Perfect Drive Sports Group GmbH

Kugelfangtrift 6B, 30179 Hannover, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 219396
Vorher
Blitz 19-157 GmbHAF Eagle GmbH
Eingetragen
17.7.2019
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Der europaweite Handel mit Golfsportartikeln und Erbringen von Dienstleistungen rund um den Golfsport sowie Erwerb und Verwaltung eigenen und fremden Vermögens soweit dies keiner behördlichen Genehmigung oder Zulassung bedarf, namentlich der Erwerb, die Veräußerung und die Verwaltung von Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen mit geschäftlichem Schwerpunkt in Europa, sowie die entgeltliche Erbringung von Managementdienstleistungen an bestehende sowie künftige Tochtergesellschaften.

Historie

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Management

NameRolle
Bernhard Kloth
seit 10.10.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Fade Investment II S.a r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AF Eagle GmbH (vormals: Blitz 19-157 GmbH)

Hannover (vormals: München)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 12.07.2019 bis zum 31.12.2019

Konzernlagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 2019

der AF Eagle GmbH

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell des Konzerns

Das Geschäftsmodell des AF Eagle Konzerns bilden der Online-Versandhandel in der DACH-Region sowie der Absatz von Golfsportartikel in den Verkaufsräumen in Hannover. Im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr 2019 wurde verstärkt in das Online Marketing investiert. Dadurch konnte die Online-Präsenz erweitert, neue Kunden akquiriert und das Neugeschäftsvolumen gesteigert werden.

Organisation und Struktur

Das Mutterunternehmen des Konzerns ist die AF Eagle GmbH mit Sitz in Hannover. Die AF Eagle GmbH hat kein eigenes operatives Geschäft, sondern erbringt im Wesentlichen Managementleistungen. Seit dem 14. November 2019 umfasst der Konzern eine Tochtergesellschaft, die Golfversand Hannover GmbH, mit 100% Kapitalanteil.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

In der deutschen Wirtschaft hat sich die langjährige Aufschwungphase inzwischen verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt ("BIP") für das Kalenderjahr 2019 ist im Vergleich zum Vorjahr aber immer noch um 0,6 % gestiegen.

Branchenbezogene Entwicklung

Die Sportwirtschaft trug im Kalenderjahr 2019 mit etwa 70 Mrd. € zum gesamtwirtschaftlichen Bruttoinlandsprodukt bei. Dies entspricht einem Anteil von rund 2,3 %. Insgesamt wurden sportbezogene Güter und Dienstleistungen im Wert von knapp 120 Mrd. € produziert. Der sportbezogene Konsum in Deutschland wird am stärksten durch die Konsumausgaben der privaten Haushalte determiniert. Im Jahr 2019 haben private Haushalte rund 70 Mrd. € für sportbezogenen Konsum ausgegeben, davon entfallen mehr als 80 Prozent auf die aktive Sportausübung und der verbleibende Teil auf das allgemeine passive Sportinteresse 1 .

Die Anzahl der beim DGV ("Deutscher Golf Verband") registrierten Golfspieler ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Im Jahr 2019 waren 642.677 Golfspieler beim DGV registriert, im Vorjahr waren es noch 642.240 registrierte Golfspieler, dies entspricht einem Anstieg von 437 registrierten Golfspielern. Als Wachstumstreiber können hier der milde Winter, sowie der trockene und warme Sommer genannt werden. Diese Einflussfaktoren haben dafür gesorgt, dass die Golfsaison 2019 überdurchschnittlich lang war. Der Golfsport rangiert, gemessen an der Zahl der registrierten Mitgliedschaften, wie in den Vorjahren auf dem achten Platz der olympischen Sportarten in Deutschland. 2

Im gesamtdeutschen Kontext gibt es nur ein gleichartiges Unternehmen, welches eine ähnliche Struktur zur Golfversand Hannover GmbH aufweisen kann. Dies ist die Golf House Direktversand GmbH mit Sitz in Hamburg. Das Alleinstellungsmerkmal der Golfversand Hannover GmbH wird im Wesentlichen durch ihre große E-Commerce Präsenz geprägt.

