen, um Marktchancen wahrzunehmen und weiterhin profitabel zu wachsen. Weitere Chancen liegen in der kostenoptimierten Umsetzung unserer Geschäftsprozesse. Wir schätzen unsere Chancenlage im Vergleich zum Vorjahr mindestens gleichbleibend ein.
Weltweit sind die Auswirkungen der globalen Corona-Virus-Pandemie spürbar. Daher sind vor diesem Hintergrund kurzfristige Prognosen über die künftige Unternehmensentwicklung der Gesellschaft mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Die Geschäftsführung geht derzeit allerdings gleichwohl davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens über die Krisensituation hinaus gesichert ist.
Risiken unserer zukünftigen Entwicklung ergeben sich insbesondere durch eine durch die Corona-Virus-Pan- demie getriebene, nachhaltige Eintrübung der Konjunktur über die nächsten Jahre. Neben den bereits erwähnten Risiken aus der Corona-Virus Pandemie weltweit, könnten sich in unserem Exportbereich weitere Risiken aus einer systematischen Aufwertung des Euros ergeben, bspw. im Zusammenhang mit einer Eindämmung der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Ein im Vergleich zu anderen Währungen starker Euro könnte die Absatzchancen im Nicht Euro-Ausland beeinträchtigen, da sich unsere Produkte verteuern.
Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind derzeit nicht zu erkennen. Wir schätzen die Risikolage aufgrund der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie angespannter als im Vorjahr ein, sehen uns allerdings aufgrund der starken Konzerneinbindung gut für die Zukunft gerüstet.
3. Prognose für das Geschäftsjahr 2022
Nach aktuellen Expertenprognosen ist für 2022 von einer Erholung des deutschen Bruttoinlandsprodukts von 1,9 % auszugehen. Für den gesamten Euroraum geht die Europäische Kommission von einer leichten Erholung aus.
Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr eine Erhöhung des Umsatzes bei Q-DAS, der jenseits der Prognosen für das BIP liegt, da durch verschiedene Lockdowns und Investitionsstopps bei unseren Kunden in 2021 nicht von einem normalen Geschäftsverlauf ausgegangen werden kann. Aufgrund der zu erwartenden Erholung bei gleichzeitig noch geringeren Kosten im kommenden Geschäftsjahr ist ein deutlich verbessertes EBITDA zu erwarten. Wegen der hohen Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte rechnen wir gleichwohl mit höchstens einem weitgehend ausgeglichenen Jahresergebnis.
Weinheim, den 31. Mai 2023
Die Geschäftsführung
An die Q-DAS GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Q-DAS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Q-DAS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
Wir verweisen auf Angabe B im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt II.3 des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Q-DAS GmbH zum 31. Dezember 2021 einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" i. H. v. TEuro 1.227 ausweist. Wie in Angabe B und Abschnitt II.3 dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gießen, 23. Juni 2023
JPLH
Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Lenz, Wirtschaftsprüfer
Strauß, Wirtschaftsprüfer
Gesellschafterversammlung vom 26.07.2023:
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Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2021 |
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Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen. |
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