Unternehmenssteuerung

Die Unternehmenssteuerung der Gruppe erfolgt anhand der Kennzahlen Umsatz und EBITDA. Die Umsatzerlöse im Konzern belaufen sich zum 31.12.2019 auf 1.995 T€ und das EBITDA auf -748 T€. Das normalisierte EBITDA beträgt 216 T€. Die Normalisierungen umfassen nicht wiederkehrende Beratungsleistungen sowie die Auflösung der stillen Reserven aus den Vorräten für den Monat Dezember. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren sind bei der internen Steuerung des Konzerns nicht von Belang.

Geschäftsverlauf

Das Rumpfgeschäftsjahr 2019 ist das erste Jahr, für den ein Konzernabschluss aufgestellt wird. Die Golfversand Hannover GmbH geht ab dem Kaufzeitpunkt in den Konzern.

Die positive Entwicklung des Internethandels in Deutschland setzt sich weiterhin fort. So betrug der gesamte B2C E-Commerce Umsatz in Deutschland im Kalenderjahr 2019 69,37 Mrd. € (2018 64,35 Mrd. €). Das entspricht einem ein Plus von ca. 8 % im Jahresvergleich. Bis zum Jahr 2023 sollen die gesamte B2C E-Commerce Umsätze auf 84,6 Mrd. € anwachsen. 3 Die AF Eagle Gruppe profitiert von der positiven Entwicklung des E-Commerce Sektors. Im Konzern wurde ein Umsatz von 1.995 T€ erzielt.

Zum Ende des Rumpfgeschäftsjahres 2019 waren 39 Vollzeit- und 70 Teilzeit-Angestellte im Unternehmen beschäftigt.

Erläuterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Das Anlagevermögen des Konzerns beträgt zum Rumpfgeschäftsjahresende 44.444 T€ und beinhaltet im Wesentlichen den durch den Erwerb der Golfversand Hannover GmbH entstandenen Geschäfts- oder Firmenwert. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte an den gesamten Vermögenswerten beträgt 73,95 %. Das Umlaufvermögen in Höhe von 15.524 T€ setzt sich zusammen aus Vorräten, Forderungen, der Barreserve und sonstigen Vermögensgegenständen. Um den Kunden eine stetige Lieferfähigkeit zu garantieren und ein breite Produktauswahl anzubieten, wurde der Lagerbestand zum Jahresende erhöht. Die Vorräte erreichen zum Stichtag einen Wert von 13.775 T€.

Die Eigenkapitalquote zum 31.Dezember 2019 beträgt 6,68 %.

Finanzlage

Die Finanzlage des Konzerns ist geordnet. Resultierend aus dem Kauf der Golfversand Hannover GmbH bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 21 Mio. €, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 22 Mio. € und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 5.032 T€.

Die Vorfinanzierung des Lagerbestandes konnte aus dem laufenden Cash-Flow getätigt werden. Zum Bilanzstichtag ist ausreichend Liquidität zur Bedienung von Lieferantenrechnungen vorhanden. Zudem bestehen ungenutzte Kreditzusagen. Die Kreditlinie von 27 Mio. € ist zum Bilanzstichtag mit 21 Mio. € ausgeschöpft.

Bedingt durch die Zahlung von Lieferantenrechnungen nach Erwerb der Golfversand im Dezember, ergibt sich ein Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 833 T€. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeiten in Höhe von 52.130 T€ beinhaltet im Wesentlichen den Kaufpreis der Golfversand Hannover und transaktionsbezogene Kosten. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit umfasst im Wesentlichen die Aufnahme von Krediten im Umfang von 48.250 T€ und Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern in Höhe von 5.418 T€. Zusammen ergibt sich damit eine Veränderung des Finanzmittelbestandes von 631 T€.

Ertragslage

Die Ertragslage war im Rumpfgeschäftsjahr 2019 durch den positiven Branchen- und E-Commerce Trend und die daraus entstandene positive Umsatzentwicklung geprägt. Die Umsatzerlöse des Rumpfgeschäftsjahres 2019 entsprechen den Umsätzen der Golfversand Hannover GmbH für den Monat Dezember. Die Umsatzerlöse im Konzern belaufen sich auf 1.995 T€, wovon der überwiegende Teil aus den Online-Umsätzen resultiert. Mit 87% war Deutschland der wichtigste Absatzmarkt. Zum 31.12.2019 beläuft sich das EBITDA auf - 748 T€.

Der Konzern weist einen Materialaufwand von 1.456 T€ aus. Hierin enthalten sind Aufwendungen aus bezogenen Waren im Geschäftsfeld der Golfversand Hannover GmbH mit 1.380 T€ sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen mit 75 T€. Der Personalaufwand beträgt in Summe 183 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 1.241 T€, wovon ein Großteil einmalige Transaktionskosten und Beratungsleistungen in Zusammenhang mit dem Erwerb der Golfversand Hannover GmbH in Höhe von 804 T€ darstellt.

Das normalisierte EBITDA beträgt 216 T€. Die Normalisierungen umfassen nicht wiederkehrende Beratungsleistungen sowie die Auflösung der stillen Reserven aus den Vorräten für den Monat Dezember. Getrieben von Zinsen und Transaktionskosten ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 1.431 T€.

Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Nach Auffassung der Geschäftsführung ist die wirtschaftliche Lage des Konzerns insgesamt zufriedenstellend. Die Geschäftsentwicklung im ersten Jahr der Integration entspricht den Erwartungen.

Chancen- und Risikobericht

Risiken

Der AF Eagle Konzern unterliegt dem Konjunkturzyklus der Golfindustrie. Die saisonalen Wetterschwankungen haben direkten Einfluss auf die Nachfrage nach Golfsportartikel. Um dem entgegenzuwirken wird in der Nebensaison mit Marketing-Kampagnen und Aktionen, insbesondere für Bestandskunden, erhöhte Präsenz gezeigt. Deshalb wird diesem Risiko insgesamt eine geringe Bedeutung zugesprochen.

Ein weiteres Risiko ergibt sich aus der Verstärkung des Onlinegeschäfts. Die Markeintrittsbarrieren für potentielle neue Mitbewerber sind relativ gering, auch für bisher branchenfremde Anbieter. Zudem ist es uns über den Onlineversandhandel nur eingeschränkt möglich, Kunden durch persönlichen Kontakt an uns zu binden sowie Verkaufsvertrauen zu unseren Kunden aufzubauen. Jedoch hebt sich die operative Gesellschaft durch den exzellenten Service, die kundenahe Beratung sowie die langjährige Expertise von potenziellen Neueinsteigern ab. Dementsprechend wird auch dieses Risiko als gering eingestuft.

Des Weiteren bestehen Risiken in der Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitbewerber. Schaffen es unsere direkten Mitbewerber sich zunehmend Markanteile zu sichern, hat dies direkte Auswirkung auf die Umsätze der AF Eagle Gruppe. Die führende Marktposition wird genutzt um weiter in den Ausbau des Versandhandels und die Marktpräsenz investiert. Insgesamt wird dieses Risiko als mittleres Risiko eingeschätzt.

Darüber hinaus unterliegt die Gesellschaft Risiken im Zusammenhang mit dem Ausfall oder Angriff auf IT-Systeme, welche den Geschäftsbetrieb wesentlich beeinflussen. Wichtige Geschäftsabläufe wie zum Beispiel der Einkauf, die Vermarktung und der Verkauf beruhen auf IT-Systemen. Insbesondere das System für den Onlinehandel erfordert eine ständige Verfügbarkeit. Diesen Risiken wird mit einem auf die IT-Systeme und Anwendungen zugeschnittenen Sicherheitskonzept, einem regelmäßigen Austausch mit IT-Dienstleistern und einer Cyber-Versicherung begegnet. Dementsprechend wird dieses Risiko als mittleres Risiko eingestuft.

Finanzwirtschaftliche Risiken, insbesondere Ausfallrisiken haben in der Vergangenheit keine wesentliche Rolle gespielt. Im Jahresabschluss der Gruppe wurde identifizierten Ausfallrisiken durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus hat die Gruppe ein nachhaltiges, effizientes und kontinuierliches Forderungsmanagement, um die Ausfall- und Bonitätsrisiken zu reduzieren. Insgesamt wird dieses Risiko als geringes Risiko eingeschätzt.

Aus der Ausbreitung des Coronavirus seit Januar 2020 besteht für die Gruppe das Risiko, dass aufgrund von Nachfrageeinbrüchen, insbesondere aufgrund der vorübergehenden Schließung der Golfplätzen- und anlagen auch erhebliche Absatzeinbußen einhergehen. Das Risiko durch die Corona-Krise wird aufgrund des unvorhersehbaren Verlaufs als mittel eingestuft.

Durch den Kauf der Clubhouse Golf Limited können sich zusätzlich Währungsrisiken ergeben. Diese sind entsprechend abgesichert. Dementsprechend wird dieses Risiko als gering eingestuft.

Die Geschäftsführung sieht keine bestandsgefährdenden Risiken.

Chancen

Chancen ergeben sich vor allem aus dem über die letzten Jahre gestiegenen B2C E-Commerce Geschäft. Der Bereich des Online Marketings soll auch im Geschäftsjahr 2020 weiter forciert werden. Hieraus ergibt sich ein potentiell starkes Umsatzwachstum durch eine größere Online-Präsenz.

Im vergangenen Jahr konnte die Gruppe im deutschsprachigen Ausland ein Umsatzwachstum erzielen. Um auch weiterhin europaweit zu wachsen und neue Märkte zu erschließen wird an der Erstellung einer englischsprachigen Homepage gearbeitet

Für das nächste Jahr ist die Implementierung einer neuen ERP Software geplant. Hierfür wurde bereits im vergangenen Jahr in die IT-Infrastruktur investiert. Die neue ERP Software wird mittel- und langfristig existierende Prozesse optimieren und so Kosten senken.

Durch den Kauf der Clubhouse Golf Limited können sich Chancen durch eine Vergrößerung des Einkaufspotenzials und damit verbundenen günstigeren Einkaufskonditionen ergeben. Zudem wird durch die Erschließung eines neuen Absatzmarktes das Potenzial für die Gewinnung neuer Bestandkunden gesehen.

Prognosebericht

Zum 31. März 2020 erwarb die AF Eagle 100% der Anteile der Clubhouse Golf Limited, dem größten E-Commerce Anbieter für Golfsportartikel im Vereinigten Königreich. Wir erwarten uns von dieser Akquisition Synergien sowohl im Ein- als auch Verkauf. Für 2020 werden Umsatzerlöse in Höhe von 66.200 T€ und ein EBITDA in Höhe von 9.609 T€ erwartet.

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit aus, welches laut dem Sachverständigenrat zu einer Verminderung des BIP gegenüber dem Vorjahr von 2,8% bis 5,4% führen könnte. Im aktuell wahrscheinlichsten Szenario geht der Rat davon aus, dass sich die wirtschaftliche Lage über den Sommer normalisiert und das BIP um 2,8% sinkt. 4 Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Corona Pandemie zu einem Umsatzrückgang in den Monaten März bis Mai 2020 führen wird. Unter der Annahme, dass der Golfbetrieb anschließend wieder aufgenommen werden kann geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Konzerngesellschaften Umsätze in 2020 leicht über Vorjahresniveau erzielen werden. Sollte sich eine längerfristige Schließung der Golfanlagen abzeichnen wäre diese Planung entsprechend anzupassen, bzw. die Umsatzrückgänge in den Monaten ab Juni zu berücksichtigen. Längerfristig sind neben etwaigen Effekten aus einer generellen Konjunkturdelle keine signifikanten Auswirkungen absehbar.

 

Hannover, den 8. Mai 2020

Walter Moldan

Stefan Kirste

1 Quelle: Aktuelle Fakten & Zahlen für das Jahr 2019 zur Sportwirtschaft vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (bmwi.de)
2 Quelle: Jahrespressekonferenz des DGV vom 15. Januar 2020
3 Quelle: Germany Ecommerce Report 2019 von eMarketer inc. vom 27. Juni 2019 (emarketer.com)
4 Quelle: "Die Gesamtwirtschaftliche Lage angesichts der Corona-Pandemie" - Sondergutachten 2020 des Sachverständigenrates vom
30. März 2020 (sachverstaendigenrat-wirtschaft.de)

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019
12.07.2019
A. ANLAGEVERMÖGEN 44.443.996 0
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 44.022.223 0
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.681.984 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 37.162.597 0
3. geleistete Anzahlungen 177.643 0
II. Sachanlagen 421.773 0
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 413.201 0
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.572 0
B. UMLAUFVERMÖGEN 15.524.217 25.000
I. Vorräte 13.774.935 0
Waren 13.774.935 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.118.530 12.500
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 720.841 0
2. Eingeforderte noch ausstehende Kapitaleinlage 0 12.500
3. Sonstige Vermögensgegenstände 397.689 0
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 630.752 12.500
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 135.807 0
SUMME AKTIVA 60.104.021 25.000

PASSIVA

31.12.2019
12.07.2019
A. EIGENKAPITAL 4.012.430 25.000
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 5.418.000 0
III. Konzernjahresfehlbetrag -1.430.570 0
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.190.395 0
1. Steuerrückstellungen 485.050 0
2. Sonstige Rückstellungen 705.344 0
C. VERBINDLICHKEITEN 52.397.833 0
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21.000.006 0
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 18.217 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.596.082 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.428.699 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 7.354.829 0
D. PASSIVE LATENTE STEUER 2.503.364 0
SUMME PASSIVA 60.104.021 25.000

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 12. Juli bis 31. Dezember 2019

1. Umsatzerlöse 1.994.511,35
2. Sonstige betriebliche Erträge 137.561,37
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.380.387,33
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 75.348,35
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 143.345,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 39.686,82
davon für Altersversorgung € 11.016,92
5. Abschreibungen
a) auf immaterialle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 381.328,49
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.241.141,25
Betriebsergebnis -1.129.164,75
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38,30
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 298.060,47
Finanzergebnis -298.022,17
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.383,45
10. Ergebnis nach Steuern -1.430.570,38
11. Sonstige Steuern 0,00
12. Konzernjahresfehlbetrag -1.430.570,38

Konzernanhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 12. Juli bis 31. Dezember 2019

Grundlagen des Konzernabschlusses der AF Eagle GmbH

Die AF Eagle GmbH (nachfolgend "AF Eagle" oder die "Gesellschaft), mit Sitz in Hannover, ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hannover unter der Registernummer HR B 219396 geführt.

Gegenstand dieses Konzernabschlusses sind die AF Eagle und ihr Tochterunternehmen, die Golfversand Hannover GmbH. Zu den Kernkompetenzen des Konzerns gehören der Online-Versandhandel von Golfsportartikel in der DACH-Region sowie der Absatz von Golfsportartikel in den Verkaufsräumen in Hannover.

Der Konzernabschluss wurde nach den gesetzlichen Vorschriften gemäß §§ 290 ff. HGB erstmals für das Rumpfgeschäftsjahr 2019 aufgestellt und in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in Tausend Euro (T€) angegeben. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Beträge und Prozentangaben nicht genau zu den angegebenen Summen aufaddieren.

Die Konzernbilanz ist gemäß § 266 HGB und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren, § 275 Abs. 2 HGB, aufgestellt.

Konsolidierung

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 wird neben der AF Eagle, Hannover als Mutterunternehmen die Golfversand Hannover GmbH, zu der eine unmittelbare Mehrheitsbeteiligung besteht, einbezogen.

V ollkonsolidierte Tochtergesellschaften Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil
in %
Eigenkapital
in T €
Jahresergebnis
in T €
Golfversand Hannover GmbH Hannover, Deutschland 100 11.723 4.376

Der Konzern ist am 14. November 2019 durch Anteilserwerb an der Golfversand Hannover GmbH mit einer Beteiligungsquote von 100% entstanden. Der Konzernabschluss wurde aus Vereinfachungsgründen erstmalig auf den 30. November 2019 aufgestellt. Die Erstkonsolidierung wurde ebenfalls erstmalig auf diesen Zeitpunkt durchgeführt.

Konsolidierungsstichtag

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt, der mit dem Abschluss des einbezogenen Tochterunternehmens identisch ist.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode auf Grundlage von Zwischenabschlüssen zum 30.11.2019. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehöhrenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung nach § 301 HGB ergeben sich passive latente Steuern aus aufgedeckten stillen Reserven bei T€ 2.503. Die Berechnung erfolgte mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen der einbezogenen Tochtergesellschaft von 32,7%.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gem. § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, die im Wesentlichen 3 bis 5 Jahre beträgt, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Markenrechte sowie der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung werden planmäßig über die Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer des Geschäfts- und Firmenwertes basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommenen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 10 Jahren ausgeschöpft.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellkosten abzüglich planmäßiger linear Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Berechnung wurden Nutzungsdauern für Betriebs- und Geschäftsausstattungen von 2 bis 14 Jahren zugrunde gelegt. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten vermindert um Anschaffungspreisminderungen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Zur Ermittlung des Wertabschlags für Lagerhüter und mangelnde Gängigkeit wird eine Abwertung der Artikel entsprechend des letzten Verkaufsdatums vorgenommen.

Verkaufsdatum Abwertungsprozentsatz
vor mehr als 3 Monaten bis zu 6 Monaten 10%
vor mehr als 6 Monaten bis zu 1 Jahr 30%
vor mehr als 1 Jahr 50%

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert abzüglich Wertberichtigungen bewertet. Die Wertberichtigungen umfassen auch das allgemeine Kreditrisiko sowie andere wertmindernde Faktoren wie den Skontoabzug.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktiven Rechnungsposten werden Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung aller Umstände im Einzelfall mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und sichern erkennbare Risiken in ausreichender Höhe ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind in der Bilanz mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Die erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt gemäß § 306 HGB nach dem bilanzorientierten Konzept durch einen Vergleich der handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätze der einzelnen Bilanzposten. Die Berechnung der latenten Steuern wurde im Konzernabschluss für Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag ein konzerneinheitlicher Steuersatz von 32,7% zugrunde gelegt.

Erläuterungen und Angaben zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind die historischen Werte ausgewiesen.

Vorräte

Insgesamt wird ein Vorratsvermögen in Höhe von T€ 13.775 ausgewiesen. In den Vorräten sind stille Reserven aus dem Erwerb der Golfversand Hannover GmbH in Höhe von T€ 1.045 bilanziert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ruhenden latenten Risiken und erwarteten Skontoabzüge werden durch eine aktivisch gekürzte Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 26 berücksichtigt. Die Restlaufzeiten liegen unter einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 17 und erhaltene Boni in Höhe von T€ 381.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel stehen in Höhe von T€ 601 aufgrund einer Sicherheitsabrede (Verpfändung jetziger und zukünftiger Bankguthaben) in Zusammenhang mit einem Kreditvertrag nicht zur freien Verfügung.

Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2019 dargestellt. Das gezeichnete Kapital von T€ 25 ist voll eingezahlt. Die Erhöhung der Kapitalrücklage resultiert aus Einzahlungen im Berichtsjahr. Der Konzernjahresfehlbetrag beträgt zum 31.12.2019 T€ 1.431.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen Gewerbe- und Körperschaftssteuer. Die anderen Rückstellungen in Höhe von T€ 705 umfassen im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von T€ 334 und Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von T€ 171.

Verbindlichkeiten

in T€ Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 21.000 21.000
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 18 0 0 18
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.596 0 0 1.596
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 22.429 22.429
(davon Gesellschafter) (22.429) (22.429)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.323 5.032 7.355
davon aus Steuern 430 430
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0

Es besteht eine Verpfändung aller gegenwärtigen und zukünftigen deutschen Bankkonten der Golfversand Hannover GmbH. Es bestehen Sicherheiten sämtlicher gegenwärtiger und zukünftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen der Golfversand Hannover GmbH. Des Weiteren bestehen Sicherheiten für das gegenwärtige und zukünftige Anlage- und Umlaufvermögen und aller gewerblichen Schutzrechte der Golfversand Hannover GmbH.

Passive latente Steuern

Passive latente Steuern werden in Höhe von T€ 2.503 ausgewiesen und haben sich um T€ 49 im laufenden Geschäftsjahr vermindert. Diese ergaben sich aus bilanziellen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerrecht im Rahmen des Unternehmenserwerbes der Golf Versand Hannover GmbH und beziehen sich auf die Vorräte und das Markenrecht. Aktive Latente Steuern auf Verlustvorträge des Mutterunternehmens wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 HGB nicht angesetzt.

Erläuterungen und Angaben zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Umsatzerlöse

Die im Rumpfgeschäftsjahr 2019 erzielten Umsatzerlöse entsprechen den Umsätzen der Golfversand Hannover GmbH für den Monat Dezember 2019 in Höhe von T€ 1.995.

T€
Inland 1.737
Europäische Union 193
Drittland 65
1.995

Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält:

T€
Löhne und Gehälter 143
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 29
Aufwendungen für Altersversorgung 11
Summe 183

Abschreibungen

Die Abschreibungen in Höhe von T€ 381 betreffen im Wesentlichen Abschreibungen auf den Geschäft- oder Firmenwert in Höhe von T€ 312. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr 2019 nicht vorgenommen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.241 umfassen im Wesentlichen einmalige Transaktionskosten und Beratungsleistungen in Zusammenhang mit dem Erwerb der Golfversand Hannover GmbH in Höhe von T€ 804 und Werbekosten in Höhe von T€ 179.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen die langfristigen Darlehen (davon an verbundene Unternehmen T€ 179

Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind latente Steuern in Höhe von T€ 49 enthalten.

Sonstige Angaben

Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und zeitgleich größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die AF Eagle GmbH mit Sitz in Hannover, deren Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den aus der Bilanz ersichtlichen Verpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Gesamtbetrag
T€
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Einkaufsobligo 3.124 3.124 - -
Dauerschuldverhältnisse 1.767 381 1.386 -
4.891 3.505 1.386 -

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der AF Eagle GmbH setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Herr Randi Mette Selnes (bis 18.09.2019)

Interim Geschäftsführer

Frau Katja Gogalla (bis 18.09.2019)

Interim Geschäftsführer

Herr. Dr. Jochen Klemmer (von 18.09.2019 bis 10.12.2019)

Investment Professional

Herr Kai Roolf (von 19.09.2019 bis 10.12.2019)

Investment Professional

Herr Stefan Kirste (seit 10.12.2019 bis 4.3.2020)

Geschäftsführer der Golfversand Hannover GmbH

Herr Walter Moldan, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, (seit 4.3.2020)

Unternehmensberater

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 314 Abs. 6 HGB im Zusammenhang mit § 286 Abs. 4 verzichtet.

Mitarbeiter

Der durchschnittliche Personalbestand des Rumpfgeschäftsjahres 2019 gliedert sich wie folgt:

Mitarbeiter Anzahl
Geschäftsführung 1
Festangestellte Mitarbeiter 35,3
Summe 36,3

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2019 als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 46.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 1.431 auf neue Rechnung vorzutragen.

Besondere Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres

Das neuartige Coronavirus breitet sich in vielen Ländern aus. Nach Informationen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts ist eine weltweite Ausbreitung des Erregers zu erwarten. Generell ist dies für die Gesellschaft ein Vorgang von besonderer Bedeutung, weil seine Auswirkungen grundsätzlich geeignet sind, das Bild, das der Abschluss zum Abschlussstichtag vermittelt, zu beeinflussen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass für 2020 unter der Annahme einer bis Ende Mai anhaltenden Epidemie die Umsätze gegenüber dem Vorjahr beinahe gleichbleiben. Die Geschäftsführung wird ihre Beurteilung in Abhängigkeit der Dauer und Intensität der Epidemie fortlaufend überprüfen. Zweifel an der Fortführungsfähigkeit des Konzerns sieht die Geschäftsleitung nicht.

Am 31. März 2020 erwarb die AF Eagle 100% der Anteile der Clubhouse Golf Limited, dem größten E-Commerce Anbieter für Golfsportartikel im Vereinigten Königreich. Durch den Erwerb wird eine Vergrößerung des Einkaufspotenzials erwartet, welches sich auf günstigere Einkaufskonditionen auswirken kann. Durch die Erschließung eines neuen Absatzmarktes, erhofft sich die Gesellschaft einen Umsatzanstieg sowie die Gewinnung neuer Bestandkunden.

 

Hannover, den 8. Mai 2020

AF Eagle GmbH

Die Geschäftsführung

Walter Moldan, Geschäftsführer seit 4. März 2020

Stefan Kirste, ehemaliger Geschäftsführer bis 4. März 2020

Entwicklung des Anlagevermögens für 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
12.7.2019
Zugänge
Konsolidierungskreisänderungen Umbuchungen
Abgänge
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 25.635,37 44.367.270,23 0,00 0,00 44.392.905,60
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 6.740.375,81 0,00 0,00 6.740.375,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 37.474.887,25 0,00 0,00 37.474.887,25
3. Anzahlungen immaterille Vermögensgegenstände 0,00 25.635,37 152.007,17 0,00 0,00 177.642,54
II. Sachanlagen 0,00 2.898,62 429.520,67 0,00 0,00 432.419,29
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.898,62 420.948,19 0,00 0,00 423.846,81
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 8.572,48 0,00 0,00 8.572,48
Summe Anlagevermögen 0,00 28.533,99 44.796.790,90 0,00 0,00 44.825.324,89
Kumulierte Abschreibungen
12.7.2019
Planmäßige Zugänge
Konsolidierungskreisänderungen Abgänge
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.822,01 367.860,67 0,00 370.682,68
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.822,01 55.569,94 0,00 58.391,95
2. Geschäfts-oder Firmenwert 0,00 0,00 312.290,73 0,00 312.290,73
3. Anzahlungen immaterille Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen 0,00 10.645,81 0,00 0,00 10.645,81
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 10.645,81 0,00 0,00 10.645,81
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 13.467,82 367.860,67 0,00 381.328,49
Buchwerte 12.7.2019
Buchwerte 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 44.022.222,93
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.681.983,86
2. Geschäfts-oder Firmenwert 0,00 37.162.596,52
3. Anzahlungen immaterille Vermögensgegenstände 0,00 177.642,54
II. Sachanlagen 0,00 421.773,48
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 413.201,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.572,48
Summe Anlagevermögen 0,00 44.443.996,41

Kapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 12. Juli bis 31. Dezember 2019

Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/ - fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) vom 12.07-2019 bis 31.12.2019 -1.430.570
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 381.328
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 137.857
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 358.936
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -383.283
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 298.022
- Sonstige Beteiligungserträge
+/- Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 3.383
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
-/+ Ertragsteuerzahlungen -198.357
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -832.684
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -25.635
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.899
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -52.101.321
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
+ Erhaltene Zinsen
+ Erhaltene Dividenden
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -52.129.855
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 5.418.000
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 48.250.000
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
- Gezahlte Zinsen -87.208
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 53.580.792
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 618.253
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds
+/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds
+/- Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 12.500
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 630.753
Zusammensetzung:
Bankguthaben, Kasse 630.753

Eigenkapitalspiegel für das Rumpfgeschäftsjahr vom 12. Juli bis 31. Dezember 2019

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB
Gewinnrücklage Bilanzverlust
Konzerneigenkapital
Stand am 12.07.2019 25.000 25.000
Einstellung/Entnahme aus Rücklagen 5.418.000 5.418.000
Konzernjahrefehlbetrag -1.430.570 -1.430.570
Stand am 31.12.2019 25.000 5.418.000 0 -1.430.570 4.012.430

Der an die Gesellschafter des Mutterunternehmens ausschüttungsfähige Betrag zum 31.12.2019 beträgt € 3.987.430 Ausschüttungssperren bestehen nicht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AF Eagle GmbH, Hannover

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der AF Eagle GmbH, Hannover, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 12. Juli 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AF Eagle GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 12. Juli 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 12. Juli 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.

Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 25. Mai 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jens Wedekind, Wirtschaftsprüfer

ppa. Sabrina Pankse, Wirtschaftsprüferin

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde am 18. August 2020 festgestellt.

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